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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Sun Jul 07 13:48:42 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 6. Juli 2019 um 21:31:46 Uhr:

...

Ein Lesetipp von mir für Dich. Ich weiß, "ultrapöhser Rächter" - aber er erklärt sehr anschaulich und unterhaltsam, was die im Osten ….

 

Gelernt hat der Mann übrigens den Beruf Maurer (aufgewachsen in der DDR). ;)

Eine längere, aber seit Langem angenehme Lektüre, Danke dir fürs Ausgraben

Mon Jul 08 12:10:50 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. Juli 2019 um 13:48:42 Uhr:

Zitat:

@pibaer schrieb am 6. Juli 2019 um 21:31:46 Uhr:

...

Ein Lesetipp von mir für Dich. Ich weiß, "ultrapöhser Rächter" - aber er erklärt sehr anschaulich und unterhaltsam, was die im Osten ….

 

Gelernt hat der Mann übrigens den Beruf Maurer (aufgewachsen in der DDR). ;)

Eine längere, aber seit Langem angenehme Lektüre, Danke dir fürs Ausgraben

Ich habe mir den Beitrag komplett (und auch noch andere auf seiner Seite) durchgelesen und möchte auf ein paar Aspekte eingehen:

 

Zuallererst unterliegt der Autor dem gleichen Irrtum wie auch einige der Diskutanten hier. Er setzt nämlich gesetzliche Konformität mit einer gesellschaftlichen Zustimmung oder Duldung gleich.

 

Also nach dem Motto: Es gibt das Recht auf freie Meinungsäußerung, also muss meine Meinung durch andere akzeptiert oder zumindest geduldet werden.

 

Dieser "Automatismus" existiert so aber in der Realität nicht, da rechtliche Konformität und gesellschaftliche Toleranz nunmal zwei Paar Schuhe sind. Das sollte einer Person mit einigermaßen guter Erziehung und Bildung eigentlich auch klar sein. Erschwerend kommt hinzu, dass die gesellschaftliche Akzeptanz situations- und kontextabhängig ist.

 

Einfaches Beispiel: Wenn die Darmstädter Lilien ein Spiel verloren haben und ich danach in eine beliebige Darmstädter Kneipe gehe, kann ich rein rechtlich gesehen die anwesenden Personen natürlich mit einem "Olé, OFC!" begrüßen. Freie Meinungsäußerung und so. Praktisch sieht es aber so aus, dass ich im harmlosesten Fall vom Wirt nicht bedient werde, und im schlimmsten Fall aufs Maul bekomme. Denn den anwesenden Gästen und dem Wirt ist im Falle einer solchen offensichtlichen Provokation der Artikel 5 GG herzlich egal.

 

Ebenso verhält es sich eben mit Rechten bzw. Rechtspopulisten. Die gesellschaftliche Akzeptanzfür rassischtische oder menschenverachtende Äußerungen ist (zum Glück) gering, also muss man mit wie auch immer gearteten Konsequenzen rechnen, wenn man sich derart äußert, Meinungsfreiheit hin oder her.

 

Hinzu kommt, dass rechtliche Normen quasi den "Maximalrahmen" abstecken. Als halbwegs normal gebildeter und erzogener Bürger braucht man eigentlich keine Gesetze, denn wie man sich entsprechend verhält, hat man normalerweise schon in der Kinderstube gelernt (oder in der Schule lernen müssen, denn da gabs für Typen, die Scheiße gelabert haben, auch mal ein paar auf die Fresse, dann haben die es auch gelernt).

 

Wenn man jetzt meint, man muss sich ständig an den erlaubten Grenzen der Meinungsfreiheit bewegen indem man provoziert oder diskriminiert, ist die gesellschaftliche Toleranz eben nahe Null, und man spürt entsprechenden Gegenwind.

 

Oder ganz klar gesagt: Wenn man sich rassischtisch äußert, kann man schonmal Rassist genannt werden. Denn auch diese Äußerung ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

 

Immerhin erkennt er, dass Paragraph 130 StGB solche Fälle sogar strafbewehrt einschränkt, ihm also auch gesetzlich Grenzen bei der Verbreitung seiner "Meinung" entgegen stehen.

 

Etwas daneben war auch sein angeblicher Beweis für eine Zensur durch Facebook. Denn dem guten Mann ist offensichtlich nicht bewusst, dass Facebook ein Privatunternehmen ist und er durch die Nutzung des Angebots den Nutzungsbedingungen zugestimmt hat, in denen zum Beispiel steht:

 

Was du auf Facebook teilen und tun kannst

Wir möchten, dass Menschen Facebook nutzen, um sich auszudrücken und Inhalte zu teilen, die ihnen wichtig sind. Dies darf jedoch nicht auf Kosten der Sicherheit und des Wohlergehens anderer oder der Integrität unserer Gemeinschaft erfolgen. Du stimmst deshalb zu, dich nicht an den nachfolgend beschriebenen Verhaltensweisen zu beteiligen (oder andere dabei zu fördern oder zu unterstützen):

 

Du darfst unsere Produkte nicht nutzen, um etwas zu tun oder zu teilen, auf das Folgendes zutrifft:

 

*Es verstößt gegen diese Nutzungsbedingungen, unsere Gemeinschaftsstandards und sonstige Bedingungen und Richtlinien, die für deine Nutzung von Facebook gelten.

*Es ist rechtswidrig, irreführend, diskriminierend oder betrügerisch.

*Es verletzt bzw. verstößt gegen die Rechte einer anderen Person.

 

Wenn der gute Mann in seinem Posting den klar diskriminierenden Ausdruck "Kanaken" verwendet (die gleichnamigen Ureinwohner von Neukaledonien wird er nicht gemeint haben, das geht aus dem Kontext hervor), darf er sich nicht wundern wenn sein Posting wegen klarem Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook gelöscht wird.

 

Ansonsten wieder die alte Leier das alles so furchtbar links ist in den Medien, was natürlich nicht wirklich haltbar ist, vor allem was die Presse angeht, die ist mit Springer in fester, rechter Hand. Und wenn einem schon die CDU zu links ist, dann ist natürlich "alles links"...

Mon Jul 08 18:46:25 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. Juli 2019 um 12:10:50 Uhr:

 

Ich habe mir den Beitrag komplett (und auch noch andere auf seiner Seite) durchgelesen und möchte auf ein paar Aspekte eingehen:

Was er sonst so geschrieben hat, das weiß ich nicht, meine Zustimmung bezog sich auf den verlinkten Text. Warum du dann wieder andere Aussagen von ihm dazuwürfeln willst, darüber könnte ich nur mutmaßen

 

Zitat:

Zuallererst unterliegt der Autor dem gleichen Irrtum wie auch einige der Diskutanten hier. Er setzt nämlich gesetzliche Konformität mit einer gesellschaftlichen Zustimmung oder Duldung gleich.

Nur mal so für mich zum Mitmeißeln (ja, ich lebe noch in der Steinzeit):

Wenn etwas gesetzlich konform ist, dann ist es legal?

Die Gesetze sind die selbst auferlegten Regeln der Gesellschaft?

 

Daraus folgt, dass die Gesellschaft alles, was dem geltenden Recht entspricht zu tolerieren hat. Ob Teile der Gesellschaft das nun gut finden, oder nicht (Zustimmung) steht auf einem anderen Blatt, aber es steht keinem Teil der Gesellschaft zu, dieses Etwas nicht zu dulden. Das wäre nämlich gleichbedeutend damit, das entsprechende Gesetz nicht zu dulden, und wer ein geltendes Gesetz nicht duldet, der bricht es schlicht und ergreifend.

 

Einwände, Euer Ehren?

 

Zitat:

Also nach dem Motto: Es gibt das Recht auf freie Meinungsäußerung, also muss meine Meinung durch andere akzeptiert oder zumindest geduldet werden.

 

Dieser "Automatismus" existiert so aber in der Realität nicht, da rechtliche Konformität und gesellschaftliche Toleranz nunmal zwei Paar Schuhe sind.

Genau das ist der springende Punkt. Befände sich die Gesellschaft als Ganzes fortwährend im Konsens, dann bräuchte sie weder Gesetze, noch irgendwen, der diese durchsetzt.

 

Und gerade in Bezug auf die freie Meinungsäußerung: Nein, niemand fordert, dass Alle zu jeder Meinung Beifall klatschen. Es ist auch völlig OK, wenn Leute zu bestimmten Meinungen sagen, dass sie diese Meinung für falsch oder auch doof halten. Es ist aber nicht OK, wenn sich Teile der Gesellschaft das "Recht" herausnehmen wollen, ihnen unliebsame Meinungsäußerungen unterdrücken zu dürfen.

 

Ein kluger Mann sagte mal: "Ich verabscheue ihre Meinung, und all das, was sie widerspiegelt, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen"

 

Die so eingruppierten Rechten sollen also schlicht gesagt "die Fresse halten", weil die so genannten Linken die andern nicht dulden oder tolerieren wollen.

Wie wäre es denn im umgekehrten Fall? Stell dir mal eine der vielen linken Demos vor (also reine Meinungskundgebungen, gewaltfreie, angemeldete), und plötzlich rennen da 2-300 vermummte "Rechte" rein, und zerlegen die Leute, oder eine Polizeihundertschaft rückt an und lässt nur die Wahl zwischen "haut ab" und "Knüppel frei" …. na, das Hallo möchte ich sehen.... dann rennt der ganze "Mob" geschlossen bis Karlsruhe, wetten?

 

Andersrum, so "Hardcorerechte" behaupten ja z.B. dass es Auschwitz nicht gab... lass sie sich doch lächerlich machen, ich war schon da, und kann bezeugen, das ist da, steht da und ist authentisch.

 

irgendwelche Pullerträger, die in Röckchen und Bluse rumrennen, und rumblöcken, sie wären ein Mädchen, lässt man ja auch belächelt gewähren. ;)

 

Zitat:

Das sollte einer Person mit einigermaßen guter Erziehung und Bildung eigentlich auch klar sein. Erschwerend kommt hinzu, dass die gesellschaftliche Akzeptanz situations- und kontextabhängig ist.

Erstens, lass deine geliebte Intellektkeule stecken, die ist abgenutzt.

Zweitens: Die Regeln der Gesellschaft sind die Gesetze, und alles, was sich in deren Rahmen hält, hat die Gesellschaft zu tolerieren. Ist ein genügend großer Anteil der Gesellschaft dagegen, dann kann er das Gesetz ändern, dann schreitet auch der Staat ein.

 

Zitat:

Einfaches Beispiel: Wenn die Darmstädter Lilien ein Spiel verloren haben und ich danach in eine beliebige Darmstädter Kneipe gehe, kann ich rein rechtlich gesehen die anwesenden Personen natürlich mit einem "Olé, OFC!" begrüßen. Freie Meinungsäußerung und so. Praktisch sieht es aber so aus, dass ich im harmlosesten Fall vom Wirt nicht bedient werde, und im schlimmsten Fall aufs Maul bekomme. Denn den anwesenden Gästen und dem Wirt ist im Falle einer solchen offensichtlichen Provokation der Artikel 5 GG herzlich egal.

Gut. Dann sage ich (obwohl von meinem Standpunkt aus so ziemlich alle Rockkonzerte abgeschafft gehören), wer sich in einem Ort aufhält, in dem ein sog. Rechtsrockkonzert genehmigt wurde und stattfindet, kann ja für diesen Abend in die Nachbargemeinde ausweichen, anstatt mit geballter Faust und RotFront rufen übers Konzert zu rennen, oder schlimmer noch, solange Welle zu schieben, bis bereits erfolgte Genehmigungen widerrufen werden. Dann bräuchte man sich auch nicht wundern, wenns "knallt"

 

Zitat:

Ebenso verhält es sich eben mit Rechten bzw. Rechtspopulisten. Die gesellschaftliche Akzeptanzfür rassischtische oder menschenverachtende Äußerungen ist (zum Glück) gering, also muss man mit wie auch immer gearteten Konsequenzen rechnen, wenn man sich derart äußert, Meinungsfreiheit hin oder her.

Hier ist es bedenklich, dass gerade die "Gegner" sich die Deutungshoheit anmaßen, was denn menschenverachtend oder rassistisch ist.

Wenn man zwischen Flüchtling laut Genfer Konvention und Migrant unterscheidet, dann ist man menschenverachtend?

Wenn man einen Schwarzafrikaner als Schwarzafrikaner betitelt, dann ist man rassistisch?

Ist man auch Sexistisch, wenn man eine Frau als Frau, oder einen Mann als Mann bezeichnet? (Naja, wenn wir die Genderspinner noch ein wenig weiter gewähren lassen, dann schon)

 

Was ist mit Äußerungen wie der von Claudia Roth: "Deutschland verrecke" …. einem gesamten Staat samt Bevölkerung wird ein qualvolles Ableben gewünscht... was ist das dann?

Was sind Äußerungen von Politikern über Demonstranten, die diese als "Pack" verunglimpfen?

 

Zitat:

Hinzu kommt, dass rechtliche Normen quasi den "Maximalrahmen" abstecken. Als halbwegs normal gebildeter und erzogener Bürger braucht man eigentlich keine Gesetze, denn wie man sich entsprechend verhält, hat man normalerweise schon in der Kinderstube gelernt

Nochmal, die Gesetze sind der Spiegel der Gesellschaft, nicht deren Zwinger

Zitat:

(oder in der Schule lernen müssen, denn da gabs für Typen, die Scheiße gelabert haben, auch mal ein paar auf die Fresse, dann haben die es auch gelernt).

sprichst du aus eigener, schmerzvoller Erfahrung? Dann hast du mein volles, echtes Mitgefühl... das hat niemand verdient

 

Zitat:

Wenn man jetzt meint, man muss sich ständig an den erlaubten Grenzen der Meinungsfreiheit bewegen indem man provoziert oder diskriminiert, ist die gesellschaftliche Toleranz eben nahe Null, und man spürt entsprechenden Gegenwind.

Gut.... wo bleibt der Gegenwind, wenn es um die Diskriminierung der AfD geht? Wo bleibt der Gegenwind, wenn die etablierten Parteien, incl. der ach so pazifistischen Grünen unsere Soldaten in aller Herren Länder in den Krieg schickt?

Wenn ich das shcon höre...DE wird am Hindukusch verteidigt... Man,man,man, diese etablierten Partein (hier explizit die Linke ausgenommen) haben deutsche Soldaten weiter geschickt, als irgendein Machthaber vor ihnen in gut 1200 Jahren deutscher Geschichte (so als "Reich")

 

Zitat:

Oder ganz klar gesagt: Wenn man sich rassischtisch äußert, kann man schonmal Rassist genannt werden. Denn auch diese Äußerung ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

Ja, wenn, dann ja. Rassismus ist jedoch nicht die Benennung einer Ethnienzugehörigkeit.

Zu sagen: "Dieser Mensch ist Chinese" ist nicht rassistisch. Zu sagen "Chinesen sind alle Industriespione, weil sie Chinesen sind" das wäre rassistisch.

Analog dazu: "Dieser Mensch ist Syrer" ist nicht rassistisch, wird aber so deklariert.

 

Zitat:

Immerhin erkennt er, dass Paragraph 130 StGB solche Fälle sogar strafbewehrt einschränkt, ihm also auch gesetzlich Grenzen bei der Verbreitung seiner "Meinung" entgegen stehen.

Widersprich dir nicht selbst, di redest oben von "gesetzeskonform", das umfasst auch den 130 StGB

 

Zitat:

Etwas daneben war auch sein angeblicher Beweis für eine Zensur durch Facebook. Denn dem guten Mann ist offensichtlich nicht bewusst, dass Facebook ein Privatunternehmen ist und er durch die Nutzung des Angebots den Nutzungsbedingungen zugestimmt hat, in denen zum Beispiel steht:...

Allein, dass der von ihm beanstandete Text 2 Jahre ungelöscht stand straft dich lügen, oder willst du uns weiß machen, dass erst heuer sich jemand darüber beschwerte?

 

Zitat:

Wenn der gute Mann in seinem Posting den klar diskriminierenden Ausdruck "Kanaken" verwendet (die gleichnamigen Ureinwohner von Neukaledonien wird er nicht gemeint haben, das geht aus dem Kontext hervor), darf er sich nicht wundern wenn sein Posting wegen klarem Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook gelöscht wird.

er schrieb:

Zitat:

Eines muss man den meisten, ich sage jetzt mal cum grano salis und ohne die geringste diskriminierende Intention ‚Kanaken’ lassen:

ergänznde Erklärung

 

Der Satz selbst bezeichnet also den verwendeten Ausdruck als nicht so gemeint.... er hätte genauso von "So genannten Kanaken" schreiben können.

 

Holger, das war ein Eigentor.

 

Zitat:

Ansonsten wieder die alte Leier das alles so furchtbar links ist in den Medien, was natürlich nicht wirklich haltbar ist, vor allem was die Presse angeht, die ist mit Springer in fester, rechter Hand. Und wenn einem schon die CDU zu links ist, dann ist natürlich "alles links"...

Springer und rechts, dein bester heut, aber egal, wenn du das so siehst, ich finde es gut, dass du das schreiben kannst, ohne dass dir wer ans Leder will, aber ich teile deine Ansicht nicht.

 

Auf die Vorgänge in Hamburg gehst besser nicht ein, gell?

Mon Jul 08 19:24:26 CEST 2019    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. Juli 2019 um 12:10:50 Uhr:

Ich habe mir den Beitrag komplett (und auch noch andere auf seiner Seite) durchgelesen und möchte auf ein paar Aspekte eingehen:

 

Zuallererst unterliegt der Autor dem gleichen Irrtum wie auch einige der Diskutanten hier. Er setzt nämlich gesetzliche Konformität mit einer gesellschaftlichen Zustimmung oder Duldung gleich.

Dann hast Du irgendwie einen anderen Text gelesen.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. Juli 2019 um 12:10:50 Uhr:

Also nach dem Motto: Es gibt das Recht auf freie Meinungsäußerung, also muss meine Meinung durch andere akzeptiert oder zumindest geduldet werden.

Genauso ist es auch.

Was ist daran nicht zu verstehen?

 

Wie er schon schrieb: Meinungsfreiheit ist nicht einfach, nur die Meinung sagen zu können, sondern sie ohne Angst und negative Folgen sagen zu können.

 

Das hat mit (automatischer) Zustimmung, wie Du es gern dazudichtest, gar nichts zu tun.

 

Das ist übrigens in Demokratien mit pluralistischer Tradition auch genau so. So eine Art der Argumentation nach dem Motto "Kannst zwar Deine Meinung sagen, aber musst dann auch mit den Folgen leben.", wie Du sie hier vertrittst, kenne ich aus Diskussionen mit Amerikanern beispielsweise nicht.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. Juli 2019 um 12:10:50 Uhr:

Ebenso verhält es sich eben mit Rechten bzw. Rechtspopulisten. Die gesellschaftliche Akzeptanzfür rassischtische oder menschenverachtende Äußerungen ist (zum Glück) gering, also muss man mit wie auch immer gearteten Konsequenzen rechnen, wenn man sich derart äußert, Meinungsfreiheit hin oder her.

Also friedlich den Rücktritt von Merkel auf einer Mini-Demo zu fordern, rechtfertigt Gewalt gegen die Demonstranten und massive Sachbeschädigung an deren Haus und Auto? Geht's noch?

 

Deine Antwort bestätigt, dass Du genau die Geisteshaltung vertrittst, die der Autor da bloßstellt.

Tue Jul 09 09:33:19 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 8. Juli 2019 um 18:46:25 Uhr:

Nur mal so für mich zum Mitmeißeln (ja, ich lebe noch in der Steinzeit):

Wenn etwas gesetzlich konform ist, dann ist es legal?

Die Gesetze sind die selbst auferlegten Regeln der Gesellschaft?

 

Daraus folgt, dass die Gesellschaft alles, was dem geltenden Recht entspricht zu tolerieren hat. Ob Teile der Gesellschaft das nun gut finden, oder nicht (Zustimmung) steht auf einem anderen Blatt, aber es steht keinem Teil der Gesellschaft zu, dieses Etwas nicht zu dulden. Das wäre nämlich gleichbedeutend damit, das entsprechende Gesetz nicht zu dulden, und wer ein geltendes Gesetz nicht duldet, der bricht es schlicht und ergreifend.

 

Einwände, Euer Ehren?

Ähm, ja. Ich habe einen Einwand. Und ehrlich gesagt habe ich diesen Absatz zehnmal gelesen, weil ich nicht glauben kann, dass Du das ernst meinst. Ich beziehe mich insbesondere auf diesen Satz:

 

Zitat:

Daraus folgt, dass die Gesellschaft alles, was dem geltenden Recht entspricht zu tolerieren hat.

Denn wenn eine Gesellschaft alles, was geltendem Recht entspricht, einfach toleriert... warum gibt es dann die DDR nicht mehr? Der Umsturz in der DDR war nämlich schlicht und einfach die Folge davon, dass die Gesellschaft eben NICHT mehr toleriert hat, was geltendem Recht entsprach.

 

Deshalb kann ich es kaum glauben, dass Du ernsthaft so etwas schreibst. Denn folgt man deiner Interpretation, hätten die Bürger in der DDR einfach brav die Schnauze halten müssen und weitere 50, 100 Jahre das geltende Recht akzeptieren müssen. Genau das haben sie aber nicht getan, nur deshalb gab es "die Wende" und die Wiedervereinigung.

 

Davon abgesehen sind Gesetze die "äußeren Leitplanken", in denen sich die Gesellschaft bewegen soll. Kann man vergleichen mit der Autobahn, da schrammst Du ja auch nicht ständig mit der Karosserie links oder rechts an der Leitplanke, oder? Der Großteil der Gesellschaft braucht eigentlich keine Gesetze, da die Bildung und Erziehung ausreichend ist, um sich innerhalb der Leitplanken zu bewegen, ohne sie teilweise genau zu kennen. Man mordet ja zum Beispiel nicht deshalb nicht, weil es verboten ist, sondern weil es schlicht den Moralvorstellungen des Großteils der Gesellschaft zuwiderläuft. Oder nehmen wir nicht so ein krasses Beispiel, eine Hilfsbereitschaft im Fall von Notlagen existiert eben größtenteils aus der Moral und den Wertevorstellungen der Gesellschaft heraus, und eben nicht weil es ein Gesetz gegen unterlassene Hilfeleistung gibt.

 

Und zum Grundrecht der Meinungsfreiheit an sich: Alle Grundrechte beziehen sich auf Dich als Bürger/Individuum gegen den Staat. D.h. das Grundrecht der Meinungsfreiheit garantiert, dass Du deine Meinung frei äußern darfst, ohne dass der Staat dich dafür "bestraft". Das Grundrecht garantiert aber nicht, dass die Gesellschaft deine Meinungsäußerung einfach stillschweigend und ohne Wiederworte duldet. Eine Meinungsäußerung führt in den meisten Fällen zu anderen Meinungsäußerungen und damit zu einem Diskurs. Und von diesem Diskurs lebt eine Demokratie. Eine Demokratie wäre nämlich genau dann "tot", wenn eine Meinungsäußerung einfach so "im Raum stehen bleibt" und sich keiner traut, eine gegenteilige (oder andere Meinung) zu beziehen. DAS wäre nämlich das Ende der Meinungsfreiheit.

 

Aber mir ist natürlich klar, warum gerade Rechte die Meinungsfreiheit so strapazieren. Sie wollen die gesellschaftlichen "Grenzen des Sagbaren" verschieben. Sie wollen ungestört und unwidersprochen beispielsweise rassistische Aussagen tätigen, und biegen dazu die eigentliche Bedeutung der Meinungsfreiheit um. Nach dem Motto "Wir sagen, was wir denken, und Du musst das dulden (d.h. nicht widersprechen!". So läuft das Spiel aber zum Glück nicht.

 

 

 

Zitat:

Es ist auch völlig OK, wenn Leute zu bestimmten Meinungen sagen, dass sie diese Meinung für falsch oder auch doof halten.

Jetzt widersprichst Du dir aber. Wenn jemand sich zu einer anderen Meinung äußert und sie für "falsch oder dumm" hält, dann duldet er sie nicht. Weiter oben hast Du gesagt, die Gesellschaft müsse jede Meinungsäußerung dulden, solange sie im rechtlichen Rahmen ist.

 

Zitat:

Es ist aber nicht OK, wenn sich Teile der Gesellschaft das "Recht" herausnehmen wollen, ihnen unliebsame Meinungsäußerungen unterdrücken zu dürfen.

Und wer nimmt sich dieses Recht raus, deiner Meinung nach? Der Erfolg der AfD beweist doch gerade, dass die Meinungsfreiheit "funktioniert", sie dürfen sich überall äußern, werden in Talkshows eingeladen, sind in sozialen Netzwerken aktiv... ich verstehe das eigentliche Kernproblem nicht?

 

Zitat:

Die so eingruppierten Rechten sollen also schlicht gesagt "die Fresse halten", weil die so genannten Linken die andern nicht dulden oder tolerieren wollen.

Nö, siehe eins weiter oben.

 

Zitat:

Zweitens: Die Regeln der Gesellschaft sind die Gesetze, und alles, was sich in deren Rahmen hält, hat die Gesellschaft zu tolerieren.

Dazu habe ich mich ja oben schon geäußert. Und nein, niemand "hat etwas zu tolerieren", denn jeder Mensch ist ein Individuum (damit kommen Rechte auch nicht klar, die arbeiten lieber mit "Gruppen", dazu unten mehr) und hat andere "Toleranzlevel".

 

Ist ein genügend großer Anteil der Gesellschaft dagegen, dann kann er das Gesetz ändern, dann schreitet auch der Staat ein.

 

Zitat:

Gut. Dann sage ich (obwohl von meinem Standpunkt aus so ziemlich alle Rockkonzerte abgeschafft gehören), wer sich in einem Ort aufhält, in dem ein sog. Rechtsrockkonzert genehmigt wurde und stattfindet, kann ja für diesen Abend in die Nachbargemeinde ausweichen, anstatt mit geballter Faust und RotFront rufen übers Konzert zu rennen, oder schlimmer noch, solange Welle zu schieben, bis bereits erfolgte Genehmigungen widerrufen werden. Dann bräuchte man sich auch nicht wundern, wenns "knallt"

Bin ich vollkommen bei Dir. Ein halbwegs vernünftiger Mensch rennt nicht mit einem PLO-Schal um den Hals auf ein Rechtsrockkonzert und wundert sich dann, weil er auf die Fresse bekommt.

 

Zitat:

Wenn man zwischen Flüchtling laut Genfer Konvention und Migrant unterscheidet, dann ist man menschenverachtend?

Menschenverachtend ist die Tatsache, dass an dem Asylprozess völlig Unbeteiligte versuchen, diese Unterscheidung vorzunehmen. Denn ob jemand ein Flüchtling mit berechtigtem Asylanspruch hat, stellt sich erst bei der Prüfung des Asylantrags heraus. Wenn in einem Boot 50 Menschen sitzen, weiß erstmal niemand, wer davon tatsächlich ein "echter" Flüchtling ist.

 

Zitat:

sprichst du aus eigener, schmerzvoller Erfahrung? Dann hast du mein volles, echtes Mitgefühl... das hat niemand verdient

Nein, ich bin ein aufmerksamer Beobachter ;)

 

Zitat:

Gut.... wo bleibt der Gegenwind, wenn es um die Diskriminierung der AfD geht?

Wo wird sie denn "diskriminiert"? Weil bestimmte Parteien einer Koalition eine Absage erteilen? Das ist keine "Diskriminierung", sondern schlicht die Folge der extremen, mit den anderen Parteien unvereinbaren Forderungen der AfD. Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Wobei ich mir sicher bin: Irgendwann fällt die CDU um...

 

Zitat:

Wo bleibt der Gegenwind, wenn die etablierten Parteien, incl. der ach so pazifistischen Grünen unsere Soldaten in aller Herren Länder in den Krieg schickt?

Finde ich auch nicht gut, daher habe ich keine der "etablierten Parteien" gewählt.

 

 

Zitat:

Ja, wenn, dann ja. Rassismus ist jedoch nicht die Benennung einer Ethnienzugehörigkeit.

Zu sagen: "Dieser Mensch ist Chinese" ist nicht rassistisch. Zu sagen "Chinesen sind alle Industriespione, weil sie Chinesen sind" das wäre rassistisch.

Korrekt, und da sind wir wieder bei der AfD, die gerne mit ihrer eigenen Auslegung der Kriminalstatistik versuchen den Eindruck zu erwecken, alle Asylbewerber seien kriminell.

 

Zitat:

Analog dazu: "Dieser Mensch ist Syrer" ist nicht rassistisch, wird aber so deklariert.

Äh, wo?

 

Zitat:

Allein, dass der von ihm beanstandete Text 2 Jahre ungelöscht stand straft dich lügen, oder willst du uns weiß machen, dass erst heuer sich jemand darüber beschwerte?

Es ist davon auszugehen, dass der Text durch einen Algorithmus gelöscht wurde. Kann man gut finden, muss man nicht, aber wie dem auch sei: Facebook hat als Betreiber der Plattform das "Hausrecht" und darf so etwas löschen. Wird halt nur gerne vergessen dass FB ein Privatunternehmen ist und man sich an die Nutzungsbedinungen zu halten hat.

 

Zitat:

er schrieb:

Zitat:

Eines muss man den meisten, ich sage jetzt mal cum grano salis und ohne die geringste diskriminierende Intention ‚Kanaken’ lassen:

ergänznde Erklärung

 

Der Satz selbst bezeichnet also den verwendeten Ausdruck als nicht so gemeint.... er hätte genauso von "So genannten Kanaken" schreiben können.

Ach so. Dann kann ich also auch sagen: "Ich nenne dich jetz mal cum grano salis und ohne die geringste beleidigende Intention "A*loch" und habe Dich dann nicht beleidigt? :rolleyes:

 

 

Zitat:

Springer und rechts, dein bester heut, aber egal, wenn du das so siehst, ich finde es gut, dass du das schreiben kannst, ohne dass dir wer ans Leder will, aber ich teile deine Ansicht nicht.

Es sei Dir unbenommen ;)

 

Zitat:

Auf die Vorgänge in Hamburg gehst besser nicht ein, gell?

Welche Vorgänge meinst Du genau? Den Brand im Penny? Oder dass Hamburg eine "Spezialeinheit" gegen Rechtsextremismus bekommt?

Tue Jul 09 10:37:27 CEST 2019    |    illusion2001

Danke, sehr guter Beitrag :)

Tue Jul 09 12:42:33 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 9. Juli 2019 um 10:37:27 Uhr:

Danke, sehr guter Beitrag :)

Danke für die Blumen ;)

 

Zwei Ergänzungen habe ich noch:

 

Erstens wundert ich mich, dass das Grundrecht der Meinungsfreiheit so strapaziert wird von den "Rechten", aber über das Grundrecht auf Asyl komischerweise kein Wort verloren wird.

 

Das ist auch das, was mich an den Diskussionen darum so stört: Da werden bestimmte Gruppen "generiert" und pauschal als "Wirtschaftsflüchtlinge" oder "Migranten" bezeichnet, obwohl keinerlei Kenntnisse darüber vorliegen, welche Individuen die Voraussetzungen für Asyl überhaupt erfüllen. Das ist in meinen Augen eine unnötige Vorverurteilung bzw. Diskriminierung bestimmter Völkergruppen oder Ethnien, die am Ende nur dazu dient, Vorurteile und Ängste zu schüren.

 

Und noch ein Wort zu "Gruppen":

 

"Gruppen" werden im Duktus der rechten Szene gerne gebildet, weil man mit ihnen scheinbar so gut "arbeiten" kann. Seien es Moslems (Sarazin), Schwarzafrikaner, Syrer, "Nicht-Biodeutsche" oder was auch immer.

 

Diese Gruppenbildung geschieht freilich stets völlig willkürlich, eben wieder mit dem Ziel, Vorurteile zu erzeugen. Stichwort Kriminalstatistik.

Tue Jul 09 12:53:31 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 8. Juli 2019 um 19:24:26 Uhr:

Genauso ist es auch.

Was ist daran nicht zu verstehen?

Siehe oben meine Ausführungen zu BaldAuchPrius.

 

Im übrigen "duldest" Du ja meine Meinung auch nicht, sondern positionierst Dich dagegen, indem Du deine eigene Meinung als "Gegenpol" vertrittst. Dieses Paradoxon musst auch Du mir mal erklären: "Rechte" Meinungen soll die Gesellschaft dulden, aber gegenteilige nicht?

 

Zitat:

Wie er schon schrieb: Meinungsfreiheit ist nicht einfach, nur die Meinung sagen zu können, sondern sie ohne Angst und negative Folgen sagen zu können.

Siehe auch oben, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit hast Du gegenüber dem Staat, man darf dich dafür z.B. nicht einfach einsperren, oder Dir Zugang zu bestimmten Einrichtungen verwehren, eben das was normalerweise Diktaturen tun.

 

Gegenüber der Gesellschaft ist dieses Grundrecht aber kein Freibrief, die Gesellschaft muss deine Meinungsäußerungen eben nicht widerspruchsfrei dulden oder gar tolerieren. Wenn ein kleiner Teil der Gesellschaft ständig "braune Soße" verbreitet, so ist es das gute Recht des Rests der Gesellschaft, sich argumentativ dagegen zu positionieren. Das ist der in einer Demokratie essentielle und wichtige Diskurs, den kannst Du nicht mit dem Argument der Meinungsfreiheit unterdrücken.

 

Leider ist es nunmal so, dass nicht alle der verbalen Kommunikation mächtig sind, weshalb einige Individuen meinen, ihre gegenteilige Meinung nonverbal auszudrücken. Ist nicht schön, aber der Gefahr muss man sich bewusst sein. Hat unsereins, wie bereits erwähnt, bereits in der Schule gelernt. Da war bei einigen der Körper weiter entwickelt als das Hirn, mit denen diskutierte man dann besser nicht :D

 

 

Zitat:

Das ist übrigens in Demokratien mit pluralistischer Tradition auch genau so. So eine Art der Argumentation nach dem Motto "Kannst zwar Deine Meinung sagen, aber musst dann auch mit den Folgen leben.", wie Du sie hier vertrittst, kenne ich aus Diskussionen mit Amerikanern beispielsweise nicht.

Amerika und pluralistisch? Der war gut, wo sich Demokraten und Republikaner jeweils abwechseln :D

 

Und zu den aneblich nicht vorhandenen Folgen der Meinungsäußerung: Zieh Dir doch mal ein T-Shirt, vorne bedruckt mit "White Power" und hinten mit "KKK" an und lauf damit durch die Bronx. Da wirst Du schnell sehen wie es dort um "freie Meinungsäußerung" steht.

 

Amerikaner sind meiner Erfahrung nach noch schlimmer was das Thema angeht, der Versuch, mit denen über amerikanische Politik zu reden endet meist sehr abrupt mit dem freundlichen, aber bestimmten Hinweis, man solle sich als Deutscher nicht in die amerikanische Politik. Und das, obwohl die gleiche Person sonst für jeden Spaß zu haben ist...

Tue Jul 09 13:20:43 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 09:33:19 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 8. Juli 2019 um 18:46:25 Uhr:

...

 

Einwände, Euer Ehren?

Ähm, ja. Ich habe einen Einwand. Und ehrlich gesagt habe ich diesen Absatz zehnmal gelesen, weil ich nicht glauben kann, dass Du das ernst meinst. Ich beziehe mich insbesondere auf diesen Satz:

Ehrlich Holger, wenn du schon zitierst, dann nicht nach der scheinbar gängigen Praxis vieler Medien, und picke dir einzelne Sätze heraus, um sie in einen anderen Kontext zu stellen:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 09:33:19 Uhr:

Zitat:

Daraus folgt, dass die Gesellschaft alles, was dem geltenden Recht entspricht zu tolerieren hat.

Zitat:

Du hast unterschlagen (etwas weiter unten):Zweitens: Die Regeln der Gesellschaft sind die Gesetze, und alles, was sich in deren Rahmen hält, hat die Gesellschaft zu tolerieren. Ist ein genügend großer Anteil der Gesellschaft dagegen, dann kann er das Gesetz ändern,

Denn wenn eine Gesellschaft alles, was geltendem Recht entspricht, einfach toleriert... warum gibt es dann die DDR nicht mehr? Der Umsturz in der DDR war nämlich schlicht und einfach die Folge davon, dass die Gesellschaft eben NICHT mehr toleriert hat, was geltendem Recht entsprach.

 

Deshalb kann ich es kaum glauben, dass Du ernsthaft so etwas schreibst. Denn folgt man deiner Interpretation, hätten die Bürger in der DDR einfach brav die Schnauze halten müssen und weitere 50, 100 Jahre das geltende Recht akzeptieren müssen. Genau das haben sie aber nicht getan, nur deshalb gab es "die Wende" und die Wiedervereinigung.

Du scheinst ein "Wessi" zu sein ;)

Dein Beispiel ist eher die Bestätigung dessen, was ich schreibe, denn ein Gegenargument.

Ja, bis zum Sommer 89 duldete die Masse den Staat DDR, sprich, sie begehrte nicht auf, sie äußerte sich nicht dagegen. Es gab Einzelne, die sich äußerten, und entsprechenden Repressalien ausgesetzt waren (Was allerdings "nur" ein Indiz dafür ist, dass es in der DDR eben keine Meinungsfreiheit gab, ähnlich den Repressalien, egal ob staatlich oder gesellschaftlich, die offene AfD Anhänger derzeit erleben). Die breite Masse demonstrierte entweder Zustimmung (wenige) oder Passivität Ein weiterer Teil löste sich aus der Situation, indem sie via Ungarn "ausreisen" wollten, dieser Teil wollte nicht dulden und nicht verändern, er wollte weg. Aber auch, wenn es auf dem Botschaftsgelände eng zuging, gemessen an der Gesamtzahl der DDRler war das eine verschwindende Minderheit. Dies änderte sich dann im Oktober, die Montagsdemos begannen als kleine Zusammentreffen noch den Friedensgebeten, und weiteten sich dann auf die überwiegende Mehrheit ganzer Städte... und genau diese offensichtliche Mehrheit bewirkte dann die Veränderungen der bis dahin bestehenden Regelungen und Gesetze, hätten dort 100 oder 200 Leute gestanden, dann gäbe es die DDR heute noch.

 

Zitat:

Davon abgesehen sind Gesetze die "äußeren Leitplanken", in denen sich die Gesellschaft bewegen soll. Kann man vergleichen mit der Autobahn, da schrammst Du ja auch nicht ständig mit der Karosserie links oder rechts an der Leitplanke, oder?

Nö, die Gesetze sind, um bei deinem Autobahnbeispiel zu bleiben, die durchgezogenen Linien rechts und links der Fahrbahnen...du sollst sie nicht überfahren, aber du schrammst nicht sofort den Karren kaputt, wenn du sie überfährst, aber niemand hat den Kopf zu schütteln, wenn du exakt an der Linie entlang fährst.

Zitat:

Der Großteil der Gesellschaft braucht eigentlich keine Gesetze, da die Bildung und Erziehung ausreichend ist, um sich innerhalb der Leitplanken zu bewegen, ohne sie teilweise genau zu kennen. Man mordet ja zum Beispiel nicht deshalb nicht, weil es verboten ist, sondern weil es schlicht den Moralvorstellungen des Großteils der Gesellschaft zuwiderläuft. Oder nehmen wir nicht so ein krasses Beispiel, eine Hilfsbereitschaft im Fall von Notlagen existiert eben größtenteils aus der Moral und den Wertevorstellungen der Gesellschaft heraus, und eben nicht weil es ein Gesetz gegen unterlassene Hilfeleistung gibt.

Was ja nur bestätigt, dass die geltenden Gesetze eben den Kern der Gesellschaft widerspiegeln. Der Großteil braucht keine Gesetze, um innerhalb der Linien zu bleiben, und die, die drüber fahren, kommen sozusagen auf den Standstreifen der "lässlichen" Gesetze, also die mit Verwarnung oder leichter Geldstrafe, und nur, wer wirklich voll gegen die Planke donnert, der kriegts knüppelhart, wie Mörder.

 

Zitat:

Und zum Grundrecht der Meinungsfreiheit an sich: Alle Grundrechte beziehen sich auf Dich als Bürger/Individuum gegen den Staat. D.h. das Grundrecht der Meinungsfreiheit garantiert, dass Du deine Meinung frei äußern darfst, ohne dass der Staat dich dafür "bestraft". Das Grundrecht garantiert aber nicht, dass die Gesellschaft deine Meinungsäußerung einfach stillschweigend und ohne Wiederworte duldet. Eine Meinungsäußerung führt in den meisten Fällen zu anderen Meinungsäußerungen und damit zu einem Diskurs.

Hör endlich mit deinen falschen Unterstellungen auf!

Es geht niemandem darum, dass er seine Meinung ohne Erwiderung sagen will. Es geht darum, dass man seine Meinung ohne berufliche Konsequenzen oder körperliche Gefahren äußern möchte.

Dass zu jeder Meinung auch eine konträre Auffassung existiert, und diese ebenfalls geäußert werden will, ist eine Selbstverständlichkeit, nur schau dir doch einmal die Istsituation an:

Jeder, der einfach nur feststellt, dass eben ein Großteil der Migranten keine Flüchtlinge sind (über 80% Ablehnungsbescheide sprechen doch wohl für sich), dann wird er in die rechte Ecke gestellt, mit dem will man nix zu tun haben, der verliert u.U. deshalb den ob, oder bekommt keinen neuen, während er zusehen soll, wie einer, wer wissentlich wahrheitswidrig von "armen, verfolgten Flüchtlingen" redet, um deren Abschiebung zu verhindern, noch beklatscht und belohnt wird.

Wenn sich beide gegenüber stünden, ihre Meinung äußerten, und dann sich zusammen die vorliegenden belege ansähen, dann hätten sie Disput, und selbst wenn einer 100'% im Unrecht wäre, aber der Andere schlicht sagt, "Ok, dann siehst du das halt so", dann wäre es Meinungsfreiheit.

 

 

Und von diesem Diskurs lebt eine Demokratie. Eine Demokratie wäre nämlich genau dann "tot", wenn eine Meinungsäußerung einfach so "im Raum stehen bleibt" und sich keiner traut, eine gegenteilige (oder andere Meinung) zu beziehen. DAS wäre nämlich das Ende der Meinungsfreiheit.

 

Zitat:

Aber mir ist natürlich klar, warum gerade Rechte die Meinungsfreiheit so strapazieren. Sie wollen die gesellschaftlichen "Grenzen des Sagbaren" verschieben. Sie wollen ungestört und unwidersprochen beispielsweise rassistische Aussagen tätigen, und biegen dazu die eigentliche Bedeutung der Meinungsfreiheit um. Nach dem Motto "Wir sagen, was wir denken, und Du musst das dulden (d.h. nicht widersprechen!". So läuft das Spiel aber zum Glück nicht.

Erstens, was haben z.B. die legendären 68er anders gemacht? und Zweitens, unterlass deine Unterstellungen, niemand hat je gefordert, dass es keinen Widerspruch geben darf. Es wird aber gefordert, dass dieser Widerspruch nicht im Angriff (vor allem durch Taten) auf einzelne Personen geschieht.

 

 

Zitat:

Zitat:

Es ist auch völlig OK, wenn Leute zu bestimmten Meinungen sagen, dass sie diese Meinung für falsch oder auch doof halten.

Jetzt widersprichst Du dir aber. Wenn jemand sich zu einer anderen Meinung äußert und sie für "falsch oder dumm" hält, dann duldet er sie nicht. Weiter oben hast Du gesagt, die Gesellschaft müsse jede Meinungsäußerung dulden, solange sie im rechtlichen Rahmen ist.

Nö, ich widersprech mir nicht, aber du offenbarst, dass du mit dem Begriff "dulden" nicht zurecht kommst.

Dulden heist, dass ich etwas belasse, nichts aktiv dagegen tue, allerdings schon mein Unbehagen darüber zum Ausdruck bringe.

Nur weil man eine Meinung nicht teilt, bedeutet das eben nicht automatisch auch, dass man sie nicht duldet, ansonsten hätten wir wegen jeder Kleinigkeit Bürgerkriege.

Zitat:

Zitat:

Es ist aber nicht OK, wenn sich Teile der Gesellschaft das "Recht" herausnehmen wollen, ihnen unliebsame Meinungsäußerungen unterdrücken zu dürfen.

Und wer nimmt sich dieses Recht raus, deiner Meinung nach? Der Erfolg der AfD beweist doch gerade, dass die Meinungsfreiheit "funktioniert", sie dürfen sich überall äußern, werden in Talkshows eingeladen, sind in sozialen Netzwerken aktiv... ich verstehe das eigentliche Kernproblem nicht?

Du, beobachte es, es sind die so bezeichneten "Grün/Linken".

Klar, "darf" der einzelne in eine Talkshow... wo dann 3 vom entgegengestzten Lager versuchen, ihn niederzubrüllen, und eine Moderation dabie, ist, die das duldet. Sehr schön vorgeführt von Dirk Müller, oder auch dieser ZDF Moderatorin Eva Hermann. Zieh dir mal die letzte Show mit ihr rein, und achte einmal unabhängig von der Meinung der Beteiligten nur auf deren Handeln, das war kein Talk, das war keine Show, das war eine Hexenjagt im Stile der Inquisition. … findest beides auf Youtube.

 

Zitat:

Zitat:

Zweitens: Die Regeln der Gesellschaft sind die Gesetze, und alles, was sich in deren Rahmen hält, hat die Gesellschaft zu tolerieren.

Dazu habe ich mich ja oben schon geäußert. Und nein, niemand "hat etwas zu tolerieren", denn jeder Mensch ist ein Individuum (damit kommen Rechte auch nicht klar, die arbeiten lieber mit "Gruppen", dazu unten mehr) und hat andere "Toleranzlevel".

Was ein gequirlter Bullshit.... Wo tritt die AfD nur als "Gruppe" auf? Andersrum ist das auch die Spezialität der extremen Linken, ich hab noch nie!!!! einen einzelnen vermummten Antifanten randalieren sehen.... die kommen immer in Horden.

Du doch: Jeder in der Gesellschaft hat durch seine Teilhabe an selbiger akzeptiert, dass er seine Mitmenschen nich lieben, aber zumindest tolerieren musss.... ich hoffe, den Begriff muss ich dir nicht auch noch erklären.... hat nix mit Toll finden zu tun

 

Ist ein genügend großer Anteil der Gesellschaft dagegen, dann kann er das Gesetz ändern, dann schreitet auch der Staat ein.

Zitat:

Zitat:

Wenn man zwischen Flüchtling laut Genfer Konvention und Migrant unterscheidet, dann ist man menschenverachtend?

Menschenverachtend ist die Tatsache, dass an dem Asylprozess völlig Unbeteiligte versuchen, diese Unterscheidung vorzunehmen. Denn ob jemand ein Flüchtling mit berechtigtem Asylanspruch hat, stellt sich erst bei der Prüfung des Asylantrags heraus. Wenn in einem Boot 50 Menschen sitzen, weiß erstmal niemand, wer davon tatsächlich ein "echter" Flüchtling ist.

Wenn wir es mal ganz, ganz streng auslegen ist keiner, der einen illegalen Grenzübertritt vollziehen will ein valider Flüchtling... Alle Asylgestze lassen Menschen, die widerrechtlich das Land betreten sofort in die Gruppe der Abschiebekandidaten.

Zitat:

Gut.... wo bleibt der Gegenwind, wenn es um die Diskriminierung der AfD geht?

Wo wird sie denn "diskriminiert"? Weil bestimmte Parteien einer Koalition eine Absage erteilen? Das ist keine "Diskriminierung", sondern schlicht die Folge der extremen, mit den anderen Parteien unvereinbaren Forderungen der AfD. Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Wobei ich mir sicher bin: Irgendwann fällt die CDU um...

 

Zitat:

Wo bleibt der Gegenwind, wenn die etablierten Parteien, incl. der ach so pazifistischen Grünen unsere Soldaten in aller Herren Länder in den Krieg schickt?

[/quote

 

Finde ich auch nicht gut, daher habe ich keine der "etablierten Parteien" gewählt.

 

 

Zitat:

Ja, wenn, dann ja. Rassismus ist jedoch nicht die Benennung einer Ethnienzugehörigkeit.

Zu sagen: "Dieser Mensch ist Chinese" ist nicht rassistisch. Zu sagen "Chinesen sind alle Industriespione, weil sie Chinesen sind" das wäre rassistisch.

Korrekt, und da sind wir wieder bei der AfD, die gerne mit ihrer eigenen Auslegung der Kriminalstatistik versuchen den Eindruck zu erwecken, alle Asylbewerber seien kriminell.

Öhmmm…. nein, das ist das, was du unterstellst, wenn du deren Aussagen durch deine "das sind eh alles Nazis"Brille liest. Sie erwecken keinen Eindruck, sie geben einfach schlichte Tatsachen wieder.

Oder ist es unwahr, dass gemessen am Bevölkerungsanteil bestimmte Ethnien eine deutlich höhere Quote an bestimmten Verbrechen haben? Gibt es nicht bestimmte Ethnien, die statistisch betrachtet sehr viel "lieber" Messer einsetzen? Ist es gelogen oder uminterprtiert, dass bestimmte andere Gruppen die Rotlichviertel und die Drogenszene dominieren? Also so rein von den Zahlen?

Wieso ist es rassistisch, diese Zahlen zu benennen? Es ist doch wohl auch nicht rassistisch, wenn man postuliert, das die "Stuttgarter Schwaben" nen Reinlichkeitsfimmel haben, so in Bezug auf Kehrwoche, wo andere Gegenden gepflegt drauf zu pfeifen scheinen? Mir fiel grad nix blöderes ein, sorry

 

Zitat:

Zitat:

Allein, dass der von ihm beanstandete Text 2 Jahre ungelöscht stand straft dich lügen, oder willst du uns weiß machen, dass erst heuer sich jemand darüber beschwerte?

Es ist davon auszugehen, dass der Text durch einen Algorithmus gelöscht wurde. Kann man gut finden, muss man nicht, aber wie dem auch sei: Facebook hat als Betreiber der Plattform das "Hausrecht" und darf so etwas löschen. Wird halt nur gerne vergessen dass FB ein Privatunternehmen ist und man sich an die Nutzungsbedinungen zu halten hat.

Soso, und bitte genau wer oder was hat zu den Änderungen der NUBs geführt? So ein schlechtes Gedächtnis? Gewisse politische Kreise erfanden Schlagworte wie HateSpeech, und drohten FB mit massiven Sanktionen, so es nicht alles löscht, was sie als verwerfich vorgaben....das ist Zensur in Reinform, nichts anderes!

 

Zitat:

...

Ach so. Dann kann ich also auch sagen: "Ich nenne dich jetz mal cum grano salis und ohne die geringste beleidigende Intention "A*loch" und habe Dich dann nicht beleidigt? :rolleyes:

Gesetzt den Fall, wir sind irgendwo unter Menschen, und eine gewisse Anzahl dort titulierte mich in voller Beleidigungsabsicht als A....loch, dann kannst du schon sagen "Dieses cum grano salis und ohne die geringste beleidigende Intention "A*loch" steht zumindest ehrlich für seine Ansichten ein, obwohl es von euch beschimpft wird"

Auch hier hast du dich nicht redlich genug bemüht, den Kontext der Aussage zu unterdrücken.

 

 

Zitat:

Zitat:

Auf die Vorgänge in Hamburg gehst besser nicht ein, gell?

Welche Vorgänge meinst Du genau? Den Brand im Penny? Oder dass Hamburg eine "Spezialeinheit" gegen Rechtsextremismus bekommt?

Nein, ich meine die, die im Text behandelt wurden so von wegen Merkel muss weg und was den Demonstranten dann so alles geschah.

Passt nicht in dein Weltbild, wird ignoriert, prima. Bist reif für die Diktatur, viel Spaß beim Aufwachen in der selben.

Tue Jul 09 13:39:33 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 12:42:33 Uhr:

...

Zwei Ergänzungen habe ich noch:

 

Erstens wundert ich mich, dass das Grundrecht der Meinungsfreiheit so strapaziert wird von den "Rechten", aber über das Grundrecht auf Asyl komischerweise kein Wort verloren wird.

Lern doch mal, sauber mit Begrifflichkeiten umzugehen.

Das Grundrecht auf Asyl steht jedem Flüchtling zu. Punktum. Es steht aber nicht jedem dahergelaufenen Migranten zu, der einfach nur "Aaaasiiiiilll" lallt, weil er weiß, dass er im Rahmen legaler Migration a) keine Annahme bekäme und b) sich nicht in die helfende Hängematte legen könnte, sondern im Gegenteil eigene Arbeit in ausreichendem Umfang nachweisen müsste.

 

Lerne endlich, dass es keiner Diskussion hilft, wenn man mit den falschen Begriffen versucht, Argumente anzugreifen.

 

Zitat:

Das ist auch das, was mich an den Diskussionen darum so stört: Da werden bestimmte Gruppen "generiert" und pauschal als "Wirtschaftsflüchtlinge" oder "Migranten" bezeichnet, obwohl keinerlei Kenntnisse darüber vorliegen, welche Individuen die Voraussetzungen für Asyl überhaupt erfüllen. Das ist in meinen Augen eine unnötige Vorverurteilung bzw. Diskriminierung bestimmter Völkergruppen oder Ethnien, die am Ende nur dazu dient, Vorurteile und Ängste zu schüren.

Dann schaffe mal zuerst die Liste der sicheren Herkunftsstaaten ab, die ist ja dann auch nur eine Vorverurteilung und Diskriminierung. Die Leute sind nicht mehr so blöd, dass mit der Diskriminierungskeule jeder Blödsinn durchgewunken werden kann.

So genannte Flüchtlinge, die nachweislich (anhand der Sprachen, die sie verstehen, bzw. eben nicht) eben nicht wie sie Behaupten aus Bürgerkriegsländern oder Diktaturen kommen, wie soll man die denn bitte korrekt bezeichnen?

Flüchtlinge i.S. des Asylrechts sind sie nicht, denn sie fliehen weder vor Krieg, noch vor Verfolgung.

Migranten sind sie auch nicht, denn sie fordern die Sozialleistungen ein, die allein dem Asylberechtigten zustehen, und lehnen Selbstversorgung mittels geregelter Arbeit ab.

Ja, was sind das für Menschen?

 

Wenn man sagt, dass alle, die da kommen, Asylbewerber sind... ok, damit kann man mitgehen, beim Bewerber weiß man eben noch nicht, ob er berechtigt ist oder nicht, aber nein, man nennt sie alle Flüchtling, so, als ob schon fest stünde, dass sie Asylberechtigt sind.... Wie gesagt, über 80% Ablehnungsbescheide... also sind "nur" 20% all derer, die da kommen, tatsächlich anerkannte Flüchtlinge.

Na.....klingelts langsam, oder hast du Denkverbote?

 

Nebenbei, ich kenne "echte" Migranten, und ich wertschätze sie sehr hoch. Sie haben nie behauptet, zu flüchten, nur um hier rein zu dürfen, sie haben nicht einen Cent Sozialgelder kassiert, sondern sich um Arbeit bemüht, und arbeiten mindestens so hart und korrekt wie ihre deutschen Kollegen, sie erlernten sie Sprache ohne dass sie dafür Hilfen bekamen....Und wenn sie dann mal in Rente gehen werden (einige sind deutlich älter als ich), dann werde ich für Sie, die ihren Beitrag geleistet haben, gern jederzeit meinen Beitrag entrichten, aber nicht für solche, die Asyl brüllen, sich ne Duldung erschleichen, nur vom amt leben, und dann irgendwann noch mehr Sozialleistungen wollen...

 

Zitat:

Und noch ein Wort zu "Gruppen":

 

"Gruppen" werden im Duktus der rechten Szene gerne gebildet, weil man mit ihnen scheinbar so gut "arbeiten" kann. Seien es Moslems (Sarazin), Schwarzafrikaner, Syrer, "Nicht-Biodeutsche" oder was auch immer.

 

Diese Gruppenbildung geschieht freilich stets völlig willkürlich, eben wieder mit dem Ziel, Vorurteile zu erzeugen. Stichwort Kriminalstatistik.

Diese Gruppenbildung, die du so ablehnst, ist schlicht Bestandteil einer jeden Statistik, da wird die Gesamtheit immer in Gruppen eingeteilt, je nachdem, zu welcher Fragestellung, da gibts Einkommesngruppen, Altersgruppen, geschlechtsspezifische Unterteilungen, Unterscheidungen nach Wohnort, oder eben auch nach Herkunft.

Was hast du nur? Nur weil durch derartige Einteilungen offenbar wird, dass deine heile Märchenwelt ein schlimmeres Lügengebäude als die Matrix ist?

Tue Jul 09 13:58:28 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 9. Juli 2019 um 13:20:43 Uhr:

 

Du scheinst ein "Wessi" zu sein ;)

Dein Beispiel ist eher die Bestätigung dessen, was ich schreibe, denn ein Gegenargument.

Ja, bis zum Sommer 89 duldete die Masse den Staat DDR, sprich, sie begehrte nicht auf, sie äußerte sich nicht dagegen. Es gab Einzelne, die sich äußerten, und entsprechenden Repressalien ausgesetzt waren (Was allerdings "nur" ein Indiz dafür ist, dass es in der DDR eben keine Meinungsfreiheit gab, ähnlich den Repressalien, egal ob staatlich oder gesellschaftlich, die offene AfD Anhänger derzeit erleben). Die breite Masse demonstrierte entweder Zustimmung (wenige) oder Passivität Ein weiterer Teil löste sich aus der Situation, indem sie via Ungarn "ausreisen" wollten, dieser Teil wollte nicht dulden und nicht verändern, er wollte weg. Aber auch, wenn es auf dem Botschaftsgelände eng zuging, gemessen an der Gesamtzahl der DDRler war das eine verschwindende Minderheit. Dies änderte sich dann im Oktober, die Montagsdemos begannen als kleine Zusammentreffen noch den Friedensgebeten, und weiteten sich dann auf die überwiegende Mehrheit ganzer Städte... und genau diese offensichtliche Mehrheit bewirkte dann die Veränderungen der bis dahin bestehenden Regelungen und Gesetze, hätten dort 100 oder 200 Leute gestanden, dann gäbe es die DDR heute noch.

Ähm... und wieso war jetzt falsch, was ich geschrieben habe? Der letzte Absatz bestätigt doch, was ich sagte: Der Umsturz in der DDR war einer Gesellschaft zu verdanken, die die bestehenden Gesetze und Regeln eben nicht geduldet, sondern sich dagegen aufgelehnt hat.

 

Zitat:

Nö, ich widersprech mir nicht, aber du offenbarst, dass du mit dem Begriff "dulden" nicht zurecht kommst.

Dulden heist, dass ich etwas belasse, nichts aktiv dagegen tue, allerdings schon mein Unbehagen darüber zum Ausdruck bringe.

Nur weil man eine Meinung nicht teilt, bedeutet das eben nicht automatisch auch, dass man sie nicht duldet, ansonsten hätten wir wegen jeder Kleinigkeit Bürgerkriege.

Probleme mit dem Begriff "dulden" hast eher Du:

 

dul·den

/du?lden/

schwaches Verb

 

1a.

[aus Nachsicht] fortbestehen, gelten lassen, ohne ernsthaften Widerspruch einzulegen oder Maßnahmen dagegen zu ergreifen

 

D.h. wenn die Gesellschaft eine Meinung "dulden" soll, darf sie dagegen keinen Widerspruch einlegen.

 

Zitat:

Es geht niemandem darum, dass er seine Meinung ohne Erwiderung sagen will. Es geht darum, dass man seine Meinung ohne berufliche Konsequenzen oder körperliche Gefahren äußern möchte.

Wie schon mehrfach gesagt: Das garantiert der Staat gegenüber Dir. Der Staat kann aber keine Garantie darüber übernehmen, was die Gesellschaft tut. Wenn der Wirt in einem Wirtshaus sagt "Hier gibt es keine Weihnachtsfeier für die AfD", dann muss man das wohl oder übel erdulden, weil der gute Mann in seinem Wirtshaus das Hausrecht hat und völlig individuell entscheiden kann, wer bei ihm Gast ist und wer nicht.

 

Zitat:

Jeder, der einfach nur feststellt, dass eben ein Großteil der Migranten keine Flüchtlinge sind (über 80% Ablehnungsbescheide sprechen doch wohl für sich), dann wird er in die rechte Ecke gestellt, mit dem will man nix zu tun haben, der verliert u.U. deshalb den ob, oder bekommt keinen neuen, während er zusehen soll, wie einer, wer wissentlich wahrheitswidrig von "armen, verfolgten Flüchtlingen" redet, um deren Abschiebung zu verhindern, noch beklatscht und belohnt wird.

Der Punkt ist ja: Es wird eben nicht nur "einfach festgestellt", dass es so ist. Sondern es werden daraus Forderungen hergeleitet, wie "macht die Grenzen dicht!" oder "schickt sie wieder nach Lybien!". DAS ist "rechts", weil man durch diese Forderungen den Individuen ihr Grundrecht auf Asyl von vorneherein verwehren will.

 

Zitat:

Es wird aber gefordert, dass dieser Widerspruch nicht im Angriff (vor allem durch Taten) auf einzelne Personen geschieht.

Da bin ich 100% bei Dir, Meinungsäußerung darf nur verbal erfolgen. Aber, wie schon gesagt: Nicht jeder ist der verbalen Kommunikation ausreichend mächtig oder willens, weshalb es leider durch tätliche Angriffe (oder sogar Mord) kommt. Herr Lübke ist gestorben, weil er seine Meinung geäußert hat. Da geben ich Dir völlig recht, sowas darf nicht passieren, tut es aber. Daher muss der Staat hier hart durchgreifen.

 

Zitat:

Du, beobachte es, es sind die so bezeichneten "Grün/Linken".

Klar, "darf" der einzelne in eine Talkshow... wo dann 3 vom entgegengestzten Lager versuchen, ihn niederzubrüllen, und eine Moderation dabie, ist, die das duldet. Sehr schön vorgeführt von Dirk Müller, oder auch dieser ZDF Moderatorin Eva Hermann. Zieh dir mal die letzte Show mit ihr rein, und achte einmal unabhängig von der Meinung der Beteiligten nur auf deren Handeln, das war kein Talk, das war keine Show, das war eine Hexenjagt im Stile der Inquisition. … findest beides auf Youtube.

Schaue ich mir mal an. Apropos zu Wort kommen, kennst Du das hier?

 

https://youtu.be/fIizkmSBo0U?t=40

 

Finde ich echt klasse, wie cool er geblieben ist :cool:

Tue Jul 09 14:28:17 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 13:58:28 Uhr:

...

Ähm... und wieso war jetzt falsch, was ich geschrieben habe? Der letzte Absatz bestätigt doch, was ich sagte: Der Umsturz in der DDR war einer Gesellschaft zu verdanken, die die bestehenden Gesetze und Regeln eben nicht geduldet, sondern sich dagegen aufgelehnt hat.

Du hast es noch nicht erfasst. Gut, dann frage ich mal plakativer: Wo ist heute die Mehrheit der Bürger, die die geltenden Gesetze nicht mehr dulden will, und wo bitte ist der dazugehörige Massenprotest?

 

Solange sich die Masse ruhig verhielt, duldete sie den Staat, erst, als sie dagegen aktiv wurde,, kam die Wende, erst ab da war Schluss mit Duldung. so schwer ist das doch nicht.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 13:58:28 Uhr:

Probleme mit dem Begriff "dulden" hast eher Du:

 

dul·den

/du?lden/

schwaches Verb

 

1a.

[aus Nachsicht] fortbestehen, gelten lassen, ohne ernsthaften Widerspruch einzulegen oder Maßnahmen dagegen zu ergreifen

 

D.h. wenn die Gesellschaft eine Meinung "dulden" soll, darf sie dagegen keinen Widerspruch einlegen.

Naja, wir können noch lange streiten, was da dulden bedeutet.

Es muss geduldet werden (und zwar ohne Benachteiligungen), dass jedermann jede Meinung äußert. Der ernsthafte Widerspruch bezieht sich nicht auf einen Diskurs, oder eine Erwiderung.

Du und viele hier im Land erwidern nicht, stellen keine Meinung dagegen, argumentieren nicht, sondern sie wollen den aus ihrer Sicht Rechten verbieten, ihre Meinung kund zu tun. Darin besteht die Nichtduldung

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 13:58:28 Uhr:

Zitat:

Es geht niemandem darum, dass er seine Meinung ohne Erwiderung sagen will. Es geht darum, dass man seine Meinung ohne berufliche Konsequenzen oder körperliche Gefahren äußern möchte.

Wie schon mehrfach gesagt: Das garantiert der Staat gegenüber Dir. Der Staat kann aber keine Garantie darüber übernehmen, was die Gesellschaft tut. Wenn der Wirt in einem Wirtshaus sagt "Hier gibt es keine Weihnachtsfeier für die AfD", dann muss man das wohl oder übel erdulden, weil der gute Mann in seinem Wirtshaus das Hausrecht hat und völlig individuell entscheiden kann, wer bei ihm Gast ist und wer nicht.

Du vermengst und verdrehst. Besagter Wirt wurde von nicht näher hier bezeichneten Gruppen dazu gedrängt, eine bereits zugesagte Reservierung ohne Sachgründe zu stornieren...ein Unding!

Der Staat garantiert mir auch körperliche Unversehrtheit... unter anderem deshalb laufen Polizisten Streife (klar können die nicht alles verhindern). Ebenso muss der Staat einschreiten, wenn private Gruppen versuchen, Meinungsäußerungen zu unterdrücken.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 13:58:28 Uhr:

Zitat:

Jeder, der einfach nur feststellt, dass eben ein Großteil der Migranten keine Flüchtlinge sind (über 80% Ablehnungsbescheide sprechen doch wohl für sich), dann wird er in die rechte Ecke gestellt, mit dem will man nix zu tun haben, der verliert u.U. deshalb den ob, oder bekommt keinen neuen, während er zusehen soll, wie einer, wer wissentlich wahrheitswidrig von "armen, verfolgten Flüchtlingen" redet, um deren Abschiebung zu verhindern, noch beklatscht und belohnt wird.

Der Punkt ist ja: Es wird eben nicht nur "einfach festgestellt", dass es so ist. Sondern es werden daraus Forderungen hergeleitet, wie "macht die Grenzen dicht!" oder "schickt sie wieder nach Lybien!". DAS ist "rechts", weil man durch diese Forderungen den Individuen ihr Grundrecht auf Asyl von vorneherein verwehren will.

Ganz nüchtern: Was sagen unsere Asylgesetze:

Der Asyl Suchende überquert auf legalem Wege die Grenze (legal aus Sicht des Einreisestaates), und meldet sein Begehren an. Dabei darf er nicht über sichere Drittstaaten einreisen.

Allein nach diesen beiden einfachen Regeln wird es schon schwierig.

Diese Menschen gelangten nicht über normale Grenzübergänge in die EU. Und sie gelangten ausschließlich über sichere Drittstaaten nach DE, oder ist eines der Länder Polen, Tschechien, Ungarn, Schweiz, Österreich, Frankreich, Benelux und Dänemark kein sicherer Staat? Hier wird es dann schon mal ganz schwierig.

Weiter fordern die Asylgesetze aktive Mitarbeit... kann ich bei falsch angegebener Staatsangehörigkeit nicht wirklich erkennen.

Natürlich wird gefordert zurück nach Syrien... meinetwegen soll das AA an jedem Flüchtlingslager dort ein Büro aufmachen, und vor Ort prüfen... gern darf dann jeder anerkannte Flüchtling auch auf Steuerzahlerkosten hierher gebracht werden.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 13:58:28 Uhr:

Zitat:

Es wird aber gefordert, dass dieser Widerspruch nicht im Angriff (vor allem durch Taten) auf einzelne Personen geschieht.

Da bin ich 100% bei Dir, Meinungsäußerung darf nur verbal erfolgen. Aber, wie schon gesagt: Nicht jeder ist der verbalen Kommunikation ausreichend mächtig oder willens, weshalb es leider durch tätliche Angriffe (oder sogar Mord) kommt. Herr Lübke ist gestorben, weil er seine Meinung geäußert hat. Da geben ich Dir völlig recht, sowas darf nicht passieren, tut es aber. Daher muss der Staat hier hart durchgreifen.

Lenke nicht ab, Lübke ist schlimm, keine Frage, aber Gewalt- und Morddrohungen gegenüber AfD Leuten und Brandanschläge auf deren Büros sind nicht besser.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 13:58:28 Uhr:

Schaue ich mir mal an. Apropos zu Wort kommen, kennst Du das hier?

 

https://youtu.be/fIizkmSBo0U?t=40

 

Finde ich echt klasse, wie cool er geblieben ist :cool:

Kannte ich nicht ....Aber Heuteshow... da weiß man vorher, dass es um Klamauk geht

 

 

Schade, um Hamburg hast dich wieder gedrückt .... so unangenehm?

Tue Jul 09 15:01:59 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 9. Juli 2019 um 14:28:17 Uhr:

 

 

Schade, um Hamburg hast dich wieder gedrückt .... so unangenehm?

Ich habe oben schon einmal gefragt: Um welches Ereignis in Hamburg geht es dir? Wenn ich "Hamburg" in der News Suche bei Google eingebe, kommt von einem Brand im Penny bis zur Einweihung neuer Züge eine Menge Nachrichten. Um welche geht es dir konkret?

 

Ausserdem solltest Du mittlerweile wissen dass ich mich vor keinem "unangenehmen" Thema "drücke". Ich diskutiere hier ja sogar über die AfD :p

Tue Jul 09 15:26:48 CEST 2019    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 12:42:33 Uhr:

 

 

Erstens wundert ich mich, dass das Grundrecht der Meinungsfreiheit so strapaziert wird von den "Rechten", aber über das Grundrecht auf Asyl komischerweise kein Wort verloren wird.

Ich klinke mich da mal kurz ein:

 

hier wird gerne als Totschlagargument eingebracht, dass "die Rechten" das reine Recht auf Asyl nicht akzeptieren. Genauso wie das "die Rechten" Menschen auf dem Mittelmeer ersaufen lassen würden.

 

Es mag sicherlich ein paar Arschlöcher geben die sowas ernsthaft in Erwägung ziehen, jedoch gibt es eine deutliche Lücke zwischen "Asyl" nach geltendem Recht und dem, was die aktuelle Bundesrepublik mit ihren Schergen daraus macht. Genauso wie niemand ernsthaft Menschen auf dem Meer ersaufen lassen will, die Erfüllungshilfe durch NGOs wie SeaWatch zur Schleuserei und #1Class-Transfer gegen Bargeld nach Germoney ins Schlaraffenland ist dennoch etwas anderes.

 

 

Siehst Du das anders?

Tue Jul 09 17:31:29 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 15:01:59 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 9. Juli 2019 um 14:28:17 Uhr:

 

 

Schade, um Hamburg hast dich wieder gedrückt .... so unangenehm?

Ich habe oben schon einmal gefragt: Um welches Ereignis in Hamburg geht es dir? Wenn ich "Hamburg" in der News Suche bei Google eingebe, kommt von einem Brand im Penny bis zur Einweihung neuer Züge eine Menge Nachrichten. Um welche geht es dir konkret?

 

Ausserdem solltest Du mittlerweile wissen dass ich mich vor keinem "unangenehmen" Thema "drücke". Ich diskutiere hier ja sogar über die AfD :p

Erstmal sorry, liegt scheints an der Zitatfunktion, die längere Zitate einfach abschneidet, also nochmal für dich:

 

Zitat:

Zitat:

 

"Auf die Vorgänge in Hamburg gehst besser nicht ein, gell?"

 

"Welche Vorgänge meinst Du genau? Den Brand im Penny? Oder dass Hamburg eine "Spezialeinheit" gegen Rechtsextremismus bekommt?"

 

Nein, ich meine die, die im Text behandelt wurden so von wegen Merkel muss weg und was den Demonstranten dann so alles geschah.

Passt nicht in dein Weltbild, wird ignoriert, prima. Bist reif für die Diktatur, viel Spaß beim Aufwachen in der selben.

Tue Jul 09 20:17:59 CEST 2019    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 09:33:19 Uhr:

Denn wenn eine Gesellschaft alles, was geltendem Recht entspricht, einfach toleriert... warum gibt es dann die DDR nicht mehr? Der Umsturz in der DDR war nämlich schlicht und einfach die Folge davon, dass die Gesellschaft eben NICHT mehr toleriert hat, was geltendem Recht entsprach.

 

Deshalb kann ich es kaum glauben, dass Du ernsthaft so etwas schreibst. Denn folgt man deiner Interpretation, hätten die Bürger in der DDR einfach brav die Schnauze halten müssen und weitere 50, 100 Jahre das geltende Recht akzeptieren müssen. Genau das haben sie aber nicht getan, nur deshalb gab es "die Wende" und die Wiedervereinigung.

Du schreibst einen absurden Unfug zusammen, da rollt es einem die Fußnägel.

 

Du hast im Kern nicht verstanden, dass es hier um das Recht des Einzelnen auf freie Meinungsäußerung ohne negative Folgen geht und nicht darum, geltendes Recht umzuändern. Genau dafür Leute sind auf die Straße gegangen, weil sie eben vom Staat eingeschränkt wurden und nicht, weil sie anderen ihre Meinung untersagen lassen wollten! Also genau das Gegenteil von dem, was Du hier zu konstruieren versuchst.

 

Abgesehen davon gab es laut DDR-Gesetz auch ein Recht auf freie Meinungsäußerung und andere Menschenrechte. Die reale Umsetzung war allerdings so, wie sie Deiner hier vorgebrachten Haltung entspricht. Und genau dagegen wurde protestiert.

 

Auf welcher Seite Du gestanden hättest, kann ich mir sehr gut vorstellen.

Tue Jul 09 20:28:52 CEST 2019    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 12:53:31 Uhr:

Im übrigen "duldest" Du ja meine Meinung auch nicht, sondern positionierst Dich dagegen, indem Du deine eigene Meinung als "Gegenpol" vertrittst. Dieses Paradoxon musst auch Du mir mal erklären: "Rechte" Meinungen soll die Gesellschaft dulden, aber gegenteilige nicht?

Habe ich Dir Brandsätze ins Haus geworfen? Deine Reifen zerstochen? Oder was ist genau Dein Problem? Dass Du nicht zwischen "Meinung nicht teilen" und "Meinung vertreten ohne negative Folgen" unterscheiden kannst?

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 12:53:31 Uhr:

Siehe auch oben, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit hast Du gegenüber dem Staat, man darf dich dafür z.B. nicht einfach einsperren, oder Dir Zugang zu bestimmten Einrichtungen verwehren, eben das was normalerweise Diktaturen tun.

 

Gegenüber der Gesellschaft ist dieses Grundrecht aber kein Freibrief, die Gesellschaft muss deine Meinungsäußerungen eben nicht widerspruchsfrei dulden oder gar tolerieren. Wenn ein kleiner Teil der Gesellschaft ständig "braune Soße" verbreitet, so ist es das gute Recht des Rests der Gesellschaft, sich argumentativ dagegen zu positionieren. Das ist der in einer Demokratie essentielle und wichtige Diskurs, den kannst Du nicht mit dem Argument der Meinungsfreiheit unterdrücken.

Du gehst kein bisschen auf die Argumente ein. Es geht nicht um Diskussionen oder Widerspruch, sondern um Gewalt, Isolation, Sachbeschädigung und Arbeitsplatzverlust.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 12:53:31 Uhr:

Leider ist es nunmal so, dass nicht alle der verbalen Kommunikation mächtig sind, weshalb einige Individuen meinen, ihre gegenteilige Meinung nonverbal auszudrücken. Ist nicht schön, aber der Gefahr muss man sich bewusst sein. Hat unsereins, wie bereits erwähnt, bereits in der Schule gelernt. Da war bei einigen der Körper weiter entwickelt als das Hirn, mit denen diskutierte man dann besser nicht :D

Na wenn das so ist, ist ja der dumme Nazi, der irgendeinen "aufklatscht", auch nur etwas lustig und einer, dem man aus dem Wege geht und alles ist bestens.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Juli 2019 um 12:53:31 Uhr:

Amerikaner sind meiner Erfahrung nach noch schlimmer was das Thema angeht, der Versuch, mit denen über amerikanische Politik zu reden endet meist sehr abrupt mit dem freundlichen, aber bestimmten Hinweis, man solle sich als Deutscher nicht in die amerikanische Politik. Und das, obwohl die gleiche Person sonst für jeden Spaß zu haben ist...

Habe ich dort noch nie erlebt. Dort ist die Diskussion viel freier und toleranter gewesen. Dort kannst Du Dich mit Deinem Schild an die Straßenecke stellen, ohne dass Linksextremisten Dich angreifen.

Wed Jul 10 11:03:22 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 9. Juli 2019 um 17:31:29 Uhr:

 

 

Erstmal sorry, liegt scheints an der Zitatfunktion, die längere Zitate einfach abschneidet, also nochmal für dich:

 

Zitat:

Zitat:

 

"Auf die Vorgänge in Hamburg gehst besser nicht ein, gell?"

 

"Welche Vorgänge meinst Du genau? Den Brand im Penny? Oder dass Hamburg eine "Spezialeinheit" gegen Rechtsextremismus bekommt?"

 

Nein, ich meine die, die im Text behandelt wurden so von wegen Merkel muss weg und was den Demonstranten dann so alles geschah.

Passt nicht in dein Weltbild, wird ignoriert, prima. Bist reif für die Diktatur, viel Spaß beim Aufwachen in der selben.

Oh ok, sorry mein Fehler. Ich dachte, Du beziehst Dich auf aktuelle Ereignisse. Gut, jetzt habe ich verstanden um was es Dir geht.

 

Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass die Sache in Hamburg von Herrn Klonovsky, sagen wir es mal vorsichtig, stark vereinfacht dargestellt wurde. In der Welt liest sich die Sache nämlich so:

 

https://www.welt.de/.../Hamburgs-nervendes-Montags-Merkel-Chaos.html

 

https://www.welt.de/.../...htsradikale-auf-Hamburger-Montagsdemos.html

 

https://www.welt.de/.../...er-Merkel-muss-weg-Kundgebung-verletzt.html

 

https://www.welt.de/.../...schutz-Reichsbuerger-bei-Montags-Demos.html

 

Die "brave Hausfrau" fungierte (ob freiwillig oder unfreiwillig mag ich jetzt nicht zu beurteilen) offensichtlich lediglich als "Frontfrau" für Demos, die (laut Verfassungsschutz) tatsächlich von Rechtsradikalen und Reichsbürgern organisiert wurden. Dass da die Antifa auf den Plan gerufen wird... ist jetzt nicht verwunderlich.

 

Aber um es (nochmal) ganz klar zu sagen: Ich halte die Antifa, wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ebenfalls für Vollpfosten. Erstens ist es absolut unakzeptabel, politischen Meinungen mit Gewalt, Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung zu begegnen.

 

Zweitens ist die "Arbeit" der Antifa absolut kontraproduktiv, da "rechte" Demonstrationen durch die "Gegendemonstrationen" und die Ausschreitungen überhaupt erst Aufmerksamkeit bekommen (eine Variante des Streisand-Effekts). Würden da 100 Leutchen unbehelligt durch Hamburg ziehen, würde kein Hahn danach krähen, kommt es aber dank "Gegendemonstration" zu Ausschreitungen, wird die Aktion erst richtig publik.

 

Mit anderen Worten: Extremisten sind scheiße, egal aus welchem Lager. Allerdings greifen Linksextremisten nicht zur Waffe und töten durch Kopfschüsse, eine gewisse Restmoral ist also im Gegensatz zu den rechten Extremisten noch vorhanden...

 

Davon abgesehen wüßte ich jetzt nicht, was der Staat noch zum Schutz der Demonstranten hätte tun sollen. Polizei war vor Ort, die Demonstranten wurden durch Sonderzüge transportiert... was hätten sie sonst noch tun sollen, um die Demo zu schützen?

Wed Jul 10 13:16:41 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 10. Juli 2019 um 11:03:22 Uhr:

Oh ok, sorry mein Fehler. Ich dachte, Du beziehst Dich auf aktuelle Ereignisse. Gut, jetzt habe ich verstanden um was es Dir geht.

 

Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass die Sache in Hamburg von Herrn Klonovsky, sagen wir es mal vorsichtig, stark vereinfacht dargestellt wurde. In der Welt liest sich die Sache nämlich so:

 

https://www.welt.de/.../Hamburgs-nervendes-Montags-Merkel-Chaos.html

Schon der Titel ist tendenziös, und sagt aus: diese Antimerkelanten sollen weg, die stören nur und genau das kommt im Artikel zur Sprache.

Komisch, bei FFF scheint sich bisher wohl kein Pendler gestört gefühlt zu haben.

 

Zitat:

https://www.welt.de/.../...htsradikale-auf-Hamburger-Montagsdemos.html

Überschrift suggeriert: das war eine Versammlung von Rechten.

Tatsächlich sagte der VVS: "Nach Angaben des Verfassungsschutzes stammen die Initiatoren teilweise aus der rechtsextremistischen Szene sowie dem Türsteher- und Hooliganmilieu. Das Teilnehmerspektrum reicht demnach von Demonstranten aus dem bürgerlichem Lager bis hin zu Rechtsextremisten und sogenannten Reichsbürgern."

 

Hmm…. diese aussage trifft genauso auf FFF zu, oder auf einen Kirchentag. Überall, wo zu einem allgemeinen Thema sich versammelt wird, werden auch Rechte und Radikale mit anwesend sein.

 

Zitat:

https://www.welt.de/.../...er-Merkel-muss-weg-Kundgebung-verletzt.html

Stimmst du mir zu, dass die Täter wohl eher auf der linken Seite des Spektrums zu suchen wären?

Stimmst du mir auch zu, dass von 2 Personen ausgeführte Tritte gegen den Kopf durchaus eine lebensgefährdende Behandlung darstellen?

Und jetzt sag mir bitte: Macht es für dass Opfer einen Unterschied, obe es erschossen wird, oder ob man es zu Tode tritt? Zynisch könnte man sagen, dass erschießen "humaner" ist, weils schneller und mit weniger und kürzerem Leiden verbunden ist. (Ja, ich schäme mich für den letzten Satz, und er spiegelt nicht meine Menung wieder, ich verurteile alle Arten zu töten gleichermaßen)

 

Zitat:

https://www.welt.de/.../...schutz-Reichsbuerger-bei-Montags-Demos.html

Auch hier... Quer durchs ganze Spektrum finden sich Menschen, die meinen, dass Merkel weg gehört, da ist es wohl kaum verwunderlich, dass man dort auch Reichsbürger antrifft. Ebenso wie Katholiken oder Rastafari

 

Zitat:

Die "brave Hausfrau" fungierte (ob freiwillig oder unfreiwillig mag ich jetzt nicht zu beurteilen) offensichtlich lediglich als "Frontfrau" für Demos, die (laut Verfassungsschutz) tatsächlich von Rechtsradikalen und Reichsbürgern organisiert wurden. Dass da die Antifa auf den Plan gerufen wird... ist jetzt nicht verwunderlich.

Hat ja wunderbar funktioniert bei dir das mit den Überschriften … du deutest um zum reinen Projekt der Rechten, obwohl die Nachricht lautete, dass auch welche beteiligt waren.... da gab es wohl auch andere gleichermaßen, das lässt unter den Tisch fallen.

 

Zitat:

Aber um es (nochmal) ganz klar zu sagen: Ich halte die Antifa, wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ebenfalls für Vollpfosten. Erstens ist es absolut unakzeptabel, politischen Meinungen mit Gewalt, Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung zu begegnen.

Prima, geht mir mit den "Ich trag Springerstiefel, Glatze und Bomberjacke" Clubs genauso

 

Zitat:

Zweitens ist die "Arbeit" der Antifa absolut kontraproduktiv, ..., wird die Aktion erst richtig publik.

Jup, ich sehe, in diesem Punkt hast du verstanden.

Die Frage ist also eher, was ist das wahre Ziel der Antifa, denn doof sind die ja nun auch nicht. Wenn sie also wissen, dass sie so erst den "Kampf" befeuern, warum tun sie das, wem nutzt das?

 

Zitat:

Mit anderen Worten: Extremisten sind scheiße, egal aus welchem Lager. Allerdings greifen Linksextremisten nicht zur Waffe und töten durch Kopfschüsse, eine gewisse Restmoral ist also im Gegensatz zu den rechten Extremisten noch vorhanden...

Ja, alle Extremisten sind sch…. , links-, rechts-, öko-, wirtschafts- Extremisten … Extreme sind nie gut.

 

Zitat:

Davon abgesehen wüßte ich jetzt nicht, was der Staat noch zum Schutz der Demonstranten hätte tun sollen. Polizei war vor Ort, die Demonstranten wurden durch Sonderzüge transportiert... was hätten sie sonst noch tun sollen, um die Demo zu schützen?

Hart durchgreifen, und die Störer so, wie sie antrete gleich abführen, so ein paar Stunden Gewahrsam unter Gleichgesinnten wirkt bei manchen Wunder. Allerdings genauso rigoros alle Provozierer der anderen Seite gleich mit einsammeln.

Thu Jul 11 12:20:12 CEST 2019    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 10. Juli 2019 um 13:16:41 Uhr:

 

Stimmst du mir zu, dass die Täter wohl eher auf der linken Seite des Spektrums zu suchen wären?

Hab nicht so viel Zeit gerade, daher nur zu dem Aspekt:

 

Ehrlich gesagt ordne ich diese Brutalo-Schläger dem Spektrum der Idioten zu.

 

Ich behaupte nämlich einfach mal, dass es auf "beiden Seiten" den gewalttätigen Demonstranten gar nicht mehr um Politik oder um eine "Richtung" geht, sondern einfach nur darum "Randale" zu machen. Sich dann der Antifa oder den Rechten anzuschließen dient m.E.n. nur dazu, um eine "Ausrede" oder "Rechtfertigung" für die ausgeübte Gewalt zu haben.

 

Zitat:

Ja, alle Extremisten sind sch…. , links-, rechts-, öko-, wirtschafts- Extremisten … Extreme sind nie gut.

(...)

Hart durchgreifen, und die Störer so, wie sie antrete gleich abführen, so ein paar Stunden Gewahrsam unter Gleichgesinnten wirkt bei manchen Wunder. Allerdings genauso rigoros alle Provozierer der anderen Seite gleich mit einsammeln.

Ich sehe, wir sind uns eigentlich einig ;)

 

BTW, freie Meinungsäußerung in Deutschland:

 

https://www.heise.de/.../...rm-nach-Nazi-Durchsage-im-ICE-4467647.html

 

Und auch:

 

https://www.abendblatt.de/.../...-Wohnhaus-von-Katharina-Fegebank.html

 

Man beachte hier: Man vermutet Linksextremisten (!) hinter der Tat. Auf das Haus einer "Grünen". Wie gesagt, diesen Randalierern geht es m.E.n. nicht um Politik.

Thu Jul 11 15:18:30 CEST 2019    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 11. Juli 2019 um 12:20:12 Uhr:

https://www.abendblatt.de/.../...-Wohnhaus-von-Katharina-Fegebank.html

 

Man beachte hier: Man vermutet Linksextremisten (!) hinter der Tat. Auf das Haus einer "Grünen". Wie gesagt, diesen Randalierern geht es m.E.n. nicht um Politik.

Es ist schon einige Male vorgekommen, dass solche Aktionen durchgeführt wurden um den Anschein zu erwecken "die anderen" seien dafür verantwortlich. Ist ein Kollateralschaden in dem Fall seitens der Täter. Ob es hier auch der Fall wird sich zeigen - oder auch nicht.

 

Im Fratzenbuch einen interessanten Kommentar zur Verhaftung eines "hohen" Clanmitglieds:

Zitat:

?????????? ???????

15 Std.

Das kann der Auftakt zu einem „Krieg“ sein, der alles was die RAF jemals tat, verblassen lässt.

 

Die arabisch/islamische Mentalität, spielt bei der ggf. nahenden Reaktion auf den polizeilichen Zugriff und die anschliessende Maßnahme, der erfolgreich durchgeführten Ausweisung, eine sehr große Rolle.

 

In den letzten 30 Jahren, haben die arabisch/islamischen „Clans“ sehr viel Territorium gewonnen und ihre Macht vergrößert, da sie nahezu auf keine Gegenwehr gestossen sind.

 

Die Ermittlungsarbeit mutiger Polizisten und selbst die Erfolge kompetenter Zielfahnder, führten zu kaum oder wenig Erfolgen, da entweder die Staatsanwaltschaft oder die Richter ihren Handlungsspielraum nicht angemessen genug nutzten und/oder weil schneller juristischer Schutz, auch aus der „grünen“ und „linken“ Politik, zum Einsatz kam (mit oft hochbezahlten, exzellenten Strafverteidigern).

 

Zeugen wurden eingeschüchtert oder umgedreht.

 

In diesen 30 Jahren ist eine komplette Generation arabisch/islamischer Clan-Krimineller herangewachsen, die exakt 0% (Null Prozent) „Respekt“ vor der Polizei und den Ermittlungsbehörden haben.

 

In diesem Milieu gelten Polizisten als „Witzfiguren“.

 

Nun haben genau diese Polizisten einen starken, positiven Zugriff geplant, koordiniert, durchgeführt und mit der Hilfe der übergeordneten und kooperierenden Behörden, eine erfolgreiche Ausweisung durchgesetzt.

 

Doch die ausländischen (Polizei-)Behörden, sind leider bestechlich. Wird der Inhaftierte auch dort in Haft bleiben?

 

Denn, er ist in den Augen seiner „Kultur“ nun „entehrt“ worden, weil „Witzfiguren“ (tapfere Polizisten), es geschafft haben ihn festzusetzen und auszuliefern.

 

Um seine Ehre wiederherzustellen, muss eine deutliche und sehr empfindliche Vergeltungsmaßnahme stattfinden. Rache.

 

Diese Clans verfügen immer noch, trotz eingefrorener Konten und beschlagnahmter Immobilien, über etliche, hunderte Millionen Euro.

 

Die Clans wiegen alle zusammengenommen monetär ggf. so viel wie eine der größten börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland.

 

Die Polizei und die Behörden müssen nun wachsam sein und es nicht nur bei einem einzelnen Zugriff belassen:

 

Die kompletten Netzwerke im In- und Ausland, müssen zeitnah neutralisiert werden. Dazu bedarf es internationaler Kooperationen, Europol, Interpol und ggf. sogar der Hilfe der Nachrichtendienste im In- und Ausland.

 

Ich bete für die mutigen Polizistinnen und Polizisten und für die involvierten Ermittlungsbeamten in allen beteiligten Behörden.

 

Die nächsten Monate werden darüber entscheiden, ob mit dem o.g. Zugriff die „Büchse der Pandora“ geöffnet wurde und „schlafende Hunde“ geweckt wurden, die so groß und stark wie Höllenhunde sind, oder ob dieser einzelne Zugriff lediglich der Auftakt zu einem klar konzipierten und großen Rundumschlag gegen die arabisch/islamischen Clans ist.

 

Ich hoffe sehr, dass die Leiter der Behörden und die Beamten, den Druck aushalten werden, den nun linke, grüne und pro-islamische Lobbyistengruppen auf sie ausüben werden.

 

Zu leicht können sie nun zwischen die Fronten geraten, ggf. auf der einen Seite unter dem (echten) „Beschuss“ durch Vergeltungsmaßnahmen der Clans, auf der anderen Seite politisch torpediert durch die durchgängig kritiklos islamophile Mainstreampolitik von CDU/CSU-SPD-LINKE-GRÜNE-FDP.

 

Ich wünsche den Polizistinnen, Polizisten und Beamten und ihren Familien viel Kraft, viel Geduld und viel Glück.

 

Vielleicht mag es ein Trost sein, aber ca. 10-20 Millionen Bundesbürger, stehen hinter ihnen und geben ihnen Stärke und Rückhalt.

 

Danke.

Thu Jul 11 20:58:05 CEST 2019    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 11. Juli 2019 um 15:18:30 Uhr:

Im Fratzenbuch einen interessanten Kommentar zur Verhaftung eines "hohen" Clanmitglieds:

Halte ich für übertrieben. In erster Linie sind das Kriminelle, denen jetzt mal nach dem Motto "Bestrafe einen, erziehe viele" ein Stich in die Wohlfühlzone gesetzt wurde. Die meisten von denen würde ich als Luftpumpen einordnen, die möglichst aufwandsarm ihren Unterhalt bestreiten wollen und dabei noch auf dicke Hose machen. Die Linken haben diese Typen lange machen lassen, weil jegliche Intervention nur ihr Weltbild ins Wanken gebracht hätte und die Clans für die Linken auch ungefährlich waren. Politisch wie sozial.

 

Das sind keine religiösen Fanatiker und in die deutsche Gesellschaft sind sie auch nicht integriert, ganz zu schweigen davon, dass solche Leute die Politik und Polizei durchsetzt hätten, um auch nur ansatzweise irgendwie nennenswert durch Korruption in Erscheinung zu treten. Sie sind zahlenmäßig und auch gesellschaftlich eine Randgruppe bzw. Parallelgesellschaft.

Tue Jul 16 12:19:16 CEST 2019    |    touranfaq

In Italien halten sich die Rechtsextremen nicht mit Kinderspielzeug auf:

 

https://www.spiegel.de/.../...waffen-bei-rechtsextremen-a-1277417.html

 

War sicher alles nur für einen demokratischen Diskurs gedacht :D

 

Und ganz aktuell: Sonneborn spricht Klartext über aktuelle EU-Personalien, nur geil :D

 

https://www.youtube.com/watch?v=cc-elFcs96Y&feature=youtu.be

 

Und Semsrott legt nach:

 

https://twitter.com/faktenmensch/status/1151070423204995072

 

Herrlich! Und ich bin froh, meine Stimme bei der Europawahl nicht irgendwelchen Clowns geschenkt zu haben :D :cool:

Wed Jul 17 22:28:50 CEST 2019    |    vollkommenegal

Sonneborns Rede lässt mich leider erschaudern, weil er recht hat.

Wed Jul 17 23:15:00 CEST 2019    |    passat32

ja, aber die AfD sind die Schlimmen ...

Wed Jul 17 23:16:27 CEST 2019    |    vollkommenegal

Zitat:

@passat32 schrieb am 17. Juli 2019 um 23:15:00 Uhr:

ja, aber die AfD sind die Schlimmen ...

Jep, sind Sie. Sogar schlimmer als von der Leyen.

Thu Jul 18 05:49:42 CEST 2019    |    rpalmer

Deutsche an sich sind schlimm.

Fri Jul 19 21:25:53 CEST 2019    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 18. Juli 2019 um 05:49:42 Uhr:

Deutsche an sich sind schlimm.

Alle weißen Männer. Die alten davon sind die allerschlimmsten.

Fri Jul 19 22:11:29 CEST 2019    |    Steam24

Je oller, desto doller ... :D

Sat Jul 20 08:21:35 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

na, wie gut, dass die meisten weit weg von reinweiß sind, und eher Richtung beige tendieren :D

Sat Jul 27 23:50:42 CEST 2019    |    Duftbaumdeuter272

ist so ruhig hier........................................

Sun Jul 28 12:20:45 CEST 2019    |    pibaer

Kein Wunder. Der Flächenverbrauch für diese Spargel ist im Vergleich zum Output recht beschissen.

Sun Jul 28 14:25:07 CEST 2019    |    PS-Schnecke52374

Vielleicht kommt mal einer auf die Idee, die Dinger nicht neben einander sondern auf einander gestapelt aufzustellen :D

Sun Jul 28 20:43:40 CEST 2019    |    GaryK

Naja, die letzten Nordsee Windparks wurden für 4.7 Cent/kWh versteigert. Siehe https://www.offshore-stiftung.de/...C3%BCr-offshore-windenergie-erneut

 

An Land ist Windenergie langsam am Ende. Aber 120 TWh ertrag ist mehr, als der gesamte PKW Verkehr in DE elektrifiziert brauchen würde. Mich kotzt viel eher Solarstrom mit den viel zu teuren und über 20 Jahre garantierten Altlasten an - 32 Cent/kWh. Sagt die EEG Abrechnung (Netztransparenz.de).

Wed Jul 31 17:39:43 CEST 2019    |    mozartschwarz

:D Herrlich, auch wenn ich die Bewegung für wichtig und richtig halte. Halt jugendlich naiv....

Wed Jul 31 20:18:03 CEST 2019    |    pibaer

Beim Geld hört dann der dumpfe Aktivismus schnell auf. Interessant ist auch, dass der da sein Erbe verballert hat. Hätte er die Kohle selber erarbeitet, wäre das wahrscheinlich nicht so leicht gefallen.

 

Ich vermute, dass die ganze undurchsichtige Aktion für einige noch unangenehm werden könnte - vor allem für die, die das Geld angenommen haben.

Wed Jul 31 23:06:38 CEST 2019    |    Duftbaumdeuter272

Als Informatikstudent sind es in Hex nur 11170:D

Thu Aug 01 15:59:10 CEST 2019    |    rpalmer

Wie viele bedauerliche Einzelfälle es wieder gibt... mal ein Lkw, mal der Zug, heute ein Schwert.

"Wertvoller als Gold", merkt man auch in den Freibädern.

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