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Bosch Themenspezial
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Auto und Internet wachsen zusammen

Die Zukunft des Fahrens gehört der Vernetzung. In unserem Themenspezial erfahrt Ihr, wie sich Komfort, Sicherheit und Effizienz erhöhen lassen, wenn Fahrzeuge per Internet und Cloud miteinander kommunizieren. Mit vernetzten Services von Bosch.

von MOTOR-TALK am 23.11.2018 um 14:14

Autos, Nutzfahrzeuge und Motorräder werden zunehmend zu Teilen der digital vernetzten Welt. Was zu Hause oder im Büro längst Alltag ist, wird auch beim Fahren Stück für Stück zur Realität: Fahrzeuge und Benutzer, die via Internet und Cloud miteinander verbunden sind – das Internet der Dinge.

Bosch arbeitet seit 2008 an vernetzten Services. Nach Aussage des Zulieferers wird der Straßenverkehr mit den entwickelten Produkten „effizienter, sicherer und komfortabler“. 2020 werden laut Marktforschungsunternehmen Gartner von 2015 eine Viertelmilliarde Fahrzeuge weltweit miteinander verbunden sein. Schon heute vernetzt Bosch mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge.

Die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander ist zum einen Voraussetzung für autonomes Fahren. Zum anderen wird durch vernetzte Services das Fahren auch für Menschen angenehmer: In Zeiten stetig wachsenden Verkehrsaufkommens kann vernetztes Fahren an vielen Punkten nützlich, an manchen sogar lebensrettend sein.

Perfectly keyless

Das System setzt dem ewigen Suchen nach dem Autoschlüssel ein Ende. Der Fahrer kann den Pkw mit Hilfe seines Smartphones öffnen und starten. Zudem kann er aus der Ferne anderen Nutzern den Zugang zum Fahrzeug gewähren.

Vernetzte Services

Moderne Pkw verfügen über Telematikeinheiten, die mit verschiedenen Systemen im Fahrzeug verbunden sind und deren Daten an die Außenwelt übertragen. So werden neue Services wie eine Warnung vor Falschfahrern möglich.

Achtung: Falschfahrer

Die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch ermittelt bei Autobahnauffahrten und –abfahrten die Fahrtrichtung von Pkw und gleicht diese mit der korrekten Richtung ab. Wird ein Geisterfahrer registriert, alarmiert das System nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch alle vernetzten Fahrzeuge.

Der dynamische Straßenzustands-Service

Das System ermittelt mit Hilfe der ESP-Sensoren, wie glatt oder griffig die Straße ist. Diese Info, ergänzt um aktuelle Wetterdaten, wird an alle vernetzten Fahrer übermittelt.

Hilfe bei der Parkplatzsuche

Die Suche nach einem freien Parkplatz kostet Zeit und Nerven. Mit Hilfe von Community-based Parking geht es in Zukunft schneller und bequemer.

eCall für neue und alte Autos

Ist der Fahrer nach einem Unfall nicht mehr in der Lage, selbst Hilfe zu rufen, setzt eCall einen automatischen Notruf ab. Bosch bietet eCall auch als Nachrüstlösung für ältere Fahrzeuge an.

Mehr Komfort durch Vernetzung

Mal wieder den Autoschlüssel verkramt? Zu viele Sachen in den Taschen? Mit Perfectly keyless von Bosch öffnet das Auto seine Türen bereits, wenn man sich ihm mit dem digitalen Schlüssel auf dem Smartphone nähert. Das Fahrzeug stellt dann automatisch individuelle Einstellungen wieder her, wie etwa Sitzposition oder Stellung des Außenspiegels.

Das Fahrzeug kann mit Hilfe von Perfectly keyless per Smartphone geöffnet werden.

Ein weiteres Plus der Technologie: Der Zugang zum Auto lässt sich per App auf das Smartphone weiterer Fahrer übertragen. Natürlich über einen gesicherten Cloud-Zugang. Sollte das Smartphone verloren gehen, kann der digitale Schlüssel online deaktiviert werden. Zur Überbrückung gibt es dann noch den guten alten Fahrzeugschlüssel.

Mit vernetzten Services kann man zudem den Zustand des Fahrzeugs in Echtzeit überwachen. Dem Fahrer wird dann angezeigt, dass bald ein neuer Keilriemen fällig ist oder der Kraftstofffilter erneuert werden muss. So können im Zusammenspiel der Daten aus dem Fahrzeug und der Diagnose-Kompetenz Störungen vorhergesagt und rechtzeitig behoben werden.

Selbst Termine bei der Werkstatt kann der Service dem Fahrer vorschlagen und direkt ausmachen. Per „Updates Over-the-Air“ werden Software- oder Firmware-Updates ganz ohne Werkstattbesuch direkt auf den Bordcomputer heruntergeladen – und das alles, während man selbst am Steuer sitzt.

Die cloudbasierte Falschfahrerwarnung alamiert alle vernetzten Fahrzeuge in der Umgebung.

Mehr Sicherheit und Effizienz

Autofahren wird durch digitale Vernetzung nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer. So hat beispielsweise Bosch eine Falschfahrerwarnung entwickelt, die schneller und zuverlässiger vor der Gefahr warnt als Radiodurchsagen. Die Warnung geht sowohl an alle via Cloud vernetzten Fahrer im Gefahrenbereich als auch an den Geisterfahrer selbst. Und das innerhalb von 10 Sekunden.

Der dynamische, ebenfalls cloudbasierte Straßenzustand-Service von Bosch ermittelt, wie glatt die Straße ist, auf der man gerade fährt. Durch den Abgleich mit verschiedenen Daten, z. B. denen der Wetterstation, werden die aktuellen und zu erwartenden Reibwerte berechnet. „Achtung: überfrierende Nässe in 500 Metern!“ ist dann beispielweise eine Warnung, der man besser Glauben schenken sollte. Indem der Fahrer seine Fahrweise anpasst, kann eine mögliche Gefahr durch Glatteis bereits im Voraus vermieden werden.

Der Straßenzustands-Service warnt den Fahrer frühzeitig vor Glatteis und Rutschgefahr.

Falls es trotzdem zu einem Unfall kommt, setzt das eingebaute eCall-System automatisch einen Notruf ab. Seit April 2018 verfügen alle in der EU neu zugelassenen Fahrzeuge serienmäßig über diesen Service. Für ältere Fahrzeuge hat Bosch den Unfallmeldestecker Retrofit eCall für den Zigarettenanzünder entwickelt. Klein und kompakt leistet er in Verbindung mit dem Smartphone alles, was eCall kann – auch in einem Golf aus den Neunzigerjahren.

Indem man beim Fahren vernetzte Services nutzt, kann man zudem Zeit sparen, beispielsweise indem Staus vermieden werden oder durch Unterstützung bei der Parkplatzsuche. Und gute Musik aus der eigenen Playlist kann man dabei auch noch hören.

Mehr Spaß beim Fahren

Sollte die Fahrt von A nach B doch mal länger dauern als erhofft, bietet das vernetzte Fahrzeug genügend Möglichkeiten für den Zeitvertreib. Der Fahrer hat jederzeit Zugang zu Streamingdiensten oder Musik in seiner Cloud.

Apps, die auf dem Smartphone installiert sind, können über mySPIN ins Infotainmentsystem des Autos integriert und sicher von dort gesteuert werden. Nur die neueste Lieblingsserie sollte man lieber nicht beim Fahren gucken. Dafür warten ja abends zu Hause Sessel oder Couch.

von MOTOR-TALK am 23.11.2018 um 14:14
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Hier fassen wir die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema vernetzte Services zusammen.

Wie arbeiten vernetzte Services im Fahrzeug?

Wie bei Computern oder Smartphones arbeiten auch bei vernetzten Services im Auto Hardware, Software und Cloud zusammen. Das zentrale Gateway ist dabei der Kommunikationsknoten im Fahrzeug.

Es verbindet verschiedene Systeme und sorgt für einen sicheren Datenaustausch mit der Außenwelt, via CCU mit dem Internet verbunden. Dabei kann es durch den Zugriff auf Daten, Sensoren und Aktoren im gesamten Fahrzeug eine Vielzahl von zukünftigen Fahrzeugfunktionen und internetbasierten Diensten aufnehmen.

Wie funktioniert die cloudbasierte Falschfahrerwarnung?

Nähert sich ein Fahrer z. B. einer Autobahnauffahrt, sendet das System automatisch und anonymisiert die aktuellen Bewegungsdaten an die Cloud. Die Bewegung des Fahrzeugs wird mit der erlaubten Fahrtrichtung verglichen, die einer Online-Datenbank entnommen wird.

Fährt der Fahrer in die falsche Richtung, erhält er sofort eine Warnung, ebenso wie die anderen vernetzten Fahrer im Gefahrenfeld. So werden sie schneller als durch die üblichen Radiodurchsagen vor Geisterfahrern gewarnt.

Wie arbeitet der Straßenzustand-Service?

Mithilfe der Sensoren des Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP ermittelt der Straßenzustand-Service, wie glatt die Straße ist, auf der man gerade fährt. Diese Info wird mit Daten von Wetterstationen abgeglichen. So ermittelt das System die aktuellen und zu erwartenden Reibwerte auf der Strecke. Die werden über die Cloud an alle vernetzten Fahrzeuge in der Region weitergegeben. So wird nicht allein der betroffene Fahrer etwas vor Eis und Glätte gewarnt, sondern alle vernetzen Verkehrsteilnehmer in der Nähe.

Was bringt eCall als Nachrüstlösung?

Seit April 2018 findet sich faktisch in allen in der EU neu zugelassenen Fahrzeugen serienmäßig ein eingebautes eCall-System. Das misst die Aufprallstärke eines Unfalls, erfasst übers GPS den aktuellen Standort und sendet beides automatisch zusammen mit einem Notruf per Smartphone an die Unfallmeldezentrale.

Der Unfallmeldestecker Retrofit eCall von Bosch dient als Nachrüstlösung für den Zigarettenanzünder, klein und kompakt. In Verbindung mit dem Smartphone leistet er alles, was eCall kann. Zum Beispiel unterscheidet er, ob man wirklich einen Unfall hatte oder nur ein größeres Schlagloch mitgenommen hat. In einer erweiterten Version kann man das eigene Fahrverhalten analysieren und aufs Smartphone übertragen lassen.

Und was ist das Internet der Dinge?

Das Internet der Dinge (IdD) (englisch: Internet of Things, IoT) bezeichnet die Verknüpfung physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur. Es fungiert als Sammelbegriff für Technologien, die es ermöglichen, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen und sie durch Informations- und Kommunikationstechniken zusammenarbeiten zu lassen.

Das Internet der Dinge erlaubt die Interaktion zwischen Mensch und vernetzten elektronischen Systemen sowie zwischen den Systemen an sich. Ziel des Internets der Dinge ist es, automatisch relevante Informationen aus der realen Welt zu erfassen, miteinander zu verknüpfen und im Netzwerk verfügbar zu machen.

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328 Kommentare
lex-golf Avatar
von lex-golf12. Dezember 2018 um 12:57:19 Uhr

Tue ich tatsächlich, und nicht ungern. Bringt immer wieder gute Gespräche in gang. Ist fast wie Oldtimer fahren. Das Handy verhindert ja nicht die Nutzung eines PCs, Laptops und Tablett. Aber zum unterwegs telefonieren, gerade im Auto reicht es absolut vollkommen aus.

OO--II--OO Avatar
von OO--II--OO12. Dezember 2018 um 13:02:22 Uhr

Manche wollen eben nur telefonieren . . .

und andere eben nur autofahren . . .

 

. . . ok, mein Nokia E65 kann sogar Bilder knipsen (auch deswegen hab ich das, und weil's gebraucht günstig, war. Und nach 10 Jahren immer noch funktioniert ;-) ), und glaub das könnte sogar I-Net, aber wahrscheinlich soooo langsam . . . daß ich das gar ich nutze. So'n smartes Phone vermiss ich höchstens mal, wenn ich auswärts den günstigsten Spritpreis wissen möchte . . . aber dafür dann min. 5 € Vertragsgebühren jeden Monat ? Dann is auch wieder nix gespart ;-)

Eiserner Gustaf Avatar
von Eiserner Gustaf12. Dezember 2018 um 16:48:17 Uhr

Ich war auch mehr als skeptisch, ob man diese Einrichtungen wirklich braucht, aber wenn man ein Auto Modelljahr 2018 für >50.000€ erwirbt, ist ein Grossteil der beschriebenen Einrichtungen schon onbord. Und nach ein paar Wochen der Eingewöhnung lernt man das eine oder andere doch schätzen: Prädiktives Kurvenlicht bei Navigation, Adaptive Cruise Control, Verkehrszeichenerkennung, Einbindung des Smartphones in das MultiMediaInterface mit Freisprecheinrichtung und besserem Empfang, Google Earth in der Navigation, etc.

OO--II--OO Avatar
von OO--II--OO12. Dezember 2018 um 19:46:15 Uhr

Schon möglich, daß man dann für viel Geld auch möglichst viel haben will...

 

...aber wenn man (also ich) als Gebrauchtwagenkäufer ein Auto für 1.000 € erwirbt, dann bin ich froh, möglichst wenig Firlefanz da drin zu haben, sind nämlich alles mögliche Fehlerquellen, auf deren Reparatur ich bestimmt keinen Bock hab (hab drum auch keine Servolenkung, spart obendrein Sprit)

-- Saugnapf-Navi ist notfalls günstig + schnell getauscht

-- Radio ebenso (inkl. Musikübertragung von SD-Karte/Stick)

-- ABS ist mein einziger "Risikofaktor", der evtl. mal bissl komplizierter sein könnte.

-- Falls el. ZV mal defekt : hab 3 Schlösser für Schlüsselbetätigung ;-)

---> und darum hab ich auch schon ü 600.000 zuverlässige und kostengünstige km auf'm Tacho stehen. Da bin ich gar nicht scharf auf irgendwelche Experimente mit noch mehr (in meinen Augen verzichtbarem) Elektronik-Zeugs.

 

Aber bitte, jeder wie er mag. Es führen viele Wege nach Rom.

Kann sich jeder seinen aussuchen.

Ich nehm den einfachen ;-)

lex-golf Avatar
von lex-golf13. Dezember 2018 um 21:42:04 Uhr

Beispiel aus dem Leben gefällig? Beim MB GLC kann man die Standheizung nur noch über die MercedesMe App ansteuern. Jetzt ist es kalt und die Standheizung per App funktioniert bei mehreren Nutzern nicht mehr. Bei meinem "alten" gibts noch die Möglichkeit mit einer Funkfernbedienung. Bei den neuen nicht.

Mist gelaufen. Standheizung bezahlt und App per Internet fällt seit Tagen aus. Mehr ist im Fred: "Mercedes Me Erfahrubgen" zu lesen.

OO--II--OO Avatar
von OO--II--OO14. Dezember 2018 um 10:31:55 Uhr

Aber man kann sich ja evtl. dann immerhin noch am wohlig-warmen Blinker-Kontroll-"Sound" erfreuen:

https://www.motor-talk.de/.../...iert-wie-bmw-klingt-t6509658.html?...

 

(hat jetzt zwar nicht unbedingt was mit Internet zu tun, aber doch was mit übertriebener Elektronik-Wut. Mir taugt das Geräusch, den mein Blinkrelais (praktischerweise gleich Nähe Blinkerschalter angebaut und nicht in einem weit entfernten Sicherungskasten, wo man's nimmer hört) produziert, da brauch ich echt keinen "aufwendig designten Sound über Lautsprecher")

logitech888 Avatar
von logitech88815. Dezember 2018 um 13:25:26 Uhr

habe mir vor 6 Monaten einen neuen Passat gekauft und das Fahrzeug vorher so konfiguriert dass möglichst wenig von o. a. Blödsinn verbaut ist. WLAN und Bluetooth habe ich sofort deaktiviert, Handy kommt mir eh nicht ins Auto. eCall ist leider verbaut bin noch auf der Suche wie ich das deaktivieren kann.

Ich führe EMV-Messungen durch, habe testweise Messungen mit aktiviertem WLAN Hotspot gemacht das Ergebniss würde ich als fahrlässige Körperverletzung bezeichnen!

Vor allem auf der Beifahrerseite geht richtig die Post ab, da sollten keine schwangeren Frauen sitzen.

Esmog im KFZ wird künftig ein großes Thema sein. Ziel des ganzen ist "Lückenlose Überwachung"

und nichts anderes. Sollte 5G kommen, wird es eine Katastrophe werden.

Pah96 Avatar
von Pah9618. Dezember 2018 um 18:33:17 Uhr

Zusammenwachsen sollte doch nur etwas was zusammen gehoert und nicht alles gehoert mit dem Internet zwangsweise (!) verbunden. Schon gar nicht ein Automobil. Ich fahre lieber mit einem KFZ als mit einem (fahrenden) Computer. Abgesehen von Datenschutz usw. sollte man schon selbst faehig sein ein Auto ohne Helferlein sicher zu bewegen. Alles andere halte ich fuer sehr bedenklich! So wie man ja auch der Meinung ist jeder kann mit einem Computer umgehen und "Arbeit" damit verrichten. Das koennen in Wirklichkeit (leider noch immer) nur wenige! Das zu ignorieren wird uns mehr Problemen auf der Strasse fuehren als wir jetzt haben. Oder aber man macht den Individualverkehr damit obsolet. Ob man das wirklich will?

 

Das einzige was u.U. vielleicht "Sinn" manchen wuerde steht nicht da: Parkplatzsuche. Weil das ja eben doch nicht so einfach ist. Das "Secure Truck Parking" kann da m.M.n. auch nicht darueber hinwegtaeuschen.

 

"Dynamischer Straßenzustand-Service für vorausschauendes Fahren" - ist doch wohl ein Scherz, oder?!

"Betriebssystem-Updates over the Air" - viel Spasz wenn "mal doch nicht geklappt hat"

"Retrofit eCall – Notruf als Nachrüstlösung" - reines Ablenkungsmanoever der Versicherer um Daten zu sammeln die eine Leistungsauszahlung verhindern sollen.

"Stolen Vehicle Tracking – Auffinden gestohlener Fahrzeuge" - das eigene oder andere?! :->

 

Anyway, die o.g. "vernetzten Services" lesen sich fuer mich wie die Zutaten zu einem Horroszenario! Ich moechte nichts davon in meinem Fahrzeug haben.

 

Alles Easy und bequem - was fuer eine Luege!

 

Mfg,

pah96

Ostelch Avatar
von Ostelch18. Dezember 2018 um 18:39:34 Uhr

Zitat:

@Pah96 schrieb am 18. Dezember 2018 um 18:33:17 Uhr:

Zusammenwachsen sollte doch nur etwas was zusammen gehoert und nicht alles gehoert mit dem Internet zwangsweise (!) verbunden. Schon gar nicht ein Automobil. Ich fahre lieber mit einem KFZ als mit einem (fahrenden) Computer. Abgesehen von Datenschutz usw. sollte man schon selbst faehig sein ein Auto ohne Helferlein sicher zu bewegen. Alles andere halte ich fuer sehr bedenklich! So wie man ja auch der Meinung ist jeder kann mit einem Computer umgehen und "Arbeit" damit verrichten. Das koennen in Wirklichkeit (leider noch immer) nur wenige! Das zu ignorieren wird uns mehr Problemen auf der Strasse fuehren als wir jetzt haben. Oder aber man macht den Individualverkehr damit obsolet. Ob man das wirklich will?

 

Das einzige was u.U. vielleicht "Sinn" manchen wuerde steht nicht da: Parkplatzsuche. Weil das ja eben doch nicht so einfach ist. Das "Secure Truck Parking" kann da m.M.n. auch nicht darueber hinwegtaeuschen.

 

"Dynamischer Straßenzustand-Service für vorausschauendes Fahren" - ist doch wohl ein Scherz, oder?!

"Betriebssystem-Updates over the Air" - viel Spasz wenn "mal doch nicht geklappt hat"

"Retrofit eCall – Notruf als Nachrüstlösung" - reines Ablenkungsmanoever der Versicherer um Daten zu sammeln die eine Leistungsauszahlung verhindern sollen.

"Stolen Vehicle Tracking – Auffinden gestohlener Fahrzeuge" - das eigene oder andere?! :->

 

Anyway, die o.g. "vernetzten Services" lesen sich fuer mich wie die Zutaten zu einem Horroszenario! Ich moechte nichts davon in meinem Fahrzeug haben.

 

Alles Easy und bequem - was fuer eine Luege!

 

Mfg,

pah96

Du fährst schon lange einen "fahrenden Computer". Jeder stinknormale Kleinwagen hat heute Rechenleistung an Bord an die die Apollo-Mondfahrer nicht einmal im Traum denken konnten.

Was man nun im Auto für Leistungen über das Internet braucht, kann man lange diskutieren. Alles, was vom Fahren ablenkt, sollte draußen bleiben.

 

Was die Assistenten angeht: Alles Gewöhnungssache. Als VW beim Käfer statt des Dreiwegehahns die Tankanzeige eingeführt hat, gab es einen Aufstand der "echten Autofahrer", weil die Reserveschaltung mit Hahn doch viel besser gewesen sei als die neumodische Anzeige.

 

Grüße vom Ostelch

 

Grüße vom Ostelch

Pah96 Avatar
von Pah9618. Dezember 2018 um 19:24:24 Uhr

Zitat:

 

Du fährst schon lange einen "fahrenden Computer". Jeder stinknormale Kleinwagen hat heute Rechenleistung an Bord an die die Apollo-Mondfahrer nicht einmal im Traum denken konnten.

Was man nun im Auto für Leistungen über das Internet braucht, kann man lange diskutieren. Alles, was vom Fahren ablenkt, sollte draußen bleiben.

 

Was die Assistenten angeht: Alles Gewöhnungssache. Als VW beim Käfer statt des Dreiwegehahns die Tankanzeige eingeführt hat, gab es einen Aufstand der "echten Autofahrer", weil die Reserveschaltung mit Hahn doch viel besser gewesen sei als die neumodische Anzeige.

 

Grüße vom Ostelch

 

Grüße vom Ostelch

Danke fuer die prompte Rueckmeldung!

 

Den "fahrenden Computer" fahre ich tatsaechlich - gelegentlich mit Carsharing(!) - weil es da eben nichts anderes gibt (Stichwort Zwangsbeglueckung). Muss ich aber auch nicht zwingend (!) denn meist fahre ich mit oeffentlichen Verkehrsmitteln oder gehe zu Fuss. In der schoenen Saison fahre ich meine VW Transporter T2 ab, Bj. 1972- da ist nicht einmal eine Uhr "onboard". Wer nicht ohne Assistenten fahren kann hat abseits eines Zebra- oder Fahradstreifens (aber auch da sollte man die Verkehrsregeln kennen) nichts auf der Fahrbahn als Lenker verloren. Die Strasse ist weder ein "Vergnuegungsbereich" geschweige denn ein rechtsfreier Raum!

 

Ich wage sogar zu behaupten das einige Helferlein nicht nur zum Nutzen des Kunden sondern auch wenn nicht sogar ausschlieszlich dem Hersteller diesen.

 

zb "Reifendruck": Sind die Patschen heute wirklich so schlecht oder fahren die Leute "zu lange" mit den selben Reifen? Einen Platzer wird man damit auch nicht abfangen.

zb "Spurassistent": ist ja wohl ein Hohn.

zb Lampentausch am Hauptscheinwerfer: kann schon mal gut und gerne ueber 200.- oder noch mehr kosten und zwar pro Seite wenn Zeit dazwischen liegt. Da ist es sogar besser gleich beide tauschen zu lassen.

 

Alle gaengigen "Helferlein" sollte ein (sinnvoll) gepruefter und verantwortungsvoller Fahrer alleine beherrschen. Auch zb anhand der gefahrenen KM den aktuellen ca. Tankfuellstand zu wissen, damit ist die Reserve sogar fast irrelevant (in AT ist es jedenfalls strafbar mit lehren Tank auf der Autobahn liegen zu bleiben). Wenn es keine vernuenftige Ausbildung/Pruefung mehr gibt sollte man sich Gedanken machen wo hier die Ursache liegt. Vielleicht weil die Hersteller heute eigentlich nichts mehr wirklich zuwege bringen als nur immer mehr Fahrzeuge mit immer mehr Schnickschnack verkaufen zu wollen die dann immer teurere Reperaturen in den Werkstaetten einbringen?

 

Ich finde das eben alles sehr bedenklich!

 

Mfg,

pah96

Pah96 Avatar
von Pah9618. Dezember 2018 um 19:32:05 Uhr

Last but not leased: alle Gewoehnung laesst uns traege werden. Und dann muss man sich ja fast schon die "nutzlose" Zeit die uns die Helferleins quasi einbringen mit Telefonieren vertreiben. Dumm ist nur das es (in AT) verboten ist! Und das ist gut so!

BTW: All jene die Assistenten beruflich (Berufsfahrer etc.) brauchen oder ggf. wegen eines Handicaps soll es natuerlich alle noetigen geben!

kappa9 Avatar
von kappa918. Dezember 2018 um 19:39:49 Uhr

Genau da ist der Punkt: für die paar „echt Bedürftigen“ millionenschwere Entwicklungen? Das könnten die Kunden dann einfach nicht bezahlen.

 

Ja, es ist schon richtig schwer für einen echten Recolverhelden auf seinen Colt zu verzichten. Wollte ich im Alltag puristisch fahren führe ich irgendsowas wie einen Caterham, Morgan Threewheeler, oder Oldie.

 

Lustig, wie die „echten Kerle“ mir erzählen wollen ich könne nicht mehr „richtig“ Autofahren, nur weil ich den Langstreckenkomfort und die bessere Sicherheit nutze und davon vielfach profitiere.

 

Respekt, Ihr seid echte Helden.

Pah96 Avatar
von Pah9618. Dezember 2018 um 20:21:17 Uhr

Zitat:

@kappa9 schrieb am 18. Dezember 2018 um 19:39:49 Uhr:

Genau da ist der Punkt: für die paar „echt Bedürftigen“ millionenschwere Entwicklungen? Das könnten die Kunden dann einfach nicht bezahlen.

 

Ja, es ist schon richtig schwer für einen echten Recolverhelden auf seinen Colt zu verzichten. Wollte ich im Alltag puristisch fahren führe ich irgendsowas wie einen Caterham, Morgan Threewheeler, oder Oldie.

 

Lustig, wie die „echten Kerle“ mir erzählen wollen ich könne nicht mehr „richtig“ Autofahren, nur weil ich den Langstreckenkomfort und die bessere Sicherheit nutze und davon vielfach profitiere.

 

Respekt, Ihr seid echte Helden.

Das wollte ich eigentlich gleich hinzufuehgen war mir aber nicht sicher ob es auch umgehend richtig rueber kommt: diese "millionenschwere Entwicklungen" gibt es ohnedies schon, eben genau fuer diese Beduerfnisse. An den Anschaffungskosten muss sich (wie ja schon vorherrschend) die Allgemeinheit entsprechend beteiligen und ggf. im Beruf auch die Arbeitgeber.

 

ad Langstreckenkomfort: mit dem Transporter kann man stundenlang und bequem (aufrecht sitzend!) fahren und steigt aus als ob nix gewesen waere. In "modernen" Fahrzeugen (sofern nicht mit echtem "Langstreckenkomfort"-Packet ausgestattet) ist das nicht zwingend der Fall.

ad Sicherheit: haengt wohl schon vom persoenlichen Fahrstiel ab. Klar, passieren kann immer was und tut es auch - auch mit allen Assistenten und meist doch immer noch aus den bekannten Gruenden:

- ueberhoete Geschwindigkeit die

- den Verhaeltnissen nicht angepasses Fahren und mein Favorit:

- zu geringer (Sicherheits!)Abstand bzw. (bewust!) dichtes Auffahren!

 

Ich wiederhole es: die Strasse ist kein Vergnuegungsbereich! Das heutiges Hollywood-"Heldentum" hat hier jedenfalls nichts verloren. Bin kein "Held" - sehe aber sehr oft richtige "Anti-Helden"!

teddy1x Avatar
von teddy1x20. Dezember 2018 um 00:20:43 Uhr

Warum hört uns nur KEINER??

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