Thu Jun 17 19:00:27 CEST 2010
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124er-Power
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Kommentare (73)
| Stichworte:
A4, Audi, Horror, Leitplanke, LKW, Unfall
Horror-Unfall: Lkw drückt Auto an Leitplanke
Der LKW-Fahrer wollte einem anderen LKW Platz machen, damit er auf die AB auffahren kann, wechselte deswegen die Spur und übersah den Audi A4 links neben sich.
Der A4 mit 3 Insannen wurde zwischen LKW und Leitplanke eingequetscht und 80 Meter mitgeschleift.
Mutter, Vater und Baby sind unbeschadet davon gekommen.
Zum Glück gabs nicht mehr als einen erheblichen Blechschaden zu verzeichnen.
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Wie kann man denn ein Auto einfach so übersehen? Der kann doch kaum im toten Winkel gewesen sein?
Als LKW-Fahrer hat man eine besonders hohe Verantwortung, dieser sollte man auch gerecht werden!
Ich war natürlich nicht dabei, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass der Audi nicht im Seitenspiegel sichtbar war
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Fri Jun 18 08:40:07 CEST 2010 |
PS-Schnecke29574
Der Denkansatz ist Recht einfach @patti.
Als PKW hat man normalerweise mehr als genug power im Motor zur verfügung um das Übverholmanöver gegen einen LKW schnell und zügig abzuschließen.SO wie es auch die STVO will...
und wer freiwillig längere Zeit neben Rädern fährt die meist so Hoch sind wie nen kleinwagen, der ist selber schuld in meinen Augen, das es soweit kommen musste.
(Ich persönlich fahre ungern neben die Elefanten her, entweder ich kann ihn zügig mit 1043ccm 45PS überholen oder ich bleibe dahinter)
Joa,das gut das du dein köpfchen drehen tust,
nützt so einem LKW fahrer aber nicht viel, sie haben zwar ne Mengel spiegel, die auch ne menge abdecken, wenn sie richtig eingestellt sind,
aber der gute alte Schulterblick ist einfach mal Sinnlos, er kann nun mal nicht durch seinen Anhänger oder so durchschauen...
Fri Jun 18 08:53:26 CEST 2010 |
V70_D5
So ein Schwachsinn! Man weiss nicht ob der Audifahrer von irgendeinem Opa behindert wurde, ob er nicht gerade vorbeizog usw. Vor allem wie soll der Fahrer eines PKWs den toten Winkel eines LKWs kennen. Da muss halt der LKW Hersteller dafür sorgen, dass dieser reduziert wird. Wenn der Fahrer weiss, und er muss es wissen, dass er einen toten Winkel hat, dann muss er halt schauen. Wenn man natürlich lässig die Füsse am Brett hat und Faxe verschickt, dann kann man nicht schauen. Sehe ich ein.
Ich habe C,E Schein und bin im Wiener Stadtverkehr im Steyr 380f mit dem langen Plateau 13m Leitern für die Gerüster gefahren. So ein Hauber aus den 60ern hat einen Sehschlitz vorne, der vom halben Lenkrad verdeckt wird, und winzige runde Aussenspiegel. Keinen Rampenspiegel, keine Panoramaspiegel usw. Mir passierte es auch immer wieder, dass sich schwachsinnige Mofafahrer mit der Kiste Beschleunigungsduelle lieferten und von hinten rechts überholten!
Trotzdem habe ich auch niemanden zusammengeführt. Man muss sich halt konzentrieren. Du musst immer wissen was um Dich herum passiert. Und wenn Du bei der Ampel einen selbstmörderischen Mofafahrer hinten am Zwillingreifen mitfahren siehst, dann musst Du beim Abbiegen daran denken, dass der noch immer hinten sein kann. Und so lange Du ihn nicht siehst oder an er an Dir vorbeifuhr, musst Du so handeln als wäre er im toten Winkel. Wenn man natürlich beim anfahren nicht schaut und zwischendurch am Radio fummelst, dann kannst Du darauf nicht achten. So einfach ist das.
Konzentration ist überhaupt das Geheimniss verantwortungsvollen Vehaltens im Strassenverkehr. Wenn man ein Kraftfahrzeug fährt, dann muss die volle Aufmerksamkeit dem Fahren gelten.
und nicht dem Handy, dem Smartphone, dem CD Player und auch nicht dem Laptop. Ich sehe immer öfter LKWs mit geöffnetem Laptop auf der Mittelkonsole schräg zum Fahrer schauen.
Fri Jun 18 08:57:02 CEST 2010 |
V70_D5
Doppelpost
Fri Jun 18 09:16:04 CEST 2010 |
andyrx
dieses Platz machen für das auf die BAB auffahrende Fahrzeug ohne auf den Rückwärtigen Verkehr zu achten ist ohnehin eine Unsitte,egal ob von PKW oder LKW.....der auffahrende muss seine Lücke suchen und nicht andersrum
einige übertreiben es da mit ihrer Höflichkeit....und ziehen mal eben nach links ohne es richtig zu peilen
mfg Andy
Fri Jun 18 09:21:42 CEST 2010 |
Druckluftschrauber45990
Das sehe ich genauso, ist eine Unverschämtheit, wenn insbesondere die LKWs ruckartig auf die linke Spur ziehen, nur um einen anderen LKW auf die Autobahn lassen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Kommentiere ich fast immer mit lautem Hupen und dem Austausch von Freundlichkeiten.
Denen gehört gleich an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen.
Man sollte sinnvollerweise bei LKW Fahrer einen IQ Test einführen, 80 % würden bestimmt durchfallen.
Nicht auf zwei zählen können, aber nen 40 Tonner fahren dürfen, das kann es nicht sein.
Markus
Fri Jun 18 09:28:51 CEST 2010 |
rallediebuerste
Sagt mal, benutzen wir wirklich alle die gleichen Autobahnen?
Ich schätze, ich bin im Jahr knappe 30.000km auf der Bahn, und da sehe ich alle paar Tage mal jemanden, der eine Aktion bringt, die nicht ganz so cool war. Alle paar Wochen bin ich mal etwas unkonzentriert und mache einen (kleinen / ungefährlichen) Fehler. Unfall habe ich toi toi toi noch keinen einzigen erlebt, und auch ansonsten kann ich mich nicht wirklich beschweren. Weder über LKWs noch über PKWs im generellen.
Die kriegsähnlichen Zustände, die ihr da oben und auf der ersten Seite beschreibt, erlebe ich jedenfalls nicht.
Aber vielleicht ist man im Rhein-Main-Gebiet ja auch einfach nur entspannter unterwegs (
)
Grüße an den Stammtisch
Ralle
Fri Jun 18 09:31:02 CEST 2010 |
Staubfuss
Wenn man immer so fährt, dass man die Gesichter der anderen Fahrer in deren Spiegel sehen kann, befindet man sich in keinem toten Winkel und kann auch nicht übersehen werden.
Man muss halt immer für die anderen mitdenken. Wenn man das tut, wird man auch kaum behindert werden. Schon gar nicht von Lkw-Fahrern. Der Tritschler, der hinter dem Lkw her fährt, ist wesentlich gefährlicher.
Aber vielleicht bin ich auch in einem anderen Land auf anderen Autobahnen unterwegs...
Auf alle Fälle war mir die Aktion "Hallo Partner - Dankeschön!" aus den 70ern wesentlich lieber als diese Hetzkampagne, die derzeit gegen Lkw-Fahrer betrieben wird. Sowas finde ich schlicht zum Kotzen.
Grüße!
Fri Jun 18 09:50:12 CEST 2010 |
Antriebswelle36891
Ich bin locker >50.000km im Jahr auf deutschen BABs unterwegs.
Klar gibt es genug Idi..ten, klar gibt es davon auch ausreichend bei den LKW-Fahrern und auch die machen Fehler (ich übrigens auch).
Aber solche Kriegs und Bedrohungsszenarien, wie oben beschrieben, hab ich noch nicht erlebt.
Fri Jun 18 10:10:42 CEST 2010 |
scion
Es wäre doch ganz gut mal einen "Hier können mal alle auf die LKW-Fahrer einprügeln"-Thread aufzumachen... vielleicht gehts danach wieder
Unfälle passieren nun mal, weil Menschen Fehler machen, egal wie groß das Auto ist. Man selbst kann morgen schon der Nächste sein, dem ein Fehler unterläuft.
Fri Jun 18 10:15:09 CEST 2010 |
andyrx
dieses rüberziehen wegen eines auffahrenden Fahrzeugs kommt bei PKW weit öfter vor als bei LKW.....wenn diese Spezialisten dann wenigstens mal aufs Gas gehen würden,aber nein da wird dem anderen Platz gemacht und der nachfolgende Verkehr kann sehen wie er klar kommt....
mfg Andy
Fri Jun 18 10:15:53 CEST 2010 |
barney8301
Ich fahre regelmäßig etliche KM durch die Niederlande. Die Niederländer haben definitiv ein anderes Verhältnis zum Spurwechsel. Hier wechselt jeder, ob PKW oder LKW, so oft die Spur wie er lustig ist, ganz gleich wieviel der Abstand zum Hintermann beträgt. Und das natürlich alles ohne Blinken. Ich habe einige Jahre benötigt, um mich an diesen lebensgefährlichen Fahrstil zu gewöhnen...
. Da sind die deutschen LKW-Fahrer noch ADAC-Schutzengel gegen. Und über die übermüdeten Ostblock-Kutscher aus Litauen etc. möchte ich mich gar nicht erst äußern!
Gruß barney8301
Fri Jun 18 10:53:38 CEST 2010 |
UURRUS
Gestern auch erst was schönes erlebt, wo ich mich frage was in dem Kopf vorgeht.
Ich fahre mit meinem 7,5t Abschlepper(bei 92km/h abgereglt) über die AB und laufe auf einen LKW auf. Ich gebe zu, ich war nicht sonderlich schneller als er, vielleicht 3km/h??? aber da die AB 3 spurig war und wenig Verkehr herrschte, hab ich zum überholen angesetzt. Bin auch vorbeigekommen und hab an Abstand gewonnen. Nach 2-3 km sehe ich, wie der selbe LKW immer näher kommt und bei leichten Gefälle den Überholvorgang beginnt, obwohl vor uns die nächste Steigung aufgetaucht ist. Er dann also mit geschätzen 1-2km/h an mir vorbei. Als er mit seinem Hänger auf Höhe meines Fahrerhauses war, begann die Steigung. der war so schnell im Rückspiegel verschwunden, dass man hätte denken können, er wäre vom Gas gegangen. Jetzt soll mir doch mal einer mit normalen Verstand weiß machen, warum er überhaupt zum Überholen angesetzt hat, wenn doch vorhersehbar war, das er am Berg nicht genug Leistung hat.
Fri Jun 18 11:39:50 CEST 2010 |
Staubfuss
Sowas frage ich mich auch öfter.
Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn ein Lkw den anderen überholen will. Manche hängen an den Bergen mit 50 oder noch weniger km/h, andere Fahrer können ihre Geschwindigkeit nicht halten und pendeln ständig zwischen 75 und 90, was beim Hinterherfahren auch extrem nervt, aber anscheinend gibt es halt doch welche in deren Köpfen gar nichts vorgeht.
In Italien fand ich das übrigens früher ganz gut. Dort war in den Ebenen Überholverbot, das an Steigungen, wo die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Lkw auftreten, aufgehoben wurde. In Deutschland ist es genau andersrum.
Nachdem um 1997 herum die Lkw abgeriegelt wurden, ist das Überholen für sie extrem schwierig geworden und es kommt immer wieder zu diesen unsäglichen Elefantenrennen.
Grüße!
Fri Jun 18 12:15:32 CEST 2010 |
tino27
Ich mache es zwar auch ab und an, aber nur wenn es möglich ist.
Nicht umsonst war das Platzmachen in der DDR verboten und da gab es eigentlich kaum Autos, die schnell von hinten kommen konnten.
Aber jeden Tag kann man die Helden mit ihren ~100PS Dieseln sehen, die über 3 Spuren schießen, weil sie meinen, mit ihrer Kiste die Deckschicht von der Straße ziehen zu können. Und selbst mit stärkeren Autos kommt es zu Unfällen. So wurde mal ne E-Klasse auf der A45 von hinten weggerammt, weil sie auch von der Auffahrt bis nach ganz links gezogen ist und einen Audi übersehen hat, der sehr schnell von hinten kam.
Fri Jun 18 12:36:15 CEST 2010 |
PartyBlazer
Wie recht du hast !!! Früher hieß es mal: Wer nix wird wird Wirt->Heute wohl eher LKW-Fahrer !!

Fri Jun 18 16:02:46 CEST 2010 |
Staubfuss
Markus, wenn Du hinten hupst und schimpfst, bringt das gar nichts!
Du musst Dich vor ihn setzen und ihm mal zeigen, wie das ist, wenn man ausgebremst wird!
Achtung Ironie!
[ ] ja
[ ] nein
[ ] vielleicht
Fri Jun 18 16:16:30 CEST 2010 |
Trennschleifer8157
indem er zur abwechslung sein gehirn einschaltet und im zweifelsfsall davon ausgeht, dass er eben nicht gesehen wird. ist gut fuer die nerven aller und schont die umwelt dank ausfallender lackreparaturen.
gruesse vom doc
Fri Jun 18 18:40:11 CEST 2010 |
notting
@Staubfuss: Die LKW blockieren definitiv unnötig die Autobahnen. Man könnte zumindest im Fernverkehr viel mehr Güter umweltfreundlicher über die Schiene schicken und die letzten paar km den LKWs überlassen, aber nein, das Bahnnetz wurde ja privatisiert, also Gleise stillgelegt usw., weswegen teilweise sogar Fußgänger im Schnitt schneller unterwegs sind als ein Güterzug (war vor ein paar Jahren mal im TV).
Mit dem Wahnsinn, dass massenhaft lebende Tiere nach Osteuropa und diese dann als mundgerechte Fleischstücke zurückzukarren billiger ist als im Umkreis einen Schlachter zu beauftragen, mag ich gar nicht anfangen.
Außerdem sind die LKWs großer geworden, sodass sie heute teilweise nicht mehr auf LKW-Parkplätze passen.
notting
Fri Jun 18 18:44:25 CEST 2010 |
notting
@docfraggler und scion: Also ich kann aus meiner Erfahrung berichten, dass mich praktisch alle LKW-Fahrer kurz nach dem Auffahren auf die Autobahn mit (Licht-)Hupe und dichtem Auffahren nötigen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich zu überschreiten (liegt im Moment in einer Baustelle mit sehr kurzer Einfädelspur; ich fahr ja schon laut Tacho soviel schneller, dass ich laut div. "Sie fahren"-Schildern schon knapp über dem Tempolimit bin). Insofern erlaube ich mir, die Mehrheit der LKW-Fahrer als irre zu bezeichnen.
notting
Fri Jun 18 18:48:16 CEST 2010 |
Duftbaumdeuter7548
Na hier wird ja sachlich diskutiert, zumal keiner genau den Unfallhergang miterlebt hat wird hier der Fahrer vorverurteilt Ich lese hier Sachen von IQ Test für alle Fahrer bis hin zum Knastund Lebenslänglichen Fahrverbot.
Das ist ja ein toller "Kotz dich aus" Block geworden.
Fri Jun 18 21:17:13 CEST 2010 |
Staubfuss
Ich finde es immer seltsam, dass man sich darüber ärgert, wenn man auf der Autobahn "ausgebremst" oder, besser gesagt, zum Bremsen veranlasst wird.
Innerorts oder auf der Landstraße regt sich kein Mensch darüber auf, wenn er minutenlang hinter einem wartenden Linksabbieger stehen muss, Ampeln rot sind oder die Omma über den Zebrastreifen gehen will.
Irgendwie sind Menschen schon komisch.
Fri Jun 18 21:23:30 CEST 2010 |
andyrx
wieso..??
ich reg mich auch in der Stadt auf
mfg Andy
Fri Jun 18 21:23:44 CEST 2010 |
notting
@Staubfuss: IMHO ist das überhaupt nicht komisch. Es liegt IMHO nur daran, dass diejenigen, die sich über das ausgebremst werden ärgern, bewusst auf die Autobahn fahren, um diese Probleme innerorts und auf Landstraßen zu umgehen (oft gibt's ja quasi parallel zur Autobahn verlaufende Bundesstraßen & Co.).
notting
Fri Jun 18 22:19:14 CEST 2010 |
Multimeter133855
@Staubfuss: Das ist immer abhängig von der Sichtweise. Eigentlich ist es mir egal, wenn ich ausgebremst werde, außer es ist eine Gefahrensituation, die dadurch entsteht, und dass sich die Ausbremser über die "Raser" beschweren. Was aber ärgerlich ist, ist der dadurch immens erhöhte Verschleiß, der durch umsichtiges Fahren vermieden werden könnte. Ich verstehe nicht, dass langsame Fahrer oft erst dann auf die Idee kommen, man könnte ja mal links fahren, wenn hinten einer angefahren kommt. Dazu kommt oft noch, dass hinter einem alles frei ist. Aber hautpsache selber nicht mal vom Gas gehen! Dass ich dann 100+ Km/h abbremsen muss ist denen gänzlich egal. Es wäre so einfach auf der Autobahn, wenn alle mehr an den Verkehrsfluss der Mitfahrer denken würden und nicht nur an sich selber. Ich mach das doch auch und lass Lücken oder gebe mal kurz Vollgas, damit ich den auf der rechten Spur nicht ausbremse.
Langsam sage ich, dass ein Tempolimit was bringen könnte, da immer bei 120 KM/h die ganzen "Schleicher" plötzlich doch 140 fahren können! Übrigens auch, wenn in Baustellen 80 ist.
Aber was bringt es sich aufzuregen, außer dass es hier ungefährlicher ist, seinen Frust abzulassen statt auf der AB ;-)
Sat Jun 19 00:39:10 CEST 2010 |
scion
@notting Genau! ...und alle Polen klauen und alle Ossis sind zu faul zum arbeiten und alle.... usw.
Es gibt immer solche und solche und es gibt auch immer Doofe und die werden immer mehr. Aber man sollte nicht immer ganze Gruppen, in eine Schublade werfen.
Ich bin LKW-Fahrer und könnte auch hier über alle PKW-Fahrer, vom Leder ziehen und ich erlebe täglich genug haarsträubendes. Aber warum sollte ich alle PKW-Fahrer, als Raser & Idioten hinstellen?
Hier ist ein Unfall passiert, der LKW-Fahrer war dran schuld, da zählt auch kein toter Winkel. Gottseidank gab es keinen Personenschaden und für den Rest gibt es Versicherungen. Kein Grund, eine ganze Berufsgruppe zu diffamieren.
Sat Jun 19 06:00:17 CEST 2010 |
Trennschleifer28934
Ach ja.....alle LKW Fahrer sind deppen....das kennen wir nun schon.
Gut, dann mach ich mal die andere seite auf:
Ratet mal, wieviele PKW´s ich mit 89km/h mit einem LKW am Tag überhole??
Oder wie oft ich bremsen muss, weil mal einer nicht in die Pötte kommt aufm Beschleunigungsstreifen??
Und diese PKW´s sind keine Trabbis oder die üblichen 45PS Autos! Die schaffen es meistens sogar recht fix!
Und jetzt denk dir folgendes, lieber LKW-Hasser:
Mir hängt ein LKW schon ziemlich dicht drauf. Ich muss wegen so nem Vollhonk bremsen. Dem hinter mir gehts auf die nerven und überholt. So....und natürlich ist sofort einer da, der sich beleidigt fühlt, weil er von 180 mal wieder runterbremsen muss.
Aaaahhhhh.......puuuuuhhhh.....Scheiß LKW (gröööööööl)
Das es aber in wirklichkeit dieser sch******* PKW war, darauf kommt keiner.
War nur mal ein Beispiel.
Sat Jun 19 09:38:44 CEST 2010 |
Michael Gehrt
Jetzt mal den Kleinkrieg Lkw vs. Pkw oder umgekehrt ausgeklammert. In dem Falle ist eindeutig der Lkw-Fahrer dran schuld, da er sich davon zu überzeugen hat, daß er die Fahrspur gefahrlos wechseln kann (mal egal ob der neben ihm 10 Jahre für den Überholvorgang benötigt oder nicht, kann er in dem Moment nicht wechseln.
Das ist zwar für den in dem Moment auf die Autobahn auffahrenden Lkw dumm gelaufen, aber er hat sich auch dem fließenden Verkehr auf der Autobahn unterzuordnen und eine Lücke zu suchen. So einfach ist das.
Und ich wechsle nur die Spur, wenn ich mir 100% sicher bin, keinen zu behindern oder gar zu gefährden. Aber Viele (egal ob Pkw oder Lkw) machen das aus Helfersyndrom (auf die Autobahn auffahren lassen) quasi blind. Und wenn der hinter denen in die Eisen steigen muß, ists halt dumm gelaufen. Die Hauptsache man hat wieder mal seine soziale Ader entdeckt und einen auf die Autobahn auffahren lassen.
Obs hinter denen dann vielleicht gar knallt, weil der 3. einem ins Heck fährt, ist für diese Sorte Leute uninteressant. Den hier oft beschriebenen Kleinkrieg gibts auf der Autobahn wirklich. Das Problem ist nur, daß man die Ursachen für das Verhalten gewisser Personen nur in ein paar Fällen selbst sieht.
Aber wenn ich so etwas sehe sind das z.B. Lkw-Fahrer, die für 0,5 km/h Geschwindigkeitsdifferenz den ganzen nachfolgenden Verkehr um 50% ihres Tempos berauben, weil sie glauben, gerade jetzt über eine Distanz von 5 km einen anderen Lkw überholen zu müssen.
Oder der typische Oberlehrer, der ohne in den Rückspiegel zu sehen die Spur wechselt, um mit gigantischen 90 km/h zum überholen eines Lkw anzusetzen, der bereits 89,5 km/h fährt.
Das wichtigste an dem Unfall oben ist, daß den beteiligten Personen erst einmal glücklicherweise gesundheitlich nichts geschehen ist.
Aber die Ignoranz und fehlende Rückversicherung des Lkw-Fahrers ist erschreckend. Er bewegt schließlich 40 Tonnen, die im Zweifelsfalle einmal in Bewegung alles zermalmen, was im Weg steht. Aber ab und zu sieht man Fahrer, deren IQ halt diametral zur großen Verantwortung steht, die diese haben, damit der Lkw sicher auf den Straßen unterwegs ist.
Sat Jun 19 09:51:14 CEST 2010 |
scion
Ich frage mich in letzter Zeit oft warum das so ist, warum hat der Beruf des LKW-Fahrers, so einen schlechten Ruf?
Jahrelang wurden Arbeitslose, zu LKW-Fahrern zwangsumgeschult. Die sind unmotiviert, schlecht ausgebildet, oftmals der deutschen Sprache kaum mächtig und fahren für Minilöhne durch die Gegend. Im Gegenzug, wurden gute Fahrer, mit langjähriger Erfahrung, schlecht bezahlt und zum teil rausgeekelt.
Die meisten Chefs sind nicht an guten Fachkräften interessiert, die Lenk-und Ruhezeiten einhalten, den digitalen Tacho bedienen können, was von Ladungssicherung verstehen, Genehmigungen lesen und verstehen können, dabei noch wirtschaftlich fahren können und ein angemessenes Gehalt verlangen.
Sondern,
es werden Fahrer gesucht, die am besten Tag & Nacht mit 90+ km/h durchfahren, keine Fragen stellen, weil sie von der Materie eh nix verstehen, jede Woche einen oder mehrere Versicherungsschäden verursachen und am besten, am Monatsende noch Geld mitbringen.
Wie diese Leute sich dann im Straßenverkehr, auf Firmengeländen oder Raststätten usw. benehmen, liegt auf der Hand. Die doofen regieren bald die Welt.
Vermutlich liegt es also zum Teil auch an uns selbst, das wir in Deutschland so unbeliebt sind.
Ein weiterer Faktor, ist die deutsche Presse. Nicht nur Zeitungen, wie BILD sondern auch die Doof-TV alá RTL, Kabel usw. nutzen doch jede Möglichkeit, den LKW-Fahrer in ein schlechtes Licht zu rücken. Sendungen über Kontrollen mit teils abstrußem Inhalt oder die sogenannten "rollenden Zeitbomben", TV-Berichte die schon zig Jahre alt sind und immer wieder gesendet werden ( wie der legendäre Fahrer, der sich die Fußnägel schneidet), sorgen nicht unbedingt für Vertrauen in der Bevölkerung. Kommen dann Vertreter unseres Jobs zu Wort, werden meist genau die oben beschriebenen Negativexemplare ausgesucht und der Fernsehzuschauer dreht sich weg.
Vielleicht habe ich es etwas zugespitzt formuliert, es sind aber meine Erfahrungen aus 19 Jahren Fernverkehr und es macht schon sehr lange, keinen Spass mehr.
Sat Jun 19 11:11:27 CEST 2010 |
notting
@scion: Welchen Teil von "praktisch alle" und "Mehrheit" hast du nicht verstanden? Und glaube mir, ich erlebe es bis auf extrem seltene Ausnahmen (da ist dann meist kein LKW hinter mir) jeden Arbeitstag an exakt der selben Stelle. Aufgrund der großen Stichprobe kann man das sicherlich als repräsentativ bezeichnen.
notting
Sat Jun 19 11:24:29 CEST 2010 |
Duftbaumdeuter7548
Ich erkenne aber in den letzten Jahren eine Verbesserung zwischen PKW und LKW Fahrern, viele PKW Fahrer haben es erkannt das es nur ein miteinander gibt, genauso sieht es bei den LKW Fahrern aus.
Dieser Unfall so schlimm er aus aussieht und zum Glück nur Sachschaden entstanden ist hätte nicht passieren müssen, da wir Menschen aber nicht Fehlerfrei sind müssen in solchen Situationen immer alle Verkehrsteilnehmer aufpassen und den Verkehrsverlauf besser "lesen" Denn man kann durchaus Situationen voraus erkennen und danach handeln.
Sat Jun 19 11:39:50 CEST 2010 |
andyrx
im übrigen ist das für mich kein echter Horrorunfall wie es oben steht....dies sind für die Unfälle wo wirklich nichts mehr übrig bleibt wie bei Geisterfahrer Unfällen oder wenn ein LKW am Stauende alles zusammenschiebt und die Überlebenschancen gleicht Null sind...
mfg Andy
Sat Jun 19 12:23:09 CEST 2010 |
Staubfuss
Ich mich ja auch, aber pssst.
@notting
Ich hoffe sehr, dass man Deine Meinung nicht als repräsentativ ansehen muss.
@scion
Vollste Zustimmung!
Wenn ich z.B. in Fernsehberichten von Polizeikontrollen sehe, dass da von einem Fahrer allen Ernstes verlangt wird, dass er seine 38 Paletten mit 76 Gurten sichert, frage ich mich, wer da einen an der Klatsche hat.
Ich halte den Unfall auch nicht für einen Horrorunfall, aber es hätte einer werden können, wenn der Lkw-Fahrer nach seinem Fehler sein Fahrzeug nicht so beherrscht hätte, dass es einerseits nicht den Audi zermalmt hat und andererseits nicht mit dem Lkw rechts kollidiert ist, und dabei sein Fahrzeug noch so abgebremst hat, dass es trotz dem dranhängenden Audi die Spur hielt.
Grüße!
Sun Jun 20 16:47:29 CEST 2010 |
Trennschleifer28934
ZITAT:
Wenn ich z.B. in Fernsehberichten von Polizeikontrollen sehe, dass da von einem Fahrer allen Ernstes verlangt wird, dass er seine 38 Paletten mit 76 Gurten sichert, frage ich mich, wer da einen an der Klatsche hat.
Ja genau.
Pro 200kg wird ein Spanngurt verlangt. Macht bei 26 Tonnen 130 Spanngurte......Erstens, wo willste die hinverstauen und zweitens, wer tut sich das an?? Keiner! Is auch Schwachsinn.
Das nächste, was bringen dir Spanngurte, wenn du Schüttgut transportierst? Willste Kieselsteine festzurren?



Ok. Mit einer Plane abdecken. Soweit richtig. Bringt aber auch nix, wenn du die Kiste auf die Seite legst.
Und nebenbei bemerkt, an die Leute, die schonmal einen Spicker in die Scheibe geschossen bekommen haben: Der Stein dazu kommt zu 90% aus dem Reifen.
Ich finds lustig, was sich da Leute, die keine Ahnung von nix haben, für Regeln und Gesetzte ausdenken.
Sun Jun 20 17:01:49 CEST 2010 |
notting
@kruemeldriver: IMHO ist das Problem lediglich, dass wenn das Gesetz einfach lauten würde "Der LKW-Fahrer bzw. Lademeister ist immer schuld, wenn aus welchem Grund auch immer die Ladung abhaut bzw. abhauen könnte", der Widerstand gegen das Gesetz noch größer wäre, auch wenn es von der Praxis heute wohl nicht so sehr weit entfernt ist.
Allerdings finde ich diese "Motivation" in Form von Strafen bzw. Regressforderungen, sich überhaupt Gedanken über Ladungssicherung zu machen, nicht schlecht. Wer weiß, vielleicht gibt's ja irgendwann ein Ladungssicherungssystem, wo du nur noch einen Knopf drücken muss und die komplette Ladung mit dicker Folie eingeschweißt wird, sodass sie quasi mit dem LKW verbacken ist :-)
notting
Deine Antwort auf "Horror-Unfall: Lkw drückt Auto an Leitplanke"