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26.05.2014 23:24    |    xY2kx    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: 8L, A3, Audi

Endlich kam ich am Wochenende dazu den "neuen" Waschhandschuh von Wizard of Gloss zu testen.

Er hört auf den Namen Isbjörn und ist für 8,99€ zu haben (momentan als Aktion sogar für nur 7,49€).

Zum Vergleich trat der Petzoldt´s Waschhandschuh (ehemals Fix40) an.

 

Die Fasern der beiden Handschuhe unterscheiden sich doch recht stark. Während der Fix40 eher einzelne gerade Fasern hat, hat der Isbjörn dickere und "wuschigere" Fasern. Im Vergleich fast wie ein Stück Rasen und ein Stück Moos.

Der Isbjörn erscheint mir etwas weicher zu sein, was aber auch an der Art der Fasern liegen könnte.

Ebenfalls unterscheiden sie sich in der Form. Ich persönlich finde die leicht runde Form des Fix40 besser, aber das ist für mich nicht wichtig.

Von Innen fühlen sich beide Handschuhe in etwa gleich an.

 

 

Dann kommen wir mal zur Praxis.

Getestet wurden beide Kandidaten bei der selben Wäsche mit Dodo Juice Born to be Mild.

Nach dem ersten "Eintauchen" bemerkte ich, dass der Isbjörn etwas schwerer ist, also mehr Wasser aufgenommen hat. Der Unterschied ist aber nicht wirklich groß.

Danach ging´s dann endlich auf den Lack. Da ich in letzter Zeit sehr viel zu tun habe und das Wetter sonst auch nicht immer mitspielt, wurde mein A3 schon lange nicht mehr gewaschen. Also perfekte Testbedingungen.

Ich halte es an dieser Stelle mal kurz.

Beide gleiten genauso gut über den Lack und entfernen komplett den Schmutz. Beim Abtrocknen konnte ich keine Verfärbungen auf meinem weißen Moby Dick erkennen.

 

Zur Famile der Isbjörns gehören auch noch drei Waschpads in verschiedenen Größen.

-S 14x10cm - 2,49€

-M 18x14cm - 3,99€

-L 24x18cm - 5,49€

 

Diese bestehen aus dem gleichen Material, wie der Handschuh. Ich habe hier das Pad in Größe S, welches ich auch natürlich mitgetestet habe.

Perfekte Stellen dafür waren meine neuen Felgen, sowie die Einstiege. Dafür ist das Pad meiner Meinung nach bestens geeignet. Es liegt wegen der Größe sehr gut in der Hand und kommt auch überall hin.

Auf einem der Fotos kann man gut erkennen, dass das Pad genau zwischen die Speichen der Felgen passt.

Weiterer Vorteil ist, dass man durch die kompakten Abmessungen präziser Arbeiten kann. So ist die Gefahr viel geringer, dass man die falschen Bereiche an den Einstiegen nass macht, oder im Fett der Scharniere landet.

 

 

Der größte Unterschied zwischen den Isbjörns und dem Fix40 ist aber das Auswaschen.

Beim Fix40 habe ich immer das Problem, den Schmutz wieder herauszuwaschen. Selbst in der Waschmaschine (mit Nölle) wird er nicht wirklich sauber.

Nach der Autowäsche sah dieser sehr dreckig aus, der Isbjörn hingegen sieht fast aus wie neu. Selbst das Pad sieht besser aus, obwohl es beim Waschen durch die Felgen und insbesondere ein paar Stellen der Radläufe schon fast schwarz war.

Das ist ein dicker Pluspunkt, da ich lieber mit einem sauberen Waschhandschuh über den Lack gehe und so die Kratzergefahr minimieren kann.

 

 

Fazit:

Der Isbjörn Waschhandschuh ist ein weitere super Produkt von WoG. Er kann locker mit dem Fix40 mithalten oder hat sogar die Nase vorn. In Zukunft werde ich ihn wohl als "Haupthandschuh" nutzen, da er sich einfach besser auswäschen lässt und die anderen Eigenschaften etwas gleich sind.

Die Pads sind genauso gut (da gleiches Material) können aber durch die verschiedenen Größen flexibler eingesetzt werden.

Wenn man noch bedenkt, dass der Isbjörn 8,99€ kostet und der Fix40 14,99€, ist es für mich nicht schwer den Sieger dieses Vergleichs zu küren; den Isbjörn.

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14.12.2013 17:48    |    xY2kx    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: 8L, A3, Audi

Wegen des Philips Event gestern, musste mein Auto mal wieder gründlich gewaschen werden. Bei diesem Wetter mach ich das eher selten, aber es musste ja sein^^

Nach dem Regen heute Nacht, konnte ich nun ein paar Fotos für den Vergleich machen.

Der Auftrag beider Mittel liegt nun ungefähr 2 1/2 Monate zurück.

Siehe Teil 1

 

 

Links Collinite, rechts ShieldLinks Collinite, rechts ShieldColliniteColliniteShieldShield

 

 

Immer noch ist der Unterschied relativ klein, das Shield hat beim Beading einen Hauch Vorsprung, wie ich finde. Obwohl eigentlich beide nicht mehr zufriedenstellend sind. Die Fotos habe ich extra in Originalgröße gelassen, damit sich jeder selbst ein gutes Bild von machen kann.

Beide Mittel sind noch an jeder behandelten Stelle vorhanden.

 

Ergänzung:

Ich habe nochmal meine Fotos durchsucht und diese zeigen das Beading ganz gut.

 

5 Tage nach dem Auftrag

 

Links Collinite, rechts ShieldLinks Collinite, rechts ShieldShieldShieldColliniteCollinite

 

Es sieht schon gut aus. Nur vereinzelt sind ein paar Tropfen nicht schön rund.

 

 

3 Wochen nach dem Auftrag

 

ColliniteColliniteShieldShield

 

Immer noch gut, aber die Anzahl unschöner Tropfen ist schon größer.

 

In etwas weniger als 2 Monaten hat sich das Beading also komplett verändert.

Auffallend, dass beide Mittel immer ungefähr gleich auf sind.

 

Ich bin schon davon enttäuscht, kann mir aber nicht erklären, woher die großen Unterschiede zu anderen Usern herkommen.

Die Verarbeitung sollte eigentlich nicht das Problem sein (siehe Teil 1).

 

 

Zwischenfazit: Momentan ist für mich das Shield ein ganz kleines Stück vor dem Collinite. Vor allem wegen der leichten Verarbeitung. Nach rund 2 1/2 Monaten sind sie etwa gleich auf, auch wenn nicht zufriedenstellend. Ich bin weiterhin gespannt, welches Mittel wann richtig aufgibt.


03.11.2013 15:36    |    xY2kx    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: 8L, A3, Audi

Viele, die sich in ihrem Auto an einem Lederlenkrad erfreuen können, kennen das: Mit der Zeit wird es immer unansehnlicher.

Mit der richtigen Lederpflege kann man dies ja verzögern, allerdings war da bei meinem alten A3 nichts mehr zu machen.

Das Leder war richtig abgenutzt, glatt und speckig.

Optisch aber auch haptisch ein Graus.

Eigentlich hatte ich schon lange vor, das Lenkrad neu beziehen zu lassen, bin aber nie dazu gekommen.

Letzens habe ich mich dann endlich mal an die Sache gesetzt und auf Ebay Angebote verglichen.

Am Ende habe ich mich dann für den Anbieter Lederraeder_Eu entschieden, da dort der Preis mit 80€ sehr günstig ist und die Bewertungen auch vielversprechend sind. Laut Beschreibung wird Automobilleder nach DIN Normen benutzt, was ein Mindestmaß an Qualität garantieren sollte.

 

Mein altes Lenkrad war komplett mit normalen Glattleder bezogen. Ich entschied mich für´s Neue für Nappaleder oben/unten und perforiertes Leder links/rechts. Dazu noch Nähte in den S-Line Farben (Rot, Schwarz, weiss). Dies kostete auch keinen Aufpreis, obwohl im Angebot angegeben.

 

Normalerweise schickt man sein Lenkrad dort hin und dann wird dies bearbeitet. Da ich mein Auto eigentlich jeden Tag benutze fragte ich, ob ein gleiches Lenkrad auf Lager wäre, was dann fertig gemacht werden würde (das Alte wird dann zurückgeschickt).

Ein passendes war da und dies kam dann nach nicht ganz einer Woche bei mir an.

 

Mit dem neuen Lenkrad bin ich auf jeden Fall zufrieden. Kein Vergleich mit dem Alten.

Es sieht super aus und fühlt sich auch sehr gut an. Es hat sich definitv gelohnt, gerade bei dem Preis.

An manchen Stellen gibt es leichte Ansätze von Falten, aber nichts Schlimmes und da bin ich eigentlich penibel.

Auf jeden Fall eine super Möglichkeit den Innenraum wieder aufzuwerten. Vor allem kann man bei den meisten Anbietern auch sein altes Gummi/Kunstoff Lenkrad beziehen lassen.

Ich kann es bis jetzt nur weiter empfehlen.

 

 

 

Alt - NeuAlt - Neu

Alt - NeuAlt - Neu

S-Line NähteS-Line Nähte

 

NeuNeu


08.10.2013 19:26    |    xY2kx    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: 8L, A3, Audi

Hier gibt´s ein kleines Beispiel, wie schnell man sehr gute Ergebnisse im Bereich der Fahrzeugpflege erzielt.

Es geht um meine B-Säulenabdeckung, die in einem sehr schlechten Zustand war. Diese ist bei mir nicht in Wagenfarbe, sondern schwarz.

Keine Ahnung ob lackiert, pulverbeschichtet oder doch was anderes. Die Oberfläche ist sehr rau und Klarlack ist definitv auch keiner drauf.

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp ;)

Dieses Teil hatte ich bei meiner Erstaufbereitung im Frühjahr völlig außer acht gelassen. Ich hatte keine kleinen Pads und ich wusste auch gar nicht, ob das Teil überhaupt "polierbar" ist.

Ein Freund hat mir für die Lupus Exzenter den kleinen Stützteller samt Pad geliehen.

So konnte ich eben ausprobieren, was da so möglich ist.

 

So sah es vorher aus:

 

VorherVorherVorherVorherVorherVorher

 

 

Also schnell das Teil gereinigt und dann mit der 2500er Menzerna losgelegt.

Schon nach einer Minute auf Stufe 6 hat sich der Anblick des Teils komplett verändert.

Da aber 1-2 fiese Kratzer noch drin blieben, musste ich noch länger ran, auch wenn man diese kaum gesehen hat. Aber wenn, dann richtig^^

Da die Abdeckung ja nicht sonderlich groß ist und sich dementsprechend erwärmt, musste ich zwischendurch immer mal wieder warten, bis es wieder abgekühlt ist.

Ich würde sagen, pro Seite habe ich so 10-20 Minuten gebraucht.

 

Ein Problem trat bei der Sache aber auf. Den Übergang von poliert zu unpoliert konnte ich selbst nach mehreren Durchgängen nicht angleichen. Dies ist, zumindest im Scheinwerferlicht, aber nur leicht zu sehen.

Wenn man sowas direkt in einem Stück macht, gibt´s auch keine Probleme.

 

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nicht nur die Kratzer sind raus, sondern die Oberfläche wirkt dunkler und glänzt mehr als vorher.

 

Jetzt kommen wir natürlich zum Wichtigsten, die Bilder.

 

50/5050/5050/5050/5050/5050/50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NachherNachherNachherNachherNachherNachher

 

NachherNachherNachherNachherNachherNachher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Durch die Politur der Abdeckung bekam das ganze Auto direkt ein viel hochwertigeres Aussehen. Dabei war dies sehr schnell und einfach erledigt. Mit den richtigen Mitteln und Werkzeugen kann man einiges erreichen.


05.10.2013 16:38    |    xY2kx    |    Kommentare (4)

Da ich einer der 100 "Tester" für diverse Armor All Produkte bin, startete ich mal einen Vergleich zwischen der Armor All Versiegelung "Shield" und dem Klassiker unter den Wachsen "Collinite #476s".

 

 

 

Da ich etwas skeptisch den Armor All Produkten gegenüber stehe, durfte sich das Shield nur auf eine Hälfte des Daches breit machen.

 

 

Zur Vorarbeit: Das Dach wurde mit der Lupus Exzenter und der 2500er Menzerna poliert und mit Isopropanol gereinigt, um einen guten Untergrund herzustellen, sowie gleiche Bedingungen zu bieten.

Danach das Dach in zwei Hälften unterteilt und schon kann´s losgehen.

 

 

 

 

 

 

Verarbeitung:

Wie gewohnt wird das Collinite (Hartwachs) per Schaumstoffpad dünn aufgetragen. Nach dem Ablüften (Fingerwischtest) wird dies dann per Microfasertuch abgenommen. Bei richtiger Ablüftzeit geht dies relativ leicht und mit ein paar mal Wischen ist es auch schon erledigt. Der Geruch ist leider nicht so angenehm. Dies ist zwar nicht allzu wichtig, würde das Wachsen aber erfreulicher gestalten.

Das Shield, welches in flüssiger Form vorliegt, wird auch per Schaumstoffpad aufgetragen. Ich habe eines von mir benutzt, auch wenn mitgelieferte ganz ok aussieht.

Laut Anleitung soll man eine Verschlusskappe nehmen. Naja, wenn man sich die Flasche mal so anschaut, ist es fraglich, wie man das machen soll, aber das soll wohl auch eher als Hilfe für "Unerfahrene" dienen. Der Verbrauch ist, soweit man ein Hartwachs überhaupt mit einer Flüssigversiegelung vergleichen kann, viel höher als beim Collinite. Ich würde vermuten, dass man mit der Dose 476s mind. 10 mal mehr Autos wachsen kann.

Das Shield benötigt keine Ablüftzeit, also auftragen und direkt wieder abnehmen. Nicht antrocknen lassen. Das Abnehmen gestaltet sich erfreulich einfach, sogar noch viel einfacher als beim Collinite. Je nach MFT reicht schon einmal Wischen, um die Produktreste komplett zu entfernen. Zudem riecht es auch ganz angenehm. Das mitgelieferte MFT würde ich aber nicht an meinen Lack lassen

Bei der Verarbeitung hat das Shield klar die Nase vorn.

 

 

Beading:

Zumindest mit dem Hochdruckreiniger stellt sich bei der Tropfenbildung kein wirklicher Unterschied ein. Größe, sowie Form sind in etwa gleich.

Ich bin gespannt, wie sich dies mit der Zeit ändert.

 

Links Collinite, rechts ShieldLinks Collinite, rechts ShieldColliniteColliniteShieldShield

 

 

Zur Standzeit kann ich natürlich noch nichts sagen, werde es aber zum entsprechenden Zeitpunkt noch tun (Teil 2).

 

 

Preis:

Das Shield (500ml) ist für 17€ zu kriegen, ebenso das Collinite (266g).

Bedenkt man, dass man mit dem Collinite viel mehr Behandlungen durchführen kann, gewinnt dies klar in dieser Kategorie.

 

Zwischenfazit: Das Shield schlägt sich doch besser, als erwartet. Sollte es eine ähnliche oder höhere Standzeit, wie das Collinite erreichen, wäre es eine sehr gute Alternative. Dies wird sich noch zeigen. Allerdings ist es im Vergleich teuer.


21.09.2013 20:09    |    xY2kx    |    Kommentare (3)

Heute habe ich mit der "Winteraufbereitung" angefangen und so konnte ich das Blue Kangaroo und das Marlin Trockentuch von Wizard of Gloss in der Praxis testen.

Infos und erste Eindrücke gibt´s HIER .

 

Das Marlin hatte mit erschwerten Bedingungen zu tun. Das Collinite ist mittlerweile am Ende und so lag auf dem Lack eine durchgehende Wasserschicht.

 

 

Normalerweise ziehe ich das Tuch an beiden Ecken über´s Auto, was hier aber nur schwer möglich war. Das Marlin saugte sich quasi am Lack fest. Einmal gefaltet und dann ging es ohne Probleme weiter. Insgesamt war es kein Problem das ganze Auto mit dem XL zu trocknen. Beim L hätte ich da Bedenken, zumindest was normalgroße Autos angeht. Wenn man sonst mit dem Moby Dick arbeitet, merkt man, dass es im Gegensatz zum Marlin noch einige Reserven besitzt. Aber Hauptsache man kriegt das Auto komplett abgetrocknet und das geht mit dem Marlin ohne Probleme. Die Wasserspuren, die das Tuch zurücklies waren größer als gewohnt, allerdings trockneten diese wie erwartet rückstandslos ab. Ich bin wohl vom MB zu verwöhnt^^

Das Lupus Super Plush war beim Golf 6 eines Freunden kurz zuvor überfordert. Dieses lies so viel Wasser zuück, dass nach dem Trocknen unnschöne Wasserflecken blieben.

Durch die momentan kühlen Temperaturen und das sehr kalte Waschwasser wurde beiden Tüchern aber auch einiges abverlangt.

 

 

Fazit: Wir erwartet ist das Marlin ein sehr gutes Tuch, um das Auto problemlos komplett zu trocknen. Durch den dünneren Stoff ist es handlicher als das Moby Dick, was aber trozdem mein Favorit bleibt.

Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist hier überaus gut, sodass auch preisbewusste Einsteiger hieran gefallen finden werden.

 

 

Weiter zum Blue Kangaroo.

 

 

Benutzt habe ich es heute zum Abnehmen von Wachs (Collinite), was ich auch als Hauptaufgabe dieses Tuchs sehen würde.

Dies ging mit dem Blue Kangaroo schnell, gründlich und schonend. Man muss nicht oft über die gleiche Stelle gehen, was wiederrum bedeutet, dass der Lack geschont wird. Mit dem Fury Bee war dies z.B ein bisschen schwieriger. Durch den dicken Stoff verteilt sich die Kraft, die man auf das Tuch ausübt besser und das Wachs lässt sich so gleichmäßiger abnehmen. Das verringert dann auch die Gefahr von Kratzern.

Es hinterlässt auch keinen Staub auf dem Lack, was mir mit anderen Tüchern ab und an mal passiert.

 

Fazit: Das Blue Kangaroo gefällt mir sehr gut. Es ist sehr weich und meistert seine Aufgabe mit Bravour. Zudem ist der Preis von 5 € unschlagbar.


18.09.2013 22:27    |    xY2kx    |    Kommentare (56)

Heute haben ein Freund und ich mal einen kleinen "Theorietest" für ein paar Trockentücher gestartet.

 

Dabei waren

-WoG Moby Dick XL, 17€

-WoG Marlin XL, 10€

-WoG Marlin L, 7€

-Orange Drying Towel, 14€

-Lupus Super Plush 530, 10€

 

 

Warum Theorie?

Wir haben erstmal nur die Wasseraufnahme der Tücher gemessen (ein Praxistest wird folgen).

Versuchsaufbau:

Die Tücher wurden alle in trockenem Zustand gewogen, in einem Wassereimer komplett durchnässt und danach auf unserer provisorischen "Wäscheleine" aufgehangen.

Nachdem sie fast augehört haben zu tropfen, wurden sie nochmals gewogen. Alle Tücher blieben etwa gleich lange auf der Leine, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

 

Als Erstes ein Vergleich des wirklichen Flächengewichts mit der Herstellerangabe.

 

 

Dann zu dem Wichtigsten. Ich habe die absolute und Flächenbezogene Wasseraufnahme berechnet, um so besser Vergleichen zu können.

 

 

 

 

Kommen wir also zum Ranking:

 

Wasseraufnahme:

1. WoG Moby Dick XL - 5570 g/m²

2. WoG Marlin L/XL - ~4000 g/m²

3. Lupus Super Plush 530 - 2441 g/m²

4. Orange Drying Towel - 2420 g/m²

 

 

Preis/Leistung:

1. WoG Marlin XL 212 g/€

2. Moby Dick XL 177 g/€

3. WoG Marlin L 162 g/€

4. Lupus Super Plush 530 131 g/€

5. Orange Drying Towel 101 g/€

 

 

Wie man sieht, gibt es da große Unterschiede, auch beim Preis/Leistungs Verhältnis. So nimmt das Marlin XL mehr als doppelt so viel Wasser für´s Geld auf, wie das Orange Drying Towel.

So ist, wie ich finde, das neue Marlin nicht nur ein super Einsteigertuch, sondern auch für die "Geübten" hier zu empfehlen.

Ich bevorzuge trotzdem mein Moby Dick, warum sieht man ja oben in der Tabelle.

 

Solch ein Ergebnis hatte ich nach dem ersten optischen Vergleich schon erwartet. Bis auf das Orange Drying Towel sind dies langflorige Tücher, die mir persönlich auch besser gefallen, da diese insgesamt weicher sind und evtl. vorhandener Schmutz nicht so weit in die Fasern gelangen kann. Dafür sind kurzflorige Tücher aber dünner und handlicher.

 

Wenn ich nächster Zeit die Möglichkeit besteht, werde ich alle Tücher nochmal einem richtigen Praxistest unterziehen, wobei ich vermute, dass sich an dem Ranking nicht viel tun wird.

 

 

Orange Drying TowelOrange Drying Towel

Lupus Super Plush 530Lupus Super Plush 530

WoG Marlin LWoG Marlin L

 

WoG Marlin XLWoG Marlin XL

WoG Moby Dick XLWoG Moby Dick XL

 

(Die Dosen wurden natürlich nicht mit gewogen.)


16.09.2013 00:27    |    xY2kx    |    Kommentare (6)

Im Folgenden geht´s um das Meguiars Hyper Dressing, eine Kunstoffpflege, die hautpsächlich für das schnelle Aufhübschen des Motorraums benutzt wird.

In der Gallone kostet es etwas unter 100€, was natürlich sehr viel ist, allerdings kann man es je nach gewünschten Glanzgrad verdünnen.

1:1 für Hochglanz

1:2 für mittleren Glanz

1:3 für Seidenglanz

1:4 für natürlichen Glanz

 

Damit könnte man massig Autos behandeln, also sollte man bei Interesse Gleichgesinnte fragen, ob sie etwas von dem Mittel gebrauchen können. Somit verringert sich der Preis dann wieder ganz schnell.

Für den "normalen Anwender" gibt´s noch das Engine Dressing, welches aber (offiziell) nicht zur Verdünnung vorgesehen ist. Dies kostet dann 15-20€ für 473ml. Dies habe ich noch nicht getestet.

 

Vor dem Hyper Dressing empfiehlt es sich, den Motorraum grob zu reinigen, denn dies übernimmt das Mittel nicht. Dazu habe ich einfach APC 1:10 bzw. 1:5 benutzt und mit einem Pinsel aufgeschäumt.

Dies geht eigentlich recht zügig und das obwohl mein Auto schon was älter ist und wohl nicht so oft eine Motorraumreinigung gesehen hat.

Das Hyper Dressing wurde ich einem Verhältnis von 1:4 - 1:3 mit destillierten Wasser verdünnt, in eine Sprühflasche gefüllt und gleichmäßig im gesamten Sichtbereich des Motorraums verteilt. Alle Teile sollten gleichmäßig bedeckt sein, trotzdem sollte man versuchen sparsam zu arbeiten, damit keine "Pfützen" entstehen.

Dann einfach Haube zu und am nächsten Tag das Ergebnis bewundern. In der Zeit sollte nach Möglichkeit nicht gefahren werden, da Hitze evtl. die Wirkung beeinflussen könnte und Dreck auf der feuchten Oberfläche wunderbar haftet.

Ich musste danach noch 3 km nach Hause fahren, was aber kein Problem war.

Am nächsten Tag war ich erstaunt und enttäuscht zugleich. Einerseits sah der Motorraum direkt ganz anders und neuer aus, allerdings war er auch fleckig und speckig am glänzen.

Also habe ich alle Teile gründlich nachgewischt, was insgesamt aufgrund der kleinen Ecken etc. nicht ganz so leicht ist.

Danach war ich direkt viel zufriedener.

 

Die "nassen" Flecken waren halbwegs verschwunden und der Glanz reduzierte sich. Leider sah jetzt die Motorabdeckung nicht mehr so schön gleichmäßig schwarz aus. Dies hat sich auch nach mehreren Tagen nicht wirklich gelegt. Da der Kunstoff bisher komplett unbehandelt war, kann es gut sein, dass sich dies bei einer erneuten Anwendung legt.

Diese Behandlung ist nun schon 2-3 Monate her und immer noch sieht der Motorraum top aus. Kein Abwaschen durch Regen oder Ähnliches. Dreck haftet, soweit ich das beurteilen kann, auch nicht stärker an den Teilen, als vorher. Einfach kurz drüber wischen und alles ist wieder sauber. Die beiden letzten Fotos zeigen den ungereinigten Zustand nach 2 1/2 Monaten.

 

 

VorherVorher

Nachher ohne NaschwischenNachher ohne Naschwischen

Nachher ohne NachwischenNachher ohne Nachwischen

 

 

Deutliche FleckenDeutliche Flecken

Nachher mit NachwischenNachher mit Nachwischen

Nachher mit NachwischenNachher mit Nachwischen

 

 

Nach 2 1/2 MonatenNach 2 1/2 Monaten

Nach 2 1/2 MonatenNach 2 1/2 Monaten

 

 

 

Fazit: Das Hyper Dressing gefällt mir sehr gut. Mit minimaler Arbeit, kann man ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Durch das Sprühen, werden auch Ecken, Schläuche und sonstige knifflige Stellen erreicht und verschönert. Dazu ist es anscheinend noch relativ standfest, was bei dem bisschen Arbeit für eine Auffrischung aber auch nicht wirklich schlimm wäre, wenn dies nicht so wäre.

Ich würde aber das nächste Mal nur eine 1:4 Mischung (oder noch weniger) benutzen. Das muss man selbst testen.


14.09.2013 14:12    |    xY2kx    |    Kommentare (9)

Da meine Felgen durch den Vorbesitzer ziemlich rampuniert waren, wollte ich diese selbst neu lackieren. Dazu müssen diese natürlich erstmal gereinigt werden. Da hier oft der Alu Teufel empfohlen wird, bestellte ich mir ihn einfach.

Es gibt ihn einmal in grün und rot. Der grüne ist milder und säurefrei. Der rote ist stärker, dafür aber nicht säurefrei, weshalb er mit Vorsicht zu benutzen ist. Kunststoff wird schnell angegriffen, also nicht auf Radkappen anwenden.

Da ich lieber sicher gehen wollte, habe ich mir den grünen bestellt.

Hinweis: Bei Felgenreiniger empfiehlt es sich geeignete Schutzausrüstung wie Handschuhe zu tragen. Beim Arbeiten mit Bürsten o.Ä sollte eine Schutzbrille getragen werden, um Spritzer in den Augen zu vermeiden.

 

 

Die Felgen waren nicht versiegelt und sind bestimmt schon ein paar Jahre ohne richtige Wäsche unterwegs gewesen. Also schon ein Härtefall, würde ich behaupten.

Der Reiniger wird einfach auf die (nicht heißen) Felgen gesprüht. Durch den punktuellen Strahl ist der Verbrauch sehr hoch. Dies kann man verringern, wenn man ihn mittels weichem Tuch o.Ä. verteilt. Auf jeden Fall Handschuhe tragen.

 

Dann 3-5 Minuten einwirken lassen. Bei Felgenreinigern sollte man sich halbwegs an die Zeiten halten, da diese zum Teil sehr aggressiv sein können und so evtl. den Lack beschädigen können.

Während der Einwirkzeit kann man schon erkennen, wie sich der Reiniger rot/lila färbt. Dies zeigt, dass er mit dem Schmutz reagiert.

 

 

Danach einfach mit einem Hochdruckreiniger gründlich die Felge behandeln. Der meiste Dreck wird jetzt schon weg sein. Der Rest lässt sich nun meist ganz einfach mit einem Lappen entfernen, ganz ohne Kraftaufwand.

Bei hartnäckigen Ablagerungen empfiehlt es sich beim Auftragen mit einem Pinsel nachzuhelfen und die Prozedur noch einmal zu wiederholen. Um Kratzer zu vermeiden, sollte man keinen Pinsel mit Metallumrandung benutzen (wie auf dem Foto).

Bis auf Kleberreste und kleine Dreckpartikel, die nur durch Kneten zu entfernen sind, hat der Alu Teufel den Schmutz komplett entfernt.

 

In den Klarlack hatte sich bei mir schon so mancher Dreck gefressen, was sich nur durch Polieren beseitigen lassen würde. Da ich diese ja eh lackieren wollte, war es aber nicht notwendig.

Ich war echt erstaunt, wie gut dieser Reiniger wirkt. Ich musste nirgendwo schrubben oder mit Kraftaufwand arbeiten.

Nach solch einer intensiven Reinigung sollte man die Felgen versiegeln, dann reicht es während der Saison mit ganz normalen Shampoowasser die Felgen zu putzen. Ein Mittel dazu ist z.B das Finish Kare 1000P.

 

 

Einen negativen Punkt gibt es aber. Bei mir hat es an manchen Stellen der Reifen braune Flecken hinterlassen (siehe Bild oben). Nach gründlicher Reinigung mittels Spülbürste und Behandlung mit Koch Chemie Plast Star, war davon aber nichts mehr zu sehen. Dazu muss man aber auch sagen, dass die Reifen schon etwas älter sind und auch nie "gepflegt" worden sind.

 

Fazit: Der Alu Teufel grün ist ein top Felgenreiniger, der ohne Schrubben selbst langjährigen Dreck entfernt und dabei den Lack nicht angreift. Sehr empfehlenswert.


13.09.2013 22:42    |    xY2kx    |    Kommentare (7)

Hier geht´s um die Lederaufbereitung meines A3, Alter ganze 16 Jahre.

 

Die verwendeten Produkte sind:

-Colourlock Lederreiniger stark

-Colourlock Lederbürste

-Lexol Leder Conditioner

 

 

 

 

Die ganze Prozedur führte ich schonmal mit dem Lexol Lederreiniger ohne Bürste durch, allerdings brachte dies keinen Erfolg, weswegen ich mir den Colourlock Reiniger bestellte. Das Ergebnis sehr ihr jetzt.

 

Zunächst geht´s an Reinigen. Dazu nahm ich die Bürste, goss etwas Reiniger drüber und dann konnte es auch schon los gehen. Allerdings ist so die Schaumbildung der gering und man muss viel Reiniger benutzen. Abhilfe schafft ein Eimer Wasser, in den man die Bürste ab und zu leicht eintunken kann. Schon läuft es direkt viel besser.

Ich empfehle auf jeden Fall die Bürste zu benutzen, da man sonst nicht richtig in die Narbung des Leders kommt und man es so nicht anständig reinigen kann.

 

Am besten nimmt man sich immer Teilflächen vor, da je nach Temperatur und Leder der Schaum/Reiniger schnell eintrocknet. Also gut aufschäumen und ruhig etwas länger schrubben, dann mit einem feuchten Baumwolltuch nachwischen. Dazu eignet sich "Näckten" von Ikea sehr gut, da es auch nur 30 Cent/Stück kostet. Da kann man sich schonmal 10-20 Tücher zulegen.

Bei Teilen, die wohl länger keine Pflege gesehen habe, sollte man diese Prozedur wiederholen.

Was man da alles rausholen kann, sieht man sehr gut auf dem Bild unten.

 

Es empfiehlt sich dabei Teile in der Nähe abzudecken, da durch die Bürste schon einige Spritzer durch die Gegend fliegen. Diese sind aber problemlos entfernbar. Wenn man eh eine komplette Innenreinigung vorhatte, kann man das abdecken auch sein lassen.

Was beim Arbeiten etwas nervt ist, dass einem die Bürste schnell aus der Hand gleitet, da sie in Verbindung mit dem Reiniger sehr glatt ist. Außerdem sollte man aufpassen, wenn in der Nähe empfindliche Teile sind, da die Bürste komplett aus Holz besteht. Eine Variante mit Gummiüberzug fände ich sehr von Vorteil.

Die Sitze der Rückbank habe ich einfach schnell ausgebaut. Diese sind bei mir einfach nur mit Metallstangen in die Karosserie eingehakt.

 

VorherVorherVorherVorherOben vorher, unten nachherOben vorher, unten nachher

 

 

Oben vorher, unten nachherOben vorher, unten nachherGut aufschäumenGut aufschäumenDreck der letzten JahreDreck der letzten Jahre

 

 

Beifahrersitz vorherBeifahrersitz vorherBeifahrersitz nachherBeifahrersitz nachherNach ReinigungNach Reinigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Reiniger hat, wie man sieht, sehr gute Arbeit geleistet. Das Leder ist sauber und glänzt nicht mehr so speckig, sondern ist wieder schön matt.

Jetzt ist das Leder allerdings komplett ungeschützt und das sollte schnell geändert werden, um es geschmeidig zu halten und gegen UV-Strahlung zu schützen. Dafür kam dann der Lexol Leder Conditioner zum Einsatz.

Einfach auf ein Baumwolltuch- oder Pad sprühen und auf´s Leder auftragen. Ein sparsamer Auftrag reicht. Es sind auch mehrere Aufträge möglich, wenn das Leder sehr "durstig" ist, aber immer nur dünn auftragen.

Nach 30 Minuten mit einem Baumwolltuch nachreiben und 1-3 Stunden trocknen lassen.

 

Leider vernichtet bei mir der Leder Conditioner das matte Aussehen und lässt das Leder glänzen wie zuvor. Trotz sparsamen Auftrag und intensiven Nachpolieren. Ein paar User hier haben nicht dieses Problem, ich allerdings schon. Auch ein paar Monate später bei einer erneuten Reinigung wieder das Gleiche.

Daher werde ich mir mal in Zukunft von einem Freund die Petzoldts Lederpflege ausleihen und wenn dies auch nichts sein sollte, muss wohl die Colourlock Pflegemilch her.

 

 

VorherVorher

Nach der LederpflegeNach der Lederpflege

 

 

Fazit: Vom Colourlock Reiniger bin ich begeister. Er liefert echt ein top Ergebnis. Der Preis ist zwar nicht ohne, allerdings ist er auch sparsam anzuwenden.

Der Lexol Leder Conditioner macht bei mir dieses matte Ergebnis aber wieder zunichte. Der Zeitaufwand betrug bei der ersten Reinigung ca. 5 Stunden, bei der zweiten ca. 2-3 Stunden.


13.09.2013 18:04    |    xY2kx    |    Kommentare (9)

Hier geht´s um die beiden neuen MFT Blue Kangaroo und Marlin von Wizzard of Gloss, die spätestens nach dem Wochenende im Shop erhältlich sein werden.

 

Kommen wir erstmal zum Blue Kangaroo.

Dies ist ein 40x40cm großes, 850gsm schweres MFT, welches auf den ersten Blick wirklich einen guten Eindruck macht.

Es ähnelt dem Blue Fox, welches aber nicht ganz so schwer ist. Im Vergleich wirkt das Blue Fox etwas flauschiger, da dies nicht so dicht ist, aber insgesamt ist das Blue Kangaroo einfach viel weicher und gefällt mir auch eindeutig besser. Ich würde behaupten, dass es sich für die Abnahme von Wachs hervorragend eignet. Ein entsprechener Praxistest wird folgen, wenn sich das Wetter mal wieder bessert. Gleiches gilt für das nächste Tuch.

 

Blue KangarooBlue Kangaroo

Blue Kangaroo NahansichtBlue Kangaroo Nahansicht

Links Blue Kangaroo, rechts Blue FoxLinks Blue Kangaroo, rechts Blue Fox

 

 

Das Marlin ist ein Trocknungstuch mit 700gsm, welches in L 70x40 und XL 90x60cm verfügbar ist. Es ist von der Art wie das Moby Dick, welches allerdings schwerer und dichter ist (1200gsm). Im Vergleich dazu ist es leichter und dünner, was für den Ein oder Anderen von Vorteil sein könnte. Je nach Bauteil empfinde ich das Moby Dick XL etwas unhandlich, auch da es bei mehrmaligen Falten sehr dick wird. Dies liegt aber in der Natur der langflorigen und dichten Tücher. Zur Not habe ich noch ein Moby Dick in S parat.

Auch diese Tücher machen einen sehr weichen Eindruck. Die Struktur ist wie beim Blue Kangaroo. Ausgebreitet fällt auf, dass die Nähte etwas schief sind. Dies liegt wohl daran, dass das Material im Vergleich zu anderen relativ flexibel/dehnbar ist. Da sich dies nicht auf die Funktionalität auswirkt empfinde ich dies als vollkommen ok.

Bei der ersten Handwäsche - die ich immer bei neuen Tüchern mache - fielen mir direkt zwei Dinge auf. Die beiden MFT bluten fast gar nicht aus. Das Wasser war nach dem Waschen noch fast klar. Trotzdem sollte man diese bei den ersten Wäschen nicht mit weißen Tüchern mischen, wenn man auf das Aussehen wert legt. Die Blue Fox oder Nemo färben im Vergleich ordentlich ab, auch bei vorhergehender Handwäsche.

Außerdem scheint die Wasseraufnahme einen sehr guten Wert zu erreichen. Bei einmaligen, kurzen Eintauchen des XL in meinen zu 1/4 gefüllten 10 Liter Eimer, war dieser fast leer. Ich gehe davon aus, dass man selbst etwas größere Autos damit komplett trocken kriegt. Dafür wird das L vermutlich nicht mehr reichen, außer man hat ein sehr kleines Auto. Aber auch das werde ich noch testen.

 

Marlin LMarlin L

Marlin XLMarlin XL

Links Marlin XL, rechts Moby Dick XLLinks Marlin XL, rechts Moby Dick XL

 

 

Kommen wir mal zum Preis.

Das Blue Kangaroo wird für 4,99€ zu kriegen sein, das Marlin L für 5,99€ und das Marlin XL für 9,99€.

Durch die Staffelpreise im Shop lässt sich bei mehreren Tüchern auch noch was sparen.

Ich finde, hier bekommt man viel MFT für relativ wenig Geld. Wenn sich das Marlin so gut macht, wie ich vermute, würde ich behaupten, dass es eines der besten Einsteiger-Trockentücher ist.

 

Wie schon erwähnt, ein ausführlicher Praxistest wird bei entsprechendem Wetter folgen. Dann wird auch direkt mit anderen Trockentüchern, wie z.B dem Orange Baby Drying Towl verglichen.


13.09.2013 18:04    |    xY2kx    |    Kommentare (0)

Auch ich steige nun mal in die Welt der Blogger ein. In Zukunft findet ihr hier einige Tests und Berichte, zu verschiedensten Fahrzeugpflegeprodukten.

Da meine "Mittelchensammlung" immer größer wird, will ich einfach mal meine Erfahrungen teilen und evtl. dem Ein oder Anderen bei der Auswahl der richtigen Produkte helfen.

Im Mittelpunkt dabei steht mein 97er Audi A3 in Kaktusgrün Perleffekt.

Genug der Worte, ich "sag" einfach mal; viel Spaß beim Lesen.