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30.07.2022 12:13    |    notting    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: E-Auto, Förderung

Was haltet ihr von den Eckpunkten der BEV-/FCEV-Förderung in den nächsten Jahren? Mehrfach-Antworten

Logo Eckpunkte der BEV-/FCEV-Förderung ab 2023Logo Eckpunkte der BEV-/FCEV-Förderung ab 2023

Hallo!

 

Die Eckpunkte der BEV-/FCEV-Förderung ab 2023 sind diese Woche veröffentlicht worden. Hier meine Gedanken dazu mit meinem nächsten Autokauf im Hinterkopf.

 

Hier kann man die Meldung nachlesen: https://www.bmwk.de/.../...habeck-umweltbonus-wird-ab-januar-2023.html

 

Was bedeutet das für private Käufer allgemein und insb. mich?

Es wird leider nicht klar geschrieben, aber nach meiner Lesart bleiben bei BEV und FCEV mit max. 40.000EUR Nettolistenpreis der Basisausstattung (lt. BAFA-Liste, werde das im weiteren „NLPB“ abkürzen) die 4.500EUR staatl. Anteil auch nach dem 1.1.2024.

Bei über 40.000EUR NLPB gibt’s im Jahr 2023 3.000EUR staatl. Anteil, wenn der NLPB max. 65.000EUR ist. Im Jahr 2024 wird die 65.000EUR-Grenze auf 45.000EUR reduziert.

Das Budget für 2023 beträgt 2,1 Mrd. EUR und für 2024 1,3 Mrd. EUR. D.h. nach meiner Lesart werden 2023 mind. 466.666 Fahrzeuge und 2024 mind. 288.888 Fahrzeuge gefördert. Zum Vergleich: https://www.electrive.net/.../

Zitat:

Von Januar bis Dezember 2021 wurden insgesamt 625.262 Anträge auf die Kaufprämie gestellt – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 144,8 Prozent. Für Batterie-elektrische Fahrzeuge waren es 334.585 Anträge (+138,2 Prozent), 290.629 Anträge für PHEV (+153,1 Prozent) und 48 weitere Anträge für FCEV (-32,4 Prozent).

Der Ukraine-Krieg hat die Lieferketten-Probleme noch weiter verschlimmert. Allerdings haben BEV prozentual bei den Neuzulassungen ihren Anteil bei sinkenden Gesamtverkaufszahlen vergrößert. Inwieweit die wegfallende PHEV-Förderung und evtl. bessere Ladeinfrastruktur dafür sorgt, dass nun statt PHEV BEV bestellt werden, bleibt abzuwarten.

Allerdings gibt’s immernoch viele gute Gründe für ein PHEV. Man hätte dort auch nur die Bedingungen verschärfen können, vor allem mehr elektrische Reichweite und Ladegeschwindigkeit.

 

Förderung von Firmen-BEV im Herbst 2023

Ab 1.9.23 werden keine Fahrzeuge mehr gefördert, wo der Antragssteller eine Firma ist. D.h. auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden dann die Preise eher höher, weil normalerweise Ex-Firmenfahrzeuge den Großteil des Gebrauchtwagenmarkts ausmachen, zumindest bei jungen Gebrauchten.

 

Ein interessantes Detail am Rande aus dem Link des Wirtschaftsministeriums

Zitat:

Der Anteil der Hersteller soll, wie seit Einführung der Innovationsprämie, auch zukünftig 50 Prozent der Gesamt-Bundesförderung betragen und bei der Bestimmung der Gesamtförderung noch hinzukommen. Hierzu ist das BMWK mit den Herstellern im Austausch.

Heißt der Hersteller-Anteil wird auch sinken. Was bedeutet das?

Ein niedrigerer Hersteller-Anteil bedeutet natürlich am Ende auch einen höheren Preis. Es gab zwar immer wieder die Behauptung, dass der Herstelleranteil in den meisten Fällen von vornherein eingepreist worden wäre. Aufgrund der Preissteigerungen in letzter Zeit ist aber nicht anzunehmen, dass bei geringerem Herstelleranteil der Listenpreis entsprechend sinkt oder es mehr Rabatt gibt.

Apropos Preiserhöhungen, wie sieht’s damit aus? Wenn der Preis knapp unter einer der Grenzen ist, gibt’s für die Grundausstattung praktisch keinen Spielraum nach oben, außer es wird eine geringere Förderung in Kauf genommen. Das machen die Hersteller eher selten. Denn alle anderen Optionen (kann je nach dem wie der Hersteller es eintragen lässt auch eine stärkere Motorisierung sein) dürfen weiterhin beliebig teurer werden ohne „BAFA-schädlich“ zu sein.

Wobei hier der Mercedes EQA 250 ab 12.5.22 ein Gegenbeispiel wäre, aber dort die Reichweite deutlich erhöht wurde. Und gleichzeitig wurde der EQA 250+ unter die 45.000EUR-Schwelle gebracht und die Ladegeschwindigkeit und Beschleunigung etwas erhöht. Quelle: https://insideevs.de/.../

Anders als andere Hersteller haben u.a. VW und Mercedes (fast?) alle Motorisierungen getrennt in die BAFA-Liste eintragen lassen. Das bedeutet, dass bessere Motorisierungen (meistens?) keine Option im Sinne der Fördergrenzen sind. Die Motorisierungen getrennt einzutragen schränkt die Preissteigerungen für die Motorisierung an sich entsprechend ein.

 

Beispiele

Polestar 2 (2023, nur ein Eintrag für alle Motorisierungen): Knapp unter 40.000EUR.

Mercedes EQA 250 ab 12.5.22: Knapp 43.000EUR.

Mercedes EQA 250+ ab 12.5.22: Knapp 44.000EUR.

VW ID.4 Pro Performance 150 kW 2022: Knapp 38.000EUR.

 

D.h. aus dieser Liste ist beim ID.4 noch am meisten Luft nach oben für das Basismodell. Wobei der 4Motion noch in der BAFA-Liste fehlt und knapp über 40.000EUR liegen dürfte.

Die VAG teilt auch mit: https://insideevs.de/.../

Zitat:

Auf einen neuen Elektro-VW muss man derzeit 6-8 Monate warten, auf einen Audi sogar ein Jahr oder länger.

Beim EQA würde sich also selbst bei einer Erhöhung auf knapp unter 45.000EUR an der Förderung im gesamten o.g. Zeitraum nix ändern – außer wenn der Topf leer ist, wobei hier wiederum das Fahrzeug keine Rolle spielt.

https://jesmb.de/12742/ schreibt

Zitat:

Nun gibt es auch beim EQA Verzögerungen. Mercedes hat die Produktionskapazitäten für das zweite Halbjahr 2022 im Werk Rastatt reduziert. Vermutlich liegt es an den Batterien. Der EQB, der die gleiche Batterie erhält, soll jedoch nicht betroffen sein.

So kommt es zu Verzögerungen von rund 3 Monaten. Für viele bedeutet dies gleichzeitig auch, dass die BAFA Förderung in Höhe von 6.000 EUR nicht mehr gezahlt wird.

Also viele die schon längst bestellt haben, sind wohl auch betroffen.

 

Beim Polestar 2 ist nicht soviel Luft. Auf der Webseite werden alle Neuwagen-Konfigurationen mit der Lieferzeit „Januar – Februar 2023“ angegeben. Zudem gibt’s Lieferproblemen bei den „Basis-Felgen“.

 

D.h. keines der genannten Fahrzeuge wird wenn man es heute neu konfiguriert noch die alte Förderung bekommen können. Darauf wird bei den Herstellern nicht ganz so prominent hingewiesen. Trotzdem stehen noch die Rechenbeispiele mit der alten Förderung auf den Hersteller-Webseiten :-(

 

Beim Smart #1 sind noch keine genauen dt. Preise bekannt. Mal schauen wie es dort läuft.

 

Fazit

 

  • Gerade was Fahrzeuge angeht, die wenn man sie neu konfiguriert sehr sicher nicht mehr unter die aktuelle Förderung fallen, sollten die Hersteller ganz dringend ihre Angebote anpassen sobald die Regelung für die nächsten 2 Jahre richtig fix ist. Bin gespannt ob das schnell genug passiert, sodass die Lieferzeit nicht auch wieder darüber hinausgeht.
  • Dass Firmen BEV nur noch knapp >1 Jahr gefördert werden, wird der E-Mobilität schaden, da es viele Privatleute gibt’s die sich so schon nur Gebrauchte leisten können (oder wollen). Die hohen Preise von BEV im Vergleich zu Verbrennern verschärfen das weiter. Wirklich sparen mit einem BEV tut man nur, wenn das BEV nur einen kleinen Akku hat, was aber wiederum die Reichweite und damit die Praktikabilität massiv einschränkt und/oder recht viel fährt, sodass die zumindest im Optimalfall niedrigeren Stromkosten pro Strecke den höheren Anschaffungspreis ausgleichen können. Bei der THG-Quote ist fraglich, wie sich das entwickelt. Denn jeder Verbrenner der durch ein BEV bedeutet sowohl, dass weniger Sprit gebraucht wird _und_ dass es gleichzeitig ein größeres Angebot an THG-Quoten gibt, die zum Verkauf stehen. Sowohl sinkende Nachfrage als auch größeres Angebot sorgen für einen niedrigeren Preis, heißt eine billigere THG-Quote. Vor allem muss man das Geld für die Anschaffungskosten erstmal haben. Selbst die 6.000EUR staatl. Förderung muss man heute AFAIK i.d.R. selber vorstrecken und kriegt sie erst Wochen nach dem Antrag wieder. Bei bereits geförderten Gebrauchten muss man dieses Geld nicht vorstrecken.
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30.07.2022 12:46    |    pcAndre

Morgen...!

Der Umweltbonus soll zwar für Firmen BEVs entfallen, aber dafür soll die Dienstwagenbesteuerung von 0.5% bleiben.[1]

 

MfG André

 

[1] https://www.electrive.net/.../

30.07.2022 12:53    |    notting

Zitat:

@pcAndre schrieb am 30. Juli 2022 um 12:46:28 Uhr:

Morgen...!

Der Umweltbonus soll zwar für Firmen BEVs entfallen, aber dafür soll die Dienstwagenbesteuerung von 0.5% bleiben.[1]

 

MfG André

 

[1] https://www.electrive.net/.../

Das gilt aber eben nur, wenn eine Firma einem Angestellten ein Auto auch für private Zwecke zur Verfügung stellt. Kenne praktisch niemanden, der sowas hat. Hab mehrere 100 sehr gut bezahlte Kollegen, aber nur der Oberchef der Niederlassung hat sowas. Bei den anderen Niederlassungen (deutschlandweit paar 10k Kollegen) wird das 1000%ig genauso sein.

Auch andereswo dürfte die Mehrheit der Firmenfahrzeuge eben nicht privat genutzt werden bzw. sind Poolfahrzeuge. Um diesen großen Anteil geht's an der Stelle.

 

notting

30.07.2022 13:03    |    pcAndre

Morgen...!

Ich denke da eher an Freiberufler und/oder Selbstständige. ;) Die profitieren auch davon.

 

MfG André

30.07.2022 13:08    |    notting

Zitat:

@pcAndre schrieb am 30. Juli 2022 um 13:03:00 Uhr:

Morgen...!

Ich denke da eher an Freiberufler und/oder Selbstständige. ;) Die profitieren auch davon.

Kenne auch keine Freiberufler/Selbstständige, die a) BEV kaufen (vor allem wenn die einmalige Förderung beim Kauf wegfällt), die auch für viele Privatleute interessant sind (Transporter ohne Fenster hinten sind es so zieml. nicht) _und_ b) schon bisher alle paar Jahre neue Autos gekauft haben.

 

notting

30.07.2022 13:21    |    pcAndre

Morgen...!

Das Zauberwort heißt leasen. Die Kosten kannst du komplett als Ausgabe ansetzen. Außerdem sind die gewerblichen Leasingkonditionen teilweise deutlich besser als die für privat.

Ich persönlich kenne keinen, der als Selbstständiger/ Freiberufler sein Auto nicht über die Firma laufen lässt.

Sei es die selbstständige Physiotherapeutin, Ärzte aller Couleur, Personal Trainer, Anwälte und Dönerbudenbesitzer bis hin zum Weinhändler.

 

Die Umweltprämie hat man ja auch beim Leasing erhalten. ;)

 

MfG André

30.07.2022 14:27    |    karl.napp

Zitat:

@notting schrieb am 30. Juli 2022 um 12:53:30 Uhr:

Zitat:

@pcAndre schrieb am 30. Juli 2022 um 12:46:28 Uhr:

Morgen...!

Der Umweltbonus soll zwar für Firmen BEVs entfallen, aber dafür soll die Dienstwagenbesteuerung von 0.5% bleiben.[1]

 

MfG André

 

[1] https://www.electrive.net/.../

Das gilt aber eben nur, wenn eine Firma einem Angestellten ein Auto auch für private Zwecke zur Verfügung stellt. Kenne praktisch niemanden, der sowas hat. Hab mehrere 100 sehr gut bezahlte Kollegen, aber nur der Oberchef der Niederlassung hat sowas. Bei den anderen Niederlassungen (deutschlandweit paar 10k Kollegen) wird das 1000%ig genauso sein.

Auch andereswo dürfte die Mehrheit der Firmenfahrzeuge eben nicht privat genutzt werden bzw. sind Poolfahrzeuge. Um diesen großen Anteil geht's an der Stelle.

 

notting

Das hört sich aber im G20/21 Forum ganz anders an: dort hat nahezu jeder ein vom AG geleastes Fahrzeug mit privater Mitbenutzung, für das er den geldwerten Vorteil mit 0,5% versteuern muss. Diese Fahrzeuge sind normalerweise für 1-3 Jahre geleast.

30.07.2022 14:31    |    notting

Zitat:

@karl.napp schrieb am 30. Juli 2022 um 14:27:05 Uhr:

[...]

Das hört sich aber im G20/21 Forum ganz anders an: dort hat nahezu jeder ein dienstliches Fahrzeug mit privater Mitbenutzung, das er als geldwerten Vorteil mit 0,5% versteuern muss. Diese Fahrzeuge sind normalerweise für 1-3 Jahre geleast.

Keine Ahnung was ein G(enisis?)20/21 sein soll. Bei den Premium-Fahrzeugen kann's natürlich sein, dass sich dort sowas konzentiert. Aber ob das für die Allgemeinheit der Firmenfahrzeuge repräsentativ ist, kann IMHO bezweifelt werden.

 

notting

30.07.2022 14:34    |    karl.napp

Zitat:

@notting schrieb am 30. Juli 2022 um 14:31:30 Uhr:

Zitat:

@karl.napp schrieb am 30. Juli 2022 um 14:27:05 Uhr:

[...]

Das hört sich aber im G20/21 Forum ganz anders an: dort hat nahezu jeder ein dienstliches Fahrzeug mit privater Mitbenutzung, das er als geldwerten Vorteil mit 0,5% versteuern muss. Diese Fahrzeuge sind normalerweise für 1-3 Jahre geleast.

Keine Ahnung was ein G(enisis?)20/21 sein soll. Bei den Premium-Fahrzeugen kann's natürlich sein, dass sich dort sowas konzentiert. Aber ob das für die Allgemeinheit der Firmenfahrzeuge repräsentativ ist, kann IMHO bezweifelt werden.

 

notting

Ein G20/21 ist der jetzige 3er BMW. Das gilt aber auch für den 5er BMW, den Audi A4, A5 und A6 usw.

 

Ist bei meinem AG genau so, hier gibt es Fahrzeuge mit Firmenaufdruck für die Montagekräfte und welche (mehrere Tausend) ohne Aufdruck für MA mit Kundenbesuch oder auch Kräfte der Firmenleitung usw.

 

Der AG least das Fahrzeug und zahlt alle laufenden Kosten (Steuer, Versicherung, Inspektionen, WR und Kraftstoff).

Der MA darf das Fahrzeug so verwenden wie sein eigenes (auch damit in Urlaub fahren).

Dafür muss er den geldwerten Vorteil versteuern.

31.07.2022 22:59    |    Hanuse

Also ich kenn nur Dienstwagenfahrer die das Auto auch privat nutzen dürfen, für die also die Dienstwagenbesteuerung relevant ist.

Zumindest bei den Selbständigen (einschl. mir selber) wird das die überwiegende Mehrheit sein, um da keinen Privatanteil versteuern zu müssen muss man mind. ein zweites Auto haben und gegenüber dem Finanzamt gut argumentieren.

 

Deiner Argumentation, dass Firmen BEV nur noch knapp >1 Jahr gefördert werden, wird der E-Mobilität schaden, da es viele Privatleute gibt’s die sich so schon nur Gebrauchte leisten können (oder wollen), kann ich auch nicht folgen - die Firmen werden weiterhin genauso BEVs für Ihre Mitarbeiter leasen wenn es sich jetzt bewährt hat, genug Zeit zum ausprobieren hatten sie jetzt.

Wenn ein BEV nicht praktikabel ist ändert auch die Prämie nichts an der Entscheidung. Wobei es eh bald zum guten Ton gehören wird und zur CO2 freien Bilanz beiträgt BEVs zu nutzen.

 

Im Gegenteil finde ich das Auslaufen der Förderung für Firmenwagen sehr positiv für Privatleute, da bleibt doch viel mehr von den begrenzten Fördersummen für sie übrig…

31.07.2022 23:08    |    Hanuse

Warum Du immer wieder höhere elektr. Reichweite und Ladegeschwindigkeit von PHEV forderst geht mir immer noch nicht in den Kopf.

Halte ich für den typischen PHEV Nutzer nicht für notwendig und zumindest der größere Akku würde das Auto nur unnötig verteuern und einen unnötigen CO2-Rucksack mitgeben und ich glaube auch nicht das eine schnellere Ladegeschwindigkeit arg viel Nutzer zum häufigeren Laden animieren würde.

Mag sein das ich das zu sehr aus meiner persönlichen Sicht sehe aber deshalb hab ich keine Übereinstimmung mit Deinen Abstimmungsvorschlägen…

01.08.2022 17:19    |    notting

Zitat:

@Hanuse schrieb am 31. Juli 2022 um 22:59:12 Uhr:

Im Gegenteil finde ich das Auslaufen der Förderung für Firmenwagen sehr positiv für Privatleute, da bleibt doch viel mehr von den begrenzten Fördersummen für sie übrig…

Aus den neu gekauften Privatautos werden aber kaum Gebrauchte resultieren!

 

notting

01.08.2022 17:23    |    notting

Zitat:

@Hanuse schrieb am 31. Juli 2022 um 23:08:17 Uhr:

Warum Du immer wieder höhere elektr. Reichweite und Ladegeschwindigkeit von PHEV forderst geht mir immer noch nicht in den Kopf.

Halte ich für den typischen PHEV Nutzer nicht für notwendig

Typ. PHEV-Nutzer pendeln nicht so, dass durch den vollen Akku zumindest ein großer Teil der Pendelstrecke ohne dass der Verbrennner anspringt bewältigt werden kann, insb. wenn das PHEV als Gebrauchter an Privatleute ging?

 

Zitat:

und zumindest der größere Akku würde das Auto nur unnötig verteuern und einen unnötigen CO2-Rucksack mitgeben

Dafür gibt's HEV, wenn absehbar nicht geladen wird.

 

Zitat:

und ich glaube auch nicht das eine schnellere Ladegeschwindigkeit arg viel Nutzer zum häufigeren Laden animieren würde.

Zumindest PHEV in privater Hand fahren heute schon einen zieml. großen Anteil mit Strom aus dem Stromnetz. Klar, dass die bei nur 3,6kW unterwegs nicht anstecken. Mit 11kW wäre das was ganz anderes.

 

Zitat:

Mag sein das ich das zu sehr aus meiner persönlichen Sicht sehe aber deshalb hab ich keine Übereinstimmung mit Deinen Abstimmungsvorschlägen…

Deswegen gibt's "Sonstiges, ich sage es in den Kommentaren." :-)

 

notting

01.08.2022 19:59    |    9000H

I finde es sollte mal Schluss sein mit den Subvention und den unnötigen Steuern wie dem Soli den es immer noch gibt. Ich erinnere auch noch mal an die Sekt Steuer vom Kaiser.

Wenn ein BEV billiger/praktikabler oder besser ist dann wird er auch gekauft da muss der Steuerzahler(der möglicherweise gar kein Auto hat) nicht die Hersteller sponsern. Und wer Bezahlt eigentlich die ganzen Radwege.

Wir sind an einem Punkt wo Gewinne Privatisiert werden und Verluste Sozialisiert werden.

03.08.2022 14:21    |    towe96

Der "Steuerzahler" sponsort da garnichts - wer einen Neuwagen kauft, wird jährlich um weit mehr als die 6000€ bestohlen. Ist also momentan eine der einfachsten Chancen, etwas steuerliche Gerechtigkeit zu erlangen.

 

Ich find's gut, dass der Hybridschrott nicht mehr gefördert wird, aber Schade dass die Förderung von BEV abgebaut wird. Man hätte da lieber Gelder beim ÖPNV streichen sollen.

 

FCEV sollten aufgrund ihrer miserablen Energieeffizienz überhaupt nicht gefördert werden.

03.08.2022 17:22    |    Rainer560sk

Die Abschaffung der Förderung für Firmen finde ich gut und gerecht. Endlich wird hier die bisherige Doppelförderung durch Prämie und geringeren Geldwerten Vorteil abgeschafft.

 

Bedauerlich finde ich, dass die Förderung für die PHEV ganz eingestampft wurde. Hier wäre es durchaus sinnvoll gewesen, die PHEV mit guter Energieeffizienz weiterhin zu fördern.

Der Ansatz, die Förderung von der tatsächlichen elektrischen Nutzung abhängig zu machen, war gut. Alternativ hätte man die Förderung der PHEV auf Fahrzeuge mit geringem Verbrauch beschränken sollen. Ein PHEV, das von einer Familie als privates Fahrzeug mit erheblichem Stadtanteil genutzt wird, ist für die Umwelt deutlich besser, als ein großes PHEV-SUV, das vom Firmenwagenfahrer überwiegend auf Langstrecken eingesetzt wird.

 

Die Familie, die sich mit einem PHEV die Möglichkeit schaffen will, einen großen Teil der Fahrten rein elektrisch zu absolvieren, schaut in die Röhre, während die Firmenwagenfahrer, deren Elektrofahranteil deutlich geringer sein dürfte, sich noch über die Steuerersparnis freut.

 

Das Argument, dass die milliardenschwere Firmenwagensubvention den Gebrauchtwagenkäufern zugute kommt, ist absurd. Er hat es ja schon mit seinen Steuern bezahlt.

 

Es wäre aber von einer Koalition mit Beteiligung der FDP nicht zu erwarten gewesen, dass die endlich mal an das Thema "Dienstwagenbesteuerung" gehen.

 

Ach ja: Unser privater PHEV fährt ca. 85 % rein elektrisch mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 15 kWh / 100 km im rein elektrischen Betrieb. Für einen Kompaktwagen ist das sehr energieeffizient und kaum schlechter als bei einem vergleichbaren BEV.

 

Gruß Rainer

06.08.2022 07:16    |    Bazingo

Diese dummen Prämien hätten niemals eingeführt werden dürfen.

Dann hätte der Markt das Thema ganz von selbst beantwortet.

08.08.2022 14:26    |    Her1bert

Ich halte die Förderung von PHEV für eine sehr gute Idee.

Sie hat mir die Anschaffung eines solchen ermöglicht (gleicht ja

eigentlich nur die Mehrkosten beim Kauf aus).

Seitdem profitiere ich finanziell durch die entfallende KfZ-Steuer

und die geringeren Kraftstoffkosten.

Die Umwelt profitiert durch den extrem geringen Schadstoffausstoß

(um die 2 l/100 km) - warum man diese win-win-Situation abschafft,

bleibt mir als Privatkäufer ein Rätsel.

08.08.2022 15:18    |    Rainer560sk

Hallo,

 

grundsätzlich sehe ich die Sache mit den (privaten) Plug-ins genauso wie du. Für uns ist der Plug-in genau das passende Fahrzeug.

 

Wieso die Förderung mittels Prämie abgeschafft werden soll? Weil sich der Bestand an Plug-ins durch die unsinnige Dienstwagenförderung in einen Bereich bewegt hat, in dem er kaum Sinn macht. Aber dagegen, das zu korrigieren „stemmt“ sich ja die F**.

 

Dann war es halt einfacher, die Plug-ins generell zu verteufeln, anstatt den selbst eingebauten Systemfehler einzugestehen und zu korrigieren.

 

Gruß Rainer

08.08.2022 17:06    |    Bazingo

Zitat:

@Her1bert schrieb am 8. August 2022 um 14:26:04 Uhr:

Ich halte die Förderung von PHEV für eine sehr gute Idee.

Sie hat mir die Anschaffung eines solchen ermöglicht (gleicht ja

eigentlich nur die Mehrkosten beim Kauf aus).

Seitdem profitiere ich finanziell durch die entfallende KfZ-Steuer

und die geringeren Kraftstoffkosten.

Die Umwelt profitiert durch den extrem geringen Schadstoffausstoß

(um die 2 l/100 km) - warum man diese win-win-Situation abschafft,

bleibt mir als Privatkäufer ein Rätsel.

Dir ist schon klar dass der Staat das Geld nicht aus der Druckmaschine nimmt, sondern irgendwie generieren muss, oder?

Wenn die unbedingt E-Mobilität wollen, sollen sie eine Strafsteuer auf neue reine Verbrenner nehmen.

Aber Subventionen die zu großen Teilen in die falsche Richtung gehen (Geschäftswagen) und von der Allgemeinheit finanziert werden, finde ich nicht so toll.

Und das, obwohl ich auch einen PHEV fahre und einen weiteren bestellt habe.

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