Online: 3.802
ANZEIGE
Wie viel Technik brauchst Du in Deinem Auto?
MOTOR-TALK
30.08.2017 um 11:37 UhrHMI, Bosch (2 weitere)

Welche Technologien hättest Du gerne in Deinem Fahrzeug?

  • Touchscreen
    18.9% (202)
  • Einen Touchscreen, auf dem sich die Bedienfelder wie echte Knöpfe anfühlen
    14.4% (154)
  • Steuerung durch Ansehen von Buttons auf einem Display
    3.4% (36)
  • Sprachsteuerung
    24.1% (257)
  • Gestensteuerung
    4.2% (45)
  • Gestensteuerung mit haptischem Feedback, das „fühlbar“ macht, ob die Geste richtig erkannt wurde
    7.7% (82)
  • Ich möchte echte Bedienknöpfe
    25.2% (269)
  • Ich sag es als Kommentar
    2.1% (22)

Neue Technologien im Auto sollen in der Regel für mehr Sicherheit und mehr Komfort sorgen. Bei den Bedienelementen des Infotainment-Systems ist besonders wichtig, dass sie den Fahrer so wenig wie möglich von der Straße ablenken. Denn jede Ablenkung bedeutet ein erhöhtes Unfallrisiko. Moderne Bedienkonzepte sind aus diesem Grund besonders intuitiv gestaltet.

Sei es die Eingabe von Telefonnummern oder Fahrtzielen, das Wechseln des Radiosenders oder die Abfrage aktueller Staumeldungen: Hersteller setzen zunehmend auf Touchscreens mit haptischem Feedback, Sprach- oder Gestensteuerung. Denn so kann sich der Fahrer auf den Verkehr konzentrieren.

Wir möchten von Dir gerne wissen, was für Bedienelemente Du im Auto brauchst. Möchtest Du immer den neuesten Stand der Technik haben oder sind Dir einfache Bedienknöpfe am liebsten? Verrat es uns in unserer Umfrage. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5 x 2 Karten für das DTM Finale am Hockenheimring.

Teilnahmeschluss ist der 27.09.2017. Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Mitarbeiter der mobile.de GmbH sowie der Robert Bosch GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



Diesen Artikel teilen:
73 Kommentare

Je weniger Ablenkung (fuer den Fahrer) vorhanden um so besser! Am Besten "ohne alles" - keine Touscreens und "selbstdenkende" Bedienungsfunktionen die ggf. zu Verwirrungen fuehren koennen. Ausser einem Radio braucht es nicht viel mehr. Bei Klima wohl noch eine Reglerbedienung(!), wie auch fuer die Heizung/Geblaese. Alles andere ist nur fehleranfaellig. Man bedenke, in einem Fahrzeug kann es mit unter zwischen -20 (oder auch mehr) und +70 Grad bekommen. Da macht diese feine Elektronik auch nicht lange mit.

 

Zusatz: Man sollte ein Auto (sofern nicht "selbstlenkend") auch wirklich selbst fahren (koennen) ohne den mittlerweile ueblichen Hilfsmitteln (Abstandswarnung, Einparkhilfe, Tempomat, ...). Wer dies (v.a. diese 3) nicht "beherrscht" hat am Steuer nichts verloren und sollte sich zu Fusz, per Bahn oder mit anderen befahrenen Verkehrsmittlen fortbewegen.

Diesen ganzen neumodischen, unzuverlässigen Schnickschnack will ich nicht in meinem Auto haben. Viel wichtiger wäre, dass die Qualität und Langlebigkeit der Auto-Bauteile wieder besser wird. Vor allem wünsche ich mir in meinem Auto eine deutlich leistungsstärkere Klimaanlage mit deutlich mehr Kühlleistung. Die Sonne knallt bei uns mit einer derartigen Kraft, dass es sehr lange dauert, bis die Klimaanlage den Autoinnenraum auf eine erträgliche Temperatur heruntergekühlt hat. Bei den neueren Autos ist die Kühlleistung der Klimaanlage deutlich zu gering bemessen. Auch sollten die Autos wieder besser gegen Hitze und Sonneneinstrahlung isoliert werden. Die modernen Autos heizen sich in der Sonne deutlich stärker auf als ältere Modelle, wohl weil an der Isolierung gespart wurde. Hier besteht imho dringender Verbesserungsbedarf.

Avatar von Kaesespaetzle "Mit extra Käse"
1. September 2017 um 11:10:17 Uhr

Zitat:

@Samuel1987 schrieb am 30. August 2017 um 12:23:02 Uhr:

Diesen ganzen neumodischen, unzuverlässigen Schnickschnack will ich nicht in meinem Auto haben. Viel wichtiger wäre, dass die Qualität und Langlebigkeit der Auto-Bauteile wieder besser wird. Vor allem wünsche ich mir in meinem Auto eine deutlich leistungsstärkere Klimaanlage mit deutlich mehr Kühlleistung. Die Sonne knallt bei uns mit einer derartigen Kraft, dass es sehr lange dauert, bis die Klimaanlage den Autoinnenraum auf eine erträgliche Temperatur heruntergekühlt hat. Bei den neueren Autos ist die Kühlleistung der Klimaanlage deutlich zu gering bemessen. Auch sollten die Autos wieder besser gegen Hitze und Sonneneinstrahlung isoliert werden. Die modernen Autos heizen sich in der Sonne deutlich stärker auf als ältere Modelle, wohl weil an der Isolierung gespart wurde. Hier besteht imho dringender Verbesserungsbedarf.

Ich weiß ja nicht was du für ein Auto fährst, aber mein Leon bj 2015 braucht ca 30 - 40 sekunden um nach dem Start mit AC auf max von 5 stunden bei 30°C in der sonne auf angenehme Temperaturen zu kühlen.

 

Alle die meinen "Man braucht keinen neumodischen Schnickschnack" sollten schnellstens von ihrem Smartphone und PC Abstand nehmen und wieder zum Abakus und zur Feder mit Tinte greifen.

 

Vielleicht verhelft ihr auch dem Siegelring wieder zu einer neuen Blüte!

Avatar von StefanLi "Voll auf Strom!"
1. September 2017 um 12:31:27 Uhr

Zitat:

@Pah96 schrieb am 30. August 2017 um 12:01:23 Uhr:

Zusatz: Man sollte ein Auto (sofern nicht "selbstlenkend") auch wirklich selbst fahren (koennen) ohne den mittlerweile ueblichen Hilfsmitteln (Abstandswarnung, Einparkhilfe, Tempomat, ...). Wer dies (v.a. diese 3) nicht "beherrscht" hat am Steuer nichts verloren und sollte sich zu Fusz, per Bahn oder mit anderen befahrenen Verkehrsmittlen fortbewegen.

Aber wer das beherrscht, darf sich doch auch assistieren lassen, oder darf ich nur weil ich kochen kann auch ich nicht essen gehen?

 

Wer sich der Zukunft in den Weg stellt, könnte von der Entwicklung überrollt werden. Wenn uns die Technik hilft sicherer und besser durchs Leben zu kommen, will ich mich nicht verweigern. Und mit zunehmenden Assistenzsystemen und technischen Angeboten müssen sich auch die anderen Bedienelemente mit entwickeln. Meinen Käfer Bj 71 möchte ich nur noch nutzen müssen, wenn ich es will. Nicht weil ich es muss.

Zitat:

@StefanLi schrieb am 1. September 2017 um 12:31:27 Uhr:

Zitat:

@Pah96 schrieb am 30. August 2017 um 12:01:23 Uhr:

Zusatz: Man sollte ein Auto (sofern nicht "selbstlenkend") auch wirklich selbst fahren (koennen) ohne den mittlerweile ueblichen Hilfsmitteln (Abstandswarnung, Einparkhilfe, Tempomat, ...). Wer dies (v.a. diese 3) nicht "beherrscht" hat am Steuer nichts verloren und sollte sich zu Fusz, per Bahn oder mit anderen befahrenen Verkehrsmittlen fortbewegen.

Aber wer das beherrscht, darf sich doch auch assistieren lassen, oder darf ich nur weil ich kochen kann auch ich nicht essen gehen?

 

Wer sich der Zukunft in den Weg stellt, könnte von der Entwicklung überrollt werden. Wenn uns die Technik hilft sicherer und besser durchs Leben zu kommen, will ich mich nicht verweigern. Und mit zunehmenden Assistenzsystemen und technischen Angeboten müssen sich auch die anderen Bedienelemente mit entwickeln. Meinen Käfer Bj 71 möchte ich nur noch nutzen müssen, wenn ich es will. Nicht weil ich es muss.

Hallo Stefan!

Moechte nicht als "Fortschrittsverweigerer" verstanden werden aber wie es halt so ist (bei Menschen) bewirken die ganzen "Assistenzen" nicht nur gutes: Entweder eine unvorteilhafte Ablenkung, manchmal auch Ueberforderung und v.a. eine schwindende Aufmerksamkeit. Selbiges kann man auch schon anhand der modernen Kommunikationsmittel beobachten.

Abgesehen von Reparaturkosten aufgrund von Werksvorgaben oder defekten die es ohne diese Assistenzsysteme nicht gaebe. Dann eben lieber den Vollautomat! Dann kann ich aber auch schon mit den Oeffis fahren.

 

Ich fahre eigentlich ganz gerne mit meinem 71er Bulli - natuerlich nicht zu Alltagszwecken! Aber da ist man eben mitten drin im Verkehrsgeschehen und nicht nur dabei. Wuerde ich mir eben auch von allen Teilnehmern so wuenschen. In den meisten modernen KFZ bekommt man aber inzwischen fast nichts mehr mit aufgrund der Daemmung (dazu Fenster im Briefmarkenformat) und eben den zusaetzlichen "Instrumenten".

 

Lg,

pah96

Avatar von StefanLi "Voll auf Strom!"
1. September 2017 um 16:27:33 Uhr

Zitat:

@Pah96 schrieb am 1. September 2017 um 15:00:01 Uhr:

Zitat:

 

Hallo Stefan!

Moechte nicht als "Fortschrittsverweigerer" verstanden werden aber wie es halt so ist (bei Menschen) bewirken die ganzen "Assistenzen" nicht nur gutes: Entweder eine unvorteilhafte Ablenkung, manchmal auch Ueberforderung und v.a. eine schwindende Aufmerksamkeit. Selbiges kann man auch schon anhand der modernen Kommunikationsmittel beobachten.

Tausendfach diskutiert, abweichende Meinungen. Aber: Es bleibt beim Assistieren immer die Pflicht der Aufmerksamkeit. Ich lasse mich oft Assistieren und habe nur gute Erfahrungen damit. Bei der Einführung von ABS und ESP hat man auch gemunkelt, das jetzt alle nur noch die Kurven donnern...

Zitat:

Abgesehen von Reparaturkosten aufgrund von Werksvorgaben oder defekten die es ohne diese Assistenzsysteme nicht gaebe.

Sind bei mir bislang noch nicht aufgetaucht. Erlaube ich mir keine Meinung zu.

Zitat:

Dann eben lieber den Vollautomat! Dann kann ich aber auch schon mit den Oeffis fahren.

Wenn die Öffis aber nicht da oder so fahren, wie ich es brauche?? Das trifft auf 80-90% meiner strecken zu.

Zitat:

 

Ich fahre eigentlich ganz gerne mit meinem 71er Bulli - natuerlich nicht zu Alltagszwecken!

Aber min 90% der Strecken im Strassenverkehr sind keine Lustfahrten.

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 1. September 2017 um 11:10:17 Uhr:

 

 

Ich weiß ja nicht was du für ein Auto fährst, aber mein Leon bj 2015 braucht ca 30 - 40 sekunden um nach dem Start mit AC auf max von 5 stunden bei 30°C in der sonne auf angenehme Temperaturen zu kühlen.

 

Alle die meinen "Man braucht keinen neumodischen Schnickschnack" sollten schnellstens von ihrem Smartphone und PC Abstand nehmen und wieder zum Abakus und zur Feder mit Tinte greifen.

 

Vielleicht verhelft ihr auch dem Siegelring wieder zu einer neuen Blüte!

Ich fahre einen Opel Meriva, Baujahr 2006 und meine Eltern einen Corsa D, Baujahr 2012. Bei beiden Autos ist die Klimaanlage so schwach, dass wenn das Auto z. B. eine Stunde bei 30 Grad Außentemperatur in der Sonne steht, es mindestens eine halbe Stunde dauert, um die Innentemperatur um 3 oder 4 Grad zu senken. Und das, obwohl ich bei meinem Auto vor ein paar Wochen in meiner Fachwerkstatt die Klimaanlage prüfen und neu befüllen ließ. Sie kühlt seitdem auch spürbar besser, aber ist dennoch viel zu schwach, um unter den genannten Bedingungen die Temperatur in angemessener Zeit ausreichend zu senken.

 

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich Ende der 90er als Kind öfters bei meinem Onkel in seinem VW Golf mitgefahren bin. Wenn es da 35 Grad hatte und das Auto in der Sonne geparkt war, hat es etwa 5 bis maximal 10 Minuten gedauert, bis es drinnen angenehm kühl war.

 

Ich habe nicht sagen wollen, man brauche im Allgemeinen keinen neumodischen Schnickschnack, sondern ich möchte dies nicht in meinem Auto haben. Die Autohersteller sollten sich imho zuerst wieder um die grundlegenden, wichtigen Dinge kümmern (Beispiel Klimaanlage / Hitzeisolierung). Das wäre auch wichtiger für die Sicherheit, denn wenn die Klimaanlage besser kühlt, wird eine angenehme Temperatur schneller erreicht und ich kann mich besser konzentrieren, als wenn ich ewig im überhitzten Auto sitzen muss.

 

Wenn ich bedenke, wie oft mein Tablet sich aufhängt oder eine App abstürzt, möchte ich nicht in einem Auto sitzen, das von solch unzuverlässiger Technik gesteuert wird. Was passiert wohl, wenn bei einem autonom fahrenden Auto der Rechner sich aufhängt? Kommt es dann dadurch zu einem Unfall, weil weder Bremsen noch Lenkung mehr funktionieren?

 

Auch möchte ich solche Systeme, wo der Tacho usw. auf Touchscreens dargestellt wird, nicht in meinem Auto haben. Wozu soll das gut sein, wo ist da der Fortschritt? Ein herkömmlicher, analoger Tacho z. B. funktioniert doch viel zuverlässiger. Wäre mal gespannt, wenn im Sommer das Auto ein paar Stunden in der Sonne stand und die Touchscreens und Elektronik auf 60 bis 70 Grad aufgeheizt sind, ob die dann noch funktionieren.

Avatar von Kaesespaetzle "Mit extra Käse"
4. September 2017 um 09:23:18 Uhr

Zitat:

@Samuel1987 schrieb am 2. September 2017 um 01:10:40 Uhr:

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 1. September 2017 um 11:10:17 Uhr:

 

 

Ich weiß ja nicht was du für ein Auto fährst, aber mein Leon bj 2015 braucht ca 30 - 40 sekunden um nach dem Start mit AC auf max von 5 stunden bei 30°C in der sonne auf angenehme Temperaturen zu kühlen.

 

Alle die meinen "Man braucht keinen neumodischen Schnickschnack" sollten schnellstens von ihrem Smartphone und PC Abstand nehmen und wieder zum Abakus und zur Feder mit Tinte greifen.

 

Vielleicht verhelft ihr auch dem Siegelring wieder zu einer neuen Blüte!

Ich fahre einen Opel Meriva, Baujahr 2006 und meine Eltern einen Corsa D, Baujahr 2012. Bei beiden Autos ist die Klimaanlage so schwach, dass wenn das Auto z. B. eine Stunde bei 30 Grad Außentemperatur in der Sonne steht, es mindestens eine halbe Stunde dauert, um die Innentemperatur um 3 oder 4 Grad zu senken. Und das, obwohl ich bei meinem Auto vor ein paar Wochen in meiner Fachwerkstatt die Klimaanlage prüfen und neu befüllen ließ. Sie kühlt seitdem auch spürbar besser, aber ist dennoch viel zu schwach, um unter den genannten Bedingungen die Temperatur in angemessener Zeit ausreichend zu senken.

 

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich Ende der 90er als Kind öfters bei meinem Onkel in seinem VW Golf mitgefahren bin. Wenn es da 35 Grad hatte und das Auto in der Sonne geparkt war, hat es etwa 5 bis maximal 10 Minuten gedauert, bis es drinnen angenehm kühl war.

 

Ich habe nicht sagen wollen, man brauche im Allgemeinen keinen neumodischen Schnickschnack, sondern ich möchte dies nicht in meinem Auto haben. Die Autohersteller sollten sich imho zuerst wieder um die grundlegenden, wichtigen Dinge kümmern (Beispiel Klimaanlage / Hitzeisolierung). Das wäre auch wichtiger für die Sicherheit, denn wenn die Klimaanlage besser kühlt, wird eine angenehme Temperatur schneller erreicht und ich kann mich besser konzentrieren, als wenn ich ewig im überhitzten Auto sitzen muss.

 

Wenn ich bedenke, wie oft mein Tablet sich aufhängt oder eine App abstürzt, möchte ich nicht in einem Auto sitzen, das von solch unzuverlässiger Technik gesteuert wird. Was passiert wohl, wenn bei einem autonom fahrenden Auto der Rechner sich aufhängt? Kommt es dann dadurch zu einem Unfall, weil weder Bremsen noch Lenkung mehr funktionieren?

 

Auch möchte ich solche Systeme, wo der Tacho usw. auf Touchscreens dargestellt wird, nicht in meinem Auto haben. Wozu soll das gut sein, wo ist da der Fortschritt? Ein herkömmlicher, analoger Tacho z. B. funktioniert doch viel zuverlässiger. Wäre mal gespannt, wenn im Sommer das Auto ein paar Stunden in der Sonne stand und die Touchscreens und Elektronik auf 60 bis 70 Grad aufgeheizt sind, ob die dann noch funktionieren.

Da würde ich das Problem aber eher mal bei Opel suchen. ;)

 

Also das MM System von meinem seat hat ganz selten mal probleme wenns minusgrade hat

Bei Hitze hatte ich noch nie ein Problem!

 

dass ein analoger tacho viel zuverlässiger funktioniert würde ich hier auch nicht unbedingt unterschreiben ;)

Avatar von Borntral "Nett mit KFZ-Tourette"
4. September 2017 um 12:24:28 Uhr

Ich hätte gern das komplette Armaturenbrett als Anzeigeeinheit, auf der ich die Informationen an die Stelle verschieben kann, wo ich sie für relevant halte. Auch möchte ich ausgeblendete Funktionen vollständig deaktivieren können. Bis 'runter zum gesetzlichen Minimum.

Für nicht permanent genutzte Funktionen wünsche ich mir intelligente Assistenten, die sich anreichern lassen. Dabei sollen auch Verknüpfungen unterschiedlicher Bordsysteme möglich sein.

Beispiel: Wenn ich im Nachbarort an einer bestimmten Eisdiele im Februar vorbeifahre, soll die Heizung aufdrehen, die Scheiben dürfen dann herunterfahren und die Musik soll auf Stampfmucke mit deutlich erhöhter Lautstärke stellen.

Oder: Wenn das System eine bestimmte Stimme in entsprechender Tonlage und Intonation auf dem Beifahrersitz erkennt, soll ein Sender mit Nachrichten oder Verkehrsinformationen gefunden werden, um diesen laut wiederzugeben.

 

gegrüßt!

Avatar von aero84 "fat middle aged man"
Saab
6. September 2017 um 19:29:06 Uhr

Ich hätte gerne ein Cockpit, das auf Ergonomie und nicht auf Bling-Bling-Faktor ausgerichtet ist.

Sprich: intuitiv ablesbare Instrumente, Bedienung über "echte" Taster/Drehregler, und ein nachtfahrtaugliches Beleuchtungskonzept. Keine Bildschirme, stark dimmbar, am besten HUD in Verbindung mit Saabs "night panel".

 

Am Ende ist ein Auto zum Fahren da. Und bei vielen modernen Autos geht das leider nur noch tagsüber...

Knöpfe und eine Sicht nach hinten, kein Bullauge. Hohe Sitze. Vernünftige Leistung. Blinklichter hinten nicht miniaturformat . Bei Nebel darf sich das tagfahrlicht nicht einschalten... lassen ( da hinten kein Rücklicht ) um energie zu sparen laut ADAC ha ha... alles wichtiger wie der Schnickschnack der das auto schwerer, störanfälliger und teurer macht.

Zitat:

@aero84 schrieb am 6. September 2017 um 19:29:06 Uhr:

Ich hätte gerne ein Cockpit, das auf Ergonomie und nicht auf Bling-Bling-Faktor ausgerichtet ist.

Sprich: intuitiv ablesbare Instrumente, Bedienung über "echte" Taster/Drehregler, und ein nachtfahrtaugliches Beleuchtungskonzept. Keine Bildschirme, stark dimmbar, am besten HUD in Verbindung mit Saabs "night panel".

 

Am Ende ist ein Auto zum Fahren da. Und bei vielen modernen Autos geht das leider nur noch tagsüber...

Ich kann aero84 nur zustimmen!!

Wenn man sich unsere älter werdende Gesellschaft (ja, ich bin auch schon gut über 50! und sehe das kritisch) und deren häufig wahrnehmbare Überforderung im Straßenverkehr ansieht, sich selbst der eigenen Ungeschicklichkeit bei der Konfrontation mit neuer überwiegend digitaler Technik bewußt ist und dann diese Bling-Bling-Technik bei Nachtfahrten korrekt bedienen und ertragen müsste - NEIN DANKE!

 

Diese großartig angepriesenen Bosch-Entwicklungen dienen doch kurzfristig erst einmal dazu, die Verluste die Bosch und die eng kooperierenden deutschen Hernsteller mit Dieselgate einfahren, zu kompensieren. Die Marge mit herkömmlich ausgestatteten Fahrzeugen ist wohl derzeit nicht üppig genug?

 

Der Trend zur Anschaffung von Young- und Oldtimern ist neben dem Aspekt der Geldanlage wohl auch der Tatsache zu verdanken, dass immer mehr Autofahrer keine Lust auf Technik-Schnick-Schnack in Fahrzeuginnneren haben!

 

Ich bin sicher kein Technikverweigerer, aber wenn ein erheblicher Teil der Autofahrer bei der Bedienung dieser Features abeglenkt wird, ist damit deren eigentlicher Sinn doch ad absurdum geführt.

 

Einfachere Bedienung dient erheblich der Sicherheit, in diesem Sinne gute Fahrt wünscht Euch

 

shortty200

Zitat:

@Pah96 schrieb am 30. August 2017 um 12:01:23 Uhr:

Je weniger Ablenkung (fuer den Fahrer) vorhanden um so besser! Am Besten "ohne alles" - keine Touscreens und "selbstdenkende" Bedienungsfunktionen die ggf. zu Verwirrungen fuehren koennen. Ausser einem Radio braucht es nicht viel mehr. Bei Klima wohl noch eine Reglerbedienung(!), wie auch fuer die Heizung/Geblaese. Alles andere ist nur fehleranfaellig. Man bedenke, in einem Fahrzeug kann es mit unter zwischen -20 (oder auch mehr) und +70 Grad bekommen. Da macht diese feine Elektronik auch nicht lange mit.

 

Zusatz: Man sollte ein Auto (sofern nicht "selbstlenkend") auch wirklich selbst fahren (koennen) ohne den mittlerweile ueblichen Hilfsmitteln (Abstandswarnung, Einparkhilfe, Tempomat, ...). Wer dies (v.a. diese 3) nicht "beherrscht" hat am Steuer nichts verloren und sollte sich zu Fusz, per Bahn oder mit anderen befahrenen Verkehrsmittlen fortbewegen.

Dies kann ich nur begrüßen. War 27 Jahre Sachverständiger beim TÜV, die letzten 15 Jahre ausschließlich in der Fahrerlaubnis Prüfung Tätig.

Vor ca. 8 Jahren war der Serienmäßige Einbau der Rückfahrkamera in den Oberklassen PKW´s.

Die Prüfungs-Richtline lässt im Prüfungsablauf serienmäßige Hilfsmittel zu.

Ein Prüfling der die Selbstständigkeit während der Prüfung bewies und die Fahrerlaubnis ausgehändigt bekommt hat zu 85% kein PKW mit Rückfahrkammera, Berganfahr Hilfe, Automatisches Einparksystem.......;

Ein Fahrzeugführer muss im Straßenverkehr zu jeder Zeit Selbständig handeln können.

Durch die Technologien wird den Verkehrsteilnehmern immer mehr die SELBSTÄNDIGKEIT

entzogen.

Ein kleines Beispiel: Ich fuhr in ein Parkhaus, bis zur Einfahrschranke geht es ca.40 Meter mit einer Steigung von 12 Grad hoch.

Der Fahrer vor mir mit einem V.. G.. 3 würgte den Motor ab(kann jedem passieren), das anfahren klappte nicht. Ich fuhr seinen Wagen in das Parkhaus, Er bedankte sich und sagte vor 5 Wochen bestand Er mit Erfolg die FE-Prüfung.

Sein Ausbildungswagen war ein V..G..7, in dem sind die Technologien drin die zu wenig Selbstständigkeit erfordere.

Beste Grüße an die TECHNOLOGIE Entwickler

Avatar von StefanLi "Voll auf Strom!"
11. September 2017 um 09:08:13 Uhr

Schade, dass hier manchmal eindimensional gedacht wird.

 

Die Ausführung von @HD-workroom kann ich nur unterstreichen, aber: Das liegt nicht an der Verfügbarkeit der Technik, sondern an der falschen Ausbildung und der daran anknüpfenden Prüfung. Mein Sohn ist leider auch z.B. mit Anfahrhilfe durch die Fahrschule und nun üben wir auf Opas altem Mazda das Anfahren mit Handbremse. Auch wenn unsere Wagen alle eine elektronische Handbremse mit elektronischer Regelung haben - was ich sehr begrüße.

 

Was würde das denn für Geschwindigkeiten ausser der geschlossenen Ortschaft bedeuten? Man darf nur so schnell fahren, wie in der Prüfung abgefragt wurde, oder in der Fahrstunde erprobt wurde? Sollten wir dann Autos anschaffen, im Sinne einer Probeklasse, die bei 80 km/h abriegeln?

 

@aero84 Ein elektronisches und sich anpassendes Cockpit kann ja z.B. bedeuten, dass man gewisse Sachen ausschaltet, z.B. brauche ich im Automatik weder die Ganganzeige noch den Drehzahlmesser. Ich brauche nicht die Kapitelanzeige fürs Hörbuch oder Datum und Uhrzeit. Eigentlich würden die Einblendungen im HUD, wenn man denn eins hat, vollkommen reichen. Das wäre dann ein Sicherheitsaspekt. Nur verkauft sich das als Zielrichtung weniger gut, als Bling-Bling. Aber die meisten Systeme können das und es wird auch angeboten. Probiere es mal aus!

 

@shortTTy200 Das ist ja mal etwas "besonderes": Entwicklungen eines Wirtschaftsunternehmens dienen zur Gewinnerzielung! Schreck :eek::eek::eek::eek: Ist das hier das DRK- und Hilfskräfteforum?

 

Und der Trend zum Young- und Oldtimer liegt an ganz anderen soziologischen Entwicklungen:

1. Man kann es.

2. Sie sind verfügbar.

3. Sie sind bezahlbar.

4. Viele die heute täglich mit "H" rumfahren, fahren den Wagen, weil sie ihn mögen oder sich keinen anderen leisten wollen.

5. Die - in der Stückzahl- vielen xxx-timer sind Wochenendfahrzeuge. Da werden keine Kilometer abgespult. Motivation die zu nutzen ist nicht mit den Fahrzeugen gleichzusetzen, um deren Entwicklung es hier geht.

6. Diese Wagen werden selten zur Geldanlage angeschafft - dann werden sie nämlich eingemottet und nicht gefahren- sondern es gibt jetzt die Möglichkeit schon was selbst dran zu machen und noch was selbst dran zu basteln = Hobbyaspekt.

Neues von Bosch

Auf dieser Seite erfährst Du alles Wichtige rund um Bosch und kannst mit dem Unternehmen in den Dialog gehen.

Blogautor(en)
  • Bosch
  • MOTOR-TALK
Abonnenten (2041)

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    XXL > 1420.02px XL 1300.02px - 1420px L 1000.02px - 1290px M 640.02px - 1000px S 480.02px - 640px XS 0 - 480px