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veni vidi vega

Mit einem Fiesta fing alles an, seitdem habe ich alle möglichen Autos sämtlicher Typen hier behandelt.

20.11.2015 14:09    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Der Fiesta

Wie man es auch oft aus der Erziehungswissenschaft hört: Wehret den Anfängen!

Nichts anderes ist bei Rost geboten. Auch wenn die Bleche deutlich resistenter sind als in den 70ern, wo Autos teilweise schon im Autohaus begannen, zu korrodieren, mittlerweile ist sogar Pionier Audi wieder von der Vollverzinkung abgesprungen, um Kosten zu sparen. Besonders billige Autos, die für keine allzu lange Lebensperiode konzipiert sind, sparen am Rostschutz. Peugeot 107, VW Up und Chevrolet Matiz wären solche Beispiele.

 

 

 

 

 

 

 

Mazda hat durch die Bank weg Probleme, der ehemalige Kooperationspartner Ford allerdings in etwas milderer Form auch. Kantenrost und Korrosion an Fahrwersteilen sind keine Seltenheit. Erst recht bei Kleinwagen wie dem Fiesta, die unter großem Kostendruck hergestellt werden und für eine Lebensdauer von ca. zehn Jahren konzipiert sind. Nach sieben Jahren ist mein Fiesta, als französisches Modell auch nicht gerade winterfest produziert (kein ESP, keine beheizten Spiegel oder Waschdüsen, beim Rostschutz wurde eventuell auch abgerüstet), auch an der Reihe. Träger rosten, Hohlräume beginnen (zum Glück nur ganz, ganz oberflächlich), Schnittkanten blühen und Achsteile sowieso, da die aus Vollmaterial sind sollte man dies allerdings nicht dramatisieren. Dennoch: Da muss was getan werden.

 

 

 

 

 

 

 

Also habe ich in der Mietwerkstatt das Fahrzeug zerlegt, das heißt: Innenraumverkleidung von Heckklappe und Türen, Frontstoßfänger, Heckstoßfänger, Räder, Radhausschalen und so weiter.

Für die Hohlräume kam Mike Sanders zum Einsatz, welches gekocht und anschließend per Düse eingespritzt wurde. Das Zeug klebt wirklich bombastisch und muss sehr stark erhitzt werden (über 120 Grad). Die Anwendung ist somit ziemlich aufwendig.

Den Unterboden und sämtliche Teile wie Träger, Antriebswellen, etc. haben wir mit Perma behandelt, das zwar deutlich teurer ist, aber nicht so klebt. Hätte ich mit Mike Sanders gearbeitet, würde der ganze Straßendreck bald am Unterboden kleben...

Zudem reichen hier 80 Grad, die Behandlung ist leichter.

 

 

 

 

Am Heck hat der Fiesta übrigens keinen Querträger wie die deutschen Modelle, sondern einen Styroporpuffer! Gespart wird bei EU-Modellen wirklich überall...

Dieses blöde Ding habe ich vergessen, durfte die Heckpartie also zweimal zerlegen und wieder montieren. Grmpf!!!

 

Gedauert hat die Prozedur zu zweit einen ganzen Samstag, die Materialkosten lagen bei 150 Euro, Werkstattmiete bei 100. Wichtig ist, den Hallenboden weiträumig mit Folien auszulegen und die Scheiben abzudecken, das Zeug bekommt man kaum wieder runter. Deckt auch unbedingt (!!!) die Bremsen ab. Sonst verlängert sich der Anhalteweg drastisch, und das möchte mit Sicherheit niemand.

 

 

 

 

Der Winter kann kommen! Und nicht nur einer...

Mit dem Audi werde ich das Ganze in etwas reduzierter Form nächstes Jahr ebenfalls vornehmen. Er wird zwar bei Salz und Eis nicht beweg, ist aber ganzjährig zugelassener Laternenparker und kann ein wenig Wachs und Fett sicher gut vertragen.

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12.08.2015 14:09    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Der Fiesta

Nachdem der Fiesta hier in der Versenkung verschwand, ist es nun an der Zeit, zu resümieren, was dieses Jahr war.

 

Der Fiesta legte dieses Jahr sogar weniger Kilometer als der Audi zurück - bedingt durch lange Standzeiten.

 

 

Das Unglück nahm im April seinen Lauf: Beim Wechsel auf Alus (vom MK5 Sport) verwendete ich falsche Radmuttern, beim Losfahren krachte das Auto runter auf die Ölwanne, weil die Felge vorne links sich aus dem Staub machte.

Die Felgen hatten dann zu allem Übel keine eingestanzte KBA-Nummer, es war quasi unmöglich die richtigen Muttern zu finden - die, die für den MK5-Fiesta gedacht waren, passen bei meinem MK7 nicht. Ford-Vetragspartner konnten mir nicht helfen, das ganze Theater ging zwei Monate, ehe ich mich für Felgen von Borbet entschieden habe.

 

 

So lange stand der Fiesta auf Winterreifen, und damit wollte ich bei den diesjährigen warmen Temperaturen nicht fahren. Ich hatte ja zwischenzeitlich auch den Carisma und am Audi hatte ich auch gut zu tun. Der Fiesta bekam einen Ölwechsel, ich habe mich für ein Ford 5W-30 entschieden, welches eine deutlich höhere Spezifikation hat als das eigentlich zu verwendende Öl.

Meine Erfahrung ist, dass der Wagen leiser und geschmeidiger läuft, aber vielleicht ist dies auch Einbildung oder Placebo. Schaden kann es aber nicht.

Verbraucht hat der Fiesta in ca. einem Jahr so gut wie keinen Tropfen. Defekte waren auch Fehlanzeige. Lediglich ein Klappern störte, ich vermutete, es war die Hutablage.

 

Als ich Anfang Juli auf die neuen Felgen umrüstete, schien alles in bester Ordnung zu sein. Nur ein seltsames Schleifgeräusch irritierte. Bei Inspektion des gesamten Fahrzeuges kam heraus, dass das rechte Hinterrad deutlich weiter heraus stand als das Linke.

Alle Felgen hatten die gleiche Einpresstiefe, montiert war alles korrekt. Eine Inspektion auf der Bühne zeigte allerdings, was passiert war:

 

 

Die Hinterachsbuchsen haben sich nahezu aufgelöst, die Hinterachse verlor ihre Führung und schlug lose hin und her (das war das Klappern in Kurven und auf Unebenheiten) und die Aufhängung und der Achskörper an sich haben sich durch die Krafteinwirkung verzogen.

 

Probleme mit der Teilebeschaffung und böse Überraschungen (bei ausgebauter Achse sieht man den Schnittkantenrost umso besser, allgemein ist der Rost langsam nicht mehr feierlich) verdarben mir den Spaß am Fiesta dieses Jahr nachhaltig.

 

 

Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich meine Begeisterung für das Fahrzeug wieder entdeckt habe: Viel Audi fahren war angesagt, da der Fiesta ja nun oft stand und nur einmal die Woche für eine mittlere Strecke mit Winterreifen gefahren wurde, dann stand er im Zuge der Hinterachsreparatur ganze sechs Wochen völlig. Ich habe hier mal Bilder der linken Buchse - die rechte hatte sich regelrecht eingebrannt und musste mit dem Hammer von der Achse abgeschlagen werden, dabei zerbrach sie.

Wenn man im Internet nachsieht gibt es sowohl hier als auch im Fiestaforum ähnliche Erfahrungen (Klappern, Rad steht raus, Reifen verschleißen). Eigentlich ein Unding, wenn nach 33 TKM die Buchsen so aussehen. Qualität sieht anders aus.

 

 

Nach Ende der Reparatur bin ich in zwei Wochen immerhin wieder 700 Kilometer gefahren. Und da weiß ich wieder, warum ich Fiesta mal gekauft habe.

Zwischenzeitlich war ich ja im Zweifel, denn gerade auch bei der U25 fahren sie deutlich größere, schnellere, komfortablere und nicht mal im Unterhalt teurere Autos. Warum dann also Fiesta fahren?

 

Nach vielen Kilometern Audi lernte ich die Stärken des Fiesta erneut kennen - sehr handliche Fahreigenschaften, geringer Verbrauch, ansprechender Federungs- und Geräuschkomfort. Und so bin ich wieder zufrieden mit dem, was ich habe.

Nur mit dem Rost muss ich mir etwas einfallen lassen - da ich nach einem Unfall aber erstmal bis auf Weiteres kein Auto mehr fahren kann, wird dies wohl auch noch etwas dauern - und der Fiesta wieder stehen...

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10.01.2015 13:25    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Alupedale, Der Fiesta, Fiesta, Ford, Ghia, Mk7 (JA8)

Herzliche Grüße aus dem stürmigen Norden des Landes - ich hoffe, diese steife Brise ist bald wieder vorbei.

 

Als ich im Oktober mit Marcus am Fiesta schraubte, lautete unsere Meinung zu Alupedalen: "Die tritt man doch sowieso nur mit Füßen". Obgleich RadeonMobility, mu88 und Linux_TDCI sich diese nachgerüstet hatten, für uns war das nichts.

Völlig unerwartet überraschte mich Marcus mit der Aussage, er hätte sich die Pedale zu Weihnachten gegönnt. Da war ich natürlich unter Zugzwang, obgleich ich die Dinger immer noch nutzlos finde. :D

Aber da auch Marcus meinte, das Pedalgefühl sei besser, nahm ich das Geld in die Hand und bestellte bei Dürkop in Braunschweig, wie auch die Einstiegsleisten haben die den besten Preis. Bei European Parts wollen sie glatt 12 Euro mehr.

Ein Anlass war auch schnell gefunden: Im Januar 2009, vor sechs Jahren, lief mein Fiesta vom Band. Die Pedale wurden meiner Chantal also zum Geburtstag geschenkt.

Das Kassengestell wandelt sich immer mehr zum kleinen Luxus-Flitzer. :)

 

Über den Einbau berichte ich nicht so viel, da dies die anderen Fiestablogs bereits taten. Es war aber ganz schön fummelig. Ist aber auch für Grobmotoriker machbar, sonst hätte ich sie ja nicht drauf bekommen :D

 

Nur: Ich horte überall Teile. Die alten Pedalgummis will ich nicht wegwerfen, die sind doch noch gut. So türmen sich da nun alte Innenleuchte, Polyurethanschaltknüppel und diverse andere ausgebaute Dinge. Ich muss irgendwann mal alles bei Ebay einstellen - aber wer kauft sowas?

 

Wer die Bilder aus dem Harz aufmerksam betrachet hat, wird feststellen, dass ich mittlerweile ein Ghia-Logo dran habe. Durch die vielen Umbauten und Nachrüstungen ist der Fiesta fast ein kleiner Luxuswagen und hat sich das Wappen verdient. Als Motivation für den Harzausflug pappte ich das Decal also dran.

Doch es wurde Opfer von Vandalismus, auf der Beifahrerseite (Bürgersteigseite) wurde es abgehebelt.

 

Scheinbar ein Fiesta-Kenner, der den Etikettenschwindel so nicht durchgehen lassen wollte. :D

 

Eigentlich wollte ich ja als neueste Modifikation einen kostengünstigen Do-it-yourself-Umbau ganz im Sinne des Blogtitels vorstellen, allerdings war die Idee nicht ganz ausgegoren und bedarf einiger Nachbesserung. Ich rechne mit dem nächsten Fiesta-Artikel anfang Februar, da ich die nächsten Wochen so gut wie gar keine Zeit habe.

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22.12.2014 23:33    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, getriebeprobleme, IB5, Mk7 (JA8)

Guten Abend allerseits (oder vielmehr gute Nacht),

ich habe mich sehr über die tolle Resonanz auf VEGA Motors gefreut. Da wird es definitiv noch ein paar Folgen geben. Die nächsten zwei sind gesetzt. :)

 

Um den Fiesta wurde es etwas ruhig, mit ihren Getriebeproblemen hatte meine Chantal ja zuletzt einen schweren Stand.

Ich hatte mich mit meinem Kummer nochmal bei Bergland gemeldet, die auch sogleich schnelle und unkomplizierte Hilfe zusagen. Ich sollte nach Hennef kommen, wann ich will, man würde kostenfrei nachsehen.

Genau das tat ich auch bald, und der Meister erklärte mir ein wenig die Technik. Statt mehrerer Seile ist es tatsächlich nur eins, dass gelöst wird. Anschließend wird der dritte Gang eingelegt und das Seil wieder befestigt, damit wäre die Einstellung schon gemacht.

Zwischendurch wurde das Seil diesmal aber deutlich länger als beim ersten Mal ausgehängt, um eventuellen Verspannungen vorzubeugen.

Er sagte, er könne mir auch ein Neues einbauen, würde mir wohl damit aber einen Bärendienst erweisen, da es keinen erkennbaren Schaden aufweise.

Früher hätte er viele B5 überholen müssen, anfangs auch das IB5, die heute verbauten Varianten seien aber ziemlich standfest und dürften vor 200 000 Kilometern keine beginnende Ermüdung zeigen.

 

Als ich vom Hof fuhr, schaltete es sich abermals besser, wenngleich nicht so perfekt wie beim ersten Mal. Dafür ist die Freude aber von längerer Dauer.

Eins ist nach wie vor blöd, tritt aber auch bei anderen Herstellern auf:

Wenn das Getriebe richtig kalt ist, schaltet es sich ätzend.

Das bessert sich aber recht schnell und nach 10 Minuten Fahrt habe ich zwar keine superpräzise Schaltung, aber auch keine nennenswerten Schwierigkeiten.

Lediglich das Krachen beim Hochschalten 1 in 2 gibt es noch, aber über die Behelfskrücke mit dem Leerlauf tritt das nicht auf und das Material wird am Leben gelassen. ;)

Im "warmen" Zustand krackte es nur ein einziges Mal, meine Hoffnung: Teilölwechsel und gut ist, die Synchronringe scheinen jedenfalls noch gut zu sein.

 

 

Nun kommt der große Teil des heutigen Beitrages:

Am 8.12. hatte ich einen Termin bei Wimmer Rennsporttechnik in Solingen.

Wimmer hat einen guten Ruf in der Branche. Seit Jahren sind sie dabei und haben viele zufriedene Kunden.

Ich wollte eigentlich nur fragen, ob man denn etwas gegen das von @mu88 beschriebene Problem tun kann.

 

Zitat:

okay, ich präzisiere ^^ Ich bin auch im Sommer seit dem Einbau deutlich weiter gekommen, ca. 80 km, und zwar von einem Tag auf den anderen. Auf Einfahren würde ich das nicht mehr schieben.

Mein FFH hat mir das so erklärt: durch die größere Luftmenge läuft der Motor im Teillastbereich spritsparender, unter Volllast hingegen weiß die Software nix mit der höheren Luftmenge anzufangen und regelt (auch zur Einhaltung des Euro-Schadstoff-Gedöns) die Leistung ein bisschen nach unten. Den Leistungsverlust habe ich insbesondere auf der Autobahn gemerkt. Ich gehe mal davon aus, dass seine Aussage soweit stimmt.

Nun denn, man hat mir dann doch gleich das volle Tuning-Programm verkauft nebst K&N-Filter. Da ich einen - gemessen am Listenpreis von ca. 700 Euro - recht vernünftigen Preis genannt bekam, willigte ich ein.

Die Seriendaten des Autos sind auf weltweit reibungslosen Betrieb ausgelegt. Schlechtes Benzin, niedrigste Temperaturen, Sahara-Hitze. An dieser Schraube kann man natürlich auch drehen.

Bei mir war es eher moderat, theoretisch kann ich weiter bedenkenlos E10 tanken oder ans Nordkap fahren.

Innerhalb von drei Stunden war der Wagen fertig, und bei der Kontrolle fiel auf, dass der neue Luftfilter fehlt. Da laut Aussage des Chefs die Software bereits den neuen Filter berücksichtigt, reichte es, dass der Azubi den schnell einbaute, anstatt sein Pausenbrot zu genießen :D

Den alten bekam ich wieder mit, weil der in tadellosem Zustand war. Eine beworbene Probefahrt fand allerdings nicht statt, die Organisation war ziemlich chaotisch, woran die Essen Motor Show sicherlich nicht ganz unschuldig war.

So hieß es: In der ersten Betriebsstunde kein Vollgas. Ein anderer Mitarbeiter sagte jedoch, die ersten 1000 Kilometer kein Vollgas. Was stimmt denn nun? Ich ging auf Nummer sicher und habe die ersten 1200 Kilometer nie über 4000 gedreht und das Pedal nur im Notfall durchgelatscht.

Zum Vergleich: @Profi2010 wurde bei bhp Motorsport gesagt, er soll sein Auto nach der Softwareänderung so richtig treten...

 

Im Mailverkehr hieß es, das Tuning würde die Laufleistung nicht beeinträchtigen. Im Prospekt hieß es, sie würde "minimal" beeinträchtigt werden.

Als ich nachhakte, wurden 1000 Kilometer pro 100 000 Laufleistung genannt. Damit kann man leben.

 

Der Fiesta fuhr erstmal ziemlich flockig durch die Gegend, aber wie gesagt: Kein Vollgas. Mit der Zeit relativierte sich der Eindruck, irgendwie spürte ich dann doch nichts. Nur Placebo?

Nicht ganz. Auf dem Papier wären es jetzt bis zu 10 PS und 15 NM mehr. Saugertypisch wird die Höchstleistung nur bei entsprechenden Drehzahlen geliefert. Da ich meist bei 2500 schalte, geht die Party noch nicht los bzw. ich bekomme von den 10 PS vielleicht 3 oder 4 mit. Da kann es schon mal sein, dass man das nicht registriert. Ab 3000 merkt man schon, dass er etwas besser zur Sache kommt. Obwohl es eigentlich zum guten Ton gehören würde, gab es keine Diagramme bzw. eine Leistungsmessung. Muss ich dann mal machen, wenn ich Lust habe.

 

Nach nicht ganz zwei Wochen der große Schock: Tank leergefahren, bei Spritmonitor trotz günstigem Fahrprofil den höchsten jemals errechneten Verbrauch gehabt. Und damit die Kombination Stadtverkehr+Klimaanlage überboten.

Also am Folgetag bei Wimmer angerufen. Das der Bordcomputer spinnt, kann vorkommen, das wird erst mit der Zeit.

Als ich meinte, der Wert sei real durch Tanken errechnet, war die Dame am Telefon alarmiert. Ich könnte kommen wann ich will, etc. Erinnerte mich auch vom Wortlaut doch sehr an den guten Service vom Autohaus Bergland.

Sie würde aber noch einmal Rücksprache mit dem Chef halten. Der Rückruf kam sehr zügig und es hieß, ich sei zu schnell gefahren. Das verneinte ich, denn ich würde ja immernoch kein Vollgas geben und den roten Bereich meiden.

Trotzdem würde es angeblich helfen, den Minuspol eine Viertelstunde abzuklemmen. Das Verbrauchsproblem sei kein Einzelfall und träte i.d.R. dann auf, wenn eben in der ersten Betriebsstunde schnell gefahren wird.

 

Ich denke mal, es war der "falsche" Luftfilter, auf den die Motorsteuerung nicht mehr eingestellt war.

Nach dem Reset pendelte sich der Verbrauch nach einigen Kilometern nämlich etwas geringer ein, und die Mehrleistung scheint mir etwas präsenter.

Auf Sparfahrt (konstant 90-95 Km/H mit ein wenig Beladung) kam ich mit 25 Litern von Köln nach Magdeburg, das ist etwas mehr als die Hälfte des Tanks. Das spricht für sich.

 

Kann man das "Chiptuning" denn nun empfehlen?

Ein klares Jein! So ein Nonsens, wie oft behauptet wird, ist es nämlich scheinbar nicht. Dennoch ist das Geld in einem stärkeren Motor besser angelegt. Leider hing ich mittlerweile zu sehr an meinem Fiesta, als ihn gegen einen 1.4 einzutauschen, der dann auch noch ESP gehabt hätte.

Männer sind eben manchmal auch sentimental und pfeifen auf Vernunft ;)

 

Sonst bin ich zu den Feiertagen zufrieden: Minimal gestiegene Leistungsreserven, etwas geringerer Verbrauch und ein größtenteils wieder vernünftiges Schaltverhalten.

Von mir aus kann es so weitergehen.

 

Euch allen frohe Festtage!

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01.12.2014 17:06    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, Getriebeprobleme, IB5, Mk7 (JA8), Synchronringe

Hallo allerseits,

wenn man beim Fiesta JA8 Synchronisierungsprobleme hat, so ist es ja meist das Bluetooth-Modul, das eben mit dem Handy nicht so recht kooperieren will.

Mechanische Synchronisierungsprobleme treten ja eigentlich erst jenseits der 200 000 Kilometer auf.

Eigentlich...

 

Aber mal von Anfang an:

Schon seit zwei, drei Monaten bringt mich die schlechte Schaltbarkeit des Getriebes zur Weißglut. Vor zwei Wochen begann der zweite Gang zu Knirschen, wenn man aus dem Ersten hochschaltet. Beim Runterschalten ging er schon eine ganze Weile nur noch mit beiden Händen ziehend rein.

So dachte ich, neues Öl kann nicht schaden. Der Rat mit den Seilzügen war aber kurzfristig umsetzbar und kostengünstiger. Am 24. November war ich bei Ford Bergland (vorher Poischen) in Hennef und habe das Ganze einstellen lassen, was ungefähr einen Fuffi kostete.

 

 

 

Als ich den Wagen wieder abholte, erkannte ich ihn gar nicht wieder: Die Schaltung war perfekt! Lange hatte ich nicht mehr so gute Laune wie auf der Heimfahrt von der Werkstatt.

 

 

Doch nicht einmal eine Woche später fing dieselbe Leier wieder an. Und der Zweite kratzt wieder beim Hochschalten und beim Runterschalten braucht man Kraft. Ich könnte alles in die Luft sprengen, es lief doch wieder so gut...

Heute bin ich mit höheren (4000-4500) Drehzahlen gefahren, und der dritte Gang knirscht da beim Hochschalten genauso wie der Zweite, der aber selbst bei 2000 und langsamem Schalten diese Geräusche macht. Und der Dritte macht, wie vor dem neu Einstellen auch, ebenso beim Runterschalten dieselben Probleme wie der Zweite, geht nur mit Kraft rein. Der erste und vierte sind manchmal nur halb drin, das merkt man aber sofort, bevor man die Kupplung löst und beim zweiten Versuch geht es immer.

 

Bei Kälte ist es besonders übel, doch auch "warmgefahren" hört es nicht auf.

 

Das deutet eindeutig auf defekte Synchronringe hin. Ich hoffe jedoch, dass das nur Schwarzmalerei ist und ein Getriebeölwechsel im Januar Abhilfe schafft.

Ein Einzelfalle ist das alles nicht.

Auf MT wird man erschreckend oft fündig, die folgenden Threads sind auch nur eine kleine Auswahl.

 

Nummer 1

Nummer 2

Nummer 3

Nummer 4; ein älterer Fiesta, aber das Getriebe ist identisch

 

Im Fiesta-Ka-Forum wird das übrigens auch oft diskutiert. Hier wieder eine Auswahl der zahlreichen Threads zu unkooperativen Getrieben:

 

Nummer 5

Nummer 6

 

Schon seit Generationen von Fiesta macht das IB5-Schaltgetriebe, das es seit 1980 (Escort) gibt, Probleme. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten

Erstens: Ford-Fahrer können nicht schalten.

Zweitens: Die Getriebe sind manchmal werksseitiger Schrott.

 

Ich hätte Lust, gleich morgen nach Niehl zu fahren und den Ingenieuren meinen korrosionsunbeständigen und unschaltbaren Blecheimer vor die Tür zu stellen. Sollte ich wirklich bei 30 000 Kilometern einen Getriebeschaden haben, war dies mein erster und letzter Ford. Die Marke ist dann wirklich unten durch. Quietschende Pedale, verrottete Schrauben, innen verrostete Sitzschienen und außen komplett korrodierte Fahrwerksteile sowie Radhäuser, abfallende Verkleidungsteile, das alles nehme ich hin. Nicht aber sowas.

 

 

 

Dennoch habe ich heute noch den Rest von den flexiblen Chromleisten verarbeitet.

Mich enttäuschte die Ambientebeleuchtung in der Deckenleuchte ein wenig, da man sie kaum wahrnimmt.

Also habe ich - von Facelift-Fiesta inspiriert - den Mitteltunnel damit "dekoriert" um Reflektionsfläche zu bieten.

 

So richtig Freude am Basteln habe ich zurzeit aber nicht. Ich habe am 8.12. einen Termin, bei dem ich viel, viel Geld ins Auto stecke. Hätte ich gewusst, dass das Einstellen nichts bringt, hätte ich den bestimmt nicht gemacht. Denn ist das Getriebe defekt, gibt es nur eine Lösung für mich: FORD damit!

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16.11.2014 21:15    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Ambientebeleuchtung, Chromgrill, Der Fiesta, Fiesta, Ford, Innenleuchte, Mk7 (JA8), Nachbauteile, Osram Night Breaker

Hallo allerseits,

 

wer das Leak-Foto aus meinem Teilelager gesehen hat, der dürfte nun nicht allzu überrascht sein. :D

 

Am Samstag setzte ich mich morgens ins Auto, das Ziel lautete Siegen.

Richtig, da wohnt Marcus. Nachdem er mich mit seiner Anwesenheit beehrte, musste ich mich ja schließlich revanchieren.

So erschien ich um 11:30 in der Garage.

Zuerst mussten die Scheinwerfer raus - vier Schrauben, ganz einfach. Wenn ich da an den Golf IV zurückdenke...

Anschließend wurde es aber schon schwierig, denn die Stoßstange musste ab - und da waren es weit mehr Schrauben, die außerdem entweder festgerostet (Liebe Ford-Controller, die Existenz von WD-40 ist keine Rechtfertigung für sowas!) oder kaum zu erreichen. In den Radkästen konnte man durch Aufbocken ein wenig abhelfen, insgesamt dauerte das Ganze jedoch länger als gedacht.

Hier ist es dann wirklich nötig, zu zweit zu arbeiten, für eine Person ist es doch viel zu unhandlich.

 

Das Schwierigste kam dann aber erst noch: Alten Kühlergrill raus - das geht nur mit Kraft, Geduld und Geschick - und den Neuen rein - das war eine Katastrophe.

 

Mein Blogtitel sagt ja nun aus, dass ich wenig Geld ausgeben kann und will. Grill und Blenden gab es im Paket für 50 Euro vom Hersteller "Moto-Linke". Der Ford-Preis wäre über 250 Euro! Die Billigware wurde aus Polen versendet. Die Kaufabwicklung war problemlos.

Da, wo das Logo rausgeritzt ist, stand in Ford-Schriftart so etwas wie "Forte". Im Kühlergrill wurde das unkenntlich machen vergessen. Diese Markenanalogie des Plagiats deutet auf Chinaware hin.

 

Wenn ihr euch die Bilder des fertigen Fiesta anseht, stellt ihr fest, dass es optisch 1:1 dem Original gleicht. Alles paletti? Klare Antwort: NEIN.

Das Material ist einfach, scharfkantig und die Passform mangelhaft. Ehrlich gesagt haben wir den Grill nur eingebaut, weil ich Samstag um 15 Uhr kein Originalteil mehr auftreiben konnte. Der Einbau dauerte über eine Stunde, mit viel Frust. Dabei zersprang der eingeclipste Chrom, nachdem er mehrmals herausflog, als der Grill in die Stoßstange, man kann es nicht anders nennen, gequetscht wurde.

Nach Versuch Nummer 5 wollten wir den alten Grill wieder einbauen und den neuen in den Restmüll werfen, doch ausgerechnet da hat es geklappt, aber auch nur, weil der Chromrand durchbrach und so ein wenig flexibler war. Immerhin sieht man die Bruchstelle so gut wie gar nicht.

 

Die Blenden waren auch vom Einbau her schwieriger, aber das war im Vergleich zum Grill ein Kinderspiel, nachdem man die zu großen und krummen Clips etwas abgeschliffen hat.

 

Die Langzeitqualität wird zeigen, ob sich die Qual gelohnt hat. Sollten die Teile irgendwann Schrott sein, kommt als Ersatz für mich nur ein Original von Ford infrage. (Erleuchtung Nummer eins)

 

Danach haben wir die Lampen gewechselt (Erleuchtung Nummer zwei), alles wieder zusammengebaut und uns dann an das nächste Projekt gewagt: Die Innenraumleuchte mit Ambientebeleuchtung (Erleuchtung Nummer drei). Meine Innenleuchte ist übrigens eine der Wenigen, die schwarze Tasten haben.

 

Auf den Fotos in der Garage ist der linke Scheinwerfer die neue Birne, rechts waren zu Vergleichszwecken die 08/15-Osrams verbaut.

 

Aber zurück zur Innenleuchte: Die Leseleuchten funktionieren auch bei einfachem Plug and Play. Die LEDs werden jedoch anders gesteuert, bedarfen einer seperaten Leitung.

Da ich von Elektrik keine Ahnung habe, hat Marcus das ganz alleine gemacht.

Im Handschuhfach habe ich bei H&H bereits eine entsprechende Leitung für die LED-Leiste im Handschuhfach (die auch irgendwann mal kommt) legen lassen. Die haben wir genutzt, an der A-Säule (Verkleidung rechts musste ab) entlang geführt und angeschlossen. Was genau er gemacht hat, das weiß ich nicht.

Nach erstaunlich kurzer Zeit leuchteten aber die orangenen LEDs!

Kurios: Die als am Schwierigsten empfundene Arbeit war die Leichteste...

 

Danach hatten weder er noch ich Lust auf weiteres Schrauben und machten einen kleinen Abendausflug über Siegener Gebirgsstraßen. Für Leute aus dem absoluten Flachland wie mich schon sehenswert. Eine kleine Demonstration seiner Fahrkünste und der Leistung seines getunten Fiesta lockerten den Abend ungemein auf, den wir mit einem Besuch beim leckeren China-Buffet beendeten.

Es ist lange her, dass ich bei einem Abendessen im Restaurant so viel Spaß hatte, und dem Anschein nach ging es ihm da nicht anders.

 

Abschließend also an ihn ein Danke für seine Mühe, Geduld und Hilfsbereitschaft. Persönlich und auch finanziell hatten wir keine Differenzen. Ich wünsche ihm allzeit gute Fahrt und viel Freude auf seinem weiteren Lebensweg.

 

War es das? Aber nein!

Das Super-Plus-Experiment endete wenig überraschend: Der Motor läuft ruhiger, der Verbrauch ist gesunken, aber rein rechnerisch lohnt es sich nicht. Viel Draufzahlen muss man aber auch nicht. Brauch ich also für eine Fahrt einen perfekt laufenden Motor (zum Beispiel volle Beladung auf bergiger Strecke, da ist der Fiesta eine schleichende Katastrophe), dann werde ich wieder Super Plus einfüllen.

 

Wer sich für meinen Wagen interessiert, kann sich ja die (immer mal wieder aktualisierte) Fahrzeugbeschreibung ansehen.

Wem es gefällt, der darf gerne den grünen Daumen drücken, wer Fragen oder Anmerkungen hat, ist immer dazu eingeladen, zu kommentieren. Dies gilt für die "Homepage" des Wagens und für alle Artikel.

 

Das war es jetzt aber wirklich :)

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03.11.2014 15:30    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, Mk7 (JA8), Winter

Heute ist ein trauriger Tag. Grauer Himmel, Regen, kalter Wind.

Entsprechendes Trauerspiel auch auf dem trostlosen Baustellen-Parkplatz:

Der Fiesta ist verdreckt, mit kleinen Steinschlag-Kratzern übersät und sogar die neuen Einstiegsleisten vom Baustellenschutt an den Schuhsohlen geschändet.

Ich habe schon ziemliches Mitleid. Eins ist klar: Ist der Winter vorbei, wird der Fiesta wieder hübsch gemacht, auch wenn es viel Geld kosten wird.

 

Gestern hatte ich noch mein "Geheimfach" verbessert. Ich habe eine fleixible Chromleiste als Öffner eingebaut! Klappt hervorragend und sieht nicht mal schlecht aus.

Experimentell habe ich auch die Türen ähnlich ausgestattet. Hatte mir mehr davon versprochen, aber vielleicht bleibt es dran.

 

 

 

 

Nun aber zurück zum heutigen Tag: Reifenwechsel! Brandneue Goodyear Ultra Grip 9 in der Größe 195/60 R15 kamen dran.

 

Warum so große und breite Reifen? Es gilt ja eigentlich die Regel: Je kleiner und schmaler, umso besser.

Angeblich aber ist das neuartige Profil in der Lage, sich gut in den Schnee zu greifen, und da kommt eine größere Aufstandsfläche natürlich entgegen.

Ein schmaler Reifen hat natürlich mehr Druck pro Fläche und ist auf Tiefschnee und Matsch im Vorteil. Da ich aber im Tiefschnee eh die Bahn nehme (sofern sie dann auch mal fährt) und ohnehin bei Matsch vorsichtig fahre, dürfte es eine gute Wahl sein - zumal auf blankem Glatteis auch der beste Winterreifen, fast egal wie schmal oder breit, hilflos davonschlittert.

 

 

 

 

 

 

Warum der hohe Abrollumfang?

Damit das Auto höher liegt! In der Mitte zwischen den Spurrillen sammelt sich gerne mal ein scharfkantiger Eisberg, der den Unterboden aufschlitzt. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Mehr Bodenfreiheit kann im Winter nicht schaden.

Beim Einsteigen nach dem Wechsel habe ich auch gleich einen Unterschied gemerkt. Ich fühle mich fast wie im Golf Plus - die Übersicht ist besser :D

Auch ist das Fahrgefühl merklich komfortabler. Die Nachteile bei der Agilität stören mich im Winter nicht, da ohnehin defensiver Fahrstil angesagt ist.

Ich muss lediglich noch schauen, wie es sich auf die Genauigkeit des Tachometers auswirkt. Mache morgen mal eine Vergleichsfahrt mit Navi.

 

Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Super Plus?

Folgendes ist mir - trotz des geringen Anteils im Tank - aufgefallen:

1) deutlich ruhigerer Lauf nach dem Kaltstart

2) besserer Durchzug, aber schwankend. Mal kommt der Fiesta richtig flott, mal ist alles wie sonst auch.

3) Verbrauch: Scheint minimal geringer zu sein.

 

Ergo: Es wird demnächst mit SP voll gemacht, dann müsste man ja etwas deutlichere Verbesserungen merken.

 

Zu guter Letzt:

Neues Leuchtobst ist da! Es wird später hell und früher dunkel. Ergo: Gutes Licht ist äußerst wichtig.

Wie gut, dass ich da Osram Nightbreaker Unlimited bestellt habe.

Leider muss selbst beim schlicht konstruierten Fiesta der Scheinwerfer raus - dafür ist erst Mitte des Monats Zeit...

 

Ich hoffe es hat euch gefallen - an Lob und Tadel bin ich immer interessiert und wünsche euch allen einen guten Start in den Winter.

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29.10.2014 19:56    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, Mk7 (JA8), Super Plus

Eigentlich wollte ich ja erst einen neuen Eintrag schreiben, wenn ich wieder etwas umgebaut habe. Anlass ist diesmal aber unter anderem, dass ich wieder eine "halbrunde" Zahl erreicht habe. Es sind 27000 Kilometer! Das heißt, ich habe nun fast 5000 Kilometer mit dem Fiesta zurückgelegt. Dafür habe ich 7 Monate gebraucht. Das ist nicht viel, aber immerhin die höchste Jahresfahrleistung des Autos.

 

 

Zunächst habe ich eine kleine Anmerkung zum Artikel vom 10.10. dieses Jahres. So lautet es "0 von 1 fand den Artikel lesenswert".

Es hat mich ein wenig verstimmt, nicht wegen der schlechten Bewertung, die wird, so gehe ich aus, gerechtfertigt sein, aber ich weiß nicht warum. Wenn euch ein Artikel wirklich gar nicht gefällt, bitte sagt mir wieso. Ich möchte euch unterhalten, dabei Wissenswertes liefern und das auf gutem Niveau. Nur durch euer Feedback kann mir das auch konstant gelingen.

 

Dann - obwohl ich eigentlich das "geheim" halten wollte, ein Foto, dass euch Einblick in mein Teilelager gibt. Aber so ganz aktuell ist das auch nicht, ich werde nachher noch etwas anderes bestellen. Dennoch: Nun wisst ihr, was früher oder später noch kommt. Am Wochenende soll das Wetter ja schrauberfreundlich gut sein.. :)

 

 

 

 

Abschließend habe ich heute getankt. An sich nicht der Rede wert. Aber als ich auf dem Heimweg an einer Tankstelle vorbeifuhr, traute ich meinen Augen nicht: 1,409 pro Liter Super E5!

Da habe ich, obwohl nur 18 Liter "fehlten" gleich getankt - witzigerweise bei KM-Stand 27027.

Und wegen dem günstigen Preis habe ich dem Fiesta ein Upgrade auf Super Plus spendiert - wohl erstmalig in seinem Autoleben!

Warum ich das erwähne? Weil ich das Gefühl habe, dass er besser läuft. Das kann eigentlich gar nicht sein und ist vielleicht nur reines Plazebo. Aber auf die Verbrauchswerte bin ich schon mal gespannt und vielleicht stellt sich morgen schon heraus, dass mein Eindruck wohl eher Wunschdenken denn Realität ist.

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19.10.2014 12:36    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, Lederschaltknauf nachrüsten, Mk7 (JA8), Türgriffe lackieren

Letzte Woche habe ich die krappigen Radkappen durch Neue ersetzt. Nicht weil sie mir nicht gefielen, aber die Vorbesitzerin hatte sehr viele intensive Bordsteinkontakte, und ich wollte auch mal etwas Neues probieren. Also habe ich die Ghia-Kappen des Focus MK1 bestellt.

Zuerst fand ich die Dinger ja höchst gewöhnungsbedürftig und habe mir das am Fiesta irgendwie anders vorgestellt, mittlerweile finde ich es jedoch ganz gut, es sieht hochwertiger aus, und auch "strenger". Zumindest fährt das kaum jemand auf einem Fiesta, und damit hat mein Auto wieder ein Alleinstellungsmerkmal von den "Geschwistern".

 

Das gestrige gute Wetter wurde gut genutzt, damit mein Fiesta ihren Bruder (wir haben gestern herausgefunden, dass mein Fiesta ein Mädchen ist) mal treffen kann.

Allerdings sind es nur zweieiige Zwillinge, denn der andere ist ein Dreitürer mit 1.6 TI-VCT. Er gehört Markus (Profi2010) und bei dem Wetter kann man bekanntlich hervorragend schrauben.

 

Während bei mir die Türgriffe silber lackiert wurden (wie ab 2012 in der Serie), wurde bei ihm die Beifahrertür gedämmt.

Ob die Tür nun nicht mehr billig scheppernd ins Schloss fällt oder die Musik nun satter klingt, ich werde diese ätzende Fummelei bei mir nicht machen ... nein danke. Aber angesichts seiner stärkeren Musikanlage und der größeren Tür machte es bei seinem Fiesta schon Sinn.

 

Der Aufwand zum Ausbau der Türgriffe war auch nicht ohne, aber relativ einfach zu erledigen. Das Ergebnis ist vielleicht nicht perfekt (siehe Bilder), aber gekostet hat es nur das Material. Also kann ich sehr gut damit leben.

Als Zweites habe ich nun endlich den Lederschaltknauf drin (na ja, das wird eher Kunstleder sein). Von Ford ist es nicht vorgesehen, die Knüppel einfach so auszutauschen, wir haben es trotzdem geschafft.

Haptisch ist es ja schon ein spürbarer Unterschied.

 

In die Winterpause verabschiedet sich der Fiesta aber erst mitte November. Bis dahin bleibt bestimmt noch Zeit, das ein oder andere zu machen.

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10.10.2014 13:18    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Ich bin ende September aus beruflichen Gründen von Berlin nach Köln umgezogen - für den Fiesta war's kein Problem und allzu zerknittert bin ich auch nicht angekommen.

Für den Fiesta heißt das jetzt jedoch, dass er täglich als Pendlerfahrzeug ran muss. Hatte ich vorher in der Innenstadt auf Bus und Bahn gesetzt, um mir und dem Auto Stau und Parkplatzpoker zu ersparen, ist er jetzt das einzige Fortbewegungsmittel.

Im Berufsverkehr fing dann auf einmal das Ausrücklager an zu quietschen, wie eine alte Tür. Nun ja, das Problem kennen viele Fiestafahrer. Nervtötend, aber alles funktioniert noch.

 

Zuerst habe ich einen Außentemperatursensor einbauen lassen . Nun leuchtet auch keine Schneeflocke mehr. Im Winter macht das schon Sinn, um zu wissen, wann das Wasser gefriert. Die letzte Blitzeisüberaschung (mit anderem Wagen) endete fast im Abflug.

 

Dann habe ich mich von Profi2010 inspiriren lassen, und die Plastikteile der Lüftung silber lackiert, um die Faceliftoptik zu haben. War in 10 Minuten erledigt und kostete praktisch nix.

Er führt auch einen Fiestablog, Reinschauen lohnt sich.

 

Beim Ebay-Suchten denke ich natürlich auch immer ans Auto, und da sehe ich doch glatt die Einstiegsleisten bei Dürkop für 60 Euro inklusive Versand. Kein Schnäppchen, aber fair gepreist.

War auch superschnell geliefert und schnell montiert, wird ja auch nur geklebt.

Die beleuchteten wollte ich nicht, da sich da in der Schwellerregion gerne mal Wasser seinen Weg bahnt und ein Defektrisiko recht groß ist. Für die Hälfte hätte ich "freies" Zubehör haben können, aber die finde ich optisch alle nicht wirklich ansprechend.

Also doch die originale mit Fiesta-Schriftzug.

 

Und siehe da: Das Quietschen ist weg! Als ob der Fiesta damit wieder etwas Zuwendung von mir gefordert hat und sich nun dafür bedankt..

 

Also heißt das - dranbleiben, denn weitere Teile sind schon bestellt.

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