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19.07.2013 um 17:14 UhrBMW i, BMW i3 (1 weitere)

Es sind Einblicke, die man sonst nicht bekommt. Erst Recht nicht in diesem frühen Zeitpunkt. Doch BMW zieht den Vorhang im BMW Werk Leipzig ein wenig zur Seite und gewährt einen Blick in die Hallen, in denen der BMW i3 entsteht.

Noch ist der BMW i3 ein gut gehütetes Geheimnis. Es gibt nicht viele Menschen, die das kommende Elektroauto von BMW bereits gesehen haben. Und auch beim Rundgang durch das BMW Werk Leipzig, in dessen Hallen das Auto entsteht, wird das Geheimnis noch nicht gelüftet: "Da müssen Sie sich noch etwas gedulden", sagt Andreas Reinhard. Er ist Projektleiter hier, und behält mich zusammen mit seinen Kollegen bei unserem Rundgang genau im Auge. Kameras sind in diesem Abschnitt des Werkes streng verboten, die Objektive an Handys werden abgeklebt.

Offiziell vorstellen wird BMW sein Auto der Zukunft erst zur IAA im September - bis dahin rollen nur wenige, stark getarnte, Erprobungsfahrzeuge auf den Straßen. Wie viele es sind, dazu bekommt man hier keine Auskunft. Doch es gibt durchaus Fragen, auf die Reinhard und seine Kollegen gern antworten.

Wann das Elektroauto von BMW Premiere feiert, zum Beispiel. Am 29. Juli ist es soweit. Seine Messepremiere wird es wenig später feiern – dann wird es erstmals live zu sehen sein.

Doch bevor es soweit ist, läuft im BMW Werk Leipzig die Generalprobe. Die ersten Exemplare des BMW i3 werden bereits vor dessen Premiere gefertigt. In den lichtdurchfluteten Hallen des BMW Werks, das so nachhaltig wie nach heutigen Methoden nur irgend möglich produziert. Umweltfreundlichkeit fängt bei den BMW i-Modellen bereits bei der Produktion an. Wasser und Wind liefern die Energie. Die mechanischen Teile des Fahrzeugs werden in großem Umfang aus recyceltem Aluminium hergestellt. Und die Stoffe für die Sitzbezüge stammen aus recycelten PET-Flaschen. Das sind nur drei Beispiele für die nachhaltige Produktionskette.

"Wir betreten echtes Neuland. Wir haben das Auto neu erfunden und mit ihm die Autoproduktion revolutioniert", sagt Carsten Breitfeld, Direktor für das BMW i8-Projekt.

Zur Demonstration verweist er auf die Karbon-Karosserie der BMW i-Fahrzeuge: „Wir pressen nicht, wir formen. Wir schweißen nicht, wir kleben.“

Die aus der herkömmlichen Produktion bekannten Stationen wie das Presswerk oder die klassische Lackiererei für die Karosserie sucht man in diesen Hallen deshalb vergeblich.

Der Produktionsprozess beginnt mit kleinen, unscheinbaren Matten aus schwarzer Karbonfaser. Diese werden in speziellen Preformlinern unter Hitze und Druck zu dreidimensionalen Autoteilen geformt. Auf das neue Verfahren zur Fertigung von Karbonteilen ist BMW stolz - bisher ist das "backen" von Karbonverbundteilen vor allem eins: zeitaufwändig. Dieses Manko haben die Ingenieure von BMW mit viel Forschungsarbeit für BMW i gelöst.

Stück für Stück entsteht so aus den einzelnen Bauteilen eine vollwertige Karosserie, deren Einzelteile verklebt werden. Die Verleimung übernehmen beim BMW i3 dann 160 Roboter. Sie kümmern sich darum, dass über 150 Meter Klebenaht auf die Teile aufgebracht werden.

Die so entstandene fertige Karbon-Karosse geht direkt in die Endmontage. Für Farbigkeit sorgen vorlackierte Kunststoffteile, die angeschraubt oder geklippt werden. An einigen Stellen, wie dem geöffnetem Kofferraum oder an den Türeinstiegen, wird man bei den BMW i-Fahrzeugen das Karbon künftig sehen können. „Das ist durchaus so gewollt. Wenn wir schon auf den teuren Werkstoff setzen, darf man ihn ruhig auch zeigen“, sagt Daniel Schäfer, BMW Ingenieur und Experte für die Kohlefaser.

Einen Einblick in die Endmontage gestattet BMW auch mir beim Rundgang noch nicht. Wie der BMW i3 nun also aussieht, bleibt auch für mich weiterhin ein Geheimnis - bis zur Premiere.

Doch einen Vorgeschmack habe ich mit diesem einzigartigen Einblick bekommen. Auf eines der spannendsten Automobil-Projekte dieser Zeit.

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1 Kommentar

Ich finde ja, der i3 hat ein bisschen was vom Audi A2. Von der Form her... :D

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