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Auswertung der Umfrage: Werden leichte E-Fahrzeuge die Mobilität in Städten verändern?
MOTOR-TALK
Fri Jan 19 15:51:00 CET 2018 um Fri Jan 19 15:51:00 CET 2018 UhrBosch, E-Mobilität

Pedelecs, eScooter und eBikes sind die kleinsten Vertreter der Elektromobilität. Ihre Akkus sind schnell geladen, die Parkplatzsuche in der Stadt entfällt. Doch können sie die Mobilität in Städten verändern? Oder geht auch in naher Zukunft nichts ohne Verbrenner? Das wollten wir von den MOTOR-TALKern in unserer Umfrage wissen.

Insgesamt sagen neun von zehn MOTOR-TALKern, dass leichte Elektrofahrzeuge die Mobilität in Städten verändern werden. Das verteilt sich auf verschiedene Antwortmöglichkeiten. 28,9 Prozent denken, dass kleine E-Fahrzeuge generell den Ansprüchen an innerstädtische Mobilität gerecht werden. 18,1 Prozent trauen eScooter und Co zu, ein zukunftsweisender Ersatz für Autos zu werden.

Etwa jeder Sechste freut sich darüber, dass er mit einem E-Fahrzeug schnell einen Parkplatz findet (17,3 Prozent). Für 13,7 Prozent steht der Spaß im Fokus. Jeder zehnte MOTOR-TALKer sieht großes Potenzial in der Schnelligkeit der wendigen Flitzer (11,2 Prozent). Denn mit den Scootern, eBikes oder Pedelecs kommt man schnell von A nach B, selbst bei dichtem Verkehr. MOTOR-TALKer FLugitsch fasst zusammen: „Jeder, der schon einmal mit Elektromobilität getestet hat, wird zum Schluß kommen, dass dies zu einer Veränderung führen wird.“

Nur einer von zehn glaubt nicht an die leichte E-Mobilität

Zusammengerechnet sind nur 9,4 Prozent nicht von der leichten Elektromobilität überzeugt. Davon halten 6,1 Prozent die Technik noch nicht für ausgereift und 3,3 Prozent gehen davon aus, dass Verbrennungsmotoren unverzichtbar bleiben.

In den Kommentaren wird das Thema leichte Elektromobilität sehr differenziert diskutiert. Viele Nutzer finden E-Mobilität sinnvoll, sehen aber noch Mängel. Als Hauptkritikpunkte werden die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 45 km/h und die relativ hohen Anschaffungskosten angeführt. Mann19 schreibt: „Eine Basis Schwalbe für über 5000 Euro, so wird das nur ein neuer Flop.“ Aber auch das Thema Fahrersicherheit und Komfort bei Winter- oder Regenwetter wird diskutiert.

Die große Bosch-Umfrage: Ein Einblick

Zeitgleich zur Umfrage auf der Bosch-Seite haben wir eine große MOTOR-TALK-weite Umfrage gestartet. Diese drehte sich ebenfalls um Elektromobilität, war aber nicht auf leichte E-Fahrzeuge beschränkt. Hier hatten wir unter anderem gefragt, in welchen Bereichen sich die MOTOR-TALKer besonders vom steigenden Pkw-Aufkommen und dem Lieferverkehr in Städten betroffen fühlen. Das Ergebnis: Vor allem die verstopften Straßen (66,2 Prozent) und die fehlenden Parkplätze (64,9 Prozent) nerven. Der Lärm (59,4 Prozent) und die schlechte Luftqualität (57,3 Prozent) folgen kurz darauf.

Mit Elektromobilität haben zahlreiche MOTOR-TALKer bereits Erfahrung gesammelt, allen voran mit dem eBike: 44,3 Prozent der Befragten sind schon mit einem gefahren. Auch wenn das elektrische Fahren manchmal die Gemüter zu spalten scheint, Spaß macht sie den meisten: 26,3 Prozent empfanden die Fahrt mit einem Elektrofahrzeug faszinierend, 43,7 Prozent als sehr gut, 24,5 Prozent sind sich noch nicht ganz schlüssig und lediglich 5,5 Prozent waren enttäuscht.

Was die Chancen der Elektromobilität angeht, Verbrennungsmotoren vollständig zu ersetzen, ist sich der Großteil sicher: E-Mobilität macht zwar Spaß, aber noch kann sie „normale“ Autos nicht ersetzen (67 Prozent). Demgegenüber stehen 21,3 Prozent, die sich vorstellen könnten, ihr bisheriges Fahrzeug vollständig zu ersetzen.

Unter allen Teilnehmern der großen und kleinen Umfrage haben wir insgesamt 10 digitale Laser-Entfernungsmesser verlost. Das sind die Gewinner: Darktiger41, DieterNRW, evilwolf, FLugitsch, Gbyte455, MBw174, mb1212, parillamaxie, robinsondark und terrorundtim

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1 Kommentar

Habe mal mit zwei "enttäuschten" Gelegenheits-Nutzern von E-Bikes gesprochen. Beide waren keine passionierten Fahrradfahrer und sind mit der Erwartungshaltung, dass alles wie von selbst geht auf das Fahrrad gestiegen.

 

Da muss man ja trotzdem was tun. Und Wind und Regen gibt es auch. Na so was aber auch.

 

Dann gibt es noch die Gruppe "ich habs ja gewusst"... "das ist nicht ausgereift" und "wo kann ich denn im Wald das Fahrrad nachladen"

 

Also über die 5,5 % muss man nicht länger nachdenken, oder denen einen zusätzlichen Nutzen bieten - das ist verschwendeter Aufwand.

 

Die technische Evolution ist völlig ausreichend und unterliegt zur Zeit einem gewaltigen Innovationstempo.

 

Ob E-Bikes, E-Scooter, E-Quads, E-Harleys, E-PKW, E-Transporter, E-LKW, E-Busse, E-Traktoren - wie die Pilze nach einem warmen Regen.

 

Klar verändert das unsere Städte:

 

Leiser, sauberer, schöner.

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