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19.09.2020 09:29    |    notting    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: daheim, E-Auto, laden, Wallbox

Wie sieht‘s bei euch aus mit dem Stromanschluss für‘s E-Auto?

Logo Wenn Ladeinfrastruktur an Grundlegendem scheitertLogo Wenn Ladeinfrastruktur an Grundlegendem scheitert

Hallo!

 

Wollte diesen Artikel schon vor längerer Zeit schreiben. Hatte aber keine Zeit und als ich mal Zeit hatte, hatte sich bei den Ladetarifen viel getan, sodass ich den Artikel aktualisiert habe. Aber ich finde, dass diese Woche zwei Dinge passiert sind, die perfekt zu diesem Artikel passen.

1. WEG-Reform verabschiedet, so mit Recht auf Lademöglichkeit auf eigene Kosten: https://www.heise.de/.../...t-auf-Ladepunkt-und-Glasfaser-4905134.html bzw. https://www.electrive.net/.../

2. Es ist ein Youtube-Video erschienen, was mich sehr neidisch macht: https://www.youtube.com/watch?v=IVwwQ0gauNA

 

Es geht in diesem Blog-Artikel darum, dass meine Garage einen Stromanschluss bekommen soll um ein BEV laden zu können. Leider ist das hier nicht so einfach wie in dem Youtube-Video:

  • In den nächsten Jahren wird vermutlich nach und nach für alle PKW-Garagen auf dem Grundstück ein Stromanschluss gewünscht sein. Es soll so gemacht sein, dass die anderen PKW-Garagen später leicht nachgerüstet werden können. Dementsprechend muss ich dann auch nicht alles der gemeinsam genutzten Infrastruktur zahlen. Der Zählerschrank im Haus ist aber schon zu voll.
  • Es ist ein MFH, an dessen Hausanschluss auch noch ein größeres Nebengebäude hängt, was gewerblich genutzt wird. Dadurch ist unklar wie stark der Hausanschluss bereits ausgelastet ist.
  • Die Garagen sind etwas vom Hauptgebäude mit dem Hausanschluss abgesetzt. Es könnten sich so recht lange Leitungslängen ergeben.
  • Wenn ich nicht gerade wegen Corona im Home-Office bin, muss ich recht weit fahren. Je nach dem wie ich heimfahre bzw. an dem Pendeltag sonstiges mit meinem Auto mache können durchaus 200km mit viel Autobahn (davon viel unlimitiert wenn nicht gerade Baustelle) zusammenkommen. Außerdem habe ich immer gerne Reserve. D.h. ich will jederzeit anstecken und mit voller Leistung laden können. Lastmanagement will ich nur wenn ich über meinen Anschluss warum auch immer irgendwann zwei E-Autos laden will, aber eine Überlastung meines Anschlusses droht. Will dann die Prioritäten so setzen wie ich es will.

 

Warum bin ich nun neidisch? Weil er so wie ich das sehe wohl recht schnell einen Elektriker gefunden hat der ihm ein Angebote gemacht hat und auch recht schnell sogar einen Termin bekommen hat. Es ist dort von ca. 2 Wochen die Rede. Allerdings geht es im Video um einen deutl. einfacheren Fall. Möchte wie dieser Youtuber vom Elektriker nur, dass er eine CEE-Steckdose in meine Garage macht die auch ausreichen "Saft" hat, damit ich dort anschließen kann was ich will.

 

Habe schon vor Corona bei meinem Stromnetz-Betreiber gefragt, ob ein zweiter Hausanschluss auf dem Grundstück möglich wäre. Habe keinerlei Auskunft dazu bekommen, sondern wurde sofort belabert und mit dem Zuständigen bei meinem Grundversorger verbunden. Der wollte mir deren Sorglos-Paket andrehen. Das will ich aber nicht, da so wie ich das verstehe sofort vom Stromnetz getrennt werde sobald die sich bei einer Überlast irgendwo im Netz versprechen, dass das ihnen hilft. Das ist inakzeptabel, da ich recht weit fahren muss und viele E-Autos über normale Ladelösungen für zu Hause nur max. 11kW können. Das kann knapp werden, wenn ich z. B. spät heimkomme und wie immer wieder früh los muss bzw. wie gesagt viel Autobahn-Anteil.

Als die Corona-Regelungen das erste Mal etwas gelockert wurden, habe ich ins Installateur-Verzeichnis meines Stromnetz-Betreibers geschaut. Habe daraufhin bei einem Elektriker um die Ecke angefragt, natürlich per E-Mail. Auch nach Wochen keine Antwort. Hatte dann auch nicht mehr soviel Zeit. Irgendwann habe ich dann wieder Zeit gehabt um dort nochmal nachzufragen. Wieder auch nach Wochen keine Antwort. Nach und nach habe ich auch verschiedene andere Elektriker angefragt.

 

Bilanz bis heute (hier ist hier egal wie häufig ich die jeweilige Firma angeschrieben hatte):

1x Antwort "keine Zeit"

1x Antwort "Bin seit Jahren Rentner und mache das nicht mehr" (allerdings Kontakt nicht über E-Mail, sondern über ein paar Ecken)

3x auch nach Wochen keine Antwort

 

Habe natürlich darauf geachtet, dass die Firma nicht z. B. ein Industrie-Unternehmen ist, was sich vermutlich überhaupt nicht mit Elektrik-Arbeiten an Privatkunden wendet, sondern das nur für eigene Zwecke macht oder als Mittel zum Zweck um die eigentliche Dienstleistung richtig erbringen zu können.

 

Wenn man eben die Firmen abzieht die einem Privatkunden sehr wahrscheinlich keinen Stromanschluss machen, habe ich nun fast die Hälfte aller dort gelisteten Elektriker unserer Stadt inkl. dazugehöriger Dörfer durch. Je weiter der Handwerker fahren muss, desto teurer wird logischerweise jede Anfahrt.

 

Können so viele Elektriker nichts mit E-Autos anfangen?

Droht der Stromnetz-Betreiber mit Installateur-Ausweis-Entzug wenn die etwas machen, was der Verbreitung des Wallbox-Angebots des Grundversorgers schaden könnte? Fand das krass, dass der Stromnetz-Betreiber mich zwangsweise zum Grundversorger weitergeleitet hat, wie wenn man eben ein Gespräch zu einem Kollegen in der selben Firma durchstellt (mir ist klar, dass der Grundversorger und der Stromnetz-Betreiber zusammengehören).

Oder sind die echt so sehr mit diesem einen größeren Neubau-Gebiet um die Ecke mit einigen MFH, einem neuen Seniorenheim usw. beschäftigt?

Fragen über Fragen...

 

Da kann man nur hoffen, dass es eine verzögerte Corona-Delle bei der Elektriker-Auftragslage gibt. Das wird aber vermutlich erst er Fall sein, wenn es zu spät für die niedrigere MwSt., die bei so einem teureren Fall in EUR viel stärker reinhaut :-(

 

Wie ist das bei euch? Nehmt bitte auch an der Umfrage teil.

 

PS: Behalte mir vor Kommentare mit "Lade doch einfach immer öffentlich" & Co. zu löschen. Mir ist das zu zeitaufwändig und zu teuer, zumal es hier keine Supermarkt-Lader und Gratis-Lader schon 2x nicht gibt. Ich bezweifle aber nicht, dass es Leute gibt, die ihr E-Auto so sehr lieben oder ihnen der Kosten- bzw. Zeitfaktor so egal ist, dass sie das durchziehen.

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19.09.2020 09:55    |    Redirion

Was meinst du, wie schwierig es für mich war einen Elektriker zu finden, der in meiner Garage eine vorhandene Steckdose durch eine Einspeisedose zu ersetzen hatte für eine steckerfertige Mini-PV-Anlage, die ich selbst aufbaute und anmeldete. Da wollte keiner etwas mit zu tun haben. Bei mir in der Gemeinde wollte das niemand machen. Ei Elektriker ist sogar wieder vom Hof gefahren, weil ich meinte, ein extra Stromkreis sei dafür nicht erforderlich. Letztlich habe ich einen über myHammer gefunden, der dann zwar die weitere Anfahrt hatte, aber mit dem hatte es dann gut geklappt. Die PV-Anlage ist auch offiziell angemeldet beim Netzbetreiber und Markzstammdatenregister. Mega Aufwand war das für 670Wp.

 

Der Elektriker wird mir auch eine separate Leitung in die Garage zum Laden legen.

 

Habe ich doch richtig verstanden, dass nur fest installierte Wallboxen über 11kW genehmigungspflichtig sind? Meine Idee wäre auch 22kW Drehstrom in die Garage legen zu lassen und dann je nach Bedarf mit einem mobilen Lader dran zu gehen? Auto steht noch nicht fest, eventuell Polestar 2. Da würden zwar 11kW reichen, aber man weiß ja nicht, was noch kommt.


19.09.2020 10:19    |    notting

Zitat:

@Redirion schrieb am 19. September 2020 um 09:55:58 Uhr:

Was meinst du, wie schwierig es für mich war einen Elektriker zu finden, der in meiner Garage eine vorhandene Steckdose durch eine Einspeisedose zu ersetzen hatte für eine steckerfertige Mini-PV-Anlage, die ich selbst aufbaute und anmeldete. Da wollte keiner etwas mit zu tun haben. Bei mir in der Gemeinde wollte das niemand machen. Ei Elektriker ist sogar wieder vom Hof gefahren, weil ich meinte, ein extra Stromkreis sei dafür nicht erforderlich. Letztlich habe ich einen über myHammer gefunden, der dann zwar die weitere Anfahrt hatte, aber mit dem hatte es dann gut geklappt.

Und wie lange ist das her? MyHammer ist ja eine Art Auktionsseite, wo sich die Handwerker gegenseitig unterbieten sollen. Ich befürchte, dass sich dort auch Handwerker tummeln, die sich zu billig verkaufen und dann aus Zeit- bzw. Kostengründen (oder evtl. sogar weil sie unfähig sind) schlechte Arbeit abliefern.

 

Zitat:

Die PV-Anlage ist auch offiziell angemeldet beim Netzbetreiber und Markzstammdatenregister. Mega Aufwand war das für 670Wp.

 

Der Elektriker wird mir auch eine separate Leitung in die Garage zum Laden legen.

 

Habe ich doch richtig verstanden, dass nur fest installierte Wallboxen über 11kW genehmigungspflichtig sind? Meine Idee wäre auch 22kW Drehstrom in die Garage legen zu lassen und dann je nach Bedarf mit einem mobilen Lader dran zu gehen? Auto steht noch nicht fest, eventuell Polestar 2. Da würden zwar 11kW reichen, aber man weiß ja nicht, was noch kommt.

22kW CEE könnte je nach Stromnetz-Betreiber auch genehmigungspfl. sein.

Da die Leistung nachträgl. "aufbohren" viel teurer ist als gleich eine etwas dickere Leitung zu legen, werde ich auch schauen, was man da machen kann. Eine Grenze ist wohl üblicherweise auch der Stromzähler, der nur ca. 30kW verträgt. Ich denke hier an den Fall, dass warum auch immer zwei E-Autos gleichzeitig geladen werden sollen, z. B. wenn noch Gäste da sind. Evtl. lasse ich mir gleich zwei CEE-Dosen machen. Schon klar, dass 2x 22kW > 30kW ist und ich dann aufpassen muss :-)

 

Der Polestar 2 ist aktuell auch in meiner engeren Auswahl. Da ich recht weit pendeln muss wenn ich nicht im Homeoffice bin wegen Corona wären mir >11kW Typ2 auch lieber. Nissan hat was mit 22kW-Option angekündigt. Leider vermutl. nicht nur in der Höhe deutl. größer als der Polestar 2. Evtl. kommt den Nissan aber auch mit Renault-Logo? Habe einen Renault und eine gute Vertragswerkstatt.

Für ca. 13kEUR kannst du eine >=20kW-CCS-Wallbox bekommen. Dann kann z. B. der Polestar 2 schneller laden als über Typ2. Nachteil: Preise bzw. man braucht noch ein Backend. Gibt aber auch mobile CCS-Lösungen mit der Leistung, die aber noch teurer sind.

 

notting


19.09.2020 10:50    |    Dr. Shiwago

Man muss geradezu betteln um einen Elektriker zu bekommen. Auch wenn es nicht um den Anschluss einer Wallbox geht. Und das war auch schon vor Corona so. Im Notfall bequemt sich auch mal der Meister ein par Stippen zu ziehen und berechnet dann natürlich Meisterstunden obwohl er nur die Arbeiten erledigt hat, die sonst der Lehrling macht.

 

Vom Elektroauto scheinen einige Elektriker eh nicht viel zu halten. Sie erklären einem lang und breit warum Elektromobilität für eine breitere Bevölkerungsschicht nicht funktionieren kann. Anfallende Erdarbeiten will natürlich auch keiner übernehmen. Wenn überhaupt würden sie erst kommen um eine Wallbox anzuschließen, wenn ein Leerrohr in der Erde vorhanden sei, in das sie das nötige Kabel ziehen könnten.

 

Hab dann eine Firma gefragt, die gerade hier in der Straße öffentliche Kabel im Horizontalbohr-Verfahren verlegt hat, ob sie mir ein Kabel über den Hof zum Carport legen können. In einem halben Tag war alles erledigt. Es wurden nur zwei Löcher ausgebaggert, ein Leerrohr unter dem Pflaster hindurch geschoben und gleich ein Kabel eingezogen. Eine saubere Sache. Einen Elektriker, der die Anschlüsse gemacht hat, habe ich dann auch noch gefunden.


19.09.2020 11:03    |    notting

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 19. September 2020 um 10:50:45 Uhr:

Man muss geradezu betteln um einen Elektriker zu bekommen. [...]

Danke für deinen Erfahrungsbericht.

Da es in meinem Fall vermutl. so laufen wird, dass ein zusätzl. Hausanschluss benötigt wird, wären meiner Einschätzung nach Erdarbeiten max. bis zum Zählerkasten nötig. Soweit ich das verstehe, muss man das aber beim Stromnetz-Betreiber beauftragen. Dort stehen Erdarbeiten auch in der Preisliste, soweit sie einigermaßen kalkulierbar sind, sprich befestigte Oberflächen zu öffnen wird nach Aufwand abgerechnet.

Um einen Hausanschluss zu beantragen muss man aber auch einen Elektriker an der Hand haben.

 

Leerrohre könnte ich ab dem Zählerschrank auch selbst legen.

 

notting


19.09.2020 11:16    |    Dr. Shiwago

Leerrohr braucht es nur unter der Erde.


19.09.2020 11:20    |    notting

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 19. September 2020 um 11:16:18 Uhr:

Leerrohr braucht es nur unter der Erde.

Leerrohre erleichtern den Kabelwechsel wenn was ist. Außerdem ist es ein zusätzl. Schutz. Auch wenn das Kabel AP verlegt ist.

 

notting


19.09.2020 12:48    |    Goify

Als Vermieter begeistert mich die neue Regelung nicht sonderlich stark. Und meist werden die Kosten exorbitant ausfallen, wenn die jetzige Hauptverteilung voll oder/und nur noch Bestandsschutz hat und nicht erweitert werden darf.

Wenn mehrere an unterschiedlichen Anschlüssen laden wollen, braucht man noch für jeden einen extra Zähler. Eine Ladebuchse für alle wird es ja nicht tun.


19.09.2020 13:12    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 19. September 2020 um 12:48:26 Uhr:

Als Vermieter begeistert mich die neue Regelung nicht sonderlich stark. Und meist werden die Kosten exorbitant ausfallen, wenn die jetzige Hauptverteilung voll oder/und nur noch Bestandsschutz hat und nicht erweitert werden darf.

Wenn mehrere an unterschiedlichen Anschlüssen laden wollen, braucht man noch für jeden einen extra Zähler. Eine Ladebuchse für alle wird es ja nicht tun.

Wie ich bereits schrieb gibt's von div. Firmen (u.a. Stromanbietern) Rundum-Sorglos-Pakete. Wenn die nicht auch noch einen extra Hausanschluss machen wird es zwar vermutl. die von dir genannten Probleme mit der nur noch bestandsgeschützten Installation geben. Aber du kannst für einen definierten Betrag (ggf. auch pro Monat) pro Wallbox soviele bekommen wie du willst, ggf. inkl. Lastmanagement (falls der Hausanschluss nicht reicht wenn alle mit max. Leistung laden). Man kann gegen monatl. Gebühr auch einen Abrechnungsdienst mit drin haben. Vorteile:

- Der Vermieter hat ggf. mit der Aufteilung der Stromkosten auf die Mieter rein garnichts zutun.

- Flexibler als wenn man die Wallboxen mit getrennten Kabeln an die Wohnungsstromzähler der Mieter hängt.

- Der Mieter kann z. B. seinem Arbeitgeber nur dann den Strom z. B. für das Firmenfahrzeug in Rechnung stellen, wenn in der Wallbox eine geeichte Messeinrichtung ist. Ein Stromzähler reicht hier AFAIK nicht, da er nicht die Energie pro Ladevorgang aufdröseln kann. Bei den von mir genannten Rundum-Sorglos-Paketen muss AFAIK aber eine geeichte Messeinrichtung enthalten sein, weil sie sonst nicht ggü. ihren Kunden (z. B. deinen Wohnungsmietern) abrechnen dürfen, zumindest bei Lösungen wo die Lademöglichkeiten von der Technik her nicht bestimmten Mietern fest zugewiesen sind (also im Grunde die selbe Technik wie beim öffentl. Laden dahinter steckt).

- Ggf. funktioniert die Ladekarte für daheim auch an öffentl. Ladesäulen, evtl. sogar zu einem günstigeren Tarif.

 

Natürl. dürfte das Rundum-Sorglos-Paket längerfristig das teuerste sein. Aber es dürfte das einfachste sein, gerade für Vermieter die sich mit der Materie nicht auseinandersetzen wollen. Vermutl. kann man sich das Geld über die Nebenkosten von den Mietern holen.

Dann haben die Mieter AFAIK auch kein Recht auf die Installation eigener Lademöglichkeiten. Wobei evtl. nicht mal Mindestanforderungen an die Lademöglichkeiten definiert sind, die der Vermieter bieten muss wenn er nicht will, dass die Mieter selbst was machen lassen.

 

notting


19.09.2020 15:53    |    Lumpi3000

Gut das mir für den neuen PHEV auch die vorhandene 230V Steckdose in der Garage reicht. Diese wird dann noch auf meine Kosten durch eine neue Dose für ein besseres Gewissen getauscht und wenn die Garage abfackeln sollte ... Ich bin versichert! Wenn der Vermieter sich querstellt ... Bitte, ist ja nicht mein Eigentum.


19.09.2020 16:24    |    notting

Zitat:

@Lumpi3000 schrieb am 19. September 2020 um 15:53:01 Uhr:

Gut das mir für den neuen PHEV auch die vorhandene 230V Steckdose in der Garage reicht. Diese wird dann noch auf meine Kosten durch eine neue Dose für ein besseres Gewissen getauscht und wenn die Garage abfackeln sollte ... Ich bin versichert! Wenn der Vermieter sich querstellt ... Bitte, ist ja nicht mein Eigentum.

Dafür brauchst du aber auch jemanden der das macht bei dem die Versicherung sich im Fall der Fälle nicht querstellt. So jemanden suche ich wie in diesem Artikel erwähnt gerade ;-)

Die Dose austauschen zu lassen, weil gerade die billigen oder älteren Schuko-Dose anfangen können zu kokeln, ist eine sehr gute Idee. Allerdings könnte es teuer werden wenn dadurch ggf. der Bestandsschutz nicht mehr gilt. Und wenn du schon die Dose austauschen lassen willst, würde ich gleich CEE blau (=1phasig) nehmen, wenn's nicht CEE rot (3phasig) sein soll. Die halten 3,6kW über Stunden viel besser aus als selbst gute Schuko-Dosen. Die PHEV-Akkus werden auch immer größer.

 

IANAL: AFAIK kriegst du von deinen Versicherungen nichts z. B. für abgebrannte Dinge, die nicht über das Auto (sprich Kasko erforderlich) versichert sind. Nicht versichert ist z. B. ein mobiles Navi. Außerdem gibt's oft Wertgrenzen für das Autozubehör. Ggf. musst du dich an Verursacher des Brands wenden. Würde deswegen an deiner Stelle den Spruch "Ich bin versichert!" in so einem Zusammenhang sein lassen.

 

notting


19.09.2020 16:31    |    Sir Donald

Das Problem der Elektriker mit der E-Mobilität ist das viele Leitungen der Interessenten schlicht nicht für die hohen Dauerbelastungen beim Laden ausgelegt sind. Die Leitungen altern eh schon, bei Dauerbelastung an der Maximalgrenze noch schneller und damit sind sie nach einer gewissen Zeit nicht mehr für die geforderten Ansprüche geeignet. Bei nachträglichem Einbau einer Ladestelle stellt such auch die Frage in welchem Zustand das Hausnetz allgemein ist. Geht ein Brand möglicherweise von der Zuleitung an einer solchen Wallbox, auch wenn der Brand zwischen Sicherungskasten und Hausanschluss ausbrechen sollte aber wahrscheinlich auf eine Überlastung der Leitung durch das Laden eines oder mehrerer E-Autos zurückzuführen ist ist der Elektriker dran. Denn der muss bei einer solchen Arbeit sicherstellen das das Hausnetz das aushält, die Frage ist wie er das machen soll wenn er nicht damals die Leitungen im ganzen Haus verlegt hatte. Hier in der Region musst du selbst bei einer Renovierung damit rechnen das ein Elektriker den Anschluss einiger neuen Steckdosen usw kategorisch ablehnt und darauf besteht das entweder man die Elektrik komplett Neu macht oder sich einen Anderen sucht., vor allem wenn das Haus schon älter ist und die Elektrik nie komplett Neu gemacht wurde. Denn wenn was passiert sind Sie in der Haftung, egal ob mit oder ohne Rechnung.

 

Was E-Mobilität bei Mehrfamilienhäusern angeht, da wird die Sache dann unter Umständen sehr Teuer. Auf einer anderen Seite hat ein Fachingenieur für die Planung der Stromnetze in Gebäuden den Auftrag bekommen für den Neubau einiger Mehrfamilienhäuser, 10-20 Wohneinheiten pro Gebäude, die Planung zu erstellen mit Lademöglichkeit in jeder Garage und den den Wohnungen zugeordneten Stellplätzen. Sieht einfach aus ist es aber nicht wie er nach einem Gespräch mit dem Versorger feststellen durfte. Man geht ja immer davon aus das nicht Alle gleichzeitig Laden, aber das ist für die Planung und den Vorschriften des Versorgers nicht relevant da Er immer mit der maximalen Anschlussleistung jeder Wohnung rechnen muss. Im Ergebnis müsste fast jedes Gebäude mit 10000kV angefahren werden und erst dort mit eigenen Trafostationen auf die haushaltsübliche Spannung reduziert werden = Schweineteuer. Wie sich die Bauherren dann entschieden haben ist nicht bekannt.

 

Das angeblich so leistungsfähige Netz in Deutschland ist so toll das in einem Dorf in der Region max 18 Ladestationen möglich sind, aber auch nur wenn sie schön verteilt sind. In einigen Ecken ist gar nichts möglich da das Netz schon am Limit ist, da könnte man auch nur dann ein neues Haus bauen wenn zeitgleich ein Anderes vom Netz genommen wird.


19.09.2020 16:34    |    Lumpi3000

So wie ich das verstanden habe, brauche ich für die CEE blau noch ein anderes Ladekabel.

So ganz blicke ich da noch nicht durch. :D

 

Der Ioniq Plug in hat ein etwa 9kw großen Akku, der Schuko Ziegel und ein Typ 2 Kabel sind dabei ...

Wenn ich den Schuko Ziegel auf 8A einstelle und das Auto über Nacht nuckeln lasse, ist er morgens trotzdem voll.

Die Belastung für die Schuko Dose dürfte sich hoffentlich in Grenzen halten ...


19.09.2020 16:49    |    notting

Zitat:

@Lumpi3000 schrieb am 19. September 2020 um 16:34:41 Uhr:

So wie ich das verstanden habe, brauche ich für die CEE blau noch ein anderes Ladekabel.

So ganz blicke ich da noch nicht durch. :D

Viele mobile EVSE (Ladelösungen) haben ein passendes Kabel dabei, zumindest wenn man das große Set mit den vielen Kabeln kauft. Bei den mobilen EVSE sind an der EVSE selbst meist herstellerpez. Buchsen wo du dann die passenden Kabel brauchst. Theoretisch kannst du auch von CEE blau auf Schuko adaptern und dort irgendwas anschließen. Allerdings hatte ich wegen der Leistung eben genau davon abgeraten irgendwo Schuko in der Verbindung zum E-Auto zu verwenden.

 

Zitat:

Der Ioniq Plug in hat ein etwa 9kw großen Akku, der Schuko Ziegel und ein Typ 2 Kabel sind dabei ...

Wenn ich den Schuko Ziegel auf 8A einstelle und das Auto über Nacht nuckeln lasse, ist er morgens trotzdem voll.

Die Belastung für die Schuko Dose dürfte sich hoffentlich in Grenzen halten ...

Natürlich kann man den Strom auch begrenzen um Probleme gerade mit Schuko-Steckdosen zu vermeiden. Aber wenn das dann mal doch auf einen zu hohen Strom eingestellt ist...

Musst du selbst entscheiden.

 

notting


19.09.2020 17:10    |    notting

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 19. September 2020 um 16:31:18 Uhr:

Das Problem der Elektriker mit der E-Mobilität ist das viele Leitungen der Interessenten schlicht nicht für die hohen Dauerbelastungen beim Laden ausgelegt sind. [...]

Richtig. Allerdings vermute ich in meinem Fall auch aus anderen Gründen, dass es auf einen extra Hausanschluss hinauslaufen wird.

 

Zitat:

Was E-Mobilität bei Mehrfamilienhäusern angeht, da wird die Sache dann unter Umständen sehr Teuer. Auf einer anderen Seite hat ein Fachingenieur für die Planung der Stromnetze in Gebäuden den Auftrag bekommen für den Neubau einiger Mehrfamilienhäuser, 10-20 Wohneinheiten pro Gebäude, die Planung zu erstellen mit Lademöglichkeit in jeder Garage und den den Wohnungen zugeordneten Stellplätzen. Sieht einfach aus ist es aber nicht wie er nach einem Gespräch mit dem Versorger feststellen durfte. Man geht ja immer davon aus das nicht Alle gleichzeitig Laden, aber das ist für die Planung und den Vorschriften des Versorgers nicht relevant da Er immer mit der maximalen Anschlussleistung jeder Wohnung rechnen muss. Im Ergebnis müsste fast jedes Gebäude mit 10000kV angefahren werden und erst dort mit eigenen Trafostationen auf die haushaltsübliche Spannung reduziert werden = Schweineteuer. Wie sich die Bauherren dann entschieden haben ist nicht bekannt.

Ich glaube da stimmt was nicht. Selbst das Hochspannungsnetz in D ist max. 110kV. 125kW-Hausanschlüsse stehen in der normalen Preisliste meines Stromnetz-Betreibers.

 

Zitat:

Das angeblich so leistungsfähige Netz in Deutschland ist so toll das in einem Dorf in der Region max 18 Ladestationen möglich sind, aber auch nur wenn sie schön verteilt sind. In einigen Ecken ist gar nichts möglich da das Netz schon am Limit ist, da könnte man auch nur dann ein neues Haus bauen wenn zeitgleich ein Anderes vom Netz genommen wird.

Haben die noch Stromanschlüsse über's Dach?!

 

notting


19.09.2020 18:30    |    Redirion

Zitat:

@notting schrieb am 19. September 2020 um 10:19:53 Uhr:

 

Und wie lange ist das her? MyHammer ist ja eine Art Auktionsseite, wo sich die Handwerker gegenseitig unterbieten sollen. Ich befürchte, dass sich dort auch Handwerker tummeln, die sich zu billig verkaufen und dann aus Zeit- bzw. Kostengründen (oder evtl. sogar weil sie unfähig sind) schlechte Arbeit abliefern.

das war vor einem Jahr und ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit gewesen. Es war jedoch auch der einzige, der sich innerhalb kurzer Zeit gemeldet hatte. Also ein Unterbieten fand nicht statt, preislich war es aber tatäschlich auch gut.

 

Zitat:

@notting schrieb am 19. September 2020 um 10:19:53 Uhr:

 

22kW CEE könnte je nach Stromnetz-Betreiber auch genehmigungspfl. sein.

Da die Leistung nachträgl. "aufbohren" viel teurer ist als gleich eine etwas dickere Leitung zu legen, werde ich auch schauen, was man da machen kann. Eine Grenze ist wohl üblicherweise auch der Stromzähler, der nur ca. 30kW verträgt. Ich denke hier an den Fall, dass warum auch immer zwei E-Autos gleichzeitig geladen werden sollen, z. B. wenn noch Gäste da sind. Evtl. lasse ich mir gleich zwei CEE-Dosen machen. Schon klar, dass 2x 22kW > 30kW ist und ich dann aufpassen muss :-)

gerade nachgelesen in den TAB meines Netzbetreibers: "Einzelgeräte, auch ortsveränderliche Geräte, mit einer Nennleistung von mehr als 12 kVA" sind anmelde- und zustimmungspflichtig.

 

Daher werde ich einfach 2x 11kW CEE rot in die Garage legen lassen, so dass zumindest zwei Fahrzeuge mit je 11kW geladen werden können. Die sind dann nicht mal anmeldepflichtig. Falls es Platzprobleme oder andere Kapazitätsprobleme geben sollte, würde auch 1x 11kW CEE rot und 1x 4,6KW CEE blau reichen. Normalerweise müssen ja nicht zwei Autos auf einmal schnell geladen werden.

 

Also mein Hausanschluss hat ganz normale 63A Vorsicherungen. Das heißt doch auch, dass da bis zu 63kW abgenommen werden können?


19.09.2020 20:10    |    blur777

Ich will kein E-Auto.PUNKT!


19.09.2020 20:57    |    BurkhardR

Zitat:

@Redirion schrieb am 19. September 2020 um 18:30:41 Uhr:

Also mein Hausanschluss hat ganz normale 63A Vorsicherungen. Das heißt doch auch, dass da bis zu 63kW abgenommen werden können?

3 x 63A sind 43 KW.

 

Der Fall, dass jemand regelmäßig daheim über Nacht schnellladen muss ist eine extreme Ausnahme. 3,6 KW = 20km/h Ladeleistung reichen für die meisten Fälle aus, macht 160 km/Nacht. Schnelladen muss dann unterwegs sein.

Und es macht wenig Sinn, viel Aufwand zu treiben weil es mal sein könnte dass man die 70 KWh des Akkus in 6 Stunden füllen müsste - was immer noch nur 11 KW wären. Wer jeden Tag viele 100 km fährt und nicht CCS-Ladung in der Nähe oder am Ziel hat, gehört zu den 30% der Bevölkerung die besser auf Wasserstoffautos warten und bis dahin Vollhybride oder PHEV fahren.

Vielleicht ist es eine Erfahrung alter EV-Hasen, wie lange die Autos stehen, wie viele Ladepunkte es inzwischen gibt., sodass die Sorgen der Newbees unbegründet sind.


19.09.2020 21:47    |    Redirion

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. September 2020 um 20:57:57 Uhr:

3 x 63A sind 43 KW.

oh. Ja, völlig verpeilt. Ist natürlich korrekt.

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. September 2020 um 20:57:57 Uhr:

Der Fall, dass jemand regelmäßig daheim über Nacht schnellladen muss ist eine extreme Ausnahme. 3,6 KW = 20km/h Ladeleistung reichen für die meisten Fälle aus, macht 160 km/Nacht.

Da ist natürlich etwas dran. Aber bei dreiphasigem Laden sollen doch die Ladeverluste geringer sein?


19.09.2020 22:09    |    hd311

Wie schon einige richtig schreiben ist das Verwenden einer vorhandenen alten Leitung für den Elektriker zu riskant.

Da bleibt nur "neue Leitung direkt zurm Ladeanschluss", so ist das überschaubar und für mich als Fachmann kein Risiko.

Wenn dazu Erdarbeiten nötig sind, ist das eben so.

Und auf "my Hammer" findet man schon Fachleute und so billig, wie es mache hier beschreiben ist es dann wohl auch nicht ...

Und 11 kW Ladeleistung sollten auch für grosse Akkus reichen ! nach 8 Std. sind a mind. 70 kWh geladen worden, wem das nicht reicht sollte mal über ein Flugzeug oder Hubschrauber nachdenken ...

War bei mir auch schon mal ein Thema ... Aber als ich dann feststellte, dass man mit einen PPL auch nur bei guten Wetter zum Kunden kommt, war das wieder vom Tisch.


20.09.2020 08:07    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 19. September 2020 um 20:57:57 Uhr:

Zitat:

@Redirion schrieb am 19. September 2020 um 18:30:41 Uhr:

Also mein Hausanschluss hat ganz normale 63A Vorsicherungen. Das heißt doch auch, dass da bis zu 63kW abgenommen werden können?

3 x 63A sind 43 KW.

Bis auf dass es "kW" heißt korrekt bzw. gilt nur für in D typ. Spannungen ;-)

 

Zitat:

Der Fall, dass jemand regelmäßig daheim über Nacht schnellladen muss ist eine extreme Ausnahme. 3,6 KW = 20km/h Ladeleistung reichen für die meisten Fälle aus, macht 160 km/Nacht. Schnelladen muss dann unterwegs sein.

Und es macht wenig Sinn, viel Aufwand zu treiben weil es mal sein könnte dass man die 70 KWh des Akkus in 6 Stunden füllen müsste - was immer noch nur 11 KW wären. Wer jeden Tag viele 100 km fährt und nicht CCS-Ladung in der Nähe oder am Ziel hat, gehört zu den 30% der Bevölkerung die besser auf Wasserstoffautos warten und bis dahin Vollhybride oder PHEV fahren.

Vielleicht ist es eine Erfahrung alter EV-Hasen, wie lange die Autos stehen, wie viele Ladepunkte es inzwischen gibt., sodass die Sorgen der Newbees unbegründet sind.

1. Es wird gerade alles so ausgelegt, dass der Stromnetz-Betreiber insb. Wallboxen wann er will abwerfen kann, um ohne das Stromnetz nennenswert ausbauen zu müssen mehr kWh verkaufen kann. Wenn mir der Stromnetz-Betreiber dann eben die Lademöglichkeit abstellt, habe ich die Arschkarte. In der Nacht ist die Nachfrage zwar tendenziell geringer, aber das Angebot an Solarstrom auch...

2. Auch kann ein Bug immer wieder den Ladevorgang unterbrechen, was die effektiv nutzbare Ladezeit massiv verkürzen kann. Ich bin Software-Entwickler und weiß dass ständig überall neue Bugs hochkommen.

3. Es können auch mal Gäste da sein, die auch laden können sollen oder man ein 2. E-Auto aber nur eine Lademöglichkeit haben.

 

notting


21.09.2020 11:40    |    PIPD black

Wir hatten mit dem Elektriker keine Sorgen.

Haben zwar auf ein Angebot ewig gewartet, das hatte aber andere Ursachen.

Als es losging, wurde erstmal die Bestandaufnahme und die Wunschliste gemacht.

Eigentlich ging es uns anfangs nur um ein paar Strippen für die Satellitenschüssel und um den späteren E-Ausbau der Garage. Aber wenn man schon mal am Buddeln ist, wurde auch gleich eine fette Stromleitung zwischen Haus und Garage verlegt, weil die alte Zuleitung nur für ein bisschen Licht reichte. Dazu waren natürlich auch wieder zusätzliche Sicherungen nötig. Nun hat die Garage nicht nur den roten CEE-Anschluss sondern wir haben auch gleich noch als Vorbereitung ein dickes Kabel für eine später mal zu installierende Wallbox aus der Ecke des Sicherungskastens bis zum Carport verlegen lassen. Ob wir es je brauchen werden , keine Ahnung. Aber haben ist besser als Brauchen.;):p


21.09.2020 14:13    |    iceman1306

Viele EVUs haben zu dem Thema Verträge mit Herstellern geschlossen, die wollen dann nur den Anschluss inklusive Wallbox verkaufen. Die Elektrohandwerker haben wegen Corona noch mehr zu tun als vorher, da musst du hartnäckig bleiben und es einfach mehrfach versuchen. Oder du schaust mal in die Fachbetriebssuche hier: https://www.elektrohandwerk.de/.../e-mobilitaet-fachbetrieb.html . Alle Betriebe, die dort gelistet sind, haben ein Zusatzseminar zum Thema Elektromobilität absolviert und sollten daher zumindest fit im Thema sein.


21.09.2020 19:11    |    notting

@PIPD black: Danke für deinen Erfahrungsbericht.

 

@iceman1306: Danke. Du meinst wohl "Wenn man in der verlinkten Suchfunktion den Filter E-Mobilitäts-Fachbetriebe aktiviert, ...". Dort werden auf jeden Fall auch ohne dass man irgendeinen Filter gesetzt hat weniger Betriebe angezeigt als im Installateursverzeichnis stehen. Wenn man den Filter setzt sehe ich im näheren Umkreis keinen und größeren Umkreis nur einen Betrieb. Ein anderer Betrieb im größeren Umkreis der vor einiger Zeit in der hiesigen Werbeprospekte-Zeitung sich als E-Mobilitäts-Elektriker präsentiert hat ist dort nicht gelistet.

Werde den Link trotzdem im Hinterkopf behalten.

 

notting


27.09.2020 18:32    |    Quertraeger

Es grenzt ja schon an ein kleines "Wunder", dass Wohnungsvermieter einen E-Anschluss in der Tiefgarage nicht einfach ablehnen können. :cool:


28.09.2020 08:40    |    Goify

Ablehnen nicht, aber die Voraussetzungen dafür zu schaffen, müssen sie nicht.

Die Frage ist was passiert, wenn ein Mieter an der Steckdose des anderen Mieters sein Auto lädt? Ist man dann als Vermieter in der Verantwortung oder müssen das die Mieter unter sich regeln?


28.09.2020 16:57    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 28. September 2020 um 08:40:29 Uhr:

Ablehnen nicht, aber die Voraussetzungen dafür zu schaffen, müssen sie nicht.

Die Frage ist was passiert, wenn ein Mieter an der Steckdose des anderen Mieters sein Auto lädt? Ist man dann als Vermieter in der Verantwortung oder müssen das die Mieter unter sich regeln?

Kommt AFAIK drauf an ob du als Vermieter dem anderen Mieter das erlaubt hast ;-)

Wäre nicht der erste Fall, wo sich ein Mieter bei einem anderen Mieter angeklemmt hat ohne dass es der Vermieter erlaubt hat. Das ist dann AFAIK eine Sachen zwischen den Mietern bzw. zwischen dem Täter und dem Staatsanwalt.

 

notting


28.09.2020 17:05    |    Goify

Es gibt ja manchmal so Gemeinschaftswaschmaschinen und daneben 5 Steckdosen für jeden Mieter einzeln. Wer da nicht richtig einstöpselt, klaut Strom. Daher sind in "meinen" Bädern immer Anschlüsse für die Waschmaschine, sodass jeder Mieter seine eigene haben kann und muss.


Deine Antwort auf "Wenn Ladeinfrastruktur (vorläufig) an Grundlegendem scheitert..."