Autos immer teurer – sind die E-Autos schuld? : Was mich bewegt
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Was mich bewegt

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21.01.2023 16:21    |    notting    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: E-Auto, Kosten

Wie sah’s bei dir 2022 mit dem Auto-Kauf (alle Antriebe) aus, egal ob neu oder gebraucht?

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Hallo!

 

Der DAT-Report 2023 wurde vorgestellt. Im Rahmen dessen gingen durch die Presse Sätze wie „Hohe Anschaffungspreise belasten Autobesitzer in Deutschland“. Manch einer wird sich fragen: Sind die E-Autos daran schuld? Dem werde ich in diesem Artikel nachgehen.

 

Der vollständige DAT-Report 2023 (https://www.dat.de/report/) wird ab Anfang Februar bestellbar sein. Werde mich daher nur auf die Informationen aus der kostenlosen PDF-Zusammenfassung beziehen (Link weiter unten bei „Übersicht der wichtigsten Fakten aus dem DAT-Report 2023 inklusive Grafiken und Erläuterungen zum Gratis-Download“).

 

Nähern wir uns nun nach und nach dem Thema gestiegene Auto-Anschaffungskosten.

 

Autokauf geplant, hat aber nicht stattgefunden

Zitat:

13% sagen Ja, Autokauf geplant, aber nicht stattgefunden.

Was waren die Gründe?

Hohe (unverschämte) GW-Preise 36%

Müssen sparen (Inflation, Energiepreise usw.) 36%

Hohe NW-Preise (wenig/keine Rabatte) 31%

Zu lange Lieferzeiten 27%

Wunsch-Pkw nicht verfügbar/geringes Angebot 23%

Können die E-Autos daran mit Schuld sein? Schauen wir zunächst auf die Neuzulassungsstatistik vom KBA (https://www.kba.de/.../pm03_2023_Antriebe_12_22_komplett.html).

Zitat:

Der Anteil der Neuwagen mit einem Elektroantrieb (Elektro (BEV)*, Plug-In, Brennstoffzelle) stieg gegenüber dem Vorjahresergebnis um 20,8 Prozent und betrug 31,4 Prozent. Bei den Elektro-Pkw (BEV)* führte die Steigerung der Zulassungen um 30,1 Prozent zu einem Neuzulassungsanteil von 17,7 Prozent.

Brennstoffzellen-Fahrzeuge kann man hier sehr sicher vernachlässigen.

Zieht man von den 1.315.567 Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (Elektroantriebe plus Hybrid ohne Plugin (HEV), Wasserstoff und Gas) die 833.487 mit Elektroantrieb ab, kommt man auf 482.080 Fahrzeuge mit HEV, Wasserstoff und Gas. Es wurden 2022 knapp über 15.000 LPG-Fahrzeuge neu zugelassen und über 50% weniger CNG-Fahrzeuge zugelassen als im Jahr zuvor (https://www.finanznachrichten.de/.../...ug-neuzulassungen-2022-007.htm). Zu LPG-Nachrüstungen habe ich keine zahlen. Man darf aber davon ausgehen, dass ein paar 100.000 HEV neu zugelassen wurden.

Es ist bekannt, in der Reihenfolge reiner Verbrenner – mHEV – HEV – PHEV – BEV die Anschaffungspreise deutlich steigen. Weil es kaum Sinn macht einen E-Motor kleiner auszulegen als der Akku verträgt und beim PHEV logischerweise noch zusätzlich ein Verbrennungsmotor vorhanden ist, haben PHEV und BEV meist viel höhere Nennleistungen als Basis-Verbrenner.

Anmerkung: Bei E-Motoren bezieht sich die Nennleistung meist nur auf max. 30min. Die meisten E-Motoren drosseln nach einer gewissen Zeit die Leistung wegen drohender Überhitzung. Bei Verbrenner-Motoren ist das nicht so ausgeprägt. Trotzdem ist die höhere Nennleistung wohl auch mit ein Argument für den höheren Preis, zusätzlich dazu dass mehr bzw. teurere Technik insb. in einem (P)HEV bzw. BEV steckt.

 

Beispiel inkl. realer Rabatte bzw. Förderung:

Renault Megane TCe 140 Techno: 26.000EUR

Renault Megane E-Tech 160 (PHEV) Techno: 34.500EUR

Renault Megane E-Tech Electric Techno EV60 220hp optimum charge: Inkl. staatl. Förderung 41.500EUR

 

In diesem Fall kostet das PHEV ca. 1/3 und das BEV ca. 2/3 mehr als der lt. Nennleistung schwächer motorisierte Verbrenner. Zum aktuellen Stand der Verbrauchskosten dieser Modelle mache ich demnächst noch einen Artikel. Spoiler: Mit Strom aus dem Stromnetz zu fahren ist wenn man nur die reinen Fahrenergie kosten betrachtet bei aktuellen neuen Haushaltsstrom-Tarifen (blöd wenn man gerade noch in einem recht teuren Tarif hängt) und wenn die Strompreisbremse gilt (blöd wenn man 2021 noch nicht viel PHEV/BEV mit eigenem Haushaltsstrom gefahren ist) wieder deutlich attraktiver als mit Benzin zu fahren.

 

Man weiß aber auch, dass gerade bei BEV die Nachfrage viel größer ist als das Angebot trotz im Verhältnis höherer Anschaffungspreise. Durch den Chipmangel wurden auch bei BEV gerade die billigeren Ausstattungslinien gestrichen, insb. die mit kleinerem Akku. Billigere BEV-Modelle waren zeitweise überhaupt nicht bestellbar, z. B. VW e-Up. Die billigeren Ausstattungslinien bzw. Modelle mit kleinem Akku sind erfahrungsgemäß eher Zweitwagen.

Das wird trotzdem auch auf den Gebrauchtmarkt abfärben. Aber bei 48,5 Mio. PKW (Stand 1.1.22) sind 1,2% BEV plus 0,83 Mio. neu zugelassene BEV-PKW und minus außer Betrieb genommene PKW (wohl noch höherer Verbrenner-Anteil als beim Gesamtbestand weil BEV im Schnitt deutl. neuer sein dürften als Verbrenner) immernoch im unteren 1stelligen Prozentbereich.

In o.g. DAT-Kurzfassung steht auch:

Zitat:

Die Befragung für den DAT-Report ergab zudem: Gebrauchte BEV sind kaum gefragt. Nur 10% der Neu- und 14% der Gebrauchtwagenkäufer könnten sich die Anschaffung eines gebrauchten BEV vorstellen. Auch das Leasing eines gebrauchten BEV käme nur im einstelligen Bereich infrage (9% der NW- und 8% der GW-Käufer).

Daher sollte der Effekt auf den Gebrauchwagenmarkt abseits vom vermutlich kleinen BEV-Anteil dort gering sein. Wie gesagt, 17,7% der Neuwagen im Jahr 2022 waren tatsächlich ein BEV.

 

Es wurde auch die Frage „Wann werden Sie auf ein reines E-Auto (BEV) umsteigen?“ gestellt (bezieht sich folglich auf Neu- und Gebrauchtwagen). 23% weiß nicht, 31% kann sich den Umstieg nicht vorstellen und 2% haben bereits ein BEV. Von den 44% die sich einen Umstieg vorstellen können, will nur knapp 1/4 in den nächsten 2 Jahren umsteigen. Daher denke ich nicht, dass der große Ansturm bei Gebraucht-BEV unmittelbar bevorsteht.

 

Übrigens:

Zitat:

Potenzielle alternative Antriebsarten bei NW-Käufern 2022 (mehrere Antworten möglich):

HEV/mHEV: 37%

PHEV: 33%

BEV: 26%

Wasserstoff/FCEV: 6%

CNG/LPG: 2%

Parkmöglichkeiten für PKW

Dazu passt auch die Statistik zu Parkmöglichkeiten für PKW, die indirekt eine Tendenz zeigt, bei wievielen ein BEV eher eine schlechte Idee ist. 39% der Gebraucht- und 23% der Neuwagenkäufer parken an der Straße. 41% der Gebraucht- und 67% der Neuwagenkäufer haben eine eigene Garage oder z. B. Tiefgaragenstellplatz (ohne Carport/sonstiger eigener Stellplatz). D.h. gerade bei Gebrauchtkäufern ist die Situation was laden daheim angeht am schwierigsten.

 

Lieferzeiten

Die Lieferzeiten wurden bei BEV und insb. bei PHEV zum Problem, weil die Förderung verringert bzw. beendet wurde für Fahrzeuge mit Erstzulassung ab 1.1.23. Denke das ist mit ein starker Grund in diesem Bereich, warum die Lieferzeiten für mehr Nicht-Käufer gesorgt haben.

 

„wir müssen sparen“

Allgemeine Aussagen wie „wir müssen sparen“ sind aber zusammen mit den Gebrauchtwagen-Preisen ganz oben gelandet.

 

„es gibt kein Auto was alle meine Wünsche erfüllt“

Was „es gibt kein Auto was alle meine Wünsche erfüllt“ angeht, auch wenn das dort nicht in der Form gefragt wurde: Die kleinsten mir bekannten BEV mit mind. 750kg ungebremster offizieller Anhängelast (wegen Garantie und Kulanz) und halbwegs vernünftiger Reichweite sind der Megane E-Tech Electric mit größtem Akku und Motor (leider ungeeignet für schmale Garagen wegen der Position der Ladebuchse) und der Smart #1, den man aber erst dieses Jahr bekommt. Der MG4 und die anderen Megane E-Tech Electric können immerhin 0,5t. Die 0,3t beim e-Niro bzw. Kona Elektro sind einfach nur ein Witz. Gebremste Anhänger sind teurer und erhöhen bei BEV stärker den Verbrauch als bei Verbrennern, da es bei gebremsten Anhängern praktisch keine mit Rekuperation gibt.

 

Meine Eltern habe einen Renault Captur, der kleiner ist als die o.g. Modelle und ein SUV ist wegen dem Einstieg. Sowas gibt’s nicht als BEV mit ausreichender Anhängelast. Da geht’s erst bei ca. 4,4m los und dann eher teurere Marken, z. B. Mercedes EQA und Volvo XC40 Recharge Pure Electric. Der kleinste VW der diese Anforderungen erfüllt ist der fast 4,6m lange ID.4. Wobei ich dort als es noch auch einen kleineren Akku zu Auswahl gab dort keine Anhängerkupplung als Option gefunden habe, nur beim größten Akku.

Familien mit 2 Baby-Schalen und 1 Kindersitz haben bei BEV auch noch weniger Auswahl als bei Verbrennern, vor allem wenn’s ein Erstfahrzeug mit vernünftiger Reichweite und Ladeleistung sein soll.

 

Was ich bei „ Autokauf geplant, hat aber nicht stattgefunden“ angekreuzt hätte

Ich selbst habe noch einen funktionierenden Verbrenner. Daher bin ich noch nicht gezwungen mir was neues zuzulegen. Könnte mir wohl auch das leisten, was meinen Wünschen aktuell am nächsten kommt. Wie man an meinen Blog-Artikeln sieht, gibt’s immer wieder was neues, was ich nochmal etwas besser finde ohne dass das Fahrzeug ein k.o.-Kriterium erfüllt. Wobei ich schauen muss, ob ein 4,4m langes SUV in meine Garage passt (Tor schwenkt nach innen). Hätte aber in der Umfrage wahrscheinlich trotzdem „Wunsch-Pkw nicht verfügbar“ angekreuzt. Und niedrigere Preise und nicht ewig auf das Auto warten müssen ist auch immer gut, vor allem wenn Nachteile zu befürchten sind, weil z. B. auch der Hersteller-Rabatt der für die Förderung notwendig ist sinkt.

 

BTW: Ein Arbeitskollege von mir der gut verdient aber nicht soviel für ein Auto ausgeben will und eher was etwas kleineres will als er gerade hat (aber auch wieder normaler Verbrenner, er fährt nicht soviel und kann daheim nicht laden) meinte, dass die Gebrauchtwagenpreise in dem Größen-/Fahrleistung-/Altersbereich wo er sucht 2022 deutl. angestiegen sind und erst seit kurzem wieder leicht nachlassen. Also auch die Preise von gebrauchten Verbrennern waren 2022 höher.

 

Fazit

Für mich sieht es so aus, als hätten E-Autos einen deutlichen Einfluss auf den gestiegenen durchschnittlich bezahlten Neuwagen-Preis. Wobei gerade Vielfahrer mit einem BEV sparen können, wenn in ihrem Nutzungsprofil in ca. 30min „nur“ für grob 300-350km laden (ggf. umgerechnet wenn 10 auf 80% in kleiner 30min geladen werden) oder nicht daheim laden können kein Hindernis ist. Allerdings spielt hier auch der Chipmangel rein. Bzw. der Chipmangel hat am Ende auch für höhere Gebrauchtpreise auch bei Verbrennern gesorgt. Aber BEV dürften eher wenig Auswirkungen auf die Verbrenner-Gebrauchtpreise gehabt haben, weil bei den Gebrauchtkäufern der Anteil derjenigen, wo ein BEV aus irgendwelchen Gründen (inkl. Anschaffungspreis) nicht infrage kommt deutlich höher zu sein scheint als bei Neuwagenkäufern. Wer weniger Kohle hat, wird sowohl eher nicht einen Neuwagen bezahlen wollen als auch eine Wohnung mit komfortabler Stellplatz-Situation. Und wer Kohle hat und bisher durch Gebrauchtkauf gespart hat, könnte evtl. mit einem BEV-Neuwagen unterm Strich günstiger fahren, weil das BEV-Gebrauchtangebot noch nicht so toll ist, aber die Wartungs- und Fahrenergiekosten z. T. deutlich niedriger sind, insb. wenn man viel eigenen Solarstrom nutzwn kann.

Im Moment gibt’s noch viele reine Verbrenner-Modelle als Neuwagen. Allerdings geht wegen der CO2-Werte der Trend dazu über, dass es insb. bei Benzinern keine reinen Verbrenner mehr gibt, sondern die Basis-Motorisierung mind. ein mHEV ist. Das erhöht auch die Preise. Auch sind z. B. Polestar und Smart schon eine Weile defakto reine BEV-Marken – auch wenn der Polestar 1 (PHEV) noch auf der Webseite gelistet ist, es aber dafür keinen Konfigurator gibt. Dort gibt es also überhaupt keine Verbrenner mehr, die immernoch tendenziell günstiger sind als ein BEV.

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21.01.2023 16:32    |    Trottel2011

Nein, die weltweiten Versorgungslücke mit Rohstoffen hat die Preise hochgejagt. Selbst 0815 ICs haben ihren Preis teilweise verdreizugfacht. Dazu Kupfermangel aufgrund von mangelnde Abbaumöglichkeiten durch Covid, das Gleiche gilt für eigentlich alles.

 

Dadurch sind Kapazitäten zwar frei, aber was bringt mir das, wenn das Werk 30 Wochen auf Plastikteile warten muss? In den USA gibt's die Market Adjustments von Autohäusern, wodurch ein Truck z.B. statt 45.000 USD nun 110.000 USD kostet. Oder ein Toyota Corolla GR statt 40 dann 80.000 USD bringen soll - die Leute zahlen das aber auch...

 

Dann kommt der Preistreiber Nummer 1 ins Spiel: Gier der Geschäftsführer mehr Gewinn zu erwirtschaften. Wenn man im Einkauf nicht sparen kann, geht der Preis rauf.

 

Es gibt genug Hersteller draussen, die ihre Preise nicht hochgekurbelt haben oder gar keine unterbrochene Produktion haben. Aber das sind Marken, die kauft der geneigte deutsche Käufer nicht. Könnte ja dem Nachbarn suggerieren, dass man nicht so viel Geld verdient.

21.01.2023 16:51    |    notting

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 21. Januar 2023 um 16:32:31 Uhr:

Dann kommt der Preistreiber Nummer 1 ins Spiel: Gier der Geschäftsführer mehr Gewinn zu erwirtschaften. Wenn man im Einkauf nicht sparen kann, geht der Preis rauf.

 

Es gibt genug Hersteller draussen, die ihre Preise nicht hochgekurbelt haben oder gar keine unterbrochene Produktion haben. Aber das sind Marken, die kauft der geneigte deutsche Käufer nicht. Könnte ja dem Nachbarn suggerieren, dass man nicht so viel Geld verdient.

Beispiel? Der Renault Megane E-Tech Electric mit kleinem Akku und kleinem Motor aber nicht unterirdisch beschissener Ladeleistung in der Basis-Ausstattung ist 2022 innerhalb von ca. einem halben Jahr über 13% teurer geworden.

 

Muss aber zugeben, dass der Smart #1 IMHO fast ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis hat, auch wenn er noch kein Android Auto bzw. Apple Carplay kann und nicht das tolle eingebaute Google-Navi hat. Er lädt über CCS wohl schneller (beide 22kW Typ2) und hat mehr Anhängelast und Höchstgeschwindigkeit. Allerdings dürfte was die Werkstattpreise angeht Renault billiger sein, weil Smart auf Mercedes zurückgreift.

 

notting

21.01.2023 17:07    |    Dr. Shiwago

Wegen angeblichem Teilemangel wurden viele Basismodelle aus dem Programm gestrichen, die Hersteller fokussierten sich auf teure Modelle mit großer Marge. Wer ein neues Auto kaufen wollte, war oft gezwungen eine höhere Motorisierung oder Ausstattung zu wählen, als er eigentlich wollte. Auch manch Kleinwagen wurde aus dem Programm gestrichen und der potentielle Käufer musste zum größeren Auto greifen, als er eigentlich geplant hatte. Das alles hat natürlich den Preisschnitt nach oben verschoben.

 

Wer sich nur ein preisgünstiges Auto leisten konnte, war auf den Gebrauchtmarkt angewiesen - statt neuem Basismodell gab es dann den Gebrauchten. Das führte auch zur Verknappung und Verteuerung von Gebrauchten.

 

Den Herstellern hat die Verknappung offensichtlich nicht geschadet. Obwohl sie weniger verkauft haben, haben sie mehr verdient. Ich denke, die Preiswerten Autos werden die EU Hersteller den Chinesen überlassen. Einen Preiskampf mit den Chinesen können sie eh nicht gewinnen. Deshalb werden sie sich eher auf das Luxussegment und größere Fahrzeuge konzentrieren. Mercedes, Ford und Audi haben das ja schon angedeutet. Die Devise lautet: Lieber weniger verkaufen aber mehr verdienen. Lieber nur einen Golf GTI als drei nackte Basis-Golf verkaufen. Das es funktioniert, haben ja die vergangenen Jahre gezeigt.

21.01.2023 18:42    |    _RGTech

Mal ganz ohne die E-Auto-Brille - notting, verzieh wenn ich deine Sichtweise da ein bisschen eingeschränkt finde - muss ich @Trottel2011 voll zustimmen.

Corona war schuld. (Zusammenbruch diverser Versorgungswege, Personalmangel)

Apple war schuld. (Umstellung der Chip-Fabriken auf die stark nachgefragten und viel Profit bringenden M1er)

Der Suezkanal war schuld. (Man denke dran, das selbst heute noch nicht alle Container, egal ob leer oder voll, an den erwarteten Häfen sind)

 

Aber E-Autos? Haben höchstens den Mitnahmeeffekt, dass deren Preise ja ohnehin schon etwas höher waren, und daher die Marktpreise auch für die Normal-Autos hochgingen. Denn wenn die Nachfrage höher ist als die Verfügbarkeit, kann man sich große Rabattschlachten sparen - schön für die Händler, wenn die Stromer dann relativ gesehen (!) näher an die Verbrenner rücken und man da vielleicht noch ein paar Überlaufer bekommt :D.

 

Thema Kleinwagen: Klar, dass sich kleine Stromer für die Hersteller nicht lohnen - in großen SUVs bekommt man die Technik viel bequemer verpackt und die Werte wie Reichweite oder Leistung sind dann im Prospekt auch überzeugend; bei Miniaturisierung müsste man die Kleinen teurer machen als den großen Klotz, das kauft ja keiner. Leider wahr. :rolleyes: Das hebt dann den Durchschnittskaufpreis - weil man beim Wunsch nach einem Stromer eine Klasse höher muss.

Bei Verbrenner-Kleinwagen hingegen - ist eher das Problem, dass die einfachen Rutscher ohne große Tricks mit Feigenblatt-Hybriden wegen der CO2-Flottenverbrauchsgeschichte nicht so schön subventioniert werden, und dann streicht man das halt aus dem europäischen Angebot. Danke EU.

 

 

Die mangelnde Verfügbarkeit von Neuwagen, sei's brauchbare Kleinwagen oder generell die Liefersituation, hat sich dann schön auf die Gebrauchtpreise ausgewirkt. Schön langsam pendelt sich das wieder auf Normalniveau ein, denn nachdem die Hersteller ja alle Ressourcen in die laufende Produktion gesteckt haben und man inzwischen sogar denjenigen, die auf Ersatzteile wie Stoßdämpfer schon seit Monaten warten, jetzt auch langsam mal welche organisiert bekommen. Dann kann der Druck bei der Produktion nicht mehr ganz so hoch sein. (OK - die ihr Auto aus der Not heraus ohne Navi/Radio genommen haben, bekommen wohl immer noch keine Nachrüstung des eigentlich versprochenen Geräts...)

 

 

Mich persönlich hat der ganze Misthaufen zum Glück nicht betroffen - im September 2020 waren noch Rabatte für Autos zu bekommen, deren Abgasnorm sie im Folgejahr nicht mehr zulassungsfähig machte ;) Ich kenn allerdings auch welche, auf die

„es gibt kein Auto was alle meine Wünsche erfüllt“

massiv zutrifft... das ist einerseits dem leeren Markt s.o. geschuldet (man kann nix kaufen, was nicht im Angebot ist, und sei's noch so perfekt) und andererseits dem generell immer murksigeren Angebot.

Wir suchen also:

- einen Kompaktwagen mit viel Platz (sei's ein kleiner Kastenwagen, Minivan, Hochdachkombi...)

- mit brauchbarer Anhängelast

- wo 2-Meter-Männer reinpassen und sich dann trotzdem noch die Rückbank eben umklappen lässt (ja, Kangoo/T-Klasse, schäm dich!!)

- einen Motor, dem man mehr als 100.000km zutraut, sprich kein 0,9 Liter Biturbo Direkteinspritzer

- brauchbare Preislage wäre schön, sollte aber auch nicht schon allzu verbraucht/alt sein

- robust sollte das Ding auch einigermaßen sein, also nicht der Schweller mit dem Daumen eindrückbar (Grüße an Dacia an dieser Stelle)

- und VW steht außer Frage, der Verein hat die rote Karte. Bitte keine Diskussion darüber.

 

 

 

 

So...? Eben :)

21.01.2023 19:07    |    notting

Zitat:

@_RGTech schrieb am 21. Januar 2023 um 18:42:59 Uhr:

Mal ganz ohne die E-Auto-Brille - notting, verzieh wenn ich deine Sichtweise da ein bisschen eingeschränkt finde - muss ich @Trottel2011 voll zustimmen.

Corona war schuld. (Zusammenbruch diverser Versorgungswege, Personalmangel)

Apple war schuld. (Umstellung der Chip-Fabriken auf die stark nachgefragten und viel Profit bringenden M1er)

Der Suezkanal war schuld. (Man denke dran, das selbst heute noch nicht alle Container, egal ob leer oder voll, an den erwarteten Häfen sind)

 

Aber E-Autos? Haben höchstens den Mitnahmeeffekt, dass deren Preise ja ohnehin schon etwas höher waren, und daher die Marktpreise auch für die Normal-Autos hochgingen.

Deren Neu-Verkaufszahlen gingen aber 2022 nochmal deutl. in die Höhe. Der Chipmangel hat zusätzl. nochmal die Durchschnittspreise erhöht.

 

Zitat:

Denn wenn die Nachfrage höher ist als die Verfügbarkeit, kann man sich große Rabattschlachten sparen - schön für die Händler, wenn die Stromer dann relativ gesehen (!) näher an die Verbrenner rücken und man da vielleicht noch ein paar Überlaufer bekommt :D.

Zumindest bei Renault waren auch immer die einfacher ausgestatteten Verbrenner gelistet.

 

Zitat:

Thema Kleinwagen: Klar, dass sich kleine Stromer für die Hersteller nicht lohnen - in großen SUVs bekommt man die Technik viel bequemer verpackt und die Werte wie Reichweite oder Leistung sind dann im Prospekt auch überzeugend; bei Miniaturisierung müsste man die Kleinen teurer machen als den großen Klotz, das kauft ja keiner. Leider wahr. :rolleyes: Das hebt dann den Durchschnittskaufpreis - weil man beim Wunsch nach einem Stromer eine Klasse höher muss.

Bei Verbrenner-Kleinwagen hingegen - ist eher das Problem, dass die einfachen Rutscher ohne große Tricks mit Feigenblatt-Hybriden wegen der CO2-Flottenverbrauchsgeschichte nicht so schön subventioniert werden, und dann streicht man das halt aus dem europäischen Angebot. Danke EU.

Full ACK.

 

Zitat:

[...]

Mich persönlich hat der ganze Misthaufen zum Glück nicht betroffen - im September 2020 waren noch Rabatte für Autos zu bekommen, deren Abgasnorm sie im Folgejahr nicht mehr zulassungsfähig machte ;)

Plus wg. Corona geringere Verkaufszahlen.

 

Zitat:

Ich kenn allerdings auch welche, auf die

„es gibt kein Auto was alle meine Wünsche erfüllt“

massiv zutrifft... das ist einerseits dem leeren Markt s.o. geschuldet (man kann nix kaufen, was nicht im Angebot ist, und sei's noch so perfekt) und andererseits dem generell immer murksigeren Angebot.

Wir suchen also:

- einen Kompaktwagen mit viel Platz (sei's ein kleiner Kastenwagen, Minivan, Hochdachkombi...)

Schätze bei "viel Platz" wirst du um sowas was heute SUV genannt wird nicht herumkommen.

 

Zitat:

- mit brauchbarer Anhängelast

Du meinst BEV? -> https://www.motor-talk.de/.../...wischen-ganz-ordentlich-t7351379.html (pflege ich immernoch bis es einen Folgeartikel gibt oder IMHO das Thema so weit entwickelt ist wie beim Verbrenner)

 

Du meinst (P)HEV/BEV/FCEV? -> https://www.motor-talk.de/.../...ktro-oder-hybridantrieb-t6671760.html (wird aktuell nicht mehr gepflegt)

 

Zitat:

- wo 2-Meter-Männer reinpassen und sich dann trotzdem noch die Rückbank eben umklappen lässt (ja, Kangoo/T-Klasse, schäm dich!!)

Dieses Problem mit der Körpergröße habe ich nicht ;-)

 

Zitat:

- einen Motor, dem man mehr als 100.000km zutraut, sprich kein 0,9 Liter Biturbo Direkteinspritzer

- brauchbare Preislage wäre schön, sollte aber auch nicht schon allzu verbraucht/alt sein

- robust sollte das Ding auch einigermaßen sein, also nicht der Schweller mit dem Daumen eindrückbar (Grüße an Dacia an dieser Stelle)

Renault Scenic? Die aktuellen Benziner haben 1,3l TCe. Die 1,2l TCe sind bekannterweise sehr problematisch.

Drücke dir die Daumen, dass die Preise bald nachgeben.

 

notting

22.01.2023 12:11    |    PIPD black

Na klar haben die hohen Preise der E-Elefanten Einfluss auf die durchschnittlichen Preise. Aber wie _RGTech richtig schreibt, es fehlen am andere Ende der Skala die günstigen (Klein)Wagen oder Basisfahrzeuge. Bei den Klein- und Kleinstwagen schiebt man die Schuld auf die teure Abgastechnik und die zu geringen Margen in der Klasse. Was waren wir froh als wir den Corsa/Mokka 2021 mit 4-Zylinder-Diesel finden durften. Und die Kröte schluckt im Schnitt 4,2 - 4,4 l. Leider war der Mokka auch nicht gerade günstig aber immer noch deutlich günstiger als ein Jahr später und schnell geliefert, ist er auch noch worden. Für die nächsten Jahre sind wir erstmal versorgt, was Neuwagen angeht.

22.01.2023 13:12    |    _RGTech

Zitat:

@notting schrieb am 21. Januar 2023 um 19:07:28 Uhr:

Zitat:

@_RGTech schrieb am 21. Januar 2023 um 18:42:59 Uhr:

Aber E-Autos? Haben höchstens den Mitnahmeeffekt, dass deren Preise ja ohnehin schon etwas höher waren, und daher die Marktpreise auch für die Normal-Autos hochgingen.

Deren Neu-Verkaufszahlen gingen aber 2022 nochmal deutl. in die Höhe. Der Chipmangel hat zusätzl. nochmal die Durchschnittspreise erhöht.

Das hab ich ja nicht bestritten, nur sind sie nicht die Ursache der Teuerung. Sondern es galten die gleichen Teuerungsursachen auch für BEV.

 

Zitat:

@notting schrieb am 21. Januar 2023 um 19:07:28 Uhr:

Zitat:

Denn wenn die Nachfrage höher ist als die Verfügbarkeit, kann man sich große Rabattschlachten sparen - schön für die Händler, wenn die Stromer dann relativ gesehen (!) näher an die Verbrenner rücken und man da vielleicht noch ein paar Überlaufer bekommt :D.

Zumindest bei Renault waren auch immer die einfacher ausgestatteten Verbrenner gelistet.

Gelistet schon. Aber nicht mehr billig oder mit hohem Nachlass. Warum auch?

 

Zitat:

@notting schrieb am 21. Januar 2023 um 19:07:28 Uhr:

Zitat:

Wir suchen also:

- einen Kompaktwagen mit viel Platz (sei's ein kleiner Kastenwagen, Minivan, Hochdachkombi...)

Schätze bei "viel Platz" wirst du um sowas was heute SUV genannt wird nicht herumkommen.

...Gratuliere, Problem erkannt :)

Zitat:

@notting schrieb am 21. Januar 2023 um 19:07:28 Uhr:

Zitat:

- mit brauchbarer Anhängelast

Du meinst BEV? -> https://www.motor-talk.de/.../...wischen-ganz-ordentlich-t7351379.html (pflege ich immernoch bis es einen Folgeartikel gibt oder IMHO das Thema so weit entwickelt ist wie beim Verbrenner)

 

Du meinst (P)HEV/BEV/FCEV? -> https://www.motor-talk.de/.../...ktro-oder-hybridantrieb-t6671760.html (wird aktuell nicht mehr gepflegt)

Schlimmer, ich meine ALLE Arten von Motorisierung. Auch reine Verbrenner. Sogar Diesel (mit Zahnschmerzen). Wenn es kein 2-Tonnen-SUV sein soll und auch die anderen Kriterien erfüllt sein möchten, hast du echte Schwierigkeiten bei der Auswahl.

Hat natürlich mit seinen Grund bei eben der Motorisierung... ein Dreizylinderturbomotörchen mit Schnapsglashubraum kann da einfach nicht mehr die Zugkraft entwickeln, die's bräuchte, wenn man mehr will als bis zum Bäcker fahren. (/Sarkasmus, sorry.)

 

Zitat:

@notting schrieb am 21. Januar 2023 um 19:07:28 Uhr:

Zitat:

- wo 2-Meter-Männer reinpassen und sich dann trotzdem noch die Rückbank eben umklappen lässt (ja, Kangoo/T-Klasse, schäm dich!!)

Dieses Problem mit der Körpergröße habe ich nicht ;-)

Ich auch nicht, aber ich bin ja versorgt ;)

 

Zitat:

@notting schrieb am 21. Januar 2023 um 19:07:28 Uhr:

Renault Scenic? Die aktuellen Benziner haben 1,3l TCe. Die 1,2l TCe sind bekannterweise sehr problematisch.

Ich werd's mal weitergeben. Bin fast sicher, dass der mal im Visier war. Man hatte ja schon diverse Modelle näher angeschaut in den letzten 2 Jahren, und der Kreis hat sich immer mehr erweitert: Citroen Berlingo, Peugeot Rifter, Nissan NV200, Renault Kangoo, Dacia Lodgy, VW Caddy, VW Truthahn, BMW 2er, Hyundai Tucson, Mercedes GLB...

Aber irgendwas ist halt immer. Und wenn's nur das Fehlen eines Schaltgetriebes ist (traurig aber wahr; eine Person im Haushalt wehrt sich da, einfach weil!).

 

 

Wobei ich bei deinem Satzbau direkt fragen muss: Heißt das nun, dass man bei den 1.3ern noch nicht weiß, ob sie problematisch sind? ;) :D

22.01.2023 13:21    |    notting

Zitat:

@_RGTech schrieb am 22. Januar 2023 um 13:12:06 Uhr:

Wobei ich bei deinem Satzbau direkt fragen muss: Heißt das nun, dass man bei den 1.3ern noch nicht weiß, ob sie problematisch sind? ;) :D

Es ist die neueste Art von Benzinern, die's aber auch schon wieder ein paar Jahre gibt. Einfach in https://www.motor-talk.de/.../...a-megane-scenic-r19-fluence-b721.html schauen/fragen ;-)

 

notting

23.01.2023 04:27    |    Swissbob

Teilweise liegt es am Flottenverbrauch.

 

Die Importquoten von Spassautos wurden reduziert um einen niedrigen Flottenverbrauch realisieren zu können.

 

GR Yaris,GR86,Civic Type R und Porsche GT Modelle sind auch deswegen kaum verfügbar.

23.01.2023 08:32    |    DPLounge

Dass schon in Kürze keine wirklich mehr bezahlbaren Neufahrzeuge für Normalverdiener erhältlich sein werden, ist aus meiner Sicht ein erheblicher Einschnitt, der so nicht nötig gewesen wäre. Ich finde es absurd, Kleinstwagen mit einem Verbrauch von unter 5 Litern/100 Kilometer, der die derzeit effektivste Abgasreinigung aufweisen (geregelter Katalysator natürlich, Schubabschaltung, Stop/Start-System, im Falle eines Direkteinspritzers noch Partikelfilter) komplett zu streichen; auf der anderen Seite aber Elektroboliden mit 250 PS und mehr, die deutlich über 2 Tonnen wiegen und preislich immer jenseits der 50k € angesiedelt sind, als die umweltfreundliche Alternative darzustellen :confused:. Große Teile der arbeitenden Bevölkerung werden sich so ein Teil niemals leisten können und auch die in Zukunft erhältlichen Elektrokleinwagen werden niemals das Preisniveau von Fahrzeugen dieser Klasse haben, wie es noch vor wenigen Jahren üblich war. Ich persönlich sehe jedenfalls schwarz was bezahlbare Mobilität für alle angeht. In 20 Jahren wird es auf den Straßen daher wahrscheinlich deutlich leerer sein. Dass Elektromobilität als Massenmotorisierung, wie wir sie kennen (ich bin Jahrgang 1962) taugt, kann ich mir nämlich nach wie vor nicht vorstellen. Siehe die ganzen Laternenparker (wo bitte sollen die alle laden?) oder alle, die monetär nicht so gespickt sind und sich nicht mal eben ein Fahrzeug für Minimum 30k € hinstellen können. Denn das ist mittlerweile (so wie ich das sehe) ja der aktuell aufgerufene Preis für einen zeitgemäß ausgestatteten Kleinwagen wie ein VW Polo (Basismodelle sind ja fast komplett weggefallen). Rabatte gibt es ja auch nicht mehr. Ich fahre meinen Seat Ibiza aus 2018 deshalb jedenfalls erst mal weiter... preiswerter (und umweltfreundlicher -> keine Ressourcenvergeudung für ein Neufahrzeug) geht es jedenfalls nicht :cool:...

23.01.2023 17:27    |    PIPD black

Den Zoe gab’s mal recht günstig. Auch von Citroën und Mitsubishi gab es mal günstigere E-Semmeln, die allerdings sehr klapperig zusammengeschustert waren. Aber ein VW Fox war auch keine Ausgeburt an (VW)Qualität.;)

23.01.2023 18:04    |    _RGTech

Zitat:

@DPLounge schrieb am 23. Januar 2023 um 08:32:56 Uhr:

alle, die monetär nicht so gespickt sind und sich nicht mal eben ein Fahrzeug für Minimum 30k € hinstellen können. Denn das ist mittlerweile (so wie ich das sehe) ja der aktuell aufgerufene Preis für einen zeitgemäß ausgestatteten Kleinwagen wie ein VW Polo (Basismodelle sind ja fast komplett weggefallen). Rabatte gibt es ja auch nicht mehr.

Und die paar Japaner, die noch kleine leichte sparsame Autos im Angebot haben, kriegen Probleme weil mangels großer dicker SUV mit mehr oder weniger genutzter Elektrounterstützung der Flottenverbrauch nicht weit genug heruntergerechnet werden kann.

 

Da hat die europäische (deutsche?) Lobby schon alles gegeben, respekt.

24.01.2023 19:53    |    astra33

Gemäss einem Artikel in einer Autofachzeitschrift in den Niederlanden sollen die Preise von Neuwagen wie auch Gebrauchtfahrzeuge ab Mitte 2023 wieder sinken. Bei Neuwagen spricht man von bis zu € 3'000.- Rabatt weil die Nachfrage nach Neuwagen weiter rückläufig ist, der Engpass bei Teilebeschaffung zurück geht und deshalb wieder mehr produziert wird. Auch sollen wieder mehr Gebrauchtwagen auf den Markt kommen und so das Preisniveau bis zu € 1'000.- drücken. Warten wir mal ab in welche Richtung es dann in einem guten 1/2 Jahr wirklich geht, es bleibt spannend....

24.01.2023 20:10    |    notting

@astra33: Dudenhöffer meinte auch vor kurzem, dass der E-Auto-Markt zusammenbrechen wird: https://www.elektroauto-news.net/.../...ektroauto-verkaeufe-halbierung

Wobei man anders als damals wo der die Aussage gemacht hat schon wieder über's Jahr betrachtet günstige Stromtarife bekommt, wo die Strompreisbremse (fast) nichts mehr bringt weil um ca. 0,40EUR/kWh.

 

notting

25.01.2023 08:48    |    Gravitar

Die Umstellung, Entwicklung, Erschließung neuer Lieferanten und Wertschöpfungsketten mit anderen Schwerpunkten und Produktionsstandorten kostet Geld. Immerhin von Brüssel erzwungen. Das mit weniger Umsatz mehr Gewinn erwirtschaftet wird zeigt aber auch, das gnadenlos eine Situation wie Krieg und Chipkrise ausgenutzt wird, völlig hemmungslos noch mehr Geld zu verdienen.

 

Das sollte aber eigentlich jedem klar sein und es ist doch einfach, andere Leute die Zeche bezahlen zu lassen. Ich bin froh um jeden, der derzeit Betatester zu überzogenen Preisen für BEV ist und teure Karren mit seiner Hände Arbeit kauft/least. So kann ich mich zurücklehnen und abwarten, wie es weiter gehen wird und erst dann wieder kaufen, wenn Konkurrenz und Überproduktion attraktive Preise erbringen. Danke an euch alle, die derzeit die Umstellung und Entwicklung mit teuren Preisen unterstützen....

 

Gruß

 

Gravitar

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