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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Mon Oct 15 11:32:10 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

Mach mal die Augen auf.

Genau das ist der Punkt. Ich mache die Augen auf.

 

In meinem Unternehmen werden Spezialisten mit 20 Jahren Berufserfahrung gehen gelassen und der Abschied mit drei Jahresgehältern versüßt. Auf der anderen Seite sind tausende offene Stellen. Aber beim genauen Hinsehen: Stipendiaten, Projektmitarbeiter (auf deutsch befristete Stellen)... was da läuft ist doch ganz klar, man will "teure" Mitarbeiter loswerden und dafür billige bekommen.

 

Oder mein Kumpel, der ist "Einrichter" (Kunststoffformgeber) bei einem kleinen Mittelständler für Spritzgusserzeugnisse. Vor Jahren hat die Firma ein Werk in Tschechien aufgemacht, gegen die Warnung der hiesigen Belegschaft. Ist natürlich an die Wand gefahren, der Werkleiter des Werks dort ist einfach abgehauen.

 

Jetzt soll mein Kumpel dort für ein Jahr hin und den Laden auf Vordermann bringen, weil er der ist, der in dem Laden die meiste Erfahrung hat. Kein Wunder, er arbeitet seit 35 Jahren dort. Er soll quasi "komissarischer Werkleiter" werden, wenn man so will. Er hat aber dankend abgelehnt, und warum? Sie wollen ihn nicht einmal temporär besser bezahlen, obwohl er dort einen Job macht, der doppelt so hoch dotiert ist.

 

Es geht immer nur darum, Arbeitskräfte so billig wie möglich zu bekommen, und deshalb wurde das Schreckgespenst des Fachkräftemangels geschaffen. Auf der anderen Seite bilden Betriebe kaum noch aus, und wenn sie es doch tun, übernehmen sie keine Azubis. Ja wo soll denn das Fachpersonal herkommen? :rolleyes:

 

Oder drittes Beispiel, Metzgerei bei uns im Dorf. Suchen ständig Verkäuferinnen, weil die Chefin alle wegekelt. Die Chefin wird sicher auch jammern, sie kriegt kein Personal, aber man muss immer beide Seiten sehen. Überhaupt ist in meinem erweiterten Freundes/Bekanntenkreis das Arbeitsklima DAS Problemthema überhaupt.

 

Letztes Beispiel, ein Kumpel ist Koch. Hat jetzt ne neue Stelle, mit "geregelter" Arbeitszeit. Und darf jetzt jeden zweiten Samstag außerplanmäßig für 7 Stunden anrücken, nach seinen 40 Vertragsstunden. Ohne Bezahlung, versteht sich. Dass er dort nicht bleibt ist wohl jedem klar.

 

Und zu deinen Zukunftsängsten: Dass Du Dir Sorgen machst, in Rente am Hungertuch zu nagen, kann ich verstehen. Denn statt Dir mal ein Eigenheim anzuschaffen um im Rentenalter schulden- und mietfrei zu leben, lebst Du in Miete, aber Hauptsache drei Autos und ein Boot. Ach ja, und alle Jahre ein neues iPhone, iPad und was Du sonst noch an "Gadgets" kaufst. An deiner Stelle hätte ich ehrlich gesagt auch Angst. Wer sein Geld in jungen Jahren mit so viel Mist verplempert wie Du, muss sich nicht wundern später schlecht dazustehen....

 

Zitat:

"ach, es gibt doch kein No-Go-Areas. Schau zu Holger in den Odenwald. Das gibt es alles nicht Du Hetzer!!! "

Genau, weil bei uns integriert wird, nicht ghettoisiert. Ist doch völlig klar dass Parallelgesellschaften entstehen, wenn man Migranten unter sich lässt.

 

Mal ganz provokativ gefragt: Wer von euch kennt denn auch nur einen Flüchtling persönlich? Wer von euch war schon einmal in einem Flüchtlingsheim und hat mit den Leuten dort gesprochen?

Mon Oct 15 12:51:15 CEST 2018    |    Batterietester39

Diese Parallelgesellschaften haben wir längst, schon seit Jahren. Und diese haben mit den gegenwärtigen Flüchtlingen nichts zu tun.

Mon Oct 15 13:02:34 CEST 2018    |    touranfaq

Ja und warum haben wir die? Weil wir bei der Integration immer nach der Politik rufen.

 

Aber am Ende müssen wir diese Leute integrieren, wenn wir sie integriert haben wollen. Aber das geht halt nicht wenn man sie wie Aussätzige behandelt und in Ghettos zusammenpfercht.

 

Deshalb sagte ich ja schon: geh doch mal in ein Flüchtlingsheim. Rede mit den Leuten. Bring ihnen deutsch bei. Oder gehe mit ihnen zur Behörde. Oder nimm sie mit zum Einkaufen. Vermittle ihnen unsere Werte. Von wem sollen sie es denn lernen, wenn nicht von uns?

 

Und da sind wir schon bei einem weiteren Kernproblem hier in Deutschland: Die Politik soll alles regeln. Eigeniniative? Was ist das denn?

 

Die Politik soll billige Fachkräfte organisieren, dabei muss man sie nur selbst ausbilden. Die Politik soll sich um die Integration kümmern, aber das ist unser aller Aufgabe. Die Politik soll die Altersvorsorge sichern, aber wir feuern unser Geld lieber für Konsumgüter raus statt an später zu denken. Die Politik soll Ladesäulen hinstellen. Und so weiter, und so weiter. Da beklagt man sich immer über die "Regelungswut" in Deutschland, aber das will das Volk ja genau so haben! Mutti soll sich um alles kümmern, damit der Michel sorgenfrei leben und sich alle Jahre einen neuen VW und ein neues iPhone kaufen kann...

Mon Oct 15 13:43:26 CEST 2018    |    Achsmanschette51801

Zitat:

Mal ganz provokativ gefragt: Wer von euch kennt denn auch nur einen Flüchtling persönlich? Wer von euch war schon einmal in einem Flüchtlingsheim und hat mit den Leuten dort gesprochen?

Zählt auch, wenn man Flüchtlinge kannte oder heute Nachkommen dieser kennt? Ich z.B. kannte meine Oma, ihre Geschwister und ihre Eltern (Flüchtlinge) und Nachkommen von Flüchtlingen (meine Mutter, ihre Geschwister, ihre Cousine, meine Cousinen, meine Brüder, meine Töchter, den Sohn meiner Cousine, ...).

OK und in meiner Werkstatt, wo unser Volvo und der Porsche betreut werden, arbeitet ein Flüchtling und leistet dort gute Arbeit, ich glaube der kommt aus Afghanistan.

Wenn ich darüber nachdenke: Eine Freundin meiner Tochter ist Syrerin, ihr habe ich auch schon mal einen meiner Bikinis geliehen.

In meinem Job kann ich auch etwas mit Flüchtlingen zu tun bekommen, meine Schwägerin hatte z.B. schon eine Klientin aus dem Irak.

 

Noch zu meinen Lebzeiten liefen Frauen in Iran, Syrien und wie die Länder alle heißen noch so rum, daß es auch hier in D als sexy gegolten hätte.

 

In einem Flüchtlingsheim war ich allerdings zugegeben noch nie.

Mon Oct 15 13:52:30 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

Zählt auch, wenn man Flüchtlinge kannte oder heute Nachkommen dieser kennt? Ich z.B. kannte meine Oma, ihre Geschwister und ihre Eltern (Flüchtlinge) und Nachkommen von Flüchtlingen (meine Mutter, ihre Geschwister, ihre Cousine, meine Cousinen, meine Brüder, meine Töchter, den Sohn meiner Cousine, ...).

Ja, das ist noch ein anderer, interessanter Punkt: Viele "Deutsche" stammen von Flüchtlingen ab. Ist nur vielen gar nicht bewusst. Meine Oma beispielsweise wurde aus Schlesien vertrieben. Habe also Migrationshintergrund :D

 

Zitat:

In einem Flüchtlingsheim war ich allerdings zugegeben noch nie.

Ich schon, mehrfach. Weil ich einige Flüchtlinge persönlich kenne. Und man kommt da teilweise echt ins Staunen, wie gut manche dort nach zwei Jahren schon deutsch sprechen. Und wie viele gerne arbeiten würden. Wenn sie denn dürften...

 

Ich will da aber auch nix beschönigen, es ist dort wie in der "normalen" Gesellschaft auch: Einige sind hochmotiviert, passen sich an, lernen deutsch, wollen "was reißen". Aber auch einige die sich wenig bis gar nicht bemühen.

Mon Oct 15 14:08:26 CEST 2018    |    passat32

Ich verstehe nicht was bei Flüchtlingen überhaupt groß über "Integration" gelabert wird. Es ist Flüchtlinge, die allgemeine Definition ist doch: flüchtet vor Krieg, braucht ein Dach überm Kopf und was zu beißen, geht wieder heim. Also nach diesem Prinzip handhabt es die ganze Welt, nur wir irgendwie nicht. Wir machen aus Allen die hier her wackeln überlebensnotwendige Fachkräfte, die sie nicht sind. Und wir berauben deren Ursprungsländer auf lange Sicht, wenn die Situation des Krieges oder von Unruhen mal wieder vorbei ist, überlebensnotwendiger Arbeiter, Helfer, Polizisten, Pfleger, Ärzte. Das werden wir später alles mal bitterböse bezahlen müssen, ich wette darum.

 

Damit wir uns nicht missverstehen: jeder, der vor Krieg flieht muss hier Hilfe und Obdach finden, völlig ohne Diskussion und ohne Obergrenze.

Mon Oct 15 14:12:51 CEST 2018    |    passat32

PS: ich kenne Flüchtlinge persönlich. Ich habe um unser Haus drumherum (Eigentümergemeinschaft, um Holgers Ansprache von vorhin zu beantworten) in unmittelbarer Nähe (2km) gleich 3 Flüchtlingsheime. Zum allergrößten Teil Afrikaner, augenscheinlich Eritrea und Ähnliches. Ja, man kommt ins Gespräch, spätestens wenn man nachts die Frau nicht mehr vor die Tür lassen kann ... leider sind diese Anspielungen und Nachstellungen hier "normal" geworden, wobei es bis heute keinen (bekannten) Überfall gegeben hat. Dafür wochenlang nächtliche Feuerwehreinsätze ins Heim, weil wieder irgendwer innen "gezündelt" hat. Man muss die Berichte nur mal lesen ...

Mon Oct 15 14:33:25 CEST 2018    |    touranfaq

Ich kenne zwei Männer, zwei Frauen. Eine der Frauen erzählte mir zum Beispiel, dass die Männer sich hier in D sehr "gewandelt" hätten. Am Anfang wollten sie nämlich, dass die Frauen für sie kochen. Jetzt kochen die Männer selbst. Auch gehen sie respektvoller mit den Frauen um.

 

Und genau das meine ich mit "Werten vermitteln"... Gerade die Frauen scheinen mir da schneller anpassungsfähig zu sein, ist auch klar denn sie haben in ihren Heimatländern eine sehr schwache Position, hier eine stärkere. Und das machen sie "ihren" Männern klar. Wenn diese Menschen auch nur einen Bruchteil dieser Werte wieder in ihre Heimat tragen, haben wir schon viel erreicht...

 

Dass da viele Menschen wieder heim gehen, halte ich für Wunschdenken. Gerade in Afrika dauern Konlikte teilweise schon Jahrzehnte an. Und auch in anderen Ländern bleiben Flüchtlinge meist dort. Meine Oma blieb übrigens auch hier ;)

 

Ich hoffe, dass jetzt klar ist, was mein Punkt ist. Integration bedeutet natürlich a) dass sich die Migranten hier "anpassen" und "benehmen". Es bedeutet aber auch b) dass wir ihnen aktiv unsere Werte vermitteln. Und dafür reicht es nicht, wenn sie 6 Stunden in der Schule hocken, deutsch lernen und wissen wo der Rhein und Berlin ist. Da müssen wir alle mithelfen...

Mon Oct 15 14:43:32 CEST 2018    |    passat32

Zitat:

Ich hoffe, dass jetzt klar ist, was mein Punkt ist. Integration bedeutet natürlich a) dass sich die Migranten hier "anpassen" und "benehmen". Es bedeutet aber auch b) dass wir ihnen aktiv unsere Werte vermitteln. Und dafür reicht es nicht, wenn sie 6 Stunden in der Schule hocken, deutsch lernen und wissen wo der Rhein und Berlin ist. Da müssen wir alle mithelfen...

In einem Land, in dem der Durchschnitt der Gesellschaft nicht weiß wo der Rhein entfließt und wo er mündet, ein Land in dem selbst der einfache Dreisatz viele überfordert, wie soll diese Gesellschaft Erwachsenen irgendwas vermitteln wenn sie schon bei Kindern und bei sich selbst versagt?

Mon Oct 15 14:55:56 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

In einem Land, in dem der Durchschnitt der Gesellschaft nicht weiß wo der Rhein entfließt und wo er mündet, ein Land in dem selbst der einfache Dreisatz viele überfordert, wie soll diese Gesellschaft Erwachsenen irgendwas vermitteln wenn sie schon bei Kindern und bei sich selbst versagt?

Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich über diese Antwort freue. Denn jetzt bist Du von selbst von einem scheinbaren Problem auf ein echtes Problem in unserem Land gekommen: Bildung.

 

Die Diskussion hat also etwas gebracht, und das freut mich sehr!

Mon Oct 15 14:59:14 CEST 2018    |    passat32

:)

Mon Oct 15 15:06:20 CEST 2018    |    rpalmer

Perfekt, es kommt an, dass sich die AfD durchsetzt. Manch einer kommt vor Wut nicht mehr ausm Internet heraus. Gute Arbeit und für eine junge Partei recht gue Ergebnisse. Festhalten lässt sich: Sie setzt sich durch. Immer größere Wählerzahlen, in immer Parlamenten vertreten.

Mon Oct 15 15:11:23 CEST 2018    |    touranfaq

Für mich persönlich wäre für die Meinungsbildung zur Wahl folgendes hilfreich:

 

Die Parteien bekommen diese drei Fragen:

 

1) Was sind ihrer Meinung nach die dringendsten drei Probleme in unserem (Bundes)Land?

 

2) Wie wollen sie diese Probleme in der nächsten Legislaturperiode lösen?

 

3) Mit welchem Geld?

 

Das Problem mit den Wahlprogrammen ist nämlich: Da stehen viele "Positionen" drin, die für mich persönlich entweder keine Relevanz haben oder utopisch sind. Hab ich heute schön im Wahlomat gesehen. Z.B. die Frage, ob es ein Verbot für den Bau weiterer Moscheen geben soll. Hallo? Wir haben Religionsfreiheit. Geil war die Antwort der Partei: "Zukünftig werden ohnehin sehr viele Gotteshäuser frei, die kann man umfunktionieren. Hat in Konstantinopel auch funktioniert!"

 

:D

Mon Oct 15 18:54:36 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

Lass die SPD doch nochmal mit Ralle antreten, oder ein zweiter Durchgang Schuuuuulz. Der wurde doch von Allen zelebriert als er seine Anti-AfD-Rede kürzlich hielt. Die schaffen das .... :D

Ralle kehrt dann den Rest zusammen. :D

Mon Oct 15 19:03:40 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

Perfekt, es kommt an, dass sich die AfD durchsetzt. Manch einer kommt vor Wut nicht mehr ausm Internet heraus. Gute Arbeit und für eine junge Partei recht gue Ergebnisse. Festhalten lässt sich: Sie setzt sich durch. Immer größere Wählerzahlen, in immer Parlamenten vertreten.

...wie man sich darüber freuen kann, ist mir ein Rätsel :rolleyes:

 

Aber andererseits: Vielleicht ist es das beste, wenn die AFD so schnell wie möglich Regierungsverantwortung übernimmt. Dann werden sie ganz schnell als Sprücheklopfer entzaubert, so wie die Grünen, die das Scheinproblem des Dosenpfands gelöst haben :rolleyes:

Mon Oct 15 19:07:29 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

Danke für das Stichwort. "Fachkräftemangel" ist ein typisches Scheinproblem. Das reden uns die Industrieverbände ein, weil sie keine billigen Fachkräfte bekommen. DAS ist der Punkt. Die Industrie will Ingenieure, die maximal 23 Jahre alt sind, ungebunden, mit 20 Jahren Berufserfahrung und ihren Job für 15.000 Euro im Jahr machen.

Doch den gibt es. Es gibt einige Sparten in der Industrie, da ist der Arbeitsmarkt ziemlich leergefegt. Erlebe ich selber. Mittlerweile bekomme ich Angebote tief im sechsstelligen Bereich...

 

Und auch im Handwerk fehlen jede Menge Leute. Azubis sind in vielen Berufen Mangelware und Gesellen noch mehr. Die Handwerkerfirmen hier belauern sich schon gegenseitig um gute Leute.

 

Dagegen ist die "Einwanderungspolitik" in Deutschland einfach nur hohl, dumm, idiotisch. Keinerlei Steuerung, nichts nach Bedarf und wer eine neue Identität braucht, kommt hier her und erzählt irgendeine Geschichte. Absolutes Totalversagen der Politik und auch der Medien. Die Probleme der deutschen Wirtschaft löst man so kein bisschen, sondern bürdet den Steuerzahlern immer mehr auf.

Mon Oct 15 19:12:09 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

...wie man sich darüber freuen kann, ist mir ein Rätsel :rolleyes:

Wie man sich beispielsweise über Wahlerfolge der Grünen freuen kann, ist mir ein sehr viel größeres Rätsel. ;)

 

Zitat:

Aber andererseits: Vielleicht ist es das beste, wenn die AFD so schnell wie möglich Regierungsverantwortung übernimmt. Dann werden sie ganz schnell als Sprücheklopfer entzaubert, so wie die Grünen, die das Scheinproblem des Dosenpfands gelöst haben :rolleyes:

Ich fände eine Koalition aus AfD und FDP gut. Konservativ und liberal, also genau das Gegenteil von Rot-Grün.

Mon Oct 15 19:44:05 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

Wie man sich beispielsweise über Wahlerfolge der Grünen freuen kann, ist mir ein sehr viel größeres Rätsel.

...die Grünen zeigen wenigstens noch demokratische Tendenzen :D Aber wie gesagt, am besten einfach mal mitregieren lassen. Dann werden die schnell entzaubert.

 

Wobei ich aber ehrlich sagen muss: Den Positionen bei "Wirtschaft, digitale Welt und Verbraucherschutz" stimme ich fast ausnahmslos zu ;)

Mon Oct 15 20:19:06 CEST 2018    |    rpalmer

Zitat:

...wie man sich darüber freuen kann, ist mir ein Rätsel :rolleyes:

Dann rätsle. Ich rätsle auch darüber, wieso man die SPD wählen soll oder die Grünen.

 

Zitat:

Aber andererseits: Vielleicht ist es das beste, wenn die AFD so schnell wie möglich Regierungsverantwortung übernimmt. Dann werden sie ganz schnell als Sprücheklopfer entzaubert, so wie die Grünen, die das Scheinproblem des Dosenpfands gelöst haben :rolleyes:

Ach wie gut, dass jetzt Personen, welche das genaue Gegenteil darstellen, die Regierung bilden. Zum Glück werden da keine Sprüche geklopft. Ich erinnere mich jetzt gerade an einen, der als großes Problem im Ausland zugelassene Fahrzeuge auf der BAB entdeckt hat und manche andere, die sehr gute Lösungen für Halter von jüngeren Diesel-Pkws ausbaldowert haben.

Tue Oct 16 12:05:51 CEST 2018    |    Batterietester39

Heute abend wird es wieder spannend. Es könnte zu einer Zäsur im deutschen Fußball führen.

 

Traut sich jemand, einen Tipp abzugeben ? ;)

Tue Oct 16 13:09:46 CEST 2018    |    Steam24

Frankreich gewinnt und Jogi tritt ab. Letzteres aber ein paar Tage später "nach reiflicher Überlegung". Heute wird er "erst mal sacken lassen". ;)

Tue Oct 16 13:40:25 CEST 2018    |    Batterietester39

Sehe ich auch so. Ein Sieg über Frankreich kann mir auch nicht vorstellen, wäre ein Wunder.

Löw wird abtreten, Grindel hoffentlich auch.

Die Krise dürfte dann ihren Höhepunkt erreichen.

Man hat, wieder einmal, den Zeitpunkt verpasst und nicht erkannt, dass man neu anfangen muß.

Ich sehe das in diesem Fall als Chance. Haben schließlich andere auch durch oder befinden sich noch drin. Ist kein weltbewegender Beinbruch, wenn wir halt mal das Spitzenniveau völlig verloren haben und sollten an der nächsten EM nicht teilnehmen.

Tue Oct 16 13:53:39 CEST 2018    |    Steam24

Wichtig wäre vor allem ein guter Nachfolger. Und was die EM anbetrifft würde ich sagen, wenn sich die Deutschen qualifizieren, sollten sie auch teilnehmen. Eine Mannschaft wächst mit den Anforderungen und Fußball spielen können sie ja. Man muss halt nach Leistungskriterien die Leute aussuchen und dann ein Team schweißen, wo einer für den anderen da ist. Dann kommt die Mannschaft auch wieder zu Potte.

Tue Oct 16 14:04:19 CEST 2018    |    Batterietester39

Da hast Du recht, wobei ich eher die (fast) gesamte Erneuerung der Mannschaft für notwendig sehen würde. Die Engländer haben das vorgemacht und sind auch durch das tiefe Tal der Tränen gegangen, die Holländer noch schlimmer. Die Italiener stehen noch im Tief. Und die Spanier lassen den Verdacht aufkommen, sie gleiten ab (ich meine hier immer die Nationalmannschaften).

Ich bin der Meinung, uns fehlen inzwischen geniale, kreative Einzelkönner, die die Mannschaft auch motivieren können.

Tue Oct 16 15:13:24 CEST 2018    |    touranfaq

Zum Thema Politik:

 

Wie man mit Big-Data-Methoden doch noch Unterschiede zwischen den Parteien finden kann.

 

http://www.dkriesel.com/.../...die_faz_einen_artikel_von_mir_vergeigte

 

Sehr schöne, interdisziplinäre Arbeit.

Tue Oct 16 17:37:07 CEST 2018    |    Batterietester39

Ich habe den Artikel gelesen. Er ist interessant und belustigend zugleich. Wenn man Unterschiede zwischen den Parteien, die jeweils zur Wahl anstehen, suchen will, muß man tiefer tauchen. Dann setzt dies voraus, dass man mal auch das eine oder andere Parteiprogramm lesen sollte, wenigstens solche Passagen, die den einzelnen vordergründig interessiert. Dann setzt das weiter voraus, dass man sich mit aktueller Politik und Wirtschaft beschäftigt, nicht an der Oberfläche hängen bleibt und die Erscheinungen und Folgen sieht, sondern Zusammenhänge und Ursachen hinterfragt, und sich schon gar nicht von Wahlkampfgetöse beeinflussen läßt. Die meisten tun dies nicht, haben kein Interesse, oft aber auch keine Zeit. Sie lassen sich von dem berieseln, was ihnen die Medien vorgaukeln, einreden und suggerieren.

Dabei wäre es relativ einfach, Unterschiede festzustellen.

Der Wahl-o-mate macht Spaß, kommt dem Spieltrieb entgegen - das gebe ich zu, weil ich ihn oft teste. Aber davon meine Wahlentscheidung abhängig zu machen, würde ich als fatal betrachten und letztlich sogar für mich als intelligenzlos, zu oberflächlich betrachten, weil zahlreiche existenzielle, gesellschaftspolitische Fragen gar nicht gestellt werden.

Tue Oct 16 17:42:25 CEST 2018    |    touranfaq

Wie schon mehrfach erwähnt - was helfen Parteiprogramme? Das sind Träumereien und Wunschkonzert. Ich habe ja an Beispielen schon aufgezeigt, dass selbst bei übereinstimmenden Positionen in der Groko die Wünsche aus dem Parteiprogramm nicht umgesetzt werden.

 

Das Programm der AFD liest sich eigentlich auch ganz gut - existiert aber nur auf dem Papier, vordergründig kümmert sich die AFD nur um Migrationspolitik und Hetze.

 

Bei den Kandidaten für den Landtag wähle ich jetzt einfach nach Optik. Da sind hübsche Frauen bei CDU und Linke :D

Tue Oct 16 18:02:41 CEST 2018    |    Batterietester39

Jeder muß selbst entscheiden. Es liegt mir fern, jemanden vom Gegenteil überzeugen zu wollen.

Tue Oct 16 19:35:00 CEST 2018    |    rpalmer

Vordergründig suggerieren die Medien und mach Forenteilnehmer es würde nur um "Migration" gehen. Als ich mal auf deren Auftritt, Lesung whatever gegangen bin (2017) dominierte die Euro-Politik den Abend, über die Hälfte der Zeit ging darauf. Danach ging es um den Arbeitsmarkt und dessen zu erwartende Veränderungen, über das Verhalten und Bemühen der Medien alles das die AfD tangiert zu skandalisieren und zum Schluss um die "Flüchtlingskrise" (1 Redner, ich meine er war der Kandidat von Mannheim).

Übrigens, die Veranstaltung der CDU habe ich mir auch angetan. Da gabs aber leider kaum singende Teenies vorm Veranstaltungsort.

 

Ach auf eines will ich noch einen Kommentar ablassen:

Zitat:

Viele "Deutsche" stammen von Flüchtlingen ab. Ist nur vielen gar nicht bewusst. Meine Oma beispielsweise wurde aus Schlesien vertrieben. Habe also Migrationshintergrund

1. Sind diese Flüchtlinge Landsleute. Das waren keine Kosovaren, Franzosen, Russen, whatever das waren und sind Deutsche. Es gibt keine Ethnie "Schlesier" oder "Böhme".

2. Demnach hatten die Werte und Kulturvorstellungen die sich mit denen der Bevölkerung in den westlichen Besatzungszonen deckte. Und nicht dazu diametral stehen.

3. Ist deren Ursprung/Heimat nicht mehr existent. Schlesien wurde polonisiert, Deutsche Spuren so gut wie es geht entfernt und ausgelöscht. Einzig der Raum Oppeln und paar Teile des tiefsten Oberschlesiens haben noch viel zu zeigen. Wo sollten denn diese Leute hin? Sie wurden übrigens z.T. mit sehr viel Feindseeligkeit bei den "Wessies" - pardon Landsleute , begrüßt und der BRD war es auch ziemlich scheissegal was mit den Ländern und dem dort verbliebenen Rest (bspw. Ich) geschah. Auch wenn SPD, CDU und co "uns" große Versprechungen gemacht haben.

 

Hier kommt Bismarcks Zitat mir irgendwie wieder in den Sinn. .....

Tue Oct 16 19:49:01 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

...die Grünen zeigen wenigstens noch demokratische Tendenzen :D

Du musst schon selber über Deine Aussage lachen, das lässt hoffen. ;)

 

Die Grünen sind m.E. die einzige Partei in den Parlamenten, die wirklich rassistische Tendenzen zeigt. Selbst Spitzenkandidaten sondern regelmäßig irgendwas Dummes über "alte weiße Männer" ab.

Abgesehen davon haben sie dasselbe Problem wie alle Linken: Massive Probleme bei der Akzeptanz anderer Meinungen.

Tue Oct 16 20:04:00 CEST 2018    |    pibaer

Zitat:

Wie schon mehrfach erwähnt - was helfen Parteiprogramme?

Sie helfen dabei, die Ziele und Standpunkte der Parteien kennenzulernen. Die meisten Punkte da sind aus langen Diskussionen hervorgegangen und spiegeln in etwa die dort mehrheitsfähigen Positionen wieder. Ob die sich alle (in Koalitionen etwa) umsetzen lassen, ist bei der Bewertung der Partei dabei erst mal unerheblich.

Weitere Informationen kann man aus Redebeiträgen und Abstimmungsverhalten und öffentlichen Auftritten ziehen.

 

Wer irgendwelche Drittquellen benötigt, die ihm erzählen, was er von Partei XY halten soll, der macht irgendwas falsch. Im Gegenteil sind solche Quellen gern mal Verfälscher von Informationen, die man gerade vermeidet.

 

Einer aber, dessen Wahlverhalten aber zwischen "Spaßpartei" und "Aussehen der Kandidatinnen" schwankt, ist für mich sowieso keine Person, von dem ich Tipps zur Informationsbeschaffung für die Wahlentscheidung berücksichtigen würde. ;)

Wed Oct 17 14:17:16 CEST 2018    |    passat32

Inzwischen kann man den Medien nicht mehr trauen. Die Wahrheit liegt einfach irgendwo zwischen "Links und Rechts", aber das war schon immer so. jetzt aber überdeutlich. Und wenn ich da die Auflistungen sehe, für was die AfD angeblich einstehen soll, dann ist da einfach vieles überspitzt und schlicht falsch. Oder aber, auch das kommt vor, stimme ich mancher Forderung sogar zu. Aber auch das ist eine persönliche Entscheidung.

 

Man kann der AfD viel Mist vorwerfen, letztlich waren sie noch nie aktiv in der Regierung sondern bestenfalls Opposition. Und so sehr verhasst, dass jede noch so sinnvolle Forderung von anderen Parteien nicht angenommen wird, nur um "das Gesicht zu wahren". Mir gefallen die Reden im Bundestag aber inzwischen immer mehr, Respekt das da so Mancher die Klappe endlich aufreißt und aufdeckt, was sonst nicht ans Tageslicht gekommen wäre. In meinen Augen ein Hoffnungsschimmer um dieses korrupte Pack da oben endlich zu entmachten. Denn seien wir uns mal im Klaren: ob SPD, CDU/CSU oder Grüne, es wird sich NICHTS zum Positiven ändern egal wer da oben steht.

Wed Oct 17 14:42:20 CEST 2018    |    Steam24

Was offenkundig ist: Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Kreise der Linken oder Grünen mit gewalttätigen Mitgliedern der Antifa marschieren, ist das für unsere Medien völlig in Ordnung. Sind alles Gutmenschen! :p

Wed Oct 17 15:20:18 CEST 2018    |    touranfaq

Zitat:

Was offenkundig ist: Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Kreise der Linken oder Grünen mit gewalttätigen Mitgliedern der Antifa marschieren, ist das für unsere Medien völlig in Ordnung. Sind alles Gutmenschen! 

Ich halte solche Aussagen immer für gefährlich. Stichwort kognitive Verzerrung. Der Geisterfahrer auf der Autobahn ist auch stets der Überzeugung, dass alle anderen auf der falschen Spur sind ;)

 

Wenn man den Eindruck hat, von links wird über weniger Gewalt berichtet als von rechts, ist doch die naheliegende Folgerung, dass das tatsächlich so ist.

 

Ausserdem sind radikale Linke beim genauen Hinsehen eigentliche Rechte. Sie hassen meist auch irgendwas. Das System, Kapitalismus, oder eben Nazis. Es sind auch wahrscheinlich, wie bei der rechten Szene, viele Mitläufer dabei. Einem Krawallo ist es egal ob für Links oder Rechts maschiert wird. Er macht einfach gerne Krawall ;)

 

In nackten Zahlen ist es nunmal tatsächlich so, dass es mehr rechtsorientierte Gewalttaten gab als links orientiert:

 

https://www.bmi.bund.de/.../pmk-2017.pdf?__blob=publicationFile&v=4

 

Allerdings ist rechts stark rückläufig, links etwas steigend.

 

Daher mein Rat: Die eigene Meinung immer wieder abgleichen. Nicht der Herde folgen. Denk an das Schaf ;)

Wed Oct 17 22:34:58 CEST 2018    |    Steam24

Zitat:

Daher mein Rat: Die eigene Meinung immer wieder abgleichen. Nicht der Herde folgen. Denk an das Schaf ;)

Der Rat ist gut, aber man sollte in dem Kontext nicht vergessen, dass diejenigen, die gemeinsam mit gewaltbereiten Linken marschieren, auch einer Herde folgen.

Thu Oct 18 06:39:38 CEST 2018    |    rpalmer

Hängt halt immer davon ab, wie man die Zahlen auswertet und was man mit denen sagen will.

 

Die Aufbereitung der Zahlen bspw. auf der Webseite des Verfassungschutzes.

Bei den Personen passt es noch, siehe:

https://www.verfassungsschutz.de/.../...tisches-personenpotenzial-2016

 

23.100 "effektive" im Jahre 2016, dem ggü. stehen 28.500. Grob gesagt kann man sagen, hält sich die Waage.

 

https://www.verfassungsschutz.de/.../...tisches-personenpotenzial-2017

 

Aber wenn ich nun in die Auswertung der Straf- und Gewalttaten gehe, dann wird bei den rechten alles aufsummiert, aber es wird nicht erwähnt durch welche Tatens ich nun diese Zahlen ergeben. Bei der Auswertung der linken Seite ist alles differenziert ausgeführt. Siehe:

https://www.verfassungsschutz.de/.../...sch-motivierte-straftaten-2017

 

https://www.verfassungsschutz.de/.../...che-straf-und-gewalttaten-2016

 

Ist ja interessant, warum wird da nicht differenziert?

Etwa weil sehr viele (Wenn nicht sogar der überwiegende Teil) Straftaten des rechten Spektrums sog. Propagandadelikte sind? Darunter fallen so Dinge wie das Verwenden von Symbolen "verfassungsfeindlicher Organisationen", Verteilen von Propaganda/Hetzschriften usw.. In der Quelle von touranfaq schreibt man das dann, entfernt von den tollen nackten Zahlen auch hin:

 

Zitat:

3. Hauptdeliktsfelder

Die am häufigsten verwirklichten Straftaten (mit 33,9 %) sind Propagandadelikte (bspw. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, §§ 86, 86a StGB). Im Be-reich PMK -rechts- machen sie sogar mehr als die Hälfte aller Straftaten aus (58,6 %).

Exsitieren bei den Linken überhaupt tatbestandsmäßig Propagandadelikte? Höchstens wenn man etwas zur KPD verteilt? Aber die Knoblauchpartei Deutschland ist seit Jahrzehnten "verfassungswidrig". Leider wird nichts geäußert, inwiefern sich das anteilsmäßig bei der "PMK links" verhält.

 

Schauen wir uns mal die Zahlen zu den gewalttätigen Straftaten an (Politisch motivierte Gewalttaten (insbesondere Körperverletzungen und Tötungsdelikte)):

2017

links: 1967

rechts: 1130

 

2016

links: 1702

rechts: 1698

 

2015

links: 2256

rechts: 1485

 

Körperverletzungen nehmen dabei den größten Teil ein.

 

Dann werden bspw. auch die "Straftaten im Bereich der politischen Konfrontation" ausgewertet, wo die linksmotivierten Taten überwiegen. Es gibt auch die Asuwertung "Straftaten gegen Asylunterkünfte", dort wurden 312 Fälle registriert, wovon Sachbeschädigungen und Propagandadelikte den größten Teil ausmachen.

 

Die nackten Zahlen sagen hier nunmal nicht viel aus.

Thu Oct 18 07:45:34 CEST 2018    |    Steam24

Auf dem Weg in die Diktatur:

 

Merkel will Desinformation bestrafen

 

"Angela Merkel hat die Kürzung staatlicher Mittel für Parteien ins Spiel gebracht, die im Wahlkampf Falschinformationen verbreiten. "Wer sich nicht an die demokratischen Spielregeln Europas hält, der kann auch nicht erwarten, von der europäischen Union Parteienfinanzierung zu erhalten", sagte die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung zur Europapolitik im Bundestag: "Auch das ist wehrhafte Demokratie."

 

Es gehe um Parteien, "die in ihren Kampagnen aktiv Desinformation betreiben". Sie werde mit den anderen Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel über Leitlinien für den Umgang reden."

 

Damit verschwindet die CDU endgültig aus meiner Liste der wählbaren Parteien. Denn wer soll bestimmen, was Desinformation ist? Sie selbst? Ihre Lakaien?

 

Ihre eigene Regierung betreibt oft genug Desinformation, das bringt nicht zuletzt der Dieselgate an den Tag. Da müsste sie sich selbst bestrafen. Wird sie aber nicht und das entlarvt das Ausmaß ihrer Selbstherrlichkeit und Verblendung.

 

Wie auch andere Länder braucht Deutschland eine Gesetzgebung, die mehr als zwei Kanzlerschaften von ein und derselben Person unterbindet. Das hat sich bei Adenauer und Kohl bereits erwiesen und das was Merkel hier betreibt, kann unser Land in die Katastrophe treiben. Diese Frau hat schlicht und ergreifend kein Demokratieverständnis, denn sie hat nicht begriffen, dass Toleranz in erster Linie die Toleranz gegenüber Andersdenkenden ist. Auch wenn es mitunter schwerfällt.

 

Sie lässt mittlerweile auch jedwede Tarnung fallen und outet sich ungehemmt als Diktatorin. Denn ihre Regierung hat oft genug gelogen.

 

Wie sagte sie doch: "Mit mir wird es keine Maut geben". Eine ihrer Lügen.

 

Und schaut euch das Video in der Quelle an. Unsere Volksvertreter applaudieren noch! :rolleyes:

 

Sie ist durchaus raffiniert: Erst kommt sie mit innerer Sicherheit und Cyberkriminalität, wo ihr natürlich keiner widersprechen würde. Dann schwenkt sie plötzlich thematisch um und hängt das Thema Parteienfinanzierung dran, die sie streichen will, wenn eine Partei "Desinformation" betreibt. Dann kommt ihr populistischer Hinweis "fühlt sich da jemand angesprochen?"

 

Diese Vermischung von Themen, die nicht zusammengehören, ist ein rhetorischer Taschenspielertrick, der genau die Desinformation erzeugt, die sie angeblich bekämpfen will.

Thu Oct 18 08:22:49 CEST 2018    |    touranfaq

Ich habe noch einmal intensiv über meine eigene Meinungsbildung bezgl. der Wahl und den Parteien nachgedacht. Und jetzt offensichtlich das Kernproblem gefunden:

 

Ich will keine Ideologie wählen. Ich will Lösungskompetenz wählen. Und da bin ich wieder genau an der Stelle, die mich die ganze Zeit stört: Die Lösung von Problemen setzt a) deren Erkennung und b) deren korrekte Priorisierung voraus. Im Wahlomat habe ich das am deutlichsten gemerkt, da wird meine Position zu Fragestellungen erfasst, die mich schlicht a) nicht interessieren oder b) in der Priorität ganz weit unten stehen oder c) sich für logisch denkende Menschen von selbst ergeben.

 

Beispiel: Sollen Haushaltsüberschüsse zur Rückzahlung von Schulden verwendet werden?

 

Wie kann man diese Frage überhaupt stellen? Erstens muss schon der normale Haushalt eine Rückzahlung vorsehen, und zweitens hat der Abbau von Schulden immer höchste Priorität, weil dadurch die Zinsbelastung reduziert wird und weil wir für unsere Kinder nicht noch mehr Schulden anhäufen können. Jeder vernünftige Mensch, der eine Immobilie abzuzahlen hat, wird Sondertilgung machen wenn er was übrig hat, damit er früher fertig ist mit dem Kredit und insgesamt weniger Zinsbelastung hat. Wieso stellt sich diese Frage überhaupt?

 

Oder die Frage nach den Moscheen. Wir haben in Deutschland Religionsfreiheit. Wenn wir bestimmten Religionen das Recht absprechen wollen, Gotteshäuser zu bauen, dann muss dir Frage sein "soll die Religionsfreiheit abgeschafft werden?"

 

Und so zieht sich das durch viele Themen. In meinen Augen werden da völlig irrelevante oder sekundäre Probleme adressiert. Die Asylthematik ist in meinen Augen genau so ein Scheinproblem, das von bestimmten Parteien genau so instrumentalisiert wird wie damals die Juden von der NSDAP. Auf dem Weg zur Arbeit hängen auf 200 Metern 15 Plakate von allen möglichen Parteien, die alle dumpfe Slogans haben. Aber natürlich AFD und NPD wieder mit ihrem "Asylbetrug". Da wird mir schlecht.

 

Am meisten spricht mich (rein von den Plakaten her) übrigens die ÖDP an. Die erkennen z.B. die Probleme mit der familienfeindlichen Politik in D, sowie der mangelnden Wertschätzung von Medizin- und Pflegeberufen. Diese Partei hat offensichtlich ein viel größeres Gespür wo die wichtigen Probleme liegen, auch wenn sie nicht alle adressieren, sind es wenigstens ein paar, die sie erkennen...

Thu Oct 18 08:58:55 CEST 2018    |    Steam24

Zitat:

Oder die Frage nach den Moscheen. Wir haben in Deutschland Religionsfreiheit. Wenn wir bestimmten Religionen das Recht absprechen wollen, Gotteshäuser zu bauen, dann muss dir Frage sein "soll die Religionsfreiheit abgeschafft werden?"

Und was ist, wenn in den Moscheen Genitalverstümmelungen und Zwangsheiraten gepredigt werden? Oder Terror?

Thu Oct 18 09:04:23 CEST 2018    |    mozartschwarz

@steam: Kannst du bitte Zitate kenntlich machen? In letzter Zeit kopierst du nurnoch ohne Quellenbezug...

 

Auf Europaebene gibt es vielleicht sogar Handlungsbedarf. In DE bezogen auf populustisches Geschwätz in allen Parteien vielleicht auch. Nur AFD ist eher lächerlich.

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