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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

22.01.2012 18:22    |    Yoshi007    |    Kommentare (82)    |   Stichworte: AMG, Güter, Hacker, Kennzeichen, Luxus, Megaupload, Mercedes, Neuseeland, News, Razzia, Schwarz, Straftat

Folgt nach Megaupload Mega-Ärger? Der "deutsche Wirtschaftskriminelle und Hacker" (Wikipedia) Kim Schmitz ist nach betreiben der US-Justitz in seinem Millionen-Anwesen in Coateville nördlich von Auckland festgenommen wurden. Hintergrund für die Festnahme ist der Streit um die Datentausch-Plattform Megaupload, hinter der Schmitz stehen soll. Die US-Behörden verlangen seine Auslieferung. Mit ihm sind sechs Mitarbeiter beschuldigt, unter ihnen drei weitere Deutsche.

 

Dem Megaupload-Gründer werden in den USA unter anderem massive Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Laut Medienberichten sollen Schmitz und seine Drahtzieher durch Megaupload über 175 Millionen US-Dollar verdient haben, davon alleine Kim Schmitz - laut FBI - etwa 42 Millionen US-Dollar (aktuell ca. 32,5 Millionen Euro). Da darf ein angemessener Fuhrpark mit meist schwarz lackierten Autos und exzentrischen Autokennzeichen natürlich nicht fehlen.

 

So besaß das deutsche Schwergewicht gleich zwei Mercedes-Benz CLK DTM AMG mit jeweils 582 PS. Diese nur in einer Kleinstserie von 100 Exemplaren gefertigten Männerträume trugen die exzentrischen Kennzeichen: „GOOD“ und „EVIL“ - wie Gut und Böse. Das Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé, welches sich ebenfalls in seiner Sammlung befand, das Kennzeichen „GOD“ (Gott), während ein Mercedes-Benz CL 63 AMG auf seine Vergangenheit verwies: „HACKER“.

 

Das Spiel mit der Polizei ließ sich Schmitz nicht nehmen, trug der Mercedes-Benz G 55 AMG das Autokennzeichen „POLICE“ (Polizei), ein Mercedes-Benz ML 63 AMG das Schild „MAFIA“ und ein Mercedes-Benz E 63 AMG „STONED“ (sozusagen im Drogenrausch). Ebenso zur Sammlung gehörten unter anderem der Lamborghini-Geländewagen LM002, ein Maserati GranCabrio sowie ein pinker Cadillac Eldorado aus dem Jahre 1957.

 

Schwarz lackierte Mercedes- und AMG-Modelle haben es Schmitz besonders angetan, mit denen er unter anderem zwei Mal an der berühmten Rallye „Gumball 3000“ teilnahm, an der in der Regel äußerst betuchte Personen mitfahren, dürfte die Teilnahmegebühr der verschiedenen Events pro Team (2 Personen) immerhin durchschnittlich bei etwa 26.000 Britischen Pfund liegen, was derzeit rund 31.000 Euro entspricht.

 

Zu den beschlagnahmten Autos und Motorrädern gesellten sich noch Wertgegenständen in Höhe von ca. 6 Millionen neuseeländischen Dollar (etwa 3,7 Millionen Euro) und Finanzmittel in Höhe von etwa 10 Millionen neuseeländischen Dollar (rund 6,2 Millionen Euro). Unter den konfiszierten Gütern befanden sich unter anderem angeblich 60 Computer-Server des Typs Dell 710 und etliche Fernsehgeräte, wie zum Beispiel zwei 108 Zoll große LCD-TVs von Sharp und drei Samsung LCD-TVs mit 82 Zoll Bildschirmdiagonale.

 

Die Liste beschlagnahmter Fahrzeuge und ihrer exzentrischen Kennzeichen:

 

2010 Maserati GranCabrio

2009 Mercedes-Benz E 500 Coupé

2005 Mercedes-Benz CLK DTM AMG, Autokennzeichen „GOOD“

2004 Mercedes-Benz CLK DTM AMG, Autokennzeichen „EVIL“

2010 Mercedes-Benz S 65 AMG L, Autokennzeichen „CEO“

2008 Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé, Autokennzeichen „GOD”

2010 Mercedes-Benz E 63 AMG, Autokennzeichen „STONED“

2010 Mini Cooper S Clubman, Autokennzeichen „V“

2010 Mercedes-Benz ML 63 AMG, Autokennzeichen „GUILTY“

2007 Mercedes-Benz CL 65 AMG, Autokennzeichen „KIMCOM“

2009 Mercedes-Benz ML 63 AMG, Autokennzeichen „MAFIA“

2010 Toyota Vellfire, Autokennzeichen „WOW“ oder „7“

2011 Mercedes-Benz G 55 AMG, Autokennzeichen „POLICE“

2011 Toyota Hilux

2010 Mercedes-Benz CL 63 AMG, Autokennzeichen „HACKER“

2005 Mercedes-Benz A170

2005 Mercedes-Benz ML 500

1957 Cadillac Eldorado

1959 Cadillac Series 62 Cabrio

2006 Mercedes-Benz CLK DTM AMG

2010 Mini Cooper S, Autokennzeichen „T“

1989 Lamborghini LM002

2011 Mercedes-Benz ML 63 AMG

Harley Davidson (Motorrad)

Von Dutch Custombike (maßangefertigtes Motorrad)

 

Quelle: SpeedHeads


22.01.2012 18:44    |    Drahkke

Da können die Geschädigten ja darauf hoffen, über eine Versteigerung des Fahrzeugsparks wenigstens einen Teil des ihnen zugefügten Schadens wieder erstattet zu bekommen.


22.01.2012 18:51    |    PERSON

"besitzte" ?


22.01.2012 18:52    |    Drahkke

Gemeint ist natürlich "besaß"...;)


22.01.2012 18:54    |    lukasn

Geschmack hat er ja...


22.01.2012 18:55    |    Drahkke

Ich frage mich nur, was er mit dem Fuhrpark vorhatte. Mir ist nicht bekannt, daß er sich als Mäzen eines KFZ-Museums betätigen wollte...:D


22.01.2012 18:55    |    Yoshi007

laut Medienberichten soll ein Schaden von einer halben Milliarde Dollar entstanden sein


22.01.2012 18:56    |    Drahkke

Da ist das Geld wohl nicht alles in den Fuhrpark geflossen...


22.01.2012 19:18    |    Yoshi007

wahrscheinlich nicht...


22.01.2012 19:18    |    Audifan-74

Wo ist der Unterschied zu Rapidshare und Konsorten?

Warum wird die Telekom nicht abgeschaltet? Schließlich laufen die ganzen Daten über ihre Leitungen... sie stellen damit eine kriminelle Infrastruktur zur Verfügung und nehmen sogar noch Geld dafür !!


22.01.2012 19:18    |    Bert Benz

Gehören die vielen Autos überhaupt dem hässlichen Fettklops?

 

Die Harley war bestimmt eine Fat Boy.

 

Die US Justiz greift gnadenlos weltweit durch, in Deutschland völlig undenkbar.


22.01.2012 19:24    |    Yoshi007

ja die Karren gehörten "dem hässlichen Fettklops"


22.01.2012 19:28    |    CaptainSlow

Zitat:

Da können die Geschädigten ja darauf hoffen, über eine Versteigerung des Fahrzeugsparks wenigstens einen Teil des ihnen zugefügten Schadens wieder erstattet zu bekommen.

Oh ja, die armen Platten- und Filmfirmen werdens dringend nötig haben. :rolleyes:


22.01.2012 19:30    |    Magixx

Kann mir mal einer sagen, was der Bub (falsch) gemacht hat? Wer gibt wem das Recht seine "Autos" mal eben "einzuziehen" ??

 

Die geniale Geschäftsidee MegaUpload zu betreiben kann es ja wohl nicht gewesen sein. Wenn das illegal war/ist müssten 1639 anderer gleichförmiiger Uploadportale ebenfalls dicht gemacht werden und überall auf der Welt Autos von deren Betreibern einkassiert werden.

 

Also nochmal: Was hat der sich wirklich zu schulden kommen lassen ?


22.01.2012 19:31    |    Drahkke

Der Kerl hat die vielen Fahrzeuge ja nicht wirklich gebraucht. Der war beim Fahrzeugkauf genauso maßlos wie bei der Nahrungsaufnahme...:D

 

Was ihm und seinen Komplizen vorgeworfen wird, steht übrigens in dem im Header dieses Blogs eingefügten Bild.


22.01.2012 19:41    |    Yoshi007

Zitat:

22.01.2012 19:30 | Magixx Magixx

 

Kann mir mal einer sagen, was der Bub (falsch) gemacht hat? Wer gibt wem das Recht seine "Autos" mal eben "einzuziehen" ??

 

 

 

Die geniale Geschäftsidee MegaUpload zu betreiben kann es ja wohl nicht gewesen sein. Wenn das illegal war/ist müssten 1639 anderer gleichförmiiger Uploadportale ebenfalls dicht gemacht werden und überall auf der Welt Autos von deren Betreibern einkassiert werden.

 

 

 

Also nochmal: Was hat der sich wirklich zu schulden kommen lassen ?

laut FBI: "Die Gruppe trage über Megaupload.com und ähnliche Seiten die Verantwortung "für massive weltweite Internetpiraterie von verschiedensten urheberrechtlich geschützten Werken".


22.01.2012 19:44    |    Magixx

Zitat:

Drahkke

Was ihm und seinen Komplizen vorgeworfen wird, steht übrigens in dem im Header dieses Blogs eingefügten Bild.

Du meinst den Screenshot vom FBI ??

 

MegaUpload zu betreiben kann es ja wohl nicht gewesen sein. Wenn das illegal war/ist müssten 1639 anderer gleichförmiiger Uploadportale ebenfalls dicht gemacht werden und überall auf der Welt Autos von deren Betreibern einkassiert werden.

 

Also nochmal: Was hat der sich wirklich zu schulden kommen lassen ? Das weiß hier, wie sonstwo wohl auch niemand.


22.01.2012 19:46    |    Magixx

Zitat:

22.01.2012 19:41 | Yoshi007

 

laut FBI: "Die Gruppe trage über Megaupload.com und ähnliche Seiten die Verantwortung "für massive weltweite Internetpiraterie von verschiedensten urheberrechtlich geschützten Werken".

Schon klar, hab ich gelesen, Yoshi. Nur da sind wir an dem Punkt, dass die restlichen 1639 uploadportale ebenfalls *closed* werden müssen. -> und die Autos der Betreiber, .... bring me a trailer !!!


22.01.2012 19:48    |    Drahkke

Das FBI wird sich sicherlich nicht in die Karten schauen lassen und vorab ausposaunen, wann bei den übrigen 1639 Uploadportalen der Zugriff erfolgt und deren Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Soviel Realitätssinn muß sein.

 

Wie oben steht, haben die Typen auch noch in großem Stil Geld gewaschen.


22.01.2012 19:50    |    Yoshi007

Warst Du mal auf Megaupload? Dort konntest Du Musik, Filme, Bilder anschauen, runterladen, verbreiten.

 

Alles sicher ohne jegliche Rechte an den "Werken"... und damit es mit fullspeed uploaden/downloaden konntest musstest du zahlen


22.01.2012 19:55    |    Paddi_V8-Freak

Zitat:

Der Kerl hat die vielen Fahrzeuge ja nicht wirklich gebraucht. Der war beim Fahrzeugkauf genauso maßlos wie bei der Nahrungsaufnahme...

Das mit den Autos kann ich völlig nachvollziehen...wieso sollte man sich denn auch für eins entscheiden wenn man alle haben kann? ;)

 

Es erscheint mir allerdings auch seltsam dass VOR dem Prozess sein Hab und Gut konfisziert wird (was das allein den Steuerzahler kostet das ganze Zeug abzuholen) und scheinbar willkürlich eine der zahlreichen Plattformen hochgenommen wird.

Wahrscheinlich will man ein Exempel statuieren oder so...


22.01.2012 19:56    |    CaptainSlow

Zitat:

Das FBI wird sich sicherlich nicht in die Karten schauen lassen und vorab ausposaunen, wann bei den übrigen 1639 Uploadportalen der Zugriff erfolgt und deren Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Soviel Realitätssinn muß sein.

Gerüchten zufolge plante er ein legales Downloadportal für Musik, welches die großen Labels komplett umgangen hätte. Es hätte nur ihn und die Künslter gegeben. Sowas würde den großen Labels natürlich garnicht gefallen, weil es sie obsolet machen würde (was sie im Prinzip heute schon sind).


22.01.2012 19:57    |    Magixx

Zitat:

? 22.01.2012 19:50 | Yoshi007

Warst Du mal auf Megaupload? Dort konntest Du Musik, Filme, Bilder anschauen, runterladen, vervielfältigen.

Alles sicher ohne jegliche Rechte an den "Werken"... und damit es mit fullspeed uploaden/downloaden konntest musstest du zahlen

http://rapidlibrary.com/

rapidshare.com

raidrush.org

www.4shared.com

 

und und und damit bleiben noch 1635 andere die es zu erwähnen gibt. Auf allen diesen Seiten kannst du frisch, fromm, fröhlich, frei

Zitat:

" Musik, Filme, Bilder anschauen, runterladen, vervielfältigen. "

Also das Betreiben von Megaupload kann es definitiv nicht gewesen sein, das was ich dort tun kann/konnte, kann ich stand heute noch auf 1639 weiteren identischen Platformen tun.


22.01.2012 19:59    |    Drahkke

Naja, habt ihr euch auch mal die Vita von dem Kerl angeschaut? Der hat direkt nach der Schule die Laufbahn des Berufskriminellen eingeschlagen. Und saß dafür auch schon mehr als einmal im Knast. Von Reue keine Spur.


22.01.2012 20:08    |    mehrzehdes

das ist doch ein showprozess der medienmogule. davon hat kein bürger etwas. bemerkenswerterweise sind etliche tauschbörsen und andere upload-seiten noch am netz. bin mal gespannt, ob die vorwürfe auch nur annähernd haltbar sind.

kim schmitz ist ein geschäftsmann mit mut, ideen und realisationskompetenz. da sind neidkommentare unangebracht. berufskriminell ist als bezeichnung sicher völlig unangemessen. mit dem gesetz vormals in konflikt geraten sind auch so einige deutsche ehrenmänner.


22.01.2012 20:11    |    Drahkke

Alle 1639 Tauschbörsen auf einmal hochzunehmen, übersteigt auch die Möglichkeiten der Amerikaner und ihrer Verbündeten. Es geht ja hier nicht nur darum, die Tauschbörsen dichtzumachen, sondern auch die Organisatoren zu schnappen und zur Verantwortung zu ziehen.

 

Die Fahrzeuge werden übrigens erst einmal bis zur Verhandlung nur sichergestellt. Da das Anwesen jetzt leer ist, muß man das Material ja vor dem Zugriff Unbefugter bewahren.


22.01.2012 20:40    |    myinfo

Hi,

 

ergänzend eine Meldung von Spiegel-Online:

 

22.01.2012

 

Megaupload-Gründer

Kim Dotcom feiert Geburtstag im Knast

 

Von Anke Richter, Christchurch

 

"[...]

 

Warum erhielt Kim Dotcom eine Aufenthaltsberechtigung?

 

Das Schicksal von Kim Dotcom, geboren 1974 als Kim Schmitz in Kiel, beschäftigt Neuseeland. Vor allem die Frage, wie der schillernde Deutsche zur Aufenthaltsberechtigung gekommen ist.

 

Der Vier-Millionen-Staat am Rande des Pazifiks ist ein begehrtes Einwandererland, die Immigration schwierig. Das sah Kim Dotcom genauso: "Ein rares Paradies auf Erden" sei Neuseeland, atomfrei und friedlich. So warb Schmitz im vergangen Jahr in einem Interview mit dem "New Zealand Herald" um und für seine neue Heimat. Er und seine Frau "haben drei kleine Kinder und wollen, dass sie sicher und gesund in schöner Umgebung aufwachsen", sagte er.

 

Die finnische Staatsbürgerschaft besaß der 38-Jährige bereits. Seinen letzten Wohnort Hongkong hatte er dauerhaft zugunsten Neuseelands aufgegeben. Seine Kinder würden die Haustiere und die Natur dort lieben. Der protzige Lebemann, Ultra-Kapitalist und PS-Liebhaber, stellte sich plötzlich als besorgter Öko dar: "Ich bin langfristig nicht optimistisch und glaube, dass wir eine Zuwachs an internationalen Konflikten und Umweltverschmutzung sehen werden." Überbevölkerung und die "drastische Verringerung von Ressourcen" würden dazu führen, dass Neuseeland "eines der begehrtesten Länder der Welt" werde, mit einem "unermesslichen Reichtum".

 

Kim Dotcom spendet in Neuseeland

 

Zum nationalen Wohlstand wollte der schillernde Dotcom gerne beitragen. Er investierte zehn Millionen Neuseeland-Dollar in Staatsanleihen, spendete für die Erdbebenopfer in Christchurch und ein Kinderhilfswerk. Unter der Einwanderungskategorie "hoher Investor" wurde ihm 2010 die Aufenthaltserlaubnis erteilt, als nur einem von zehn Menschen mit gleichem Status in Neuseeland. In dem Interview mit dem "New Zealand Herald" erwähnte Kim Dotcom, dass er in Deutschland von Gerichten verurteilt worden sei, dies habe er auch gegenüber neuseeländischen Behörden angeben, obgleich die lange zurückliegenden Verurteilungen in Deutschland bereits aus dem Zentralregister gelöscht seien.

 

Dafür, dass Dotcom eine Aufenthaltsgenehmigung erhielt, musste sich jetzt Warwick Tuck, der Chef der Einwanderungsbehörde, öffentlich rechtfertigen. Mögliche "charakterlichen Nachteile" des Krösus seien durch den Vorteil für das Land aufgewogen worden, verteidigte dieser die Entscheidung. Die oppositionelle Labour-Partei kritisierte: "Dubiose Personen" könnten sich offensichtlich ins Land einkaufen.

 

Dotcom durfte die Millionen-Villa nicht kaufen

 

Ganz so einfach wurde es Schmitz auf dem Weg ins Paradies nicht gemacht. Mitte vergangenen Jahres - da ermittelte bereits das FBI gegen ihn - bemühte er sich um den Kauf des opulenten Anwesens nördlich von Auckland, das er vorerst als Feriensitz angemietet hatte und in dem die Verhaftung im Morgengrauen nun stattfand: Tennisplatz, Pool, Giraffenstatuen im Garten, 30 Bedienstete in schwarzen Uniformen, die in Golfwägelchen durchs 24 Hektar große Gelände kreuzen.

 

Ein Wohnsitz wie aus Hollywood, ein großer Fuhrpark, unterirdische Gänge. Die Besitzer boten das Luxusdomizil über Sotheby's zuletzt für 30 Millionen Neuseeland-Dollar zum Kauf an. Dotcoms Traum vom eigenen Familiensitz am Ende der Welt ging nicht in Erfüllung. So berichtete der "New Zealand Herald" kürzlich, dass Dotcom das von ihm bewohnte Anwesen nicht kaufen dürfe - weil er die "Good Character"-Kriterien nicht erfülle, die von Ausländern beim Landerwerb auf der Insel verlangt würden.

 

Schmitz wehrte sich öffentlich gegen die "Hasser", die ihm den Weg zu seinen ambitionierten Plänen versperrten: "Ich habe mir das Recht erarbeitet, im Jetzt und der Zukunft zu leben, nicht in der Vergangenheit." Er sei ein "erfolgreicher Geschäftsmann" mit "gutem Charakter" und würde Arbeitsplätze schaffen. Die Sympathie der Auckländer versuchte er zu gewinnen, indem er der Metropole ein Feuerwerk spendierte, das angeblich eine halbe Million NZ-Dollar gekostet haben soll. Das hielt weniger leicht zu beeindruckende Neuseeländer jedoch nicht davon ab, sich über Dotcoms angeblich dreiste Parkmanöver zu mokieren und über seine Rundfahrt im schwarzen Mercedes auf dem Gelände eines Golfplatzes.

 

[...]

 

Mitarbeit: Konrad Lischka

 

Link: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,810619,00.html

 

 

VG myinfo


22.01.2012 20:59    |    Yoshi007

interessanter Artikel, vielen Dank dafür!


22.01.2012 21:00    |    Daemonarch

Ich würd mich auf jeden Fall kaputtlachen, wenn sein Staranwalt ihn da ohne großes Federlesen wieder rausholt, und sogar seinen Besitz wieder freigibt.

So ohne weiteres können sie ihm da nämlich nicht allzuviel beweisen...

 

Vielleicht hätt er sich besser daran getan, sich in Russland einzuquartieren, da hätten die Amis nämlich nur

lange Gesichter gemacht und geschmollt.

 

 

Bin gespannt wie es weitergeht.


22.01.2012 21:03    |    Yoshi007

Den hat er ohne Zweifel. Robert Bennett gab am Freitag bekannt, dass er das Unternehmen vertreten werde.


22.01.2012 21:24    |    Harry999

die anklageschrift fehlt noch?

wer nachlesen moechte:

http://www.scribd.com/doc/78786408/Mega-Indictment


22.01.2012 21:36    |    Yoshi007

danke dir


22.01.2012 21:46    |    124er-Power

Hammer Fuhrpark, aber wie passt der A170 da rein? Ist das das Auto seiner Frau ? :D


22.01.2012 21:49    |    Magixx

Zitat:

? 22.01.2012 21:24 | Harry999

 

die anklageschrift fehlt noch?

 

wer nachlesen moechte:

 

http://www.scribd.com/doc/78786408/Mega-Indictment

Mein lieber Harry - wo findet man denn sowas ! Tolle Recherche ! Klasse Harry ! Liest sich spannend. Wie findet man sowas? Mit einfachem Goggeln hat das nix mehr zu tun, da braucht es schon Insiderkenntnisse, oder ?


22.01.2012 21:52    |    Yoshi007

die A Klasse war sicher für die Mitarbeiter...


22.01.2012 21:52    |    Harry999

@Magixx

der link ist mir auch nur im chat zugetragen worden.

mit fremden federn will ich mich nicht schmuecken. somit gilt der dank eher jemand anderm ;)


22.01.2012 22:08    |    Roland0815

Zitat:

Laut Medienberichten sollen Schmitz und seine Drahtzieher durch Megaupload über 175 Millionen US-Dollar verdient haben, davon alleine Kim Schmitz - laut FBI - etwa 42 Millionen US-Dollar (aktuell ca. 32,5 Millionen Euro).

Auja. Geld verdienen ist heute also illegal...

 

Passt irgendwie in die heutige Zeit.

 

Ausser dem Lambo und dem Cadillac sehe ich in der Sammlung jetzt keine besonders erwähnenswerten Fahrzeuge.


22.01.2012 22:11    |    Yoshi007

Geld verdienen nicht, nur das wie er es verdient ist laut US-Justitz nicht legal gewesen...


22.01.2012 22:12    |    124er-Power

Die sollten lieber erstmal vor der eigenen Haustüre Kehren!


22.01.2012 22:27    |    Roland0815

@Yoshi007: Es geht um den "Verdacht", dass Urheberrechtsverletzungen begangen wurden.

In DE zumindest ist man zumindest bis zur rechtskräftigen Verurteilung Unschuldig. Ja, ich weiss auch, dass die Amis mit Rechtsstaat seit 9/11 nicht mehr allzuviel zu tun haben. Aber das ist wohl die Vorbereitung darauf, wie die USA gedenken, in den nächsten 150 Jahren ihr Geld zu verdienen. Mit Patentsrechtstreits und Urheberklagen. Innovationen und Exportgüter sind ja seit Jahrzenten nicht mehr...


Deine Antwort auf "Autosammlung von Kim Schmitz beschlagnahmt"

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