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06.01.2022 09:02    |    notting    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: E-Auto, Ladekosten

Habt ihr kürzl. oder werdet ihr bald einen Lade(-karten)-Tarif- oder -Anbieterwechsel machen?

Logo Neues Jahr, neue Tarife 2022 – JanuarLogo Neues Jahr, neue Tarife 2022 – Januar

Hallo!

 

Seit dem ich meinen letzten Artikel dazu geschrieben habe, war es relativ ruhig was Ladetarife angeht. Dafür ist außerhalb der Ladetarif-Markts was sehr krasses passiert, was auch viele E-Auto-Fahrer betrifft.

 

Was hat sich seit meinem letzten Tarif-Blogartikel im Juli 2021 getan, was damals noch nicht bekannt war?

Hier und da kleinere Preiserhöhungen. Z. B. bei Fastned um 0,10EUR/kWh auf 0,69EUR/kWh, sowohl beim Tarif mit als auch ohne Grundgebühr. Die Allego Ad-hoc-Tarife wurden zum 1.1.2022 bei AC um 0,02EUR/kWh auf 0,43EUR/kWh erhöht. Bei DC (bisher 0,59EUR/kWh) wird nun nach Ladeleistung unterschieden: Bis 50kW 0,65EUR/kWh und bei >50kW 0,69EUR/kWh.

Die praktischen Auswirkungen halte ich bei diesen beiden Anbietern für gering, da dort auch immernoch die Tarife von Maingau und EnBW nutzbar sind. Auch spielt Fastned in Deutschland IMHO immernoch keine so nennenswerte Rolle spielt wie z. B. Ionity, Allego oder gar EnBW, wodurch der Fastned-Tarif mit Grundgebühr in Deutschland nur sehr bedingt Sinn macht.

Oder Tesla auf 0,45EUR/kWh, wobei hier generell mehr Preis-Flexibilität kommen soll. Oder EWEgo ist an allen Roaming-Ladesäulen um 0,05EUR/kWh teurer geworden. Bei den eigenen Ladesäulen blieben die Preise gleich. Besonders erstaunlich ist, dass Ionity immernoch als normale DC-Ladesäulen gelten, wodurch man immernoch sehr günstig ohne Grundgebühr dort laden kann.

Apropos Ionity: Alle, die über ihren Autohersteller keinen günstigeren Ionity-Tarif kriegen können, können diesen nun bei Ionity direkt bekommen. Aber teurer als bei den Autoherstellern (deren Tarife zu ähnl. Grundgebühr unterstützen auch noch viele andere Ladesäulen zu etwas günstigeren Preisen, was Ionity nicht kann) und ohne Ladekarte.

Den Yello-Strom-Ladetarif gibt’s nur noch für Yello-Strom-/-Gas-Kunden (entspricht dem Strom-/Gas-Kunden-Ladetarif von EnBW).

Tesla hat erste Versuche gestartet sich für Fahrzeuge von Fremdmarken zu öffnen. Leider ohne Ladekarten-Unterstützung und die Ladekabel können zu kurz sein.

EnBW hat Autocharge eingeführt. IT-sicherheitstechn. nicht toll, funktioniert nicht mit allen Autos (wohl aus Datenschutzgründen wechseln die ihre Netzwerk-Adresse immer wieder) und auf jeden Fall nur an EnBW-Säulen.

Ein paar Autohersteller haben (weitere) Tarife eingeführt, wie Kia für den EV6 und Cupra. Euronics hat für den Aiways U5 gebrandete Maingau-Ladekarten einführt, offenbar ohne spezielle Konditionen.

Kia hat zum 15.12.21 AC-Laden auf 0,33EUR/kWh erhöht. Die Blockiergebühr wurde auf 0,10EUR/min erhöht, dafür greift sind nun erst nach 3,5h.

Audi hat in seinen Tarifen eine neue Kategorie „Audi charging hub HPC“ eingeführt. 0,31EUR/kWh egal wieviel Grundgebühr man zahlt. Dürfte aber nur ein Einführungspreis sein. Denn normale DC-Ladesäulen kosten 0,49EUR/kWh. Spoiler: Das ändert sich sehr bald.

 

Was kommt nun Anfang des ersten Halbjahres 2022 oder ist schon da?

  • Finde bei NewMotion keine Preisliste mehr. Deswegen lösche ich die Preisangaben dort. Bitte selbst in die Landkarte auf deren Webseite schauen, wo für jeden Ladeanschluss einzeln die Preise aufgeführt sind.
  • Audi erhöht in beiden Tarifen die DC-Kosten um 0,10EUR/kWh auf 0,59EUR/kWh. Die Tarife für AC, Ionity und Audi charging hub HPC sind nicht betroffen. Auch nicht die Blockier-Gebühr-Konditionen.
  • Es gibt noch keine genaueren Infos wie es mit dem Plugsurfing-Tarif für Volvo- und Polestar-Fahrer weitergeht. Auf der Polestar-Seite steht immernoch nur, dass die Ionity-Vergünstigung nur für Bestellungen bis 31.12.2021 gilt.

 

Nun zu dem Kracher, auch wenn’s die meisten schon mitbekommen haben dürften: Die Haushaltsstrompreise sind sehr krass gestiegen. So krass, dass viele Anbieter nur noch den Grundversorgungstarif für Neukunden im Angebot haben. Dadurch können viele z. B. nicht von den günstigen Strom-/Gas-Kunden-Ladetarifen von Maingau profitieren (wobei Maingau auch davor schon definitiv keiner der billigsten Anbieter war). Manche Anbieter haben ihr Preisversprechen gebrochen (siehe z. B. http://www.youtube.com/watch?v=mzoBLs45dNY).

Zum Glück hat mein Stromanbieter schon im Herbst eine Preise erhöht und entsprechend früher angekündigt. Hatte damals noch einen recht stabilen Stromverbrauch pro Jahr und deswegen einen Tarif mit jährlicher Verlängerung, die etwas günstiger sind. Würde ich bei meinem geschätzten Stromverbrauch von ca. 1MWh/Jahr heute einen Ökostrom-Anbieter mit recht verbraucherfreundlichen Kündigungskonditionen suchen (z. B. weil ich demnächst ein E-Auto kaufen will und noch nicht genau abschätzen kann wie sich das auf den Stromverbrauch auswirkt, auch wegen Corona), wäre einerseits die Liste viel kürzer (gibt aber sogar noch ein paar wenige Anbieter mit weniger verbraucherfreundlichen Konditionen), würde ich ca. 25% mehr zahlen als ich gerade bezahle (Jahresbetrag inkl. Grundgebühr).

Würde ich nun in die Grundversorgung fallen (wenn man’s nicht schafft zu einem neuen günstigeren Anbieter zu wechseln), würde ich fast 2/3 mehr bezahlen und es wäre kein Ökostrom (dafür kann man jederzeit innerhalb von 2 Wochen kündigen).

Bei der Fastned-Preiserhöhung hat z. B. EnBW noch beteuert, dass sie nur in recht großen Abständen die Preise erhöhen. Nun ist es oft so, dass man trotz Haushaltsstrom-Grundgebühr pro kWh zu Hause mehr zahlt als z. B. im EnBW-Tarif ohne Grundgebühr an der AC-Ladesäule. Zudem gibt’s eben den EnBW-Ladetarif mit Grundgebühr und niedrigeren kWh-Preisen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie schnell die nächste Preiserhöhung der wichtigen Ladetarif-Anbieter wie Maingau und EnBW kommt.

 

EDIT: Und schon erhöht Maingau zum 1.2.22. Ankündigung nicht mal 1 Woche nach diesem Artikel: https://www.electrive.net/.../

 

Hinweis: Wenn ich im Folgenden „Intercharge“ schreibe, ist als Bezahlungsart die Webseite https://m.intercharge.eu gemeint. Dort kann man aktuell mit VISA und Mastercard zahlen. Eine Karte mit deren Ladesäulen gibt's leider nicht mehr.

 

Anbieter Kosten für den Ladevorgang Was wenn ich zu lange lade bzw. nicht mehr lade? / Kommentar
Maingau Energie ab 01.02.22Ionity europaweit 0,75EUR/kWh in allen Varianten. Normalpreis: AC 0,49EUR/kWh, DC 0,59EUR/kWh. Bis zu 0,20EUR/kWh Aufschlag im europäischen Ausland. Je nach dem ist Ionity billiger als sonstige AC und vor allem DC. Energievertragskunden: AC 0,39EUR/kWh, DC 0,49EUR/kWh, auch im europäischen Ausland, außer Österreich (0,10EUR/kWh Aufschlag). Bei >4h AC- oder >1h DC-Ladung gibt’s immer 0,10EUR/min(!) Aufschlag. Lt. aktuellen AGB (vom 01.12.2021) max. 300kWh/Monat und Kunde und max. 5 Ladekarten/Kunde.
EnBW Standard-Tarif: AC 0,45EUR/kWh, DC 0,55EUR/kWh. Viellader-Tarif: 5,99EUR/Monat + AC an EnBW-Säule 0,36EUR/kWh, DC 0,46EUR/kWh, andere Säulen 0,03EUR/kWh Aufschlag. Vorteils-Tarif (für EnBW- und Yello-Strom-/-Gas-Kunden, Hyundai-E-Auto-Besitzer mit entspr. Code (5 Jahre) und ADAC-Mitglieder): Keine zusätzliche Grundgebühr + AC an EnBW-Säule 0,38EUR/kWh, DC 0,48EUR/kWh, andere Säulen 0,04EUR/kWh Aufschlag. Egal ob AC oder DC nach 4h 0,10EUR/min zusätzl. Zusatzgebühr ist aber begrenzt auf 2h (12EUR). Hochpreisbetreiber (aktuell wohl nur Ionity) in allen Tarifen 0,79EUR/kWh. AGB von vor der Ankündigung der Tariferhöhung im Juli: Kann vom Anbieter gekündigt bzw. damit gekoppelt höhere Tarife "angeboten" werden, wenn der Ladeumfang in 2 von 3 aufeinanderfolgenden Monaten 800kWh/Monat überschreitet.
NewMotion Immer mit 0,35EUR Startgebühr pro Ladevorgang, aber max. 20x/Monat. Finde keine Preisliste mehr. Auf der Webseite in die Karte schauen. Nix gefunden.
FastNed Standard-Tarif 0,69EUR/kWh. Gold-Member-Tarif 11,99EUR/Monat + 0,45EUR/kWh. Nix gefunden.
Ionity DC bis 350kW 0,79EUR/kWh Ad-hoc. Für 17,99EUR/Monat bei 12 Monaten Vertragslaufzeit 0,35EUR/kWh. Einige Autohersteller bieten für best. Modelle i.d.R. gegen weniger Grundgebühr einen günstigeren kWh-Tarif und unterstützen auch viele andere Ladesäulen, siehe unten. Im Ausland manchmal billiger als der genannte Preis wg. Wechselkurs oder reiner Minuten-Tarif in Kombination mit hoher Ladeleistung des Fahrzeugs. Nix gefunden.
Plugsurfing AC 0,48EUR/kWh, DC 0,65EUR/kWh, Ionity 0,89EUR/kWh. Keine Standgebühr.

 

 

Kfz-Hersteller-Tarife (z. T. auch für Fahrzeuge anderer Marken bzw. alle E-Autos) und andere Tarife mit Grundgebühr

Anbieter bzw. für wen gültig Grundgebühr Nutzungsgebühr (ggf. beispielhaft) Kommentar
Audi, City-Tarif 4,95EUR/Monat Ionity 0,79EUR/kWh, Audi charging hub HPC 0,31EUR/kWh, DC 0,59EUR/kWh + abh. von Ladesäule nach 3h 0,10EUR/min, AC 0,39EUR/kWh + abh. von Ladesäule nach 3h 0,06EUR/min Bis 16.1.22 DC 0,49EUR/kWh.
Audi, Transit-Tarif 17,95EUR/Monat (erstes Jahr 0EUR/Monat) Ionity 0,31EUR/kWh, Audi charging hub HPC 0,31EUR/kWh, DC 0,59EUR/kWh + abh. von Ladesäule nach 3h 0,10EUR/min, AC 0,39EUR/kWh + abh. von Ladesäule nach 3h 0,06EUR/min Bis 16.1.22 DC 0,49EUR/kWh.
BMW und Mini ohne Grundgebühr 0EUR/Monat Ionity 0,79EUR/kWh, andere Preise siehe App. Optional: Für 13EUR/Monat. Ionity nur 0,35EUR/kWh (12 Monate Mindestvertragslaufzeit). Keine Aussagen mehr zu Standgebühr.
BMW und Mini mit Grundgebühr 4,99EUR/Monat (erstes Jahr 0EUR/Monat) AC 0,33EUR/kWh, von 8-21h nach 3h 0,06EUR/min Aufpreis, DC 0,39EUR/kWh, nach 1,5h 0,20EUR/min Aufpreis, Ionity 0,79EUR/kWh. Optional: Für 13EUR/Monat. Ionity nur 0,35EUR/kWh (12 Monate Mindestvertragslaufzeit). Beim iX3 wird zusätzl. 1 Jahr lang die Grundgebühr für die Ionity-Option erlassen. -
Hyundai EnBW-Kooperation (nicht Submarke IONIQ!) 0EUR/Monat 5 Jahre lang, danach wie der entspr. EnBW-Tarif. Erste Ladekarte kostenlos, jede weitere 9,90EUR. EnBW-Vorteils-Tarif (nicht Viellader-Tarif!). -
Hyundai inkl. Submarke IONIQ Charge myHyundai Flex 0EUR/Monat, ggf. zzgl. Ionity-Option (beim IONIQ 5 Project 45 (Sonderedition zum Start des Modells) die ersten 2 Jahre 0EUR Grundgebühr). Einmalig 2,49EUR Aktivierungsgebühr. 0,49EUR Startgebühr + 0,79EUR/kWh bei Ionity (mit Ionity-Option für 13EUR/Monat 0,29EUR/kWh), andere kWh-Preise flexibel. Ggf. mit EnBW- und Maingau-Tarifen vergleichen.
Hyundai inkl. Submarke IONIQ Charge myHyundai Easy 4,99EUR/Monat, ggf. zzgl. Ionity-Option (beim IONIQ 5 Project 45 (Sonderedition zum Start des Modells) die ersten 2 Jahre 0EUR Grundgebühr). 0,79EUR/kWh bei Ionity (mit Ionity-Option für 13EUR/Monat 0,29EUR/kWh), AC 0,35EUR/kWh + 0,10EUR/min (nach 3h), DC 0,46EUR/kWh + 0,20EUR/min (nach 1,5h). kWh-Preise ähnl. wie in den Vielfahrer-Tarifen von EnBW und Maingau. Für Ionity-Vielnutzer interessant (hier ist der Ionity-kWh-Preis niedriger als der allg. DC-Preis), insb. wenn das E-Auto >150kW laden kann.
Kia Advanced 4,99EUR/Monat. Erste 12 Monat ab EZ 0EUR/Monat. AC 0,33EUR/kWh und DC 0,47EUR/kWh. Nach 3,5h AC 0,10EUR/min Aufschlag bzw. nach 1,5h DC 0,20EUR/min Aufschlag. Ionity-Option kostet zzgl. 13EUR/Monat + 0,29EUR/kWh. Gilt wohl neben EV6 auch für die "älteren" PHEV-/BEV-Modelle wie e-Soul, also noch produzierte "ältere" Modelle, evtl. von der Ionity-Option abgesehen.
Kia Access (nur für EVx) 4,50EUR/Monat. Ionity 0,52EUR/kWh, andere? Keine Anbieter-Webseite dazu gefunden. Steht nicht in der dt. Preisliste.
Kia Power (nur für EVx) 13EUR/Monat. Ionity 0,29EUR/kWh, andere? Keine Anbieter-Webseite dazu gefunden. Für bis Ende 2022 bestellte EV6 1 Jahr kostenlos, dazu Kia Charge (s.o.).
Mercedes me Charge 1. Jahr kostenlos, danach 99EUR/Jahr. kWh-Preise flexibel. Ionity-Option zzgl. 156EUR/Jahr + 0,29EUR/kWh. -
Porsche 179EUR/Jahr (Taycan erste 3 Jahre 0EUR/Jahr) Ionity 0,33EUR/kWh, sonst 0,39EUR/kWh plus(!) pro min(!) 0,05 (AC) bis 0,45EUR (Nicht-Ionity-HPC bis 350kW) Vielleicht für Ionity-Vielnutzer interessant, aber für alles andere gibt‘s viele günstigere Tarife.
VW We Charge Free 0EUR/Monat, keine Vertragslaufzeit, einmalig 9,99EUR Freischaltgebühr. Ionity 0,79EUR/kWh, andere Ladesäulen 0,30EUR/Session + individuelle Preisgestaltung. Für alle E-Autos, auch nicht von VW.
VW We Charge Go für VW ID-Modelle außer Pure 50kW 0EUR/Monat (max. 3 Vertragsjahre), 12 Monate Vertragslaufzeit, endet automatisch, einmalig 9,99EUR Freischaltgebühr. Ionity 0,55EUR/kWh, andere Ladesäulen individuelle Preisgestaltung (Session-Gebühr bei manchen Ladesäulen-Betreibern). Für alle ID-Modelle die die genannten Kriterien nicht erfüllen bzw. bei >3 Vertragsjahren 7,49EUR/Monat.
VW We Charge Plus für VW ID-Modelle außer Pure 50kW 9,99EUR/Monat (max. 3 Vertragsjahre), 12 Monate Vertragslaufzeit, endet automatisch, einmalig 9,99EUR Freischaltgebühr. Ionity 0,30EUR/kWh, andere Ladesäulen individuelle Preisgestaltung (Session-Gebühr bei manchen Ladesäulen-Betreibern). Für alle ID-Modelle die die genannten Kriterien nicht erfüllen bzw. bei >3 Vertragsjahren 17,49EUR/Monat.
Cupra Pure Regulär 12,99EUR/Monat, aktuell 2,99EUR/Monat Ionity 0,79EUR/kWh, AC 0,39EUR/kWh, DC 0,49EUR/kWh CUPRA Born Modelle hergestellt bis KW 24/2022
Cupra Power Regulär 22,49EUR/Monat, aktuell 9,99EUR/Monat Ionity 0,30EUR/kWh, AC 0,29EUR/kWh, DC 0,39EUR/kWh CUPRA Born Modelle hergestellt bis KW 24/2022
Charge & Fuel Standard (alle E-Autos) 4,20EUR/Monat (immer 1 Monat Vertragslaufzeit) 0,79EUR/kWh an Ionity-Ladesäulen. Preise anderer Lademöglichkeiten nur in der App. -
Charge & Fuel IONITY M (VW-Konzern (u.a. VW und Audi), Daimler, BMW, Ford und Hyundai) 8,90EUR/Monat (immer 12 Monate Vertragslaufzeit) 0,55EUR/kWh an Ionity-Ladesäulen. Preise anderer Lademöglichkeiten nur in der App. -
Charge & Fuel IONITY L (VW-Konzern (u.a. VW und Audi), Daimler, BMW, Ford und Hyundai) 17,30EUR/Monat (immer 12 Monate Vertragslaufzeit) 0,30EUR/kWh an Ionity-Ladesäulen. Preise anderer Lademöglichkeiten nur in der App. -
Skoda Powerpass Charge Free 0EUR/Monat. AC 0,59EUR/kWh, DC 0,79EUR/kWh (wohl auch Ionity). Auf Anbieter-Webseite keine Tarifdetails gefunden.
Skoda Powerpass Charge Simple 4,99EUR/Monat. AC 0,39EUR/kWh, DC 0,49EUR/kWh, Ionity 0,50EUR/kWh. Auf Anbieter-Webseite keine Tarifdetails gefunden.
Skoda Powerpass Charge Faster Bei Enyaq 9,99EUR/Monat, sonst 22,49EUR/Monat. AC 0,29EUR/kWh, DC 0,39EUR/kWh, Ionity 0,30EUR/kWh. Auf Anbieter-Webseite keine Tarifdetails gefunden. Den Enyaq (zumindest mit 80kWh) kann man für 500EUR Aufpreis mit einer höheren CCS-Ladeleistung von 125kW bekommen inkl. einem Jahr Ionity-Nutzung gratis.
FordPass (nur Ford) ?EUR/Monat, erstes Jahr keine Grundgebühr 0,31EUR/kWh an Ionity-Ladesäulen. Gibt wohl auch einen Tarif wo Ionity 0,79EUR/kWh kostet. Basiert auf NewMotion.
Polestar ?EUR/Monat, Fahrzeuge bis Bestelldatum 31.12.2021 (wirklich dauerhaft?) keine Grundgebühr 0,35EUR/kWh an Ionity-Ladesäulen. Basiert auf Plugsurfing. Vermutlich sind dementspr. die restl. Preise.
Volvo ?EUR/Monat, ab EZ(?) 1.7.2021 im ersten Jahr keine Grundgebühr, davor vom 1.7.2021 an ein Jahr keine Grundgebühr 0,35EUR/kWh an Ionity-Ladesäulen. Basiert auf Plugsurfing. Vermutlich sind dementspr. die restl. Preise.

 

Fazit:

  • Im 2. Halbjahr 2021 hat mich überrascht, dass die Autohersteller ihre Tarife nicht so stark erhöht haben wie ich befürchtet habe. Offenbar haben sie nur schon länger kostendeckender kalkuliert als Maingau und EnBW.
  • Wenn wenig öffentlich geladen wird, empfehle ich weiterhin Ionity zu meiden bzw. sich bei der Kaufentscheidung pro/contra BEV nicht von den 0,79EUR/kWh verrückt machen zu lassen. Gibt genügend Konkurrenz, wo man bis 150kW, z. T. auch bis 350kW, für 0,54 bzw. 0,55EUR/kWh laden kann ohne dass man einen bestimmtem Haushaltsstrom-/-gas-Vertrag braucht oder zusätzlich eine Grundgebühr bezahlen muss. Desweiteren gibt’s immernoch sehr viele als Neufahrzeug kaufbare bzw. demnächst erscheinende E-Autos, die höchstens mit etwas mehr als 150kW laden können oder noch langsamer laden. Auch gibt’s viele Ladesäulen, die nicht mehr als 150kW können.
  • Im 2. Halbjahr 2021 ist mir immer wieder aufgefallen, dass ich bei Maingau keinen Haushaltsstrom-Tarif buchen konnte, also deutlich bevor viele andere Anbieter sich bei Neukunden auch nur auf die Grundversorgung beschränkt haben.
  • Auch deswegen gilt: Ladetarif-Vielnutzer sollten sich eher bei EnBW und dem Hersteller des jeweiligen Autos umschauen. Bzw. wenn’s Sinn macht noch EWEgo für Ionity und EWE-Ladesäulen dazunehmen oder wenn’s Sinn macht den Ionity-Tarif mit Grundgebühr.
  • Ladetarif-Wenignutzer sind immernoch mit den grundgebührfreien Tarifen von Maingau und EnBW (je nach Region vielleicht auch EWEgo, aber keine so gute Abdeckung wie Maingau und EnBW) gut bedient.
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Ergänzung von notting am 12.01.2022 16:43

Und schon erhöht Maingau zum 1.2.22. Ankündigung nicht mal 1 Woche nach diesem Artikel: https://www.electrive.net/.../

 

In D und NL 0,05EUR/kWh mehr. Nur Ionity und die Strafgebühr-Konditionen bleiben gleich.

Auch in anderen Ländern wird's teurer. Nun sollte man was DC-Laden in noch mehr Ländern Ionity bevorzugen. In den meisten dieser Länder gilt auch der selbe EnBW-Tarif wie in D, was noch günstiger ist.

 

notting

Ergänzung von notting am 14.01.2022 18:32

Maingau bittet wohl aktuell Haushaltsstromkunden zu gehen: http://youtu.be/btRW9VjQOu8?t=1137

D.h. den Rabatt beim Ladestrom kann man immer mehr vergessen.

 

notting

10.01.2022 22:01    |    Ioniq123

Sehr guter Beitrag.

 

Nur noch eine Anmerkung zu den Haushaltsstrompreisen. Diese sind weit weniger gestiegen, als man bei manchen "Billiganbietern" meinen könnte. Wer einen regionalen Versorger hat, dem drohen keine oder nur sehr überschaubare Preiserhöhungen. Der langfristige Strommarkt ist nämlich nur sehr gering teurer geworden. Das Problem bei den Billigheimern ist, dass sie meist sehr kurzfristig einkaufen und so bisher unter den langfristigen Preisen bleiben konnten. Das hat sich jetzt gerächt und viele habe das nicht überlebt auf Kosten der Kunden, die jetzt beim Grundversorger teuer bezahlen müssen.

 

Deswegen hat das auch kaim Auswirkungen auf die Ladestrompreise. Großunternehmen wie ENBW kaufen sehr langsfristig und sind daher vom Preisanstieg kaum betroffen.

 

Demgegenüber wirkt die Senkung der EEG Umlage preismindernd, so dass bei seriösen Versorgern die Preise unter dem Strich nicht nennenswert steigen. Für Neukunden sieht die Sache aber etwas anders aus, da der Strom für diese ebenfalls kurzfristig zugekauft werden muss. Daher ist es derzeit schwer einen günstigen Neuvertrag abzuschließen. Das gilt nach meiner Erfahrung auch für manche Ladekartenanbieter, wie zum Beispiel envia.


11.01.2022 17:52    |    notting

Zitat:

@Ioniq123 schrieb am 10. Januar 2022 um 22:01:24 Uhr:

Sehr guter Beitrag.

Danke :-)

 

Zitat:

Nur noch eine Anmerkung zu den Haushaltsstrompreisen. Diese sind weit weniger gestiegen, als man bei manchen "Billiganbietern" meinen könnte. Wer einen regionalen Versorger hat, dem drohen keine oder nur sehr überschaubare Preiserhöhungen.

Wenn ich den Sondertarif den mir mein Grundversorger im Herbst gekündigt hat (immer 12 Monate Verlängerung, kein Ökostrom) mit dem billigsten vergleiche was er aktuell Neukunden anbietet (gibt für die nur Grundversorgung), kostet jede kWh fast das Doppelte und die Grundgebühr etwas mehr als das Doppelte.

 

Zitat:

Der langfristige Strommarkt ist nämlich nur sehr gering teurer geworden. Das Problem bei den Billigheimern ist, dass sie meist sehr kurzfristig einkaufen und so bisher unter den langfristigen Preisen bleiben konnten. Das hat sich jetzt gerächt und viele habe das nicht überlebt auf Kosten der Kunden, die jetzt beim Grundversorger teuer bezahlen müssen.

 

Deswegen hat das auch kaim Auswirkungen auf die Ladestrompreise. Großunternehmen wie ENBW kaufen sehr langsfristig und sind daher vom Preisanstieg kaum betroffen.

Hab bevor und auch eine Weile nachdem ich meinen Stromanbieter gewechselt habe auch zu Yello rübergeschaut (eine EnBW-Marke). Wenn ich schon ein E-Auto gehabt hätte, hätte es sich für mich auch wg. dem höheren Stromverbrauch evtl. gelohnt zu Yello in den Tarif zu wechseln, wo ein E-Auto Pflicht ist. Nebenbei hätte ich auch bei EnBW an den Ladesäulen Rabatt bekommen.

 

Heute zahlt man bei Yello in diesem Tarife im Vergleich zu dem was ich aktuell bezahle (Ökostrom, 12 Monate Vertragslaufzeit und immer 1 Monat Verlängerung wenn ich nicht kündige) pro kWh >50% mehr und fast die doppelte Grundgebühr. In den Tarifen ohne E-Auto-Pflicht noch mehr (bei halbwegs vergleichbaren Vertragskonditionen).

 

Hatte auch schon vor dem Wechsel zu EnBW rübergeschaut, auch wg. dem Ladesäulen-Rabatt. EnBW war immer teurer als Yello, mind. 72EUR Jahr. Hintergrund der 72EUR ist, dass es sich garantiert nicht lohnt für den Haushaltsstrom >72EUR draufzuzahlen um ein bisschen Rabatt im EnBW-Ladesäulen-Tarif zu bekommen, weil man bei EnBW direkt für 72EUR/Jahr noch mehr Rabatt im Ladesäulen-Tarif bekommt.

 

Also so ganz kann das nicht stimmen, was du schreibst, auch wenn ich auch schon anderswo gelesen habe, dass die Anbieter mit längerfristigeren Verträgen mit ihren Lieferanten aktuell besser dastehen. Wobei insb. Grundversorger ggf. "heimatlos" gewordene Ex-Billigheimer-Kunden nehmen _müssen_ und deswegen spontan eben auch auf dem gerade sehr teuren Markt einkaufen _müssen_.

Man kann aber auch nicht ausschließen, dass man mit seinem eigenen Grundversorger Glück hat. Der wird aber i.d.R. spätestens dann in der Preissuchmaschine angezeigt, wenn man den Haken rausnimmt, dass nur Tarife angezeigt werden wo die Vergleichsseite Provision bekommt.

 

notting


11.01.2022 18:02    |    Martyn136

Die Entwicklung der Haushaltsstrompreise macht mir schon etwas Angst.

 

Denn ich hab zwar derzeit noch einen relativ günstigen Tarif zu 29,24 ct/KWh allerdings wollte ich immer flexibel bleiben und hab mich deshalb für einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit entschieden, was aber im Umkehrschluss bedeutet das die Preise jederzeit erhöht werden könnten.

 

Der Grundversorger wäre derzeit mit 30,61 ct/KWh ebenfalls noch recht moderat, allerdings hat in benachbarten Regionen der Grundversorger den Preis für die Ersatzvversorgung auf stolze 51,88 ct/KWh erhöht. Und aus manchen Regionen wie z.B. Mönchengladbach mit NEWEnergie hört man sogar Wucherpreise von 99,02 ct/KWh.

 

****

 

Ich denke mal die kommenden Wochen am Strompreismarkt werden entscheidend sein. Wenn die Preise an der Strombörse so hoch bleiben habe ich schon die Befürchtung, das mir dann im März sowohl mein Anbieter als auch der Grundversorger die Preise wie schon jetzt in den benachbarten Regionen auf so 50-55 ct/KWh erhöhen.

 

Durch einen Neuvertrag könnte man zwar vielleicht einige Cent sparen und einen Bonus bekommen, allerdings würde man sich dann für 12-24 Monate einen teuren Strompreis ans Bein binden. Und das dürfte kontraproduktiv sein.

 

Denn ich denke wenn im Sommer der ganze PV-Strom wieder kommt und Grossbetriebe in die Werksferien gehen werden die Preine an der Strombörse schon wieder sinken und dann wird man schon wieder neue Tarirfe für unter 35 ct/KWh abschliessen können.

 

Ohne Elektroauto werden mich so fünf Monate bei 50-55 ct/KWh natürlich nicht ruinieren. Und im Ernstfall könnte man seinem alten Anbieter ja auch noch versehentlich einen etwas zu hohen Zählerstand melden und sich so noch ein paar KWh mehr zum alten Preis gönnen.


11.01.2022 18:23    |    Ioniq123

Also die langfristigen Börsenpreise für 2023 und 2024 sind nur unwesentlich höher als 2022 oder 2021. Von daher sollten sich Bestandskunden behuhigt zurücklehnen.

 

Leute die oft wechseln und jetzt vom Billigversorger gekündigt wurden, haben die A... Karte und zahlen kräftig drauf. Billige Neuverträge bekommt man jetzt kaum noch. Die Grundversorgung ist bei den großen noch verhältnismäßig Moderat. Bei kleinen Stadtwerken ziehen die aber auch schon teilweise kräftig an. Kommt immer darauf wie und wann die den Strom eingekauft haben.

 

Ist im Moment viel Bewegung im Markt. Klar beruhigt sich das auch wieder, aber ich denke nicht in den nächsten 3-6 Monaten.

 

Mein Versorger hat auch den Preis angehoben um 0,5 Cent auf Aktuell 32 Cent zuzüglich 9€ Grundgebühr im Monat. Alles Brutto.

 

Kein Schäppchen, aber bei um die 500kWh/a Verbrauch, kann man sich das geradenoch leisten ;) Da kosten der Strom fürs Auto an einigen Ladesäulen mehr.


11.01.2022 18:26    |    notting

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 11. Januar 2022 um 18:02:10 Uhr:

Die Entwicklung der Haushaltsstrompreise macht mir schon etwas Angst.

 

Denn ich hab zwar derzeit noch einen relativ günstigen Tarif zu 29,24 ct/KWh allerdings wollte ich immer flexibel bleiben und hab mich deshalb für einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit entschieden, was aber im Umkehrschluss bedeutet das die Preise jederzeit erhöht werden könnten.

Das stimmt nicht. Mein letzter Stromversorger hat auch nicht abgewartet, bis meine aktuellen 12 Monate Vertragsverlängerung vorüber sind. Er kann einfach jederzeit mit der vereinbarten Frist kündigen bzw. Preise erhöhen. Dann kann ich den Vertrag laufen lassen (falls der alte Anbieter das vorsieht) oder ich nutze mein Kündungsrecht zu dem Kündigungstermin meines Anbieters.

Nur in der Mindestvertragslaufzeit bzw. Preisgarantie-Zeit ist das was anderes. Wobei man im Zweifel "nur" Schadenersatzansprüche bis zu dem Zeitpunkt hat, an dem man ohnehin hätte gekündigt werden können.

 

Zitat:

Der Grundversorger wäre derzeit mit 30,61 ct/KWh ebenfalls noch recht moderat, allerdings hat in benachbarten Regionen der Grundversorger den Preis für die Ersatzvversorgung auf stolze 51,88 ct/KWh erhöht. Und aus manchen Regionen wie z.B. Mönchengladbach mit NEWEnergie hört man sogar Wucherpreise von 99,02 ct/KWh.

Wie ich schon in dem anderen Thread geschrieben habe: Ist auch immer eine Sache der Grundgebühr. Z. B. Maingau verlangt meist keine. Das muss dann auch über den kWh-Preis kompensiert werden.

 

Zitat:

****

 

Ich denke mal die kommenden Wochen am Strompreismarkt werden entscheidend sein. Wenn die Preise an der Strombörse so hoch bleiben habe ich schon die Befürchtung, das mir dann im März sowohl mein Anbieter als auch der Grundversorger die Preise wie schon jetzt in den benachbarten Regionen auf so 50-55 ct/KWh erhöhen.

 

Durch einen Neuvertrag könnte man zwar vielleicht einige Cent sparen und einen Bonus bekommen, allerdings würde man sich dann für 12-24 Monate einen teuren Strompreis ans Bein binden. Und das dürfte kontraproduktiv sein.

 

Denn ich denke wenn im Sommer der ganze PV-Strom wieder kommt und Grossbetriebe in die Werksferien gehen werden die Preine an der Strombörse schon wieder sinken und dann wird man schon wieder neue Tarirfe für unter 35 ct/KWh abschliessen können.

Dein Wort in Gottes Gehörgang ;-)

Denke aber, dass das was du hier erwähnt hast meist schon einkalkuliert ist. D.h. nix mit derartig großen Ersparnissen, wenn man noch etwas wartet. Zudem werden die Preise nicht sofort sinken.

Aktuell würde ich selbst mit Verträgen mit nur 6 Monaten Mindestlaufzeit deutl. sparen ggü. dem aktuellen Grundversorgertarif (gibt gerade nix anderes für Neukunden von meinem Grundversorger).

 

Zitat:

Ohne Elektroauto werden mich so fünf Monate bei 50-55 ct/KWh natürlich nicht ruinieren. Und im Ernstfall könnte man seinem alten Anbieter ja auch noch versehentlich einen etwas zu hohen Zählerstand melden und sich so noch ein paar KWh mehr zum alten Preis gönnen.

Blöd wenn der neue Anbieter dann zu schnell die Preise erhöht und du deswegen schnell weg willst, da können schnell Unplausibilitäten entstehen :-)

 

notting


12.01.2022 17:37    |    pcAndre

Morgen...!

Eine sehr schöne Übersicht!

Wir sind seit 2016 bei Eprimo. Unsere Preisgarantie geht noch bis zum 31.03.2022. Aktuell zahlen wir (Brutto) einen Grundpreis von 16,04 EUR pro Monat und einen Arbeitspreis von 22,60 Cent. Jahresverbrauch rund 2.500 kWh.

 

Noch ein Tipp aus der Praxis für die Praxis in Sachen Blockiergebühr...selbstverständlich nur vom hören sagen! ;)

Wenn du das Laden via Mobiity+ App startest, kannst du den Ladevorgang kurz vor Ablauf der 4 Stunden via App beenden und kurz darauf erneut starten. Die Zeit beginnt dann von neuem. Bei NICHT EnBW Ladestationen soll das wohl funktionieren.

 

MfG André


14.01.2022 12:32    |    Gravitar

Hm, das da 50Cent/kwh teilweise schon als günstig gelten soll. will nicht so recht in meinen Kopf, wo Türken um die 5,8Cent und Kanadier um die 11Cent/kwh, Norweger 14Cent berappen müssen..... Irgendetwas machen wir falsch....

 

Gruß

 

Gravitar


14.01.2022 14:47    |    notting

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. Januar 2022 um 12:32:21 Uhr:

Hm, das da 50Cent/kwh teilweise schon als günstig gelten soll. will nicht so recht in meinen Kopf, wo Türken um die 5,8Cent und Kanadier um die 11Cent/kwh, Norweger 14Cent berappen müssen..... Irgendetwas machen wir falsch....

Z. B. in CH ist der Haushaltsstrom selbst wenn man Durchschnittsgehälter usw. ignoriert deutl. billiger als in D. Aber trotzdem ist der EnBW-Tarif in CH gerade für langsamer ladende Autos soweit ich das sehe tendenziell günstiger, weil in CH viele Ladesäulen-Tarife pro kWh deutl. mehr verlangen als für Haushaltsstrom _und_ noch ein Zeitfaktor berechnet wird.

 

notting


14.01.2022 23:50    |    Martyn136

In der Schweiz und Frankreich gab es zumindest letztes Jahr aber auch relativ viel komplett kostenlose Lademöglichkeiten so das man dort mit etwas Glück komplett ohne Ladetarif auskommen kann.


15.01.2022 09:25    |    notting

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 14. Januar 2022 um 23:50:30 Uhr:

In der Schweiz und Frankreich gab es zumindest letztes Jahr aber auch relativ viel komplett kostenlose Lademöglichkeiten so das man dort mit etwas Glück komplett ohne Ladetarif auskommen kann.

Zumindest was Langstrecke in CH angeht (z. B. Urlaubsreisen dort) definitiv nicht. In Deutschland hat man Gratis-Lader aber auch meist nur innerorts gefunden. Und wenn man die E-Auto-News verfolgt, hat man auch letztes Jahr (deutl. vor den Haushaltsstrompreis-Erhöhungen) mehrfach gelesen, dass in D komplette Gratis-Lader-Netze auf kostenpflichtig umgestellt wurden. Oder an Supermärkten & Co. wo bisher eher Gratis-Lader aufgestellt wurden, werden nun normale kostenpfl. Ladesäulen aufgestellt, die bestenfalls kurzzeitig gratis sind (nur Lahmladung und nur 1h oder so).

 

Auch weiß ich von Fällen, wo die Gratis-Lademöglichkeit z. B. zu einer Wirtschaft gehörte, die's im Zuge von Corona erwischt hat bzw. schön länger der Plan war sie abzugeben, aber wg. Corona keinen neuen Pächter gefunden hat.

 

notting


15.01.2022 17:58    |    4r7ur

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. Januar 2022 um 12:32:21 Uhr:

Hm, das da 50Cent/kwh teilweise schon als günstig gelten soll. will nicht so recht in meinen Kopf, ...

Bei den aktuellen Spritpreisen lohnt sich beim Hybrid das Laden für 50ct/kWh nicht mehr - zumindest bei unseren beiden Fahrzeugen. Die Grenze liegt irgendwo bei 45ct. Drehen die Versorger weiter an den Strompreisen, wird das nächste Erstfahrzeug wieder ein reiner Verbrenner, auch wenn wir vor dem Haus Stellplätze mit Lademöglichkeiten haben. Als Zweit-/Einkaufswagen kann man dann ggf. über ein reines BEV nachdenken.


15.01.2022 22:55    |    Martyn136

Zitat:

@notting schrieb am 15. Januar 2022 um 09:25:42 Uhr:

 

Zumindest was Langstrecke in CH angeht (z. B. Urlaubsreisen dort) definitiv nicht.

Quer durch die Schweiz reisen wäre vielleicht wirklich nicht so einfach.

 

Aber wenn man jetzt noch vor der Grenze zum Inlandstarif nachlädt, dann nur noch 150km vor sicht hat, und dann an Bahnhöfen und Supermärkten kostenlose CCS Lader, dann reicht das für kürzere Ausflüge und die Rückfahrt nach Deutschland wahrscheinlich schon.


Deine Antwort auf "Neues Jahr, neue Tarife 2022 – Januar"

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