• Online: 1.229

Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Thu Nov 04 15:30:39 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 15:16:56 Uhr:

 

Um die Antwort auf die Kernfrage hast du dich allerdings gedrückt:

 

Auch wenn unter 5000 Tote angesichts von 800 Mio Spritzen wirklich sehr, sehr wenig sind, bleibt die ethische Frage, wieviele Tote die Bekämpfung des Todes kosten "darf", bevor es nicht mehr angemessen ist.

Ich drücke mich nochmal um die Kernfrage mit dem Bild im Anhang. Man beachte, es handelt es sich hier NUR um Deutschland und die Übersicht enthält noch KEINE Corona-Impfstoffe (siehe unten: Letzte Aktualisierung 31.12.2020).

 

Wir haben also über alle zugelassenen Impfstoffe in Deutschland während den letzten 20 Jahren 456 Verdachtsfälle mit Todesfolge. Müssten wir diese Frage jetzt nicht konsequenterweise für ALLE Impfungen stellen?


Thu Nov 04 15:47:08 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 14:31:15 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. November 2021 um 20:29:34 Uhr:

Irgendwie taugt die Antwort für einen Politiker... Viel "Gelaber" das zwar richtig ist aber eben nicht auf die Aussage eingeht. Die Politik hat versagt, nun gilt es die Folgen möglichst klein zu halten. Der einzige schnelle Weg dahin ist es möglichst wenige Covid Patienten auf Intensiv zu haben.

Ich denke schon, Ross und Reiter genau benannt zu haben. Ja, oberflächlich betrachtet ist das Hauptproblem, dass so viele Coronafälle auflaufen könnten, dass es für die Krankenhäuser nicht mehr stemmbar ist.

Ich bin aber kein Fan davon, am Symptom runzudocktern, sondern lieber an der Ursache. Und ursächlich ist das fortgesetzte Kaputtsparen auf den Rücken der Beschäftigten.

Dass das kurzfristig keinen ausreichenden Effekt hat, hab ich doch eingeräumt. Aber wenn man das eben vor lauter operativem Geschäft eben heute nicht in die Hand nimmt, steht man im Herbst 22 wieder vor dem gleichen Problem, je nachdem, wieviel Kapazität noch wegbricht, brauchts dann kein Corona mehr, dann "reicht " vielleicht schon die "normale" Grippewelle, um ähnliche Einschränkungen erforderlich zu machen.

 

Natürlich hast du Recht, das jetzt dennoch zusätzliche Einschränkungen notwendig sind.

 

Ich denke, aber das ist nur meine Meinung, um aus dem Problem keine Katastrophe zu machen, muss jeder seinen Teil beitragen. Dabei ist....

 

 

Ach Mist ... wieder einmal zu lange getippt, und nicht vorm Absenden kopiert ... schiet....

ganz, ganz Kurzform:

 

Eben weil die Spritzen überwiegend nur Schutz für den Gespritzten selbst bieten, bin ich fürs testen. Nicht, um irgendwen zu drangsalieren, sondern um wirklich sinnvollen Schutz zu erzeugen.

... Komisch, eigentlich genau das gleiche Argument, mit dem Ungespritzte ausgeschlossen werden.

 

"Zweifel an der Spritze sind Kapitulation vor dem Virus"

Sehe ich nicht so. Ich sehe viel eher die Gefahr, dass aus solchen Sätzen und Gedanken sehr schnell Dogmen werden, und die sin gefährlich.

Ich hab deine Einwände durchaus verstanden und auch für richtig gutiert. Auf die schnelle nutzt das halt nix.

 

Den Geimpften vor dem Geimpften schützen zu wollen ist sinnlos, hab ich auch begründet und die sinnvolle Maßnahme benannt.

Thu Nov 04 15:56:00 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 15:30:39 Uhr:

...

 

Ich drücke mich nochmal um die Kernfrage mit dem Bild im Anhang. Man beachte, es handelt es sich hier NUR um Deutschland und die Übersicht enthält noch KEINE Corona-Impfstoffe (siehe unten: Letzte Aktualisierung 31.12.2020).

 

Wir haben also über alle zugelassenen Impfstoffe in Deutschland während den letzten 20 Jahren 456 Verdachtsfälle mit Todesfolge. Müssten wir diese Frage jetzt nicht konsequenterweise für ALLE Impfungen stellen?

Ja, das müssten man tatsächlich.

 

Zumeist wird dann eine Antwort gefunden nicht über kumulative Zahlen, sondern durch die direkte Gegenüberstellung auf Jahr bezogen, also die Fragestellung:

 

"wie hoch ist die Anzahl an Todesfällen pro Jahr, die durch diesen speziellen Impfstoff verhindert werden kann?" in Relation zu "mit wievielen Todesfällen pro Jahr muss gerechnet werden, um dieses Ergebnis zu erreichen?"

 

Die Antwort bleibt ein ethisches Dilemma, denn überspitzt ausgesprochen bedeutet die Frage:

 

"Stell dir vor, der Teufel erscheint dir, und bietet dir an, eine bestimmte Krankheit von der Welt zu tilgen. Die einzige Bedinung: er fordert von dir im Gegenzug, dass du wahllos eine Anzahl X Menschen erschießt. Wie groß darf X werden?"

Thu Nov 04 15:57:26 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 14:59:27 Uhr:

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 4. November 2021 um 10:31:16 Uhr:

 

 

Interessant, dass das Frauenhofer Institut anderer Meinung ist und durchaus von einer Realisierbarkeit bis zum Jahr 2050 ausgeht:

...

Wenn auch nicht neu, so doch interessant. Und in wieweit rechtfertigt jetzt die Einschätzung, dass es bis 2050 schaffbar ist, dass man Atom bis Ende 2022 (und damit 28 Jahre vor der erwarteten Erreichbarkeit), und Kohle bis spätestens 2035 (und damit immerhin noch 15 Jahre vor der erwarteten Erreichbarkeit) abschalten möchte? Wie soll die zeitliche Lücke gedeckt werden? Das ist doch letztlich die entscheidende Frage.

Und vom elenden Wasserstoffgelaber noch nicht geredet.

Man beachte Verluste und Kosten, selbst wenn man der Utopie verfällt, man könne Den in relevanten Mengen, in Deutschland, aus regenerativem Abfallstrom herstellen... Das Zeug müsste ggf. für Stahl und Aluwerke alsauch Schwer und Flugverkehr und die Düngemittel etc. Versorgung reichen...

Da muß die E-Karre aber schrumpfen und mit dem Womo ist vorbei...

Thu Nov 04 16:03:46 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 15:02:51 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 12:02:31 Uhr:

...

 

Wir haben schon einen gewaltigen Speicher um zum Beispiel Wasserstoff zu speichern. Das Erdgasnetz:

 

https://www.topagrar.com/.../...stoff-im-gasnetz-moeglich-9591695.html

 

Wurde auch im Graslutscherblog angesprochen, den ich kürzlich verlinkt habe.

Gut. Zumindest einmal ein konkreter Vorschlag.

Speicherbarkeit im Gasnetz können wir als erwiesen annehmen ... passt.

Um H2 aus Strom ("Überschussstrom aus EE") zu gewinnen, muss man allerdings 3 mal so viel Strom reinstecken, wie man hinterher im Idealfall rückverstromt bekommt.

 

Kleine Zwischenfrage: Reichen unsere derzeitigen und für die nächsten Jahre geplanten EE Kapazitäten aus, um einen gesicherten Überschuss in der dreifachen Höhe des "Winterdefizits" zu generieren?

Muss man das.... Nee, man beschäftige sich mit der Speicherbarkeit und der Flüchtigkeit von H2.

Verluste lassen sich auf um 40-50% redizieren. Je nach Verfahren und Abwärmenutzung vielleicht etwas mehr.

Rückverstromung ist hirnrissig, so wie heute Strom aus Biogas.

Thu Nov 04 16:06:26 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Gerade nebenbei in den Nachrichten:

 

Australien lässt wieder Einreise zu, zunächst Australier, und dann gestaffelt auch Arbeiter, Studenten und Touristen.

 

Wetten, in nur wenigen Wochen sehen wir dort Zahlen wie hier in Europa, oder aber eine erneute vollständge Abschottung?

Thu Nov 04 16:07:53 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 15:30:39 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 15:16:56 Uhr:

 

Um die Antwort auf die Kernfrage hast du dich allerdings gedrückt:

 

Auch wenn unter 5000 Tote angesichts von 800 Mio Spritzen wirklich sehr, sehr wenig sind, bleibt die ethische Frage, wieviele Tote die Bekämpfung des Todes kosten "darf", bevor es nicht mehr angemessen ist.

Ich drücke mich nochmal um die Kernfrage mit dem Bild im Anhang. Man beachte, es handelt es sich hier NUR um Deutschland und die Übersicht enthält noch KEINE Corona-Impfstoffe (siehe unten: Letzte Aktualisierung 31.12.2020).

 

Wir haben also über alle zugelassenen Impfstoffe in Deutschland während den letzten 20 Jahren 456 Verdachtsfälle mit Todesfolge. Müssten wir diese Frage jetzt nicht konsequenterweise für ALLE Impfungen stellen?

Ich hatte die Frage schon beantwortet. Die Mortalität war so zu erwarten. Auch das konnte jeder Impfling nachvollziehen.

Thu Nov 04 16:09:31 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 4. November 2021 um 16:03:46 Uhr:

...

 

Muss man das.... Nee, man beschäftige sich mit der Speicherbarkeit und der Flüchtigkeit von H2.

Verluste lassen sich auf um 40-50% redizieren. Je nach Verfahren und Abwärmenutzung vielleicht etwas mehr.

Kann sein, dass ich dich gerade falsch verstanden hab. Aber den rein stofflichen Verlust bei der Lagerung über Wochen und Monate habe ich überhaupt noch nicht berücksichtigt, nur die Frage: Wieviel Überschussstrom muss ich in H2 wandeln (können), um im Bedarfsfall eine ausreichende Strommenge aus diesem H2 gewinnen zu können.

Thu Nov 04 16:13:10 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 16:06:26 Uhr:

Gerade nebenbei in den Nachrichten:

 

Australien lässt wieder Einreise zu, zunächst Australier, und dann gestaffelt auch Arbeiter, Studenten und Touristen.

 

Wetten, in nur wenigen Wochen sehen wir dort Zahlen wie hier in Europa, oder aber eine erneute vollständge Abschottung?

Deren Zahlen sind heute schon nicht so toll wie zu vermuten wäre. Hatte die kürzlich verlinkt. In Australien wirds jetzt aber erstmal Sommer.

Thu Nov 04 16:16:33 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 16:09:31 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 4. November 2021 um 16:03:46 Uhr:

...

 

Muss man das.... Nee, man beschäftige sich mit der Speicherbarkeit und der Flüchtigkeit von H2.

Verluste lassen sich auf um 40-50% redizieren. Je nach Verfahren und Abwärmenutzung vielleicht etwas mehr.

Kann sein, dass ich dich gerade falsch verstanden hab. Aber den rein stofflichen Verlust bei der Lagerung über Wochen und Monate habe ich überhaupt noch nicht berücksichtigt, nur die Frage: Wieviel Überschussstrom muss ich in H2 wandeln (können), um im Bedarfsfall eine ausreichende Strommenge aus diesem H2 gewinnen zu können.

Geht durch recht dicken Stahl. Relevanter Energigehalt pro Liter bedarf extremen drücken. Ansich müsste man Methan draus machen, witzigerweise ist aber Kohlenstoff oder CO2 in der Herstellung richtig teuer, den brauch man dann aber. Was ich vom Rückverstromen halte hatte ich editiert. Bezogen hatte ich mich auf euer beiden Aussagen.

Thu Nov 04 16:34:21 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 15:02:51 Uhr:

 

Kleine Zwischenfrage: Reichen unsere derzeitigen und für die nächsten Jahre geplanten EE Kapazitäten aus, um einen gesicherten Überschuss in der dreifachen Höhe des "Winterdefizits" zu generieren?

Die aktuellen sicherlich nicht. Aber das Thema hatte der Graslutscherblog auch thematisiert.

 

Man muss vorher die Windkapazität natürlich ausbauen, ein Großteil davon wäre aber machbar durch Ersetzen der aktuellen Räder durch neue mit der dreifachen Leistung.

 

Das Kernproblem an der Sache ist: egal wer an der Macht ist, es wird immer nur rumgedoktert werden. Es muss aber ein machbares Gesamtkonzept her, angefangen mit Maßnahmen zur Energieeinsparung über neue EE Anlagen bis hin zu Speicherkonzepten. Mit x Euro pro Tonne CO2 mehr wird kein einziges Problem gelöst.

 

Wie gesagt von mir aus auch gerne noch die AKWs weiter laufen lassen zur Überbrückung, besser als weiter Kohle zu verfeuern.

Thu Nov 04 16:51:12 CET 2021    |    touranfaq

Update zu dem Fall aus Cuxhaven:

 

Ein Zwölfjähriger aus dem Landkreis Cuxhaven, der kurz nach seiner zweiten Impfung gegen das Coronavirus gestorben ist, litt offenbar schon länger an einer schweren Herz- und Gefäßkrankheit.

 

Das sagte eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) am Donnerstag. 

 

https://www.ndr.de/.../...ar-Vorerkrankung-Ursache,impfung854.html?...(PEI)%20am%20Donnerstag.

 

Ist natürlich jetzt die Frage, wieso man trotzdem geimpft hat, die potentiellen Herzprobleme bei jüngeren männlichen Patienten waren ja bekannt.

Thu Nov 04 16:59:24 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 16:34:21 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 15:02:51 Uhr:

 

Kleine Zwischenfrage: Reichen unsere derzeitigen und für die nächsten Jahre geplanten EE Kapazitäten aus, um einen gesicherten Überschuss in der dreifachen Höhe des "Winterdefizits" zu generieren?

Die aktuellen sicherlich nicht. Aber das Thema hatte der Graslutscherblog auch thematisiert.

 

Man muss vorher die Windkapazität natürlich ausbauen, ein Großteil davon wäre aber machbar durch Ersetzen der aktuellen Räder durch neue mit der dreifachen Leistung.

 

Das Kernproblem an der Sache ist: egal wer an der Macht ist, es wird immer nur rumgedoktert werden. Es muss aber ein machbares Gesamtkonzept her, angefangen mit Maßnahmen zur Energieeinsparung über neue EE Anlagen bis hin zu Speicherkonzepten. Mit x Euro pro Tonne CO2 mehr wird kein einziges Problem gelöst.

 

Wie gesagt von mir aus auch gerne noch die AKWs weiter laufen lassen zur Überbrückung, besser als weiter Kohle zu verfeuern.

Ja der Blog ist toll, deshalb ist der Typ auch eine große Nummer auf dem Gebiet. Die alten Räder verbuddeln wir dann in Afrika, völlig egal das die noch funktionieren, gibt eh keine Förderung mehr....

 

Die CO2 Steuer zügelt maximum den Gasfuß des Privatwagenfahrers, eh klar. Der Anteil des privaten Individualverkehrs ohne Firmenwagen ist verschwindend gering...

 

Neue AKW braucht das Land, die guten zum Atommüllverbrennen. Alten auch laufen lassen. Geld in die Forschung zur Fusion. Deutsche Tugenden halt... Sollen die anderen Müsli fressen und kleine Mädchen glorifizieren. Machen Die aber auch nicht :D

Thu Nov 04 17:05:07 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 16:51:12 Uhr:

Update zu dem Fall aus Cuxhaven:

 

Ein Zwölfjähriger aus dem Landkreis Cuxhaven, der kurz nach seiner zweiten Impfung gegen das Coronavirus gestorben ist, litt offenbar schon länger an einer schweren Herz- und Gefäßkrankheit.

 

Das sagte eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) am Donnerstag. 

 

https://www.ndr.de/.../...ar-Vorerkrankung-Ursache,impfung854.html?...(PEI)%20am%20Donnerstag.

 

Ist natürlich jetzt die Frage, wieso man trotzdem geimpft hat, die potentiellen Herzprobleme bei jüngeren männlichen Patienten waren ja bekannt.

Wie Bap schon schrieb.. Letztlich hat man da die Wahl zwischen Pest und Cholera. Der Junge hätte sicherlich auch eine Infektion nicht überlebt, eine Risikoabwegung die ich keinem Wünsche.

Thu Nov 04 17:05:09 CET 2021    |    touranfaq

Mittlerweile 2.000 Fälle mit gefälschten Impfpässen:

 

https://m.tagesspiegel.de/.../27765804.html?...

Thu Nov 04 17:55:18 CET 2021    |    touranfaq

Eigentlich ne gute Nachricht, wird aber vermutlich die Impfbereitschaft senken:

 

GB lässt Corona-Pille von Merck zu

 

https://www.n-tv.de/22908390

Thu Nov 04 18:00:56 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 4. November 2021 um 16:59:24 Uhr:

... Sollen die anderen Müsli fressen und kleine Mädchen glorifizieren. :D

War das nicht umgekehrt ;)

Thu Nov 04 18:02:07 CET 2021    |    myinfo

SWR Aktuell

 

Winfried Kretschmann spricht sich für Impfpflicht bei Beschäftigten in Pflege aus

 

STAND 4.11.2021, 15:13 Uhr

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann stärkt seinem Gesundheitsminister den Rücken. Zuvor hatte Manfred Lucha eine Impfpflicht im Pflegebereich eingebracht und Kritik ausgelöst.

 

"Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht sich angesichts der zunehmenden Corona-Fälle für eine Impfpflicht in Alten- und Pflegeheimen aus und stärkt damit Gesundheitsminister Manfred Lucha (beide Grüne) den Rücken. "Wir haben immer gesagt - je nach Entwicklung der Pandemie muss man bei bestimmten Berufsgruppen darüber nachdenken", sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums am Donnerstag in Stuttgart.

 

Trotz der sehr hohen Impfquote bei den Gesundheitsberufen gebe es zunehmend Fälle von Impfdurchbrüchen in Heimen. "Und weil wir hier von einem hochsensiblen Bereich und einer sehr vulnerablen Gruppe sprechen, müssen wir alles dafür tun, diese Menschen zu schützen", sagte die Sprecherin. "Deshalb halten wir eine Impfpflicht in diesem Bereich für sinnvoll und verantwortbar." Allerdings liegt die Einführung einer solchen Pflicht nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Händen des Bundes und kann von den Ländern nicht selbst entschieden werden.

 

Lucha will Impfpflicht in Gesundheits- und Bildungswesen

 

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) hatte sich zuvor für eine Impfpflicht in Alten- und Pflegeheimen ausgesprochen. "Nachdem wir lange auf Appelle und die Einsicht der Menschen gesetzt haben, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, eine Impfpflicht für Beschäftigte in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheits- oder dem Erziehungs- und Bildungswesen zu fordern", sagte der Grünen-Minister am Donnerstag.

 

Es dürfe nicht dieselben Szenarien wie im vergangenen Jahr geben, als viele alte Menschen an einer Corona-Infektion gestorben seien, weil das Virus von außen in die Einrichtungen getragen worden sei.

 

Lucha: "Testen löst unser Problem nicht"

 

Eine tägliche Testpflicht in Pflegeheimen für Beschäftigte gebe es in Baden-Württemberg zwar bereits, sagte Lucha der Deutschen Presse-Agentur. "Trotzdem werden Infektionen in die Heime getragen. Testen löst unser Problem nicht. Wir müssen jetzt eine Schippe drauf legen", betonte der Grünen-Politiker.

 

(...)"

 

 

 

 

Jetzt?

 

 

VG myinfo

Thu Nov 04 18:47:36 CET 2021    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 12:02:31 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. November 2021 um 11:03:36 Uhr:

Interessanter ist, dass du mal wieder nur "Werbesprech" kopierst. Mit Power 2 Gas als dem Heilmittel ... äh ja. Wo sind die enormen Durchbrüche in der Speichertechnologie?

Wir haben schon einen gewaltigen Speicher um zum Beispiel Wasserstoff zu speichern. Das Erdgasnetz:

 

https://www.topagrar.com/.../...stoff-im-gasnetz-moeglich-9591695.html

 

Wurde auch im Graslutscherblog angesprochen, den ich kürzlich verlinkt habe.

Ja. Das ist im Handling viel einfacher als Erdgas. Und der viel bessere Wirkungsgrad entlang der ganzen Kette. Danach wieder rückwandeln und wir haben wohl Eta = 100.

Thu Nov 04 18:55:18 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. November 2021 um 18:47:36 Uhr:

 

Ja. Das ist im Handling viel einfacher als Erdgas. Und der viel bessere Wirkungsgrad entlang der ganzen Kette. Danach wieder rückwandeln und wir haben wohl Eta = 100.

Der Wirkungsgrad ist nicht gut, das stimmt. Stört aber beim Verbrenner seltsamerweise niemand.

 

Es geht darum, zukünftig Energieüberschuss zu speichern statt die Windkraft zu drosseln oder Strom zu verschenken. Da ist der Wirkungsgrad zweitrangig.

Thu Nov 04 19:08:22 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@myinfo schrieb am 4. November 2021 um 18:02:07 Uhr:

...Ministerpräsident Winfried Kretschmann stärkt seinem Gesundheitsminister den Rücken. Zuvor hatte Manfred Lucha eine Impfpflicht im Pflegebereich eingebracht und Kritik ausgelöst....

Jetzt?

 

 

VG myinfo

Na dann, sollen sie es mal so betreiben. Es könnte nicht schaden, wenn die Herren Kretschmann und Lucha schon einmal einen Anfängerkurs für Pflegende absolvieren, dann können sie wenigstens einen kleinen Teil der Lücke, die sie da aufreißen schließen.

 

Ich weiß, ich übertreibe eh nur, aber ich möchte es dennoch aussprechen:

 

Gerade die Alten- und Pflegeheime haben sich in den letzten Monaten sehr gut bewährt ... samt ihrem teilweise ungespritzten Personals.

Wieviele Ausbrüche gab es in Ba/wü in Heimen? Und wieviele Bewohner waren betroffen?

 

Immerhin gibt es 1777 Heime, die 101.799 Plätze für vollstationäre Versorgung bereitstellen.

 

Und den Politniks fällt schon wieder nix Besseres ein, als als Ablenkung für ihr Versagen (Ja, viele "Ausbrüche" fielen erstaunlicherweise mit dem Besuch der Impfteams zeitlich zusammen) mal wieder auf die Pflegenden einzuprügeln... macht mal.

 

Die Personaldecke gerade in den Heimen ist allenfalls noch ein mottenzerfressener Lumpen, nicht einmal ungelernte Pflegehelfer sind auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen. Und wenn es jetzt nur so "schwach" wie in New York bei den Feuerwehren kommt, und 80% mitspielen ... unsere Heime können sich nicht einmal mehr den Schwund von auch nur 5 oder 10% des Personals erlauben.

 

Aber es ist bestimmt sehr viel besser, keine Versorgung zu haben, als dass Ungespritzte, die ganz offensichtlich bisher "ihre" Senioren gut geschützt haben, noch länger so unverantwortlich arbeiten zu lassen.

 

Und das von einem Kretschmann, dessen Tross vor 1 bis 2 Jahren einen PKW abschoss, und der werte Herr Ministerpräsi einfach hat weiterfahren lassen (seinen Wagen, nicht den Unfallwagen), anstatt zu helfen ... ist ja nur ein Bürgerkind dabei gestorben. Das ist die wahre Fratze hinter der "Ich will doch die Menschen schützen"-Maske

Thu Nov 04 19:10:12 CET 2021    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 18:55:18 Uhr:

 

Der Wirkungsgrad ist nicht gut, das stimmt. Stört aber beim Verbrenner seltsamerweise niemand.

Doch die Linke stört sich daran. Und ebenso Herbert The Diess. Die AfD wohl auch. (Nee, null Ironie emthalten)

Die Glühlampe hatte wenigstens nur die EU als Feind.

 

Zitat:

Es geht darum, zukünftig Energieüberschuss zu speichern statt die Windkraft zu drosseln oder Strom zu verschenken. Da ist der Wirkungsgrad zweitrangig.

Darum verheizt man den, so dass am Ende nahezu nichts übrig bleibt. Schon hat sich das mit dem Speichern erledigt.

Thu Nov 04 19:14:22 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 18:55:18 Uhr:

...

 

Der Wirkungsgrad ist nicht gut, das stimmt. Stört aber beim Verbrenner seltsamerweise niemand.

 

Es geht darum, zukünftig Energieüberschuss zu speichern statt die Windkraft zu drosseln oder Strom zu verschenken. Da ist der Wirkungsgrad zweitrangig.

Ja, das ist solo betrachtet vollkommen richtig, besser die angebotene Energie verschwenderisch speichern, als sie ganz verpuffen zu lassen.

Aber systemisch halt nicht sehr sinnvoll.

 

Wenn denn dieser H2 die Lücke füllen soll, die Kohle und Atom zwangsläufig hinterlassen, dann reicht nicht der gute Wille, dann muss genug H2 erzeugt werden können, um dann diese Bedarfslücken auch sicher schließen zu können.

Und solange Ökostrom Mangelware ist, ist eben der Wirkungsgrad alles andere als zweitrangig, sondern das Maß der Dinge, wie weit wir mit der Stromernte, die uns zur Verfügung steht, tatsächlich kommen können.

Thu Nov 04 20:11:28 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 19:14:22 Uhr:

Wenn denn dieser H2 die Lücke füllen soll, die Kohle und Atom zwangsläufig hinterlassen, dann reicht nicht der gute Wille, dann muss genug H2 erzeugt werden können, um dann diese Bedarfslücken auch sicher schließen zu können.

Und solange Ökostrom Mangelware ist, ist eben der Wirkungsgrad alles andere als zweitrangig, sondern das Maß der Dinge, wie weit wir mit der Stromernte, die uns zur Verfügung steht, tatsächlich kommen können.

Die Speicherung von H2 im Erdgasnetz ist ja nur EIN Baustein in einem möglichen Szenario.

 

Mich stört diese immer wiederkehrende, eindimensionale Betrachtungsweise. Ja, die Probleme sind komplex und teilweise auch aufwendig. Das ist ein AKW über seinen Lebenszyklus aber auch, was uns nicht davon abgehalten hat, welche zu bauen.

 

Und apropos AKW, ich habe da letztens interessante Zahlen aus der Schweiz gefunden:

 

Ein gutes Beispiel ist die Anlage in Beznau: Seit der Inbetriebnahme der beiden Blöcke in den Jahren 1969 und 1972 hat die Axpo Power AG (ehemals Nordostschweizerische Kraftwerke) bis heute insgesamt rund 2,5 Milliarden Franken in die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Werks investiert – der Bau kostete ursprünglich 700 Mio. CHF .

 

https://www.kernenergie.ch/de/...en-und-fakten-_content---1--1079.html

 

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. In das genannte Kraftwerk musste nochmal die mehr als dreifache Summe der Baukosten investiert werden, um das Kraftwerk "up-to-date" zu halten. Und da sind die Rückbaukosten noch gar nicht betrachtet...

Thu Nov 04 20:22:25 CET 2021    |    rpalmer

Oh. Es ist doch nicht so einfach ne komplette Energieversorgung umzustellen. Aber in den schönen Pressetexten welche der groteske User verlinkt, da klingt das doch alles so super easy. Und die ganzen Bedenken sind nur Propaganda geldgieriger Konzerne, welche den Hals nicht voll bekommen können.

 

Wir haben doch absolute Fachkräfte in der Politik, die werden das kurz lösen. Für die ist es ein Klacks ein nachhaltiges Konzept zu erarbeiten und umzusetzen. Machen die doch schon jetzt. Hat nur keiner bisher gesehen.

Bisschen Subvention hier, bisschen da. Etwas in die Tasche stecken und gut ist. Den Rest löst man ad hoc.

 

Man kann nur noch lachen über das was hier abgeht.

Thu Nov 04 21:17:56 CET 2021    |    rpalmer

Übrigens interessant, wie in den polnischen Medien die Vorgänge an der Grenze Polen-Weißrussland betrachtet werden. Für die ist das ein Vorgeplänkel zu einer militärischen Auseinandersetzung. Immerhin hatte Lukaschenko auch offen zugegeben, dass er die Migranten als Waffe/Druckmittel nutzt. Wenns sein muss, leitet er die solange durch, bis der Westen unter denen kollabiert, aber das war der Tenor einer Art "Bild", daher mit etwas Skepsis zu sehen.

Bewusst wird das aber definitiv gemacht und aus Rache gegenüber den jüngsten Sanktionen.

 

Nun wird eben Trumps Idee aufgegriffen, ein meterhoher Zaun wird gen Grenze errichtet.

Fri Nov 05 02:32:54 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 18:55:18 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. November 2021 um 18:47:36 Uhr:

 

Ja. Das ist im Handling viel einfacher als Erdgas. Und der viel bessere Wirkungsgrad entlang der ganzen Kette. Danach wieder rückwandeln und wir haben wohl Eta = 100.

Der Wirkungsgrad ist nicht gut, das stimmt. Stört aber beim Verbrenner seltsamerweise niemand.

 

Es geht darum, zukünftig Energieüberschuss zu speichern statt die Windkraft zu drosseln oder Strom zu verschenken. Da ist der Wirkungsgrad zweitrangig.

Akut decken Erneuerbare nichtmal 15% des Gesamtenergiebedarfs. Da brauchs bei den üblen Wirkungsgraden aber viel Überschussstrom.

Fri Nov 05 06:50:39 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 5. November 2021 um 02:32:54 Uhr:

 

 

Akut decken Erneuerbare nichtmal 15% des Gesamtenergiebedarfs. Da brauchs bei den üblen Wirkungsgraden aber viel Überschussstrom.

Veraltete Zahlen?

 

https://www.bmwi.de/.../erneuerbare-energien.html?...

 

https://www.zdf.de/.../...strom-erneuerbare-energie-klimaziel-100.html

 

Wir haben heute schon Überschüsse (Deutschland exportiert nach wie vor mehr Strom als es importiert) die wir nicht speichern können.

Fri Nov 05 11:44:08 CET 2021    |    mozartschwarz

Gesamtenergie, nicht nur Strom. Die Wasserstofftechnologie soll uns ja allumfänglich klimaneutral machen. Schon fast lächerlich.

Fri Nov 05 11:49:37 CET 2021    |    rpalmer

Rein auf Strom bezogen/ausgewertet

 

https://www.agora-energiewende.de/.../

Fri Nov 05 11:49:41 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 5. November 2021 um 11:44:08 Uhr:

Gesamtenergie, nicht nur Strom. Die Wasserstofftechnologie soll uns ja allumfänglich klimaneutral machen. Schon fast lächerlich.

Ok, verstanden. Das Thema hatte der Graslutscherblog ja auch thematisiert, wir betreiben generell zu viele ineffiziente Prozesse wo fossile Brennstoffe verbrannt werden. Eben u.a. im Auto. Deshalb muss mit der "Energiewende" eine Senkung des Energieverbrauchs einhergehen. Zum Beispiel indem man statt 50-80kWh Diesel pro 100km im gleichen Fahrzeug nur 15kWh Strom "verbrennt".

 

Man muss wie gesagt das Thema in seiner Gesamtheit betrachten, nur an einzelnen Schrauben drehen löst das Problem nicht.

Fri Nov 05 12:24:42 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 20:11:28 Uhr:

 

...

 

Die Speicherung von H2 im Erdgasnetz ist ja nur EIN Baustein in einem möglichen Szenario.

 

Mich stört diese immer wiederkehrende, eindimensionale Betrachtungsweise. Ja, die Probleme sind komplex und teilweise auch aufwendig. Das ist ein AKW über seinen Lebenszyklus aber auch, was uns nicht davon abgehalten hat, welche zu bauen.

...

Es geht nicht um Komplexität. Es geht um die Frage: "Stehts da, oder ists nur ein Luftschloss?"

Klar sind AKW komplex, aber sie stehen in der Landschaft und arbeiten. Und, wo bitte stehen die Elektrolyseure, betriebsbereit, ans Gasnetz angeschlossen, wo die Brennstoffzellen zum Rückverstromen?

 

Wie? Achso, man denkt erst einmal über Möglichkeiten nach, ja, gut, auch prima, nachdenken ist immer gut. aber so lange man nicht über das Stadium des über die Möglichkeiten Nachdenkens hinauskommt, und irgendwelche dieser Möglichkeiten auch einmal anfängt zu verwirklichen, braucht man sich eben eigentlich keinerlei Illusionen higeben, jetzt schon das abschalten zu wollen, was einstmals im Mai durch eine der noch zu durchdenkenden und dann zu verwirklichenden Möglichkeiten ersetzt werden soll.

 

Es gilt der Grundsatz: ERST den Ersatz schaffen, DANN das Alte abschaffen, ansonsten hats ein Problem.

 

Man reißt ja auch nicht erst sein altes Haus ab, und baut danach ein neues (wo sollte man so lange wohnen?)

Fri Nov 05 12:28:42 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. November 2021 um 21:17:56 Uhr:

...

Nun wird eben Trumps Idee aufgegriffen, ein meterhoher Zaun wird gen Grenze errichtet.

Hurra, endlich Arbeit für alte Ossis ... die kennen sich noch mit sowas aus, Pläne liegen fix und fertig vor "Mauer 2000" (man muss nur die Richtung der abwehrenden Einrichtungen umdrehen, also nicht zur Verhinderung des Raus, sondern des Rein)

 

Endlich wieder was, wo unser Land bereits Technologieführer ist. Mit Jahrzehnten Erfahrung, das sollte sich doch zu Geld machen lassen.

 

Nicht so nen popliger "hoher Zaun" :D:D:D

Fri Nov 05 12:33:03 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 5. November 2021 um 12:24:42 Uhr:

 

Wie? Achso, man denkt erst einmal über Möglichkeiten nach, ja, gut, auch prima, nachdenken ist immer gut. aber so lange man nicht über das Stadium des über die Möglichkeiten Nachdenkens hinauskommt, und irgendwelche dieser Möglichkeiten auch einmal anfängt zu verwirklichen, braucht man sich eben eigentlich keinerlei Illusionen higeben, jetzt schon das abschalten zu wollen, was einstmals im Mai durch eine der noch zu durchdenkenden und dann zu verwirklichenden Möglichkeiten ersetzt werden soll.

 

Es gilt der Grundsatz: ERST den Ersatz schaffen, DANN das Alte abschaffen, ansonsten hats ein Problem.

 

Man reißt ja auch nicht erst sein altes Haus ab, und baut danach ein neues (wo sollte man so lange wohnen?)

Wenn Du meine Beiträge aufmerksamer lesen würdest wäre dir aufgefallen, dass ich genau das auch kritisiere: Vieles ist technisch möglich, aber es wird nix gemacht ausser x Euro auf die Tonne CO2 zu schlagen. Die Grünen denken, die Energiewende kommt von allein wenn man nur das CO2 teuer genug macht. Was natürlich Bullshit ist.

Fri Nov 05 13:31:26 CET 2021    |    touranfaq

Apropos CO2, man hört ja immer wieder "...aber China!"

 

Ähm... Nein.


Fri Nov 05 14:41:15 CET 2021    |    SUV-Fahrer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. November 2021 um 20:22:25 Uhr:

Man kann nur noch lachen über das was hier abgeht.

Hast du auch nur einen einzigen IPCC-Bericht gelesen und auch verstanden?

Ich befürchte fast, nein…

 

Radikaler Klimaschutz ist notwendig, wollen wir die Existenz der Menschheit nicht aufs Spiel setzen.

 

Und ja, ich stimme durchaus zu, dass er von vielen Mitbürgern aufgrund mangelnder Weitsicht abgelehnt wird.

 

Man kann froh darüber sein, dass wenigstens die EU im internationalen Vergleich halbwegs Druck macht.

 

Es geht vernünftig nur in einem europäischen Energieverbund.

 

Dann platziert man

- Wind wo der Wind geht (Offshore, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, evtl. Türkei),

- Solar wo die Sonne scheint (Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, nachdem Dessertec ja dankenswerterweise durch die Farbrevolutionen unserer US-Freunde verunmöglicht wurde) und

- Speicher wo die Berge stehen.

 

Und dann realisiert man:

 

Die grüne Revolution ist ein rein politisches Problem, kein technisches.

 

Gruß,

SUV-Fahrer

Fri Nov 05 14:53:56 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. November 2021 um 13:31:26 Uhr:

Apropos CO2, man hört ja immer wieder "...aber China!"

 

Ähm... Nein.

Der nächste Jünger der pro Kopf Betrachtung.

 

Kurze Gegenfrage: kommt es für die Klimawirkung darauf an, auf wieviele Köpfe eine absolute Ausstoßmenge verteilt ist?

 

Ich denke, Wenn man schon pro irgendwas betrachten will, dann "pro Globus"

 

Letztlich ist es der Erde egal, ob nun je 10 Chinesen 7,2t pro Kopf ausstoßen, oder 9,4 Deutsche 7,7t pro Kopf ausstoßen, sind beides Mal 72t in Summe.

 

Um bei deiner Grafik zu bleiben: rund 81 Mio Deutsche mit pro Kopf (na, sind wir hier großzügig) 8 Tonnen verursachen 648 Mio Tonnen. DAs ist ein Haufen Holz.

 

Rund 1,4 Mrd Chinesen (na, sind wir auch hier sehr großzügig) mit 6t pro Kopf verursachen 8,4 Mrd Tonnen.

 

Damit beträgt der deutsche Ausstoß nur ein Dreizehntel des chinesischen (Wenn man extrem chinafreundlich rundet) Man könnte auch sagen 7,7%.

 

Und jetzt sag mir noch einmal, was du denn aussagen wolltest mit dem pro Kopf?

 

letztlich wendest du dich gegen tatsächlich wahre Aussagen wie "wenn Deutschland zu 100% neutral wird, und China seinen Ausstoß nur um knapp 8% steigert, ist es eine Nullnummer fürs Klima, steigert China noch mehr, dann verpufft die deutsche Anstrengung nicht nur, dann wirds dennoch schlimmer"

Und diese Aussage wird nicht entkräftet durch die Betrachtungsweise "pro Kopf"

Fri Nov 05 15:04:33 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. November 2021 um 11:49:41 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 5. November 2021 um 11:44:08 Uhr:

Gesamtenergie, nicht nur Strom. Die Wasserstofftechnologie soll uns ja allumfänglich klimaneutral machen. Schon fast lächerlich.

Ok, verstanden. Das Thema hatte der Graslutscherblog ja auch thematisiert, wir betreiben generell zu viele ineffiziente Prozesse wo fossile Brennstoffe verbrannt werden. Eben u.a. im Auto. Deshalb muss mit der "Energiewende" eine Senkung des Energieverbrauchs einhergehen. Zum Beispiel indem man statt 50-80kWh Diesel pro 100km im gleichen Fahrzeug nur 15kWh Strom "verbrennt".

 

Man muss wie gesagt das Thema in seiner Gesamtheit betrachten, nur an einzelnen Schrauben drehen löst das Problem nicht.

Hör doch mal mit dem dämlichen Blog auf, ich werd den nichtmal lesen. Einfach mal anfangen selbst zu denken.

 

Gerade die gesamtheitliche Betrachtung macht klar das Grundthesen in dem Blog Bockmist sind und die Träumereien vom rein regenrativen, selbstversorgenden Industristaat völlig illusorisch sind. Selbst die Österreicher denken schon über AKW Stufe 4 nach.

Fri Nov 05 15:13:25 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. November 2021 um 13:31:26 Uhr:

Apropos CO2, man hört ja immer wieder "...aber China!"

 

Ähm... Nein.

Die Grafik hast du diesmal aber verstanden?

Bezogen auf die produzierten Güter wird es hier besser, in China nicht. Mit dem Gesamtausstoß befasst sich die Grafik nicht.

Fri Nov 05 15:14:57 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 5. November 2021 um 14:41:15 Uhr:

...

Und dann realisiert man:

 

Die grüne Revolution ist ein rein politisches Problem, kein technisches.

 

Gruß,

SUV-Fahrer

Du, es ist weder ein technisches, noch ein politisches Problem. Es ist schlicht ein ökonomisches.

 

Das, was du vorschlägst, hält das europäische Netz, so wie es derzeit beschaffen ist, nicht aus. dafür wurde es nie ausgelegt. Letztlich ist das komplette europäische Verbundnetz ein lose gekoppelter Verbund relativ kleiner autarker Inseln, zwischen denen nur relativ kleine Mengen Ausgleichsenergie pendeln.

 

Sprich, die Netzstruktur ist so ausgelegt, dass jeder Punkt von 2 bis 3 nahegelegenen Kraftwerken aus jeweils allein versorgt werden könnte, die mehrfache Verbindung dient der Ausfallsicherheit. Kleinere Überschüsse oder Defizite können auch über weitere Entfernungen hin ausgeglichen werden, aber eher wie in einer Kaskade:

Wenn in München Mangel ist, und in Hamburg Überschuss, dann gleicht (nur beispielhaft) die Zone Bayreuth das Defizit der Zone München aus, und hat dadurch selbst ein Defizit, welches durch die Zone Hannover ausgeglichen wird, die dadurch ein Defizit erlebt, welches dann durch die Zone Hamburg, mit deren Überschuss ausgeglichen wird. Eine Direktübertragung von Hamburg nach München ist eher nicht darstellbar (und hätte auch zu hohe Leitungsverluste).

 

Möchte man nun einen Umbau, so wie du ihn skizzierst, dann muss das Netz so ausgelegt sein, dass es in jede Richtung die gesamte benötigte Leistung z.B. Nachts von den Windrädern der Nordsee in griechische Landen, und Tags dann den Solarstrom Griechenlands in die Speicher der Alpenstaaten, und bei "Dunkelflaute" die gesamte, benötigte Leistung aus den Alpenländern ist komplette Europa transportieren kann.

 

Dafür wirst verdammt viele und verdammt dicke Leitungen brauchen, also eher nicht armdicke Freileitungen, sondern gleich durchgehende Konstruktionen aus mehreren dm² Stahlummantelter Vollkupferelementen Quer durch den Kontinent.

 

Nein, irgendwie muss die Struktur eher dezentral erhalten bleiben, damit es irgendwie im Kostenrahmen bleibt, und nicht zu viel Material verschlingt.

Deine Antwort auf "Technik, Wirtschaft und andere OT-Themen"

Blogautor(en)

pibaer pibaer