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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

22.01.2014 11:00    |    Yoshi007    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: ad, anti raser, Crash, Drängler, featured, Horror, Kampagne, Kills, Neusseland, Raser, speed, speeding, Temposünder, TV-Spot, überhöhte Geschwindigkeit, Unfall, Verkehr, Verkehrssicherheit, Videos


rasen-youtube-screenshotrasen-youtube-screenshot'Speed kills'. Das ist leider traurige Realität. Laut einer Statistik des ADAC - ob man dieser nun Glauben schenken darf oder nicht, sei jetzt einmal dahin gestellt - kamen im vergangen Jahr rund 3.300 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Dabei war vor allem überhöhte Geschwindigkeit einer der Hauptgründe, der zu eben diesen schweren Unfällen führte. Das sind fast 10 Menschen pro Tag, an 365 Tagen im Jahr! Dabei tröstet nur wenig, dass die Zahl der Verkehrstoten im letzten Jahr deutlich gesunken ist. Jeder einzelne Verkehrstote ist einer zu viel!

 

Um diesen entgegen zu wirken hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer unter anderem die neuen Autobahnplakate der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ vorwenigen Wochen vorgestellt . Das Motto der Plakatlinie für das kommende Jahr heißt „Scheinbar schöne Welt“. Die drei Motive zeigen fröhliche, unbeschwerte Szenen im Auto mit Freunden, Familie oder Partnern. Gleichzeitig brechen die Botschaften hart mit der Harmonie in der Bildsprache: „Einer rast, zwei sterben“, „Einer ist abgelenkt, vier sterben“ und „Einer drängelt, zwei sterben“.

 

Dass die Botschaften und Werbemittel der Kampagne ankommen, zeigt die aktuelle Auswertung durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Vor allem die Plakate am Straßenrand werden wahrgenommen – für 92 Prozent der Befragten sind sie das wichtigste und reichweitenstärkste Kontaktmedium. „Mehr als 70 Prozent der Deutschen kennen ‚Runter vom Gas‘ inzwischen. Ein guter Wert, den wir noch steigern wollen“, sagte Ramsauer.

 

Auch in anderen Ländern scheint "rasen" leider Volkssport zu sein. Dieses Video, welches ihr oben seht, ist eine neue Anti-Raser-Kampagne des neuseeländischen Transport-Ministerium, die mit dem sehr drastischen TV-Spot das Bewusstsein der Bevölkerung erreichen möchten. Dank der sozialen Netzwerke nehmen wir auch hier davon Kenntnis und vielleicht ruft sich ja der ein oder andere die krassen Bilder beim nächsten zu schnellen fahren ins Gedächtnis zurück.

 

Bei diesem Film gibt es kein Happy End, sondern nur die grausame Wirklichkeit zu sehen: Unfälle geschehen nicht weil die Raser es so gewollt hätten, sondern weil sie sich und ihre fahrerischen Fähigkeiten falsch einschätzen. Wenn es dann noch zu einem Fahrfehler eines anderen Verkehrsteilnehmers kommt, dann ist die Reaktionszeit des zu schnellen Fahrers zu kurz bemessen, um einen Unfall zu verhindern.

 

Der kleinste Fehler kann auf der Straße unser Leben oder das eines anderen kosten. Der Anti-Raserspot ist ein Apell, sich bewusst zu machen, dass wir die Straße mit anderen teilen und fehlertolerant bzw rücksichtsvoller fahren sollten. (Quelle: Autoblog)


22.01.2014 11:33    |    sony15ab

Auf unseren Straßen fährt doch niemand zu schnell.

 

Alle die da draußen unterwegs sind wissen genau was sie tun und haben ihr Fahrzeug immer unter kontrolle.

 

Oder habt ihr schonmal von jemandem was anderes gehört.


22.01.2014 11:49    |    namenloser22

Ich weis es ist ein sehr ernstes Thema, aber in Neuseeland sind die hohen Unfalltoten IMHO nicht nur durch die Geschwindigkeits Überschreitungen herzuleiten. Viel mehr fehlen oft einfach Geschwindigkeitsbeschränkungen an Kreuzungen.

 

Bei uns in DE wäre an so einer Kreuzung ein Speedlimit von 50 evl. 70 in Neuseeland ist dort durchgehend 100 :eek:


22.01.2014 13:56    |    Jlaebbischer

namenloser, trortzdem fahren die hier in D dann meist mit 100 durch.

 

Wohne in nem Strassendorf an der B75 hier im Norden. Da, wo unsere Strasse auf die B mündet und auf der anderen Seite auch eine rauskommt, wo aber rechtlich nur LaWi-Verkehr fahren darf, ist der verkehr für das Stück aufgrund der auch vorhandenen Bedarfsampel von 100 auf 70 beschränkt. tzudem ist an der Stelle eine bushaltestelle mit recht grossem Wartehäuschen. Ich würde nicht sagen, unübersichtlich, aber spätestens, wenn mal eine an der Haltestelle steht, kann man nicht mehr sehen, ob einer von Links kommt. Und da schiessen manche mit 100+ durch.


22.01.2014 14:04    |    namenloser22

Bei Leuten, die an solchen Stellen so schnell fahren ist eh alles zu spät :(


22.01.2014 15:58    |    yeahralfi

Grundsätzlich glaube ich nicht an die Wirkung solcher Spots, da diejenigen, die es nötig hätten, sich von sowas eh nicht beeinflussen lassen. Aber mal davon abgesehen:

 

Wow, ein wahnsinnig guter Spot. Originell, tolle Grundidee, tricktechnisch top und dazu noch emotional sehr berührend und mit knallharter Aussage.


22.01.2014 16:23    |    Goify

Wieder ein Turbo-Forester weniger. Na hoffentlich hat sein Ableben zur Folge, dass weniger Menschen zu Schaden kommen.


22.01.2014 16:54    |    TBSHDbiker

Die Deutschen fahren zu aggressiv und die Strafen hier sind viel zu human .

Andere L�nder sind uns da schon viel weiter voraus (Tempolimit auf Autobahnen und drastische Strafen gegen�ber �blen Verkehrss�ndern sind da normal.

Wer h�lt sich hier schon an Handyverbote , Blinkzeichen usw...

Ich bin nur froh, dass man in der BRD keine Waffe tragen darf ...sonst s�he es hier bestimmt noch anders aus.

 

Nach 3 Wochen Frankreich mit einem 70 PS T4 Bus auf Nationalstra�en kann ich nur sagen.....es ist eine Wohltat f�r die Nerven ! Sobald man wieder in Deutschland ist ( zB auf der Autobahn ) kommt es einen vor, als w�re der Krieg ausgebrochen oder man ist im wilden Westen.

 

Ich finde den Spot gut und spontan werde ich ihn an meine T�chter schicken !!!


22.01.2014 17:15    |    Andy B7

Der Spot ist echt krass, aber vielleicht öffnet er manchen Autofahrern mal die Augen... Ich selbst bin Vielfahrer, und was man da ständig auf deutschen Straßen erlebt, ist nicht mehr feierlich.

Wobei, wenn man bedenkt, dass in deutschen Krankenhäusern fünf mal mehr Menschen jährlich aufgrund von Ärztefehlern und falschen Diagnosen sterben,...


22.01.2014 18:27    |    andyrx

die wenigsten sind auf deutschen Strassen Raser....und diejenigen (wenigen) die bewusst auf der letzten Rille fahren --> KLick

 

lassen sich davon auch nicht durch einen solchen Spot beeindrucken:rolleyes:

 

wer hirnlos rast ohne die Fehler andere zu antizpieren wird ein kurzes Leben haben...auch wenn er eventuell im Recht ist....oder sich im Recht wähnt....tot ist tot.

 

mfg Andy


22.01.2014 19:28    |    Tendonie

jeder einzelne Verkehrsteilnehmer ist einer zuviel..

jedes verhungerte Kind ist eines zuviel..

jeder Mensch der ermordet wurde ist einer zuviel..

jedes vergewaltigte Opfer ist eines zuviel..

 

... ich finde solche Spots und Plakate gut aber man kann sie nicht alle retten..


22.01.2014 20:38    |    kblaubeer

Hallo,

 

jeder Verkehrstote ist einer zuviel, keine Frage!

2010 starben 7500 Personen bei Unfällen im Haushalt

2010 starben 10.000 Personen durch Selbstmord

Pro Jahr sterben in Deutschland ca. 30.000 Menschen an Krankenhausinfektionen.

 

Aber wenn offensichtlich die Verkehrstoten "wichtiger" sind warum wird bei Glatteis (wie gerade geschehen) nicht gestreut bevor es Tote gibt, warum werden in Alleen keine Leitplanken angebracht, warum läuft mehr Wild über die Straßen als jemals zuvor, warum wird bei jeder Fußgängerampel geknausert, warum werde nicht mehr Umgehungsstraßen gebaut, warum...

Die Raser sind nicht das Problem, sie sind der Sündenbock für eine miserable Verkehrspolitik.

Und die Kampagnen sind lediglich Ablenkungsmaneuver für die vielen Versäumnisse an anderer Stelle.

WEr erinnert sich noch an den mühsamen Kampf eines Hern Steiger der in privater Initiative in Deutschland viele Notrufsäulen aufgestellt hat und damit mehr Menschen gerettet hat als alle Plakat- und Aufkärungsaktionen zusammen? Wohl niemand!

Solange man mit dem Finger auf jemand zeigen kann, seien es Raser, Raucher, Trinker , Kiffer ... ist das eigene Gewissen ruhiggestellt und niemand muss sich engagieren.

Warum wird in Krankenhäusern nicht besser geputzt...

Ein Hygienebeauftragter in jedem Krankenhaus und ordentlich bezahlte, festangestellte Reinigungskräfte könnten sicher 10.000 oder mehr Menschenleben retten und viele vor unsäglichem Leid bewahen. 

Wie lange wollen wir uns eigentlich noch von unsinnigen Kampagnen (oder auch Blogs wie diesem)  und von untätigen Politikern verdummen lassen ?

;-)

Gruß Blaubeer


22.01.2014 21:57    |    PlayaSnoop77

Das Video ist vorallem wegen der recht heftigen Darstellung auf jeden fall sehenswert und sollte (was bei mir auch der fall war) dem zuschauer zu denken geben.

Da ich aber ohnehin ökonomisch fahre und micht weitesgehend an die Tempolimits halte ist schonmal die eine hälfte getan aber im Video wird auch mal wieder bewusst dass man immer wieder mit fehlern der anderen Autofahrer rechnen muss und diese eben dann vorkommen können wenn man es am wenigsten erwartet.


23.01.2014 15:14    |    sony15ab

@kblaubeer

 

"Die Raser sind nicht das Problem, sie sind der Sündenbock"

 

Oh mein Gott

 

Den rest des Kommentares kann man zum teil unterschreiben, aber das ist ja sowas von D...


23.01.2014 15:29    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit:

 

geblitzt mit 43km/h zu viel auf Autobahn-Auto auf Mutter angemeldet

 

[...] Vielleicht reicht dieser Spot als Antwort???? ---}> KLICK

[...]

 

Artikel lesen ...


23.01.2014 20:01    |    Gerbil

Oh ja wieder die Verkehrstotennummer.

Das jährlich etwa 175000 an Sepsis erkranken und davon etwa 50000 sterben weil falsch diagnostiziert

wird oder die Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern teilweise unter aller Sau sind ist normal.

Aber wenn Unfälle im Straßenverkehr passieren steht sofort die ganze Welt still.

Ein eigenartiges Phänomen.


24.01.2014 00:38    |    Hartgummifelge

Zitat:

Auf unseren Straßen fährt doch niemand zu schnell.

Ach ja?

Wenn man genau 90 fährt, wo nur 80 erlaubt sind, wird gedrängelt was das Zeug hält, wenn Platz ist, wird man schneller überholt als man gucken kann.

Keine Sorge, der Tacho hat keine Voreilung, er zeigt nur 98% der gefahrenen Geschwindigkeit an.

Mit viel Glück kann es auch gut ausgehen..

https://www.youtube.com/watch?v=5RAaW_1FzYg


24.01.2014 10:57    |    bronx.1965

Zitat:

die wenigsten sind auf deutschen Strassen Raser....und diejenigen (wenigen) die bewusst auf der letzten Rille fahren --> KLick

lassen sich davon auch nicht durch einen solchen Spot beeindrucken:rolleyes:

 

wer hirnlos rast ohne die Fehler andere zu antizpieren wird ein kurzes Leben haben...

Zustimmung! In der Luftfahrt gibts dazu einen Spruch, der es, glaube ich, ganz gut trifft:

 

"Es gibt verwegene Piloten, es gibt alte Piloten. Aber es gibt keine alten und verwegenen Piloten!

 

In diesem Sinne, Allen unfallfreie und bedachte Fahrt ;)


24.01.2014 12:14    |    Diesel73

Beeindruckender Spot.

Das zu schnelle Fahren wird man evtl. ein wenig eindämmen können, es wird es aber immer geben.

 

Heutzutage haben es ja immer alle so eilig. Schnell, schnell, schnell ohne nachzudenken. Der Fahrer, der mich vor 5 Wochen überfahren hat, hat es jetzt nicht mehr eilig. Jetzt hat er nachgedacht. Und muss mit dem Erlebten fertig werden. Glücklicherweise muss er nicht damit fertig werden, mich in seinem "eilig" getötet zu haben.


27.01.2014 23:54    |    Tete86

Wirklich guter Spot, aber auch hart.... gerade wenn man eigene Kinder hat.

 

Zitat:

Das jährlich etwa 175000 an Sepsis erkranken und davon etwa 50000 sterben weil falsch diagnostiziert wird oder die Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern teilweise unter aller Sau sind ist normal.

Das liegt an der ständigen Unterbesetzung, immer mehr Pflegefälle für immer weniger Personal...


30.01.2014 16:57    |    Rostlöser265

Wenn man schnell fahrt dann sollte man auch schnell reagieren und wenn man über die Straße fährt sollte man das gefälligst schnell machen

 

Ein Unfall passiert meistens wenn 2 Leute was falsch machen


31.01.2014 13:32    |    Unrockstar1985

Wow man liest nur von einigen Wenigen, dass nicht immer nur auf die anderen geachtet werden soll. Der Rest scheint wohl nicht belehrbar zu sein. Red Runner hat vollkommen Recht. Es sind immer 2 Schuld, ausser es Rast einer aufs Stauende zu. Aber man muss als Autofahrer auf die Fehler der anderen Reagieren können. Das geht aber nicht wenn man Links mit 20m Abstand fährt oder aber den Sicherheitsabstand zum Vordermann halbiert weil man einschert.

Manchmal habe ich echt das Gefühl das 99% Ihr Auto echt nur benutzen um ins Büro zu kommen. Schaut euch mal den Krieg auf Deutschlands Autobahnen an. Normalerweise bräuchten wir auch Dashcams, denn bei uns ist es nicht viel Besser. Es Rasen viel mehr Menschen als zugegeben wird, und diese Menschen Verursachen Tote..

 

Aber ja woanders Sterben auch Menschen. Und auch Raucher sterben, aber daran sind die Industrien schuld. Wie Herrliche wäre es wenn wir Endlich mal Saftige Geldstrafen hätten wie in Norwegen oder Finnland. Es tut eben erst dann weh, wenn die persönliche Existenz davon betroffen ist. Deswegen liebe Freunde: Runter vom Gas und ein wenig mehr Defensiv fahren.

 

Schade dass die Autolobby so einen Spot in Deutschland nie zulassen wird.


01.02.2014 12:05    |    Meggs07

Sorry.......ein selten dämlicher Spot. Beide lassen ihr Auto mitten auf der Straße stehen, steigen aus und halten "Schwätzchen" Mag ja sein, daß in Neuseeland so wenig Verkehr ist, aber in D wäre wahrscheinlich schon viel früher einer in das Fahrzeug "gebrettert" oder ein Hupkonzert hätte die 2 "Vollpfosten" von der Straße "gejagt"


01.02.2014 16:41    |    Jlaebbischer

Hast du den Spot mal angeschaut?

 

Die steigen aus, weil die Zeit STEHENBLEIBT, nicht die Autos. Das kann man auch daran sehen, dass während des Gesprächs der Unfaller ein Stück vorrollt, obwohl der Fahrer nicht drinsitzt.

 

Nachdem die beiden wieder eingestiegen sind und der Vater sein Kind noch mal angesehen hat, geht die Zeit wieder normal weiter und es kracht. Oder denkst du, ein Tacho würde bei 100 Meilen stehenbleiben, nachdem man aus dem Speed ne Vollbremsung hinlegt? Oder der andere Wagen kann auf ein paar Meter so stark beschleunigen, dass es so dermassen kracht?


01.02.2014 17:30    |    Meggs07

UPS........stimmt. Beim 2tenmal ansehen registriert. Sorry


21.02.2014 00:53    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit:

 

Sicheres (Familien-)Auto für 15.000 EUR - SUV? Kombi? Limousine?

 

[...] schützen.

 

Vielleicht auch einfach einmal den folgenden Blog vor Augen halten und dann mit dem SUV zumindest etwas langsamer anstatt (noch) schneller (weil sicherer) machen.

 

http://www.motor-talk.de/.../...sser-tv-spot-gegen-rasen-t4820682.html

[...]

 

Artikel lesen ...


23.03.2014 11:05    |    Hartgummifelge

Zitat:

Viel mehr fehlen oft einfach Geschwindigkeitsbeschränkungen an Kreuzungen.

Bei uns in DE wäre an so einer Kreuzung ein Speedlimit von 50 evl. 70 in Neuseeland ist dort durchgehend 100 :eek:

Das ist bei uns an vielen Bundesstraßen auch so, das der Verkehr an Kreuzungen zu Nebenstraßen nicht auf 70 oder 60 runter gebremst wird..

Macht auch keinen Sinn, wenn der Sicht in dem Bereich nicht eingschränkt ist.

Im Gegenteil, man wiegt, durch Senkung des Limits, den untergeordneten Verkehr in falscher Sicherheit, die Beschilderung für ihn ist eindeutig, Stop oder Vorfahrt achten.


01.05.2014 13:02    |    k-hm

So ein Spot kann noch so drastisch sein... er wird nie irgendwelche Wirkung erzielen. Genau so wenig wie Aufschriften oder Photos auf Zigarettenpackungen.

 

Warum?

 

Ganz einfach:

Jeder, der fährt, fährt mit der Überzeugung, dass ihm nichts passiert. Sonst wäre man nämlich permanent ängstlich unterwegs.

Es passiert also nur anderen.

Unfall... ich? - Neee....

Lungenkrebs... ich? - Neee....

 

Und weil das so ist, erreicht der Spot niemanden, denn es fühlt sich ja niemand betroffen.

Denn betroffen sind immer nur die anderen.

 

Tja, das ist leider traurige Realität. Dass die meisten unserer Zeitgenossen, insbesondere die, die ihre Fahrkünste überschätzen, nicht aus den Fehlern anderer lernen.

Denn sie sind ja selbst nicht betroffen.

 

Man lernt also erst aus den eigenen Fehlern. Also erst dann, wenn es zu spät ist.

 

Dumm, aber wahr. Darum ist so ein Spot sinnlos.

 

 

Dazu kommt, dass die Akzeptanz von Tempolimits immer mehr sinkt, weil oft auch an übersichtlichen Orten völlig sinnlose Beschränkungen vorhanden sind. Und das Vertrauen in die Kompetenz derjenigen, die solche Limits festlegen, nicht mehr vorhanden ist.

Die Autofahrer fühlen sich einfach ohne ersichtlichen Grund gegängelt und reagieren entsprechend aggressiv und mit Ignorieren des Limits. Oder sie fühlen sich nicht daran gebunden, weil sie zu wissen glauben, dass das eh von Idioten festgelegt wurde.

 

Soetwas nennt sich Anarchie, weil diejenigen, die die Leitlinienbefugnis haben, eben KEINE Kompetenz besitzen.

Wenn also Frau Merkel davon spricht, dass ihre Leute "die Kompetenz" haben, dann mein sie in Wirklichkeit "die Befugnis". Denn Kompetenz hat dort kaum einer. Aber korrupt oder betrügerisch sind sie fast alle.

Und wenn dann etwas passiert, weil mal wieder einer der führenden Nullen Mist gebaut hat, dann muss niemand von denen die Konsequenzen tragen, sondern die Allgemeineheit. Eine sehr schöne und sehr sichere Angelegenheit für die, die auf diesem Level angekommen sind.

Unsere Richtliniengeber haben also Befugnisse ohne Kompetenz und müssen nebenbei keinerlei Verantwortung übernehmen, obwohl sie davon ständig sprechen.

Aber leider werden Lügen durch ständige Wiederholung nicht wahr.

 

Und genau das weiss der Bürger inzwischen natürlich. Er traut Politikern nichteinmal mehr zu, die eigene Nasenspitze zu finden, und daher kümmert sich niemand mehr drum. Und Richtlinien verlieren ihre Legitimation. So einfach ist das. Eine menschliche Reaktion.

 

Die Vorbilder tun, was sie wollen. Na, dann tue ich es auch.

 

Aber solange Ihr Damen und Herren Politiker nur durch Inkompetenz und Verweigerung des gesunden Menschenverstandes glänzt, die Republik mit nutzlosen Tempolimits und Dauer-Riesenbaustellen gepflastert wird, auf denen niemand arbeitet, sondern die nur den Verkehr aufhalten, solange braucht ihr Euch nicht zu wundern, dass die Akzeptanz von Richtlinien jeder Art sich im freien Fall befindet.

 

Es ist ein kulturelles Problem.

 

Und die paar wenigen echten Idioten, die sich auf der Straße Gefechte oder Rennen liefern, wird man ohnehin nur mit Gewalt zur Strecke bringen.

 

So ist das mit Homo "sapiens" "sapiens". Er verhält sich den Umständen entsprechend.

 

k-hm


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