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Was mich bewegt

Themen, die mich bewegen - mit Schwerpunkten und auch bunt gemischt

11.10.2013 20:42    |    notting    |    Kommentare (118)    |   Stichworte: Verschiedenes

Traut ihr euch das zu?

Teile
Teile

Hallo liebe Schraubergemeinde und andere MT-Leser!

 

Es war mal wieder soweit: Nach drei Jahren muss mal wieder was neues her. Der alte wird an meinen Vater vererbt und wird da noch viele Jahre seinen Dienst tun. Da ich aber immer recht spezielle Wünsche habe, bleibt mir nicht anderes übrig, als die Kiste komplett selbst zusammenzuschrauben. Mein letzter Versuch, das "Profis" zu überlassen um zu vermeiden, dass ich wg. Kompatibilitätsproblemen draufzahle, war ein Desaster (2x ging er nicht nach dem Auspacken und der Kühler war verdellt).

 

Zum Glück war vor ein paar Ausgaben in der c't eine Anleitung für einen sehr sparsamen Rechner, in der einfachsten Variante 10W bei Windows-Leerlauf. Es geht hier also nicht um Autos, sondern um filigranere Schraubereien.

Es ist ein Rechner mit einem Intel Core i5 mit Haswell-Mikroarchitektur. Damit ist das eine Premiere: Ich habe noch nie einen Desktop-Rechner mit Intel-CPU als Neuware gekauft. War (und bin eigentlich immernoch) AMD-Fan -> Am386 (gebraucht), K6 und K6-2 (als mein Vater noch die Familienrechner bezahlt hat), Athlon-C (mein erster selbstgekaufter Rechner), Athlon X2 und zuletzt Phenom. Auch hatte ich zuletzt eine AMD-Grafikkarte, aber der neue bekommt auch eine. Aber AMD kann für meine Zwecke bei den CPUs/APUs nicht einmal mehr mit Preis-Leistungsverhältnis punkten. Für Gelegenheits-3D-Spieler sind die APUs auch preislich ok, aber sonst...

Schade, dass es keine ernsthafte Intel-Konkurrenz mehr gibt. Möge AMD sich mit Konsolen-Komponenten (z. B. SteamBox) über Wasser halten und Intel zumindest etwas Druck machen.

 

Warum bin ich nach einer Anleitung in einer Computer-Zeitschrift gegangen, obwohl ich schon soviel an Rechnern geschraubt habe?

Nun, in der Theorie muss man nur drauf achten, dass die Teile das haben was man braucht (z. B. ATX-Gehäuse für ein allerdings deutlich kleineres µATX-Mainboard) und dann passt das. In der Praxis ist es aber nicht ganz so einfach. Im besten Fall muss man nur einen Adapter nachbestellen, was dann wg. der Versandkosten im Endeffekt oft recht teuer wird. Aber manchmal stehen sich schon mal Kühler und Bauteile auf dem Mainboard im Weg oder das Mainboard mag den RAM nicht und es passieren die seltsamsten Sachen. Die Widerrufsgeschichte hilft da nur bedingt (ggf. muss man Wertminderung und zusätzliche Versandkosten bezahlen).

Außerdem sind die Haswell-CPUs teilweise so sparsam, dass bisherige Netzteile damit Probleme habe, sodass man diese tollen neuen Energiesparmodi gar nicht mit "alten" Netzteilen nutzen kann.

 

Leider war der Kram durch den Artikel so beliebt, dass die Händler Lieferschwierigkeiten hatten. Das hat in Kombination mit anderen Problemen mit einem Händler bei mir zu wochenlangen Problemen geführt. Das in der c't vorgeschlagene Mainboard hat nämlich laut Hersteller ab Werk einen nervigen USB-Fehler. Es gibt zwar schon eine verbesserte Version, aber die Händler weisen nicht auf den Umstand hin bzw. können die verschiedenen Versionen nicht auseinanderhalten. Deswegen habe ich schlussendlich doch ein anderes Mainboard gekauft, wo der Hersteller (und damit auch der Händler) ganz klar kommuniziert, ob der fehlerhafte Chipsatz drin ist oder nicht.

 

So, jetzt ist das Zeug endlich alles da. Also wie schraubt man nun einen Rechner zusammen?

 

Wichtig:

- Bei allen elektronischen Komponenten muss man bzgl. ESD (elektrostatische Entladungen) vorsichtig sein, also alles möglichst da anfassen, wo keine Kontakte sind. Es muss nicht einmal so stark sein, dass man am Türgriff was spürt, um was zu beschädigen. Insb. wenn man kein ESD-Armband hat, einfach einen Ort suchen, man man sich erfahrungsgemäß nicht so elektrostatisch auflädt und das in der Nähe einer Steckdose machen, damit man sich am Schutzleiter regelmäßig entladen kann.

- Im Rechner nur im stromlosen Zustand Stecker ziehen/einstecken! Um sicher zu gehen: Den Rechner herunterfahren, den 230V-Stecker ziehen, nochmal den Einschalttaster drücken und warten, bis auf dem Mainboard nichts mehr leuchtet. Teile des Mainboards werden auch im komplett ausgeschalteten Zustand (Betriebsmodus S5 nach ACPI) sofort mit Strom versorgt, wenn das Netzteil Netzspannung hat.

- Alle Kabel so legen, dass sie die Lüfter nicht blockieren können. Ggf. Kabelbinder verwenden.

 

Fangen wir also an:

 

Große Kühler haben den Vorteil, dass die ebenso großen Lüfter bei insb. gleicher Kühlleistung langsamer = leiser betrieben werden können. Wenn man aber einen sehr großen Kühler montieren will, kann der sich nicht an irgendwelchen Plastiknäschen am CPU-Sockel festhalten, wie es früher der Fall war, sondern man muss gemäß der Ikea-mäßigen Anleitung des Kühler auf der Rückseite des Mainboards eine Stahlplatte mit der Stahlkonstruktion um die CPU herum verschrauben, an die dann der Kühler angeschraubt sind. Wenn man zu spät merkt, dass diese Stahlkonstruktion dann den Hebel blockiert, den man benutzen muss, um die CPU einsetzen zu können, schraubt man halt 2x... :-)

 

In meinem Fall sitzt der Kühler soweit in der linken oberen Ecke (links unten = da wo dann die Öffnungen des Gehäuses für die Steckkarten sein müssen), dass man mit dem Schraubendreher fast nicht mehr hinkommt. Einen magnetischen hatte ich gerade nicht. Hab dann etwas Packpapier zwischen Schraubendreher und Schlitz eingeklemmt, hat prima funktionert.

 

Zwischen CPU und Kühler ist immer teilweise minimal Luft. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter. Das wird mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste kompensiert, die man aber nur extrem dünn auftragen darf und gut verteilen muss, weil Wärmeleitpaste wenn sie zu dick aufgetragen wurde auch eher eine wärmedämmende Wirkung hat. Es sind wirklich nur minimale Spalte, die gefüllt werden müssen.

 

Achja, der ATX-Standard sagt, dass der Luftstrom von hinten nach vorne geht. Daran halten sich auch die meisten Netzteil- und Gehäuse-Hersteller. D.h. der CPU-Lüfter muss am Kühler so montiert werden, dass er einerseits nicht am Kühler saugt sondern hineinbläst (bessere Kühlwirkung) und eben aber auch in die gleiche Richtung bläst.

Auch war bei meinem Gehäuse das so vergesehen, dass das Netzteil nicht hinten am Stromstecker die Luft ansaugt, sondern durch eine Luftfilter-Gitter im Boden. Man kann das Netzteil aber auch um 180° verdreht einbauen, was die genormten Schraubenpositionen eigentlich verhindern sollen, aber das Gehäuse hat für beide Varianten Löcher...

 

Aufpassen! Die Abstandsbolzen im Gehäuse sind nicht immer standardmäßig da, wo das Mainboard sie braucht -> Kurzschluss-/Beschädigungsgefahr, auch wenn der Rechner nicht am Stromnetz angeschlossen ist, weil heute normalerweise eine BIOS-Batterie standardmäßig drin ist. Also aufpassen und die Abstandsbolzen an die passenden Stellen schrauben.

 

Bzgl. USB3.0-, Audio-Buchsen, Netzteil usw. liest man einfach die Mainboard-Installationsanleitung. War in meinem Fall ziemlich einfach. Früher habe da zum Teil mit Adaptern arbeiten und Steckkontakte im Stecker umstecken müssen, war diesmal nicht so.

 

Bei diesem Gehäuse werden die Laufwerke nur eingehakt, also muss hier der Schrauber nicht schrauben :-)

Es gibt interne 2,5"-Schächte (insb. für SSDs), interne 3,5"-Schächte (für HDs) und externe 5,25"-Schächte (für optische Laufwerke).

Jedes Laufwerk braucht einen entspr. Stecker am Netzteil-Kabelbaum und eine SATA-Datenverbindung zum Mainboard. Das Boot-Laufwerk sollte den SATA-Port mit der niedrigsten Nr. bekommen, wenn das Mainboard-Handbuch nix gegenteiliges sagt.

 

Aber das ist inzwischen zum Glück ganz einfach. Früher gab's für Floppy-Stromstecker und Stromstecker für alle anderen Laufwerke. Dazu gab's einen Floppy-Anschluss (34pol. Flachbandkabel) und 1 oder 2 IDE-Anschlüsse (40pol., später 80pol. mit 40pol.-Stecker), wo sich zwei Laufwerke am selben Kabel gegenseitig ausgebremst haben, wenn es nicht das teure und dementspr. seltene SCSI mit seinen versch. Geschwindigkeits- und Steckervarianten war. Dazu hatten 2,5"-IDE-Festplatten kleinere Stecker als ihre 3,5"-Geschwister, aber einen 44pol.-Stecker, weil die Stromversorgung in diesem Stecker integriert war.

Zudem musste man oft jumpern, also über Kurzschlussbrücken die Adressen am Datenbus setzten und ggf. den Terminator (Datenbus-Abschlusswiderstand) aktivieren.

 

Zurück zum Rechner:

Sogar für die Steckkarten gibt's bei diesem Gehäuse Rändelschrauben. Wenn man zocken will, braucht man eine Grafikkarte. Da muss man unbedingt darauf achten, die zusätzlichen Stromstecker einzustecken. Die dickeren Varianten meiner Grafikarte verlangen sogar zwei PCIe-Stromstecker, die von zwei getrennten 12V-Stromschienen im Netzteil kommen müssen, weil sonst die Leistung nicht reicht.

 

Jetzt nur noch etwas BIOS-Finetuning (für Profis) und Betriebssystem installieren, fertig.

 

Sollte doch für keinen Schrauber auf MT ein Problem sein, oder? ;-) -> Bitte an der Umfrage teilnehmen!

 

Frohes schaffen!

 

notting


11.10.2013 20:55    |    Trackback

Kommentiert auf: Sagt's uns!:

 

Kann keine Umfrage erstellen

 

[...] Bilder hochladen neues Problem

Sieht immer so aus als wenn er die Seite nur neu läd!

Klick mal bitte auf http://www.motor-talk.de/.../...elbst-zusammengeschraubt-t4704015.html (das ist der Blog-Eintrag, um den es geht). Funktioniert das bei dir mit den Bildern dort?

 

notting [...]

 

Artikel lesen ...


11.10.2013 21:06    |    Trackback

Kommentiert auf: videoblog:

 

Schreibst du noch oder spammst du schon?

 

[...] Solange hier nix los ist, könnte ihr ja mal bei mir vorbeischauen -> Von vorne bis hinten komplett selbst zusammengeschraubt!

 

notting

[...]

 

Artikel lesen ...


11.10.2013 21:12    |    Dortmunder 65

Ich würde sagen ja ich könnte, nur habe ich nicht die Lust mich damit zu befassen.

Habe auch schon das eine oder andere Teil ausgetauscht. Nur alles Passende zusammen zu suchen ist mir zu mühselig. Deshalb habe ich die dritte Antwort genommen.


11.10.2013 21:15    |    notting

@Dortmunder 65: Wie gesagt, in der c't ist mind. 1x/Jahr ein Artikel für einen normalen Desktop plus ggf. für "Spezial-Rechner" (z. B. SteamBox-artig). Dann muss man nicht mehr wirklich suchen, wenn man sich den Kram nicht erst Monate später beschafft :-)

 

notting


11.10.2013 21:18    |    Dortmunder 65

Ich brauch wohl einen neuen Läppi, nur meine Frau meint es soll ein Ultrabook sein.

Ich seh kein richtigen Grund für ein Ultra.


11.10.2013 21:24    |    notting

Ultrabooks sind tendenziell dünner/leichter/längere Akkulaufzeit.

Mein Tipp: Überlege dir deine Anforderungen (auch bzgl. Preis und Lautstärke) und vergleiche Notebooks und Ultrabooks (was eigentlich nur eine Unterkategorie von Notebooks ist) gleichberechtigt.

http://geizhals.de/?cat=nb kennst du?

 

Achte auch auf die Länge der Garantie, ich empfehle mind. 2 Jahre! Die Gewährleistung kann man nach 6 Monaten oft vergessen, aber so Dinger sind teuer zu reparieren, wenn's z. B. das Display oder die Hauptplatine trifft.

 

notting


11.10.2013 21:31    |    Dortmunder 65

Danke, ihr gings hauptsächlich ums Gewicht wegen US Reisen, aber wegen 500g mach ich mir kein Kopf!

Ich steh auf Zuverlässigkeit und leise ist auch nicht schlecht. Akkulaufzeit ist Nebensache da meist an der E Dose möglich ist.


11.10.2013 21:35    |    notting

@Dortmunder 65: Für US-Reisen muss man sich aber ggf. noch ein passendes Stromkabel beschaffen (manche Netzteile haben http://de.wikipedia.org/wiki/Kleeblattstecker (C5/C6) bzw. http://de.wikipedia.org/.../Kleeblattstecker?...) . Wenn du eh ab und an bei Elektronik-Händlern wie Reichelt bestellst oder gar das Notebook dort bestellst, bestelle es gleich mit. Die Netzteile haben heute üblicherweise einen Weitbereichseingang, kannst also egal ob USA oder EU einfach einstecken, es passt sich ans Stromnetz an.

 

Achja, bei der letzten c't-Notebook-Support-Umfrage war IIRC u.a. Samsung ziemlich weit vorne.

 

notting


11.10.2013 21:39    |    Dortmunder 65

Sowas habe ich schon für die anderen Ladegeräte und Weltstecker!

Und meine Minolta ist ein US Gerät!


11.10.2013 21:40    |    Rostlöser39929

Ich Schraube Täglich an Rechnern oder Baue diese, dabei schlaf ich mittlerweile fast ein.

 

Hast du die SSD vor der Zeit der 840 Evo genommen oder weshalb die 840 basic ?


11.10.2013 21:41    |    notting

@Glooksnackh: Hat die c't wg. Preis-/Leistungsverhältnis empfohlen (und ist auch schon wieder ein paar Wochen her).

 

notting


11.10.2013 22:03    |    Focus-Freak88

Guten Abend,

ich klinke mich auch mal eben ein :) Kann zwar zum eigentlichen Thema leider wenig beitragen (zwei linke Hände :D), vote natürlich trotzdem :p

 

Suche ebenfalls langsam Ersatz für mein ca. 5 Jahre altes Samsung R520... gibt nun wohl allmählich seinen Geist auf (Tasten springen heraus, Akku hält voll aufgeladen max. 5 Minuten, schaltet sich sporadisch einfach aus, ist sehr laut und mittlerweile sehr lahm geworden - obwohl hin und wieder mal das Betriebssystem neu aufgespielt wurde, regelmäßig Updates durchgeführt wurden, der Lüfter gereinigt, usw. - vermutlich einfach Altersermüdung der Hardware) Allerdings muss ich erwähnen, dass ich mehrere Jahre sehr zufrieden mit dem Gerät war... ein sehr treuer Begleiter, quasi im Dauerbetrieb.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Ersatz muss her. Anwendungsbereich: Office, Internet, Musik, Filme schauen, usw. Nichts total Anspruchsvolles!

 

?Marke?: Samsung, Lenovo, Sony

?Budget?: max. 800€

 

Was könnt ihr so empfehlen?

 

Danke und schönen Abend :)


11.10.2013 22:05    |    Goify

Notting, gibt es eigentlich auch Anleitungen, wie man sich nen Mac selbst bauen kann? Berufsbedingt brauche ich entweder Windows (da bekomme ich Plaque, egal ob 7 oder 8) oder Mac OS, womit ich sehr effektiv arbeiten kann. Bin da halt verstrahlt, was das anbelangt.

 

Wenn sich keine günstige Alternative finden lässt, kaufe ich mir einfach nen iMac. Das MacBook dient dann nur noch für Auswärtstermine.


11.10.2013 22:10    |    notting

@Goify: http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2012/24/164_iKlon (ggf. kostenpflichtig, wenn du nicht zufällig irgendwie an das Heft kommst (z. B. Stadtbibliothek?) oder einen c't-Plus-Abonnenten kennst (=Archiv-Zugriff-Flat)). Oder halt mal so nach "mac-clone" oder so suchen.

 

Das Hauptproblem ist AFAIK, dass MacOS künstlich auf "Original-Apple-Hardware" kastriert wird.

 

Mit Win7 komme ich sehr gut zurecht.

 

notting


11.10.2013 22:13    |    notting

@Focus-Freak88: Irgendwie bin ich in den letzten Monaten bei solchen Fragestellungen immer bei Samsung oder HP Probook gelandet. Auch dir würde ich http://geizhals.de/?cat=nb als Einstiegspunkt empfehlen.

 

notting


11.10.2013 22:19    |    Focus-Freak88

notting, ich danke dir für deine schnelle Antwort :) Samsung würde mir schon sehr zusagen. Kannst du da evtl. ein konkretes Modell empfehlen? Mir fiel vor einigen Tagen dieses ins Auge: http://www.samsung.com/.../NP270E5E-X03DE?subsubtype=ativ-book-2

 

Oder eher davon abzuraten?

 

Danke und Gruß :)


11.10.2013 22:26    |    notting

@Focus-Freak88: Hatte zuletzt die Samsung Serie 3 empfohlen, ist aber schon wieder viele Monate her.

Das was du schreibst, gibt's wohl mit div. Prozessoren. Core i5 hat gut Dampf selbst für Spiele (wenn's nicht an der Grafik klemmt), Core i3 reicht für Office, Filme kucken usw. auch noch locker, der Rest (Pentium/Celeron dingsbums) ist vermutlich recht kastriert.

 

Geh mal auf die entspr. Geizhals-Produktseite. Evtl. ist dort ein Testbericht verlinkt.

 

EDIT: Sehe ich das richtig, dass das Ding kein USB 3.0 und kein Gigabit-Ethernet hat? Würde ich mir nicht kaufen, wird wohl ziemlich schnell der Flaschenhals für externe HDs & Co. sein.

 

notting


11.10.2013 22:28    |    namenloser22

@goify

 

Vergiss es Ein Hackintosh macht Arbeit ohne ende und hat am ende immer zu wenig Performance ;-)

Du kannst aber einen "Trick" anwenden:

Virtualisierung

 

Entweder du kaufst einen MAC und virtualisiert Windows oder andersherum.

 

Das hört sich schwer an ist aber sseeehhhrrr einfach, wirklich.

 

Aus der Erfahrung heraus empfehle ich Grundsätzlich gebrauchte Lenovos. Die sind sehr preiswert, unzerstörbar und die Performance reicht für die nächsten 5 Jahre locker.

 

Beispielsweise:

http://www.ebay.de/.../111019807110?...

 

Ihr habt Garantie, ihr spart euch 400 Euro und habt ein neuwertiges Gerät das nie kaputt gehen wird.

 

Einschränkung:

Spiele, dafür reicht der GPU nicht. Für Homeoffice, Youtube .... gibts nichts besseres

 

 

@notting

 

Gute Konfig ! Das mit AMD kenn ich, ein AMD System macht leider derzeit beim besten Willen keinen Sinn )=


11.10.2013 22:32    |    notting

@namenloser22: Es gibt ganze Onlineshops mit Gebrauchtrechnern. Angeblich sind AFB24.com und lapstore.de gut.

Dein Vorschlag hat immerhin einen Expresscard-Slot zwecks USB-3.0-Erweiterung.

 

notting


11.10.2013 22:34    |    namenloser22

Das war nur ein Beispiel, es geht ums Thinkpad

 

USB3 wird IMHO überbewertet, zwar hast du die Datenrate theoretisch aber wie oft nutzt du sie wirklich. Außerdem sind bei den billigen NBs die HDD nicht deutlich schneller


11.10.2013 22:39    |    notting

@namenloser22: Falscher Ansatz. Die Frage lautet: Wann wird heute USB2.0 zum deutlichen Flaschenhals? -> Sehr oft! -> USB 3.0 notwendig, insb. wenn man sein altes aber schon mit SATA ausgestattetes Notebook mit einer SSD einen Performance-Schub gibt.

 

notting


11.10.2013 22:40    |    Goify

Windows läuft mir nur virtuell für den Notfall, wobei der bisher nur alle paar Jahre eintritt. Die ganzen Graphik- und CAD-Programme muss ich natürlich echt laufen lassen, denn virtuell fehlt die Leistung.

Dann wird es wohl der iMac mit 27". Der sieht wenigstens gut aus und ist als All-in-one-Lösung recht preiswert.


11.10.2013 22:44    |    notting

@Goify: Dafür ist die Kiste schwer zu reparieren -> http://www.ifixit.com/.../1?... (Step 2).

 

notting


11.10.2013 22:50    |    namenloser22

Ein MAC geht nicht kaputt ^^

 

Du hast recht aber wie oft benutzt man heute noch USB ?

Bilder syncen sich bei mir über google drive und das Backup ist verschlüsselt in der cloud


11.10.2013 22:51    |    notting

@namenloser22: Ständig, wenn man seine Daten nicht irgendeiner Cloud (auch siehe NSA-Skandel...) oder dem hauseigenen NAS anvertraut.

 

notting


11.10.2013 22:52    |    Goify

Gut möglich, aber mein MacBook Pro läuft seit ziemlich genau 5 Jahren im Alltagseinsatz (erst Studium und jetzt im Architekturbüro) und war drei Jahre lang täglich mit dem Rucksack auf dem Fahrrad unterwegs. Es gab bisher einen einzigen Systemabsturz und der Akku ist noch bei 87 %. Also billiger kann ein Notebook nicht sein.

Die Anschaffung mag teuer sein, aber selbst nach 5 Jahren sind die Kisten ohne das System zu pflegen noch immer ausreichend schnell und können sogar noch gut verkauft werden. Wenn ein Dell-Rechner nach fünf Jahren noch läuft ist das Toll, an Restwert braucht aber keiner mehr glauben.

 

BTT: Ein selbst konfigurierter Car-PC wäre noch ne tolle Herausforderung.


11.10.2013 22:55    |    notting

@Goify: Ich denke, dass ein Car-PC fast noch einfacher sein dürfte, weil es IMHO in dem Bereich eh nur Barebones geben wird, oder täusche ich mich?

 

Und auch bei Apple kann man insb Klo greifen -> http://www.heise.de/.../...matische-iMac-Grafikkarten-aus-1937521.html -> kann nicht ausschließen, dass der Fehler erst nach der Frist auftritt. Und Restwert ist mir egal, wird bis zum wirtschaftl. Totalschaden verwendet.

 

notting


11.10.2013 23:03    |    namenloser22

@notting

 

Ich sehe beides anders ;-)

 

Ein Car PC stellt einen vor sehr viele Herausforderungen:

- Wohin

- Kühlung

- x64 oder eventuell doch ARM

- Steuerung

 

Apple kann sich große Fehler im Gegensatz zu den anderen Herstellern nicht leisten. Selbst für den Fall eines unwahrscheinlichen Totalschadens sind Mac s immer noch 100-200 Euro Wert weil es immer einen Bastler geben wird der versuchen wird den Mac zu richten


11.10.2013 23:12    |    notting

@namenloser22: Es gibt doch genügend Tablets, egal ob Win x64/ARM oder mit Android & Co. Einfach Halterung besogen und dranmachen. Falls die Rechenleistung nicht reicht, kann man was in den Kofferraum schmeißen (der Zigarettenanzünder liefert 120W -> der erwähnte 10W-PC mit Core i5(!) (ohne Gamer-Grafik) braucht unter Volllast keine 100W), auf das man (ggf. per UMTS-WLAN-Router, wenn man sonst keinen AP hat) über WLAN per RDP/VNC draufzugreift.

 

Also irgendwie denke ich wohl zu simpel oder div. Car-PC-Freunde zu kompliziert?

 

notting


11.10.2013 23:25    |    Goify

Notting, so ein Car-PC mit Touch-Screen als 2DIN-Gerät wäre perfekt. Von Tablets mit Halter halte ich nichts, weil das arg provisorisch aussieht.


12.10.2013 00:00    |    notting

@Goify: Tablet aus DIN-Schacht ausfahrbar mit gescheiter Halterung oder sonstwie am DIN-Schacht schöner befestigt?

 

EDIT: Bei einer Websuche gefunden: http://www.cartft.com/de/catalog/il/770 - Prozessor vermutl. schlechter als aktuelle Atoms.

 

notting


12.10.2013 07:55    |    VolkerIZ

Bis jetzt hatte ich das zum Glück nicht nötig. Mein letzter Rechner war ein Ex-Behördengerät vom Fachhändler überholt und wurde auf meinen Wunsch mit mehr Speicherplatz und 4 USB-Anschlüssen nachgerüstet. Zum Komplettpreis von 60 Euro. Dafür lohnt es sich nicht, selber dran rumzubasteln, zumal ich nicht mal wüßte, wo und wie ich da anfangen soll. Ich bin sowieso gerade ganz stolz auf mich, habe gestern nachmittag die zerschossene Anhängersteckdose am Audi gewechselt und dabei gleich von 13- auf 7-polig umgebaut und noch einen Kabelbruch repariert und alles funzt. Auch wenn ich 3 Std. dafür gebraucht habe. Das zeigt ungefähr, auf welchem Niveau sich meine Technik-Fähigkeiten bewegen.


12.10.2013 09:54    |    Batterietester5645

Ach ja, schrauben am PC... lang ists her. Ab und zu mach ich das noch für Freunde und Verwandte, aber ist eher selten geworden. Ich hab auf den Scheissdreck eigentlich keinen Bock mehr, die Kiste soll laufen und das Perfekt, noch dazu gut aussehen und wenig Verbrauchen. Preis ist egal. Darum habe ich seit Jahren einen Mac :)

Schrauben am Auto macht 10x mehr laune als am Rechner.


12.10.2013 10:00    |    notting

@VolkerIZ: 60EUR?! Bei AFB24.com und Lapstore zahlt man da AFAIK mind. das doppelte ohne Aufrüstung (Core2Duo). Also ich wollte keinen Desktop, wo absehbar ist, dass man ihn in 2-3 Jahren wegschmeißen muss. Core2Duo und 2GB RAM gehen glaube ich gerade so für Win7, hat dann aber keine wirklichen Reserven mehr, falls Firefox 30/Flash-Plugin/etc. noch mehr RAM braucht, also IMHO sollte es etwas besseres sein.

WinXP wird nur noch grob ein halbes Jahr mit Sicherheitsupdates unterstützt -> sollte heute was Win7-taugliches sein (vorhandene Vista-Geräte mit SP2 sind auch noch ok - "nur" bis 2017 statt 2020 unterstützt). Entspr. genügsame Linux-Distris, die auch auf schwächeren Rechner einen Desktop anbieten, machen IMHO auf solchen Rechnern nur sehr bedingt Spaß. Spätestens wenn man Firefox, LibreOffice oder so startet...

 

notting


12.10.2013 10:05    |    notting

@wazzup: Deswegen habe ich mich ja nach dem Bauvorschlag aus der c't gerichtet :-)

Und auf am Auto schrauben habe ich keinen Bock, die Kiste muss mich jeden Tag zur Arbeit und wieder zurück befördern. Wenn sie rumspinnt, habe ich meist keine Zeit, mich auf die Suche nach den passenden Ersatzteilen und einer Rep-Anleitung zu begeben, was im Kfz-Bereich meist viel schwieriger ist als im Desktop-Rechner-Bereich, weil da mehr standardisiert ist und man kaum speziellen Kram zur Diagnose braucht, das meiste kann man sich kostenlos aus dem Netz ziehen.

 

notting


12.10.2013 13:40    |    Turboschlumpf6

PC-Selbstbauer sind mir sehr sympathisch. Ich habe 1990 meinen ersten PC zusammengebaut und 2011 meinen letzten. Jetzt bin ich vor allem aus Platzgründen auf Notebook umgestiegen. Habe mir vor zwei Monaten das Lenovo Y500 gekauft. Die langsame Festplatte ist einer 250-GB-Samsung-SSD gewichen und das Ganze erreicht eine ungeahnte Performance für wenig Geld. Ich nutzte Windows 7(wegen der Spiele ;)) und ubuntu parallel.

 

http://geizhals.at/de/lenovo-ideapad-y500-mbg2jge-a891636.html

Da ist er. ich habe allerdings 850 € bezahlt, weil das Modell gerade auslief. Die SLI-Grafikkarte ist wirklich richtig gut - macht Spaß. :)

 

Es gibt auch einen aktuellen Nachfolger:

http://geizhals.at/de/lenovo-ideapad-y510p-59367287-a966521.html

Leischtung ohne Ende :).


12.10.2013 14:42    |    notting

@XG30_2000: Und wenn man dort auf den Testbericht klickt, ist wohl die Stabilität nicht so toll und es wird wg. der Power auch sehr heiß (und die Akkulaufzeit im Office-Betrieb?).

 

notting


12.10.2013 15:04    |    Batterietester5645

Zitat:

Und auf am Auto schrauben habe ich keinen Bock, die Kiste muss mich jeden Tag zur Arbeit und wieder zurück befördern. Wenn sie rumspinnt, habe ich meist keine Zeit, mich auf die Suche nach den passenden Ersatzteilen und einer Rep-Anleitung zu begeben, was im Kfz-Bereich meist viel schwieriger ist als im Desktop-Rechner-Bereich, weil da mehr standardisiert ist und man kaum speziellen Kram zur Diagnose braucht, das meiste kann man sich kostenlos aus dem Netz ziehen.

So hat jeder seine Vorlieben, bei dir ist es dann wohl genau andersrum wie bei mir.

 

Nur noch eine kleine Anmerkung zu deinem System: Das Kabelmanagement könnte etwas sauberer sein ;)

 

Zu meiner aktiven Zeit habe ich verdammt viel zeit in die saubere Verlegung investiert, teilweise sogar Kabel die nicht benötigt waren ausgelötet, längere Stränge eingelötet, Kabel selbst gesleevt, alles auf Silence und maximale effizienz ausgerichtet, natürlich inkl. völlständiger Dämmung. Und das obwohl ich ausdrücklich kein Casdemodding Fan bin. Aber saubere Verarbeitung war mir immer sehr wichtig.

Ist es beim Auto auch heute noch, nichts hasse ich mehr als billige Pfusch Lösungen.

 

Das war wohl auch einer der Gründe warum ich bim Mac gelandet bin, egal wieviel man am Rechner macht, er wird niemals so perfekt und ordentlich wie ein All-in-One Gerät. Wenn man will kann man sich mit dem Mac ein System hinstellen das abgesehen vom Strom völlig Kabellos auskommt. Wenn ich das so mit früher vergleiche...

 

 

Edit: zum Car PC: Die idee hatte ich mal so um 2008/2009 rum. Hab mir dann auch einen EEE PC gekauft, dazu nen 7" TS, Centrafuse drauf, einige Zeit dran rumgebastelt und dann festgestellt das ein Car PC der größte Dreck ist den es gibt. Damals waren navis ja noch recht teuer und Smartphones eine Randerscheinung. Steckte alles noch in den Kinderschuhen quasi. Jedenfalls gefiel mir das alles nicht so wirklich da es alles recht unpraktisch war und viel zu viel Technik verbaut werden musste inkl. anpassung der Blenden usw.

Daher hab ich alles wieder rausgeworfen und verkauft und weiterhin aufs klassische MP3 Radio gesetzt. Später mit dem Kauf meines iPhone 4S habe ich einfach eine halterung im Ibiza installiert und hatte nun alles was ich je wollte komfortabel in einem kleinen Gerät vereint. Ich war glücklich und bin es immernoch, auch wenn der ibiza schon lange weg ist :)


12.10.2013 15:31    |    notting

@wazzup: Die Kiste war noch nicht fertig und festgebundene Kabel haben mich immer gestört, da ich hin und wieder schnell mal was anschließen muss.

 

notting


Deine Antwort auf "Von vorne bis hinten komplett selbst zusammengeschraubt!"