Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Mon May 25 17:24:45 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Es gibt sie noch, die warnenden Stimmen aus der Industrie.
Ein sehr empfehlenswerter Artikel, u.a. auch zum Sinn der Bevorzugung von Elektro-(Akku-)Fahrzeugen mit Kaufprämien.
https://www.focus.de/.../...urder-elektro-kaufpraemie_id_12028822.html
Ich zitiere mal daraus eine auf den Punkt gebrachte Aussage:
„Wenn ein großer Teil unserer Medien in der Öffentlichkeit bestimmte Stimmungen verbreitet, wollen Politiker sich diesem Mainstream nicht widersetzen. Dies trifft nicht nur für die Beurteilung des Kraftfahrzeugs und des Individualverkehrs zu, sondern für alle gesellschaftlichen Themen.
Die Toleranz in unserer Gesellschaft für alternative Meinungen oder sogar für eindeutige Tatsachen ist in unserer postfaktischen Gesellschaft auf ein erschreckend niedriges Niveau angekommen. Vielleicht sollte uns das noch mehr Sorgen machen als die aktuellen wirtschaftlichen Probleme“.
Besser und zutreffender kann man den Zustand in D nicht beschreiben und formulieren.
Mon May 25 20:23:44 CEST 2020 |
pibaer
Es gibt leider zu wenig solche Leute in der Industrie, die sich trauen, sich der massiven medialen und politischen Dummheit entgegenzustellen.
Und das Ergebnis ist dann wie er schreibt:
Sie nutzen ihr Elektroauto auch als Lifestyle-Produkt, mit dem sie ihrer Umgebung ihre Fortschrittlichkeit demonstrieren wollen.
Und ja, leider hat Söder auch Recht: Wie soll er sich auf die Seite solcher Leute stellen, wenn schon die großen Verbände in der Automobilindustrie mit den Dummen aus Medien und Politik mitheulen?
Mon May 25 20:50:17 CEST 2020 |
rpalmer
Und wieso schreibt kaum einer der Leser den "Medien", sprich Zeitungen, Sendern usw. was die von ihren Gefasel halten?
Nicht im Kommentarbereich! Direkt der Zeitung und dem Redakteur! Das Schema der Mails ist meist gleich, mit bisschen Kombinieren findet man das raus.
Ich mache das regelmäßig, aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Wenn nur jeder vierte es auch so handhaben würde.... unter der flut an Mails würden die wissen, was die "Masse" vom Geseier hält. Aber ohne Reaktion macht man eben weiter. Einen Redakteur der Stuttgarter Nachrichten habe ich so oft genervt, bis er mich schließlich anrief...
Kam sogar eine Richtigstellung, hat Wort gehalten.
Und wenn Schreiben nicht geht.... hinfahren oder deren Abobettler in den Fußgängerzonen etc. sagen was man 'von hält.
Leider nickt das Groß hier doch einfach alles ab.
Mon May 25 21:50:20 CEST 2020 |
pibaer
Einigermaßen unzensiertes Schreiben in den Kommentarbereich geht bei fast keiner Zeitung mehr. Bei der Welt kann bei vielen Meinungs-Artikeln noch abgestimmt werden. Die Abstimmungsergebnisse sind sehr oft Ablehnung >90%. Interessiert da aber keinen. Auflagen- und Verkaufszahlen gehen auch immer weiter runter. Interessiert auch keinen.
Ehrlich gesagt spare ich mir daher irgendeine direkte Kommunikation mit diesen Leuten. Zeitverschwendung. Wenn es die schon nicht interessiert, dass ihre finanzielle Grundlage den Bach runter geht, wieso sollten die dann nicht auf meine Email genauso scheißen wie auf meinen Kommentar? Die scheißen sogar auf mich als zahlenden Leser, siehe unten.
Den Mann hat wahrscheinlich auch ein wenig interessiert, was seine Leser denken. Wenn die Masse der Journalisten das wirklich wollte, würde sie Kommentare zulassen und sich die Abstimmungsergebnisse zu Herzen nehmen. Aber selbst mit solchen Mechanismen erreichen die Leser gar nichts. Null. Die Typen haben ein unerschütterliches Sendungsbewusstsein. Denen kommt im Leben nicht in die Birne, dass sie mit ihrem Geschreibsel danebenliegen oder sie von vielen Sachen keine Ahnung haben und dumm daherschwafeln. Das kommt in deren Weltbild nicht vor.
Die Abo-Bettler haben noch weniger Kontakt zu den Journalisten.
Ich sage Dir, was ich gemacht habe: Den Spiegel habe ich schon vor etlichen Jahren gekündigt (noch vor 2015). Seit 2016 besuche ich nicht mal mehr deren Webseite. Keine Werbeeinnahmen und vor allem keine Klickzahlen (wichtig für die Werbung) mehr von mir. Auch nicht mit AdBlocker.
Beim Welt-Abo Kündigung nach Sperren des Benutzerkontos (Mein Eindruck: Ab einer gewissen, sehr hohen Menge an Zustimmung/Likes, gerät man da in den Fokus von Redakteuren oder Zensoren und dann sperren die Dich mit an den Haaren herbeigezogenen Begründungen. Schon vorher habe ich gespürt, dass da zeitweise praktisch nichts mehr durchkam, man also anscheinend eine "Sonderbehandlung" erfuhr.). Noch heute bekomme ich fast täglich Bettel-Emails, ich könne doch für 50% des Abo-Preises wieder ein Abo erwerben. Ihr könnt mich mal! Wenn ich bei denen überhaupt jemals noch Geld ausgebe, dann nur für einzelne Artikel/Autoren, aber das geht da ja leider nicht. Noch gibt es ja ein paar lesenswerte Autoren (Broder, Don Alphonso).
Das Geld spende ich jetzt Blog-Autoren, die deutlich intelligenter schreiben und deren Artikel ich viel lieber lese als den oberflächlichen Einheitsbrei.
Tue May 26 08:53:38 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Volle Zustimmung.
Medien und Politik bilden seit langem eine unheilige Allianz. Die Meinungsmanipulation ist alltäglich. Wer nicht im Mainstream mitmacht, wird niedergemacht, kalt gestellt und verunglimpft. Alles unter dem scheinheiligen Motto der Pressefreiheit.
Das kann nicht ewig gut gehen.
Tue May 26 09:11:53 CEST 2020 |
XuQishi
Posener und Stein sind für sowas immer gut.
Ich finde das aber okay; manchmal, ganz selten, ist auch mal ne Perle dabei und indem man solche Artikel liest, weiß man wenigstens, was andere so denken. Im Gegensatz zum Spiegel leistet sich die Welt wenigstens noch "die Gegenseite". Beim Spiegel gibt's das gar nicht mehr, seit Fleischhauer weg ist.
Tue May 26 16:13:08 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Und weil es so "schön" ist - hier was für die eingefleischten Fans der Grünen
https://www.focus.de/.../...hrspolitik-hat-ein-rad-ab_id_12028653.html
Wer immer noch nicht gepeilt hat, welche Schwachmaten uns regieren, der verdient auch kein Mitleid.
Tue May 26 17:56:42 CEST 2020 |
XuQishi
Nur noch Bescheuerte unterwegs.
Ganz ehrlich, ich baue gerade im "Motorradgebiet" in der Eifel. Ich weiß, dass das nerven kann, und ich habe auch kein Problem damit, wenn die Polizei manipulierte Mopeds sofort einsackt (da würden hier viele Holländer mit dem Bus und dem Zug heimfahren).
Aber die Fahrverbote finde ich bescheuert. 95% der Biker fahren ganz normal*. Wenn der Staat da was ändern will, sollen sie mal die Klappenauspuffanlagen verbieten, das reicht völlig aus.
Ich habe eine 20 Jahre alte BMW, die klingt schlicht nach gar nichts; wer sich in der Nachbarschaft davon gestört fühlt, soll mir zeigen, dass er seinen Rasen mit der Sense mäht.
Die Nachfolger mit Klappenanlage sind in bestimmten Bereichen saulaut, das muss nicht sein. Damit gibt man nur den Knöllchen-Heinzen Futter.
* Das Geweine über überholende Motorräder nervt mich auch. Das kommt immer von Leuten, die selber noch nie gefahren sind und gar nicht wissen, was der Biker sieht, was man im Auto nicht sieht, und wie schnell der vorbei ist, wenn er will. Das größte Risiko auf der Straße ist, dass irgendwer dem Motorrad die Vorfahrt nimmt, weil er nicht richtig guckt; das ergibt die meisten toten Biker in Deutschland, noch vor Alleinunfällen durch Abflug in der Kurve (für den es keiner überhöhten Geschwindigkeit bedarf).
Tue May 26 18:51:10 CEST 2020 |
Kurvenräuber48611
Ich habe kein Motorrad und schaffe mir auch kein´s mehr an. Aber ich mag Motorräder. Die meisten, die ich rumfahren sehe, fahren sehr gesittet und umsichtig.
Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, was Motorradfahren heißt: pure Freiheit und ein Fahrgefühl, was mit Autofahren nicht vergleichbar ist.
Und ich bin ehrlich, da ich öfter welche sehe und höre: Das Gebrumme einer Harley ist Musik, also das urige, echte unverfälschte Werkeln eines großvolumigen Motors. Vergleichbar mit Hard Rock.
Tue May 26 18:54:17 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Schon, wie er Stammtischparolen wiedergibt.
aus dem Text:
Ja, ein absolutes NoGo angesichts von 350 bis 500 km geicherter Reichweite (auch im Winter .... das geht mal gar nicht) Außerdem, alle fahren ständig weit in den Urlaub, klar, passt schon. Ihm hat auch noch keiner gesagt, dass die 1000 km Urlaubsfahrt selbst beim Durchschnittsfahrer nur ein Fünfzehntel aller km sind.
genau, 20 Minuten für nen Ladehub von 20 auf 80% dauern länger als alle vorstellbaren Rasten.
Die alte Denke vom zentralen Tankplatz, wo alle sich treffen und vor allem voll machen.
Wiederholung machts nicht richtiger. Nicht zentral am besten 100 Säulen, sondern ein paar an jedem Parkplatz, unterwegs macht keiner voll, sondern läd so viel, wie er braucht, weil es sowohl billiger, als auch zeitsparender ist, erst am Ziel wieder voll zu machen.
Hmm... 350 km mit dem vollen Akku, und dann noch einmal mindestens 250 km mit einer 20 Minuten Ladung sind schon einmal 600 km ... wo fahre denn nur alle hin? sind wir denn hier in Amerika oder Australien, dass man mindestens 1000 Meilen weit fahren muss?
Und er ist ja so gar nicht betroffen, seine Firma stellt eben nicht nur
her, wie der Artikel suggeriert,
Sondern auch Anbauteile für 'DSG und Verbrenner
Ein Schlem, der Böses dabei denkt
Tue May 26 19:40:57 CEST 2020 |
rpalmer
Solche lese ich nicht mehr. Und ich meinte auch nicht den Kommentarbereich, denn der interessiert die herzlich wenig. Direkt kontaktieren.
Auf eine ja. Auf fünfzig auch ja. Aber auf mehrere hunderte oder gar tausende? Über Wochen hinweg? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man da eiskalt weitermacht. Sicherlich gibt es den einen oder anderen, es soll ja auch DDR-Journalisten gegeben haben, die noch bis zum letzten Tag die alternative Realität niedertippten.
Oder kurz und prägnant: Sie meinen, sie seien Oberlehrer und können vorgeben, was richtig und falsch ist. Wenn sie das Kommentar o.ä. kennzeichnen und verfassen, OK. Aber leider zieht sich das querbeet durch alles hindurch.
Absolut richtig, Qualität findet man dort eh keine mehr vor. Wo heben die sich mit Artikel jenseits der Pressemasse ab? Wo wurde intensiv in den Hintergrund recherchiert? Dies und noch weitere Fragen, die fallen da leider gering/negativ aus.
Tue May 26 22:01:30 CEST 2020 |
pibaer
Richtig. Deswegen würde ich einzelne Artikel durchaus kaufen. Leider aber nicht möglich. Dann gibt es gar nichts mehr.
Tue May 26 22:07:00 CEST 2020 |
pibaer
Das ist doch der typische Ansatz: Anstatt die Einzelnen zu bestrafen, die nerven, verbietet man allen etwas. Der dumme Nanny-Staat.
Tue May 26 22:08:50 CEST 2020 |
olli27721
Grade im WDR - nun gibbet Tempolimit für Biker.
Autos 100 - Biker 60km/h - wer denkt sich so'n Scheiss aus.

Tue May 26 22:13:12 CEST 2020 |
pibaer
Nö, der Mann hat leider Recht. Der verdient auch mehr mit Elektronik, so wie die ganze Elektro-Scheiße ein riesiges Geschäft ist, extrem viel Subventionen und Investitionsbedarfe. Der kann sich da auch die Taschen füllen.
Die Umwelt interessiert da keine Sau, das ist ein schönes Märchen für die Doofen, da wird massiv Geld umverteilt. Und der dumme Kunde soll brav diesen teuren Mist kaufen, der im Vergleich zum Stand der Technik einfach nichts taugt. In keiner Hinsicht. Schwer, sauteuer, wenig Reichweite, lange Ladezeit. Technologisch 120 Jahre zurück, als der Elektroantrieb schon mal gegen den Verbrenner verloren hat.
Tue May 26 22:17:11 CEST 2020 |
pibaer
Wo soll das sein? Man kann nirgendwo was dazu lesen.
Wed May 27 09:57:07 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Wird er sicher auch.
Die Umwelt hat noch nie irgendeine Sau interessiert. Allerdings sollte sich nach etlichen Links und Studien, sowie Selbstkorrekturen äterer Studien mal so langsam rumsprechen, dass ein BEV nicht reinweiß ist, aber deutlich weiter weg von Schwarz ist, als jeder Verbrenner. (Und zwar abseits des dusseligen CO2 Zirkus)
Was soll die Beschreibung der VW Produkte der letzten Jahrzehnte an dieser Stelle
?
Gemessen an den tatsächlichen Kosten, die die Hersteller pro Fahrzeug haben, ist jeder Karren, einschließlich der Dacia hemmungslos überteuert, findest du nicht auch?
Stimmt auffallend: Golf VII wiegt schlanke 1445 kg ... der schwere Egolf Unterschied der Fahrzeuge: nur der Antrieb wiegt 1540 kg ... keine 100 kg mehr, bringt aber schon in der Basis mehr Ausstattung mit, die im Verbrenner das Gewicht erhöhen würde.
Wenn ich mich recht erinnere, war der Egolf zu Jahresbeginn sogar billiger als ein Dieselgolf gleicher Ausstattung?
Immerhin rund 300 km packen sie alle ... wieviele Menschen brauchen doch tatsächlich täglich mehr? ... Scheinargument.
Jup, ist ja auch sooooo wichtig, wenn der karren eh 8 bis 10 Stunden vor der Tür rumsteht, dass dann das Tagepensum erst in 1 bis 2 Stunden nachgeladen ist. ebenso schlimm, dass der Ladevorgang unterwegs am Schnelllader (von realistischen 20 auf 80%) ebenso lange dauert wie die gaze Rast.
Ja, als Gleichstromladung noch nahezu unbekannt war, und 11 kW Wechselstrom noch der Topzustand, hat man über 1 Stunde für 100 km geladen, heute lädst du über 200 km in unter 30 Minuten (plus die 300 km, die bei abfahrt drin waren sind das dann schon 500 km)
Wow, der Lion Akku ist schon 120 Jahre alte Technologie ... das war mir neu
Wed May 27 10:16:24 CEST 2020 |
robbery47
Ich bin in meinem Leben dreimal Elektroauto gefahren. (Opel Ampera, Nissan Leaf und Golf GTE.
Das Fahrerlebnis ist auf einem ganz anderen Level. Leise, ruckelfrei, tolle Beschleunigung und stabile Seitenlage "dank" der schweren Akkus.
Vor Ort, da wo Menschen leben und arbeiten sind Sie sehr wohl ein großer Umweltfaktor. Keine Abgase und kaum Lärm. Für viele Menschen die an stark befahrenen Straßen leben wäre es definitiv eine Verbesserung ihrer Lebensumstände, wenn PKW's und LKW's irgendwann elektrisch (Egal ob Akku oder Wasserstoff) unterwegs wären. Es wohnt halt nicht jeder in einem ruhigen Vorort.
Reichweite nicht mehr zwingend. Tesla bewegt sich bezüglich der Reichweite ja schon auf dem Level von diversen Erdgas und Benzin-Autos. Für 90% der Autofahrer reichen die handelsüblichen Akku-Kapazitäten auch locker aus. Außerdem muss/sollte sowieso niemand 1000 KM am Stück fahren.
Es gibt meiner Meinung nach zwei berechtigte Kritikpunkte an Elektromobilität.
1. der Preis
2. die Infrastruktur
Es sollte klar sein, dass es nur dann Sinn macht, wenn man eine "eigene" Ladestation hat. Also in erster Linie Eigenheim-Besitzer. Anderseits halte ich die Vorstellung für ziemlich cool, irgendwann mir eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach zu setzen und meinen selbst erzeugten Strom in das Elektroauto einzuspeisen.
Sollte man die Preise in den nächsten Jahren weiter drücken können, dann wird Elektromobilität auch für mich in Frage kommen. Ich habe aber kein Problem bis dahin zu warten und mir die Entwicklungen genau anzuschauen. Ich sehe das relativ ideologiefrei.
Edit: Mein Cousin ist selbsständig und der hat sich jetzt den Golf GTE für 50 Euro pro Monat geleased. Was soll man da noch meckern?
Wed May 27 10:39:37 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Ja, teilweise sind die BEV im direkten Vergleich zu ihrem Pendent als Verbrenner deutlich teurer. Dieser Abstand schmilzt allerdings recht schnell, wenn man eben nicht mit dem Basisverbrenner vergleicht. Her bietet sich die ZOE an. Sie ist baugleich mit dem Clio. Zwischen dem Basis Clio und der ZOE mit Kaufakku liegen über 10.000 € Unterschied. Nimmt man allerdings den etwas stärkeren Motor im Clio (um an der Motorleistung der ZOE näher zu kommen), und konfiguriert dann noch all die Extras mit rein, die die ZOE sowieso mitbringt (Automatik, Klima, Vortemperierung, Standheizung, Sitzheizung....), dann ist de rPreisuntershcied eher vergleichbar mit dem zwischen Benziner und Diesel.
Ja sie muss in unverändertem Tempo mitwachsen. Momentan (die letzten 2 Jahre) wuchs sie schneller als die Anzahl der BEV (öffentliche Struktur). Sollen nennenswerte Stückzahlen auf der Straße erreicht werden, muss das so weiter gehen.
Die Einschränkung aufs Eigenheim teile ich nicht.Ich wohne zur Miete, kann aber dennoch daheim laden.
Übrigens ist vor knapp 2 Monaten ein 2. Auto mit Ladefähgkeit im Haus dazu gekommen (ein PHEV, der aber nahezu täglich geladen wird), und tada... passt, geht, keine Einschränkungen. Wir beide laden mit 2,4 kW an Schuko, den hausanschluss kratzt es nicht (den würde es auch nicht kratzen, wenn in den 3 weiteren Garagen ebenfalls per Schuko geladen würde), und die Akkus sind morgens voll.
Aber wo du Recht hast: es gibt einige Vermieter, die sich schwer damit tun, sich auch nur auf den Gedanken, ein Kabel legen zulassen einlassen zu wollen.
Ja, eine Smarte Idee. Wenn du es schaffst, dein Auto während der Sonnenstunden daheim anzukabeln
oder du müsstest deutlich mehr investieren, und einen Zwischenspeicher installieren für die Nacht.
Kommt auf die Konditionen an.
Bisher ist es in der Tat teurer, ein BEV zu leasen, als einen Verbrenner. Dann muss jeder für sich abschätzen, ob die höhere Leasingrate durch die geringeren "Treibstoff"kosten kompensierbar ist, oder nicht.
Wed May 27 11:29:29 CEST 2020 |
Steam24
Indem der Kundschaft Preise aufgezwungen werden, zu denen man nur stärkere Motorisierungen bekommt, wird eine gigantische Preiserhöhung durchgesetzt. M.E. überhaupt nicht okay. Man sieht das ja auch daran, dass es ohne Elektroprämien nicht geht. Die laufen wiederum auf Kosten der Allgemeinheit bzw. des Steuerzahlers.
Wed May 27 11:36:09 CEST 2020 |
XuQishi
Mit einem festen Parkplatz ist man ja praktisch Eigenheimbesitzer. Ich habe aktuell keinen; wir haben zwar luxuriöserweise schon Plätze vor dem Haus, aber nur 32 Stellplätze (wenn keiner parkt wie ein Idiot, sonst weniger) für 36 Wohnungen; bei relativ häufigen 2 Autos pro Wohnung (ÖPNV ist trotz 50.000-Einwohner-Stadt für'n Popo) ist das eng.
Wir bauen jetzt aber und haben natürlich eine PV-Anlage eingeplant, die kann sich dann um das Auto oder die Heizung kümmern...
Ich bin Verbrennerfan (ich mag den Geruch und das Geräusch, Feuer und Stahl, toxische Männlichkeit und so), aber wenn das Haus fertig ist, werden wir zum Pendeln für die Dame ein E-Auto anschaffen (ich pendle nicht). Ich denke an den Fiat 500e. Den find ich geil.
Der Verbrenner bleibt trotzdem. Wenn ich meine Eltern am Wochenende besuchen will, ist mir ein E-Auto mit 300km WLTP-Reichweite zu lästig, das reicht gerade mal für den Hinweg im Frühjahr.
Wed May 27 11:42:52 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Wenn du zurück schaust, war das nicht schon immer so?
Kommt es wirklich darauf an, mit welcher "Begründung" die Autos immer teurer werden?
Wie viele Basisversionen werden denn tatsächlich neu zugelassen im Verhältnis zu besser motorisiert/ausgestattet?
Oder anders ausgedrückt, "zwingen" die Basissparbrötchen nicht schon zum ein oder anderen Kreuzchen der Aufpreisliste?
Klar, es fehtl en 50 PS Kleinwagen BEV. Wäre vollkommen ausreichend. Aber "der Kunde" will das nicht, der beklagt sich ja schon über "nur" 136 PS beim Corsa e.
Übriens das durchschnittliche Neufahrzeug hat inzwischen über 140 PS ... das liegt wohl nicht nur an den Herstellern, oder irre ich da?
Wed May 27 11:48:59 CEST 2020 |
Steam24
Diese Argumente finde ich nicht gut, weil die von dir genannten Punkte immer nur Verteuerungen im dreistelligen Bereich bzw. im niedrigen Prozentbereich bedeuteten, wohingegen die BEV-Preise die Anschaffung um vierstellige Summen verteuern. Bei den Kleinwagen bedeutet das häufig eine Verdoppelung des Kaufpreises und das sollte nicht unterschlagen werden.
Und wenn Du nen Kleinwagen mit Basismotor fährst, kannst du eben locker auch damit nach Italien in Urlaub fahren. Die Hobel haben doch alle mindestens 60-70 PS und sind voll autobahntauglich. Sie beschleunigen vielleicht nicht so wie der zitierte Zoe, aber wer braucht das? Wo kann man denn dieses Beschleunigungsvermögen der BEV's überhaupt ausnutzen? Im Stau? Und wenn man das tut, geht gleich wieder die Reichweite runter, denn die überoptimistischen Angaben basieren doch quasi darauf, dass man im Windschatten hinter nem LKW herzuckelt.
Wed May 27 11:51:35 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Das erzähle ich lieber nicht meinen Vermietern .. ich mag die nähmlich
Ja, in diesem Fall würde sich ein Engpass zum bestehenden gesellen. Ich behaupte auch nicht, dass es immer und für jeden schon passt.
Kann ich nachempfinden und auch unkommentiert akzeptieren. Ehrlichkeit flößt mir immer Resoekt vorm Gegenüber ein, und macht ihn mir sympatisch.
Bestimmte Sahnestücke der Verbrennerwelt könnten mich auch "schwach" werden lassen, wenn z.T. ganz sicher völlig andere als dich reizen könnten
allerdings nur als Hobby. Auch einem gut gemachten R6 oder V8 flatplane könnte ich jederzeit verfallen (aber nur als Sauger) ... aber nicht für den Alltag
Wed May 27 11:51:42 CEST 2020 |
rpalmer
Ich spicke nach guten 300er Rollern... und will kein E-Auto. (Tipps nehm ich entgegen, bisher Vespa GTS, Honda SH und Yamaha probegefahren, tendiere zur Honda)
Was soll der "Unsinn", jetzt sollen die Massen ein E-Auto kaufen, damit sie wieder größtenteils mit einer Person besetzt herumfahren? Weniger Käfig um sich mitschleppen... das ist die einfachste Methodik.
Für die Fahrten wo das Auto gebraucht wird, da setze ich weiter auf Flüssiggas. Obwohl beide, LP-. als auch CN Gase zur Zeit arg vernachlässigt werden, trotz Stichwort biogene Kraftstoffe. Damit bekommt man den (gefühlt) einzig wichtigen Aspekt CO2 auch kräftig gedrückt. Dann steht der alte Erdgas Golf 7 statt mit 96 g mit etwas um die 60 g da. Aber zur Zeit eben nicht interessant, obwohl damit auch ziemlich leicht die große vorhandene Flotte "modernisiert" werden kann.
In meinen Augen wäre der Mix/Koexistenz aus verschiedenen Antriebsformen, mit veränderten Anteilen, der bessere Weg. Denn alles hat seine Vor- und Nachteile und da muss eben das suchen, das perfekt auf die eigenen Bedürfnisse passt.
Wed May 27 12:00:19 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
Wenn du es einzeln betrachtest, ja.
Nimm es mal zusammen, dann haben eben genau diese Dinge den Grundpreis vom Golf II
von 18.800 DM (rund 10.000€) 1990 und seine Entwicklung zum aktuellen Golf
ab 19.995€
Ist auch ein Preisanstieg um fast 10.000€.
Wed May 27 12:02:31 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
perfekte Zusammenfassung
Wed May 27 12:03:58 CEST 2020 |
Steam24
Auch dieses Argument trifft nicht, weil dein Beispiel eben nur die normale Teuerungsrate bei Autos benennt, welche auch im Kontext mit Größenwachstum und erweiterter Ausstattung zu betrachten ist. Bekanntlich ist jetzt schon der Polo größer als der von dir erwähnte Golf II.
Darüber hinaus hat sich diese Teuerung auf einen Zeitraum von DREISSIG Jahren erstreckt und jetzt reden wir von extremen Aufschlägen innerhalb kürzester Zeit.
Wed May 27 12:16:57 CEST 2020 |
pibaer
Alle? Im Winter, auf der Autobahn? Im Hochsommer mit Klimaanlage? Und dann? Eine dreiviertel Stunde laden? Und auch ansonsten jeden Tag am besten nach jeder Fahrt nochmal Kabel anstecken müssen?
Will ich nicht. Ist ein massiver technischer Rückschritt. Kein Scheinargument, sondern einer der wichtigsten Punkte.
Ich fahre hin und wieder mehr als 300 km. Nicht täglich, aber was ändert das?
Warum soll ich deutlich mehr Geld ausgeben, um dann deutlich weniger Nutzwert zu bekommen? Völlig widersinnig, diese Diskussionen um "ach, brauchst Du eigentlich nicht, blabla". Brauche ich doch. Nicht bei jeder Fahrt, aber doch immer wieder.
Und am meisten kotzt mich die völlig verlogene Umweltheuchelei an. Der ganze Dreck der Herstellung wird in Afrika und Asien versteckt und schöngelogen, genauso wie die Energieherstellung hier. In die Mühlen fließt zu fast 100% Strom aus nicht regenerativen Quellen, solange die regenerativen Quellen nicht zum Verbrauchszeitpunkt einen Überschuss liefern, wenn man alle bisherigen Elektroverbraucher abzieht.
Diese Schönrechnerei mit dem deutschen Energiemix ist der übelste Taschenspielertrick an der ganzen Geschichte. Schiebe ich Verbraucher von Energieform A in Energieform B, vermindere ich den Gesamtausstoß nur, wenn bei Energieform B bereits Überschuss an regenerativer Energie zur Zeit des Verbrauchs da ist. Wenn nicht, muss die zusätzliche Energie aus der Verschiebung komplett aus herkömmlichen Quellen erzeugt werden.
Und die ganzen notwendigen Anpassungen in der Infrastruktur unterschlägt man auch noch....
Wed May 27 12:21:31 CEST 2020 |
XuQishi
Es wird dich jetzt überraschen, aber den Wartburg finde ich total cool. Mein persönliches Wunschsahnestück wäre ein Tatra 603. Das ist einfach ein Irrsinnsauto.
Wenn ich mich der aktiven Oldtimerei hingeben wollte, anstatt nur auf Veranstaltungen zu gehen, würde ich mich tatsächlich- als Wessi - nach Osten orientieren. Die haben durchaus interessante Autos gebaut und mit einem Barkas oder einem frühen Trabi oder, wenn man denn das Glück hat, einen zu finden und sich leisten zu können, Melkus, hat man auf einem Treffen sicher mehr Sympathien für sich als wenn man mit der 50. Heckflosse antanzt.
Deutsche Oldtimertreffen neigen zur Fadheit, wenn man an Reihe um Reihe von immer den selben alten Benz und Porsche vorbeiläuft.
Wed May 27 12:28:58 CEST 2020 |
pibaer
Ja, der Wartburg war cool. Mir hat der 353 am besten gefallen (Design). Leider haben die Kisten alle diese beschissenen Zweitaktmotoren gehabt. Das war so eine Besonderheit der DDR-Autos, mit diesem wirklich miesen Motoren gestraft zu sein.
Wed May 27 12:41:02 CEST 2020 |
rpalmer
Dann hol dir einen der letzten
Da kam man auf die "brillante" Idee einen VW-Motor einzubauen, glaub der 1,3l 55 PS. Blöd nur: Der passte da null rein, also musste das uralt Auto umfangreich umkonstruiert werden, also Getriebe, Fahrwerk, Karosserie, Elektrik und natürlich auch die Fertigungsstraßen.
Da hätte man doch gleich einen eigenen Viertakter nehmen können, zumal das ja angedacht war für den Nachfolger (Der ebenso nie kam)
Hinzu kommt die Inflation. Wenn man die mitbetrachtet, so sind die Autos nicht wirklich teurer geworden... und eben ja: Der aktuelle Polo ist selbst größer als der 3er Golf und kann gut mit dem 4er mithalten. Der war bekanntlich kein Raumriese...
Wed May 27 12:56:41 CEST 2020 |
pibaer
Ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn blöde Politiker meinen, technische Entscheidungen treffen zu können. Am Ende wird es extrem teuer. So wie beim Wartburg, wo man einen alten Schinken als Motor von VW gekauft und extrem teuer integriert hat anstatt die viel günstigere und moderner Eigenentwicklung zu nehmen.
Ist ja nicht nur die Größe. Wenn ich die Autos von vor 30 Jahren mit den heutigen vergleiche, habe ich schon deutlichen Mehrwert und Komfort, Sicherheit und Funktionalität. Das, was damals teilweise noch unerschwinglicher Luxus war, ist heute dann im Standard-Auto drin.
Wed May 27 13:38:16 CEST 2020 |
PS-Schnecke52374
[Edit] gelöscht, ... besser so
Wed May 27 13:49:28 CEST 2020 |
Steam24
Obsolet ist zum Beispiel deine Gleichstellung von der Preisentwicklung beim Golf innerhalb von 30 Jahren mit dem riesigen Preisschub.
Wed May 27 22:02:27 CEST 2020 |
passat32
Diese Tabelle zügle ich seit über 10 Jahren wenn es um diese Diskussion geht ...
(138 mal aufgerufen)
Wed May 27 22:06:31 CEST 2020 |
rpalmer
Lustige Tabelle. Ich habe da schon an "harten Fakten" Zweifel, denn: ABS war 1997 definitiv bei allen Serie (Auch 92, aber da eben erst ab 115 PS). Ebenso war der höhenverstellbare Fahrersitz Serie, selbst beim 92er CL.
Bei der Wärmeschutzverglasung müsste ich schauen, glaub man konnte die entfallen lassen und bekam dafür "Nachlass". Aber war normal Standard. Ähnlich ging es beim Golf 6, man konnte die Klima entfallen lassen gegen Minderpreis.
Aber das Dokument zeigt doch schön "Geschenkt gibts nichts". Alles das was man früher bezahlen musste mit nem "Häkchen", das musste heute auch. Nur siehst du es nicht mehr in Form von M-Ausstattung, sondern man hat dir eben den Grundpreis nach oben korrigiert.
Da ignoriert der Anbieter, also VW, das KANO-Modell. Wie auch der Verfasser dieses "Vergleichs". Man weiß doch... nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich. 1997 war das eben schon ein besser ausgestatteter Golf: Zum einen die damals nicht selbstverständlichen Extras wie elektrische Seitenspiegel, Fenster, Klima und zum anderen mehr als den Basismotor, schon den etwas größeren. Die Basis der meisten Kompakten lag bei irgendwas 60 PS. Kurz gesagt: Damals hast damit "Gebrauchtwagenkäufer" beeindrucken können, heute sagt jeder "Und?".
Das mit neuen Generationen und verstrichener Zeit mehr als "Grundvorrausetzung" erwartet wird, das ist normal, das ist das was Kano ausdrückt. Wer würde heute eine Wohnung großartig mit Telefonanschluss bewerben? Das ist seit langem eine absolute Basisanforderung. Hier wird schon ein "besser ausgestattetes Auto" mit nem Basisfahrzeug verglichen. Obwohl im G6 Extras verfügbar gewesen sind, die es zu Golf 3 Zeiten nicht gab (Es seien mal Xenonscheinwerfer, Navigation, Panoramadach oder adaptiver Tempomat genannt. In der Kompaktklasse jener Zeit...). Die Klimaanlage z.B. war selbst in Oberklassefahrzeugen dieser Zeit nicht selbstverständlich (W210, e39, A6 4C usw.)
Daher: Das eine war damals schon nen besser ausgestattetes Auto, das andere eben nen nackter Basisgolf. Klar, mehr als der alte Basisgolf. Aber das liegt in der Natur der Sache --> Kano.
Und ja: Damals wie heute bot die ausländische Konkurrenz mehr fürs Geld. Sonst hätte die gar keiner gekauft, damit punkten/locken die ja. Je nach Markt. Schau mal mit was für Serienausstattung in den USA nen VW daherkommt. Darfste hier alles als Aufpreis bezahlen. Oder schau dir an mit was z.B. der Camry in den USA daherkommt und mit was hier. In D hat der ja fast alles drin, was möglich ist. Um eben nen Trumpf in der Hand zu haben, wie dort z.B. die Europäer.
Thu May 28 08:24:44 CEST 2020 |
MadMax
Im AWE Museum gibt es einen virtuellen Rundgang. Ganz witzig - wenn auch nur der aktuell ausgestellte Bestand gezeigt wird. Mein Favorit ist der Wartburg 313 oder die Rallye Version des 353. Da hab ich in der Lehre selber Teile für hergestellt.
https://www.eisenach.de/.../index.html
Die Zweitakter sind ein Erbe von Audi Zwickau und dessen DKW F9.
Thu May 28 20:30:21 CEST 2020 |
Steam24
Schwerwiegende Qualitätsprobleme beim neuen Golf
Thu May 28 21:09:42 CEST 2020 |
olli27721
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Jo - jeder 3. schon im Werk - beim Kunden dann wohl fast jeder.
Alles Einzelfälle.
Macht nix - gibt genug Saschas.
Deine Antwort auf "Technik, Wirtschaft und andere OT-Themen"