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Wellmo´s blog

Erlebnisse und Geschichten eines Autofahrers

24.04.2021 23:07    |    wellmo    |    Kommentare (0)

Wir schreiben den 21.03.2021 21:13 Uhr ich mache die 200.000 Km in meinem Azurblauen Renault 19 Cabriolet voll, meine Gedanken gehen die ganzen tollen Momente durch die ich mit diesem Auto (in seiner zugegeben erst kurzen Zeit bei mir) schon Genießen durfte… aber nun zum Anfang: am 10. Mai 2018 habe ich meinen Führerschein bestanden und nun stand mir die Automobile Welt ganz offen, meine ersten Kilometer in meinem ersten Auto, einem Schwarzen Ford Focus II ein tolles Gefühl, ein tolles Auto mit einem Harmonischem 2 Liter Turbodiesel, allem erdenklichen an Ausstattung (Standheizung, Licht-, Regensensor, Tempomat, Klimaautomatik um mal ein bisschen was zu nennen). Eines Abends blätterte ich die alten Fotoalben durch, dort sah ich das Auto wieder was ich als Kind so mochte, den Grünen Renault 19 meiner Eltern ich dachte mir: „eines Tages wirst du auch einen Fahren“ nun dann kam alles schon fast Schlag auf Schlag, mein Bruder bekam seinen E36 Compact mit Sicherheit nicht mehr durch die HU, und musste Abschied nehmen, da es aus Finanzieller Sicht keinen Sinn gemacht hätte ihn zu Reparieren (diverse Roststellen, Stabilisator komplett hinüber und und und…). Nun wie ich so bin habe ich natürlich schon ein Paar R19 auf diversen Portalen angeschaut, und habe mich mehr oder minder schon in dieses Auto verliebt. Also hab ich ihm kurzer Hand meinen Focus angeboten, mit dem Vorbehalt das ich ihn noch fahre bis ich was neues habe (er hatte aber noch ein paar Monate bis zu seiner HU & hat das Angebot natürlich angenommen). Ich habe also alle verfügbaren R 19 in Deutschland angeschaut und mir drei stück ausgesucht die es werden könnten (alle drei als Cabriolet, wenn schon denn schon). Der erste Kandidat fand sich dann auch schon recht zügig, ein Gelber RSI in Freiburg sollte es sein, am Freitag also einen Termin mit dem Händler ausgemacht meinen Papa geschnappt und mit seinem Mondeo auf nach Freiburg (komme aus dem Nürnberger Raum). Dort angekommen war es leider eine Enttäuschung, dieses Exemplar war komplett runtergerockt und wirklich nicht mehr schön… hat man leider auf den Bildern nicht erkannt, aber gut so ist das halt. Am Nächsten Morgen habe ich dann spontan einen gefunden der meinen Vorstellungen entsprochen hat, diesmal sollte es ein Kupferroter in Coesfeld werden. Also wieder meinen Papa mitsamt Mondeo geschnappt und auf ging es nach Coesfeld. Jedoch hat auch dieser mir nicht wirklich zugesagt, er hatte zwar frischen TÜV aber irgendwas stimmte mit ihm nicht, kann es bis heute nicht beschreiben irgendwas war sehr komisch sowohl am Fahrverhalten als auch am Auto selbst nun ja ich hatte ja noch keinen Leidensdruck, also auch dort abgesagt und weitergeschaut. Dann stand auf einmal einer da, Azurblau, Top gepflegt und in traumhaftem Zustand, diesmal in Hüllhorst. Ich dachte mir den muss ich mir anschauen, also auch dort einen Termin ausgemacht, und weil ich so viel Vorfreude hatte habe ich gleich den nächst möglichen genommen… nach meiner mündlichen Abschlussprüfung für die Ausbildung. Da war ich dann so gegen 14:30 Uhr fertig und den Rest des Tages Freigestellt, musste wohl aber am nächsten Tag ganz normal Arbeiten, dann eben als Festangestellter. Also auch hier wieder Papa geschnappt den Mondeo über die Autobahn fliegen lassen und gegen 20:00 Uhr nach zwei Fahrerwechseln waren wir auch da. An der Stelle übrigens nochmal vielen Dank an meinen Papa der genauso bekloppt ist und das ganze mitmacht und insgesamt wegen dem Renault ca. 5000 Km mit mir gefahren ist. Jetzt aber btt: das Auto stand wirklich traumhaft da, Top gepflegt nichts abgegriffen im Innenraum 178.000 KM auf der Uhr und ein Seidenweicher Motorlauf, da wusste ich dann schon der wird’s. Wir sind uns noch an dem Abend Handelseinig geworden. Nun aber nichts wie zurück gen Heimat immerhin mussten wir beide am nächsten Tag früh raus einige schnelle Kilometer auf der Autobahn später fanden wir uns um 02:30 Uhr auch wieder Daheim, jetzt nichts wie ab ins Bett. Am 20.07.2019 war es dann soweit, Kennzeichen geschnappt und wieder auf nach Hüllhorst. Dort angekommen dann erst zu Mittag gegessen und dann wieder in Richtung Heimat aufgebrochen Papa im Mondeo ich in meinem Renault. Schon die ersten Meter fühlten sich richtig und gut an, diesmal haben wir zwar wegen den Brachialen 90PS im Renault nach Hause etwas länger gebraucht, jedoch war ich zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich mit einem dauergrinsen unterwegs, was das Ganze für mich wieder egalisiert hatte, und außerdem hatte ich an diesem Tag nichts mehr vor.

 

Das ist meine Geschichte wie ich zu diesem Auto gekommen bin. Was ist eure? Lasst es mich gerne wissen.

 

Zu den ganzen Erlebnissen die ich mit diesem Auto hatte kommt bestimmt auch noch ein Beitrag ;)

 

Bis dahin eine schöne Zeit.

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