Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
|
pibaer
|
Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Mon Jun 08 17:23:19 CEST 2020 |
XuQishi
In England ist Diesel teurer als Benzin, da lohnt sich der Hybrid eher.
Mon Jun 08 20:12:46 CEST 2020 |
pibaer
Zu einfach, zu billig. Und vor allem viel zu umweltfreundlich. Und kein Politiker kann sich damit ein Denkmal setzen.
Mon Jun 08 20:16:49 CEST 2020 |
pibaer
Warum ist es arrogant, wenn die Kunden auf Funktion und Wirtschaftlichkeit Wert legen? Es gibt doch nichts ehrlicheres als Entscheidungen zu treffen, die man mit seinem eigenen Geld bezahlen muss. Und da haben sich die meisten Leute weltweit ganz eindeutig gegen pseudo-moderne Antriebe entschieden.
Kalifornien ist auch so eine rote Ecke, die passen hervorragend zur EU.
Mon Jun 08 20:45:21 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Dass du Elektroautos nichts abgewinnen kannst, hat glaub ich auch der Letzte Leser verstanden. Andere sehen das anders als du.
Was den CO2 Unsinn angeht, stehen wir auf der selben Seite, also Friede im Schützengraben
Und die BEV, die was taugen, die werden auch gekauft und nachgefragt, was man an Lieferzeiten von bis zu über12Monaten ablesen kann. Da würd ich sagen, dass bestimmten Herstellern die Jahresproduktion regelrecht aus den Händen gerissen wird. Leider waren in dieser erlesenen Gruppe abgesehen vom I3 (mit 2 bis 3 Monaten Lieferzeit noch moderat) deutsche Produkte wirklich Mangelware.
Mon Jun 08 20:48:48 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Hab heute den Ersatzwagen meiner Frau wieder zum Händler gefahren und den Prius abgeholt. Es war ein Yaris HSD ...
Kleinwagen...check
Antriebskomfort...check
Grht schon ... zumindest bei manchen Herstellern.
Mon Jun 08 20:53:22 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Praktisch vielleicht, wenn man am Tankstellengedanken festhalten möchte.
Aber wo soll das ganze BIO Methan her kommen, das dafür benötigt würde? So viele Kuhställe und Maisfelder hat es nicht.
Davon ab, wenn schon verstärkt Biomethan nutzen, dann doch primär, um Erdgas zu ersetzen, ansonsten verschiebt man nur den fossilen Verbrauch vom Auto zu anderen Gasverbrauchern
Mon Jun 08 21:06:14 CEST 2020 |
robbery47
"Elektromist"
Sei doch bitte so konsequent und verabschiede dich von dem ganzen "Elektromist" in deinem zuhause pibaer.
Und dein Smartphone bitte mit Diesel "auffüllen".
Spaß beiseite. Es ist meiner Meinung nach nicht die Frage ob sondern wann Elektromobilität sich durchsetzt. Unabhängig davon ob durch Brennstoff oder Batterie angetrieben.
Wenn die deutsche Autoindustrie nicht endlich aus den Potten kommt, wird man das Nokia Schicksal erleiden. Nicht Elektromobilität zu fördern und darauf zu hoffen, dass es sich nicht durchsetzt ist wie russisches Roulette mit Millionen Arbeitsplätze zu spielen.
Bezeichnend das ausgerechnet die Deutsch-Franzosen Opel mit dem Corsa-E das erste gescheite (Preis-Leistung) Elektroauto auf dem Markt gebracht haben.
Mon Jun 08 22:21:17 CEST 2020 |
pibaer
Klar, aber die allermeisten Käufer haben sich bisher trotz hoher Subventionen gegen so eine Mühle entschieden.
Wenn ich hier sehe, was an Elektrokarren herumfährt: Praktisch alles nur Firmen- oder Behördenfahrzeuge. Privatanteil geschätzt < 5%.
12 Monate bei den geringen Stückzahlen sind auch kein Zeichen für eine besonders hohe Nachfrage. Das ist ja noch längst nicht an der oberen Grenze der Akzeptanzschwelle, im Reisemobilbau warten die Leute manchmal fast zwei Jahre auf ihre Fahrzeuge. 15 Monate sind überhaupt keine Seltenheit.
Mon Jun 08 22:23:54 CEST 2020 |
pibaer
Brennbares Gas lässt sich auf ganz viele Arten herstellen. Das ist die Variante mit den allermeisten Optionen überhaupt, auch hinsichtlich Gewinnung aus regenerativen Quellen.
Mon Jun 08 22:26:59 CEST 2020 |
pibaer
Ein Kleinwagen für 30.000 Euro Einstiegspreis. Was ist daran gescheit? Das ist wirtschaftlich absoluter Irrsinn für den Käufer. Und der Preis zeigt auch, was für ein gigantischer Ressourcenverbrauch dahinter stecken muss.
Mon Jun 08 22:41:05 CEST 2020 |
passat32
und da ist die Milchmädchenrechnung mit dem Deutschen Strompreis noch garnicht mit einbezogen!!
Mon Jun 08 22:58:28 CEST 2020 |
rpalmer
Einerseits wird ja gerne (und richtigerweise) beklagt "Es soll ja nicht der gesamte Fahrzeugbestand elektrifiziert werden", wenn z.B. angesprochen wird "Von wo soll der ganze Strom herkommen?". Beim Gas ist dieser Gesichtspunkt aber auch gegeben. Es wird immer einen Altbestand geben, einen "Spezialbestand" (Seien es Feuerwehrfahrzeuge, Wenigfahrer, Shuttlefahrzeuge usw ) und eben andere Mobilitätsformen, in und außerhalb des Individualverkehrs. Kurzum: Es soll ja nicht die ganze Menge an derzeitigen Benzinern und Dieseln 1:1 mit Gasfahrzeugen ersetzt werden.
Davon abgesehen gibt es dafür echt eine enorme "Rohstoffmasse". Ob Klärgas, Klärschlamm, Faulgas von Mülldeponien, allerlei Bioabfälle, Energiepflanzen, Wasser (Ok mieses eta)... ich glaube man unterschätzt in manch Publikation die möglichen Ressourcen. Aber das ist nichts als meine persönliche Einschätzung.
Jedenfalls ist das Fahrzeug nicht wirklich teurer, der Aufwand gering und das Speichern auch nicht im steilen Verlauf der "Forschungs-S-Kurve". Natürlich gibt es da viel in der Schlange, bspw. Schäume... aber die Akkutechnik hat ein deutlich größeres zu erforschendes Feld. Da können die nächsten Jahre einige Dynamik bringen, in beiderlei Richtung.
Und wieder mal bekräftigt sich... nichts macht mehr Sinn wie die Koexistenz der verschiedenen Techniken. Nur mit größeren Anteilen, denn beide "Ansätze" sind noch immer Marginalien verglichen mit Benzin und Diesel.
Mon Jun 08 23:05:12 CEST 2020 |
rpalmer
Ich hab ja nicht gesagt, dass es sowas nicht gibt (Sowas wollte (Und hat nicht) VW bereits 1994 verkaufen, aber einem anderen waren Achtzylinderpassats oder 12 Zylinder Diesel wichtiger), sondern, dass es bis heute in der breiten Angebotspalette gespickt eben eher eine Ausnahme ist. Und oberhalb der... ich sag mal preissensiblen Kleinwägen wäre es durchaus drin. Ein probater Ansatz Kraftstoff zu sparen, gerade im Kurzstreckenverkehr. Und unsere Kommunen bremsen doch so gerne künstlich aus...
Naja. Ist aber nicht. Den Käufern scheints nicht wichtig zu sein.
Mon Jun 08 23:35:15 CEST 2020 |
robbery47
Ja Einstiegspreis heißt 136 PS Automatik, Klimaautomatik, Apple/Android Car play, Spurhalte, Bergfahrassistent, Verkehrsschilderkennung, Notbremsassisten etc.
https://www.opel.de/fahrzeuge/corsa-modelle/corsa-e/konfigurator.html
Und vom Fahrkomfort ist ein Stromer halt auch auf einem anderen Level.
Bei einem vergleichbaren Benziner/Diesel ist man da preislich soweit nicht mehr entfernt. Außerdem sollte doch klar sein, dass die Preise für Stromer weiter sinken werden, wenn endlich mal in Masse produziert werden kann/darf. Man steckt beim Thema Elektromobilität ja immer noch in den Kinderschuhen. Irgendwann wird eine E-Kaufprämie nicht mehr notwendig sein. Die Frage ist, ab wann.
Trotzdem sage ich Chapeau an PSA/Opel. Meiner Meinung nach das erste brauchbare Elektroauto für Otto Normalverbraucher zu einem passablen Preis (in Verbindung mit der Prämie).
Mon Jun 08 23:45:22 CEST 2020 |
myinfo
heise Autos, 8.06.20, von Martin Franz
Daimler bündelt Brennstoffzellen-Entwicklung
Daimler gründet eine Firma, die alle Entwicklungen rund um die Brennstoffzelle vereint. Der Zeitpunkt scheint geschickt gewählt.
"(...)
Pünktlich zum Konjunkturpaket
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt dieser Firmengründung. In der vergangenen Woche hatte die Bundesregierung ein umfangreiches Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro beschlossen. Darin enthalten sind neun Milliarden Euro für die Förderung von Wasserstoff. Zur groben Orientierung dieser Summe: Für den gesamten Schienenverkehr sind in diesem Paket 7,5 Milliarden Euro vorgesehen.
Angesichts der langfristigen Pläne nimmt die Regierung eine gigantische Summe für mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen in die Hand. Bis zum Jahr 2030 sollen bundesweit industrielle Produktionsanlagen mit bis zu fünf Millionen Kilowattstunden (kWh) einschließlich der dafür erforderlichen Offshore- und Onshore-Energiegewinnung entstehen. Im vergangenen Jahr lag der gesamte Strombedarf Deutschlands laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bei 511,6 Milliarden kWh."
VG myinfo
Tue Jun 09 10:51:33 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Reden wir jetzt von Reisemobilen, die eher im Manufakturstil gebaut werden, oder von Autos, die auf Fließbändern gebaut werden?
12 Monate und mehr Lieferzeit bei einem Produkt, welches in der Art der Massenproduktion hergestellt wird, sagen mir, dass mehr Nachfrage bestand, als geliefert werden konnte.
Würden die Hersteller auf ihren BEV hocken bleiben, dann wären die entweder sofort verfügbar, oder maximal im Rahmen der Transpartdauer (also etwa 3 Monate bei Fahrzeugen aus Asien)
Tue Jun 09 14:25:58 CEST 2020 |
olli27721
-
Warum wohl.
Infrastruktur ???
Wo sollen die Laternenparker und Mieter denn alle laden ???
Selbst Besitzer von Eigentumswohnungen kämpfen in den Versammlungen häufig um Lademöglichkeiten, die die Gemeinschaft wieder nicht zahlen will - und noch nichtmal der Eigentümer darf sich alleine was stricken.
Und sind Laternenparker und Mieter die Leute, die ständig Neuwagen kaufen/fahren oder doch eher halbwegs preiswerte Gebrauchte fahren ??
Fragen über Fragen.
Der Wandel wird sich langsam schleichend vollziehen - das Problem ist nur, das man viel zu spät damit angefangen ist.
Ist wie mit Automatikgetrieben - die Sättigung des Marktes findet in D auch sehr schleichend statt, obwohl Schaltwagen nun wirklich Notlösungen darstellen.
Tue Jun 09 15:17:41 CEST 2020 |
XuQishi
Kommt immer auf den Zweck an. Für ne Pendelgurke, die den Großteil der Zeit im Stop-and-go steht, würde ich mir auch eine Automatik kaufen. Aber nicht für ein Auto, das ich tatsächlich fahren will. Ich rühre gerne das Öl um, sowas wie Doppelkupplung und Schaltwippen ist einfach nicht dasselbe.
Vor allem regt mich bei denen auf, dass die praktisch herstellerunabhängig darauf programmiert sind, peinliche Furzgeräusche zu machen. Aus irgendeinem Grund soll das sportlich sein.
Tue Jun 09 15:21:26 CEST 2020 |
olli27721
Auf Furzgetriebe stehe ich auch nicht - auf Wandler schon.
Tue Jun 09 15:30:42 CEST 2020 |
rpalmer
Die Diskussion um Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe ist lächerlich. Immer dasselbe. Die Hersteller lassen bewusst einem die Wahl damit eben der Käufer das bekommt, was ihm zusagt. Sonst könnte ich auch äußern, dass das Fahren von komischen kleinen SUVs eine Notlösung ist, obwohl es doch langsam wieder eine Rückkehr der Limousine gibt (CLA, A3 Limousine, 2er Gran Coupe, 3 Sedan).
Selbst in den Automatikländern USA und Japan sind diverse Fahrzeuge mit Schaltgetriebe erhältlich. Und ich persönlich kennen einen hier lebenden "Georgianer", der nichts anderes fährt, nur Schaltung und bewusst französische Autos...
Ich würde mir derzeit auch kein E-Auto kaufen. Ob mit oder ohne Kaufprämie. Mir sagt das aktuell noch immer nicht zu, es gibt -für mich- bessere Alternativen. Auch ärgert mich der deutsche Strommix, der mehr als lachhaft ist, wenn man die damaligen Versprechen und Erwartungen im Hinterkopf behält. Das ganze EEG ist ein Rohrkrepierer.
Ach bezüglich 300er: Hab mir die Honda SH gekauft. Schwer begeistert von dem Ding, nur leider ist das Wetter gerade "Anti-Roller".
Tue Jun 09 15:57:43 CEST 2020 |
olli27721
-
Nun - es zeigt aber, wie und warum sich manche Systeme nicht oder schlecht durchsetzen.
Dazu die Mär von: Der Automat ist teuer, frisst Sprit, keine Kontrolle mehr haben, geht kaputt, schlechtere Fahrleistungen, . . . .
Merkste was ?? - Alles Ausreden, nicht technisch fortzuschreiten.
Jede Wette, das wenn Automat und Schalter kostengleich sind, weitaus mehr Leute den Automaten wählen.
Wenn dann ein E-Auto preislich zum Verbrenner positioniert wird und Lademöglichkeiten da sind, dann wird sich auch was bewegen.
Dem Käufer sind in erster Linie die Kosten wichtig - danach das Image.
Bequem isser auch - also km-weit zur Ladesäule laufen will er auch nicht
Tue Jun 09 16:41:30 CEST 2020 |
illusion2001
Ein guter Freund hat nun einen Hyundai Nexo, wenn hier Interesse besteht, berichte ich gerne ab und an von seinen Erfahrungen und kann Fragen zur Wasserstoffmobilität weiterleiten.
Tue Jun 09 16:45:33 CEST 2020 |
illusion2001
Wer einmal ein stufenloses eCVT gefahren ist, will sowieso nix anderes mehr, ausgenommen Elektroantrieb. Und das sage ich nach jahrelanger ZF 8HP Wandler und VW DSG Erfahrung.
Meine perönliche Rangfolge aus Fahrkomfort- und Fahrbarkeitssicht ist
1. E-Antrieb
2. eCVT
3. CVT
4. Wandler
und weit abgeschlagen DSG
Tue Jun 09 17:05:12 CEST 2020 |
XuQishi
Das stimmt ja auch alles nicht mehr, nur die die Wartungskosten sind etwas höher durch die Ölwechsel. Von lebenslanger Füllung braucht mir der Daimler nichts mehr zu erzählen
.
Wie gesagt, für ne Alltagsrutsche finde ich das in Ordnung. Wenn man alle 150 Meter wieder steht, nervt die Handschaltung. Das einzige, was ich da manchmal vermisse, ist die Dosierbarkeit beim Rangieren, aber das gilt auch eher für DKG als für Wandler.
Am Wochenende fahre ich auf jeden Fall lieber Handschalter. Da hat man noch was zu tun im Auto.
Den Automaten hätte ich beim Abarth nicht mal genommen, wenn der 1000 Euro billiger gewesen wäre anstatt teurer (der Endpreis war mir egal, ich wollte halt nen Abarth so, wie ich den zusammengestellt habe, ich hab bis auf den Carbonschnickschnack und Automatik einfach alles angekreuzt, und das Carbon hab ich nur weggelassen, weil mir das optisch nicht gefällt), für mich passt das nicht zum Auto.
CVT mag ich persönlich nicht, da hatte ich bisher noch keins, das mir jenseits vom Stau gefallen hat (meine Frau will als nächste Alltagskiste einen Subaru, die haben nichts anderes mehr).
Tue Jun 09 17:09:14 CEST 2020 |
olli27721
-
Grade bei den Kleinen ist CVT genial - die geringe Masse kommt schnell in Schwung.
Es ist einfach Gewöhnungssache - genauso wie bei Opel die Easytronic oder ein Wandler - man muss damit auch fahren wollen.
Tue Jun 09 17:17:02 CEST 2020 |
rpalmer
Ja merke ich. Und zwar, wie schon zuvor einige Male, dass du deine persönliche Vorlieben und Annahmen als allgemeine Tatsachen darstellst. Eine Automatik (Ja welche den nun?) ist kein technischer Fortschritt, sondern uralt. Wandlergetriebe im PKW bspw. gibt es gute 70 Jahre, wenn nicht noch länger...Schnee von gestern eigentlich.
Das noch immer vorhandene Angebot von Schaltgetrieben soll das aufzeigen? Interessant. Ich halte es für hanebüchen.
Einiges davon ist gar nicht falsch und verhält sich je nach herangezogener Technik unterschiedlich stark oder unwesentlich ausgeprägt im Vergleich. Und damit komme ich gleich über zur Frage was soll ein Automat sein? Da fallen mir gleich mehrere Techniken ein, vom Wandler, über automatisierte Schaltgetriebe, zum Kegelradgetriebe, zur Doppelkupplung, über eine Variomatik... Allein beim Wirkungsgrad, der klassische Schalter liegt seit Jahrzehnten bei guten 96-97 %, aktuelle Wandler etwas 90 % (Wenn sie doch so effizient sind, warum wohl haben die einen Getriebeölkühler und auch eine Wandlerüberbrückung (Früher griff die nur in der höchsten Fahrstufe)), während mein Favorit das CVT auf so knapp 90 % kommt. Kosten... am günstigsten ist derzeit noch immer der klassische Schalter, auch im Einkauf/Fertigung. Ein Wandler dagegen rangiert was ganz oben kostentechnisch, da ist ein automatisiertes Schaltgetriebe deutlich kostengünstiger und auch einfacher von der Wartung her (Stichwort "Getriebespülungen").
Wieder zeigt sich... die Welt besteht aus weit mehr Nuancen als nur schwarz und weiss.
Ungefähr genauso wie: Jede Wette, dass wenn Bus & Bahn fahren umsonst wären, mehr Leute damit fahren. Irgendjemand zahlts immer und wenn nicht der Kunde, dann eben der Hersteller durch verringerten Gewinn. Schieberkästen, Ölkühler, Steuergeräte usw. fallen nicht vom Baum herunter, sondern müssen gefertigt werden, wenn ich nun den Wandler betrachte. Klar, Stückzahleneffekte kommen dazu.
Und nicht berücksichtigt die unterschiedlichen Fahrzeugklassen. In der (oberen) Mittelklasse will kaum einer die Schaltung, im Sportwagensektor sieht das wieder anders aus, da zahlt man sogar bei manch Marke Aufpreis für das Schaltgetriebe und genauso im Kleinwagenbereich, denn der ist preissensibel.
Ja und weil es das jetzt schon tut, muss man eben mit gesetzlichen Vorgaben, "Subventionen" und so weiter dafür sorgen, denn nur mit dieser "Verzerrung" kann man eine Akzeptanz schaffen, die so nicht da ist.
Quelle deine eigene Meinung?
Und weil primär nur die Kosten wichtig sind, fährt eine S-Klasse Verkaufserfolge ein, denn die ist ja das Paradebeispiel von kostengünstig. Ebenso besteht eine Nachfrage nach, ich sag mal "sinnfreien" Extras wie Alufelgen oder "Sportpaketen", weil ja in erster Linie die Kosten wichtig sind. Oder gibt es noch immer ein Angebot an Sechszylindern in der Mittelklasse.
Genauso beim Image, da ja das ein zweiter Wichtigkeitsstelle steht (Obwohl doch vorher noch die Kosten als am wichtigsten genannt wurden) stehen wenig "imageträchtige" Marken wie Dacia, Hyundai usw. bereits seit Jahren am Abgrund?
Seltsamerweise arbeiten die Abteilungen beim OEM, bei denen sich um Marktpositionierung & Wettbewerbsbeobachtung gekümmert wird, mit anderen Annahmen... aber die haben ja keine Ahnung, die leben ja nicht von möglichst guten Verkaufszahlen.
Tue Jun 09 17:24:30 CEST 2020 |
olli27721
-
Nö - aber ich beobachte die Welt um mich herum.
Und Deine Vorlieben legst Du auch häufig genug dar - ist auch normal, hat jeder.
Hier zu lesen - brauchst nur blättern.
-
Und klar gibts S-Klasse Käufer - nur liegt da der Lebensstandard i.d.R. auch auf einem anderen Level.
Es bringt nix, hier die Verhältnismäßigkeit auszublenden.
Tue Jun 09 18:01:15 CEST 2020 |
rpalmer
Ich liebe es, wenn auf detaillierte Antworten nur irgendwelche allgemeine Zeilchen kommen.
Was ist nun z.b. dran an deiner Behauptung "Dem Käufer sind in erster Linie die Kosten wichtig"?
Welche Kosten? Anschaffungskosten? Unterhaltskosten? Betriebskosten?
Wenn dem so wäre, müssten dann nicht Kleinwägen dominieren? In den deutschen Top Ten Neuzulassungen finden sich aber nur zwei Kleinwägen wieder.
Woher will man sowas wissen und für die Allgemeinheit sprechen können? Um auf die "Welt um mich herum" zurückzukommen... schaue ich die an, so stelle ich fest, dass für viele beim Thema Auto das Geld recht locker gemacht wird und dagegen bei anderen Dingen geknausert wird. Da ist genug Geld für nicht günstige Modelle aus Süddeutschland da und die sind nicht mit dem Basismotor versehen. Und wieder andere haben da eher das gekauft, was gerade der Händler so hatte und denen am meisten zusagte. Die "hauen" ihr Geld dann wieder woanders raus. Apropos gekauft und Kosten. Mal einfach die Vollkosten von so nem "super günstig geleasten Citroen" ausrechnen, wundert mich dann schon wie leichtfertig manch eine/einer da sein Geld rausbuttert, trotz Mietwohnung und 1.600 € netto... entweder egal oder nie Gedanken gemacht.
Und mit den letzten Sätzen im Sinne komme ich wieder zurück auf... "Woher will man sowas wissen...".
Natürlich kann ich Neuwagenkäufer befragen "Auf welche Kriterien haben Sie geachtet bzw. waren Ihnen wichtig?". Und wie viel davon wird einer Überprüfung standhalten? Da wird halt irgendwas angekreuzt oder gesagt, aber ob das tatsächlichen Recherchen zu Grunde liegt? Und die wirklichen Beweggründe waren? Frag mal meehster nach ihren Kriterien beim Autokauf...
Tue Jun 09 18:22:23 CEST 2020 |
pibaer
Stimmt, 500 kg (oder so) schwerer, da ist der Fahrkomfort auf einem anderen Level. Welche Automatik ist übrigens in ner Elektrokarre?
Und was Du da schönes aufgezählt hast, ist fast alles nur die Frontkamera und für NCAP praktisch Pflicht. Endkundenpreis so um die 300 Euro vielleicht.
Das Ding ist für Opel-Niveau praktisch nackt.
Nee, höchstens so 15.000 Euro. Vernachlässigbar. Dafür gibts dann auch noch geringe Reichweite und lange Ladezeiten kostenlos dazu. Und nach 10 Jahren praktisch Restwert Null, weil die Investition in eine neue Batterie nicht mehr lohnt.
Top-Geschäft, am besten sofort zuschlagen!
Genau, wenn der Bedarf an knappen Rohstoffen steigt, sinkt automatisch der Preis. War ja schon immer so.
Nur mal so zur Info: Die Karren sind so teuer, weil sie massig Ressourcen verbrauchen, nicht weil die Produktion so einer Karre so kompliziert wäre.
Tue Jun 09 18:29:22 CEST 2020 |
pibaer
Welche Rolle spielt das?
Reisemobile werden auf Fließbändern gebaut (Bestellsystem ähnlich wie beim PKW: mehrere Modelle + Optionen). Aber das ist doch egal. Die Wartezeiten dort zeigen, dass die Leute generell bei hoher Nachfrage auch bereit sind, deutlich länger als 12 Monate zu warten. Und diese langen Wartezeiten sind trotz des massiven Ausbaus der Produktionskapazitäten der letzten Jahre!
Nö, das zeigt, dass es mal zeitweise mehr Bedarf als Angebot gab. Vor allem zeigt es, dass die Hersteller nur vorsichtig Produktionskapazität ausbauen. Es ist eben kein Hype, vor allem bei den winzigen Stückzahlen. Dann würden nämlich bei so einem Allerweltsprodukt die Wartezeiten explodieren. Dabei erreichen die nicht mal Wartezeiten von eigentlich verzichtbaren Luxusartikeln.
Tue Jun 09 18:32:52 CEST 2020 |
pibaer
Das ist auch ganz nachvollziehbar, bringt die Automatik doch massiven Komfortgewinn. Sie ist aber bei den meisten Modellen um die 3000 Euro teurer als das Handschaltgetriebe und damit deutlich über meiner Schmerzgrenze (maximal 1500 Euro).
Trotzdem hängt es bei mir von der Fahrzeugklasse ab, ob ich lieber Automatik oder Handschalter fahre.
Ich sehe beim E-Auto keinerlei Komfortgewinn oder bessere Funktionalität. Im Gegenteil, das ist ein deutlicher Rückschritt. Die Karren müssten deutlich billiger sein als Verbrenner.
Tue Jun 09 18:56:45 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Du hast mich völlig falsch verstanden.
Arroganz und Ignoranz bezieht sich ausschließlich auf die großartigen Manager, nicht auf die Kunden.
Und Kalifornien: Die passen weiß Gott nicht zur EU, sonst hätte die EU längst schon die CARB übernehmen müssen und im großen Stil Elektro und Wasserstoff fördern müssen - und das seit Jahren.
Tue Jun 09 19:05:14 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Ich habe definitiv Interesse.
Erfahrungen zu berichten sind immer gut.
Wie ist er zu diesem Nexo gekommen, Leasing ? Wo fährt er hauptsächlich, also Fahrprofil, welche Region ?
Was zahlt er aktuell für seinen Verbrauch ?
Tue Jun 09 19:13:06 CEST 2020 |
rpalmer
Mit Blick auf den Zerfall der amerikanischen Mittelschicht, dem Bevölkerungszusammenhalt und deren Auswirkungen, die man gerade sieht.... und Blick auf hier ähnlich ablaufenden Prozesse (Nur langsamer und gemildert durch höheren allgemeinen Wohlstand) vermute ich für mich mal, dass auf die EU & speziell D wesentlich größere Probleme zukommen werden, als die der "Förderung" von Strom- oder Wasserstofffahrzeugen...
Aber um den Schwenk zurück zu schaffen, ich halte die EU-Emissionspolitik in Bezug auf Fahrzeuge nicht für nennenswert durchdacht oder sinnig. Weder jetzt, noch in Vergangenheit.
Tue Jun 09 19:38:18 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Da stimme ich Dir absolut zu.
Die Entwicklung der EU, des Euro´s usw. - rollen sich mir die Fußnägel und kommt kalter Schweiß.
Beides ist aus meiner Sicht auch nicht mehr reformierbar.
Da ist denn auch die EU-Emissionspolitik, übrigens grandios mitentwickelt von IH und allen ihren linksgrünen Unterstützern einzuordnen. Die schaffen das schon, die Zerstörung der Grundlagen, die Deutschland einst auszeichnete.
Übrigens Ergänzung zum E-Antrieb mittels Ionen-Akku: Ex-Audi-Vorstand (Entwicklung) - Tesla ist den deutschen Herstellern uneinholbar voraus.
https://www.focus.de/.../...ellern-uneinholbar-voraus_id_12081484.html
Oh, ja. Das gleiche gilt für Toyota/Lexus mit ihrem Hybridantrieb.
Und wenn es so weiter geht, kommt als nächstes die lakonische Feststellung: Den Entwicklungsvorsprung beim Wasserstoff, KI, Nanotechnologie usw. holen wir nicht mehr auf.
Tue Jun 09 20:58:10 CEST 2020 |
robbery47
Der E-Corsa wiegt 1530 KG, der Turbo-Benziner (130 PS) knapp 300 kg weniger. Also nicht übertreiben. Und ja, wegen der Batterie ist der Schwerpunkt des Fahrzeuges sehr tief. Dadurch hat man mehr Stabilität in den Kurven. Ist das Einmal Eins der Physik.Die Beschleunigung des E-Corsa ist auch besser als vom vergleichbaren Turbo-Benziner.
Ein Elektroauto benötigt keine Gangschaltung. Ist es für dich jetzt besser formuliert? In Deutschland zahlt man für Automatik extra. Mehrere Tausend Euro in der Regel. In der Corsa/Polo-Klasse ist Automatik sogar eher die Minderheit.
Ist doch top von Opel. Bei vielen anderen Herstellern ist die Basisausstattung deutlich ärmer ausgestattet. Eine Bekannte hat die Woche einen Seat Arona mit 115 PS Dreizylinder- Benziner und solider Ausstattung für circa 21.000 Euro gekauft. Listenpreis 26.000€...
Haha bitte was? Bitte zeig mir einen vergleichbaren Benziner, der 15.000 Euro weniger kostet. Das kriegst du nicht einmal bei Dacia.
Jeder kann hier auf den Hersteller-Seiten sich mal einen Polo oder Hyundai I20 mit ähnlicher Ausstattung konfigurieren. Die Unterschiede sind nicht mehr so groß. Und mit der Kaufprämie von 9000 Euro fällt der Kostenvorteil für Verbrenner fast komplett weg.
Pibaer es scheint für dich vollkommen abstrus zu klingen. Aber für viele Mitbürger reichen 300KM nicht nur pro Tag, sondern pro Woche vollkommen aus um ihre Fahrten zu machen. Und soweit mir bekannt ist, muss man während des Ladeprozesses nicht permanent neben dem Auto stehen. Und so lange ist der Ladeprozess auch nicht mit einer Wallbox. Für Eigenheim-Besitzer gibt es nix Bequemeres als von der Arbeit nach Hause zu kommen, das Auto aufzuladen und morgens mit vollgeladener Batterie zur Arbeit zu fahren. Also nix anderes als das was wir heutzutage alle mit unseren Smartphones machen. Kein Hexenwerk.
Wenn das ElektroAuto gut in Schuss ist, warum soll man dann nicht nach 10 Jahren in eine neue Batterie investieren, um weitere 10 Jahre zu fahren? Bei den Verbrennern müssen innerhalb von 10 Jahren ja auch diverse Teile erneuert oder repariert werden. Kostet auch Geld. Zumindest auf dem Gebrauchtwagenmarkt lässt sich aktuell nicht erkennen das alte Stromer für nen Appel vertickt werden.
Yep. War beim Ölpreis auch so. Wenn der Bedarf steigt, dann wird auch das Angebot steigen. Denn so knapp sind die Rohstoffe, die für die Batterieproduktion benötigt werden nun auch wieder nicht.
Tue Jun 09 20:58:55 CEST 2020 |
illusion2001
Ist ein Firmenwagen mit Privatnutzung, vorwiegend Schleswig-Holstein, wird aber auch Langstrecken erleben. Die Firma ist im Bereich der erneuerbaren Energien tätig und baut hier gerade eine Wasserstoffinfrastruktur (überschüssiger Windstrom in Wasserstoff ) incl. eigener Tankstelle(n) auf. Nach Realverbrauch und Preisen Frage ich ihn gerne
.
Tue Jun 09 21:51:45 CEST 2020 |
rpalmer
https://www.vau-max.de/.../...ell-direktbestellung-bei-volkswagen.7359
Hey voll cool digital und so. Dass man sich überhaupt traut dieses murksige Ding verkaufen zu wollen zeugt auch von hoher Überzeugung - Thumbs up!
Gleichzeitig aber nochmal für teures Geld die ganzen Glaspaläste schee umbauen, neu anstreichen, neue Möbel rein, viele teure Spezialwerkzeuge nötig machen (Bitte jetzt nicht an irgendwas aus Metall denken... "didschidäl" macht man sowas mit nem neuen, teurem Dongle oder gleich alles Online per Abo).
Dann mal auf in die Zukunft mit unseren gemixten 401 g CO2 pro kWh
Sollen die doofen Privatleute für viel Geld sich jetzt neu "aufstellen" (Ach Nee halt, nachdem man hier ja schon fette Abgabenlasten hat, bekommt Michel jetzt bissl Prämie. Aber auch nur der, der eh genug hat um sich was neues zu kaufen. Der Rest..... Fre.... halten!), während so tolle Kraftwerksbetreiber noch Geld in den ... geschoben bekommen, damit deren tolle Kohlemeiler mit "pedal to the metal" laufen. In Summe machen alle unsere toitschen Kohlemeiler soviel CO2 wie alle Benziner zusammen, aber man setzt natürlich lieber beim zersplitterten PKW-Segment an, denn es macht Sinn bei zigtausenden Einzelobjekten anzusetzen, statt auch/zunächst beim größeren.
Willst du ne Armee schwächen, so greifst du auch die abertausend Soldaten an, statt dir die Generäle zu schnappen.
Darauf ein Baltika
Tue Jun 09 23:02:26 CEST 2020 |
pibaer
Nee, 300 kg, das ist ja quasi nix. Gerade mal ein lächerliches Viertel schwerer als der Benziner. Quasi der Corsa ein mal voll besetzt. Klar, da liegt der satter auf der Straße und wiegt doch nur so viel wie der zwei Klassen größere Insignia.
Klar, nur nicht lang. Dann ist das Beschleunigungsvermögen wieder auf Käfer-Niveau.
Und der tiefere Schwerpunkt hilft natürlich ungemein, die Querbeschleunigung zu reduzieren. Echte Physik ist das.
Also der Corsa "Nackte Mutti" geht bei knapp 15.000 Euro laut Liste los. Der hat schon die ganze "Wahnsinns-Sonderausstattung" wie auch der E-Corsa.
Bei dem Einstiegs-Corsa kannst Du locker nochmal 15% Rabatt abziehen, das ist noch sehr konservativ gerechnet. Dafür bekommst Du ne Menge zusätzliche Ausstattung und viel weiter als die E-Karre fährt der dann auch noch. Für die E-Karre kannst Du den Rabatt vergessen. Da zahlst Du die 30.000, den Rabatt übernimmt dann ja der Steuerzahler schon.
Klar, nimm die doppelt so teure Karre, die halbierte Reichweite reicht für Dich. Klingt nach einem Super-Deal.
Nee, man kann auch dem Opa beim Putzen der Autobahn-Scheißhäuser helfen.
Klar, es lohnt sich dann sicher ganz doll, nochmal 10.000 Euro in einen 10 Jahre alten Kleinwagen zu stecken. Klingt so richtig vernünftig.
Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Lithium-Batterien weltweit schon auch ohne Elektro-Karren massenweise gebaut und eingesetzt werden? Nix Preisverfall, Rohstoffe verfallen nicht im Preis, wenn sie knapp werden. Öl ist im Gegensatz dazu eben überhaupt nicht knapp.
Tue Jun 09 23:28:18 CEST 2020 |
XuQishi
Ich kann da immer nur "fand ich geil" ankreuzen
. Seit ich vernünftig verdiene, kaufe ich eigentlich immer das, worauf ich Lust habe, irgendwelche Nutzwertkriterien spielen da eigentlich keine Rolle. Wenn der Kühlschrank nicht reinpasst, lass ich ihn halt schicken. Kinder transportieren muss ich auch nicht, also dräut auch kein Bus.
Weil das viel zu teuer ist und der Restwert bei Zehnjährigen nahe null ist. Wenn man kein Selbstschrauber ist, sondern die Kiste durchreparieren lassen muss, kauft man besser einen neuen. 10 Jahre ist eh so der Zeitpunkt, bei dem man Oldtimer oder Presse denken muss.
Davon abgesehen: ja, gebrauchte E-Autos sind aktuell noch nicht sehr günstig, weil die für genügend Leute noch hip genug sind. In 10 Jahren sieht das wahrscheinlich ganz anders aus, weil dann keiner mehr die jetzt aktuellen Autos haben wollen wird, weil die schlicht viel zu schnell veralten, allein was den Elektronikschnickschnack angeht. Wenn dann auch noch ne neue Batterietechnik kommen sollte, nimmt einem die alten Karren mit 200km Reichweite keiner mehr ab.
Für mich persönlich kommen die generell jetzt reichweitenmäßig in den Bereich, über den ich nachdenken würde. Der neue Fiat 500 mit 320km WLTP scheint mir brauchbar. Den Honda E mit nicht mal 200 für's gleiche Geld kann Honda behalten.
Tesla will ich nicht, die erfüllen mein Hauptkriterium nicht. Find ich nicht geil. Das Model 3 gefiel mir von den Werten her gut, aber wenn ich das Ding auf der Straße sehe, lasse ich es lieber. Ich will nicht jeden Tag rausgehen und mich fragen, warum ich mir ein hässliches Auto gekauft habe. Schlechte Proportionen, Froschgesicht und 2010 will seine Chromrähmchen wieder.
Deine Antwort auf "Technik, Wirtschaft und andere OT-Themen"