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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

03.03.2014 12:59    |    Yoshi007    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Marketing, News, Opel, Umparken im Kopf, Werbung

20140303-10004820140303-100048Wenn man eines der Marketingabteilung von Opel sicher nicht vorwerfen kann, dann ist es mangelnde Kreativität. Ich erinnere nur einmal an die Werbeaktionen beim GTI-Treffen am Wörthersee in den vergangenen beiden Jahren. Erst blies Opel zum "Luftangriff" und im letzten Jahr wurden 3D-Brillen an die VW-Jünger verteilt um das Feuerwerk noch intensiver zu erleben – die Sehhilfen machten dann aber jeden einzelnen Pyroeffekt zum Opel-Blitz. Nun beweist Opel einmal mehr Kreativität und räumt in diesem Fall mit Vorurteilen auf.

 

Euch sind doch bestimmt schon die schwarz-gelben Werbeplakate aufgefallen, oder? Eigentlich kann man diesen ja nur schwer entkommen, denn man wird ja gerade förmlich damit "zugeschüttet" - so geht es zumindest mir. An fast jeder Straßenecke findet man diese, die dann mit so schlichten wie eingängigen Denkanstößen wie „68% aller Männer halten rothaarige Frauen für feuriger. 90% haben noch nie eine kennengelernt."; „18% der Deutschen mögen keine Oliven. 60% davon haben noch nie eine Olive probiert."; „Aus Sicht der Physiker kann die Hummel unmöglich fliegen. Der Hummel ist das egal." oder „Weißwein entfernt Rotweinflecken. Millionen ruinierte Teppiche sehen das anders." aufwarten. Lange wurde gerätselt - dabei hätte sicher auch einfach ein Klick auf das Impressum gereicht ;) - wer denn hinter dieser Werbekampagne steckt, nun lüften diese das Geheimnis und geben sich zu erkennen.

 

Nein, hinter dieser Aktion steckt nicht etwa der BVB oder die BVG, sondern der deutsche Autohersteller Opel. Aufmerksame Beobachter hatten bereits Ende Februar 2014 die Marke mit dem Blitz hinter dieser Aktion entlarvt. Sich dazu bekennen wollte man da aber noch nicht, denn das hätte ja die Pointe verdorben. Stattdessen wartete noch ein paar Tage ab und gab sich erst am vergangen Samstag auch offiziell als Absender zu erkennen und zündete gleichzeitig die zweite Stufe der Imagekampagne. Opel-Marketingvorstand Tina Müller zur Idee hinter der überraschenden Werbung: „Wir alle stehen vor der Herausforderung, dass in der Öffentlichkeit oftmals Barrieren im Kopf den Blick auf das Wesentliche verstellen und es eines zweiten Blicks bedarf. Das gilt auch für Opel. Wer jedoch die Marke und unsere aufregenden Autos einmal erlebt, bei dem hat fast immer automatisch das sprichwörtliche ‚Umparken im Kopf‘ eingesetzt - diesen Effekt wollen wir verstärken."

 

In der nun beginnenden zweiten Phase der Kampagne kommen nun Prominente ins Spiel. Diese wurden von Opel eingeladen eines der Opel-Modelle Insignia, Cascada, Mokka, ADAM, Astra GTC und Ampera während einer Probefahrt näher kennenzulernen. Natürlich waren bei diesen Testfahrten auch stets Kameras mit an Bord die dokumentierten, wie sie sich mit ihrer Meinung über Opel auseinandersetzten und diese überdachten. Das Ergebnis lässt sich ab dem 7. März auf reichweitenstarken TV-Sendern sehen. Mit dabei ist auch Opel-Markenbotschafter Jürgen Klopp, sowie viele weitere sehr bekannte Persönlichkeiten.

 

Alle Videos, zusätzliches Behind-the-Scenes-Material, Konversationen unter dem Hashtag #Umparkenimkopf und interaktive Elemente wie der „Umparkomat“ mit attraktivem Gewinnspiel finden sich auf der zentralen Webseite umparkenimkopf.de . Ein zweiter TV-Spot wird ab Mitte April die Kampagne fortführen.

 

Nach der bekannten Smart-Werbung, wo der kleine Cityflitzer durchs Gelände gescheucht wurde und später beim einparken in der City den einen oder anderen Rempler einstecken musste, ist diese Werbung mal wieder so etwas, was der Fachmann als "virales Marketing" bezeichnen würde. Ein Selbstläufer der sich rasend schnell verbreitet - wie ein Virus eben. Aber ob deswegen nun die Menschen gleich in Scharren in die Opel-Autohäuser stiefeln werden, um ihre Meinung bei einer Testfahrt zu überdenken? Was haltet ihr von dieser Kampagne? Kommentare sind wie immer sehr gern gesehen. :)

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03.03.2014 15:47    |    driver.87

Wer behauptet, dass Opels derzeitige Marktsituation an schlechten Produkten liegt, hat a) keine Ahnung von Autos und ist b) noch nie einen aktuellen Opel gefahren.

 

Sicherlich sind die Autos recht schwer, aber das ist jedes derzeit so gehypte SUV ebenso.

 

Wenn ich bei Opel arbeiten würde, wäre ich schon ziemlich frustriert und resigniert. Da weiß man, dass man gute und auch hübsche Autos baut, aber im betonharten deutschen Dickschädel hält sich hartnäcktig das Voruteil des billigen, minderqualitativen, rostigen und nicht konkurrenzfähigen Hartz 4 Autos (überspitzt ausgedrückt).

 

Ich finde es zeugt wirklich von Humor, dass Opel im Stande ist, dieses doch sehr negative Voruteil zu reflektieren, es proaktiv aufzugreifen und sich auch selbst ein bisschen durch den Kakao zu ziehen.

 

Ich wünsche mir, dass die Opelaner nicht den Mut verlieren und weiter dabeibleiben, das Markenimage wieder aufzubauen. Die Autos sind gut, keine Frage!

 

Gruß,

driver.87


03.03.2014 16:22    |    italeri1947

Zitat:

Wer behauptet, dass Opels derzeitige Marktsituation an schlechten Produkten liegt, hat a) keine Ahnung von Autos und ist b) noch nie einen aktuellen Opel gefahren.

Stimmt voll und ganz. Die Autos sind qualitativ sogar besser als die oftmals so gelobten Produkte von Volkswagen und Skoda. Schuld an der Lage sind eher oft grundlos negative Presse und Missmanagement, wobei die Sache mehr an der Presseberichterstattung liegt.

 

Technisch waren Opel-Modelle mindestens so gut wie die "unkaputtbaren" BMW, Mercedes und VW/Audi der Jahre - wenn nicht sogar noch besser durch ihre Wartungsfreundlichkeit. Man hatte bei Opel teilweise immer noch Freiläufer-Motoren im Programm, wo auch ein Zahnriemenriss kein Thema war: Neuer Riemen drauf, neue Spannrolle, weiter geht die Reise. Wir erinnern uns aber: Zahnriemenrisse sind bei VW und Audi sehr bekannte Schwachstellen; das Intervall sollte nie vernachlässigt werden (anderswo aber auch nicht).

 

Viel Unfug bereitetete einfach die populistische Presseberichterstattung. Die Wahrheit ist, dass Opel eigentlich recht anständige, ausgereifte Autos gebaut hat, nur waren, sobald ein Opel Mängel zeigte, die Journalisten stets besonders darauf aus, Opel zu erlegen.

 

Die Qualitätsmängel, versteckte Preiserhöhungen, die durch bewusst zu lange Lieferfristen beim Golf III Mitte '92 ersichtlich wurden und Ähnliches wurden zwar auch erwähnt, aber im Vergleich zur Opel-Ausschlachtung allein der Rückrufaktionen (davon hatte VW auch mehrere gehabt!) sehr klein gehalten.

 

Opel hingegen wurde immer wieder auf ein Neues von Herzen und das ohne erkennbaren Grund ausgeschlachtet, sodass das Imageproblem ganz klar auch auf die Presse zurückzuführen ist! Wenn dann VW etwa Probleme hatte, mit Lopéz, kam in der Autobild auch schon mal Lopéz seitenlang zu Wort und erklärte 1993 allen Ernstes, es gäbe keine Schwierigkeiten und VW sei gut, während man zwei Seiten später auf Opel eindrosch.

 

Was mir noch einfiele, wenn man auf Opel kommt: Die Rüsselsheimer waren stets recht fortschrittlich und noch vor VW und Ford die deutsche Konkurrenzmarke Nummer 1 für Renault. Speziell Opel mussten wir immer im Auge haben! So war Opel der erste deutsche Hersteller, der nur noch Kat-Autos angeboten hat und 1991 der erste Hersteller eines deutschen Kompakten mit serienmäßigem Reinluftfilter-System (Astra F).

 

Zitat:

Ich wünsche mir, dass die Opelaner nicht den Mut verlieren und weiter dabeibleiben, das Markenimage wieder aufzubauen. Die Autos sind gut, keine Frage!

Man kann das alte Image niemals wieder herstellen, das werden die Opelaner trotz aller Mühen eher nicht schaffen. Dafür ist das negative Opel-Bild zu sehr in den deutschen Köpfen verankert. Da wurde schon zu viel Unvorteilhaftes dafür getan, als dass man das jetzt noch verändern könnte.

 

Die Werbung mit den Oliven sah ich neulich in der nächsten Großstadt.


03.03.2014 16:41    |    PlayaSnoop77

Ich finde die Aktion nicht schlecht und ja ich hab auch schon einige in meiner kleinen Stadt sehen dürfen. :D Das muss man Opel lassen, kreativ sind sie.

 

Wo sie aber wirklich "kreativ" und engagiert sein sollen und müssen ist beim Service in den Opel-Autohäusern, denn der ist einfach abgrundtief unterirdisch. Unfreundlich, man wird wie Luft behandelt oder nicht einmal angesprochen, muss alles denen aus der Nase ziehen, nicht kompromissbereit, man macht mehrere Stunden früher Feierabend obwohl Öffnungszeiten noch viel länger gingen, Kundendienst an sich war eine Zumutung usw.

Aus dem Grund hat sich meine Tante nach 15 oder glaub 16 Jahren endlich für einen anderen Hersteller (Kia) entschieden beim Kauf eines neuen Wagens und zum glück nicht mehr für einen Opel.


03.03.2014 16:46    |    italeri1947

Zitat:

Wo sie aber wirklich "kreativ" und engagiert sein sollen und müssen ist beim Service in den Opel-Autohäusern, denn der ist einfach abgrundtief unterirdisch. Unfreundlich, man wird wie Luft behandelt oder nicht einmal angesprochen, muss alles denen aus der Nase ziehen, nicht kompromissbereit, man macht mehrere Stunden früher Feierabend obwohl Öffnungszeiten noch viel länger gingen, Kundendienst an sich war eine Zumutung usw.

Das Problem des Opel-Kundendienstes ist in der Tat bekannt und seit langen Jahren immer wieder der Stein des Anstoßes. Wenn jemand einen Opel kaufen soll und Interesse geweckt werden soll, dann muss man dafür auch etwas tun außer Werbekampagnen.

 

Anstatt, dass man jährlich neue Opel-Händler für 50 Jahre Treue zu Opel oder mehr auszeichnet, sollte man sich einmal umhören, was genau diese Autohäuser wirklich offerieren. Der Service bei Opel ist leider allzu oft einfach nur ungenügend.

 

Die gut abschneidenden und gelobten Opel-Betriebe in den Werkstättentests, wo auch nur Autohäuser aus Ballungsräumen oder größeren Städten drangenommen werden, sind fast immer großen Ketten (GvO, Ernst Dello, Häusler München, Staiger, Dürkop etc.) zugehörig und können auf deren Know-How zurückgreifen, unterliegen den Qualitätsnormen dieser Mutterhäuser und können sich dadurch unfreundliche Mitarbeiter, schlechten Zustand des Gebäudes, unmoderne Ausstattungen oder sonstige Ausreißer gar nicht leisten. Das ist meiner Meinung nach Verfremdung der Tatsachen, denn jetzt wird es interessant:

 

In Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg mag der Opel-Service der großen Ketten gut sein. Fährst du aber dann ins Land hinein, in die kleinen Orte, wo kleine Opel-Händler wirken, erlebt man dann aber in der Regel eine Unfreundlichkeit ohne Gleichen. Wer da nicht Stammkunde ist und schon vier Autos dort gekauft hat, sogar wer nur zehn Kilometer weiter wohnt, wird oftmals mit Sätzen wie "gehen Sie doch in Ihre Stadt zum Autohaus ..." abgefertigt, oder widerwillig bedient, oder erhält erst gar keine Antwort auf Fragen bzw. allenfalls ein Prospekt mit dem Blick nach dem Motto "verschwinden Sie jetzt aber bitte" überreicht. Ich kenne das, und dieses Problem ist so drastisch nur bei Opel zu beobachten!

 

Der aktuelle Insignia zum Beispiel ist ein qualitativ wirklich gutes Auto, aber leider verfehlt er den Anspruch der früheren Vectra-Kundschaft, welche dieses latente Pöbeln der Händler vielleicht noch geduldet hätte, und die Premium-Kunden, die Rüsselsheim mit dem Auto ansprechen wollte, kaufen weiterhin bei BMW, Audi oder Mercedes ein denn beim Opel-Händler, wobei das im Grunde hausgemacht ist - wer will denn schon beim typischen, eher schlecht angezogenen, missmutig pöbelnden, frechen und dazu meist fachlich relativ inkompetenten Opel-Händler ein 30.000 Euro teures Mittelklasseauto kaufen?

 

Wenn Opel endlich einmal den Service in den Griff bekommt, was ich aber ausschließe, da die lieber jährlich neue Garagen für 50 Jahre und mehr Treue zu Opel auszeichnen, ohne auf die Kundenzufriedenheit zu achten (die Stammkunden sind sowieso immer mehr oder weniger zufrieden, auch weil der Opel-Händler die Fußballmannschaft sponsert oder das Bier am Stammtisch ausgibt, deswegen kauft man eben bei ihm), anstelle die Autohäuser auch nur ansatzweise dem anvisierten Image der neueren Opel-Autos anzupassen, dann könnte der eigentlich ganz gut gemachte Insignia vielleicht auch mehr Kunden erreichen. Aber so wird das nichts.

 

Die Kundenbetreuung bei Opel lässt meist sehr zu wünschen übrig. Passive und desinteressierte Verkäufer, unfreundliche bis freche Werkstattmitarbeiter und (wenn vorhanden; oft gibt es das bei Opel gar nicht, was ja nicht schlimm ist) Serviceangestellte sowie eine unmoderne, wenig serviceorientierte Führung des Betriebs sind bei Opel sehr weit verbreitet - weiter als anderswo, würde ich fast sagen. Wer schon immer Opel fuhr und ggf. mit dem Händler oft ein Bier trinkt und danach noch einen Schnaps, der akzeptiert das, aber ansonsten wird, wer 30.000 Euro für einen Mittelklassewagen ausgeben möchte, von so etwas eher abgeschreckt - mit dem Ergebnis, dass statt des Insignia dann eben doch ein Passat, ein Mondeo, ein Hyundai i40 oder vielleicht auch so etwas wie ein Citroen C5 angeschafft wird.

 

Durch den hohen Anteil an "kleinen Familienbetrieben", bei denen die Geschäftsführungen keine große Ahnung von BWL, aber auch keine Ahnung von modernen Autos haben, dafür vielleicht den Vectra A von 1988 im Schlaf auseinander bauen und wieder zusammenbauen kann, hinkt Opel hier deutlich hinterher. Diese Betriebe laufen bei alten Modellen wie eben dem Vectra A oder einem E-Kadett vielleicht zur Höchstform auf, aber wer hat heute noch so einen und wenn, bringt er den denn immer zum Vertragshändler?

 

Peugeot, Renault, Citroen, Mazda, Fiat und auch andere Marken wie Ford oder Toyota haben es geschafft, vor Jahren schon das Vertriebsnetz auszudünnen und die Händler mit niedrigen Kundenzufriedenheiten oder schlechten Verkaufszahlen auszugliedern bzw. als kleine Servicebetriebe zu degradieren, die lediglich reparieren und warten dürfen, aber keine Autos mehr verkaufen.

 

Opel hingegen hält eisern die Treue zu seinen Häusern. Kein Autohaus verliert seinen Vertrag ganz, es sei denn, man kündigt ihn als Händler selbst - Opel hingegen beweist falsche Loyalität, degradiert allenfalls zum "Autorisierten Opel Service-Partner" und zeichnet jährlich neue Betriebe für 50 und mehr Jahre Opel-Händlervertrag aus - das sind zu 95 Prozent dann auch genau diese unmodern geführten Autohäuser, bei denen Neukunden unerwünscht sind, der Firmengründer noch immer nicht die Würde und das Feingefühl besitzt, abzutreten und Biergenuss wichtiger ist als fachkundiger Kundendienst, wo man von neuen Autos kaum etwas versteht und im Grunde geistig immer noch in der glücklichen alten Opel-Oberklasse-Herrlichkeit von 1970-1980 lebt, in der Privatgarage vielleicht noch einen Commodore oder Senator stehen hat, der am Wochenende raus darf. Es ist sicherlich auch überspitzt, trifft die Lage bei Opel aber in etwa.


03.03.2014 16:47    |    italeri1947

Lange Rede, kurzer Sinn: Opel hat ein deutliches Problem mit dem Service und dem Händlernetz. Es ist die Visitenkarte eines Herstellers, und wenn das Servicenetz seiner Zeit hinterherhinkt, die Zeichen der Zeit verfehlt/nicht erkennt und teils wenig kundenfreundlich agiert, spricht sich das herum. Da kann die Affinität zu den Rüsselsheimern noch so groß sein - man kauft da, wo man gut bedient wird, und Opel hat einen gewissen Teil der Problematik sicher auch dem Händlernetz zu verdanken. Man sollte hier säubern und aussortieren. Das täte der Marke gut. Die Autos sind rein qualitativ wirklich erstklassig, aber was nutzt das? Ein Auto ist immer nur so gut wie sein Service - das betone ich aus Erfahrung auch sehr oft. Da kann es vom Werk aus noch so gut sein, wenn der Kundendienst seiner eigentlichen Aufgabe nicht nachkommt.

 

Eine neue Serviceausrichtung kostet viel, viel Geld und noch mehr Mühe - und Werbung ist billiger, also erfand man Ende der 80er-Jahre, etwa zum Marktstart des Omega A im Jahre 1986 den "freundlichen Opel-Händler" in der Werbung, und die ganze Schlamperei, ging trotzdem gerade so weiter. Schon um 1989 herum waren in der Autobild immer häufiger Klagen über schlechten Kundendienst bei Opel-Händlern zu lesen - wer erinnert sich an die Leserbriefe?

 

Bei Opel ist nicht die Qualität der gebauten Autos das eigentliche Problemthema, sondern einzig und allein das Händlernetz. Und das eine bedingt nun einmal auch das andere.

 

Die Rüsselsheimer können sich anstrengen, soviel sie wollen - wenn das Vertriebsnetz es sich offenbar zur Aufgabe gestellt hat, kontraproduktiv zu sein, ist die Mühe vollständig sinnlos gewesen und "für die Katz". Man muss immer erst die Hausaufgaben machen, bevor man Erfolg erwartet. Das wissen wir alle.


03.03.2014 17:32    |    Rockport1911

Warum haben die nicht wenigstens im Plakat irgendwo kleingedruckt ihre Marke präsentiert?

Ich habe schon einige Plakate gesehen und mich gefragt was das soll, wurde kein Produkt beworben.

 

Diese Werbekampagne wird nichtmal ein Zehntel ihrer Kosten einspielen.

 

@italleri: Bei mir in der Nähe gabs früher 3 Opel-Häuser, jetzt gibts noch eins und es schaut seit letzter Woche so aus als würden die abverkaufen.

 

Natürlich gibt es auch VAG-Häuser in denen man nichtmal Klopapier kaufen würde, aber da kann man einfach zum nächsten Händler fahren, bei mir maximal 5km entfernt.


03.03.2014 18:51    |    go_modem_go

Die Kampagne ist gut! :)

 

Direkt auf mich und meine Vorurteile gemünzt - ich halte Opel als Marke - für mich - als nicht tragbar (rein vom Image her). Ich rede hier nicht unbedingt von den Autos, die mögen sogar ok sein, ausser den aufgeblähten Insignia und Astra - geht gar nicht, Innenraum saueng (eigene Erfahrung!), aussen modisch-breitschultiges Geschwür...

 

Bei uns im Südwesten wirkt Opel irgendwie "piefig", provinziell und leicht konservativ - das Facharbeiter- und Handwerkerauto. Nur dass die Handwerker lieber gerne einen Opel Caravan hätten, und nicht so einen Möchtegern-schnittigen "Spochtz-Tourä" mit 40cm breiten Seitenbacken im Heckabteil...

 

Da ich normalerweise lieber non-konformistisch unterwegs bin (Citroen GSA/BX/CX Hydros, Datsun, Alfa, DAF, British Leyland, Renault, Volvo - es war alles dabei! :D) käme mir eher kein neuer Opel vor die Tür - aber mit Sicherheit auch kein neuer VW! ;).

 

Bei den für mich immer noch absolut genial-einfachen und robusten End-60er-End-70er-Jahre Starrachs-Spießer-Opels à la Kadett B, Ascona B, Rekord C/D, Bedford Blitz etc. hätte ich keinerlei Probleme - hatte selbst mal einen C-Kadett! Die sind schon wieder lässig, wenn auch nicht ganz so kultig wie die unvergesslich Barocken Schrumpf-Amis der Ford Knudsen-Taunus-Chromgrillära.

 

Sogar mit Dacia, Kia, Hyundai hätte ich kein Problem - als reines Transportmittel können die so gut wie nichts schlechter, gerade die Koreaner sind meiner Meinung nach den "normalen" Opels gleicher Preislage in jeder Hinsicht mehr als ebenbürtig, bieten aber bis zu 7 Jahre Garantie-Sorglosservice und Wartungsflatrates.

 

Aber Opel? Hmmm... Die verrosteten 90er-Jahre Katastrophen-Opels diverser Bekannter und Nachbarn (von denen bis auf Einen - Insignia - keiner jemals wieder einen Opel fahren wird!) und die beiden lokalen piefigen Althändler schrecken heute noch ab. Noch schlimmer war die GM-Pleite und das Hick-hack um Opel der letzten 5 Jahre (bis heute, es ist noch nicht vorbei!). Öffentliche Wahrnehmung: Loosermarke...

 

Für mich ist Opel eine durch und durch Amerikanische Firma - GM eben.

 

Das Pleitegeschrei und z.T. sogar politische Hickhack hat die Marke auf Jahrzehnte geschädigt!

 

Ma hü, mal hott, alle Jahre ein neuer Ausleih-Ami als 12-Monats-Short-Term-direktor, viele Marken & Werke z.T. Panikartig einstampfen und Neugründen wie die Briten in den 70ern, mal Deawoo-Chevy als interne Konkurrenz dann wieder doch nicht, Opel Mokka & Antara in Korea montiert aber €2000 Aufpreis gegenüber Chrvy nur für den Blitz im Grill, Dünnblech-Suzukis als Opel-Minivans, Renaults als Opel Lieferwagen, Fiat Doblo als "Combo"... aua.

 

Saab verzeihe ich den Amis nie, zum Glück ist GM von PSA abgekommen - Achtung, Karnaval-Alaaf: "Lieber Dong-Feng als Gee-emM! :D Ein echter Katastrophenladen!

 

VW hat es - leider - geschafft, ein relativ Klassenloses Universal-Image aufzubauen. Da kann jeder reininterpretieren was er will - Klassenlos.

 

So ein VW-Gähn-Golf geht vom jungem Handwerks-Gesellen bis zur Millionärsgattin und sogar beim Papst immer durch, "Das Auto" wirkt eher selten deplaziert.

 

VW hat es sehr erfolgreich verstanden die "Randgruppen", denen VW zu teuer / zu schnöselig / zu bieder / zu billig / zu Norddeutsch-Protestantisch oder sonstwie negativ vorkommt mit den anderen Marken Skoda, Audi und Seat zu bedienen.

 

Opel ist eben Opel ist eben GM. Mit all seinem Ballast. Man kann sich spontan weder die Millionärsgattin noch den Papst im Astra passend vorstellen.

 

Es gibt keine GM-Eigene Alternativmarke mehr, à la VW / Audi / Skoda / Seat; Renault / Dacia / Nissan; Peugeot / Citroen; Fiat / Alfa / Jeep auf gleicher Plattform für Leute die etwas "anders ticken".

 

Auch wenn mir Image vollkommen egal wäre, würde ich jederzeit eher den 7-Jahre Garantie-Flatrate-Koreaner, als einen immer noch relativ teuren Opel.

 

Sogar besagten Dacia (Duster, Lodgy) finde ich irgendwie "cooler" als ein global zusammengewürfeltes GM Produkt mit extrovertierten Sportambitionen (sowas hasse ich bei fast Allen Herstellern außer Dacia, alle machen auf "Spocht", 18" Hoppel-Bling-Bling und dicke Hose, dabei werkeln oft lächerlich aufgepumpte Downsizing-Rasenmähermotörchen unter der Haube :rolleyes:)

 

Diese Kampagne kann auch bös nach hinten losgehen (wie die "Lebenslange Garantie" nur bis 160tkm - super, da bin ich mit meinem Volvo schon fast 100tkm drüber, wäre eine Opel jetzt schon längst am Ende?!) :D

 

Denn:

Das Ganze virale Plakatieren könnte einem irgendwie verzweifelt vorkommen. Es wirkt als stünden Sie in der Ecke, und müssten sich mit solch viralen Marketing auf Teufel komm raus wieder ins Gespräch bringen, um Leute dazu zu bewegen Opel mal wieder "cool" zu finden...

 

Eigentlich fast schon traurig!


03.03.2014 19:04    |    astra33

Zitat: "Wenn man eines der Marketingabteilung von Opel sicher nicht vorwerfen kann, dann ist es mangelnde Kreativität."

 

Die Kampagne hat die Werbeagentur Scholz & Friends, Hamburg, entwickelt und nicht Opel....:D

 

"Wer schwul ist, kann nicht Fußball spielen. Es sei denn, er war Deutscher Meister."

 

"78% der Deutschen verbinden Hamburg mit Regenwetter. In Köln regnet es deutlich öfter."

 

usw. usw. Hat einfach nichts mit der Marke und deren Fahrzeuge zu tun. Auf den Plakaten ist noch nicht mal der Name Opel erwähnt. Schämt man sich mittlerweile dafür???

 

Ein Akt der Verzweiflung???....

 

Der Opelhändler am meinem Wohnort hat nun ein 67-jähriger Verkäufer eingestellt. Der bleibt sicher solange es die Gesundheit erlaubt. Die letzten Jahren war es nur ein >kommen und gehen< beim Verkäufspersonal. Einige sind mittlerweile erfolgreich Verkaufsleiter bei anderen Marken...


03.03.2014 19:56    |    Roland0815

Die hätten das Geld lieber mal in die Qualität der Autos stecken sollen...

 

Wenn ich Astra, Corsa und Zafira für Opel stehen, will ich einen Insignia gar nicht mehr kennenlernen...


03.03.2014 20:19    |    cng-lpg

Was haltet Ihr von der Werbung?

 

Von welcher Werbung??!?! Ist das eine regionale Aktion? Quasi ein Testballon? Ich habe diese Anzeigen noch nie gesehen. Weder auf den zahllosen Werbetafeln, noch in einer Zeitung oder wo auch immer.

 

 

Gruß Michael


03.03.2014 20:22    |    7406

Ich kann dieses "Opel ist soooo toll" gelaber nicht mehr hören. Ja die Jungs haben im 21. Jahrhundert bewiesen, dass ein Opel nicht mehr rosten muss, während VAG zum selben Zeitpunkt bewiesen hat, dass auch vollverzinkte Karossen durchrosten können, wenn man es mit den Plastikverkleidungen übertreibt. Das kann man Opel zu Gute halten, mehr aber auch nicht.

Die Mittdreissiger unter euch erinnern sich, es gab eine Zeit in Deutschland, als man noch daran glaubte, dass Dieselmotoren all unsere Energieprobleme Lösen werden, die Umwelt schonen würden und jeder Smart so einen Selbstzünder haben müsste. Ja, erinnern wir uns noch? In dieser Zeit entwickelte mehr oder weniger jeder relevante Hersteller einen Dieselmotor und VW baute eine großartigen Motor, an dessen Erfolg sie noch heute zehren.

Was hat Opel gemacht um an diesem Trend zu partizipieren? RICHTIG! Als einziger leibeigener unter den deutschen Autoherstellern haben sie japanischen und italienischen Kernschrott geliefert. Das man für eine CDTI ab 150.000km das doppelte des gegenwertigen Marktwertes in Wartung stecken darf mag den Marketing-hörigen Neuwagenkäufer nicht interessieren. Für mich als Gebraucht-Dieselkäufer hat der Name Opel eine Ehrenplatz verdient, als Mobile.de die Felder "Fahrzeug aus Suche ausschließen" eingeführt hat.

 

So mitlerweile hat Opel für viel Geld eine 2.0cdti gezaubert, aber verschlafen, das außer der VW,Audi,BMW hörigen Leasingfahrer eigentlich kaum mehr jemand einen Neuen Diesel kaufen wird. Schön blöd, aber Opel hat schon wieder am Markt vorbei entwickelt. Ford verdient sich mit seinen Ecoboost Motoren dumm und dusselig und Opel wird 2016 nicht mehr existieren.


03.03.2014 20:29    |    Christoph2605

"virales Marketing"

:eek:

Aha

Jetzt weiß ich wie das heißt, was bei mir nicht funktioniert

 

Habe schon diverse Plakate

- gesehen und

- gelesen und

- für lustig befunden .....

 

Versprochen: Ich hätte NIE im Net nach dem Urheber gesucht

 

LG Christoph

 

Ich bin übrigens ganz furchtbar "umgeparkt" - Ich hab schon mal Oliven gegessen


03.03.2014 20:52    |    italeri1947

Ohne dieses Forum hätte ich wirklich nicht gedacht, dass das Opel-Werbungen sind und wäre auch nie darauf gekommen, dass diese Werbungen mit Opel in einem Zusammenhang stehen!

 

Als ich am Freitag beim Ausflug in die nächste Großstadt diese schräge Oliven-Werbung sah, dachte ich mir spontan: "Ach, das sind wieder so seltsame Werbungen vom BZGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärungen), mit denen man irgendwelche Jugendliche für sicheren Geschlechtsverkehr oder auf Geschlechtskrankheiten hinweisen will und das Ganze auf 'cool' getrimmt hat, aber gerade deswegen wohl das Gegenteil des eigentlichen Zwecks erreichen wird". Es darf geschmunzelt werden.


03.03.2014 21:10    |    Roland0815

Die Plakate hängen hier an einigen Ecken. Sie haben halt nicht funktioniert, weil ich

- schon eine echte rothaarige Freundin hatte

- Oliven gegessen habe

- weiß, dass Stiere farbenblind und Hummel aerodynamische Katastrophen sind...

 

Die Plakate hingen hier alle der Reihe nach im Hauptbahnhof. War eine schöne Abwechslung zur blöden Klum-Fresse.

 

:-D


03.03.2014 21:23    |    Gorgeous188

Zitat:

Wer da nicht Stammkunde ist und schon vier Autos dort gekauft hat, (...) erhält erst gar keine Antwort auf Fragen. (...) den Anspruch der früheren Vectra-Kundschaft, welche dieses latente Pöbeln der Händler vielleicht noch geduldet hätte

Kenne ich leider nur zu gut von meinem Opel-Händler. Auch wenn ich im ganzen letzten Jahr "nur" Ersatzteile von vielleicht 1000eur gekauft habe, und noch nie einen Neuwagen gekauft habe. Der alte Werkstattmeister ist genau dieses Vectra-Pöbeln, das du erwähnt hast. Da muss ich mich schon fragen, was macht das Autohaus, wenn es diese harte Stammkundschaft nicht mehr gibt. Ist übrigens ein Autohaus mit neun Filialen in einer 300.000 Einwohnerstadt bzw deren Umkreis.

Zu dem alten Werkstattmeister gehe ich schon gar nicht mehr. Wenn nur der da ist, gehe ich gleich wieder. Habe das beim letzten Mal auch ein bisschen durchklingen lassen bei der Dame am Empfang. Die war sogar überraschend verständnisvoll dafür. Klang fast so, als wäre der Meister auch intern nicht sonderlich beliebt.

Mit dem jungen Meister (kA ob der schon Meister ist) komme ich jedenfalls prima klar. Der ist in meinem Alter, und weiß definitiv besser, wie man mit Kunden umgeht.


03.03.2014 21:30    |    LA Ryder

Jede Marke hat ihr Image, aber Opel ist eine typische Rentnermarke. Geeignet für Personen über 50 Jahren denen asiatische Marken zu suspekt sind (subjektive Meinung "keine Wertarbeit"), osteuropäische Marken wie Dacia, Lada, Skoda zu abwertend im Bekanntenkreis, und die anderen deutschen Marken zu preisintensiv sind. Wenn man die Neuwagenpreise anschaut, dann ist Opel die preiswerteste deutsche Marke und ideal für konservative Leute die preiswert ein "deutsches" Fahrzeug kaufen wollen. Das Opel zu GM gehört wird dabei ausgeblendet.


04.03.2014 01:05    |    DennyBMW13

Die mitleidigen Opel Menschen stellen es immer so hin dass Opels nicht gekauft werden weil es Opels sind.

Trifft bei mir zumindest nicht zu, bin den Insignia probe gefahren, aber mir GEFÄLLT er nicht!! Innnenraum ist einfach furchtbar gestaltet (nicht furchtbar verarbeitet!!) und austauschbar mit jedem Hunday/Citroen etc. Ich verstehe auch nicht warum die "nicht premium Autos" immer so merkwürdig im Innenraum gestaltet sein müssen. Hätten sich die Designer mal etwas von den "Premiummarken" abgeguckt, hätte ich kein Problem damit einen Insignia zu fahren und dabei im Vergleich zu Audi/BMW ein paar Tausender zu sparen.


04.03.2014 10:51    |    NoirDesir

Kann das Problem mit den Opel-Autohäusern nur bestätigen. Als ich meinen Renault gekauft habe, war ich vorher auch im Opel-Autohaus. Kein Verkäufer im Showroom, nach 10 Minuten rumschleichen um die Autos kam einer aus seinem Kabuff, bog um die Ecke....

 

...sah demonstrativ weg und ging Richtung Klo, ohne ein "komme gleich" oder Ähnliches.


04.03.2014 12:19    |    HyundaiGetz

Zitat:

Lange Rede, kurzer Sinn: Opel hat ein deutliches Problem mit dem Service und dem Händlernetz

Volle Zustimmung!

 

Ich hab diese "Plakate" schon bei Facebook gesehen, hätte diese allerdings nicht mit Opel in Verbindung gebracht. Ehrlich gesagt habe ich das garnicht mit Werbung im klassischen Sinne in Verbindung gebracht, sondern eher mit so lustigen Bildchen die man nun ja eher regelmäßig bei Facebook zu Gesicht bekommt.

 

Ob die Werbung nun ihr Ziel erreicht wage ich zu bezweifeln, interessant finde ich sie dennoch.


04.03.2014 12:24    |    italeri1947

Werbung funktioniert dann, wenn man ein Produkt damit klar und deutlich in Verbindung bringt, und das ist hier nicht gegeben. Viele, wie ich hier lesen muss, wussten bis zu diesem Blogbericht, mich eingeschlossen, etwa gar nicht, dass das mit Opel zu tun hat!


04.03.2014 12:41    |    godam

"Wenn ich bei Opel arbeiten würde, wäre ich schon ziemlich frustriert und resigniert. Da weiß man, dass man gute und auch hübsche Autos baut, aber im betonharten deutschen Dickschädel hält sich hartnäcktig das Voruteil des billigen, minderqualitativen, rostigen und nicht konkurrenzfähigen Hartz 4 Autos (überspitzt ausgedrückt)."

 

vorurteile fallen nicht vom himmel ;-)

 

und die schuld den kunden zu geben ist absurd.

wenn ein kunde ein Produkt nicht will, dann will er es nicht.....darauf hat das unternehmen zu reagieren

 

die Plakate habe ich schon gesehen, mit opel hab ich sie nicht in Verbindung gebracht, wenn diese Verknüpfung nicht zeitnah hergestellt wird, wird das ganze wohl wenig bringen.


04.03.2014 16:50    |    bronx.1965

Zitat:

Ich verstehe auch nicht warum die "nicht premium Autos" immer so merkwürdig im Innenraum gestaltet sein müssen. Hätten sich die Designer mal etwas von den "Premiummarken" abgeguckt, hätte ich kein Problem damit einen Insignia zu fahren und dabei im Vergleich zu Audi/BMW ein paar Tausender zu sparen.

Du hast ein Marken Premium-Problem! Da hilft nur ganz viel Werbung. Einfach, weil die immer stimmt. :p

Gut dass es Kunden wie Dich gibt. Irgendwer muss ja schliesslich von den Premium Werbefuzzis auch erreicht werden. :rolleyes:

 

On Topic: die Opel Werbekampagne finde ich schlicht bescheuert! Was mir wieder bestätigt: Werbefuzzis haben per se einen an der Waffel !

 

Zitat:

Viele, wie ich hier lesen muss, wussten bis zu diesem Blogbericht, mich eingeschlossen, etwa gar nicht, dass das mit Opel zu tun hat!

Schliesse mich dem an. Selten dämliche Aktion . . .


04.03.2014 21:28    |    Rockport1911

Super Beiträge hier, Ich lieg gleich unterm Tisch :)

 

Weiß jemand wie viel Opel in diese "Werbung" investiert verbrennt?


04.03.2014 22:05    |    cng-lpg

Kann nicht viel sein. Eine Werbung, die man nirgends sieht? Wie wenig dieser Plakate haben die gemacht? Diese Werbetafeln gibt es ja nun wie Sand am Meer und jede nur vorstellbare Werbung sieht man darauf - nur keine Motive aus dieser Opel-Serie.

 

Ich sehe Opel weit positiver als es das Markenimage erwarten lassen würde (oder anders gesagt: Opel ist besser als der Ruf), aber solche Geschichten machen einen traurig: Wenn so eine Kampagne Erfolg haben soll, dann muß man auch eine richtige Kampagne machen und das heißt: Viele Plakatwände, Zeitungsanzeigen, Fernsehspots, Radiospots - die Leute müssen neugierig sein, damit sie die Enthüllung erwarten und sich die Marke und Aussage einprägt! Aber so? Verschenktes Geld. Die Aktion hat keine Wirkung. Rollt man die Kugel nur bis einen Meter vor den Gipfel, rollt sie wieder zurück. Soll sie auf der anderen Seite runterrollen, dann muß sie ganz nach oben, sonst war all die Mühe für die Katz'! So wie bei diesem Werbeflop. Der von der Idee gut hätte sein können...

 

 

Gruß Michael


04.03.2014 22:52    |    opel-infos

Ich weiß ja nicht, wo ihr wohnt, aber die Plakate sah man hier an jeder großen Straße. Mittlerweile sind alle auch schon durch die "Auflösungsversion" ersetzt worden.


05.03.2014 09:46    |    bronx.1965

Zitat:

Weiß jemand wie viel Opel in diese "Werbung" investiert verbrennt?

Würde mich ebenfalls interessieren!


05.03.2014 12:11    |    HyundaiGetz

Zitat:

Werbung funktioniert dann, wenn man ein Produkt damit klar und deutlich in Verbindung bringt, und das ist hier nicht gegeben. Viele, wie ich hier lesen muss, wussten bis zu diesem Blogbericht, mich eingeschlossen, etwa gar nicht, dass das mit Opel zu tun hat!

Diese Aussage würde ich persönlich nicht so stehen lassen - besonders in der heutigen Medienzeit nicht. Auch ich habe die Werbung nicht direkt mit Opel in Verbindung gebracht, aber das Interesse rauszufinden was dahinter steckt wurde deutlich geweckt. Da die Generation "Mobiltelefon" ja sowieso immer und überall online ist, wird schnell gegoogelt wer sich dahinter versteht, bzw. dieser Code auf der Werbung gescannt (Kenne den Fachausdruck nicht) und zack werden die Informationen gefunden.

 

Ob diese Werbung insgesamt Erfolg hat steht natürlich auf einem anderen Blatt, keine Frage.

 

Und wie immer das Problem bei Werbung: den einen spricht es an, den anderen nicht.


05.03.2014 12:15    |    opel-infos

Zitat:

(Kenne den Fachausdruck nicht)

Das ist ein QR-Code.


15.03.2014 14:35    |    BigVanVader

Zitat:

 

Weiß jemand wie viel Opel in diese "Werbung" investiert verbrennt?

 

Würde mich ebenfalls interessieren!

Angeblich verpulvern sie das gleiche Budget wie die Jahre davor. -> Was bei den "Stars" aber auch kein Wunder ist.

 

Cool wäre, wenn sie mit Friedrich Liechtenstein auch einen Spot hätten.

 

So nach dem Motto (einen Astra GTC vor ihm): Geile Karre, eine sehr, sehr geile Karre. Wirklich toll. Sexy Kurven, Sexy Linien. Supergeil. Und was ihr da eingebaut habt... Also. Wirklich klasse. Tolle Knöpfe. Supergeil!


18.03.2014 17:52    |    Trackback

Kommentiert auf: Opel auf MOTOR-TALK:

 

„Umparken im Kopf“ – das Tagebuch zu Opels neuer Werbe-kampagne

 

[...] http://www.stern.de/.../...opf-kreatives-marketing-ist-in-2094984.html

http://www.horizont.net/.../...rt-und-enttaeuscht-zugleich_119558.html

http://www.huffingtonpost.de/.../opel-kampagne_b_4955167.html?...

http://www.spiegel.de/.../...fenbar-urheber-der-kampagne-a-955843.html

http://www.faz.net/.../...-hinter-opels-umparken-im-kopf-12833321.html [...]

 

Artikel lesen ...


21.04.2014 10:36    |    mottek

Natürlich hat die Umparken Werbung funktioniert. Und das witzige daran ist das die meisten hier es nicht gemerkt haben. Werbung hat funktioniert wenn darüber bzw. über das Produkt gesprochen wird. Und was macht ihr hier im Thread? Genau das !!


Deine Antwort auf "Umparken im Kopf - Opel beweist mal wieder Kreativität"

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