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Bosch Themenspezial
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Auto und Internet wachsen zusammen

Die Zukunft des Fahrens gehört der Vernetzung. In unserem Themenspezial erfahrt Ihr, wie sich Komfort, Sicherheit und Effizienz erhöhen lassen, wenn Fahrzeuge per Internet und Cloud miteinander kommunizieren. Mit vernetzten Services von Bosch.

von MOTOR-TALK am 23.11.2018 um 14:14

Autos, Nutzfahrzeuge und Motorräder werden zunehmend zu Teilen der digital vernetzten Welt. Was zu Hause oder im Büro längst Alltag ist, wird auch beim Fahren Stück für Stück zur Realität: Fahrzeuge und Benutzer, die via Internet und Cloud miteinander verbunden sind – das Internet der Dinge.

Bosch arbeitet seit 2008 an vernetzten Services. Nach Aussage des Zulieferers wird der Straßenverkehr mit den entwickelten Produkten „effizienter, sicherer und komfortabler“. 2020 werden laut Marktforschungsunternehmen Gartner von 2015 eine Viertelmilliarde Fahrzeuge weltweit miteinander verbunden sein. Schon heute vernetzt Bosch mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge.

Die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander ist zum einen Voraussetzung für autonomes Fahren. Zum anderen wird durch vernetzte Services das Fahren auch für Menschen angenehmer: In Zeiten stetig wachsenden Verkehrsaufkommens kann vernetztes Fahren an vielen Punkten nützlich, an manchen sogar lebensrettend sein.

Perfectly keyless

Das System setzt dem ewigen Suchen nach dem Autoschlüssel ein Ende. Der Fahrer kann den Pkw mit Hilfe seines Smartphones öffnen und starten. Zudem kann er aus der Ferne anderen Nutzern den Zugang zum Fahrzeug gewähren.

Vernetzte Services

Moderne Pkw verfügen über Telematikeinheiten, die mit verschiedenen Systemen im Fahrzeug verbunden sind und deren Daten an die Außenwelt übertragen. So werden neue Services wie eine Warnung vor Falschfahrern möglich.

Achtung: Falschfahrer

Die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch ermittelt bei Autobahnauffahrten und –abfahrten die Fahrtrichtung von Pkw und gleicht diese mit der korrekten Richtung ab. Wird ein Geisterfahrer registriert, alarmiert das System nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch alle vernetzten Fahrzeuge.

Der dynamische Straßenzustands-Service

Das System ermittelt mit Hilfe der ESP-Sensoren, wie glatt oder griffig die Straße ist. Diese Info, ergänzt um aktuelle Wetterdaten, wird an alle vernetzten Fahrer übermittelt.

Hilfe bei der Parkplatzsuche

Die Suche nach einem freien Parkplatz kostet Zeit und Nerven. Mit Hilfe von Community-based Parking geht es in Zukunft schneller und bequemer.

eCall für neue und alte Autos

Ist der Fahrer nach einem Unfall nicht mehr in der Lage, selbst Hilfe zu rufen, setzt eCall einen automatischen Notruf ab. Bosch bietet eCall auch als Nachrüstlösung für ältere Fahrzeuge an.

Mehr Komfort durch Vernetzung

Mal wieder den Autoschlüssel verkramt? Zu viele Sachen in den Taschen? Mit Perfectly keyless von Bosch öffnet das Auto seine Türen bereits, wenn man sich ihm mit dem digitalen Schlüssel auf dem Smartphone nähert. Das Fahrzeug stellt dann automatisch individuelle Einstellungen wieder her, wie etwa Sitzposition oder Stellung des Außenspiegels.

Das Fahrzeug kann mit Hilfe von Perfectly keyless per Smartphone geöffnet werden.

Ein weiteres Plus der Technologie: Der Zugang zum Auto lässt sich per App auf das Smartphone weiterer Fahrer übertragen. Natürlich über einen gesicherten Cloud-Zugang. Sollte das Smartphone verloren gehen, kann der digitale Schlüssel online deaktiviert werden. Zur Überbrückung gibt es dann noch den guten alten Fahrzeugschlüssel.

Mit vernetzten Services kann man zudem den Zustand des Fahrzeugs in Echtzeit überwachen. Dem Fahrer wird dann angezeigt, dass bald ein neuer Keilriemen fällig ist oder der Kraftstofffilter erneuert werden muss. So können im Zusammenspiel der Daten aus dem Fahrzeug und der Diagnose-Kompetenz Störungen vorhergesagt und rechtzeitig behoben werden.

Selbst Termine bei der Werkstatt kann der Service dem Fahrer vorschlagen und direkt ausmachen. Per „Updates Over-the-Air“ werden Software- oder Firmware-Updates ganz ohne Werkstattbesuch direkt auf den Bordcomputer heruntergeladen – und das alles, während man selbst am Steuer sitzt.

Die cloudbasierte Falschfahrerwarnung alamiert alle vernetzten Fahrzeuge in der Umgebung.

Mehr Sicherheit und Effizienz

Autofahren wird durch digitale Vernetzung nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer. So hat beispielsweise Bosch eine Falschfahrerwarnung entwickelt, die schneller und zuverlässiger vor der Gefahr warnt als Radiodurchsagen. Die Warnung geht sowohl an alle via Cloud vernetzten Fahrer im Gefahrenbereich als auch an den Geisterfahrer selbst. Und das innerhalb von 10 Sekunden.

Der dynamische, ebenfalls cloudbasierte Straßenzustand-Service von Bosch ermittelt, wie glatt die Straße ist, auf der man gerade fährt. Durch den Abgleich mit verschiedenen Daten, z. B. denen der Wetterstation, werden die aktuellen und zu erwartenden Reibwerte berechnet. „Achtung: überfrierende Nässe in 500 Metern!“ ist dann beispielweise eine Warnung, der man besser Glauben schenken sollte. Indem der Fahrer seine Fahrweise anpasst, kann eine mögliche Gefahr durch Glatteis bereits im Voraus vermieden werden.

Der Straßenzustands-Service warnt den Fahrer frühzeitig vor Glatteis und Rutschgefahr.

Falls es trotzdem zu einem Unfall kommt, setzt das eingebaute eCall-System automatisch einen Notruf ab. Seit April 2018 verfügen alle in der EU neu zugelassenen Fahrzeuge serienmäßig über diesen Service. Für ältere Fahrzeuge hat Bosch den Unfallmeldestecker Retrofit eCall für den Zigarettenanzünder entwickelt. Klein und kompakt leistet er in Verbindung mit dem Smartphone alles, was eCall kann – auch in einem Golf aus den Neunzigerjahren.

Indem man beim Fahren vernetzte Services nutzt, kann man zudem Zeit sparen, beispielsweise indem Staus vermieden werden oder durch Unterstützung bei der Parkplatzsuche. Und gute Musik aus der eigenen Playlist kann man dabei auch noch hören.

Mehr Spaß beim Fahren

Sollte die Fahrt von A nach B doch mal länger dauern als erhofft, bietet das vernetzte Fahrzeug genügend Möglichkeiten für den Zeitvertreib. Der Fahrer hat jederzeit Zugang zu Streamingdiensten oder Musik in seiner Cloud.

Apps, die auf dem Smartphone installiert sind, können über mySPIN ins Infotainmentsystem des Autos integriert und sicher von dort gesteuert werden. Nur die neueste Lieblingsserie sollte man lieber nicht beim Fahren gucken. Dafür warten ja abends zu Hause Sessel oder Couch.

von MOTOR-TALK am 23.11.2018 um 14:14
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Hier fassen wir die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema vernetzte Services zusammen.

Wie arbeiten vernetzte Services im Fahrzeug?

Wie bei Computern oder Smartphones arbeiten auch bei vernetzten Services im Auto Hardware, Software und Cloud zusammen. Das zentrale Gateway ist dabei der Kommunikationsknoten im Fahrzeug.

Es verbindet verschiedene Systeme und sorgt für einen sicheren Datenaustausch mit der Außenwelt, via CCU mit dem Internet verbunden. Dabei kann es durch den Zugriff auf Daten, Sensoren und Aktoren im gesamten Fahrzeug eine Vielzahl von zukünftigen Fahrzeugfunktionen und internetbasierten Diensten aufnehmen.

Wie funktioniert die cloudbasierte Falschfahrerwarnung?

Nähert sich ein Fahrer z. B. einer Autobahnauffahrt, sendet das System automatisch und anonymisiert die aktuellen Bewegungsdaten an die Cloud. Die Bewegung des Fahrzeugs wird mit der erlaubten Fahrtrichtung verglichen, die einer Online-Datenbank entnommen wird.

Fährt der Fahrer in die falsche Richtung, erhält er sofort eine Warnung, ebenso wie die anderen vernetzten Fahrer im Gefahrenfeld. So werden sie schneller als durch die üblichen Radiodurchsagen vor Geisterfahrern gewarnt.

Wie arbeitet der Straßenzustand-Service?

Mithilfe der Sensoren des Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP ermittelt der Straßenzustand-Service, wie glatt die Straße ist, auf der man gerade fährt. Diese Info wird mit Daten von Wetterstationen abgeglichen. So ermittelt das System die aktuellen und zu erwartenden Reibwerte auf der Strecke. Die werden über die Cloud an alle vernetzten Fahrzeuge in der Region weitergegeben. So wird nicht allein der betroffene Fahrer etwas vor Eis und Glätte gewarnt, sondern alle vernetzen Verkehrsteilnehmer in der Nähe.

Was bringt eCall als Nachrüstlösung?

Seit April 2018 findet sich faktisch in allen in der EU neu zugelassenen Fahrzeugen serienmäßig ein eingebautes eCall-System. Das misst die Aufprallstärke eines Unfalls, erfasst übers GPS den aktuellen Standort und sendet beides automatisch zusammen mit einem Notruf per Smartphone an die Unfallmeldezentrale.

Der Unfallmeldestecker Retrofit eCall von Bosch dient als Nachrüstlösung für den Zigarettenanzünder, klein und kompakt. In Verbindung mit dem Smartphone leistet er alles, was eCall kann. Zum Beispiel unterscheidet er, ob man wirklich einen Unfall hatte oder nur ein größeres Schlagloch mitgenommen hat. In einer erweiterten Version kann man das eigene Fahrverhalten analysieren und aufs Smartphone übertragen lassen.

Und was ist das Internet der Dinge?

Das Internet der Dinge (IdD) (englisch: Internet of Things, IoT) bezeichnet die Verknüpfung physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur. Es fungiert als Sammelbegriff für Technologien, die es ermöglichen, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen und sie durch Informations- und Kommunikationstechniken zusammenarbeiten zu lassen.

Das Internet der Dinge erlaubt die Interaktion zwischen Mensch und vernetzten elektronischen Systemen sowie zwischen den Systemen an sich. Ziel des Internets der Dinge ist es, automatisch relevante Informationen aus der realen Welt zu erfassen, miteinander zu verknüpfen und im Netzwerk verfügbar zu machen.

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328 Kommentare
teddy1x Avatar
von teddy1x29. November 2018 um 00:12:41 Uhr

Kann mich allen nur anschließen. Hier sollte eine Volksabstimmung Klarheit schaffen. Den Politikern ist der Datenschutz völlig egal. Sie wissen es leider nicht besser und haben aus der Geschichte nichts gelernt.

Ingo.M Avatar
von Ingo.M29. November 2018 um 01:22:13 Uhr

Ich finde hier wird sehr übertrieben, in Zeiten wo jeder alles im Netz postet, mir bei Facebook und CO sogar das Mittagessen, die komplette Krankengeschichte und noch vieles mehr meiner Nachbarn vorgesetzt wird.

Wo Fußgänger nur noch auf ihr Smartphone glotzend wie Zombies blind über die Straße laufen, das Wichtigste am E-Bike der USB Anschluss zum Handy laden ist.

Die Jugend ohne Smartphone nicht mehr wirklich lebensfähig ist.

Das neuste Smartphone einen wesentlich höheren Stellenwert als ein Führerschein hat.

Da ist das nur noch eine Frage der Zeit bis das voll vernetzte autonom fahrende "Taxi" die Normalität darstellt.

Die Entwicklung geht nun Mal weiter und die digitalisierte Jugend rückt nach, die jetzigen "analog" Autofahrer werden auch älter und werden sich dann auch irgendwann freuen dass sie trotz körperlichen Einschränkungen Dank der Technik noch komplett mobil sind.

Von daher, locker bleiben und abwarten, das Alles wird nicht von jetzt auf gleich passieren, das wird ein schleichender Prozess sein.

Nomen_est_Omen Avatar
von Nomen_est_Omen29. November 2018 um 06:03:37 Uhr

Und ich glaube, einige der "Ist doch eh alles im Internet" Junkies können die Tragweite der Auswirkungen garnicht verstehen, oder wollen sie sogar bewusst verdrängen.

 

Es gibt mehr als ein Beispiel, bei dem der Online-Zwang von bisher unproblematischen Systemen zu versagender und/oder angreifbarer Technik geführt hat. Das "Internet of Everything" und der millionenfache Einsatz von per Mobilfunk 5G oder V2X vernetzten Systemen auf den Strassen, wird die Sachlage nicht verbessern, sondern die Angriffsfläche durch massenhaften Einsatz von nach ein paar Jahren unsicheren Systemen extrem anwachsen lassen. Und da die Fahrzeuge sich bewegen (liegt in der Natur der Sache bei einem Automobil), ist die ausgehende Betriebsgefahr real und über die Anzahl gleicher Fahrzeuge eines Typs enorm hoch.

 

Es reicht dann auch nicht mehr, wenn das System zum Zeitpunkt der Konformitätserklärung mal sicher schien. Jeder, der für sein Smartphone nach 10 Jahren noch ein Sicherheitsupdate kostenlos bekommt, darf sich gerne vernetzen lassen. Ich glaube nicht, dass ohne Zwang durch Gesetze auch nur ein Hersteller für die eigentlich notwendigen Pflichten solcher vernetzter Systeme über die gesamte Lebensdauer Geld in die Hand nehmen wird (oder kann), und auch die Unterlieferanten der Technik arbeiten nicht kostenlos an der "alten" Technik weiter (oder können es noch nach ein paar Jahren).

 

Solange die Sicherheit dieser neuen Systeme nicht über die gesamte Gebrauchsdauer (also 10-20 Jahre) gewährleistet werden kann, ist das Fahrzeug dann bestenfalls nur ein beweglicher DOS-Zombie, aber wahrscheinlicher eine neue und direkte Gefahr für die Gesundheit der Allgemeinheit. Das Auto mutiert von einem System mit einer geringen Fehlertrefferfläche (Fahrer und Technik - werden überwacht, physischer Zugriff zur Manipulation notwendig) zu einem System mit einer multiplen andauernden Versagensgefahr (kontinuierlicher Angriff über die Lebensdauer aus dem Netz, mit der Gefahr von unentdeckten Fehlern und "heimlichen" Updates von nicht so wohlgesonnenen Individuen oder Gruppen ohne physikalischen Zugriff).

 

Nicht jedes neue System löst reale Probleme, sondern schafft oft auch welche, selbst wenn die Idee erstmal nett klingt. Wenn diese Gefahren nicht mit nachhaltigen und nachvollziehbaren Lösungen in Zeiten von "Shareholder Value first" gelöst werden können, sind diese Systeme dem Untergang geweiht.

 

Das hat übrigens garnichts mit "analoge Autofahrer" zu tun, sondern fusst auf jahrelanger Erfahrung mit der Technik, die unbedarfte junge Leute ohne interne Einblicke halt noch nicht haben können.

teddy1x Avatar
von teddy1x29. November 2018 um 07:09:15 Uhr

Kann mich allen nur anschließen. Hier sollte eine Volksabstimmung Klarheit schaffen. Den Politikern ist der Datenschutz völlig egal. Sie wissen es leider nicht besser und haben aus der Geschichte nichts gelernt.

A6 Andreas Avatar
von A6 Andreas29. November 2018 um 08:16:25 Uhr

Es geht da nur um Überwachung und wir bezahlen das auch noch.

klasseV-driver Avatar
von klasseV-driver29. November 2018 um 08:37:01 Uhr

Wie manche Konzerne am Bedarf vorbei arbeiten, sieht man an diesem Thema. Die dort beschäftigten Elektronik-Freaks meinen, ihre Vorstellung von unser aller Zukunft ist die einzig richtige, das nennt man Ideologie (besser: Idiotologie).

Schlimm nur, dass diese Konzerne derartige Fehlentwicklungen sogar unterstützen. Der entmündigte, ferngesteuerte, bzw. fernsteuerbare Bürger, selbstständigen Denkens völlig beraubt, ist das Ziel, welches von Politik und deren Verbündeten (unsere Leitmedien) angestrebt wird.

Blueskin Avatar
von Blueskin29. November 2018 um 08:42:42 Uhr

Zitat:

@A6 Andreas schrieb am 29. November 2018 um 08:16:25 Uhr:

Es geht da nur um Überwachung und wir bezahlen das auch noch.

Ich glaube, da geht es nicht (nur) um Überwachung, bei der als Nebeneffekt der Autofahrer auch noch zahlt - sondern vielleicht umgekehrt.

Diese ganzen "Services" laufen doch darauf hinaus, dass über die gesamte Nutzungsdauer des Autos ein laufender Betrag bezahlt wird für diese tollen Leistungen und das Aufrechterhalten der Funktionsfähigkeit. Also zusätzlich tum Kaufpreis für die "Hardware" noch ein Abonnement für die Software.

Das beschert den Autoherstellern laufende Einnahmen, auch wenn es mal mit dem Absatz von neuen Fahrzeugen nicht so läuft.

Und dass diese vernetzten Services derzeit z.T. noch kostenlos sind, bedeutet ganz sicher nicht, dass das auch auf Dauer so bleibt.

Wird wahrscheinlich so werden wie bereits bei Software für professionelle Anwendungen.

Blueskin Avatar
von Blueskin29. November 2018 um 08:44:48 Uhr

Zitat:

@klasseV-driver schrieb am 29. November 2018 um 08:37:01 Uhr:

.... das nennt man Ideologie (besser: Idiotologie).

Made my day!

kappa9 Avatar
von kappa929. November 2018 um 08:50:49 Uhr

Das ist ja alles furchtbar schrecklich mit diesen Fahrassistenten und diesem elektronischen Teufelszeug.

 

https://goo.gl/images/b6e2tZ

Buchener74722 Avatar
von Buchener7472229. November 2018 um 09:12:23 Uhr

Zitat:

@Tomsche65 schrieb am 26. November 2018 um 13:58:54 Uhr:

Man wird da nie alle unter einen Hut bekommen, zumindest nicht solange es noch nicht völlig normal ist. Danach wird darüber diskutiert wie man ohne diese Erfindung zuvor überhaupt Auto fahren konnte.

 

Das Problem der Deutschen ist und bleibt halt, wir sperren uns gerne gegen neue Dinge.

 

Niemand wird in seiner Freiheit oder der Befugnis ein Auto zu fahren eingeschränkt, aber alle sehen den Teufel!

Was ist den an diesen Dingen, die oben aufgezählt wurden so schlimm?

 

Ihr erwartet "Überwachung"? Dann schmeißt zuerst Euer Smartphone auf den Müll, gefolgt vom Computer, TV, Alexa, Smartwatch, Fitnesstracker und was weiß ich noch nicht alles.

 

Ich finde die aufgezählten Features durchaus sinnvoll und würde es begrüßen. Die Möglichkeiten werden die nächsten Jahre alle noch mit Aufpreis behaftet sein, also einfach mal ruhig bleiben, was man nicht möchte, kauft man einfach nicht und wenn es Standart ist, dann gibt es bestimmt die Möglichkeit diese Systeme abzuschalten.

 

Wenn alle Menschen so denken würden, würden wir heute maximal reiten, oder paddeln, selbst das Rad würde es heute nicht geben.

 

Deutschland könnte bei weitem mehr erreichen wenn seine Bürger nicht so verbohrt und angsbehaftet wären.

 

Ich versteh halt leider immer noch nicht was an dieser zukünftigen Ausstattung so schlimm sein soll.

Was daran Schlimm sein Soll?

 

 

Eigentlich nicht, wenn der Bürger wählen könnte ob er so etwas möchte und wenn er genau wüsste, was mit seinen Daten passiert!

 

Leider ist dem absolut nicht so.

Der Datenschutz ist diesen Firmen völlig egal....gepredigt und beworben wird etwas anderes!

 

Beispiel:

Unser Erste Range Rover Evoque Modelljahr 2016 hatte diese Werkstatttaste, mit der sich das Fahrzeug auf Wunsch mit der LR Servicehitline verband.

Nett aber unnötig, denn mit einem Mobile kann man dort auch anrufen. Hat man bei uns im Odenwald überall Funklöcher, tja was dann.

 

Beispiel:

Die 3 Jahre kotenlose Remote App von LR kann den Standort, die Fahrstrecken und einiges mehr speichern und man hat einen netten Zugriff, wo die Dame gerade mit dem Wagen herumfährt.

 

PROBLEM:

Der Wagen wurde nach Leasingende zurückgegeben, ich konnte noch weitere 3 Monate den Wagen verfolgen...von Fahrten in Deutschland bis zum Verladehafen in Südfrankreich und dann zum Ende hin in Tunis.

Immer war es möglich die Adressen zu erfahren wo der Wagen denn nun stand.

 

Das ist Datenschutz wie es sein soll :D

 

Ein tolles Beispiel wie die Hersteller mit dem Datenschutz umgehen.

Ich habe eine Anfrage an LR gestellt, und gebeten mir bestätigen dass meine Daten (die des alten Wagens) alle gelöscht wurden.

 

Bisher keine Antwort!

 

 

So und nun her mit den Aluhüten!

Batterietester48 Avatar
von Batterietester4829. November 2018 um 09:17:36 Uhr

Liest man die Beiträge hier stellt man fest daß die große Mehrheit die ganze Entwicklung mit größter Skepsis betrachtet und eigentlich ablehnt.

 

Werden wir gefragt ob wir das wollen ? Nein !

 

Man zwingt uns das auf. Natürlich immer zu unserem Vorteil.

 

Jetzt wartet ab bis das Bargeld abgeschafft ist. Man arbeitet in der EU heimlich bereits daran.

 

Dann seid ihr gar nichts mehr. Habt nichts mehr wenn irgend jemand mit einem Klick euer Vermögen einfriert.

 

Das ist die totale Kontrolle , Entrechtung und der Höhepunkt dieses " Fortschrittes " .

rekordverdaechtig Avatar
von rekordverdaechtig29. November 2018 um 09:42:35 Uhr

Freunde,

 

ich weiss ja nicht, was sich die Forenbetreiber mit einem derartigen Randthema (!) versprechen...

Dieser Zug fährt doch nun schon länger..., was solls, ganz Anderes ist von Bedeutung:

Wenn ein Oberspinner Resch und seine Grüne Bande weiter so wütet, Provinzrichter versuchen, am grossen Rad zu drehen, dann werden in wenigen Monaten Chaos, Gängelei, Schadenfreude und Hirnlosigkeit um sich greifen...

Dann haben alle genug Zeit, im Auto und Chaos sitzend, sich über solche Allerweltsthemen akademisch auszutauschen.

 

Gute Fahrt!

 

Viele Grüße

Jens

Blueskin Avatar
von Blueskin29. November 2018 um 10:14:21 Uhr

Zitat:

@rekordverdaechtig schrieb am 29. November 2018 um 09:42:35 Uhr:

Freunde,

 

ich weiss ja nicht, was sich die Forenbetreiber mit einem derartigen Randthema (!) versprechen...

Geld wahrscheinlich!

Es ist ja schließlich eine von Bosch gepostete - und wahrscheinlich bezahlte - Umfrage.

Anspruchslos Avatar
von Anspruchslos29. November 2018 um 10:33:43 Uhr

Zitat:

@joe-han schrieb am 28. November 2018 um 22:14:07 Uhr:

Trauriger Weise macht die ganze Elektronik die Autos völlig unweigerlich umso mehr zum Wegwerfprodukt, das nach kurzer Lebensdauer, abgeschnitten von einer Elektronikersatzteilversorgung unweigerlich entsorgt werden muss. Tolle Nachhaltigkeit! Ich vermute, von Autos nach 2010 wird es keine Oldtimer mehr geben....

Das ging mir auch schon mehrfach durch den Kopf und ich findes es besorgniserregend. :(

CivicTourer Avatar
von CivicTourer29. November 2018 um 10:54:13 Uhr

Zitat:

@Anspruchslos schrieb am 29. November 2018 um 10:33:43 Uhr:

Zitat:

@joe-han schrieb am 28. November 2018 um 22:14:07 Uhr:

Trauriger Weise macht die ganze Elektronik die Autos völlig unweigerlich umso mehr zum Wegwerfprodukt, das nach kurzer Lebensdauer, abgeschnitten von einer Elektronikersatzteilversorgung unweigerlich entsorgt werden muss. Tolle Nachhaltigkeit! Ich vermute, von Autos nach 2010 wird es keine Oldtimer mehr geben....

Das ging mir auch schon mehrfach durch den Kopf und ich findes es besorgniserregend. :(

Die Ersatzteilversorgung haben die Hersteller doch im Griff und steuern sie nach Wunsch - und liefern teilweise auch für nicht Elektronikvernetzte Fahrzeuge oft nix mehr. Ich schrieb ja schon - mein über 20 Jahre altes Coupe läuft unvernetzt, steht aber letztlich still für den Rest seines Daseins wenn die Heck- oder Windschutzscheibe zu Bruch geht. Dann ist Ende damit. Genauso kann ein Hersteller sich entscheiden, gewisse alte Elektronikbauteile nachfertigen zu lassen - wenn er einen Profit darin erkennt.

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