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Uwes Fazit zu unserem goldenen BMW
MOTOR-TALK
18.12.2018 um 13:31 UhrBMW; Community Testdrive X2

Vier Wochen BMW X2. Zwei Testfahrer. Den Anfang machte Marcel. Wie er den goldenen X2 fand, könnt Ihr hier lesen. Nun folgt das Fazit unseres zweiten Testers Uwe.

Am 10.12.2018 wurde der BMW X2 mit 2818 km mehr auf dem Tacho wieder bei mir abgeholt. Ich blickte ihm mit gemischten Gefühlen hinterher. Warum? Der X2 bietet Familien mit ein bis zwei Kindern ausreichend Platz. Er schafft es, die Vorzüge eines SUVs, Sicherheitsgefühl, erhöhte Sitzposition etc., mit der Spritzigkeit eines Sportwagens zu vereinen.

Der Wagen lässt sich komfortabel fahren und auch der Verbrauch ist für ein Auto mit Allradantrieb angemessen. Mit einem optional erhältlichen Tank mit 60 Liter Fassungsvermögen (Serie ca. 50 Liter) ist im Regelbetrieb eine Reichweite von ca. 800 Kilometern realistisch zu erreichen. Am Interieur, In den Kofferraum des X2 passt jede Menge Kram In den Kofferraum des X2 passt jede Menge Kram dessen Verarbeitung und der Materialbeschaffenheit gibt es nichts zu beanstanden. Das Bordmenü des X2 ist einfach zu bedienen. Die Handhabung der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten wird durch die stimmige Menüstruktur zum Kinderspiel. Das Platzangebot auf den vorderen Sitzen fällt großzügig aus.

Antrieb, Automatik, Preis

Auf den rückwärtigen Plätzen besteht bei Personen ab einer Körpergröße von 188 cm aufgrund der abfallenden Dachlinie die Gefahr, dass sie mit ihrem Kopf den Dachhimmel touchieren. Die maximale Zuladung beträgt 515 Kilogramm und sollte somit für die herkömmlichen Ansprüche ausreichend sein. Antrieb wie auch Automatik sind perfekt und geben keinerlei Anlass zu negativer Kritik.

Negativ schlägt sich allerdings die übermässig breite C-Säule zu Buche, indem sie die Sicht nach hinten exorbitant einschränkt und damit eine Rückfahrkamera (aufpreispflichtig) eigentlich unabdingbar macht. Die erhältlichen Assistenzsysteme entsprechen zum Teil nicht dem neuesten Stand der Technik. Zum Beispiel findet man beim Autobahnstauassistent statt des Radarsystems, das selbst in Autos der 20.000-30.000-Euro-Liga zu finden ist, nur eine Kameralösung. In der Basisversion mit dem 2.0 D Motor und Automatik kostet der X2 43.800 Euro. Der hier getestete Wagen mit einigen aufpreispflichtigen Extras kommt auf mehr als 60.000 Euro.

Ich, persönlich immer ein Fan von BMW, würde das Auto nicht kaufen, da für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Ein X1 zum Beispiel mit dem gleichen Motor ist günstiger und geräumiger. Ein Grund, dieses Auto zu kaufen? Es muss einfach gefallen.

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55 Kommentare

Kompaktklasse um 60 000 € ?!? .25 000 wäre schon zuviel

Die Bayern glauben wohl das Geld wächst auf den Bäumen.

Mal sehen, wie lange es dauert, bist sich hier der erste durch den Thread in seinen Persönlichkeitsrechten beschnitten sieht...

Ich finde, das Ding hat viel Ähnlichkeit mit dem Mercedes GLA, beide nicht wirklich schön und zu teuer.

60.000€ für so eine Gurke!

Und was macht der Bericht im Porsche Forum?

Avatar von Jubi TDI/GTI "Kodiaq 2.0l TSI Sportline"
20. Dezember 2018 um 11:12:22 Uhr

@yellist

 

Da ist der erste. :D

Zitat:

@mc-alzi schrieb am 20. Dezember 2018 um 07:47:32 Uhr:

Und was macht der Bericht im Porsche Forum?

Macan Käufer abwerben ;-)

5-10.000 weniger und der Preis wäre okay, weil der Wagen innen wirklich sehr geräumig ist. Bei dem Preis würde ich mir auch größere Motoren wünschen, wie z.B. den Reihensechszylinder Diesel.

 

Den Wagen muss man mal fahren, um das richtig einschätzen zu können.

Viel zu wenig Auto für zuviel Geld...aber BMW hat natürlich Recht, wird ja gekauft...trotz der Optik.

Bist Du mit dem Wagen schon gefahren oder wie kommst Du zu der Aussage?

 

Eine Hose kostet in der Regel in Größe 52 auch nicht viel weniger, als in Größe 62, weil die Arbeit identisch ist nur nur ein paar Teile günstiger sind.

;)

Gefahren noch nicht, aber genau angesehen und natürlich auf allen Plätzen gesessen.

Und Optik ist natürlich Geschmackssache, dafür braucht man nicht fahren. Alleine Abmessungen und Kofferraum ist bzgl dem Preis schon ungewöhnlich. Der Hosenvergleich hinkt aber etwas, ein kleiner SUV ist eben üblicherweise günstiger als ein größeres Modell.

Zitat:

@sam66 schrieb am 21. Dezember 2018 um 01:08:36 Uhr:

Gefahren noch nicht, aber genau angesehen und natürlich auf allen Plätzen gesessen.

Und Optik ist natürlich Geschmackssache, dafür braucht man nicht fahren. Alleine Abmessungen und Kofferraum ist bzgl dem Preis schon ungewöhnlich. Der Hosenvergleich hinkt aber etwas, ein kleiner SUV ist eben üblicherweise günstiger als ein größeres Modell.

Dem muss ich widersprechen, ein Auto ist mehr als reine Optik, es ist vielmehr die Summe aus Optik, Sitzkomfort und Fahrerlebnis. Ein Auto wie der X2 soll Emotionen wecken. Wenn man sich auf den Wagen einlässt und diesen mal ausgiebig testet - ich hatte die Gelegenheit dies im Vergleich mit diversen Mitbewerbermodellen - zum Teil auf abgesperrter Strecke - einen ganzen Tag tun zu dürfen. In der Summe der Eigenschaften ist der X2 ein gelungenes Auto geworden, sehr fahraktiv und fast sportlich zu fahren. Wer jedoch mehr Wert auf Fahrkomfort oder Raumökonomie legt wäre aus BMW Sicht mit einem X1 besser bedient. Die Vergleichskandidaten an meinem Testtag - Volvo XC40, Jeep Compass- konnten dem X2 nicht das Wasser reichen - nicht nur aus emotionaler Sicht.

Kaufen würde ich mir den X2 dennoch nicht. Für meine Bedürfnisse ist der X1 geeigneter - da familientauglicher und preiswerter.

Turbomori

Da sind wir ja genau einer Meinung...Optik trifft nicht meinen Geschmack, Emotionen bleiben aus und die Alternativen (z.B. X1) bieten mehr bei gleichzeitig niedrigerem Preis.

So sind die Geschmäcker... ich würde bei der Wahl zwischen X1 und X2 immer den X2 wählen, weil er mich optisch deutlich mehr anspricht. Gut, dass BMW beide Modelle hat! ;)

Ich bin vor kurzem paar Tage einen gut ausgestatteten BMW X1 gefahren und habe diesen natürlich mit meinem aktuellen Mondeo Mk4 verglichen.

Das Fahrverhalten auf der Autobahn war sehr gut, der BMW hatte IVDC (elektronische Fahrwerksdämpfung, wie auch mein Mondeo). Er war deutlich leiser als der Mondeo, wobei der aber auch schon 10 Jahre alt ist und der aktuelle Mondeo jetzt innen ebenfalls deutlich leiser geworden ist.

Im Fahrkomfort war er aber abgesehen vom Geräuschpegel nicht besser als der Mondeo und der hat aktuell immerhin schon >295oookm drauf.

Im Gegenteil, die Lenkung war etwas unruhiger, man muss immer wieder ein klein wenig nachjustieren. Der Mondeo läuft da einfach nur stur geradeaus. Ob das nun an der aktiven Lenkung (die mein alter Mondeo noch nicht hat) oder am Hinterradantrieb liegt, keine Ahnung.

Ob ich bereit wäre, für die übrigen feinen Unterschiede den Aufpreis des BMW zu zahlen, habe ich mich natürlich auch gefragt. Der neue Mondeo ist inzwischen auf demselben Geräuschniveau, die Diesel kommen da sogar ohne Aufpreis inkl. einer aktiven Geräuschunterdrückung über die Soundanlage einher.

Für den Preis des BMW X1 bekomme ich beinahe 2 gleich ausgestattete Mondeos. Da ist die Antwort sehr schnell gefallen. Wenn der BMW X2 nun nochmal teurer ist, ändert das also nichts.

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