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19.11.2023 16:49    |    fernQ    |    Kommentare (90)    |   Stichworte: Autokauf, Elektroauto, Umfrage

Welche Option würdet ihr an meiner Stelle wählen?

BMW i5 im BMW-AutohausBMW i5 im BMW-Autohaus

Manchmal hilft es ja, etwas laut auszusprechen oder niederzuschreiben, wenn man seine Gedanken sortieren möchte. Nun denn, seht das hier als eine Art brainstorming an. Über jeder Art Anmerkung oder Anregung eurerseits freue ich mich! Um was geht es eigentlich? Der nächste Autokauf ist sicher noch rund zwei Jahre entfernt, doch gibt es diesmal grundlegende Unterschiede zu den vorherigen Malen:

 

  • Mein Wohnort ist erst einmal fix, so bald ziehe ich aus der gekauften Immobilie nicht aus, aber mein Arbeitsort ändert sich wohl 2026. Waren es bisher rund 5 km zur Arbeit (zu Fuß, mit dem Rad oder Bus, nie mit dem Auto), sind es dann ungefähr 15 km. Gut möglich, dass ich dann nicht nur mit dem Bus fahre, sondern auch ab und zu mit dem Auto, um flexibler zu sein. Ginge das gut, mit nur einem Auto im Haushalt? Hm, ich weiß nicht.
  • Wir fahren nicht viel, nur etwa 10.000 km im Jahr. Da sind längere Strecken (50 bis 200 km einfach) an einigen Wochenenden dabei, aber unter der Woche auch öfter mal nur 5 bis 10 km. Auch wenn ich denke, dass ein Benziner gegenüber einem Diesel das schon eher schafft, ohne allzubald Probleme zu bereiten, gefallen mir die kurzen Strecken nicht. Wäre Elektro hier eine Möglichkeit? PV-Anlage haben wir, Garage mit Möglichkeit zum Laden ebenfalls, und das Auto steht ja die meisten Tage auch einfach nur so rum.

 

Klar, dringend ist es noch nicht, aber ich mache mir eben gerne frühzeitig Gedanken. Diese Möglichkeiten sehe ich:

 

  • A: Ein zweites Fahrzeug kaufen, den 5er darüber hinaus länger behalten (EZ 08/2018 und 84.000 km, also in 2025 ca. 7 Jahre alt und gut 100.000 km auf dem Buckel).
  • B: Zwei Fahrzeuge kaufen, einen kleinen Stromer für's Pendeln und kurze Fahrten (Arzt, Einkauf, ...), einen mittelgroßen Benziner für alles andere.
  • C: Bei einem Familienfahrzeug (Benziner) bleiben und in Kauf nehmen, sich nach dem (hoffentlich bis dahin gut ausgebauten) öffentlichen Busverkehr zu richten (Werksbusse aktuell vorhanden, sollen ausgebaut werden).
  • D: Wie C, aber mit einem Elektroauto.

 

A und B gefällt mir nicht, es widerstrebt mir, zwei Autos die meiste Zeit nur stehen zu haben. Also tendiere ich dazu, bei einem Auto zu bleiben, und ganz fest die Daumen zu drücken, dass der Werksbusverkehr ordentlich geplant wird, außerdem kann ich wahrscheinlich öfter mal im Home office arbeiten. Daher sieht es nach C oder D aus.

 

C: Benziner

Hier sind die Möglichkeiten ja endlos. Erstens kann man ohne große Vorbereitungen früher oder später das nächste Auto kaufen, denn der Wechsel von Verbrenner zu Verbrenner ist unkompliziert und gut geübt (habe ich schon einmal erwähnt, dass der aktuelle 5er mein neuntes Auto ist?). Gesetzt wäre dann erstmal nur, dass der Neuerwerb einen Benzinmotor, Automatik, Matrixlicht und (wenn irgendwie möglich) HUD hat. Würde dann wohl auch wieder auf einen mehr oder weniger jungen Gebrauchten hinauslaufen. Spontan fallen mir aus verschiedenen Klassen mögliche Modelle ein, von der (jetzt noch ganz neuen) Mercedes E-Klasse, über einen 3er BMW oder auch ein Opel Astra und dergleichen. Die Auswahl ist groß, das Angebot ebenfalls, der Planungs- und Vorbereitungsaufwand gering. Hier lohnt es sich noch gar nicht, im Detail drüber nachzudenken, finde ich. Anders sieht es aus bei...

 

D: Elektro

Hier geht es damit los, dass der ganze Markt noch recht jung ist, jedenfalls im Vergleich zu den Verbrennern. Die Technik macht noch große Fortschritte (Akkus werden effizienter, Ladegeschwindigkeiten schneller), aber der Kauf erscheint mir fast schon riskant, denn Restwerte sind kaum vorhersehbar. Auch Leasing ist daher meist vergleichsweise teuer. Dass die Förderungen demnächst weniger werden oder wegfallen, macht das ganze nicht eben einfacher planbar. Die technischen Voraussetzungen sind so schlecht nicht, wir haben eine Garage, in der Strom liegt, und eine PV-Anlage, die im Sommerhalbjahr meist 20-30 kWh Überschuss am Tag einspeist. Da das Auto unter der Woche meistens daheim steht, kommen so täglich (je nach Verbrauch des Fahrzeugs, logisch) bestimmt 50 km Reichweite dazu. Im Sommer würde man so günstig fahren, denn es entgehen einem nur die mauen 8 ct Einspeisevergütung pro kWh. Im Winter wird es natürlich teurer, aber auch Benzin und Diesel werden zukünftig sicher nicht wieder deutlich billiger. Auch die Strecken, die wir fahren, passen zum Elektroantrieb. Unter der Woche wie erwähnt meistens Strecken von unter 2x 15 km, an den Wochenenden öfter mal 2x 50 oder 100 km, und wenn wir zu meinen (Schwieger-)Eltern fahren, 2x 180 km. Da könnten wir aber über Nacht etwas Strom nachnuckeln. Diese Strecken schaffen alle Elektroautos, die ich mir vorstellen könnte. Dann kommen noch zwei- oder dreimal pro Jahr längere Strecken im Bereich von 2x 200 bis vielleicht 500 km dazu. Hier müsste man natürlich schauen, dass man entlang der Route und am Zielort laden kann. Trotzdem denke ich, dass das funktionieren würde, vor allem, da wir mit kleinem Kind sowieso öfter mal Pause machen. Bleibt die Frage, welche Modelle gibt es denn, und vor allem, wie erwerben - Neukauf, Gebrauchtwagenkauf, Leasing, ...? Hier habe ich noch viele Fragezeichen. Habe erst kürzlich während eines Servicetermins mal beim BMW-Händler den i5 stehen sehen (Foto angehängt), und überlegt, ob mir der überhaupt richtig gefällt, oder nicht - ich bin mir unschlüssig! Davon abgesehen ist er halt ziemlich teuer... Ich denke, ich belasse es mal dabei, und schreibe wann anders an Möglichkeit D weiter, um mal einige Modelle zu überdenken.

 

Danke an jeden, der bis hierher mitgelesen hat, vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, oder seht Denkfehler in meinen Gedankengängen :-)

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28.11.2023 23:26    |    _RGTech

Ich merke schon, das bleibt interessant hier... geht ja doch in sehr unterschiedliche Richtungen :)

 

Zitat:

@dodo32 schrieb am 26. November 2023 um 13:08:18 Uhr:

Der Omi hat allerdings im Sommer einen Hagelschaden erlitten. Es lohnt sich in 2 Jahren daher wahrscheinlich nicht, noch einmal HU zu machen.

Das ist dann eine größere Baustelle bzw. ein Restaurationsobjekt. Auf der einen Seite schade. Auf der anderen hat er mich dann immerhin 6 Jahre begleitet. :)

Mit dem Thema liegst du dann direkt bei Andyrx richtig - dort ging's u.a. um die Relevant des Betriffs "Zeitwert"... wenn außer dem (optischen) Schaden nix ist, fährt der Omega ja auch weiterhin zuverlässig und für die HU hat das keine Auswirkungen. Nur wenn's einen stört, dass da lauter Dellen drin sind, ist es ein Thema.

29.11.2023 17:16    |    Topschnucki

Also ich melde mich nochmal. Ich würde doch da gar nicht lange überlegen.

BMW behalten, kleines Elektro günstig leasen (Fiat, Dacia, Renault...... oder

so), zuhause laden, da spielt die Zeit auch keine große Rolle und gut. Und

dann nach evtl. drei Jahren zurück damit und den BMW verkauft und dann

einen i5 oder so holen. Wenn man ewig überlegt kommt man immer schwerer

zu einer Lösung. Meine Frau war im Sommer der Meinung sie braucht im Winter

wieder Allrad (ist jetzt auch gut so bei dem Wetter und da wo wir wohnebn) und

am liebsten Elektro und Platz für Enkelkinder, Hund usw. Also guckt man wo es

passende und günstige Angebote gibt. So sind wir zum iX gekommen und haben

noch 3.000.-€ Zuschuss bekommen.

Also nicht viel reden bzw. schreiben.....machen ist das Gebot der Stunde!!!!!

 

TS

29.11.2023 17:50    |    nobrett

Absolut richtig. Wenn man noch 5 oder 10 Jahre wartet, hat man 5 oder 10 Jahre verloren. Zeit bringt einem niemand mehr zurück.

29.11.2023 21:40    |    Gravitar

Verloren ist nichts, wenn man es nach persönlichen Neigungen und Prioritäten macht. Man kann sogar ein und dasselbe Fahrzeug 20 Jahre nutzen und gar nichts vermissen, wenn es denn solange hält. Meine persönliche Entscheidung ist z.B. auf B, einen günstigen Benziner (neu) gefallen, unseren Zweitwagen (7Jahre, 140.000km) halten wir, bis ein günstiges BEV gibt, das ihn ablösen könnte. Der aktuelle Benziner bleibt als Backup, wenn es sein muss, sehr lange.....

 

Gibt es absehbar keine günstigen BEV, bleiben beide, bis der TÜV und scheidet. Hat auch was mit Geld zu tun, beide Führen sind bezahlt, wir müssen die aktuellen Preissteigerungen beim Leasing nicht realisieren....

 

Gruß

 

Gravitar

30.11.2023 08:49    |    NeuerBesitzer

15 km zur Arbeit schaffst du, wenn du halbwegs gesund bust, völlig problemlos mit dem Rad (E-Bike).

Falls mal wirklich nicht kannst du dann immer noch auf den ÖPNV ausweichen.

 

Du hast auch nur einen fixen Stellplatz. D.h. das Zweitfahrzeug würde im öffentlichen Straßenraum stehen (?)

 

Sei dir ziemlich sicher dass Kommunen immer mehr zur Parkraumbewirtschaftung übergehen (Anwohnerparkausweise etc.) bzw. öffentichen Abstellraum reduzieren/abschaffen; ist ja auch gut so.

 

Kommt dann natürlich auch auf die finanzielle Situation an. Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand. Der verliert vom ersten Tag an massiv an wert. Und verursacht Kosten auch wenn er noch mehr rumsteht als jedes andere durchschnittliche Auto (Wertverlust, Versicherung, Steuer, Inspektionen etc.).

 

Kurzum: Wirtschaftlich dürfte es ersteinmal sein den derzeitigen Verbrenner zu halten. Dir ein E-Bike zuzulegen wenn noch nicht vorhanden und einfach mal verscuchen wie du zu Recht kommst.

30.11.2023 09:02    |    heidanei

@fernQ:

Wir hatten bei ähnlicher Situation lange einen Seat Alhanbra als alleiniges Familienauto, als die Tochter zum Führerschein kam wurde für sie ein Polo als Zweitwagen angeschafft, den in der ersten Zeit fast nur meine Frau nutzte weil er kleiner, wendiger und für sie locker ausreichend war. Als die Tochter dann mit der Schule fertig und mitsamt Polo in eine andere Stadt zum studieren zog fehlte dieder plötzlich doch sehr.

Da ich das Elektro mal ausprobieren wollte (wir haben ebenfalls PV und eigene Garage mit Drehstromanschluss) haben wir für sie als Ersatz für den Poli einen i3 erstmal geleast, danach einen zweiten geleast und letztes Jahr dann - als die Produktion ausgelaufen ist - den dritten gekauft! Schon der erste i3 hat uns alle infiziert, seit wir den hatten wurde alles was ging nur noch mit dem gefahren, der Alhambra (würde ich jetzt mit grob mit deinem 5er gleichsetzen) wurde immer weniger und zum Schluss nur noch für lange Urlaubsfahrten genutzt, wo der i3 einfach für 4 Personen+ viel Gepäck und Fahrrädern zu klein wäre.

Seit ein paar Monaten haben wir jetzt den Alhambra verkauft und nächste Woche der iX1 abgeholt. ;-)

 

Ach ja, was ich eigentlich sagen wollte: Ich würde Dir raten und auch mal den BMW i4 anzuschauen. Etwas günstiger als der i5, von der Größe her mit dem F10 gut vergleichbar, gleiche Technikplattform wie der i5 und Qualität/Verarbeitung auch auf vergleichbarem Niveau, innen vielleicht nicht ganz so edel. Diesen dann als Ersatz für den 5er als einziges Auto, ggf. erstmal über ein Autoabo oder Miete für ein paar Wochen ausprobieren (wie wir das damals mit dem i3 gemacht haben), auf den Geschmack kommen und dann keinen Verbrenner mehr haben wollen... ;-)

 

heidanei

30.11.2023 10:04    |    fernQ

Erstmal danke an alle, ich freue mich über all die Rückmeldungen - auch wenn ich mit einem aus gewogeneren Bild gerechnet hätte, was die Optionen angeht. Aber gerade das macht es ja interessant :-)

 

@Topschnucki und @nobrett Wie im zweiten Absatz geschrieben, ändert sich der Arbeitsweg erst 2026, daher würde ich wohl erst Ende 2024 oder Anfang 2025 nach konkreten Fahrzeugen schauen. Lieferzeit (falls Kauf oder Leasing) sind ja schon mal 12 Monate oder mehr. Aber früher schaue ich definitiv nicht.

 

@Gravitar Absolut richtig, längere Haltedauern ergeben meist finanziell gesehen am meisten Sinn. Habe das ja auch weiter vorne schon geschrieben. Nur bin ich beim Thema Auto nicht 100% vernünftig, daher schaue ich alle drei, vier oder vielleicht mal fünf Jahre sicher nach etwas neuem.

 

@NeuerBesitzer Auch das Thema Fahrrad hatten wir, habe dazu vor vier Tagen etwas gesagt. Klar, kann man machen, geht sicher - aber ich will nicht. Ich fahre aktuell mit meinem E-Bike im Sommerhalbjahr täglich, ansonsten laufe ich oder nehme den Bus. Aber bei der dann längeren Strecke, den schlecht präparierten Fahrradwegen und den 2x 180 Höhenmetern habe ich dazu keine Lust.

 

@heidanei Interessant, du bist ja nicht der erste, der hier schreibt, wie sehr einen Elektroautos anfixen (wenn das eigene Fahrprofil passt). Der i4 würde mir wahrscheinlich reichen, auch wenn ich den aktuellen 5er (fahre G30) doch deutlich besser finde, als 3er/4er. Man merkt den Klassenunterschied. Aber der i4 ist ja nicht nur etwas günstiger, er gefällt mir auch optisch deutlich besser, als der i5 - und ist ein gutes Stück kleiner! Denke, beide kommen mit auf die Liste für Teil 2 dieses Artikels.

30.11.2023 10:53    |    NeuerBesitzer

Zitat:

@fernQ schrieb am 30. November 2023 um 10:04:17 Uhr:

Auch das Thema Fahrrad hatten wir, habe dazu vor vier Tagen etwas gesagt. Klar, kann man machen, geht sicher - aber ich will nicht. Ich fahre aktuell mit meinem E-Bike im Sommerhalbjahr täglich, ansonsten laufe ich oder nehme den Bus. Aber bei der dann längeren Strecke, den schlecht präparierten Fahrradwegen und den 2x 180 Höhenmetern habe ich dazu keine Lust.

15 km sind, bei soweit entspannter fahrweise mit dem E-Bike in ca. 45 Min. zu schaffen. Je nach Situation bist du mit dem Auto nicht wesentlich schneller.

Aber ok, wenn du nicht willst.

 

Dann würde ich eher raten ein (kleines) E-Fahrzeug anzuschaffen.

Fakt ist: Kraftstoff wird teurer werden, deutlich die nächsten Jahre. Geht ja ab 2024 los und da reden wir nur von 7 Cent mehr pro Liter.

Dieselsubventionen auch über kurz oder lang fallen (wobei ein Diesel für diese Kurzstrecke eh nichnt geeignet wäre).

 

Klar, beim Strom weiß man auch nicht wo die Reise hingeht, tendenziell wird dieser aber eher günstiger.

30.11.2023 11:22    |    nobrett

…vor allem wenn er sieben Monate im Jahr vom eigenen Dach kommt.

30.11.2023 12:53    |    Gravitar

Zitat:

@nobrett schrieb am 30. November 2023 um 11:22:57 Uhr:

…vor allem wenn er sieben Monate im Jahr vom eigenen Dach kommt.

Ist ja leider bei 98% der Bevölkerung eher nicht so und auch ziemlich teuer derzeit in der Gestehung. Mich kostet das etwa 20 Jahre Strombezug (den man ja auch nicht völlig aufgibt mit PV und weiter im Winter nutzt und sogar noch Grundgebühren berappt), wenn der Strom absehbar günstiger werden sollte, dauert es sogar noch mehr Jahre bis zur Amortisation. Trotzdem ein sinnvolles Hobby....

 

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 30. November 2023 um 10:53:44 Uhr:

 

 

15 km sind, bei soweit entspannter fahrweise mit dem E-Bike in ca. 45 Min. zu schaffen. Je nach Situation bist du mit dem Auto nicht wesentlich schneller.

Aber ok, wenn du nicht willst.

10-15km schaffe ich in 10-15min mit dem Kfz, kostet etwa 60min am Tag oder 5h in der Woche (E-Bike). Plus durchnässt bei schlechtem Wetter und verschwitzt bei etwas Anstrengung. Ich fahre auch gerne mit dem Rad (ohne E), aber ich mache mich davon nicht abhängig, es immer nutzen zu müssen.

 

Gruß

 

Gravitar

30.11.2023 13:11    |    Swissbob

Elektroautos polarisieren, auf Kurzstrecken nutze ich immer das Elektroauto.

 

Rückblickend gesehen, wäre ein etwas kleineres Fahrzeug sogar besser gewesen, aber ich brauche den Platz und wollte Allradantrieb.

30.11.2023 13:45    |    Blechbuex

Lass dich von den Amis inspirieren:-)

 

https://www.youtube.com/watch?v=6qufdjDXV6M

30.11.2023 14:23    |    fernQ

@Gravitar In meinen Überlegungen kommt natürlich meine eigene Situation zum Tragen, und wie ich schon schrieb, habe ich eine PV-Anlage. Die rechnet sich wahrscheinlich auch erst in 12 Jahren oder so von heute ab, aber mit Elektroauto tendenziell früher, als ohne ;-) Und dass der Strom langfristig günstiger wird, glaube ich eher nicht. Ausbau der erneuerbaren Energien beispielsweise wird noch einiges an Invest kosten.

 

Ich bin mir auch sicher, dass ich (wieder: meine Situation) die 15 km mit dem Auto NICHT in 15 min schaffe, ich kenne ja den Berufsverkehr hier. Dazu kommt, dass die Situation sich noch verschärft, wenn mein Arbeitgeber dieses komplett neue Werk dort oben hinstellt, denn dann fahren da nochmal 3.000 Leute mehr den Berg hoch morgens (auch wenn es sich natürlich verteilt, kommen auch sicher viele von der anderen Richtung). Davon abgesehen sehe ich es aber auch so wie du, Fahrrad kann man machen, werde ich bestimmt auch ab und zu, aber nicht im Regelfall.

 

@Swissbob Polarisieren stark, das kann man so sagen! Ich denke, in Sachen Elektro ist sicher nicht alles Gold, was glänzt, aber es gibt großes Potential. Mehr, als noch bei den Verbrennern. Fängt an bei Zellchemie und Zellformate, Rohstoffeinsatz etc., da bewegt sich noch sehr viel.

 

@Blechbuex Das muss ich mir mal zuhause anschauen (aber auch nur, wenn es nicht ZU Ford-spezifisch ist, denn da reizt mich aktuell nichts).

30.11.2023 14:51    |    NeuerBesitzer

Zitat:

@Gravitar schrieb am 30. November 2023 um 12:53:10 Uhr:

 

 

10-15km schaffe ich in 10-15min mit dem Kfz, kostet etwa 60min am Tag oder 5h in der Woche (E-Bike). Plus durchnässt bei schlechtem Wetter und verschwitzt bei etwas Anstrengung. Ich fahre auch gerne mit dem Rad (ohne E), aber ich mache mich davon nicht abhängig, es immer nutzen zu müssen.

 

Gruß

 

Gravitar

Kommt halt auf die jeweilige Situation/Strecke drauf an.

Ich brauche für 17 km mit dem Auto, zu den Zeiten in denen ich wenn dann fahre, ca. 25 Minuten. In den Hauptverkehrszeiten sicherlich spürbar mehr.

Für die gleiche Wegstrecke mit dem E-Bike ca. 50 Minuten. Ist mehr als akzeptabel für mich :-<9

Vor allem kriegt ich den Kopf da wesentlich besser frei als mich dann mim Auto auch noch in den Berufsverkehr zu stürzen

 

Die Frage ist halt:

 

Was machst du mit der gewonnenen Zeit ? Mit dem Auto dann ins Fitness-Studio ? :-)

 

Verschwitzt war ich da noch nie, durchnässt zum Glück auch nicht. Abgesehen von den Finanzen die mir persönlich noch egal sind (10-15 km sind für ein Auto nunmal Kurzstrecke, für die Haltbarkeit also schlicht und einfach alles andere als förderlich...selbst wenn die Temperaturanzeige dir einfach 90°C Kühlmitteltemperaur anzeigt. Öle, Teile... sind da mit sicherheit noch nicht auf Betriebstemperatur. Sprich: Ein Ölwechsel sollte da auch eher zweimal im Jahr angesagt sein).

 

Ob eine Abhängikeit besteht ? Kommt eben drauf an ob der TE die Möglichkeit hat im HO zu arbeiten, wie es mit der familie aussieht (ein Fahrzeug wäre ja vorhanden. Vielleicht passen die Arbeitszeiten zusammen und die Strecke auch noch), ÖPNV scheint ja prinzipiell beim TE auch möglich zu sein.

 

Muss er sich aber slebst beantworten

30.11.2023 15:03    |    fernQ

@NeuerBesitzer Gerade das Thema Kurzstrecke würde für Elektroauto sprechen (wenn schon nicht Elektrofahrrad ;-)), das war einer der Gründe, warum ich da drüber überhaupt nachgedacht habe. Home Office geht auch ab und zu. Aktuell nutze ich das wenig, aber einen Tag pro Woche kann ich bestimmt einrichten. ÖPNV hängt viel davon ab, wie die neuen Werksbuslinien umgesetzt werden, da bin ich sehr gespannt drauf. Wenn ich mehr als zweimal pro Monat (im Sommerhalbjahr) mit dem Pedelec (25 km/h max) fahre, wird dessen Nachfolger vielleicht irgendwann dann doch ein S-Pedelec (45 km/h), wer weiß.

 

Nach etwas Überlegen und eurem input sehe ich aktuell noch immer als Favorit: Ein Elektroauto (sagen wir mal mittelgroß), aber Pendeln mit ÖPNV (+ ab und zu Rad). Da es aber noch ein gutes Jahr hin ist, bis es konkret wird, kann sich das noch ändern, das ist mir bewusst. Ich bin auch ganz offen und entspannt, kein Zeitdruck. Interessiere mich ja für Autos und beschäftige mich gerne mit solcherlei Themen.

30.11.2023 15:25    |    NeuerBesitzer

Zitat:

@fernQ schrieb am 30. November 2023 um 15:03:24 Uhr:

@NeuerBesitzer Gerade das Thema Kurzstrecke würde für Elektroauto sprechen (wenn schon nicht Elektrofahrrad ;-)), das war einer der Gründe, warum ich da drüber überhaupt nachgedacht habe. Home Office geht auch ab und zu. Aktuell nutze ich das wenig, aber einen Tag pro Woche kann ich bestimmt einrichten. ÖPNV hängt viel davon ab, wie die neuen Werksbuslinien umgesetzt werden, da bin ich sehr gespannt drauf. Wenn ich mehr als zweimal pro Monat (im Sommerhalbjahr) mit dem Pedelec (25 km/h max) fahre, wird dessen Nachfolger vielleicht irgendwann dann doch ein S-Pedelec (45 km/h), wer weiß.

 

Nach etwas Überlegen und eurem input sehe ich aktuell noch immer als Favorit: Ein Elektroauto (sagen wir mal mittelgroß), aber Pendeln mit ÖPNV (+ ab und zu Rad). Da es aber noch ein gutes Jahr hin ist, bis es konkret wird, kann sich das noch ändern, das ist mir bewusst. Ich bin auch ganz offen und entspannt, kein Zeitdruck. Interessiere mich ja für Autos und beschäftige mich gerne mit solcherlei Themen.

Also wenn du, Stand jetzt, eher planst mit dem ÖPNV zu pendeln würde ich noch abwarten. Der Markt für E-Autos kommt so gesehen ja gerade etwas in Schwung. Ob da schon 2024 was für dich dabei ist oder vielleicht wirklich erst 2025...wird sich zeigen.

 

Freunde dich dann aber eher mit einem chinesischen Hersteller an. Den mittelpreisigen Markt werden hiesige Hersteller (VW vielleicht mal ausgenommen) nicht mehr bedienn können und auch nicht wollen da die Margen zu gering sind.

 

Für mich kämen im Moment nur zwei Modelle in Betracht (aber Geschmäcker (und auch Anforderungen) sind verschieden):

Porsche Taycoon Sport Tourismo oder Mercedes EQE

 

Das sind aber nunmal Modelle die mich sagen lassen: Wirtschaftlich unvernünftig (da eben immer noch Gebrauchsgegenstand) und damit für mich raus.

 

Was mir noch fehlt sind klassische Kombis. Da muss man sich aber wohl eh von verabschieden. Sind auf dem Weltmarkt keine wirklichen gefragten Karroserieformen und die zeiten in denen ein Hersteller für den hiesigen Markt entwickelt sind vorbei. Und mit SUV kann ich mich einfach nicht anfreunden :-)

30.11.2023 15:29    |    Swissbob

@FernQ Wieviel Watt mach deine PV beim jetzigen Wetter.

 

Entschuldige das OfT, bin aber ein wenig neugierig:)

30.11.2023 15:56    |    StefanLi

Zitat:

@Gravitar schrieb am 30. November 2023 um 12:53:10 Uhr:

 

[...]

 

Ist ja leider bei 98% der Bevölkerung eher nicht so und auch ziemlich teuer derzeit in der Gestehung. Mich kostet das etwa 20 Jahre Strombezug (den man ja auch nicht völlig aufgibt mit PV und weiter im Winter nutzt und sogar noch Grundgebühren berappt), wenn der Strom absehbar günstiger werden sollte, dauert es sogar noch mehr Jahre bis zur Amortisation. Trotzdem ein sinnvolles Hobby....

 

[...]

Gruß

 

Gravitar

Es ist nicht einfach bei Dir geschätzte, geglaubte oder belegte Fakten zu unterscheiden. Zur Einordnung:

 

Auf 2,6 Mio Dächern in Deutschland ist eine PV-Anlage installiert (Fakt 31.12.22). Das wären ca. 6,5% aller Haushalte, wenn es nur ein Dach für einen Haushalt gäbe. Man müsste mal die PV-Anlagen rausrechnen, die den Privathaushalten nicht direkt zur Verfügung stehen, die Zahl ist mir nicht bekannt. Aber über den Daumen schätze ich mal, dass ca. 2 Mio auf Ein- und Zweifamilienhäuser stehen und dort lokal genutzt werden. Also ist Deine 98% der Bevölkerung weit weg vom realen Bild.

 

Darüber hinaus ist es insgesamt auch ganzjährig kein schlechtes Modell. Bei 6-8 Cent EE-Vergütung, die es für Neuinstallationen in den letzten Jahren gab und einem Preis von knapp 1.000 € / kWp, rechnet sich die Anlage idR. binnen 8 Jahren ohne PV fürs Auto als Surrogat für Stadtstrom einzusetzen. Mit Stadtstrom bin ich aktuell leicht unterhalb von Kosten für einen Diesel - berichten viele User hier und auch der ADAC hat das wohl kürzlich in einer Studie nochmals dargelegt. Mit PV bin ich im Verbrauch im Jahresmix ca. 50% noch günstiger dabei.

 

Dabei sehen wir nur den Status Quo in den Kosten, wollen aber dynamisch über Jahre die Erträge sehen. Die Kosten für den Eigenstrom steigen nicht mehr. Der Strom aus dem Netz dürfte -ohne noch nicht bekannte Veränderungen- sich eher günstiger entwickeln als fossiler Kraftstoff. Allein wegen der zukünftig weiter steigenden Co2 Abgaben.

 

Also ist es nicht nur ein sinnvolles Hobby für Nischenmenschen, sondern ein über die Breite der Bevölkerung nutzbares und genutztes Element zur Umwelt- und Portmoneeschonung.

30.11.2023 16:07    |    Blechbuex

Zitat:

@StefanLi schrieb am 30. November 2023 um 15:56:36 Uhr:

 

Also ist es nicht nur ein sinnvolles Hobby für Nischenmenschen, sondern ein über die Breite der Bevölkerung nutzbares und genutztes Element zur Umwelt- und Portmoneeschonung.

Wahrscheinlich wird man auch hier in der Luft zerissen wenn man anderer Meinung ist :-)

30.11.2023 16:28    |    Gravitar

Zitat:

@StefanLi schrieb am 30. November 2023 um 15:56:36 Uhr:

Es ist nicht einfach bei Dir geschätzte, geglaubte oder belegte Fakten zu unterscheiden. Zur Einordnung:

 

Auf 2,6 Mio Dächern in Deutschland ist eine PV-Anlage installiert (Fakt 31.12.22). Das wären ca. 6,5% aller Haushalte, wenn es nur ein Dach für einen Haushalt gäbe. Man müsste mal die PV-Anlagen rausrechnen, die den Privathaushalten nicht direkt zur Verfügung stehen, die Zahl ist mir nicht bekannt. Aber über den Daumen schätze ich mal, dass ca. 2 Mio auf Ein- und Zweifamilienhäuser stehen und dort lokal genutzt werden. Also ist Deine 98% der Bevölkerung weit weg vom realen Bild.

 

Darüber hinaus ist es insgesamt auch ganzjährig kein schlechtes Modell. Bei 6-8 Cent EE-Vergütung, die es für Neuinstallationen in den letzten Jahren gab und einem Preis von knapp 1.000 € / kWp, rechnet sich die Anlage idR. binnen 8 Jahren ohne PV fürs Auto als Surrogat für Stadtstrom einzusetzen. Mit Stadtstrom bin ich aktuell leicht unterhalb von Kosten für einen Diesel - berichten viele User hier und auch der ADAC hat das wohl kürzlich in einer Studie nochmals dargelegt. Mit PV bin ich im Verbrauch im Jahresmix ca. 50% noch günstiger dabei.

 

Dabei sehen wir nur den Status Quo in den Kosten, wollen aber dynamisch über Jahre die Erträge sehen. Die Kosten für den Eigenstrom steigen nicht mehr. Der Strom aus dem Netz dürfte -ohne noch nicht bekannte Veränderungen- sich eher günstiger entwickeln als fossiler Kraftstoff. Allein wegen der zukünftig weiter steigenden Co2 Abgaben.

 

Also ist es nicht nur ein sinnvolles Hobby für Nischenmenschen, sondern ein über die Breite der Bevölkerung nutzbares und genutztes Element zur Umwelt- und Portmoneeschonung.

Danke für die Info, ich habe noch mal nachgelesen und bin dankbar für deine Richtigstellung, die mir so nicht bekannt war. Da es aber auch 20 Haushalte unter einem Dach gibt, kommen wir ziemlich sicher deutlich unter die 6,5%, aber wohl auch deutlich über meine 2%. ich sehe zusätzlich viele PV Anlagen kommerzialisiert auf Firmendächern, Bauernhöfen/Schuppen u.ä. wo sie den Betroffenen nur eingeschränkt eigenen Verbrauch senken helfen und mit der Einspeisevergütung profitabel sein müssen. Meine Angebote derzeit sind auch fix und fertig deutlich teurer als 1.000Euro/kwp, und das selbst ohne Speicher, der bei mir unabdingbar wäre, da nie jemand zu Hause ist, wenn die Sonne scheint. Auch das Kfz wäre fast ausschließlich bei Dunkelheit daheim, laden mit Sonne wird so schwer (evtl. mal einen Tag am WE). Mein errechneter Eigennutzungsanteil wäre somit deutlich unter 40%, was eine Amortisation nicht unbedingt rentabler macht. Aber ansonsten hast du ein paar Kenntnisse aufgefrischt und korrigiert, danke dafür...

 

Gruß

 

Gravitar

30.11.2023 18:24    |    _RGTech

Egal wie man die Zahlen dreht, aber

Zitat:

@StefanLi schrieb am 30. November 2023 um 15:56:36 Uhr:

ca. 6,5% aller Haushalte

ist NICHT

Zitat:

@StefanLi schrieb am 30. November 2023 um 15:56:36 Uhr:

ein über die Breite der Bevölkerung nutzbares und genutztes Element

!

30.11.2023 19:47    |    fernQ

@NeuerBesitzer Chinesische Hersteller sehe ich etwas kritisch, aber n nicht wegen der Fahrzeuge, sondern aus rein politischen Gründen. Leider gehört da auch Polestar dazu...

 

@Swissbob Gerade ganz einfach, 0 kWh, wie das so ist, wenn Schnee liegt :-D Ab Mitte November bis Januar oder Februar kommt sicher kaum was dazu. Anfang November war noch okay, so dass es insgesamt rund 135 kWh diesen Monat waren. Ist immerhin ein halber Monatsverbrauch, ungefähr. Habe auch nur eine mittelgroße Anlage, ca. 8 kWp, unser Dach ist eher klein (unter anderem wegen der Dachterrasse). Insgesamt war das Jahr bisher deutlich besser, als in den Prognosen vor Installation der Anlage.

 

Ansonsten, ob sich PV lohnt, oder nicht, mag jeder für sich selbst berechnen und entscheiden.

30.11.2023 20:00    |    NeuerBesitzer

Im Prinzip sehe ich "chinesische Autos" auch kritisch. Vor allem im Bezug auf Assistenz-Systeme aber natürlich auch aus "politischen Gründen".

Aber wie geschrieben: Im Mittelpreisigen Segment, vor allem dann bei Einbeziehung des Preis-/Leistungsverhältnis, wirst um dirse nicht herum kommen.

Mercedes "will" keine "Brot und Butter-Autos" unterhalb der E-Klasse mehr bauen und andere hiesige Hersteller auch eher nicht. Wenn so offen auch noch nicht kommuniziert.

Wie sich die Marke Opel behaupten kann wird man sehen. VW ächzt auch unter den zu geringen Margen in den Fahrzeugklassen.

 

Ergo: Entweder du wirst viel Geld ausgeben um ein hochpreisiges "Premium"-Auto zu kaufen oder lässt dich auf die chinesischen Hersteller ein.

 

Rein vom Design haben die schon gut aufgeholt. Bei der Batterietechnik quasi weit voraus. Wenn sie noch die Assistenten in den Griff bekommen und für den hiesigen Markt etwas weniger "BlingBling" machen muss man leider sagen dass unserer Hersteller zu lange geschlafen haben.

 

Vielleicht kommen auch noch Mittelklassewagen "unserer" Hersteller. Produziert werden die aber bestimmt nicht mehr hiet

30.11.2023 23:08    |    braunan

Habe einen ähnlichen UC und bin super froh, dass ich Elektro habe.

Wenn man zu Hause laden kann: ideal.

 

Fahr mal einen i5 o.ä., dann ist das wohl durch. Was auch (preislich) super interessant ist, sind gebrauchte EVs.

Dann v.a. im Top-Premium Segment, weil die 3. oder 4. Autos waren und praktisch neu sind (Taycan etc.)

01.12.2023 10:26    |    fernQ

@NeuerBesitzer Ein bisschen setze ich in Sachen bezahlbare Elektromobilität da auf die anderen asiatischen Hersteller aus Japan und Südkorea. Hyundai zum Beispiel baut auch Fahrzeuge, die ich ganz interessant finde.

 

@braunan Was fährst du selbst denn, wenn ich fragen darf? Gebrauchtkauf werde ich mir sicher auch wieder überlegen, ist definitiv eine Option.

01.12.2023 13:24    |    braunan

Zitat:

@fernQ schrieb am 1. Dezember 2023 um 10:26:52 Uhr:

@braunan Was fährst du selbst denn, wenn ich fragen darf? Gebrauchtkauf werde ich mir sicher auch wieder überlegen, ist definitiv eine Option.

Taycan T und X5 50e

01.12.2023 21:39    |    fernQ

@braunan SUV gefallen mir persönlich nicht, aber der Taycan ist schon schick, wenn auch vom Volkswagenkonzern. Aber ist in dem Fall egal, denn auch als Gebrauchtwagen liegt der deutlich über dem, was ich für ein Auto ausgeben möchte.

03.12.2023 11:19    |    joe_e30

Ich habe C gewählt, da ich auch denke dass sich bei den E-Autos noch einiges tut.

 

15km würde ich auch lieber mit eigenem Auto fahren, bin früher auch 20km Wegstrecke 2x täglich mit dem Zug + 1h Laufen, aber das waren andere Zeiten. Die Bedürfnisse der Frau wurden nicht erläutert, oder ich habs überlesen, da gehen ich mal von Einkauf aus. Das bekommt man mit einem Auto hin.

 

Im Zweifel die Entscheidung warten lassen bis zum Arbeitsstellenwechsel.

 

Eigene PV verlockt natürlich für Variante D. Muss man einfach mal durchrechnen, vielleicht auch mit Abschreibung auf die Nutzungsdauer etc.

03.12.2023 14:57    |    jennss

Wie viel Euro stehen denn zur Verfügung?

j.

03.12.2023 16:42    |    nobrett

Zitat:

@fernQ schrieb am 30. November 2023 um 19:47:21 Uhr:

@NeuerBesitzer Chinesische Hersteller sehe ich etwas kritisch, aber n nicht wegen der Fahrzeuge, sondern aus rein politischen Gründen. Leider gehört da auch Polestar dazu...

Ich weiß dass man das auch anders sehen kann, aber Polestar ist eine europäische Marke mit chinesischen Eigentümern. Das Headquarter ist in Schweden. Der PS2 wird in China produziert, enthält aber viele Teile europäischer Zulieferer. Der PS3 wird dann ich glaube in USA gebaut werden.

 

Geely hält Anteile an Mercedes, BMW lässt den Mini in China fertigen, Smart gehört zu Geely,… Die Grenzen zerfließen. In Groß Britannien werden heute mehr Autos gefertigt als zu den Glanzzeiten der britischen Automobilindustrie, nur sind die Firmen nicht mehr in britischer Hand, sondern gehören zu ausländischen Konzernen.

05.12.2023 08:25    |    fernQ

@joe_e30 Klar, ich überstürze nichts. Mache mir nur langsam Gedanken dazu und beobachte mal, was es so gibt auf dem Markt, oder was dazu kommt.

 

@jennss Gute Frage, das habe ich noch nicht festgelegt. Kommt auch drauf an, ob Neu- oder Gebrauchtkauf, oder Leasing, ... Bei Gebrauchtwagen habe ich gerne so drei Jahre alte Autos gekauft, um die Hälfte des Neupreises (das ist heute wohl anders, ich weiß). Am Liebsten nicht mehr als 40 oder 50.000 - da wäre NeuKAUF bei Elektro nach meinem Geschmack definitiv nicht drin, würde ich sagen.

 

@nobrett Als Joint Venture sehe ich Polestar/Geely schon chinesisch. Aber klar, kann man geteilter Ansicht sein.

05.12.2023 10:45    |    jennss

Ein ID.4 oder Enyaq mit 286 PS und ca. 550 km nach WLTP fängt bei ca. 44000 € (nach Abzug der Umweltprämie) an, plus ggf. Extras, minus Rabatt. Finde den schon sehr ordentlich. Ein i4 könnte mit viel Rabatt und wenig Extras auch unter 50000 € bleiben.

j.

05.12.2023 14:09    |    fernQ

@jennss Hatte es glaube ich schon mal erwähnt, ich mag VW nicht sonderlich, und möchte den Konzern eher meiden. Bei einem geschenkten Taycan könnte ich schwach werden, sonst eher nein ;-) Beim i4 komme ich (trotz nur mittlerem Motor) auf um die 75.000 Euro, hm. Weniger wollte ich nicht in der Konfiguration haben. Auch Kia oder Hyundai liegt bei mir meist über 60.000, das wäre mir wahrscheinlich zu viel bei einem Kauf. Mit Leasing und solchen Dingen habe ich mich noch nicht näher befasst.

05.12.2023 15:24    |    jennss

Beim i4 35 gibt es hohe Rabatte, ebenso beim iX1 AWD. Sind Verbrenner in dieser Klasse nicht genauso teuer wie E-Autos?

Ich hatte in meinem Blog vor einiger Zeit einen Artikel mit E-Autos für ca. 45000 €.

j.

05.12.2023 19:23    |    jennss

https://www.motor-talk.de/.../e-autos-bis-ca-45000-t7541824.html

Hier die Auswahl der E-Autos bis 45000 €.

j.

05.12.2023 22:15    |    jennss

Evtl. würde ich auch den gebrauchten Mercedes EQE in Betracht ziehen. Den gibt es als Jahreswagen ab etwa 50000 €. Der hat dann vielleicht 10000 km runter, aber immer noch 240000 km Akkugarantie, während andere Neuwagen nur 160000 km bieten. Naja, ich denke, andere schaffen die 250000 km der EQE-Garantie sicher auch, aber es garantiert zu haben, ist doch nicht schlecht :).

https://traumsterne.mercedes-benz.de/fahrzeugesuche?...

j.

05.12.2023 23:49    |    fernQ

@jennss Danke, habe deine Liste mal angeschaut. Drei Kandidaten finde ich nicht verkehrt, Astra, 308 und Ioniq 6. Letzterer liegt aber eher bei rund 65.000 Euro mit entsprechender Ausstattung. Aber alle drei habe ich im Entwurf für Teil Zwei des Artikels aufgenommen :-) EQE steht dort auch schon, aber da bin ich schnell in astronomischen sechsstelligen Bereichen, glaube auch gebraucht ist nur der dann noch viel zu teuer.

07.12.2023 00:27    |    jennss

07.12.2023 09:31    |    fernQ

@jennss Bis 60.000 Euro gibt es da fünf EQE 350 (weniger wollte ich nicht - meine 340 PS aktuell sind zwar nur Verbrenner-PS, aber so weit drunter wollte ich nicht gehen, wenn es die Option dazu gibt). Mit 360°-Kamera sind es noch vier, die wären dann vom Exterieur (zwei davon sind weiß, die einzige Farbe, die mir gar nicht gefällt an Autos), Interieur etc. noch mehr oder weniger große Kompromisse - und das für rund 54.000 Euro... geht ja schon beim Hyperscreen los, den ich richtig unschön finde :-/. Nein, ich glaube, der EQE passt mir nicht richtig.

 

Neu läge der EQE 350, wie ich ihn mir vorstellen könnte, auch bei happigen 103.000 Euro. Puh.

07.12.2023 21:40    |    jennss

Welchen Benziner würdest du am ehesten nehmen?

j.

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