Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Mon Oct 07 09:03:38 CEST 2019 |
Steam24
Oktoberfest: Mehr Führerscheine weg, oft bei E-Scootern
Mon Oct 07 10:03:10 CEST 2019 |
rpalmer
Dieser "Vergleich" krankt schon daran, dass er für seine
Ist ungefähr so wie sich mit den Fakten dieser "Bilder mit bisschen Text davor" zu befassen. Wer zuviel Zeit hat, sicherlich.
AnalogieKomik/Überzeichnung whatever... einfach zwei, wenn nicht drei, Themen in den Topf wirft und für gleich erachtet. Damit soll man sich befassen?Wer so blöd ist, hat es nicht anders verdient. Überhaupt ist aber die ganze Regelung um solche und ähnliche Gefährte hierzulande nur unnötig kompliziert. E-Scooter, Mokick, Mofa, Moped, Motorroller, Leichtkraftrad, Fahrrad mit Hilfsmotor, Krankenfahrstuhl, Microcar, Trike, Quad... und bestimmt habe ich noch zig andere "Gattungen" vergessen. Natürlich alles versicherungspflichtig, während manch andere mit dem "E-Bike" in Ermangelung jeder Verantwortung (Und Versicherungspflicht) wie Irre über Waldwege oder über Gehwege bolzen. Konsequente Gesetzgebung. An Dämlichkeit nur durch dieses "45 km/h"-Limit getoppt.
Mon Oct 07 10:16:04 CEST 2019 |
passat32
und dabei ist das E-Bike ohne Versicherung nur bis 25km/h Begrenzung drin, die 45-km/h-Begrenzung bedingt eine Versicherung mit Schild, Helm und kompletter Beleuchtung usw. ... beide Regelungen völlig an der Realität vorbei, aber wen wundert das?
Wenn es nach MIR geht (der aktiv gerne e-Bike (25km/h) fährt) bestünde Haftpflicht für alle Fahrräder, egal ob mit oder ohne E-Motor, und Schild-Pflicht. Fertig.
Mon Oct 07 10:50:14 CEST 2019 |
touranfaq
Satire ist nicht so dein Ding, gell?
Der Text nimmt den absurden Umstand auf die Schippe, den ich ja auch schon thematisiert habe:
In allen anderen Bereichen unseres Lebens verlassen wir uns auf die Wissenschaft. Medizin ist ein gutes Beispiel, auch hier ist längst nicht alles erforscht und nicht alle Zusammenhänge bis ins Ende verstanden. Trotzdem verweigert kein geistig gesunder Mensch einen Arztbesuch mit dem Hinweis dass nur 99.4% aller Mediziner der gleichen Meinung sind (in der Medizin dürfte bei bestimmten Themen der Konsens tatsächlich weit geringer sein).
Nur beim Klimawandel werden gesicherte, wissenschaftliche Erkenntnisse schlicht und einfach ignoriert oder geleugnet. Muss man nicht verstehen...
Mon Oct 07 11:08:18 CEST 2019 |
passat32
naja, dann mach mal die Augen auf. Es formieren sich immer mehr Menschen gegen die klassische Schulmedizin und finden heraus, das es gute Alternativen dazu gibt. Und wären Pharmaindustrie und Politik nicht so verheiratet wären Alternativmedizin-Angebote deutlich besser plaziert. Aber damit lässt sich ja nicht so viel Geld scheffeln. Oder was glaubst Du warum man sich so sehr gegen Cannabis zur Wehr setzt?
Beim Klimawandel: welche Fakten denn eigentlich? Das sich das Klima schon immer geändert hat und sich immer ändern wird, ob der Mensch nun existiert oder nicht? Das sich das Klima auch dann ständig ändern wird wenn der Mensch sich morgen früh abschafft?
Mon Oct 07 11:20:49 CEST 2019 |
Flaherty
Der Einfluss des Menschen ist messbar seit Beginn der Industrialisierung! Bitte mal mit der Keeling-Kurve vertraut machen!
https://www.scinexx.de/.../
Mon Oct 07 11:21:19 CEST 2019 |
touranfaq
Mir ging es eigentlich um den Stand der Wissenschaft, da dürfte der Konsens weitaus geringer sein als beim Thema Klima. Fängt ja schon bei "Kleinkram" an wie einer Thrombophlebitis, Arzt A verschreibt Spritzen, Arzt B sagt die seien nutzlos.
Den letzten IPCC-Bericht gelesen? Allein das Stichwort Meeresspiegel? Es geht a) um das Tempo und b) die Vehemenz, mit der sich das Klima derzeit durch unser zutun ändert. Der Erde ist das Klima in der Tat völlig egal, es geht um uns Menschen, die durch den Klimawandel bedroht werden.
Mon Oct 07 11:27:17 CEST 2019 |
passat32
Wo wir wieder zu der Erkenntnis kommen, das eine Dezimierung der Menschheit der erste richtige Schritt wäre, der auch konsequent helfen würde.
Mon Oct 07 11:29:50 CEST 2019 |
touranfaq
Save the world - stop breathing!
Bei einem "weiter so" wird die Dezimierung übrigens von ganz alleine kommen... da braucht man sich keine Sorgen zu machen.
Mon Oct 07 11:30:36 CEST 2019 |
Steam24
Die Dezimierung der Menschheit wird stattfinden, sofern der Klimawandel nicht in den Griff zu bekommen ist.
Mon Oct 07 11:54:00 CEST 2019 |
rpalmer
Und dein Ding ist es nicht darauf einzugehen was ich angesprochen habe: Die Vermischung mehrer Themen. Dein Text geht mal auf die Dieselkacke ein, dann auf irgendwelche alberne (Null Effekt) Klimakonferenzen und -politik (Haha... Hin/Her und der gleiche Müll wie bei anderen Themen). Hauptsache irgendwie gegen alles "ausgekeult", sonst wäre es nicht aufbaubar. Das was du bei anderen groß kritisierst, aber jetzt "sich selbst" zu eigen machen. Aber ich weiß, "Sascha" oder "die anderen" machens, darum du auch:
"Wieso halten Sie mich an, der andere fuhr doch auch zu schnell!".
Oder war das nur der "Opener" für eine weitere "Ich muss euch alles erklären-Phase" hier im Faden? Zumal in den jüngeren Beiträgen davor keiner mehr das Thema Diesel od. Klima angeschnitten hat.
Mir zu müßig die "Diskussion"
Mon Oct 07 12:16:02 CEST 2019 |
touranfaq
Nein, das ist wiederum mir zu müßig. Wenn ich solche Fragen sehe wie "Wo sind denn die Fakten?" kann entweder jemand nicht lesen, oder jemand will nicht lesen.
Ich fand den Kettenbrief wie gesagt nur deshalb passend weil der das von mir genannte Paradoxon beschreibt: In anderen Bereichen des Lebens wird der Wissenschaft teilweise blind vertraut, nur beim Thema Klima ist komischerweise alles anders.
Aber das liegt in der (psychologischen) Natur vieler Menschen, es ist einfacher, unangenehme Fakten zu verdrängen als sich mit ihnen zu beschäftigen. Vor allem bei einem Thema, das aufgrund fortgeschrittenen Alters viele Menschen nicht mehr tangieren wird. Nach mir die Sintflut...
Mon Oct 07 12:19:58 CEST 2019 |
passat32
naja, fassen wir die Fakten mal zusammen: Holgers Fußabdruck:
- unzählige Flugreisen nach Brasilien
- fährt einen alten Diesel und kein E-Auto oder einen Hybrid
- ist Fleischfresser
Wo bleibt Deine sofortige Änderung? Immerhin hast DU Gretas Kindheit nachhaltig zerstört. Wo bleibt Dein konsequentes Handeln? Also den Diesel sofort verschrotten (und nicht nach Afrika verkloppen wo er noch Jahre vor sich hin die Umwelt verpestet?)! Wann streichst Du tierische Produkte von der Einkaufsliste? Wann schaltest Du die Heizung konsequent und dauerhaft ab?
Na, los! Du forderst so viel, dann fang mal an und geh mit gutem Beispiel voran.
Mon Oct 07 12:33:00 CEST 2019 |
touranfaq
Das habe ich längst getan:
-seit 2017 keine Interkontinentalflüge mehr
-Weg zur Arbeit mit Rad und Bahn
-Neubau als Passivhaus
Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und der "Rat", ein quasi neues Fahrzeug zu verschrotten und gegen ein E-Auto zu tauschen, kann im Hinblick auf die damit einhergende Ressourcenverschwendung nicht wirklich ernst gemeint sein. Aber damit Du beruhigt bist: Die Garage ist für eine Ladestation vorbereitet
Mon Oct 07 12:36:45 CEST 2019 |
passat32
Dein alter Stinke-Diesel muss weg, da gibt es NICHTS dran zu diskutieren! Basta. Frag Greta und die Grünen und die DUH. Hop, Du betest diese Spinner doch an, dann sei endlich konsequent und mach was die von Dir verlangen.
Sinn haben deren Forderungen noch nie gemacht, keine Sorge.
PS: Ladestation für einen Golf GTE oder Passat GTE? Weil Toyota mit Steckdose gibt es ja nicht soooo viele zur Auswahl ...
(187 mal aufgerufen)
Mon Oct 07 12:38:02 CEST 2019 |
rpalmer
a) Habe ich nicht nach Fakten gefragt. Ich habe mich über diesen Text negativ geäußert. Richtig. Der gleiche nutzlose Schwachsinn, wie die Diskutiererei um Haben die Recht/Haben die Unrecht, Die erfinden was/Die haben seriöse Zahlen ... was soll der ganze Zirkus? Wem ist damit gedient, welchen Nutzen hat es? Im übrigen habe ich bei den Diskussionen keine Meinung geäußert.
b) Wissenschaft lebt aus gegenteiligen Meinungen. Und ich weiß nicht wem du hier blindes Vertrauen andichtest, aber mich brauchst du damit nicht adressieren. Ich habe sehr wohl eine "akademische Ausbildung"
duchlaufen und weiß auch, dass man stets mehrere Quellen nutzt. Und das mache ich mir auch in meinem Alltag zu nutze, wenn ich weitreichende Entscheidungen treffe.
c) "Vor allem bei einem Thema, das aufgrund fortgeschrittenen Alters viele Menschen nicht mehr tangieren wird". Das ist doch Mumpitz. Ist dir die ganze Thematik erst seit einer geschaffenen Prophetin aus dem Norden bekannt? Nehme ich dir nicht ab. Berichte, Studien, Aussagen und teils auch Bemühungen hierzu gibt es seit guten 40-50 Jahren. Aber ja, ich sehe nach den weiteren Beiträgen, für dich kam die "Besinnung" erst ab 2017. Und nun im Stile von "Die größten Kritiker der Elche..." fleißig den Zeigfinger ausstrecken wollen?
Ums kurz zu machen: "Echte" Handlung beginnt beim Verzicht. Erst gar nicht verbrauchen. Leider wird mit Energie (Egal ob nun als direkter Träger oder auch in Form "grauer") oft ziemlich rücksichtslos umgegangen. Und damit rücksichtsvoll umgehen sind nicht nur die vielzitierten Kleinigkeiten. Es stellt auch die Annehmlichkeiten des Alltages in Frage und hier wird es für viele unbequem. Da hört es dann auf. Auf die Flugreise verzichten? Auf die tägliche bequeme Fahrt mit dem Blechhaufen verzichten? Auf die 23 °C im Raum verzichten? Und blablabla. Unser ganzes "derzeitiges " Leben bedingt einen "fetten Abdruck". Spinnt man es weiter, so merkt man welche Auswirkungen es auf unsere Industrie hat. Wir leben vom Konsum und vom Kauf. Hier wird debattiert über irgendwas, während da eine Bude in Japan 10 Millionen Karren rausrotzt, die nächste in Niedersachsen und die weitere in Michigan. Und Autos sind nicht alles, es wird noch weiteres fleißig gekauft. Wenn nun das Groß anfängt damit kritischer umzugehen, dann bricht unser seit Jahrzehnten angewandtes System ein. Und was geschieht nun? Was machen wir mit all den Leuten? Wie soll der Umbruch, das danach aussehen?
Das ist kein Credo für ein "Weiter so", bevor nun das wieder reingedichtet wird. Aber ich habe bislang von keinem ein irgendwie durchdachtes, ausgereiftes oder sonstwie halbwegs überzeugendes "So könnte es auch gehen" gelesen oder sonstwie vernommen. Und dann kommen hier wieder diese durchgekauten, langweiligen scheißigen Diskussionen um "Wissenschaft", "Hier wird verdrängt", "Blablabla, ich laber euch was vor und bin dennoch Part of the System". Warum soll ich mich an dem Gelaber beteiligen?
Mon Oct 07 12:49:10 CEST 2019 |
touranfaq
Nö. Da gibt es sehr wohl zu diskutieren, da der Schadstoffausstoß nunmal mit der Fahrleistung einhergeht. Wenn der Diesel nur für die Strecken verwendet wird, die mit Öffis nicht bedient werden, dann ist das sinnvoller als wertvolle Ressourcen für einen Neuwagen zu vergeuden.
Im Gegensatz zu Dir bin ich herstellertechnisch völlig offen. Gibt ja zum Beispiel auch Hyundai oder Nissan mit Stecker...
Mon Oct 07 12:54:12 CEST 2019 |
touranfaq
Ähm nein. Wissenschaft lebt, wie der Name schon sagt, davon, Wissen zu schaffen. Dass erreicht man in erster Linie durch Forschung. Verschiedene "Meinungen" existieren in der Wissenschaft nur dann, wenn es um Thesen geht, die noch nicht experimentell oder messtechnisch bewiesen sind.
"Meinungen" und "Wissen" sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, denn "Meinungen" müssen im Gegensatz zu "Wissen" nicht durch Studien oder Experimente belegt werden.
Und da liegt auch die Krux der vielen sog. "Skeptiker". Die sagen, "Meiner Meinung nach gibt es keinen menschengemachten Klimawandel", aber belegen können sie es nicht.
Mon Oct 07 13:30:25 CEST 2019 |
Flaherty
Den Prius gibts auch als Plug-In ...
Mon Oct 07 13:40:23 CEST 2019 |
passat32
Es ist halt wie in der Medizin: ja, die hat ihre Erfolge. Um welchen Preis? Die Menschen werden mit allen möglichen Medikamenten vollgedröhnt. Sie werden über Jahre und Jahrzehnte künstlich am Leben gehalten, obwohl der Lebenswert und die Lebensqualität nichts mehr mit "Menschenwürde" zu tun haben und es nur noch darum geht, Medikamente zu verkaufen und die Krankenhäuser in Betrieb zu halten.
Was glaubst Du warum sich unsere Regierung so gegen die aktive Sterbehilfe wehrt? Bestimmt nicht weil das in Berlin alles Menschenfreunde sind!
Und dann stellt man in Abrede, das Canabis und alternative Medizin, Naturheilkunde usw. funktionieren, obwohl es unzählige Belege dafür gibt.
Aber stimmt, Medizin ist ja auch "Wissenschaft".
Mon Oct 07 13:52:16 CEST 2019 |
touranfaq
Das mit dem "funktionieren" ist in der Medizin immer so eine Sache. Denn a) reagiert jeder Körper anders und b) sind viele Empfindungen sehr subjektiv.
Oder wie sonst erklärst Du, dass in Doppelblindstudien ein bestimmter Anteil von Patienten in der Kontrollgruppe auch auf die Placebos reagiert?
Genau. Sei froh, dass da geforscht wird und Du nicht alles einfach selbst mal ausprobieren musst
Mon Oct 07 13:54:32 CEST 2019 |
passat32
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich bin kein absoluter Feind der Schulmedizin. Ich bin nur sicher das es da noch Alternativen gibt, die nicht minder wirksam sind. Und ich bin sicher, dass nicht wirklich alles bis zur Vergasung behandelt werden muss, sondern der Lauf der Natur seine Berechtigung hat. Das ist der Unterschied.
Mon Oct 07 14:02:37 CEST 2019 |
Steam24
In meinem erweiterten Bekanntenkreis ist jemand mit Lungenkrebs. Es gibt eine besimmte Cannabissorte, aus der man ein Öl gewinnen kann, mit dem sehr gute Heilungserfolge zu erzielen sind. Wesentlich besser als mit Chemos. Eine russische Freundin hat mir davon erzählt, auch dass die Informationen im Internet verfügbar sind, aber in Deutschland nicht aufgerufen werden können. Man muss im Internet einige Tricks kennen und russisch können.
Besagter Krebspatient hat illegalerweise diese spezifische Cannabissorte angebaut, da der Handel verboten ist und konnte damit den Tumor wesentlich verkleinern. Laut Aussage der behandelnden Schulmediziner müsste er schon tot sein. Die Pharmalobby blockiert jedoch diesen Heilungsansatz, weil sie ihre sündhaft teuren Präparate verkaufen will.
Ich will hier keinesfalls Drogenkonsum das Wort reden. Gesunde Menschen sollten M.E. die Finger davon lassen. Aber Schwerstkranke werden bei Krebs mit Chemos torpediert, die ihrerseits krank kachen und häufig einen winzigen Rest besonders "resistenter" Krebszellen zurücklassen, der dann nach Absetzen der Therapie wieder sein Unwesen treibt. Andere Heilungsansätze werden aus Gewinnstreben heraus nicht zugelassen und die Chemos als "alternativlos" angepriesen. Obwohl besagte Cannabistherapie im Vergleich zur Chemo sehr wenig Nebenwirkungen hat und bessere Heilungschancen. Wissenschaftlich bewiesen.
Im Dieselgate sieht man ja, was für Huren die sogenannten Gutachter sind. Und wenn es ehrliche Gutachten gibt, werden die gerne unter Verschluss gehalten (Beispiel Hardwarenachtüstungen). In der Medizin ist es teilweise nicht anders.
Damit will ich aber keineswegs dafür plädieren, den Klimawandel zu leugnen.
Mon Oct 07 14:14:48 CEST 2019 |
passat32
jaja, die schönen Grenzwerte. Im Straßenverkehr superstreng, in der Privatwohnung gibt es dagegen gar keine und im Betrieb sind sie exorbitant hoch. Welchen Sinn ergibt das?
Mon Oct 07 14:24:41 CEST 2019 |
touranfaq
Wie gesagt: Medizin ist sehr komplex. Und ich will die Wirksamkeit alternativer Verfahren gar nicht in Abrede stellen, im Gegenteil. Ich war selbst schon beim Osteopath, der mit wenigen Handgriffen einen Ischias quasi "weggedrückt" hat (der "Schulmediziner" wollte mir Morphium geben!). Schulmedizinisch nicht erklärbar, aber es hat funktioniert.
Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Es wird ja gerne argumentiert, man müsse beim Thema Klimawandel nicht aktiv werden, weil eben noch nicht alles ins letzte Detail verstanden und erforscht wäre. Das trifft aber eben auf die Medizin genau so zu, trotzdem hält das die meisten Menschen nicht davon ab, zum Arzt zu gehen, obwohl auch dieser nicht alles weiß und versteht
Mon Oct 07 14:35:18 CEST 2019 |
touranfaq
Hier ist einer für Sascha (Apple hatten wir ja schon lange nicht mehr):
https://www.youtube.com/watch?v=iiCBYAP_Sgg
(Wer keine Zeit hat es anzusehen: Es geht um ein MacBook Air mit defekter CPU. Ganz offensichtlich ist die CPU den Hitzetod gestorben, weil der CPU-"Kühler" (wenn man den überhaupt so nennen kann) meilenweit vom Lüfter entfernt sitzt. Diese CPUs müssen früher oder später sterben...
Göttlich auch der angepinnte Kommentar:
It died because of improper usage: The user caused the CPU to execute instructions.
You're are not supposed to do that! Macbook is a piece of art, to show to other people that you can throw money away.
You're not supposed to do computing with it. Only nerds do that, with their ugly black Thinkpads.
Mon Oct 07 19:40:12 CEST 2019 |
rpalmer
Ja, sie schafft Wissen und wie geht das manchmal vonstatten? Entweder wird etwas durch Zufall entdeckt (Spontanes Beispiel: Der verkehrt aufgezogene Reifen) oder man formuliert eine These. Und sobald die These formuliert wird, gibt es auch immer einen, der sagt "Nö". Wichtig ist, dass man seine These belegt/nachweist. Und das ganze natürlich auch dokumentiert. Auch mit den Versuchen kommen oft noch weitere Erkenntnisse hervor bzw. wird "Futter" für weitere Vermutungen/Aussichten geliefert.
Ich stimme dir teilweise zu. Es kommt aber auch vor, dass jemand lange überliefertes und reichlich belegtes in Frage stellt.
Und Wissen wird auch dadurch geschaffen indem man über Jahre postuliertes in Frage stellt und schaut ob man hierfür Belege und Erkenntnisse liefert. Dabei sollte man sich auch lösen von diesem Hemmnis "Es kommt was "negatives" raus". Denn auch die Erkenntnis, es klappt nicht oder stimmt nicht, ist eine Erkenntnis. Aus meinem Umfeld fällt mir ein, wie man damals meinte mit Schwingungsmessung könne man alle Schäden an rotierenden Maschinen erkennen. Dass diese Geschichte bei Lagerschäden, vor allem deren Früherkennung regelmäßig versagte, das war egal. Es ist state of the art und die Verrückten mit ihrer Stoßimpulsmessung sollen gefälligst sich zurückhalten. Mittlerweile gibt es genug papers welche das Potential der Stoßimpulsmessung aufzeigen. Man kann sogar in einige Anwendungsfällen auf die klassische Schwingungsmessung verzichten, da die eh nur "grobe Fehler" erkennt. Selbst Stromfluss im Wälzlager kann mit Stoßimpuls frühzeitig erkannt werden. Und da ist man beim nächsten Thema, am Anfang wurde das auch als absurd abgetan. Da war halt das Fett nicht hitzebeständig, Einbaufehler, zuviel/zuwenig Fett und und und.
Oder ein populäreres, kurzes Beispiel: Alfred Wegener. Als er damals den Kontinentaldrift erläuterte... hochumstritten. Die große Menge hielt an den Landbrücken fest. Was war mit den Transuranen? Fermi war total überzeugt, hat aber eigentlich was ganz anderes entdeckt.
Ich gebe zu, mein Satz ist nicht eindeutig formuliert. Ich sollte schreiben:
Wissenschaft lebt a u c h aus gegenteiligen Meinungen. Vieles wurde lange vermutet und erst später bewiesen oder vollkommen richtig gestellt.
Und bitte nicht daraus irgendwas ableiten und in irgendwelche Ecken schieben, es gibt dafür mehr als nur die Beispiele.
Weiß ich nicht, habe mich damit nicht eingängiger befasst. Daher vertrete ich dazu keine Meinung. Normalerweise werden Artikel in Fachzeitschriften (Ich meine jetzt nicht GEO oder sowas) von anderen, in ähnlichen Bereichen tätigen, gesichtet und bewertet. Dabei wird unter anderem die Methodik, die Plausibilität der Ergebnisse/Folgerungen und und und geprüft. Oftmals kriegt man seinen Text zurück und darf den bearbeiten, nicht nur einmal...
Stichwort: peer review
Mon Oct 07 20:03:10 CEST 2019 |
vollkommenegal
Ich möchte Apple nicht verteidigen, aber das Video ist seltsam. In der Firma verwenden wir nur Macbook Airs (die ältesten 2013, die neuesten 2017) und ich verwende auch nur Apple Hardware und hatte auch meine Probleme, welche aber sehr kulant gelöst worden sind. A1932 ist das Macbook Air 2018, das bringt man eigentlich zu Apple wenn was ist. Die Macbook Airs sind eigentlich lautlos/sehr leise gestaltete nicht sonderlich schnelle Laptops (Browser/Schreibprogramme/Video, damals als teure Alternative zu den Netbooks rausgekommen und die Konkurrenz hat mit sog. "Ultrabooks" gleichgezogen).
Ich verstehe sogar, dass der Lüfter nicht über eine Heatpipe verbunden ist, da der Lüfter nur für etwas Konvektion im gesamten Gehäuse sorgen soll. Eigentlich gibt das Macbook die Hitze über das Gehäuse ab. DerLüfter verteilt die Luft nur.
Das Macbook Air ist definitiv kein "Hochleistungslaptop", das Ding wurde zum Schreiben, browsen und evtl ein wenig Video schauen entwickelt, mit möglichst langer Akkulaufzeit und geringem Gewicht. Das ist auch der Grund warum ich mein Macbook Air in der Firma liebe. Für mich als Vertriebler ist das Ding ideal, kann ich überall mitnehmen und es macht alles was ich brauche (wir verwenden ein HTML basiertes ERP/CRM und email). Das kann das Ding alles und ich brauche keinen Admin.
Mon Oct 07 21:34:03 CEST 2019 |
touranfaq
@vollkommenegal :
Schau dir Mal hier diesen Thread an:
https://www.macuser.de/threads/macbook-air-2018-cpu-temperatur.818169/
Da geht es um genau dieses MacBook aus dem Video, und die CPU läuft permanent auf 100°C. Laut Thread ist das die Maximaltemperatur, die für diese CPU zulässig ist. Wie lange eine CPU unter diesen Umständen lebt, kann sich jeder selbst ausmalen.
Und das Video ist überhaupt nicht seltsam. Jeder, der sich auch nur rudimentär mit PC und Notebook auskennt weiß, wie essentiell gute Kühlung ist. Viel Fläche (Kühlrippen) und guter Luftstrom. Das MacBook hat beides nicht, und ist ganz offensichtlich nicht dafür konstruiert, länger als die Garantiezeit zu überleben. Elektroschrott im Alugehäuse...
Mon Oct 07 21:42:02 CEST 2019 |
passat32
echt, wäre mir neu, so mit der Garantie-Sache und der fehlenden Kühlung. Also aus meinem Umfeld mal ganz sicher nicht.
Mon Oct 07 22:06:26 CEST 2019 |
vollkommenegal
Vollkommen klar! 100°C CPU Temperatur macht das Lötmitte/die CPUl nicht lange mit. Ich frag mich aber wie wurde gemessen und reden wir hier über fehlerhaft zusammengebaute Laptops oder über "Einzelfälle" (nach VW Definition). Apple hatte genügend Fehlkonstruktionen, aber irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen, da Apple es problemlos per Software limitieren könnte.
Bedenke immer, dass das Macbook Air, kein Hochleistungslaptop sein soll. Es ist eine schnelle lang haltende Schreibmaschine.
BTW dein Link war ein Problem eines einzelnen Users, der noch nicht mal gesagt hat, wie er ausgelesen hat.
Tue Oct 08 09:40:35 CEST 2019 |
touranfaq
Das ist mir schon klar, es wäre das erste Apple-Gerät, dass für eine professionelle Nutzung geeignet wäre
Vermutlich mit iStat so wie dieser Kollege hier:
https://www.macuser.de/.../
Wie man auch in diesem Thread sieht, zieht sich das Thema "Temperaturentwicklung" wie ein roter Faden durch die Apple-Foren.
Tue Oct 08 10:03:21 CEST 2019 |
passat32
Duuuuuuummbabbler!!!!!
Was sagst du eigentlich zur Neuauflage des Samsung Galaxy Fold?
Tue Oct 08 10:24:07 CEST 2019 |
touranfaq
Welches Gerät ist denn für professionelle Anwendung geeignet?
Tue Oct 08 13:54:18 CEST 2019 |
S Klasse Fan
Danke dafür, dass Du ein Passivhaus gebaut hast. Ich glaub ich spinne.
Damit hast Du auf einen Schlag mehr CO2 ausgestoßen, als ich durch Autofahrten vermutlich bis zum Ende meines Autofahrerdaseins.
Weg zur Arbeit mit Rad und Bahn ist alles gut und schön. Interkontinentalflüge? Heißt, Nationalflüge trotzdem gerne?
Was hast Du mit dem gesparten Geld gemacht?
Leute wie Du, die lieber nicht über den Tellerrand hinausblicken, geben leider öffentlich den Ton an.
Allein der Glaube, dass Dein Handeln irgendetwas zu einer CO2 Senkung beiträgt ist abenteuerlich.
Eigentlich muss man sich so verhalten, dass das eigene Handeln Gesetz für alle sein könnte.
Wenn Du „klimafreundlich“ hättest handeln wollen, dann hättest Du kein Haus gebaut.... Deine Aussage oben ist so ein krasses Eigentor, dass ich laut lachen musste eben.
Es geht den Leuten und auch Dir eben nicht darum, wirklich was für die Umwelt zu tun, sondern den Erwartungen zu entsprechen, die unsere Politik und Medien stellen. Dann kann man damit werben, wie „moralisch“ man ist.
Hat ein Haus gebaut und schreibt das in dem Absatz, in dem er sich dafür lobt, klimafreundlich zu sein. Ich breche ab....
Tue Oct 08 13:59:07 CEST 2019 |
S Klasse Fan
Danke für deine treffende Selbstanalyse.
Hauptsache ich habe ein gutes Gewissen, ist eigentlich die Zusammenfassung aller Beiträge von Dir.
Tue Oct 08 14:15:21 CEST 2019 |
Steam24
In Deutschland besteht Wognungsmangel und Holger hat etwas dagegen unternommen.
Tue Oct 08 14:38:27 CEST 2019 |
touranfaq
...vor allem: Was wäre die Alternative? Eine überteuerte Bestandsimmobilie aus den 60ern kaufen bei der im Jahr 6.000 Liter Heizöl durchlaufen? Ok, ich höre "sanieren"... das geht auch nicht ohne zusätzliche CO2-Emissionen, denn es bedeutet entkernen und ab Rohfußboden alles neu... Also fast wie neu bauen.
Tue Oct 08 14:52:33 CEST 2019 |
rpalmer
Mal, ohne große Erläuterungen, zwei Diagramme.
Erdölverbrauch in Deutschland seit 1965
Erdölverbrauch weltweit seit 1968
Das Öl wird dabei (Laut dem Ölreport '16) zu 42 % im Verkehr, 18 % Industrie, 8 % Gebäudeheizung weltweit verbraucht. In Deutschland sieht die Verwendung etwas anders aus.
Wie viele Konferenzen etc. gab es bereits? Ob nun Paris, Kyoto, Montreal, Berlin '95 usw.
Und nun einfach die Grafik zum Erdölverbrauch weltweit ansehen.
Unter der Annahme, dass der menschliche Einfluss am Klimawandel bedeutungsmäßig groß ist, fällt es wohl nicht schwer zu sagen: Der kommt und es ist unvermeidlich. Denn wie ich weiter oben fragte: Wie soll die globale und umfassende Änderung aussehen? Wie verklickern wir die Aufgabe des gewohntes Wohlstandes, der mehr ist nur als reines Geld?
Addendum: Falls mir jetzt jemand kommt mit "Also plädierst du für nichts tun?" o.ä. - dann frage ich mich was in dem vorgeht.
Noch ein weiterer, ausgeschriebener, durch den Kopf schwirrender Gedanke: Was würde wohl passieren, wenn nur eine Woche lang kein Erdöl gefördert wird?
Tue Oct 08 14:52:44 CEST 2019 |
S Klasse Fan
Ganz einfach: 40 Quadratmeter Bestandswohnung nehmen.
Haus ist Luxus, braucht kein Mensch.
Du bist mit einem Privathausbau riesiger CO2 Emittent, verkaufst es aber als Klimamaßnahme. Aber da sind wir wieder an dem Punkt: Wohnung wäre unbequem.
Und opferbereit ist halt keiner von uns wirklich.
Und merkst das nicht mal...
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