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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Mon Jun 15 18:13:50 CEST 2020    |    XuQishi

Zitat:

Wenn ein Verbrennungsmotor einen Schaden hat, der zu einem Totalausfall führt ( z.B. Kolbenfresser, oder allgemeiner Verschleiß über die Toleranzen hinaus), dann kann man nur den ganzen Motor tauschen, das stimmt doch, oder?

Das hängt vom Schadensfall ab. Meistens tauscht man den ganzen Motor, weil der Austauschmotor billiger ist, als das per Hand zu machen mit Kopf überholen etc.

In ein altes Auto baut man auch keinen neuen Motor ein, sondern einen aus einem Schrottauto.

 

Zitat:

- deutlich leiser insbesondere innerorts, da ist jedes bisschen Stille einfach ein Labsal

 

- keine lokalen Emissionen

Es geht so. Bis 20 km/h machen die zum Glück Raumschiffsounds, wenn auch zu laut, drüber hört man auch beim Benziner praktisch nur noch Abrollgeräusche. Die einzigen "leisen" BEVs, die hier rumfahren, sind Twizys.

 

Den Auspuff für die nicht-lokalen Emissionen lagern die Städter mit den BEVs zu uns ab. Hier steht ein Kohlekraftwerk, das die umliegenden Städte versorgt. Gleichzeitig wäre der Landkreis rein von der Menge der Erneuerbaren rechnerisch energieautark. :)

Mon Jun 15 18:21:06 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@XuQishi schrieb am 15. Juni 2020 um 18:13:50 Uhr:

...

Den Auspuff für die nicht-lokalen Emissionen lagern die Städter mit den BEVs zu uns ab. Hier steht ein Kohlekraftwerk, das die umliegenden Städte versorgt. Gleichzeitig wäre der Landkreis rein von der Menge der Erneuerbaren rechnerisch energieautark. :)

Nun, ein BEV ist sicher nicht verantwortlich für die versaute Energiewende, oder sehe ich das falsch?

Mon Jun 15 20:05:27 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Juni 2020 um 18:05:55 Uhr:

Jetzt werd ich mal spitzfindig:

 

Wenn ein Verbrennungsmotor einen Schaden hat, der zu einem Totalausfall führt ( z.B. Kolbenfresser, oder allgemeiner Verschleiß über die Toleranzen hinaus), dann kann man nur den ganzen Motor tauschen, das stimmt doch, oder?

Nein, stimmt zum Glück nicht. An Motoren lässt sich sehr viel reparieren und tauschen. Auch Kolben, gibt es auch an die Toleranzen angepasste (Übermaß). Einfach mal T6-Fahrer fragen, die können Dir eine ganze Menge an Austauschteilen nennen. :D

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Juni 2020 um 18:05:55 Uhr:

Nun, Alle Akkus sind in Blöcke oder Module unterteilt. Ein Zelldefekt, der erst einmal den ganzen Akku platt erscheinen lässt, lässt sich einzeln tauschen (Modul oder Block sowieso, und das recht einfach, und wenn man wollte, könnte man sogar die einzelne defekte Zelle im Modul tauschen), und der akku wäre wieder einsatzfähig.

Das ist schön, nur sind die nach 10 Jahren alle gleich alt und verschlissen. Da ist eigentlich nur ein Kompletttausch sinnvoll. Batterien mit deutlich unterschiedlichem Alterungszustand zusammenzuschalten ist nicht sehr sinnvoll.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Juni 2020 um 18:05:55 Uhr:

Ich habe noch nie von einem Verbrenner mit Motorschaden gehört, bei dem nur ein Zylinder mit Kolben und Pleul, sowie dem zugehörigen Stück Kurbelwelle hätte getauscht werden können. ;)

Lässt sich alles tauschen. Wird auch gemacht. Ein Kompletttausch findet eigentlich nur statt, wenn der Motorschaden in der Gewährleistungszeit passiert oder dann eben, wenn der Tausch gegen einen anderen (gebrauchten) Motor viel günstiger als die Reparatur ist. Typischerweise bei sehr alten Autos.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Juni 2020 um 18:05:55 Uhr:

[EDIT:]

Auflösung

Fahrzeug: es war ein Trabi... der hat keinen Motorblock, dessen Zylinder sind einzeln auf das Kurbelgehäuse geschraubt. Aber schon beim Wartburg ware das nicht so leicht gewesen.

Das ist schön. Nur leider sehr akademisch, denn ein nahezu irreparabler Motorschaden ist bei Autos mit 10 Jahren Alter äußerst unwahrscheinlich, während die Batteriealterung immer passiert. Daher ist die Spekulation um irreparable Schäden sinnfrei, denn erstens treten am Motor selber nur sehr wenige auf und die allermeisten sind mit mehr oder weniger Aufwand reparabel ohne Kompletttausch.

Tue Jun 16 11:17:29 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 15. Juni 2020 um 20:05:27 Uhr:

...

Das ist schön. Nur leider sehr akademisch, denn ein nahezu irreparabler Motorschaden ist bei Autos mit 10 Jahren Alter äußerst unwahrscheinlich, während die Batteriealterung immer passiert. Daher ist die Spekulation um irreparable Schäden sinnfrei, denn erstens treten am Motor selber nur sehr wenige auf und die allermeisten sind mit mehr oder weniger Aufwand reparabel ohne Kompletttausch.

Ja, die Alterung ist nicht aufhaltbar. Früher oder später wird jede Zelle zu stark degradiert sein, um im Auto Dienst zu tun. Stimmt alles.

 

Nur, was passiert eigentlich, wenn so eine Zelle ihre 80% erreicht hat? ... Die Reichweite sinkt, aber fahren tut das Auto immer noch.

Was passiert, wenn amim Verbrenner ein Teil seine Verschleißgrenze erreicht? ... das Fahrzeug steht.

 

Du tust den blockweisen Tausch als unsinnig ab, dann hör dich bei den Priusfahrern, insbesondere denen der 1. und 2. Generation um. Dort haben einige schon einzelne Module getauscht. Und ja, die Erfahrung hat gezeigt: wenn das erste der 24/28 Module getauscht wurde, dann folgen ihm im nächsten halben Jahr noch 1 bis 2 weitere nach. Danach hatten die allermeisten lange Ruhe, bevor wieder Bedarf nach neuen Teilen bestand. Ich weiß, das sind NiMH Module, keine LiONs, aber warum soll das bei denen anders sein?

 

Anders herum betrachtet, schau ich mir den kompletten Verbrennerantrieb an, und unterteile ihn in seine einzelnen Baugruppen, und betrachte diese dann über die Jahre, dann hab ich da auch den ein oder anderen Kupplungsbelag gewechselt, jede Menge Wartung wie Ölwechsel usw. investiert. In wiefern unterscheidet sich das dann vom Akku, der in einzelne Module aufgeteilt ist, die ggf. bei Erreichen der Verschleißgrenze gewechselt werden?

 

Ich hab mal für meinen I geschaut. Der Akku besteht aus 8 einzelnen Modulen. Als Ersatzteil kostet ein Modul rund 2.000€ (wenn du das Altteil nicht abgibst) Die alten Module werden für etwa 800€ vergütet. Bleiben Teilekosten von 1.200€ pro Modul. Ich würde mal frech behaupten, so einige notwendige Reparaturen wie KAT, oder SCR Einheit kommen ähnlich teuer. Je nach Modell kann auch der simple Wechsel einer Kupplung an die vierstellige Grenze stoßen, Steuerkettenwechsel usw. Allein Verbrennertypische Wartung (Ölwechsel, Verschleißteile, Filter, Kleinteile usw.) mit jährlich 200 bis 300€ anzusetzen ist nicht übertrieben.

Diesen Aufwand hast beim BEV nicht, und die gesparten 2000 bis 3000€ decken dann schon 1 bis 2 Austauschmodule ab.

 

Wie gesagt, über de gesamte Lebenszeit eines Fahrzeugs werden sich beide Antriebsarten von der Wartung her nicht viel nehmen. Nur, weil ein Akku und EMotor keine direkte Wartung benötigen, darf man diese Kosten nicht mit 0 annehmen, sondern sie für den Verschleiß (zumindest rechnerisch) aufsparen.

 

Was die direkten Betriebskosten angeht, bräuchte es eine Kristallkugel. Stand heute (Sondersituationen wie immer nur an der Autobahn am HPC laden ausgenommen) bewerkstelligt man 100 km mit vergleichbar großen und starken BEV billiger nicht ganz so teuer wie mit Flüssigkraftstoffen. Wie sich die Energiepreise in der Zukunft entwickeln, steht in den Sternen, nur an einen massiven Preisverfall bei Petrolprodukten glaub ich weniger. Mit Sicherheit wird der Strom aber auch teurer werden.

Und auch hier darf man nicht den Denkfehler machen, dass Fahrstrom ja weniger kostet, und die Ersparnis nicht gegen die verzögerten Unterhaltskosten für Verschleiß rechnen. Dann lügt man sich tatsächlich in die Tasche.

Tue Jun 16 20:36:34 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Juni 2020 um 11:17:29 Uhr:

Ja, die Alterung ist nicht aufhaltbar. Früher oder später wird jede Zelle zu stark degradiert sein, um im Auto Dienst zu tun. Stimmt alles.

 

Nur, was passiert eigentlich, wenn so eine Zelle ihre 80% erreicht hat? ... Die Reichweite sinkt, aber fahren tut das Auto immer noch.

Was passiert, wenn amim Verbrenner ein Teil seine Verschleißgrenze erreicht? ... das Fahrzeug steht.

Die Batterie ist nur deutlich vorher so verschlissen, dass man nicht mehr weit kommt. Der Verbrenner fährt nicht nur weiter, er hält auch sehr viel länger.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Juni 2020 um 11:17:29 Uhr:

Du tust den blockweisen Tausch als unsinnig ab, dann hör dich bei den Priusfahrern, insbesondere denen der 1. und 2. Generation um. Dort haben einige schon einzelne Module getauscht. Und ja, die Erfahrung hat gezeigt: wenn das erste der 24/28 Module getauscht wurde, dann folgen ihm im nächsten halben Jahr noch 1 bis 2 weitere nach. Danach hatten die allermeisten lange Ruhe, bevor wieder Bedarf nach neuen Teilen bestand. Ich weiß, das sind NiMH Module, keine LiONs, aber warum soll das bei denen anders sein?

Je mehr Load Balancing durchgeführt werden muss, umso mehr sinkt der Wirkungsgrad. Abgesehen davon werden nahezu alle Zellen innerhalb eines absehbaren Zeitraums dann deutlich an Kapazität verlieren. Der Aufwand steigt. Kosten für Wechsel.

Wirtschaftlich gesehen für einen Käufer kaum lohnenswert, noch Geld zu investieren, wenn in ein vergleichsweise altes Auto dann noch viele tausende Euro zu investieren sind.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Juni 2020 um 11:17:29 Uhr:

Anders herum betrachtet, schau ich mir den kompletten Verbrennerantrieb an, und unterteile ihn in seine einzelnen Baugruppen, und betrachte diese dann über die Jahre, dann hab ich da auch den ein oder anderen Kupplungsbelag gewechselt, jede Menge Wartung wie Ölwechsel usw. investiert. In wiefern unterscheidet sich das dann vom Akku, der in einzelne Module aufgeteilt ist, die ggf. bei Erreichen der Verschleißgrenze gewechselt werden?

Siehe oben, der Verbrenner hält viel länger. Die Investitionen für Ölwechsel sind deutlich geringer. Kupplung wechseln? Wieso? Musste ich nur bei meinem ersten Auto machen, nach 17.000 km. Renterauto. Nie wieder.

 

Mach doch mal das Gedankenexperiment: Meine alten Autos (meistens so 12 Jahre alt, ca. 215 Tkm) gingen in Richtung Afrika, mit völlig intakter Kupplung und Motor übrigens. Glaubst Du ernsthaft, dass dieses Geschäftsmodell mit E-Karren noch funktionieren würde? Nicht im Ernst, oder? Das zeigt ziemlich klar, dass alte E-Karren praktisch wertlos sind, weil sich deren Erhalt nach dem Verbrauch der Batterien wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Ressourcenverschwendung ohne Ende.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Juni 2020 um 11:17:29 Uhr:

Diesen Aufwand hast beim BEV nicht, und die gesparten 2000 bis 3000€ decken dann schon 1 bis 2 Austauschmodule ab.

Schaue ich mal in meine Reparaturhistorie, dann finden sich da vor allem Teile, die in einer E-Karre auch sind. Die hat zudem eine ganze Menge Nebenaggregate, die auch kaputtgehen können. Die Vorstellung, ein komplizierter Verbrenner wird durch einen einfachen E-Motor ersetzt, ist sehr naiv. Diese Hütten sind Goldgruben für Zulieferer. Kälte, Wärme, Kühlsystem, Unterdruck, Pumpen etc. - das braucht man alles trotzdem. Einfache per Riemen angetriebene Nebenaggregate sind dann eben teurere und aufwändigere, elektronische Baugruppen und per Elektromotoren betrieben.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Juni 2020 um 11:17:29 Uhr:

Wie gesagt, über de gesamte Lebenszeit eines Fahrzeugs werden sich beide Antriebsarten von der Wartung her nicht viel nehmen. Nur, weil ein Akku und EMotor keine direkte Wartung benötigen, darf man diese Kosten nicht mit 0 annehmen, sondern sie für den Verschleiß (zumindest rechnerisch) aufsparen.

Selbst wenn das so wäre, nützt das dem potentiellen Gebrauchtwagenkäufer gar nichts. Das Ding ist praktisch wertlos, weil eine gigantische Investition in absehbarer Zeit notwendig wird. Teurer Sondermüll. Oder legt der Verkäufer die 8000 Euro für die neue Batterie dann gleich mit in den Kofferraum?

Tue Jun 16 23:10:56 CEST 2020    |    robbery47

https://www.welt.de/.../...thiumproduktion-in-Deutschland-geplant.html

 

Zitat:

Die große Schwäche der E-Auto-Branche ist der Akku. Jetzt gibt es Hoffnung für die Branche: Der wichtige Grundstoff Lithium könnte aus dem Tiefenwasser des Oberrheingrabens gewonnen werden. Eine besondere Rolle spielt die Geothermie.

Das wäre wunderbar, wenn Deutschland selbst Lithium produzieren könnte. Ein weiterer Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit. :)

Wed Jun 17 12:19:05 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 16. Juni 2020 um 20:36:34 Uhr:

...

 

Die Batterie ist nur deutlich vorher so verschlissen, dass man nicht mehr weit kommt. Der Verbrenner fährt nicht nur weiter, er hält auch sehr viel länger.

Dann dürfte es keine Tesla mit km Ständen zwischen 500.000 und 1.000.000 km geben ... ein Bereich, den auch Verbrenner nicht oft schaffen. Es gibt sie aber.

Es dürfte auch keine Toyotahybride mit derartigen km Ständen geben. Es gibt sie aber.

Schon gar nicht dürfte auch nur ein Prius 1 noch fahrbereit sein (weil inzwischen mindestens 17 Jahre alt). Die meisten fahren aber noch.

Ebenso hätten schon hohe Prozentsätze der ersten ZOE oder der Drillinge auf dem Schrott gelandet sein müssen (auch die habe inzwischen entsprechende km Stände und ein entsprechendes Alter erreicht). Sind sie aber auch nicht.

 

Allerdings zeigen diese Realitäten, insbesondere bei den BEV, dass deren ursprüngliche Reichweite offensichtlich für den Einsatzzweck überdimensioniert war, sonst würden sie jetzt mit gealterten Akkus nicht mehr eingesetzt werden können. So weit gehe ich mit dir mit. Ein 10 jähriges BEV wird nicht mehr die Prospektreichweite haben, aber immer noch genug für viele Anforderungen. Und mal ehrlich, die km Könige fahren seltens die Uraltwagen.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 16. Juni 2020 um 20:36:34 Uhr:

...

Je mehr Load Balancing durchgeführt werden muss, umso mehr sinkt der Wirkungsgrad.

Ja, in der Theorie. Was sagt die Praxis (ich beziehe mich jetzt nur auf die HSD):

Ein Prius oder Auris oder Lexus h, bei dem einzelne Module getauscht wurden, unterscheidet sich im Verbrauch nicht von seinem Zwilling, dessen Originalakku noch gut ist, und auch nur unwesentlich von einem Zwilling, dessen Akku kompett getauscht wurde.

 

Das mag vielleicht daran liegen, dass eben nicht auf Teufel komm raus Balancing betrieben wird, sondern die neueren Zellen dann eben nicht ganz voll oder leer werden. (Wenn die älteren Module halt noch 100 Wh aufnehmen und abgeben können, während die neuen 150 Wh könnten, werden die neuen eben auch nur mit 100 Wh ge- oder entladen). Es gab viele Befürchtungen, dass die neuen, "leistungsfähigeren" Module die älteren killen würden. genau das hat sich nicht bestätigen lassen.

 

Zitat:

Abgesehen davon werden nahezu alle Zellen innerhalb eines absehbaren Zeitraums dann deutlich an Kapazität verlieren. Der Aufwand steigt. Kosten für Wechsel.

Sagt wieder die Theorie. Auch hier sagt die Erfahrung der Praxis eben anderes. Selbst wenn du dir als recht untaugliches Beispiel mal einen 4er Pack AAA wiederaufladbar kaufst, und diese 4 Zellen immer im gleichen Gerät gleichzeitig nutzt, und danach im gleichen Ladegerät gleichzeitig lädst, wird jede einzelne deutlich unterschiedlich altern. Traktionsakkus gibt es ja nun schon viele Jahre in KfZ, dann sollten ja so langsam mal Beispiele auftauchen, bei denen die einzelnen Module wie die fliegen gestorben sind. Die gibts aber nicht.

 

Zitat:

Wirtschaftlich gesehen für einen Käufer kaum lohnenswert, noch Geld zu investieren, wenn in ein vergleichsweise altes Auto dann noch viele tausende Euro zu investieren sind.

Gilt das nicht für jeden Gebrauchten?

Zitat:

 

Siehe oben, der Verbrenner hält viel länger. Die Investitionen für Ölwechsel sind deutlich geringer. Kupplung wechseln? Wieso? Musste ich nur bei meinem ersten Auto machen, nach 17.000 km. Renterauto. Nie wieder.

Auch siehe oben, ist das Tatsache? Verbrenner erreichen ohne den Tausch von teuren Verschleißteilen höhere km Stände als BEV? Da kannst du mir jetzt viel argumentieren, aber den Verbrenner, der bei 500.000 km noch die erste Kupplung, ein nur aus Originalteilen bestehendes Getriebe, den ersten KAT und Auspuffanlage, LiMa und Anlasser hat, den möchte ich gern einmal sehen.

 

Zitat:

Mach doch mal das Gedankenexperiment: Meine alten Autos (meistens so 12 Jahre alt, ca. 215 Tkm) gingen in Richtung Afrika, mit völlig intakter Kupplung und Motor übrigens. Glaubst Du ernsthaft, dass dieses Geschäftsmodell mit E-Karren noch funktionieren würde? Nicht im Ernst, oder? Das zeigt ziemlich klar, dass alte E-Karren praktisch wertlos sind, weil sich deren Erhalt nach dem Verbrauch der Batterien wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Ressourcenverschwendung ohne Ende.

Wenn man die aufgewendeten Ressourcen wegschmeißen müsste, dann ja. Nur, dass die Akkus eben schon heute zu über 97'% recyclebar sind. Wenn du diese Gegenüberstellung von Wirtschaftlichkeit vs. Ressourcenschonung aufmachst, dann kannst du unser aller Leben in Bausch und Bogen verurteilen, egal, ob mit Motor oder ohne.

Zitat:

@pibaer schrieb am 16. Juni 2020 um 20:36:34 Uhr:

 

Schaue ich mal in meine Reparaturhistorie, dann finden sich da vor allem Teile, die in einer E-Karre auch sind. Die hat zudem eine ganze Menge Nebenaggregate, die auch kaputtgehen können. Die Vorstellung, ein komplizierter Verbrenner wird durch einen einfachen E-Motor ersetzt, ist sehr naiv. Diese Hütten sind Goldgruben für Zulieferer. Kälte, Wärme, Kühlsystem, Unterdruck, Pumpen etc. - das braucht man alles trotzdem. Einfache per Riemen angetriebene Nebenaggregate sind dann eben teurere und aufwändigere, elektronische Baugruppen und per Elektromotoren betrieben.

Gut. Unterdruckpumpen brauchen alle Diesel und soweit ich weiß auch alle Turbos, weil man dort im Ansaugtrakt eben keinen Unterdruck abzweigen kann. Der Ersatz von riemengetriebenen Nebenaggregaten durch elektrisch betriebene schein so dumm nicht zu sein, wenn ich mir die Klima der HSD anschaue, wenn ich mir Dinge wie Wasserpumpe und Ölpumpe ab Generation 3 der HSD anschaue. Immerhin werden die nicht grundsätzlich Drehzahlabhängig mitgeschleift, sondern "nur" bedarfsgerecht eingesetzt.

 

Davon ab, wenn ich nicht ganz irre, vergleichen wir 2 Antriebskonzepte. Dass um beide herum ähnliche Teile sind, die dann auch ähnlichen Wartungsaufwand haben, verwundert mich jetzt weniger.

Was bleibt ist die Betrachtung der Teile, die vom jeweiligen Antrieb nicht weggedacht werden können, ohne dass dieser nicht mehr antreibt.

Beim Verbrenner:

Der Motor selbst, die Kraftstoffaufbereitung, die Kühlung, das Getriebe, die Kupplung, der Abgasstrang, die Zündung und das 12V Basissystem aus LiMa und Batterie.

Beim BEV:

Der Akku, der E Motor, die Leistungselektronik und das Untersetzungsgetriebe .... fertig, oder fällt dir noch was ein, was nicht weggedacht werden kann?

 

Davon ab: warum ist ein elektrisch betriebenes Nebenaggregat teurer und komplitzierter als ein Riemengetriebenes? Noch ein Gedanke: die aktuellen riemengetriebenen Nebenagregate bringen doch auch alle ihre Steuerelektronik mit, wo ist der Unterschied. Den "einfachen", mitlaufenden Klimakompressor gibts schon lange nicht mehr.

Zitat:

...

Selbst wenn das so wäre, nützt das dem potentiellen Gebrauchtwagenkäufer gar nichts. Das Ding ist praktisch wertlos, weil eine gigantische Investition in absehbarer Zeit notwendig wird. Teurer Sondermüll. Oder legt der Verkäufer die 8000 Euro für die neue Batterie dann gleich mit in den Kofferraum?

Wohl kaum, oder legt der Verkäufer eines Golf VR6 mit 300.000 km auf der Uhr und noch Originalmotor (ich weis, sowas gits nicht) entweder das Geld für nen neuen Motor, oder gleich den neuen Motor in den Kofferraum?

 

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Warum werden denn Gebrauchte immer billiger, je älter sie werden, bzw. je höher ihr km Stand ist? Eben, weil der Verschleiß in den Preis eingerechnet ist.

Nur beim BEV postulierst du scheinbar einen hohen Gebrauchtpreis bei gleichzeitigem massivem Verschleiß

 

Und sei doch ehrlich zu dir selbst: so ein Brot und Butterauto, das mit 12 oder 15 Jahren den Besitzer für 500 bis 1000€ wechselt, da lohnt auch die kleinste Reparatur nicht mehr, so rein wirtschaftlich betrachtet.

 

Und das "Schrottexportieren" nach Afrika. Davon kann man halten, was man möchte. Ich hab da einen faden Beigeschmack beim Gedanken daran, frei nach dem Motto: "was für uns nicht mehr taugt, ist für die .... (selbst einsetzten) immer noch mehr als gut genug"

Wed Jun 17 12:39:57 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 12:19:05 Uhr:

Dann dürfte es keine Tesla mit km Ständen zwischen 500.000 und 1.000.000 km geben ... ein Bereich, den auch Verbrenner nicht oft schaffen. Es gibt sie aber.

Es dürfte auch keine Toyotahybride mit derartigen km Ständen geben. Es gibt sie aber.

Schon gar nicht dürfte auch nur ein Prius 1 noch fahrbereit sein (weil inzwischen mindestens 17 Jahre alt). Die meisten fahren aber noch.

Ebenso hätten schon hohe Prozentsätze der ersten ZOE oder der Drillinge auf dem Schrott gelandet sein müssen (auch die habe inzwischen entsprechende km Stände und ein entsprechendes Alter erreicht). Sind sie aber auch nicht.

Hast Du da eine Statistik oder sind das Anekdoten? Wieso sollte ein Akku im Auto so extrem deutlich länger halten als in allen anderen Anwendungen? Nur weil das gerade in Dein Konzept passt? Weil da gelber Einhornstaub mit hinzugefügt wurde?

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 12:19:05 Uhr:

Allerdings zeigen diese Realitäten, insbesondere bei den BEV, dass deren ursprüngliche Reichweite offensichtlich für den Einsatzzweck überdimensioniert war, sonst würden sie jetzt mit gealterten Akkus nicht mehr eingesetzt werden können. So weit gehe ich mit dir mit. Ein 10 jähriges BEV wird nicht mehr die Prospektreichweite haben, aber immer noch genug für viele Anforderungen. Und mal ehrlich, die km Könige fahren seltens die Uraltwagen.

Klar, der Gebrauchtwagenkäufer wird vor Freude in die Luft springen, wenn die schon ursprünglich nicht gerade üppige Realreichweite dann nach 10 Jahren vielleicht halbiert ist. Top-Verkaufsargument. So schafft es die Karre dann vielleicht im Winter immerhin noch bis auf den nächsten Schrottplatz. :)

 

Nee, lass mal. Mir ist die Zeit zu schade für diese Diskussionen um diese Elektroscheiße. Lebenszeit ist kostbar und ich habe wenig Lust, die für dieses Thema weiter zu opfern. Dieses ständige Elektroauto-Gelaber war schon Grund dafür, den Toyota-Thread zu verlassen.

Wed Jun 17 13:13:06 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Juni 2020 um 12:39:57 Uhr:

...

Hast Du da eine Statistik oder sind das Anekdoten? Wieso sollte ein Akku im Auto so extrem deutlich länger halten als in allen anderen Anwendungen? Nur weil das gerade in Dein Konzept passt? Weil da gelber Einhornstaub mit hinzugefügt wurde?

Gern doch:

https://efahrer.chip.de/.../...llt-rekord-mit-tesla-model-s-auf_101008

Roadster 620.000 km, Model S 900.000 km (selber Fahrer)

 

https://efahrer.chip.de/.../...-teile-gingen-kaputt-alle-kosten_101970

 

Model X, 645.000 km Samt kompletter Reparaturhistorie ... nix Akku ;)

 

Und weil das ja nur Einzelfälle sind, hier mal ein paar gesammelte Daten:

 

https://docs.google.com/.../edit#gid=1304697563

 

Incl. Angaben über Akkuzustand.

 

 

 

Zitat:

 

Klar, der Gebrauchtwagenkäufer wird vor Freude in die Luft springen, wenn die schon ursprünglich nicht gerade üppige Realreichweite dann nach 10 Jahren vielleicht halbiert ist. Top-Verkaufsargument.

Verdreh mir bitte nicht das Wort im Mund.

Der Gebrauchtwagenkäufer sucht sich ein Fahrzeug aus, mit dem er seine Strecken fahren kann. Das muss es jetzt, im Gebrauchtzustand können. Was es im Neuzustand konnte, ist da nebensächlich.

..

Zitat:

Dieses ständige Elektroauto-Gelaber war schon Grund dafür, den Toyota-Thread zu verlassen.

Ich bemühe mich schon, mich möglichst an Zahlen, Daten, Fakten (ZDF) zu halten, irgendwie gehst du da aber sehr selten drauf ein.

Wed Jun 17 13:13:09 CEST 2020    |    illusion2001

Toyota / Lexus gibt auf die neuen E-Fahrzeuge eine 70% Kapazitätsgarantie für den Akku bis 10 Jahre / 1.000.000 km. Man kann annehmen, dass sie sowieso nicht damit rechnen, dass jemand mit einem E-Fahrzeug so viel fährt, dennoch ist das ein Indiz, dass sie den Akkus durchaus etwas zutrauen.

 

Bzgl. der Nebenaggregate beweisen Toyota / Lexus seit 23 Jahren, dass diese elektrifiziert weniger Probleme machen, als die mit Riemenantrieb in konventionellen Fahrzeugen.

Wed Jun 17 13:14:38 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Wird den Bären eher weniger interessieren, wetten?

Wed Jun 17 14:18:15 CEST 2020    |    MadMax

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 13:13:06 Uhr:

...

 

Model X, 645.000 km Samt kompletter Reparaturhistorie ... nix Akku ;)

 

...

Naja - fast ... :)

 

Neuer Akku 510.000 Kilometern: Der Akku an sich hielt eigentlich gut durch, doch nach nach mehr als einer halben Million Kilometer blieb das Model X bei angezeigten Restreichweite von 90 Kilometern einfach stehen - ein Elektronik-Problem. "Dieses Problem tritt bei Model X und S mit hoher Laufleistung immer wieder auf", sagte Sonnad. Seine Mitarbeiter hätten Tesla aber davon überzeugen können, den Akku zu tauschen, obwohl der Akku schon lange außerdem der Garantie war. Die gilt nämlich nur für rund 240.000 Kilometer oder acht Jahre - je nachdem, was früher eintritt. Beim neuen Model 3 sei der Fehler inzwischen behoben, sagte Sonnad.

Wed Jun 17 14:20:18 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

in der Liste von 110 Einträgen überlesen. Es wird wohl Teslas Geheimnis bleiben, ob die Batterie platt war, oder die software gespackt hat.

Wed Jun 17 15:12:43 CEST 2020    |    XuQishi

Zitat:

Und das "Schrottexportieren" nach Afrika. Davon kann man halten, was man möchte. Ich hab da einen faden Beigeschmack beim Gedanken daran, frei nach dem Motto: "was für uns nicht mehr taugt, ist für die .... (selbst einsetzten) immer noch mehr als gut genug"

Das kann man so nicht sagen. Die Autos sind da halt noch besser am Laufen zu halten als bei uns, weil die Arbeit viel billiger ist und TÜV nicht so ein Ding. Außerdem ist auch jede Generation "Westschrott" wieder ein Fortschritt, den die Masse der Leute dort neuer schlicht nicht bezahlen könnte. Wenn du 1500 Dollar im Jahr verdienst, ist selbst ein Space Star praktisch unerreichbar.

Wed Jun 17 15:30:34 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 17. Juni 2020 um 13:13:09 Uhr:

Toyota / Lexus gibt auf die neuen E-Fahrzeuge eine 70% Kapazitätsgarantie für den Akku bis 10 Jahre / 1.000.000 km. Man kann annehmen, dass sie sowieso nicht damit rechnen, dass jemand mit einem E-Fahrzeug so viel fährt, dennoch ist das ein Indiz, dass sie den Akkus durchaus etwas zutrauen.

 

Bzgl. der Nebenaggregate beweisen Toyota / Lexus seit 23 Jahren, dass diese elektrifiziert weniger Probleme machen, als die mit Riemenantrieb in konventionellen Fahrzeugen.

das ist jetzt relativ. Wenn ich den Passat sehe, 5 Jahre, 183.000 Kilometer und absolut NICHTS defekt. Die klassischen Wartungen/Inspektionen, das war es.

 

Wo ist da das Problem?

Wed Jun 17 15:31:38 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@XuQishi schrieb am 17. Juni 2020 um 15:12:43 Uhr:

Zitat:

Und das "Schrottexportieren" nach Afrika. Davon kann man halten, was man möchte. Ich hab da einen faden Beigeschmack beim Gedanken daran, frei nach dem Motto: "was für uns nicht mehr taugt, ist für die .... (selbst einsetzten) immer noch mehr als gut genug"

Das kann man so nicht sagen. Die Autos sind da halt noch besser am Laufen zu halten als bei uns, weil die Arbeit viel billiger ist und TÜV nicht so ein Ding. Außerdem ist auch jede Generation "Westschrott" wieder ein Fortschritt, den die Masse der Leute dort neuer schlicht nicht bezahlen könnte. Wenn du 1500 Dollar im Jahr verdienst, ist selbst ein Space Star praktisch unerreichbar.

In der Zone hätte man sich als normaler Bürger zu Erich´s Zeiten darum geprügelt einen alten Golf kaufen zu können anstelle eines Trabant. Ganz zu schweigen davon welch technischer Fortschritt das gewesen wäre. Von daher wird das irgendwo in Afrika kaum anders sein.

Wed Jun 17 15:36:09 CEST 2020    |    illusion2001

Zitat:

@passat32 schrieb am 17. Juni 2020 um 15:30:34 Uhr:

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 17. Juni 2020 um 13:13:09 Uhr:

Toyota / Lexus gibt auf die neuen E-Fahrzeuge eine 70% Kapazitätsgarantie für den Akku bis 10 Jahre / 1.000.000 km. Man kann annehmen, dass sie sowieso nicht damit rechnen, dass jemand mit einem E-Fahrzeug so viel fährt, dennoch ist das ein Indiz, dass sie den Akkus durchaus etwas zutrauen.

 

Bzgl. der Nebenaggregate beweisen Toyota / Lexus seit 23 Jahren, dass diese elektrifiziert weniger Probleme machen, als die mit Riemenantrieb in konventionellen Fahrzeugen.

das ist jetzt relativ. Wenn ich den Passat sehe, 5 Jahre, 183.000 Kilometer und absolut NICHTS defekt. Die klassischen Wartungen/Inspektionen, das war es.

 

Wo ist da das Problem?

Erstens reden wir von mehr als 183.000 km, zweitens kannst du deinen Passat nicht mit allen E- Fahrzeugen vergleichen.

Wed Jun 17 16:37:07 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Mal ein ganz anderes Thema:

 

Scheinbar muss man hierzulande eigentlich nur noch Angst vor den weniger als 5000 Coronainfizierten haben, die es noch hat, nicht dass es uns alle wegen denen noch dahinrafft. Und natürlich vor den ganzen Nazis.

 

Ich dagegen habe weitaus mehr Sorgen wegen Sowas

Wed Jun 17 16:56:30 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Juni 2020 um 17:26:40 Uhr:

Größe und anschlüsse sind die selben, ebenso der Formfaktor. Die Frage ist, ob das BMS den 120er ebenso akzeptiert, wie den 94er, oder ob es da en entsprechendes Update bräuchte.

Das mag sein, dass die geometrischen Eckdaten (Package) passt. Macht ja auch Sinn, da man die Fahrzeuge i.dR. nach einem Baukasten konstruiert und nicht für jeden Mist neue Halter verbaut usw.. (--> Kosten, Variantenvielfalt). Dennoch muss die erhöhte Kapazität dann eben durch andere Batteriefluide o.a. resultieren. Und die wird man wohl kaum mit den gleichen Lade- und Entlade"taktikten" beaufschlagen können wie die "kleinere". Und ob es da nur bei nem Update bleibt, dazu kenne ich weder die "Stromflüsse", noch die Eckdaten der daran beteiligten Hardware. Jedenfalls ist die ganze Geschichte ziemlich teuer und übersteigt den angenommenen Restwert eines so alten Fahrzeuges. Oder um bei deinem Motorbeispiel zu bleiben: Kaum einer baut in nen 10 + Jahre alten Karren nen neuen AT-Motor rein.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 15. Juni 2020 um 17:26:40 Uhr:

 

Ganz einfach:

Beim Verbrenner ist der Motor an sich das leistungsbestimmende und teuerste Element, beim BEV ist dies der Akku. Ein Akkutausch oder Ersatz kommt einem Austauschmotor/Einbau neuer Maschine vom Aufwand und Kosten her am nächsten.

Von Aufwand und Kosten ja. Aber leistungsbestimmend? Dem Synchronmotor ist es doch schnurz wie viel Kapazität der Energielieferant hat, mehr als seine Maximalleistung kann der nicht abgeben. Was u.a. beeinflusst wird ist der maximale Strom den dein Akku abgeben kann und wenn der halt nicht genug liefern kann, dann kann u.U. der Motor seine volle Leistung nicht entfalten.

 

Nebenbei: Die Dinger sind "entwicklungstechnisch" ziemlich tot, will sagen an E-Maschinen kann man keine großen Quantensprünge mehr erwarten. IEC/IE3 verlangte schon einiges ab, IE(C) 4... da wird schon Kupfer spritzgegossen und das ganze hat absurde Gewichte erreicht. Bleibt eigentlich echt nur noch der Akku und beim Verbrenner die Kraftstoffe... weil auch bei den Ottomotoren.. will kaum einer mehr Geld in die Hand nehmen. Schade, die Laserzündung beim CNG hätt mich interessiert...

 

Zitat:

Wenn ein Verbrennungsmotor einen Schaden hat, der zu einem Totalausfall führt ( z.B. Kolbenfresser, oder allgemeiner Verschleiß über die Toleranzen hinaus), dann kann man nur den ganzen Motor tauschen, das stimmt doch, oder?

Nö wieso? Kannst auch nur die beschädigten Teile tauschen. Bei ner Motorüberholung wird auch selten alles neu gemacht, sondern genau gemessen und nicht alles auf "Übermaß" gebracht. Aber wann wird sowas fällig? Selbst Benziner fahren 600 tkm und mehr ohne Revisionen

 

Aber hier kommt halt wieder der Punkt: Ob nun E-Kiste oder "Saft"-Kiste... es ist nen erheblicher Unterschied ob ich in fünf Jahren 300tkm fahre oder in 15. Viele Kilometer ersetzen nicht die Betriebsstunden und auch das normale zeitliche Alter. Das kann man nicht vergleichen, bei beiden Konzepten nicht.

 

Für mich sind beide Konzepte Anachronismen, da beide zu viele Nachteile haben und zu wenige Vorteile. Deswegen war schon in den späten 80er Jahren der sinnvolle Weg von Ulrich Seiffert beschrieben: Man kombiniert beide, um das auszugleichen. Bis heute: Eher Ausnahme. Was ich davon halte? Wenig. Stattdessen kann man sich für Anachronismus auf Ölbasis oder Anachronismus auf Batterie entscheiden.

Tolel Sache. Was spricht gegen einen (P)HEV mit nem sauber verbrennendem Kraftstoff, der auch aus Biomasse erzeugt werden kann (OK, kann jeder...)? Gibts auch fertig zu kaufen, aber nicht hier.

Wed Jun 17 17:49:18 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 16:37:07 Uhr:

Scheinbar muss man hierzulande eigentlich nur noch Angst vor den weniger als 5000 Coronainfizierten haben, die es noch hat, nicht dass es uns alle wegen denen noch dahinrafft. Und natürlich vor den ganzen Nazis.

Ich muss weder Corona noch Nazis haben. Wobei ich unter Nazis für mich alles subsumiere, was mit roten Fahnen und diversen Symbolen drauf plärrend durch die Gegend läuft und andere Leute mit Gewalt und sozialer Isolation bedroht.

 

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 16:37:07 Uhr:

Ich dagegen habe weitaus mehr Sorgen wegen Sowas

Geht nicht.

 

Edit: Anderer Browser, geht.

 

Mir ist egal, wenn Berlin so aussieht. Die haben das doch gewählt. Geliefert wie bestellt.

Wed Jun 17 17:55:55 CEST 2020    |    pibaer

Die Propaganda kann weitergehen:

 

Länderchefs unterschreiben Vertrag für höheren Rundfunkbeitrag

 

Dass das Parlament und Sachsen-Anhalt das noch ausbremst, glaube ich nicht. Wäre schon eine sehr große Überraschung. Ich glaube eher, die übernehmen da eine Rolle, damit das nicht ganz nach Abnickveranstaltung für die Staatssender aussieht.

Wed Jun 17 18:36:05 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@rpalmer schrieb am 17. Juni 2020 um 16:56:30 Uhr:

...

 

Von Aufwand und Kosten ja. Aber leistungsbestimmend? Dem Synchronmotor ist es doch schnurz wie viel Kapazität der Energielieferant hat, mehr als seine Maximalleistung kann der nicht abgeben. Was u.a. beeinflusst wird ist der maximale Strom den dein Akku abgeben kann und wenn der halt nicht genug liefern kann, dann kann u.U. der Motor seine volle Leistung nicht entfalten.

Genau das meinte ich. Einen stärkeren Motor einbauen erfordert nicht viel Aufwand, aber einen Akku, der dann die höhere Leistung liefern kann.

Beim Verbrenner ists umgekehrt. Dem Tank ists schnurz, ob der Sprit raus tröpfelt, oder in Strömen fließt, hier muss viel Aufwand in die Konstruktion des Motors gesteckt werden. ;)

 

Zitat:

Nebenbei: Die Dinger sind "entwicklungstechnisch" ziemlich tot, will sagen an E-Maschinen kann man keine großen Quantensprünge mehr erwarten.

Nunja, das halte ich auch weniger für schlimm, erreichen sie doch schon 95 bis 97% Wirkungsgrad, das erreicht der Verbrenner nicht einmal theoretisch.

Zitat:

... weil auch bei den Ottomotoren.. will kaum einer mehr Geld in die Hand nehmen. Schade, die Laserzündung beim CNG hätt mich interessiert...

Gemessen am theoretisch möglichen Carnot Wirkungsgrad sind auch die Verbrenner schon sehr dicht am Idealzustand, da kann man noch so viel Geld in die Hand nehmen, da kann nicht mehr viel kommen.

 

Zitat:

 

Nö wieso? Kannst auch nur die beschädigten Teile tauschen. Bei ner Motorüberholung wird auch selten alles neu gemacht, sondern genau gemessen und nicht alles auf "Übermaß" gebracht. Aber wann wird sowas fällig? Selbst Benziner fahren 600 tkm und mehr ohne Revisionen

Ja, es gibt auch so solide konstruierte Verbrenner, die das Potential für 1 Mio km haben. Die Abgasprozesse haben offengelegt, dass selbst die Hersteller von 250.000 bis 300.000 km für ein Fahrzeugleben ausgehen. Die wirklichen Langläufer, die ich bisher kennen gelernt habe, waren fast ausschließlich großvolumige Modelle mit gemessen am Hubraum wenig PS. Nicht die aktuellen 08/15 von wegen über 130 PS aus 1,2 Liter Hubraum mittels Zwangsbeatmung gepresst

 

Zitat:

Aber hier kommt halt wieder der Punkt: Ob nun E-Kiste oder "Saft"-Kiste... es ist nen erheblicher Unterschied ob ich in fünf Jahren 300tkm fahre oder in 15. Viele Kilometer ersetzen nicht die Betriebsstunden und auch das normale zeitliche Alter. Das kann man nicht vergleichen, bei beiden Konzepten nicht.

Bei der zeitlichen alterung bin ich bei dir, bei den Betriebsstunden eher weniger. Es sei denn, dass der, der wenig km pro Jahr fährt, deutlich langsamer fährt, als der, der viele fährt ;)

 

Zitat:

Für mich sind beide Konzepte Anachronismen, da beide zu viele Nachteile haben und zu wenige Vorteile. Deswegen war schon in den späten 80er Jahren der sinnvolle Weg von Ulrich Seiffert beschrieben: Man kombiniert beide, um das auszugleichen. Bis heute: Eher Ausnahme. Was ich davon halte? Wenig. Stattdessen kann man sich für Anachronismus auf Ölbasis oder Anachronismus auf Batterie entscheiden.

Tolel Sache. Was spricht gegen einen (P)HEV mit nem sauber verbrennendem Kraftstoff, der auch aus Biomasse erzeugt werden kann (OK, kann jeder...)? Gibts auch fertig zu kaufen, aber nicht hier.

Naja, Anachronismus wäre nicht das Wort meiner Wahl, solange keine moderne Alternative reif ist. Beide sind irgendwo Stand der Technik.

PlugIns ... wirklich überzeugende Umsetzungen hab ich noch keine gesehen, sodass sie nicht die Vorteile beider Welten vereinen, sondern eher die Nachteile. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Letztlich ist ein PluIn nur die Kombination der beiden "Anachronismen".

Er produziert Abgase, er braucht Benzin, er braucht Lademöglichkeiten und Akkus, er benötigt die Wartung beider Teile.

Aber ja, vielen würde en PiHEV durchaus im Alltag taugen: mit um die 50 km Reichweite el. für den Alltag und der "unendlichen" Reichweite Benzin für den Rest. Nur die Umsetzung...das Grundkonzept ist gut.

Allerdings: beim BEV mit 250 bis 400 km Reichweite kommt schon das Argument, dass das ja nicht für den Laternenparker tauge (der statistisch nur einmal die Woche laden müsste), der Plugin wäre beim Laternenparker dazu verurteilt, so gut wie nie geladen zu werden, weil sein kleiner Akku auch keine hohen Ladeleistungen verträgt, und 2 bis 4 Stunden für 50 km anhalten, das wird wohl keiner wollen (wenn schon 20 bis 30 Minuten für sichere 200 km als zu lange angesehen werden).

Wed Jun 17 18:43:15 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Juni 2020 um 17:49:18 Uhr:

 

Ich muss weder Corona noch Nazis haben...

Echte Nazis kann ich auch wie Fußpilz brauchen. Ich meinte eher die als Nazis diffamierten (also diejenigen, die geordnete Einwanderung möchten, die die gleiche anwendung des Rechtes für jederman einfordern, die anderer Meinung sind als der Mainstream...)

 

Zitat:

...

 

Mir ist egal, wenn Berlin so aussieht. Die haben das doch gewählt. Geliefert wie bestellt.

Ich glaub, wir tun uns zusammen, und machen das mit der Berliner Mauer, aber diesmal richtig:

Drumrum, und dann nen Deckel drauf ;) :D:D:D

 

Nein, im Ernst, in diesem Zusammenhang ist Berlin beliebig ersetzbar... Essen, Duisburg, Heilbronn, Stuttgart, Leipzig, .... such dir was aus, jede größere Stadt hat inzwischen ihre NoGo Areas und das dazu gehörende Konfliktpotential.

Wed Jun 17 18:46:52 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Juni 2020 um 17:55:55 Uhr:

Die Propaganda kann weitergehen:

 

Länderchefs unterschreiben Vertrag für höheren Rundfunkbeitrag

 

Dass das Parlament und Sachsen-Anhalt das noch ausbremst, glaube ich nicht. Wäre schon eine sehr große Überraschung. Ich glaube eher, die übernehmen da eine Rolle, damit das nicht ganz nach Abnickveranstaltung für die Staatssender aussieht.

Abgeschafft gehörts. Wenn sie nicht mit den Werbeeinnahmen auskommen und extra Gebühren brauchen ... OK, dann sollen sie es verschlüsseln und als Pay TV senden. Wer unbedingt die Aktuelle Kamera 2.0 und den schwarzen heutzutage eher bunten Kanal sehen will, kann ja für zahlen.

 

Oder ich hätte gern das fernsehtechnische Analogon zum "Volksempfänger".

OK, den hat man "Göbbelsschnauze" genannt, nur wie sollte man den Volksfernseher taufen, wo sich die Politkomiker so schnell abwechseln?

Wed Jun 17 19:39:42 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:43:15 Uhr:

Echte Nazis kann ich auch wie Fußpilz brauchen. Ich meinte eher die als Nazis diffamierten (also diejenigen, die geordnete Einwanderung möchten, die die gleiche anwendung des Rechtes für jederman einfordern, die anderer Meinung sind als der Mainstream...)

Die, die Du meinst, sind die Natsies. :D

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:43:15 Uhr:

Ich glaub, wir tun uns zusammen, und machen das mit der Berliner Mauer, aber diesmal richtig:

Drumrum, und dann nen Deckel drauf ;) :D:D:D

Berlin könnte man doch den Polen andrehen. Zumindest den Vögeln, die immer noch Reparationen verlangen, obwohl sie schon einen großen Teil des deutschen Reichsgebiets bekommen und fast alle Deutschen vertrieben und enteignet haben.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:43:15 Uhr:

Nein, im Ernst, in diesem Zusammenhang ist Berlin beliebig ersetzbar... Essen, Duisburg, Heilbronn, Stuttgart, Leipzig, .... such dir was aus, jede größere Stadt hat inzwischen ihre NoGo Areas und das dazu gehörende Konfliktpotential.

Das haben die Faktenchecker heute bei ARD aber ganz anders dargestellt:

 

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/berlin-polizei-103.html

 

Die mit dem "DuDu"-Zeigefinger beim Staatsfunk haben sich noch eine Tante zugelegt, die dann den Belehrten nochmal genau die "Fakten" erklärt. Für wie infantil muss man sein Publikum halten, wenn man mit so einem Konstrukt wie "Faktencheckern" agiert?

Wed Jun 17 20:05:13 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:46:52 Uhr:

Abgeschafft gehörts. Wenn sie nicht mit den Werbeeinnahmen auskommen und extra Gebühren brauchen ... OK, dann sollen sie es verschlüsseln und als Pay TV senden. Wer unbedingt die Aktuelle Kamera 2.0 und den schwarzen heutzutage eher bunten Kanal sehen will, kann ja für zahlen.

Ich würde den erstens deutlich schrumpfen. Wenn man sich anschaut, wie viele Anstalten und Sender da mittlerweile durchgefüttert werden müssen, dann wird einem schlecht. Das hat mit Grundversorgung schon lange gar nichts mehr zu tun. Das ist mittlerweile ein allumfassender Medienteppich, der die Leute bis in den letzten Winkel erreichen soll.

 

Zweitens würde ich die Verwaltungsstruktur komplett umkrempeln. Der Rundfunkrat funktioniert überhaupt nicht. In dem sitzen genau die Leute, über die ein unabhängiger Rundfunk eigentlich kritisch und mit einiger Distanz berichten müsste. Alle Vereinigungen, die im Staat an führenden Positionen eng zusammen mit der Regierung agieren, sitzen im Rundfunkrat und sollen nun angeblich freie und ausgewogene Berichterstattung garantieren. Ein absoluter Witz.

 

Will man das erreichen, was der Rundfunkrat angeblich erreichen soll, sind folgende Dinge wichtig:

 

1. Keine Parteimitglieder mit irgendwelchen leitenden Positionen.

2. Keine Mitglieder aus Kirchen und Verbänden mit irgendwelchen leitenden Positionen.

3. Mitgliedschaft in NGOs ist ein Ausschlussgrund.

 

Oder noch viel einfacher:

Die Mitglieder sind durch ein Los zu bestimmen. Dabei liegen alle Wahlberechtigten in Deutschland in der Lostrommel. Die Ernennung ist wie bei Schöffen dann eine Pflichtveranstaltung.

Thu Jun 18 06:51:56 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:36:05 Uhr:

Gemessen am theoretisch möglichen Carnot Wirkungsgrad sind auch die Verbrenner schon sehr dicht am Idealzustand, da kann man noch so viel Geld in die Hand nehmen, da kann nicht mehr viel kommen.

In bestimmten Betriebsbereichen. Das ist ja das tolle an den ganzen markigen Wirkungsgradangaben bei denen: Es wird der Bestwert eines bestimmten Betriebsbereiches (Drehzahl, Last) genommen und dann "Schau, schau!". Man kann noch paar Sachen verbessern und das geht z.B. über noch höhere Drücke im Brennraum.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:36:05 Uhr:

Ja, es gibt auch so solide konstruierte Verbrenner, die das Potential für 1 Mio km haben. Die Abgasprozesse haben offengelegt, dass selbst die Hersteller von 250.000 bis 300.000 km für ein Fahrzeugleben ausgehen. Die wirklichen Langläufer, die ich bisher kennen gelernt habe, waren fast ausschließlich großvolumige Modelle mit gemessen am Hubraum wenig PS. Nicht die aktuellen 08/15 von wegen über 130 PS aus 1,2 Liter Hubraum mittels Zwangsbeatmung gepresst

Wer sowas haben will... bitte. Aber auch die, Ausnahme VWs TSIs mit der super Kette, sind nicht von heut auf morgen kaputt. Von den Mazda-Motoren höre ich auch bislang sehr wenig schlechtes und die Autos schauen auch sehr gut aus (Im Gegensatz zu Honda...). Aber auch hier: Den meisten Stress hat man mit anderem Gedöns: Fahrwerk, Bremsen, Klimas, Knarz-/Knackgeräusche... ja sogar Rost hat sein Revival...

Wie du selber sagst: Das nimmt sich alles nicht viel.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:36:05 Uhr:

Bei der zeitlichen alterung bin ich bei dir, bei den Betriebsstunden eher weniger. Es sei denn, dass der, der wenig km pro Jahr fährt, deutlich langsamer fährt, als der, der viele fährt ;)

Was ich damit sagen will: 300tkm bei einem "Pendler", mit sagen wir mal Ø 70 km/h sind ~ 4.300 h. Und 300 tkm bei nem "Kurzstreckenfahrer" mit sagen wir mal Ø 35 km/h sind ~ 8.600 h.

 

D.h. nur weil ein Auto in kurzer Zeit viele km abgespult hat, heißt das jetzt nicht unbedingt, dass er damit vergleichbar ist mit vielen km in langer Zeit. ;)

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Juni 2020 um 18:36:05 Uhr:

Naja, Anachronismus wäre nicht das Wort meiner Wahl, solange keine moderne Alternative reif ist. Beide sind irgendwo Stand der Technik.

PlugIns ... [...].

Ja nicht solche wie ABM anbieten... die sind witzlos. Und das P war auch bewusst geklammert.

Thu Jun 18 06:57:04 CEST 2020    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 17. Juni 2020 um 17:55:55 Uhr:

Die Propaganda kann weitergehen:

 

Länderchefs unterschreiben Vertrag für höheren Rundfunkbeitrag

 

Dass das Parlament und Sachsen-Anhalt das noch ausbremst, glaube ich nicht. Wäre schon eine sehr große Überraschung. Ich glaube eher, die übernehmen da eine Rolle, damit das nicht ganz nach Abnickveranstaltung für die Staatssender aussieht.

Finde ich gut!

Da kommen auf die Leute nach diesem Coronathema genug finanzielle Belastungen zu, bzw. sind schon da... aber wichtiger ist erstmal, dass ein überfetter Selbstbedienungsladen, der außer Kontrolle ist und mit komischen, arg verschachtelten Gesetzen sich "legitimiert", die Belastungsschraube anzieht.

 

Und... es wird nichts geschehen. Niemand wird protestieren. Niemand wird dazu kritische Artikel in auflagenstarken Medien veröffentlichen. Niemand aus der Politik wird dagegen sich stark machen.

Thu Jun 18 08:08:34 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 18. Juni 2020 um 06:57:04 Uhr:

Und... es wird nichts geschehen. Niemand wird protestieren. Niemand wird dazu kritische Artikel in auflagenstarken Medien veröffentlichen. Niemand aus der Politik wird dagegen sich stark machen.

Doch schon. Aber die kommen in den Medien nur zu Wort, wenn es etwas Negatives über sie zu berichten gibt. Ansonsten werden die Äußerungen totgeschwiegen.

Thu Jun 18 09:41:15 CEST 2020    |    rpalmer

Das ist ja die "heutige Art" des "Fehlinformierens": Nicht Tatsachen verändern oder anderes behaupten, einfach weglassen, nicht erwähnen.

 

Das altbekannte Sprichwort "Aus den Augen, aus dem Sinn" kommt zum Tragen. Erzählste nichts, hat auch die Masse kein Interesse daran bzw. nimmt es nicht mehr wahr. Bspw. die "Flüchtlingskrise". Die ist nicht abgeebbt, die läuft weiter. Interessiert halt keinen, sollen die Kommunen selber regeln und Ruhe geben.

Thu Jun 18 09:50:01 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@rpalmer schrieb am 18. Juni 2020 um 09:41:15 Uhr:

Das ist ja die "heutige Art" des "Fehlinformierens": Nicht Tatsachen verändern oder anderes behaupten, einfach weglassen, nicht erwähnen.

...

Dann sollten sich diese Leute mal in einen Gerichtssaal setzen. Da wird ihnen geholfen beim Verständnis von "die Wahrheit sagen":

 

Sinngemäß: nichts hinzufügen und nichts verschweigen

 

Die Lüge beginnt ebne schon beim Weglassen von Fakten, nicht erst bei deren Verdrehung

Thu Jun 18 18:15:14 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 18. Juni 2020 um 09:50:01 Uhr:

 

Die Lüge beginnt ebne schon beim Weglassen von Fakten, nicht erst bei deren Verdrehung

Eine sehr weise Feststellung, die man jeden Tag immer wieder sieht, liest und hört. Ein Blick in´s Ausland reicht sehr oft aus, um festzustellen, wie manipulativ, ideologisch verbrämt und suggestiv hierzulande "Nachrichten" verbreitet werden. Die Fernsehsender, übrigens durchweg, haben ein inzwischen unterirdisches Niveau erreicht, was nur noch Frustration erzeugt.

 

Randbemerkung zur Zwangsgebühr

Ordnet sich ein in die systematische Abzocke. Keiner der Beteiligten im Rundfunkrat (alle Ministerpräsidenten der Länder), bzw. alle hier vertretenden Parteien ist auch nur ansatzweise Willens, Reformen einzufordern.

 

Machen wir uns nichts vor: Die Betragserhöhung verpufft im Nirwana. Bezahlt werden müssen die inzwischen horrend angestiegenen Rentenansprüche, insbesondere der bei den Medien beschäftigten Vollzeitkräften.

 

Nebenbei: Es gibt nur 2 Parteien im Bundestag, die sich in ihren Parteiprogrammen für eine Reform der GEZ-Zwangsgebühr ausgesprochen haben.

Eine davon ist sogar die Linke. Ramelow hätte sich also mindestens enthalten müssen. Na, ja, die muß und kann man eben nicht wirklich ernst nehmen.

Thu Jun 18 18:25:03 CEST 2020    |    Steam24

Welches ist denn bitte die andere Partei?

Thu Jun 18 19:19:23 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@Steam24 schrieb am 18. Juni 2020 um 18:25:03 Uhr:

Welches ist denn bitte die andere Partei?

Die AfD.

 

Es gibt allerdings zwischen den Linken und der AfD in Bezug zur Zwangsgebühr erhebliche Unterschiede.

Bei der AfD ist es eines der zentralen Themen, bei den Linken ein eher verschämt aufgenommenes, untergeordnetes.

Thu Jun 18 19:41:07 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Mit großer "Freude" und großer Überraschung habe ich heute die Ankündigung meines Stromlieferanten gelesen, die Stromkosten leider erhöhen zu müssen. Ach ja, mein Stromlieferant verdient großes Mitleid.

 

Die Erhöhung der GEZ-Gebühr klingt nicht viel. Ja, die brauchen es.

 

Die Müllgebühren werden wohl in Kürze auch erhöht, wegen einer erhöhten CO2-Abgabe.

https://www.welt.de/.../...en-Aufschrei-in-der-Bevoelkerung-geben.html

 

Ich hoffe jetzt auf baldige Klarheit, wie wir weiter fleißig zuzahlen sollen, z.B. in erhöhten Abgaben auf Benzin und Diesel. Das steht aus.

 

Lebensmittelpreise sind ja schon gestiegen. Die Statistik vernebelt uns mit ihren sinnbefreiten Warenkorb nur die Höhe der drastischen Preissteigerungen.

 

Dabei wird es bestimmt nicht bleiben, weshalb ich vorsorglich zusätzliche Löcher in meine Gürtel gemacht habe.

 

Jetzt überlege ich, was Tage dauern wird, wo ich noch sparen könnte und möglichst meinen maximalsten Beitrag für all die notleidenden Bereiche der Politik und Wirtschaft leisten kann.

 

:D

Thu Jun 18 19:45:22 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@Alfons007 schrieb am 18. Juni 2020 um 19:41:07 Uhr:

 

Jetzt überlege ich, was Tage dauern wird, wo ich noch sparen könnte und möglichst meinen maximalsten Beitrag für all die notleidenden Bereiche der Politik und Wirtschaft leisten kann.

 

:D

--

 

Mach' doch einen auf H4 und gut is. :p;)

 

-

 

Oder geh' in die Politik - das geht auch. :D

Thu Jun 18 20:30:46 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 18. Juni 2020 um 09:50:01 Uhr:

Die Lüge beginnt ebne schon beim Weglassen von Fakten, nicht erst bei deren Verdrehung

Gab es nicht den Spruch "Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge"?

Sun Jun 21 13:48:50 CEST 2020    |    rpalmer

Nachdem ja sowieso vielerorts die Leute am Spinnen sind, kanns auch in Stuttgart weitergehen:

 

https://www.stuttgarter-zeitung.de/...8621-4ed3-8908-dc346c55e494.html

 

Hmm, welche "Klientel" (Wie es so schön im Artikel heißt) war das wohl? Radschnellweg-nutzende Biokartoffeln? Wutbürger? Vom VCD instrumentalisierte, für die Verkehrswende protestierende Randalierer? Die kommen mir alle als erste in Verdacht.

 

/Sarkasmus

Sun Jun 21 14:03:05 CEST 2020    |    Steam24

Zitat:

@rpalmer schrieb am 21. Juni 2020 um 13:48:50 Uhr:

Nachdem ja sowieso vielerorts die Leute am Spinnen sind, kanns auch in Stuttgart weitergehen:

 

https://www.stuttgarter-zeitung.de/...8621-4ed3-8908-dc346c55e494.html

 

Hmm, welche "Klientel" (Wie es so schön im Artikel heißt) war das wohl? Radschnellweg-nutzende Biokartoffeln? Wutbürger? Vom VCD instrumentalisierte, für die Verkehrswende protestierende Randalierer? Die kommen mir alle als erste in Verdacht.

 

/Sarkasmus

Zitat aus der Quelle:

 

"Viele Feiernde aus dem Bereich des sich vornehmlich in den Abendstunden und Nächten unter anderem am Eckensee sammelnden Klientels sollen sich in Zusammenhang mit einer Polizeikontrolle anlässlich eines Rauschgiftdelikts gegen die Beamten zusammengeschlossen haben. (...)

 

Polizeibeamte wurden äußerst aggressiv angegangen, angegriffen und verletzt. Mehr als ein Dutzend Polizeibeamte erlitten Verletzungen. Mehr als 200 Beamte aus dem Stuttgarter Umland mussten alarmiert und in den Einsatz gebracht werden. Viele Ladengeschäfte in der Innenstadt sind offenbar wahllos beschädigt worden. Vor allem wurden Schaufensterscheiben eingeworfen oder eingeschlagen. In Filmszenen ist auch zu sehen, wie massiv versucht wird, selbst schwere große Scheiben zu zertrümmern."

 

Wir haben noch viel zu wenig von diesen Goldstücken.

 

Sarkasmus off

 

Erinnert an den Görlitzer Park im Berlin, wo man schon willenlos dem Treiben zusieht.

Sun Jun 21 18:01:30 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Und sich dann wundern, wenn irgendwann die Bürger die Aufgaben der Polizei selbst in die Hand nehmen. ... solches Pack sollte möglichst bald Bekanntschaft schließen z. B. mit den Herren Smith oder Wesson.

 

Von mir aus können die marodieren, soviel sie wollen, aber gnade ihnen Gott, die legen Hand an meine Familie oder meinen Freundeskreis!

 

Wenn die Herren und Damen in Blau man gerade genug Arsch in der Hose haben, um vom friedlichen Bürger Knöllchen abzzuzocken, dann brauch ich die auch nicht.

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