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10.01.2022 20:39    |    DerAlexX2    |    Kommentare (1)

Vier Jahre habe ich meinen Seat Leon 1M schon. Als FR mit dem 1.9 TDI Motor. Und das Auto ist mir so ans Herz gewachsen, dass er mir einfach zu schade ist fürs tägliche Abnutzen und den Berliner Straßenverkehr. Außerdem ist das KW V1-Fahrwerk sehr hart und da ich alle zwei Wochen nach Dresden fahre, macht einem die A13 schnell zu schaffen. Da das Auto ohnehin nicht im Winter fährt, habe ich mir also kürzlich eine Rockkiste zugelegt. Also einen schönen Daily für den Winter und den Alltag.

 

Dafür hatte ich mal einen Cordoba, der wirklich nur zum Durchnudeln da war, bis der TÜV ablief. Diesmal hatte ich dann doch ein bisschen mehr investiert und nach ewigem Gesuche nach allen möglichen Fahrzeugen (E36/E46 waren ja schöne Kandidaten, aber da findet man einfach nix, unter 5000 kannst du die eigentlich alle verschrotten) wurde es dann einfach ein zweiter 1M Leon. :rolleyes:

 

Denn das Modell wurde einfach mein Lieblingsauto, warum also nicht genau das gleiche noch mal? :D

 

Also habe ich 1800 Euro ausgegeben und mir einen alten gekauft. Natürlich musste es dafür ein anderer Motor sein, in diesem Fall der 1.6 16V mit 105 PS. Die meisten 1Ms wurden auch mit diesem ausgeliefert, denke ich. Zumindest waren die Angebote fast nur mit dem ausgestattet, es gibt ja sogar einen 1.4 mit 75 PS, aber ich will mir nicht ausmalen, wie untermotorisiert das sein muss ...

 

Für den Preis darf man das Auto natürlich in keinem besonders guten Zustand erwarten, verglichen mit meinem Diesel sind das teils Welten, was speziell Pflege, Sauberkeit und Lack angeht. Doch 1M-typisch kann selbst die fehlende Liebe diesem Auto nicht so schnell etwas anhaben, insgesamt steht die Karre sehr solide da. In einem Punkt übertrifft er sogar den Diesel: Das Auto hat keinen Rost, während ich bei meinem Liebhaberstück durchaus damit zu kämpfen habe.

 

Ich glaube, dass vor allem die FR/Topsport und Cupras das Problem hatten, weil die halt unten die dicken Schwellerverkleidungen haben, wo sich gut der Dreck sammeln kann.

 

Also los gehts, Wagen im November abgeholt. Ich habe ihn Zitrone getauft. Dabei spricht die Farbe eine andere Sprache, aber egal. Der Verkäufer hat noch den TÜV erneuert, neuen Zahnriehmen und Auspuff verbaut und Öl gewechselt. Die Reifen sind außerdem ebenfalls frische Lauffen Allwetter. Also schon mal ne gute Basis. Ob der TÜver so korrekt war, bezweifel ich etwas. Der Gurt leiert leider stark, zieht kaum straff, was sicher relevant für die HU ist. Die Scheibenwaschanlage hatte zudem keinerlei Druck, also ohne Funktion. Und die Querlenker, naja, die sind auch fällig.

 

Wischwasser geht mittlerweile wieder, war aber nicht sooo billig. Die Werkstatt,wo ich war, diagnostizierte mir dann noch Mängel wie korrodierte Bremsschläuche, Öl-Undichtigkeiten und fester Bremssattel. Einerseits kann das durchaus sein, andererseits hat der Laden mir schon öfters irgendwelches Zeug andrehen wollen zu überteuerten Preisen, was dann beim FR bei der anschließenden TÜV-Prüfung und bei der Seat Niederlassung selbst nicht beanstandet wurde. Und gerade die lassen sich doch sicher einen teuren Auftrag nicht entgehen.

 

Ich möchte eh noch eine neue vertrauenswürdige faire Werkstatt im Osten Berlins finden. Wer sie kennt: Autohaus Fritz am Ostkreuz war so eine, doch leider musste sie dicht machen ...

 

Zurück zum Wagen. Bei dem möchte ich möglichst viel selbst reparieren. Es soll ein Budget-Auto bleiben und ich möchte gerne mal Dinge dazulernen, bei denen ich mich beim Diesel bisher nicht gewagt habe. Während ich den Bremssattel lieber eine Werke machen lasse (wegen dem Entlüften), möchte ich Bremsen an sich, Querlenker und Radlager bald selber machen. Auch, wenn das sicher alleine nicht einfach ist.

 

Gleich nach dem Abholen habe ich erst mal bei der Zitrone Luftfilter und Innenraumfilter gewechselt. Sahen bei der Kiste (btw. 220 000 runter) auch schön fertig aus. Ebenso die Zündkerzen habe ich getauscht. Dann noch die kaputte und vergilbte Blende in der Mittelkonsole rausgenommen und eine Gute rein. Schön grau aus einem FR.

 

Wirklich am meisten gebracht hat aber einfach die Grundreinigung. Bei der ersten Handwäsche ging so viel Dreck ab, das glaubt man nicht. Habe ihn auch noch mal geknetet, einfach um alles runter zu holen. Möchte den Wagen auch zeitnah aufbereiten mit meinen Poliermaschinen.

 

Innen war es noch viel krasser. Da kam mein Caramba Nasssauger zum Einsatz. Und der Aufwand hat sich gelohnt, der Vorher-Nachher-Effekt war hier extrem. Aber seht selbst auf den Bildern. Jetzt ist der Innenraum wieder schön sauber und gepflegt. Auch den Motorraum habe ich einmal komplett gereinigt mit Hochdruck-Lanze, APC und Felgenreiniger. Anschließend Motorplast-Pflege und sieht aus wie neu.

 

Und wie fährt er? Abgesehen von der hakeligen Schaltung sehr angenehm. Viel weicher als mein FR, wozu sicher auch die 15 Zöller beitragen. Der Motor ist zwar nicht das Sahnestück der VW-Geschichte und ziemlich langsam, aber ausreichend für den Normalgebrauch. Verbraucht aber mehr als bspw. ein 316i. Abermals beeindruckt mich aber die hohe Qualität beim 1M, die Laufruhe und das Material in Relation mit dem Alter und der Klasse. Der Nachfolger, der 1P, den ich vor 8 Jahren mal hatte, war da jedenfalls deutlich schlechter.

 

Schauen wir mal, wie es weitergeht. :)

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04.01.2022 11:38    |    DerAlexX2    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: 1 (1M), Leon, Seat

Hallo zusammen, wird Zeit mal wieder für eine Wissensauffrischung. Auch wenn beim Leon gar nicht so viel passiert ist. Im letzten Jahr ist mir aber umso mehr bewusst geworden, wie sehr ich an dem Wagen hänge und das ich ihn nicht misssen möchte. Auch wenn das bei diesem Motor wohl nur eine Frage der Zeit ist.

 

Ein bisschen Bammel habe ich deshalb auch dieses Jahr vor dem TÜV, der steht schon wieder an und letztes Mal gab es Probleme bei der AU. Ob er auch diesmal durchfällt bei den Rußwerten? Damals half es aber, mal ordentlich kurz vorher durchzutreten. Ist aber halt nicht leicht bei Tempobegrenzung und der Übersetzung vom 1.9, man muss halt schon echt hochdrehen bei dem, bis es qualmt und dann fährt er bereits sehr schnell. Aber hilft halt nix.

 

Sonst sollte alles gut sein, ich möchte dieses Jahr mal die Bremssättel erneuern und überlege, bei der Gelegenheit gleich mal größere zu verbauen. Aber habe da noch nicht viel recherchiert, was da so geht, ohne es zu übertreiben.

 

Was ich noch gemacht habe: Eine kleine Rostkur, da hatte ich echt viel Geld investiert und mich an einen guten Lackierer gewendet, der vorher mal nach einem Versicherungsschaden (Einbruch) die Tür sehr überzeugend neulackiert hat. Da bei mir immer stärker der Rost am blühen war (beim TopSport sammelt sich halt gerne Dreck unter der dicken Schwellerverkleidung), ließ ich die Schweller abnehmen und alles drunter entfernen / neu machen. Auch der Kotflügel wurde getauscht, der gammelte auch.

 

Die Frage ist nur, ob das jetzt auf lange Sicht so viel hilft und nicht wieder anfängt. Aber werde ihn im Winter nicht mehr bewegen.

 

UND: An der Heckstoßstange gab es ein Spot Repair, denn kurz vor dem Termin hat mich da einer geschrammt, während das Auto parkte. Natürlich fuhr er weg, mega ärgerlich. Daher habe ich jetzt auch eine Dashcam mit Parküberwachung, auch wenn das noch nicht so optimal funktioniert. Und in der Regel steht das Auto ja auch in einer Tiefgarage.

 

Nicht zuletzt habe ich das Lenkrad endlich mal ausgetauscht. Das neue wurde mir doch glatt mit Airbag geschickt ... da hatte ich schon einen Schreck gekriegt. Also der erst mal raus und meiner rein. Und der Eigen-Einbau ging dann auch zum Glück ohne Explosion über die Bühne. Außerdem habe ich das Abblend-Licht auf weiße H7 Birnen getauscht. Leuchten eigentlich überraschend gut.

 

Sieht also wieder schick aus, der Gute. Und ich habe mir als Daily noch einen weiteren 1M mit 1.6er Motor zugelegt, aber dazu bald mehr :D

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27.07.2021 13:14    |    DerAlexX2    |    Kommentare (6)

Moin, es wird Zeit für ein kleines Update beim Leon, der Maxi :D

 

Bei der Hitze habe ich tatsächlich das gute Stück in die Garage gestellt und den Daihatsu Copen als neuen Daily rausgeholt. Klingt seltsam, aber der Seat liegt mir einfach mehr am Herzen und hier bei mir daheim kann man das Auto entweder nur unter die Linden stellen, die zurzeit massiv viel Mist runterwerfen und alles einsauen oder in die knallende Hitze.

 

Noch immer habe ich das Lenkrad nicht machen lassen, einmal hatte ich bei einer Sattlerei angefragt, aber keine Antwort erhalten. Man will wohl nicht solches Klientel ... ? Kennt jmd in Berlin einen guten zum fairen Tarif? Mehr als 200 mag ich eigentlich auch nicht ausgeben. Außerdem löst sich die Sprühfolie vom Heck-Emblem, daher plane ich, dieses vernünftig vom Profi machen zu lassen. Das geht aber wohl nur mit Lack und nicht mit Folie, oder?

 

Viel Geld habe ich kürzlich in die Vorderachse gesteckt, da wurden die Schenkel und vor allem die Radlager erneuert. Ich dachte zuvor immer, das laute Surren käme von den alten Winterreifen, nachdem ich aber den gleichen Effekt bei den Sommer-Rädern hatte und das Geräusch immer lauter wurde, konnten es ja nur die Lager sein. Zum Glück richtig gelegen, jetzt fährt das Auto fast wie ein Neuwagen, es ist unglaublich, wie ruhig er jetzt ist. Ein Segen ^^

 

Dennoch: Alle paar Wochen muss ich nach Dresden und vllt kennt ihr ja die A13, das ist eine der schlechtesten Autobahnen, die ich so kenne. Extrem hart und lauter Platten, die so ein tiefergelegtes Auto schön hüpfen lassen. Zwar habe ich mit dem KW V1 ein sehr gutes Fahrwerk drin, dennoch habe ich Schmerzen ohne Ende bei der Fahrt und nehme mittlerweile lieber den Zug. Dabei höre ich so oft Stimmen, wie komfortabel die KW doch seien. Aber wahrscheinlich sind damit die teureren Varianten gemeint, nehme ich an. Die V1 hat ja nunmal keine Dämpfer-Anpassmöglichkeiten.

 

Viel plane ich dieses Jahr nicht mehr. Wie gesagt, würde ich gerne das Lenkrad noch abhaken und neue Winterreifen besorgen. Der große Service steht dann erst 2022 an.

 

Bleibt gesund!

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20.03.2021 16:05    |    DerAlexX2    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Copen, Daihatsu, L8

Daihatsu Copen: Lustig oder cool?

Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich einen geliebten Seat Leon 1M fahre. Mit einigen Hürden, aber letztendlich ein tolles Auto. Das nun aber zum ersten Mal in meinem Besitz durch den Winter musste.

Denn der Garagenplatz gebührt seit knapp einem Jahr einem zweiten Fahrzeug, das nun auch hier vorgestellt werden soll. Ein Daihatsu Copen aus dem Jahr 2005.

 

Eine seltsame Kombi, ich weiß. Nach vielen Seats, ich glaube 8 ..., und einem BMW-Intermezzo nun das? Der Kauf ist auf einen Daihatsu Cuore L7 zurückzuführen, den ich vor Jahren mal mein Eigen nannte, als das Geld hinten und vorne nicht reichte. Wer einmal mit der Kei-Car-Marke zu tun hatte, wird sie nicht so schnell vergessen. Daihatsu baut einfach coole Autos, die anders sind, sich anders fahren und Spaß machen.

 

Der Cuore war zwar recht schnell wieder weg, trotzdem weiß man als Daihatsu-Fahrer schnell, was das Flaggschiff ist. Der Copen, dieses superkleine Cabrio, das irgendwie wie ein Bentley aussieht und nur ganz selten mal auf unseren Straßen auftaucht.

 

Dass ich aber eines Tages unbedingt mal einen wollte, stellte ich bei einem Heimatbesuch in Nürnberg fest, wo mich ein grüner Copen in der Altstadt anblickte (siehe Foto). Zugleich der Beschluss: Es muss ein grüner werden.

 

April 2020 war es dann auf einmal schon soweit, da ein ziemlich günstiger ganz in der Nähe bei mir bei Berlin zu kaufen war. Jedoch handelt es sich um einen Rechtslenker mit nur 68 PS. Dieses Modell ist noch exotischer als der eigentliche Copen, den man sonst so sieht. Kenner wissen natürlich, dass es sich um einen Eigenbau von Daihatsu handelt, mit Turbo und Kei-Car-Motor, also nur 0,7l. Der Linksgelenkte hat dagegen einen Sauger aus dem Sirion/Yaris.

 

Wie viel schneller der ist, kann ich nicht sagen. Eine Rakete ist mein Turbo jedenfalls nicht, anders als mein einstiger Cuore liefert das Cabrio kein Feuerwerk an der Ampel ab. Dafür macht der Wagen dennoch jede Menge Spaß und fährt sich erstaunlich komfortabel. Ich ziehe den Copen sogar manchmal ganz gerne als Daily dem Leon vor, weil dieser mit seinem KW V1 Fahrwerk tatsächlich einiges härter ist als der sehr tiefe Daihatsu.

 

Großes Problem ist der Rost, da nahezu nichts geschützt ist. Zwar sind einige Teile aus Alu wie die Front, da wiederum hat man aber mit Steinschlägen zu kämpfen. Auch bei niedrigem Tempo ist mir schon einiges entgegengeflogen, wodurch die Haube und die Windschutzscheibe einfach wahnsinnig ramponiert aussehen. Da half auch die Aufbereitung nicht viel, die ich hab machen lassen. Somit sieht zumindest der Rest vom Lack wieder schön frisch aus. Dennoch sollte man da noch mal ran und gründlich Vorsorge betreiben.

 

Anstrengend ist aber manchmal, dass man mit dem Copen maximal auffällt. Viele freuen sich über den Wagen, manchmal wird man aber auch ausgelacht oder dumm angemacht. Ich finde es auch seltsam, dass selbst Fans den Wagen bewusst ins Lächerliche ziehen. Für mich ist es nämlich ein sehr ernst zunehmendes Fahrzeug, bei dem sich Designer und Ingenieure viele Gedanken gemacht haben. Ja, es ist sehr, sehr klein, aber es wurde nunmal für den japanischen Markt gebaut. Da sollten sich so manch Personen auf der Straße mal mehr Gedanken drum machen ... Sagt mir aber gerne, wenn ihr das anders seht.

 

Weil es auch ein echter Japaner ist, möchte ich auch ein bisschen JDM-Kur betreiben und hier und da noch was anpassen. Nix abgedrehtes, wie ich es bei einem Copen-Treff schon gesehen habe. Aber halt Auspuffanlage, Luftfilter, Domstrebe etc. Bereits besorgt habe ich schon einen Satz Semislicks mit neuen Felgen :P Die kommen die Tage endlich drauf ...Denn die aktuellen Reifen vom Vorbesitzer (Allwetter von irgendner Billigmarke) sind so schrecklich, dass es für den Fahrspaß einen echten Flaschenhals darstellt. Heißt: Ich lasse weiter von mir und Jiji (so habe ich den Kleinen getauft) hören.

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26.10.2020 20:41    |    DerAlexX2    |    Kommentare (49)    |   Stichworte: 1 (1M), Leon, Seat

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben, lange habe ich nichts auf den neuesten Stand gebracht. Zuletzt berichtete ich 2017 noch über meinen E36, doch der ist schon lange weg. Dieses Auto glich einem Alptraum. Wie bodenlos das Fass war, realisierte ich erst, als der Stoßdämpfer durch die verrostete Karosserie durchstieß und das Auto endgültig futsch war. Kurz nach meinem Umzug nach Berlin, eine Stunde nach der Ummeldung auch noch.

 

Danach beschloss ich: Erstmal kein Bimmer mehr und zurück zu meinen Seat-Wurzeln. Bis heute bereue ich zutiefst meinen Verkauf eines Seat Leon 1P mit Pumpe-Düse-Diesel. Dahin wollte ich zurück, auch wenn es finanziell deutlich schlechter als früher lief. Doch am wichtigsten war mir: Das nächste Auto darf keine Bastelbude mehr sein, keine Grütze im 1000-Euro-Bereich. Ich kratzte alles (wirklich jeden Cent) zusammen, um mir einen Seat Leon 1M zu kaufen, den ich im Frankenland ausfindig machte.

 

Ein besonderes Fahrzeug. Es hatte zwar fast 200.000 Kilometer auf der Uhr, doch es war nach 14 Jahren immer noch in erster Hand. Der Besitzer hatte es 2003 als Neuwagen gekauft. Mit einem 1P FR ist der Vorgänger schwer zu vergleichen, der Motor ist trotz Pumpe-Düse-Technik noch mal ziemlich anders. 20 PS weniger (150) und nicht so viel Wumms, aber da ein Partikelfilter fehlt, insgesamt angenehmer zu fahren. Und der 1.9er ist natürlich ein Eisenschwein.

 

Was mir direkt auffiel: Der 1M ist paradoxerweise insgesamt deutlich hochwertiger und besser verarbeitet als der 1P, was auch seiner Audi-A3-Gene zu verdanken ist. Haubendämpfer und Soft Touch im Innenraum, das gab es im Nachfolge-Modell nicht. Ich finde das Auto einfach deutlich schöner innen. Außen macht er zwar weniger her, aber mittlerweile liebe ich das 1M-Design einfach und in der Seat-Community genießt die Generation heute fast schon Wehmut-Status. Immerhin sind die meisten 1M’s verschwunden.

 

Auch meiner macht es wohl nicht lange, denn den schmutzigen Diesel wird die Regierung wohl bald ganz verbieten. Grüne Plakette hat der Wagen gleich gar nicht, ich darf also nicht in die Innenstadt.

 

Nun besitze ich den Wagen schon drei Jahre (länger als je ein Auto zuvor) und ich liebe es wie am ersten Tag. Nie kam mir je der Gedanke, es abzugeben. Worauf ich aber stolz bin: Ich habe viel aus dem Wagen rausgeholt und ihn wieder richtig schick gemacht. Der Lack wurde komplett aufbereitet, Bremsen, Fahrwerk etc. alles erneuert. 2 mal war er bei Seat zum Service, das Scheckheft ist damit weiter lückenlos. Beste Maßnahme: Ein KW-V1-Gewindefahrwerk mit dezenten 20 mm Tieferlegung. Holt unglaublich viel aus der Optik raus.

 

Ich wasche den Wagen nur mit der Hand (in Detailing-Kram habe ich mittlerweile fast schon so viel Geld wie ins Auto gesteckt :D ) und fahre ihn fast schon übervorsichtig. Wenn er draußen parkt, kann ich kaum schlafen und muss jeden Tag nachsehen (vor allem wegen Vogelkot). Das muss einfach Liebe sein.

 

Eigentlich beendete er geradezu perfekt die letzte Saison, 2020 war leider bisher nicht so doll. Die ein oder andere altersbedingte Reparatur war nötig, im TÜV brauchte es drei Anläufe, bis der Rußwert in der Au endlich passte und nun das: Bei meinem Besuch in Dresden wurde in den Leon eingebrochen. Das schon dritte Mal, dass das mir in Sachsen mit einem Auto passiert. Bisher ging es den Dieben aber immer um Wertgegenstände oder das Radio, diesmal waren sie aber auf das Auto aus.

 

Denn das Zündschloss ist hin, im Wagen wurde nix mitgenommen. Und es ist eigentlich ein Wunder, dass der Wagen nicht weg ist, keine Ahnung, warum. Mich hat das Ganze einfach nur total erschüttert, da steckt man so viel Liebe rein und dann will es dir jemand einfach wegnehmen. Und das Auto ist ja eigentlich nichts wert. Wer klaut denn bitte einen 17 Jahre alten Seat?

 

Nun steht der Wagen seit 2 Wochen in der Werke, mega frustrierend. Vielleicht nimmt man Berliner dort ja nicht richtig ernst ... Immerhin bin ich kasko-versichert, wenn auch mit gewisser Selbstbeteiligung.

 

So, jetzt konnte ich das Auto nach all den Jahren endlich mal vorstellen :D Wer es mal sehen will, sollte er endlich mal fertig werden in der Werke, trifft mich oft in der Waschbox am BER-Flughafen. Wo man bei der Eröffnung des Flughafens wohl nun sicher nicht mehr so entspannt detailen kann ...

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19.06.2017 15:06    |    DerAlexX2    |    Kommentare (17)

Hallo, Ihr da draußen.

 

Lange hab ich mich nicht zurück gemeldet, jetzt kann ich mal wieder über den Stand meines korrekten 3ers berichten. Denn seit dem letzten Bericht wurden ein paar Sachen gemacht dafür wurden neue Mängel entdeckt. Es ist halt wirklich eines dieser Autos, die ständig Liebe brauchen und einen nicht in Ruhe lassen... und vor allem ins Geld gehen.

 

Mir war zunächst erstmal wichtig, die Sicherheit beim Fahren zu gewährleisten und daher Fahrwerk und Bremsen zu erneuern. So wurde die komplette Bremsanlage durch eine Neue ersetzt und der Wagen fährt und bremst nun viel geschmeidiger. Beim Thema Fahrwerk wollte ich erst für ein teures H&R sparen, doch am Ende waren Dämpfer und Domlager so hinüber, das es einach nicht mehr ging und das Geld reichte nur für ein JOM Gewindefahrwerk. Ich weiß, Ihr würdet mich gerne dafür steinigen, doch für ein Premium-Fahrwerk reicht es jetzt einfach nicht und es geht einfach darum, wieder sicher fahren zu können. Außerdem konnte ich das "Zu Hoch"-Problem damit lösen ;) Der Wagen ist jetzt ziemlich tief geworden, nicht auf Anschlag aber habe es so eingestellt, damit ich meine Tiefgarageneinfahrt hoch und runter komme. Man sieht ja, wie knapp es wurde. Muss nochmal ran, da links und rechts nicht exakt gleich hoch sind. Achsvermessung und Eintragung müssen ja auch erledigt werden.

 

Das Auto fährt erstaunlich fahrbar mit diesem Billigfahrwerk, es ist gar nicht mal so hart. Doch als ich in meine Heimat Dresden fuhr, wo die Straßen teilweise echt mies sind, begann plötzlich ein fürchterliches Klackern, wie Metall auf Metall hinten. Und siehe da, der Dämpfer hinten war komplett lose, bzw. durchgeschlagen. Beim Notfallbesuch in der nächsten Werkstatt hat der Meister gesagt, das läge an der miesen Fahrwerksqualität und hat das Teil wieder reingesetzt, ich fand das eine sehr dürftige Erklärung, zumal nach ein paar Metern der Dämpfer wieder lose war.

 

Schnell war der Fehler gefunden: Die Unterlegscheibe fehlte. Die wurde beim Einbau damals dümmlichwerweise einfach vergessen. Ich bin selbst kein erfahrener Schrauber und mein Kumpel, der mir half, hat ebenfalls nicht drauf geachtet. Das dann selbst der Meister das noicht erkannt hat, ebenfalls ärgerlich und verschwendetes Geld. Jetzt sitzt das Ganze wieder korrekt und es kann weiter gehen. Außer das ich beim linken ebenfalls die Scheibe noch einbauen muss, da reichte die Bühnenzeit zuletzt nicht.

 

Auch der Auspuff hängte letztens plötzlich runter, da der Halter gerissen war. Ebenfalls erneuert. Vorne habe ich die Stoßstange durch eine Original M-Paket-Stoßstange ersetzt, da ja der Wagen auch M-Paket hat und die Front dazu nicht passte. Die Nieren habe ich in schwarz gedippt, die rauszubekommen glich übrigens einem enormen Gewaltakt. Schon interessant, wie BMW teilweise seine Teile befestigt. Zwischendurch bekam der Hobel mal ne schöne Handknete. Polieren möchte ich ihn auch also richtig aufbereiten, das macht aber erst Sinn, wenn die Türen mal endlich erneuert wurden und farblich passen.

 

Jetzt steht ja noch eine Menge an. Kupplung und Lambdasonde sind dabei an erster Stelle, da er sich mit neuer Sonde vielleicht spritziger fährt und weniger verbrauchen wird. Zum Fahren werde ich aber erstmal meinen Daihatsu benutzen, da habe ich weniger Ärger. Was sind eure Eindrücke? Wollt ihr vielleicht mehr vom Cuore sehen? Greetz

 

Srry, die Bilder sind alle net wirklich der Hammer. Hatte keine Gelegenheit für richtige Foto Session.

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03.04.2017 15:49    |    DerAlexX2    |    Kommentare (5)

Nach einer mehrmonatigen Pause läuft der E36 nun wieder. Er stand immerhin gut vier Monate und nun war es an der Zeit, das gute Stück wieder auf die Straße zu schicken, auch da das ständige Daihatsu Fahren mir immer mehr auf die Nerven ging. Ich meine, der kleine ist wirklich toll aber ich bin wirklich täglich damit gefahren, u.a. auch Langstrecken und auf Dauer ist das einfach furchtbar anstrengend. Außerdem läuft nun der TÜV des Kleinen ab und leider wird der keinen Neuen bekommen, solange ich nicht ein bisschen was an ihm mache.

 

Also habe ich einfach das zweite Sorgenkind nun wieder angemeldet. :D Und ja, es ist eine willkommene Abwechslung mit dem BMW zu fahren, doch schnell zeigten sich wieder die bekannten Probleme, einige davon können warten, andere sollten echt mal jetzt bald angegangen werden, denn vor allem ein fast 10km langer Stau stellte sich zuletzt mit der verschlissenen Kupllung als große Herausforderung dar.

 

Ich habe auch ein paar Sachen über den Winter gemacht aber leider nicht wie es sich gehört die wirklich wichtigen Dinge :D Okay, das Öl ist gewechselt und das Kühlwasser auch samt gelüftet. Doch noch immer habe ich ein viel zu hohes Fahrwerk mit fertigen Dämpfern (warum ist der nur so hoch??), quietschende Bremsen und hinten...naja...seht es euch auf dem Bild an, das waren bestenfalls mal Bremsen (warum hat mein316 überhaupt hinten Scheiben) ^^ Zu allem Überfluss ist mir beim Räderwechsel auf die Sommerschuhe aufgefallen, das einer der Reifen die falsche Laufrichtung hat. Also ein Punkt mehr auf der To Do Liste...

 

Aber er fährt und das auch echt okay. Und auch wenn ich mir die Frage gestellt habe, warum sich das ganze antun bei so einem Wagen, habe ich ihn immer wieder in der Garage die Monate stehen sehen und mir gedacht, ja das ist es wert. Denn es ist einfach ein so schöner Wagen. Echt schade um den Lack und das teilweise viel Rost dran ist. Vielleicht wird er ja irgendwann mal komplett aufbereitet und geschliffen... Bei einem E30 sind solche Projekte ja Gang und Gebe. Beim E36 ist dagegen meistens Schlacht und Schrott die Konsequenz, doch ich möchte an diesen Wagen glauben und eigentlich ist er auch ganz gut insgesamt.

 

Was habe ich noch gemacht? Also ich habe das Innenraumlicht gegen weiße LEDs getauscht. Man kann das Bastelei nennen, ich fand es einfach nur angebracht, da das Licht zuvor drin wirklich dunkel und wenig einladend aussah. Die blöden ebay "Performance" Fußmatten habe ich entfernt und durch Originale Velours ersetzt. Das Heckemblem wurde erneuert (dabei ist mir das Alte beim Entfernen abgebrochen, so das die Stopfen drin steckenblieben, mann war das ein Akt) und neue Zündkerzen sind am Start, müssen halt noch eingebaut werden.

 

Heute habe ich den guten mal ordentlich gewaschen mit 2 Eimer Handwäsche, Detailer und allem Drum Dran. Kann man auch sinnlos finden bei einem Auto, wo der Lack eh schon net mehr so gut ist aber warum sollte man ihn denn nicht etwas Liebe und Pflege geben? Zumindest sieht der Gute jetzt echt schön aus, auch wenn sich die Steinschläge und der Rost kaum verbergen lassen. Die getapete durchrostete Beifahrertür muss dann auch mal endlich weg. Ich habe ja auch eine Ersatztür in lila da aber die lackieren zu lassen, ist halt auch nicht billig.

 

Was meint Ihr, sollte von Alldem als Erstes gemacht werden? Ich habe eigentlich Bremsen und Fahrwerk im Sinn, damit er sich zumindest wieder richtig gut fährt :)

 

P.S.: Man erkennt glaube ich ganz gut, das auch die Fahrertür Problem ist, denn sie hat dummerweise eine andere Farbe, ich vermute mal Diamantschwarz.

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02.02.2017 23:59    |    DerAlexX2    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: 3er, BMW, E36

So, nach einer gewissen Funkstille melde ich mich zurück mit meinem korrekten 3er.

 

Hier gab es ja so einige Befürchtungen, der alte Haufen sei ein hoffnungsloser Fall aber ich finde fast, das er in einem besseren Zustand ist als mein Cuore L7. Denn dieser wird so oft von mir gefahren, das es ihm nicht gut tut und nur noch am Klackern und Zittern ist. Glaube, der verabschiedet sich bald :D Schönes Auto bleibts trotzdem...

 

Der BMW ist jedenfalls zurzeit abgemeldet und steht in der Tiefgarage. Gemacht habe ich bis jetzt nicht viel, dafür aber selbst. Ist aber auch nix Spektakuläres dabei. SO habe ich die Reifen gewechselt, jetzt sind für den Winter 15 Zöller drauf, was irgendwie sinnlos war, da ich ihn ja gerade nicht fahre aber mann, sind die winzig. Was man dabei auch sieht: Der WAgen liegt viel zu hoch, er muss dringend runter :D Also suche ich nach einem guten aber günstigen Gewindefahrwerk. Das steht also als Nächstes an, dazu gleich neuer Satz Bremsen.

 

Innen habe ich ein Radio eingebaut (Die Serien-Anlage ist BMW gewohnt sehr ordentlich) und unter der Rücksitzbank so nervige Gurt-Teile entfernt (weiß nicht mehr wie man das nennt, irgend son Tuning-Mist), die einem ins Gesäß piekten beim Sitzen :D Außerdem ist die Leiste über dem Handschuhfach in Carbon foliert. Geruch ist auch keiner mehr drin. Also insgesamt ist der Wagen jetzt sogar ganz ordentlich, wenn man vom mega langsamen Motor absieht.

 

In ca 1 Monat werde ich den Hobel wieder anmelden und dann Fahrwerk und Bremsen erledigen, sowie die Stoßstange vorne wechseln. Dann schauen wir weiter, bis dahin ein paar neue Bilder ;)

GReetz

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01.10.2016 14:33    |    DerAlexX2    |    Kommentare (10)

Nachdem ich ein Jahr lang das Vergüngen hatte, einen E46 320D zu fahren und nun einen Daihatsu Cuore besitze, welcher sich damit null vergleichen lässt aber auch wirklich ein Erlebnis ist, konnte ich nicht aufhören, mich wieder nach einem BMW zu sehnen.

 

Sicherlich ist der kleine Daihatsu eine rotzfreche Spaßgranate (zu diesem Schatz demnächst ein eigener Artikel), doch ich fahre nunmal viel Autobahn. Ständig muss ich mal wohin und da ich hobbymäßig wie selbstständig Filmemacher bin, brauche ich auch etwas mehr Platz. Jedenfalls verwandelt der Daihatsu sich sofort in ein Ärgernis, sobald man mit ihm die Langstrecke betritt. Fehlende Klima, extrem wenig Platz und so gut wie kein vorhandener Fahrkomfort, von der niedrigen Geschwindgkeit mal abgesehen, machen nach kurzer Zeit die Fahrt zu einem wirklich anstrengenden Trip.

 

Also wollte ich mir erstmals ein zweites Auto dazuholen. Und das obwohl ich finanziell zurzeit nicht wirklich gut aufgestellt bin. Mein ausschließlich aus Rad- und Tramfahrern bestehender Freundeskreis kann mich ohnehin schon lange nicht mehr verstehen aber neben meinem Stadtflitzer hätte ich gerne wieder einen schönen BMW also habe ich wieder etwas über 1000 Euro bereit gestellt und mich umgesehen.

 

Für das Geld kann man eigentlich nur nach einem E36 sehen und dieser hat mittlerweile deutlich an Wert und Ansehen dazugewonnen. Gerade das Coupe finde ich auf einmal heute richtig schön. Doch E36 Coupes sind teuer, sehr teuer. Ich bin dann tatsächlich fündig geworden und habe mir einen 316i aus dem Jahre 1998 zugelegt, Facelift und M-Paket. Von letzterem darf man sich nicht täuschen lassen, denn außer einem Schiebedach hat das Fahrzeug nahezu keine Ausstattung.

 

Nun ist ja wohl offensichtlich, das ein E36 Coupe zu diesem Preis wohl kaum in einem besonders guten Zustand sein kann. So habe ich mir diesen Wagen auch bewusst als Projekt-Auto geholt. Heißt: Es hat dutzende Baustellen und Mängel, die behoben werden müssen. Hier könnte also eine echte Leidensgeschichte beginnen :D Aber an sich ist es ein wirklich schönes Fahrzeug, das halt nur eben einiges hinter sich hat und mal generalüberholt werden muss.

 

Ich habe bei der Probefahrt und Besichtigung den Preis ordentlich drücken können, leider sind mir trotzdem einige Sachen erst nach der Abholung aufgefallen. So bemerkte ich etwa bei der Probefahrt, das die Kupplung es nicht mehr lange macht. Nun merke ich, das sie eigentlich endgültig finito ist. Halb so schlimm, was mich am meisten ärgert ist aber, wie ungepflegt der Wagen ist, was ich eben erst richtig sehen konnte, als ich mal wirklich alles aufgeräumt und ausgesaugt habe. Es wurde anscheindend stark geraucht, die Aschenbecher sind jedenfalls völlig verdreckt. Überall lag Müll rum und der Geruch war auch nicht mehr gut. Nach intensivem Aussagen, bei dem ich wirklich den Wagen bis zum Reserverad leer geräumt hab, sieht das ganze nun deutlich besser aus. Der Innenraum ist ja auch in einem ganz ordentlichen Zustand. Der schwarze Himmel und die verkleidungen samt Armaturen sind jedenfalls gut erhalten. Beim Geruch muss ich schauen, wie ich ihn rausbekomme.

 

Das eigentliche Hauptproblem des Wagens ist aber der Rost, der sich an allen möglichen Stellen festgesetzt hat. Die Beifahrertür hats dabei am schlimmsten erwischt, doch für die habe ich eine neue Tür dazubekommen. Diese muss halt noch lackiert werden, dann noch eine M-Stoßleiste dran und fertig. Bis jetzt habe ich eigentlich nur zwei Dinge erledigt: Das BMW EMblem auf der Haube gewechselt und die Motorhaubendämpfer durch Neue ersetzt. Problem: Diese sitzen noch nicht richtig fest, da sie diese Plastiksicherungen dran haben, die man eigentlich vorher abklemmen muss, doch das geht eigentlich nicht, ohne sie zu zerstören. Kennt ihr das auch?

 

Und nun kommen wir zur Technik :D 316i klingt ja erstmal nicht berauschend, doch der Motor sollte ausreichen. Ich hab erstmal Kühlflüssigkeit und öl nachgefüllt. Der Lauf ist jedenfalls voll in Ordnung. Störend ist starker Qualm aus dem Auspuff bei starken Gas geben sowie starkes Quietschen der Bremsen und ein nerviges Schleifen beim Einlenken im langsamen Rausfahren (wohl Servopumpe oder Öl). Da müsste man also evtl den LMM mal machen.

 

Ihr seht, da ist jede Menge zu tun. Deshalb steht der Wagen auch erstmal abgemeldet in einem Hof ^^ Ich ziehe jetzt erstmal um und möchte das mit der Tür erledigt haben und dann würde ich ihn anmelden und gleichmal die Kupplung machen, das scheinen mir die dringensten Sachen zu sein, danach halt der Reihe nach. Ich weiß, der Wagen steht jetzt nicht wirklich überzeugend da, doch ich finde, er hat Potenzial und man kann ihn mit Geduld und Arbeit in Zukunft wieder richtig schön machen.

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