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26.10.2020 20:41    |    DerAlexX2    |    Kommentare (49)    |   Stichworte: 1 (1M), Leon, Seat

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben, lange habe ich nichts auf den neuesten Stand gebracht. Zuletzt berichtete ich 2017 noch über meinen E36, doch der ist schon lange weg. Dieses Auto glich einem Alptraum. Wie bodenlos das Fass war, realisierte ich erst, als der Stoßdämpfer durch die verrostete Karosserie durchstieß und das Auto endgültig futsch war. Kurz nach meinem Umzug nach Berlin, eine Stunde nach der Ummeldung auch noch.

 

Danach beschloss ich: Erstmal kein Bimmer mehr und zurück zu meinen Seat-Wurzeln. Bis heute bereue ich zutiefst meinen Verkauf eines Seat Leon 1P mit Pumpe-Düse-Diesel. Dahin wollte ich zurück, auch wenn es finanziell deutlich schlechter als früher lief. Doch am wichtigsten war mir: Das nächste Auto darf keine Bastelbude mehr sein, keine Grütze im 1000-Euro-Bereich. Ich kratzte alles (wirklich jeden Cent) zusammen, um mir einen Seat Leon 1M zu kaufen, den ich im Frankenland ausfindig machte.

 

Ein besonderes Fahrzeug. Es hatte zwar fast 200.000 Kilometer auf der Uhr, doch es war nach 14 Jahren immer noch in erster Hand. Der Besitzer hatte es 2003 als Neuwagen gekauft. Mit einem 1P FR ist der Vorgänger schwer zu vergleichen, der Motor ist trotz Pumpe-Düse-Technik noch mal ziemlich anders. 20 PS weniger (150) und nicht so viel Wumms, aber da ein Partikelfilter fehlt, insgesamt angenehmer zu fahren. Und der 1.9er ist natürlich ein Eisenschwein.

 

Was mir direkt auffiel: Der 1M ist paradoxerweise insgesamt deutlich hochwertiger und besser verarbeitet als der 1P, was auch seiner Audi-A3-Gene zu verdanken ist. Haubendämpfer und Soft Touch im Innenraum, das gab es im Nachfolge-Modell nicht. Ich finde das Auto einfach deutlich schöner innen. Außen macht er zwar weniger her, aber mittlerweile liebe ich das 1M-Design einfach und in der Seat-Community genießt die Generation heute fast schon Wehmut-Status. Immerhin sind die meisten 1M’s verschwunden.

 

Auch meiner macht es wohl nicht lange, denn den schmutzigen Diesel wird die Regierung wohl bald ganz verbieten. Grüne Plakette hat der Wagen gleich gar nicht, ich darf also nicht in die Innenstadt.

 

Nun besitze ich den Wagen schon drei Jahre (länger als je ein Auto zuvor) und ich liebe es wie am ersten Tag. Nie kam mir je der Gedanke, es abzugeben. Worauf ich aber stolz bin: Ich habe viel aus dem Wagen rausgeholt und ihn wieder richtig schick gemacht. Der Lack wurde komplett aufbereitet, Bremsen, Fahrwerk etc. alles erneuert. 2 mal war er bei Seat zum Service, das Scheckheft ist damit weiter lückenlos. Beste Maßnahme: Ein KW-V1-Gewindefahrwerk mit dezenten 20 mm Tieferlegung. Holt unglaublich viel aus der Optik raus.

 

Ich wasche den Wagen nur mit der Hand (in Detailing-Kram habe ich mittlerweile fast schon so viel Geld wie ins Auto gesteckt :D ) und fahre ihn fast schon übervorsichtig. Wenn er draußen parkt, kann ich kaum schlafen und muss jeden Tag nachsehen (vor allem wegen Vogelkot). Das muss einfach Liebe sein.

 

Eigentlich beendete er geradezu perfekt die letzte Saison, 2020 war leider bisher nicht so doll. Die ein oder andere altersbedingte Reparatur war nötig, im TÜV brauchte es drei Anläufe, bis der Rußwert in der Au endlich passte und nun das: Bei meinem Besuch in Dresden wurde in den Leon eingebrochen. Das schon dritte Mal, dass das mir in Sachsen mit einem Auto passiert. Bisher ging es den Dieben aber immer um Wertgegenstände oder das Radio, diesmal waren sie aber auf das Auto aus.

 

Denn das Zündschloss ist hin, im Wagen wurde nix mitgenommen. Und es ist eigentlich ein Wunder, dass der Wagen nicht weg ist, keine Ahnung, warum. Mich hat das Ganze einfach nur total erschüttert, da steckt man so viel Liebe rein und dann will es dir jemand einfach wegnehmen. Und das Auto ist ja eigentlich nichts wert. Wer klaut denn bitte einen 17 Jahre alten Seat?

 

Nun steht der Wagen seit 2 Wochen in der Werke, mega frustrierend. Vielleicht nimmt man Berliner dort ja nicht richtig ernst ... Immerhin bin ich kasko-versichert, wenn auch mit gewisser Selbstbeteiligung.

 

So, jetzt konnte ich das Auto nach all den Jahren endlich mal vorstellen :D Wer es mal sehen will, sollte er endlich mal fertig werden in der Werke, trifft mich oft in der Waschbox am BER-Flughafen. Wo man bei der Eröffnung des Flughafens wohl nun sicher nicht mehr so entspannt detailen kann ...

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19.06.2017 15:06    |    DerAlexX2    |    Kommentare (17)

Hallo, Ihr da draußen.

 

Lange hab ich mich nicht zurück gemeldet, jetzt kann ich mal wieder über den Stand meines korrekten 3ers berichten. Denn seit dem letzten Bericht wurden ein paar Sachen gemacht dafür wurden neue Mängel entdeckt. Es ist halt wirklich eines dieser Autos, die ständig Liebe brauchen und einen nicht in Ruhe lassen... und vor allem ins Geld gehen.

 

Mir war zunächst erstmal wichtig, die Sicherheit beim Fahren zu gewährleisten und daher Fahrwerk und Bremsen zu erneuern. So wurde die komplette Bremsanlage durch eine Neue ersetzt und der Wagen fährt und bremst nun viel geschmeidiger. Beim Thema Fahrwerk wollte ich erst für ein teures H&R sparen, doch am Ende waren Dämpfer und Domlager so hinüber, das es einach nicht mehr ging und das Geld reichte nur für ein JOM Gewindefahrwerk. Ich weiß, Ihr würdet mich gerne dafür steinigen, doch für ein Premium-Fahrwerk reicht es jetzt einfach nicht und es geht einfach darum, wieder sicher fahren zu können. Außerdem konnte ich das "Zu Hoch"-Problem damit lösen ;) Der Wagen ist jetzt ziemlich tief geworden, nicht auf Anschlag aber habe es so eingestellt, damit ich meine Tiefgarageneinfahrt hoch und runter komme. Man sieht ja, wie knapp es wurde. Muss nochmal ran, da links und rechts nicht exakt gleich hoch sind. Achsvermessung und Eintragung müssen ja auch erledigt werden.

 

Das Auto fährt erstaunlich fahrbar mit diesem Billigfahrwerk, es ist gar nicht mal so hart. Doch als ich in meine Heimat Dresden fuhr, wo die Straßen teilweise echt mies sind, begann plötzlich ein fürchterliches Klackern, wie Metall auf Metall hinten. Und siehe da, der Dämpfer hinten war komplett lose, bzw. durchgeschlagen. Beim Notfallbesuch in der nächsten Werkstatt hat der Meister gesagt, das läge an der miesen Fahrwerksqualität und hat das Teil wieder reingesetzt, ich fand das eine sehr dürftige Erklärung, zumal nach ein paar Metern der Dämpfer wieder lose war.

 

Schnell war der Fehler gefunden: Die Unterlegscheibe fehlte. Die wurde beim Einbau damals dümmlichwerweise einfach vergessen. Ich bin selbst kein erfahrener Schrauber und mein Kumpel, der mir half, hat ebenfalls nicht drauf geachtet. Das dann selbst der Meister das noicht erkannt hat, ebenfalls ärgerlich und verschwendetes Geld. Jetzt sitzt das Ganze wieder korrekt und es kann weiter gehen. Außer das ich beim linken ebenfalls die Scheibe noch einbauen muss, da reichte die Bühnenzeit zuletzt nicht.

 

Auch der Auspuff hängte letztens plötzlich runter, da der Halter gerissen war. Ebenfalls erneuert. Vorne habe ich die Stoßstange durch eine Original M-Paket-Stoßstange ersetzt, da ja der Wagen auch M-Paket hat und die Front dazu nicht passte. Die Nieren habe ich in schwarz gedippt, die rauszubekommen glich übrigens einem enormen Gewaltakt. Schon interessant, wie BMW teilweise seine Teile befestigt. Zwischendurch bekam der Hobel mal ne schöne Handknete. Polieren möchte ich ihn auch also richtig aufbereiten, das macht aber erst Sinn, wenn die Türen mal endlich erneuert wurden und farblich passen.

 

Jetzt steht ja noch eine Menge an. Kupplung und Lambdasonde sind dabei an erster Stelle, da er sich mit neuer Sonde vielleicht spritziger fährt und weniger verbrauchen wird. Zum Fahren werde ich aber erstmal meinen Daihatsu benutzen, da habe ich weniger Ärger. Was sind eure Eindrücke? Wollt ihr vielleicht mehr vom Cuore sehen? Greetz

 

Srry, die Bilder sind alle net wirklich der Hammer. Hatte keine Gelegenheit für richtige Foto Session.

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03.04.2017 15:49    |    DerAlexX2    |    Kommentare (5)

Nach einer mehrmonatigen Pause läuft der E36 nun wieder. Er stand immerhin gut vier Monate und nun war es an der Zeit, das gute Stück wieder auf die Straße zu schicken, auch da das ständige Daihatsu Fahren mir immer mehr auf die Nerven ging. Ich meine, der kleine ist wirklich toll aber ich bin wirklich täglich damit gefahren, u.a. auch Langstrecken und auf Dauer ist das einfach furchtbar anstrengend. Außerdem läuft nun der TÜV des Kleinen ab und leider wird der keinen Neuen bekommen, solange ich nicht ein bisschen was an ihm mache.

 

Also habe ich einfach das zweite Sorgenkind nun wieder angemeldet. :D Und ja, es ist eine willkommene Abwechslung mit dem BMW zu fahren, doch schnell zeigten sich wieder die bekannten Probleme, einige davon können warten, andere sollten echt mal jetzt bald angegangen werden, denn vor allem ein fast 10km langer Stau stellte sich zuletzt mit der verschlissenen Kupllung als große Herausforderung dar.

 

Ich habe auch ein paar Sachen über den Winter gemacht aber leider nicht wie es sich gehört die wirklich wichtigen Dinge :D Okay, das Öl ist gewechselt und das Kühlwasser auch samt gelüftet. Doch noch immer habe ich ein viel zu hohes Fahrwerk mit fertigen Dämpfern (warum ist der nur so hoch??), quietschende Bremsen und hinten...naja...seht es euch auf dem Bild an, das waren bestenfalls mal Bremsen (warum hat mein316 überhaupt hinten Scheiben) ^^ Zu allem Überfluss ist mir beim Räderwechsel auf die Sommerschuhe aufgefallen, das einer der Reifen die falsche Laufrichtung hat. Also ein Punkt mehr auf der To Do Liste...

 

Aber er fährt und das auch echt okay. Und auch wenn ich mir die Frage gestellt habe, warum sich das ganze antun bei so einem Wagen, habe ich ihn immer wieder in der Garage die Monate stehen sehen und mir gedacht, ja das ist es wert. Denn es ist einfach ein so schöner Wagen. Echt schade um den Lack und das teilweise viel Rost dran ist. Vielleicht wird er ja irgendwann mal komplett aufbereitet und geschliffen... Bei einem E30 sind solche Projekte ja Gang und Gebe. Beim E36 ist dagegen meistens Schlacht und Schrott die Konsequenz, doch ich möchte an diesen Wagen glauben und eigentlich ist er auch ganz gut insgesamt.

 

Was habe ich noch gemacht? Also ich habe das Innenraumlicht gegen weiße LEDs getauscht. Man kann das Bastelei nennen, ich fand es einfach nur angebracht, da das Licht zuvor drin wirklich dunkel und wenig einladend aussah. Die blöden ebay "Performance" Fußmatten habe ich entfernt und durch Originale Velours ersetzt. Das Heckemblem wurde erneuert (dabei ist mir das Alte beim Entfernen abgebrochen, so das die Stopfen drin steckenblieben, mann war das ein Akt) und neue Zündkerzen sind am Start, müssen halt noch eingebaut werden.

 

Heute habe ich den guten mal ordentlich gewaschen mit 2 Eimer Handwäsche, Detailer und allem Drum Dran. Kann man auch sinnlos finden bei einem Auto, wo der Lack eh schon net mehr so gut ist aber warum sollte man ihn denn nicht etwas Liebe und Pflege geben? Zumindest sieht der Gute jetzt echt schön aus, auch wenn sich die Steinschläge und der Rost kaum verbergen lassen. Die getapete durchrostete Beifahrertür muss dann auch mal endlich weg. Ich habe ja auch eine Ersatztür in lila da aber die lackieren zu lassen, ist halt auch nicht billig.

 

Was meint Ihr, sollte von Alldem als Erstes gemacht werden? Ich habe eigentlich Bremsen und Fahrwerk im Sinn, damit er sich zumindest wieder richtig gut fährt :)

 

P.S.: Man erkennt glaube ich ganz gut, das auch die Fahrertür Problem ist, denn sie hat dummerweise eine andere Farbe, ich vermute mal Diamantschwarz.

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02.02.2017 23:59    |    DerAlexX2    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: 3er, BMW, E36

So, nach einer gewissen Funkstille melde ich mich zurück mit meinem korrekten 3er.

 

Hier gab es ja so einige Befürchtungen, der alte Haufen sei ein hoffnungsloser Fall aber ich finde fast, das er in einem besseren Zustand ist als mein Cuore L7. Denn dieser wird so oft von mir gefahren, das es ihm nicht gut tut und nur noch am Klackern und Zittern ist. Glaube, der verabschiedet sich bald :D Schönes Auto bleibts trotzdem...

 

Der BMW ist jedenfalls zurzeit abgemeldet und steht in der Tiefgarage. Gemacht habe ich bis jetzt nicht viel, dafür aber selbst. Ist aber auch nix Spektakuläres dabei. SO habe ich die Reifen gewechselt, jetzt sind für den Winter 15 Zöller drauf, was irgendwie sinnlos war, da ich ihn ja gerade nicht fahre aber mann, sind die winzig. Was man dabei auch sieht: Der WAgen liegt viel zu hoch, er muss dringend runter :D Also suche ich nach einem guten aber günstigen Gewindefahrwerk. Das steht also als Nächstes an, dazu gleich neuer Satz Bremsen.

 

Innen habe ich ein Radio eingebaut (Die Serien-Anlage ist BMW gewohnt sehr ordentlich) und unter der Rücksitzbank so nervige Gurt-Teile entfernt (weiß nicht mehr wie man das nennt, irgend son Tuning-Mist), die einem ins Gesäß piekten beim Sitzen :D Außerdem ist die Leiste über dem Handschuhfach in Carbon foliert. Geruch ist auch keiner mehr drin. Also insgesamt ist der Wagen jetzt sogar ganz ordentlich, wenn man vom mega langsamen Motor absieht.

 

In ca 1 Monat werde ich den Hobel wieder anmelden und dann Fahrwerk und Bremsen erledigen, sowie die Stoßstange vorne wechseln. Dann schauen wir weiter, bis dahin ein paar neue Bilder ;)

GReetz

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01.10.2016 14:33    |    DerAlexX2    |    Kommentare (10)

Nachdem ich ein Jahr lang das Vergüngen hatte, einen E46 320D zu fahren und nun einen Daihatsu Cuore besitze, welcher sich damit null vergleichen lässt aber auch wirklich ein Erlebnis ist, konnte ich nicht aufhören, mich wieder nach einem BMW zu sehnen.

 

Sicherlich ist der kleine Daihatsu eine rotzfreche Spaßgranate (zu diesem Schatz demnächst ein eigener Artikel), doch ich fahre nunmal viel Autobahn. Ständig muss ich mal wohin und da ich hobbymäßig wie selbstständig Filmemacher bin, brauche ich auch etwas mehr Platz. Jedenfalls verwandelt der Daihatsu sich sofort in ein Ärgernis, sobald man mit ihm die Langstrecke betritt. Fehlende Klima, extrem wenig Platz und so gut wie kein vorhandener Fahrkomfort, von der niedrigen Geschwindgkeit mal abgesehen, machen nach kurzer Zeit die Fahrt zu einem wirklich anstrengenden Trip.

 

Also wollte ich mir erstmals ein zweites Auto dazuholen. Und das obwohl ich finanziell zurzeit nicht wirklich gut aufgestellt bin. Mein ausschließlich aus Rad- und Tramfahrern bestehender Freundeskreis kann mich ohnehin schon lange nicht mehr verstehen aber neben meinem Stadtflitzer hätte ich gerne wieder einen schönen BMW also habe ich wieder etwas über 1000 Euro bereit gestellt und mich umgesehen.

 

Für das Geld kann man eigentlich nur nach einem E36 sehen und dieser hat mittlerweile deutlich an Wert und Ansehen dazugewonnen. Gerade das Coupe finde ich auf einmal heute richtig schön. Doch E36 Coupes sind teuer, sehr teuer. Ich bin dann tatsächlich fündig geworden und habe mir einen 316i aus dem Jahre 1998 zugelegt, Facelift und M-Paket. Von letzterem darf man sich nicht täuschen lassen, denn außer einem Schiebedach hat das Fahrzeug nahezu keine Ausstattung.

 

Nun ist ja wohl offensichtlich, das ein E36 Coupe zu diesem Preis wohl kaum in einem besonders guten Zustand sein kann. So habe ich mir diesen Wagen auch bewusst als Projekt-Auto geholt. Heißt: Es hat dutzende Baustellen und Mängel, die behoben werden müssen. Hier könnte also eine echte Leidensgeschichte beginnen :D Aber an sich ist es ein wirklich schönes Fahrzeug, das halt nur eben einiges hinter sich hat und mal generalüberholt werden muss.

 

Ich habe bei der Probefahrt und Besichtigung den Preis ordentlich drücken können, leider sind mir trotzdem einige Sachen erst nach der Abholung aufgefallen. So bemerkte ich etwa bei der Probefahrt, das die Kupplung es nicht mehr lange macht. Nun merke ich, das sie eigentlich endgültig finito ist. Halb so schlimm, was mich am meisten ärgert ist aber, wie ungepflegt der Wagen ist, was ich eben erst richtig sehen konnte, als ich mal wirklich alles aufgeräumt und ausgesaugt habe. Es wurde anscheindend stark geraucht, die Aschenbecher sind jedenfalls völlig verdreckt. Überall lag Müll rum und der Geruch war auch nicht mehr gut. Nach intensivem Aussagen, bei dem ich wirklich den Wagen bis zum Reserverad leer geräumt hab, sieht das ganze nun deutlich besser aus. Der Innenraum ist ja auch in einem ganz ordentlichen Zustand. Der schwarze Himmel und die verkleidungen samt Armaturen sind jedenfalls gut erhalten. Beim Geruch muss ich schauen, wie ich ihn rausbekomme.

 

Das eigentliche Hauptproblem des Wagens ist aber der Rost, der sich an allen möglichen Stellen festgesetzt hat. Die Beifahrertür hats dabei am schlimmsten erwischt, doch für die habe ich eine neue Tür dazubekommen. Diese muss halt noch lackiert werden, dann noch eine M-Stoßleiste dran und fertig. Bis jetzt habe ich eigentlich nur zwei Dinge erledigt: Das BMW EMblem auf der Haube gewechselt und die Motorhaubendämpfer durch Neue ersetzt. Problem: Diese sitzen noch nicht richtig fest, da sie diese Plastiksicherungen dran haben, die man eigentlich vorher abklemmen muss, doch das geht eigentlich nicht, ohne sie zu zerstören. Kennt ihr das auch?

 

Und nun kommen wir zur Technik :D 316i klingt ja erstmal nicht berauschend, doch der Motor sollte ausreichen. Ich hab erstmal Kühlflüssigkeit und öl nachgefüllt. Der Lauf ist jedenfalls voll in Ordnung. Störend ist starker Qualm aus dem Auspuff bei starken Gas geben sowie starkes Quietschen der Bremsen und ein nerviges Schleifen beim Einlenken im langsamen Rausfahren (wohl Servopumpe oder Öl). Da müsste man also evtl den LMM mal machen.

 

Ihr seht, da ist jede Menge zu tun. Deshalb steht der Wagen auch erstmal abgemeldet in einem Hof ^^ Ich ziehe jetzt erstmal um und möchte das mit der Tür erledigt haben und dann würde ich ihn anmelden und gleichmal die Kupplung machen, das scheinen mir die dringensten Sachen zu sein, danach halt der Reihe nach. Ich weiß, der Wagen steht jetzt nicht wirklich überzeugend da, doch ich finde, er hat Potenzial und man kann ihn mit Geduld und Arbeit in Zukunft wieder richtig schön machen.

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