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Die große Bosch Umfrage
MOTOR-TALK
Tue Aug 21 15:25:35 CEST 2018 um Tue Aug 21 15:25:35 CEST 2018 UhrAutomatisiertes Fahren

Wir wollen zusammen mit Bosch herausfinden, was Dir bei dem Thema "Automatisiertes Fahren" wichtig ist und was Du Dir für die Zukunft wünschst. In dieser Befragung gibt es keine richtigen oder falschen Antworten, es geht vielmehr um Deine persönliche Meinung und Einschätzung. Insgesamt wird das nicht mehr als 7 Minuten in Anspruch nehmen.

Hier kommst Du zur Umfrage

Aktion ist schon vorbei!Der Teilnahmeschluss für diese Aktion ist leider schon vorbei. Doch kein Grund zum Trübsal blasen, denn auf MOTOR-TALK findest Du immer wieder neue Aktionen und Events, an denen Du teilnehmen kannst. Schau einfach bald wieder bei uns vorbei. Unser Info-Brief informiert Dich übrigens auch stets über neue Aktionen und Events speziell für die MOTOR-TALK Community.


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55 Kommentare

Mir geht es ebenso, wie in der PharmaIndustrie werden die Krankheiten symptomatisch behandelt und anschließend kann man feststellen, ob sich was verändert hat. Mittelalterliche UhrmacherDenkweise.

Die gesamte Branche hat sich dumm und dämlich verdient und sucht jetzt nach neuen ProfitLösungen.

In den 1960er Jahren als ich meinen Führerschein gemacht habe war man stolz auf seine Fahrkünste und das ist m.E. auch heute noch so. Denn warum interessieren sich die Leute für RallyeSport und AutoRacing und solches Zeug? Das ist doch interaktiv und nicht passiv. Da versucht man mit Gewalt eine Antwort zu finden ohne die richtige Frage zu stellen. Wenn die Politik ehrlich wäre gäbe es längstens eine bessere Lösung des ÖPNV mit Rufsystem und Taktinfo.

Die Umfrage ist total bescheuert.

 

Die beschreibene Technik ist ja total klasse, jedoch wird aus irgendeinem Grund während der gesamten Befragung davon ausgegangen, dass die Systeme funktionieren.:rolleyes:

 

Genauso gut konnte Bosch fragen wie es mir gefallen würde, wenn mein Auto von 0-100 km/h in 3 Sekunden beschleunigt, Top-Speed von 500 km/h hat und sich durch Staus hindurch teleportieren kann, und das alles mit einer Energieversorgung von 3 AAA Batterien.

 

Die Wirklichkeit sieht doch so aus, dass kein einziger Assistent seine Aufgabe so gut erledigt, dass ich mich 100 % darauf verlassen kann. Sind es weniger als 100 % ist der Assistent zu 100% nutzlos, ein Störfaktor und ein Sicherheitsrisiko.

 

Bei der Annahme eines autonomen Fahrzeugs, wahrscheinlich um das Jahre 2060: Ein Buch lesen, mit dem Handy spielen fällt für sehr viele Menschen aus. Den sehr vielen Menschen wird in einem bewegten Objekt ohne Blick auf den Horizont spei-übel. Darum kotzen kleine Kinder im Auto: Sie können nicht raus gucken. Erwachsene merken es meist erst auf einem Schiff bei starkem Seegang, dass sie seit Kindertagen keineswegs einen robusteren Magen entwickelt haben.

Avatar von Reifenfüller133508
Sun Sep 02 10:34:49 CEST 2018

Als mündiger Bürger - das ja eigentlich alle sein wollen - sollte man das Thema schon von vornherein gänzlich ablehnen. Ich bin so "mündig" damit ich selber entscheiden kann und will, wann wo und wie ich fahre. Die Menschheit braucht nicht noch weitere Helferlein bei denen sie das Hirn ausschalten sollen und müssen. Wenn dann was passiert wird wieder die Verantwortung von sich geschoben und nach dem Staat geschrieen; der solls dann wieder richten.

Wie "verblödet" die Menschheit wird, hat man doch schon allein bei der Einführung der Navigationsgeräte gesehen: Da wurde blind dieser "Maschine" vertraut. Und wenn die Tante im Lautsprecher sagt "Bitte links halten" dann muss ich das auch tun und halte links - auch wenns Mitten auf der Autobahn ist.

 

Wer sich unbedingt fahren lassen will, soll sich in U-/S-Bahn oder Bus/Tram setzen.

Stimme da auch zu, dass die Umfrage eher mies ist.

 

Ich fahr ein Auto mit Teilautomatisierung. D.h. ich hab einen Stau Assistent und derlei Dinge. Nachteil ist z.B. wenn der Distronic Sensor "zu" ist oder gerade ausgeschaltet ist, weil ich am Wetterradar des Flughafens vorbei fahre, kann ich den Tempomat nicht mehr benutzen, weil man nicht umschalten kann.

Mit dem Notbremsassistent hatte ich bis jetzt noch kein einziges Problem (abgesehen von gelegentlichem Piepen).

 

Schlussendlich muss ich vor allem als IT-Admin auch sagen: Vollautomatisierung kommt mir nicht ins Auto. Ich find es ja jetzt schon eine halbe Katastrophe, dass ich kein einigermaßen neues Auto mehr kaufen kann, weil dieses bescheuerte Notrufsystem inkl. vollumfassender Überwachungsmöglichkeiten schon im Auto eingebaut ist. Aber wenn ich mir sonst so angucke, was in den letzten 3-4 Jahren Programmierer von sehr renommiert Firmen abliefern, rollen sich mir die Fußzehennägel hoch wenn ich dran denke, dass so was über die Straßen rollt und für Menschenleben verantwortlich ist.

 

Und die Technik die in einem Flugzeug notwendig ist für die Automatisierung, kann man im Auto nich erwarten - da kostet so ein A4/C-Klasse/Octavia dann mal locker jenseits der 100k Euro.

 

Dementsprechend stehe ich der Vollautomatisierung sehr kritisch gegenüber, ganz besonders dann wenn ich keine Wahl mehr habe, das zu deaktivieren.

will selbst Fahren :mad:

Mein Auto stellt die Zündung und das Gemisch automatisch ein und wechselt sogar automatisch die Gänge, das reicht schon...

Avatar von Kurvenräuber135236
Sun Sep 02 11:58:01 CEST 2018

habe die Umfrage gerne ausgefüllt. Ich fahre einen Golf BJ 2018 mit allen lieferbaren Assistenten. Manche davon sind noch nicht ausgereift, aber andere wiederum haben schon einige gefährliche Situationen entschärft. Situationen in denen die "selbsternannten" Fahrprofis ihr bestes gegeben haben, ohne es überhaupt zu merken, dass sie für die Personen in ihrem Umfeld zu Gefahr werden.

 

Rentner, die einem die Vorfahrt nehmen, ohne es überhaupt zu registrieren - Notbrems-Assistent hat geholfen, mehrmals.

 

Kinder, die hinter einem Lieferwagen hervorkamen - Notbrems-Assistent hat schlimmeres verhindert.

 

Beim Rückwertseinparken, bewegte sich eine Person in gebückter Haltung, im toten Winkel hinter mein Auto - 10 cm bevor es zum Zusammenstoß kam griff der Notbrems-Assistent ein und verhinderte schlimmeres.

 

Beim Ausparken gingen Mutter und Kind auf dem Bürgersteig an meinem Auto vorbei, die Sicht war durch einen SUV links und einen Lieferwagen Rechts mehr als bescheiden - Der Fußgänger Erkennungsassistent tat seine Arbeit und warnte mich vor einem Hindernis, bevor ich es überhaupt sehen konnte.

 

Stau auf Autobahnen - Stauassistent macht das Bremsen und Beschleunigen überflüssig, bei optimaler Kraftstoffersparnis.

 

Fahren in einer langen Kolonne auf einer Einspurigen Landstraße - Tempomat in Kombination mit Abstandskontrolle. Entspannter und sicherer kann das Autofahren nicht sein.

 

Alles Punkte die ein richtiger Fahrprofi natürlich nicht braucht, da er ja jede Situation im Griff hat. Weil er ja 300 Jahre fehlerfrei aus der Garage und unfallfrei bis zum nachten Supermarkt um die Ecke gefahren ist. :D

Was ich mir elektrisch imAuto wünsche?

Anlasser

Lichtmaschine

Licht und Blinker vorne und hinten

Lüftungsgebläse ( bei unseren kurzen Sommern braucht man keine Klima)

Elektrischer scheibenwischer:)

Innenbeleuchtung und Tachobeleuchtung

 

AUS!

BRAUCHT MAN MEHR?

Avatar von Druckluftschrauber134544
Sun Sep 02 14:15:36 CEST 2018

Jahr für Jahr sterben etwa 1,25 Millionen Menschen in Verkehrsunfällen. Schätzungen zufolge sind 90 % aller Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen.

 

Langfristig muss demzufolge das ziel sein, den Mensch als Risikofaktor zu begreifen und diesen komplett am aktiven Verkehrsgeschehen auszuschließen.

 

Wir alle sind noch in der Generation Selbstfahrer aufgewachsen. Für uns mag es schlicht nicht vorstellbar sein, einer Maschine das Fahren zu überlassen. Das hängt aber nur mit der uns anerzogenen gesellschaftlichen Indoktrination zusammen, die Autofahren als Fortbewegung mit Spaß- und Selbstbeweischarakter begreift. Diese Einstellung wird sich ändern, nämlich insbesondere dann, wenn die Vorteile deutlich des autonomen Fahrens sichtbar werden:

 

- fast keine Unfälle mehr (Reduktion um 90%)

- Freizeit oder alternativ produktive Tätigkeit beim Fahren

- viel weniger Staus (der Verkehr wird optimal geführt, d.h. Transport wird viel stärker in der Nacht durchgeführt)

- weniger Umweltbelastung durch optimierten Verkehrsfluss und gleichmäßigere Geschwindigkeiten

- durch automatisierte Kommunikation zwischen den Fahrzeugen entfällt die fehlerträchtige, weil praktisch nicht vorhandene, menschliche Kommunikation zwischen Fahrern. Dadurch bessere Raumausnutzung auf der Straße und besserer Verkehrsfluss

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