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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Fri Dec 14 11:06:48 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 14. Dezember 2018 um 10:55:15 Uhr:

Der erste Gedanke dazu: Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Genau genommen habe ich gar nichts verglichen. Ich habe aufgezeigt, wie in der Vergangenheit unnötig erfasste Daten mißbraucht wurden.

 

Zitat:

Und ja, Du siehst nunmal ob ein Japaner vor Dir steht oder ein Türke (ich will nicht mal sagen das Du es auch riechst :D) ... nein, Du siehst es. Ja, es gibt in dieser westlichen Welt ein paar Unverbesserliche die irgendwas von Diversität, Vielfalt und Gleichheit (was sich übrigens so wunderbar widerspricht) schwafeln, unterm Strich ist eine Maus, die im Pferdestall geboren wird eben kein Pferd, außer in dieser Welt. Daher wird die ethnische Herkunft immer eine Rolle spielen, ob es Dir passt oder nicht.

Ich habe nirgends gesagt, dass die ethnische Herkunft keine Rolle spielt bzw. spielen soll. Ich finde es nur gefährlich, ein weiteres "Sammelwerkzeug" zu schaffen, das keinen großen Nutzen bringt (da es nur Wahrscheinlichkeiten liefert), aber dessen Mißbrauchspotential enorm ist, vor allem im Hinblick auf diejenigen, die es fordern. Da besteht absolut kein gesundes Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko.

 

Zitat:

Das dieser Staat sich alles, wirklich alles herausnimmt und Dich immer weiter beschneidet hast Du ja schon in Stücken erfasst, meinen Glückwunsch. Das hatten die in der Zone auch praktiziert, endete dann in Montagsdemonstrationen und am 9.11.1989 im Fall der Mauer und dem Ende. Gott sei Dank. Die Methoden, die heute angewandt werden, sind halt technisch bedingt viel moderner und präziser. Und heute lieferst Du Deine Daten und Gedanken direkt, da hat die Stasi 2.0 weniger zu tun als früher.

Gerade aufgrund deiner Herkunft wundere ich mich, dass Du die Forderungen nach einem solchen Werkzeug nicht kritischer siehst. Stell Dir nur mal dieses Werkzeug in den Händen der Stasi damals vor... bekommst Du da keine Angst?

 

Zitat:

Bewegungsprofile, Abhöreinrichtungen usw, alles schön verknüpft mit Deinem Google-Konto, inkl. Einkaufsverhalten, Kreditkartenabrechnungen, SMS-Nachrichten. "Hey Alexa, setze einen Dildo auf meine Einkaufsliste". ...

Richtig, gerade als Apple-Kunde kannst Du ja ein Lied von der Totalüberwachung singen :D

 

Und @steam24:

 

Du forderst ja immer investigativen und kritischen Journalismus. Die Badische Zeitung liefert:

 

http://www.badische-zeitung.de/...figer-gemeldet-obwohl-es-weniger-wur

 

"Fake-News" durch die Bundespolizei. Willkommen in der BRD.

 

Und noch ein Beispiel von "nicht aus der Vergangenheit" gelernt (gerade bei fefe gefunden): "Security through obsucrity" funktioniert nachweislich nicht. Sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Nun... Yandex hat es trotzdem versucht:

 

https://www.popularmechanics.com/.../

 

Schönes Beispiel für den Streisand-Effekt :D

Fri Dec 14 14:32:43 CET 2018    |    Achsmanschette51801

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 10:41:51 Uhr:

Ich will einmal ein paar generelle Gedanken zu dem Thema Datenerhebung und -Speicherung niederschreiben, vielleicht versteht ihr dann meine Haltung zum Thema erweiterte DNA-Auswertung besser.

 

Ich bin ein Mensch, der versucht, Fehler zu vermeiden. Eine erstklassige, aber wenig beliebte Methode ist: Von anderen oder früheren Fehlern lernen. Diese Haltung scheint heutzutage leider verpönt, allein wenn ich mir schon ansehe welche Fehler im Projektmanagement immer und immer wieder gemacht werden... aber anderes Thema.

 

Die jüngere, aber auch die ältere Geschichte hat mich folgendes lernen lassen: Wenn irgendwo Daten gesammelt werden, werden sie früher oder später mißbraucht.

 

Jüngstes Beispiel: Vorratsdatenspeicherung. Argument für dieses verfassungswidrige Instrument war ja "Unterstützung bei den Ermittlungen zu Schwerstkriminalität". Damit wurde es durchgewunken. Aber was ist passiert? Da dort, wo ein Trog ist, schnell die Schweine auftauchen, hat sich die Abmahnmafia der Vorratsdaten bedient um Familienväter abzumahnen, deren Söhne sich zwei Songs von Bushido runtergeladen haben. Die Schwerstkriminellen hingegen lachen sich ins Fäustchen, denn die wissen solche Maßnahmen längst zu umgehen (Verschlüsselung, VPNs usw.). Ein typischer Schuß in den Ofen. Dito bei den Mautdaten, erst waren sie heilig, aber nur wenig später forderte Strobl, sie zur "Bekämpfung schwerster Verbrechen" zu verwenden. Die Parallele zu den Vorratsdaten fällt euch hoffentlich auf, und es dauert bestimmt nicht mehr lange bis sich ein weiteres Schwein an diesem Trog bedienen will.

 

Und ein Beispiel aus der "älteren" Geschichte: Die Nazis waren mit der Verfolgung der Juden in den Niederlanden besonders "effizient". Warum? Die Niederlande hatten 1936 ein Bevölkerungsregister erstellt und dabei unnötigerweise auch die Religionszugehörigkeit erfasst. Es gab sogar 1939, als ein Krieg absehbar war, noch Überlegungen, das wieder zu entfernen, wurde aber nicht gemacht. Folglich hatten die Nazis in den Niederlanden ein leichtes Spiel, die Juden dort wurden quasi "auf dem Silbertablett" serviert. In Belgien hatte man das übrigens nicht.

 

Diese Liste lässt sich ewig fortführen, auch im "kleinen". Eure Browserdaten werden täglich mißbraucht, die Schufa erstellt aus euren Bank- und Kreditdaten ungefragt Bonitätsprofile, und wenn ihr euch irgendwo ummeldet, bekommt die Daten die nette GEZ, übrigens ohne eure Zustimmung.

 

So, und jetzt kommt eine rechts-außen Partei und fordert eine Erweiterung der DNA-Analysen um Merkmale, mit denen sich Rückschlüsse auf die Ethnie ziehen lassen. Klar, hört sich auf den ersten Blick toll an, kann man mehr Verbrechen aufklären. Also, vielleicht kann man das. Was man damit aber auch machen kann, ist eine schöne, nach Ethnien abfragbare DNA-Datenbank. Die später, wenn es dumm läuft, in die Kontrolle einer Regierung kommt, die aus ihrer Ausländerverachtung keinen Hehl macht.

 

Was kann damit schon schiefgehen? :rolleyes:

Das kann man vollumfänglich unterschreiben.

 

Zu den Mautbrücken noch eines: Es war dort von Anfang an geplant, die Daten daraus zu mißbrauchen. Nur dafür mußte es ein so kompliziertes System sein und genau deswegen gab es seinerzeit von Seiten der Regierung keine Schadenersatzforderungen an die Betreiber, als es monatelang nachdem die Maut eingeführt werden sollte. Die Betreiber sollten die Ziele ja auf keinen Fall ausplaudern.

Fri Dec 14 17:55:30 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 10:41:51 Uhr:

Ich will einmal ein paar generelle Gedanken zu dem Thema Datenerhebung und -Speicherung niederschreiben, vielleicht versteht ihr dann meine Haltung zum Thema erweiterte DNA-Auswertung besser.

Nein, habe ich nicht besser verstanden. Bei der AfD-Forderung geht es mitnichten um das Sammeln von Daten, sondern das effiziente Auswerten von vorhandenen Beweismitteln zur Suche exakt eines Täters, die er selber am Tatort oder Beweismitteln hinterlassen hat.

Das hat mit Datensammelei nichts, gar nichts, Null zu tun. Es ist nur die Forderung, die Nichtauswertung von Informationen der DNA endlich zu beenden, die im Vergleich zu anderen Beweismitteln und Suchmethoden einfach nur völlig absurd wirkt.

Fri Dec 14 19:42:10 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Dezember 2018 um 17:55:30 Uhr:

Nein, habe ich nicht besser verstanden. Bei der AfD-Forderung geht es mitnichten um das Sammeln von Daten, sondern das effiziente Auswerten von vorhandenen Beweismitteln zur Suche exakt eines Täters, die er selber am Tatort oder Beweismitteln hinterlassen hat.

Das hat mit Datensammelei nichts, gar nichts, Null zu tun. Es ist nur die Forderung, die Nichtauswertung von Informationen der DNA endlich zu beenden, die im Vergleich zu anderen Beweismitteln und Suchmethoden einfach nur völlig absurd wirkt.

Ach komm, jetzt bitte nicht dumm stellen!

 

Sowohl Täter- als auch Spuren-DNA werden heute schon in einer Datenbank gespeichert (sprich: gesammelt):

 

Die DNA-Analyse ist so gut standardisiert, dass das sogenannte DNA-Profil über Ländergrenzen hinweg in Form eines Zahlenschlüssels verglichen werden kann. Dabei steht in Deutschland die DNA-Analysedatei (DAD) beim Bundeskriminalamt im Mittelpunkt. Hier werden die DNA-Profile von biologischen Spuren aus nicht aufgeklärten Straftaten einerseits und die Referenzprofile von rechtskräftig verurteilten Straftätern sowie von Beschuldigten aus laufenden Ermittlungsverfahren andererseits gespeichert. In dieser Datenbank, die 1998 eingerichtet wurde, sind die DNA-Profile von ca. 866.000 Personen und 307.000 Spuren gespeichert. Es wurden bereits über 190.000 Spuren einer Person zugeordnet sowie bei ca. 50.000 Spuren ein Spur-Spur-Treffer erhalten, der einen Tatzusammenhang belegt.

 

Liest man weiter, findet man wieder die bereits bekannte "nur bei schweren Straftaten"-Folklore:

 

Es stellt sich daher die Frage, wozu eine Erweiterung der DNA-Analyse in Bezug auf äußere Körpermerkmale, hier aktuell beschränkt auf die Augen-, Haar- und Hautfarbe, die sogenannte biogeografische Herkunft, also die Erforschung der genetischen Wurzeln einer unbekannten Person, sowie das Alter überhaupt erforderlich und sinnvoll sein könnte. Aus meiner Sicht sind dies vor allem Fälle von schweren Straftaten, bei denen DNA-Spuren gesichert wurden, die nach Einstellung in die DAD keinen Treffer erzielt haben (der unbekannte Spurenleger also bisher nicht durch eine DNA-Analyse erfasst wurde) und bei denen die Polizei auch sonst keine zielführenden Ermittlungsansätze mehr hat.

 

Am Ende relativiert er zwar das Problem...

 

Die eindeutige Identifizierung einer Person muss ohnehin immer über das konventionelle DNA-Profil erfolgen. Nur das kann vor Gericht als Beweis verwendet werden. Damit kann auch dem Datenschutz Rechnung getragen werden, denn es besteht keinerlei Notwendigkeit, die zugehörigen genetischen Daten aus der erweiterten DNA-Analyse in zentralen Datenbanken zu speichern.

 

...aber wir wissen ja bereits: Wo ein Trog ist, sind die Schweine nicht weit. Was man hat, hat man, also speichert man das lieber mal, nicht wahr?

 

Quelle: https://causa.tagesspiegel.de/.../...erechtigten-verdaechtigungen.html

 

Die Schweine sind übrigens schon am Trog (hier in Österreich):

 

Die Analyse des menschlichen Erbguts (Desoxyribonukleinsäure, DNS, nach englischer Übersetzung meistens DNA genannt) spielt bei der Aufklärung von Verbrechen inzwischen eine genauso bedeutende Rolle wie in der Medizin. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) kritisiert nun, dass die tief in die Grundrechte der Betroffenen eingreifende Ermittlung, Speicherung und Verarbeitung von DNA-Daten von der Polizei auch bei vergleichsweise harmlosen Vergehen eingesetzt werde. Das Sicherheitspolizeigesetz (SPG), das die Befugnisse der Exekutive regelt, erlaubt das. Das Höchstgericht erkannte die entsprechenden Passagen am Mittwoch jedoch für verfassungswidrig. Folge: Das Gesetz muss geändert werden.

 

https://diepresse.com/.../Polizei-speichert-zu-viele-DNAProfile

 

Das übliche Muster: Einführung "für Schwerstverbrechen", und am Ende für alles nutzen. Wie immer...

 

Noch zum Thema "Verstoß gegen Art. 3 GG" (anderer Artikel):

 

Neben den wissenschaftlichen Unsicherheitsfaktoren in Bezug auf die DNA-basierte Analyse der sogenannten „ biogeographischen Herkunft“ sind bei ihrer Praxisanwendung in der polizeilichen Ermittlungsarbeit verschiedene, von den Ermittlern nicht beabsichtigte, potentielle Diskriminierungseffekte angelegt.

 

Ermittler werden nämlich erstens ihren Fokus nur dann effektiv einschränken können, wenn bei der DNA-Analyse einer unbekannten Täterspur Merkmale vorhergesagt werden, die in der deutschen Bevölkerung selten auftreten. Man muss weder über juristische noch mo­lekulargenetische Fach­kennt­nis­se verfügen, sondern lediglich über ein Grundverständnis von Mengenlehre, um zu erkennen, dass die Technologien nur dann von Nutzen sein werden und weitere Ermittlungsschritte wie etwa eine DNA-Rei­hen­untersuchung oder eine fokussierte Öffentlichkeitsfahndung ermöglichen, wenn sie auf Merkmale wie dunkle Haare, dunkle Augen, dunkle Haut und/oder eine eindeutige „bio­geographische Herkunft“ in Asien oder Afrika hinweisen. Wenn das Ergebnis einer erweiterten DNA-Analyse hingegen lautet „hellbraune Haare, blaue Au­gen, helle Haut, mitteleuro­pä­i­sche Her­kunft“, werden Ermittler in Deutschland damit wenig anfangen können. Diese im Ermittlungsansatz angelegte Ungleichgewichtung steht im deutlichen Wi­der­spruch zum Gleichbehandlungsprinzip nach Art. 3 des Grundgesetzes (siehe auch Causa-Beitrag von Carsten Momsen).

 

Quelle: https://causa.tagesspiegel.de/.../...sen-im-polizeilichen-einsatz.html

 

Der Zusammenhang mit den Ausführungen zur VDS sollte Dir jetzt klar sein...

Fri Dec 14 21:55:08 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 19:42:10 Uhr:

Ach komm, jetzt bitte nicht dumm stellen!

 

Sowohl Täter- als auch Spuren-DNA werden heute schon in einer Datenbank gespeichert (sprich: gesammelt):

Alle Beweise einer Straftat werden gesammelt. Schon immer. Überall. Nichts neues!

Was bitte hat das jetzt mit Datensammelei zu tun? Nichts, gar nichts, denn die "Datensammelei" ist im allgemeinen Sprachgebrauch etwas, was ungezielt alle Leute betrifft. Das hat mit dem Sammeln von Beweisen und Spuren eines Verbrechens gar nichts zu tun.

 

Diese beiden grundverschiedenen Dinge zusammen in einen Topf zu werfen, verharmlost auf übelste Art echte Datemsammeleien wie die Vorratsdatenspeicherung.

 

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 19:42:10 Uhr:

Der Zusammenhang mit den Ausführungen zur VDS sollte Dir jetzt klar sein...

Nein, es ist und bleibt weiterhin absoluter Bullshit, das mit Voratsdatenspeicherung zu vergleichen.

 

Das Gejammer Deiner verlinkten Autorin nach dem Motto "die Beweise/Spuren diskriminieren aber den Täter und verletzen das Grundgesetz", zeigen auch nur deren massives Logik-Defizit. Diese Frau kritisiert allen Ernstes, dass man mit der DNA-Analyse den potentiellen Täterkreis einschränkt und das je nach Merkmal und Tätergruppe recht gut hinbekommt. So nach dem Motto: Die Spur ist zu gut, die benachteilt den armen Täter.

Selber bemerkt sie nicht, dass jede halbwegs brauchbare Täterbeschreibung oder jedes Phantombild exakt dasselbe tun.

Was für ein entsetzlicher Blödsinn in manchen Medien abgesondert wird, ist echt eine Katastrophe.

 

Jetzt weiß ich auch, wo Du den Unfug her hast... :rolleyes:

Fri Dec 14 22:12:25 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Dezember 2018 um 21:55:08 Uhr:

Alle Beweise einer Straftat werden gesammelt. Schon immer. Überall. Nichts neues!

Beweise werden nicht "gesammelt" im Sinne einer dauerhaften Speicherung, sondern gesichert, d.h. die "verschwinden" dann in Asservatenkammern, falls mal Revision o.ä. nötig ist. Vielleicht sollten wir lieber von einer "Massenspeicherung" sprechen um das klar zu differenzieren.

 

Zitat:

Was bitte hat das jetzt mit Datensammelei zu tun? Nichts, gar nichts, denn die "Datensammelei" ist im allgemeinen Sprachgebrauch etwas, was ungezielt alle Leute betrifft. Das hat mit dem Sammeln von Beweisen und Spuren eines Verbrechens gar nichts zu tun.

Dieser Versuch der Differenzierung läuft ins Leere, weil auch die VDS (zumindest der IP-Metadatenteil) nicht alle Leute betrifft. Es gibt z.B. noch durchaus Menschen ohne Internetanschluss.

 

Zitat:

Diese beiden grundverschiedenen Dinge zusammen in einen Topf zu werfen, verharmlost auf übelste Art echte Datemsammeleien wie die Vorratsdatenspeicherung.

Wie gesagt, die Differenzierung zwischen "echt" und "unecht" gibt es an dieser Stelle nicht. Denn völlig egal ob über "alle Leute" Daten gesammelt werden oder nur über bestimmte (Beispiel Maut, bisher nur LKW), der Mißbrauch lässt nicht lange auf sich warten. Denn es ist völlig egal ob der Datensatz jetzt allumfassend ist oder nicht, irgendeiner hat immer ein Interesse daran.

 

Und das Muster ist immer identisch: Es wird angefangen zu sammeln mit einem "redlichen" Ziel (Verfolgung Schwerstkriminalität blabla), und am Ende bedient sich Hinz und Kunz wahllos der Daten.

 

 

Zitat:

Nein, es ist und bleibt weiterhin absoluter Bullshit, das mit Voratsdatenspeicherung zu vergleichen.

VDS war nur ein Beispiel für das Muster: Redliches Ziel der Sammelaktion, danach Mißbrauch.

 

Zitat:

Jetzt weiß ich auch, wo Du den Unfug her hast... :rolleyes:

Tatsächlich habe ich den Artikel erst heute gelesen, als ich nach dem ersten Artikel recherchiert habe. Dass diese Art von DNA-Profiling GG-widrig ist, ergibt sich schon allein durch den gesunden Menschenverstand.

Fri Dec 14 22:24:41 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 22:12:25 Uhr:

Beweise werden nicht "gesammelt" im Sinne einer dauerhaften Speicherung, sondern gesichert, d.h. die "verschwinden" dann in Asservatenkammern, falls mal Revision o.ä. nötig ist. Vielleicht sollten wir lieber von einer "Massenspeicherung" sprechen um das klar zu differenzieren.

Du kannst das von mir aus sichern oder sammeln nennen, ist am Ende dasselbe.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 22:12:25 Uhr:

Dieser Versuch der Differenzierung läuft ins Leere, weil auch die VDS (zumindest der IP-Metadatenteil) nicht alle Leute betrifft. Es gibt z.B. noch durchaus Menschen ohne Internetanschluss.

Du hast es noch immer nicht verstanden: Spuren und Beweise werden für ein einzelnes Verbrechen, gezielt und anlassbezogen gespeichert. Schon immer.

Massenspeicherung, wie Du sie nennst, ist ungezielt und anlasslos und betreffen alle, die in die technische Reichweite dieser Maßnahme kommen. Etwas ganz anderes.

Wer das zusammen in einen Topf wirft, verharmlost.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 22:12:25 Uhr:

VDS war nur ein Beispiel für das Muster: Redliches Ziel der Sammelaktion, danach Mißbrauch.

Beweise und Spuren auszuwerten, ist kein Missbrauch.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 22:12:25 Uhr:

Tatsächlich habe ich den Artikel erst heute gelesen, als ich nach dem ersten Artikel recherchiert habe. Dass diese Art von DNA-Profiling GG-widrig ist, ergibt sich schon allein durch den gesunden Menschenverstand.

Nö, mit Verstand hat das rein gar nichts zu tun. Das habe ich nun schon etliche Male anhand der Beispiele (Täterbeschreibung und Phantombild) ausgeführt. Warum Beweismittel A, das Hautfarbe, Größe und andere Informationen mehr oder weniger sicher liefert, erlaubt sein soll und Beweisstück B, das dasselbe tut, plötzlich Grundrechte verletzen soll, versteht man wohl nur mit deaktiviertem Logik-Modul.

Und wer allen Ernstes für alle Täter dieselbe Wahrscheinlichkeit für eine Entdeckung fordert (nichts anderes ist das Gequarke, DNA-Auswertungen würden den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzen), fordert in letzter Konsequenz die komplette Abschaffung jeder Strafverfolgung.

Fri Dec 14 23:59:43 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 14. Dezember 2018 um 22:24:41 Uhr:

Du kannst das von mir aus sichern oder sammeln nennen, ist am Ende dasselbe.

Ähm. Nö. Eine Tatwaffe zum Beispiel kann man nur sichern. Die liegt dann irgendwo rum, nachdem Fingerabdrücke genommen wurden. Beweisstück für Fall XY und fertig. Genau so wie andere physikalische Gegenstände.

 

DNA-Profile hingegen kommen in eine Datenbank. Zumindest bundesweit zugreifbar. Und heute nur auf direktes Matching ausgelegt. D.h. passt DNA vom Tatort zu einem Täter aus der Datenbank (oder einer anderen Spur oder der DNA eines Verdächtigen). Noch nicht kritisch.

 

Zitat:

Du hast es noch immer nicht verstanden: Spuren und Beweise werden für ein einzelnes Verbrechen, gezielt und anlassbezogen gespeichert. Schon immer.

Jetzt nicht mehr. DNA-Profile in der Datenbank sind nun Kategorien zugeordnet. Der 1:1-Bezug (Beweis <-> Verbrechen) des "klassischen" Beweis ist schon nicht mehr gegeben. Jetzt ist es schon eine 1:n Beziehung, da über die Kategorie eine Beziehung zu mehreren Verbrechen hergestellt werden kann.

 

Zitat:

Wer das zusammen in einen Topf wirft, verharmlost.

Junge, wie oft denn noch? Es ging mir um das Muster:

 

Neue technische Möglichkeit -> Anwendungsszenario mit redlichem Ziel definieren -> Maßnahme einführen -> Datenbank aufbauen -> Begehrlichkeiten Dritter werden geweckt -> Datenbank wird (Dritten) außerhalb des ursprünglichen Kontexts zugänglich gemacht -> Mißbrauch realisiert.

 

Paradebeispiel: VDS. Next: Mautdaten.

 

Zitat:

Beweise und Spuren auszuwerten, ist kein Missbrauch.

Nein, noch nicht. Das wahrscheinliche Mißbrauchsszenario durch die Fordernden Interessensgruppen liegt aber schon klar auf der Hand.

 

Zitat:

Nö, mit Verstand hat das rein gar nichts zu tun. Das habe ich nun schon etliche Male anhand der Beispiele (Täterbeschreibung und Phantombild) ausgeführt. Warum Beweismittel A, das Hautfarbe, Größe und andere Informationen mehr oder weniger sicher liefert, erlaubt sein soll und Beweisstück B, das dasselbe tut, plötzlich Grundrechte verletzen soll, versteht man wohl nur mit deaktiviertem Logik-Modul.

Die Dame hat das eigentlich nachvollziehbar und einleuchtend erklärt. Es geht, wie bei all diesen Maßnahmen, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis. Der Nutzen ist, vor allem vor dem Hintergrund der Kriminalstatistik, äußerst gering, denn die meisten Delikte im Bereich Schwerstkriminalität (dafür soll es ja laut Folklore genutzt werden) werden von Kaukasoiden verübt, weshalb eine mögliche Einschränkung auf Asiaten/Afrikaner gar nichts bringt. Das Mißbrauchsrisiko hingegen ist, vor allem wenn man betrachtet wer das fordert (dadurch kamen wir ja auf das Thema), sehr hoch.

 

Aber auch so können die Ermittler der Versuchung erliegen, bevorzugt Fälle mit solchen Spuren zu bearbeiten, weil sie die Einschränkung der Verdächtigen erleichtert. Stichwort Aufklärungsrate (scheinbar) verbessern.

Sat Dec 15 00:09:16 CET 2018    |    Duftbaumdeuter272

Passt euch immer schön an und weiter so dies hatte schon DAF musikalisierthttps://www.youtube.com/watch?v=8eXZP_Ixq9A

Sat Dec 15 00:13:59 CET 2018    |    Broesel13

Man kann ja auch fremden Nationalitäten helfen. Allen voran Frauen und Kindern. Aber alles wohl dosiert und in wirklich überschaubarer Anzahl und nur mit einem Pass aus dem jeweiligen Herkunftsland. Falls verloren, muss im ersten EU-Land, dass nach der Flucht betreten wird, im jeweiligen Konsulat ein neuer beantragt werden. Fingerabdrücke und Fotos und DNA-Probe bei Einreise ist Pflicht. Keine Geldleistungen, nur Sachleistungen. Generell besteht die Aufnahme der Schutzsuchenden nur temporär. Und ein 4000 km langer Grenzschutz um Deutschland würde auch nicht schaden.

 

Wäre das alles so gehandhabt worden, wären viele hunderte Menschen in Deutschland und Europa noch am Leben nicht vergewaltigt oder belästigt worden und Millionen von Menschen würden sich wohler und sicher fühlen. Und diese ganze Diskussion wäre hinfällig und die politische Landschaft in Deutschland im alten Gefüge. Aber vielleicht, ist diese momentane Situation auch so erwünscht, von wem auch immer...

Sat Dec 15 00:16:31 CET 2018    |    Duftbaumdeuter272

@Broesel +++

Sat Dec 15 10:59:43 CET 2018    |    touranfaq

Noch ein paar generelle Gedanken zu den Diskussionen rund um die AFD:

 

Als Motivation, sich mit der AFD als mögliche Alternative zu den etablierten Parteien zu beschäftigen, wird ja immer wieder der Grund genannt, die jetzige Regierung würde "uns ficken", unsere Grundrechte aufweichen, die Demokratie aushölen und uns "nur verarschen". Habe ich das so richtig verstanden?

 

So, wenn ich jetzt eine echte Alternative suche, dann suche ich doch nach einer Partei, die nach weniger Kontrolle, nach mehr Grundgesetzkonformität strebt. Nach einer Partei, die grundgesetzwidrige Instrumente wie die VDS abschaffen will. Nach einer Partei, die das Volk wieder in den Entscheidungsprozess mit einbezieht. Nach einer Partei wie... den Piraten zum Beispiel.

 

Die AFD hingegen will genau diese Überwachung und Einschränkung unserer Grundrechte, wie wir sie heute schon erleben, noch erweitern. Das muss man sich nur mal reinziehen: "Modernste Bewaffung" (Bodycam und Taser) für die Polizei, Videoüberwachung, die bereits erwähnte erweiterte DNA-Analyse, und nebenbei noch den Erwerb von Waffen für Privatpersonen erleichtern.

 

Sorry, aber nach mehr Freiheit oder weniger Überwachung und Kontrolle klingt das nicht. Eher nach den Teufel durch Beelzebub austreiben, nach Polizei- und Überwachungsstaat.

Sat Dec 15 11:07:19 CET 2018    |    passat32

Was spricht dagegen der Polizei endlich wieder EIER zu verleihen? Also eine ehrwürdige Polizei, die ihrer Arbeit standesgemäß und angemessen nachkommen kann und keine Lachnummer-Trachtengruppe, die sich demütig von jedem Halbstarken aus Anatolien auslachen lassen muss. Erklär es mir!

Sat Dec 15 11:17:24 CET 2018    |    touranfaq

Bevor man der Polizei "Eier verleiht", muss erst einmal sichergestellt werden, dass sie sich selbst an Recht und Ordnung hält und entnazifiziert wird:

 

https://www.tagesspiegel.de/.../23758618.html

 

https://www.merkur.de/.../...olizisten-unter-verdacht-zr-10869845.html

 

https://www.morgenpost.de/.../...essen-gegen-Polizisten-ermitteln.html

 

https://www.extratipp.com/.../...lgen-sind-verheerend-zr-10844894.html

 

Immer schön ein Problem nach dem anderen lösen...

Sat Dec 15 11:28:04 CET 2018    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 11:17:24 Uhr:

Bevor man der Polizei "Eier verleiht", muss erst einmal sichergestellt werden, dass sie sich selbst an Recht und Ordnung hält und entnazifiziert wird:

immer schön wegen Verfehlungen einzelner, weniger eine ganze Gruppe pauschal verurteilen und verteufeln. Man erkennt ein deutliches Muster bei Dir ...

Sat Dec 15 11:35:30 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@passat32 schrieb am 15. Dezember 2018 um 11:28:04 Uhr:

immer schön wegen Verfehlungen einzelner, weniger eine ganze Gruppe pauschal verurteilen und verteufeln. Man erkennt ein deutliches Muster bei Dir ...

"Einzelner"? Den einen Link nicht gelesen? 4.000 (!) Verfahren in 10 Jahren gegen Polizisten und Zollbeamten.

 

Und das sind nur die Verfahren, die eröffnet wurden. Was meinst Du, wie hoch da die Dunkelziffer ist, wie viel da vertuscht und von oben gedeckt wird?

 

Außerdem verurteile ich "die Gruppe" nicht pauschal, ich habe lediglich gesagt, dass man zuerst die schwarzen Schafe entfernen muss, bevor man weitere Befugnisse erteilt.

Sat Dec 15 15:01:36 CET 2018    |    mozartschwarz

Ach gottchen.... Ich durfte bei einem wirklich guten Freund von mir schon erleben wie schnell die GSG9 bzw. irgendeine Sondereinsatztruppe in schwarz aufläuft und diie Maschinengewehre im Anschlag hält...

Da brauchst du nur der ungeschulten Trulla, ohne Waffenbesitzkarte oder Ähnlichem, bei der Kontrolle des völlig legalen Waffenschrankes, in dem die nichts anfassen darf, irgendwas aus ihrer Sicht merkwürdiges sagen... Das verfälscht sich dann nocht etwas über mehrere Vorgestzte und schon hast du morgens viel Spaß...

 

4000 von 300000 gelten also nach doch eher merkwürdigen Vorgaben als so rechtradikal das ermittelt wird. Da über 10 Jahre verteilt. Ich bin tatsächlich nicht entsetzt.

Sat Dec 15 16:29:42 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 23:59:43 Uhr:

Jetzt nicht mehr. DNA-Profile in der Datenbank sind nun Kategorien zugeordnet. Der 1:1-Bezug (Beweis <-> Verbrechen) des "klassischen" Beweis ist schon nicht mehr gegeben. Jetzt ist es schon eine 1:n Beziehung, da über die Kategorie eine Beziehung zu mehreren Verbrechen hergestellt werden kann.

Das ist mit anderen Spuren (Fingerabdrücke, Bilder) ebenso. Man könnte meinen, kriminaltechnisch ist bei Dir noch das 16. Jahrhundert...

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 23:59:43 Uhr:

Junge, wie oft denn noch? Es ging mir um das Muster:

 

Neue technische Möglichkeit -> Anwendungsszenario mit redlichem Ziel definieren -> Maßnahme einführen -> Datenbank aufbauen -> Begehrlichkeiten Dritter werden geweckt -> Datenbank wird (Dritten) außerhalb des ursprünglichen Kontexts zugänglich gemacht -> Mißbrauch realisiert.

 

Paradebeispiel: VDS. Next: Mautdaten.

Deiner Litanei fehlt allerdings die Datensammelei. Was bei DNA von einem Tatort ausgewertet wird, ist vollkommen egal und irrelevant. Missbrauchspotential ergäbe sich, wenn überhaupt, nur zum Nachteil des Täters. Auch das nur rein hypothetisch und für alle anderen Unbeteiligten ohne jeglichen Belang. Der Vergleich mit der VDS ist daher so oder so unsinnig.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 14. Dezember 2018 um 23:59:43 Uhr:

Die Dame hat das eigentlich nachvollziehbar und einleuchtend erklärt. Es geht, wie bei all diesen Maßnahmen, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis. Der Nutzen ist, vor allem vor dem Hintergrund der Kriminalstatistik, äußerst gering, denn die meisten Delikte im Bereich Schwerstkriminalität (dafür soll es ja laut Folklore genutzt werden) werden von Kaukasoiden verübt, weshalb eine mögliche Einschränkung auf Asiaten/Afrikaner gar nichts bringt. Das Mißbrauchsrisiko hingegen ist, vor allem wenn man betrachtet wer das fordert (dadurch kamen wir ja auf das Thema), sehr hoch.

 

Aber auch so können die Ermittler der Versuchung erliegen, bevorzugt Fälle mit solchen Spuren zu bearbeiten, weil sie die Einschränkung der Verdächtigen erleichtert. Stichwort Aufklärungsrate (scheinbar) verbessern.

Irgendein Risiko hat noch keiner auch nur halbwegs nachvollziehbar darlegen können. Bisher habe ich immer nur Aussagen gelesen, die bei mir die Frage aufwerfen, ob da einfach nur ein Logikmodul fehlt oder kriminaltechnisch das 16. Jahrhundert zugrundegelegt wird.

Sat Dec 15 16:37:40 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 10:59:43 Uhr:

Noch ein paar generelle Gedanken zu den Diskussionen rund um die AFD:

 

Als Motivation, sich mit der AFD als mögliche Alternative zu den etablierten Parteien zu beschäftigen, wird ja immer wieder der Grund genannt, die jetzige Regierung würde "uns ficken", unsere Grundrechte aufweichen, die Demokratie aushölen und uns "nur verarschen". Habe ich das so richtig verstanden?

 

So, wenn ich jetzt eine echte Alternative suche, dann suche ich doch nach einer Partei, die nach weniger Kontrolle, nach mehr Grundgesetzkonformität strebt. Nach einer Partei, die grundgesetzwidrige Instrumente wie die VDS abschaffen will. Nach einer Partei, die das Volk wieder in den Entscheidungsprozess mit einbezieht. Nach einer Partei wie... den Piraten zum Beispiel.

Die Piraten? Deine Vorschläge werden immer absurder. Leute, die praktisch die Eigenschaft des Geschlechts abschaffen wollen und auch ansonsten aus ein paar zerstrittenen Linken bestehen, bei denen man sich fragt, wie die überhaupt unfallfrei in der Gesellschaft überleben konnten.

 

Und weil Du gerade nach einer Partei fragst, die das Volk wieder in die Entscheidungsprozesse einbeziehen will: AfD. Kernforderung sind Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild. Zudem deutliche Machtbeschneidung der EU, also wieder mehr Kompetenzen den Mitgliedsstaaten übertragen. Beides für mich absolute Kernelemente von "mehr Demokratie".

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 10:59:43 Uhr:

Die AFD hingegen will genau diese Überwachung und Einschränkung unserer Grundrechte, wie wir sie heute schon erleben, noch erweitern. Das muss man sich nur mal reinziehen: "Modernste Bewaffung" (Bodycam und Taser) für die Polizei, Videoüberwachung, die bereits erwähnte erweiterte DNA-Analyse, und nebenbei noch den Erwerb von Waffen für Privatpersonen erleichtern.

Echt, die Lockerung des absurden deutschen Waffenrechts ist eine Einschränkung unserer Grundrechte? Dass die Polizei gegenüber den Kriminellen aufgerüstet wird, ebenso? Bist Du sicher, dass Du den Begriff "Grundrechte" überhaupt verstanden hast?

Sat Dec 15 16:39:16 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 15. Dezember 2018 um 11:28:04 Uhr:

immer schön wegen Verfehlungen einzelner, weniger eine ganze Gruppe pauschal verurteilen und verteufeln. Man erkennt ein deutliches Muster bei Dir ...

Treffer, versenkt. :D

Das sind dann regelmäßig die Leute, die ganz viel Angst vorschieben, wenn irgendwas "rassisitisch" missbraucht werden könnte. ;)

Sat Dec 15 18:37:47 CET 2018    |    myinfo

Architekten des Klangs

Bauen für den perfekten Ton

 

Die Suche nach dem perfekten Klang findet nicht nur in den Labors der Star-Akustiker statt, die mit High-Tech am Raumklang von Konzertsälen in aller Welt feilen – Sounddesign bestimmt auch unser Erleben im Alltag.

 

Wie schafft man einen Raum, dessen Klang Publikum und Musiker gleichermaßen begeistert? Einen Saal, der Architektur mit Klang verwebt und damit selbst zum Instrument wird? Für diesen Film gewähren einige der besten Akustiker Einblick in ihre Hexenküche der "Klangwunder".

 

Bei der Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg wurde neben der spektakulären Architektur auch ihre herausragende Akustik gefeiert - und Yasuhisa Toyota zum Liebling der Medien. Von der ZEIT zum "Dr. Sound" geadelt ist der sympathische Japaner einer der weltweit gesuchten Stars unter den Akustikern. Neben Yasuhisa Toyota zählen dazu vor allem auch Jürgen Reinhold oder auch Martijn Vercammen, der in der soeben wiedereröffneten Berliner Staatsoper Daniel Barenboims Herzenswunsch nach einer besseren Akustik des prachtvollen Gebäudes hat Wirklichkeit werden lassen.

 

Filmemacher Günter Atteln lässt sich von den Raumakustikern in einigen der bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern die Besonderheiten - und Probleme - dieser Räume erklären, besucht mit Valery Gergiev den Rohbau der neuen Philharmonie in Moskau und beobachtet die Maßnahmen zur Klang-Korrektur in der ehrwürdigen Mailänder Scala. Die Cellistin Anastasia Kobekina demonstriert, wie sich die unterschiedlichen Akustiken von Konzerträumen nicht nur auf den Klang ihres Instruments, sondern auch auf sie selbst und ihre Spielweise auswirken.

 

Wie sehr uns Klangeindrücke nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in alltäglichsten Situationen beeinflussen, zeigen Exkurse in das weite Feld des Produkt-Klangdesigns: vom "fetten" Sound einer schließenden Autotür und dem satten Klicken eines Blinkerhebels bis zum richtigen "Crunch" von Cornflakes und dem knackig klingenden Biss von Würstchen: Psychoakustik und Sounddesign bestimmen unser oft unterbewusstes Erleben - und unsere Emotionen.

 

 

3sat, Mediathek und heute Abend im TV.

 

 

 

VG myinfo

Sat Dec 15 18:48:28 CET 2018    |    Broesel13

Das müsste dich @ touranfaq, doch milde stimmen!

 

https://www.n-tv.de/.../...eau-der-Bundestagswahl-article20774682.html

 

Samstag, 15. Dezember 2018

 

RTL/n-tv Trendbarometer

 

AfD fällt unter Niveau der Bundestagswahl

Sat Dec 15 18:50:33 CET 2018    |    passat32

haha, ja, fast so schön wie die 100% Zustimmung für den Suffkopp aus Würgseeeelen

Sat Dec 15 19:00:32 CET 2018    |    rpalmer

Ach die Umfragen. Ist immer interessant wen die fragen. Hat wohl rein gar keinen Einfluss ;)

Sat Dec 15 19:34:35 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

Und weil Du gerade nach einer Partei fragst, die das Volk wieder in die Entscheidungsprozesse einbeziehen will: AfD. Kernforderung sind Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild. Zudem deutliche Machtbeschneidung der EU, also wieder mehr Kompetenzen den Mitgliedsstaaten übertragen. Beides für mich absolute Kernelemente von "mehr Demokratie".

Ich weiß gerade echt nicht, ob ich aufgrund dieser Naivität lachen oder weinen soll. Sowohl bei Dir als auch bei den anderen AFD-Sympathisanten beobachtet man folgendes, hochgradig schizophrene Verhaltensmuster:

 

Die etablierten bzw. Regierungsparteien werden mit Argusaugen beobachtet und vorrangig aufgrund ihrer Handlungen beurteilt (letzteres ist übrigens völlig legitim und wichtig, denn wie ich damals schon bei meiner Auseinandersetzung mit den Parteiprogrammen festgestellt habe: Papier ist gedultig).

 

Bei der AFD hingegen wird das Muster genau umgekehrt: Man bezieht sich nur auf deren demokratisch getünchtes Parteiprogramm (welches jedoch auch so schon verfassungswidrige Forderungen enthält, wie z.B. die Forderung der faktischen Abschaffung der Religionsfreiheit). Die Handlungen der AFD (Verstrickung mit der rechtsradikalen Szene, rassistische Äußerungen von Funktionären) werden in keinster Weise kritisch beäugt, ebenso findet keine kritische Auseinandersetzung mit dem Parteiprogramm statt (wie man an den Ausführungen zur Forderung der erweiterten DNA-Analyse, die heute aus guten Gründen nicht gestattet ist).

 

Ich kann manchmal echt nicht fassen, mit welcher Naivität hier diesem Laden geglaubt wird, und auf der anderen Seite teilweise schon wahnhafte Vorstellungen bezgl. der etablierten Parteien entstehen. Kritik und Hinterfragung ist gut und wichtig, dann aber bitte bei allen die gleichen Maßstäbe ansetzen, und sich vor allem bei der AFD fragen, warum gerade die das fordern.

 

Zur Polizei:

 

Ich wüßte nicht welche Befugnisse denen heute fehlen sollten. Was die Bewaffnung angeht, sehe ich auch keinen Mangel, gerade die SEKs haben "das volle Programm" (schwere Schutzwesten, diverse Pistolen und Maschinenpistolen, Scharfschützengewehre und Flinten mit "westenbrechender" Munition). Selbst die Streifen am Frankfurter Flughafen sind schon mit MPs bewaffnet (Dreierteam mit jeweils 2 MPs).

 

Die Bewaffnung müsste man eher herunterfahren wenn man sieht, wie z.B. auf Demonstrationen in Rambo-Manier friedlichen Demonstranten das Pfefferspray direkt in die Fresse gesprüht wird. Hier ein kleines Beispiel wie "rücksichtsvoll" mit Demonstranten umgegangen wird, die sich bereits zurückziehen, man achte auf den älteren Mann in der gelben Jacke bei ca. 40 Sekunden und die ruhig sitzenden Demonstranten bei 01:00.

 

In einer Sache stimme ich aber zu: Bei der Polizei muss investiert werden. Mehr Personal, angemessene Löhne und psychologische Ausbildung, hier vor allem Deeskalation.

Sat Dec 15 20:01:38 CET 2018    |    Duftbaumdeuter272

pffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff-------------......................

Sat Dec 15 20:17:30 CET 2018    |    rpalmer

Sat Dec 15 20:59:00 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 19:34:35 Uhr:

Ich weiß gerade echt nicht, ob ich aufgrund dieser Naivität lachen oder weinen soll. Sowohl bei Dir als auch bei den anderen AFD-Sympathisanten beobachtet man folgendes, hochgradig schizophrene Verhaltensmuster:

Man kann natürlich Kernforderungen eines Parteiprogramms als eine Art "Tünche" ansehen, die nur zum Schein da reindiskutiert wurde und eigentlich ganz andere Ansichten unterstellen. Aber dann darf man auch nicht meckern, wenn man als Diskussionspartner bei politischen Diskussionen nicht mehr ernst genommen wird. Das gilt umso mehr, wenn man vorher Wahlempfehlungen für "Die Partei" oder die Piraten ausgesprochen hat. ;)

Sat Dec 15 22:14:30 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 15. Dezember 2018 um 20:59:00 Uhr:

Man kann natürlich Kernforderungen eines Parteiprogramms als eine Art "Tünche" ansehen, die nur zum Schein da reindiskutiert wurde und eigentlich ganz andere Ansichten unterstellen. Aber dann darf man auch nicht meckern, wenn man als Diskussionspartner bei politischen Diskussionen nicht mehr ernst genommen wird. Das gilt umso mehr, wenn man vorher Wahlempfehlungen für "Die Partei" oder die Piraten ausgesprochen hat. ;)

Tja, genau so geht es mir, wenn jemand Wahlempfehlungen für die AFD ausspricht, als Basis das Parteiprogramm benennt und das reale Handeln dieser Truppe sowei ihren Umgang völlig ignoriert.

 

Wer auf der einen Seite angeblich "kritisch" mit den etablierten Parteien umgeht, auf der anderen Seite jedoch auf die AFD reinfällt... so eine naive Person kann ich nicht ernst nehmen.

Sat Dec 15 22:31:00 CET 2018    |    Duftbaumdeuter272

;)Dann nehme dich mal nicht so sehr ernst.;)

Sat Dec 15 23:07:39 CET 2018    |    passat32

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 22:14:30 Uhr:

 

 

Tja, genau so geht es mir, wenn jemand Wahlempfehlungen für die AFD ausspricht, als Basis das Parteiprogramm benennt und das reale Handeln dieser Truppe sowei ihren Umgang völlig ignoriert.

 

Wer auf der einen Seite angeblich "kritisch" mit den etablierten Parteien umgeht, auf der anderen Seite jedoch auf die AFD reinfällt... so eine naive Person kann ich nicht ernst nehmen.

gib doch mal eine ernst zu nehmende "Wahlempfehlung", die den allgemein gültigen Ansprüchen gerecht werden dürfte ...

Sat Dec 15 23:11:48 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 22:14:30 Uhr:

Tja, genau so geht es mir, wenn jemand Wahlempfehlungen für die AFD ausspricht, als Basis das Parteiprogramm benennt und das reale Handeln dieser Truppe sowei ihren Umgang völlig ignoriert.

Ich spreche keine Wahlempfehlungen aus. Es muss jeder selber wissen, was er wählt.

Das reale Handeln einer Partei ist für mich das politische Handeln, also in Parlamenten, Regierungen und Ausschüssen. Nur das ist für mich als Wähler wichtig. Und da habe ich die AfD mangels Regierungsverantwortung nur als Opposition wahrgenommen, die endlich mal wieder echte Oppositionsarbeit leistet.

Was einzelne Mitglieder an Verfehlungen begehen, spielt für mich wenig bis gar keine Rolle. Ob ein SPD-Mann Kinderpornografie auf seinem Rechner hat oder Grüne sich zukoksen, ist mir als Wähler völlig egal. Mir geht es nur darum, was am Ende politisch im Parlament für mich oder gegen mich entschieden wird.

 

Oder um es mal ganz plakativ zu sagen: Lieber das Brot in Zeitungspapier eingewickelt bekommen als Scheiße in Goldpapier.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 15. Dezember 2018 um 22:14:30 Uhr:

Wer auf der einen Seite angeblich "kritisch" mit den etablierten Parteien umgeht, auf der anderen Seite jedoch auf die AFD reinfällt... so eine naive Person kann ich nicht ernst nehmen.

Du bewegst Dich bei Deiner Argumentation immer nur im Bereich von Klischees, Zuschreibungen oder abstrusen Vergleichen. Irgendwie kommst Du über die "Gefühlsebene" nicht hinaus.

Sat Dec 15 23:13:27 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 15. Dezember 2018 um 23:07:39 Uhr:

gib doch mal eine ernst zu nehmende "Wahlempfehlung", die den allgemein gültigen Ansprüchen gerecht werden dürfte ...

Das hat er schon mehrfach gemacht, Sascha. Herausgekommen ist dabei "Die Partei" und zuletzt nun die Piraten. Da weiß man nicht, ob man lachen oder heulen soll.

Sun Dec 16 00:23:49 CET 2018    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 15. Dezember 2018 um 23:13:27 Uhr:

Das hat er schon mehrfach gemacht, Sascha. Herausgekommen ist dabei "Die Partei" und zuletzt nun die Piraten. Da weiß man nicht, ob man lachen oder heulen soll.

...als ich eine "Empfehlung" für "Die Partei" ausgesprochen habe, war die Folklore im Thread noch (vereinfacht gesagt) die, dass die etablierten Parteien "nur Mist" bauen und man die AFD quasi "aus Protest" wählt. Deshalb gab ich damals die Empfehlung, aus Protest eine "harmlose" Partei zu wählen.

 

Mittlerweile stelle ich bestürzt fest, dass die AFD nicht nur als Protest, sondern aufgrund ihres Wahlprogramms tatsächlich als Alternative wahrgenommen wird. Bestürzt deshalb, weil das Programm zumindest mit einer Kernforderung gegen das Grundgesetz verstößt (faktische Einschränkung der Religionsfreiheit) und sich auch sonst fernab von Realitäten bewegt. Klar sind einige gute Forderungen dabei (Abmahnwahn beenden, Gentechnik verbieten), aber das macht das Gesamtkonstrukt trotzdem nicht wählbar.

 

Zitat:

Was einzelne Mitglieder an Verfehlungen begehen, spielt für mich wenig bis gar keine Rolle. Ob ein SPD-Mann Kinderpornografie auf seinem Rechner hat oder Grüne sich zukoksen, ist mir als Wähler völlig egal.

Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Die von Dir genannten Verfehlungen haben nichts mit den vertretenen Ideologien zu tun. Mit anderen Worten: Joints rauchen oder koksen ist kein Merkmal einer politischen Einstellung. Rassen- bzw. ausländerfeindliche Äußerungen und Kontakte ins rechte Milieu hingegen schon. Und um der Kritik gleich vorweg zu greifen: Die gleiche Sichtweise habe ich auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums, die Linke ist für mich aufgrund der parteiinternen, linksextremistischen Strömungen ebenso nicht wählbar. Und DAS ist der große Unterschied zur deiner naiven Betrachtung der AFD, denn ich lege überall die gleichen Maßstäbe an.

 

Und was die Piraten angeht: Da habe ich mich einfach mal so naiv gestellt wie Du und ins Parteiprogramm gesehen, welche Positionen ich teile. Und bei "direkte Demokratie" gehen die Piraten mit ihren Forderungen am weitesten.

 

Zitat:

Du bewegst Dich bei Deiner Argumentation immer nur im Bereich von Klischees, Zuschreibungen oder abstrusen Vergleichen. Irgendwie kommst Du über die "Gefühlsebene" nicht hinaus.

*Lach* der war gut! Wenn ich hier immer lese, z.B. von Sascha, dass er von der Regierung "gefickt" werde... DAS ist nur gefühlt, denn tatsächlich profitiert er als Selbstständiger massiv von den wirtschaftsfreundlichen Regelungen und Privilegien, die er u.a. der CDU zu verdanken hat (die er jetzt beschimpft). Als Selbstständiger kann er sich dem Solidarsystem fast komplett entziehen, kann seine Apple-Gadgets als Betriebsausgaben abschreiben und seine Karre als Firmenwagen laufen lassen, plus weitere Möglichkeiten zur "Steueroptimierung" (Arbeitszimmer, Telefonkosten usw.). Ja, so jemandem geht es schon dreckig :rolleyes:

Sun Dec 16 00:35:57 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:23:49 Uhr:

...als ich eine "Empfehlung" für "Die Partei" ausgesprochen habe, war die Folklore im Thread noch (vereinfacht gesagt) die, dass die etablierten Parteien "nur Mist" bauen und man die AFD quasi "aus Protest" wählt. Deshalb gab ich damals die Empfehlung, aus Protest eine "harmlose" Partei zu wählen.

Die sind nicht harmlos.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:23:49 Uhr:

Mittlerweile stelle ich bestürzt fest,

Ich stelle mir gerade vor, wie Du Dir, gestützt von zwei anderen Tantchen, mit dem Fächer Luft zufächelst. :D

Bestürzt. Darunter machst Du es heute Abend nicht mehr. :p

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:23:49 Uhr:

Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Die von Dir genannten Verfehlungen haben nichts mit den vertretenen Ideologien zu tun. Mit anderen Worten: Joints rauchen oder koksen ist kein Merkmal einer politischen Einstellung.

Da liegst Du mal wieder falsch. Gerade bei den Grünen.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:23:49 Uhr:

Rassen- bzw. ausländerfeindliche Äußerungen und Kontakte ins rechte Milieu hingegen schon. Und um der Kritik gleich vorweg zu greifen: Die gleiche Sichtweise habe ich auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums, die Linke ist für mich aufgrund der parteiinternen, linksextremistischen Strömungen ebenso nicht wählbar. Und DAS ist der große Unterschied zur deiner naiven Betrachtung der AFD, denn ich lege überall die gleichen Maßstäbe an.

Oder übersetzt: Die Scheiße im Goldpapier ist für Dich die sichere Bank. Da weißt Du, dass Du zahlen wirst, bis Dir auch noch die letzten Haare ausgefallen sind.

Wahlen sind Folklore - komisches Zeug aus fremden Ländern. ;)

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:23:49 Uhr:

Und was die Piraten angeht: Da habe ich mich einfach mal so naiv gestellt wie Du und ins Parteiprogramm gesehen, welche Positionen ich teile. Und bei "direkte Demokratie" gehen die Piraten mit ihren Forderungen am weitesten.

Aber der Rest ist Müll. Und wer bei grundlegenden Dingen (Geschlecht) eine ekelhafte, irre und menschenfeindliche Position vertritt, ist raus. Egal, was er sonst in sein Programm schreibt.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:23:49 Uhr:

*Lach* der war gut! Wenn ich hier immer lese, z.B. von Sascha, dass er von der Regierung "gefickt" werde... DAS ist nur gefühlt, denn tatsächlich profitiert er als Selbstständiger massiv von den wirtschaftsfreundlichen Regelungen und Privilegien, die er u.a. der CDU zu verdanken hat (die er jetzt beschimpft). Als Selbstständiger kann er sich dem Solidarsystem fast komplett entziehen, kann seine Apple-Gadgets als Betriebsausgaben abschreiben und seine Karre als Firmenwagen laufen lassen, plus weitere Möglichkeiten zur "Steueroptimierung" (Arbeitszimmer, Telefonkosten usw.). Ja, so jemandem geht es schon dreckig :rolleyes:

Lauf mal ein paar Meter in seinen Schuhen. Das Gerede über die angeblich so bevorteilten Selbstständigen ist genauso ein Stammtisch-Gerede wie das "alles pöhse Natsies"-Gequarke über die AfD.

Sun Dec 16 00:48:48 CET 2018    |    passat32

Ich bestreite nicht mal, das man als Selbständiger ein paar finanzielle Vergünstigungen in Anspruch nehmen kann, die man als Angestellter übrigens auch bekommen kann (wenn der Chef mitspielt). Die bezahlt man trotzdem alle. Wenn ich mir einen Passat bar kaufe muss ich das Geld trotzdem erstmal auf dem Konto als Guthaben verdient haben. Und ich kann den auch nur absetzen, wenn er wirklich als Arbeitsgerät in der Praxis eingesetzt wird. Das Märchen vom 911 für den Handwerker zerplatzt spätestens beider ersten Umsatzsteuersonderprüfung oder schon vorher an der Aberkennung eines Fahrtenbuches. Das geht übrigens seitens des Finanzamts völlig willkürlich und Du zahlst dann schön nach, aus eigener Tasche.

 

Der Traum von -19% von dem gern geschwärmt wird mag existieren, er ist aber ein Traum. Den erkauft man sich übrigens mit deutlich mehr als 40 Wochenarbeitsstunden, Sonntagsarbeit, vollem Risiko, voller Haftung, jahrelangem Verzicht auf Urlaub und Freizeit, mit abartiger Bürokratie und von vielen Zeiten in denen man nichts im Kühlschrank findet. Gehört alles dazu.

Sun Dec 16 01:00:17 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@passat32 schrieb am 16. Dezember 2018 um 00:48:48 Uhr:

Der Traum von -19% von dem gern geschwärmt wird mag existieren, er ist aber ein Traum. Den erkauft man sich übrigens mit deutlich mehr als 40 Wochenarbeitsstunden, Sonntagsarbeit, vollem Risiko, voller Haftung, jahrelangem Verzicht auf Urlaub und Freizeit, mit abartiger Bürokratie und von vielen Zeiten in denen man nichts im Kühlschrank findet. Gehört alles dazu.

Was eben immer bei diesen Neid-Diskussionen über Selbstständige vergessen wird: Die tragen volles wirtschaftliches Risiko für sich selber. Jede Krankheit mit nur einem Hauch von mehr als ein paar ganz wenigen Ausfalltagen kann schnell mal an die wirtschaftliche Substanz gehen. Und ich kenne auch keinen Selbstständigen mit Arbeitszeiten <40 Wochenstunden.

Sun Dec 16 01:41:34 CET 2018    |    touranfaq

Und wer bei grundlegenden Dingen (Geschlecht) eine ekelhafte, irre und menschenfeindliche Position vertritt, ist raus. Egal, was er sonst in sein Programm schreibt.

 

Na siehst Du, jetzt verstehst du wie es mir mit der AFD geht.

 

Verfassungswidrige Forderungen im Wahlprogramm: raus.

 

Verbale Hetze gegen Minderheiten: auch raus

 

Nähe zu extremistischen Gruppierungen: auch raus.

Sun Dec 16 02:36:13 CET 2018    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 01:41:34 Uhr:

Na siehst Du, jetzt verstehst du wie es mir mit der AFD geht.

Die haben kein Problem mit Geschlechtern.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 16. Dezember 2018 um 01:41:34 Uhr:

Verfassungswidrige Forderungen im Wahlprogramm: raus.

 

Verbale Hetze gegen Minderheiten: auch raus

 

Nähe zu extremistischen Gruppierungen: auch raus.

Linkspopulistisches Geschwafel: raus

 

Wenn Du so weitermachst, ernenne ich Dich noch zum FPL des Monats. :D

 

:cool:

Sun Dec 16 06:15:24 CET 2018    |    Steam24

Alles so schön bunt hier? Aus Multikulti wird Monokulti:

 

https://youtu.be/Uj-gSUGjQC8

 

Über eine Schule in Berlin-Neukölln.

 

Am Ende erfährt man die Prozentsätze in anderen Städten, sehr aussagekräftig. ;) Es handelt sich übrigens um eine ARD-Sendung (9:30 Minuten).

 

Aber klar, wer solche Verhältnisse kritisiert, ist Populist. Ist doch wunderbar, damit wird jede Diskussion erstickt.

 

Und wie werden die Probleme gelöst? Oder werden die etwa ausgesessen? Sind sie damit vom Tisch? Wer bezahlt das eigentlich?

 

Aber Hauptsache, hier wird über leerstehende Flüchtlingsheime gejubelt.

 

Durch den riesigen Mietdruck können sich normale Menschen keine Wohnung mehr leisten. Also werden die Wohnungen mit Hilfe des Sozialamts belegt. Etwa 3k € monatlich pro arbeitslose Fachkraft sind keine Ausnahme. Ausländische Immobiliengesellschaften greifen die Kohle ab und werden so indirekt vom Steuerzahler subventioniert. Willkommen in der Bananenrepublik. :mad:

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