Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Fri Jun 04 20:49:20 CEST 2021 |
touranfaq
Selbst dran schuld. Wer kauft denn so ne Schüssel freiwillig, da muss man unbegrenzt leidensfähig sein.
Mein Nachbar hat sich einen 2009er Scirocco geholt, Rost blüht an den Kotflügeln vorne und hinten, Ölwanne durchgerostet, und noch 6500 dafür bezahlt. Wenigstens hat er die Finger von den TSIs gelassen, die sind nach 120tkm komplett durch. Hat den 2 Liter mit 200 PS genommen. Aber für die Kohle hätte er hält auch ein Auto bekommen...
Fri Jun 04 20:56:52 CEST 2021 |
invisible_ghost
Der 2,0er ist ein TSI...
Fri Jun 04 21:27:28 CEST 2021 |
Steam24
Wenn Du den Begriff "Entfeinerung" in meinem Beitragsverzeichnis eingibst, wirst Du feststellen, dass ich die tägliche Frequenz noch nicht so ganz hinbekomme.
Im übrigen zeigen sich die Folgen der Entfeinerung in besagtem Fred immer wieder, sodass ein entsprechender Kommentar mitunter on-topic ist. Auch wenn das nicht in alle Weltbilder passt.
Finde es übrigens seeeeehr lustig, dass Du meinen Hinweis darauf, dass sich Zizues Prognose bewahrheitet, beim Zitieren gelöscht hast.
Fri Jun 04 21:32:51 CEST 2021 |
rpalmer
Also das ist das Beste.
Fri Jun 04 21:36:15 CEST 2021 |
Steam24
War heute ja sehr ruhig hier, aber jetzt wirds gerade wieder erheiternd.
Fri Jun 04 21:37:13 CEST 2021 |
Steam24
VW betreibt PR in eigener Sache!
Fri Jun 04 21:37:30 CEST 2021 |
touranfaq
Oh sorry, ich vergaß zu konkretisieren dass die 1.2 und 1.4 Luftpumpen gemeint waren...
Fri Jun 04 21:39:52 CEST 2021 |
touranfaq
So doof muss man erst einmal sein... Wandeln und dann gleich nochmal. Ein kleines Kind fasst nur einmal auf die heiße Herdplatte, danach hat es gelernt "Das macht aua!"
Die VW-Fuzzis langen hundertmal auf die heiße Herdplatte und wundern sich, warum es jedes Mal weh tut
Fri Jun 04 21:50:09 CEST 2021 |
Steam24
Gerade gefunden: Lithiumgewinnung in Deutschland?
https://www.zeit.de/.../...ohstoff-akku-deutschland-abbau-finanzierung
Fri Jun 04 23:06:07 CEST 2021 |
pibaer
Nun ja, wenn man die Motorhaube solcher VW-Kisten nach ein paar Jahren aufmacht und reinschaut, dann sieht es da oft nicht mehr schön aus - diplomatisch ausgedrückt. Das ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass da die Materialqualität ziemlich durchwachsen zu sein scheint. Wenn ich in meinen 12 Jahre alten Rüsselsheimer reinschaue, dann sehen die Materialoberflächen nach etwas Reinigung fast wieder wie neu aus. Keine gammelnden Schellen oder korrodierte Oberflächen. Der altert fast gar nicht. Das einzige ist ganz leichter Kantenrost an manchen Trägern im Motorraum, der aber seit Jahren praktisch unverändert ist. Aber so korrodierte Oberflächen wie in den VWs der letzten Jahre kenne ich da nicht.
Auch ansonsten an der Karosserie ist nichts, Null.
Andererseits ist das dann auch wieder schade drum, wenn man so ein Auto für einen Apfel und ein Ei weggibt - aber man will ja auch nach fast 10 Jahren mal etwas Neues haben.
Fri Jun 04 23:45:17 CEST 2021 |
touranfaq
Sehr wohlwollend ausgedrückt
"Erbärmlich" trifft es eher, man kann förmlich überall den Rotstift sehen.
Fri Jun 04 23:49:21 CEST 2021 |
rpalmer
Das hängt aber auch sehr stark vom Gebrauch ab.
Wird in der Gegend sparsam oder eher reichlich gestreut, wie "hart" fallen die Winter aus, welche Fahrleistung wird abgespult... ist die Karosse mit ner nagelneuen Presse oder ner kurz vorm Turnus stehenden gepresst worden (Größerer Spalt --> scharfkantigere Schnittkante --> Wirkt über die Zeit wie ein Messer auf dem Lack), ähnliches gilt für die KTL Bäder, mit der Zeit werden die etwas "dünner". Das warum es manchmal innerhalb der Modelle zu Streuungen kommt.
Ich musste bspw. am Kaiserlautener Triebwerk bereits eine Mubea-Schelle wechseln weil die einfach komplett weggekrümelt war und so das Kühlwasser einen neuen Weg fand. Auch der Halter der Motor-ECU schaut etwas blättrig aus.
Muss aber dazu erwähnen, hier wird heftig gestreut. Zusätzliche Versiegelung ist anzuraten und ein regelmäßiges Abwaschen der Salzrückstände. Und GM war zu der Zeit für deren Crap Cars bekannt.
In der Zeit nach dem Millenium hat aber VW bei einigen Modellen den Korrosionsschutz zurückgefahren. Golf V, Touran I, Passat VI etc. - die können gut Rost ansetzen.
Welche Marke mir bisher mit gutem Rostschutz auffielen, das sind Citroen, Audi & vermehrt Fiat. Bei Opel hat sich das ab spätw 90er Jahre verbessert, frühe G Astras sind wie der Golf IV vollverzinkt.
Generell "scheisse": Alle Fahrwerksteile und sonstige Streben, Halter usw. am Unterboden. Bestenfalls mattschwarz angespuckt.
Sat Jun 05 00:01:02 CEST 2021 |
pibaer
In dem Fall ist es unabhängig von Nutzung und Streusalzeinsatz. Ich meine tatsächlich den Inhalt des Motorraums, wo kein Salz hinkommt. Da sieht man an allen möglichen Teilen bzw. Oberflächen, dass die Materialqualität ziemlich mäßig sein muss. Einfachstes Beispiel: Vergammelte Schellen. Aber auch andere Oberflächen. Das fand ich in letzter Zeit einfach auffällig und jetzt, wo Holger das erwähnt hat, kam mir das wieder in den Sinn.
Das ist schon ein mächtiger Kontrast zu dem, was ich bei mir da immer sehe und was mich dann schon etwas traurig macht, das mal zu verkaufen...
Da passiert aber auch kaum etwas. Der Unterboden sieht bei mir wie neu aus. Sauber. Also nicht mal Dreck dran. Bei einigermaßen sinnvoller Konstruktion spritzt da kaum etwas ran. Deswegen halte ich auch die ganze nachträgliche Schmiererei mit irgendwelchen Wachsen oder Fett für völlig sinnfrei. Das kommt eh nur dort hin, wo kaum etwas passiert. Hat die Kiste wirklich ein konstruktives Korrossionsproblem, löst man das auch mit der Schmiere sehr wahrscheinlich nicht.
Sat Jun 05 09:29:58 CEST 2021 |
touranfaq
Die Ironie an der Sache ist ja:
Bis vor 2 Monaten hatten sie einen 2001er Yaris, der diente immer als Winterauto. Der wurde rostfrei verkauft
Sat Jun 05 10:13:07 CEST 2021 |
rpalmer
Welcher Motorraum ist bitte komplett dicht eingekapselt? In alle kommt Feuchtigkeit hinein, im Winter ist das ganze Spritzwasser (Durch die Räder, vorausfahrende Fahrzeuge) salzig. Oder wieso sehen die Bauteile im Motorraum meines Saabs so schön aus? Obwohl der ja auch ne komplette Verkleidung hat (Deren Schnappmuttern auch bereits von mir ersetzt wurden, da total rostig, der Vorderachsträger hat auch schon seine Rostnarben).
Ja, dank der bekam ich im "SID" die Meldung es fehle an Kühlwasser. Also kein VW exklusives Problem, das kann Opel genauso gut.
Der Motor im meinem Auto kommt aus dem Opel Aggregatewerk Kaiserslautern.
Wenn ich das Kühlwasserrohr sehe, weiß ich, dass ich da demnächst ran darf. Macht Spaß in so einem zugebauten modernen Ding. Das Neuteil wird aber vorher angeschliffen, bekommt ne Schicht 2K-EP, dann noch zwei Lagen Decklack. Ich habe keine Lust son Geraffel wieder auszutauschen, weil geizige Controller beim OEM mal wieder auf den letzte Cent feilschen und der Lieferant schaut, dass er nur die Spec aus der Zeichnung/LAH erfüllt.
Dann behalte es doch? Wenns es doch einwandfrei funktioniert und gut beisammen ist, wozu?
Scheinbar hat man beim Insignia mehr auf den Korrosionsschutz Wert gelegt. Und/Oder du fährst einfach nicht soviel bei winterlicher Witterung.
Im 100tkm Test der AutoBild wurde der Insignia ebenfalls für seinen guten Korrosionsschutz gelobt. https://www.autobild.de/.../...insignia-sports-tourer-3501059.html?...
Da irrst du dich aber. Oder warum bräuchte ein 10 Jahre alter Meriva und ebenso ein Corsa C bereits einen neuen Hilfsrahmen/"Vorderachse"?
Siehe hier: https://www.motor-talk.de/.../...onsschutz-wie-schuetzen-t6976515.html
Oder der erwähnte Saab 9-3/Vectra C Achsträger:
https://www.motor-talk.de/.../linke-seite-jpg-i209935815.html
Fette/Wachse verhindern die Korrosion wirkungsvoll. Die 500 € für Unterboden, Radkästen & Schweller + Längsträger sind gut angelegt, zumal wer wie ich im schneereichen Gebieten wohnt. Ich spreche aus eigener Erfahrung an mehreren Fahrzeugen.
Wer aber Autos bereits nach 10 Jahren entsorgt... der braucht das nicht. Aber der verlinkte Meriva-Eigner hätte sich seine Kosten damit locker eingespart, zumal das günstiger wäre als allein sein Hilfsrahmentausch.
Jede Konservierung ist günstiger als die ganzen nachträgliche Schweiß-, Lackier- & Austauscharbeiten.
Das behaupten "Bringe es zur Inspektion"-Autobesitzer gerne. Kaum schaut man aber nach, biegt paar Verkleidungen weg, dann kommen die erstaunten Gesichter zu Tage. Oder der böse TÜV wollte mal wieder jemanden unbedingt durchfallen lassen. Den exzellenten Rostschutz eines Avensis T27 kenne ich, jede Kante am Unterboden war nach 6 Jahren Schwarzwald angerostet.
Hier sieht man die werksmäßige "Versiegelung" eines Hybrid-Yaris:
https://web.archive.org/.../das-rostschutz-maximalprogramm
Die Besitzer sind auch nicht unbedingt angetan:
https://www.avensis-forum.de/.../#post-208060
https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,2665.15.html
Und hattest nicht du auch Rost an deinem Corolla beseitigt? Rostfrei, weil man diesen hinter der Stoßstange nicht sah?
OK, von den Rostproblemen eines Passat 3C/B6 oder Touran 1T ist das entfernt, aber es gibt einfach keine "rostfreien" Autos. Das ganze Zeug ist aus Stahl gefertigt und das gammelt. Korrosionsschutz ist immer auf Zeit.
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Sat Jun 05 10:29:51 CEST 2021 |
touranfaq
@rpalmer
Am Corolla Verso hatte ich in der Tat das Problem mit Rost am Tank. Der war aus Blech und die Falze nach oben gebogen weshalb da immer Wasser stand. Darauf wurde ich aber glücklicherweise vorher aufmerksam gemacht und habe vorgesorgt. Der fährt heute noch mit dem ersten Tank rum...
Sat Jun 05 10:33:59 CEST 2021 |
rpalmer
Und da kann eine Dose Wachs für ~ 10 € eine Reparatur von locker 20-fachen Wert ersparen....
https://www.oldtimer-markt.de/.../OTM_1119_Unterbodenschutz.pdf
Das auf Platz 4, das nutze ich selbst und kann es nur empfehlen.
Sat Jun 05 11:24:48 CEST 2021 |
passat32
Du hast meinen Touran nie gesehen, der sah selbst mit über 330.000 Kilomteren innen wie außen wie ein Jahreswagen aus.
Sat Jun 05 18:04:22 CEST 2021 |
touranfaq
Deine Autos sind offensichtlich immer von tibetanischen Tempeldirnen mundgeblasen
Heckklappe, Schweller, Unterboden... Der Brüller war die Schweißnaht am Dach bei den 2010er Modellen. Touran und Rost gingen immer Hand in Hand, neben den mannigfaltigen anderen Problemen...
Sat Jun 05 18:06:47 CEST 2021 |
touranfaq
Ich hab das damals entrostet, mit irgendeinem 3 in 1 Zeug lackiert und dann mit Seilfett geflutet. Hält wie gesagt heute noch.
Den Verso habe ich mit 6 Dosen Presto (Ist auch in deiner Liste) konserviert, ca. 2 Jahre nach Kauf. Dem Tucson muss ich auch noch sowas verpassen.
Sat Jun 05 19:11:44 CEST 2021 |
rpalmer
Ich kann es nur empfehlen. Es bringt wirklich was, auch wenn sich der Erfolg erst mit den Jahren zeigt.
Spurstangen... die pinsel ich beispielsweise auch immer ein. Bei jeder Vermessung waren die erstaunt, dass es immer "wie Butter" aufging. Wobei dafür nutze ich das FluidFilm, sowie für jedes sichtbare Schraubengewinde. Die Kriechwirkung des Mittels ist enorm:
https://www.youtube.com/watch?v=_bu8mj1CFZg
https://www.youtube.com/watch?v=jhcsdiaE5O4
Sat Jun 05 19:14:02 CEST 2021 |
rpalmer
Dazu gibt es auch einige TPIs von VW.
Und leider ist der Touran (sowie andere VWs aus der Zeit) wirklich katstrophal:
https://www.google.com/search?...
In der Hinsicht waren Golf IV, Polo IV, Passat B5 usw. besser.
Sat Jun 05 19:48:51 CEST 2021 |
touranfaq
Ich weiß, selbst wenn man "nur" Seilfett nimmt, das ist besser als gar nix zu machen. Wenn beim Tucson der Ölwechsel fällig ist, hole ich mir vorher ein paar Dosen Wachs und drauf damit.
Sun Jun 06 09:04:56 CEST 2021 |
passat32
sowas habe ich NIE gemacht. Viel zu faul dazu.
Aber: ich habe meine Autos auch NIE heiß in die Waschanlage gebracht und dann eine Unterbodenwäsche machen lassen. Genauso wie ich den in kaltem Zustand nicht abschalte, das Stop/Start sofort rausfliegt und ich zum Beispiel beim Halt auf der Autobahnraststätte zum Pinkeln oder an der Slipstelle oder allgemein bei Gespannfahrten, wo der Wagen ja deutlich mehr Leistung bringen muss, ich ihn NIE abschalte. Habe dazu auch die "Polizeischaltung" aktiviert und kann den Passat zum Beispiel mit der FFB abschließen während der Motor noch läuft.
Sun Jun 06 11:09:27 CEST 2021 |
touranfaq
Und das vermeidet Rost inwiefern?
Bei Dir dürfte es sich eher positiv auswirken, dass Du in NW so etwas wie Schnee nur aus dem Fernsehen kennst
Sun Jun 06 11:40:31 CEST 2021 |
passat32
Du bist auch Einer von denen die ihre heiße Pfanne direkt vom Herd unter das kalte, fließende Wasser stellen ...
Sun Jun 06 12:01:52 CEST 2021 |
pibaer
Bei mir ist keine Abdeckung unten dran, da kann ich problemlos auf die Straße schauen und keine Schellen sind verrostet. Ich bezweifle auch, dass da viel Spritzwasser reinkommt. Von unten sowieso nicht (wie soll das gehen?) und wenn, dann ein wenig von vorn vielleicht. Aber auch da wird wahrscheinlich 99% ohnehin vom Kühler abgehalten.
Bei mir besteht der Dreck im Motorraum zu 99% aus einer fettig-öligen Staubschicht.
Damit habe ich kein Problem.
Ich bewerte das auch optisch und da sehe ich einen gigantischen Unterschied zwischen meinem, wirklich wenig bis gar nicht gepflegten Fahrzeug und den VW-Motorräumen der letzten Jahre. Ich fand gerade VW in der Hinsicht ziemlich auffällig.
Weil ich halt nicht ewig dasselbe Auto fahren will. Irgendwann will man auch mal wieder was anderes und neueres.
Ich halte sie nach eigener Erfahrung mit meinen Autos für völlig sinnfrei. Bei dem ersten Auto hatte ich auch mal gedacht, das unbedingt machen zu müssen. Der Unterboden war bei Verkauf des Autos noch so sauber wie ich die Kiste gekauft habe, Auch bei den anderen Autos war das so. Am Unterboden war nicht mal wirklich Dreck dran, abgesehen vom Schweller direkt hinter dem Rad. Dort ist aber bereits werksseitig eine Beschichtung drauf...
Gerostet hat das erste Auto dann vor allem am Radkasten, da wo zwei Bleche zusammengeschweißt waren (und vermutlich gearbeitet haben). Und unter der werksseitig aufgebrachten Rostschutzschicht am Schweller. Das zweite hatte gar keinen Rost. Das dritte hatte wiederum ein kleines Problem an einer Schweißkante, das per Garantie behoben wurde und ein konstruktives Problem war. Keines dieser Rostprobleme wäre auf irgendeine Weise mit dem Fettgematsche behoben gewesen. Das hätte das Auto nur schwerer und die Geldbörse leichter gemacht.
Bei den ganz frühen Rostprobleme in der Familie in den 80er- und 90er-Jahren dasselbe: Klare konstruktive Ursachen, mit nachträglich aufgebrachter Fettpampe nicht zu beheben. Absolut typisch: Kanten und Blechverbindungen, die arbeiten. Deutlich seltener: fehlende Abläufe.
Es mag ja sein, dass man bei manchen Fahrzeugen irgendwelche exponierten Teile hat, die man besser schützen kann, aber alles was mir so untergekommen ist, da hat die Konstruktion bereits mehr oder weniger abschließend über den Rostschutz entschieden.
Und weil das Argument mit der Witterung immer wieder kommt: Meine Autos sind praktisch immer den ganzen Winter durch eine Salzlauge gefahren. Aber nochmal: Das spielt am Unterboden fast keine Rolle. Da spritzt an den größten Teil nie irgendwas ran und dort, wo etwas ranspritzt, sind bereits werksseitige Beschichtungen. Da erreicht man mit zusätzlicher Pampe gar nichts. Im Gegenteil, beim notwendigen Reinigungsvorgang vorher beschädigt man eher noch vorhandene Beschichtungen.
Sun Jun 06 12:07:07 CEST 2021 |
pibaer
Also Deinen Touran habe ich nie gesehen, aber bei der Generation war da Rost auch kein solches Thema. Das Problem der völlig vergammelten Motorräume würde ich auf Baujahre nach 2010 einordnen. Da ist mir aufgefallen, dass schon nach ganz wenigen Jahren dort drin eine Optik herrscht, die ich nach 10 Jahren frühestens erwarte.
Ich rede ja nicht davon, dass die Autos nach 12 Jahren noch im Motorraum wie neuwertig aussehen (tut meiner auch nicht), da kann schon hier und da mal ein klein wenig oberflächlicher Rost an Schrauben oder anderen Oberflächen sein. Was ich meine, sind Autos, die nach vielleicht 3 Jahren im Motorraum aussehen als wäre die Kiste 20 Jahre alt oder hätte eine Woche im Salzsee gelegen. Mir ist halt der Unterschied zwischen verschiedenen Autos aufgefallen und mein Endruck ist, dass VW da in den letzten 10 Jahren deutlich mehr an Materialien gespart hat als andere. Das ist eine rein relative Betrachtung.
Sun Jun 06 14:49:45 CEST 2021 |
touranfaq
Ich bin einer der nur gusseiserne Pfannen verwendet. Diese beschichtete Alukacke benutze ich nicht.
Sun Jun 06 19:17:09 CEST 2021 |
pibaer
Und ich verwende gar keine Pfannen, Ihr Loser.
Ich kümmere mich dann lieber um den Inhalt, wenn er fertig ist. 
Sun Jun 06 19:58:41 CEST 2021 |
passat32
auch Gusseisen mag das nicht ... kein Wunder das Deine Toyota rosten ...
Ne aber mal in Ernst: ich hatte bei keinen meiner Neuwagen Probleme mit Rost untenrum. Wenn ich immer höre das Leute ihre Auspuffanlage nach 7-10 Jahren austauschen müssen, sorry, dann verstehe ich einfach nicht wieso. Ich bin beim TÜV immer dabei und mach bei den Autos einen Gang drunter, gab es noch nie Probleme oder Rost entdeckt.
Sun Jun 06 19:59:20 CEST 2021 |
passat32
ich verneige mich vor Dir!!
Sun Jun 06 20:34:52 CEST 2021 |
rpalmer
Was willst du da sehen? Eine Plastikverkleidung für den verbesserten cW-Wert? Oder beflocktes Plaste im Radkasten?
Das muss man schon runterbauen, macht der TÜV nicht und deswegen gabs auch die explodierende VW-Erdgastanks. Die waren ja auch "rostfrei" ...
Dann würdest du zum Beispiel den netten Komposthaufen beim Touran sehen, der sich zwischen Kotflügel und Radhausschale bildet.
Der Auspuff hängt auch entscheidend vom Fahrprofil ab. Du hattest/hast Diesel. Dieseltöpfe halten deutlich länger, weil diese kaum so aggressive Säuren & Kondenswasser bilden nach der Verbrennung. Zudem fährst du wohl nicht "nur Kurzstrecke", bei der die Auspuffanlage kaum durchgewärmt wird und eben viel Kondensat entsteht.
Sun Jun 06 20:58:09 CEST 2021 |
rpalmer
Durch die Räder und diese "Spritzfahne" welche diese & auch der Vorausfahrende bildet.
Von unten, durch die Spalte der Radkästen und auch von vorne, durchs Kühlerpaket/Schlossträger. Klar, das wurde immer weniger, weil die Spaltmaße enger wurden, die Autos immer mehr Verkleidungen erhielten (Akustik, Luftwiderstand, "Package"). Aber dennoch vorhanden, Z.B. über den Ausschnitt für die Ölwanne. Den Rest beschafft die normale Luftfeuchtigkeit.
Wie gesagt, wer sein Auto nur um die 10 Jahre hält - wozu.
Und dann hängt es auch immer davon ab, wie viel der Hersteller schon tat oder was er genutzt hat. Gibt bessere und schlechtere, was auch innerhalb der Marken enorm streuen kann (Fertigungsstätten).
Aber auch hier: Ich wiederum kenne genug Fahrzeuge, die nach nicht mal 10 Jahren total angerostete Falze, Unterböden usw. haben. Lass da noch 2-3 weitere Winter passieren und das Schweißgerät kommt zum Zuge.
Beispiele:
https://www.re-el-di.de/.../Toyota-Avensis-T25.php
https://www.motor-talk.de/.../img-0433-i208583121.html
https://www.motor-talk.de/.../img-0433-i208583121.html
Oder hier mit Video:
https://youtu.be/K8lDgxwSkUg?t=159
Fett ist auch nicht das richtige für sowas. Zumal die "Konservierungsfette" eine Mischung aus Bienenwachs & technischer Vaseline sind, was die Nato un PX-11 als Konservierungsmittel in ihren Normen beschreibt.
Das Zeug kriecht und die Kapillarwirkung (Nur bei dünnflüssigen Ölen) in Fugen hilft dabei, wie bspw. bei lanolinhaltigen Ölen (FluidFilm der Fa. Hodt aus der Schifffahrt). Das hätte sich auch zwischen die beiden Bleche hineingezogen.
Zum Beispiel die "legendären" Opel Radläufe an Kadett E, Astra F, Vectra A, Omega/Senator A... da war ab Werk kaum was drin. Kaum Heißwachs. Kein Wunder, dass das gammelte.
Poröse Unterbodenschutzanstriche wären damit auch versiegelt, weil zum einen das in die Ritzen hineindringt und Lanolin auch Feuchtigkeit verdrängt.
Man braucht immer ein Mittel welches dauerhaft kriecht, eben nicht aushärtet. Das muss zwischen die Bleche rein.
Dann fahr mal über die regennasse Autobahn oder eben salzige und sieh dir dann den Unterboden an.
Die werkseitige Beschichtung entfällt zusehends mehr und mehr. Meist nur KTL + Nahtabdichtung, darüber eine Abdeckung.
Sieht dann irgendwann so aus:
https://www.youtube.com/watch?v=-CseCAjabsE
Selbst wenn PVC darüber ist, du sagst es ja selbst... auch das wird unterrostet, weil es mit der Zeit Risse kriegt. Besonders da, wo es bspw. über irgendwelche Gummistopfen gestrichen wird... die schrumpfen mit der Zeit, Risse bilden sich und es geht los.
https://images.app.goo.gl/AiH64bFZZ53ZTmKk6
Mon Jun 07 06:46:40 CEST 2021 |
mozartschwarz
Autos die länger halten sollen bekommen Fluidfilm. Der Omega und der Calibra, wenn ich ihn hab. Kommt die Tage zum TÜV. Die Alltagsautos kriegen eher nichts. Fahrleistung um 25tkm im Jahr, meist mit an die 100tkm gekauft. Nach 6-8 Jahren sind die eh durch. Meiner steht zudem eigentlich immer trocken, "geheizte" Garage im Haus bzw Carport auf der Arbeit.
Mon Jun 07 14:41:03 CEST 2021 |
touranfaq
@rpalmer und @mozartschwarz
Dieses Fluid Film liest sich gut und ist nicht teuer, wie viele Dosen bräuchte man da für ein Fahrzeug (Unterboden?) Ich würde sowohl Dosen nehmen als auch zum Streichen, das hat zumindest mit dem Seilfett super funktioniert. Und taugt das auch zur Schmierung von z.B. der Führung vom Garagentor?
Mon Jun 07 16:05:41 CEST 2021 |
rpalmer
Da gibt es mehrere Viskositäten. Das "A" ist wie quasi Salatöl, sehr dünnflüssig, während zum Beispiel das "BN" wie Schmierfett sich verhält.
"A" bzw. das "AS-R" (Spraydose) kannste auch als Schmiermittel nutzen.
Wenn dein Unterboden noch frei von Rost ist, dann nimm doch deren "MultiFilm". Iveco beschichtet damit LKW-Chassis. Oder das erwähnte Liq. Moly Wachs.
Du musst halt schauen was du vor hast und was du da hast (Kompressor, Pinsel, etc.) - danach das Produkt aussuchen.
FF nutze ich immer dann, wenn bereits irgendwo Rost drin ist.
Selbst das dickflüssigere kriecht gut:
https://www.youtube.com/watch?v=NLz0Zcu8pzQ
Mon Jun 07 19:05:18 CEST 2021 |
mozartschwarz
Ich und mein Sohn nehmen Fluidfilm immer aus dem Eimer und nur für die Hohlräume. Dafür wird es aufgekocht und heiß mit einer Becherpistole eingespritzt. Unglaubliche Sauerei und birgt durchaus üble Verbrennungsgefahr.
Beim Unterboden kommt erst ein Unterbodenwachs oder Fett drauf. Darüber dann eine Bitumenschicht, zumindest in den Spritzwasserbereichen, damit der Wachs sich nicht so schnell abwäscht.
Mon Jun 07 20:38:28 CEST 2021 |
pibaer
Nö, da ist nix. Gleichmäßiger, leicht öliger Staub. Wenn der jemals feucht geworden wäre, wäre das irgendwie fleckig, mindestens an Kunststoffoberflächen oder lackierten Flächen. Maximal vorne an der Krümmerabdeckung waren vielleicht mal ein paar Spritzer. Der Großteil des Motorraums bleibt furztrocken, so wie es da drin aussieht..
Das hilft doch nix, wenn das dort arbeitet. Und wie bitte willst Du da rankommen? Da sind zwei Bleche verschweißt und überlackiert. Wie soll da die Pampe rein?
Ja, trocken. Wie schon geschrieben, die Unterböden sehen nach vielen Jahren noch so aus wie am Anfang. Da ist nicht mal Dreck dran. Wenn es da dauernd ranspritzen würde, wäre da ne dicke Dreckschicht.
Und unter sich irgendwann mal ablösende werksseitige Schutzschichten kannst Du auch nichts sprühen, nur oben drauf. Bringt auch gar nichts.
Es mag ein paar Fahrzeuge mit bestimmten Schwachstellen geben, die man damit gezielt(!) vielleicht besser schützen kann, aber in dem meisten Fällen ist das Geldverschwendung und etwas fürs gute Gefühl. Die meisten Schwachstellen, die irgendwann mal rosten, sind mit irgendwelcher Suppe nicht erreichbar und/oder gar nicht effektiv schützbar. Dafür kannst Du dann die ganzen Flächen beschmieren, wo sowieso nie was passiert wäre.
Tue Jun 08 13:51:10 CEST 2021 |
passat32
Hab gestern mal die Steuergeräte vom EOS ausgelesen, der ist ja ein TDI mit BMT. Und siehe da: der hat aktive Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation). Holger, das heißt auf Deutsch: ich fahre noch vor Dir einen Hybrid!!!!
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