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veni vidi vega

Mit einem Fiesta fing alles an, seitdem habe ich alle möglichen Autos sämtlicher Typen hier behandelt.

09.04.2015 16:46    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 80, Audi, B2 (81/85), Biographie, Der Audi, Fahrzeughistorie, Sonstiges

Jedes Auto erzählt aus seinem Leben, naturgemäß umso mehr, je länger es "lebt".

Alltagsfahrzeuge haben da sehr viel zu erzählen. Auch ein Audi 80.

 

Oft ist es problematisch, die Historie nachzuvollziehen, wenn Papiere fehlen. Da ich dieses Problem kaum habe, habe ich hier einmal das Leben meines Audi 80 rekonstruiert.

 

 

Zugelassen wurde er in Heppenheim als HP-EK 909 am 03.01.1985 auf den 40-jährigen Volker S.

Demnach muss er in den letzten Wochen des Jahres 1984 vom Band gelaufen sein. Ein lustiger Zufall, am 03.01.2009 wurde mein Fiesta produziert.

 

Herr S. passt ziemlich gut ins Schema der Erstkäufer, die nicht selten an Hansjörg Felmy als Tatortkommissar Heinz Haferkamp erinnerten, der wohl der prominenteste Audi-80-Fahrer sein düfte. Ab 1979 fuhr auch er einen hellblauen B2, die Nachfolger Schimanski und Thanner allerdings Ford Taunus TC3.

 

Bürgerliche Herren mittleren Alters waren auch die Zielgruppe des Audi, er war ausgereift, zuverlässig, ohne Schnickschnack. 1979 und 1985 wurde der B2 "Auto der Vernunft", ein Titel, den auch Vorgänger- und Nachfolgermodelle gewannen, galt als solider Kauf ohne viele Emotionen. Das Faceliftmodell ist recht selten, lief nur knapp zwei Jahre ab September 1984. Verändert wurde nicht viel, äußerlich erfolgte eine Anpassung der Leuchten an den Audi 100 Typ 44, Detailänderungen im Innenraum und neue Motoren wurden angeboten. Am Bedeutendsten war die enorme Vergrößerung der Heckklappe. Enge Luke und hohe Ladekante (besonders Letzteres wurmte ja auch bei den Konkurrenten MB W201 und BMW E30) gehörten der Vergangenheit an.

 

Herr S. könnte Handwerksmeister, Lehrer oder Finanzbeamter gewesen sein - oder auch Kommissar. Er gönnte sich bereits einen Wagen, der mit dem neuen und zukunftsweisenden G-Kat ausgerüstet war. Er wurde dem Wagen nur beigelegt, da es noch nicht ausreichend bleifreies Benzin gab, das Tankstellennetz war zu dünn. Der "Katalsyator"-Aufkleber auf der Heckklappe war original und wurde sehr oft bei Nachrüstungen vom VAG-Partner angeklebt, dieser dürfte beim späteren Einbau des Kat der Fall gewesen sein.

 

Mit 90 PS wählte Herr S. ein Modell mit relativ hoher Leistung, viele wurden mit 75 ausgeliefert. Ob er diesen Motor nur wegen dem Kat wählte, weiß man nicht. Großer Motor und Buchhalterausstattung ist aber sonst nicht sehr häufig zu finden.

 

Herr S. konnte oder wollte kein Vermögen für seinen Neuwagen ausgeben. Er orderte nur zwei Extras: Handbremskontrolleuchte und rechten Außenspiegel. Auf die gern genommene CC-Ausstattung verzichtete er ebenso wie auf eine Servolenkung oder Nebelscheinwerfer.

 

Vielleicht hat Sebastian Vettel den Wagen mal in Heppenheim gesehen - möglich ist es, er lief bis zu Herrn S. Umzug im Sommer 1995 dort. Von nun an lief der Wagen als DA-AE 139 im 50 Kilometer entferten Darmstadt, außerdem brachte er ihn auch nicht mehr zum VAG-Service, denn der Aufkleber an der fahrerseitigen B-Säule ordnet noch heute eine nächste Inspektion im August 1994 an, ersatzweise bei 82 000 Kilometern. Grob geschätzt fuhr Herr S. also 8500 Kilometer im Jahr, das ist nicht viel.

 

Ab April 2000 griff Frau Sonja B., 47 Jahre alt, ins Lenkrad des Audi. Sie wohnte im Kreis Itzehoe, der Audi erhielt das Kennzeichen IZ-SD 299. Erstaunlich, wie der Wagen in Zeiten, als Autos noch in der Zeitung gekauft wurden, so weit weg einen neuen Besitzer fand. Vielleicht eine entfernte Verwandte von Hr. S.?

Lange fuhr sie den Audi nicht, zwei Jahre später (vielleicht Probleme mit dem TÜV?) ging der Audi an Siegfried L, 64 Jahre alt, sein neues Kennzeichen lautete PI-DD 244.

Wenn das Rentenalter eintritt, kaufen sich viele Leute ja noch einmal einen "großen Wagen". Der Audi war aber damals schon nicht mehr viel wert, gut situiert dürfte Herr L. wohl kaum gewesen sein. Nach nur einem Monat wurde der Audi bereits außer Betrieb gesetzt.

 

Erst ein halbes Jahr später meldete die 45-jährige Karin K. den Wagen wieder an, gefahren hatte ihn aber der Sohn.

Der Audi erlitt, wie sich bei den Reparaturen herausstellte, ja einen sehr schweren Heckschaden. Wahrscheinlich dürfte dies Hr. L. passiert sein, das erklärt die lange Abmeldezeit. Nicht ganz sicher ist, ob der Wagen von Frau K. als Unfaller gekauft wurde, oder sie den Wagen bereits repariert übernahm. Die Reparatur war gepfuscht, soviel steht fest. Wahrscheinlich wurde der Audi Familie K. als Blender untergeschoben, vielleicht hatte der Sohn aber auch als Laie versucht, sich den Wagen selbst herzurichten.

 

Frau K. sammelte gewissenhaft alle TÜV-Belege, weshalb man die Historie nun gut nachvollziehen kann. Der Sohn von Frau K., gemäß dem Kennzeichen IZ-K 980 wahrscheinlich Jahrgang 1980, baute ein damals teures Radio samt Verstärker und CD-Wechsler ein (das Radio stammt auch aus der Zeit um 2003) und tauschte die Innenausstattung irgendwann gegen die eines GT. Diese hatte eine Sitzhöhenverstellung und eine vollwertige Mittelkonsole, der Farbkontrast ist allerdings recht derb.

 

2004, als eine Anhängerkupplung eingebaut wurde, hatte der Audi bereits 208 000 Kilometer auf der Uhr. Zwischen 1994 und 2004 wurde er also über 120 TKM gefahren. Vielleicht hatte Herr S. aus Darmstadt einen weiteren Arbeitsweg zu seiner Stelle? Dies wird wohl ein Geheimnis bleiben.

 

2006 und 2008 wurde beim TÜV Korrosion moniert, der Sohn von Frau K. behob dies selbst, wie optisch dilettantische, aber bis heute haltende Reparaturen von Schwellern und Radläufen zeigen. Es sieht nicht gut aus, aber scheint gar nicht mal so schlecht gemacht worden zu sein.

Ansonsten fiel der Audi beim TÜV kaum auf, wohl auch deshalb hielt er dem montanaroten 80er neun Jahre die Treue. Es muss eine schöne Zeit gewesen sein, denn danach kam wieder ein Audi 80.

 

2012 wurde er mit 256 TKM an Volker N. aus Itzehoe verkauft, der einen günstigen Ersatz für seinen Passat GT B2 suchte. Der Audi war ja eng verwand und günstig im Angebot (der Sohn von Frau K. hatte einen besseren Audi 80 gekauft, der alte musste weg), also griff er zu. Mit 290 TKM holte ich ihn schließlich aus der Scheune, in der er wegen Wartungsstau seit 2012 genau ein Jahr stand.

 

Wie es weitergeht, das wird die Zukunft zeigen. Der Audi hat bis jetzt jedenfalls schon viel zu erzählen gehabt. :)

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03.04.2015 20:45    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: 80, Audi, B2 (81/85), Der Audi, Desaster, Restaurierung

Den Titel habe ich mir mal von nick_rs geklaut, beschreibt er doch sehr treffend, was mit dem Audi geschah.

 

Immerhin kann ich nun ein wenig verstehen, wie es zu Elbphilharmonie, BER und Stuttgart 21 kommen konnte. :D

 

 

Nachdem ich das Auto ohne Licht und Wischer im Dauerdrift überführte, war mein Kumpel erstmal etliche Stunden nicht mehr gesehen. Der musste sich erstmal den Frust wegfeiern, ich hingegen fiel ins Bett und schlief erstmal aus - war ja schon Sonntagmorgen.

Am Montag begann die Arbeitswoche, eingeplant waren drei Tage und 1500 Euro. Wie sehr dieser Griff ins Klo ging, kann man sich ja dank der Überschrift bereits gut vorstellen. :D

Noch während wir den Wagen anschoben, kam Ali-Export (bitte nicht rassistisch verstehen) und bot 500 bar für den Wagen, wie er war. Ich überlegte keine Sekunde, schließlich freute ich mich sehr auf das Fahren in meinem neuen 80er. Im Nachhinein hätte ich besser mal eingeschlagen, aber wer weiß, wie viel Freude mir mein Oldie noch bringen wird? Möglicherweise werde ich in zwei, drei Monaten wieder der Meinung sein, dass ich richtig entschieden habe.

 

Die Bestandsaufnahme deckte sich weitgehend mit der Beschreibung des Vorbesitzers. Von einem gestandenen MT-ler hätte ich auch nichts anderes erwartet. Die Liste ist lang, aber beherrschbar, im Eimer waren auf den ersten Blick:

 

Fahrwerk komplett

Bremsen vorne und hinten

Zahnriemen, Keilriemen

Öl und Flüssigkeiten

Zündkerzen

Innenausstattung sehr verwohnt

Äußere Gebrauchsspuren

Blinker vorne links gesplittert

etwas Rost am Kofferraum

springt nicht mehr an und läuft unrund

Heizungsregler defekt (abgebrochen)

Elektrik spinnt

größere Delle links

Reifen vorne hinüber

Spiegelverstellung geht nicht

 

Das ist gewiss kein Kinderspiel, aber auch irgendwie beherrschbar, sofern man selbst schrauben kann. Ich konnte das jetzt nicht wirklich, die paar Basteleien am Fiesta kann ein Mechatroniker-Lehrling nach drei Monaten Lehre schon besser. Aber mein bester Freund wollte das mit mir durchziehen, und der kann verdammt gut schrauben.

Grundidee: Wir arbeiten uns von vorne nach hinten vor. Also zuerst Motor, dann Vorderachse, gefolgt von der Hinterachse und dem Kofferraum, dann Elektrik und Kleinkram.

 

Warum artete das ganze Projekt dann dermaßen aus? Die ganz klare Antwort: Zeit. Aber darauf komme ich gleich zurück.

 

Problem 1: Festsitzende Schrauben.

Obwohl die letzten Vorbesitzer den Wagen nicht ganz ignoriert haben: An den meisten Stellen war die letzten 20 Jahre niemand mehr dran. Mindestens. Hinzu kommt ein Jahr Standzeit, und das Desaster ist da: Keine einzige Schraube ließ sich bereitwillig lösen. So dauert ein Zahnriemenwechsel gleich mal vier Stunden, vom Rest will ich lieber gar nicht erst erzählen. Freibrennen? Keine Chance. Eine Taktik, die funktioniert: Bohrer nehmen, festsitzende Schraube feinfühlig zerbohren, Bruchstücke sauber enfernen. So weit, so gut, aber wenn eine neue Schraube kommt, lässt die meist auch das mürbe Gewinde zerbröseln. Wut steigt auf.

 

Problem 2: Nicht passende Teile.

Dies betrifft vor allem den Motor: Die für den unter dem Kennbuchstaben JN laufenden Motor bestellten Teile passen alle nicht. Der Spritfilter ist für'n Eimer, die Ventildeckeldichtung aus Kork, obwohl eine aus Gummi verbaut ist und so weiter. Besonders blöd: Die Wasserpumpe. Sie jault und kreischt, wird fällig, aber kein Teilehändler hatte die Passende. Die sind alle minimal zu lang. Na hoffentlich löst sich das Problem bald. Es erhärtet sich der Verdacht, dass der Motor mal gemacht wurde, dabei aber Teile von einem JH-Motor aus dem VW Scirocco II verwendet wurden. Stellt man sich vor, dass die unter Problem 1 beschriebenen Schwierigkeiten bei fast allen Handlungen am Motor für die Katz waren, dann ist das schon echt bitter.

 

 

Problem 3: Kleinvieh macht auch Mist.

Türgriff, Elektrolüfter, Zündschloss... alles keine großen Sachen, die für sich alleine behebbar sind. Ätzend wird es aber, wenn alle Nase lang irgendetwas von diesen Kleinigkeiten hinüber ist. Kaum hat man den Lüfter einigermaßen zum Laufen gebracht, will man natürlich eine Belohnungszigarette aus dem Auto holen. Dumm nur, wenn die Tür nicht mehr aufgeht.

Manchmal habe ich das Gefühl gehabt, der Audi wollte mir sagen: "Zu dir will ich nicht!"

 

 

Problem 4: Böse Überraschungen

Ein vertrauenswürdiger Vorbesitzer ist nicht alles. Den symphatischen Typen, der einfach nur einen fairen Deal machen will, dabei aber gar nicht weiß, wie es um seinen Wagen steht? Den gibt's. Und Vorwürfe sind hier fehl am Platz.

 

Der Rost am Kofferraum war dramatischer als angenommen. Umso schlimmer war, dass alles, was sich nicht nicht schon von selbst aufgelöst hat, aus GFK war.

Nun ja, egal, vier Blechtafeln geholt und alles geschweißt.

Da kam ich schon ins Grübeln, ob ich nicht lieber das Projekt beenden sollte. Schließlich könnte das nur die Spitze des Eisberges sein und es gab bereits genug Anzeichen, dass das Projekt nicht glatt laufen würde. Das Budgetdelta war auch schon nahezu aufgebraucht. Dennoch entschied ich mich für das Weitermachen. Als diese Arie fast fertig war, kam es richtig dicke. Unter der zentimeterdicken Bitumschicht gammelte der Unterboden fröhlich vor sich hin. Da war dann wirklich der Ofen aus, nervlich und finanziell.

Jetzt auf den Vorbesitzer einzudreschen, das wäre zu einfach. Selbst wir haben es auf der Bühne nicht gesehen, und meinem Besten entgeht sonst fast nichts. Auch der Werkstattmeister sagte, das hatte nun wirklich niemand wissen können. Ich denke niemand hätte vermutet, dass der optisch bis auf den gepfuschten Heckschaden ziemlich gute Unterboden eine derartige Korrosion hat.

 

Zwei Tage hing ich in der Luft, es wurde zwar weitergearbeitet, aber an anderen Baustellen, wie den aufgestauten Kleinigkeiten aus Problem 3.

Der Werkstattmeister, welcher schon einen sehr stattlichen Betrag für die Miete von Halle, Spezialwerkzeug und Bühne (das summiert sich richtig übel) einnahm, überraschte mit einem noblen Zug: Die Miete für die nötigen Gerätschaften inklusive Schweißgerät wird gezahlt, aber er schweißt den Wagen komplett in zwei Tagen fertig - die Arbeit gibt es umsonst. Er hielt sich wirklich ran und schaffte es auch - der Audi gefiel ihm "Endlich mal jemand, der so etwas aufhebt" oder "Das kann man doch nicht scheitern lassen" hört man ihn sagen.

 

Problem 5: Die Zeitfalle

 

Wie nun klar ist, ist es pro Tag ganz schön teuer, in einer sehr gut ausgestatteten Mietwerkstatt zu arbeiten. Die zusätzlich angefallenen Teilekosten waren weniger das Problem. Wir planten mit drei Tagen - das war locker zu löhnen. Dumm nur, dass aufgrund der Probleme 1-4 ganze neun (!) Tage daraus wurden. Aus Problem 5 retteten mich aber meine Helfer: Als ersichtlich war, dass das Ganze beim Teufel ist, rückte ein Bekannter an, von dem ich nie gedacht hätte, dass er sich in seiner Freizeit für meinen Audi einsetzt. Und doch - unter der Anleitung meines besten Freundes schraubten wir regelmäßig zu dritt! Ein guter Bekannter, zu dem sich das Verhältnis letztes Jahr nach und nach abgekühlt hatte, sicherte das Ganze durch eine großzügige finanzielle Leihgabe, deren Bedingungen mir sehr entgegen kamen.

 

An dieser Stelle auch vielen Dank an meine Helfer - alleine hätte ich das nie geschafft.

 

Doch wie geht es weiter mit dem Audi? Nun ja, es stehen nun die Schönheitsreparaturen an, die Spur muss noch eingestellt und die passenden Ersatzteile für den Motor ermittelt werden. Aufgrund der letzten beiden Punkte wird der Audi nur wenig bewegt, einmal die Woche 15 Kilometer. Auch muss ich mich finanziell ein wenig sanieren, was das Ganze verzögert. Aber eins ist klar: Den Audi gebe ich nicht wieder her. Er machte es mir verdammt schwer, aber dennoch habe ich mich während dieser schweren Tage nach und nach für den Wagen begeistern können.

 

Die Mängelliste ist immernoch ätzend lang:

Motor läuft nicht ganz rund

Heizungsregeler immernoch im Eimer

Gebrauchsspuren innen und außen immernoch unverändert

Spur verstellt

VDD und WP müssen noch gemacht werden - wenn man denn die Teile bekommt.

Türgriff Fahrertür defekt

Spiegelverstellung defekt

Blinkerglas immernoch kaputt

Reifen vorne (oh Wunder) immernoch total fertig

 

Türgriff und Blinkerglas sind allerdings schon da, muss nur mal Zeit für den Tausch finden.

 

Der nächste Artikel mit großer Fahrzeugvorstellung wird noch diesen Monat folgen, dann aber eher zum Ende. Ich bin gespannt auf eure Kommentare! :)

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