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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

20.11.2012 19:53    |    Yoshi007    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 2012, 2013, A-Klasse, AMG, Anime, Mercedes, Mercedes-Benz, Neuvorstellung, News, Präsentation, Videos

a-klasse-anime2a-klasse-anime2Die neue Mercedes A-Klasse ist gewiss nicht nur für mich eine der postiven Überraschungen der Kompaktklasse in diesem Jahr. Bis auf dem Namen und dem Stern im Kühler hat die neue A-Klasse nichts mehr mit ihrem Vorgänger gemeinsam. Nicht sonderlich verwunderlich, wenn man sich den Werbeslogan des kleinen Schwaben zu Gemüte führt. Von dem "Pulsschlag einer neuen Generation" ist dort die Rede und genau dieses jüngere Publikum verlangt nach einem frischeren und dynamischeren Design. Dieses wurde bei dem kleinen Baby-Benz auch fast 1:1 aus der Konzeptstudie übernommen und bescherte dem Hersteller schon vor offiziellen Verkaufsstart in Deutschland mehr als 40.000 Vorbestellungen. Dabei ist die A-Klasse alles andere als ein Schnäppchen: Die Preise beginnen in Deutschland bei 23.978,50 Euro für den A 180 Blue Efficiency - ohne Extras und Schnickschnack.

 

a-klasse-anime3a-klasse-anime3Um den kleinsten Mercedes auch ähnlich erfolgreich auf anderen Märkten zu positionieren, bedarf es kreativen Werbestrategen. Diese scheint Mercedes zweifelsohne zu haben, wenn man nur einmal an die erfolgreiche McLaren-Animations-Serie Tooned denkt. Diese Filmreihe muss auch für die Markteinführung der neuen A-Klasse am 17.Januar 2013 in Japan Pate gestanden haben. Denn was liegt näher, als mit einer Reihe von Anime-Kurzfilmen den Hype bei den Anime-Begeisterten Japanern zu steigern? In Zusammenarbeit mit den japanischen Werbeprofis Hakuhodo und Aoi Promotion entstand so ein etwa sechs Minuten langer, actiongeladener Anime-Kurzfilm, von dem in den nächsten Wochen noch einige folgen sollen.

 

Im ersten Teil spielen drei Jugendliche in einer Mercedes A-Klasse mit Sportpaket und ein Imbisswagen die Hauptrolle. Der Nudelsuppen-LKW ist dabei kein geringerer als das "Blaue Wunder" aus den 1960er Jahren. Man sollte schon ein Faible für diese Art von Filmen haben aber seht selbst!


09.11.2012 14:41    |    Yoshi007    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: 2012, Drift, Ford Fiesta, Global RallyCross 2012, Gymkhana, Ken Block, Ken Block on fire, Las Vegas, Monster, Monster Energy, Motorsport, SEMA 2012, Tuning, USA, Videos

flamesflamesKen Block der Teufelskerl hat den Ruf des "Smokin' hot!". Regelmässig bringt der Amerikaner im Zusammenspiel mit seinem Ford Fiesta HFHV den Asphalt zum brennen, die Gummis zum schmelzen und die Massen zum brodeln.

 

Doch so heiß, wie es ihm jetzt beim Rally-Cross Event bei der soeben zu Ende gegangenen SEMA Show 2012 in Las Vegas widerfahren ist, braucht es der Drift-King dann doch nicht. Nachdem Block die Qualifikationsläufe alle samt für sich entschied, startete der Gymkhana-Superstar beim finalen Lauf der Global RallyCross 2012 vom ersten Startplatz. Diesen verteidigte der Amerikaner zu Beginn auch erfolgreich und lies sich auch von der Qualmentwicklung ab der zweiten Runde im Innenraum nicht weiter beirren. Nachdem die Elektronik im weiteren Verlauf des Rennens weiter vor sich hin kokelte, schlugen dann in Runde 5 die Feuergarben aus der Mittelkonsole. Auch dies schien den Drift-Künstler Anfangs nicht weiter zu stören, als das Feuer dann aber schließlich auf sein rechtes Bein übergriff, entschloss sich auch der coole Ken Block lieber dazu, das Rennen aufzugeben und den Wagen vorsichtshalber abzustellen. Aber seht selbst!

 

Hier noch ein kurzes Statement von Block dazu:

 

Ich bin absolut enttäuscht, wie das ganze Rennen heute für mich endete. Ich hatte hier in Vegas eines der besten Events des Jahres und war als Erster qualifiziert. Ich war sogar in beiden Heats Erster und hatte die Pole im Finale. Ich hatte einen super Start und führte 3 der 8 Runden an, bis ich an Speed verlor und sich mein Auto mit Rauch füllte. Es wurde immer schlimmer, bis sich neben mir sogar das Feuer entzündete! Es hat mich sehr angekotzt, vor allem weil alles so gut lief, aber das ist Racing. Ich wollte die Saison auf jeden Fall anders beenden. Aber ich bin bereit im nächsten Jahr alles zu geben!

 

(Quelle: Monster Energy)


07.11.2012 20:31    |    Yoshi007    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: 1074 PS, A3, Audi A3, brachial, breit, laut, Monster, Norwegen, RS3, S3, schwarz, TTRS, Tuning, Über-S3, Videos

Photo © TS-RacingPhoto © TS-RacingDer Norweger Tommy Schønbergund und sein Team sind in der Szene bereits bekannt für extreme Umbauten. Nach dem wohl schnellsten Audi A3 mit einem komplett überarbeiteten 2,0-Liter-4 Zylinder-Motor, der es nach der Powerkur von TS-Racing auf aberwitzige 750 PS und gewaltige 900 Nm brachte, folgt nun der wohl schnellste Audi S3 der Welt. Man nehme den Motor aus dem legendären RS2 und züchte diesen bis an seine Grenzen. Das Ergebnis sind dann 1074 PS und 1157 Nm(!) Drehmoment. Umgerechnet auf ein Leergewicht von 1218 Kilogramm entspricht dies 1,13 Kg pro PS. Damit katapultiert sich die norwegische Krawallbüchse ohne Umwege in Regionen wo es nicht mehr viel zu befürchten gibt.

 

Photo © TS-RacingPhoto © TS-RacingDer Herr der Ringe ist nicht nur mächtig scharf geladen, er kommt auch optisch unheimlich aufgedonnert daher. Verbreitete Radläufe, Lufteinlässe in der Frontschürze im XXL-Format sowie ein riesiger Heckflügel lassen schon im Stand vermuten, dass es sich hier um keinen gewöhnlichen Audi S3 handelt. Ihr möchtet mehr sehen? Dann empfehle ich unbedingt sich das Video anzusehen. Im Video nehmt ihr sozusagen auf dem Beifahrersitz Platz und erlebt den 1074 PS starken Audi S3 in Aktion. Das ist ein Fest für die Augen jeden Motorsport- und Audi-Enthusiasten. Und die Ohren bekommen auch was ab! Mein Tipp: Anlage aufdrehen und genießen.


27.10.2012 16:58    |    Yoshi007    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: crash, Russland, überholen, Überholmanöver, Videos

crashcrashWer kennt das nicht: Es gibt Tage da muss es mal schnell gehen. Doch die Überholspur wird einem ständig von irgendwelchen Lastwagen oder Sonntagsfahrern blockiert. Oder eine durchgezogene Linie mahnt zur Geduld. Mein gut gemeinter Rat an euch: Ruhig Blut bewahren. Keinesfalls solltet ihr auf die Idee kommen, es dem Raser aus dem Video (siehe oben) gleich zu tun, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist und wie ein Slalom-Akrobat in der Einöde von Russland von links nach rechts wedelt, um schneller voran zu kommen. Und den Gedanken, schnell mal rechts zu überholen, sollte man auch links liegen lassen. Besser ist das. Gesünder auch - wie das Video zeigt und der Rechtsüberholer am eigenen Leib sehr schmerzhaft zu spüren bekommen hat. Aber seht selbst:

 

(Quelle: Autoblog


26.10.2012 18:20    |    Yoshi007    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: 2013, Duell, Focus ST, Ford Focus ST, Golf GTI, GTi, Ken Block, Neuvorstellung, ST, Vaughn Gittin Jr, Vergleich, Videos, VW Golf

focus-st-golf-gti2focus-st-golf-gti2Ford-Nordamerika rührt kräftig die Werbetrommel für seinen neuen Kompaktsportler, den Ford Focus ST und bittet zum direkten Duell gegen den VW Golf GTI. Zwar ist dieser "Vergleich" alles andere als aussagekräftig, da der Golf GTI in der US-Version mit lediglich 200 PS (gegenüber 250 PS im neuen Ford Focus ST) an den Start geht, trotzdem ist das 2:10 Minuten lange Werbevideo sehr unterhaltsam gemacht.

 

focus-st-golf-gtifocus-st-golf-gtiDie Story ist dabei sehr schnell erzählt: Ken Block und Vaughn Gittin Jr. treffen sich in einer verlassenen Siedlung irgendwo im nirgendwo und wollen ihren Spaß haben. Zur Seite haben sie dabei, den neuen Ford Focus ST und den VW Golf GTI, gestellt bekommen. Wie man es, aufgrund der stärkeren Fahrleistungen und das dieses Video von Ford-Werbestrategen kreiert wurde, vermuten konnte, gewinnt der Ford natürlich alle „Disziplinen“ und macht dabei auch noch viel mehr Spaß als der Bestseller aus Wolfsburg (so zumindest die Aussage des Videos). Wesentlich sinniger und aussagekräftiger dürfte dieses Video aber 2013 sein, wenn der Golf VII GTI mit bis zu 230 PS an den Start geht. Ob sich die Amis dann diesem Vergleich immer noch so selbstbewusst stellen werden? (Quelle: evocars )


09.10.2012 16:40    |    Yoshi007    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Japan, Kindheitstraum, legal, LeMans, Motorsport, News, Porsche 962C, straßenzugelassen, Straßenzulassung, Videos

Photo © MOTORHEADPhoto © MOTORHEADSind wir doch mal ehrlich, als Kind hat doch jeder mal davon geträumt mit den Autos die wir im Fernsehen oder in Zeitschriften gesehen hatten, mal vor der Schule oder bei Freunden vorzufahren. Ein Japanaer hat sich diesen Kindheitstraum, in Form eines legal straßenzugelassenen Porsche 962C Gruppe C Rennwagen, erfüllt.

 

Der Porsche 962C zählt bis heute zu eines der erfolgreichsten Rennsportwagen überhaupt. In den acht Jahren -1984 bis 1991 - wurden rund 54 Siege und zahlreiche Meisterschaften eingefahren. Damals wurde der Porsche 962C von Fahrergrößen wie H.J.Stuck, Klaus Ludwig oder Derek Bell pilotiert. Nun, mehr als 20 Jahre später, ist er von den bekannten Strecken dieser Welt verschwunden und taucht ab und an vor einem Supermakt oder Tankstelle - irgendwo in Japan - wieder auf. Klingt unwirklich? Es ist wirklich wahr und nein, es ist kein Kit Car.

 

Photo © wikipediaPhoto © wikipediaEs ist der zweite Prototyp des 962, mit einer Unmenge von Teilen, die eigentlich für den Rennsport konzipiert worden. Der Besitzer sagt, dass damit sein Traum wahr geworden ist und was soll ich sagen? Ich glaube ihm jedes einzelne Wort! Mal Hand auf Herz, welches Auto von damals oder heute würdet ihr gerne mal legal auf der Straße bewegen?

 

Das Video findet Ihr hier.


03.10.2012 20:37    |    Yoshi007    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: 911, Autodieb, breaking, Carjacking, Diebstahl, dreist, Gutgläubigkeit, Leichtsinn, News, Porsche, Porsche 911, Tankstelle, Videos

diebstahldiebstahlDer ein oder andere hat es sicher schon einmal (oder vielleicht auch schon häufiger) selber erlebt. Nachdem man Beispielweise getankt hatte, muss der Sprit noch schnell bezahlt werden. Die Gutgläubigkeit lässt dabei den einen oder anderen nachsichtig werden und so wird das Auto unverschlossen zurück gelassen, in dem Glauben in dieser kurzen Zeit könne schon nichts passieren.

 

Doch weit gefehlt. Dreiste Autodiebe warten nur auf solche Momente und schon sind im Ernstfall Wertgegenstände oder sogar das Auto in wenigen Sekunden verschwunden. So ist es auch dem Fahrer des Porsche 911 (siehe Video) ergangen. Der Zeitgenosse machte es den Langfingern viel zu einfach und lies nach dem tanken nicht nur das Auto offen, nein er lies auch noch den Schlüssel im Zündschloss stecken.

 

Die Strafe folgte prompt auf den Fuß. Der Moment des Leichtsinns wurde von einer kriminellen Truppe sofort ausgenutzt. Im Film ist zu sehen, wie ein schwarzer BMW M5 neben dem Porsche an der Tanksäule zum stehen kommt. Ein Mann steigt auf der Beifahrerseite aus. Er verschafft sich schnell einen Überblick über die Situation. Er späht in den Wagen. Der Schlüssel steckt. Ein kurzer Moment der Überlegung. Der Augenblick ist günstig und der Weg zum „neuen“ fahrbaren Untersatz greifbar. Also schnell rein und dann nix wie weg, getreu dem Motto: „3-2-1-Seins“. Tschüss Porsche 911! Seht euch das Video an, vielleicht ist es dem einen oder anderen eine Warnung.

 

Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr bereits etwas ähnliches erlebt? Verschließt ihr immer das Auto? Auch wenn ihr nur schnell zum Beispiel den Einkaufswagen wegschafft? Oder gehört ihr gar der Gruppe von Menschen an, die nur an das gute in einem glauben, in der Hoffnung es wird schon immer gut gehen?


25.09.2012 16:17    |    Yoshi007    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: breaking, Crash, kurios, Russland, spektakulär, Unfall, Videos, Wheelie, Wheelie of the Year 2012

russland-roll-overrussland-roll-over

Immer wenn man glaubt bereits alles gesehen zu haben, überraschen einem (vor allem) die Autofahrer aus dem Riesenreich auf's neue. In diesem ein Minuten langen Video spielen eine abgerissene Stromleitung eines Buses und ein schwarzer Ford Focus die Hauptrolle.

 

Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Fahrer des Ford`s möchte die Kreuzung irgendwo im nirgendwo von Russland überqueren, doch seinen Weg kreuzt eine auf dem Boden liegende Stromleitung, die ein Trolleybus des örtlichen Nahverkehrs verloren hatte. Ob der Fahrer den Gegenstand auf der Fahrbahn nicht gesehen hatte oder einfach nicht mit dem gerechnet hatte was dann passierte, ist nicht bekannt. Seine Fahrt wurde auf jeden Fall nach dem überfahren des Gegenstands eine jehes und sehr spektakuläres Ende, in Form einer Rolle rückwärts, gesetzt.

 

Medienberichten zufolge hat sich der Fahrer bei dem "Wheelie of the Year 2012" aber glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen zugezogen. Auch wenn sich der Fahrer am Ende des Videos vor schmerzen den Arm hält, soll er sich lediglich blaue Flecken, einen gehörigen Schock und einen dicken Brummschädel zugezogen haben. Aber seht selbst.


20.09.2012 23:31    |    Yoshi007    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: breaking, einparken, Einparkversuch, Fahrerflucht, kurios, Russland, schlecht, Unfall, Videos

einparkeneinparkenVor ein paar Monaten hatte ich in meinem Blog über den wohl schlechtesten Einparker der Welt berichtet. Der oder die Fahrer/in des Smarts hatte es partout nicht geschafft das Fahrzeug, in eine Lücke in der wohl auch locker ein Bus gepasst hätte, einzuparken. Doch sei es drum Er oder Sie dürfte nun auf jeden Fall die unrühmliche Krone des schlechtesten Einparkers der Welt los geworden sein, denn die Fahrerin des Dacia Sanderos im Video drängt sich förmlich auf, sich diese nun um jeden Preis überstreifen zu wollen.

 

Ich möchte hier jetzt keine Klischees neu aufleben lassen, aber es stimmt: Nicht wenige Autofahrer und Autofahrerinnen stehen mit dem Einparken auf Kriegsfuss. Dabei ist das ordnungsgemäße Abstellen eines Pkw in eine entsprechend große Lücke wirklich kein Mysterium. Es ist lediglich alles eine Frage der Technik und der Konzentration. Doch so mancher lernt es leider nie. Und das zieht manchmal böse Folgen nach sich, wie das folgende Video beweist. 1 Minute 25 Sekunden dauert der Film, der ein einziges Protokoll des Versagens ist. Ohne Frage sehen wir hier den schlechtesten bzw. miesesten Einparkversuch der Welt. Doch nicht genug damit, dass die Fahrerin die Pedale beim Einparken einfach nicht sortiert bekommt und - vorsichtig gesagt - höchst unglücklich hinterm Lenkrad agiert. Sie fährt auch noch ihre Mitfahrerin, die beim Rangieren per Handzeichen helfen wollte, grandenlos über den Haufen und kracht anschließend mit hoher Geschwindigkeit in zwei Pkw. Und was kommt dann? Fahrerflucht! Das ist wirklich des Guten zu viel! Und wo hat sich diese kleine Episode menschlicher Unzulänglichkeit und tragischen Scheiterns wohl ereignet? Na, könnt ihr es euch denken? Richtig, irgendwo im Nirgendwo von Russland!

 

 

Quelle: autoblog


17.09.2012 20:16    |    Yoshi007    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: 1993, 1994, 1995, Espace F1, Formel 1, Motorsport, Renault, Renault Espace F1, Show-Car, Tuning, Videos

...an eines der spektakulärsten Show-Cars der 1990er Jahre: den MATRA-Williams-Renault ESPACE F1?

 

Auf Basis eines 1993er Williams FW14-Chassis, mit dem Alain Prost gerade seinen vierten Formel 1 Fahrertitel gewonnen hatte, baute der Rennwagen-Konstrukteur Gérard Ducarouge eine spektakuläre Fahrmaschine. Die Position der fünf komfortablen Rücksitze belegte hier der 810 PS starke 3,5-Liter-Zehnzylinder von Renault, der RS5b-Motor, der ein Jahr zuvor in der Formel 1 das Maß der Dinge darstellte. Den Kofferraum beanspruchte das halbautomatische Williams-Sechsgang-Getriebe, das über Knöpfe am kleinen Rennlenkrad geschaltet wurde und die Power des Zehnzylinders auf die mit profillosen Gummiwalzen bestückten Hinterräder übertrug.

 

Die Fahrleistungen des Espace F1 gaben der Redewendung "Namen sind Schall und Rauch" eine ganz neue, treffende Bedeutung: Bei beherzten Tritten auf das Gaspedal entwickelte das Showcar jenen infernalischen Sound, der Musik in den Ohren aller Renn-Fans ist. Von 0 auf Tempo 100 vergingen gerade einmal 2,8 Sekunden und nach 6,3 Sekunden hatte die Tachonadel bereits 200 km/h erreicht. Auf der vorn 27, hinten 36 Zentimeter breiten Bereifung standen bei Kurvenfahrt Querbeschleunigungskräfte von 1,5 bis 2,0 g an. Die Höchstgeschwindigkeit betrug atemberaubende 312 km/h. Auch die Verzögerung der Kohlefaser-Bremsscheiben (Durchmesser: 355 Millimeter vorn, 280 hinten) war nicht weniger beeindruckend als seine Beschleunigung. So wurden die Passagiere im Extremfall mit dem Vierfachen ihres Körpergewichts in die Sechspunktgurte gepresst.

 

Der Renault Espace F1 war eine ideale Maschine um Sponsoren, Fans und Journalisten echte F1-Technik näher zu bringen. Seine erreichten G-Kräfte, der ohrenbetäubende Lärm und seine Fahrleistungen kamen den eines echten Rennboliden sehr nahe. Angenehmer Nebeneffekt des Vans: Durch die erhöhte Sitzposition konnten die Passagiere eine wesentlich bessere Sicht auf die Strecke als in einem Rennwagen genießen.

 

Quelle: Oldievan


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 05.09.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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