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Umfrage zu vernetztem und automatisiertem Parken
MOTOR-TALK
Tue Dec 20 16:37:55 CET 2016 um Tue Dec 20 16:37:55 CET 2016 UhrParken

Was würdest Du in der Zukunft gerne für Dich nutzen?

  • Ich möchte Systeme nutzen, die mir die Parkplatzsuche am Straßenrand abnehmen
    30.3% (305)
  • Ich möchte Systeme nutzen, die mir die Parkplatzsuche in Parkhäusern abnehmen
    25.6% (258)
  • Ich möchte Systeme nutzen mit denen ich mein Fahrzeug ferngesteuert ein- und ausparken lassen kann
    16.9% (170)
  • Ich möchte Systeme nutzen, die mein Fahrzeug komplett selbst parken lassen. Die Steuerung wird mir dabei vollkommen abgenommen.
    20.9% (210)
  • Sonstiges, ich sag es im Kommentar
    6.4% (64)

Lassen wir die Autos miteinander sprechen: Mit einer Cloud und untereinander vernetzte Autos können Euch bald dabei helfen, schneller einen Parkplatz zu finden.

Autofahrer tun sich zusammen und erstellen während des Fahrens eine Karte freier Parkplätze. Assistenzsysteme im Auto sorgen für bessere Übersicht, übernehmen beim Einparken das Kurbeln am Steuer oder bremsen bei plötzlich auftauchenden Radfahrern. In nicht allzu ferner Zukunft stellt der Fahrer sein Auto lediglich am Parkhaus ab, das Stellplatzsuchen, Einparken und später wieder Ausparken erledigt das Auto allein. Wie das genau funktioniert, könnt Ihr auf der Themenspezial-Seite zu vernetztem und automatisiertem Fahren lesen.

Da vieles davon noch recht neu ist, interessiert uns, welche Aspekte der Vernetzung Ihr besonders spannend findet. Ihr könnt mehrere Punkte anhakeln. Macht bei unserer Umfrage mit! Unter allen Teilnehmern an der Umfrage verlosen wir 5 Bosch WorkLights, Akku-Lampen mit LED. Der Lampenkopf und die Multifunktionsbügel lassen sich flexibel verstellen, so dass Ihr die Lampe beim Schrauben sowohl Hinstellen, Hinlegen oder irgendwo anhängen könnt.

Teilnahmeschluss ist der 16.01.2017. Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Mitarbeiter der mobile.de GmbH sowie der Robert Bosch GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



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85 Kommentare
Avatar von MartinSHL "Xenon-Blender :-)"
Tue Jan 17 09:48:05 CET 2017

Zitat:

@Saalimann schrieb am 15. Januar 2017 um 18:11:41 Uhr:

Ich fahre Auto weil es mir Spass macht!Auto fahren bedeutet für mich, dass ich die Technik des "Autofahrens" beherrsche und so viel Grips im Kopf habe um Verkehrsleiteinrichtungen zu kennen und zu erkennen um vorausschauend Auto zu FAHREN!Von der "Automatisierung des Autofahrtens" halte ich absolut NICHTS als kerngesunder fanatischer Autofahrer, es sei denn, dass ich köperbehindert bin und das nötige Kleingeld für so ein Auto habe.Es ist ja ungemein wichtig, dass man in der Zukunft im Auto sich dem Internet widmet und letztlich von der REALITÄT nichts mehr mitbekommt! Möge mich mein unvernetzter Forester bis in mein Grab begleiten, denn Internet nutze ich schööön bequem zu Hause...

Selten einen so testosterongeladenen Beitrag gelesen wie diesen.... :rolleyes:

Fehlt nur noch, dass du dabei die Keule schwingst und anschließend mit bloßen Händen auf Beutejagd gehst.

 

Im oben genannten Beitrag geht es um das VERNETZTE PARKEN....wie du in deiner animalischen Unfehlbarkeit allerdings erkennen willst, dass zwei Straßen weiter eine Lücke für dich frei ist, bleibt wohl ein Rätsel.

Aber es ist natürlich viiiiiiel männlicher, fünf Runden in der falschen Richtung um den Block zu drehen. Gibt ja immerhin auch Muckis in den Oberarmen. :rolleyes: :D

Avatar von MartinSHL "Xenon-Blender :-)"
Tue Jan 17 09:49:37 CET 2017

Zitat:

@talker2010 schrieb am 15. Januar 2017 um 08:27:15 Uhr:

Ich mach mit! Parken, Talken, damit der Profit stimmt:

Nachweisbare Leser für die Werbeeinblendungen müssen her. Motor-Talk ist Geschäftsmodell und eine Unterhaltungsseite, um zu talken, incl. Tabubruch wie auf den motor-talk Seiten für BMW einen (Werbung-)Faden für Mercedes reinzudrücken. Das gab Leserkrieg! Prima! Endlich wieder mehr Trafic Besucherverkehr auf der website! Die heisst doch schon so. Talken wir eben.

Der Besucherverkehr hat wohl nachgelassen. Nun kommt ein neuer Auto-populistischer Aufreger: Parkplatzsuche.

Bevor die website pleite geht, mach ich aus Mitleid nen neuen Faden auf:

 

Wie Motor-talk hilft, Parkplätze in Kinderspielplätze umzubauen!

Schlecht geschlafen? Nach dem gerade oben drüber zitierten Beitrag ist das hier so ziemlich der mit Abstand dämlichste und unsachlichste....

Zitat:

@freier Mensch schrieb am 16. Januar 2017 um 00:42:27 Uhr:

 

(Im Text: Wagen könnten bei autonomem Parken enger stehen? Wohl kaum! Jedenfalls nicht mit aktuellen Technik-Einstellungen. Der VW Park-Assistent meines Skoda akzeptiert senkrechte(!) Parklücken mit 60(!) Zentimetern Abstand rechts und links. Wo gibt es die? Die meisten städtischen und/oder bergischen Parklücken dürften rechts und links 40 Zentimeter haben, oder noch weniger. Mehr ist absoluter Luxus. Und beim Parken längs am Strassenrand benötigt er ebenso viel Platz nach vorn und hinten. Bei so viel Platz benötigt man keinen ziemlich lahm agierenden Assistenten (ich zumindest nicht). Nutzen brächte so ein Ding nur, wenn es automatisiert fünfzehn Mal hin und her kurbelte, jeweils auf zwei Zentimeter an die anderen Autos ran, was man allein nie könnte, und dadurch Lücken nutzen würde, die man sonst nicht nehmen könnte/wollte).

An vielen Parklücken, die das Assistenzsystem erkennt und auch sicher einparkt ... bei aktuellem System auch ausparkt, würde viele vorbeifahren ... oder hat jeder Autofahrer ein geeichtes Augenmaß eingebaut ...

Einfach mal beobachten wie viele Verkehrsteilnehmer sich einen abkurbeln und den nachfolgenden Verkehr aufhalten, bis man nach mehreren Minuten dann einsieht ..da passt mein Auto wohl doch nicht rein ... und dann weiterfahren oder was noch blöder ist, ihre Karosse so hinstellen wie ein angeschwemmtes Stück Treibholz ... und wenn sie sich dann doch reinzwängen konnten, dann haben sie wenigstens zwei andre so eingeparkt, daß die nicht mehr ausparken können und bei Querlücken hinterlassen sie dann hübsche Kratzgrüße und sind furchtbar stolz, daß sie ihn da noch reingekriegt haben.

Und wenn man ein VW-System mal testen will, dann sollte man das in einem VW tun und nicht in irgendeiner Cover-Version wie immer die auch heißen mag

Avatar von Achsmanschette49231
Tue Jan 17 12:03:53 CET 2017

....

Avatar von Achsmanschette49231
Tue Jan 17 12:18:26 CET 2017

Zitat:

@freier Mensch schrieb am 17. Januar 2017 um 02:04:43 Uhr:

Zitat:

@jojo1956 schrieb am 16. Januar 2017 um 22:29:06 Uhr:

ich finde das das Auto überholt ist und wünsche mir ein flächendeckendes PRT System.

https://www.youtube.com/watch?v=vKOdo1CeMlk

Hmm ... zumindest die Darstellung im verlinkten Video hat einen gravierenden Fehler: Viel zu wenig Gondeln+

 

Wenn schon die parallel verlaufende Strasse fast lückenlos mit Autos besetzt ist, die statistisch von einem einzelnen Fagrer gefahren werden, dann muss es bei einem PRT-System mindestens ebenso viele Gondeln geben.

 

Aber in einem haben Sie recht: Ich verstehe auch nicht. warum sich der Einzel-Kabinen-Standard noch nicht viel stärker durchgesetzt hat. Denn nur der könnte dem Auto echte Konkurrenz machen.

Und beim Stichwort Auto: Ich vermisse schon lange das Klein-Auto für den täglichen Pendler mit Geld! Die Luxus-Ein-Fahrer-Limousine, quasi der ultimative fahrende Wohnzimmersessel mit Leder, Massage. Komplett-Entertainment-System. Klima und Beleuchtung und allem PiPaPo, nur ohne die überflüssigen anderen drei Sitze, und damit kleiner, weniger Platz verschwendend und energiesparender. Ein Smart for one in Luxus, auch vom Fahrwerk her.

Die Menge an Autos auf der Strasse ist nicht vergleichbar, da z.B. in der Stadt durch Ampelnder Verkehr ständig zum anhalten gezwungen wird und bei einer Kreuzung max 40 % grün für eine Richtung möglich ist.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines PKW in der Stadt kann mühelos auch übertroffen werden selbst wenn diese Gondeln nur 30 km/h fahren würden.

Das man bei einem automatisiertem System mehr Gondeln einsetzten kann und sogar die Sicherheitsabstände bis nahe gegen Null verringern kann ist es möglich sogar eine 3spurige Stadtstrasse durch eine Schienenbahn zu ersetzen. Platzverbrauch 10 % der Strasse Kosten unter 50 % einer einspurigen Strasse und unter 10 % einer Bahnlinie. Dazu noch Kreuzungsfrei und nutzbar für Behinderte und Kinder wie auch Ältere die noch nicht oder nicht mehr Auto fahren können. Verkehrstote und Unfallopfer würden auch vermieden.

Nicht zu reden von den Kosten für Parkplätze Abschreibung Versicherung Wartung und Reparatur eines Autos.

Ach ja wie auch schön zu sehen - das funktioniert auch bei Überschwemmungen.

Weitergedacht, da sich 95 % des Warenverkehrs auf Europaletten begrenzen gibt es da unendliches Potential.

Der enorme Vorteil ist das Pipeline Prinzip gegenüber Bus Bahn und Flugzeug, die ja immer erst Fahrgäste sammeln und dann ( bei der Bahn) den teuren Verkehrsweg nur 5 % der Zeit nutzen.

Die Wartezeit entfällt und selbst der ICE ist auf Langstrecken bei einer Geschwindigkeit der Kabinen von max 100 Km/h in der Gesamtzeit langsamer. 70 km/h im Vergleich zum ICE wären nur nötig wenn man auch die

An und Abreisezeiten zum Bahnhof mit einrechnet.

China und Indien wie auch Saudi Arabien haben schon begonnen. Hier wird das von Lobbyisten ausgebremst und eine Riesenchance vertan.

Ach ja bevor ich mir wieder das mit dem linksgrünversifften Linken anhören muss. Ich fahre einen Espace 3,5 V6 Turbo weil das so ein schöner grosser Kombi ist und ich das fahren mit dem Panoramadach auch geniessen kann. Was mich unendlich stört ist das man die Aussicht beim Reisen nicht mehr geniessen kann da alles zugebaut wird. Allein schon deshalb hätte ich Spass daran in so einer Kabinenbahn in 6 m Höhe entspannt und leise durch die Landschaft zu gleiten.

Avatar von Batterietester50687
Tue Jan 17 15:20:41 CET 2017

Zitat:

@MartinSHL schrieb am 17. Januar 2017 um 09:48:05 Uhr:

Zitat:

 

Selten einen so testosterongeladenen Beitrag gelesen wie diesen.... :rolleyes:

Fehlt nur noch, dass du dabei die Keule schwingst und anschließend mit bloßen Händen auf Beutejagd gehst.

 

Vielleicht die falsche Lesart. :)

 

Ich sehe es eher so, dass da jemand schreibt, der Autofahren als eine Fähigkeit an sieht und hohe Ansprüche stellt.

Eine Fähigkeit, die man, wie jede Fähigkeit, beherrschen muss. Je perfekter, desto besser.

Allzu viele technische Hilfen bewirken aber das Gegenteil. Aussagen, wie die Freude auf autonomes Fahren in naher Zukunft, lassen schon auch eine gehörige Menge Nichtbeherrschens einer Fähigkeit erahnen, mindestens aber eine Menge Faulheit (was auch negativ wäre).

 

Die vernetzte Parkplatz-Vermittlung im Strassenverkehr ist ja nur ein Teil-Thema des Artikels. Schon wenn es um Parkhäuser geht, droht der Fähigkeitsverlust zu überwiegen, lernt und übt man dort doch auch das Fahren in engen Kurven (Rampe, Spitzkehren), Schätzvermögen (passt mein Fahrzeug in die Lücke), und Einparken (allgemeines Raumdenken und verbundene handwerkliche Fähigkeit). Bereitet einem einer der erwähnten Punkte Stress, ist das ein dringender Hinweis darauf, dass man ihn nicht gut genug beherrscht und ihn eigentlich öfter statt seltener (oder gar nicht mehr) ausführen sollte.

 

Es ist ja jetzt schon so, dass sich Autofahrer nicht mehr gut auf wenige Zentimeter auf der Strasse begegnen können. Wenn man sieht, wie manche Leute trotz 30 cm Platz auf jeder Seite im Schneckentempo ihr Auto durch eine Engstelle bewegen, fragt man sich, wo die fahrerischen Fähigkeiten geblieben sind, die früher selbstverständlich (für jeden!) waren. Und das liegt nicht an den unübersichtlicher gewordenen Autos, sondern an gestiegenem Sicherheitsbedürfnis (gerade in dem Bereich längst nicht immer sinnvoll und gerechtfertigt) und mangelnder Übung.

Autonomes Fahren wird, so sinnvoll es in etlichen Bereichen auch sein wird, massenhaft Leute hervor bringen, die heillos aufgeschmissen sind, wenn sie die autonomen Bereiche verlassen und wieder selber fahren müssen. Zu den heutigen "in die Stadt fahre ich nicht"-Leuten werden sehr, sehr viele "selber fahren machen ich nicht"-Leute kommen. Und da wird dann irgendwann auf Grund der Denkart der Versicherungen, deren Lobby und dem Sicherheits-Fanatismus der Bevölkerung die Pflicht kommen autonom zu fahren und damit alle Bereiche zu automatisieren. Die Kosten dafür tragen wir alle.

Ob das so erstrebenswert ist? Neues ist toll und Neues ist oft auch gut. Aber eben nicht immer. Nur war die Menschheit schon immer zu dumm, sich die Zeit zu nehmen Neues ausgiebig zu testen, und zu stolz und gierig, nachträglich für falsch Befundenes wieder rückgängig zu machen.

Avatar von MartinSHL "Xenon-Blender :-)"
Tue Jan 17 17:40:17 CET 2017

Zitat:

@freier Mensch schrieb am 17. Januar 2017 um 15:20:41 Uhr:

Allzu viele technische Hilfen bewirken aber das Gegenteil. Aussagen, wie die Freude auf autonomes Fahren in naher Zukunft, lassen schon auch eine gehörige Menge Nichtbeherrschens einer Fähigkeit erahnen, mindestens aber eine Menge Faulheit (was auch negativ wäre).

Glaubst du den Unsinn, den du da schreibst? :eek: :D ;)

 

So wie jeder andere Motortalk-User gehöre natürlich auch ich zu denen, die keinerlei Fehler im Straßenverkehr machen und das Autofahren perfekt beherrschen, dennoch bin ich größter Befürworter dieser Technologie. Auch nicht aus Faulheit, sondern einfach aus Neugierde, technischer Freude und Zukunftstrieb heraus.

 

Mit deiner Argumentation fährt heute jeder nur deshalb Auto, weil der Pferdereiten nicht beherrscht. War ja früher auch das normale Fortbewegungsmittel.

Jeder, der ein Telefon benutzt, beherrscht nicht die Fähigkeit von Rauchzeichen.

 

Diese unsinnigen Vergleiche liesen sich endlos fortsetzen. Ich hoffe du merkst daher selbst, dass deine Einschätzung nicht ganz zutreffend sein kann.

Avatar von Fensterheber136324
Tue Jan 17 21:17:32 CET 2017

Zitat:

@freier Mensch schrieb am 17. Januar 2017 um 15:20:41 Uhr:

Zitat:

@MartinSHL schrieb am 17. Januar 2017 um 09:48:05 Uhr:

 

Autonomes Fahren wird, so sinnvoll es in etlichen Bereichen auch sein wird, massenhaft Leute hervor bringen, die heillos aufgeschmissen sind, wenn sie die autonomen Bereiche verlassen und wieder selber fahren müssen. Zu den heutigen "in die Stadt fahre ich nicht"-Leuten werden sehr, sehr viele "selber fahren machen ich nicht"-Leute kommen. Und da wird dann irgendwann auf Grund der Denkart der Versicherungen, deren Lobby und dem Sicherheits-Fanatismus der Bevölkerung die Pflicht kommen autonom zu fahren und damit alle Bereiche zu automatisieren. Die Kosten dafür tragen wir alle.

Ob das so erstrebenswert ist? Neues ist toll und Neues ist oft auch gut. Aber eben nicht immer. Nur war die Menschheit schon immer zu dumm, sich die Zeit zu nehmen Neues ausgiebig zu testen, und zu stolz und gierig, nachträglich für falsch Befundenes wieder rückgängig zu machen.

Ich stimme zu! Wenn einmal etwas Neues, was uns alle einschränkt, wie die Pflicht zu autonomem Fahren, eingeführt wurde, wird es vermutlich nie wieder rückgängig gemacht werden. Dann bekommt man nur noch von oben diktiert, was man zu tun und zu lassen hat, ohne sich dagegen wehren zu können.

 

Desalb sollte beispielsweise auch keinesfalls Tempo 30 innerorts eingeführt werden. Dies wäre ein großer Rückschritt. Die Autos werden immer sicherer und fahren seit Jahrzehnten innerorts mit 50, also kein Grund einen Rückschritt zu diskutieren. Und wenn das einmal eingeführt wäre, würde es wohl nie wieder rückgängig gemacht werden und wir hätten noch eine unnötige Restriktion und jede Autofahrt würde noch länger dauern. Und die Sicherheit würde dadurch nicht erhöht werden, weil man durch das viel zu langsame Fahren eher unaufmerksam wird und sich ablenken ließe.

Avatar von Batterietester50687
Tue Jan 17 23:16:54 CET 2017

Zitat:

@MartinSHL schrieb am 17. Januar 2017 um 17:40:17 Uhr:

Zitat:

@freier Mensch:

 

Glaubst du den Unsinn, den du da schreibst? :eek: :D ;)

Etwas weniger Schwarzweiss wäre vielleicht nicht schlecht.

Und ein bisschen Überlegung, was der andere wohl gemeint haben könnte, auch nicht.

 

Zitat:

So wie jeder andere Motortalk-User gehöre natürlich auch ich zu denen, die keinerlei Fehler im Straßenverkehr machen und das Autofahren perfekt beherrschen,...

Davon war nie die Rede. Tatsache ist aber, dass die FÄHIGKEITEN der Autofahrer abnehmen, einfach weil sie seltener benötigt werden. Die normalen Fehler, die jeder macht (auch ich) kommen oben drauf. Und während man an den Fehlern nur bedingt etwas ändern kann, ist die Fähigkeiten-Seite variabel.

 

Zitat:

... , dennoch bin ich größter Befürworter dieser Technologie. ..

Welcher genau? Es wurden mehrere diskutiert. Bitte sauber antworten.

Ich schrieb ja, dass ich einige der neuen Entwicklungen durchaus auch nutzen würde und praktisch fände (wenn auch nicht unbedingt sicher).

 

Zitat:

... Auch nicht aus Faulheit, sondern einfach aus Neugierde, technischer Freude und Zukunftstrieb heraus.

Parkassistenten z.B., die ein Auto mit noch drin sitzendem Fahrer vollautomatisch in eine Parklücke rangieren (so dass der Vorteil des Griff-an-Griff-Parkens nicht zum Zuge kommt), gehören selbstverständlich in den Bereich der Faulheit, wenn sie von jemandem benutzt werden, der nicht in seiner Bewegungsfreiheit oder seinen Fähigkeiten eingeschränkt ist.

Auch ein von mir gern genutzter automatischer Stau-Fahr-Assistent dient meiner Faulheit, ganz klar. Wird sogar so vermarktet, auch wenn dahinter eigentlich die Vermeidung von Auffahr-Unfällen steckt, deren Kosten die Versicherungsbranche gern vermeiden würde (ganz im Gegensatz zur Jobs schaffenden Reparatur-Industrie übrigens). Aber dann würde der Stolz der Leute ("DAS kriege ich noch selber hin!") verhindern, dass der Assistent geordert wird. Aber mit Komfort (allermeist ein anderes Wort für "der Faulheit dienend") bekommt man ihn verkauft. Sogar an mich. Aber ich weiss wenigstens, dass ich damit langfristig meine Fähigkeiten schmälere.

 

Klar ist das Ganze auch faszinierend. Konnte mir das schon vor Jahren auf einer Messe anschauen. Ist eine nötige Vorstufe bzw. ein Abfallprodukt des autonomen Fahrens, welches wiederum von der Versicherungswirtschaft angesichts der steigenden Überalterung der Gesellschaft voran getrieben wird. Und da jene alte Käuferschar auch zunehmend von Sicherheitsgedanken getrieben wird, ist das Ganze auch ein Markt.

 

Wie genau definieren Sie übrigens Zukunfts-Trieb? Schönes Wort, aber man kann sich so wenig darunter vorstellen.

Technische Freude bedeutet übrigens nicht, alles technisch mögliche auch in Massenbetrieb zu setzen. Ich bin selber Technik-Ingenieur. Es gibt eine Menge schöner technischer Spielereien, deren soziologischen Aspekte aber nicht ohne sind. Daher oft: Am Ende nicht gut.

 

Zitat:

Mit deiner Argumentation fährt heute jeder nur deshalb Auto, weil der Pferdereiten nicht beherrscht. War ja früher auch das normale Fortbewegungsmittel.

Jeder, der ein Telefon benutzt, beherrscht nicht die Fähigkeit von Rauchzeichen.

Oh, da freut sich aber jemand mächtig an seiner Fantasie. ;)

... und hat doch die Funktionsweise von Vergleichen nicht verstanden.

 

Mit meiner Argumentation würden diejenigen ein automatisches Pferd begrüssen, welches sonst noch genau die Schwächen eines üblichen Pferdes hätte, die vor manchen Aspekten(!) des Reitens mangels Übung und Fähigkeit Angst oder Unbehagen hätten. Gab's übrigens früher tatsächlich schon. Nannte sich Stalljunge. Parkte für den Reiter das Pferd in der Garage (damals Stall) und kümmerte sich um's Betanken und technischen Service (damals Füttern und Striegeln). Diente der Faulheit und dem Standesdünkel des Reiters.

Gleiches könnte ich für's Telefon darlegen. Ich bin ein Verfechter der Wahlwiederholung und des Anrufbeantworters, aber einige andere Aspekte sind reine Spielerei und dienen der Faulheit.

 

Ich hoffe, Sie merken, an welcher Stelle Ihr Irrtum liegt.

Avatar von Batterietester50687
Wed Jan 18 00:10:16 CET 2017

@MartinSHL schrieb am 17. Januar 2017 um 17:40:17 Uhr:

Zitat:

Mit deiner Argumentation fährt heute jeder nur deshalb Auto, weil der Pferdereiten nicht beherrscht. War ja früher auch das normale Fortbewegungsmittel.

Jeder, der ein Telefon benutzt, beherrscht nicht die Fähigkeit von Rauchzeichen.

Ich hätte übrigens ironischerweise trotz Deines Apfel-Birnen-Vergleiches keineswegs Unrecht.

Das Pferd hatte gegenüber dem aufkommenden Auto NICHT ZULETZT (also unter anderem) deswegen das Nachsehen, weil Reiten und Pferdepflege im Vergleich zum Autofahren eine recht schwierige und anstrengende Tätigkeit ist. Und ja, weiterführende technische Neuerungen lassen bisherige Fähigkeiten oft verkümmern. Ich denke nicht, dass heutzutage noch viele Autofahrer reiten können. :D

Und ein Feuer ohne Feuerzeug zu entzünden (vom wissen um Rauch ohne Altöl mal ganz abgesehen), beherrschen heute auch nur die wenigsten. Viele können es nicht mal mit Feuerzeug ohne Brandbeschleuniger. :)

 

Das aber nur als amüsante Nebenbetrachtung ohne Gewicht und Bedeutung für die Diskussion.

Hallo liebe MOTOR-TALKer,

 

die Ergebnisse zur Umfrage findet ihr hier, ebenso auch die fünf MOTOR-TALKer die eine der fünf Bosch WorkLights gewonnen haben.

 

Viele Grüße aus der Werkstatt

Bianca

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