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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

15.10.2011 23:00    |    Yoshi007    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Australien, crash, featured, Kampagne, Motorrad, Schock, Sicherheit, Straßenverkehr, Video, Videos, Werbung

Wie effektiv sind solche Schock-Videos?

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Es gab in den vergangenen Jahren viele Filme und Fernsehkampagnen, die sich mit dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr beschäftigen und durch ihre drastische Darstellung zur Abschreckung führen sollte. So dürfte den meisten von euch die Schock-Videos aus Großbritannien oder auch das Video, dass Gurtmuffel animieren soll, diesen doch häufiger zu nutzen; sicher bekannt sein.

 

In einer neuen Kampagne in Australien werden nun Motorradfahrer ins Visier genommen. In einem Einminutigen-Kurzfilm wird - wie gewohnt drastisch - auf die Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen. Die Macher des Spots (Australiens Transport Accident Commission) nutzen dabei interessante Schnitttechniken, um beide Perspektiven – die der Motorradfahrer und die der Autopiloten – ineinander überzublenden. Schnelle Spurwechselmanöver, Lückenspringen, Überholen an unübersichtlichen Stellen und dann der Schock. So etwas kann tatsächlich passieren. Schließlich ist die Videoaufnahme echt.

 

Mich würde dazu eure Meinung interessieren. Haltet ihr diese Art der Unfallprävention für angemessen oder ist sie teilweise zu heftig?


15.10.2011 23:34    |    Hartgummifelge

Plötzlich taucht einen Begleiter auf, der nach hinten filmt, der aber in der vorherigen Einstellung nicht zu sehen war. Sich selbst, beim Uberholen, von vorn zu filmen, geht nicht..

Von daher, und auch manch anderer fragwürdiger Szenen, nicht sehr effektiv


15.10.2011 23:35    |    __NEO__

Ich halte diese Video-Kampagnen für sehr wirkungsvoll, weil die teils drastisch dargestellten Konsequenzen von der Realität in letzter Konsequenz doch oft noch übertroffen werden. Es sollten meiner Meinung nach noch viel mehr solcher Aktionen auch im Fernsehen gesendet werden.

Oftmals wird ja das Image des unverwundbaren, coolen Helden auch über Filme suggeriert, und oftmals werden z.B. auf Youtube Aktionen von hirnamputierten Bikern oder Autofahrern gepostet die nicht schlimm ausgehen. Als Counterpart sollte man diesen tragischen Teil der Realität ruhig auch vor Augen führen, bevor man keine Chance mehr hat über sein Verhalten und die Konsequenzen nachzudenken.

 

Den Embrace Life spot finde ich übrigens auch ohne übertriebene Schock-Effekte verdammt gut und wirkungsvoll.


15.10.2011 23:58    |    __NEO__

Ich seh` schon die Schnitttechnik überfordert die Zielgruppe offenbar... :rolleyes:


16.10.2011 00:27    |    Lewellyn

Na ja, wie soll ich sagen...beeindruckt mich Null. Und das als Zielgruppe.

 

Weil es in grossen Teilen sich nicht mit meiner gelebten Realität deckt. Schutzkleidung, Fahrstil, warum ist der nun auf gerader Strecke gestürzt?

Keiner weiß es, niemanden interessiert es. Schlechtes Video.

 

Während das Gurtvideo tagtäglich live zu sehen ist, nur es geht meist nicht so aus. Gutes Video.


16.10.2011 01:54    |    SkyNet1991

Naja. 1 Min meine Lebens verloren.

Die sollten was richtiges zeigen was ab 18 Jahre ist.

 

So ein Video z.B. YouTube Ab ca. 1:38 Min.

 

Erst einen auf Cool:cool: machen, aber dann die volle Aufmerksamkeit auf dem Boden haben. :mad:

Zum Glück sah man nicht den eigentlichen Unfall.

So was ist für mich ein Schock-Video.

 

Meine Meinung :o

 

MfG.


16.10.2011 06:49    |    V70_D5

Die meisten Motorradfahrer benehmen sich sowieso wie die Idioten im Strassenverkehr. DasVideo finde ich schlecht.

Gut ist das Schockvideo mit den dummen SMS schreibenden Tussen.


16.10.2011 10:36    |    530dAt blau

@V70_D5: Einer der sowas schreibt wie du, der benimmt sich wie ein Idiot - sorry. Die meisten Motorradfahrer benehmen sich eben nicht wie Idioten im Straßenverkehr, sonst hätten wir viel mehr Unfälle und Tote. Ich empfehle: Erst denken, dann schreiben -- schönen Sonntag :)


16.10.2011 11:06    |    OpaHildegard

Dito. Sowas kann nur von jemandem kommen, der nicht selbst fährt. Man hört nur ganz selten von Unfällen in denen der Motorradfahrer schuld ist - jedoch fast täglich von Unfällen, bei denen ein Motorrad vom Auto abgeschossen wurde o.Ä.


16.10.2011 11:22    |    o2bo

Scheint schon gewirkt zu haben:

Mein Eindruck: Die richtig wilden Heizer sind inzwischen entweder tot oder (mangels Pappe) Fußgänger.

PS: Bin ausschließlich mit 4 Rädern unterwegs.


16.10.2011 11:27    |    Lurchi91

@V70_D5: Die meisten Autofahrer benehmen sich sowieso wie die Idioten im Straßenverkehr.

 

Allgemein genug?

In dem Video wurden einfach alle Klischees über Motorradfahrer zusammengefasst und das, obwohl es wohl 100 mal mehr Autofahrer gibt, die noch bescheuerter unterwegs sind (Golf3 mit Angel Eyes, um noch ein Klischee zu nennen).


16.10.2011 11:28    |    Red1600i

Der einzige brauchbare Schock für solche DummDummGeschosse wäre die sofortige Einziehung des Führerscheins und Beschlagnahme der Tatwaffe. Augenblicklich.

 

Das nur auf Motorradfahrer zu schieben, wäre sehr einseitig.

 

Nicht nur Motorradfahrer, genauso Fahrradfahrer, Autofahrer und auch Fussgänger... die Wahnsinnigen sind überall, viele sind es nicht, aber die reichen vollkommen.

 

Die allermeisten verhalten sich überaus vernünftig.


16.10.2011 11:48    |    kleiner74

Jeder Kradfahrer kennt die Risiken.

 

Wer hier bei uns mit 100 durch die Kurven des Odenwaldes heizt hat meiner Meinung kein Hirn und Verstand...und ohne Hirn braucht es auch kein Video, da es eh nicht verstanden wird.

 

Statt dessen werden immer mehr schöne Strecken gesperrt für die, die ordentlich fahren. Lieber mehr Kontrollen.

 

Ansonsten ist es doch auch eine Tatsache, das wohl die meisten Unfalle geschehen, weil Autofahrer nicht mit Kradfahrern rechnen der diese oft attakieren. "Wie kann der nur meinen Sportwagen überholen". Ferner fahrern sehr viele Fahrzeuge mit defekten Blinker auf der Bahn....auch hier braucht es eine Lehrstunde. Im Video wird ja wohl auch die Spur ohne Schulterblick der Autofahrer gewechselt.

 

cu..Marcus


16.10.2011 13:33    |    HellonWheels_SX

Ich gebe V70_D5 teilweise Recht.

 

Fahre selber seit 20 Jahren und mittlerweile gut 150tkm Motorrad.

 

Wenn ich die Ar###loecher teilweise sehe, rechts und links an der Ampel an stehenden Autos vorbei.

Vordraengeln nach vorne, stellen sich dann halb quer vors Auto und meckern rum wenn man sie anhupt und drohen rum.

Am besten noch mit ner 34PS Maschine, die sie dann beim Start abwuergen und halten dann doch alle auf...

 

Oder ueberholen trotz Gegenverkehr, die Autos werden schon Platz machen... die ueberhoehte Geschwindigkeit brauch ich ja nicht zu erwaehnen.

 

Da muss man sich nicht wundern wenn die allgemeine Haltung gegenueber Motorradfahrern immer weiter ins Negative rutscht.

 

Solchen Raudies gehoert direkt der Fuehrerschein einkassiert und fuer Jahre einbehalten.

 

Leider ist es aber wie kleiner 74 schon schreibt so, dass aufgrund von einer kleinen unfaehigen Minderheit dann immer mehr fuer alle eingeschraenkt wird und am Ende darf man dann bestimmte Strecken gar nicht mehr fahren oder mit Tempo 30, nur weil die natuerliche Auslese wieder ein paar Hirnlose dahingerafft hat, die meinten doch die Gesetze der Physik aushebeln zu koennen.

Versteht mich nicht falsch, es tut mir schon Leid fuer die Hinterbliebenen und natuerlich ist erstmal jeder Tod tragisch, aber wer zB meint mit 100 nur mit nem Helm, Tshirt, Jeans und Slippern auf einer nicht angemeldeten Maschine durch die Stadt fahren zu muessen und verunglueckt, sorry, da habe ich kein Mitleid.

 

Ich waere fuer einen Eignungstest fuer Fahrzeugfuehrung :-)


16.10.2011 13:50    |    Hartgummifelge

Selbes trifft in selben Umfang auf PKW-Fahrer zu, die ohne Rücksicht auf den Gegenverkehr und den zu Überholenden auf Gebirgsstrecken und Landstrassen überholen.

Da nehmen sich beide nichts, Ausnahmeidioten, die die Feindschaft zwischen den Motorrad-, PKW- und LKW-fahrern schüren, sind nahezu zu gleichen Teilen in Krankenhäusern anzutreffen. Auf den Friedhöfen überwiegt die Zahl der Motorradfahrer, die dem eigenen Totalversagen und oder dem der Gegner unterlegen waren.


16.10.2011 14:41    |    ikke1983

Vom verhalten her nehmen sich PKW und Motorradfahrer nichts,der Risikofaktor ist und bleibt der Mensch selber.Im bezug auf das Video von Skynet1992,für sowas habe ich kein mitleid,wer so Motorrad fährt ist selber schuld,mit Überhöhter Geschwindigkeit auf dem Hinterrad auf einer starkbefahrenen Straße ist unverantwortlich und dann auch noch nachahmer ,sowas passiert nicht ausversehen,das ist mit Vorsatz und wer das macht muss auch die Konsequenzen mit einkalkulieren und lässt sich darauf ein.Pech gehabt sag ich mal,klingt zwar hart aber wer soviel Riskiert muss im Fall auch den Preis dafür zahlen !!

 

Schönen Sonntag noch.


16.10.2011 16:02    |    Cruiser-Benz

Zitat:

Man hört nur ganz selten von Unfällen in denen der Motorradfahrer schuld ist - jedoch fast täglich von Unfällen, bei denen ein Motorrad vom Auto abgeschossen wurde o.Ä.

Die Frage ist, wieso der Motoradfahrer vom Auto "abgeschossen" wird. Am Fahrstil des Autos wirds kaum liegen, eher am Motorrad.

 

Persönlich kann ich diese aufgemotzen Rennzwiebeln ohnehin nicht ab. Die Fahrleistungen veranlassen die meisten Fahrer, ihr Gehirn auszuschalten, und mit weit über 150 kmh teilweise über Landstraßen zu fahren. Lebene Organspender, zynisch gesagt. HellonWheels_SX hat es in seinem Beitrag recht passend erklärt!

Da lobe ich mir die Rocker in ihren Harleys... zumindest im Verkehr :D, sowie alle anderen "entstressten" Motorradfahrer, die nicht wie von der Hummel gestochen fahren müssen.


16.10.2011 16:47    |    Lurchi91

Zitat:

Zitat:

Man hört nur ganz selten von Unfällen in denen der Motorradfahrer schuld ist - jedoch fast täglich von Unfällen, bei denen ein Motorrad vom Auto abgeschossen wurde o.Ä.

Die Frage ist, wieso der Motoradfahrer vom Auto "abgeschossen" wird. Am Fahrstil des Autos wirds kaum liegen, eher am Motorrad.

Viel eher werden die Motorradfahrer von den Autofahrer übersehen. ;)

Ich habe erst vor ein paar Wochen mitbekommen, wie ein Autofahrer noch schnell über die Kreuzung flitzen wollte und dabei einem Motorradfahrer genau in den Weg gefahren ist.

Dieser ist so eine "aufgemotzte Rennzwiebel" gefahren. Sagt das etwas über die allgemeine Fahrweise aus? Nein. Klar kann man es damit krachen lassen, aber es lässt sich auch entspannt durch die Kurven segeln.

Das sind einfach nur Klischees, die immer wieder aufgewärmt werden. Wie viele Unfälle gibt es in Deutschland und an wie vielen sind Motorradfahrer beteiligt? Auch wenn es natürlich weniger Motorradfahrer gibt, knallt es bei Autofahrern im Verhältnis häufiger. Ist dann mal ein Motorrad am Unfall beteiligt, dann ist das Geschrei sofort groß.

 

Das ist ein kurzer Bericht von 2007: Pkw-Fahrer sind bei Kollisionen die Unfallverursacher

Hauptunfallgegner von Motorradfahrern bei Zusammenstößen waren auch 2005 Autos. Bei den 18 664 Kollisionen dieser Art verunglückten 1957 Pkw-Insassen - und 19 723 Motorradfahrer oder -mitfahrer. Das heißt, 91 Prozent der Unfallopfer waren Zweirad-Piloten – aber 72 Prozent dieser Unfälle verursachten Pkw-Lenker. Also nahezu zwei Drittel. »Dieser Anteil ist seit den 90er Jahren etwa gleichbleibend«, sagt Matthias Haasper, Forschungsleiter beim Institut für Zweiradsicherheit. Offensichtlich mangelt es den Autolenkern an Aufklärung über die schmale Silhouette von Motorradfahrern und an Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.


16.10.2011 20:00    |    Wraithrider

Das Video oben ist ja mal sehr schlecht gemacht. Es geht schon mit der Behauptung los, Lanesplitting würde das Risiko erhöhen. Tut es nicht. (Und ist vieler Orts sogar legal.)

Dann ne Reihe von ganz unkritischen Standardsituationen. Spät/gar nicht blinkende und blind raus ziehende PKW, auf die Fahrbahn stolpernde Fußgänger, gelbe Ampeln über die ganz natürlich im Alltag drüber gefahren wird (da sind natürlich Motorradfahrer keine Ausnahme) und letztlich ein Motorradfahrer, der beim fast Geradeausfahren aus unerfindlichem Grund hinfliegt.

Und dann so tun als müsste man davon jetzt geschockt sein? Lächerlich. Keine so richtig gefährlichen Szenen, nichts was man nicht schon tausend Mal gesehen oder selbst erlebt hätte. Was soll einem das Video denn schon sagen? Nix. Also kann es auch keinen Effekt haben.

 

Einige von den Videos sind wirklich ganz gut und durchdacht. Aber hirnloser Splatter ohne dass man den Unfallhergang sieht, ist nur Popcorn-Kino. Nur die Videos aus denen man was lernen kann sind gute Videos. Oder nicht so reißerische aber trotzdem emotionale Videos. Und die sehe ich mir dann auch "gern" an.

 

Beispiele:

http://www.youtube.com/watch?v=OvodeNKhJ8A

Nichts für schwache Nerven, sehr emotional mitnehmend, allerdings zum Unfallhergang technisch Blödsinn.

http://www.youtube.com/watch?v=z-SxHxW5xcQ

Das Video macht Spaß und gibt Tipps, bei denen man denkt "japp, genau so komme ich mir beim Fahren manchmal vor". (Was zwar dem Schlusssatz im Video widerspricht, aber was soll's...)

 

Einfach nur kaputte Maschinen und Menschen oder angebliche Raser die gar keine sind zeigen, das bringt nix.


17.10.2011 16:51    |    fruchtzwerg

Also das Video zeigt sehr deutlich viele Fehlverhalten. Autopassagiere, die ohne zu schauen einfach die Tür aufreissen, ohne Schulterblick und ohne bzw. spätem Blinker einfach die Spur wechseln, Fußgänger, die ohne zu schauen die Straße an Stellen überqueren, die keine Fußgängerüberwege sind etc. Beim Auto gibt es da oft Blechschaden, bei Motorrädern ist dem nicht so. Deshalb fahren Motorradfahrer auch 100 Mal vorrausschauender und aufmerksamer. Den Unterschied merke ich leider an mir selber wenn ich im Auto und auf dem Motorrad unterwegs bin, erinner mich aber zum Glück sehr oft im Auto daran und reagiere entsprechend.


30.11.2011 18:13    |    Mr.i30-1983

Schockvideos wären für mich auch solche, wo man den Aufprall sieht..., wo z.B. Knochen aus dem Bein schauen und Kniescheiben nach hintengedreht wurden, wo Motorradfahrer, welche zu nah auffahren mit dem Kopf im Heck des LKWs festgeklemmt und mitgeschleift wurden - Blutspuren und -schlieren inkl. ... usw.!

 

Aber typisch deutsch... Kommen sie mal in solchen Sachen aus dem Arsch, wird's ein Sissi-Video mit 1:00min Spielzeit, von der die letzten 2-3sek. lediglich interessant sind. Der Rest ist absoluter Quatsch. Kein Wunder, dass die Leute bei so einem Video im Seminar lieber pennen würden...


30.11.2011 20:06    |    __NEO__

Motorradfahrer in Hamburg

 

...auch hier mal wieder: typisch Autofahrer Schuld. Nimmt dem Motorradfahrer, der vollkommen vorschriftsmäßig mit nur 120km/h innerorts unterwegs ist rücksichtslos und ohne zu schauen die Vorfahrt und biegt ab. :rolleyes:

 

Vielleicht sollte das "Fehlverhalten" der anderen Verkehrsteilnehmer in dem Eingangsspot die Motorradfahrer zum Nachdenken animieren, WIESO die anderen Verkehrsteilnehmer sich angeblich so fehl-verhalten. Wenn man den anderen VT keine Chance gibt, zieht man selbst ggf. den Kürzeren...


30.11.2011 20:12    |    __NEO__

Und weitere Videos vollkommen vorbildlicher Motorradfahrer, die sich ja hier ausschliesslich im Forum tümmeln und SOOOO natürlich NIE unterwegs sind. Das sind immer die anderen:

http://youtu.be/VoHOtB1TaUQ Hier hat ganz klar der Autofahrer die Schuld, der den Motorradfahrer übersieht und nicht rechtzeitig in den Gegenverkehr ausweicht...

http://youtu.be/QfKsPqvwG-U Und auch hier liegt die Schuld zweifelsohne an dem Autofahrer, der keinen Platz macht...

 

Komisch, dass man auf so viele "Andere" täglich im Verkehr trifft...


30.11.2011 20:45    |    Lurchi91

@__NEO__: Als ob jeder Motorradfahrer so unterwegs wäre...da hat ja jemand die Motorradfahrer wirklich gern.

120Km/h durch die Stadt? So viel fährt evtl. einer von 100 Motorradfahrern. Fährt man mal Nachts durch die Städte, trifft man wahrscheinlich 10 mal mehr jugendliche, die mit dem Auto so unterwegs sind.

 

Ich kenne niemanden, der so krank unterwegs ist und das Ghostridervideo ist auch schon uralt und wurde wohl von so gut wie jeder Motorradreportage schon aufgegriffen. Natürlich gibt es solche Deppen, aber das ist eine verschwindend geringe Anzahl der Fahrer. Ich denke wir alle hängen an unseren Leben und nicht wenige haben Familien. Allein aus diesem Grund kann man schon nicht so fahren.

 

Natürlich sind die Motorradfahrer aber immer die Bösen und das nur, weil man mal flotter beschleunigen kann, als mit dem Auto.


30.11.2011 21:49    |    __NEO__

@Lurchi91: Natürlich weiss ich auch, dass nicht alle Motorradfahrer so unterwegs sind. Aber es hat einfach Gründe, wieso am Albaufstieg einige Steigen für Motorradfahrer gesperrt sind (z.T. nur am WE). Und ich habe in meinen 20Jahren Fahrpraxis leider schon etliche Erlebnisse gehabt, mit Motorradfahrern, die der Meinung sind, Verkehrsregeln und Tempolimits gelten nur für Autofahrer.

 

Besonders nett war auch der Unfall eines Motorradfahrers, der im Schwarzwald am Ortsausgang gemeint hat, den vor ihm fahrenden LKW überholen zu müssen und dabei mit 190km/h frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammengestossen ist. Besonders erquicklich für die zur Unfallstelle gerufenen Retter, die den aus dem Brustkorb gerissenen Arm und andere Körperteile einsammeln durften. Im Moment des Einsatzes funktioniert das ganz gut. Bis dann die ersten Nächte kommen...

 

Oftmals hört man die Kollegen 2-Radfahrer ja auch noch von weitem, wie sie (natürlich auf die vorschriftsmässigen Tempo 100 ausserorts) beschleunigen.... Alles Einzelfälle - ist klar.

 

Natürlich gibt es genügend anständige Motorradfahrer - genauso, wie es genügend Autofahrer gibt, die lieber 2x schauen, bevor sie in eine Strasse einbiegen um niemanden zu übersehen. Stell Dir vor, ich mache sogar morgens im Stop-and-go Verkehr auf der 3-spurigen Bundesstrasse extra Platz, wenn Biker zwischen den Autoschlangen durchwollen, und die meisten bedanken sich dafür. Es geht auch partnerschaftlich. ;)

 

Was mich nur ankotzt ist, dass oftmals von den Motorradfahrern die ganze Schuld an Motorrad-Unfällen auf die Autofahrer geschoben wird und so getan wird, als würde die überwiegende Mehrheit der Motorradfahrer auf der Strasse immer vorschriftsmässig unterwegs sein. Die schwarzen Schafe sind immer die anderen. Habe zumindest noch nie jemanden getroffen, der was anderes zugibt ;)


30.11.2011 22:05    |    Wraithrider

Zitat:

Besonders erquicklich für die zur Unfallstelle gerufenen Retter, die den aus dem Brustkorb gerissenen Arm und andere Körperteile einsammeln durften.

Sowas nennt sich Berufsrisiko.


30.11.2011 22:31    |    __NEO__

Genau... mir ist es auch am liebsten, von gefühllosen Robotern gerettet zu werden :rolleyes:

 

 

Bist ja ein ganz hartes Kerlchen... :rolleyes:

 

 

Was ich mir über Deine Einstellung und Empathie bzgl. Mitbürgern denke behalt' ich lieber für mich, Offenbar hast Du diesbezüglich aber gewisse Defizite.


01.12.2011 09:17    |    fruchtzwerg

Wow da hat ein Gutmensch aber tolle Videos gefunden. Mir egal, ich rase weiter mit dem Motorrad durch die Stadt. :D


02.12.2011 00:15    |    __NEO__

Das fällt dann unter das Stichwort "natürliche Auslese"


02.12.2011 07:20    |    fruchtzwerg

Komisch, dass ich noch lebe.


02.12.2011 23:33    |    __NEO__

Die Betonung liegt auf "noch"


03.12.2011 16:12    |    fruchtzwerg

Ich wette du stribst vor mir :D


03.12.2011 18:57    |    __NEO__

Könnte sein. Oder auch nicht. Dafür war ich vermutlich schon lang vor Dir da :D


03.12.2011 18:59    |    alexanderschiller

Tja, Unfälle passieren nun mal...

 

...ob jetzt ein Motorradfahrer mit 200 sachen in ein Auto knallt,

oder ein Kind im Schneckentempo vom Bus überrollt wird, ist

beides Scheisse! Da kann man nichts machen.

 

Aber solche Videos schockieren mich garnicht, nur eigene

Erfahrungen machen mich "schlauer" im Strassenverkehr.

 

 

 

Mfg Alex


Deine Antwort auf "Schock-Kampagne für Motorradfahrer"

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