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veni vidi vega

Mit einem Fiesta fing alles an, seitdem habe ich alle möglichen Autos sämtlicher Typen hier behandelt.

09.08.2018 01:59    |    VincentVEGA_    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Sonstiges

Heute mal ein anderes Thema.. oder nicht ganz anders, es hat sicherlich der ein oder andere bemerkt, dass ich meinen Horizont stark in Richtung Japan verändert habe.

 

toyota-carina-e-hatchback-1992 Toyota carina e hatchback 1992

 

Wer kennt ihn nicht, den Begriff der Reisschüssel? Oft abwertend, manchmal ironisch, aber selten ein Kompliment.

Meist bezog sich das Wort auf Modelle der 80er, aber die typisch alten Japan-Tugenden repräsentieren am besten die Modelle von 1992-1998. Das wären:

volle Ausstattung

große Karosserie

niedriger Preis

hohe Zuverlässigkeit

geringer Preis

schlichtes, uninspiriertes Design

ultimative Kombination aus Plüsch und Plastik.

 

Am ehesten bringen das die Biodesign-Modelle auf die Spitze, die immerhin auch wie Schüsseln aussehen. Dank Airbag und ABS halbwegs sicher, aber schon im Youngtimer-Alter.

 

 

TOYOTA CARINA

 

Gerade Toyota hat den Ruf der unbedingten Zuverlässigkeit. Der Avensis-Vorgänger hat diesen Ruf neben dem Corolla begründet - noch heute sieht man vereinzelt Exemplare, die selbst im verlebten Zustand noch mit frischer Plakette durch die Gegend fahren, als wären sie gerade vom Band gerollt.

EIn Vorteil ist die Karosserievielfalt - Limousine, Fließheck und Kombi waren zwischen 1992 und 1997 erhältlich.

Die Modelle wurden explizit für Europa entwickelt und in Großbritannien gefertigt. Das tut der schlichten, aber sehr sauberen Konstruktion keinen Abbruch. Zum betont sachlichen und gebrauchsorientierten Auftritt passt die Motorenpalette mit einer Spanne von 1,6 bis 2 Litern. Die kleinen Motoren gelten als am Haltbarsten und verbrauchen überraschend wenig - 7 Liter sind für die meisten Fahrer ohne Schleichtempo im Durchschnitt machbar. Mit 60 Litern Tankvolumen dauert es eine Weile, bis dem Carina mit den damals neuen Magermix-Motoren der Saft ausgeht. Ein Defekt stoppt ihn auch nur sehr selten, mitte der 90er war er der Musterknabe in der Pannenstatistik.

 

Schwachstellen hat er kaum. Rost ist selten, Kühler lecken mal, Schlüssel klemmen und Fahrwerksbuchsen sind ausgeschlagen. Dafür, dass die jüngsten Exemplare auch schon über 20 Jahre alt sind, eine beeindruckende Vorstellung.

 

Wie fährt er sich? So wie er aussieht. Angenehm und langweilig. Innen dominiert gut verarbeitetes , robustes Hartplastik, das Fahrverhalten ist untersteuernd, ohne sportliche Ambitionen zu zeigen. Also der ideale Gebrauchsgegenstand. So sieht es auch auf dem Gebrauchtmarkt aus, wo Fahrzeuge mit kleinen Motoren zu finden sind. Meist ist es dann auch die Basis, aber bereits die hat Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber.

 

Nach dem Carina dreht sich damals wie heute niemand um. Höchstens der Besitzer, der ihm nach vielen problemlosen Fahrten ab und zu mal einen anerkennenden Blick zuwirft, weil er treu seinem Herren dient.

 

Für wen ist er eine gute Wahl?

Sparfüchse ohne emotionale Ansprüche sind in einem Carina 1.8 Kombi gut bedient. Er ist kein Facility Manager, sondern Hausmeister. Vielleicht etwas einfach, aber bodenständig, verlässlich und kompetent.

 

 

MAZDA 626

 

Er verkörpert für mich die ultimativste Reisschüssel aller Zeiten. Sein Design ist so rundgelutscht wie es sich nur Mazda getraut hat, sein Interieur ist die schlimmste Plastikwüste der Kandidaten und er legt mit japanischen Schrulligkeiten á la Heizungs-Schieberegler noch einen drauf. Seine mechanische Zuverlässigkeit (bis auf die Automatik) kann mit dem Toyota mithalten und ist so legendär wie seine Rostanfälligkeit.

 

Sein Problem war, dass der ultrabiedere Vorgänger von Kunden gekauft wurde, die teils noch konservativer waren als die des Toyota Carina. Er wurde geschmäht und gilt als das schwarze Schaf der 626-Reihe. Damit traf ihn der gefürchtete Scorpio-Effekt - er verschreckte die Stammkunden mit seinem progressiven Äußeren, dass auch noch in das Interieur übertragen wurde. Auch die um ca. 4500 DM. gestiegenen Preise gefielen nicht jedem. Von 1992-1997 gab es ihn als Stufenheck und Fließheck. Der Vorgänger blieb als Kombi im Programm.

Motorisch war vom 1.9i mit 90 PS bis zum 2.5 V6 alles dabei. Der Basismotor gilt als zu schwach. Fahrwerk und Lenkung sind auf Komfort ausgelegt, die Ausstattung zählt zu dem Komplettesten, was es damals in der Klasse gab. 100% Reisschüssel eben.

 

Für wen ist er eine gute Wahl?

Besonders das Fließheck mit integriertem Spoiler ist optisch einzigartig. Obwohl die klassische Reisschüssel einen beschedenen Vierzylinder hat, kann man beim außergewöhnlichen 626 ruhig in die Vollen greifen. Ein V6 mit Lederausstattung und Vierradlenkung sticht aus der Masse hervor.

 

 

MITSUBISHI GALANT

 

Der Galant ist selten, da er nur von 1993 bis 1996 gebaut wurde - dass die sportlicher designten Vorgänger und Nachfolger sehr erfolgreich waren, verbessert seinen Wiedererkennungswert auch nicht gerade. Das tut seinen Qualitäten aber keinen Abbruch. Gegenüber dem Vorgänger ist die Elektronik ausgereifter, gegenüber dem Nachfolger die Rostresistenz deutlich besser.

Zur Reisschüssel qualifiziert ihn auch das Interieur - die graue Wüste kann mit dem Mazda mithalten, dazu gibt's das obligatorische, plüschige Velours. Schieberegler gibt es hier nicht, dafür aber den schrulligen Plastikfaltenbalg als Schaltsack, ein Überbleibsel der 80er. Doch auch hier gibt die Verarbeitung keinen Anlass für Tadel.

 

Das Basismodell 1.8 GLi fällt hinsichtlich der opulenten Ausstattungsorgien in Reisschüsseln etwas ab, so muss hier noch an den Fenstern gekurbelt werden. Dafür bietet der Galant viel Luft nach oben. Vom 1,8 mit bereits guten 126 PS bis zum 2.5 V6 mit 170 PS ist alles dabei.

 

Was zeichnet den Galant aus? Der Name ist Programm. Nicht nur, dass auch er die Werkstatt nur äußerst selten sieht, er ist auch das Fahrerauto der vorgestellten Reisschüsseln. Stabile Straßenlage, sauberer Geradeauslauf, guter Federungskomfort (da haperte es früher gern bei den Japanern), aber wenig Seitenneigung und spaßiges Kurvenverhalten - der Galant ist ein angenehmer Gleiter. Dazu passt natürlich der V6 ideal, auch wenn die Vierzylinder bereits gute Werte abliefern.

 

Für wen ist er eine gute Wahl?

Wer Fahrspaß sucht, auf Ausstattung Wert legt und dafür wenig zahlen möchte ist mit dem E50 gut bedient. Wer gleiten und genießen will, nimmt den V6. Für den Alltag ist der 2.0 GLSi die beste Wahl. Er ist nicht wesentlich langsamer als der V6, aber deutlich wirtschaftlicher zu bewegen.

 

 

HONDA ACCORD

 

Wie bei Mitsubishi passt der Name: Der Wagen gilt als Akkord-Arbeiter. Der Accord CE9 wurde von 1993 bis 1997 angeboten und erinnert formal an den 626, wenn auch nicht ganz so konsequent rund und eierig. Die Aerodynamik ist erstklassig, so ist allerdings auch die Front mit winzigem Kühlergrill gewöhnungsbedürftig - im Stadtverkehr sieht man diese Wagen oft mit laufendem Lüfter. Ein Facelift zum Modelljahr 1996 änderte dies ein wenig und sorgte für ein gefälligeres Design. Den Accord gab es weltweit in diversen Ausführungen, der europäische Accord basierte auf dem Honda Ascot aus Japan.

Gebaut wurde er wie der Toyota in GB als Stufenhecklimousine. Der Kombi ist wiederum ein "echter" Accord aus den USA und kein Ascot, daher passt nicht viel untereinander.

In der Limousine gab es zu Beginn zwei Benziner mit 2 oder 2,3 Litern - die Spanne nach oben und unten ist also gering.

 

Was zeichnet den Accord aus? Er hat mMn das schönste Interieur. Ich sehe hier Einflüsse von Mercedes im Layout. Spätere Modelle mit Rosenholzimitat verstärken diesen Eindruck noch weiter. Die Fensterheberschalter zwischen den Sitzen erinnern wiederum mehr an einen BMW.

Preislich lag er auch am unteren Ende der Kandidaten, was beim grundsätzlich eher preisbewussten Japanklientel kein Nachteil war.

 

An die Zuverlässigkeit eines Carina oder auch Galant kommt er nicht ganz heran, was allerdings nichts daran ändert, dass auch der Accord insgesamt sehr verlässlich ist und eine in der Altersklasse überdurchschnittliche Haltbarkeit vorweisen kann. Rost ist selten ein Thema, die Motoren sterben fast nie und auch die elektrischen Komfortextras erweisen sich als dauerhaft funktionstüchtig.

Das obligatorische 1800-Kubik-Einstiegsmodell wurde mit dem Facelift nachgereicht und ist heute noch am ehesten auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Ein 1.8 LS (mittlere Ausstattung) bietet kleinen Luxus und für den Alltagsgebrauch ausreichend Leistung.

 

Wer angesichts des Markenimages auf sportliches Fahrverhalten hofft, wird aber enttäuscht. Der Accord ist mehr Limousine als Sportler und fährt eher behäbig. Hondas legendäre VTEC-Technologie findet man nur im 2.2 ab der Modellpflege.

 

Für wen ist er eine gute Wahl?

Wer eine gediegene Limousine sucht, die kalkulierbares Reparaturrisiko und gute Ausstattung bietet, sollte einen 2.0 suchen, der auch mindestens die bereits gute LS-Ausstattung mitbringt. Der 2.2 ist allein wegen VTEC sehr reizvoll, aber kaum zu finden, da dieser Accord ohnehin schon sehr selten zu finden ist. Als eher durstig gelten alle Motoren.

 

 

NISSAN PRIMERA

 

Der Primera ist hier schwer einzuordnen, die Zeitspanne umfasst zwei Modellgenerationen. Auch hier hat der Kombi wenig mit der Limousine gemeinsam.

Limousine und Schrägheck wurden bereits 1990 vorgestellt - das merkt man dem Primera auch an. Die Basisversion LX ist sehr karg, für das Reisschüsselgefühl sollte es schon der SLX sein. Der Basismotor der ersten Jahre hatte sogar noch einen Vergaser.

Auch wurde der P10 oft und gern (sicherlich nicht ganz unbegündet) als Opel-Vectra-Kopie geschmäht. Im Vergleich zu den anderen ist der Primera P10 etwas zu alt.

 

Der Nachfolger P11 ist wiederum etwas zu neu, wurde 1996 vorgestellt. Trotzdem ist er einen Blick wert. Die Motoren sind langlebig, das Handling überraschend gut und der Innenraum geräumig. Auch die Ausstattung konnte sich sehen lassen. Das Basismodell GX ist selten, die verbreitete SLX-Version bringt bereits Vieles mit.

 

Auch hier scheint die Zuverlässigkeit nicht das Niveau des Carina zu erreichen, auch Rost kommt öfter mal vor. Trotzdem - schlecht ist der Primera in dieser Disziplin nicht und verdient das Prädikat "Reisschüssel".

 

Für wen ist er eine gute Wahl?

Wer ein preiswertes Gebrauchsauto sucht, dass auch heute noch gut unterwegs ist, nimmt einen Primera P11 SLX. Motorisch gibt es ohnehin nur brave, aber ausreichend starke Vierzylinder.

 

 

Was spricht für eine Reisschüssel?

 

Die Preise sind niedrig, die Ausstattung meist sehr gut für das Alter und die vorgestellten Modelle bieten eine hohe Zuverlässigkeit auch im Alter.

Wer für wenig Geld viel Auto sucht, ist hier richtig.

 

Was spricht gegen eine Reisschüssel?

 

Das Image ist nahe Null. Auch die Ersatzteilpreise sind saftig, und bei seltenen Teilen wird auch schon die Beschaffung schwierig bis problematisch. Das sollte man wissen, auch wenn selten etwas kaputt geht.

Von den Dieselmotoren, auf die ich nicht eingegangen bin, sollte man Abstand nehmen. Sie dürfen nicht in Umweltzonen, kosten heftig Steuer und sind allesamt eher lahm. Durch die schon damals sehr geringe Verbreitung ist ein vernünftiges Exemplar ohnehin in Deutschland kaum auffindbar.

 

 

 

So, viel Spaß beim Diskutieren!

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09.08.2018 08:21    |    pico24229

Toller Bericht.

Mein Favorit ist ja immer der Galant, aber eher der Vorgänger oder der Nachfolger. Der gezeigte Accord gefällt mir auch gut.

 

So ein Auto wäre verlockend wenn man auf ein günstiges und sauberes Exemplar trifft, wenn man gezielt nach einem Modell sucht, findet man oft leider wenig.


09.08.2018 08:52    |    Goify

Der Carina hat mir damals auch gefallen, aber er war mal recht teuer und wollte man bestimmte Extras, musste man immer die höchste Ausstattungslinie nehmen, sodass er damit sogar teurer als die deutsche Konkurrenz wurde, wo man auch für die nackte Basis ein Schiebedach bekam. Irgendwo hier schwirrt noch ein Prospekt von ihm herum.


09.08.2018 09:35    |    Schlawiner98

Ich würde immer wieder eine Reisschüssel kaufen, schließlich war ich mit meinem Accord sehr zufrieden. Warum ich nicht wieder einen gekauft habe? Weil gefühlt 90% aller Accords der Nachfolgegeneration ohne Sitzheizung verkauft wurden und sie dafür auch noch ziemlich teuer gehandelt werden. Besonders als Limo mit Benzinmotor und Sport bzw. Executive-Ausstattung :rolleyes:


09.08.2018 11:00    |    Dynamix

Den Carina hatte die Mutter eines Nachbarn. Ich werde nie vergessen wie Sie Ewigkeiten mit einer V-förmigen Beule im Heck rumgefahren ist weil Sie beim zurücksetzen mit Vollgas eine Laterne mitgenommen hat. Der Wagen fuhr aber so noch eine ganze Zeit lang rum.

 

Robustes Teil!

 

Für mich wäre der Camry irgendwie die ultimative "Reisschüssel". Vereint für mich alle Klischees eines asiatischen Autos. Mittlere Größe, sehr zuverlässig, sehr spießig/langweilig, Innenräume immer etwas gewöhnungsbedürftig, meist vollgestopft mit Extras.


09.08.2018 16:27    |    Fordlover1975

Leider machten die Japaner den Fehler, immer teurer zu werden ohne unbedingt besser zu sein. Die Koreaner wiederholen den Fehler gerade..........die ultimative Reisschüssel hmmmmm Mazda 121 DA 1.4 Canvas Top......Toyota

Cressida, Mazda 929, Mitsubishi Sapporo, Honda Civic....


09.08.2018 16:29    |    Fordlover1975

Saubere Autos zu finden wird schwer..der Japanerfahrer war das was heute der Daciafahrer ist.............oder manch Opel Ford VW Fahrer.....


09.08.2018 20:29    |    MarioE200

Kommt mir alles sehr bekannt vor...

Im Mai 2011 musste ganz schnell Ersatz für unseren sehr unzuverlässigen Renault Scenic RX4 her. Es sollte eine sparsame, zuverlässige und günstige Übergangslösung angeschafft werden.

Gefunden haben wir einen 99er Primera Kombi, bei Nissan Traveller genannt. Dieser war aus 1. Hand von einem Arzt, welcher auf einer ostfriesischen Insel gearbeitet hat und nur am Wochenende zu Verwandten ins Ruhrgebiet fuhr. Daher hatte dieser 12 Jahre alter Wagen nur 70 tkm auf dem Tacho.

Dieser unauffälliger Wagen hat uns 5 Jahre begleitet. Defekte? Eine Antriebswelle und 3 x hat ein Marder ein Zündkabel durchgeknuspert. Achja, ein Heckklappendämpfer war durchgenudelt und wurde (weil mir die sch*** Klappe 4 x auf den Wirsing gedonnert ist, als ich etwas in den Kofferraum laden wollte) erneuert.

Positiv: durch sein lang übersetztes Getriebe angenehm leise bei Autobahnfahrten, großer Kofferraum, sparsam

Negativ: irrwitzig großer Wendekreis, langweiliges Interieur, hakelige Schaltung

Trotzdem ein treuer Begleiter.

Ich war zu dem Zeitpunkt so von "Reisschüsseln" überzeugt, dass ich mir einen Xedos6 zulegte. Da nun unser 2. Nachwuchs folgte, wurde dieser nach 1 Jahr verkauft und (Dank "Hans") ein BMW E34 Touring folgte.

An diesen denke ich ebenfalls gerne zurück.


11.08.2018 22:22    |    British_Engineering

Für mich wäre wahrscheinlich der Nissan Primera die Reisschüssel der Wahl. Mit den heutigen Nissan-Modellen kann ich nicht viel anfangen, außer dass mir der Leaf vom Konzept her gefällt und für das, was er bietet, etwas vernünftiger eingepreist ist als die Konkurrenz.

 

Der Primera P11 ist der letzte Nissan, der mir optisch und konzeptionell noch gefällt. Einfach eine haltbare Familienlimousine mit angenehmen Styling, genug Ausstattung und vernünftigen Motoren. Die verschiedenen lieferbaren Versionen deckten die ganze Palette von "Karo einfach" bis fast volle Hütte ab. Insbesondere das Stufenheck-Modell in dezent sportiver Ausstattung (hieß der SR oder SI? Ich kann mich nicht mehr dran erinnern) gefiel mir gut.

 

Der Mazda 626 war in der Anfang1992 vorgestellten Version eindeutig zu groß und kostspielig. Höherpositionierung in ihrer ungeschicktesten Form. Beim Mitsubishi Galant E50 ist festzustellen, dass der Wagen innen längst nicht mehr so hochwertig ist wie der alte E30. Die Kunststoffe und Sitzbezüge waren im E30 sehr hochwertig und edel gehalten. Ich habe bei der Händler-Vorstellung im Frühjahr 1993 mal in einem Galant GLSi der Serie E50 gesessen. Billiges graues Hartplastik allerorten und vor allem sehr grob und kratzig wirkende Sitzbezüge. Zumindest Letzteres änderte Mitsubishi recht schnell.


13.08.2018 08:20    |    Goify

Mir gefiel der Primera P12 auch noch recht gut, weil er damals irgendwie sehr anders wirkte und dadurch positiv auffiel. Da habe ich irgendwo noch ein Prospekt davon. Keine Ahnung, wieso dich den haben wollte und sogar im Autohaus war, wobei ich bis Mitte 20 eh oft in Autohäusern war und mir die Fahrzeuge anschaute, da hatte man halt noch kein Geld und große Ansprüche. :D

Mittlerweile sind meine Ansprüche gesunken und dafür mehr Geld da.


13.08.2018 17:30    |    Fordlover1975

Die Reisschüssel zu einschlafen: Mazda 323 BD Facelift Stufenheck 1.7 D in weiß, kenne ich aus dem Bekanntenkreis meiner Elterneinheit, da passte der Spruch wie der Herr, so sein Gescherr........wie Faust aufs Gretchen......betuliche spiesssige 57 Ps den Fahrspaß im Keim erstickend.......


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