Von reinen Assistenzsystemen zu automatisierten Autos – So fahren wir zukünftig
Autofahrer werden bereits heute von High-Tech-Helfern unterstützt. Morgen werden sie von fahrerlosen Taxen an ihr Wunschziel gebracht. In unserem Themenspezial erfahrt Ihr, wo wir stehen, wie wir in Zukunft fahren und was Bosch damit zu tun hat.
Schon heute sind moderne Autos teilweise automatisiert. Ferngesteuerte Parkassistenten oder Stauassistenten erledigen für den Fahrer einzelne Aufgaben. In spezifischen Situationen übernehmen sie die allgemeine Fahrzeugführung. Die Verantwortung hat weiter der Fahrzeugführer. Er muss das System stetig überwachen und jederzeit eingreifen können.
Festgelegte Fahrsituationen beherrscht das Fahrzeug komplett selbstständig. Zum Beispiel steuert der Fahrer das Fahrzeug lediglich beim Auf- und Abfahren auf die Autobahn. Alle anderen erforderlichen Fahraufgaben übernimmt dann für die Dauer der Autobahnstrecke der Autobahnpilot. Selbst bei einem Systemfehler oder falls das System an seine Grenzen gelangt, verbleibt die Verantwortung beim Fahrsystem. Beispielsweise bremst es dann ab und führt einen sicheren Zustand herbei.
Das System übernimmt die Fahraufgaben in bestimmten Fällen komplett. Beispielsweise wechselt das System selbstständig die Spur, wenn der Fahrer den Blinker setzt. Der Fahrer muss das Fahrzeug nicht die ganze Zeit überwachen und kann sich anderen Dingen widmen. Im Falle einer Fehlfunktion oder falls die Situation das System überfordert, wird der Fahrer allerdings aufgefordert, wieder selbst zu steuern.
Vorstufe der Automatisierung: Einfache Fahrerassistenzsysteme wie Totwinkel-Warner, adaptiver Abstandsassistent oder Spurhalteassistent unterstützen den Fahrer in bestimmten Fahrsituationen. Das führt zu mehr Komfort während der Fahrt und erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr. Der Fahrer behält weiter die Verantwortung und volle Kontrolle: Er lenkt, beschleunigt und bremst selbst.
Der Mensch als Fahrer ist hier überflüssig. Er wird zur Steuerung des Fahrzeuges nicht mehr benötigt, das Lenkrad kann entfallen. Das Fahrzeug beherrscht dauerhaft auch komplexe Fahrsituationen wie Stadtverkehr oder Autobahnauffahrten. Es genügt, das System zu aktivieren und das Ziel vorab einzugeben. Das automatisierte Fahren wird damit endgültig Realität.
Wie ein menschlicher Fahrer
Automatisierte Fahrzeuge müssen im Prinzip über ähnliche Fähigkeiten verfügen wie ein menschlicher Fahrer. Drei Eigenschaften stehen dabei im Vordergrund: Erkennen (Sense), Verarbeiten (Think) und Agieren bzw. Reagieren (Act). Sensoren erfassen das Umfeld, ein Fahrzeugcomputer verarbeitet die Informationen und entwickelt eine Fahrstrategie für die Steuerung von Antrieb, Lenkung und Bremse.
Der Mensch sieht und hört den Straßenverkehr. Automatisierte Autos nehmen ihre Umgebung mit Hilfe von Kameras, Ultraschall und Radar wahr. Sie registrieren Fahrbahnbegrenzungen, Verkehrszeichen, Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmer im 360-Grad-Umfeld.
Darüber hinaus verfügen automatisierte Autos über hochauflösende digitale Karten mit deutlich mehr Details, als die Karten heutiger Navis beinhalten. Aktuelle Verkehrs- und Wetterdaten tragen dazu bei, dass die Beschaffenheit der Straße besser eingeschätzt werden kann. Über die Cloud werden die gewonnenen Daten auch mit anderen Fahrzeugen geteilt.
Der Fahrzeugcomputer übernimmt als Gehirn des Autos das Denken. Einzelne Systeme wie Antrieb, Bremsen und Lenkung werden von ihm angesteuert. Die Software analysiert und interpretiert die von den Umfeldsensoren erfassten Daten in kürzester Zeit.
Ein wichtiger Punkt in der Entwicklung von künftigen Lösungen sind lernfähige Algorithmen und künstliche Intelligenz. Mit ihrer Hilfe werden die charakteristischen Verhaltensweisen von anderen Verkehrsteilnehmern ermittelt und daraus Voraussagen getroffen. In kritischen Situationen kann das System beispielsweise das Verhalten von Fußgängern besser einschätzen und gegebenenfalls abbremsen. Im Gegensatz zu einem menschlichen Fahrer wird die Technik niemals müde und kann deutlich schneller reagieren.
Ein automatisiertes Auto übernimmt während der Fahrt dieselben Aufgaben wie ein menschlicher Fahrer: Es lenkt, beschleunigt und bremst selbstständig. Es weiß zu jeder Zeit punktgenau, wo es sich befindet, wie die Fahrbahn beschaffen ist und wie es um das Auto herum aussieht. Neben der Sicherheit berücksichtigt das automatisierte Auto auch den Komfort seiner Fahrzeuginsassen, wenn es die Fahrstrategie berechnet.
Da der Fahrer seine Verantwortung zukünftig in definierten Fahrsituationen abgeben kann, wird ein “Back-up” für Gefahrensituationen nötig. Deshalb müssen alle Komponenten redundant ausgelegt sein: Fällt zum Beispiel das ESP aus, kann der elektromechanische Bremskraftverstärker stattdessen das Fahrzeug abbremsen.
So funktioniert automatisiertes Fahren in Zukunft
Du findest das Thema automatisiertes Fahren spannend und möchtest noch mehr Fragen beantworten?
Hier geht's zur großen UmfrageSolange es noch Lokführer gibt, glaube ich nicht an autonomes Fahren.
Ich sehe hier Probleme, die alle generell mit "Automatismen" und "Mensch" zu tun haben:
- Solche Automatismen funktionieren/melden nicht in allen Autos genau gleich.
Problem für Autos mit wechselnden Fahrern.
- Je mehr Automatismen es gibt, je besser die funktionieren und je seltener sie ausfallen, desto weniger Übung hat der Mensch mit diesen Ausfällen umzugehen.
Braucht man dann wie in der Fliegerei für jede Fahrzeugtype ein regelmäßiges Rating?
- Um bei einem Ausfall überhaupt erkennen zu können, in welcher automatisierten Aktion sich das Auto gerade befunden hat, ist eine ständige Ansage der Aktionen notwendig. Z.B.: "Spurwechsel nach rechts beginnt.", "Spurwechsel nach rechts beendet.", etc. Diese Ansagen müssen normiert und überall gleich sein.
- Damit ist ein ständiges "was anderes tun" v.a. in der Stadt schon mal unmöglich.
Ohne Automatismus verschaffe ich mir vorher einen Überblick und agiere danach.
Mit Ausfall eines Automatismus werde ich zu einer Aktion gezwungen, bevor ich einen Überblick habe.
- Und dann lest mal eine schon heutige Bedienungsanleitung!
Die sind eher zur juristischen Absicherung der Hersteller geschrieben als zum einfachen Verständnisgewinn für den Fahrer.
Ich möchte keiner der ersten sein die sich vom Richter anhören müssen, dass doch auf Seite 263 mit Verweis auf Seite 174 und 179 steht, dass genau bei dieser Kombination von Funktionen und Umständen meine Reaktion "so-und-so" hätte sein müssen.
LG,
Pulsate
Der grösste Unsinn den ich je erlebt habe.
Wer nicht (auto) fahren kann oder will soll die Öffis benutzen und die Strasse vom
Unsinn sebstfahrender und mit Assistenzsystem überladener Autos frei machen
Tja einige sehen nur die Vorteile: Autonom kann nicht einschlafen, kann nicht abgelenkt werden, geblendet werden, usw.
Das ist soweit richtig.
Aber, wie oft stürzt dein Handy, PC, usw. ab?
Nichts geht mehr.
Leute, die täglich 8 Stunden am PC arbeiten, wissen, was hier alles schief geht. Es vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht mindestens ein System hängt oder ausfällt.
Dann macht man halt kurz einen Neustart und ein paar Minuten später geht es weiter!?
Und dann sind da noch die lieben Hacker. Weshalb sollten sie ausgerechnet davon absehen PKW-Software anzugreifen? Geld wird in diesem Bereich genügend erpresst.
Ich empfehle mal einen Blick auf die einschlägigen Videos, wo z.B. das autonome Testfahrzeug die Fußgängerin "übersieht", die ein Fahrrad über die Straße schiebt und dabei leider frontal erfasst und getötet wird.
Passiert in Zukunft nicht mehr? Tja, wenn das System gerade mal wieder hängt, überlastet ist oder ganz abstürzt?
Ich habe mir die Kommentare durchgelesen und musste feststellen, dass immer nur die Problematik der Unzulängigkeit der Assistenzsysteme behandelt wird. Worüber ich keine Iformation finden kann, ist das Verhalten der automatisierten Autos bei den allgemeinen Verkehrsvorschriften die ja in jedem einzelnen Land unterschiedlich ist. Diese allgemeinen Vorschriften werden nicht durch Verkehrszeichen kundgetan sondern stehen ledeglich in der Strassenverkehrsverordnung. So ist in Österreich das Umkehren auf Vorrang- und Schienenstrassen verboten und lediglich nur auf geregelten Kreuzungen erlaubt. Schwieriger wird dieses Beispiel wenn die Ampelanlage ausfällt und der Verkehr durch die Pollizei mit Handzeichen geregelt wird. Erkennt das Fahrzeug die Handzeichen des Polizisten oder nicht. Dafür gibt es unzählige Beispiele wie etwa Baustellen wo in der Baustelle die rote Baustellenmakierung und gleichzeitig die normale weisse Fahrbahnmakierung vorhanden ist. Was macht das Fahrzeug zum Beispiel in der Wachau wo die Durchfahrtbeschränkung sehr detailliert durch Zusatztafeln kundgetan ist und daher es im Vorbeifahren nicht möglich ist die gesamte Zusatztafel durchzulesen. Ich als Fahrer weiss, dass diese Zusatztafel nur für LKW bestimmt ist und kann sie daher ignorieren, aber weiss das auch das automatisierte Fahrzeug? Es müsste zumindest alle Sprachen im Mittelmeerraum beherrschen um eine solche Zusatztafel lesen und bewerten zu können und gleichzeitig stehen bleiben um zu entscheiden ob es weiter fahren darf odere nicht. In Wien gibt es Halteverbote an denen steht die Zusatztafel mit folgendem Text: Ausgenommen Berechtigte laut Gesetzblatt und die Aktenzahl. Kennt das Auto alle relevanten Gesetzblätter um die richtige Entscheidung zu treffen oder nicht. Wenn nicht fährt es diesen Parkplatz nicht an, obwohl eventuell diese Berechtigung besteht. Wie werden die Durchführungsverordnung und die Entscheidungen der Höchtstgerichte zur Strassenverkehrsordnung verarbeitet. Wenn ich davon ausgehe, dass alle Systeme für das automatisierte Fahren einwandfrei und dauerhaft zuverlässig Funktionieren sehe ich bei den oben beschriebenen Problemen noch keine Lösungsansätze.
GEFAHR:
Die Totale Überwachung inkl. Abzocke wird folgen.
Das werdet Ihr noch früh genug zu spüren bekommen!
Gruß Frank.
Wenn überhaupt, wird es "Automatisiertes Fahren" in 50 Jahren oder noch viel später geben. Denn im Unterschied zu den schön geordneten "verkehrsleeren" Grafiken des obigen Artikels geht es schon bei uns im Straßenverkehr ziemlich chaotisch zu. Und in den Städten erst recht. Und welches der so fantastischen angepriesenen Systeme sich in Städten wie Kalkutta oder Saigon, meinetwegen auch Istanbul oder Nairobi unfallfrei zurechtfinden soll, möchte ich gerne wissen. Und WANN? Nicht in 100 Jahren! Doch uns möchte man weis machen, "schon morgen" wären diese SciFi-Fantasien Realität. Ich weiß nicht, was die Autohersteller daran finden, aber das wird der größte geschäftlich-finanzielle GAU ihrer Geschichte! Denn nichts ist fertig, nichts funktioniert, es wird nur teuer und die Konzerne in den Ruin treiben, wenn sie diesen Unsinn nicht beizeiten stoppen.
Mit welchen unsinnigen Argumenten gearbeitet wird zeigt sich an Sätzen wie: "Während ein menschlicher Fahrer seine Umgebung mit zwei Augen und zwei Ohren wahrnimmt, nutzt ein automatisiert fahrendes Auto unzählige Sensoren wie Radar und Kameras". - Ja und? Die "zwei Augen und Ohren" sind nicht alleine, sondern sie sind die Sensoren, die ein VORAUSDENKENDES HIRN zum Handeln veranlassen. Die "unzähligen Sensoren" im selbstfahrenden Auto (schon dieses Sammelsurium alleine das Eingeständnis mangelhafter Technik) hingegen behindern sich gegenseitig bestenfalls, vor allem aber speisen sie ein elektronisches "Gehirn", das NICHT vorausdenken kann, und deshalb nur nachfolgend reagiert, aber nicht vorausdenkend agiert. Deshalb werden auch bei schnellster Reaktion Unfälle unvermeidbar. Nur die Vorausschau kann Unfälle verhindern, doch dazu wird KI kaum je fähig sein. Und wenn das eines Tages doch möglich sein sollte, dann wird nicht nur der "Mensch als FAHRER überflüssig", sondern AUCH ALS PASSAGIER!
Dafür sorgt dann die "vorausschauende Künstliche Intelligenz". Die nämlich - weil sie dann ja nicht nur Autos, sondern auch fast alle Bereiche der menschlichen Existenz steuert - wird zum Schluß kommen, daß der Mensch nur noch ein hinderliches, unfertiges, viel zu fehlerbehaftetes Wesen ist, ein unnötiges Anhängsel und ein Störfaktor, der in der geordneten Welt der KI keine Existenzberechtigung mehr hätte.
Denn noch etwas bedenken die Träumer "autonomen Fahrens" nicht. Je mehr der Mensch der KI überläßt, desto mehr Fähigkeiten verlernt er. So wie heute kaum noch jemand Telefonnummern auswendig wählen kann (diese Fähigkeit ging in nur 10 Jahren verloren), wird kein Mensch mehr im Fall selbst und manuell ein Auto fahren können, wenn dieses einmal eine Panne hätte.
Aber Pannen kommen in der Welt der Träumer ja nicht vor. Sie sind nicht eingeplant - und wenn, müssen sie durch "autonome Systeme" behoben werden, denn kein Mensch könnte noch Pannen beheben. Egal ob einen Reifenwechsel oder einen landesweiten Blackout. Schöne Neue Welt.
Die nächste Zivilisation werden dann vielleicht Erdmännchen oder auch Küchenschaben begründen. Die graben dann in 50 Mio. Jahren unsere Knochen und mit Glück noch einigen übriggebliebenen Industrieschrott aus und stellen es in Museen auf, so wie wir heute die Knochen der Dinosaurier.
Ich persönlich werde KEINEN Cent für Produkte ausgeben, die eine solche Entwicklung herbeiführen. Egal ob es Autos, Flugzeuge, oder Kühlschränke, Toaster oder Kaffeemaschinen sind.
Wie sie an der Umfrage klar erkennen können ist automatisiertes Fahren für den Deutschen Autofahrer kein Thema , auch für mich nicht . Ich würde das nur annehmen wenn ich gesundheitlich so angeschlagen wäre das ich nicht mehr selbst das Fahrzeug fahren könnte um meine persönliche Mobilität erhalten bliebe . Für kranke und sehr alte Leute wäre das wünschenswert , aber für die einigermaßen gesunden Menschen ist das keine Option . Es wird uns in den letzten Jahren extrem alles aus der Hand genommen , kaum einer kann noch mit einer normalen Landkarte umgehen , Ein und ausparken wird auch immer mehr automatisiert , ist das ein Fortschritt , ich denke nur zum Teil . Es werden immer mehr Fahrzeuge gekauft mit Automatik Getriebe usw usw usw . Wir werden , mal allgemein gesprochen , immer mehr abhängig von der Elektronik . Wenn das so weiter geht verlieren wir wertvolle Fähigkeiten , wie das abschätzen von Entfernungen , Karte lesen , Geschwindigkeit einschätzen , alles das was ein normaler Autofahrer heute kann . Auf Deutsch , wir verblöden immer mehr . Kaum einer kann noch richtig rechnen ,
( geben sie einmal die Rechenaufgabe 167 : 23 , ich wette das es mindestens 60 % nicht mehr drauf haben das schriftlich zu berechnen ohne Taschenrechner , viele haben mehr oder minder das Schreiben verlernt , ein Satz 15 Rechtschreibe Fehler ohne PC Rechtschreibkorrektur . ) Wenn einmal das System Navi ausfällt können sich viele nicht mehr orientieren . Wenn das die Zukunft ist bin ich froh das ich das nicht mehr erlebe , alle laufen oder fahren wie ferngesteuerte Zombies herum die nichts mehr können , und wehe es fällt etwas aus dann bricht das Chaos aus .
In einigen Jahren werden wir einfach von der Gesetzgebung gezwungen nur noch Autos mit solchen Systemen zu kaufen. Dafür wird die Autolobby schon sorgen. Man verdient ja eine Menge Kohle damit. Begründung: die Reduzierung von Verkehrstoten. War ja mit der Einführung von den Kontrollsystemen für den Reifendruck auch nicht anders.
Puh..endlich Leute, die ihren Verstand benutzen...
Genau das ist es...
Wenn ich erlernte Fähigkeiten nicht mehr abrufe, dann werden diese aus dem Gehirn gestrichen....
2 Augen, die das räumliche Sehen beherrschen, werden nie durch Kameras ersetzt werden können...
Ebenso die vorausschauende Fahrweise (wo X- Unfälle jeden Tag vermieden werden) kann und wird der elektronische Mist nicht ersetzen..
Ein Tempomat ist super, aber was macht er, wenn es Bergab, in die Senke, Bergauf geht??
Abwärts geht er vom Gas, in der Senke hält er die eingestellte Geschwindigkeit und Hinauf "latscht" er auf die Tube, um das programmierte Tempo zu halten...
Der vorausschauende Fahrer nimmt "den Schwung" der Bergabfahrt mit und wird lockerer die aufwärtige Bergpassage meistern...
Nur mal so über einen popligen Tempomaten , den ich sehr Schätze, aber dem die Übersicht fehlt, im Gegensatz zu einen Menschen, Vorausschauend und mit Hirn zu fahren.......
Halten wir uns diese Gabe so lange es geht frisch und am laufen....
Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, warum Kreuzfahrten so überproportional zu allen anderen Tourismus- und sonstigen wirtschaftlichen Entwicklungen boomen? Und die Werften solcher Schiffe bis 2025 völlig ausgebucht sind? Die Erklärung hört sich esoterisch an, ist aber durch zahlreiche Experimente und vor allem Praxisbeobachtungen bestätigt: Der Mensch flieht - unbewußt bzw. instinktiv - vor dem allgegenwärtigen "Funkwellenschrott" aufs Meer, dorthin, wo es noch keinen, oder nur sehr wenig Funkwellen gibt, die seinen Körper pausenlos durchdringen und je nach Veranlagung mehr oder weniger Unruhezustände aller Art auslösen.
Besonders kritisch sind dabei sogenannte "Digitalnetze" (TETRA - "terrestrial trunked radio"), wie sie vor Jahren erstmals von Polizei und Feuerwehr eingeführt wurden. Mittlerweile häufen sich bei Polizisten und Feuerwehrleuten bislang unbekannte Krankheitsbilder, wie auch bekannte bis hin zu Krebs und ADS/ADHS, in einem weit höheren Maß, wie beim Rest der Bevölkerung. Einfach, weil Polizisten und Feuerwehrleute fast ständig mit diesen Geräten hantieren, die ständig - nicht nur bei Benutzung - eine starke Strahlung aussenden. Sogar Konzentrationsschwächen bis hin zu Aussetzern mit Unfallfolgen im Verkehr (und da wieder besonders bei Noteinsatzfahrten) sind belegt (http://www.stoppt-tetrafunk.de/was_ist_tetrafunk.php). Und heute basieren die modernen Smartphones auf derselben Technologie. Fast jeder trägt es irgendwo am Leib, kann der Strahlung nicht entgehen. Natürlich wurde diese Gefahr zu Beginn von interessengesteuerten "Studien" heruntergespielt, heute redet kaum noch jemand darüber, weil das Thema ins Lächerliche ("esoterische") gezogen wurde, und man die Strahlung so wenig spürt, wie Radioaktivität. Nur Langzeitwirkungen sind belegbar. Denn der Mensch hat für solche Strahlung keinen "Sinn", doch manche Tiere haben den. Die werden dann verhaltensauffällig, oder wandern in andere Regionen ab, oder sterben einfach. So wird z.B. das Bienensterben nicht nur auf Glyphosat zurückgeführt, sondern eben auch die Strahlung der Digitalnetze. Sozusagen ein "Zweifrontenkrieg". Doch - na klar - alle "Studien" stellen das in Abrede. Nur daß es kaum noch Bienen, und letzthin selbst nach 500km AB mit nicht selten bis 200 km/h kaum noch Mücken auf den Windschutzscheiben gibt, ist das auch ein "esoterischer Eindruck", den es in Wirklichkeit gar nicht gibt? Bald wird es "Studien" geben, die uns auch das einzureden versuchen. Wenn es erst keine alten Menschen mehr geben wird, die (selbst als Autos in den 1960er-Jahren nur max. 120km/h auf der AB liefen) einst alle 50km die Mücken von der Windschutzscheibe kratzen mußten, wird es sehr leicht sein, einer neuen Generation diese "Übertreibung von Ewiggestrigen" einzureden.
Deshalb fliehen die Leute in diesen riesigen schwimmenden Hotelkästen schon heute um teures Geld in die (noch) funkwellenfreien Zonen weit draußen auf dem Meer. Und wissen eigentlich gar nicht wirklich, warum. Denn mit Kreuzfahrt im eigentlichen Sinn, hat dieser Massenauftrieb nichts mehr gemein. Doch die Leute "drängt" es dazu, einfach weil sie sich dort "entspannter" fühlen. Die Verbindung, der Funkwellenkontamination zu entfliehen, kommt keinem in den Sinn.
Wenn erst in Deutschland 44 Mio. KFZ "autonome Funkwellen" empfangen und senden, und - so weitere Pläne - nicht nur mit Zentralen und Satelliten, sondern auch "untereinander" kommunizieren, dann steigt diese Funkwellenbelastung ins Unermessliche. Was dieser Alptraum mit Menschen und der gesamten Umwelt von Tieren und Pflanzen anstellt, darüber will sich heute niemand Gedanken machen. Am allerwenigsten jene, die sich davon ein Milliardengeschäft erwarten.
Vielleicht denken diese Geschäftemacher, sie können ihre Milliarden ins Jenseits mitnehmen. Anders ist diese Ignoranz nicht erklärbar. Doch - WER sind dann die WAHREN "Esoteriker"?
Riesige Rechner/Computersysteme der neusten Generation warten darauf, das was man umgangssprachlich als "künstliche Intelligenz" bezeichnet, also gigantische Steuerungs- und Regelungssoftware, alltagstauglich einzusetzen. Was momentan noch zur abschließenden Progamierung fehlt, ist "Alltags"-INPUT. Also so viel wie möglich Datenmaterial, das als "Gedächtnis"-material dienen wird, woraus der "künstliche Inteligenz"-Allgorihmus dann optimale und optimierte Handlungspielräume generiert.
Die wir dann ungefragt akzeptieren müssen... weil sie ja von "künstlich-intelligenten "Hilfssystemen stammen. Und die sind ja nur dazu da, um uns vor unseren eigenen Fehlern zu schützen.
Das steck dahinter.
Das ich als Autofahrer dann vom lästigen Einparken befreit bin... oder dieses "Hilfssystem" propylaktisch eine Vollbremsung hinlegt, weil am Straßenrand ein paar Buben Fussball spielen... das mag ja alles ganz toll sein.
Doch der augenscheinliche Nutzen, sind nur Zuckerstücke die mir diese Hilfssysteme schmackhaft machen sollen. Das ist der Köder.... die individuele Datensammlumg bzw. -speicherung und die anschließende Nutzung und Auswertung der Haken.
Wer ist der Eigentümer dieser Daten? Ich oder der Autokonzern? Nach momentamer Rechtsprechung der Autokonzern! Mit Zustimmung zur Nutzung hab ich dem stillschweigend zugestimmt. Was der dann mit meinem "Fahrerprofil" macht... es zur "Weiterentwicklung" seiner Produkte nutzt, oder, wie Zuckerberg (facebook), sie für einen riesigen Berg Kohle weiterverkauft, kann ich nicht mehr steuern.
Apropos "steuern"... das diese smarten Hilfssysteme bei dem caotischen Verkehr hier bei uns in Liberia (Westafrica) funktionieren sollen, halte ich für einen schlechten Witz.
Das Allererste was du hier als Deutscher lernen mußt, ist, so schnell wie möglich alles zu vergessen, was du je über Verkehrsregeln gehört hast. Sonst "überlebst" du hier keine Woche. Im liberianischen Straßenverkehr gibt es so gut wie keine Regeln... und wenn es sie gäbe, es würde sich keiner daran halten.
Und das ist gut so.
Hier ist alles lebendig im Fluss. Regeln stören da nur.
Grüße aus Liberia (Westafrica)
Dieser Schrott wird nie funktionieren....
Nicht einmal ein popliges Navi ist Fehlerfrei!!!
Auch wenn ein Heer von IT- Spezialisten am werkeln sind, werden diese Leute es nicht schaffen, alle Verkehrssituationen in die Rechner einzuprogrammieren....
Es gibt ein paar wenige "Helferlein", die tatsächlich nützlich sind, aber der meiste Müll, der mittlerweile angeboten wird, ist flüssiger als Wasser......
Ich möchte mir die kleine Freiheit, ein Kfz selbst zu steuern, behalten und nicht von irgend welchen elektronische Deppen bevormundet zu werden...
Noch dazu, das ich wie ein Luchs aufpassen muss, das mich die Karre nicht in den Graben fährt...
Gruß
Rupert