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11.04.2021 14:41    |    Thilo T.    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: 5 (KJ), Ibiza, Seat, Seat Ibiza FR 1.5 TSI Evo

Seat Ibiza schlechtes Tragbild Bremsscheibe hintenSeat Ibiza schlechtes Tragbild Bremsscheibe hinten

Sooo, der erste TÜV Termin stand an und tata: der Ibiza kam bis auf eine kleine Beanstandung durch :D.

Bemängelt wurde das Tragbild der hinteren Bremsscheiben.

Das scheint nach meinen Recherchen und eigenen Erfahrungen ein typisches VAG Problem zu sein.

Wir hatten dasselbe Thema beim Skoda Octavia Combi RS 2.0TSi Bj. 2017 und haben es aktuell auch beim Seat Leon ST Cupra 300 4drive Bj. 2020 (Klick):(.

Beim Ibiza tangiert mich das nicht so sehr wie beim Leon.

Zum einen, weil der Ibiza gekauft ist und es daher keine Probleme bei einer Rückgabe gibt.

Und zum anderen, weil der Ibiza eine klassische Handbremse hat, die ich jetzt öfter einsetzen werde ;).

Auch beim Octavia konnte ich die Scheiben damit wieder einigermaßen plan bekommen.

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11.04.2021 15:08    |    Lumpi3000

VAG hat Probleme mit den Bremsen? Das ist ja was ganz neues.

 

Mein Beileid!


11.04.2021 15:28    |    hansi2004

Das Tragbild zeigt, dass die Bremsen hinten nicht richtig mitbremsen.

Da hilft nur, alles peinlich sauber machen. Ggf. sind die Führungen der Beläge im Sattel voller Rost.

Das ist aber kein VAG-Problem sondern ein grundsätzliches Problem der Pflege der Bremsen!


11.04.2021 15:31    |    gato311

Vor allem der Pflege von weitgehend unbenutzten Bremsen.

Schau Dir mal auf der Straße den Zustand z.B. bei den ach so zuverlässigen Japanern an, wenn sie dann doch mal Scheibe hinten haben.

 

Und von Teslas brauchen wir mal gar nicht reden.


11.04.2021 15:36    |    Twinni

Eine "klassische Handbremse" bremst aber nicht mit der Bremszange der Scheibenbremse, sondern mit einer zusätzlichen Trommel. Das dürfte keine Auswirkungen auf das Tragbild haben. Einfach mal aus höherer Geschwindigkeit etwas beherzter bremsen. Die Aufzählung der vielen Autos mit demselben Problem lässt hier ja einiges an Zurückhaltung vermuten. ;)


11.04.2021 15:36    |    ballex

Zitat:

gato311 schreibt:

Vor allem der Pflege von weitgehend unbenutzten Bremsen.

Schau Dir mal auf der Straße den Zustand z.B. bei den ach so zuverlässigen Japanern an, wenn sie dann doch mal Scheibe hinten haben.

 

Und von Teslas brauchen wir mal gar nicht reden.

Warum brauchen wir da nicht reden? Die Bremsen (von Brembo) an unserem Model S sehen auch nach zig tausend km aus wie neu...beim Vorgängerfahrzeug war es ebenso. Richtig ist, dass man hin und wieder - insbesondere nach Regenfahrten - bei BEV/PHEV bewusst die Scheiben trockenbremsen sollte, weil sie aufgrund der Rekuperation wenig beansprucht werden. Befolgt man diese einfache Regel, wird man sehr(!) lange Freude an den Bremsen haben.

 

Von den Bremsen an unseren früheren VW und Audi war ich hingegen in der Tat auch nicht überzeugt, gerade hinten sahen die vom letzten A3 (8VA) nicht gut aus. Die von Mercedes waren da besser...dafür haben sie gequietscht.


11.04.2021 15:36    |    golfi33

Ich frage mich was das Tragbild mit der Bremsleistung zu tun hat. Als Laie sehe ich nur eine größere Aufstandsfläche zwischen Backen und Scheiben, d.h. ich brauche weniger Kraft für gleiche Bremsleistung?

Meine Bremsscheiben hinten sehen katastrophal riefig aus. Die Messwerte bei der Bremsprüfung beim TÜV waren aber gut, wurde mir auf Nachfrage bestätigt. Trotzdem nervt mich jeder mit der Optik.

Falls jemand einen link zu einer technisch richtigen Erklärung zum Zusammenhang zwischen schlechtem Tragbild und Bremsleitung hat, wäre es nett das hier zu posten.


11.04.2021 15:49    |    Thilo T.

@Twinni: Du hast aber schon gelesen, was das für Fahrzeuge sind, oder ;)? Ich fahre sportlich (meine Frau auch) und entsprechend bremse ich auch mal härter oder länger.

Unsere Vorgängerfahrzeuge haben diese Problematik auf jeden Fall nicht gehabt.

 

Die Bremsleistung ist vollkommen ok. Ärgerlich kann das Tragbild bei Leasing Rückgaben oder dem Verkauf werden.


11.04.2021 16:25    |    Tomelino

Typisch VAG ist hier nichts. Schlecht recherchiert...


11.04.2021 16:42    |    gato311

Beim Leon ST kannste reinhacken, wie Du willst. Wenn hinten keine Zementsäcke bei Rennstreckenbetrieb drinliegen, liegt da kaum Bremslast an und da wird auch nichts so heiß, dass es eine ausreichend dimensionierte Trommelbremse wirklich in irgend einer im Straßenverkehr (selbst unter Nichtbeachtung aller Regeln) reproduzierbaren Form an die Grenze zu bekommen wäre. Selbst die Allradversion ist noch hinreichend leicht hinten.


11.04.2021 17:02    |    _RGTech

@golfi33 : Die Bremsbalance ist bei den meisten Fahrzeugen zum Großteil vorne angelegt. Eine zuerst blockierende Hinterachse würde nämlich zu einem ausbrechenden Fahrzeug führen. Wenn nun die vorderen Bremsscheiben die Hauptbremskraft aufnehmen, werden die hinteren nur wenig bis fast gar nicht beansprucht - was dazu führt, dass die einfach nicht gescheit freigeschliffen werden von Rost, Dreck, und was sonst noch so Riefen reinzieht.

Resultat: hintere Bremsscheiben sehen meistens aus wie Sau. Und manchmal so schlimm, dass dann auch die Bremsleistung auf dem Prüfstand nachlässt, was bei der HU dann Probleme macht.

 

Ich bin jedenfalls froh, winters jetzt wieder Trommeln zu fahren :) Die sind soweit dicht und sehen von außen immer gleich aus...


11.04.2021 17:52    |    Kokomiko2012

Das kenne ich schon, seit dem ich einen Golf V gekauft hatte. Beschert den Werkstätten unendlich viel Geld, deshalb wird da auch nichts gemacht. War übrigens beim Mazda 6 genauso. Die Technik bleibt zugunsten des Werkstättenumsatzes stehen.


11.04.2021 19:07    |    Goify

Altes Leiden der unnötigen Hinterradbremse frontgetriebener Fahrzeuge. Mein Privatauto hat hinten auch Trommeln und die Funktionieren seit 16 Jahren dadellos (brauchten nicht mal neue Bremsbacken).

Aber ich kenne die Probleme seit dem Golf 3 mit hinteren Scheiben. Wenigstens konnte man da mit der Handbremse freibremsen, wie bei meinem Firmen-Polo aktuell auch.

 

Mal kurz zum Verständnis: Mein Polo hat eine Gewichtsverteilung von 70/30. Beim starken Bremsen hebt die Hinterachse fast ab. Also kann es nur einen Grund geben für eine Bremse an der Hinterachse: Die Funktion von ESP in Kurven. Wären da zwei kleine Trommeln nicht viel sinnvoller?


11.04.2021 19:10    |    Lumpi3000

Zumindest wären die Trommeln für den Normalverbraucher verschleißärmer bzw wartungsärmer. Leider bekommt man ja auch schon seit Jahren erzählt Trommelbremsen wären veraltet und schlecht ...

Bin mir sicher, dass die Hersteller deshalb dazu übergangen sind auch bei kleineren Fahrzeugen Scheiben zu verbauen.


11.04.2021 20:03    |    Dirk124

Ich hatte ein ähnliches Bild beim Subaru meiner Frau. Nun bremst sie fast garnicht und ist als Wanderdüne unterwegs.

Ich habs auch nicht geschafft, durch forciertes Bremsen die Scheiben wieder blanker zu bekommen.

Jetzt habe ich vorn und hinten die Belege gewechselt und die originalen interessenhalber durch Textar ersetzt.

Beim Wechseln waren hinten die Führungen auch nicht sonderlich verschmutzt.

Schon nach dem Einbremsen der ersten Probefahrt wurden die Scheiben hinten wieder blanker.

Obs nun am Neueinsetzen oder den Textar liegt, kann ich nicht sagen. Der Effekt ist aber da. Fest steht, dass gefühlt die Textar auch besser greifen.

 

Dirk


12.04.2021 11:28    |    woife199

Kenne das Problem. Aber VAG Typisch?

Ich kenne es von 3 BMW's nicht, dass die hinteren Bremsscheiben so aussehen.

Der 2017er Passat hat aber das Problem.

Der 2002 A4 hatte es in 12 Jahren nicht.

Und alle Fahrzeuge haben das identische Fahrprofil.

Ich denke eher das es an der Qulität der Scheiben/Beläge liegt.


12.04.2021 11:33    |    gato311

Bei unserem F30 335iX ist das Verschleißbild hinten auch OK. Dafür ist die Bremse aber lange vor der vorderen Festsattel 4 Kolben Brembo runter.

 

Ich finds aber irgendwie blöd, das Thilo hier 2 Paralleldiskussionen (einmal Ibiza, einmal Leon) gestartet hat. Bin da zuerst drauf reingeflogen und wunderte mich, warum da plötzlich das, was ich hier geschrieben hatte nicht mehr stand...

 

https://www.motor-talk.de/.../...ch-beim-seat-leon-cupra-t7078666.html


12.04.2021 11:51    |    the_WarLord

Entsteht halt beim zu zaghaften fahren. Solche Bremsen brauchen des Öfteren (eigentlich immer) richtig eine auf den Deckel, damit die uneingeschränkt funktionieren.

 

Schlechte Bremsbalance...


12.04.2021 13:27    |    Goify

Aber "eine auf den Deckel" sorgt für unnötigen Reifenverschleiß. Zaghaft zu fahren ist ja das, was einem immer gepredigt wird und man soll statt zu bremsen immer nur ausrollen lassen.


12.04.2021 13:38    |    gato311

Nen bissl Korrosion auf der Scheibe reibt Dir viel mehr runter.

 

Bei mir hatte ich z.B. beim Seat Mii mit der "Haudraufmethode" auch nach 145000 km noch über 3mm auf den Beläge an der dünnsten Stelle.

Und die neuen sind mit jetzt knapp 214000 auch noch fast wie neu.


12.04.2021 20:06    |    the_WarLord

"Aber "eine auf den Deckel" sorgt für unnötigen Reifenverschleiß. Zaghaft zu fahren ist ja das, was einem immer gepredigt wird und man soll statt zu bremsen immer nur ausrollen lassen."

 

Das Problem kenn ich nur zu gut. Musste letztes Jahr 15 Jahre und 100.000 km alte Hinterradbremsen austauschen, da Gammelrand. Die vorderen Beläge haben auch noch gut Fleisch drauf, obwohl die Bremse als nicht besonders standfest verschrien ist...


13.04.2021 10:49    |    RomanL

Das Vergammeln und riefig-Werden ist auch bei Trommeln nicht anders - nur nicht so sichtbar. Am besten einfach mal den Kofferraum mit ein paar Gewichten bestücken und eine Woche so kutschieren, dann stimmt die Optik wieder...

 

Apropos Trommel vs. Scheibe: Schaut Euch mal das Dosier- und Blockierverhalten der beiden Bremstypen an! Dann wird es ganz einfach ersichtlich, was wofür geeignet ist und was nicht. Trommeln sind beim Thema ESP/ABS deutlich unterlegen gegenüber der Scheibe - das ist auch der Grund für den Wechsel der Bauweisen seit etwa 2000. ABS funktioniert auch mit Trommeln noch ganz gut, hingegen Berganfahrassistenten und ESP nicht so optimal. Handbremse geht mit der Trommel natürlich deutlich besser, aber es muß am Ende halt immer ein Kompromiß zwischen den Funktionen gefunden werden. Am teuersten (und wartungstechnisch schlechtesten) sind Lösungen mit beiden Systemen - allerdings hat es ja einen technischen Grund, warum man sowas trotzdem bastelt...(siehe zuvor)...

 

Gruß

Roman


13.04.2021 10:51    |    Goify

Zitat:

Am besten einfach mal den Kofferraum mit ein paar Gewichten bestücken und eine Woche so kutschieren, dann stimmt die Optik wieder...

Ok, du musst sehr alt sein. Den lastabhängigen Bremskraftregler, der an der Hinterachse per Ventil steuert, kenne ich seit den frühen 80ern nicht mehr.


13.04.2021 11:17    |    RomanL

Na dann schau mal unter die Autos drunter...da ist noch erstaunlich viel "altes Gerümpel" dran... :-) Meine Kandidaten sind nahezu alle aus 2003-2018, also ganz bestimtm keine Fossilien.

 

Das hat übrigens nix mit lastabhängiger Bremskraftverstellung zu tun, sondern mit elektronischer Regelung innerhalb des Bremskreises. Aber das brauch ich sicherlich einem "modernen Schrauber" nicht expliziter erläutern. Das weiß der garantiert schon :-)

 

Gruß

Roman

 

 

EOT


13.04.2021 14:24    |    1997er-986er

Mal ne Frage: Was tun, wenn Scheibenbremsen quietschen? Aber nur wenn Sie warm sind. Sollte das eine Fachwerkstatt/ein Autohaus nicht generell in den Griff bekommen das "Problem" bzw. Bremsenquietschen? Dank vorab. DL


13.04.2021 17:32    |    the_WarLord

Lässt sich in der Regel durch das brechen der Kanten beheben, wenn neue Beläge auf einer bereits benutzten Scheibe fährt.

 

Ansonsten das schmieren der Anlageflächen der Beläge an Bremssattel und Kolben mit einem passenden Schmierstoff (Plastilube, Keramikpaste).


13.04.2021 17:50    |    gato311

Zwischen bremsbelag und Kolben kann man noch anti-quietsch-paste auftragen ganz dünn. Das gleiche gilt für die Führungen der Bremsbeläge.


13.04.2021 21:37    |    _RGTech

Gibt auch Anti-Quietsch-Pads. Alles hat mal mehr und mal weniger Erfolg.

 

Gegen mein Quietschen bei langsamer Tiefgarageneinfahrt hab ich bisher noch gar nichts gefunden, aber vermutlich ist das mit den nächsten hinteren Bremsscheiben erledigt. Da hab ich letztes Mal - weil die Werksteile nach 4 Jahren eben wieder riefig waren - die billigsten genommen*. Aus der Denke, dass wenn ich schon Wegwerfware montiere, dann muss die auch nicht teuer sein.

Nun quietscht's eben seit 2009... :D

 

 

Was bei mir das Tragbild positiv beeinflusst: ich bremse nach einer Autowäsche (die grundsätzlich bei kaltem Auto durchgeführt wird, also vor der Autobahn und nicht danach) auf dem Heimweg immer spät und dann kräftiger. Nicht so, dass mir der Kofferrauminhalt ins Genick springt, aber schon dass die hinteren Bremsen ein paar Meter mitarbeiten müssen.

Das hilft auch gleich gegen Flugrost. Nur das gelegentliche Kantenbrechen nimmt's einem nicht ab.

 

 

 

* = Scheiben von Zimmermann, Beläge von Jurid, knapp die halben Preise gegenüber Werk. Da muss man halt irgendwas in Kauf nehmen.


14.04.2021 11:11    |    XTino

Schade das es keine Gullideckelfelgen mehr gibt. Da nässt die Bremse bei Regen nicht so sehr durch.


14.04.2021 11:58    |    _RGTech

Njaa, dafür trocknet sie auch weniger schnell, wird schlechter gekühlt, und Salz wird nicht so schnell runtergespült.

 

Aerodynamisch hatten die aber schon Vorteile.


14.04.2021 15:05    |    Goify

Gibt es doch längst wieder: https://www.paul-parts.com/.../A29340102005X26-4.jpg

Sieht zwar anders aus, aber die Öffnungen sind kleiner als bei einer Stahlfelge.


15.04.2021 09:35    |    proshot

In der Regel sind die Führungen des Bremssattels schuld an diesem Tragbild, meist wird die untere mit der Zeit fest, es empfiehlt sich bei dem Wechsel von Sommer auf WR oder umgekehrt, diese zu säubern und neu zu schmieren, bzw gängig zu machen, dann gibt es auch kein Problem.

Bei meinem Golf V variant mit ceramic Belägen sind die hinteren Scheiben spiegelblank und haben ein super Tragbild.


15.04.2021 11:25    |    _RGTech

Dann wär's ja doch wieder typisch VAG.


15.04.2021 11:59    |    Goify

Eigentlich ist so gut wie jeder Mangel an einem VW typisch VAG, denn andere Autos haben solche Probleme nicht.

Wenn ich überlege, wie mein VW heute die Gänge reingeknallt hat, ist das ganz typisch das DSG von VW. Früher dachte ich mal, beim DSG wäre mind. ein Gang immer eingelegt, aber irgendwie stimmt diese Theorie nicht.


15.04.2021 14:01    |    _RGTech

Ich könnte jetzt viel aufzählen, warum ich den Laden nicht mehr mag, aber ich lass es - so viel Zeit hab ich nicht :D

 

Summa summarum festigt sich der Eindruck, dass man alles anbieten will, was andere auch anbieten, aber nicht wirklich Zeit in die Verfeinerung investiert. Hauptsache die Katalogdaten überzeugen. Und solange es nicht zu schlecht gemacht ist, werden die meisten Käufer schon wiederkommen.

(Was viele absurderweise auch nach TSI-Kettenproblemen, DSG-Schäden, Abgasmanipulationen, Steuergeräteproblemen etc. tun... weil "insgesamt war es ja doch ein gutes Auto" :rolleyes:)


15.04.2021 14:09    |    Goify

Man "kauft" VW, weil sie konkurrenzlos billig sind und lebt mit den Mängeln.


15.04.2021 14:37    |    gato311

Ach, lasst doch das Bashing. Die Autos haben schon ihre Berechtigung. Die blinde Markentreue kann ich aber auch nicht verstehen. Gibts bei uns auch nicht, auch wenn ich manchmal ähnliche Autos als Nachfolger suche, um die Macken zumindest schon vorher zu kennen (und die Lösungen).

 

Die Konzernbrille habe ich kaum.

 

Ich habe nen VW Lupo 1.4 TDI gekauft (sogar 2x), der zwar rauh läuft, aber im Kleinwagen damals der Übermotor war im Verhältnis Spritverbrauch, Leistung und Haltbarkeit. Habe ich auch nie bereut.

 

Und gut, jetzt im Mii/Up/Citigo (bei mir Seat Mii) den 1.0er den 3 Zylinder in der CNG Version. Völlig konkurrenzlos in puncto Unterhalt und Schadstoffausstoß und dazu unkaputtbar. Klar, zieht leider keinen Heering vom Teller, aber wird bei Vollgas und Drehzahl auch nicht ärgerlich laut. Ich mag ohnehin den 3-Zylinderklang mehr als viele 4-Zylinder.

 

Der Kram mit den Ketten und dem Ölverbrauch bei einigen TSI hat sich ja recht früh angekündigt schon ab 2009. Weiß nicht, warum das jemand kauft.

 

Klar, für den reinen Stadtbetrieb ist nen Daihatsu Cuore wegen Breite, Wendekreis und Automatik einfach besser, haben wird dafür. Bei dem gibts auch ne Kolbenringproblematik (bei den EJ-DE und VE Motoren). Aber die stellt sich nur, wenn der Vorbesitzer viel zu selten das Öl gewechselt hat.

 

Und als Allrounder tuts nen Honda Jazz, auch unkaputtbar und sehr variabel. Dafür ist die Lenkung zumindest bei den ersten Modellen nicht sehr gefühlvoll und die Federung für so ein reines Gebrauchsauto zu hart (auch nur bei den ersten Modellen).

 

Und für den Spaß krasse F30 3er BMW mit größter "Nicht-M"-Maschine (3 Liter 6 Zylinder Benziner N55 in dem Fall).

Da weiß man aber, dass die Dinger sich schon neu Öl nehmen und bei BMW nach 10 Jahren so ziemlich jedes dämliche Plastikteil im Motorraum (inbesondere das halbe Kühlwassersystem) sich auflösen und man den Mist nach und nach alles neu braucht. Auto ist halt trotzdem einfach nett zum Gas geben und Kurven fahren mit trotzdem genug Platz zum Mitnehmen von Leuten (im Gegensatz zum Sportwagen).

 

Als 4. Familienauto wird demnächst vermutlich ein Toyota IQ dazukommen. Ist einfach der bessere Smart und mittlerweile erprobt und bezahlbar.

 

Einzige Konstanz bei uns: Es gab nach einem Wechsel wegen zu vielen katastrophalen Qualitätproblemen bei verschiedenen Autos in den frühen 80ern von Volvo (immer die in Dänemark gefertigten) zu BMW immer zumindest immer 1 BMW im Haus und einen Japaner verschiedener Hersteller.


15.04.2021 18:28    |    Gravitar

Wir haben auch ein schlechtes Tragbild der Bremsscheiben an der Hinterachse (Golf4 der Tochter, ehemals unser Zweitwagen), aber schon länger..... die sind nun 19 Jahre und 367.000km an der Hinterachse am werkeln, es sind noch die ersten Scheiben und Beläge. TÜV und Bremsleistung waren auf dem Prüfstand immer untadelig, die Trägerplatte/Abschirmblech ist mittlerweile gut am rosten, wir werden Beläge und Scheibe wohl vorsorglich mit wechseln, haben ja lange genug durchgehalten.....

 

Gruß

 

Gravitar


16.04.2021 06:19    |    Rodaz

Deine Antwort auf "Typisch VAG: schlechtes Tragbild der hinteren Bremsscheiben auch beim Seat Ibiza"

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Thilo T. Thilo T.

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