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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Fri Sep 04 12:52:22 CEST 2020    |    passat32

mal was Anderes, zur Abwechslung:

 

Hier kommen die zehn meistverkauften Smartphones der ersten Jahreshälfte 2020 in de Übersicht:

 

Apple iPhone 11 (37,7 Millionen Verkäufe)

Samsung Galaxy A51 (11,4 Millionen Verkäufe)

Xiaomi Redmi Note 8 (11 Millionen Verkäufe)

Xiaomi Redmi Note 8 Pro (10,2 Millionen Verkäufe)

Apple iPhone SE (2020) (8,7 Millionen Verkäufe)

Apple iPhone XR (8 Millionen Verkäufe)

Apple iPhone 11 Pro Max (7,7 Millionen Verkäufe)

Xiaomi Redmi 8A (7,3 Millionen Verkäufe)

Xiaomi Redmi 8 (6,8 Millionen Verkäufe)

Apple iPhone 11 Pro (6,7 Millionen Verkäufe)

 

 

Quelle: https://curved.de/.../...xy-a51-meistverkaufte-smartphones-2020-679208

Fri Sep 04 13:04:53 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. September 2020 um 11:33:38 Uhr:

...

 

Nur mal so quergedacht: Jugendliche sind ab 16 schon eidesfähig

Ja, man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, dass 16 jährige überblicken können, was ein Eid ist, was er für sie persönlich bedeutet.

 

Zitat:

und dürfen erste Kraftfahrzeuge fahren,

Ja, keine Autos, keine "richtigen" Motorräder. Sozusagen KfZ light, ihren Fähigkeiten und ihrer Einsichtsfähigkeit angepasst.

 

Zitat:

ab 14 sind sie schon bedingt strafmündig.

richtig, bedingt. Auch hier wird der noch auszubildenden geistigen Reife Rechnung getragen.

 

Zitat:

Ab 7 sind Kinder gar schon beschränkt geschäftsfähig.

Ja, für ne tüte Bonbons reicht das (im Rahmen des üblichen Taschengeldes), aber auch da, wenn Mama oder Papa die Tüte Bonbons in den Laden zurück bringen, und die Einwilligung in den Kauf nicht erklären, dann war es das von wegen Geschäft. Und auf die Zukunft gerichtete Geschäfte dürfen sie erst ab 18 (z.B. ei stinknormaler Handyvertrag)

 

Zitat:

Wählen lassen will man sie aber alle erst ab 18. Mit genau welcher Begründung?

Alles, was du aufgezählt hast, ist immer an die geistigen Fähigkeiten des jeweiligen Alters angepasst. Auch wenn die Kids und Jugendlichen schon "ein bisschen mehr" dürfen, so dürfen sie grundsätzlich nur Dinge, die sie selbst überblicken können (müssten), und die ausschließlich sie selbst betreffen.

 

Eine Wahl ist doch wohl etwas anderes. Sie erfordert vom Wähler die geistige Reife, Wahlversprechen als solche zu erkennen, Programme und Absichten verschiedener Parteien, sowie deren Auswirkungen auf das ganze Land zu verstehen, und auf der Metaebene erkennen zu können, was "das Beste für das Land" ist, womit die Allgemeinheit am besten fährt.

Und genau diese Reife fehlt, um an Entscheidungen zu treffen, die dann alle Menschen eines Staates betreffen.

 

Zitat:

Viele politische Entscheidungen betreffen Jugendliche und Kinder direkt (Klimapolitik ist nur eins davon), von einer Teilhabe am Entscheidungsprozess hält man sie jedoch fern. Mit genau welcher Begründung?

Alle Entscheidungen der Eltern betreffen den Nachwuchs direkt, und er hat in aller Regel auch nur sehr wenig bis keine Teilhabe daran. (OK manche "progressiven" Eltern stimmen mit 3 bis 4 jährigen ab, wann diese ins Bett gehen, oder ob sie sich fett fressen können, anstatt vernünftige Ernährung zu lernen ... die sichtbaren Ergebnisse kann man immer häufiger auf de Straßen beobachten)

 

Mit welcher Begründung: ganz einfach, ihre Teilhabe bzw. deren Ergebnis allein davon abhängig ist, von wem sie zuerst indoktriniert wurden, denn die Fähigkeit zur echten Reflektion bildet sich nunmal erst mit 18 bis 20 Jahren heraus, also eigentlich, so betrachtet, sollte erst ab 21 gewählt werden (war ja auch mal so, nicht alles, was früher war, war schlecht)

 

Zitat:

Man könnte andersherum auch völlig willkürlich ein Höchstwahlalter einführen. Zum Beispiel 70 Jahre. Was spricht dagegen?

Für das Mindestalter spricht die gesicherte Erkenntnis über den geistigen Entwicklungsstand gerade in jungen Jahren (Nicht Wissensstand, nicht Schulfähigkeit, sondern Erkenntnisfähigkeit, Fähigkeit zur Reflektion, Zukunftsplanung über das eigne egoistische Interesse hinaus)

 

Gegen das Maximalalter spricht, dass die kognitiven Fähigkeiten bei jedem Menschen unterschiedlich schnell abbauen. Es gab Schauspieler, die noch mit 90 Kinofilme drehten, und es gibt Demenzformen, bei denen 60jährige, um es platt auszudrücken, nicht mehr von der Tapete is zur Wand denken können.

 

Allerdings wäre ich sehr dafür, objektive Kriterien zu definieren, die die Wahlausübung Erwachsener ruhen lassen.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. September 2020 um 11:33:38 Uhr:

 

Zwischen 18 und 88 auch, wie man letztes Wochenende eindrucksvoll gesehen hat. Ganz offensichtlich besteht zwischen Alter und (politischer) Bildung kein Zusammenhang, sonst wäre die Demo fast leer gewesen...

Wenn du jetzt nur einmal für 2 Minuten annimmst, dass du mit deiner Meinung hierzu im Unrecht bist, dann ist das eine arg gewagte These.

Übrigens: Weil du von "politischer Bildung" schreibst... wieder ein Terminus, bei dem meine Antennen nicht nur leicht zittern, sondern derart vibrieren, dass selbst der Boden unter mir bebt.

Vom politischen Bildungsauftrag faselten auch die Staatsbürgerkunde Lehrer, und die Leiter der Pioniere und der FDJ. Gemeint war damit So lange die Ideologie der "Diktatur des Proletariats" (wow, ich kann diesen ganzen Mist immer noch fehlerfrei aus dem Stehgreif abrufen) mit dem Holzhammer in die jungen Köpfe zu hämmern, bis jede Denkfähigkeit einem stupiden Abnicken und Jubelpersertum gewichen ist.

 

Zitat:

Die Grünen erzählen den jungen Leuten "Wir schützen für deine Zukunft das Klima",

Und ballern dann mit einem Korso "fetter", gepanzerter Limousinen bis zum Crash über die Autobahnen. Eine Augenzeugin sagte "Es sah aus, als ob sie ein Rennen veranstalten würden" (bitte selbst googlen)

 

Zitat:

die AfD (oder auch CDU/CSU) erzählt alten Leuten "Wir sichern für deinen Lebensabend deine Sicherheit und deinen Wohlstand".

Sie bekräftigen wohl eher, zu den Versprechungen zu stehen, die Politiker eben jenen Menschen früher, als sie jung waren, machten, und in deren Umkreis von diesen Menschen "Gegenleistungen" gefordert wurden.

 

aber dass Politik auch nur versucht, Jahrzehntealte Versprechen einzulösen, ist ja ein Unding in Zeiten, in denen sich führende Politiker(innen) schneller um 180° drehen, als das Wahlvolk Luft holen kann, um einen Protestruf auszustoßen.

 

Zitat:

Warum ist in deinen Augen der eine ein "Rattenfänger", der andere nicht?

Naja, grundsätzlich könnte man postulieren, dass alle (Berufs-!!!)politiker nichts weiter als Rattenfänger sind

Fri Sep 04 13:15:32 CEST 2020    |    rpalmer

Die Grünen und Klima-/Umweltschutz.

Ungefähr so wie zu behaupten die SPD seine Arbeiterpartei oder die Union sei konservativ.

Oder die (staatliche) Rente sei sicher.

Fri Sep 04 13:27:47 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. September 2020 um 13:15:32 Uhr:

...

Oder die (staatliche) Rente sei sicher.

Wie jetzt, der Norbi hats doch gesagt, immer und immer wieder.

 

Letztlich hat er nicht einmal gelogen, oder? Die gesetzliche Rente ist sicher, dass muss man einfach einmal neidlos anerkennen, jeder, der Beiträge eingezahlt hat, wird bei Erreichen des Rentenalters (wie hoch das auch irgendwann einmal sein wird) aus der staatlichen Rente Gelder beziehen. Niemand hat versprochen, dass diese Gelder auch nur annähern ausreichen müssen, ein halbwegs normales Leben zu führen.

auch wenn der spätere Rentner sich von seiner Rente dereinst einmal nur 3 Brötchen und eine Flasche Mineralwasser kaufen kann, es ist ganz sicher, dass er was bekommen wird.

Fri Sep 04 13:32:37 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. September 2020 um 13:04:53 Uhr:

Eine Wahl ist doch wohl etwas anderes. Sie erfordert vom Wähler die geistige Reife, Wahlversprechen als solche zu erkennen, Programme und Absichten verschiedener Parteien, sowie deren Auswirkungen auf das ganze Land zu verstehen, und auf der Metaebene erkennen zu können, was "das Beste für das Land" ist, womit die Allgemeinheit am besten fährt.

Und genau diese Reife fehlt, um an Entscheidungen zu treffen, die dann alle Menschen eines Staates betreffen.

Das hast Du absolut treffend zusammengefasst, aber die Wahlergebnisse der letzten Jahre beweisen, dass selbst Menschen mit großer "Lebenserfahrung" mit dieser Aufgabe offenbar völlig überfordert sind.

 

Zitat:

Vom politischen Bildungsauftrag faselten auch die Staatsbürgerkunde Lehrer, und die Leiter der Pioniere und der FDJ. Gemeint war damit So lange die Ideologie der "Diktatur des Proletariats" (wow, ich kann diesen ganzen Mist immer noch fehlerfrei aus dem Stehgreif abrufen) mit dem Holzhammer in die jungen Köpfe zu hämmern, bis jede Denkfähigkeit einem stupiden Abnicken und Jubelpersertum gewichen ist.

Ich verstehe unter politischer Bildung etwas anderes. Eigentlich sollte ich lieber schreiben "geschichtliche Bildung". Aus der jüngeren, aber auch der älteren kann man viele "einfache" Muster lernen, nach dem Motto "Wenn A eintritt, passiert B". Und um mal nicht immer 1933-1945 zu strapazieren, nimm das römische Reich. Daraus lerne ich zum Beispiel: Je größer ein Reich/Imperium, desto schwerer ist es zu kontrollieren (weil organisatorische "Zwischenebenen" eingeführt werden müssen), desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Korruption, und desto größer ist die Gefahr, letztendlich dem Größenwahn zu verfallen. Seit Jahrhunderten ist das also bekannt, und trotzdem wurde immer wieder versucht, riesige Imperien zu bauen, die dann letztendlich immer an den gleichen Problemen gescheitert sind (übrigens kann man auch "Imperium" durch "Firma" oder allgemein "Organisation" ersetzen, da passt es genau so). DAS verstehe ich unter "Bildung": Nicht nur "etwas gelernt haben", sondern auch die eigenen (und idealerweise richtigen) Schlüsse daraus gezogen zu haben. Unter "politischer Bildung" verstehe ich nicht dass vorne jemand steht und sagt "Sozialismus gut, Kapitalismus schlecht".

 

Und ja, die Lehren des römischen Reichs treffen auch (bis auf den Größenwahn) schon auf die EU zu, das ist mir nicht entgangen.

 

Zitat:

Naja, grundsätzlich könnte man postulieren, dass alle (Berufs-!!!)politiker nichts weiter als Rattenfänger sind

Valides Postulat, liegt in der Natur der Sache: Je mehr Wähler, desto mehr Verantwortung, desto mehr Geld.

 

Ich weiß nicht ob Du Dich erinnern kannst, aber ich habe es ja schon mehrfach geschrieben: Was mich aktuell an ALLEN Parteien stört, ist ihre Glaubwürdigkeit. Man kümmert sich nur um sich bzw. um seine Ideologien, aber nicht um die Sorgen, Belange und Probleme des Volkes. Und was ich auch schon mehrfach geschrieben habe: Eine Ideologie, egal welche, kann nicht die Lösung der vielfältigen Probleme sein, mit denen wir uns konfrontiert sehen.

Fri Sep 04 14:00:53 CEST 2020    |    touranfaq

Hahaha, made my day:

 

Es soll nach der erregenden Lektüre von Nachrichten, Schlagzeilen oder Bildinhalten mitunter helfen, einen kurzen Blick auf die Quelle zu werfen, bevor man auf Fakten pocht, ins Internet schrei(b)t, jemandem auf die Nase haut oder mit Fahne das Haus verlässt. Eingefleischte Verschwörungstheoretiker und andere Eingeweihten scheinen es aber nicht so genau damit zu nehmen, und falls es dafür noch ein Indiz gebraucht hätte, liegt es nun vor: Der Reichsbürgerinfluencer und Anekdoten-Koch Attila Hildmann hat es mit aufgelösten und wütenden Fans zu tun, die es nicht fassen können, dass der aufrechte Veganer von der Bundesregierung bezahlt wird, um die Querdenker-Szene zu unterwandern und mit subversiven Unsinnsbotschaften zu karikieren.

 

https://www.faz.net/.../...ie-satire-verstehen-sie-spass-16937755.html

 

Das ist halt das Problem mit mangelnder Medienkompetenz: Die glauben einfach alles, "was im Internet steht" :D

Fri Sep 04 14:21:34 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Da kannst du mal sehen, was die Masken so an geistigen Überflügen verursachen können.

Fri Sep 04 14:36:31 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. September 2020 um 14:21:34 Uhr:

Da kannst du mal sehen, was die Masken so an geistigen Überflügen verursachen können.

Dummerweise sind die "Überflieger" genau die, die keine Maske tragen (wollen). Der "root cause" ist und bleibt mangelnde Medienkompetenz bzw. Bildung. Wer einen IQ größer einer Milchschnitte hat, erkennt Postillon zweifelsfrei als Satireseite.

Fri Sep 04 15:53:01 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

PST, Querdenker lehnen die Maske ab, ja. Sie wollen auch erreichen, dass die Maßnahmen aufgehoben werden, doppelja, ABER:

Sie halten sich an geltende Regelungen, sprich, sie ziehen die Masken auf, wenn sie vorgeschrieben sind ;)

Fri Sep 04 15:57:04 CEST 2020    |    illusion2001

Soso, deshalb brüsten sich im Internet also so viele von ihnen, ohne Masken einkaufen zu gehen. Oder sind das gar nicht die "Querdenker". Wer sind diese eigentlich überhaupt, was macht einen zu einem Querdenker, was schließt einen aus?

Fri Sep 04 15:57:59 CEST 2020    |    rpalmer

Hat das eigentlich irgendeinen Grund, dass du uns Auditorium ständig mit solchen Typen und albernen Theorien kommst? Einmal dieses Reptiliengequatsche, dann irgendwelche Typen die irgendwas daherreden, dann irgendwelche Texte die sich mit solchen Marginalien beschäftigen.

 

Der "Unterton" immer derselbe: Höhö schaut mal die an, höhö, Mensch was bin ich besser.

Und: Früher gabs sowas nicht, total verblödete Republik, höhö.

 

Genau. "Früher" - hatte man wesentlich weniger "Mitteilungs- und Vernetzungsreichweite". Nenns einfach "It's the Internet". Man bekommt deutlich häufiger sowas mit als ... Anfang der 90er.

 

Und ganz ehrlich: "Untere" & "obere" Enden gabs schon immer. Ob in den guten alten 80ern oder den schlechten neuen 10ern/20ern. Nur warum muss man ständig das thematisieren? Will man sich mit dem Niveau vergleichen? Oder unbedingt die Reichweite erhöhen?

 

Verstehe wirklich nicht wozu das alles.

Und nun gehe ich meine Arbeitsböcke neu verleimen... und dann wirds Geländer neu gestrichen.

Fri Sep 04 16:58:11 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Mal (ausnahmsweise) was zum Thema Auto.

 

Der BMW ist nun schon 2 Jahre bei mir. In einem Jahr steht also die Entscheidung an, welcher ihn ablösen soll.

 

Toyotakonzern: immer noch im Tiefschlaf, der Lex UX kann mich nicht begeistern mit den Daten, die er mitbringt

 

Chinaautos: nur so vom Bildschirm weg bestellen? Nein, Katze im Sack ist nicht so meins, wobei der Aiway U5 schon recht lecker ausschaut. Aber: keine Händler, Ansprechpartner und Auslieferer: Expert ... Danke, aber nein, danke.

 

Volvo/Polestar: schön, aber für das, was sie dann mitbringen auch "schön" teuer

 

VW/Audi: Kommt nicht in die Tüte, und wenn sie ein Wunderauto für 5€ anböten nicht.

 

Hyunday/Kia: Nexo oder Kona in der 64 kWh Version ... nähere Auswahl Preis/Leistung passen

 

BMW: Anschlussleasing von meinem wäre wohl allem Vernehmen nach sauteuer, I3: tolles Auto, ich mag ihn, würd ihn ohne zu zögern wieder nehmen, aber ohne REX ... ohne mich. (nicht wegen der Reichweite, sondern wegen der "nur" 50 kW max. Ladeleistung, ich fahr halt öfter mal weiter als "einen Akku leer"

 

Und dann wäre da noch ein Kandidat, ja, was soll ich sagen, den werde ich mir auf jeden Fall live ansehen, wenn die großen Akkuversionen preislich nicht zu abgehoben sind, könnte ... Sascha, bereite die Party vor ... der hier durchaus ebenso in die engere Auswahl kommen. (Auch wenn Skodas eigentlich nur umgelabelte VWs sind)

Fri Sep 04 17:54:52 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. September 2020 um 15:57:59 Uhr:

 

Genau. "Früher" - hatte man wesentlich weniger "Mitteilungs- und Vernetzungsreichweite". Nenns einfach "It's the Internet". Man bekommt deutlich häufiger sowas mit als ... Anfang der 90er.

Im Prinzip wie Kachelmann sagte: Jedes Dorf hatte früher schon 1-2 Trottel. Damals konnten sie sich nur den Dorf mitteilen und nur begrenzt organisieren. Heute liest es dank Twitter und Facebook potentiell die ganze Welt, und man kann sich einfach organisieren. Und wenn man quer durch die Republik alle einsammelt und nach Berlin karrt, kommt eben sowas wie letztes Wochenende raus.

 

Von daher hast Du schon recht, man sollte es einfach nur schulterzuckend zur Kenntnis nehmen und sich wichtigeren Dingen widmen...

Fri Sep 04 17:57:44 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 4. September 2020 um 15:57:04 Uhr:

, was schließt einen aus?

IQ mindestens zweistellig schließt dich aus *duckundweg* :D

Fri Sep 04 22:13:56 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. September 2020 um 16:58:11 Uhr:

Mal (ausnahmsweise) was zum Thema Auto.

 

Der BMW ist nun schon 2 Jahre bei mir. In einem Jahr steht also die Entscheidung an, welcher ihn ablösen soll.

Ich war etwas... ja sagen wir skeptisch als ich sah zu welchen Kursen opulent ausgestattete Mittelklässler verschleudert werden. Mit Hybrid, der ja anscheinend eine TMC-Lizenzfertigung sei.

 

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Bei dem Preis mit den Extras... 2 Jahre alt, keine 50tkm. :eek::eek:

Fri Sep 04 23:09:33 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. September 2020 um 22:13:56 Uhr:

 

Ich war etwas... ja sagen wir skeptisch als ich sah zu welchen Kursen opulent ausgestattete Mittelklässler verschleudert werden. Mit Hybrid, der ja anscheinend eine TMC-Lizenzfertigung sei.

 

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Bei dem Preis mit den Extras... 2 Jahre alt, keine 50tkm. :eek::eek:

Naja, es ist halt ein Ford (schlechtes Image in D). Für einen RAV4 Hybrid im gleichen Alter und Laufleistung legst Du 10k mehr hin, bei ähnlichem Neupreis.

 

Für Leute denen das mit dem Image egal ist, natürlich ein Schnäppchen.

Fri Sep 04 23:13:34 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. September 2020 um 23:09:33 Uhr:

Für Leute denen das mit dem Image egal ist, natürlich ein Schnäppchen.

-

 

Ja - lieber die teure Image-Karre übern Standstreifen schieben, als zuverlässig von A nach B zu kommen. :D:D:D

Sat Sep 05 08:30:19 CEST 2020    |    touranfaq

Sat Sep 05 08:39:54 CEST 2020    |    passat32

Sat Sep 05 09:20:29 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Nur für Holger, der viel Wert auf qualitativ hochwertigen Journalismus legt, eine kleine Lektüre. Ich wäre an seiner Meinung dazu interessiert:

https://www.nytimes.com/2020/08/29/health/coronavirus-testing.html

Sat Sep 05 09:33:52 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. September 2020 um 08:30:19 Uhr:

5 Jahre danach:

 

 

https://www.focus.de/.../...l-ihr-wahres-wesen-zeigte_id_12396630.html

Unterm Strich war der "Import" von Millionen Flüchtlingen ein riesiger Erfolg für Deutschland. Millionen neuer Langzeitarbeitsloser mit ungebremsten Zugang zu sämtlichen Sozialleistungen. Unzählige dunkle und düstere Gestalten jetzt in jedem noch so kleinen Dorf in ganz (West-)Deutschland. Frauen die sich nachts nicht mehr alleine nach draußen wagen. Außer vielleicht in Freiburg, die Ergebnisse entnimmt man dann den lokalen Kriminalitätsstatistiken. Absolute Drogen-Hot-Spots wie der Görlitzer Park und die Kapitulation der Exekutive. Ein völlig versauter Miet-Wohnungsmarkt an dem der "Deutsche" das Nachsehen hat. Herabsetzung des sowieso schon schlechten Niveaus auf dem Schul- und Bildungsmarkt.

 

Deutschland hat sich verändert, und zwar drastisch.

 

 

Ich frage mich was die Linken in diesem Land dazu treibt Deutschland derart nachhaltig zu ruinieren. Ich verstehe es wirklich nicht woher dieser Hass auf dieses Land kommt.

Sat Sep 05 10:34:43 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 5. September 2020 um 09:33:52 Uhr:

 

Ich frage mich was die Linken in diesem Land dazu treibt Deutschland derart nachhaltig zu ruinieren. Ich verstehe es wirklich nicht woher dieser Hass auf dieses Land kommt.

Wer unser Land ruiniert und hasst sind diejenigen, die versuchen einen Keil durch die Gesellschaft zu treiben. Durch die Verbreitung von Lügen, Halbwahrheiten und sustanzloser Hetze. Diejenigen, die sich als "Hüter des Grundgesetzes" verkaufen und schon im offiziellen Wahlprogramm dieses massiv ändern wollen (und insgeheim am liebsten "ersetzen" würden). U.a. eben genau die, die letztes Wochenende in Berlin ihren Schaulauf hatten...

Sat Sep 05 11:04:26 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 5. September 2020 um 09:20:29 Uhr:

Nur für Holger, der viel Wert auf qualitativ hochwertigen Journalismus legt, eine kleine Lektüre. Ich wäre an seiner Meinung dazu interessiert:

https://www.nytimes.com/2020/08/29/health/coronavirus-testing.html

Gerne ;)

 

Zunächst einmal zum Aufbau:

 

Im Gegensatz zu den sonst von Dir verlinkten Quellen kommen hier sehr viele verschiedene Stimmen und Meinungen zum Ausdruck. Das ist im übrigen auch das, was hochwertigen Journalismus ausmacht.

 

Zum Inhalt:

 

Im Prinzip sind die Erkenntnisse ja nicht wirklich neu. Dass die individuelle "Virenlast" bei der Verbreitung des Virus eine große Rolle spielt, zeigen ja schon seit langem die sog. Superspreader-Ereignisse. Denn offensichtlich gibt es Erkrankte mit einer so hohen Virenlast, dass diese unter "günstigen" Umständen gleich hunderte anderer anstecken können (das Beispiel mit dem Chor hat bestimmt schon jeder gelesen).

 

Im Kern dreht sich der Artikel doch um die Frage: Warum wird nur ein Ja/Nein-Ergebnis angegeben, und ab welcher "Virenlast" ist es wirklich sinnvoll, Menschen in Quarantäne "zu stecken".

 

Zum ersten Teil der Frage: Menschen tun sich generell sehr schwer in der Einordnung von Wahrscheinlichkeiten. Denn darum geht es ja im Prinzip, statt "Ja/Nein" aus der Anzahl Testzyklen abzuleiten, wie wahrscheinlich der/die Infizierte andere ansteckt. Eine Aussage wie "diese Person ist positiv" lässt sich leichter fassen wie "diese Person hat eine so geringe Virenlast, dass das Ansteckungsrisiko bei 1% liegt".

 

Ich habe einmal in einem Blog eines Mathematikers über eine interessante Studie gelesen (es ging um verschiedene kognitive Verzerrungen). Ich erzähle das jetzt aus dem Gedächtnis, nagle mich deshalb nicht auf konkrete Zahlen fest, denn es geht sowieso nur darum, Verhältnisse aufzuzeigen :

 

Einer Versuchsgruppe wurde folgende Aufgabe gestellt: Sie kaufen ein Putzmittel für den Haushalt. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung besteht bei 1/1000 der Anwender das Risiko gesundheitlicher Schäden bei der Anwendung. Welchen Preisaufschlag würden sie akzeptieren, wenn die Zusammensetzung des Putzmittels so geändert wird, dass die Wahrscheinlichkeit auf 1/10000 verringert wird?

 

Das Ergebnis: Die Mehrheit der Teilnehmer akzeptierte einen doppelt so hohen oder noch höheren Preis für das Putzmittel. Und das, um eine an sich schon sehr geringe Wahrscheinlichkeit noch weiter zu reduzieren.

 

Nehmen wir jetzt mal Corona: Die Inzidenz liegt in der Größenordnung (es ist für "meine" Betrachtung egal ob es 7,8 oder 11 sind, es geht um die Größenordnung) von 10 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Also ungefähr wie unser "sicheres" Putzmittel. Oder anders gesagt: Es war selbst in den "Hochzeiten" der Pandemie als Individuum betrachtet unwahrscheinlich, sich anzustecken (10 pro 100.000 sind 0,01%, die Wahrscheinlichkeit für einen 4er im Lotto liegt gerundet bei 0,1% nur um das mal statistisch einzuordnen). Flapsig ausgedrückt: Es ist 10mal wahrscheinlicher, einen 4er im Lotto zu haben als Corona.

 

Das "gemeine" bei Wahrscheinlichkeiten ist aber: Sie gelten stets nur für das Individuum. Bei 80 Mio. stecken sind dann eben doch 8.000 Leute an.

 

Kommen wir jetzt wieder zurück auf die Frage "warum ja/nein und nicht die Anzahl der Zyklen"? Die Antwort ist am Ende ganz einfach: Selbst bei einer verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit der Ansteckung durch Menschen mit geringer Virenlast ist die Anzahl der "potentiell infizierbaren" so hoch, dass eben doch signifikante Opferzahlen zu erwarten sind. Und ethisch betrachtet ist schon die Zahl 1 signifikant. Mit anderen Worten: Selbst wenn ich hunderttausende Menschen mit niedriger Infektionswahrscheinlichkeit "in Quarantäne stecke", ist das selbst dann gerechtfertigt, wenn ich nur EIN Leben dadurch retten kann.

 

Wir sind hier eben nicht in der Betriebswirtschaft wo man ein "Kosten/Nutzen-Verhältnis" erwägen kann. Schlicht und ergreifend aus dem Grund, dass ein Menschenleben unbezahlbar ist.

Sat Sep 05 11:12:01 CEST 2020    |    touranfaq

...und heute auch von mir mal etwas gaaanz anderes: Bin gestern zufällig auf dieses Youtube-Video gestoßen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=Otgl6Kw7dxU

 

Ich will jetzt auch gar nicht mehr dazu erzählen, außer das: Wer es anschaut, wird es sicher nicht bereuen ;) Und lasst euch nicht vom Titel blenden ;)

Sat Sep 05 11:22:33 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. September 2020 um 10:34:43 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 5. September 2020 um 09:33:52 Uhr:

 

Ich frage mich was die Linken in diesem Land dazu treibt Deutschland derart nachhaltig zu ruinieren. Ich verstehe es wirklich nicht woher dieser Hass auf dieses Land kommt.

Wer unser Land ruiniert und hasst sind diejenigen, die versuchen einen Keil durch die Gesellschaft zu treiben. Durch die Verbreitung von Lügen, Halbwahrheiten und sustanzloser Hetze. Diejenigen, die sich als "Hüter des Grundgesetzes" verkaufen und schon im offiziellen Wahlprogramm dieses massiv ändern wollen (und insgeheim am liebsten "ersetzen" würden). U.a. eben genau die, die letztes Wochenende in Berlin ihren Schaulauf hatten...

Ich sag doch: das sind Links und Grün und Sozialdemokraten die dieses Land seit Jahrzehnten hassen und demontieren

Sat Sep 05 12:03:42 CEST 2020    |    rpalmer

Der Keil in der Gesellschaft ist schon längst drin. Und der wird nicht von rein einer Seite eingehämmert, wenn wir schon auf der metaphorischen Ebene die Diskussion führen ;) Der politische Diskurs bestand schon aus Urzeiten aus teils konträren Meinungen. Man muss sie aber akzeptieren können und Diskussionen/Debatten führen. Ein "alternativlos" und rautenförmig zusammengelegte Hände sind das genaue Gegenteil dessen.

 

"Früher", wo sogar die Zukunft besser war, da hat man auch gerne verschiedenen Zeitungen aufgeschlagen, weil man die Themen aus verschiedenen Blickwinkeln lesen wollte. Kann man sich heute sparen bei den großen "Blättchen".

Und früher war eine "Union" auch nicht bereits auf dem Platz einer SPD... und jene hatte noch Inhalte und halbwegs brauchbares Personal.

Sat Sep 05 12:13:33 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 5. September 2020 um 11:22:33 Uhr:

Ich sag doch: das sind Links und Grün und Sozialdemokraten die dieses Land seit Jahrzehnten hassen und demontieren

Wer dieses Land (und Demokratie) ganz offensichtlich hasst, bist in allererster Linie einmal Du selbst. Denn wenn man dein Auftreten hier beobachtet, hast Du bei jedem Thema, ich sag es mal vorsichtig, etwas "zu meckern". Das steht Dir dank dem Grundgesetz natürlich zu. Was Dir aber nicht zusteht ist, deine Ansichten zu verallgemeinern und auf andere zu projezieren.

 

Und Du verstehst ganz offensichtlich nicht, was "Demokratie" bedeutet. Demokratie bedeutet nicht "ich mache, was ich will, und alle anderen sollen auch das machen, was ich will". Demokratie heißt, dass man sich ein eine Gesellschaft einfügt, die nach demokratischen Prinzipien funktioniert. Und ein Prinzip davon ist, salopp gesagt: Es wird nicht das gemacht, was ein einzelner will. Sondern das, was die Mehrheit will.

 

Beispiel Klimaschutz: Die Mehrheit spricht sich dafür aus, dass man es gar in die Verfassung aufnehmen will. Du kannst natürlich jetzt nach wie vor dagegen sein, aber als Mitglied einer demokratischen Gesellschaft hast Du zu akzeptieren, dass das umgesetzt wird, was die Mehrheit will.

 

Beispiel Corona, hatten wir ja schon: Die Mehrheit der Deutschen findet die Schutzmaßnahmen mindestens angemessen. Kannst Du jetzt zwar auch dagegen sein, aber Du hast eben weiterhin deine Maske zu tragen. Gesellschaftlich mehrheitlich getragene Regeln sind nunmal zu befolgen, auch das ist Demokratie.

 

Wo Du meiner Ansicht nach viel besser aufgehoben wärst: USA. Das ist aus meiner Sicht "dein" Land.Dort kannst Du ganz "Patriot" sein, und Rassismus darf nicht nur offen zur Schau gestellt werden, nein, das Staatsoberhaupt fördert ihn noch. Corona hält der Präsident dort "für eine Grippe". Dort zählt noch so richtig das "Leistungsprinzip", also entweder Du hast viel Kohle und kannst Dir ne Krankenversicherung leisten, oder Du bist eben arm und krank (oder tot). Klimaschutz maximal "so lala". Eigentlich die besten Rahmenbedingungen für eine Person wie Dich, ich bin mir sicher, dort wärst Du wunschlos glücklich...

Sat Sep 05 12:22:15 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 5. September 2020 um 12:03:42 Uhr:

"Früher", wo sogar die Zukunft besser war, da hat man auch gerne verschiedenen Zeitungen aufgeschlagen, weil man die Themen aus verschiedenen Blickwinkeln lesen wollte. Kann man sich heute sparen bei den großen "Blättchen".

Hmm, nimmt man mal nur "Die Welt" und dagegen die "SZ", da liegen schon Welten dazwischen. Ich sehe das "Spektrum" nach wie vor abgedeckt.

 

Zitat:

Und früher war eine "Union" auch nicht bereits auf dem Platz einer SPD... und jene hatte noch Inhalte und halbwegs brauchbares Personal.

Zum "Personal": Da ist der Blick in die Vergangenheit, wie so oft, ein stückweit verklärt. Auch "echte Persönlichkeiten" wie z.B. Strauß waren am Ende vor allem eines: Korrupt. Ich sag nur eins: Starfighter.

 

Und zu "Inhalten": Inhalte lösen keine Probleme, ebensowenig wie Ideologien. Wir sind nunmal leider in der unangenehmen Situation, dass die Politik immer weniger aktiv gestalten kann, weil Reaktionen auf Probleme notwendig sind. Siehst Du ja bei Corona, da gab es so ne schöne "Schuldenbremse" und zack kommt Corona und macht alles kaputt. Beim Klima wird es noch teurer.

 

Daher brauchen wir keine "Inhalte", sondern Problemlösungskompetenz. Das "Berufsbild" des Politikers muss sich radikal ändern.

 

Zitat:

Man muss sie aber akzeptieren können und Diskussionen/Debatten führen. Ein "alternativlos" und rautenförmig zusammengelegte Hände sind das genaue Gegenteil dessen.

...das tumbe Wiederholen der Worte "Merkel muss weg" oder "Freiheit" (oder Plakate mit diesen Aufschriften) ist ebenso kein Mittel zur Führung eines Diskurs. Als Spahn kürzlich einen Diskurs führen wollte, wurde er niedergebrüllt.

 

Wie sagt das Sprichwort? Wenn Du mit dem Finger auf jemanden zeigst, zeigen drei Finger auf Dich zurück ;)

Sat Sep 05 12:55:58 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. September 2020 um 12:22:15 Uhr:

Hmm, nimmt man mal nur "Die Welt" und dagegen die "SZ", da liegen schon Welten dazwischen. Ich sehe das "Spektrum" nach wie vor abgedeckt.

Das ist doch harmlos. Les dir mal Artikel aus den 60ern durch... was für Töne da selbst ein linker Spiegel anschlug... heute völlig undenkbar.

 

Zitat:

Zum "Personal": Da ist der Blick in die Vergangenheit, wie so oft, ein stückweit verklärt. Auch "echte Persönlichkeiten" wie z.B. Strauß waren am Ende vor allem eines: Korrupt. Ich sag nur eins: Starfighter.

Ist natürlich sehr zielführend jetzt irgendwelche Einzelbeispiele herauszupicken und damit eine Tendenz abzuleiten.

 

Zitat:

Und zu "Inhalten": Inhalte lösen keine Probleme, ebensowenig wie Ideologien.

Na da bin ich ja beruhigt. Wie konnte ich das jahrelang nicht wissen. Parteien haben keine Inhalte, denn auf Probleme gibt es nur einen Lösungsweg. Man kann auch zukünftige Entscheidungen nicht auf, was weiß ich.... fokussierten Umweltschutz oder fokussierte Liberalismus ausrichten, weshalb es unnötig ist ein Parteispektrum zu haben. Es reicht somit eine Partei. Halt, hatten wir doch. Beide meinten sie wüssten genau was das richtige für alle ist. Und sie haben ihrer Meinung nach auch Probleme gelöst.

 

Vielleicht sind es auch die "Parteiinhalte" welche schon zu einer Wertung und einem Erkennen von Problemen führen?

Oder wie sagte es Mark Twain (?): Hast du nur einen Hammer, so wirst du jedes Problem als einen Nagel betrachten.

 

Zitat:

...das tumbe Wiederholen der Worte "Merkel muss weg" oder "Freiheit" (oder Plakate mit diesen Aufschriften) ist ebenso kein Mittel zur Führung eines Diskurs. Als Spahn kürzlich einen Diskurs führen wollte, wurde er niedergebrüllt.

Wer hat hier irgendwas von "Merkel muss weg" gesagt? Ich nicht, das warst du.

D.h. du bist also der Meinung in der Union gäbe es noch verschiedene Meinungen, da werden noch Alternativen diskutiert und "Merkelsche Gegner" sind irgendwie einfach so überzeugt worden auf ihre Linien sich zu einigen oder einfach zu gehen?

 

Zitat:

Wie sagt das Sprichwort? Wenn Du mit dem Finger auf jemanden zeigst, zeigen drei Finger auf Dich zurück ;)

Gibt noch viele weitere tolle Sprichworte... und da ist nicht bloß der, denn das wäre ja nur zum Lachen, dass drei Pfund Rindfleisch eine gute Suppe machen. Nein, auch jener gilt, wie in grauer Zeit... vom Unrecht Gut, das nicht gedeiht.

Sat Sep 05 13:31:59 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 5. September 2020 um 12:55:58 Uhr:

Das ist doch harmlos. Les dir mal Artikel aus den 60ern durch... was für Töne da selbst ein linker Spiegel anschlug... heute völlig undenkbar.

Nun, vielleicht ist die "Vermainstreamung" der Medien nicht der "Systemtreue" geschuldet, sondern einem ganz anderen Aspekt: Geld. In den "ideologischen Nischen" gibt es nunmal sehr wenige Interessenten sprich Leser sprich Kunden. Also schreibt man das, was der "Mainstream" lesen will.

 

Zitat:

Ist natürlich sehr zielführend jetzt irgendwelche Einzelbeispiele herauszupicken und damit eine Tendenz abzuleiten.

...ich ging aufgrund deiner bisherigen Postings von einer guten allgemein-und geschichtlichen Bildung aus, weshalb ich Strauß nur als ein Beispiel genannt habe in der Hoffnung, dass Du dich dadurch an all die anderen auch erinnerst. Aber vielleicht drehen wir es mal um, wer war denn für Dich historisch betrachtet "gutes Personal"?

 

Zitat:

Na da bin ich ja beruhigt. Wie konnte ich das jahrelang nicht wissen. Parteien haben keine Inhalte, denn auf Probleme gibt es nur einen Lösungsweg. Man kann auch zukünftige Entscheidungen nicht auf, was weiß ich.... fokussierten Umweltschutz oder fokussierte Liberalismus ausrichten, weshalb es unnötig ist ein Parteispektrum zu haben. Es reicht somit eine Partei. Halt, hatten wir doch. Beide meinten sie wüssten genau was das richtige für alle ist. Und sie haben ihrer Meinung nach auch Probleme gelöst.

 

Vielleicht sind es auch die "Parteiinhalte" welche schon zu einer Wertung und einem Erkennen von Problemen führen?

Oder wie sagte es Mark Twain (?): Hast du nur einen Hammer, so wirst du jedes Problem als einen Nagel betrachten.

Dass es nur einen Lösungsweg gibt, hat niemand gesagt. Und natürlich hast Du Recht, die Ideologie/Inhalte bestimmen, wie/ob man Probleme wertet und erkennt. Aber genau da liegt auch wieder das Problem: Die Ideologie führt zur Voreingenommenheit, sowohl was die Erkennung als auch Lösung des Problems darstellt. Wurde ja hier schon oft thematisiert: Die "Linken" versuchen ein Problem gerne damit zu lösen, überall Geld hinzuverteilen. Die "Rechten" verbieten das Problem einfach. Thema Flüchtlinge als Beispiel, da sieht man es ja: "links" sagt, flapsig ausgedrückt: "Alle her, wir bezahlen und legen auf die Gemeinschaft um", "rechts" sagt "Grenzen zu, wir lassen alle draußen, kostet uns nur die Grenzbewachung". Ich denke wir sind uns einig, dass keiner der beiden Vorschläge das Kernproblem löst.

 

Zitat:

Wer hat hier irgendwas von "Merkel muss weg" gesagt? Ich nicht, das warst du.

Ich bezog mich auf den "Diskurs" der in Berlin gestartet werden sollte.

 

Zitat:

D.h. du bist also der Meinung in der Union gäbe es noch verschiedene Meinungen,

Ganz klares ja, siehe Beispiel Corona-Maßnahmen: Da wurden sich ja nicht einmal Merkel und "ihre" Ministerpräsidenten einig (und letztere haben sich sogar durchgesetzt).

Sat Sep 05 13:50:33 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. September 2020 um 11:04:26 Uhr:

...

 

Gerne ;)

 

Zunächst einmal zum Aufbau:

 

Im Gegensatz zu den sonst von Dir verlinkten Quellen kommen hier sehr viele verschiedene Stimmen und Meinungen zum Ausdruck. Das ist im übrigen auch das, was hochwertigen Journalismus ausmacht.

Ich denke, es kommt immer darauf an, was der Artikel aussagt.

Wenn ich einen Artikel über die Strategie und Planung von VW lese, dann wären Informationen, darüber, welchen Murks Toyota gerade baut, völlig fehl am Platz.

Und wenn ein Artikel über einen Menschen mit einer Meinung schreibt, dann müssen in diesem nicht noch 10 andere erwähnt werden. Anders ist das, wenn über einen Diskurs berichtet wird, dann sollten schon alle Seiten etwa gleich viel Gewicht haben.

 

Zitat:

Zum Inhalt:

 

Im Prinzip sind die Erkenntnisse ja nicht wirklich neu. Dass die individuelle "Virenlast" bei der Verbreitung des Virus eine große Rolle spielt, zeigen ja schon seit langem die sog. Superspreader-Ereignisse. Denn offensichtlich gibt es Erkrankte mit einer so hohen Virenlast, dass diese unter "günstigen" Umständen gleich hunderte anderer anstecken können (das Beispiel mit dem Chor hat bestimmt schon jeder gelesen).

Im Kern dreht sich der Artikel doch um die Frage: Warum wird nur ein Ja/Nein-Ergebnis angegeben, und ab welcher "Virenlast" ist es wirklich sinnvoll, Menschen in Quarantäne "zu stecken".

Dass die Erkenntnisse nicht neu sind, damit hast du Recht, diese zu erzählen wurde seit März ein Prof. Bakti effizient gehindert, incl. zeitweiliger Sperrung seines Mailaccounts.

 

Allerdings ist nicht die Tatsache, dass unterschiedliche Viruslasten unterschiedliche Gefährlichkeiten bedingen die spannende Aussage des Artikels.

 

Auch nicht die Fragestellung, ab welcher Virenlast ein Mensch isoliert werden sollte.

 

Ich zitier dir die übersetzte Aussage (automatische Übersetzung)

Zitat:

... Diese Anzahl von Amplifikationszyklen, die benötigt werden, um das Virus zu finden, die sogenannte Zyklusschwelle, ist nie in den Ergebnissen enthalten, die an Ärzte und Coronavirus-Patienten gesendet werden, obwohl es ihnen sagen könnte, wie ansteckend die Patienten sind.

 

In drei Sätzen von Testdaten, die Zyklusschwellen enthalten, die von Beamten in Massachusetts, New York und Nevada zusammengestellt wurden, trugen bis zu 90 Prozent der Menschen, die positiv getestet wurden, kaum ein Virus, wie eine Studie der Times ergab.

...

In den meisten Tests wurde das Limit auf 40 festgelegt, einige auf 37. Dies bedeutet, dass Sie positiv für das Coronavirus sind, wenn der Testprozess bis zu 40 Zyklen benötigt, oder 37, um das Virus zu erkennen.

...

Jeder Test mit einer Zyklusschwelle über 35 ist zu empfindlich, stimmte Juliet Morrison, Virologin an der University of California, Riverside, zu. "Ich bin schockiert, dass die Leute denken würden, dass 40 ein Positives darstellen könnten", sagte sie.

...

Eine vernünftigere Abgrenze wäre 30 bis 35, fügte sie hinzu. Dr. Mina sagte, er würde die Zahl auf 30 oder sogar weniger setzen. Diese Änderungen würden bedeuten, dass die Menge an genetischem Material in der Probe eines Patienten das 100-fache bis das 1.000-fache des aktuellen Standards betragen müsste, damit der Test ein positives Ergebnis abgibt – zumindest ein Reaktionswert.

...

Beamte des Wadsworth Center, New Yorks State Lab, haben Zugriff auf C.T.-Werte aus Tests, die sie verarbeitet haben, und analysierten ihre Zahlen auf Anfrage der Times. Im Juli identifizierte das Labor 794 positive Tests, basierend auf einem Schwellenwert von 40 Zyklen.

 

Bei einem Cutoff von 35 würde etwa die Hälfte dieser Tests nicht mehr als positiv gelten. Etwa 70 Prozent würden nicht mehr als positiv beurteilt werden, wenn die Zyklen auf 30 begrenzt würden.

 

In Massachusetts, von 85 bis 90 Prozent der Menschen, die positiv im Juli mit einem Zyklusschwelle von 40 getestet worden wäre als negativ, wenn die Schwelle 30 Zyklen gewesen wäre, sagte Dr. Mina. "Ich würde sagen, dass keiner dieser Menschen kontaktverfolgt werden sollte, nicht einer", sagte er.

Oder anders ausgedrückt, die Zyklusschwelle ist so hoch gesetzt, dass medizinisch relevante Positivergebnisse nicht mehr zu unterscheiden sind von aus Übertragungssicht falsch positiven.

Schlimmer noch, wenn die Schwelle nur hoch genug ist, ist jeder Test positiv.

 

Zitat:

 

Nehmen wir jetzt mal Corona: Die Inzidenz liegt in der Größenordnung (es ist für "meine" Betrachtung egal ob es 7,8 oder 11 sind, es geht um die Größenordnung) von 10 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Also ungefähr wie unser "sicheres" Putzmittel. Oder anders gesagt: Es war selbst in den "Hochzeiten" der Pandemie als Individuum betrachtet unwahrscheinlich, sich anzustecken (10 pro 100.000 sind 0,01%, die Wahrscheinlichkeit für einen 4er im Lotto liegt gerundet bei 0,1% nur um das mal statistisch einzuordnen). Flapsig ausgedrückt: Es ist 10mal wahrscheinlicher, einen 4er im Lotto zu haben als Corona.

Ja, lass uns drüber reden. Nur darüber, was die "ach so neuen Erkenntnisse" der Times dazu bedeuten würden:

Wenn man "nur" von der Zyklenschwelle 35 ausgeht, und damit 50% der positiven Tests als falsch streichen müsste, dann kannst du schon einmal alle Zahlen, die du auf der Seite des RKI findest, halbieren.

Damit wäre der 4er im Lotto schon 20mal wahrscheinlicher, als Corona.

 

Zitat:

Das "gemeine" bei Wahrscheinlichkeiten ist aber: Sie gelten stets nur für das Individuum. Bei 80 Mio. stecken sind dann eben doch 8.000 Leute an.

Jup, stimmen die Aussagen der Times, steckten sich eben "nur" maximal 4000 Leute an.

 

Zitat:

Kommen wir jetzt wieder zurück auf die Frage "warum ja/nein und nicht die Anzahl der Zyklen"? Die Antwort ist am Ende ganz einfach: Selbst bei einer verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit der Ansteckung durch Menschen mit geringer Virenlast ist die Anzahl der "potentiell infizierbaren" so hoch, dass eben doch signifikante Opferzahlen zu erwarten sind.

Leider unterliegst du hier einem Verständnisfehler.

Es ist sehr wohl eine digitale Unterscheidung, ob ein Virenträger einen anderen anstecken kann, oder nicht.

Um eine "erfolgreiche" Infektion zu erreichen, muss der Überträger eine Mindestlast tragen.

Es ist eben nicht so, dass wenn du 1 Virus abbekommst, du nur langsamer erkrankst, als wenn du 100, oder 1000 auf einmal abbekommst. Du musst eine Mindestanzahl Erreger auf einmal aufnehmen, um infiziert zu werden. (Träger, und bei ausreichen hoher Zyklenzahl, positiv getestet, bist du auch, wenn du weniger als die erforderliche Mindestmenge abbekommen hast).

Und genau deshalb ist es so wichtig, die Zyklenzahl nicht zu hoch anzusetzen, weil du ja eigentlich nur die erkennen willst, die entweder akut krank sind, oder aber tatsächlich in der Lage sind, deine "potentiell Infizierbaren" zu infizieren.

 

An dieser Stelle eine Analogie, um es dir zu verdeutlichen:

Wenn du ein normales Glas Trinkwasser nimmst, und tust dort 1 Teelöffel Wasser rein, dann bekommst du ungenießbares stark salzhaltiges Wasser (=kranker, und infektiöser). Wenn du nun die Hälfte dieses Glases in ein gleiches schüttest, das schon halb voll mit Trinkwasser ist, dann wird der gesamte Inhalt des 2. Glases ebenfalls zu ungenießbarem Salzwasser.

 

Wenn du den selben Teelöffel Salz in den Dorfteich schüttest und den umrührst, ist der veränderte Salzgehalt im Teich nicht einmal messbar (= der falsch positiv getestete), und dann ein mit Trinkwasser halbvolles Glas mit dem Teichwasser auffüllst, dann bleibt das Glas trinkbar (vorausgesetzt, das Teichwasser war vorher trinkbar). Wenn du aber dieses Wasser im Glas nur ausreichend lange verdampfen lässt, bis nur noch ein kleiner Tropfen über bleibt, dann wirst du in diesem Tropfen wieder einen "unerhörten" Salzgehalt feststellen können.

 

 

Zitat:

Und ethisch betrachtet ist schon die Zahl 1 signifikant. Mit anderen Worten: Selbst wenn ich hunderttausende Menschen mit niedriger Infektionswahrscheinlichkeit "in Quarantäne stecke", ist das selbst dann gerechtfertigt, wenn ich nur EIN Leben dadurch retten kann.

 

Wir sind hier eben nicht in der Betriebswirtschaft wo man ein "Kosten/Nutzen-Verhältnis" erwägen kann. Schlicht und ergreifend aus dem Grund, dass ein Menschenleben unbezahlbar ist.

Eine sehr einfache Ethik. Wenn die Maßnahmen, die ergriffen werden, um den einen vor der Ansteckung zu schützen 10 Suizide zur Folge haben, wo bleibt dann bitte die Signifikanz? Hätte man den einen krank werden lassen, wären unterm Strich 9 Leben erhalten worden.

Ich weiß, der war unfair, aber wahr.

Ethisch handeln bedeutet eben auch, dass man abwägen muss, welche Opfer die Erreichung des heeren Zieles bedeutet. Solange es nur um finanzielle Opfer, oder Einbußen des Komforts geht, bin ich bei dir, dann ist auch der Eine jedes Opfer wert.

Wenn die Opfer aber so massiv sind, dass anderen Menschen derartig die Existenzgrundlage entzogen wird, dass sie für sich keinen anderen Ausweg mehr sehen, als den Freitod, dann ist das Opfer eben auch ethisch nicht vertretbar.

Das ist kein gegen einander Aufrechnen, nach dem Motto, dass man das tut, wo weniger unter die Erde kommen, sondern das ist das ethische Gebot, dass jedes Leben gleich viel wert ist, und nicht das eine zur Erhaltung des anderen geopfert werden darf.

 

Deine Argumentation bewegt sich an dieser Stelle auf dem selben Niveau wie die der USA zu Hiroshima und Nagasaki. Die "rechtfertigten" diese Gräueltaten auch mit der Aussage, auf diese Art ein Vielfaches der entstandenen Opferzahlen durch den verkürzten Krieg verhindert zu haben.

Sat Sep 05 18:54:05 CEST 2020    |    passat32

https://m.focus.de/.../...gendealer-ein-denkmal-setzt_id_12397444.html

 

 

Ich weine ja schon lange um diese einst so schöne Stadt

Sat Sep 05 19:56:47 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 5. September 2020 um 18:54:05 Uhr:

https://m.focus.de/.../...gendealer-ein-denkmal-setzt_id_12397444.html

 

 

Ich weine ja schon lange um diese einst so schöne Stadt

Wenn man schon Parteien und Ideologien wählen muss, wäre ich für schwarz-grün oder Jamaika. Jamaika wäre nach der letzten Wahl auch der einzig legitime Ausdruck des Wählerwillens gewesen, dass die FDP da gemauert hat fand ich unmöglich.

 

SPD kann weg, sozialdemokratisch ist da sowieso nix mehr...

 

Berlin habe ich noch nie gemocht, liegt aber an den Bewohnern. Ähnlich wie in Paris :D

Sat Sep 05 20:52:06 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. September 2020 um 19:56:47 Uhr:

Zitat:

@passat32 schrieb am 5. September 2020 um 18:54:05 Uhr:

https://m.focus.de/.../...gendealer-ein-denkmal-setzt_id_12397444.html

 

 

Ich weine ja schon lange um diese einst so schöne Stadt

Wenn man schon Parteien und Ideologien wählen muss, wäre ich für schwarz-grün oder Jamaika. Jamaika wäre nach der letzten Wahl auch der einzig legitime Ausdruck des Wählerwillens gewesen, dass die FDP da gemauert hat fand ich unmöglich.

 

SPD kann weg, sozialdemokratisch ist da sowieso nix mehr...

 

Berlin habe ich noch nie gemocht, liegt aber an den Bewohnern. Ähnlich wie in Paris :D

Lindner war doch bei dem damaligen Schmierentheater der Einzige aller Repräsentanten etablierter Parteien, der Eier bewiesen hat und nicht seine Seele an der Pforte abgegeben hat. Der hat seine (politische) Zukunft geopfert anstatt besessen von Machtsucht zu agieren. Ich mag ihn nicht, aber meinen Respekt hat er!

Sat Sep 05 21:18:50 CEST 2020    |    Daniela_Wolf

Die FDP hat das einzig Richtige gemacht;

Das wird ihr mit einem Sturz unter die 5% Hürde gedankt werden...

Sat Sep 05 21:45:16 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@Daniela_Wolf schrieb am 5. September 2020 um 21:18:50 Uhr:

Die FDP hat das einzig Richtige gemacht;

Das wird ihr mit einem Sturz unter die 5% Hürde gedankt werden...

Sehe ich auch so

Sat Sep 05 21:54:59 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@Daniela_Wolf schrieb am 5. September 2020 um 21:18:50 Uhr:

Die FDP hat das einzig Richtige gemacht;

Das wird ihr mit einem Sturz unter die 5% Hürde gedankt werden...

In Deutschland gehst du mit Aufrichtigkeit und Offenheit unter, Du wirst zerstört. Medien und Wählerschaft wollen Lügner und belohnen Versager und Nichtskönner. Siehe Schulz, Maaß, Scholz, Laschet, Von der Leyen (!), Krampi und so ziemlich alle Aktuellen aus SPD, CDU, Linke und Grüne. Die wenigen Aufrichtigen wie von Gutenberg, Lindner, Wagenknecht werden „entsorgt“.

 

Aber der Wähler will es so, er will die Märchen hören wie „wir schaffen das“ und „die Rente ist sicher“ im „Land in dem wir gerne leben“.

Sat Sep 05 22:29:40 CEST 2020    |    illusion2001

Guttenberg, der war gut, wusste gar nicht, dass du unter die Satiriker gegangen bist. Wobei, immerhin ist er irgendwann zurückgetreten, das muss man ihm zu Gute halten.

Sat Sep 05 22:41:40 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 5. September 2020 um 22:29:40 Uhr:

Guttenberg, der war gut, wusste gar nicht, dass du unter die Satiriker gegangen bist. Wobei, immerhin ist er irgendwann zurückgetreten, das muss man ihm zu Gute halten.

Der war weiträumig beliebt bei der Wählerschaft. So weit das man sich ihn auch heute noch als Kanzlerkandidaten wünscht. Vermutlich auch deshalb musste er „weg“, der wurde Kaiserin Angela gefährlich.

Sat Sep 05 22:42:52 CEST 2020    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 5. September 2020 um 21:54:59 Uhr:

 

Aber der Wähler will es so, er will die Märchen hören wie „wir schaffen das“ und „die Rente ist sicher“ im „Land in dem wir gerne leben“.

Also ich lebe hier gerne. Außer in der Schweiz gibt es wohl weltweit kein lebenswertes Land als Deutschland.

 

Wieso man von maximal privilegierten Leuten wie dir nur Mimimi hört, erschließt sich mir nicht. Wie ich heute schon einmal sagte, geh doch in die USA. Das passt wie Arsch auf Eimer :D

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