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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Tue May 12 10:21:12 CEST 2020    |    Steam24

Hier bei uns soll es heute schon wieder 12 Grad werden und morgen 14.

 

Aber wie Du sagtest wurde ja der Berechnungsmodus so abgeändert, dass die Infektionszahlen rechnerisch bedingt zunehmen. Dann haben die Politiker ja sowieso die Zahlen, die sie brauchen.

 

Wozu eigentlich? :confused::rolleyes::mad:

Tue May 12 10:38:49 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Ich habe diesen aktuellen Artikel gerade gefunden und stelle den als perfekte Ergänzung meiner obigen posts zum EURO hier ein:

 

https://www.nzz.ch/.../...talien-ueber-2500-milliarden-euro-ld.1555051

 

Die Lage in und um Italien ist ernst, sehr ernst.

Tue May 12 13:19:28 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Welch "Überraschung":

als hätte man meine Posts von vorhin gelesen

 

Zitat:

… In der vergangenen Woche lag dieser ("geglättete" R) Wert nie über 1

Aussage des Vizedirektors RKI, also der Institution, die doch noch gestern und heut morgen Panik verbreitete mit der Kunde eines R Wertes von über 1 …

 

So langsam muss doch jeder merken, wie wir hier verschaukelt werden sollen

Tue May 12 13:27:51 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. Mai 2020 um 13:19:28 Uhr:

Welch "Überraschung":

als hätte man meine Posts von vorhin gelesen

 

Zitat:

… In der vergangenen Woche lag dieser ("geglättete" R) Wert nie über 1

Aussage des Vizedirektors RKI, also der Institution, die doch noch gestern und heut morgen Panik verbreitete mit der Kunde eines R Wertes von über 1 …

 

So langsam muss doch jeder merken, wie wir hier verschaukelt werden sollen

-

 

Nun - verschaukeln und verschaukeln lassen ist ja zweierlei.

 

Und jeder der halbwegs was über Zahlen und Statistiken weiss, wie sowas zu interprtieren ist.

 

Ich verweise nochmal auf dieses Bild.

 

Der R-Wert kann also regional sehr sehr weit auseinandergehen - und täglich extrem schwanken - alles in 10/14-tägigem Verzug - also ist das nicht mehr als ein Schätzeisen.

 

Warum sich die Politik da so dran aufgeilt, heisst, das die nix besseres haben. :p

Tue May 12 13:37:28 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Doch, hätte sie

 

Hallo, Frau Merkel,

 

ausnahmsweise bin ich mit Ihnen hier einer Meinung. Die Situation ist tatsächlich sehr heikel, allerdings für die EU.

 

Einfache Lösung: Wenn die EU meint, dass sich DE nicht an die Verträge hält, und DE meint, die EU breche die Verträge, dann vertragen sich die beiden leider nicht (mehr). Einfache Lösung: DExit.

Win/Win:

 

Die arme, immer geärgerte EU muss sich nicht mehr mit den deutschen Problemen rumschlagen:

- wie die vielen, vielen Euros aus DE nur möglichst sinnfrei verbraten

- dieses dumme Volk will ständig Rechenschaft über die Verwendung

Und DE hätte auch einige Probleme weniger:

- keine weiter wachsenden Target2 Salden (was ja nix weiter wie Schenkungen an die Anderen sind, wenn sie nicht ausgeglichen werden)

- jede Menge Kohle, die anstatt dem nimmersatten Moloch Brüssel in den Rachen zu stopfen, in die hier bestehenden Löcher gestopft werden könnte

...

Tue May 12 13:40:52 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

In diesem Zusammenhang:

 

wäre ich an der Stelle der Flintenuschi, ich würd es mir mehr als zweimal überlegen, nochmal nach DE zu kommen:

 

Erstens würde ich mich in Grund und Boden schämen, müsste ich den Landsleuten ins Gesicht sehen. Naja, Scham und Politiker, hat was von heißem Eis.

 

Und zweitens, ich hätte tatsächlich Sorge um meine Sicherheit im Ruhestand … aber ich bin ja auch ein Angsthase, und würde dann nicht mehr ohne Bodygard auch nur den Vorgarten betreten.

Tue May 12 21:09:36 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 11. Mai 2020 um 23:02:09 Uhr:

Wenn die Zeit von der Infektion bis zu einem Ausbruch etwa 5-15 Tage beträgt, also der früheste Status, an dem man den Corona feststellen wird (weil ohne Verdacht ja nicht geprüft wird), und wenn die Zahl der Tage, seitdem die bedingungslose Masken-Pflicht herrscht nun bei 14-15 liegt, und dennoch seit Wochen erstmals die Reproduktionszahl wieder über 1,0 steigt, dann ist doch da was faul, oder?

Maskenpflicht gibt es in den meisten Bundesländern erst seit einer Woche. Vor etwa zwei Wochen begannen die ganzen Erleichterungen und auch die ganzen warmen Wochenenden mit Ausflüglern.

Tue May 12 21:12:19 CEST 2020    |    olli27721

Ich kann das Wort Maskenpflicht nicht mehr hören. :mad:

Tue May 12 21:23:42 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. Mai 2020 um 09:05:40 Uhr:

Könnte man. Dann müsste man sagen "Muddi machts schon richtig".

Bisher sind wir glimpflich davongekommen. Mit "Mutti" hat das aber nichts zu tun. Eher mit einer gut organisierten lokalen Bürokratie und ziemlich disziplinierter Bevölkerung.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. Mai 2020 um 09:05:40 Uhr:

- trotz "kreativer" Zählweise (jeder Tote, bei dem Corona gefunden wird, ist ein Coronatoter, eine Obduktion wurde lange Zeit verhindert, inzwischen belegen Obduktionen, dass maximal 30% dieser offiziellen Coronatoten tatsächlich an und nicht mit Corona gestorben sind) [Edit: mitten im Gedanken abgebrochen] liegt die Todesrate deutlich hinter der der Grippewelle 2018/19, welche als "starke Welle" bezeichnet wird. Auch das sagt etwas über die Gefährlichkeit von covid aus.

Das ist Bullshit, sorry. Die angeblichen 25.000 Toten der Grippewelle sind nur eine Schätzung gewesen, real nachgewiesen waren es um die 1700. Und das auch in einem halben Jahr ohne jegliche Gegenmaßnahmen und nicht in ein oder zwei Wochen trotz Lockdown!

Wenn die USA innerhalb von zwei oder drei Wochen mehr Tote haben als im gesamten Vietnamkrieg, dann ist Gerede von "nicht gefährlicher als Grippe" echter Bullshit.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. Mai 2020 um 09:05:40 Uhr:

- über Schweden wurde gemeckert, komisch, die müssten in einer Infektionswelle ersaufen... aber deren Fallzahlenkurve verläuft parallel zu unserer … somit sind die Maßnahmen nicht ursächlich für den Rückgang

Schweden hat eine deutlich niedrigere Bevölkerungsdichte und steht trotzdem bezogen auf die Einwohnerzahl deutlich schlechter da. Die Todesrate ist mehr als dreimal so hoch im Vergleich zu Deutschland und das bei einem Viertel der Bevölkerungsdichte. Total erfolgreich, Deine schwedische, linke Feministinnen-Regierung mit ihren Experimenten!

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 12. Mai 2020 um 09:05:40 Uhr:

… soll ich weiter machen?

Nee, sorry, wer behauptet, Maßnahmen wie Kontaktsperren würden bei der Ausbreitung von Viren nicht helfen, der glaubt wahrscheinlich, die verbreiten sich übers Radio.

 

Gerade bei Corona sieht man sehr gut, wer wirklich nachdenkt und wer einfach nur immer platt die Gegenposition zu Politik einnimmt.

Tue May 12 21:24:46 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@olli27721 schrieb am 12. Mai 2020 um 21:12:19 Uhr:

Ich kann das Wort Maskenpflicht nicht mehr hören. :mad:

Das ist mir doch egal. :D

Tue May 12 23:02:18 CEST 2020    |    XuQishi

Die Bevölkerungsdichte von Schweden täuscht, weil das Land ewig lang ist, aber im Großteil davon wohnt keiner. Die meisten Schweden leben in Ballungsgebieten.

 

Die Todesrate ist bei denen vor allen Dingen so hoch, weil deren Gesundheitssystem für den Poppes ist. Noch weniger Intensivbetten pro 100.000 Personen muss man in Europa erst mal finden.

Tue May 12 23:17:44 CEST 2020    |    pibaer

So viele große Städte haben die gar nicht, die größte ist Stockholm und selbst die Provinz Stockholm insgesamt hat nur eine vergleichsweise geringe Bevölkerungsdichte von 333 Einwohner pro km^2 - Gesamtdeutschland hat eine von 237 Einwohner pro km^2. Nur in der Stadt selber liegst Du bei einer knappen Million Einwohner bei 5079 Einwohner pro km^2.

 

Die verteilen sich schon ganz gut da. Die Mehrzahl der Schweden lebt in Gebieten mit einer Bevölkerungsdichte von weniger als 50 Einwohner pro km^2. Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Schweden#Provinziale_Verwaltung

 

Und die Anzahl von Intensivbetten relativiert sich sehr schnell, wenn die Anzahl der Infizierten exponentielles Wachstum zeigt. Schweden war sehr schnell überfordert, in Deutschland hätte es dann ein paar Tage länger gedauert, bis auch dort die Betten voll gewesen werden.

 

Das ist halt der Nachteil so stark dynamischer Szenarien: Wenn Du einen Hauch zu spät kommst, gibt es eine Katastrophe, wenn Du noch rechtzeitig reagierst, erzählen Dir die Leute, dass das alles total übertrieben und harmlos war und ja rein gar nichts passiert ist.

Wed May 13 00:27:07 CEST 2020    |    myinfo

In Schweden trifft es vor allem alte Menschen. Sozial schwache, welche eng aufeinander leben. Oder jene in den Heimen. ...

 

 

Siehe dazu 3sat nano vom 6. Mai 2020: Schweden: Dialog statt Vorschriften

 

Ab etwa 3:20 Min Kritik am Weg.

Ab etwa 4:15 Min etwas zur Statistik.

Ab etwa 4:30 Min der Staatsepidemiologe zu der Situation der Alten.

Usw.

 

Die Abmoderation zum Bericht bitte auch anschauen.

 

 

Ob das gut ausgehen wird?

 

VG myinfo

Wed May 13 02:03:31 CEST 2020    |    myinfo

Themenwechsel. ;)

 

 

"Für die Fußballwelt war es das tollste WM-Spiel aller Zeiten. Für die Brasilianer war die 1:7-Klatsche im WM-Halbfinale 2014 gegen die DFB-Elf die größte Schmach in ihrer glorreichen Geschichte. Spiel mit Original-Kommentar von Béla Réthy."

 

2014, Belo Horizonte, WM-Halbfinale: Deutschland - Brasilien

 

Oder als Download (2299 MB).

 

 

VG myinfo

Wed May 13 08:20:59 CEST 2020    |    olli27721

Mich dünkt, das VW die Bänder extra wieder runterfährt, um die Abwrackprämie (oder wie die immer auch heissen wird) zu kriegen. :rolleyes:

 

--

 

Andererseits verstehe ich, das keiner die Dinger haben will. ;)

Wed May 13 11:39:19 CEST 2020    |    Daniela_Wolf

Liegt nicht daran.

Einfach mal hinterfragen, wer denn gerade ein Auto kaufen würde.

Wed May 13 11:58:52 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 12. Mai 2020 um 21:23:42 Uhr:

...

Nee, sorry, wer behauptet, Maßnahmen wie Kontaktsperren würden bei der Ausbreitung von Viren nicht helfen, der glaubt wahrscheinlich, die verbreiten sich übers Radio.

 

Gerade bei Corona sieht man sehr gut, wer wirklich nachdenkt und wer einfach nur immer platt die Gegenposition zu Politik einnimmt.

Sorry, aber du denkst zu kurz.

Letztlich sehen wir weltweit einen, nennen wir es "Zwischenstand".

 

Ja, die Kontaktsperre verhindert, dass sich in einem bestimmten Zeitfenster mehr als eine bestimmte Anzahl Menschen infizieren können.

 

Ist das dann ein Sieg?

 

Ich denke nein. Ich denke, dass ist ein Pyrrhussieg. Denn diejenigen, die sich bisher nicht ansteckten, werden sich im weiteren Verlauf der Zeit anstecken.

Für mich bedeutet das, dass diejenigen, bei denen der Verlauf heftig wird, es eben zeitversetzt abbekommen.

 

Für mich bedeutet es weiterhin, dass die Staaten, die aktuell scheinbar schlimm dastehen, am Ende nicht besser, und nicht schlechter dastehen werden, als andere, aber sie werden es schneller hinter sich haben.

 

Ganz realistisch: auch wir können es uns nicht leisten, den LockDown fortzuführen, bis es einen Impfstoff gibt, und auch ein Großteil durchgeimpft ist.

 

Als kurzfristige Maßnahme, um sich zu orientieren, zu organisieren, da ist er eine sehr gute Idee, aber er ist keine Dauerlösung.

 

Ich vergleiche es gern mit einem Damm: Man kann ihn jährlich erhöhen, aber irgendwann bricht er, und was dann an Wassermassen kommt, übertrifft die möglichen Überflutungen des Anfangs um ein Vielfaches.

 

In sofern: abgerechnet wird am Schluss. Versuch einmal auch die menschlichen Folgen eines noch langen LockDowns zu überblicken. Die Pleiten, die Arbeitslosigkeit, die daraus folgenden schrumpfenden Staatseinnahmen (auch die der Sozialkassen). Das ist eine Spirale, die sich so lange dreht, bis der Staat selbst handlungsunfähig wird.

Klar, jetzt sind es ja "nur" ein paar Kneipen- und Restaurantbetreiber … und ein paar Kleinstbetriebe, aber selbst die größeren und großen kommen nur mit dem Mittel der Kurzarbeit hin. Wohin soll das führen? Sollen dann alle Sozialhilfe bekommen? … wer soll die Gelder dafür erwirtschaften? Was es wohl die Gesellschaft an zusätzlichen Krankheiten und Sterbefällen kostet? Nimm doch nur die Fall- und Belegungszahlen der Kliniken außerhalb von Corona, denkst du wirklich, die Deutschen sind auf einmal so viel gesünder geworden, glaubst du, da entstehen keine gesundheitlichen Schäden?

 

Was ich vermisse: eine klare und verlässliche Aussage, wie es weiter gehen soll.

Ich habe das Wort "Gesundheitsdiktatur" aufgeschnappt.

ehrlich gesagt, gefällt es mir nicht. Aber es steckt ein Sandkorn Wahrheit darin:

 

Man kann einem einzelnen Thema nicht alle anderen bedingungslos unterordnen. Egal, ob es Corona ist, oder CO2 oder Atomkraft... Jedes Thema hat immer Bezüge zu anderen Themen. Jede Maßnahme hat Wirkungen auch auf andere Bereiche. Und manchmal kommt es zu ungewollten Rückkoppelungseffekten.

 

Bedenke ferner: Wir streiten uns hier, ob wir nicht besser noch paar Wochen alles dicht machen sollten, zeigen auf den Trump, und fühlen uns moralisch überlegen, und gleichzeitig begrüßten mich die Nachrichten heute morgen mit der Neuigkeit, dass die EU die Grenzen wieder öffnen will, und mit der Botschaft, dass ja nun langsam der Tourismus sich normalisieren sollte.

 

bitte wie?!? Es ist zu gefährlich, zum Italiener an der Ecke zum Essen zu gehen, aber nach Malle, oder an die Riviera, da brauchts keine Sorgen dann?

Im Discounter stehen (meist) nette Herren, und machen sich fast ins Höschen, wenn du ohne den Abstandhalter Einkaufswagen schnell ein Brot kaufen willst, haben aber keinerlei Probleme damit, dass sich die Einkaufswagenschieber gegenseitig eng überholen und begegnen. sie sehen seelenruhig zu, wie mehrere Kassenschlangen zwar zum Vordermann 1,5m Abstand halten, dafür aber weniger als Wagenbreit nebeneinander.

Kinderbetreuung geht mal gar nicht, wegen der Ansteckung, außer die Kids von "systemrelevanten", die zieht man seit Wochen zentral zusammen... auf dass dann bei Ausbruch gleich mal alle auf einmal betroffen sind?

Erwachsene Auszubildende werden wie Grundschüler behandelt, müssen stundenlang im Klassenzimmer verbleiben, einzeln nach Abmeldung aufs Klo, bekommen aber im Gegenzug dann eine ganze Stunde Zeit, um sich im Supermarkt was zu essen zu holen ?!?

 

Das ist es, wogegen ich argumentiere. Maßnahmen und Vorgaben, die sich gegenseitig widersprechen bzw. sich gegenseitig torpedieren oder ad absurdum führen.

Wed May 13 12:06:30 CEST 2020    |    Steam24

BAP, mal wieder brillant argumentiert. :)

Wed May 13 12:36:20 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Nein, eher ratlos.

 

@pibaer hat mit seinem Post eigentlich den Finger in die Wunde gelegt:

 

Ich wüsste aus dem Stehgreif auch nicht, wie und was man besser machen könnte.

 

Letztlich hat man nur die Wahl zwischen zwei Übeln. Je nachdem, für welches man sich entscheidet: es wird einem hinterher immer gesagt: hättest mal besser die andere Option genommen.

Wed May 13 12:38:13 CEST 2020    |    Steam24

Auch das trifft den Nagel auf den Kopf. ;)

Wed May 13 12:55:09 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Ich glaube, ich habe die Datenquelle gefunden: https://edoc.rki.de/.../RKI_Influenzabericht_2018-19.pdf?...

 

Was mir auffällt, Seite 48: Die offiziellen Schätzungen, also die Zahlen, die veröffentlicht werden, weichen immer sehr deutlich nach oben von den bestätigten ab.

 

Ich frage mich:

Die Zahlen zu Covid, sind das jetzt nur die laborbestätigten, oder die offiziellen Schätzungen?

 

Und wenn es die laborbestätigten sind, was hat das Labor bestätigt: das der Verstorbene das Virus in sich trug, oder dass er daran verstarb (Siehe pathologische Befunde)?

 

Und wenn es doch nur öffizielle Schätzungen sind, liegen die in gleicher Größenordnung über den bestätigten?

Wed May 13 12:55:16 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@Daniela_Wolf schrieb am 13. Mai 2020 um 11:39:19 Uhr:

Liegt nicht daran.

Einfach mal hinterfragen, wer denn gerade ein Auto kaufen würde.

-

 

Warum hat man denn überhaupt die Bänder wieder angefahren ?

 

Hat der Konzern nicht so viel Weitsicht ?

 

Ich kann Dir sagen was passiert ist - die sind angefahren in Hoffnung auf Prämie - da die wohl nicht so kommt wie erhofft, ist nun wieder der Saft raus :p

Wed May 13 13:22:02 CEST 2020    |    Daniela_Wolf

Weil unabhängig vom Bestelleingang Kontrakte, Obilgationen, VLL und Altbestände bedient werden müssen. Vertragsstafen müssen nach Möglichkeit vermieden werden.

Desweiteren müssen die Händler ausgestattet werden und das Inventar der neuen digitalen Vertriebswege ausgeweitet werden.

Wed May 13 14:05:56 CEST 2020    |    olli27721

Dann wolln wir mal gucken, ob die Anderen das auch so machen.

Wed May 13 18:27:17 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@Daniela_Wolf schrieb am 13. Mai 2020 um 11:39:19 Uhr:

Liegt nicht daran.

Einfach mal hinterfragen, wer denn gerade ein Auto kaufen würde.

Genau genommen sind die Lieferketten zusammengebrochen. Hinzu kommt, dass man Autos durch die Geschäftsschließungen kaum kaufen konnte. Vor allem liegt der Stillstand in der Automobilindustrie aber an fehlenden Zulieferungen. Nicht an der Politik, an irgendwelchen schlimmen Verschwörungen oder sonst was. Sonst würden die wie alle anderen Industriebetriebe ohne Lieferschwierigkeiten einfach weiterlaufen.

Wed May 13 19:04:56 CEST 2020    |    rpalmer

So ist es. Was will man machen, wenn z.B. der Bremsenlieferant in Italien sitzt? Und die Produktion stand/steht? Zumal der auch "Prioritäten" seitens seiner Kunden trifft... gut, das beträfe VW weniger. Und auch der Lieferant ist nicht rein von sich selbst abhängig... das sind alles lange Ketten.

Wed May 13 19:12:33 CEST 2020    |    vollkommenegal

Dann kann man hoffen. dass JIT (just in time) wieder zurück geht und man langfristiger denkt. JIT wurde übrigens von Toyota mit Ihrem TPS zuerst eingeführt.

Wed May 13 19:15:30 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Ich denke nein. Ich denke, dass ist ein Pyrrhussieg. Denn diejenigen, die sich bisher nicht ansteckten, werden sich im weiteren Verlauf der Zeit anstecken.

Für mich bedeutet das, dass diejenigen, bei denen der Verlauf heftig wird, es eben zeitversetzt abbekommen.

Genau das ist doch der Plan. Die Kurve möglichst flach zu halten, damit nicht zu viele auf einmal schwer erkranken. Was ist daran ein Pyhrrussieg?

Im Idealfall ist die Kurve so flach (und dem nähern wir uns langsam), dass man nur noch lokale Ausbrüche hat, die man eben auch durch lokale Maßnahmen begrenzen kann.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Für mich bedeutet es weiterhin, dass die Staaten, die aktuell scheinbar schlimm dastehen, am Ende nicht besser, und nicht schlechter dastehen werden, als andere, aber sie werden es schneller hinter sich haben.

Wenn man Menschenleben, Gesundheit und Wirtschaft keinen Wert beimisst, kann man das so sehen, ja.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Ganz realistisch: auch wir können es uns nicht leisten, den LockDown fortzuführen, bis es einen Impfstoff gibt, und auch ein Großteil durchgeimpft ist.

Welchen LockDown meinst Du? Wir haben keinen LockDown und hatten nie einen. Wir hatten eine partielle Schließung bestimmter Handels-, Dienstleistungs- und Touristikgewerbe. Wir haben niemals die komplette Wirtschaft auch nur ansatzweise gestoppt. Alles, was in der Industrie an Produktionsausfällen und Kurzarbeit entstanden ist, ist vor allem Folge von Lieferausfällen. Da kannst Du Dich bei den Chinesen bedanken.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Als kurzfristige Maßnahme, um sich zu orientieren, zu organisieren, da ist er eine sehr gute Idee, aber er ist keine Dauerlösung.

Davon ist auch keine Rede. Wir befinden uns gerade in einer Phase, in der die komplette Öffnung von allen Gewerben und Einrichtungen wieder fast abgeschlossen ist.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

In sofern: abgerechnet wird am Schluss. Versuch einmal auch die menschlichen Folgen eines noch langen LockDowns zu überblicken.

Von welchem langen LockDown sprichst Du? Wir hatten einen reichlichen Monat nur einen kleinen Teil der Wirtschaft gestoppt. Ich kann es nur wiederholen: Die Produktionsstopps waren kein Lockdown, sondern massive Probleme in der Lieferkette! Und die Kurzarbeit war eine Folge davon. Beschwere Dich bei den Chinesen, dass sie nicht nach Deiner Theorie verfahren sind und wirklich einen LockDown hatten.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Bedenke ferner: Wir streiten uns hier, ob wir nicht besser noch paar Wochen alles dicht machen sollten, zeigen auf den Trump, und fühlen uns moralisch überlegen, und gleichzeitig begrüßten mich die Nachrichten heute morgen mit der Neuigkeit, dass die EU die Grenzen wieder öffnen will, und mit der Botschaft, dass ja nun langsam der Tourismus sich normalisieren sollte.

Ich fühle mich Trump nicht moralisch überlegen, nur den dummen, linken Trump-Bashern, denen man ihren grenzenlosen Hass auf den Mann oft schon ansieht. Wenn Trump so ein illiberaler Mensch wäre wie die, könnten die sich ihre Hass-Tiraden gar nicht leisten.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Das ist es, wogegen ich argumentiere. Maßnahmen und Vorgaben, die sich gegenseitig widersprechen bzw. sich gegenseitig torpedieren oder ad absurdum führen.

Ich habe nie behauptet, dass alle Maßnahmen sinnvoll sind und waren. Ganz sicher nicht. Aber im Großen und Ganzen hat man es hier nach einigen Anfangsschwierigkeiten recht gut hinbekommen. Ehrlich gesagt habe ich wenig zu kritisieren, von Spahn und Merkel mal abgesehen. Auch das RKI hat anfangs eine erbärmliche Figur gemacht.

 

Aber: Auf lokaler Ebene wurde meistens recht professionell agiert. Firmen haben hierzulande ebenfalls sehr flexibel und schnell reagiert. Auch in Schulen, was ich hier persönlich sehe, ist man sehr professionell und engagiert und kümmert sich, wo man kann.

Wed May 13 19:20:54 CEST 2020    |    passat32

Zitat:

@vollkommenegal schrieb am 13. Mai 2020 um 19:12:33 Uhr:

Dann kann man hoffen. dass JIT (just in time) wieder zurück geht und man langfristiger denkt. JIT wurde übrigens von Toyota mit Ihrem TPS zuerst eingeführt.

:D

Wed May 13 19:23:12 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@vollkommenegal schrieb am 13. Mai 2020 um 19:12:33 Uhr:

Dann kann man hoffen. dass JIT (just in time) wieder zurück geht und man langfristiger denkt. JIT wurde übrigens von Toyota mit Ihrem TPS zuerst eingeführt.

Nun ja, die Lager kann man angesichts heutiger Produktionszahlen ja auch nicht unendlich groß machen. Wenn Du einen Ausstoß von ein paar tausend Autos pro Tag hast (Wolfsburg etwa 3500 Autos pro Tag!), wie groß soll dann das Lager sein, um 4 Wochen nur aus dem Lager zu produzieren?

 

Das JIT ist ja auch nicht nur einfach eine Einsparung von Lagerkapazität! Es ist vor allem eine ganz wichtige Minimierung des Lieferantenrisikos, auf nicht verkauften Produkten sitzenzubleiben. Hergestellt wird nur, was auch bestellt wurde. Die Produktion auf Lager hat schon einige Firmen kurz vor oder in den Ruin gebracht.

 

Insofern glaube ich nicht, dass wir nennenswert von JIT wieder wegkommen. Eher wird die Einkaufspolitik noch mehr in Richtung mehrere Lieferanten für dieselben Komponenten gehen.

Wed May 13 19:27:37 CEST 2020    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 13. Mai 2020 um 19:20:54 Uhr:

:D

Sascha, die Automobilmarke Deiner feuchten Träume knallt pro Tag etwa 3500 Autos aus nur einem einzigen Werk heraus. Wie willst Du da alle Teile für eine Zeit von vielleicht 4 Wochen lagern? In Deinem Keller?

 

Und glaubst Du ernsthaft, ein bis auf den Knochen heruntergehandelter Lieferant produziert sein Lager voll, auf dem er dann vielleicht sitzenbleibt, wenn plötzlich nicht mehr so viel abgerufen wird?

Wed May 13 19:51:22 CEST 2020    |    rpalmer

Ähm... und zusätzlich zu dem von pibaer genannten Aspekt bzw. den noch verschärfend: Hast/Habt ihr die Variantenvielfalt überdacht? Gerade die VAG-Truppe ist da verdammt fleißig und gut darin, von Bauteilen bzw. ZSBs zig Varianten zu kreieren. Liegt auch an diesem "Das Auto muss so indiviualsierbar sein!".

 

Und dann kommt son Murks wie 130 Lenkradvarianten heraus... weil unterschiedliche Kranzdurchmesser/-formen, mit kapazitiver Erkennung oder ohne, mit Heizung oder ohne, mit einfacher Multifunktion oder mit "großer", mit DSG-Wippen oder ohne, mit Plastik, mit Plastikleder, mit Billigleder, richtigem Leder, mit Lochleder , mit Aluakzent oder ohne und und und... schwuppdiwupp haste zig Varianten. Manche davon machen nur 0,05 % der Autos aus, andere 35 %. Wie willste dir das alles lagern und wie möchtest du in die Zukunft blicken, wie sich das nun alles entwickelt? Zumal nicht nur an einem Standort gefertigt wird...

 

Schaut euch doch nur die Preislisten der Autos heute an... das sind mehrseitige Hefte. War früher nur ein Faltblatt...

Wed May 13 20:07:18 CEST 2020    |    olli27721

Zitat:

@rpalmer schrieb am 13. Mai 2020 um 19:51:22 Uhr:

Gerade die VAG-Truppe ist da verdammt fleißig und gut darin, von Bauteilen bzw. ZSBs zig Varianten zu kreieren.

.....................

-

 

Jau.

 

VW nennt das "entfeinern". :D

 

Statt zu streichen wirds mehr. :D:D

Wed May 13 20:15:20 CEST 2020    |    vollkommenegal

Zitat:

@pibaer schrieb am 13. Mai 2020 um 19:23:12 Uhr:

Zitat:

@vollkommenegal schrieb am 13. Mai 2020 um 19:12:33 Uhr:

Dann kann man hoffen. dass JIT (just in time) wieder zurück geht und man langfristiger denkt. JIT wurde übrigens von Toyota mit Ihrem TPS zuerst eingeführt.

Nun ja, die Lager kann man angesichts heutiger Produktionszahlen ja auch nicht unendlich groß machen. Wenn Du einen Ausstoß von ein paar tausend Autos pro Tag hast (Wolfsburg etwa 3500 Autos pro Tag!), wie groß soll dann das Lager sein, um 4 Wochen nur aus dem Lager zu produzieren?

 

Das JIT ist ja auch nicht nur einfach eine Einsparung von Lagerkapazität! Es ist vor allem eine ganz wichtige Minimierung des Lieferantenrisikos, auf nicht verkauften Produkten sitzenzubleiben. Hergestellt wird nur, was auch bestellt wurde. Die Produktion auf Lager hat schon einige Firmen kurz vor oder in den Ruin gebracht.

 

Insofern glaube ich nicht, dass wir nennenswert von JIT wieder wegkommen. Eher wird die Einkaufspolitik noch mehr in Richtung mehrere Lieferanten für dieselben Komponenten gehen.

Standardisierung und weniger Modelle helfen die dahinterstehende Logistik zu verkleinern. Zudem würde es dadurch attraktiver werden, die Teile wieder selbst zu produzieren (am besten in der Nähe der bestehenden Werke). Dadurch leidet natürlich die Vielfalt.

Wed May 13 20:54:26 CEST 2020    |    rpalmer

Selber produzieren? Das fahren die OEMs doch alle zurück. VW ist da noch der Hersteller der relativ viel selbst fertigt. Von Sitzen, über Bremsscheiben, zu Auspufftöpfen und Getrieben. Früher sogar die kompletten Kabelbäume und Stoßdämpfer.

Und glaub ja nicht, dass sich das nur auf die Produktion erstreckt, auch in der Entwicklung wird zunehmend mehr Kompetenz außer Haus verlagert. Die ganzen Tests und Dauerläufe bspw. - soll eigentlich alles der Lieferant komplett abdecken. Selbst der Crash/Fahrzeugsicherheit, da wird auch viel an Dienstleister vergeben. Und das sind beliebe nicht so "Popeldinger" für die USA wie Free Motion Head oder die "Versicherungscrashes".

 

Komischerweise kam man noch nicht auf die Idee das Controlling und den Betriebsrat auszulagern.. mitsamt dem Vorstand. Die könnte man doch leasen?

Wed May 13 22:35:10 CEST 2020    |    vollkommenegal

Zitat:

@rpalmer schrieb am 13. Mai 2020 um 20:54:26 Uhr:

Selber produzieren? Das fahren die OEMs doch alle zurück. VW ist da noch der Hersteller der relativ viel selbst fertigt. Von Sitzen, über Bremsscheiben, zu Auspufftöpfen und Getrieben. Früher sogar die kompletten Kabelbäume und Stoßdämpfer.

Und glaub ja nicht, dass sich das nur auf die Produktion erstreckt, auch in der Entwicklung wird zunehmend mehr Kompetenz außer Haus verlagert. Die ganzen Tests und Dauerläufe bspw. - soll eigentlich alles der Lieferant komplett abdecken. Selbst der Crash/Fahrzeugsicherheit, da wird auch viel an Dienstleister vergeben. Und das sind beliebe nicht so "Popeldinger" für die USA wie Free Motion Head oder die "Versicherungscrashes".

 

Komischerweise kam man noch nicht auf die Idee das Controlling und den Betriebsrat auszulagern.. mitsamt dem Vorstand. Die könnte man doch leasen?

Dadurch und duch die Gesetzgebung sind leider Autos austauschbar geworden (aber das schon seit 25 Jahren). Ich sehe persönlich wenig Alleinstellungsmerkmale (gut das Design)

Thu May 14 11:22:49 CEST 2020    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 13. Mai 2020 um 19:15:30 Uhr:

Genau das ist doch der Plan. Die Kurve möglichst flach zu halten, damit nicht zu viele auf einmal schwer erkranken. Was ist daran ein Pyhrrussieg?

Im Idealfall ist die Kurve so flach (und dem nähern wir uns langsam), dass man nur noch lokale Ausbrüche hat, die man eben auch durch lokale Maßnahmen begrenzen kann.

Merkst du den Widerspruch in sich? Wenn die Kurve denn endlich so flach wie gewünscht ist, und nur im Bedarfsfall lokale Maßnahmen ergriffen werden sollen, dann gibt es keine lokalen Hotspots. Bevor der Hotspot als solcher erkennbar wird, vergehen mindestens 10 Tage ohne Beschränkungen, dann hast du den Scheiß bereits flächendeckend verteilt.

Zitat:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 13. Mai 2020 um 11:58:52 Uhr:

Für mich bedeutet es weiterhin, dass die Staaten, die aktuell scheinbar schlimm dastehen, am Ende nicht besser, und nicht schlechter dastehen werden, als andere, aber sie werden es schneller hinter sich haben.

Wenn man Menschenleben, Gesundheit und Wirtschaft keinen Wert beimisst, kann man das so sehen, ja.

Wo du das herauslesen willst, erschließt sich mir nicht. Ich habe nur dargelegt, dass doch nichts gewonnen ist, wenn man die zu erwartenden Todesfälle auf einen längeren Zeitintervall verteilt. Für mich ist es gleich schlimm, ob innerhalb von einem Monat 10.000 sterben oder 10 Monate lang jeden Monat 1000.

Zitat:

 

Welchen LockDown meinst Du? Wir haben keinen LockDown und hatten nie einen.

von dem, von dem eine Frau Baerbock öffentlich unwidersprochen von einem Herrn Seehofer redet? Gut, sie redet nicht von LockDown, sondern ShutDown … wo ist der Unterschied doch gleich?

 

Zitat:

Wir hatten eine partielle Schließung bestimmter Handels-, Dienstleistungs- und Touristikgewerbe. Wir haben niemals die komplette Wirtschaft auch nur ansatzweise gestoppt.

Na dann bin ich ja beruhigt. dann waren die geschlossenen Geschäfte, die leeren Straßen, die Kurzarbeit bei Handwerkern bestimmt alles nur Einbildungen … uff, Glück gehabt.

 

Zitat:

Alles, was in der Industrie an Produktionsausfällen und Kurzarbeit entstanden ist, ist vor allem Folge von Lieferausfällen. Da kannst Du Dich bei den Chinesen bedanken.

Komisch, die Industrie sagt davon nichts, sondern redet von Corona-Zwangspause, Absatzeinbrüchen als Gründe für den Stillstand, sowie "strengen Hygienevorschriften", um überhaupt wieder anfangen zu können. Wenn die Chinesen auch nur ansatzweise verantwortlich gewesen wären, das hätte lang und breit im Artikel gestanden.

Hauptsache, man hat nen Schuldigen.

Zitat:

Davon ist auch keine Rede. Wir befinden uns gerade in einer Phase, in der die komplette Öffnung von allen Gewerben und Einrichtungen wieder fast abgeschlossen ist.

Ja, stimmt. Immer unter dem Damoklesschwert, wenn die berühmte, ständig anders bestimmte R Zahl steigt, dass die Hütte wieder dicht ist.

Zitat:

 

Ich fühle mich Trump nicht moralisch überlegen, nur den dummen, linken Trump-Bashern, denen man ihren grenzenlosen Hass auf den Mann oft schon ansieht. Wenn Trump so ein illiberaler Mensch wäre wie die, könnten die sich ihre Hass-Tiraden gar nicht leisten.

100% Zustimmung in diesem Punkt.

Zitat:

... wenig zu kritisieren, von Spahn und Merkel mal abgesehen. Auch das RKI hat anfangs eine erbärmliche Figur gemacht.

 

Aber: Auf lokaler Ebene wurde meistens recht professionell agiert.

Ja, die lokale ebene hat sich wirklich den Allerwertesten aufgerissen, den Bockmist von oben abzumildern. Nichts desto trotz waren auch die lokalen Ebenen an die Maßnahmen und Aussagen "von oben" gebunden.

Doch ich bin bei dir: Respekt vor den Beamten vor Ort, wieviel sie dann dennoch abmildern konnten.

 

Zitat:

Firmen haben hierzulande ebenfalls sehr flexibel und schnell reagiert.

Sie haben letztendlich genau das gemacht, was ihnen "befohlen" wurde. Wobei, auch ich kenne einige Firmen, die lange vor der Politik aktiv wurden, und noch vor dem täglich Drosten/Wiehler effektive und sinnvolle Ma0nahmen ergriffen haben.

 

Zitat:

Auch in Schulen, was ich hier persönlich sehe, ist man sehr professionell und engagiert und kümmert sich, wo man kann.

Der Wille, sich zu kümmern ist da, ganz ohne Frage. Das Engagement seitens der Schulen auch.

Gemessen daran, dass man selbst die Schulleitungen wochenlang in der Luft hängen ließ, und immer auf "in ein paar Tagen" vertröstete, ist erstaunlich, dass die nicht resigniert aufgegeben haben.

Ich hatte regelmäßigen Kontakt zur Schulleitung meiner Auszubildenden, weil sie kurz vor Prüfungen steht. Von Anfang März bis Anfang Mai konnte die Schulleitung keinerlei Aussage treffen, ob geprüft wird, wie geprüft wird, ob es einen Plan B gibt, wie der aussehen könnte, sie konnte nur hilflos aufs Regierungspräsidium verweisen, von dem sie nicht eine der sehnsüchtig erwarteten Antworten bekommen konnte. Der Witz: Pflegeausbildung.

Und ich durfte das Procedere der Regelschulen bei Mitarbeitern und Patienten miterleben: kein Zugriff auf Server, kaum Erreichbarkeit von Lehrkräften (meist nur via Mail und mit Stunden bis Tagen Verzögerung), Aufgaben für die Woche, die die Schüler donnerstags erreichten, Konferenzschaltungen, die ständig zusammenbrachen.

Ich meine es nicht böse, und mir ist auch bewusst, dass die Schulen selbst nichts hätten daran ändern können, aber professionell geht anders, ganz anders.

Thu May 14 13:34:35 CEST 2020    |    Steam24

So geht brutalstmögliche Aufklärung beim Maut-Debakel:

 

„Zeugen werden wahrscheinlich massiv unter Druck gesetzt“

 

Was ist die CSU doch für eine tolle Law-and-Order-Partei ... :confused::p

Thu May 14 17:09:35 CEST 2020    |    Kurvenräuber48611

Zitat:

@Steam24 schrieb am 14. Mai 2020 um 13:34:35 Uhr:

So geht brutalstmögliche Aufklärung beim Maut-Debakel:

 

„Zeugen werden wahrscheinlich massiv unter Druck gesetzt“

 

Was ist die CSU doch für eine tolle Law-and-Order-Partei ... :confused::p

Nun, das ist auch bei anderen Ministerien nicht anders. Ergo: Auch CDU, SPD. Wer nicht kuscht, riskiert seinen Job. So einfach ist das. Und neu ist es auch nicht.

 

Was mich aber heute so richtig aufbringt, ist diese Meldung:

https://www.tagesschau.de/inland/gutachten-verkehr-101.html

Offen und unmißverständlich wird der individuellen Mobilität der Kampf angesagt. Alle diejenigen, die so etwas fordern und unterstützen, gehören meiner Ansicht nach in geschlossene Quarantäne - und zwar dauerhaft.

Leider wird wohl die dumme Masse wieder nichts mitbekommen oder begreifen, was da auf sie zukommt. Und spätestens nach 3 Tagen haben sie wieder alles vergessen.

Ich wundere mich eigentlich nur, warum es keinen Sturm von all jenen gibt, die direkt oder indirekt in der Automobilindustrie ihren Job haben, warum es keinen Sturm von all jenen gibt, die auf´s Auto in irgendeiner Form angewiesen sind, und warum es keinen Aufschrei vom VDA und ADAC gibt.

 

Nun auch hier nachzulesen:

https://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../

Thu May 14 19:10:31 CEST 2020    |    myinfo

NEUE Erkenntnisse zur Lungen- besser eigentlich Gefäßkrankeit Covid-19.

 

 

 

3sat nano vom 4. Mai 2020 => 2. Beitrag: Wichtige Forschung für die richtige Behandlung

 

U.a. neue Studie aus NY zu Vorerkankungen.

"C19" = Gefäßerkrankung.

Lunge = Eintrittspforte.

Virus entzündet jedoch Gefäßzellen, z.B. auch Blutgefäße.

Pathologe stellt neue Erkenntnisse vor.

Blutverdünner als Unterstützung geeigent?

...

 

Komplette Sendung im Browser:

https://www.3sat.de/wissen/nano/200504-sendung-nano-102.html

2. Beitrag als mp4 zum Download:

https://rodlzdf-a.akamaihd.net/.../...kenntnisse_nano_3296k_p15v13.mp4

 

 

 

Deutsche Welle, 11.05.2020

 

Wie das Coronavirus unseren ganzen Körper angreift

 

Das aggressive SARS-CoV-2 attackiert nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz, die Nerven, das Hirn, die Gefäße, die Nieren und die Haut.

 

 

 

Stand: 14.05.2020 15:17 Uhr - NDR 90,3

 

Hamburger Studie: Corona befällt mehrere Organe

 

 

 

Schaut rein und informiert euch.

 

VG myinfo

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