Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010
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pibaer
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Kommentare (38877)
ger
Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht. |

Tue Jan 04 21:18:28 CET 2022 |
mozartschwarz
Achso, auchnoch recht direkt und nur auf muslimische Neu- und Älterbürger bezogen. Die haben ja Freitag ihren Sonntag... Vielleicht eine tatsächlich höhere Gewaltbereitschaft der zu Kontollierenden? Und natürlich die allgegenwärtige Erbschuld, nehm ich an...
Wed Jan 05 13:40:17 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Da würde sicher nicht sehr viel über bleiben
Wed Jan 05 13:47:51 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Das sicher nicht, allerdings würden eben diese 10% zumindest in den privaten Konsum laufen, was dann Händlern, Handwerkern, Mittelständlern und letztlich auch den großen Zuwächse brächte. Übrigens könnten dann deren Endkundenpreise auch um den selben Faktor wie die Steuerlast sinken, ohne dass es den Wirtschaftsteilnehmer irgendwas kosten würde.
Oder ein Teil fließt tatsächlich in Rücklagen.
Klasse, mal mit deinen Argumenten:
Der Deutsche erkennt, dass das eine eigentlich unsinnige Gängelei ist (weil laut dir der Test ohnehin keine Aussagekraft hat und Sicherheitsgewinne bringt), die unnötig kostet, und zwar Geld, dass dann an wichtiger Stelle fehlt.
Der Araber erkennt: "Klasse, ohne viel zu tun, massig vom Staat abkassieren"
Ob das dann ein leuchtendes Vorbild ist, wage ich mal zu bezweifeln
Die richtigen Fragen wären:
- Warum muss überhaupt wer bewaffnet sein?
- Wie kann man den Anteil der Bewaffneten von 1:9 reduzieren, mindestens auf 1:99 oder 1:999?
Wed Jan 05 13:55:53 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Schlimmer noch, da sind mit Sicherheit einige Antisemiten drunter. Ganz im ernst, also ganz echte welche.
Wed Jan 05 19:26:02 CET 2022 |
mozartschwarz
Debakel für die Autoindustrie – Neuzulassungen auf Niveau der 80er-Jahre
https://www.welt.de/.../...e-Neuzulassungen-auf-80er-Jahre-Niveau.html
Die Wirtschaft boomt..
Wed Jan 05 20:19:12 CET 2022 |
touranfaq
Bisschen Lesestoff:
https://www.tagesschau.de/inland/uke-studie-corona-101.html
https://www.google.com/.../...is-verlaeuft-meist-mild_id_35091669.html
Wed Jan 05 20:46:40 CET 2022 |
Breadpitt
So schnell kann`s gehen.
Wed Jan 05 21:52:34 CET 2022 |
mozartschwarz
Also Maßnahmen wie bei uns... Wird die Franzosen sicherlich beeindrucken. Die Wellen zu seiner Aussage sind aber sofort hochgeschlagen...
Wed Jan 05 22:02:53 CET 2022 |
mozartschwarz
Irgendwie das exakt gleiche Muster wie die letzten 2 Jahre... Der Paniklevel wird wieder erhöht und einen Plan hat man nicht. Ausser das der Booster mit dem falschen Impfstoff die nächste Dreimonatslösung sein soll... Dafür relativiert man dann auch die starken Nebenwirkungen in Gruppen die eh nicht wirklich gefährdet sind. Übrigens ist die Studie zu den Langzeitfolgen erst ab 45 losgegangen...
Du hast doch für 12 Wochen Vorräte? Nutz die doch einfach.... Reicht bis du dir den nächsten Booster holen kannst. Mit Gück dann auch einen Angepassten. Israel hat jedenfalls keine guten Ergebnisse mit der 4ten Spritze des alten Impfstoffs erzielen können...
Ich werd wohl versuchen das ganze solange auszusitzen bis ein vernünftiger Booster da ist. Wegen mir gelte ich dann halt nach mitlerweile 4 Monaten als ungeimpft...
Thu Jan 06 09:22:15 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Frühere Studie gingen von 2 bis 2,50€ aus. Allerdings nicht befristet auf 10 Jahre, daher vielleicht billiger (weil statistisch ein großer Unfall ja "nur" aller etwa 20 bis 25 Jahre weltweit auftritt)
Thu Jan 06 09:33:31 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Und jetzt fasst du mal beide Studien zusammen, und denkst dir deinen Teil.
Beide Male ist der den Schaden auslösende Faktor das Spikeprotein, wurde hier schon in mehreren Studien aus verschiedenen Ländern verlinkt.
Nur: Einmal löst es angeblich Schäden aus, die aber keiner bemerkt, erst in ein paar Jahren, und das andere Mal kann es gar nicht sein, dass da Schäden entstehen, die sich längerfristig auswirken.
Merkst du diese Diskrepanz?
Und zu deiner zweiten Studie: Es wurde hier auch eine Studie verlinkt, die sich in der Vorcoronazeit mit Myokarditisfällen befasste, und zum Ergebnis hatte, dass etwa 10 Jahre nachdem diese ausgeheilt war, ein sehr hoher Anteil der Betroffenen massive kardiologische bekam, weit häufiger als vergleichbare Personen, die keine Myokraditis hatten.
Das Problem, das du nicht hinterblickst: Es ist egal, was die Entzündung auslöst, Entzündung bedeutet immer Untergang von Körperzellen. Und gerade am Herzen gibt es nur eine so genannten "Defektheilung", sprich, auch wenn alles abgeheilt ist, ist nicht der gleiche Zustand hergestellt, wie vor der Erkrankung. Die Herzmuskelzellen, die in der Entzündungsphase untergehen, werden eben nicht durch neue Herzmuskelzellen ersetzt, sondern zum überwiegenden Teil durch Bindegewebe. Wenn das auf der Haut passiert, dann nennt man das auch "Narbe"
Thu Jan 06 16:14:32 CET 2022 |
touranfaq
Ausführlicher Artikel zur T-Zellen Reaktion von Geimpften und Genesenen auf Omikron:
https://www.spektrum.de/.../1966936?...
Thu Jan 06 16:15:11 CET 2022 |
mozartschwarz
Fokushima wird aktuell auf 180 Milliarden Euro geschätzt. https://www.iwr.de/.../...a-milliarden-kosten-auf-jahrzehnte-news33276
Der Standort verdient aber eigentlich schon extreme Risikozuschläge. Das man mit Reaktoren nicht "spielen" sollte zeigt Tschernobyl. Bleibt also noch Harrisburgh, zumindest was schwere Atomunfälle angeht. Ob heute ein solcher Unfall noch denkbar wäre? Vielleicht... Hängt auch vom Reaktortyp ab.
Macht also, bei 3,4 Mio Gigawatt jählicher Atomstromproduktion, weltweit, in 25 Jahren 85 Mio Gigawatt. Das müssten dann etwa 0.21 ct / kWh sein. Mag sein das ich bei den vielen Nullen vertan hab, aber jedenfalls klingt das eher weniger dramatisch. Wegen mir Faktor 10 drauf, weil untertrieben wird und es ja 3 Großunfälle gab... Macht dann 2,1ct/kWh
Dann wäre noch zu erwähnen das Atomstrom weltweit die wenigsten Toten aller Energieträger gekostet haben dürfte, inkl EE. https://www.tech-for-future.de/sicherste-energiequelle/
Um bei reisserischen Links zu bleiben, dessen Ergebniss ich so nicht vollständig Unterschreiben würde...
Thu Jan 06 16:50:09 CET 2022 |
touranfaq
Der Unterschied ist, dass sich das Virus unkontrolliert im Körper vermehrt, während bei der Impfung keine Vermehrung stattfindet, und hauptsächlich nur im Injektionsbereich das Spike-Protein erzeugt wird.
Das ist der große Unterschied, denn das Virus ist durch die Vermehrung in der Lage, fast alle Organe anzugreifen. Das Herz ist ja nur eins das betroffen sein kann.
Ausserdem ist ja das Protein, dass durch die Impfung erzeugt wird, keine 1:1 Kopie des Originals, es werden lediglich bestimmte Eigenschaften nachgebildet.
Thu Jan 06 17:21:03 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Was die wenigen Obduktionen hinlänglich widerlegt haben, von wegen die Nanopartikel, die die mRNA tragen wurden gehäuft an und in verschiedenen Geweben im gesamten Körper gefunden. Ich wüsste nicht, dass sich Leber, Nieren, Herzen, und andere Organe sich alle im Oberarm befinden.
Siehe oben.
Das wäre paradox. Jede TV Sendung, jedes Interview referiert, dass durch die Impfung der Körper angeregt wird, das Spikeprotein zu synthetisieren (nicht etwas ähnliches mit teilweise gleichen Merkmalen).
Und wenn du schon so schlau bist, wie du tust, dann wüsstest du, dass ein Eiweiß vom Körper als solches erkannt wird, wenn du ihm zum Üben nur was "ähnliches" gibst, dann bleibt die Reaktion aufs Original aus.
Ich rede wohlgemerkt nicht von einer 1:1 Kopie des Virus, sondern nur einer 1:1 Kopie eines einzelnen Proteins, das Bestandteil des Virus ist.
Thu Jan 06 17:23:54 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Fukushima kann noch niemand beziffern, es tritt immer noch Radioaktivität aus, die Kerne sind weder geborgen, noch gesichert.
Und wenn man sich Tschernobyl anschaut ... 100 km bis Kiew, der nächsten größeren Ansiedlung, Sperrzone: etwa 30 km. Und dann schaut man sich an, welche Städte so im 30 km Radius der deutschen AKW so rumstehen, dann ist das Schadpotential eines exakt gleichen Ereignisses um Potenzen höher, glaubst du nicht auch?
Thu Jan 06 17:34:41 CET 2022 |
mozartschwarz
Der Link zu Fokushima ist auch eine Hochrechnung und ich habe verzehnfacht...
Mit Tschernobyl steh ich als "Unfall" auf Kriegsfuß... Eher ein Verbrechen an der Menschheit. Letztlich wurde der "Unfall" vorsätzlich herbeigeführt ohne Maßnahmen zu ergreifen, wie meinethalben bei einem Atomtest... Aber klar, es ist passiert und dürfte kaum billiger als Tschernobyl sein oder werden.
Wir liegen halt in der Einschätzung zu CO2 und dem Klimawandel auseinander, deshalb kommen wir letztlich zu anderen Lösungsansätzen....
Thu Jan 06 17:58:03 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Kann ich nicht beurteilen. Ich finde beide Szenarien nicht wirklich prickelnd. Weder die Renaissance der Atomkraft mit ihrem Restrisiko, noch die weitere Kohlewirtschaft (wenn auch nicht primär wegen dem CO2, aber ob der Beweggrund so wichtig ist).
Wo wir uns aber vielleicht einig sind: aus beidem gleichzeitig rauszuwollen ist Harakiri
Thu Jan 06 18:00:57 CET 2022 |
XuQishi
Unwahrscheinlich. Tschernobyl hatte kein Containment und ist durch einen Graphitbrand in die Luft geflogen, westliche Reaktoren werden aber mit Wasser moderiert. Bei neueren Konzepten steht der Reaktor nicht mal mehr unter Druck, aber die müsste man halt auch mal bauen, anstatt sich drüber aufzuregen, dass die Leute in den 60ern etwas unvorsichtig waren und dabei so zu tun, als hätte es keine Entwicklung gegeben.
Das ist mein Hauptproblem mit der Diskussion mit Kernkraftgegnern: das Beharren auf einem 60 Jahre alten Technologielevel. Das Fukushima-Kraftwerk war sogar noch vor Tschernobyl gebaut worden. Ja, sowas müsste da nicht mehr stehen, das geht besser.
Den gleichen Scheiß hat man bei der Lagerproblematik, die keine technischen Gründe hat, sondern politische, weil man weder Aufbereitungsanlagen noch Brutreaktoren für eine Kreislaufwirtschaft zugelassen hat und jetzt mit dem selbstverschuldeten Schrott da steht und den als Rechtfertigung nutzt, den anderen Ländern die Technologieführerschaft überlassen zu haben. Die bauen nämlich, weil es zumindest für ein Land mit unseren geographischen Voraussetzungen gar nicht anders machbar ist. Die Österreicher haben auch gut reden, die können auf die Bevölkerung gerechnet über 20x mehr Wasserkraft produzieren als wir, das geht hier schlicht nicht.
Und da stellt sich dann ein Lindner hin und erzählt, dass es in Deutschland keine Kernkraft mehr geben wird, aber wie die Franzosen und Tschechen den Strom herstellen, den wir dann kaufen müssen, da pfeift man dann ein Liedchen und dreht sich fein um (er hat auch noch damit argumentiert, dass Kernkraft ja subventioniert werden müsse und deshalb nicht marktgerecht sei. Ohne Subvention stünden hier genau null Windräder - die Betreiber brechen die nicht umsonst nach Ablauf der Förderung ab - und Solar wäre auch mau).
Ich hab auch schon die Argumentation gesehen, dass man Kernkraftwerke im Sommer ja runterfahren müsste, weil sie sonst die Flüsse zu viel aufheizen, wenn Niedrigwasser ist. Das spielt aber strategisch überhaupt keine Rolle, denn im Sommer hat man ja den Solarstrom tatsächlich, den man im Winter (!), wenn es an Sonne und Wind fehlt, ersetzen muss. Manchmal frage ich mich, ob die überhaupt mitdenken.
Das kotzt mich alles an. Diese Scheinheiligkeit.
Thu Jan 06 18:23:06 CET 2022 |
passat32
Das allergrößte Problem an Deutschen AKWs ist doch, das durch die fehlenden Zukunftsaussichten keinerlei Investitionen in Sicherheit und Betriebssicherheit mehr passiert sind, weil die sich nicht mehr lohnen würden. Der Stillstand hier und der Betrieb auf Minimallevel haben jegliche Investitionen und Modernisierungen verhindert.
Wieder eine Technologie, die wir völlig verschlafen.
Thu Jan 06 18:48:41 CET 2022 |
pibaer
Nirgendwo sonst wurde Kernkraft über Jahrzehnte derartig negativ in den Medien dargestellt wie in Deutschland (Link). Ein Wunder, dass angesichts dieser permanenten Deppen-Propaganda immer noch (oder wieder) ein nennenswerter Anteil der Deutschen Kernkraft als sinnvolle Option zur Stromerzeugung sieht.
Überhaupt ist die ganze "Energiewende" ein offensichtliches Projekt ungebildeter 68-er Tagträumer und ihrer geistigen Kinder. Immer mehr Energieverbraucher in Richtung Strom zu schieben, dabei aber die Stromquellen nach und nach abzuschalten und durch unzuverlässige, extrem teure und hoch subventionierte Flatterstromquellen zu ersetzen, das ist schon herausragend doof. Und eine solche Borniertheit mit einer solchen Konsequenz fortzuführen, das ist schon recht einzigartig.
Das Absurde daran ist, dass diese ganze technikferne Diskussion in Deutschland massiv die Weiterentwicklung behindert hat und damit die ganzen Nachteile, Kosten und Risiken von eigentlich schon uralten Kästen mehr oder weniger konserviert hat.
Ich frage mich nur immer wieder, ob es Dummheit oder Kalkül ist, eben durch diese Art der Fundamentalopposition gegen eine Technologie deren Anfangsprobleme zu behalten.
In dem Themenfeld sehe ich viel mehr Dummheit als Scheinheiligkeit. Oft kann man das den Leuten nicht mal vorwerfen, sie werden seit Jahrzehnten mit dummen und dümmsten Artikeln bombardiert, weil sich die 68er-Generation gemütlich in den Medien eingerichtet hat.
Thu Jan 06 18:58:28 CET 2022 |
touranfaq
Das Hauptproblem bei Atomkraft ist und bleibt: sie ist zu teuer. Für die Kosten eines AKW kann man mindestens die fünffache Leistung an Solarzellen installieren, und die sind ungefährlich und wartungsfrei.
Alles was richtig teuer ist (Rückbau, Endlager, Betriebsgefahr) wurde dem Steuerzahler aufgebürdet.
Thu Jan 06 19:07:37 CET 2022 |
pibaer
Ja, genau, der Nennleistungsvergleich. Wer damit als E-Techniker kommt, dem müsste man gleich das Diplom entziehen.
Die Kernkraft wurde vor allem politisch verteuert, auch und vor allem, indem man Weiterentwicklung verhindert hat, die beispielsweise das "Entsorgungsproblem" recht effizient gelöst hätte. Auch die Endlagerung, ein politisch extrem aufgeblähter Prozess aus dem Irrenhaus.
Und es ist völlig lächerlich zu behaupten, die Kernkraft sei zu teuer. Wir hier, mit unserem "Ökostrom" zahlen Stromkosten, über die fast die ganze Welt lacht. Und da stecken schon jede Menge versteckte Steuersubventionen drin. Da zu behaupten, die Kernkraft sei zu teuer, müsste dann gleich auch noch zum Entzug des BWL-Diploms führen, wenn das vorhanden wäre. So viel Realitätsverweigerung ist absurd.
Fri Jan 07 09:19:55 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
An dieser Stelle stehe ich vollkommen hinter deiner Kritik an der Aussage.
Einfach die Peakleistung einer volatilen Quelle zu benennen als Beleg dafür, dass sie eine bestimmte Leistung ersetzen könne, das passt nicht.
Wollte man einen ehrlichen Kostenvergleich anstellen, dann müsste man eben etwas anders argumentieren:
Ja, diese fünffache Peakleistung ist auch notwendig, um die Schwankungen der erzeugten Leistung auszugleichen, sprich, unterm Strich kann diese fünffache Leistung im Jahresschnitt eben mal gerade so die gleiche Versorgungsleistung erbringen, wie das verglichene Kraftwerk.
Und, was dann noch zu den Kosten hinzu kommt: Auch die fünffache Peakleistung kann diese Versorgung nur dann sicher erbringen, wenn sie um entsprechende Speicher ergänzt wird, damit eben auch nachts Strom da ist, und an Regentagen die Minderernte ausgeglichen werden kann, und die kürzeren Tage im Winter und und und. Wenn man dann eben noch die Kosten für die Speichertechnik (egal, welcher Technologie) in der erforderlichen Größenordnung betrachtet, dann ist EE eben alles andere als billiger als konventionelle Kraftwerke.
Aber sie hat halt auch Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind:
- sie ist im Betrieb nicht auf die Zufuhr zu importierender Betriebsstoffe angewiesen
- sie produziert als "Nebenprodukt" eben keinerlei Abfälle (Abriss zähle ich hier nicht, da auch konventionelle Anlagen irgendwann abgerissen werden müssen)
- sie ist im Betrieb deutlich weniger personalintensiv
Es ist halt, da bin ich bei @XuQishi , sehr verlogen, nur mit den Vorteilen zu argumentieren, aber die Nachteile so lange unter den Tisch fallen zu lassen, bis dann in der Realität ernsthafte Probleme daraus erwachsen.
Ich denke, dass gerade die Asse uns deutlich zeigt, dass der Prozess immer noch nicht ausreichend sicher war.
Sicherheit ist immer und bei jeder Technologie der größte Kostenfaktor, und gleichzeitig die am schwersten zu erreichende Anforderung, da sie eben immer im Widerspruch zu wirtschaftlichen Interessen steht. Mehrfach redundante Notsysteme kosten halt mehrfach Geld, ohne dass sie etwas erwirtschaften, und normalerweise reicht ja ein Notsystem, das macht es wirklich teuer. Aber in diesem Bezug hat uns Fukushima gelehrt, dass selbst 3fache Redundanz nicht immer ausreichend sein kann. (Generatoren, Akkus und Einspeiseanschlüsse für externe Stromquellen ... und ... Generatoren überflutet, Akkus nach wenigen Stunden leer, externer Anschluss wegen Flutfolgen nicht erreichbar). Und es ist durchaus diskussionswürdig, zu hinterfragen, was man denn noch hätte tun sollen/können, und ob eine vierte Redundanz die Sicherheit gebracht hätte, und wie die hätte aussehen sollen.
Allerdings ist es halt ein kleiner Unterschied, ob man beispielsweise ein Kohlekraftwerk sichern muss, oder ein AKW. Zumindest wenn man sich den schlimmstmöglichen Fall anschaut. Das Kohlekraftwerk kann es auch förmlich zerreißen, aber die Folgen erstrecken sich nur auf die anwesenden Mitarbeiter und das direkte Werksgelände (naja, vielleicht noch die Schrebergärten nebendran), aber ein Supergau wirkt sich eben auf den ganzen Landkreis aus. Das schlägt sich dann eben in den geforderten Sicherheiten (und damit deren Kosten) nieder.
Nunja, genau so fair, wie man die EE eben mit ihren "Nebenaggregaten" wie Speichern betrachten muss, muss man aber auch bei der Atomkraft betrachten, dass sie eben nicht für die tatsächlichen Entsorgungskosten aufkommen muss, dass sie eben nicht für die tatsächliche Schadensdeckung aufkommen muss, sondern das durch den Staat geschieht. Diese Kosten sollte man schon dem Atomstrom zurechnen.
Ich glaube, der Strompreis (zumindest der für den Verbraucher) umfasst so viele Abgaben und Gebühren, die eigentlich nichts direkt mit dem Strom zu tun haben, dass das die Haupttreiber der Strompreise waren (vor Winterbeginn 21/22). Was soll das eine "Netzabgabe"? Letztlich werden doch die Netzbetreiber schon für die Bereitstellung der Netze über die Netzgebühren bezahlt. Was soll da eine EEG Umlage? Warum muss der einzelne Kunde die Subventionen des Staates extra finanzieren, das ist eine Aufgabe für den Steuertopf.
Der eigentliche Strom kostet nur etwa 24% des Strompreises für den Erzeuger und Vertreiber, aber 51% des Strompreises sind Steuern, Umlagen und Abgaben. Also hatten wir doch bis letztes Jahr eigentlich einen Strompreis von unter 10 ct, und Netzkosten von unter 8 ct, zusammen also Kosten für die tatsächliche Bereitstellung unter 18 ct, den ganzen Rest vereinnahmt der Staat für irgendwelche politischen Spielereien.
Fri Jan 07 22:56:30 CET 2022 |
pibaer
Jaein. Zu bestimmten Zeiten (nachts) kann die Peakleistung unendlich hoch sein, es kommt nichts heraus. Und nachts ist auch die Luftbewegung geringer, also weniger Windkraft.
Technisch gesehen ist die komplette Versorgung aus Solar- oder Windenergie eine reine Spinnerei, die aufgrund der fehlenden Speichermöglichkeiten höchstens Stromversorgung auf afrikanischem Niveau sichern kann.
Und die ganze Diskussion ist ja auch ein Witz. Man betrachtet immer den derzeitigen Strommix, will aber langfristig praktisch alle Verbraucher zu Stromverbrauchern machen. Wenn man heute aber den gesamten Primärenergiebedarf ansieht, dann ist der regenerative Anteil ein winziger Witz. Der müsste nicht verdoppelt, sondern eher verzehnfacht werden. Inklusive Speicherung.
Sat Jan 08 11:56:34 CET 2022 |
mozartschwarz
Exakt. Wirklich nennenswerten regenerativen Anteil haben wir nur beim Strom. Um 50%. Strom macht aber nur 20% des Energieverbrauchs aus. Heißt unterm Strich, daß 10% Regenerativ sind. Selbst wenn es ein paar Prozente mehr wären, würden die ja späterhin durch Speicherverluste aufgefressen. Genau wie weitere Energieeinsparungen bis um die 30%. 10-fach+Speicher ist also äusserst realistisch eher noch niedrig angesetzt
Sun Jan 09 14:36:17 CET 2022 |
mozartschwarz
Jetzt wird schon eine neue Radikalisierungsform erfunden.
So blickt der Verfassungsschutz auf die Großdemonstration in Hamburg
https://www.welt.de/.../...-auf-die-Grossdemonstration-in-Hamburg.html
Sun Jan 09 16:39:57 CET 2022 |
touranfaq
Lobo hat das hier sehr treffend analysiert:
https://www.google.com/.../...307b0e08-c4fe-43c2-800b-b2da618ec4ca-amp
Sun Jan 09 17:15:51 CET 2022 |
pibaer
https://www.danisch.de/.../
Zitat:
Eigentlich läge es mir fern zu empfehlen, Lobo zu lesen, aber da eskaliert so eine herablassende Arroganz, dass man förmlich merkt, wie gefährlich das inzwischen wird. Das muss man wirklich mal gelesen haben, vor allem weil man förmlich merkt, wie der vor Hass, Überheblichkeit, Verachten für alles, was nicht so ist wie er, förmlich vibriert. Man merkt vor allem sehr deutlich, dass sein sein Hass auf alles, was anders ist als er, eine Erscheinung, die gemeinhin als Narzissmus bekannt ist, damit kollidiert, dass seine sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten nicht mehr ausreichen, seinen Hass auszudrücken, der vor schierer Hilflosigkeit, sich nicht seiner Wut angemessen auszudrücken, fast platzt.
Damit ist alles gesagt.
Sun Jan 09 17:17:41 CET 2022 |
pibaer
Mal sehen, wann die dann auch die ganzen DDR-Begriffe auspacken, um die bösen Regierungsfeinde entsprechend einzuordnen.
Demonstrationen werden heute offenbar wieder mehr und mehr als Veranstaltungen angesehen, wo das dankbare Volk Winkelemente schwenkend an der Staatsführung vorbeimarschiert.
Sun Jan 09 17:28:53 CET 2022 |
rpalmer
https://www.protestkarte.de/
Selbst wenn man den Begriff direkt in Onkel Google eingibt, das Ergebnis zur Seite wird sauber aus den Suchergebnissen herausgefiltert.
Well done Google.
Sun Jan 09 17:31:13 CET 2022 |
rpalmer
Warum wundert es mich nicht, dass ein solcher Qualitätsjournalismus bei "Spiegel" publiziert wird?
Sun Jan 09 17:33:58 CET 2022 |
rpalmer
Und was möchtest Du aussagen?
Sun Jan 09 17:34:14 CET 2022 |
pibaer
Ich muss zugeben, dass ich vom Abonnent des SPIEGELs nun zum konsequenten Nichtanklicker von SPIEGEL-Links geworden bin. Nicht mal einen Klick bekommen die noch von mir, ganz zu schweigen davon, dass die mir Werbung im Browser präsentieren dürften.
Sun Jan 09 19:37:38 CET 2022 |
mozartschwarz
Nö, hat er nicht. Das Intro war mir schon so zuwieder, daß ich nicht weiter gekommen bin.
Sun Jan 09 19:44:52 CET 2022 |
mozartschwarz
wenn ich nach " Protestkarte " google, findet ich die Seite eigentlich gleich.
Sun Jan 09 19:48:38 CET 2022 |
mozartschwarz
Das es in Frankreich bald ähnliche Maßnahmen geben könnte wie hier und das Macron seine Meinung auch komuniziert?!
Mon Jan 10 08:37:19 CET 2022 |
touranfaq
Nachdem er es gepostet hatte war sie wirklich noch nicht auf Google indiziert, aber bei Bing. Die Seite ist wohl neu und auch nicht SEO optimiert, hat wahrscheinlich einfach nur etwas gedauert bis sie ins Ranking kam.
Mon Jan 10 22:18:38 CET 2022 |
pibaer
Holger, was ist eigentlich aus den coolen Modellen geworden, die Du hier gepostet hattest. Haben wir mittlerweile die prognostizierte Inzidenz erreicht? Bin mir gar nicht so sicher.
Tue Jan 11 08:41:19 CET 2022 |
PS-Schnecke52374
Nur den ersten Absatz gelesen?
Was schieb ich im folgenden Absatz:
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