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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Fri Mar 25 08:45:58 CET 2022    |    robbery47

Der Channel ist einfach eine Goldgrube auf Youtube. Was in den aktuellen Interviews deutlich auffällt. Die ältere russische Generation kannst du echt größtenteils in die Tonne kloppen. Obrigkeitshörig, gleichgültig und größenwahnsinnig. Solange ihre mickrige Pension weiterhin pünktlich überwiesen wird und man weiterhin glaubt das der Westen an allem schuld wäre, ist denen alles andere egal. Da ist Hopfen und Malz verloren.

 

Bei der jüngeren Generation merkt man schon, dass die reflektierter sind und eigentlich keinen Bock auf diesen ganzen Kriegsmist haben. Die sind relativ ideologiefrei , aber haben Angst ihre Meinung offen zu sagen.

 

summa summarum kann man sagen, dass es eben nicht nur Putin's Krieg ist. Die Russen sind erschreckend passiv. Wenn da mal 500.000 Leute in Moskau auf die Straße gehen würden, dann könnte putin auch nicht viel machen. Die Russen müssen sich echt mal fragen, warum Sie seit hunderten von Jahren schreckliche Anführer hatten. Da kommt einfach zu wenig. Die Ukrainer haben da deutlich mehr Eier.

 

https://www.youtube.com/watch?v=9dDWrD2oOS4&t=228s

Fri Mar 25 10:12:55 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@robbery47 schrieb am 25. März 2022 um 08:33:24 Uhr:

Klar. Für die Alltagsfahrten reicht es dicke aus. Aber der Berlingo hat 280 WTLP. Das heißt, dass du auf der Autobahn in etwa 200 zur Verfügung hast. Das gute ist das es mittlerweile viele Schnelladestationen an den Autobahnen gibt und man dann einfach ne halbe Stunde Päuschen nach 150/200 KM macht. Muss man eh mit zwei kleinen kids.

Träumerei. Wenn nicht nahezu jeder Parkplatz komplett mit Ladesäulen zugepflastert wird, dann wirst Du in Zukunft stundenlange Wartezeiten haben. Du kannst davon ausgehen, dass die heute nur parkenden Fahrzeuge in etwa in derselben Frequenz nachladen müssen (aller 300 km) und dazu noch viel länger den Parkplatz blockieren werden.

 

Noch schöner wird dann nur der wirtschaftliche Totalschaden, wenn der Akku nach 8...10 Jahren verbraucht sein wird. Dann ist die Karre reif für den Schrott und die durchschnittliche Lebensdauer so einer Karre wird sich gegenüber der Verbrennervariante halbieren. Alles für die Umwelt! :D

Fri Mar 25 10:30:28 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@robbery47 schrieb am 25. März 2022 um 08:45:58 Uhr:

Der Channel ist einfach eine Goldgrube auf Youtube. Was in den aktuellen Interviews deutlich auffällt. Die ältere russische Generation kannst du echt größtenteils in die Tonne kloppen. Obrigkeitshörig, gleichgültig und größenwahnsinnig. Solange ihre mickrige Pension weiterhin pünktlich überwiesen wird und man weiterhin glaubt das der Westen an allem schuld wäre, ist denen alles andere egal. Da ist Hopfen und Malz verloren.

Hä, haben wir zwei verschiedene Videos angesehen? In dem verlinkten Video kann ich das definitiv nicht sehen. Die Ansichten, ob und wie die Unternehmen zurückkommen und ob Substitution der ausbleibenden Importe möglich ist usw., ist breit verteilt. Die Älteren sind etwas abgeklärter, die haben noch viel schlechtere Zeiten erlebt. Und klar haben die weniger Zukunftsängste in Bezug auf ihren Job als Rentner.

Der Einzige, der da den üblichen Propaganda-Mist erzählt, ist ein ehemaliger Mitarbeiter eines Ministeriums.

Fri Mar 25 11:14:33 CET 2022    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 10:12:55 Uhr:

 

Träumerei. Wenn nicht nahezu jeder Parkplatz komplett mit Ladesäulen zugepflastert wird, dann wirst Du in Zukunft stundenlange Wartezeiten haben. Du kannst davon ausgehen, dass die heute nur parkenden Fahrzeuge in etwa in derselben Frequenz nachladen müssen (aller 300 km) und dazu noch viel länger den Parkplatz blockieren werden.

 

Noch schöner wird dann nur der wirtschaftliche Totalschaden, wenn der Akku nach 8...10 Jahren verbraucht sein wird. Dann ist die Karre reif für den Schrott und die durchschnittliche Lebensdauer so einer Karre wird sich gegenüber der Verbrennervariante halbieren. Alles für die Umwelt! :D

300km ist mittlerweile einer eher kurze Reichweite. Überhaupt ist die Reichweitendiskussion völlig irrational. Aus einem einfachen Grund, die durchschnittliche Fahrleistung beträgt in D unter 15.000km. gehen wir rein vom Pendelverkehr aus, sind das um die 70km pro Tag. Das heißt alle 3-4 Tage überhaupt nachladen.

 

Die maximale Reichweite ist am Ende nur für den Fall "ich fahre mit dem Auto in Urlaub" interessant. Und selbst wenn ich mit dem Diesel unterwegs bin, mache ich spätestens nach 300km ne Pause. Insofern habe ich auch da keinen Komfortverlust.

 

Mit einem E-Auto mit 400km Reichweite kommst Du mit maximal 2-4 Ladestopps sowohl nach Spanien als auch nach Italien oder runter nach Kroatien.

 

Was die Akkudegeneration angeht, da gibt es erstens üppige Garantien, und zweitens wird sich da auch ein Markt für Instandsetzung bilden, wie auch heute für konventionelle Antriebe.

 

Und einen heutigen "modernen Diesel" musst Du nach 8 Jahren auch erstmal eine Generalüberholung gönnen. Verkokter Ansaugtrakt, verstopfter DPF, möglicherweise auch das Einspritzsystem...

 

Ganz aktuell, ein Arbeitskollege fährt einen 5er BMW, durfte gerade 3000 Euro für neue Einspritzpumpe und Injektoren löhnen und bekam von der Werkstatt den Rat, nur noch Ultimate Diesel zu tanken weil der RME Anteil im normalen Diesel die Einspritzpumpe voraussichtlich bald wieder killt. Die Karre ist übrigens gerade mal etwas über drei Jahre alt...

Fri Mar 25 11:43:40 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 11:14:33 Uhr:

300km ist mittlerweile einer eher kurze Reichweite. Überhaupt ist die Reichweitendiskussion völlig irrational. Aus einem einfachen Grund, die durchschnittliche Fahrleistung beträgt in D unter 15.000km. gehen wir rein vom Pendelverkehr aus, sind das um die 70km pro Tag. Das heißt alle 3-4 Tage überhaupt nachladen.

300 km ist eine sogar recht hohe Reichweite, wenn man bedenkt, dass die Karren mehr als 120 km/h fahren, Heizung oder Klima laufen und man noch etwas Puffer vor dem Nachladen lässt. Niemand fährt die Kiste bis zum Ende leer, damit würde man auch den Akku schnell verschleißen lassen. Und es gibt aktuell eine ganze Menge Karren, die real keine 300 km erreichen. Schon gar nicht, wenn der Akku ein paar Jahre alt ist.

 

Und die Diskussion über durchschnittliche Fahrleistungen ist genauso unsinnig wie die Angabe einer Spitzenleistung bei Flatterstrom. Was bitte nützt mir das, wenn die Leistung nicht dann abrufbar ist, wenn ich sie brauche?

 

Die meisten dieser Braunkohlekisten sind doch Zweitwagen (auch bei Dir), die nun für jeden winzigen Weg benutzt werden. Ich sehe das hier im Wohngebiet. 50% des Verkehrs erzeugen die drei Braunkohlekisten hier.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 11:14:33 Uhr:

Die maximale Reichweite ist am Ende nur für den Fall "ich fahre mit dem Auto in Urlaub" interessant. Und selbst wenn ich mit dem Diesel unterwegs bin, mache ich spätestens nach 300km ne Pause. Insofern habe ich auch da keinen Komfortverlust.

Doch, den hast Du definitiv, weil die 300 km schnell nur noch 200 werden, wenn Du Heizung oder Klima laufen hast und wenn Du dann erst mal zwei Stunden warten musst, bis eine Ladesäule frei ist.

Und wenn Du dann an der Ladesäule bist, kannst Du Dich entscheiden, ob Du in einer halben Stunde maximal die halbe Reichweite nachladen (und Deinen Akku mit 1 C braten) willst oder ob Du 1...1,5 Stunden auf die volle Reichweite wartest. Meine Pausen hingegen sind normalerweise 10 Minuten lang...

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 11:14:33 Uhr:

Mit einem E-Auto mit 400km Reichweite kommst Du mit maximal 2-4 Ladestopps sowohl nach Spanien als auch nach Italien oder runter nach Kroatien.

Nur halt nicht in der Praxis.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 11:14:33 Uhr:

Was die Akkudegeneration angeht, da gibt es erstens üppige Garantien, und zweitens wird sich da auch ein Markt für Instandsetzung bilden, wie auch heute für konventionelle Antriebe.

Üppige Garantien? Machst Du Witze? Die Garantien erstrecken sich auf 7...8 Jahre und darauf, dass die Akkukapazität nicht unter 70% gesunken ist. Bei 70% ist Dein Akku schon richtig fertig. Und das ist nur die Eigendiagnose der Hersteller. Es würde mich nicht wundern, wenn die ihre Angaben nicht auch sehr optimistisch berechnen... ;)

Die Garantien sind genau auf die zu erwartende Nutzungsdauer ausgelegt. Du kannst davon ausgehen, dass der Akku nach 10 Jahren wirklich fertig ist.

 

Und zum Markt für die Instandsetzung: Auch ne lustige Idee von Dir. Nicht das Wechseln des Akkus ist teuer, sondern das Material. So oder so, wenn nicht ein Wunder passiert, ist Deine Karre nach etwa 10 Jahren Schrott. Die nimmt auch kein Fähnchenhändler mehr mit nach Afrika.

Fri Mar 25 11:54:59 CET 2022    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 11:14:33 Uhr:

Die maximale Reichweite ist am Ende nur für den Fall "ich fahre mit dem Auto in Urlaub" interessant. Und selbst wenn ich mit dem Diesel unterwegs bin, mache ich spätestens nach 300km ne Pause. Insofern habe ich auch da keinen Komfortverlust.

Du. Andere schon. Das ist es, die Bedarfe/Anforderungen sind verschieden. Für den einen ist der BEV voll alltagstauglich, für den anderen zuviel Kompromiss. Für manch einen reicht ein Kleinwagen, ein anderer braucht einen SUV/Kastenwagen mit großem Motor wegen viel Hängerbetrieb. Usw..

 

Ich/wir fahre(n) längere Strecken nicht allein wegen irgendeinem Urlaub. Nur mal die letzten zwei Monate angeschaut: Einmal 280 km einfach, zwecks Besuch Verwandter. Dann war eine Vor-Ort Abholung von einem Ersatzteilekonvolut für mein älteren VW, waren etwas über 240 km in die Schweiz. An einem Samstag hatte ich mehrere Ziele abzuklappern, waren dann auch über 300 km am Tag.

 

Nehme ich noch die beruflichen Fahrten zu Lieferanten mit in die Betrachtung... da ist es vergleichbar. Sind fast genau 200 km. Fordert aber Nachladen, weil auf dem Hin oder Rückweg Stau/Sperrung usw. auftreten kann und man dann auch noch mit 100-110 km/h gurken muss, damit das wirklich langt.

 

Nachladen ist nicht immer, weil beim Lieferanten auf dem Besucherparkplatz nur eine Säule steht. Also im Industriegebiet nen Parkplatz mit freier Säule suchen.

 

Was ist die Folge? Ich hab auf den ganzen Mist keinen Bock und nehm den PHEV oder gleich den reinen Verbrenner.

 

Außerdem habe ich wenig Lust auf irgendwelchen versifften Autobahnparkplätzen oder Autohöfen zu warten, bis son Ding zumindest teilweise aufgeladen ist. Komfortrückschritt.

Fensterkurbeln oder 70 PS Mittelklasse akzeptiert heute auch keiner mehr, aber komischerweise soll ich mich mit Zwangspausen arrangieren.

 

Sowas ist nach Kano eine Basisanforderung.

Für die (mittlerweile wenigen) Fahrten zur Arbeit nutze ich noch immer einen 27 Jahre alten Wagen... und teure & aufwändige Reparaturen blieben mir da erspart. Das teuerste waren bisher die zwei neuen Kotflügel mit Lackierung, aufgrund Rost. Kein Verbrenner exklusives Problem ;)

Fri Mar 25 12:57:20 CET 2022    |    rpalmer

Und nun wird das "Finanz-/Sanktionspingpong" auch bald deutlicher hier zu spüren sein:

 

https://www.berliner-zeitung.de/.../...ionierung-von-gas-vor-li.218732

 

Zitat:

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat die Bundesregierung aufgefordert, die Frühwarnstufe im nationalen Notfallplan Gas auszurufen. BDEW-Chefin Kerstin Andreae sagte laut dpa: „Es liegen konkrete und ernstzunehmende Hinweise vor, dass wir in eine Verschlechterung der Gasversorgungslage kommen."

Zitat:

Zu den geschützten, als jenen, denen das Gas nicht abgedreht werden kann, gehören neben den privaten Haushalten soziale Einrichtungen, die Verwaltung und wichtige Behörden wie die Polizei.

Zitat:

Neben Gas dürfte auch Diesel bald knapp werden, auch hier drohen Rationierungen. Die Chefs von drei der größten Rohstoffhändler – Vitol, Gunvor und Trafigura – schätzen laut der Financial Times (FT), dass als Folge der Sanktionen täglich bis zu 3 Millionen Barrel Öl und seiner Produkte aus Russland verloren gehen könnten. Diesel sei demnach am stärksten von einer „systemischen“ Verknappung bedroht.

Fri Mar 25 13:19:12 CET 2022    |    touranfaq

Pibaer, rpalmer

 

Ich behaupte nicht dass ein E-Auto für jeden geeignet ist. Aber selbst wenn man damit "nur" Zweitwagen ersetzt wäre schon viel gewonnen.

 

Klar gibt es auch Situationen die dagegen sprechen. Ohne festen Stelplatz/Garage ist es eher suboptimal, sowohl was Komfort als auch Kosten angeht. Allerdings ist bei uns auf dem Land eigener Stellplatz/Garage genau so Standard wie Zweit- oder Drittwagen.

 

Die Leier mit den Akkus gab es beim Prius auch schon, da gehen die Fahrleistungen teilweise in den Bereich > 500.000km und das noch mit NIMH Akkus. Und auch da gibt es schon lange Firmen, die sich auf die Instandsetzung spezialisiert haben. Im übrigen ist selbst ein "Platter" Akku aus einem E-Auto kein Schrott, sondern ein Akku der weiter als stationärer Speicher genutzt werden kann (second life ist mittlerweile Standard, was meint ihr wo die ganzen 18650er Zellen aus China herkommen, das sind alte Notebook - Akkus).

Fri Mar 25 13:27:47 CET 2022    |    rpalmer

Der Toyota Hybrid hat aber einen "schonenderen" Umgang mit den Akkus. Die heutigen E-Autos sind da schon ne andere Nummer, auch im Vergleich zu den früheren/älteren BEVs. Außerdem ist das Thema Reichweiten beim Hybrid keines.

 

Und warum soll man funktionierende Fahrzeuge ersetzen? Allein die graue Energie die in so einem Klump wie einem Auto steckt. Bis sich das amortisiert.

 

Ich will als Zweitwagen weiterhin was "altes". Weils mir Spaß macht, weil ich das lieber fahre.

Allein bin ich damit beliebe nicht: https://rp-online.de/.../...d-youngtimer-bleiben-im-trend_aid-55143095

Fri Mar 25 15:36:14 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 13:19:12 Uhr:

Pibaer, rpalmer

 

Ich behaupte nicht dass ein E-Auto für jeden geeignet ist. Aber selbst wenn man damit "nur" Zweitwagen ersetzt wäre schon viel gewonnen.

Das sehe ich anders. Die ganzen technischen Einschränkungen würde ich ja vielleicht noch in Kauf nehmen, aber ich halte gerade den umwelttechnischen Rückschritt für riesengroß. Es ist wie der Versuch, eine Kerze mit dem Flammenwerfer zu löschen. ;)

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 13:19:12 Uhr:

Die Leier mit den Akkus gab es beim Prius auch schon, da gehen die Fahrleistungen teilweise in den Bereich > 500.000km und das noch mit NIMH Akkus. Und auch da gibt es schon lange Firmen, die sich auf die Instandsetzung spezialisiert haben. Im übrigen ist selbst ein "Platter" Akku aus einem E-Auto kein Schrott, sondern ein Akku der weiter als stationärer Speicher genutzt werden kann (second life ist mittlerweile Standard, was meint ihr wo die ganzen 18650er Zellen aus China herkommen, das sind alte Notebook - Akkus).

Wer will sich denn den Müll mit <70% Kapazität und riesigem Innenwiderstand noch irgendwo hinstellen? Das ist ein Irrglauben, dass da besonders hoher Bedarf an Müllakkus besteht, die dann vielleicht noch zwei Jahre bis zur völligen Unbrauchbarkeit halten. Und was glaubst Du, bekommst Du dafür am Ende noch bezahlt? Ein paar hundert Euro vielleicht, mit Glück.

Diese komischen Akkupacks, die in heutigen Fahrzeugen verbaut sind, kosten um die 10...15 k neu, Tendenz steigend - glaubst Du ernsthaft, mit dem alten Akku einen nennenswerten Teil des neuen refinanzieren zu können? Wenn Du 80 oder 90% der Lebensdauer des Akkus verbraucht hast, gibt Dir niemand mehr 50% des Neupreises dafür. Im Gegenteil, das wäre für den Käufer völlig unwirtschaftlich - falls es überhaupt Abnehmer in der Menge geben sollte, was ich extrem bezweifle.

 

Ich würde normalerweise nie im Leben ein Auto leasen, aber bei den Elektrokisten ist das genau aus diesem Grund die einzige wirtschaftlich vernünftige Vorgehensweise, bis auch da dann die viel steilere Wertverlustkurve in Zukunft ankommen wird..

Fri Mar 25 16:06:56 CET 2022    |    touranfaq

Pibaer mal ne worst case Rechnung:

 

Meine Kiste hat 23k gekostet. Wenn die nach 10 Jahren und 150000km tatsächlich einen Restwert von Null hat, hat mich das pro km 20 Cent gekostet. Plus 5 Cent Strom pro Kilometer macht 20 Cent. Damit wäre es trotzdem das billigste Auto, was ich je gefahren bin... Der Verso lag trotz Restwert bei über 30 Cent pro km.

 

Selbst wenn sich der Strompreis verdreifacht wäre er am Ende genau so teuer wie der Verso es war.

Fri Mar 25 16:43:01 CET 2022    |    touranfaq

Interessante Meldung:

 

+++ 15:39 Moskau: Russische Streitkräfte legen Fokus auf "Befreiung" des Donbass +++

Die russischen Streitkräfte konzentrieren sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau auf die völlige "Befreiung" des Donbass. Generell werde nicht ausgeschlossen, verbarrikadierte ukrainische Städte zu stürmen, erklärt das Ministerium laut russischer Nachrichtenagentur Ifax. Für die "Spezial-Operation" in der Ukraine habe das Ministerium zwei Optionen erwogen: entweder innerhalb der Separatisten-Gebiete im Donbass oder im gesamten Territorium der Ukraine. Die ersten bei dem militärischen "Sondereinsatz" in der Ukraine gesetzten Ziele seien erreicht und die "ukrainischen Kampfeinheiten in bedeutendem Umfang reduziert worden", sagt der stellvertretende Generalstabschef Sergej Rudskoj. Damit könne die Armee künftig "den Großteil ihrer Anstrengungen auf das Hauptziel richten: Die Befreiung des Donbass".

 

Ich interpretiere das so, dass man von dem Ziel, Kiew einzunehmen, mittlerweile aberrückt ist. Und dass Putin sich evtl. mit dem Donbass und der Krim zufrieden gibt.

 

Damit bliebe auch sein Gesicht gewahrt, und er kann es intern als Sieg verkaufen.

 

Insgesamt stimmt mich diese Nachricht zuversichtlich, denn anscheinend nimmt man auf russischer Seite die Realität auch als solche wahr.

Fri Mar 25 20:32:46 CET 2022    |    robbery47

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 10:30:28 Uhr:

Zitat:

@robbery47 schrieb am 25. März 2022 um 08:45:58 Uhr:

Der Channel ist einfach eine Goldgrube auf Youtube. Was in den aktuellen Interviews deutlich auffällt. Die ältere russische Generation kannst du echt größtenteils in die Tonne kloppen. Obrigkeitshörig, gleichgültig und größenwahnsinnig. Solange ihre mickrige Pension weiterhin pünktlich überwiesen wird und man weiterhin glaubt das der Westen an allem schuld wäre, ist denen alles andere egal. Da ist Hopfen und Malz verloren.

Hä, haben wir zwei verschiedene Videos angesehen? In dem verlinkten Video kann ich das definitiv nicht sehen. Die Ansichten, ob und wie die Unternehmen zurückkommen und ob Substitution der ausbleibenden Importe möglich ist usw., ist breit verteilt. Die Älteren sind etwas abgeklärter, die haben noch viel schlechtere Zeiten erlebt. Und klar haben die weniger Zukunftsängste in Bezug auf ihren Job als Rentner.

Der Einzige, der da den üblichen Propaganda-Mist erzählt, ist ein ehemaliger Mitarbeiter eines Ministeriums.

Ich hab mir 5,6 Videos der letzten Wochen angeschaut. Das ist mein Eindruck.

Fri Mar 25 20:35:40 CET 2022    |    robbery47

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 10:12:55 Uhr:

Zitat:

@robbery47 schrieb am 25. März 2022 um 08:33:24 Uhr:

Klar. Für die Alltagsfahrten reicht es dicke aus. Aber der Berlingo hat 280 WTLP. Das heißt, dass du auf der Autobahn in etwa 200 zur Verfügung hast. Das gute ist das es mittlerweile viele Schnelladestationen an den Autobahnen gibt und man dann einfach ne halbe Stunde Päuschen nach 150/200 KM macht. Muss man eh mit zwei kleinen kids.

Träumerei. Wenn nicht nahezu jeder Parkplatz komplett mit Ladesäulen zugepflastert wird, dann wirst Du in Zukunft stundenlange Wartezeiten haben. Du kannst davon ausgehen, dass die heute nur parkenden Fahrzeuge in etwa in derselben Frequenz nachladen müssen (aller 300 km) und dazu noch viel länger den Parkplatz blockieren werden.

 

Noch schöner wird dann nur der wirtschaftliche Totalschaden, wenn der Akku nach 8...10 Jahren verbraucht sein wird. Dann ist die Karre reif für den Schrott und die durchschnittliche Lebensdauer so einer Karre wird sich gegenüber der Verbrennervariante halbieren. Alles für die Umwelt! :D

Bei dem Thema werden wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Und ich bin weiß Gott kein unkritischer Elektro fanboy.

Der Lpg hunydai ist ja auch noch am start. Aber bei so einem Sonnenschein ist es deutlich rentabler elektrisch zu fahren.

Fri Mar 25 20:40:05 CET 2022    |    robbery47

Mal eine hypothetische Frage:

Krim und donbass gehen offiziell nach Russland. Dafür tritt die Ukraine in die Nato und EU ein und hat auf alle Ewigkeiten Ruhe vor den Russen. Deal ja oder nein?

Fri Mar 25 20:54:22 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 16:06:56 Uhr:

Pibaer mal ne worst case Rechnung:

 

Meine Kiste hat 23k gekostet. Wenn die nach 10 Jahren und 150000km tatsächlich einen Restwert von Null hat, hat mich das pro km 20 Cent gekostet. Plus 5 Cent Strom pro Kilometer macht 20 Cent. Damit wäre es trotzdem das billigste Auto, was ich je gefahren bin... Der Verso lag trotz Restwert bei über 30 Cent pro km.

Worst case ist es vor allem für die Umwelt. Und auch in Deiner Rechnung fehlt der Anteil, der über Steuern als Subvention zugeschossen wurde. Aber selbst dann ist gerade Dein Wertverlust schon signifikant anders:

Dieselbe Kiste ohne Braunkohleantrieb hätte vermutlich mindestens 5k weniger gekostet und Dir nach 10 Jahren noch 3k Restwert geboten. Bleiben von Deinen 23k also noch 15k und damit 10 ct pro Kilometer Wertverlust.

Fri Mar 25 20:55:31 CET 2022    |    rpalmer

Was für eine niedliche Persönlichkeit:

Ihor Kolomojskyj

Aber wie ich gerade lerne, ist mein negatives Bild über die Ukraine als Staat (Gescheitert, viele andere im Osten entwickelten sich deutlich besser) völlig falsch, eine Musterdemokratie.

Fri Mar 25 20:55:37 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 16:43:01 Uhr:

Ich interpretiere das so, dass man von dem Ziel, Kiew einzunehmen, mittlerweile aberrückt ist. Und dass Putin sich evtl. mit dem Donbass und der Krim zufrieden gibt.

 

Damit bliebe auch sein Gesicht gewahrt, und er kann es intern als Sieg verkaufen.

 

Insgesamt stimmt mich diese Nachricht zuversichtlich, denn anscheinend nimmt man auf russischer Seite die Realität auch als solche wahr.

Nun ja, man versucht, gesichtswahrend aus der Geschichte wieder rauszukommen. Ob die Ukraine da mitspielt, ist eine andere Frage,

Fri Mar 25 21:00:26 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@robbery47 schrieb am 25. März 2022 um 20:40:05 Uhr:

Mal eine hypothetische Frage:

Krim und donbass gehen offiziell nach Russland. Dafür tritt die Ukraine in die Nato und EU ein und hat auf alle Ewigkeiten Ruhe vor den Russen. Deal ja oder nein?

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass das am Ende alle so zufriedenstellen wird. Je nachdem, wie sich das militärisch entwickelt, würde ich die "Rückabwicklung" von bereits annektiertem Gebiet für nicht ganz unwahrscheinlich halten.

 

Die Frage ist ja vor allem auch: Was verlangt der Westen, um die Sanktionen wieder herunterzufahren? Nach all dem den Status vor dem Krieg zu bekommen, mit nicht anerkannten Annexionen und nun stark zerstörter Ukraine wird dann nicht mehr reichen, spekuliere ich mal.

Fri Mar 25 21:01:58 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 25. März 2022 um 20:55:31 Uhr:

Was für eine niedliche Persönlichkeit:

Ihor Kolomojskyj

Aber wie ich gerade lerne, ist mein negatives Bild über die Ukraine als Staat (Gescheitert, viele andere im Osten entwickelten sich deutlich besser) völlig falsch, eine Musterdemokratie.

Ja, genau, deswegen kann man die einfach mal überfallen, Millionen Leute vertreiben und umbringen, die Städte ausradieren, weil Du irgendwo auf Wikipedia irgendeinen Oligarchen gefunden hast, der mittlerweile in mehreren Ländern Strafverfolgung fürchten muss.

 

Irgendwie verstehe ich den Einwurf nicht.

Fri Mar 25 21:06:42 CET 2022    |    pibaer

Kiew verliert die Geduld – und kauft jetzt selber Waffen in Deutschland

 

Kiew kaufte nach Informationen von WELT AM SONNTAG mit eigenem Geld 2650 Panzerabwehrwaffen in Deutschland und ließ sich den Export genehmigen. Das bestätigten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen.

 

Die Bundesregierung hatte bis dahin über Wochen ergebnislos geprüft, ob man Waffen deutscher Hersteller ankaufen und an die Ukraine weitergeben sollte.

[...]

Das ukrainische Vorgehen war eine Reaktion auf die wochenlange Zurückhaltung Berlins bei der Waffenhilfe.

 

Es sind und bleiben halt Luftnummern, die da bei uns in der Politik von unseren Steuergeldern fürstlich leben.

Fri Mar 25 21:11:31 CET 2022    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 21:01:58 Uhr:

Ja, genau, deswegen kann man die einfach mal überfallen, Millionen Leute vertreiben und umbringen, die Städte ausradieren, weil Du irgendwo auf Wikipedia irgendeinen Oligarchen gefunden hast, der mittlerweile in mehreren Ländern Strafverfolgung fürchten muss.

 

Irgendwie verstehe ich den Einwurf nicht.

Ist das Deine Denkweise oder was redest Du Dir da gerade zusammen?

 

Übrigens ist es nicht einer, das ganze Land wird von ca. 10 beherrscht.

Dass das Land intrinsisch kaputt ist ist mir nicht neu, aber die westliche Presse ist gerade am Übereifern im Seeligsprechen.

Fri Mar 25 21:17:48 CET 2022    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 20:54:22 Uhr:

Aber selbst dann ist gerade Dein Wertverlust schon signifikant anders:

Dieselbe Kiste ohne Braunkohleantrieb hätte vermutlich mindestens 5k weniger gekostet und Dir nach 10 Jahren noch 3k Restwert geboten. Bleiben von Deinen 23k also noch 15k und damit 10 ct pro Kilometer Wertverlust.

Der Kona Pure kostet als Benziner etwas über 20.000 Euro. Also 3.000 Euro billiger. Kostet aber pro 100km runde 15 Euro (also pro km 15 Cent). Gehen wir von 3.000 Restwert aus ist der Wertverlust 10 Cent/km und Benzin 15 Cent/km.

Bezogen auf die aktuellen Energiepreise wäre der Elektro immer noch 5 Cent billiger pro km.

Fri Mar 25 21:18:09 CET 2022    |    pibaer

Die Fußtruppe der Grünen wendet sich von denen ab.

Nicht radikal genug, zu sehr mit realen Problemen konfrontiert - die Klimasekte fürchtet offenbar den totalen Bedeutungsverlust und driftet auch mehr und mehr in eine politisch extremistische Ecke ab. Ich frage mich, wer da noch seine Kinder mitdemonstrieren lässt. Ich würde das nicht erlauben.

Fri Mar 25 21:20:12 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 25. März 2022 um 21:11:31 Uhr:

Dass das Land intrinsisch kaputt ist ist mir nicht neu, aber die westliche Presse ist gerade am Übereifern im Seeligsprechen.

Echt? Habe ich noch nicht gelesen, obwohl ich viel zu dem Thema lese und schaue. Ich wusste auch gar nicht, dass wir einen Demokratie- und Korruptionsfreiheits-Wettbewerb haben. Wo liegen wir denn da rangmäßig und was genau hat das mit dem Krieg zu tun?

Kann es sein, dass auch Du ein klein wenig anfällig für die Russenpropaganda bist?

Fri Mar 25 21:22:19 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 21:17:48 Uhr:

Der Kona Pure kostet als Benziner etwas über 20.000 Euro. Also 3.000 Euro billiger.

Ich meine den Verkaufspreis.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 21:17:48 Uhr:

Kostet aber pro 100km runde 15 Euro (also pro km 15 Cent). Gehen wir von 3.000 Restwert aus ist der Wertverlust 10 Cent/km und Benzin 15 Cent/km.

Bezogen auf die aktuellen Energiepreise wäre der Elektro immer noch 5 Cent billiger pro km.

Mach die Rechnung nochmal im Jahresverlauf, inklusive Autobahn, Heizung, Klima usw.

Fri Mar 25 21:23:26 CET 2022    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 20:55:37 Uhr:

 

 

Nun ja, man versucht, gesichtswahrend aus der Geschichte wieder rauszukommen. Ob die Ukraine da mitspielt, ist eine andere Frage,

Hier eine etwas ausführlichere Quelle:

 

https://twitter.com/.../1507400322829930500?...

 

Die Russen sind in Sachen Kriegsführung moderner als man dachte, die arbeiten mit agilen Methoden. Das Ergebnis des ersten 4-wöchigen Sprint wird einfach nachträglich als der gewünschte Zielzustand definiert ;)

 

Insgesamt betrachte ich das trotzdem erstmal tendenziell positiv, sie haben verstanden dass sie sich verkalkuliert haben. Allerdings kann das für die Gebiete im Osten und Süden aber eine Intensivierung der Kämpfe bedeuten.

 

So wie die Fronten jetzt stehen will er offensichtlich sein "Novo Russia"-Projekt vollenden:

 

https://euromaidanpress.com/.../

 

Bzw. so:

 

https://twitter.com/.../604315205410099200?...

Fri Mar 25 22:02:00 CET 2022    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 21:20:12 Uhr:

Echt? Habe ich noch nicht gelesen, obwohl ich viel zu dem Thema lese und schaue.

Du hast vollkommen Recht. Das bisschen Korruption und mangelhafte innere Stabilität dort in der Ukraine ist nicht vergleichbar mit den tief mafiösen Strukturen und völliger Stabilitätsferne in Deutschland, Frankreich, Polen usw.. Da stehen noch lange und harte Jahre an, bis sich der Rest genauso exzellent entwickelt.

 

Solche Einstufungen oder diese sind sicherlich vollkommen aus der Luft gegriffen, bei aller berechtigter Kritik an der Indexbildung.

 

 

Zitat:

Ich wusste auch gar nicht, dass wir einen Demokratie- und Korruptionsfreiheits-Wettbewerb haben. Wo liegen wir denn da rangmäßig und was genau hat das mit dem Krieg zu tun?

Es ist also das normalste der Welt, dass ein Land viermal die Aufnahme in einen Membership Action Plan verpasst?

(Psst... bestimmt russische Propaganda!)

 

Zitat:

Kann es sein, dass auch Du ein klein wenig anfällig für die Russenpropaganda bist?

Kann es sein, dass Du eine Art russische Paranoia hast? Und das jedem andichtest, der nicht Deine Meinung teilt?

Ich wusste gar nicht, dass die ganzen Informationen zum schlechten Entwicklungsstatus und der Instabiltiät des Landes rein russische Propaganda sind. Die sich daraus ergebenden Probleme (Oligarchen bestimmen Ausrichtung der Politik, Anfälligkeit für äußeren Einflüsse) haben mit Sicherheit auch keinerlei Auswirkung gehabt, auf das Hin- und Her in der Frage zur Ausrichtung und daran angeschlossen auch Bündniszutritt.

Fri Mar 25 22:06:06 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 21:23:26 Uhr:

Hier eine etwas ausführlichere Quelle:

 

https://twitter.com/.../1507400322829930500?...

 

Die Russen sind in Sachen Kriegsführung moderner als man dachte, die arbeiten mit agilen Methoden. Das Ergebnis des ersten 4-wöchigen Sprint wird einfach nachträglich als der gewünschte Zielzustand definiert ;)

Wenn das Ziel war, seine Armee kräftig zu dezimieren und seine Wirtschaft zu schreddern, dann waren sie bisher sehr erfolgreich.

 

Lustig ist auch, dass sie behaupten, Kiew und Kharkiv nie einnehmen zu wollen. Wollten vermutlich nur mal freundlich anklopfen.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 25. März 2022 um 21:23:26 Uhr:

Insgesamt betrachte ich das trotzdem erstmal tendenziell positiv, sie haben verstanden dass sie sich verkalkuliert haben. Allerdings kann das für die Gebiete im Osten und Süden aber eine Intensivierung der Kämpfe bedeuten.

 

So wie die Fronten jetzt stehen will er offensichtlich sein "Novo Russia"-Projekt vollenden:

 

https://euromaidanpress.com/.../

 

Bzw. so:

 

https://twitter.com/.../604315205410099200?...

Ich vermute, dieses "Novo Russia"-Projekt wird Wunschdenken bleiben.

 

Sie haben gemerkt, dass sie militärisch vollkommen in der Sackgasse stecken. Die Landung südlich bei Odessa hat sich nun auch erledigt, nachdem gestern ein Landungsschiff gegrillt wurde und zwei andere beschädigt fliehen mussten. Was bleibt nun, was man mit den restlichen Kräften vielleicht noch hinbekommt? Die östlichen Gebiete zu halten und vielleicht die Krim.

In der zentralen Ukraine können sie ja gar nichts mehr erreichen. Selbst, wenn sie doch noch irgendwie vorankommen, was nützt denen das? Ihr Krieg hat denen mittlerweile so viel Hass bei den Ukrainern verschafft, dass sie dort entweder alle vertreiben müssten oder eben niemals Ruhe bekommen würden.

 

Und selbst in der russischen Armee dürfte es jetzt richtig schlechte Stimmung geben. Ein Zeichen dafür ist die Geschichte, wo der Brigadekommandeur wohl absichtlich von den eigenen Leuten überfahren wurde:

https://twitter.com/haynesdeborah/status/1507374658877857805

 

Und dann halt noch die westlichen Sanktionen, die sie irgendwie wieder loswerden müssen. Auch dafür wird man bestimmte Forderungen erfüllen müssen. Ich vermute, bei dem Status der Krim ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Fri Mar 25 22:08:46 CET 2022    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 25. März 2022 um 22:02:00 Uhr:

Kann es sein, dass Du eine Art russische Paranoia hast? Und das jedem andichtest, der nicht Deine Meinung teilt?

Ich wusste gar nicht, dass die ganzen Informationen zum schlechten Entwicklungsstatus und der Instabiltiät des Landes rein russische Propaganda sind. Die sich daraus ergebenden Probleme (Oligarchen bestimmen Ausrichtung der Politik, Anfälligkeit für äußeren Einflüsse) haben mit Sicherheit auch keinerlei Auswirkung gehabt, auf das Hin- und Her in der Frage zur Ausrichtung und daran angeschlossen auch Bündniszutritt.

Kannst Du mir kurz erklären, was Du eigentlich sagen willst? Ist das jetzt ein Versuch der Relativierung oder einfach nur themenfern?

Sat Mar 26 09:10:16 CET 2022    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 22:06:06 Uhr:

 

Und dann halt noch die westlichen Sanktionen, die sie irgendwie wieder loswerden müssen. Auch dafür wird man bestimmte Forderungen erfüllen müssen. Ich vermute, bei dem Status der Krim ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Ja das hat sich insgesamt für ihn so richtig gelohnt. Das Land in Richtung Westen völlig isoliert, eine beispiellose Einigung von EU und NATO herbeigeführt, sein Militär blamiert, eine in Zukunft massiv verstärkte Ostflanke der NATO veranlasst, und sein Land wirtschaftlich nahezu komplett ruiniert.

 

All seine Bemühungen den Westen mit einer Fake-News-Flut und der Unterstützung von nationalistischen/rechten Gruppen zu destabilisieren sind über Nacht wirkungslos verpufft.

Sat Mar 26 09:20:13 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 11:43:40 Uhr:

...

300 km ist eine sogar recht hohe Reichweite, wenn man bedenkt, dass die Karren mehr als 120 km/h fahren, Heizung oder Klima laufen und man noch etwas Puffer vor dem Nachladen lässt.

Ja, Nebenverbrauch sollte man beachten, da hast du vollkommen Recht. Heizung gibts im BEV nicht zum Nulltarif, wie beim Verbrenner, wo dann wenigstens dafür ein wenig Abfall verwertet wird.

 

Aber worüber reden wir eigentlich? Auf langen Strecken reden wir doch eher über Fernstraßen und Autobahnen? Und wir reden doch dann über Dauergeschwindigkeiten zwischen 100 und 120?

 

Da liegt der Verbrauch (nur für´s Fahren) je nach Fahrzeug zwischen 16 und 21 kWh/ 100 km.

 

So eine Heizung hat zwischen 2,5 (Wärmepumpe) und 5 kW (Heizelement) Spitzenleistung. Aber erstens bedeutet 1h Heizung an nicht, dass die Dinger dann die ganze Stunde auch wirklich laufen, und schon gar nicht mit maximaler Leistung. Sprich, die ziehen dir nicht 2,5 bis 5 kWh in einer Stunde aus dem Akku.

 

Erfahrungs"bericht": Unterschied Sommer/Winter Verbrauch bei mir (keine Wäpu, dafür 5 kW Heizelement):

< 15 kWh im Sommerhalbjahr und etwa 17 bis maximal 18 im Winter (wenn wirklich kalt, diesen "Winter" liege ich bei gut 16,5 kWh/ 100 km) Also im schlimmsten Fall 3 kWh auf 100 km kommen für die Heizung dazu. Mit WäPu halbiert sich dieser Wert noch einmal fast. Das wäre dann etwa 1/5 dessen, was fürs Fahren gebraucht wird (bzw. 1/10 mit WäPu). Anhand solcher Werte kann ich nicht nachvollziehen, warum du von 300 km wegen der Heizung auf 200 km einbrechen willst (was 1/3 bedeuten würde).

 

Und ich muss dazu schreiben, dass ich zur Fraktion der Frostbeulen gehöre, und die Automatik im Winter auf wohligen 23° stehen hab.

 

Zitat:

Niemand fährt die Kiste bis zum Ende leer, damit würde man auch den Akku schnell verschleißen lassen.

Stimmt, weil er es ohnehin nicht kann, also das ganz leer fahren. (Brutto/Netto Kapazität) In aller Regel werden die BEV Akkus maximal im Bereich von 5 bis 95% genutzt.

Aber auch hier hast du Recht, man wird seinen Ladestop niemals so planen, dass der Restakku nicht noch zur Not reichen würde, um auch noch den nächsten Ladepunkt zu erreichen (Defekt/besetzt). naja, inzwischen liegen zwischen den Ladepunkten entlang der Fernstraßen keine 40 km mehr (ich weiß, an ausgesuchten Straßen kommt das noch vor, aber ein "Notladehalt" wäre drin, wenn man von der Autobahn abböge ... nicht schön, sogar nervig, aber machbar)

 

Zitat:

Und es gibt aktuell eine ganze Menge Karren, die real keine 300 km erreichen. Schon gar nicht, wenn der Akku ein paar Jahre alt ist.

Mir fallen das Dacia Spring, Smart und der Mazda ein ... welche noch?

 

Zitat:

Und die Diskussion über durchschnittliche Fahrleistungen ist genauso unsinnig wie die Angabe einer Spitzenleistung bei Flatterstrom. Was bitte nützt mir das, wenn die Leistung nicht dann abrufbar ist, wenn ich sie brauche?

Klar. ich glaub, das war auch nicht das Argument. Irgendwie ist das Argument, dass die Fälle, wo du eben eine deutlich größere Reichweite brauchen können würdest, in Bezug auf die gesamt- km, die du im Jahr fährst, recht selten auftreten. Es sei denn, du bist Vertreter oder Fernpendler ;)

 

Zitat:

Die meisten dieser Braunkohlekisten

? Mit dieser Betrachtungsweise ist auch jeder Benziner eine potentielle "Braunkohlekiste", Stichwort Fischer-Toppsch, bei den Ölpreisen rechnet sich das bald wieder ;)

Zitat:

sind doch Zweitwagen (auch bei Dir), die nun für jeden winzigen Weg benutzt werden. Ich sehe das hier im Wohngebiet. 50% des Verkehrs erzeugen die drei Braunkohlekisten hier.

Es gibt auch immer mehr "Erst-" oder "Allein-" Wagen als BEV.

Liegt es daran, dass es BEV sind, oder liegt es daran, dass deren Halter schon immer mit ihren Zweitwägen 50% des Verkehrs ausgemacht haben?

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 11:43:40 Uhr:

 

... und wenn Du dann erst mal zwei Stunden warten musst, bis eine Ladesäule frei ist.

Ist dir bereits so ein Fall bekannt geworden?

Bisher stieg die Anzahl der verfügbaren Ladeplätze schneller an als die Anzahl derer, die dort laden wollten.

Kann durchaus sein, dass sich das auch umkehren kann, aber warum diese Schwarzmalerei. DAs wäre das Gleiche, als würde man orakeln, dass der Liter Sprit dann bei 5€ liegt.

 

Zitat:

Und wenn Du dann an der Ladesäule bist, kannst Du Dich entscheiden, ob Du in einer halben Stunde maximal die halbe Reichweite nachladen (und Deinen Akku mit 1 C braten) willst oder ob Du 1...1,5 Stunden auf die volle Reichweite wartest. Meine Pausen hingegen sind normalerweise 10 Minuten lang...

Mit 1 C "grillst" du keinen Akku, schon gar nicht einen aktiv gekühlten in BEV.

 

Ja, für Einzelne würde der Umstieg mit Sicherheit eine Veränderung der bisherigen Gewohnheiten bedeuten. Das ist immer lästig, aber ist es immer schlecht?

Zitat:

 

Nur halt nicht in der Praxis.

In der Praxis hat es wenig Erfahrungen. Und Ziele wie Kroatien könnten wirklich noch eine Herausforderung darstellen, soweit ich weiß ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur dort bei WEitem noch nicht so weit, wie in DACH, NL oder FR.

Aus diesem Blickwinkel: Ja, Stand heute noch fast ein Abenteuer.

Aber: wieviele der Autofahrer fahren tatsächlich mit dem Auto nach Kroatien, oder Spanien?

Und wenn das dreist herausfordernd ist, es wird die Allermeisten nicht kratzen.

Interessanter finde ich da schon, weitere Strecken innerhalb Deutschlands zurückzulegen. Nur selbst München - Hamburg sollte mit 3 mal unterwegs laden mit den aktuellen BEV (außer den 4 oben genannten) durchaus realistisch machbar sein. ... Also 3 Mal zum Laden anhalten, nicht 3 mal vollladen.

Zitat:

 

Üppige Garantien? Machst Du Witze? Die Garantien erstrecken sich auf 7...8 Jahre und darauf, dass die Akkukapazität nicht unter 70% gesunken ist. Bei 70% ist Dein Akku schon richtig fertig.

Naja, die Garantie bezieht sich ja auf den SOH (State of Health). Dieser ist aber immer abhängig vom schwächsten Glied, sprich Modul. Wenn ich an meinen Akku denke, der mir derzeit einen SOH von 90 bis 91% meldet, dann sagt der mir eigentlich nur, dass das schwächste der 8 Module noch zu 90 bis 91% fit ist.

 

Ich habe diesbezüglich mit meinem alten Prius die Exremerfahrung hinter mir. Der Akku verhielt sich so, als ob er noch eine nutzbare Kapazität von weniger als 50 Wh hatte (normal nutzt er ein Ladefenster von knapp 700 Wh). Sprich, einmal kurz die Bremse antippen: Akku voll, einmal kurz Gas geben: Akku fatze leer.

Das war doch der "Supergau" .... Akku für (damals) 2.800€ plus Einbau im Allerwertesten.

Naja, die einzelnen Module ausgelesen... einer der 24 Blöcke á 2 Modulen war platt, und 2 weitere nicht ganz so stark wie alle anderen. Es wurden 3 Module getauscht (á 30€ das Stück...gebraucht und geprüft), und der Akku verhielt sich wieder wie fasst neu, hatte wieder die gewohnte Kapazität nutzbar.

 

Warum sollte das im BEV anders sein. Sprich: sollte mein Akku schwächeln, dann eines der 8 Module. Sprich, ich müsste nicht für 8000€ "den Akku" tauschen, sondern für 2000 das betroffene Modul.

 

Zitat:

..

Die Garantien sind genau auf die zu erwartende Nutzungsdauer ausgelegt. Du kannst davon ausgehen, dass der Akku nach 10 Jahren wirklich fertig ist.

Willst du mir jetzt erzählen, dass VW beim Dieselgolf von 3 Jahren oder 150.000 km zu erwartender Nutzungsdauer ausgeht, länger ist die Garantie nicht?

Und zum Markt für die Instandsetzung: Auch ne lustige Idee ... Nicht das Wechseln des Akkus ist teuer, sondern das Material.

Genau das hieß es bei den Prius Anfang der 2000er Jahre auch: "Akkureparatur? .... vergiss es, da wird nie was kommen" Und schon vor 2010 gab es in den USA Firmen, die genau das taten: Defekte Akkupacks aufkaufen, auseinandernehmen, prüfen, neu zusammenstellen, und als "refurbished" deutlich billiger als ein Neuteil verkaufen. Die Buden haben sich weiterentwickelt, und machen inzwischen auch Akkuinstandsetzung, sprich Austausch defekter Module, die sei dann weiter zerlegen in ihre Zellen, und die defekten aussortieren, und die noch guten neu zusammenstellen.

Letztlich genau das, was Schrottplätze bei Verbrennern schon Ewigkeiten tun: noch gute Teile wiederverwerten.

Gibt inzwischen auch Anbieter in Europa, In Tschechien kannst du deinen I3 sogar "pimpen" lassen, deinen 30 kWh Akku der 2. Generation tauschen gegen einen 40 kWh Akku der letzten Generation, und das deutlich billiger, als einen neuen 40er bei BMW zu kaufen. Für Renault hat es sich bisher nicht gelohnt, da dank Mietmodell Renault genau das selbst gemacht hat.

 

Zitat:

So oder so, wenn nicht ein Wunder passiert, ist Deine Karre nach etwa 10 Jahren Schrott. Die nimmt auch kein Fähnchenhändler mehr mit nach Afrika.

Es wird sicher auf verschiedene Faktoren ankommen.

- wie "fit" ist der verbaute Akku noch (kann selbst der Fähnchenhändler auslesen)

- gibt es für dieses Modell Anbieter, die den Akku auffrischen, und zu welchem Preis

- was würde ein neuer Akku kosten

- in welchem Zustand ist der Rest des Karrens

- könnte durch Tausch der Akku sogar "getuned" werden, sprich, größer werden, oder durch neue Zellchemie ersetzt

- in Wieweit verschaffen sich die Aufbereiter Zugang zur Software, also können sie auch die Ladekurven an neue/andere Akkus anpassen

 

Daraus wird sich ableiten lassen, ob es sich lohnt, den Akku zu erneuern.

 

Und ein "Problem" hat es bei so ziemlich allen aktuellen Neuwagen, unabhängig vom Antrieb:

 

Die Autos mutieren immer mehr zu rollenden Computern, und daraus ergibt sich auch beim Verbrenner:

- wie lange halten die Steuergeräte, und vor allem die Zentraleinheit

- wie lange kann man dafür Ersatz bekommen (Es wird wohl wenig Sinn machen, einen 10 Jahre alten Bordcomputer, der das Zeitliche gesegnet hat, gegen einen baugleichen, ähnlich alten zu tauschen, der ebenfalls am ende seiner Lebenszeitauslegung angelangt sein dürfte)

- Wären diese Steuer- und Rechnereinheiten auch reparierbar (kann da der Tscheche/Rumäne/Afrikaner noch in der Garage was mit seinem Lötkolben dran tun)

 

Ich denke, dass alle aktuellen Autos nicht mehr den Antriebstot sterben werden, auch nicht den Karosserietot, sondern den Elektroniktot. Allein wenn ich mir ansehe, welch Merkwürdigkeiten selbst ziemlich neue Fahrzeuge schon entwickeln, und dann nur der Austausch ganzer Batterien von Rechnereinheiten zur Fehlerfreiheit führt, denke ich, haben die Akkus inzwischen genug Potential, die Lebensdauer der verbauten Elektronik in ihrer Gesamtheit zu überleben. Was will ich mit einem Akku, der garantiert 20 bis 30 Jahre durchhält in einem Fahrzeug, von dem ich genau weiß, dass es mit 12 bis 15 Jahren irreparabel wird, wenn es eine Elektronikmacke bekommt?

Sat Mar 26 09:51:32 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@rpalmer schrieb am 25. März 2022 um 13:27:47 Uhr:

Der Toyota Hybrid hat aber einen "schonenderen" Umgang mit den Akkus. Die heutigen E-Autos sind da schon ne andere Nummer, auch im Vergleich zu den früheren/älteren BEVs. Außerdem ist das Thema Reichweiten beim Hybrid keines.

Ja, das HSD geht sehr pfleglich mit seinem Akku um, aber schau dir mal an, was der Akku dort abkönnen muss:

Die Akkus des Prius, der Auris, der Corolla, der RAV und auch der Yaris und auch der Lexushybride habe deutlich unter 2 kWh Kapazität.

Sie müssen aber um die 30 kW Rekuperationsleistung aufnehmen, und auch um die 30 kW Boostleistung abgeben. Nicht immer, da wird schon auch runtergeregelt, aber selbst wenn sie auf je 15 kW gedrosselt sind, reden wir immer noch von über 7C, und in der Spitze von über 15C.

 

Wie schaut das bei BEV aus:

Zoe intens 50: 50 kWh Kapazität

Max. Ladeleistung: 50 kW ...1C

Spitzenleistung: gut 93kW ... 1,8C

 

I3 (ich nehm meinen, das ist ungünstiger)

Kapazität: 30 kWh

max. Ladeleistung: 48 kW ...1,6C

Spitzenleistung: 110 kW ... 3,7C

 

Und noch so nen übermotorisierter Tesla S 100 D

 

Kapazität: 100 kWh

max. Ladeleistung: 145 kW ... 1,45 C

Spitzenleistung: 451 kW ... 4,51C

 

Irgendwie gehen die noch verdammt viel "schonender" mit ihren Akkus um. ;)

 

Zitat:

Und warum soll man funktionierende Fahrzeuge ersetzen? Allein die graue Energie die in so einem Klump wie einem Auto steckt. Bis sich das amortisiert.

Perfekte Frage. Das "sollte" man in keinem Fall tun.

Man tut es eben hin und wieder, der Neuwagenkäufer so aller 3 bis 5 Jahre (obwohl die Kiste doch noch gut ist), der Käufer junger Gebrauchter auch (wenn er sie abgibt, ist die Karre doch auch noch für viele Jahre und km gut).

 

Ich denke, deine Frage zielt dahin, dass es nicht wieder zu so einem Unsinn wie der Abwrackprämie kommen darf, wo wirklich reihenweise noch gut funktionierende Autos in Presse gingen.

 

Austauschen, nur um auf BEV zu wechseln, bin ich bei dir, ist absolut daneben.

 

Wenn aber ohnehin eine Austausch ansteht ... warum kategorisch nicht BEV?

 

Zitat:

Ich will als Zweitwagen weiterhin was "altes". Weils mir Spaß macht, weil ich das lieber fahre.

Allein bin ich damit beliebe nicht: https://rp-online.de/.../...d-youngtimer-bleiben-im-trend_aid-55143095

Find ich persönlich vollkommen OK, wenn es dir Freude macht. Ich seh auch gern Young- und Oldtimer fahren, die haben einfach das gewisse Etwas. Nur selbst möcht ich keinen haben, sind mir zu durstig und zu empfindlich, hab halt nicht die Zeit, das stundenlang drunter zu liegen, und nicht das Geld, dies ständig eine Werkstatt tun zu lassen.

Sat Mar 26 09:57:43 CET 2022    |    illusion2001

Das größte Problem bei so manchem BEV ist aktuell nicht die Reichweite, sondern eher die Lieferbarkeit ;). Wir haben unseren letztes Jahr bestellt, aktuell bin ich skeptisch, ob wir ihn dieses Jahr noch bekommen ;).

Sat Mar 26 10:42:16 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 15:36:14 Uhr:

...

 

Wer will sich denn den Müll mit <70% Kapazität und riesigem Innenwiderstand noch irgendwo hinstellen?

Das wird niemand wollen. Soll auch keiner. Aber die noch brauchbaren Module eines Akkus kann man nutzen. Letztlich wird man mit genau solchen Teilen auch bei zeitlich begrenzter Nutzbarkeit viel Geld verdienen können: Überschussstrom billig kaufen, speichern, und bei Angebotsmangel, meist nur Stunden später relativ teuer verkaufen. ... Könnte sich lohnen, nicht als Hausspeicher daheim, aber als Akkufarm gewerblich., wo dann auch einzelne Module bei Erreichen ihrer Lebensdauer getauscht werden können. Der Daimler hat sowas schon in Betrieb mit Smartakkus.

 

Zitat:

Das ist ein Irrglauben, dass da besonders hoher Bedarf an Müllakkus besteht, die dann vielleicht noch zwei Jahre bis zur völligen Unbrauchbarkeit halten. Und was glaubst Du, bekommst Du dafür am Ende noch bezahlt? Ein paar hundert Euro vielleicht, mit Glück.

Es wäre eine willkommene Ergänzung zur Energiewende, denn was das Land jetzt ganz dringend bräuchte wäre Speicher, Speicher, nochmal Speicher, und das möglichst schnell.

 

Die Frage, was man für den dann vollkommen ausgelutschten Akku bekommt, hast du eigentlich selbst weiter oben beantwortet: Den Materialwert.

Und genau der ist doch bei Akkus sehr hoch, und der größte Einzelblock des Akkupreises. Das Schöne an Akkus ist doch, dass sich das Material nicht verbraucht, es ist immer noch vollständig vorhanden.

 

Zitat:

Diese komischen Akkupacks, die in heutigen Fahrzeugen verbaut sind, kosten um die 10...15 k neu, Tendenz steigend - glaubst Du ernsthaft, mit dem alten Akku einen nennenswerten Teil des neuen refinanzieren zu können?

hier mal schön aufgedröselt:

Zitat:

Eine neue 58-kWh-Batterie für den VW ID.3 etwa kostet 14.450 Euro ...

Da kommt der Preis also her

Zitat:

... Und zweitens betrifft der Austausch selten den kompletten Akku. ...

Aha

Zitat:

... Die Batterie eines BMW i3 beispielsweise besteht aus acht Modulen zum Stückpreis von 1.200 Euro. Ein Modul für den VW ID.3 kostet 1.410 Euro (inklusive Einbau: rund 2.000 Euro). Und im Renault Zoe kostet ein neues Modul samt Einbau genau 2.665 Euro.

Und schon sind wir in preislichen Regionen, die auch für Turboschäden, oder verreckte DKG, ja, teilweise nur für 2 bis 3 Servicetermine aufgerufen werden.

 

Zitat:

Wenn Du 80 oder 90% der Lebensdauer des Akkus verbraucht hast, gibt Dir niemand mehr 50% des Neupreises dafür. Im Gegenteil, das wäre für den Käufer völlig unwirtschaftlich - falls es überhaupt Abnehmer in der Menge geben sollte, was ich extrem bezweifle.

Wenn es dem Käufer wirklich nur auf einen nutzbaren Akku ankommt, hat du Recht.

Aber er kauft ja auch das Material mit, und das behält seinen Wert, selbst dann, wenn der Akku 100% platt ist. Und der dürfte deutlich über dem Schrottpreis eines Verbrenners liegen, oder?

 

Zitat:

Ich würde normalerweise nie im Leben ein Auto leasen, aber bei den Elektrokisten ist das genau aus diesem Grund die einzige wirtschaftlich vernünftige Vorgehensweise, bis auch da dann die viel steilere Wertverlustkurve in Zukunft ankommen wird..

Auch hier bin ich zu 100% deiner Meinung.

Das Leasing schützt in diesem Falle dich als Kunde vor der noch ungewissen Zukunft.

Was du noch nicht angeführt hast, was aber erheblich wichtiger für die Wertentwicklung sein wird:

Es werden gerade wieder einige neue Akkutechnologien vorgestellt, vom Feststoff bis zu Natrium. Wenn auch nur einer davon einsatzreif wird und die beschriebenen Vorteile wie Preis und Leistungsfähigkeit tatsächlich erfüllt, werden gebrauchte Lion auf einen Schlag zum "Alteisen", und verfallen entsprechend im Wert.

Das Risiko eines nahen Technologiesprunges federt ein Leasing ab.

Sat Mar 26 10:55:12 CET 2022    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 21:18:09 Uhr:

Die Fußtruppe der Grünen wendet sich von denen ab.

Nicht radikal genug, zu sehr mit realen Problemen konfrontiert - die Klimasekte fürchtet offenbar den totalen Bedeutungsverlust und driftet auch mehr und mehr in eine politisch extremistische Ecke ab. Ich frage mich, wer da noch seine Kinder mitdemonstrieren lässt. Ich würde das nicht erlauben.

Hätte ich Kinder im entsprechenden Alter, hätte ich es bisher nicht erlaubt.

 

Aber unter diesen Vorzeichen würde ich es nicht nur erlauben, sondern sogar aktiv unterstützen:

 

Ich würde:

- sie mit dem Rad hinfahren lassen (Nix Papa Taxi)

- ihren Kleiderschrank auf 4 Garnituren reduzieren und einfrieren, Neukauf nur bei Defekt oder rausgewachsen

- Ihre Heizung im Zimmer auf Frostschutz blockieren

- warm duschen/baden nur einmal die Woche, ansonsten: Waschbecken ist auch nett

- nur einmal die Woche "Waschtag", man kann Klamotten, außer Unterwäsche durchaus auch mehrere Tage tragen, anstatt sie mehrmals täglich zu wechseln

- freie Auswahl beim Essen (naja, nicht ganz: nur regional, wegen Transport, nur saisonal, wegen Lagerung, nur Öko, wegen Nachhaltigkeit, aber dann halt weniger, weil teurer)

- Handy? Wenn überhaupt, dann allerhöchstens nen "ollen Knochen", der telefonieren und SMS kann, der Rest ist Energieverschwendung

- Internet: maximal das, was für die Schule nötig ist, und zusätzlich 2 Stunden die Woche zur freien Verfügung (Weil Internet, Server, Rechner, was die an Energie wegballern, das muss reduziert werden)

- Urlaub: gern, aber nur im Umkreis von maximal 300 km, und nicht mit Auto, sondern Fahrrad, Bus oder Bahn, incl. selbst ihre Taschen schleppen.

- Unterhaltungselektronik: auch höchstens 3 Stunden Nutzung in der Woche, weil das ja nun absolut unnötiger Energieverbrauch ist. Ein Kurbelradio können sie haben, und so viel nutzen, wie sie (kurbeln) wollen ;)

 

Ich wäre gespannt, wie oft die Jugend noch zu FFF rennt, wenn man ihnen einfach einmal genau das Leben auferlegt, dass sie dort für alle fordern. Ich wette: keine 5 Mal, im Winter noch weniger.

Sat Mar 26 11:55:46 CET 2022    |    mozartschwarz

:D:D

Sat Mar 26 13:19:49 CET 2022    |    touranfaq

BAP ich kann dir nur zustimmen. Es ist illusorisch zu glauben dass ein aktueller Verbrenner seine 150.000 bis 200.000km ohne teure Reparaturen runter spult. Das sind computergesteuerte Chemiefabriken auf Rädern, mit jeder Menge mechanisch hoch belasteter Teile. Wie schon erwähnt: Turbo, HD-Einspritzung, RPF/OPF, AGR, Getriebe... Dann die von dir erwähnte Elektronik, schon bei meinem 2003er Touran wurden insgesamt Steuergeräte im Wert von über 2.000 Euro getauscht, plus das andere Geraffel.

 

Und dann die Wartung, teures Spezialöl, viele Arbeitswerte... Ich kenn das ja alles zu genüge.

 

Beim Kona kann mir das alles egal sein. 8 Jahre Garantie auf alles, Wartung unter 100 Euro (außer nach drei Jahren wenn die Kühlflüssigkeit getauscht wird, dann werden es halt 300 Euro). Keine Chemiefabrik, keine AGR, kein Hochdruckgeraffel, kein RPF. Getriebe hat nur einen Gang, keine Kupplung... Und mit dem Akku sehe ich entspannt, wie Du richtig sagst ist der modular aufgebaut, dazu noch aktiv gekühlt und balanciert. Bis das spruchreif wird, gibt es mit Sicherheit Firmen die sowas instandsetzen können.

 

Und selbst im worst case hat das Ding nur 15 Cent pro km gekostet. Da mach ich mich nicht verrückt.

Sat Mar 26 13:23:50 CET 2022    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 25. März 2022 um 22:08:46 Uhr:

Kannst Du mir kurz erklären, was Du eigentlich sagen willst? Ist das jetzt ein Versuch der Relativierung oder einfach nur themenfern?

Gerne erläutere ich das.

Allerdings habe ich auch die Bitte, es zu unterlassen mir unterzuschieben ich würde den Angriff von Putins Russland in irgendeiner Weise "gut finden" oder rechtfertigen wollen.

 

Nun zu der Frage nach dem Thema: Sieh es als "Zwischenruf", denn ich habe niemanden zitiert oder via "@" Bezug genommen. So wie tourans "Einschub" zu den ersten Erfahrungen mit seinem E-Fzg, so mein Verweis auf den mafiösen Kolomojskyj. Wen es interessiert, der klickt es an.

 

In einigen Medien wird momentan der amtierende Präsident als "Held" gefeiert und die Ukraine als eine Art Vorzeigdemokratie geschildert. Nun, ich frage mich wie man zu solchen Behauptungen kommt? Bin ich etwa "Pro Angriff", wenn ich sage, ich halte die Ukraine auch 30 Jahre später (Nach ihrer Unabhängigkeit von der UdSSR) als eine Art gescheitertes Land und keineswegs als Vorzeigedemokratie?

 

Allein der Artikel zu Kolomojskyj zeigt, dass er eine Art "Hintermann" von Selenskyj ist und ganz gewiss auch aufgrund seines Einflusses diverse Entscheidungen beeinflussen kann. Selenskyj selbst war es ein legitimes (Und auch gutes) Anliegen die massige Korruption in der Ukraine einzudämmen, denn die führt unter anderem zum weit verbreiteten Misstrauen gegenüber dem Staat und seinen Unterstellen.

Zuerst wurde sein Gesetz vom Verfassungsgericht in der UA gekippt, dann folgte eine geschickte Umformulierung um es dennoch durchsetzen zu können.. da folgt eine Rüge vom Europarat (Was hat eigentlich der da mitzumischen?)

 

Ist in (Für den ÖRR mal zur Abwechslung interessanten Sendung geschildert, nervig ist nur das Gelaber von grünen EU-Oma, aber auch ukrainische, russische und deutsche Botschafter kommen zu Wort was eben den informativen Mehrwert darstellt

 

--> LINK zur Mediathek des Letzten)

 

Dann weiterhin, warum mir persönlich die Instabilität und Korruption (dort) ein Dorn im Auge ist. Nicht nur, dass die Ukraine im Vergleich zu anderen ehemaligen Warsch. Pakt & UdSSR Staaten sich vergleichsweise schlecht entwickelte (Pro Kopf eines der ärmsten Länder in Europa, trotz seiner Rohstoffreserven, Ackerflächen, Industrie). Durch die Missfaktoren konnte das Land nie längerfristige eigene Ausrichtung entwickeln. Stets bestimmte den Diskurs ein Präsident/-in die von einflussreichen Einzelpersonen/Oligarchen gelenkt werden. Mal mit pro-russischem Einschlag, mal mit pro-westlichem Einfluss.

 

Derweil bekam man, trotz großer Geldzuwendungen aus dem Westen (Bspw. IWF-Kredite, Zuwendungen aus USA, Europa, Deutschland etc. (Ebenfalls dahinterstehende Interessen)) + Auflagen diese Probleme nicht in den Griff, einiges von der Kohle landete auch bei entsprechenden Oligarchen auf den Konten (Und nützte nicht der Bevölkerung).

--> Inwiefern hat hier der Westen kontrolliert, auf Besserung bestanden und dies auch aktiv verfolgt?

--> Wie gestern (Und auch paar Tage zuvor) verlinkt (Papier der ETH): Die viermalige Bitte um Aufnahme in das MAP-Programm scheiterte genauso oft. Und es ist verkürzend/falsch, wenn dies allein dem Veto diverser Staaten zuschreibt. Die UA selbst zeigte dann Kehrtwenden und nicht gezeigte Erfüllung.

 

Ein Beispiel (Welches ich hier schon mal genannt hatte), betrifft die bspw. aktuellen Waffenlieferungen: Ukroboronprom.

Das ist der eigene (große) Rüstungskonzern der Ukraine. Auch dieses ist in der Hand der Oligarchie und die Fäden verdichten sich bei Poroschenko. Bzw. laufen zusammen. Überhaupt hat der einigen Einfluss auf die ukr. Rüstungsindustrie (--> Weiterführende Informationen, LINK)

--> https://en.wikipedia.org/wiki/Ukroboronprom

 

Ukroboronprom (Und andere) hatte seit ca. 2000 an deutlich mehr exportiert, als in den Aufbau des eigenen Militärs gedient. Das Blatt wendete sich erst ab 2016. Wo wanderte der Gewinn aus den Exporten? Kaum beim Staat, vielmehr wieder in dunklen Kanälen zu einzelnen "Gewinnern".

Man nehme mal an, das Unternehmen wäre schon vor 10-15 Jahren neu aufgebaut worden und von den kriminellen netzen befreit. Wie hoch würde die Schlagkraft der ukr. Streitkräfte ausfallen und wie viele Importe wären somit nötig? Wohl kaum welche.

Es ist doch legitim hier nachzufragen, bei der angeblichen Musterdmeokratie, warum diese nun so vehement Waffen aus anderen Staaten einfordert, wenn man doch selbst große Rüstungskonzerne hält, die aber die ganzen Jahre zuvor hauptsächlich exportierte und der staat den Aufbaue einer eigenen guten Armee links liegen lies.

 

Bevor man mir unterstellt, ich würde Freestyle-Geschwätz absondern:

---> https://www.army-technology.com/.../

Zitat:

The conflict in Ukraine is extremely likely to signal the end of Ukraine as a net exporter of defence equipment. According to GlobalData intelligence, the country exported $1.2bn worth of equipment in the last five years, compared to $123m worth of imports. Given that much of the domestic defence infrastructure has likely been destroyed in the conflict, and with Ukraine increasingly reliant on defence imports in its efforts to repel Russian invasion, it is highly unlikely that high levels of export will return.

---> https://www.atlanticcouncil.org/.../

Zitat:

“Ukraine’s Western partners need to make sure that the Ukrainian government and UOP commit to starting the audit within the next few months of 2019,” said Olena Tregub, secretary general of the anti-corruption group NAKO, which was created by Transparency International. NAKO has been instrumental in pushing for an international audit and the establishment of a supervisory board. Tregub says that the audit has been delayed for two years.

Wo sind solch interessante Berichte, die auch den Blick in die Vergangenheit lenken in unseren Medien zu finden?

Ich finde, hier hat ebenso der Westen versagt. In einer aktiven Steuerung auf "Besserung" und einer "nichtsnutzigen" Berichterstattung die einfach nicht mehr investigativ ist.

Sat Mar 26 15:12:08 CET 2022    |    touranfaq

Zwei interessante Threads auf Twitter. Der erste thematisiert das auch oft schon von pibaer erwähnte Thema der Korruption. Ein Großteil der Panzer und anderer Fahrzeuge ist nicht einsatzbereit weil u.a. Ersatzteile gestohlen wurden:

 

https://twitter.com/.../1507656314440273920?...

 

Der andere eine Einschätzung der bisherigen Taktik und mutmaßlichen Plänen für den weiteren Verlauf:

 

https://twitter.com/.../1507462797268901889?...

 

Es spricht übrigens Bände dass man solche wertvollen Informationen am Ende nur auf Twitter findet. Selbst die "herkömmlichen" Medien zitieren im Moment gefühlt 50% Tweets als Quelle.

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