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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Sun Oct 21 11:27:09 CEST 2018    |    olli27721

Das ist doch sowas von egal . . . . . .

 

-

 

DU hast doch nur 1 - 2 Mal die Wahl Dein Kreuz zu machen.

 

Belohnen oder bestrafen.

 

Die meisten gehen in diesen Situationen doch gar nicht erst zur Wahl.

Sun Oct 21 11:31:46 CEST 2018    |    Batterietester39

Siebenmal werden wir noch wach, hossa, dann hats Bums gemacht :D

 

Gibt sogar eine Serie auf Tele 5 : Buffy und die Dämonen :D

Sun Oct 21 11:33:22 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

Nee, dieser Sauladen FDP kommt für mich nicht in Frage. Die steht ja für gar nichts ein.

...deshalb sagte ich ja auch: Strategisch.

 

In Hessen fand ich schwarz/grün eigentlich ok. Wähle ich jetzt CDU, kann es aber zu Groko kommen. Wähle ich SPD, kann es zu Groko kommen. Wähle ich grün, kann es (ok, rein theoretisch) zu rot-grün kommen. Will ich alles nicht. Entweder wieder schwarz/grün, Ampel oder Jamaika. Also strategisch FDP. Ist übrigens mittlerweile auch eine Art "Protest" :D

Sun Oct 21 11:35:05 CEST 2018    |    rpalmer

Was für eine Auseinandersetzung?

AfD mit NSDAP (tiefbraun) vergleichen. Damit möchtest du ernsthaft zeigen, dass es dir an einer sachlichen Diskussion liegt? Es ist genau diese überhebliche Art, welche für immer mehr Entfremdung zwischen den Bürgern und Politik sorgt. Aber auf kurz oder lang wird man das "Problem" AfD nicht ignorieren und mit feschen, stigmatisierenden Worten abhandeln können.

Sun Oct 21 11:36:31 CEST 2018    |    olli27721

Nicht falsch verstehen - ich mag die meisten Parteiprogramme auch nicht.

 

Aber ich gehe IMMER zur Wahl.

 

Also Pest oder Colera.

 

Fest steht für mich: Merkel weg - egal wie.

 

An der Spitze MUSS sich was ändern.

 

Opposition ?? Quasi nicht vorhanden - alternativ regierungsfähige Partei - auch nicht.

 

Also Grün / SPD / FDP - alles andere ist ein Witz.

 

Aber irgendwann muss eine Partei, die gewählt wird - auch Farbe bekennen - sogar die FDP - die hat nämlich dann einen "Auftrag".

 

Den kann sie klar vergurken - oder aber - welch Wunder - annehmen und ausführen.

 

Und das will ich mal wieder sehen.

Sun Oct 21 11:39:26 CEST 2018    |    Batterietester39

Olli: schau nach NRW, da siehst Du life

Sun Oct 21 11:44:40 CEST 2018    |    olli27721

Bremen reicht mir ;)

Sun Oct 21 11:54:48 CEST 2018    |    Batterietester39

Olli: kann Dir nachfühlen - in Berlin nicht besser

Sun Oct 21 11:59:46 CEST 2018    |    Batterietester39

Ich tippe auf eine Drei-Parteienkoalition in Hessen - spannend wird nur, unter welcher Führung.

 

Wer allerdings die Große Vorsitzende weghaben will, darf weder CDU, SPD, noch FDP wählen.

Sun Oct 21 12:02:18 CEST 2018    |    mozartschwarz

Ob ich als ehemaliger SPD Wähler nun AFD oder FDP wähle ist erstmal Wumpe und sowieso nicht gerade intelligent. Die AFD ist eine natonalistischere FDP und sicher keine Arbeiterpartei. Nun liest aber kaum einer die Programme. Heißt das sich Leute die ein Problem mit der Zuwanderung haben nur in der AFD wiederfinden.

Sun Oct 21 12:12:39 CEST 2018    |    rpalmer

Wann war die SPD zuletzt eine Arbeiterpartei? Wann war das, ohne eine Provokation im Sinn. Eine ernsthafte Frage! Da ist doch die Linke näher an diesem Begriff dran, als die SPD es angeblich sein will.

 

Wann war sie nun für den Arbeiter? Im 19. Jahrhundert, als sie die soziale Frage thematisierte und auf deren Erfolgsdruck der Staat (Bismarck) reagierte? Die Sozialversicherung kam dann erst zum Tragen - aber auch nur weil die damalige SPD immer mehr Wählerstimmen bekam.

 

Und auch da gab es genug Sprüche von oben hinab über die Wähler und die Partei selbst. Warum wurde sie gewählt? Weil sich die Regierung einen Dreck um die Interessen der Massen kümmerte. Und die SPD hatte für diese Massen Konzepte und Ideen vorgelegt.

 

Worin unterscheiden sich die jetzigen 3 großen Parteien? Wo liegt die wirkliche Abgrenzung zwischen SPD, CDU und den Grünen? Wie können, auf dem Papier so unterschiedliche, Parteien es überhaupt zu einer Koalition schaffen? Nur in dem sie sich alle selbst verwässern und für eben gar nichts stehen.

Sun Oct 21 12:17:21 CEST 2018    |    touranfaq

Die FAZ wirft mal einen Blick auf das "Asylkonzept" der AFD.

 

http://www.faz.net/.../...orschlag-der-afd-zur-asylkrise-15161920.html

 

Ich hab ja bereits herzlich über Seehofer und seinen "Masterplan" gelacht, aber die AFD toppt das noch...

Sun Oct 21 12:28:49 CEST 2018    |    mozartschwarz

Deren Pläne sind durchweg nicht viel wert! Liest die der Ex-SPDwähler in den Benzbaracken oder den Rumänengethos in Duisburg und sonstigen größeren Städten?6

Ich wähl die ja nicht, ich hab aber auch kein Problem damit das es sie gibt.

Sun Oct 21 12:57:49 CEST 2018    |    touranfaq

...was ich bereits vermutet habe, hat sich bestätigt:

 

Studie zeigt: AfD-Wähler haben durchschnittlich einen geringeren IQ

 

 

https://www.presseportal.de/pm/116734/3747055

 

...ist aber bestimmt Lügenpresse :D

 

Mal aus Neugier, hat jemand von euch Mal seinen IQ getestet? Geht ja mittlerweile online... Laut intellitest.me liege ich bei 123.

Sun Oct 21 13:12:54 CEST 2018    |    Achsmanschette51801

Zitat:

Original geschreibt von rpalmer

Wann war die SPD zuletzt eine Arbeiterpartei? Wann war das, ohne eine Provokation im Sinn. Eine ernsthafte Frage! Da ist doch die Linke näher an diesem Begriff dran, als die SPD es angeblich sein will.

Wann das war, kann ich zwar nicht genau sagen, aber seit ich wählen darf, sind diese Zeiten definitiv vorbei.

Und ja, die Linke ist programmatisch etwa dort, wo die SPD in den 70ern war. Etwas Sorgen machen mir bei denen nur interne Querelen, die aber praktisch nur auf Bundesebene stattfinden. Auf Landes- oder Kommunalebene sind die absolut wählbar.

Würde die SPD wieder eine sozialdemokratische Partei werden, würde sie die Linke weitgehend obsolet machen, denn diese hat im Grunde nur den Platz eingenommen, den die SPD im politischen Spektrum freigemacht hat.

 

Nicht vergessen: ich war Gründungsmitgleid der Linkspartei und die meisten Gründungsmitglieder waren vorher in der SPD, haben diese späetestens seit Schröders Agenda 2010 nicht mehr ertragen und sich zur WASG geformt, die dann mit der PDS zur Linkspartei fusioniert hat - auch weil sowohl WASG als auch PDS damals sozialdemoratisch unterwegs waren und für zwei sozialdemokratische Parteien war seinerzeit in Deutschland kein (halbwegs sicherer) Platz oberhalb der 5%-Hürde.

 

Die anderen derzeit im Bundestag vertretenen Parteien stehen eher für ein "Weiter so", mit unterschedlicher Intensität je nach Partei.

Sun Oct 21 13:33:21 CEST 2018    |    mozartschwarz

Da geh ich mit. Allerspätestens mit Schröder und dem Austritt von Lafontaine war es mit der SPD vorbei. Nahles ist der entgültige Todesstoss.

 

https://www.youtube.com/watch?v=NQNYVJJcaXA

Das ist durchaus die alte SPD

https://www.youtube.com/watch?v=deIy4P7_SEI

Sun Oct 21 15:05:45 CEST 2018    |    olli27721

Zitat:

Mal aus Neugier, hat jemand von euch Mal seinen IQ getestet? Geht ja mittlerweile online... Laut intellitest.me liege ich bei 123.

-

 

Auf die schnelle war ich bei 111 - wenn ich mir etwas mehr Zeit nehme, dann kriege ich Dich. :p

 

Ich hab mich allein 2 x verklickt.

Sun Oct 21 15:09:42 CEST 2018    |    mozartschwarz

Zitat:

Mal aus Neugier, hat jemand von euch Mal seinen IQ getestet? Geht ja mittlerweile online... Laut intellitest.me liege ich bei 123.

Was nützt aber der 123er IQ, wenn ein Arbeiter mit selbigem die FDP wählt? Rein wahltaktisch mag das vielleicht sinn machen aber inhaltlich? Eine rein wirtschaftsliberale Partei dürfte nicht die Interessen des Arbeiters vertreten...

 

Hier in Thüringen haben wir einen Linken Ministerpräsidenten, der sich von der CSU im Bundesrat erpressen lässt. Eine Linke Bürgermeisterin, die in ihrer pleiten Kommune Luther ins Bettchen stellt, bravo... Irgendwie sind das Witzfiguren, sorry. Es gibt aber schon Köpfe in der Partei die ich mag. Lafontaine nebst Gemahlin und Gysi z.B. Aber auch die sind mir in bestimmten Bereichen zu weichgespült bzw weltfremd. In meinen Augen sind die Linken in gewisser Weise ein Sammelbecken für Linksradikale und Zecken (Punker).

 

 

135 hab ich gerade gehabt. Hab ich jetzt gewonnen? https://intellitest.me/de/knowledge/96VDLKR6AW2P/complete/79A6RL5CS0T5

Sun Oct 21 16:02:52 CEST 2018    |    passat32

Es gibt unzählige, übrigens auch offizielle und renommierte Quellen die dem AfD-Wähler einen überdurchschnittlichen IQ und höheren Status belegen. Des Weiteren sind überdurchschnittlich viele Menschen mit akademischen Titel in der Partei aktiv, fast alle haben sogar eine abgeschlossene Berufsausbildung (gell, liebe Grüne und liebe SPD).

 

Aber was juckt es mich? Ich bin FWG-Mitglied :D

Sun Oct 21 16:15:00 CEST 2018    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

Ob ich als ehemaliger SPD Wähler nun AFD oder FDP wähle ist erstmal Wumpe u... Die AFD ist eine natonalistischere FDP und sicher keine Arbeiterpartei. ...

Die SPD unter Schröder hat doch eindrucksvoll bewiesen, dass man für die ganzen neoliberalen Schweinerein die FDP gar nicht braucht.

 

Einzelne Kasper in der AfD lösen auch bei mir massiven Würgereiz aus, allerdings, so abgehoben, wie sie auf den ersten Blick wirken, scheinen sie nicht zu sein. Sie mögen vielleicht nicht die besten Lösungen anbieten, aber wenigstens erkennen und benennen sie die wichtigen Probleme und Baustellen, etwas, was keine der andren Parteien tut.

Sun Oct 21 17:34:53 CEST 2018    |    mozartschwarz

Stimmt schon zum Teil. Ich vermiss ja auch die SPD vor Schröder. Ich schrieb ja auch schon das ich bei jeder Partei Lichtblicke finde. Es fehlt aber die eine die ich als wählbar sehe. Jede hat irgendwo etwas was mir garnicht gefällt. Die Grünen bräucht ich wohl am wenigsten. Machtgeile Schreihälse und Sozialpädagogen...

Sun Oct 21 18:57:50 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

 gibt unzählige, übrigens auch offizielle und renommierte Quellen die dem AfD-Wähler einen überdurchschnittlichen IQ und höheren Status belegen. 

Dann liefere mal eine ;)

Sun Oct 21 19:11:42 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

Was ich aber immer noch nicht verstehe, ist die Abwanderung von SPD-Wählern zur AFD. Als Sozialdemokrat, der der SPD einen "Denkzettel" verpassen will, liegt es doch näher, Grüne oder Linke zu wählen. Oder wer sich mehr rechts orientieren will, CDU oder FDP. Von SPD zu tiefbrauner Soße ist doch ein völlig unlogischer Schritt...

Du schreibst immer davon, dass Du nicht ideologisch, sondern pragmatisch wählen willst, bist aber selber derjenige, der hier rein ideologisch argumentiert. Egal, ob das jetzt der angeblich fehlende IQ bei Wählern Dir nicht genehmer Parteien ist oder die Etikettierung von CDU-Politik der 90er Jahre als "tiefbraun". Abgerundet wird das dann von Wahlüberlegungen zwischen "Die Partei" und dem Aussehen irgendwelcher Kandidatinnen.

 

Dein von Dir formulierter Anspruch und das, was Du dann inhaltlich von Dir gibst, liegen so weit auseinander wie bei keinem anderen hier!

 

Und ja, ein Sozialdemokrat "der alten Schule", also der "Malocher" ist etwas schlauer als Du das mit Deinem reinen Lagerdenken unterstellst. Er handelt im eigenen Interesse und wählt natürlich nicht Grüne, die den Malocher nur als Geldquelle sehen und ihn ansonsten verachten. Auch die Linken sind nur für die eine Alternative, die in irgendeiner Weise von staatlicher Finanzierung leben, der Rest darf die Party nämlich bezahlen.

Sun Oct 21 19:22:21 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

Studie zeigt: AfD-Wähler haben durchschnittlich einen geringeren IQ

In den letzten Jahren durften wir mehrere Studien lesen, in denen die AfD-Wähler wechselweise mal zu den wirtschaftlich Abgehängten und mal zu den Besserverdienern zählten. Je nachdem, was gerade geeignet war, um die angebliche "Minderwertigkeit" der AfD-Wähler zu zeigen.

 

Geringeren IQ (oder besser: sehr geringe Medienkompetenz) würde ich eher bei denen unterstellen, die solchen Studien glauben.

 

BTW: Mein IQ interessiert mich nicht, weil ich diese Kenngröße für willkürlichen Müll halte. Alle Individuen unterliegen dem "survival of the fittest"-Wettbewerb, auch in Gesellschaften, und hier zeigt sich vor allem im beruflichen, privaten und bildungsmäßigen Erfolg als Ganzes (bei vergleichbaren Rahmenbedingungen), wer etwas drauf hat und wer nicht. Das kann man nicht mit einer blöden Größe "IQ" messen.

Sun Oct 21 19:43:44 CEST 2018    |    Batterietester39

pibaer: perfekt und sauber auf den Punkt gebracht - in beiden posts ! Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Sun Oct 21 20:12:54 CEST 2018    |    touranfaq

Ok ich seh schon... Sarkasmus muss ich deutlicher verpacken.

 

Erstmal bezog sich "tiefbraun" nur auf die AFD. Aber selbst wenn ich das mal ausblende, beschäftigt sich die AFD zu gefühlt 95% mit dem Flüchtlingsthema, was ich maximal als tertiäres Problem ansehe. Und selbst wenn man deren "Lösungen" Mal im Detail ansieht, sträuben sich die Nackenhaare, siehe FaZ-Artikel. D.h. für das Problem, was sie sich auf die Fahne schreiben, haben sie auch keine Lösung.

 

Was die Frauen angeht: das war ein Scherz, um damit auszudrücken dass ich mangels Problemerkennungskompetenz der Parteien am Ende auch gleich dazu übergehen kann um entweder nach Aussehen zu wählen oder eben gleich "Die Partei" zu wählen. Der Effekt dürfte jeweils identisch sein.

 

Zum IQ: Der IQ Test fragt nur begrenzt "Bildung" ab, vielmehr auch logisches Denken und Erkennen von Mustern. Letzteres kann ich sehr gut, was mir sowohl beruflich als auch privat eine große Hilfe ist. Und zusammen mit meinen Geschichtskenntnissen erkenne ich im Moment leider sehr große Parallelen zur Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Eine immer größer werdende Zersplitterung des Parteiensystems, eine Unzufriedenheit im Volk und eben eine (eigentlich zwei) Parteien, die lauthals schreien und dem Migrant die Schuld geben. Wo das seit 1933 hinführte, sollte jedem bekannt sein.

 

Diese Entwicklung betrachte ich mit großer Sorge, und dass eine (potentiell) rechtsradikale Partei auch nur Regierungsmitverantwortung bekommt, macht mir mehr Angst als Asylanten, Terroranschläge und Glyphosat zusammen...

Sun Oct 21 20:37:35 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

Ok ich seh schon... Sarkasmus muss ich deutlicher verpacken.

Dir ist hoffentlich klar, was Sarkasmus eigentlich ist?

 

Zitat:

Erstmal bezog sich "tiefbraun" nur auf die AFD.

Wer die CDU-Programmatik der 1990er Jahre als "tiefbraun" bezeichnet, kann nur (sehr diplomatisch) als "Verharmloser" bezeichnet werden.

 

Zitat:

Aber selbst wenn ich das mal ausblende, beschäftigt sich die AFD zu gefühlt 95% mit dem Flüchtlingsthema, was ich maximal als tertiäres Problem ansehe.

Dein Satz enthält zwei Probleme:

 

1. Die AfD wurde mal als Partei der EU-Kritiker gegründet, was sie noch immer sind. Zudem haben sie zu den meisten Themen ebenfalls bestimmte Standpunkte, einige hast Du vor einigen Beiträgen selber zitiert.

 

2. Wenn Du gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen, die eine unkontrollierte Zuwanderung in einem Umfang von einem zweistelligen Prozentbereich einer bestimmten Alterskohorte (junge Männer) in Bezug auf die Bestandsbevölkerung in Verbindung mit zweistelligen Milliardenkosten pro Jahr als "tertiäres Problem" ansiehst, sehe ich eher ein Problem der Themenpriorisierung bei Dir und nicht bei der AfD.

 

 

Zitat:

Und selbst wenn man deren "Lösungen" Mal im Detail ansieht, sträuben sich die Nackenhaare, siehe FaZ-Artikel. D.h. für das Problem, was sie sich auf die Fahne schreiben, haben sie auch keine Lösung.

Wem sich bei der Anwendung des Grundgesetzes (Artikel 16a) die Nackenhaare sträuben, darf von mir kein Verständnis erwarten.

 

Zitat:

Was die Frauen angeht: das war ein Scherz, um damit auszudrücken dass ich mangels Problemerkennungskompetenz der Parteien am Ende auch gleich dazu übergehen kann um entweder nach Aussehen zu wählen oder eben gleich "Die Partei" zu wählen. Der Effekt dürfte jeweils identisch sein.

Deine Einstellung zur Problemlösungskompetenz der Parteien würde ich als sehr populistisch bezeichnen. Die meisten Sachthemen werden tatsächlich wesentlich kompetenter bearbeitet als gemeinhin dargestellt. Sobald aber Ideologie hinzukommt und die gar mit fehlender Bildung vermischt ist, wird es schlimm. Ein Grund, warum die Grünen beispielsweise für mich ein No-Go sind.

 

Zitat:

Zum IQ: Der IQ Test fragt nur begrenzt "Bildung" ab, vielmehr auch logisches Denken und Erkennen von Mustern. Letzteres kann ich sehr gut, was mir sowohl beruflich als auch privat eine große Hilfe ist. Und zusammen mit meinen Geschichtskenntnissen erkenne ich im Moment leider sehr große Parallelen zur Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Eine immer größer werdende Zersplitterung des Parteiensystems, eine Unzufriedenheit im Volk und eben eine (eigentlich zwei) Parteien, die lauthals schreien und dem Migrant die Schuld geben. Wo das seit 1933 hinführte, sollte jedem bekannt sein.

Deine Mustererkennung ist leider totaler Mist. :p Sie habt nämlich nicht erkannt, dass der Versailler Vertrag längst Geschichte ist und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch ganz andere sind als damals. Die Einzigen, die ein wenig an die SA-Truppen von damals erinnern, sind die Antifa-Typen und ihre geistigen Brüder. Genau die, die als "#unteilbar" durch Berlin marschieren und unter anderem ihrem Antisemitismus freien Lauf lassen.

 

 

Zitat:

Diese Entwicklung betrachte ich mit großer Sorge, und dass eine (potentiell) rechtsradikale Partei auch nur Regierungsmitverantwortung bekommt, macht mir mehr Angst als Asylanten, Terroranschläge und Glyphosat zusammen...

Mir macht eher Deine Urteilsfähigkeit Sorgen. :cool:

Sun Oct 21 20:49:56 CEST 2018    |    passat32

Blende mal die AfD aus und verinnerliche Dir mal, wie die aktuelle Regierung aus Deutschland und die aus Brüssel mit Dir als Einzelnem umgeht, wie sie sich selbstherrlich bereichert und Dich dafür ausnimmt. Die Banken werden mit Milliarden gerettet und Du wirst Deiner Zinsen beraubt. Die Industrie wird mit Steuermilliarden stinkreich gemacht und Du wirst mit Glyphosat vergiftet. Die (bayerische) Polizei kriegt eine Erweiterung ihrer Befugnisse und Du die DS-GVO und das NetzDG. Und gleichzeitig lügt Dich Dein Fernseher an das sich die Balken biegen.

 

Also mal ehrlich: es braucht weder die AfD noch mordende Migranten um zu erahnen welche Zeiten uns bevor stehen.

Sun Oct 21 20:58:09 CEST 2018    |    rpalmer

Heute sagt man, die AfD würde nur Migranten thematisieren, damals kritisierte man sie ebenso als "Einthema"-Partei weil sie "Euroskeptiker" seien. Wie es gerade passt. Vielleicht stößt sich unsere selbsternannte Elite aber auch daran, weil sie genau bei den Themen wirkliche Opposition im Vergleich zu den anderen Parteien zeigt. Während die anderen mehr oder minder doch einfach das gleiche sind. Und es eben nicht nur Marginalien sind.

 

Der Name "Alternative für" kommt auch als Reaktion auf die von der alternativlos Raute getätigte Politik.

Sun Oct 21 21:06:49 CEST 2018    |    Steam24

@ pibaer und rpalmer: Danke für eure Beiträge. Schließe mich an, gerade auch bei dem Thema IQ.

Sun Oct 21 21:23:55 CEST 2018    |    myinfo

Da es hier um Bildung ging ...

 

 

Eine Gesellschaftskritik aus dem Jahre 1977:

 

Kentucky Fried Movie :)

 

 

 

VG myinfo

Sun Oct 21 22:18:07 CEST 2018    |    mozartschwarz

Zumindest gestehe ich der AFD zu wieder Leben in die Politik zu bringen. Parallelen zu 1933 sind wirklich weit übertrieben. Die Plan und Hilflosigkeit der CSU und ihrer Witzfiguren entbehrt sowieso jeder Logik. Der Versuch eines Spagat von ganz links bis ganz rechts ist halt eher unglaubwürdig.

Sun Oct 21 22:25:06 CEST 2018    |    Steam24

Nicht vergessen: Merkel will die Meinungsfreiheit und damit die Demokratie abschaffen.

 

DAS erinnert an 1933!

Sun Oct 21 22:29:47 CEST 2018    |    mozartschwarz

Ohne Merkel irgendwie verteidigen zu wollen, nichts liegt mir ferner, aber was hat Meinungsfreiheit mit alternativen Fakten, also Desinformation, zutun?

Sun Oct 21 22:33:55 CEST 2018    |    pibaer

Merkel ist doch die, die selber "alternative Fakten" verbreitet hat. Was sie sich zu Chemnitz geleistet hat, war einfach nur unterirdisch.

 

Wenn solche Leute anderen angebliche Desinformationen verbieten will, sollte man sehr wachsam sein.

Sun Oct 21 22:36:22 CEST 2018    |    passat32

Mozartschwarz: wer garantiert Dir, dass die Informationen, die ARD, ZDF und Co. ausstrahlen "die Wahrheit" darstellen?

Sun Oct 21 22:39:48 CEST 2018    |    mozartschwarz

Wer sagt das ich das nicht genauso sehe? Die CDU dürfte dann halt auch betroffen sein. Die reine Idee ist aber erstmal nicht die schlechteste. Hat nichts mit Meinungsfreiheit zutun

Sun Oct 21 22:48:59 CEST 2018    |    passat32

"schlimmer als die Zensur der Medien ist die Zensur durch die Medien" ...

 

in meinen Augen ist das Problem, dass es heute aus allen Ecken irgendwelche Informationen gibt und man als Nutzer kaum noch in der Lage ist herauszufinden, was nun wahr ist und wo was fehlt. Das Schwierige ist da vor Allem nicht die konkrete Lüge, diese wird man den öffentlich rechtlichen Meinungsmachern kaum vorwerfen können, sondern das gezielte und vorsätzliche Weglassen von wesentlichen Details. Kann man zum Beispiel in Bezug auf Flüchtlingskriminalität immer wieder erneut erleben, egal ob Chemnitz, Köthen oder gar die Kölner Silvesternächte. Wenn dann die Tatsachen noch geschönigt werden ("Todesursache Herzinfarkt") oder zum Beispiel bewusst die Herkunft weggelassen wird (Codewort " ein Mann", "Gruppe Männer", oder wie beim Axtmörder M. David X., bei dem man glücklich war irgendwie das halbwegs "deutsch" klingende David im Namen zu haben) ... unzählig viele Beispiele, die an schlimem Zeiten erinnern.

Sun Oct 21 22:51:50 CEST 2018    |    pibaer

Desinformation erfolgt heute vor allem durch Weglassen und einseitige Berichterstattung. Wenn die Leute, die genau dieses Geschäft heute vor allem betreiben und unterstützen, plötzlich gegen "Desinformation" vorgehen wollen, sollten alle Alarmglocken klingeln.

 

Bestes Beispiel über Desinformation in den letzten Tagen: Die vielen, sehr positiven Berichte über die #unteilbar-Demonstration in Berlin. Was nur in sehr wenigen Berichten in manchen Medien ansatzweise herauskam: Dort fand sich einiges an Leuten zusammen, mit denen die meisten Leute definitiv nicht mitmarschieren würden, wenn sie wüssten, wer das ist. Will man mehr Hintergründe wissen, ist man auf Angebote wie publicomag angewiesen, wo freie Journalisten etwas investigativer vorgehen und nicht einfach nur dieselben Halb- und Viertelwahrheiten verbreiten, wie man sie überall lesen kann.

 

Was würden also Leute wie Merkel heute als Desinformation bezeichnen? Etwa die positive, lobhudelnden Berichte über diese Art von staatsnahen und medienbegeleiteten Demos oder eher die Berichte, die mal hinter die Kulissen dieser ganzen "Toleranten" schauen? Ich bin recht sicher, die Antwort zu kennen.

Sun Oct 21 22:55:27 CEST 2018    |    mozartschwarz

@passat Jup, dürfte ähnlich zielführend sein wie das Ignorieren von Pegida, also durchaus größeren Teilen der Bevölkerung. Das Problem in De ist die Erbschuld. Mich wundert das die in Österreich nicht so allgegenwärtig ist. Wir müssen alle unseren Namen tanzen, hab ich den Eindruck. Bringt uns aber nichtmehr weiter.

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