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„Zum Glück geht hier viel Glas kaputt!“
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MOTOR-TALK
28.05.2014 um 18:23 Uhr2014, Event (6 weitere)

Autoscheibenwechsel geht so: alte Scheibe raus, neue Scheibe rein, kitten, fertig. Dachten wir, bis wir beim weltgrößten Wettbewerb der Scheibenwechsler waren.

Der Wettbewerb Best of Belron findet bereits zum 8. Mail statt. Die Gewinner der vergangenen Wettbewerbe zieren die Messehalle Fiera di Roma Der Wettbewerb Best of Belron findet bereits zum 8. Mail statt. Die Gewinner der vergangenen Wettbewerbe zieren die Messehalle Fiera di Roma Hier müssen die Akteure nicht drei, sondern 1.100 Kriterien beachten, wenn eine Autoscheibe repariert oder ausgetauscht wird. Beim Wettbewerb „Best of Belron“ treten 29 Scheibenmonteure aus 29 Ländern an. Beim Best of what? Belron? Nie gehört. Klar, denn Belron ist der Mutterkonzern von Carglass, Autoglass, Speedy Glass und damit weltweit führend in der Branche.

Was wirklich zählt

Von den weltweit 25.600 Belron-Mitarbeitern treffen sich in Rom die besten 29 ihres Landes. Sie sind in den Ausscheiden in ihren Ländern im vergangenen Jahr als nationale Sieger gekürt worden. Allesamt Mitarbeiter von Ob an diesem Tag in Rom mehr Autoscheiben im Stadtverkehr zu Bruch gehen oder hier beim Wettbewerb? Man weiß es nicht... Ob an diesem Tag in Rom mehr Autoscheiben im Stadtverkehr zu Bruch gehen oder hier beim Wettbewerb? Man weiß es nicht... der Basis. Diejenigen, die die echte Arbeit leisten. Sie zeigen ihr Können beim Reparieren von Frontscheiben, Seitenscheiben, Heckscheiben und im Scheibentausch. Sie führen Kundengespräche mit Juroren, putzen Innenräume und saugen Scherben weg. Gegen die Zeit, glasklar. Aber sie ist nur eines der 1.100 Kriterien, die entscheiden, wer Best of Belron wird. Und sie ist nicht das Wichtigste. Nach getaner Arbeit und mit der „Kundenübergabe“ soll kein Zeitrekord gebrochen werden, sondern ein Qualitätsrekord.

Mitarbeitermotivation zum Vorzeigen

Markus Benra (45) aus Karlsruhe tritt für Deutschland als bester Scheibenmonteur an Markus Benra (45) aus Karlsruhe tritt für Deutschland als bester Scheibenmonteur an Für Deutschland kittet Markus Benra (45) aus Karlsruhe Scheiben. Er steht heute wie seine 28 Mitstreiter im Fokus und schwitzt gewaltig. Vielleicht denkt sein Oberboss, Belron-Chef Gary Lubner deshalb, dieser Fokus sei wie ein warmer Sonnenstrahl. Bei keiner seiner Ansprachen wird er müde, seine Wertschätzung gegenüber diesen Alltagshelden zu betonen. Dabei hat Markus’ es noch vergleichsweise leicht, er reiste in flotten zwei Stunden nach Rom. Andere Monteure wie Jarreau Puohotaua aus Neuseeland oder Carlos Alberto aus Brasilien reisten um die halbe Welt, um hier gegen die Besten ihrer Zunft anzutreten.

Scherben bringen Glück

Die 29 Teilnehmer des Wettbewerbs und Gary Lubner, Belron CEO (Mitte, im schwarzen Anzug und weißen Hemd) Die 29 Teilnehmer des Wettbewerbs und Gary Lubner, Belron CEO (Mitte, im schwarzen Anzug und weißen Hemd) Wer sich für den Best of Belron qualifiziert? Im Grunde jeder Belron-Mitarbeiter, der Lust hat. Alle zwei Jahre ruft der Konzern dazu auf, sich für den nationalen Wettbewerb zu bewerben. Alle Interessierten absolvieren Prüfungen im kleinen Stil. Die 15 Besten nehmen am nationalen Wettbewerb teil. Wer dort gewinnt, fährt zum internationalen Showdown, der je in einer anderen - verkehrsreichen – Metropole stattfindet. „Wo viel Verkehr ist, geht zum Glück viel Glas kaputt“, sagt Gary mit einem Augenzwinkern. Der Bezug zum Auto, zum Verkehr und zwangsläufig zum Scheibenbruch ist so in jedem Fall gewahrt.

Das Finale hier in Rom wirkt wie eine gewaltige Show zur Mitarbeitermotivation. Anreize setzen, Ehrgeiz wecken, die Menschen herausstellen, die tagtäglich bestmögliche Arbeit verrichten. Eigentlich ein einfacher Ansatz, der hier genial funktioniert. Scheibenwechseln mag eigentlich niemand, ist es doch meist eine unerwünschte Nebenausgabe. Doch hier, beim Best of Belron, fiebern alle Zuschauer mit, gewinnt diese Tätigkeit Glanz und Anerkennung.

Deutschland auf Platz drei

Robin Bogdanowicz aus den Niederlanden setzt sich gegen die Mitstreiter durch und holt den 1. Platz. Seine Siegerprämie: ein zusätzliches Jahresgehalt Robin Bogdanowicz aus den Niederlanden setzt sich gegen die Mitstreiter durch und holt den 1. Platz. Seine Siegerprämie: ein zusätzliches Jahresgehalt Am Ende des zweitägigen Finales sind etliche Scheiben zu Bruch gegangen. Dennoch, oder gerade deswegen, gibt es einen strahlenden Sieger. Robin Bogdanowicz aus den Niederlanden ist der „Best of Belron“. Der Titel wird 2014 zum 8. Mal vergeben. Robins Gewinn passt perfekt zum Sound der Veranstaltung. Es ist ein doppeltes Jahresgehalt. Der 22-Jährige plant damit eine Reise in die USA – und ein Abendessen mit all seinen Teamkollegen. Zu seinem Gewinn zählt auch, dass er stärker als Repräsentant für sein Unternehmen auftreten wird, Schulungsvideos dreht und Kollegen motiviert.

Markus aus Karlsruhe wird Dritter hinter Matt MacDonald aus Kanada. Ähnlicher Ruhm wie für den Sieger wartet auch auf ihn künftig bei Carglass.

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Best of Belron

Hier könnt Ihr Euch einen Eindruck vom nationalen Vorentscheid Best of Belron 2013 in Düsseldorf machen!


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