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Unterwegs mit meinem 328i

Geschichten eines Sexzylinder-Fahrers

21.08.2016 18:34    |    Felyxorez    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Was macht man, wenn man nur 16 Tage Zeit hat und einen entspannten Urlaub verbringen möchte? Genau, man plant einen Roadtrip von um die 7.000km quer durch Skandinavien.

 

Während Joseph (Bayernlover) sich um die Route kümmert, gestaltet Felix (Felyxorez) einen Essensplan um die zwei Wochen im teuren Norwegen mit einem Kompromiss aus leckerem, frischem und haltbarem Essen zu überstehen. Tobias (Shibi_) besorgt eine Dachbox, welche er gekonnt mit orangener Folie verschönert. Der Compact wird allerdings aus Zeitgründen von einer BMW-Werkstatt gewartet, wobei Schönheitsfehler durch uns behoben werden (1,5 Bar vorne Rechts, zu wenig Kühlwasser, zu viel Öl. Einmal mit Profis arbeiten.)

 

Freitag um 21:30 Uhr ist der Compact dann gepackt und abfahrbereit. Irgendwie haben die zwei Kisten mit Lebensmittel, die Campingausrüstung für 3 Personen, 9 Flaschen Wein, 6L Bier, ein Kasten Radler und noch viel mehr doch in den Compact gepasst.

 

Die Fahrt durch Deutschland und Dänemark über die Øresundbrücke nach Malmö verläuft recht flüssig. Um sieben Uhr morgens suchen wir uns einen Parkplatz an der Küste um dort wie die letzten Penner bis Mittag etwas Schlaf nachzuholen.

 

See in TombsySee in TombsyPennerschlafplatzPennerschlafplatz

 

 

 

ØresundbrückeØresundbrücke

 

 

 

Dann geht es über Göteborg über die E45 Richtung Norden durch eine idyllische Pippi Langstrumpf oder Pettersson & Findus Landschaft weiter, bis wir gegen Abend einen schönen Platz zum Zelten an einem See finden.

 

Zeltstelle in TombsyZeltstelle in TombsyZeltstelle in TombsyZeltstelle in Tombsy

 

 

Nach einem etwas unroutinierten Zusammenpacken können wir am Sonntag die Weiterreise antreten. Die E45 ist ein interessantes Erlebnis. Ich kenne keine Landstrasse in Kontinentaleuropa, die sich so monoton über hunderte Kilometer durch die Pampa zieht. Dennoch wechselt die Vegetation langsam von einer locker besiedelten Seenlandschaft zu einer kargen, menschenleeren Tundra. Um acht Uhr Abends beginnen wir wieder mit der Suche nach einem netten Platz zum Zelten. Wir werden in der Nähe der kaum befahrenen Europastrasse fündig; Ein hübscher Platz neben einer Sumpflandschaft, inklusive Feuerstelle. Das schnell angezündete Lagerfeuer vertreibt die Mücken recht effektiv, die schwedischen Schnitzel und ein schnelles Risotto Bianco füllen die Mägen. Weder die lauten, straussenartigen Vogelviecher im Sumpf, die Selbstgespräche Joseph's, das laute Schnarchen Felix's noch die helle Nachtsonne können uns an einem guten Schlaf hindern.

 

Zeltplatz mit FeuerstelleZeltplatz mit FeuerstelleDie E45 zeichnet sich durch eine gewisse monot... ZzzzzZDie E45 zeichnet sich durch eine gewisse monot... ZzzzzZ

 

Montag Morgen geht es weiter in Richtung Norwegen, die Lofoten sollten laut Josephs Zeitplan am Abend erreicht werden. (Der Begriff Abend ist ab dem Polarzirkel recht dehnbar, da die Sonne eigentlich nicht wirklich untergeht.) Gegen Mittag überschreiten wir den Polarzirkel. Dabei lernen wir, dass man beim Fotografieren eines durch eine Pfütze fahrenden Autos nicht diagonal vor dem Auto stehen sollte.

 

Compact am PolarkreisCompact am PolarkreisLandschaft am PolarkreisLandschaft am Polarkreis

 

Kurz vor der norwegischen Grenze wandelt sich die Landschaft rapide. Die zuvor flache, ggf. etwas hügelige Landschaft wird zu Bergen mit Wasserfällen und einer dichten Vegetation. Genauso verändert sich auch das Fahrverhalten. Während Joseph und Tobias in Schweden noch mit 120 über Schotterwege gehackt sind (und Joseph sich trotzdem von Wohnmobilen demütigen liess) wird nun eine Nulltolleranzpolitik für Geschwindigkeitsverstösse durchgesetzt. Doch die kurvenreichen Strassen erlauben auch innerhalb des Tempolimits etwas Herzrasen; insbesondere wenn einem driftende Anhänger norwegischer Lastwagen auf der eigenen Spur entgegenkommen. Nach einer einstündigen Fährüberquerung von Bognes nach Lødingen erreichen wir gegen frühen Abend nach 3.500km und 3 Tagen die Lofoten. Bescheuert. Den "Abend" betrinken wir uns gemeinsam mit einem jungen helveto-deutschen Pärchen, welches auf dem Campingplatz Gullesfjorden sein Zelt neben uns aufgeschlagen hat.

 

Dienstag erkunden wir die Gegend bei einem kurzen Spaziergang und schlagen uns am Abend nach einer Runde Munchkin die Köpfe ein. Dabei lernen wir unsere niederländischen Wandergefährten für den folgenden Tag kennen. Mittwoch eskalieren wir auf einer 20km langen Wanderung mit knapp 500 Höhenmetern, die eigentlich als sanfter Einstieg geplant war. 8 Stunden später ist es nur der Überlebenswille, der uns zurück zum Auto treibt. Und die Aussicht auf Pasta Bolognese.

 

Landschaft auf den LofotenLandschaft auf den LofotenLandschaft auf Lofoten, nähe der Snytindhytta.Landschaft auf Lofoten, nähe der Snytindhytta.

 

Donnerstag erholen wir uns erstmal von den Strapazen bis zum frühen Nachmittag. Dann entscheiden wir uns, den angebrochenen Tag doch noch zu nutzen und fahren zweieinhalb Stunden nach Andenes an die Nordspitze der Lofoten. Hierbei stellen wir fest, dass bei der zuvor beschlossene Tempolimiteinhaltungspolitik eher der Wunsch Vater des Gedankens war. Hierzu sollte gesagt werden, dass wir während des gesamten Aufenthalts auf den Lofoten weder Polizei noch eine Geschwindigkeitskontrolle gesehen haben. Nach 20 Minuten ausführlicher Kontemplation des Meeres, der Eroberung einer Arena (Team Mystic ftw!) und einem kurzen, aber bestimmten Einkauf von Lofotenbier für 4,50€ die Dose fahren wir wieder zweieinhalb Stunden zurück zur Hütte.

 

Was ist das für 1 life.

 

Nach einer reichen Kost aus Reis und Lachs widmen wir uns anschliessend der Frage, wie man sich nur so hart gönnen kann.

 

AndenesAndenes1 Fjord1 Fjord

 

Freitag nehmen wir uns wieder eine kurze Wanderung vor. Das Pärchen hatte uns zuvor den Strand von Kvalvika empfohlen, welcher durch die Überquerung eines kleineren Hügels erreicht werden kann. Dort angekommen realisieren wir, dass es sich dabei wohl nicht um einen Geheimtipp handelt, da der kleine Parkplatz schon am überquellen ist. Der Versuch den Compact am Straßenrand zu parken wird gleich durch einen Norweger getadelt, welcher uns darauf hinweist, dass das mit 1.500 NOK bestraft werden kann. Letztendlich können wir uns doch in eine Lücke boxen. Nach einem kurzen Marsch offenbart sich der malerische Strand, in dem schon dutzende Zelte spriessen. Wir entschliessen uns ein Bier zu köpfen und den Anblick von oben aus zu geniessen.

 

Die Nacht verbringen wir am Strand von Ramberg. Trotz heftigem Regen und Wind überstehen wir diese sehr gut.

 

Bier am Strand von KvalvikaBier am Strand von KvalvikaCamping am StrandCamping am Strand

 

Nach einem gemütlichen Samstag Morgen am Strand brechen wir nach Reine auf. Dort errichten wir unsere Zelte in einem malerisch gelegenen Campingplatz an der Küste von Moskenes und entspannen den Tag über in der Umgebung.

 

LandschaftLandschaft

 

Aussicht von MoskenesAussicht von Moskenes

 

ReineReine

 

Sonntag steht das Highlight der Lofoten an, der Reinebringen. Durch die zahlreichen Warnungen im Internet und auf Schildern ob des schlechten Zustands des Pfades kneift Felix schon nach wenigen Metern, während Tobias und Joseph todesmutig und dürstend nach Fame den Aufstieg wagen. Anschliessend nehmen wir die Fähre nach Bodø. Wir durchqueren die Stadt schnell und finden in Saltstraumen einen Campingplatz, um unser Zelt aufzuschlagen. Die nächsten drei Tage steht die Fahrt zur Insel Runde an.

 

Reinebringen von obenReinebringen von oben

 

... und von unten... und von unten

 

Wir entscheiden uns statt den direkten Weg, der E6 über Trondheim, eine kleinere Strasse, nämlich die FV17 an der Küste zu nehmen. Doch die vielen Fähren und die schmalen Strassen fressen viel Zeit, sodass wir am Montag nur 150 km schaffen. Doch die Geduld wird mit einmaligen Landschaften aus Fjorden, Bergen und Gletschern belohnt. Von der einstigen Vornahme, sich an etwaige Tempolimits strikt zu halten ist nichts mehr zu spüren. Spätestens, als Joseph den Sinn der gestrichelten Linien* versteht, geht es mit der Überholerei erst richtig los.

Wir mieten uns abends in einer Hütte ein und geniessen von dort bei einem leckeren Abendessen den Ausblick auf einen wunderschönen Fjord.

 

*Zu den Fahrbahnmarkierungen in Norwegen

  • Durchgezogene Linie: Überschreiten verboten.
  • Kurz gestrichelte Linie: Überschreiten erlaubt.
  • Lang gestrichelte Linie: Überschreiten erlaubt, erhöhte Vorsicht.

Daraus folgt, dass es in Norwegen quasi keine Überholverbote gibt. Selbst Tunnel und nicht einsehbare Kurven sind meistens weder durch Überholverbote noch durch eine entsprechende Strassenmarkierung getrennt. Auch in Norwegen wird also nicht so heiss gegessen, wie gekocht wird.

 

 

Ausblick aus der HütteAusblick aus der HütteNoch 1 FjordNoch 1 Fjord

 

Dienstag kreuzen wir im Laufe des Nachmittags auf die E6 um Zeit zu sparen. Anschliessend entscheiden wir uns mehr oder weniger einstimmig (gegen den im Bass der Standard-BMW-Boxen verhallenden Protest Tobias'), die Nacht über durchzufahren um dafür einen zusätzlichen Tag in Ruhe auf Runde zu verbringen. Nach einigen unvergesslichen nächtlichen Fjordüberquerungen auf Fähren erreichen wir um 5:30 Uhr den Campingplatz Goksøyr auf der Insel Runde und schlagen im Stealth Modus unser Zelt auf. Nach einer kurzen Erholung in dem durch Sonne aufgeheizten Zelt (dass wir das noch erleben dürfen), stellen Felix und Joseph ihre Männlichkeit unter Beweis, indem sie sich todesmutig in das 10 Grad kalte Wasser stürzen. Genau das richtige nach so einer kurzen Nacht.

 

Sonnenaufgang zwischen Sulesund - Hareid. Eine magische Athmosfähre!Sonnenaufgang zwischen Sulesund - Hareid. Eine magische Athmosfähre!Mond über einem Fjord bei NachtMond über einem Fjord bei Nacht

 

 

 

 

Donnerstag verbringen wir auf der Insel Runde mit einer Wanderung und Chili con carne. Leider ist die Glückssträhne des guten Wetters der letzten drei Tage zu einem Ende gekommen. Zwar regnet es nicht, doch es ist kalt und bewölkt. Danke Merkel.

 

Runde und Campingplatz GoksøyrRunde und Campingplatz Goksøyr

 

Bewohner der Insel RundeBewohner der Insel RundeBestes WetterBestes Wetter

 

Freitag morgen schaffen wir es erstmals seit den letzten 14 Tagen vormittags loszukommen. Wir verlassen den Campingplatz auf Runde flott in Richtung Süden.

 

Hochebene VikafjelletHochebene Vikafjellet

 

Landschaft um VikafjelletLandschaft um Vikafjellet

 

Nach einem dialektischen Austausch zwischen Tobias und Joseph ob der weiteren Planung entscheiden wir uns so um 22 Uhr einen Platz zum Rasten zu suchen. Leider sind viele Campingplätze schon geschlossen, doch glücklicherweise finden wir ein "Dorf" namens Kallefoss mit offenen Hütten. Es gibt keine Rezeption, die Schlüssel der Hütten stecken und die Miete soll am Abreisetag in einem Kuvert hinterlassen werden.

 

Das wäre in Deutschland undenkbar.

 

Lediglich die Bezahlung bereitet uns etwas Kopfzerbrechen. In den letzten 14 Tagen haben wir Bargeld nur in Form von 10 Kronen-Münzen als Duschjetons gesehen und alles bargeldlos bezahlt (sogar die Münzen.) Doch wir entscheiden uns in Euros mit etwas Trinkgeld zu bezahlen. Die Hütte ist einfach zu verlockend.

 

Mobile HindernisseMobile HindernisseKreisel im Tunnel zur HardangerbruaKreisel im Tunnel zur Hardangerbrua

 

Nach zwei weiteren Bier für jeweils 4,50€ sowie der letzten Portion unserer durch Tobias im Vorhinein eingekochten Bolognese fallen wir das letzte Mal in Norwegen ins Bett. Am nächsten Tag steht die Fährüberfahrt von Kristiansand mit der Schnellfähre nach Hirtshals in Dänemark auf dem Programm. Die Idee hinter der Buchung ist der Wunsch nach Entspannung, bevor wir wieder wie die Irren über Nacht durch Deutschland hacken wollen.

 

Doch das Colorline-Schnellboot macht uns einen Strich durch die Rechnung. Wir legen zwar überpünktlich ab, Joseph bezeichnet das Innere dieses Schiffs aber treffenderweise als Mischung aus Ryanair und McDonald's - sowohl vom Publikum als auch von der Innenausstattung her ist diese reichlich dreistündige Überfahrt ein absoluter Griff ins Klo.

 

Aber sei es drum, mit einem kurzen Zwischenstopp in Flensburg, um endlich wieder ein wenig deutsche Kultur (der Tankautomat an einer der wenigen Tankstellen auf dem Weg ist kaputt) und ein typisch deutsches Essen (Gyros) zu erleben, fahren wir durch die Nacht, bis wir kurz vor 6 Uhr morgens bei Felix vor dem Haus ankommen.

 

Fazit: Ein wunderschöner Urlaub! Er hatte einige verrückte Aspekte (3.500km in 3 Tagen, 20km Wanderung als Einstieg, bis 6 Uhr morgens zum nächsten Campingplatz durchfahren etc.) und lief auch nicht immer perfekt organisiert, doch in der Gesamtbetrachtung war es einer der interessantesten Urlaube der letzten Jahre. Wir hatten immer etwas zu sehen, zu essen und zu trinken. Wir hatten allerdings extrem viel Glück mit dem Wetter, sodass unsere Sachen größtenteils trocken geblieben sind und auch das Wandern mehr Spaß machte.

 

Was ist das für 1 AbenteuerWas ist das für 1 Abenteuer

 

Trotz einiger Mucken hat der Compact die Reise gut überstanden. Durch einen langsamen Luftverlust am vorderen rechten Reifen wurde das Fahrverhalten jedoch von Tankstopp zu Tankstopp zunehmend instabiler und die Kiste schlackerte ab und zu wild herum. Auf einer Passabfahrt stellten wir zudem fest, dass die Temperatur des Kühlwassers ohne Last sinkt und laut Geheimmenü auch bei gerader Strecke nicht mehr die 75° - 80° überschreitet. Damit hat sich wohl ein Thermostat verabschiedet. Schade. Aber so ist das mit einem E46 - man erwartet solche Ausfälle regelrecht.

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21.08.2016 21:54    |    SQ5-313

Herzlichen Dank für diesen tollen Reisebericht!

Der Text war sehr interessant und kurzweilig, die Bilder einfach atemberaubend. Die Lofoten sind wirklich eine wunderschöne Landschaft, da muss ich auf jeden Fall noch einmal hin.


21.08.2016 22:57    |    tomato

Sehr schöner Urlaubsbericht. Klingt nach viel Spaß, da wird man glatt ein wenig neidisch. :)

Ich kenne die Norwegische Fjordlandschaft eigentlich auch ganz gut, aber nur von der Seeseite her und auf den Lofoten war ich auch noch nicht.


22.08.2016 10:07    |    flo-95

Schöner Bericht. Da gab es doch einige Parallelen zu unserem Norwegentrip und einige gleiche/sehr ähnliche Fotomotive. ;)


22.08.2016 10:27    |    Lewellyn

Toller Trip! Ja, auf solchen Touren bilden sich echte Freundschaften.

 

Was ist denn das für eine Dachbox? Ich suche gerade eine möglichst Grosse.


22.08.2016 10:55    |    Felyxorez

Die Box ist zumindest von Atera, mehr dazu kann dir aber @Shibi_ verraten.


22.08.2016 15:09    |    CompuKing

Das mit dem Thermostat ist ein übliches Problem.

Das gleiche ding wird im E61 auch noch verbaut. Kostet keine 30€...


22.08.2016 23:12    |    Felyxorez

Ja, die Teile sind schon bestellt. Ich wechsle gleich beide und es bleibt sogar unter 50€. :)


24.08.2016 00:32    |    Shibi_

@Lewellyn Es handelt sich um eine Atera Carver 511. Hat 550l Volumen, ein echtes Platzwunder. Die Maße sind 215 x 90 x 40 cm.

Fand sie echt perfekt, ohne die hätten wir niemals alles ins Auto bekommen. ;)

 

Bin mal auf den Winter gespannt, laut Hersteller passen 6 Snowboards rein. Also sollte Boarden mit 4-5 Personen kein Thema mehr sein. Bisher mussten wir dafür immer mit 2 Autos fahren.


25.08.2016 11:40    |    PIPD black

@Shibi_

Ihr habt auch immer noch nicht alles INS Auto bekommen.:D

 

Denn der Großteil dürfte in der Box auf dem Auto gelandet sein.;):p:cool:

 

550 l ist bestimmt größer als der Compact-Kofferraum oder?


25.08.2016 12:41    |    Felyxorez

Ja, aber wir haben eine Siitzbank umklappen können. Aber du hast recht, ohne die Dachbox hätten wir nie alles mitnehmen können!


25.08.2016 12:51    |    silverastra789

Sind die unzähligen Schreibfehler im "Sonnenuntergangs-Bild" (Bild Nr. 32) eigentlich Absicht?


25.08.2016 13:07    |    Ascender

Hallo,

 

das ist genau mein Ding. :) Danke für den Bericht. Ich war im Winter am Nordkap. Da ist die Straße fast unbefahrbar. Das letzte Stück war gesperrt, aber das hielt mich damals nicht auf. So kurz vor dem Ziel. Natürlich gab es damals bei der Witterung und der Dunkelheit nicht viel zu sehen. Aber wie so häufig: Der Weg war das Ziel.

 

Skandinavien würde mich im Sommer unglaublich reizen.


25.08.2016 13:51    |    HalbesHaehnchen

Das ist doch 1 nachdenkliche Sprüch mit Bilder, silverastra!


25.08.2016 15:50    |    Felyxorez

Hey Ascender! Das mit dem Winter am Nordkapp klingt auch super. Mit Spikes geht das bestimmt auch mit dem Compact. :D Womit bist du gefahren?

 

silverastra789

Ooo nein, dass ist mir garnich aufgefallen

#ohweia!


25.08.2016 19:49    |    Ascender

Damals mit dem A4 B5 1,8 Turbo. Das war das Auto mit dem ich auch die Eurotour gemacht habe. Mir ging es damals sehr schlecht. Ich hatte damals fast mein ganzes Leben weggeworfen, und nur in der Reise sah ich einen Sinn um mal wieder klar zu kommen. Ich hab das dann durchgezogen. Fast unvorbereitet. Hatte noch nichtmal vernünftige Kleidung dabei (und musste daher die Zwiebeltaktik anwenden). Das Auto war sehr tapfer. Hätte ich eine Panne gehabt wäre ich wohl nicht mehr bei euch. War insgesamt sehr dumm und gefährlich was ich da gemacht habe. Ich war ja auch alleine unterwegs. Das Auto ist dann auch zwei Monate nach der Reise den Kolbenfresser-Tod gestorben. Damit war mein altes Leben dann komplett vorbei.


25.08.2016 20:07    |    Bayernlover

Ascender, du bist irre, aber auf ne sympathische Art und Weise :)


25.08.2016 20:25    |    Ascender

Mittlerweile sehe ich das auch so. :D


25.08.2016 23:32    |    Felyxorez

Ok, das klingt nach einer annehmbaren Herausforderung.

 

Aber ohne funktionierende Glühkerzen geht das nicht! :D


26.08.2016 11:50    |    Trackback

Kommentiert auf: BMW 3er E46:

 

OT? -> Her damit !

 

[...] Ja, wir haben sogar einen Blogartikel verfasst

 

Mit dem Compact auf die Lofoten

[...]

 

Artikel lesen ...


26.08.2016 17:43    |    Shibi_

@Ascender

" Natürlich gab es damals bei der Witterung und der Dunkelheit nicht viel zu sehen."

Auch im Sommer gibt es dort nicht viel zu sehen. Ich war da schon mal und muss sagen ich empfand es als ein wenig enttäuschend. Man steht halt dort, schaut aufs Meer und denkt sich toll, jetzt bin ich ganz im Norden Europas. Würde dort nicht noch mal hin fahren, es gibt dort absolut nichts was sich wirklich lohnt (meiner Meinung nach). Man kann halt sagen man war am nördlichsten Punkt, das war es aber auch schon.


26.08.2016 17:46    |    Ascender

Dann habe ich ja nicht viel verpasst. Ich meinte aber nicht nur explizit das Nordkap, sondern auch den Rest Skandinaviens. Bei Dunkelheit, bei vereisten Straßen, bei Schneefall, da siehst du nichts weiter von der Gegend. Das fand ich im Nachhinein etwas schade. Es war aber trotzdem ein guter Trip. Dabei habe ich viel über mich selbst erfahren. Und ich habe erfahren, dass man in Schweden gut feiern kann. Zumindest in den Großstädten. :)


26.08.2016 19:57    |    Doctorno2008

Ein richtig geiler Reisebericht .

Hoort sich nach richtig viel Spaß an.

Da wird man wie schon erwähnt ein bisschen neidisch.


30.08.2016 12:50    |    aladin033

Sehr schön geschrieben, das macht echt lust auf urlaub, und weckt direkt wieder das Fernweh in mir. :)

hab zwar noch nicht mal 2 Jahre meinen Lappen im Dezember aber dann. :D

Auf jedenfall werde ich das dann auch mal machen.

Darf man fragen was der spass so ca. gekostet hat?

 

Gruß

 

Aladin :)


30.08.2016 12:53    |    Bayernlover

Wir haben pro Person knapp 700€ ausgegeben - da ist aber alles drin, essen, Maut, Übernachtung, Sprit, Fähren etc.

Für zwei Wochen Urlaub ist das gar nicht mal so viel!


30.08.2016 13:28    |    Ascender

Zudem sieht man sooooooooooo viel (nagut, in meinem Fall nicht :D).

Ich war bei meiner Eurotour bei 3.500 EUR mit 2 Personen (ohne Skandinavien). Im Vergleich zu meiner US-Reise habe ich also das selbe Geld bezahlt, aber im Vergleich dazu so viel mehr erlebt und gesehen. Und Florida war auch schon sehr sehenswert. :) ;)

Meine erste Autoreise habe ich übrigens zwei Wochen nach Führerscheinerwerb getätigt (Über Ex-Jugoslawien nach Griechenland).


30.08.2016 16:40    |    Felyxorez

Der Verschleiss am Auto and an der Seele ist bei den 700€ aber nicht dabei :(


30.08.2016 16:46    |    Ascender

Das stimmt. War der Verschleiss so arg bei dem Übermacht? ;)


30.08.2016 17:44    |    Bayernlover

Klar, ich bin doch laut der anderen beiden gefahren wie sau :D


Deine Antwort auf "Es geht auch ohne Touring - mit dem Compact auf den Lofoten"

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