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veni vidi vega

Mit einem Fiesta fing alles an, seitdem habe ich alle möglichen Autos sämtlicher Typen hier behandelt.

06.07.2015 22:59    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: VEGA Motors

Nicht gleich erschlagen lassen von der Menge der Bilder: Mein "Archiv" quillt über und ich muss nach und nach den Stapel abbauen.

 

Laut Umfrage wollen 85 Prozent, dass es Nachschub gibt. Für die anderen tut es mir leid, wenn ich sie langweile, ich kanns verstehen: Bilder durchklicken ist langweilig, wenn man sich nicht gerade an dem erfreut, was man da zu sehen bekommt. Ich habe viel abgewogen, um diese Auswahl hier zu präsentieren. Viele echte Raritäten sollten dabei sein, aber nicht alle besonders seltenen Modelle "verbraucht" werden. Ich hoffe, der Mix gefällt.

 

Bild 1 und 2:

Der BMW 02 rettete das Unternehmen, verkaufte sich von 1966 bis 1977 recht gut und prägte das Image entscheidend mit. Hier ein etwas späteres Exemplar in zeitgeistiger 70er-Farbe.

 

Bild 3 und 4:

Den habe ich zuvor noch nie gesehen: Kaum zu glauben, dass einer der seltenen Peugeot 104 außerhalb Frankreichs und evtl. Spanien überlebt hat. Er war mal der kürzeste Viertürer der Welt.

 

Bild 5:

Audi 80 B2, Vorfacelift mit kleiner Heckklappe. Durch die lange Produktionsdauer im Vergleich zum Facelift sogar häufiger als die mit großer Heckklappe anzutreffen. Dennoch nicht sehr häufig zu sehen.

 

Bild 6:

Audi 100 C3.

Kurz nach dem Erscheinen meines Artikels sehe ich den hier. Früher alltäglich, sind C3 heute auch schon selten.

 

Bild 7 und 8:

Der Daihatsu Charade der ersten Serie in der letzten Folge war eine Senation! Die zwei folgenden Serien sind heute aber auch eine Rarität. Dieses Exemplar der dritten Serie sehen hier einige vielleicht zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt.

 

Bild 9 und 10:

Der Jeep Cherokee ist nicht alt, es müsste sich um ein 1997er Modell handeln. Die Konstruktion stammt weitgehend aus dem Jahr 1984, dennoch ein geländegängiges Fahrzeug mit gutem Komfort. Selten, besonders weil es eine Exportversion zu sein scheint.

 

Bild 11:

Honda Civic Stufenheck, 1987-1991. Die Stufenheckform ist wirklich sehr...äh, stufig? Eleganz ist hier fragwürdig, aber eine willkommene Bereicherung im Alltagsverkehr ist er.

 

Bild 12 und 13:

Cadillac ETC (Eldorado Touring Coupé): Ein eleganteres Ami-Fullsize-Coupé der neueren Zeit gibt es wohl kaum. Mit dem um die 300 PS starken und modernen Northstar-V8 standesgemäß motorisiert und ebenso lässig wie komfortabel. Löst bei mir sofort ein haben-wollen-Gefühl aus.

 

Bild 14 bis 19:

Die Ente, erst revolutionäres Billigauto, dann Studentenkutsche, dann Liebhaberstück. Diese Funde erzählen viel aus der Geschichte des 2CV.

 

Bild 20 bis 22:

Renault Espace. Die Urversion ist eigentlich komplett weg, habe nie einen gesehen. Das Facelift der ersten Generation ist entweder platt, oder wird noch aufgebraucht, dieses rote Exemplar ist das beste Beispiel. Schade, da auch dieses Modell vom Aussterben akuter bedroht ist, als die meisten anderen in dem Alter. Solche Fahrzeuge haben keine Lobby. Die zweite Generation ist auch rar geworden, findet sich aber immer wieder mal. Bessere Verarbeitung unter der Kunststoffkarosserie ist dabei natürlich hilfreich.

 

Bild 23:

Der Citroen Evasion, neben dem Lancia Zeta der zweitschönste Eurovan. Sie werden dem Espace wohl leider folgen.

 

Bild 24 und 25:

Polski-Fiat, wohl ein FSO 125P. Ein überaus seltener Gast.

 

Bild 26 bis 29:

Mitsubishi der späten 80er sind eine spannende Sache, egal ob Lancer oder Galant. Design in schöner später Japanschrulle, recht moderne Technik und hohe Zuverlässigkeit machen sie für mich attraktiv. Da könnte ich kurz vor der H-Reife nochmal schwach werden.

 

Bild 30:

Schöner Golf II, tolle Farbe, sehr guter Zustand. Ein echtes Langzeitauto, man beachte auch das VW-Zeichen. :D

 

Bild 31 bis 33:

Der Jaguar XJ 40 machte 1986 alles anders mit der kantigen Karosserie, tat sich damit schwer. Dieses Exemplar ist leider in beklagenswertem Zustand: Die Preise sind niedrig, der Unterhalt aber zum Haare raufen. Der Nachfolger X300 (ab 1994) wirkt wiederum schön gepflegt -und kam wieder im runden Retrodesign.

 

Bild 34 und 35:

Neben den Topmodellen gibt es auffallend viele 200D, die überlebt haben. An der eher mäßigen Motorleistung ändert auch ein zeitgenössisches AMG-Decal nichts.

 

Bild 36 und 37:

Gute R107 sind verflucht teuer geworden. Wer ein brauchbares Exemplar will, greift also nicht selten zum etwas unglücklich aussehenden US-Modell mit sealed beam und dicken Stoßstangen. Kalifornier sind meist auch weit weniger vom Rost befallen, aber dafür UV-geschädigt.

 

Bild 38 bis 40:

Der 126er macht ebenso als Limousine wie als Coupé noch heute eine elegante und repräsentative Figur. Eines der schönsten Fahrzeuge seiner Zeit, dass noch immer nicht alt aussieht. Heute kann Mercedes das nicht mehr so gut - leider!

 

Bild 41 bis 43:

Frühe Astra F, die nicht verrostet oder plattgefahren sind, sieht man kaum noch. Renter-Schonbetrieb ist das Zauberwort. Schöner als der Golf III ist er für mich, auf Bild 42 der Vergleich. Das schrullig-konservative Stufenheck überlebte oft in guten Händen, derart solide Caravan sind hingegen kaum zu finden.

 

Bild 44 bis 47:

Dass ein Oldie nicht immer ganz original sein muss, zeigt der gut erhaltene und wohl gründlich restaurierte Kadett B. Der weniger gute Kadett C Automatik rostet wie fast alle seiner Art, ist dafür aber original.

 

Bild 48:

Der Fiat Palio war eigentlich für den südamerikanischen Markt gedacht, der Kombi Weekend schaffte es als billiges Nutzfahrzeug bis nach Deutschland. Gegen den Hauptrivalen Polo Variant sah er blass aus, so richtig deklassiert wurde er dann durch den Fabia Combi. Hielt sich von 1998 bis 2003 ohne nennenswerte Verkaufszahlen im Programm.

 

Bild 49:

Mit dem Facelift 1985 wurde aus dem glücklosen VW Santana die Passat Limousine. Gebracht hat's nix, der Wagen floppte weiterhin. Sehr selten, aber immer mal wieder aus Opas Garage gut erhalten.

 

Bild 50: Proton 316: Nein, das ist kein Colt. Der Colt von 1992 bis 1996 wurde 1995 als Lizenzbau günstig neu aufgelegt, der malaysische Kleinwagen war um die Jahrtausendwende noch öfter mal zu sehen. Der hier steht echt gut da und die Farbe ist ein Hingucker.

 

Nachdem British_Engineering die weinrote Facelift-Scorpio-Limousine so mochte, hier ein Knüller für ihn:

 

Bild 51 und 52:

Ford Scorpio erste Serie Stufenheck.

Das progressive Aeroheck verschreckte viele Ford-Kunden, die zumeist sehr konservativ waren. Das erst 1989 erschienene Stufenheck kam nach oft vertretener Ansicht zu spät, um den Flop zu verhindern.

 

Bild 53:

Alfa Spider.

Die späten Modelle werden oft als hässlich im Vergleich zur leichten Urversion empfunden. Mittlerweile sind aber auch sie einigermaßen als Klassiker akzeptiert und selten geworden.

 

Bild 54 und 55:

Wer eine günstige Limousine mit VW-Technik wollte, konnte sich ab 1991 den Seat Toledo ansehen. Halb von VW und halb von Seat, basierte er in vielen Teilen auf dem neuen Golf III, ein wenig Golf II war auch dabei. Heute sind Seat leider nicht mehr so eigenständig. Schade!

 

Last but not least: Mazda Xedos.

Die Oberklassebaureihe von Mazda, die eigentlich eine eigene Edelmarke á la Lexus oder Acura werden sollte, floppte. Anders als das Design vermuten ließ, liefen die Verkäufe gar nicht rund. Das Biodesign tut heute gut, besonders zwischen den ganzen agressiven Formen der heutigen Neuwagen.

 

 

Ich hoffe es hat gefallen, Kommentare sind wie immer sehr gerne gesehen!

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