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veni vidi vega

Mit einem Fiesta fing alles an, seitdem habe ich alle möglichen Autos sämtlicher Typen hier behandelt.

16.11.2014 21:15    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Ambientebeleuchtung, Chromgrill, Der Fiesta, Fiesta, Ford, Innenleuchte, Mk7 (JA8), Nachbauteile, Osram Night Breaker

Hallo allerseits,

 

wer das Leak-Foto aus meinem Teilelager gesehen hat, der dürfte nun nicht allzu überrascht sein. :D

 

Am Samstag setzte ich mich morgens ins Auto, das Ziel lautete Siegen.

Richtig, da wohnt Marcus. Nachdem er mich mit seiner Anwesenheit beehrte, musste ich mich ja schließlich revanchieren.

So erschien ich um 11:30 in der Garage.

Zuerst mussten die Scheinwerfer raus - vier Schrauben, ganz einfach. Wenn ich da an den Golf IV zurückdenke...

Anschließend wurde es aber schon schwierig, denn die Stoßstange musste ab - und da waren es weit mehr Schrauben, die außerdem entweder festgerostet (Liebe Ford-Controller, die Existenz von WD-40 ist keine Rechtfertigung für sowas!) oder kaum zu erreichen. In den Radkästen konnte man durch Aufbocken ein wenig abhelfen, insgesamt dauerte das Ganze jedoch länger als gedacht.

Hier ist es dann wirklich nötig, zu zweit zu arbeiten, für eine Person ist es doch viel zu unhandlich.

 

Das Schwierigste kam dann aber erst noch: Alten Kühlergrill raus - das geht nur mit Kraft, Geduld und Geschick - und den Neuen rein - das war eine Katastrophe.

 

Mein Blogtitel sagt ja nun aus, dass ich wenig Geld ausgeben kann und will. Grill und Blenden gab es im Paket für 50 Euro vom Hersteller "Moto-Linke". Der Ford-Preis wäre über 250 Euro! Die Billigware wurde aus Polen versendet. Die Kaufabwicklung war problemlos.

Da, wo das Logo rausgeritzt ist, stand in Ford-Schriftart so etwas wie "Forte". Im Kühlergrill wurde das unkenntlich machen vergessen. Diese Markenanalogie des Plagiats deutet auf Chinaware hin.

 

Wenn ihr euch die Bilder des fertigen Fiesta anseht, stellt ihr fest, dass es optisch 1:1 dem Original gleicht. Alles paletti? Klare Antwort: NEIN.

Das Material ist einfach, scharfkantig und die Passform mangelhaft. Ehrlich gesagt haben wir den Grill nur eingebaut, weil ich Samstag um 15 Uhr kein Originalteil mehr auftreiben konnte. Der Einbau dauerte über eine Stunde, mit viel Frust. Dabei zersprang der eingeclipste Chrom, nachdem er mehrmals herausflog, als der Grill in die Stoßstange, man kann es nicht anders nennen, gequetscht wurde.

Nach Versuch Nummer 5 wollten wir den alten Grill wieder einbauen und den neuen in den Restmüll werfen, doch ausgerechnet da hat es geklappt, aber auch nur, weil der Chromrand durchbrach und so ein wenig flexibler war. Immerhin sieht man die Bruchstelle so gut wie gar nicht.

 

Die Blenden waren auch vom Einbau her schwieriger, aber das war im Vergleich zum Grill ein Kinderspiel, nachdem man die zu großen und krummen Clips etwas abgeschliffen hat.

 

Die Langzeitqualität wird zeigen, ob sich die Qual gelohnt hat. Sollten die Teile irgendwann Schrott sein, kommt als Ersatz für mich nur ein Original von Ford infrage. (Erleuchtung Nummer eins)

 

Danach haben wir die Lampen gewechselt (Erleuchtung Nummer zwei), alles wieder zusammengebaut und uns dann an das nächste Projekt gewagt: Die Innenraumleuchte mit Ambientebeleuchtung (Erleuchtung Nummer drei). Meine Innenleuchte ist übrigens eine der Wenigen, die schwarze Tasten haben.

 

Auf den Fotos in der Garage ist der linke Scheinwerfer die neue Birne, rechts waren zu Vergleichszwecken die 08/15-Osrams verbaut.

 

Aber zurück zur Innenleuchte: Die Leseleuchten funktionieren auch bei einfachem Plug and Play. Die LEDs werden jedoch anders gesteuert, bedarfen einer seperaten Leitung.

Da ich von Elektrik keine Ahnung habe, hat Marcus das ganz alleine gemacht.

Im Handschuhfach habe ich bei H&H bereits eine entsprechende Leitung für die LED-Leiste im Handschuhfach (die auch irgendwann mal kommt) legen lassen. Die haben wir genutzt, an der A-Säule (Verkleidung rechts musste ab) entlang geführt und angeschlossen. Was genau er gemacht hat, das weiß ich nicht.

Nach erstaunlich kurzer Zeit leuchteten aber die orangenen LEDs!

Kurios: Die als am Schwierigsten empfundene Arbeit war die Leichteste...

 

Danach hatten weder er noch ich Lust auf weiteres Schrauben und machten einen kleinen Abendausflug über Siegener Gebirgsstraßen. Für Leute aus dem absoluten Flachland wie mich schon sehenswert. Eine kleine Demonstration seiner Fahrkünste und der Leistung seines getunten Fiesta lockerten den Abend ungemein auf, den wir mit einem Besuch beim leckeren China-Buffet beendeten.

Es ist lange her, dass ich bei einem Abendessen im Restaurant so viel Spaß hatte, und dem Anschein nach ging es ihm da nicht anders.

 

Abschließend also an ihn ein Danke für seine Mühe, Geduld und Hilfsbereitschaft. Persönlich und auch finanziell hatten wir keine Differenzen. Ich wünsche ihm allzeit gute Fahrt und viel Freude auf seinem weiteren Lebensweg.

 

War es das? Aber nein!

Das Super-Plus-Experiment endete wenig überraschend: Der Motor läuft ruhiger, der Verbrauch ist gesunken, aber rein rechnerisch lohnt es sich nicht. Viel Draufzahlen muss man aber auch nicht. Brauch ich also für eine Fahrt einen perfekt laufenden Motor (zum Beispiel volle Beladung auf bergiger Strecke, da ist der Fiesta eine schleichende Katastrophe), dann werde ich wieder Super Plus einfüllen.

 

Wer sich für meinen Wagen interessiert, kann sich ja die (immer mal wieder aktualisierte) Fahrzeugbeschreibung ansehen.

Wem es gefällt, der darf gerne den grünen Daumen drücken, wer Fragen oder Anmerkungen hat, ist immer dazu eingeladen, zu kommentieren. Dies gilt für die "Homepage" des Wagens und für alle Artikel.

 

Das war es jetzt aber wirklich :)

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03.11.2014 15:30    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Der Fiesta, Fiesta, Ford, Mk7 (JA8), Winter

Heute ist ein trauriger Tag. Grauer Himmel, Regen, kalter Wind.

Entsprechendes Trauerspiel auch auf dem trostlosen Baustellen-Parkplatz:

Der Fiesta ist verdreckt, mit kleinen Steinschlag-Kratzern übersät und sogar die neuen Einstiegsleisten vom Baustellenschutt an den Schuhsohlen geschändet.

Ich habe schon ziemliches Mitleid. Eins ist klar: Ist der Winter vorbei, wird der Fiesta wieder hübsch gemacht, auch wenn es viel Geld kosten wird.

 

Gestern hatte ich noch mein "Geheimfach" verbessert. Ich habe eine fleixible Chromleiste als Öffner eingebaut! Klappt hervorragend und sieht nicht mal schlecht aus.

Experimentell habe ich auch die Türen ähnlich ausgestattet. Hatte mir mehr davon versprochen, aber vielleicht bleibt es dran.

 

 

 

 

Nun aber zurück zum heutigen Tag: Reifenwechsel! Brandneue Goodyear Ultra Grip 9 in der Größe 195/60 R15 kamen dran.

 

Warum so große und breite Reifen? Es gilt ja eigentlich die Regel: Je kleiner und schmaler, umso besser.

Angeblich aber ist das neuartige Profil in der Lage, sich gut in den Schnee zu greifen, und da kommt eine größere Aufstandsfläche natürlich entgegen.

Ein schmaler Reifen hat natürlich mehr Druck pro Fläche und ist auf Tiefschnee und Matsch im Vorteil. Da ich aber im Tiefschnee eh die Bahn nehme (sofern sie dann auch mal fährt) und ohnehin bei Matsch vorsichtig fahre, dürfte es eine gute Wahl sein - zumal auf blankem Glatteis auch der beste Winterreifen, fast egal wie schmal oder breit, hilflos davonschlittert.

 

 

 

 

 

 

Warum der hohe Abrollumfang?

Damit das Auto höher liegt! In der Mitte zwischen den Spurrillen sammelt sich gerne mal ein scharfkantiger Eisberg, der den Unterboden aufschlitzt. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Mehr Bodenfreiheit kann im Winter nicht schaden.

Beim Einsteigen nach dem Wechsel habe ich auch gleich einen Unterschied gemerkt. Ich fühle mich fast wie im Golf Plus - die Übersicht ist besser :D

Auch ist das Fahrgefühl merklich komfortabler. Die Nachteile bei der Agilität stören mich im Winter nicht, da ohnehin defensiver Fahrstil angesagt ist.

Ich muss lediglich noch schauen, wie es sich auf die Genauigkeit des Tachometers auswirkt. Mache morgen mal eine Vergleichsfahrt mit Navi.

 

Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Super Plus?

Folgendes ist mir - trotz des geringen Anteils im Tank - aufgefallen:

1) deutlich ruhigerer Lauf nach dem Kaltstart

2) besserer Durchzug, aber schwankend. Mal kommt der Fiesta richtig flott, mal ist alles wie sonst auch.

3) Verbrauch: Scheint minimal geringer zu sein.

 

Ergo: Es wird demnächst mit SP voll gemacht, dann müsste man ja etwas deutlichere Verbesserungen merken.

 

Zu guter Letzt:

Neues Leuchtobst ist da! Es wird später hell und früher dunkel. Ergo: Gutes Licht ist äußerst wichtig.

Wie gut, dass ich da Osram Nightbreaker Unlimited bestellt habe.

Leider muss selbst beim schlicht konstruierten Fiesta der Scheinwerfer raus - dafür ist erst Mitte des Monats Zeit...

 

Ich hoffe es hat euch gefallen - an Lob und Tadel bin ich immer interessiert und wünsche euch allen einen guten Start in den Winter.

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