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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Wed Nov 03 13:59:35 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 11:38:52 Uhr:

 

Diese Frage disqualifiziert dich eigentlich für jede weitere Diskussion zu dem Thema. Das wäre wie wenn jemand vorgibt Physiker zu sein und fragt "was ist denn der Unterschied zwischen Stromstärke und Spannung?"

 

Es sollte eigentlich auch an dir nicht vorbeigegangen sein, dass Delta eine mindestens doppelt so hohe Basisreproduktionszahl im Vergleich zum Wildtyp hat, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Schutzmaßnahmen im Schnitt auch nur noch halb so effizient sind wie vorher.

Du wirfst schon die ganze Zeit zum Thema mit irgendwelchen Zahlen um dich, ob nun der R Wert, übrigens, du "Ahnungsvoller", ein rein statistischer Wert, der eine Aussage darüber trifft, wieviele Personen von einem Überträger in einem definierten Zeitabschnitt angesteckt werden, nicht darüber, wie llange die einzelne Exposition dauern muss, oder die von dir monstranzartig vor dir hergetragenen Inzidenzen, die eigetnlich nichts weiter als Häufigkeiten darstellen, und von denen du bis heute noch nicht verstanden hast, dass sie rein gar nichts aussagen, eben weil sie keine Aussagen darüber treffen, ob der Einzelne tatsächlich erkrankt, oder tatsächlich ansteckend war/ist/wird.

 

Dein Umkehrschluss ist schlicht und ergreifend Humbug. Aber ich erkläre dir auch gern, warum:

 

Um dich zu infizieren musst du eine bestimmte Mindestanzahl an Erregern auf den Schleimhäuten deiner Atemwege ansammeln.

Die Aerosolwolke, die ein Ansteckender ausatmet, beinhaltet schon recht viele davon, rein rechnerisch mehr als genug, um zig Menschen anzustecken.

Jetzt das Geheimnis: ein Großteil dieser Erreger kommt während des Atemvorgangs überhaupt nicht in Kontakt zu deinen Schleimhäuten, sondern füllt nur das Volumen deiner Atemwege. Kein Kontakt-> keine Besiedelung möglich.

Folglich kannst du mit jedem Atemzug, den du tust, nur eine verschwindend kleine Menge Erreger auf deinen Schleimhäuten ansammeln.

Hinzu kommt, dass deine Atemwege nicht umsonst mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Diese dienen der Selbstreinigung. Einer der Reinigungsmechnismen ist, dass Fremdstoffe (wie auch Viren) zunächst an der Oberfläche des Schleimbelags gebunden werden, und zum Teil durch den Luftstrom in form von Tröpfchen (Aerosolen) mitgerissen und ausgeatmet werden. Also wird auch noch ein Teil der Erreger, die es geschafft haben, deine Schleimhäute zu erreichen, direkt beim Ausatmen wieder herausgerissen. Die Strömungsgeschwindigkeiten in den Atemwegen sind beeindruckend hoch.

Du als Erwachsener atmest etwa 14 Mal in der Minute, wenn du dich anstrengst auch bis zu 20/23 mal (allerdings dann bei deutlich reduziertem Atemvolumen). Somit kannst du auch sagen, dass es beim Wildtyp etwa 210 Atemzügen in kontaminierter Luft bedarf, um dich anzustecken.

Die Ansteckung ist abhängig a) von der erforderliche Anzahl an Keimen b) von der "verfügbaren" Anzahl Keime und c) von der minimalen Anzahl an Atemzügen, die erforderlich sind, um die Anzahl a) auf deinen Schleimhäuten zu versammeln.

 

Im Gegensatz dazu ist der R Wert von weit mehr Faktoren abhängig.

 

 

Zitat:

Deshalb stimmt auch dieses "mindestens 15 Minuten Face to Face im geschlossenen Raum" nicht mehr, Du kannst Dir Delta quasi "im vorbeigehen" einfangen. Wohlgemerkt "kannst".

Von "Face to Face" habe ich nicht gesprochen, auch wenn das ursprünglich galt. Ich sprach von weniger als 15 Minuten, die du dich ein einer potentiell kontaminierten Umgebung ununterbrochen befinden würdest.

 

Zitat:

Und beim Thema "Testen" gehst Du neben der falschen Erwartung, auch asymptomatische zu erfassen, von viel zu optimistischen Annahmen aus.

Und du gehst von der erst seit 2020 geltenden Umdeutung eines "asymptomatisch Erkrankten" aus.

Ein Begriff, der in sich nicht schiefer sein könnte.

 

Aber auch das für dich ausführlich, auch wenn es Perlen vor die Säue ist:

 

Störung der normalen Funktion eines Organs oder Körperteils, auch des geistigen, seelischen Wohlbefindens

Also, die Störung der normalen Funktion ist ein Symptom, und das Fehlen geistigen oder seelischen Wohlbefindens ist ebenfalls ein Symptom. asymptomatisch bedeutet aber "Fehlen von Symptomen"

Dann bleibt bei der Definition oben über " ..., ..." (nicht ausgeschriebene Worte sind als gestrichen zu verstehen)

 

Die Krankenkassen und die werden sich wohl auskennen, definieren Krankheit so:

Die Sozialgerichte definieren Krankheit im Sinne der GKV als einen regelwidrigen Körper- oder Geisteszustand, der Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

 

Und der "asymptomatisch Kranke" hat jetzt bitte welchen regelwidrigen Körper- oder Geisteszustand, oder welche Behandlungsbedürftigkeit, und worin besteht seine Arbeitsunfähigkeit?

 

und was unser Staat zu berichten weis

Zitat:

... Das deutsche Standardwerk der medizinischen Wörterbücher, der „Pschyrembel“, definiert Krankheit als „Störung der Lebensvorgänge in Organen oder im gesamten Organismus mit der Folge von subjektiv empfundenen und/oder objektiv feststellbaren körperlichen, geistigen oder seelischen Veränderungen“. Eine Abgrenzung wird vorgenommen zwischen Krankheiten in diesem Sinn und Befindlichkeitsstörungen ohne objektivierbare medizinische Ursache. ...

und jetzt den Text unter Weglassen von Symptomen:

 

Zitat:

... Das deutsche Standardwerk der medizinischen Wörterbücher, der „Pschyrembel“, definiert Krankheit als ... in Organen oder im gesamten Organismus mit der Folge von s... und/oder o...“. Eine Abgrenzung wird vorgenommen zwischen Krankheiten in diesem Sinn und ... ....

Ergibt irgendwie keinerlei Sinn, "Krankheit" definieren zu wollen, ohne Symptome.

 

Ich sags dir aber gern noch einmal: bis 2020 sagte man zu einem Menschen, der keine Symptome vorzuweisen hatte: "du bist gesund"

 

Und damit die Überleitung zum "Asymptomatischen" als Überträger: Wie soll er denn? Erst wenn er Symptome entwickelt, kannst du davon ausgehen, dass bei ihm eine ausreichend hohe Erregerlast vorliegt.

 

Aber selbst, wenn du vom nicht erkrankenden Dauerausscheider ausgehst (den es bei Corona nicht gibt), dann ist dessen Erregerlast so gering, dass zur Ansteckung deutlich intensivere Expositionen erforderlich werden.

 

Von solch politischen, aber dafür unsinnigen Konstrukten lässt du dich unreflektiert leiten, aber willst dir erlauben, über meine Qualifikationen befinden zu können.

Zu dem Thema sag ich dir ganz gelassen, dass ich garantiert schon mehr über Infektionswege, Infektionsprophylaxe und Infektionsschutz vergessen habe, als du je gehört hast, und dennoch weit mehr darüber parat habe als du. Oder um es mal ganz plump auszudrücken: "Du musst erst einmal überall da hin riechen, wo ich schon hingesch...en habe!"

Oder hast du schon Patienten mit offener TB über Monate betreut, oder Patienten mit multiresistenten Keimen, oder Hepatitis a/b/c Patienten (bekannt und zunächst unbekannt), oder auch so "simple" Fälle, wie Krätzeerkrankte versorgt, (Liste nahezu beliebig fortsetzbar) ohne eine dieser Erkrankungen an andere weiterverschleppt, oder sogar selbst bekommen zu haben? Nein? Ich schon, da scheine ich wohl doch ein klein wenig von Infektologie zu verstehen, oder?

 

 

Zitat:

Schau dich doch mal um, die meisten Testzentren sind weg.

Klasse Indiz ... dann schau ich mich noch weiter im: fast alle "Impfzentren" sind weg ...ist das dann ein Indiz dafür, dass die Spritzerei nicht mehr notwendig ist?

Nein, die Testzentren sind verschwunden, weil man damit nicht mehr die schnelle Mark machen kann. Der Staat zahlts nicht mehr, und der Privatmensch kann den gleichen Test für wenige Euros im DM oder ALDI erstehen und selbst durchführen.

 

Zitat:

Einkaufen geht zumindest in Hessen ohne Test, und zwar nicht nur Lebensmitteln, auch Bekleidung, Möbelhäuser etc.

Oh ja, alles Beispiele, wo viele Menschen sich in dicken Trauben über längere Zeiträume dicht an einander drängen, gell? Bekleidung: da hält man schon Abstand, um nicht als Spanner zu gelten, Möbel: man läuft durchs Möbelhaus, und wenn man einen Berater konsultiert, dann stehen auch nicht Dutzende Kunden dicht drumrum. Auch im Einzelhandel gelten nach wie vor Limits, was die gleichzeitige Anzahl von Kunden angeht.

 

Du baust potjemkinsche Dörfer.

 

Zitat:

Das ist auch der große Unterschied zum letzten Herbst, es ist momentan doch faktisch alles offen.

Ja, und alles, was auch nur ein leicht erhöhtes Risiko beinhaltet fordert mindestens 3G.

Zitat:

Kontakte ohne Ende,

Ach du lieber Himmel, auf der Straße laufe ich an Dutzenden Leuten vorbei pro 100m Fußweg ... NA UND? Wo ist das fucking Problem... außer in deinem Kopf?

 

Zitat:

Schule ohne Maske,

Klar, lieber die Kinder spritzen lassen wollen, Herr, wirf Hirn vom Himmel.

 

Zitat:

und das bei der bisher effizientesten aller Varianten

Sagt wer, und belegt es wie? mach doch deine Augen auf! Wenn Delta um den angegebenen Faktor effzienter wäre, dann hätten wir bereits die Durchsuchung längst hinter uns.

 

Zitat:

und impffauler Bevölkerung.

Klar, eine Quote von knapp 70% ist also Zeugnis von einer "impffaulen Bevölkerug"? Überdenkst du ab und an noch, was du schreibst? Übrigens, dein unten zitierter Wiehler hat eine Quote von 70% als Ziel ausgegeben gehabt, du erinnerst dich?

 

Zitat:

Dass das schiefgehen musste, war nicht schwer vorherzusagen. Wieler hat es schon im September erkannt, wo das hinläuft.

Ich sag dir, was da "schief" gelaufen ist.

Neben den besonders Gefährdeten und den Überängstlichen hat sich so ziemlich jeder Honk die Spritzen geholt, damit er in den Urlaub "darf". Und da er ja dank Spritze "geschützt" war, hat er vor lauter Urlaub doch glatt die normalsten Vorsichtsregeln außer Acht gelassen, was hätte denn auch passieren sollen, schließlich war man ja als Gespritzte unter sich.

Dumm nur, dass sich nur erwiesen hat, dass der versprochene Schutz mehr als nur löchrig ist, und sie en Masse den Scheiß ins Land getragen haben... und tada.... da sie ja gespritzt sind, ohne Quarantäne, ohne Kontrolle, ohne Testung. Und hier haben sie es gleich fleißig weiter verteilt, man soll der Familie und den Freunden doch schließlich ein Mitbringsel aus dem Urlaub mitbringen... OK, diesmal war es halt häufig eins mehr.

 

Aber die Ungespritzten sind natürlich Schuld, gell? Nein? was hatten bitte im Namen von allem was der Welt heilig ist, die Ganzen Horden von Teutonen ausgerechnet dieses Jahr im Ausland verloren, musste jeder Hinz und Kunz auf Malle, oder den Kanaren im Sand spielen gehen, oder in Nordafrika gucken gehen, ob die "Neger" noch schwarz sind, oder die Türkei, oder Griechenland heimsuchen? Erholung und Entspannung hätte es in der Heimat nicht gegeben, man musste sich unbedingt stundenlang in Flugzeuge pferchen? Und die Party"szene" hierzulande war ja auch nicht gerade von schlechten Eltern, man ist ja schließlich gespritzt, und hat sich entsprechend Privilegien verdient. Danke sag ich da nur, ich hoffe nur, dass es ordentlich Spaß gemacht hat!

 

Und jetzt das böse Erwachen: Ups, die Spritzen haben doch nicht so gut geschützt wie gedacht, aber wir sind nicht schuld....schuld sind die Ungespritzten. Es ist immer gut, wenn man weiß, wer schuld ist, dann hat der Tag Struktur.

 

Zitat:

Den Sinn von PNs hast Du offensichtlich auch nicht wirklich verstanden, es ist zwar nett dass Du keine Details genannt hat, aber zu "privat" gehört meines Erachtens auch, dass man nicht erwähnt sie überhaupt bekommen zu haben.

Oho, die Tatsache, eine PN bekommen zu haben, ist neuerdings ein schützenswertes Geheimnis? Und ist sowas von "privat"? Tickst du noch ganz richtig?

 

Zitat:

Zumindest weiß ich aber jetzt, dass ich Dich falsch eingeschätzt habe. In mehrerlei Hinsicht.

Ganz ehrlich, das geht mir inzwischen kilometerweit am Allerwertesten vorbei, ob mich irgendein dahergelaufener Demagoge und Ideologe mich so oder so einschätzt. Auf Beurteilungen bestimmter Leute lege ich weder gesteigerten Wert, noch ist mein Seelenheil davon abhängig.

Wed Nov 03 14:26:39 CET 2021    |    touranfaq

Gestern habe ich eine sehr lesenswerte "Gesamtbetrachtung" zum Thema Corona gefunden, hier werden verschiedene Aspekte und ihr zusammenwirken ganz gut beschrieben.

 

Mit der (scheinbar) paradoxen Schlussfolgerung: Das Virus ist so schlimm, weil es nicht so schlimm ist.

 

https://threadreaderapp.com/thread/1455281827736866822.html

Wed Nov 03 15:39:19 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. November 2021 um 11:42:55 Uhr:

Am Ende muß man sich fragen wie man das überlaufen der Intensivstationen verhindern kann, auch wenn politisch verursacht. Ohne wieder einen Behandlungsstau auszulösen.

Auf die Schnelle ... leider überhaupt nicht, dafür ist das Kind zu tief in den Brunnen gefallen.

Auf mittlere Sicht (was allerdings diesen Winter auch nicht mehr helfen kann):

1) sofortige Reform der Kranken- und Pflegekassen, vor allem in Hinblick darauf, dass Vergütungen erlöst werden, die eine leistungsgerechte Bezahlung der im Gesundheitswesen Tätigen ermöglicht. Die Masse der Arbeitgeber würde liebend gern deutlich höhere Vergütungen zahlen, aber woher nehmen? Allerdings würde das auf die Schnelle den hiesigen Arbeitsmarkt auch für europäische Fachkräfte wieder attraktiver machen.

2) sofortige Rücknahme der absolut untauglichen Ausbildungsreform der Pflege, die hat uns als Gesellschaft 2/3 der bisherigen Azubizahlen gekostet, aber nichts im Gegenzug gebracht.

3) Rücknahme der "Abschlussgeilheit": Öffnung der Ausbildung wieder für Hauptschulabgänger

4) Abschaffung der sogenannten "Pflegewissenschaften", die nur noch mehr unproduktive Sesselpupser hervorbringt und nur die Bürokratie noch mehr ausufern lässt.

 

Aber selbst, wenn man das alles sofort umsetzen würde, eine leichte Linderung gäbe es vielleicht sofort, und diejenigen, die noch da sind würden wenigstens auch in der Lohntüte ein wenig wert geschätzt, aber echte Wirkung kann das alles erst in allerfrühestens 3 bis 4 Jahren zeitigen.

 

Zitat:

Die momentan wirksamste und einfachste Variante ist die Impfung. Schlicht weil Sie schwere Verläufe und Ansteckung deutlich reduziert. Verlangt man nun von Denen die schon das Wirksamste gemacht haben weitere Einschränkungen, gießt man Benzin in das Feuer der Verschwörungstheoretiker und überzeugt erstrecht keinen Impfskeptiker. Es ist ansich auch erstmal egal ob man alle 6 Monate nachspritzen muß oder nicht.

Nur einmal gefragt: knapp 70% sind bereits gespritzt, sollte das nicht so langsam auch Effekte zeigen, sprich sich in den aktuellen Zahlen niederschlagen?

Aller 6 Monate nachspritzen wäre schon heftig, aber ich erinnere an die britische Studie von gestern: dann brauchts den Booster eigentlich schon nach 3 Monaten ... wo soll das enden, vielleicht, wenn jeder am Montag Morgen am Werktor die Spritze der Woche abholen muss?

 

Und warum siehst du in einer generellen Testung eine Einschränkung?

 

Ich erinnere einmal an des Beispiel multiresistente Keime in Krankenhäusern... kannst in Holland lange nach fragen... gibts nicht, die sagen dir, wenn du die willst, musste nach Deutschland gehen.

Und warum ist das so?

Nun, hier wird jeder einfach stationär aufgenommen, auf resistente Keime wird erst im Verdachtsfall getestet, dann beginnt die operative Hektik mit hohem Kostenaufwand, aber nicht einmal die Patienten, die im selben Zimmer lagen, werden getestet.

In Holland kommt jedermann zuerst in ein Isolierzimmer und bekommt einen Abstrich gemacht, ist der negativ, dann Normalstation, wenn nicht, wird er gleich saniert. Aber bis zum negativen Test gilt er als potentieller Träger und wird auch so behandelt. Ergebnis:

In Holland keine Infektionen mit resistenten Keimen in Krankenhäusern, hier zwischen 10.000 und 25.000 Todesfälle wegen im Krankenhaus erworbener resistenter Keime.

 

Ich wette mit dir, diese Leutchen hätten nichts gegen die Einschränkung eines genrellen Screenings gehabt.

 

Zitat:

Eine ähnliche Testpflicht für Geimpfte, wie Sie akut für Ungeimpfte gilt, egal ob kostenlos oder nicht, ist eine Kapitulation.

Ich würde es eher als Eingeständnis sehen, aber das ist Ansichtssache.

Letztlich würde man nur den aktuell bekannten Fakten Rechnung tragen:

- nicht nur kein 100%iger Schutz, sondern schon kein Schutz nach 3 Monaten (Britenstudie)

- gleiche Erregerlast in den Atemwegen (dort, wo es drauf ankommt fürs Weitergeben) wie beim Ungespritzten

- höherer Anteil der nicht offensichtlich zu Identifizierenden.

 

Zitat:

Ausnehmen möchte ich aber ausdrücklich Altenheime und Kliniken.

Was zumindest Zweifel erkennen lässt an den Möglichkeiten der Spritzen, denn sonst wären diese Ausnahmen nicht erforderlich.

Wed Nov 03 15:46:12 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 12:18:25 Uhr:

...

Die Hälfte der befragten Erwachsenen in Deutschland sagen, dass der Klimawandel real und hauptsächlich menschengemacht ist. Weitere 35 Prozent geben dem Homo Sapiens eine Teilschuld. Nur jeder 20. glaubt, dass unsere Spezies nichts mit der Veränderung des Weltklimas zu tun hat.*

 

Wäre es denn nicht in höchstem Maße undemokratisch, würden die politischen Entscheidungsträger sich nun gegen die Mehrheitsmeinung stellen und nichts gegen den Klimawandel unternehmen?

 

Gruß,

SUV-Fahrer

...

Ich möchte die Zahlen nicht in Abrede stellen.

 

Nur eine Frage: Wenn man die selben Menschen vorher informiert, dass der Ausbau von Wind, Sonne und vor allen Dingen Speicherkapazitäten bis 2035 niemals ausreichen wird, um Kohle und Atom sicher zu ersetzen, und wenn man sie gleichzeitig informiert, dass man als Ersatz nicht einfach Kohlestrom aus Polen und Atomstrom aus Frankreich zukaufen kann, denn dann könnte man gleich die eigenen Werke weiter betreiben, und wenn man ihnen glasklar mitteilt, dass alle internationalen Leitungen, an die Deutschland angeschlossen ist, derzeit maximal 13 bis 19 GW transportieren können, und wieviel GW durch die Abschaltungen wegfallen, und ihnen dann mitteilt, dass dann eben irgendwann das Licht ausgeht (nein, nicht Blackout; "Lastabwurf" zur Netzstützung), und das für sie bedeuten kann, stunden, oder gar tageweise ohne Strom dazustehen ... in Wieweit würde sich die Zustimmung zu den radikalen Vorhaben verändern .... würde sie sich überhaupt verändern?

Wed Nov 03 16:15:17 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:39:19 Uhr:

 

Nur einmal gefragt: knapp 70% sind bereits gespritzt, sollte das nicht so langsam auch Effekte zeigen, sprich sich in den aktuellen Zahlen niederschlagen?

Das tut es ja. Wir würden ohne Impfung und bei Aufhebung fast aller Maßnahmen mit Delta viel höhere Zahlen sehen.

 

Zitat:

Du wirfst schon die ganze Zeit zum Thema mit irgendwelchen Zahlen um dich, ob nun der R Wert, übrigens, du "Ahnungsvoller", ein rein statistischer Wert, der eine Aussage darüber trifft, wieviele Personen von einem Überträger in einem definierten Zeitabschnitt angesteckt werden, nicht darüber, wie llange die einzelne Exposition dauern muss, oder die von dir monstranzartig vor dir hergetragenen Inzidenzen, die eigetnlich nichts weiter als Häufigkeiten darstellen, und von denen du bis heute noch nicht verstanden hast, dass sie rein gar nichts aussagen, eben weil sie keine Aussagen darüber treffen, ob der Einzelne tatsächlich erkrankt, oder tatsächlich ansteckend war/ist/wird.

Dazu noch folgendes:

 

Es sind eben nicht irgendwelche statistischen Werte. Aus mathematischer Sicht ist der Infektionsverlauf in erster Näherung nichts anderes als eine gewöhnliche Exponentialfunktion, und R ist dabei der wichtigste Parameter weil er die Steigung der Funktion beschreibt. Stoff aus der 9/10 Klasse.

 

Und hier sind wir eben jetzt in der Situation, dass wir durch Delta mit seinem höheren R0 eigentlich eine viel steilere Kurve hätten, wenn wir nicht in der Zwischenzeit geimpft hätten. Der Effekt der Impfung gleicht das höhere R0 von Delta aktuell gerade so aus, deshalb haben wir jetzt scheinbar den gleichen Verlauf wie letztes Jahr ohne Impfung, aber letztes Jahr hatten wir eben noch den Wildtyp mit nur halb so hohem R0.

 

Den Zusammenhang verstehen leider viele Menschen nicht, für sie sieht es so aus als hätten die Impfungen nichts gebracht. Wieder ein typisches Präventionsparadoxon...

Wed Nov 03 17:10:17 CET 2021    |    SUV-Fahrer

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:46:12 Uhr:

Nur eine Frage: Wenn man die selben Menschen vorher informiert, dass der Ausbau von Wind, Sonne und vor allen Dingen Speicherkapazitäten bis 2035 niemals ausreichen wird, um Kohle und Atom sicher zu ersetzen

Die Betreiber von Fossilkraftwerken beginnen langsam zu realisieren, was ihnen bevorsteht. Denn in Wahrheit werden sie immer rascher überflüssig. Also klammern sie sich an den Mythos der Unvorhersagbarkeit von Sonnen- und Windenergie und malen in ihrer Propaganda den Teufel an die Wand.

 

Anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich selber an Alternativenergieprojekten zu beteiligen, jammern sie den totalen Zusammenbruch herbei…

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:46:12 Uhr:

in Wieweit würde sich die Zustimmung zu den radikalen Vorhaben verändern .... würde sie sich überhaupt verändern?

Würde man sämtliche externe Kosten der fossilen Energieversorgung internalisieren, etwa in Form einer CO2-Steuer, anstatt weiterhin durch die nichterhobene Pigou-Steuer eine implizite Steuervergünstigung zugunsten der Verursacher der Erderwärmung und damit eine Subventionspolitik zu betreiben, so ist davon auszugehen, dass die Verbraucher aufgrund der dann signifikant niedrigeren Kosten der regenerativen Energieträger diesem Vorhaben zustimmen (vgl. Welfens et al., 1996, S. 412).

 

Gruß,

SUV-Fahrer

Wed Nov 03 17:31:29 CET 2021    |    myinfo

MUED - danke Holger!

 

 

"Arbeitsblätter des Monats

 

Die MUED gibt jeden Monat für alle Mathematiklehrer ein Arbeitsblatt heraus, das fast immer Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen hat.

 

Diese Arbeitsblätter werden von unseren Regionalgruppen jeden Monat mit aktuellen Mathematikthemen erstellt.

 

November 2021

 

Im Arbeitsblatt des Monats November geht es um das Thema „Wer nicht wählt, wählt die Falschen?”. Dabei steht die Frage : “Was passiert, wenn Du nicht wählst?” im Vordergrund. Anhand von sechs Aufgaben (inkl. einer Grafik) wird das Thema mit aktuellen Zahlen der Bundestagswahl 2021 praxisnah bearbeitet."

 

 

 

 

VG myinfo

Wed Nov 03 17:33:37 CET 2021    |    myinfo

SWR Fernsehen

 

Grippeschutzimpfung in Zeiten von Corona

Grippesaison beginnt: Impfen oder nicht?

 

STAND 2.11.2021, Michaela Krause

 

Im Herbst beginnt die Grippesaison. Impfungen werden empfohlen - aber für wen eigentlich? Und warum ist eine Grippeimpfung in diesem Jahr mit Blick auf Corona besonders sinnvoll?

 

 

 

 

 

VG myinfo

Wed Nov 03 17:45:22 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@myinfo schrieb am 3. November 2021 um 17:31:29 Uhr:

MUED - danke Holger!

 

 

"Arbeitsblätter des Monats

 

Die MUED gibt jeden Monat für alle Mathematiklehrer ein Arbeitsblatt heraus, das fast immer Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen hat.

 

Diese Arbeitsblätter werden von unseren Regionalgruppen jeden Monat mit aktuellen Mathematikthemen erstellt.

 

November 2021

 

Im Arbeitsblatt des Monats November geht es um das Thema „Wer nicht wählt, wählt die Falschen?”. Dabei steht die Frage : “Was passiert, wenn Du nicht wählst?” im Vordergrund. Anhand von sechs Aufgaben (inkl. einer Grafik) wird das Thema mit aktuellen Zahlen der Bundestagswahl 2021 praxisnah bearbeitet."

 

 

 

 

VG myinfo

In der Tat interessant, über dieses Thema wurde hier ja auch vor kurzem leidenschaftlich diskutiert, obwohl es mathematisch ganz klar sein sollte was passiert wenn man nicht wählt.

Wed Nov 03 19:22:48 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Du scheinst in mir einen Gegner erneuerbarer Energien zu sehen, das täuscht.

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 17:10:17 Uhr:

 

Die Betreiber von Fossilkraftwerken beginnen langsam zu realisieren, was ihnen bevorsteht. Denn in Wahrheit werden sie immer rascher überflüssig.

Außer an wenigen Tagen im Sommer erreichte Deutschland bisher nie 24/7 Deckung des Bedarfs ausschließlich aus regenerativen Quellen. Was zum einen daran liegt, dass Solar eben nachts nichts beitragen kann, und zum anderen, dass die Überschüsse zu bestimmten Tageszeiten nicht ausreichend gespeichert werden können für die Stunden, wo der Bedarf die Produktion übersteigt.

 

Zitat:

Also klammern sie sich an den Mythos der Unvorhersagbarkeit von Sonnen- und Windenergie und malen in ihrer Propaganda den Teufel an die Wand.

Das hat mit an die Wand malen nicht viel zu tun. Frag doch die Eigentümer von PV MIT eigenem Hausspeicher, über etwa 80% Autarkie kommen sie nicht. Und das obwohl sie übers Jahr viel mehr kWh erzeugen können, als sie selbst verbrauchen ... der Hausspeicher kann eben nur den Bedarf von 1 bis 2 Tagen abpuffern, da bringt es wenig, wenn der den ganzen Sommer über knackevoll ist, aber im Winter immer wieder leer gelutscht.

 

Vom Prinzip ist es eine recht einfache Rechnung. Nimm alle fossil und atomar erzeugten kWh eines Jahres zusammen, und teile diese durch einen Gleichzeitigkeitsfaktor von 3 bis 4 (Weil die erneuerbaren eben nie null sind, aber oft etwas zu wenig, und ab und an massig zu viel liefern können).

Einen Teil dieser Schwankungen kannst du mit smarten Lösungen ausgleichen, aber das sind eher die Tagesschwankungen, nicht die saisonalen. Wenn du alle aktuell bestehende Speicherkapazität zusammen nimmst (Pumpspeicher, Akkufarmen usw.), und annimmst, sie wären randvoll, dann reichen die für maximal 12 Stunden im Januar, wo wenig Ertrag aus der Sonne kommt, und ab und an weniger Wind ist, sprich, auch tags über nichts eingespeichert wird.

In Summe übers Jahr... kein Problem, dann müsste man nicht mehr abregeln, aber dazu brauchts erst einmal die Speicherkapazitäten.

 

Zitat:

Anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich selber an Alternativenergieprojekten zu beteiligen, jammern sie den totalen Zusammenbruch herbei…

Der württembergische Ministerpräsident ist ganz sicher grünen Ideen gegenüber mehr als aufgeschlossen, oder?

Der hat verlauten lassen, dass er auf keinen Fall das Kohlekraftwerk Neckarsulm stilllegen wird, denn wenn Neckarwestheim 2 Ende nächsten Jahres vom Netz geht, ist dieses das einzige beliebig regelbare Kraftwerk,

das in der Region noch zur Verfügung steht.

Eigentlich sollten ja schon Stromautobahnen vom Norden an die Standorte der alten AKW geführt worden sein, um deren Rolle zu übernehmen ... nur, die sind so dünn geraten, man sieht sie nicht einmal aus der Nähe.

 

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 17:10:17 Uhr:

 

Würde man sämtliche externe Kosten der fossilen Energieversorgung internalisieren, etwa in Form einer CO2-Steuer, anstatt weiterhin durch die nichterhobene Pigou-Steuer eine implizite Steuervergünstigung zugunsten der Verursacher der Erderwärmung und damit eine Subventionspolitik zu betreiben, so ist davon auszugehen, dass die Verbraucher aufgrund der dann signifikant niedrigeren Kosten der regenerativen Energieträger diesem Vorhaben zustimmen (vgl. Welfens et al., 1996, S. 412).

 

Gruß,

SUV-Fahrer

Das klingt zunächst fair. Aber du meinst ganz bestimmt, dass dann auch für jedes Solarmodul der CO2 Ausstoß von dessen Produktion, Aufbau und Entsorgung ebenso per Steuer entsprechend de wahren Kosten auf den Neupreis erhoben werden soll?

 

Dass Energie teilweise subventioniert wird, ist nicht toll, und gehört abgeschafft. Nur bitte, ERST die neue Struktur lauffähig hinstellen, BEVOR man die alte niederreißt.

Wed Nov 03 19:24:12 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 16:15:17 Uhr:

...Wieder ein typisches Präventionsparadoxon...

Kommt noch was Faktisches, oder bleibst du wieder einmal beim Lauterbachen?

Wed Nov 03 20:07:26 CET 2021    |    pibaer

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 12:18:25 Uhr:

Freiheiten abzuschaffen, um die Freiheit zu schützen macht jeder Staat und zwar ständig, das nennt sich Gesetzgebung, z.B. das Strafgesetz, das regelt so Sachen wie bspw., dass die Freiheit abgeschafft wird, andere zu ermorden, Steuern zu hinterziehen oder seinen Ölwechsel im Wald zu machen... ;)

Seit wann machen Gerichte Gesetzgebung? Ist das deren Aufgabe?

 

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 12:18:25 Uhr:

Es sollte bedacht werden, dass Verschwörungs-Extremisten, die die Maßnahmen gegen das Corona-Virus in Frage stellen, den anthropogenen Klimawandel leugnen usw., lediglich ein verschwindend kleiner Anteil der Gesamtbevölkerung sind.

Was hat Corona mit dem Klimawandel zu tun?

 

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 12:18:25 Uhr:

Die Hälfte der befragten Erwachsenen in Deutschland sagen, dass der Klimawandel real und hauptsächlich menschengemacht ist. Weitere 35 Prozent geben dem Homo Sapiens eine Teilschuld. Nur jeder 20. glaubt, dass unsere Spezies nichts mit der Veränderung des Weltklimas zu tun hat.*

Das ist schön, dass eine Umfrage eine korrekte Voraussage zu dem Verhalten eines hochkomplexen Systems ersetzen kann.

 

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 12:18:25 Uhr:

Wäre es denn nicht in höchstem Maße undemokratisch, würden die politischen Entscheidungsträger sich nun gegen die Mehrheitsmeinung stellen und nichts gegen den Klimawandel unternehmen?

Nun, demokratisch geschieht Gesetzgebung durch Wahlen bzw. die dort gewählten Parteien oder noch besser- durch Volksabstimmungen. Ein Verfassungsgericht, was sich anmaßt, auf Basis der extremsten Vorhersagen (die wiederum nur von Klimaextremisten benutzt werden) sich da einzumischen, ist nicht demokratisch.

Wed Nov 03 20:13:05 CET 2021    |    pibaer

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 17:10:17 Uhr:

Die Betreiber von Fossilkraftwerken beginnen langsam zu realisieren, was ihnen bevorsteht. Denn in Wahrheit werden sie immer rascher überflüssig. Also klammern sie sich an den Mythos der Unvorhersagbarkeit von Sonnen- und Windenergie und malen in ihrer Propaganda den Teufel an die Wand.

 

Anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich selber an Alternativenergieprojekten zu beteiligen, jammern sie den totalen Zusammenbruch herbei…

Das ist das übliche technikferne Geschwafel, das man üblicherweise von Grünen dazu hört. Hat mit technischem oder wirtschaftlichem Verständnis nichts zu tun. Diese Art von Politik führt direkt zur afrikanischen Variante der Stromversorgung, mit dem Unterschied, dass diese deutlich günstiger für die Kunden ist.

 

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 17:10:17 Uhr:

Würde man sämtliche externe Kosten der fossilen Energieversorgung internalisieren,

Ja, würde man den ganzen Tag irgendwelchen Unfug zusammenfantasieren, könnte man jedes Produkt unbezahlbar machen. Leute wie Du sind bisher eine stabile Energieversorgung gewohnt und haben keine Vorstellung davon, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kosten eine instabile Energieversorgung mit sich bringt.

Wed Nov 03 20:21:04 CET 2021    |    pibaer

Zitat:

@myinfo schrieb am 3. November 2021 um 17:31:29 Uhr:

MUED - danke Holger!

 

 

"Arbeitsblätter des Monats

 

Die MUED gibt jeden Monat für alle Mathematiklehrer ein Arbeitsblatt heraus, das fast immer Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen hat.

Wäre gut, wenn die wenigstens die deutsche Rechtschreibung korrekt anwenden und nicht die Kinder mit Deppensternen in den Arbeitsblättern verwirren würden. Zudem muss man für mathematisches Verständnis keine mehr oder weniger versteckten politischen Botschaften unterbringen.

 

Wirkt ein wenig wie Matheunterricht aus der Ostzone.

Wed Nov 03 20:29:34 CET 2021    |    mozartschwarz

Eigentlich ist mir der Text zu lang um drauf einzugehen. Ich versuch aber trotzdem.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:39:19 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. November 2021 um 11:42:55 Uhr:

Am Ende muß man sich fragen wie man das überlaufen der Intensivstationen verhindern kann, auch wenn politisch verursacht. Ohne wieder einen Behandlungsstau auszulösen.

Auf die Schnelle ... leider überhaupt nicht, dafür ist das Kind zu tief in den Brunnen gefallen.

Auf mittlere Sicht (was allerdings diesen Winter auch nicht mehr helfen kann):

1) sofortige Reform der Kranken- und Pflegekassen, vor allem in Hinblick darauf, dass Vergütungen erlöst werden, die eine leistungsgerechte Bezahlung der im Gesundheitswesen Tätigen ermöglicht. Die Masse der Arbeitgeber würde liebend gern deutlich höhere Vergütungen zahlen, aber woher nehmen? Allerdings würde das auf die Schnelle den hiesigen Arbeitsmarkt auch für europäische Fachkräfte wieder attraktiver machen.

2) sofortige Rücknahme der absolut untauglichen Ausbildungsreform der Pflege, die hat uns als Gesellschaft 2/3 der bisherigen Azubizahlen gekostet, aber nichts im Gegenzug gebracht.

3) Rücknahme der "Abschlussgeilheit": Öffnung der Ausbildung wieder für Hauptschulabgänger

4) Abschaffung der sogenannten "Pflegewissenschaften", die nur noch mehr unproduktive Sesselpupser hervorbringt und nur die Bürokratie noch mehr ausufern lässt.

 

Aber selbst, wenn man das alles sofort umsetzen würde, eine leichte Linderung gäbe es vielleicht sofort, und diejenigen, die noch da sind würden wenigstens auch in der Lohntüte ein wenig wert geschätzt, aber echte Wirkung kann das alles erst in allerfrühestens 3 bis 4 Jahren zeitigen.

Irgendwie taugt die Antwort für einen Politiker... Viel "Gelaber" das zwar richtig ist aber eben nicht auf die Aussage eingeht. Die Politik hat versagt, nun gilt es die Folgen möglichst klein zu halten. Der einzige schnelle Weg dahin ist es möglichst wenige Covid Patienten auf Intensiv zu haben. Akut sind an die 80% der Covid Patienten auf Intensiv Ungeimpft, bei einer Impfrate von sicherlich 70%. Heißt im Umkehrschluss, daß bei einer vollständigen Impfung zwar 100% der Intensivpatienten mit Covid geimpft wären, deren Zahl wäre aber um rund 70% geringer.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:39:19 Uhr:

Zitat:

Die momentan wirksamste und einfachste Variante ist die Impfung. Schlicht weil Sie schwere Verläufe und Ansteckung deutlich reduziert. Verlangt man nun von Denen die schon das Wirksamste gemacht haben weitere Einschränkungen, gießt man Benzin in das Feuer der Verschwörungstheoretiker und überzeugt erstrecht keinen Impfskeptiker. Es ist ansich auch erstmal egal ob man alle 6 Monate nachspritzen muß oder nicht.

Nur einmal gefragt: knapp 70% sind bereits gespritzt, sollte das nicht so langsam auch Effekte zeigen, sprich sich in den aktuellen Zahlen niederschlagen?

Aller 6 Monate nachspritzen wäre schon heftig, aber ich erinnere an die britische Studie von gestern: dann brauchts den Booster eigentlich schon nach 3 Monaten ... wo soll das enden, vielleicht, wenn jeder am Montag Morgen am Werktor die Spritze der Woche abholen muss?

 

Und warum siehst du in einer generellen Testung eine Einschränkung?

 

Ich erinnere einmal an des Beispiel multiresistente Keime in Krankenhäusern... kannst in Holland lange nach fragen... gibts nicht, die sagen dir, wenn du die willst, musste nach Deutschland gehen.

Und warum ist das so?

Nun, hier wird jeder einfach stationär aufgenommen, auf resistente Keime wird erst im Verdachtsfall getestet, dann beginnt die operative Hektik mit hohem Kostenaufwand, aber nicht einmal die Patienten, die im selben Zimmer lagen, werden getestet.

In Holland kommt jedermann zuerst in ein Isolierzimmer und bekommt einen Abstrich gemacht, ist der negativ, dann Normalstation, wenn nicht, wird er gleich saniert. Aber bis zum negativen Test gilt er als potentieller Träger und wird auch so behandelt. Ergebnis:

In Holland keine Infektionen mit resistenten Keimen in Krankenhäusern, hier zwischen 10.000 und 25.000 Todesfälle wegen im Krankenhaus erworbener resistenter Keime.

 

Ich wette mit dir, diese Leutchen hätten nichts gegen die Einschränkung eines genrellen Screenings gehabt.

Den ersten Teil hab ich mit meiner Einlassung oben schon erschlagen.

 

Die Testung ist eine Einschränkung weil Sie Freiheits und Zeitverlust bedeutet. Nicht wenige haben sich impfen lassen weil ständiges geteste nervt. Man erreicht also durch das Testen von Geimpften das impfen als unnötig angesehen wird. Die Impfbereitschaft wird also sinken, auch was den Booster angeht. Sehe ich jenseits der 40 reichlich kritisch. Gut die aktuelle Impfung lehnst du auch ab, verstehst aber sicher was ich meine.

 

Das Gerede über den Krankenhauskeim lass ich wieder weg.. Überall wo vermehrt Imungeschwächte zu erwarten sind, halte ich Testungen für wichtig und richtig. Auch bei Geimpften. Schrieb ich ja.

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:39:19 Uhr:

Zitat:

Eine ähnliche Testpflicht für Geimpfte, wie Sie akut für Ungeimpfte gilt, egal ob kostenlos oder nicht, ist eine Kapitulation.

Ich würde es eher als Eingeständnis sehen, aber das ist Ansichtssache.

Letztlich würde man nur den aktuell bekannten Fakten Rechnung tragen:

- nicht nur kein 100%iger Schutz, sondern schon kein Schutz nach 3 Monaten (Britenstudie)

- gleiche Erregerlast in den Atemwegen (dort, wo es drauf ankommt fürs Weitergeben) wie beim Ungespritzten

- höherer Anteil der nicht offensichtlich zu Identifizierenden.

Eigentlich hab ich das wieder oben mit abgehakt. Stellt man die Impfung in Frage kapituliert man vor dem Virus.

Mir ist es tatsächlich egal das ein Ungeimpfter von einem Geimpften angesteckt werden kann und dann, hauptsächlich mangels impfung, ein weit höheres Risiko eines schweren Verlaufs hat. Der Weg ist nunmal selbst gewählt.

Eigentlich wäre akut der Ungeimpfte vor dem Geimpften zu schützen, auch wieder "nur" weil die Intensivbetten knapp werden, daß darf aber nicht zu ungunsten der Geimpften passieren... Ich persönlich würde sogar nach Altersgruppen Differenzieren. Ungeimpft und Ü35 wäre dann eben die Aussperrstufe. U35 evtl = Geimpft, wirds schon wegstecken... Ich seh jalt auch nicht die unbedingte Notwendigkeit zum Schutz der Kinder bzw. Jüngeren. Muß der Einzelne entscheiden ob er denn zu fett ist oder sonstwas für ein Vorproblem hat. Ich bin zu fett und zu alt um ungeimpft zu sein :D

 

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 3. November 2021 um 15:39:19 Uhr:

Zitat:

Ausnehmen möchte ich aber ausdrücklich Altenheime und Kliniken.

Was zumindest Zweifel erkennen lässt an den Möglichkeiten der Spritzen, denn sonst wären diese Ausnahmen nicht erforderlich.

Das hat nichts mit Zweifeln sondern mit Statistik zutun.. Imunschwache reagieren halt nicht oder schlecht auf die Impfung. 90% Wirksamkeit sind halt keine 100%. In Altenheimen und Hospitälern vermute ich erstmal die größte Menge an Impfdurchbruchsgefährdeten. Jeden können wir nicht schützen. Vielleicht sollte sich jeder mit wenigen bis keinen Nebenwirkungen bei der Impfung fragen ob ein Antikörpertest ein fehler wäre...

Wed Nov 03 20:43:02 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 3. November 2021 um 20:07:26 Uhr:

 

Das ist schön, dass eine Umfrage eine korrekte Voraussage zu dem Verhalten eines hochkomplexen Systems ersetzen kann.

Was ist an dem System "hochkomplex"?

 

Wir haben den natürlichen Strahlungsantrieben einen weiteren hinzugefügt. Das ist wie wenn Du in dein Wohnzimmer noch zusätzlich einen Elektroheizkörper stellst. Was passiert dann wohl? Es wird wärmer.

 

"Hochkomplex" ist lediglich eine genaue quantitative Prognose aufgrund diverser Kipppunkte und Wechselwirkungen. Diese sind aber bisher dummerweise durchweg positiv, d.h. sie verstärken sich gegenseitig. Ob es im Jahr 20xy jetzt 2.3 oder 2.5 Grad wärmer wird, ist am Ende egal. Es wird auf jeden Fall an den Küstenmetropolen dieser Welt bald ziemlich nass.

Wed Nov 03 20:45:28 CET 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 20:43:02 Uhr:

Was ist an dem System "hochkomplex"?

Die Frage kegelt Dich direkt wieder aus der Diskussion raus. :p

Wed Nov 03 20:52:30 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@pibaer schrieb am 3. November 2021 um 20:41:42 Uhr:

Haben unsere Corona-Streithansel das schon gesehen?

 

ENTSCHLIESSUNGSANTRAG eingereicht gemäß Artikel 143 der Geschäftsordnung zur Einrichtung eines europäischen Fonds zur Entschädigung der Opfer der „COVID-19-Impfstoffe“

Was soll daran jetzt schlimm oder gut sein? Das Opfer von Nebenwirkungen entschädigt werden sollten ist klar. Das die EU gezwungenermaßen die Haftung übernommen hat auch...

Wed Nov 03 20:58:12 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 20:43:02 Uhr:

 

 

 

 

Was ist an dem System "hochkomplex"?

Tatsächlich eine eher "dumme" Aussage, sorry...

 

Zitat:

 

Wir haben den natürlichen Strahlungsantrieben einen weiteren hinzugefügt. Das ist wie wenn Du in dein Wohnzimmer noch zusätzlich einen Elektroheizkörper stellst. Was passiert dann wohl? Es wird wärmer.

Nein, mein Heizkörperthermostat macht zu und die Heizung regelt runter.

Zitat:

 

 

"Hochkomplex" ist lediglich eine genaue quantitative Prognose aufgrund diverser Kipppunkte und Wechselwirkungen. Diese sind aber bisher dummerweise durchweg positiv, d.h. sie verstärken sich gegenseitig. Ob es im Jahr 20xy jetzt 2.3 oder 2.5 Grad wärmer wird, ist am Ende egal. Es wird auf jeden Fall an den Küstenmetropolen dieser Welt bald ziemlich nass.

Was dann auch die Absurdität deiner ersten Aussage unterstreicht...

 

Ich bin aber insofern bei dir, als das ich den Klimawandel auch für Menschgemacht halte. Die Frage ist allerdings ob die in DE gewählten Waffen gegen Ihn, die Richtigen sind. Da bin ich weit weg von dir und SUV.

Wed Nov 03 21:02:10 CET 2021    |    pibaer

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. November 2021 um 20:52:30 Uhr:

Was soll daran jetzt schlimm oder gut sein?

Nichts, das ist völlig wertfrei. Interessant sind vermutlich die Zahlen, die da drin aufgeführt werden.

Wed Nov 03 21:06:04 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@pibaer schrieb am 3. November 2021 um 21:02:10 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. November 2021 um 20:52:30 Uhr:

Was soll daran jetzt schlimm oder gut sein?

Nichts, das ist völlig wertfrei. Interessant sind vermutlich die Zahlen, die da drin aufgeführt werden.

Eigentlich nicht. Relativ erwartbar...

Wed Nov 03 21:21:59 CET 2021    |    rpalmer

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 3. November 2021 um 17:10:17 Uhr:

 

 

Die Betreiber von Fossilkraftwerken beginnen langsam zu realisieren, was ihnen bevorsteht. Denn in Wahrheit werden sie immer rascher überflüssig. Also klammern sie sich an den Mythos der Unvorhersagbarkeit von Sonnen- und Windenergie und malen in ihrer Propaganda den Teufel an die Wand.

 

Anstatt die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich selber an Alternativenergieprojekten zu beteiligen, jammern sie den totalen Zusammenbruch herbei…

Wenn es nicht mit ernstem Hintergedanken verfasst wäre, so könnte man darüber lachen.

Andererseits auch traurig, dass man es erwachsene Leute gibt die sowas von sich geben. Da habe ich wohl die enormen Durchbrüche in der Speichertechnologie verpennt.

Wed Nov 03 22:52:39 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 3. November 2021 um 20:45:28 Uhr:

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 20:43:02 Uhr:

Was ist an dem System "hochkomplex"?

Die Frage kegelt Dich direkt wieder aus der Diskussion raus. :p

Es ist alles eine Frage des Abstraktionslevels. Aber das hatten wir ja schon einmal ;)

 

Das grundlegende Problem lässt sich nunmal nicht abstreiten, da wissenschaftlich erwiesen und seit über 100 Jahren erforscht.

 

Man kann jetzt natürlich um irgendwelche Nachkommastellen streiten, oder welche Massnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Aber das ändert nichts an der Existenz des Problems.

Wed Nov 03 23:00:24 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 3. November 2021 um 21:02:10 Uhr:

 

Nichts, das ist völlig wertfrei. Interessant sind vermutlich die Zahlen, die da drin aufgeführt werden.

Die Zahlen muss man immer im Hinblick auf zwei Gesichtspunkte betrachten:

 

Erstens wurden in der EU bisher über 800 Mio. Impfdosen verabreicht.

 

Und zweitens handelt es sich um Verdachtsfälle.

 

Es gab übrigens im Zusammenhang mit AZ in D schon anerkannte Impfschäden, bei denen der Staat gehaftet hat. Geht um diesen Fall:

 

https://...harmazeutische-zeitung.de/.../

Thu Nov 04 08:20:51 CET 2021    |    mozartschwarz

Ist halt wie bei Covid19 selbst. Man muß die Zahlen ins Verhältniss setzen. In beiden Fällen ist es doof wenn es einen erwischt. Auch Derjenige mit schwerem Impfverlauf, wird seine Entscheidung bereuen. Tritt aber seltener ein, als ein schwerer Krankheitsverlauf, zumindest in bestimmten Gruppen.

Thu Nov 04 09:02:46 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 4. November 2021 um 08:20:51 Uhr:

Ist halt wie bei Covid19 selbst. Man muß die Zahlen ins Verhältniss setzen. In beiden Fällen ist es doof wenn es einen erwischt. Auch Derjenige mit schwerem Impfverlauf, wird seine Entscheidung bereuen. Tritt aber seltener ein, als ein schwerer Krankheitsverlauf, zumindest in bestimmten Gruppen.

In Cuxhafen ist ein 12jähriges Kind zwei Tage nach der Impfung gestorben:

 

https://www.ndr.de/.../...tirbt-zwei-Tage-nach-Impfung,impfung854.html

 

Untersuchung dauert noch an.

Thu Nov 04 10:31:16 CET 2021    |    SUV-Fahrer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 3. November 2021 um 21:21:59 Uhr:

Andererseits auch traurig, dass man es erwachsene Leute gibt die sowas von sich geben. Da habe ich wohl die enormen Durchbrüche in der Speichertechnologie verpennt.

Interessant, dass das Frauenhofer Institut anderer Meinung ist und durchaus von einer Realisierbarkeit bis zum Jahr 2050 ausgeht:

 

„Die Bereitstellung von 100 % erneuerbaren Energien im Strom- und Wärmesektor Deutschlands ist technisch möglich und nach erfolgter Umstellung des Energiesystems sind die jährlichen Gesamtkosten nicht höher als die Kosten unserer heutigen Energieversorgung. Diese Aussage gilt trotz der Annahme eines konstanten Stromverbrauchs, trotz der Annahme, dass keinerlei Stromaustausch mit dem Ausland stattfindet, trotz des Vergleichs mit heutigen Preisen für konventionelle Energie und obwohl nur die Nutzung eines vergleichsweise kleinen Anteils des Gesamtpotenzials an Biomasse für den Strom- und Wärmesektor angenommen wird. Eine vollständige Deckung von Strom und Wärme mit erneuerbaren Energien erfordert unter diesen Randbedingungen jedoch, dass der Heizwärmebedarf für Gebäude durch energetische Gebäudesanierung auf rund 50 % des Wertes in 2010 sinkt und dass die Potenziale für die Nutzung von Windenergie relativ weitgehend ausgeschöpft werden. Außerdem benötigt ein solches Energiesystem einen Langzeitspeicher in Form synthetischen Gases (Methan), dass aus erneuerbarem Strom erzeugt wird. Solarenergie wird in Form von Photovoltaik und Niedertemperatur-Solarthermie für Heizung und Warmwasser genutzt; in einem der betrachteten Ergebnis-Systeme (als „Medium“ bezeichnet) beträgt die installierte Leistung für Photovoltaik rund 200 GW (ca. 1250 Mio. m²) und für Solarthermie rund 130 GW (ca. 190 Mio. m²).“1

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 20:43:02 Uhr:

Was ist an dem System "hochkomplex"?

Bereits die mittlere Verweildauer der relevantesten Treibhausgase in der Atmosphäre unterscheidet sich gravierend voneinander, von ca. 10 Jahren bei Methan bis hin zu deutlich über 100 Jahren bei CO2 und N2O.

 

Auch die Modellberechnung gestaltet sich als hochkomplex, müssen doch die Hauptbestandteile des Klimasystems, also die Atmosphäre, Ozeane, Landoberfläche, Kryosphäre und die Biosphäre in möglichst detaillierten Untermodellen dargestellt werden.

 

Bspw. kam es im Hitzesommer 2003 bei vielen Laubbäumen zu Blattverfärbung und Laubabwurf. Jungbäume im Unterwuchs von Wäldern, die auf die oberflächennahen Substrate für ihre Wasserversorgung angewiesen sind, starben teils völlig ab.

 

Erstmals trockneten auch kleinere Fließgewässer aus, mit enormen Auswirkungen für das limnische Ökosystem, dass in Mitteleuropa nicht an solche Ereignisse angepasst ist.

 

Zudem müssen auch noch die zukünftigen menschlichen Aktivitäten und der damit verbundene Ausstoß klimaschädlicher Gase prognostiziert werden.

 

Gruß,

SUV-Fahrer

 

Quelle:

1 Hans-Martin Henning, Andreas Palzer, 100 % Erneuerbare Energien für Strom und Wärme in Deutschland, 2012, S. 31

Thu Nov 04 10:38:58 CET 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 09:02:46 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 4. November 2021 um 08:20:51 Uhr:

Ist halt wie bei Covid19 selbst. Man muß die Zahlen ins Verhältniss setzen. In beiden Fällen ist es doof wenn es einen erwischt. Auch Derjenige mit schwerem Impfverlauf, wird seine Entscheidung bereuen. Tritt aber seltener ein, als ein schwerer Krankheitsverlauf, zumindest in bestimmten Gruppen.

In Cuxhafen ist ein 12jähriges Kind zwei Tage nach der Impfung gestorben:

 

https://www.ndr.de/.../...tirbt-zwei-Tage-nach-Impfung,impfung854.html

 

Untersuchung dauert noch an.

Was soll man aber bei einem stark vorerkrankten Kind machen? Auf Welt wurde gesagt, daß nicht sicher ist ob es an den starken Vorerkrankungen oder der Impfung gestorben ist.

 

Prinzipiell würde ich ein gesundes Kind nicht impfen lassen.

Thu Nov 04 11:03:36 CET 2021    |    rpalmer

Interessanter ist, dass du mal wieder nur "Werbesprech" kopierst. Mit Power 2 Gas als dem Heilmittel ... äh ja. Wo sind die enormen Durchbrüche in der Speichertechnologie?

Thu Nov 04 12:02:31 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 4. November 2021 um 11:03:36 Uhr:

Interessanter ist, dass du mal wieder nur "Werbesprech" kopierst. Mit Power 2 Gas als dem Heilmittel ... äh ja. Wo sind die enormen Durchbrüche in der Speichertechnologie?

Wir haben schon einen gewaltigen Speicher um zum Beispiel Wasserstoff zu speichern. Das Erdgasnetz:

 

https://www.topagrar.com/.../...stoff-im-gasnetz-moeglich-9591695.html

 

Wurde auch im Graslutscherblog angesprochen, den ich kürzlich verlinkt habe.

Thu Nov 04 12:17:48 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 4. November 2021 um 10:31:16 Uhr:

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 3. November 2021 um 20:43:02 Uhr:

Was ist an dem System "hochkomplex"?

Bereits die mittlere Verweildauer der relevantesten Treibhausgase in der Atmosphäre unterscheidet sich gravierend voneinander, von ca. 10 Jahren bei Methan bis hin zu deutlich über 100 Jahren bei CO2 und N2O.

 

Auch die Modellberechnung gestaltet sich als hochkomplex, müssen doch die Hauptbestandteile des Klimasystems, also die Atmosphäre, Ozeane, Landoberfläche, Kryosphäre und die Biosphäre in möglichst detaillierten Untermodellen dargestellt werden.

Die Aussage zielte eigentlich auf diejenigen, die die Existenz eines menschengemachten Klimawandels als solchen in Frage stellen und das mit der Komplexität des Systems begründen. Natürlich sind die ganzen Rückkopplungen komplex, aber sie wirken eben fast alle positiv, d.h. der zusätzliche Strahlungsantrieb durch das CO2 in der Atmosphäre wird noch verstärkt. Um das zu verstehen muss man eben nicht jeden Aspekt des Gesamtsystems verstehen, es reicht das Verständnis des Grundprinzips, das eigentlich jeder halbwegs naturwissenschaftliche gebildete Mensch verstehen und nachvollziehen kann.

 

Einen wirksamen negativen Rückkopplungseffekt beseitigen wir dummerweise, nämlich die Vegetation (Regenwald).

Thu Nov 04 14:31:15 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 3. November 2021 um 20:29:34 Uhr:

Irgendwie taugt die Antwort für einen Politiker... Viel "Gelaber" das zwar richtig ist aber eben nicht auf die Aussage eingeht. Die Politik hat versagt, nun gilt es die Folgen möglichst klein zu halten. Der einzige schnelle Weg dahin ist es möglichst wenige Covid Patienten auf Intensiv zu haben.

Ich denke schon, Ross und Reiter genau benannt zu haben. Ja, oberflächlich betrachtet ist das Hauptproblem, dass so viele Coronafälle auflaufen könnten, dass es für die Krankenhäuser nicht mehr stemmbar ist.

Ich bin aber kein Fan davon, am Symptom runzudocktern, sondern lieber an der Ursache. Und ursächlich ist das fortgesetzte Kaputtsparen auf den Rücken der Beschäftigten.

Dass das kurzfristig keinen ausreichenden Effekt hat, hab ich doch eingeräumt. Aber wenn man das eben vor lauter operativem Geschäft eben heute nicht in die Hand nimmt, steht man im Herbst 22 wieder vor dem gleichen Problem, je nachdem, wieviel Kapazität noch wegbricht, brauchts dann kein Corona mehr, dann "reicht " vielleicht schon die "normale" Grippewelle, um ähnliche Einschränkungen erforderlich zu machen.

 

Natürlich hast du Recht, das jetzt dennoch zusätzliche Einschränkungen notwendig sind.

 

Ich denke, aber das ist nur meine Meinung, um aus dem Problem keine Katastrophe zu machen, muss jeder seinen Teil beitragen. Dabei ist....

 

 

Ach Mist ... wieder einmal zu lange getippt, und nicht vorm Absenden kopiert ... schiet....

ganz, ganz Kurzform:

 

Eben weil die Spritzen überwiegend nur Schutz für den Gespritzten selbst bieten, bin ich fürs testen. Nicht, um irgendwen zu drangsalieren, sondern um wirklich sinnvollen Schutz zu erzeugen.

... Komisch, eigentlich genau das gleiche Argument, mit dem Ungespritzte ausgeschlossen werden.

 

"Zweifel an der Spritze sind Kapitulation vor dem Virus"

Sehe ich nicht so. Ich sehe viel eher die Gefahr, dass aus solchen Sätzen und Gedanken sehr schnell Dogmen werden, und die sin gefährlich.

Thu Nov 04 14:35:29 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@pibaer schrieb am 3. November 2021 um 20:41:42 Uhr:

Haben unsere Corona-Streithansel das schon gesehen?

 

ENTSCHLIESSUNGSANTRAG eingereicht gemäß Artikel 143 der Geschäftsordnung zur Einrichtung eines europäischen Fonds zur Entschädigung der Opfer der „COVID-19-Impfstoffe“

Nun, das gebietet schlicht der Anstand, sollte ich dafür Applaus spenden?

 

Außerdem, es gibt doch angeblich gar keine Opfer der Spritzen, wozu dann ein Fond?

 

Und jetzt noch eine ganz böse Feststellung:

 

Laut diesem Dokument hat der Schutz vor dem Tod schon über 4200 Todesopfer gefordert (nicht meine Aussage, steht da). Meine Frage: Wieviele noch on Top sind noch OK?

Thu Nov 04 14:43:23 CET 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 4. November 2021 um 14:35:29 Uhr:

 

Und jetzt noch eine ganz böse Feststellung:

 

Laut diesem Dokument hat der Schutz vor dem Tod schon über 4200 Todesopfer gefordert (nicht meine Aussage, steht da). Meine Frage: Wieviele noch on Top sind noch OK?

Wenn man mal auf die Fußnoten klickt (die man leider nur in der PDF-Version des Dokuments angezeigt bekommt) landet man auf der europäischen Datenbank für Verdachtsfälle, das ist quasi das EU-Pendant zur Datenbank des PEI.

 

Die Impfungen haben also nicht "über 4.200 Todesopfer" gefordert, sondern es gibt über 4.200 Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung (bei 810 Mio. Impfdosen). Kleiner aber feiner Unterschied.

 

Es gibt übrigens eine Sonderauswertung zur Übersterblichkeit Januar - September 2021 vom Statistischen Bundesamt:

 

https://www.destatis.de/.../PD21_481_12.html

 

Bis auf den März und den August gab es jeden Monat eine deutliche Übersterblichkeit, sowohl im Vergleich zu den Vorjahren selbst als zum 3-Jahres-Zeitraum 2017-2020.

Thu Nov 04 14:55:18 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 09:02:46 Uhr:

...

 

In Cuxhafen ist ein 12jähriges Kind zwei Tage nach der Impfung gestorben:

 

https://www.ndr.de/.../...tirbt-zwei-Tage-nach-Impfung,impfung854.html

 

Untersuchung dauert noch an.

Das Untersuchungsergebnis kann ich dir schon voraussagen: Natürlich sind die Vorerkrankungen ursächlich, wirst sehen.

 

Meine Meinung dazu:

In diesem speziellen Fall (soweit bekannt) ist die Spritze tatsächlich nicht "schuld" .... ursächlich vielleicht.

 

"schuld" sind auch nicht die Eltern, die sicher aus ehrlicher Sorge um das Wohlergehen ihres Kindes ihre Einwilligung gegeben haben, auch, wenn eben jene Einwilligung rein objektiv schon kausal ist.

 

"Schuld" sehe ich da eher schon in der Übereifrigkeit und zu einseitiger "Beratung", sowie eines schon bewusst zu nennenden Ignorierens bekannter Fakten (Nebenwirkungen das Herz und das Gefäßsystem betreffend häufen sich bei jungen, männlichen Personen, der Junge hat auch noch einschlägige Vorerkrankungen...) seitens des Impfarztes, aber auch ihm würde ich wenn überhaupt, eher eine moralische Verantwortung attestieren, denn echte "Schuld"

 

Die eigentliche "Schuld" sehe ich einzig und allein in dem bewussten Schüren von Ängsten mit dem erklärten Ziel, die Spritzen durchzusetzen, bei der überlauten Propaganda und dem öffentlichen Ausblenden unangenehmer Aspekte.

 

Gut möglich, dass auch nach emotionsloser Abwägung durch alle Beteiligten die Entscheidung so getroffen worden wäre, in sofern ist auch wenn man so will das "Schicksal" zu einem nicht unerheblichen Anteil "Schuld", denn niemand kann garantieren, dass bei Weglassen der Spritzen nicht genau der befürchtete Fall eingetreten wäre, und der Junge erkrankt wäre... hätte aller Wahrscheinlichkeit nach den selben Ausgang gehabt.

Thu Nov 04 14:56:42 CET 2021    |    touranfaq

Zum Thema Impfdurchbrüche und Testen:

 

Ich kenne jetzt im privaten Umfeld gleich zwei Betroffene, einmal 55 Jahre weiblich, doppelt geimpft im Mai und einmal 59 Jahre männlich, doppelt geimpft im Juli.

 

Bei beiden zeigten die Schnelltests erst am 2. Tag nach deutlichem Symptombeginn (Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen) positiv an, ein bei der weiblichen Person direkt nach dem positiven Schnelltest abgenommener PCR war mit einem CT-Wert von 18 positiv.

 

Bestätigt leider wieder genau das, was ich bereits mehrfach sagte: Schnelltests finden in der Regel keine symptomlosen Infizierten. Wahrscheinlich würde man mit einer simplen Fiebermessung weitaus mehr Leute "erwischen" als mit den Schnelltests.

 

Ich zitiere hierzu auch mal aus einem Beipackzettel:

 

Der SARS?CoV?2 Antigen Self Test Nasal für Selbsttests durch Patienten wurde in einer

Studie mit symptomatischen Erwachsenen zwischen 18 und 68 Jahren bewertet. Wenn der

Test bei einem Kind oder Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden soll, muss er

mithilfe oder unter Aufsicht eines Erwachsenen durchgeführt werden. Auch bei älteren

Personen über 61 Jahren sollte ein Helfer verfügbar sein, der beim Testen und der

Ergebnisinterpretation Unterstützung leistet.

? Falsch negative Testergebnisse (d. h., eine vorliegende

 

https://assets.cwp.roche.com/.../...bstanwendung_09-445-323-023_v3.pdf

 

Man beachte auch das Kapitel "Spezifische Leistungsdaten" das ich hier nicht komplett zitieren will. Das Ding ist eigentlich erst bei einem CT-Wert < 30 zu gebrauchen, und dann hat man in der Regel schon Symptome.

Thu Nov 04 14:59:27 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 4. November 2021 um 10:31:16 Uhr:

Zitat:

@rpalmer schrieb am 3. November 2021 um 21:21:59 Uhr:

Andererseits auch traurig, dass man es erwachsene Leute gibt die sowas von sich geben. Da habe ich wohl die enormen Durchbrüche in der Speichertechnologie verpennt.

Interessant, dass das Frauenhofer Institut anderer Meinung ist und durchaus von einer Realisierbarkeit bis zum Jahr 2050 ausgeht:

...

Wenn auch nicht neu, so doch interessant. Und in wieweit rechtfertigt jetzt die Einschätzung, dass es bis 2050 schaffbar ist, dass man Atom bis Ende 2022 (und damit 28 Jahre vor der erwarteten Erreichbarkeit), und Kohle bis spätestens 2035 (und damit immerhin noch 15 Jahre vor der erwarteten Erreichbarkeit) abschalten möchte? Wie soll die zeitliche Lücke gedeckt werden? Das ist doch letztlich die entscheidende Frage.

Thu Nov 04 15:02:51 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 12:02:31 Uhr:

...

 

Wir haben schon einen gewaltigen Speicher um zum Beispiel Wasserstoff zu speichern. Das Erdgasnetz:

 

https://www.topagrar.com/.../...stoff-im-gasnetz-moeglich-9591695.html

 

Wurde auch im Graslutscherblog angesprochen, den ich kürzlich verlinkt habe.

Gut. Zumindest einmal ein konkreter Vorschlag.

Speicherbarkeit im Gasnetz können wir als erwiesen annehmen ... passt.

Um H2 aus Strom ("Überschussstrom aus EE") zu gewinnen, muss man allerdings 3 mal so viel Strom reinstecken, wie man hinterher im Idealfall rückverstromt bekommt.

 

Kleine Zwischenfrage: Reichen unsere derzeitigen und für die nächsten Jahre geplanten EE Kapazitäten aus, um einen gesicherten Überschuss in der dreifachen Höhe des "Winterdefizits" zu generieren?

Thu Nov 04 15:16:56 CET 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 4. November 2021 um 14:43:23 Uhr:

...

 

Wenn man mal auf die Fußnoten klickt (die man leider nur in der PDF-Version des Dokuments angezeigt bekommt) landet man auf der europäischen Datenbank für Verdachtsfälle, das ist quasi das EU-Pendant zur Datenbank des PEI.

 

Die Impfungen haben also nicht "über 4.200 Todesopfer" gefordert, sondern es gibt über 4.200 Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung (bei 810 Mio. Impfdosen). Kleiner aber feiner Unterschied.

Ich bitte dich, es gibt auch nur "Coronatote", egal ob an oder mit. Dass diese Verdachtsfälle gelistet sind macht es sehr wahrscheinlich, dass sie sich auch bestätigen, denn offensichtliche Fehlmeldungen würden schnell erkannt und entsprechend herausgenommen.

 

Um die Antwort auf die Kernfrage hast du dich allerdings gedrückt:

 

Auch wenn unter 5000 Tote angesichts von 800 Mio Spritzen wirklich sehr, sehr wenig sind, bleibt die ethische Frage, wieviele Tote die Bekämpfung des Todes kosten "darf", bevor es nicht mehr angemessen ist.

 

Zitat:

Es gibt übrigens eine Sonderauswertung zur Übersterblichkeit Januar - September 2021 vom Statistischen Bundesamt:

 

https://www.destatis.de/.../PD21_481_12.html

 

Bis auf den März und den August gab es jeden Monat eine deutliche Übersterblichkeit, sowohl im Vergleich zu den Vorjahren selbst als zum 3-Jahres-Zeitraum 2017-2020.

Nunja, die Uni Duisburg ist sicher nicht auf der Wurschtsuppe daher geschwommen.

Sie kamen für 2020 zu 2 erstaunlichen Ergebnissen.

a) nach reinen Zahlen: leichte Übersterblichkeit

b) bereinigt um demographische Faktoren (zunehmende Überalterung und damit statistisch zu erwartenden Zahlen): leichte Untersterblichkeit.

 

Aber ob nun, oder ob nicht, interessiert das wirklich noch jemanden? Interessiert dich das wirklich, oder nur, weil diese Zwischenauswertung ins Narrativ passt? Was, wenn die Jahresauswertung zu einem anderen Ergebnis kommt, ändert das etwas für dich persönlich? Was, wenn die Jahresauswertung sogar noch ansteigt, ändert das dann wirklich etwas, oder kommen dann Rückfragen, ob die Übersterblichkeit ausschließlich mit den Coronazahlen erklärbar ist, und wenn nicht ....?

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