Bremsen wie Lieschen Müller. Fahren im Blindflug. Zu wenig Profil auf den Reifen und zu wenig Druck darin. Wir haben zusammen mit Continental 10 MOTOR-TALKer zum Fahrsicherheitszentrum geschickt. Welche Assistenzsysteme sie getestet haben und welche Aha-Effekte es gab, lest Ihr hier. Das riskant wirkende Bremsmanöver führen die MOTOR-TALKer unter Anleitung von Fahrtrainer Lukas durch. Der Sinn der Übung: Den Notbremsassistenten des Fahrzeugs kennenzulernen. Es kostet Überwindung, ungebremst auf ein Hindernis zuzufahren. Alle Muskeln stehen unter Spannung und bereiten sich auf eine Kollision vor. Doch das Assistenzsystem verhindert den Zusammenstoß. Nie wieder Auffahrunfälle, könnte man meinen. Doch Lukas sagt: „Der Notbremsassistent ist nur ein Backup. Der Fahrer sollte immer selbst in der Lage sein zu reagieren.“ Für eine Zukunft ohne Verkehrsunfälle Doch bevor es für die MOTOR-TALKer überhaupt auf die Teststrecke geht, heißt es „Pusten, bitte“. Der Alkoholtest gibt grünes Licht für alle Teilnehmer – klar, denn die Cocktails am Vorabend waren alkoholfrei. Auf insgesamt zehn Stationen lernen die MOTOR-TALKer, welchen Beitrag Continental bereits für mehr Sicherheit auf den Straßen leistet und was jeder einzelne Verkehrsteilnehmer zusätzlich tun kann. Wie viel Lieschen Müller steckt in Dir?Gefahrensituationen können überall entstehen. Eine unachtsame Sekunde und schon rauscht man seinem Vordermann hinten drauf. Oft fehlt der Mut, um mit voller Kraft zu bremsen. Doch genau darum geht es hier. „Ich will euch beim ersten Tor richtig hart bremsen sehen. Eine ordentliche Schlagbremse, voll durchgetreten. Beim zweiten Tor bremst ihr wie Lieschen Müller“, leitet Instruktor Frank die Übung ein. Damit meint er eine zaghaft durchgeführte Vollbremsung. Hart bremsen können die MOTOR-TALKer, die wohldosierte Bremsung wiederum gelingt nicht immer auf Anhieb. „Das ist vollkommen normal nach einer harten Bremsung“, sagt der Profi, doch mit etwas Übung gelingt auch die sanfte Vollbremsung. Das Highlight des Fahrevents ist für viele MOTOR-TALKer der Dynamiktest. Die Aufgabe: Bringt den Sommerreifen PremiumContact 6 im einem Audi A1 mit 231 PS ans Limit. Vollgas erlaubt. Das lässt sich keiner zweimal sagen. Immer schneller geht es durch den Riesenslalom und die bewässerte Kurve. Bis dem Beifahrer übel wird. „Quer zu rutschen hat einen Riesenspaß gemacht“, freut sich gecko999. Sascha_ZX resümiert schon jetzt den Tag: „Im Audi Quattro die neuen Reifen wirklich zu erfahren und zu versuchen, sie in ihren Grenzbereich zu bringen, war mein Höhepunkt.“ Richtige Reifen, Profiltiefe, Luftdruck – was wirklich zählt „Je früher und weniger ihr lenkt, desto besser“, gibt Instruktor Martin noch mit auf dem Weg. Er soll recht behalten, denn starke Lenkbewegungen gepaart mit zu starker Beschleunigung oder Bremsung lassen den Wagen Pirouetten drehen. Sommerreifen sind auf winterlichen Straßen vollkommen ungeeignet, egal wie gut das Profil ist. Dennoch stellt Sascha_ZX fest: „Zu spüren, was schon wenige Millimeter Unterschied in der Profiltiefe ausmachen können, ist echt erschreckend.“ Genügend Druck auf den Reifen ist auch für Zweiradfahrer wichtig, egal, ob Motorrad oder Fahrrad. Die Testfahrzeuge der MOTOR-TALKer haben Pedale und keinen Motor und sind teils mit 0,8 bar betankt, teils mit 2,8 bar. Mit viel Schwung von der Rampe geht es durch den Slalomparcours. Die Räder mit niedrigem Luftdruck machen es den Teilnehmern sichtlich schwer, die engen Kurven zu nehmen. Sie scheinen regelrecht zu schwimmen. Im Vergleich dazu sind die Räder mit 2,8 bar in den Reifen deutlich besser zu navigieren. Präzises Lenken ist kein Problem mehr. Sowohl in puncto Reifendruck, als auch bei der Profiltiefe hilft nur eines: die regelmäßige Kontrolle. Fahren wie in einer ZukunftsvisionIm luxuriösen 7er BMW erleben die MOTOR-TALKer als Mitfahrer hautnah den Spurhalte- und Stauassistenten. Es juckt in den Fingern, den Touchscreen im Fahrzeug auszuprobieren, die Innenraumbeleuchtung zu verstellen... Doch halt, darum geht es nicht. Beim Fahren hält das Fahrzeug konstant die gleiche Distanz zum Vordermann, ebenso die Spur. Wird die Fahrbahnmarkierung überfahren, greift das Assistenzsystem lenkend ein und warnt akustisch. Doch aufgepasst: Nachdem der 7er das dritte Mal absichtlich die Spur überfährt, klinkt sich der Assistent aus. Noch liegt die Fahrverantwortung beim Fahrzeugführer, nicht bei den Assistenzsystemen. Assistenzsysteme, Fahrtrainings und Reifen mit gutem Profil können dazu beitragen, das Ziel der „Vision Zero“ zu erreichen. Was für Erfahrungen habt Ihr schon gemacht? Verratet es uns in den Kommentaren.
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sau starkes event... Nur blöde das man auf Reifen von Conti heiss gemacht wurde und sie nicht direkt ordern konnte. Geizhälse

