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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

30.12.2011 14:03    |    Yoshi007    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: autos, ayutthaa, bilder, breaking, flood, flut, fotos, honda, neuwagen, News, schaden, thailand

Vor wenigen Wochen ereignete sich in Thailand die schwerste Flutkatastrophe seit mehr als 50 Jahren. Dabei kamen mindestens 610 Menschen ums Leben, und Millionenschäden wurden verursacht. Jetzt geht das Wasser langsam zurück und die Schäden bekommen ein klares, schockierendes Gesicht. Neben vielen anderen hundert großen Firmen kam auch Honda nicht ungeschoren davon.

Der japanische Autohersteller hat nun damit begonnen, gut 1000 durch die dortige Flut beschädigte Autos zu verschrotten. "Wir werden die beschädigten Wagen weder an Kunden verkaufen, noch einzelne Teile davon verkaufen oder wiederverwenden", erklärte das Unternehmen am Dienstag. Die meisten Neuwagen des Werks im Industriegebiet Rojana in der zentralthailändischen Provinz Ayutthaya seien bei Beginn der Flut an einen sicheren Ort gebracht worden, 1055 Autos blieben den Angaben zufolge aber auf dem Werkgelände und wurden von den Fluten beschädigt. Was für ein schauriges Bild.


30.12.2011 14:37    |    silverdreammachine

Oh Mann...:eek:

Ein Wahnsinn... aber gegen die Natur ist und bleibt der Mensch machtlos...:rolleyes:


30.12.2011 14:39    |    Rockport1911

Ach mal kurz mit dem Kärcher drüber und schon glänzen die wieder :).

 

Wetten das die Versicherung sich querstellt, die anderen Neuwagen konnten doch auch "an einen sichere Ort" gebracht werden.


30.12.2011 14:43    |    Goify

Ich denke eher, wegen der Versicherung werden die Wagen verschrottet. Denn einerseits gelten die Wagen als Totalschaden und müssen aus rechtlichen Gründen verschrottet werden. Man male sich aus, mit der Felge baut einer einen Unfall. Und andererseits zahlt die Versicherung doch, also warum an den Wagen irgendwelche Teile aufwändigst demontieren.

Alternative wäre das Spenden der Wagen an Schulen für KFZ-Berufe. Da können die schön nach doofen Fehlern suchen und nebenbei die Wagen mal zerlegen. Können ja dann ein paar Jahre später zum Schrott.


30.12.2011 14:50    |    Rockport1911

30.12.2011 14:58    |    Yoshi007

glaub nicht das sich die Versicherung querstellt, habe gelesen das der Münchener Rückversicherung die Flut ne halbe Milliarde kostet.

 

Mit Tsunami, Erdbeben und Überschwemmungen in Japan, Australien und Neuseeland zu Jahresbeginn summieren sich die Schadenskosten der Naturkatastrophen für die Munich Re in diesem Jahr bereits auf 4,1 Milliarden Euro - weit mehr als 2005 nach dem Hurrikan "Katrina" in New Orleans.

 

Trotz allem rechnet der Versicherer mit einer positiven Bilanz zum Jahresende.


30.12.2011 15:41    |    Hartgummifelge

Es sind nur rund 1000 Fahrzeuge, wenn man die Bilder von den Flughäfen gesehen hat, droht vielen Flugzeugen, Linie, Privat, wie Fracht, die Verschrottung. Ein Schaden, der um ein vielfaches höher ist, als der von rund 1000 Toyotas. Die auch verloren gehen, wenn ein Frachter untergeht, der mit Autos aus Fernost beladen ist..


30.12.2011 16:09    |    trixi1262

da hätten sich sicherlich,Interessenten gefunden,die ca.500,00 / Stck. bezahlen würden.

Als Bastlerfahrzeuge. Den Erlös hätte man den Flutopfern zu Gute kommen lassen.

Typisch Wegwerfgesellschaft und das Problem der Haftung und versicherungs-Murks.

Das ist wie beim Kaufhausbrand in den 90igern bei Woolworth-Berlin.

Alles nur verrusst, aber in den Container. War auch ein Muss, Zwecks Versicherung.


30.12.2011 16:25    |    area51ger

Die Motoren/Karrossen der Autos sollten doch voll in Ordnung sein?

 

Wieso die Teile dann nicht als Bastlerware vertickert werden ist mir schleierhaft. Ich würd mir son Auto sofort kaufen fürn paar Mücken und die Innenausstattung selbst tauschen. -> Neuwagen mit 0km Motor

 

Wegwerfgesellschaft...


30.12.2011 16:34    |    Zoker

Wenn das Wasser bis zum Dach stand dann ist im Auto alles kaputt, Wasser und Dreck sitzt in jeder Ritze auch im Motor im inneren, das kann man alles wegwerfen. Jedes Steuergerät ist voller Wasser und somit unbrauchbar, da ist alles Schrott nicht nur die Innenausstattung. In jedem Hohlraum und in jedem Falz bleibt der Dreck liegen und wird dort mit der Zeit das Blech faulen lassen, das bekommt man nie wieder raus. Die Autos haben einen Schrottwert und es lohnt sich nicht diese auf einen Frachter zu laden und irgend wo hin zu verkaufen, das ist teuerer als das entsorgen vor Ort.


30.12.2011 17:24    |    _RGTech

Aber zumindest umweltfreundlicher zerlegen könnte man sie.

 

Und ja, eventuelle Alufelgen/räder würde ich trotzdem noch verkaufen. Denen macht das nichts, aber der Reinigungsaufwand ist wahrscheinlich für die Firma zu hoch.


30.12.2011 17:28    |    Trackback

Kommentiert auf: Honda Civic FK, FN, FD:

 

Ist das der neue Civic für Europa?

 

[...] Fall Honda Überkapazitäten hatte, wurden hier auf einmal einige "abgebaut":

 

http://www.motor-talk.de/.../...-mehr-als-1-000-neuwagen-t3668691.html

 

Übel, übel...

[...]

 

Artikel lesen ...


30.12.2011 17:29    |    Goify

Die einzigen Teile, die da noch gut sind ist Fahrwerk inkl. Felgen und Reifen. Der Rest ist wirklich Müll. Leider.


30.12.2011 17:41    |    Miwi123

Zitat:

Die Motoren/Karrossen der Autos sollten doch voll in Ordnung sein?

 

Wieso die Teile dann nicht als Bastlerware vertickert werden ist mir schleierhaft. Ich würd mir son Auto sofort kaufen fürn paar Mücken und die Innenausstattung selbst tauschen. -> Neuwagen mit 0km Motor

 

Wegwerfgesellschaft...

Das hat nichts mit einer Wegwerfgesellschaft zu tun. Wie Zoker schon geschrieben hat, wenn das Auto bis zum Dach voll mit Wasser (bzw. eher Matsch/Schlamm) stand, wird das meiste Schrott sein! Du müsstest quasi alles zerlegen. Dinge wie Rückleuchten/Scheinwerfer kannst du nicht sauber bekommen - die müssten ausgetauscht werden. Der Lack wird sicher nicht mehr gut aussehen. Das Auto müsste neu lackiert werden. Steuergeräte, Radio, Tacho, Airbags müsste man komplett tauschen. Vermutlich wirst du auch viele Innenraumteile einfach erneuern müssen da man sie nicht mehr sauber bekommt (Sitze, Dachhimmel usw.). Du müsstest den Motor zerlegen und reinigen.

 

Und auch wenn man sowas mit viel Aufwand wieder hin bekommen würde, wer will so ein Auto am Ende kaufen? Und zu welchen Preis?

 

Sinn würde es bei den Autos nur machen die Räder abzunehmen, zu reinigen und zu verkaufen.


30.12.2011 17:48    |    MaxPayne6

Hmm...ja neben den menschlichen Schicksalen sind Sachschäden natürlich das kleinste Übel.

Aber sieht schon krass aus.

 

Man könnte jedoch die Wagen der Feuerwehr oder für Crashtests zur Verfügung stellen, oder auf Verkehrsübungsplätzen einsetzen.

Naja bei Crashtests müssen die Wagen wohl ganz neu sein, sonst weiß man wohl nicht genau woher die Beschädigung wirklich kam, und auf Verkehrsübungsplätzen sind auch wieder Personen im Spiel, aber der Feuerwehr zum Üben und kaputtschneiden, warum nicht?!


30.12.2011 17:57    |    o2bo

Räder, Verglasung und Blechteile wären m.E. schon noch verwendbar gewesen. Angesichts der Tatsache, dass die Arbeitsstunde in T-Land vergleichsweise günstig ist, hätte eine teilweise Demontage der FZGe vor der schnellen Verschrottung schon stattfinden können.

Honda befürchtet wohl, dass der Ruf leidet, wenn ehrbare th. Geschäftsleute die minderwertigen Flutteile als unbeschädigte Neuware verticken.


30.12.2011 17:59    |    _RGTech

Feuerwehr wäre natürlich genial (vor allem um mal mit neuster PKW-Technik zu üben und nicht immer nur airbaglose Golf 3, die keiner mehr will), aber dann müsste ja der Transport wieder gemanagt werden.


30.12.2011 18:28    |    Magixx

1000 neue Honda in die Schrottpresse? Sagen wir mal so: Es ist ein (guter) Anfang :D


30.12.2011 19:14    |    MaxPayne6

@_RGTech

 

Also dachte auch an die Thailändischen Feuerwehrkräfte, die müssen auch mal üben. ;)

Ja die Verschiffung würde wohl was kosten, aber so teuer ist ein Seefrachtcontainer doch auch nicht?!

 

Hin und wieder mal gibt es ja Neuwagen die zum Üben rausgegeben werden, aber sehr sehr selten, meist wie du schon sagst, alte Golf 3 wenn überhaupt. Aber besser als nichts.


30.12.2011 19:15    |    Zeiti0019

@Magixx: Den finde ich daneben...


30.12.2011 20:04    |    R-12914

Das sowas gerade von so einem popeligen 0815 Audi/VW Fahrer kommt, wundert mich nicht! :rolleyes:


05.01.2012 08:30    |    uwe_22

Also so ganz stimmt das nicht ersteinmal hat Honda diese wagen nicht alle komplett

Verschrotte da das sogenannte Hochwasser nur Knoechelhoch war in manchen Teilen

Thailands und grade der Standort von Honda hatte ungefaehr Knie hoch Wasser .

Sie verschrotten die Autos natuerlich nicht Komplett auch wenn es so dargestellt wird.

Ich habe mir so manche teile Fuer verschiedene Honda modelle gesichert und gekauft war nicht wircklich ein Problem aber ich lebe ja auch in Thailand und mit beziehungen und geld geht hier mal alles.

 

Uwe


05.01.2012 10:37    |    Jag-Man

Moin moin, liebe Gemeinde.

 

Zunächst wünsche ich allen erst einmal ein "frohes Neus"!

 

1000 Hondas in die Presse? Das hat 'was. Das ist gut für unsere Wirtschaft. Diese Autos kommen erst einmal nicht hier auf den Markt.

 

Das sollen aber wohl nicht die Beweggründe von Honda sein. Der Konzern Honda ist ja versichert und kann somit diese Autos zunächst 1 mal an die Versicherung "verkaufen" (jedoch nur, wenn er die Wagen nicht anders verwertet) und (nach erneuter Produktion) an die KFZ-Händler, die die Dinger ja bestellt hatten. das macht 1000 zusätlich verkaufte Autos!

 

Der wirtschaftliche Schaden (für den Konzern), der entstünde, wenn die havarierten Autos (auch in Teilen) auf den Markt kämen, wäre enorm groß. Die 1000 Lichtmaschinen, Zylinderköpfe etc. auf dem Gebrauchtteilemarkt würden ja an Stelle von neuen Ersatzteilen verhökert. Da wird Honda wohl lieber selbst neue Teile zum vollen Preis verkaufen wollen.

 

Und Ihr glaubt doch nicht, dass ein Auto, das gerade das Werksgelände "für Übungszwecke der Feuerwehr" verlassen hätte, dort dann noch vollständig dort ankäme (und keinen wirtschaftlichen Schaden für Honda anrichten würde)...

 

Gruß, Jag-Man


21.06.2012 12:48    |    DJYetix

Zitat aud dem www:

 

crystal-clear • vor 6 Monaten

 

Ich lebe in Thailand, niemals würden Thais das tun, auch nicht Japaner.Also habe ich mich bei einem Bekannten erkundigt der dort bei Honda arbeitet.Er hat bestätigt, dass die Presse da war und Bilder gemacht hat. 20 Autos wurden geschrottet, für die Fotos, vorher wurden die Motoren ausgebaut. Der Rest der Autos wird aufgearbeitet. Honda will mit dieser Wärbeaktion vermeiden, dass Kunden glauben, dass Sie ein Flutauto kaufen. Denn im Moment haben alle Thai-Kunden genau davor Angst.

 

-----

 

Also wird der potentielle Autokunde hier auf die typische Art der Asiaten für dumm verkauft.

 

Wieder ein Grund mehr für mich, mir niemals einen Reiskocher zuzulegen


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