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Technik-und-OT-Blog

Technik, Wirtschaft, Weltherrschaft.

Thu Jun 17 19:56:15 CEST 2010    |    pibaer    |    Kommentare (38877)

gerger

Angesichts des doch ausgeprägten Diskussionsbedarfs über technische Hintergründe und insbesondere die Frage, welcher Hersteller in welchem Bereich wohl bald die Weltherrschaft an sich reißen wird, ist hier Platz für solche Diskussionen. Hier wird nicht zensiert, nur weil der Lieblingshersteller ein anderer ist oder die Meinung von der des Blog-Erstellers abweicht.


Tue Sep 07 13:52:36 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@Steam24 schrieb am 7. September 2021 um 10:31:56 Uhr:

Nach Wendler und Nena haben die Medien nun Til Schweiger auf dem Kieker:

 

https://www.t-online.de/.../...sorgt-mit-impfaussagen-fuer-wirbel.html

 

Auch ein pöhser Kwerdenker ...

 

Den Mut, seinen Namen zu nennen, hat der Autor allerdings nicht. So macht er es sich leicht: Gutmenschen-Deckmantel anziehen und aus der Anonymität heraus auf andere Menschen schießen. :rolleyes:

Ich habe mir den Trailer zu diesem Video (Eine andere Freiheit), aus dem das Schweiger-Zitat stammt, angesehen.

 

Und den meisten Aussagen kann ich sogar zustimmen. Es kann nicht sein, dass wir Kinder zur Impfung nötigen während noch Millionen Erwachsene ungeimpft sind.

 

Nur werden die Gedanken in dem Video nicht zu Ende gedacht. Wenn ich mein Kind schützen will ohne es zu impfen, dann muss ich das Umfeld des Kindes schützen. Und das Umfeld der Kinder... sind hauptsächlich die Eltern.

 

Und kommt mir jetzt nicht wieder mit "ja aber Kinder überleben das meistens." Allein in England wurden gegen Ende der Alpha-Welle hundert Kinder pro Woche (!) mit PIMS eingeliefert:

 

https://...harmazeutische-zeitung.de/.../

 

Diese Kinder würden bei uns in der RKI-Logik übrigens als "Genesen" gelten weil die Infektion teilweise schon 4 Wochen her ist wenn die Kinder eingeliefert werden :rolleyes:

Tue Sep 07 14:04:22 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. September 2021 um 12:25:45 Uhr:

 

Wovor nochmal sollen wir die Kinder schützen? Zahl 19.

Da ist nichts, wovor man sie schützen müsste.

Siehe die Antwort eins obendrüber. Ja, Kinder überleben die Infektion häufiger als Erwachsene. Ist mir klar. Aber wenn man nur allein PIMS betrachtet ist das eine signifikante Anzahl von Kindern, die nach einer Infektion Schäden davontragen.

 

Und eine weitere Sache: Es wird ja immer argumentiert, es gibt keine Langzeitstudien zu den Impfstoffen. Das trifft aber auch auf die Krankheit zu. Wir wissen nicht, welche Langzeitfolgen eine Infektion für Kinder hat. Es mag auf den ersten Blick nur "wie ein Schnupfen" aussehen.

 

Wir wissen aber jetzt schon: Das Virus kann persistieren. Die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Er kann auch lange nach der Infektion fast sämtliche Organe und Körperfunktionen stören. Wir wissen das bisher vornehmlich von Erwachsenen, ja. Weil die bisher am häufigsten infiziert wurden. Und wir wissen es hauptsächlich vom Wildtyp und Alpha. Aber jetzt lassen wir vorsätzlich (!) Delta mal quer durch die Schulen laufen.

 

Impfgegner sagen ja gerne, wir würden mit dem Impfstoff an Kindern "experimentieren". Obwohl es für die Impfstoffe wenigstens Studien gibt.

 

Tatsächlich aber experimentieren wir gerade an Kindern mit Delta. Und zwar nicht in einer kontrollierten Gruppe. Mit ALLEN Kindern. Ohne ihr Einverständnis. Ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was passieren kann. Wobei, das ist nicht richtig. Wir wissen schon, was passieren kann. Aber es ist uns schlicht egal.

Tue Sep 07 14:58:42 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 13:00:25 Uhr:

....

 

Nun, jetzt wo Du das alles so genau analysiert hast, wo ist dann dein erhobener Zeigefinger in Richtung Sascha?

 

Er hat das gleiche getan wie ich, eine Gruppe pauschal als faul und arbeitsunwillig dargestellt. Aber dazu sagst Du nichts, weil Du diese Gruppe auch nicht wohlwollend betrachtest.

 

Du wirfst mir das vor, was Du selbst tust. Aber da Du mit den Querdenkern sympathisierst ist dir meine Anmerkung ein Dorn im Auge. Saschas Stichelei gegen die Antifa ist in deinen Augen in Ordnung, weil Du die auch nicht sympathisch findest. Deshalb kein Kommentar dazu deinerseits.

Ich würd mal sagen: "Treffer, versenkt!" , bitte das nächste Mal nicht den Torpedo auf Kreiswinkel stellen.

 

Ich gestehe es offen ein: in meiner Jugend gehörte ich der gemäßigten Antifa an, kenne sie also sozusagen von innen. Inzwischen bin ich nicht mehr stolz darauf, aber auch ich habe beim "Glatzenklatschen" mitgemacht. Heute weiß ich, dass das "gegen Nazis" nur die beschönigende und rechtfertigende Verpackung war, um ungestraft Gewalt auszuüben (zumindest, sich dazu legitimiert zu sehen). Letztlich nichts anderes als Hooligans, nur dass es nicht gegen den anderen Klub ging, sondern gegen die andere politische Richtung. Ansonsten, druffhauen als Sport und Freizeitbeschäftigung.

Und ich weiß, warum ich mich von ihr distanziert habe. Schau dir doch bitte die Orte an, wo der harte Kern der Antifa haust, wohnen kann man das nicht nennen. Und dann schau dir an, wer da haust, und zeig mir die oder den, der einer geregelten Arbeit nachgeht. Und dann schau dir an, was für Aktionen die Antifa so zustande bringt, und dann sag mir, wie du diese Diskrepanz zwischen hochgehaltenen Zielen und Idealen und tatsächlichem Tun ertragen (ignorieren?) kannst.

 

Zitat:

Wie heißt das Sprichwort? Wenn du auf jemanden mit dem Finger zeigst, zeigen drei auf dich selbst. Und Du lieferst den praktischen Beweis dazu :p

Nach soviel "Geständnis" ... merkst du, wie lächerlich du dich gerade gemacht hast?

Tue Sep 07 15:01:06 CEST 2021    |    touranfaq

...ich bin ein bisschen überrascht, kurz vor der Wahl kommen anscheinend immer mehr Leute doch noch zur Vernunft und erkennen, dass man Laschet unbedingt verhindern muss:

 

https://www.zeit.de/.../...stagswahl-2021-19-prozent-sonntagsfrage?...

 

Die CDU erstmals unter 19%, das ist mehr als ne Backpfeife, das ist ein Tritt in die Eier.

 

Die gute Nachricht für alle, die von Laschet geträumt haben: Der Alptraum, dass es Baerbock wird, wird vermutlich auch nicht Realität ;)

 

Ich bin absolut kein Fan von Scholz, aber von den Dreien ist er wahrscheinlich wirklich das kleinste Übel. Wenn auch nur knapp.

 

Die oben verlinkte Seite zeigt übrigens weiter unten schön übersichtlich alle zur Zeit rechnerisch denkbaren Koalitionen. Eins ist sicher, es wird die spannendste (und wahrscheinlich längste) Regierungsbildung aller Zeiten. Aktuell sechs rechnerisch mögliche Koalitionen, und selbst rot-grün und schwarz-grün sind zumindest theoretisch noch denkbar, denn die Umfragen können auch mal eine handvoll Prozentpunkte daneben liegen.

 

Es war ja kürzlich schon zu lesen dass Merkel womöglich an Weihnachten noch Kanzlerin ist und damit den Rekord von Helmut Kohl einstellt. Abwegig ist der Gedanke sicherlich nicht.

Tue Sep 07 15:05:22 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@myinfo schrieb am 7. September 2021 um 13:16:56 Uhr:

Hallo in die Runde!

 

 

Was mich schon die ganze Zeit interessiert.

 

 

Impfungen ganz allgemein betrachtet.

 

Wie lief das Impfen damals in der DDR ab?

 

Hatte man eine Wahl? ...

Und wie sah dies bei allen "Nichtsoldaten" aus?

 

 

VG myinfo

Nein, du hattest keine Wahl. Du hattest ab Geburt ein Sozialversicherungsbuch, in dem nicht nur alle deine Arztbesuche erfasst und abgestempelt waren, sondern wo auch extra Seiten vorgedruckt waren für die einzelnen Impfungen bis ins zarte Alter von 18 (Termine immer in Monaten oder Jahren nach Geburt gerechnet). Dieses Heftchen musste in Kita und Schule, sowie beim Schularzt und Betriebsarzt vorgelegt werden, und ausstehende oder fehlende Impfungen wurden sofort vollzogen. Ein Mitschüler von mir hatte Angst vor Spritzen, und sprang bei der jährlichen Schularztuntersuchung nur im Schlüpfer aus dem Fenster, noch am selben Abend hatte er "Besuch" von der Schulärztin, die gleich in Begleitung von Polizisten kam.

 

Ebenso musstest du dieses Büchlein bei jedem Arzt- oder Zahnarztbesuch vorlegen (wegen Abrechnung), und auch die kontrollierten die Impfseiten, und veranlassten Ausstehendes.

Tue Sep 07 15:29:29 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 13:42:08 Uhr:

...

Mir tun halt nur beispielsweise Kinder leid, deren Eltern das Risiko falsch einschätzen.

Und wie die richtige Einschätzung lautet, das kannst nur du erkennen, das können die Eltern natürlich nicht, gell? Ein Wunder, dass du ihnen noch zutraust, selbst über das Essen der Kids zu entscheiden ... allein wie viele fette Kinder rumlaufen, sollte man den Speiseplan der Kids den Eltern vorschreiben.

Zitat:

Mozartschwarz hat es gerade verlinkt:

 

"Impfgegner bedauern es in dem Moment, wenn sie auf die Intensivstation kommen: ‚Hätte ich mich doch impfen lassen‘"

Und nochmal: Angstmache.

 

Genau so gut kann man argumentieren:

 

"Jünger des Impfens bedauerten es in dem Moment, da sie ihre Sinusvennenthrombose, ihre neurologischen Ausfälle, ihre Herzmuskelentzündungen, etc. bekamen"

 

Ja, hinterher ist man immer schlauer. Das ist das Wesen einer Risikoabschätzung. Und wenn das Risiko noch so klein ist, niemand bekommt eine Garantie darauf, dass es sich bei ihm nicht realisiert, sowohl das Risiko der schweren Erkrankung, als auch das Risiko des Impfschadens.

 

Zitat:

Klar könnte ich sagen "naja selbst schuld, interessiert mich nicht". Aber die meisten dieser Leute waren sicher keine "Hardcore-Impfgegner", sie sind entweder falschen Informationen aufgesessen oder unterlagen der Illusion, nicht zur Risikogruppe zu gehören.

Also genau das, was du immer sagst: "Sie sind halt nur dumm"

 

Zitat:

Vor einem Jahr war die Risikogruppe die ältere Generation Heute ist die Risikogruppe die der Ungeimpften. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Merkst du eigentlich, was du da für einen Stuss geschrieben hast?

Die gleichen Menschen, die heute ungespritzt sind, waren es vor einem Jahr auch. Wie können sie dann heute zur Risikogruppe gehören, und letztes Jahr nicht? Ist das Risiko für sie im Laufe des Jahres höher geworden?

Tue Sep 07 16:07:04 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 14:04:22 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. September 2021 um 12:25:45 Uhr:

 

Wovor nochmal sollen wir die Kinder schützen? Zahl 19.

Da ist nichts, wovor man sie schützen müsste.

Siehe die Antwort eins obendrüber. Ja, Kinder überleben die Infektion häufiger als Erwachsene. Ist mir klar. Aber wenn man nur allein PIMS betrachtet ist das eine signifikante Anzahl von Kindern, die nach einer Infektion Schäden davontragen.

Oha:

 

Zitat:

https://www.netdoktor.de/.../

...

PIMS steht im Verdacht, als Spätfolge einer Coronavirusinfektion bei Kindern aufzutreten.

...

Ursache: Bislang unklar; Ärzte vermuten, dass eine überschießende Immunreaktion nach einer Coronavirusinfektion Entzündungsprozessen an inneren Organen, Haut, Schleimhäuten hervorruft.

...

Wie wäre es mal mit was Handfesterem? Vielleicht mit etwas, das nicht nur unter Verdacht steht, das unklar ist, und von dem vermutet wird?

 

Übrigens: das überschießende Immunsystem steht ebenso im Verdacht, für die Impfschäden ursächlich zu sein. woher nimmst du die Sicherheit, dass die Kids, die es im Erkrankungsfalle treffen würde, nicht von der Impfung dann ebenso betroffen wären?

 

Jedenfalls der Duktus ist exakt der selbe wie bei der HPV Impfung, die man auch am liebsten allen Jugendlichen zukommen lassen wollte (sogar den Jungs!!!), was draus wurdem ist allgemein bekannte Geschichte.

 

Zitat:

Und eine weitere Sache: Es wird ja immer argumentiert, es gibt keine Langzeitstudien zu den Impfstoffen. Das trifft aber auch auf die Krankheit zu. Wir wissen nicht, welche Langzeitfolgen eine Infektion für Kinder hat. Es mag auf den ersten Blick nur "wie ein Schnupfen" aussehen.

Wieviele Kinder hat es denn in DE ... mehr als 10 Millionen.

Von deinem PIMS wurden 416 Klick erfasst. Das ist eine sagenhafte Quote von 0,00416%.

Allgemein einen behandlungswürdigen Unfall erleiden pro Jahr 16,5% klick aller Kinder.

 

Um die 416 betroffenen Kinder zu verankern:

300 bis 500 klick Kinder und Jugendliche erleiden im Jahr einen Schlaganfall.

Da hast du einen guten Vergleich was die Häufigkeit angeht. Sollte man jetzt alle Kinder mindestens halbjährlich zur Schlaganfallfrüherkennung schicken, oder, noch besser, allen Kindern vorbeugend ASS zur Antikoagulation verpassen (scheiß auf die Magenschädigung und so)?

 

Zitat:

Wir wissen aber jetzt schon: Das Virus kann persistieren. Die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Er kann auch lange nach der Infektion fast sämtliche Organe und Körperfunktionen stören. Wir wissen das bisher vornehmlich von Erwachsenen, ja. Weil die bisher am häufigsten infiziert wurden.

Pst, wir wissen das von vorerkrankten, teilweise schwerst kranken Menschen, deren Abwehr ohnehin nicht mehr nennenswert funktioniert.

 

Herpesviren machen das selbe, mach dir darüber mal Gedanken, da liegt die Durchseuchung bei über 95%. Die können auch Hirnschäden auslösen, wenn das Immunsystem versagt.

 

Vielleicht sollten wir nie wieder unsere Kinder küssen, oder mit nicht frisch desinfizierten Händen auch nur berühren, oder gar ihren Löffel ablecken, oder sie aus unserem Glas trinken lassen. Ohhhh GooooooooTTTTT

 

Zitat:

Und wir wissen es hauptsächlich vom Wildtyp und Alpha. Aber jetzt lassen wir vorsätzlich (!) Delta mal quer durch die Schulen laufen.

Nein, wir "wissen" nicht, wir "vermuten"

 

Zitat:

Impfgegner sagen ja gerne, wir würden mit dem Impfstoff an Kindern "experimentieren". Obwohl es für die Impfstoffe wenigstens Studien gibt.

Echt? Es gibt zu diesen Stoffen Studien, über Jahre hinweg, so wie es sich schlicht für neue Medikamente gehört? Es gibt wirklich Langzeitstudien ... Bitte zeig mir eine davon, dann kann ich endlich beruhig den Mund halten.

 

Zitat:

Tatsächlich aber experimentieren wir gerade an Kindern mit Delta. Und zwar nicht in einer kontrollierten Gruppe. Mit ALLEN Kindern. Ohne ihr Einverständnis. Ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was passieren kann. Wobei, das ist nicht richtig. Wir wissen schon, was passieren kann. Aber es ist uns schlicht egal.

Nein. Wir experimentieren nicht mit irgendwem. Das würde bedeuten, dass wir sie absichtlich und gezielt mit dem Erreger infizieren würden.

 

Du überdramatisierst

Tue Sep 07 17:13:15 CEST 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 13:42:08 Uhr:

 

Mozartschwarz hat es gerade verlinkt:

 

"Impfgegner bedauern es in dem Moment, wenn sie auf die Intensivstation kommen: ‚Hätte ich mich doch impfen lassen‘"

Was aber nur sehr wenig der Grund des Links war. In der Hauptsache zeigt der Link wie wenig Kinder und Jugendliche auf der Intensivstation liegen.

 

Aber egal... Bezogen auf die DDR Impfpflicht hab ich so einen bereuenden Impfgegner zuhause. Meine Frau bereut zutiefst sich impfen lassen zu haben. Zum einen wegen der durchlittenen Nebenwirkungen und weil Sie sich wieder hat "zwingen" lassen. Inwieweit die Impfung weiterhin ihre "Autoimunerkrankung" verstärkt, sei mal dahingestellt. Die " stehen dort weil die Wissenschaft sich noch nicht einig ist ob es Eine ist.

Tue Sep 07 17:31:54 CEST 2021    |    myinfo

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. September 2021 um 15:05:22 Uhr:

Zitat:

@myinfo schrieb am 7. September 2021 um 13:16:56 Uhr:

...

Impfungen ganz allgemein betrachtet.

Wie lief das Impfen damals in der DDR ab?

Hatte man eine Wahl? ...

...

Nein, du hattest keine Wahl. Du hattest ab Geburt ein Sozialversicherungsbuch, ...

Danke für die Antwort/Info.

 

VG myinfo

Tue Sep 07 19:02:39 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 7. September 2021 um 17:13:15 Uhr:

 

Was aber nur sehr wenig der Grund des Links war. In der Hauptsache zeigt der Link wie wenig Kinder und Jugendliche auf der Intensivstation liegen.

Warum du das verlinkt hast ist sekundär, wichtig ist was drin steht. Und es stehen eben weitaus mehr relevante Informationen drin als der Teil, auf den Du dich bezogen hast.

 

Und wie ich schon gesagt habe: es geht nicht nur ums "überleben". Gerade Kinder haben mit den Folgen unter Umständen lebenslang zu kämpfen. Wir fangen ja jetzt erst an überhaupt zu sehen, was da überhaupt passiert.

Tue Sep 07 19:19:13 CEST 2021    |    mozartschwarz

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 19:02:39 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 7. September 2021 um 17:13:15 Uhr:

 

Was aber nur sehr wenig der Grund des Links war. In der Hauptsache zeigt der Link wie wenig Kinder und Jugendliche auf der Intensivstation liegen.

Warum du das verlinkt hast ist sekundär, wichtig ist was drin steht. Und es stehen eben weitaus mehr relevante Informationen drin als der Teil, auf den Du dich bezogen hast.

 

Und wie ich schon gesagt habe: es geht nicht nur ums "überleben". Gerade Kinder haben mit den Folgen unter Umständen lebenslang zu kämpfen. Wir fangen ja jetzt erst an überhaupt zu sehen, was da überhaupt passiert.

Deine Kernaussage bestreitet keiner. Bis auf das Kindergejaule. Nur dreht sich der Artikel sogut wie garnicht darum das mancher bereut sich nicht hat impfen lassen , auch wenn du das wünschst. Er versucht zu erklären warum das Durchschnittsalter auf Intensiv fällt. Mit unter 30 beschäftigt Er sich aber erst garnicht, wegen findet fast garnicht statt.

 

Aber so nebenbei. Manch verunfallter bereut sein Handeln auch wenn er auf Intensiv kommt. Trotzdem wird nur wenig untersagt das hohes Risiko birgt. Gerade im Privatsektor. Ist auch gut so

Tue Sep 07 20:17:51 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. September 2021 um 15:05:22 Uhr:

Dieses Heftchen musste in Kita und Schule, sowie beim Schularzt und Betriebsarzt vorgelegt werden, und ausstehende oder fehlende Impfungen wurden sofort vollzogen. Ein Mitschüler von mir hatte Angst vor Spritzen, und sprang bei der jährlichen Schularztuntersuchung nur im Schlüpfer aus dem Fenster, noch am selben Abend hatte er "Besuch" von der Schulärztin, die gleich in Begleitung von Polizisten kam.

 

Ebenso musstest du dieses Büchlein bei jedem Arzt- oder Zahnarztbesuch vorlegen (wegen Abrechnung), und auch die kontrollierten die Impfseiten, und veranlassten Ausstehendes.

Zusammengefasst: es gab einen Impfzwang. Eine Impfung wurde gegen deinen Willen nötigenfalls mit Hilfe der Polizei umgesetzt.

 

Inwiefern entstünde dann bei uns ein Impfzwang, wenn 2G zum Beispiel für Restaurants realisiert wird? Wo würde gegen deinen ausdrücklichen Willen notfalls mit Gewalt geimpft?

 

Selbst bei einer Impfpflicht wie sie gegen Masern besteht kann keine Impfung gegen deinen Willen stattfinden.

Tue Sep 07 20:57:52 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 6. September 2021 um 07:54:59 Uhr:

Außerdem war es "früher" stets einfacher etwas einfach kurz "rüberzubrüllen" (Nicht wortwörtlich nehmen) oder kurz an den Schreibtisch, fragen und fertig.

Genau das habe ich früher immer gehasst. Man hat sich gerade irgendwo reingedacht, kam wieder einer an, der etwas wissen wollte, auf was er nach kurzem Nachdenken auch selber gekommen wäre. Jeder kleine Scheiß - erstmal den Kollegen wieder unterbrochen...

Das und der ganze "Flurfunk" fehlt mir so was von gar nicht, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen.

 

Die Kollegen, mit denen man auch freundschaftlich verbunden ist, trifft man auch mal abends oder halt regelmäßig in Chats.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 6. September 2021 um 07:54:59 Uhr:

ABER: Das sind Luxusprobleme. Da wird bspw. groß "Ihrer Gesundheit wegen: Bleiben Sie Zuhause" getönt vom Werkleiter. Aber was ist mit den Kollegen am Band, welche die Kisten zusammenklopfen? Oder dem Personal in der Kantine? Denen an den Dauerlaufständen und restlichen Prüfständen? In der Logistik? Werkfeuerwehr/-schutz? Etc. usw.

Deren Gesundheit ist wohl unwichtig - tolle Doppelmoral.

Das hat mit Doppelmoral gar nichts zu tun. Man schickt einfach die Leute nach Hause, die nicht unbedingt da sein müssen. Das ist pragmatisch und nicht dogmatisch.

Tue Sep 07 21:13:58 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 6. September 2021 um 14:12:08 Uhr:

Wir sind uns einig: Das Problem heißt Laschet ;) Ist natürlich alles Glaskugelleserei, aber mit Söder hätte das bestimmt anders ausgesehen. Er ist immerhin der einzige außer Merkel der auf über 50% Zufriedenheit kommt.

Ist alles nicht sonderlich plausibel. Die angeblichen Bewegungen zwischen dem sogenannten konservativen und dem linken Lager in kurzer Zeit sind auffällig groß und ungewöhnlich. Entweder sind viele potentielle Wähler wirklich so strunzdumm, dass sie das mit der Auswahl eines Schwiegersohns verwechseln oder die Umfrageergebnisse sind mal wieder eher politisch motiviert als eine Abbildung des Wählerwillens.

 

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass trotz angeblich sehr großen Wechselbewegungen zwischen den politischen Lagern die AfD seit vielen Monaten wie angenagelt bei einem Wert knapp unter ihrem letzten Bundestagswahlergebnis liegt. Das ist nicht plausibel, der Wert müsste ebenfalls viel mehr schwanken, bei solchen grundlegenden Wechselbewegungen und bei den ganzen politischen Themen der letzten Monate (Corona, Afghanistan).

 

Die Umfrageergebnisse passen auffällig gut zu den medialen Trends und lagen schon in vielen vergangenen Wahlen auffällig weit daneben. Es würde mich nicht wundern, wenn es diesmal auch so wäre.

Tue Sep 07 21:30:56 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. September 2021 um 15:29:29 Uhr:

 

Merkst du eigentlich, was du da für einen Stuss geschrieben hast?

Die gleichen Menschen, die heute ungespritzt sind, waren es vor einem Jahr auch. Wie können sie dann heute zur Risikogruppe gehören, und letztes Jahr nicht? Ist das Risiko für sie im Laufe des Jahres höher geworden?

Ja. Durch Delta. Diese Variante dreht dummerweise gleich an mehreren Variablen.

 

R0 ist schon einmal größer. Nimm zum Beispiel diese Studie: Wildtyp 2.79, Delta 5.08. Sprich die Variante verbreitet sich effektiver. Andere Quellen bestätigen dies und sprechen von "zweimal ansteckender".

 

Aus verschiedenen Quellen (z.B. der gerade heute verlinkte Focus-Artikel weiß man mittlerweile auch, dass die Variante pathogener ist. Sie führt zu mehr Hospitalisierungen und schweren Verläufen.

 

Geimpfte sind zwar auch nicht völlig immun gegen Delta (vor allem wenn man nur die erste Dosis bekommen hat), aber die beiden Faktoren "schwere Verläufe" und "ansteckender" werden durch die Impfung stark reduziert.

 

Bei Ungeimpften aber schlagen beide Faktoren voll durch. Und um das zu belegen, braucht man sich nur die Zahlen anzusehen. Die Todeszahlen gehen zwar zurück (gute Durchimpfung der älteren Generation), aber die Krankenhausbelegung steigt schon wieder spürbar, obwohl die Inzidenz insgesamt noch relativ niedrig ist. Und warum ist das so?

 

Denn die Inzidenz wird künftig im täglichen Corona-Bericht des Ministeriums nach Impfstatus aufgeschlüsselt. Dabei offenbarte sich am Montag ein deutlicher Unterschied: Unter Ungeimpften lag die Inzidenz bei 270,2, unter den Geimpften dagegen bei 9,7.

 

Du siehst, meine Folgerung ist völlig korrekt. Während früher die höchsten Inzidenzen bei den Älteren zu verzeichnen waren, sind es heute die (vorwiegend jungen) Ungeimpften.

 

Zeigt übrigens auch ein Blick in die Heatmap, man kann deutlich den Unterschied im Verlauf zwischen der 2. und 3. Welle (die in nur wenigen Wochen alle Altersgruppen erfasste) und der jetzt beginnenden 4. Welle sehen. Die Welle prallt förmlich vor den älteren Generationen ab während sie vor allem bei den Kindern schon volle Fahrt aufgenommen hat.

Tue Sep 07 21:40:29 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 7. September 2021 um 16:07:04 Uhr:

Pst, wir wissen das von vorerkrankten, teilweise schwerst kranken Menschen, deren Abwehr ohnehin nicht mehr nennenswert funktioniert.

Psssst, und genau an dieser Stelle liegst Du (und viele andere) völlig falsch, und damit auch die persönliche Risikobewertung, die auf den falschen Annahmen basiert. Die oft geäußerte Überlegung "Ich bin jung und gesund, eine Infektion wird mir nicht viel anhaben" ist im Grundsatz schlicht und ergreifend falsch.

 

Schau mal hier:

 

Bis zu 15 Prozent aller Covid-19-Erkrankten sind laut einer Mitte Juli veröffentlichten Diagnose-Leitlinie vom Post-Covid-Syndrom betroffen. Das heißt, sie haben mehr als drei Monate anhaltende Beschwerden unterschiedlichster Art, etwa Kurzatmigkeit, Schwindel oder Konzentrationsstörungen.

 

(...)

 

"Wir haben hier fitte Menschen ohne Vorerkrankungen, teilweise auch Sportler", berichtet Rudolph. Noch sei überhaupt nicht klar, warum gerade diese Gruppe relativ junger Menschen so stark von Post- und Long Covid betroffen sei und wie lange die Patientinnen und Patienten noch mit Beschwerden rechnen müssten.

 

Einige hätten einen sehr milden Erkrankungsverlauf gehabt und höchstens über etwas Fieber und Geschmacksverlust geklagt, erläutert Neumeister. Sechs bis acht Wochen nach der Covid-19-Erkrankung hätten sie jedoch massive Probleme.

 

Hier wird immer nur an "Tod" und "Überleben" gedacht, aber das greift viel zu kurz. Die Symptome von Long Covid können bis hin zu einer temporären oder gar permanenten Berufsunfähigkeit führen. Auch bei jungen Menschen ohne Vorerkrankungen. Da geht es am Ende um die persönliche Existenz. Und dazu musst Du nicht mal im KH gelegen haben, das kann auch nach den so gerne erwähnten "milden Verläufen" passieren.

 

Eine Risikobewertung, die nur "lebensbedrohend" betrachtet, greift zumindest für mich persönlich zu kurz, wenn sie nicht auch "existenzbedrohend" mit umfasst.

 

Übrigens: Diese oben skizzierten Fälle sind in der RKI-Statistik unter "genesen" zu finden :rolleyes:

 

Zitat:

Nein. Wir experimentieren nicht mit irgendwem. Das würde bedeuten, dass wir sie absichtlich und gezielt mit dem Erreger infizieren würden.

Dann ersetze "vorsätzlich" durch "fahrlässig". Macht es nicht wirklich besser.

Tue Sep 07 21:50:05 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 21:13:58 Uhr:

Ist alles nicht sonderlich plausibel. Die angeblichen Bewegungen zwischen dem sogenannten konservativen und dem linken Lager in kurzer Zeit sind auffällig groß und ungewöhnlich.

Moment... erzählt ihr hier nicht andauernd, das wäre sowieso nur ein linkes Lager und die CDU wäre nicht mehr konservativ? ;) Sonneborn nannte das auf EU-Ebene immer so schön die "Groko Haram" :D

 

Vielleicht ist das Kalkül vieler Wähler folgendes:

 

"Wenn es sowieso wieder auf CDU-SPD-Irgendwas hinausläuft, will ich lieber Scholz als Laschet".

 

Zitat:

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass trotz angeblich sehr großen Wechselbewegungen zwischen den politischen Lagern die AfD seit vielen Monaten wie angenagelt bei einem Wert knapp unter ihrem letzten Bundestagswahlergebnis liegt. Das ist nicht plausibel, der Wert müsste ebenfalls viel mehr schwanken, bei solchen grundlegenden Wechselbewegungen und bei den ganzen politischen Themen der letzten Monate (Corona, Afghanistan).

Siehe oben. Ich höre hier immer, die AFD seien die letzten "echten Konservativen" und der Rest "alles irgendwie links". Ich interpretiere das so, dass die "Hardcore-Konservativen" einfach kein Land gewinnen können. Was ich persönlich natürlich sehr begrüße, CDU ist schon konservativ genug :D

 

Zitat:

Die Umfrageergebnisse passen auffällig gut zu den medialen Trends und lagen schon in vielen vergangenen Wahlen auffällig weit daneben. Es würde mich nicht wundern, wenn es diesmal auch so wäre.

Verstehe ich auch nicht. "Medial im Trend" liegen doch angeblich immer die Grünen, und die bauen ab. SPD findet medial kaum statt und gewinnen dazu. Und so arg daneben wie Du es darstellst lagen die Umfragen in der Vergangenheit nicht. 3-4 Prozentpunkte, mehr nicht.

Tue Sep 07 22:10:42 CEST 2021    |    mozartschwarz

Von links gen linksextrem, mehr passiert da gerade nicht. Teflonmerkelersatz Scholz vermittelt das "gute" Gefühl konservativ zu sein...

Tue Sep 07 22:37:17 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 20:57:52 Uhr:

Genau das habe ich früher immer gehasst. Man hat sich gerade irgendwo reingedacht, kam wieder einer an, der etwas wissen wollte, auf was er nach kurzem Nachdenken auch selber gekommen wäre. Jeder kleine Scheiß - erstmal den Kollegen wieder unterbrochen...

Das und der ganze "Flurfunk" fehlt mir so was von gar nicht, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen.

Dafür bimmelt heute dann das Teams, egal ob man gelb, grün, rot sonstwas ist (Außer Beschäftigt). Oder eben das Handy. Nervbolzen hat man weiter an der Backe, nur in anderer Form. OK, man kann sie leichter ignorieren, stimmt.

 

Dennoch, manches ist einfach viel schneller über den Vierertisch geklärt. Und mit nur etwas Empathie merkt man ob der andere gerade an etwas grübelt oder "einfaches" macht. Ich brauch nicht immer die förmliche Runde mit vielen schweigenden Teilnehmern ("Beiwerk"), manches ist viel schneller so abgestimmt.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 20:57:52 Uhr:

 

Das hat mit Doppelmoral gar nichts zu tun. Man schickt einfach die Leute nach Hause, die nicht unbedingt da sein müssen. Das ist pragmatisch und nicht dogmatisch.

Dann kann man genauso gut, die Anwesenheit der anderen reduzieren. Beispiel Stadttechnik: Zweischichtmodell eingeführt, damit selbst bei einem Ausbruch des Virus nicht die gesamte Mannschaft "ausfällt" sondern, immer noch n anderes Team da ist. Und noch weitere gangbare Wege um die Personalanzahl zu reduzieren, Aber hier kommt das Beste der Menschen wieder ins Spiel, das liebe Geld. Und da hören bekanntlich auch viele gute Vorsätze und Sorgen auf.

Tue Sep 07 23:02:12 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 13:42:08 Uhr:

Heute kann man MT per App überall mit hinnehmen. Ich kann im Supermarkt in der Schlage an der Kasse posten, während ich durch die Waschanlage fahre, auf dem Lokus oder beim Babysitten.

Was und Wie du deine Arbeit machst, ob gut oder schlecht, ist mir herzlich egal. Das muss dein Arbeitgeber bewerten und ist seine Sache.

 

Für mich "Beobachter" kommt das Fragezeichen, wenn du Demo-Teilnehmern da alles mögliche unterstellst, aber selbst mit deinem Zeitinvest während der typischen Arbeitszeiten auffällst. Und die ganzen Formatierungen, Zitate, Links usw. sind auf dem "mobilen Endgerät" nebenbei nicht so erledigt...

 

 

 

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 13:42:08 Uhr:

Da hast Du prinzipiell recht. Vielleicht habe ich ein kleines "Helfersyndrom", denn ich bin eigentlich primär um andere besorgt. [....] Heute ist die Risikogruppe die der Ungeimpften. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Ich habe im Verwandten- und Bekanntenkreis mittlerweile zwei Personen mit Nebenwirkungen. Vom Betroffenen mit dem erheblichen Sehkaftverlust hatte ich bereits berichtet, der zweite hässliche Fall mit partiellen Lähmungen und ständiger Schwäche ist auch nicht "witzig".

 

Die Welt des Impfens bzw. "Der Weg aus Corona" ist mitnichten so "binär" oder Schwaz/Weiss wie du + die beschissen schlechte PR-Kampagane es gerne schildern . Die Betroffenen und nahen Angehörigen der Fälle haben ganz andere Sogen und Meinungen. Ja, es ist selten. Selten, richtig. Nicht "unmöglich". Und es nützt dir nichts, zu wissen, dass 99 andere es nicht haben, wenn du eben der 100. bist.

 

Wenn Leute also eine Impfung ablehnen, aus welchen Gründen auch immer, ob legitim oder absurd - dann ist das eine Entscheidung, welche ich respektiere und die Person nicht zu werten habe. Noch immer sind wir eine freie Gesellschaft und ein jeder ist vernunftbegabt. Damit muss ich zurecht kommen.

 

Ich muss auch zurecht kommen, dass viele Talente nachts so gut wie immer gegen das Sichtfahrgebot verstoßen, es noch immer Erwachsene ohne Privathaftpflicht gibt oder oder oder. Die Beispiele sollen jetzt nicht "äquivalent" sein, sondern das dahinter stehende Muster verdeutlichen. Nur weil es etwas "sinnig erscheint", muss es nicht für/von jeden durchgeführt werden aus unterschiedlichsten Beweggründen.

 

Schwarz/Weiss ist selten, so oft sind die Probleme deutlich vielschichtiger, eben "nuanciert".

Es wird nicht die Lösung geben.

Tue Sep 07 23:10:20 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 21:50:05 Uhr:

"Wenn es sowieso wieder auf CDU-SPD-Irgendwas hinausläuft, will ich lieber Scholz als Laschet".

Damit wären wieder auf "Wir suchen uns einen Schwiegersohn"-Niveau. Gewählt werden mit der SPD neben Scholz vor allem Esken und Kühnert und noch mehr solcher Figuren.

Wie schon gesagt, die Wechsel zwischen den Lagern vollziehen sich normalerweise sehr viel langsamer als in diesen Umfragen. Unplausibel.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 21:50:05 Uhr:

Siehe oben. Ich höre hier immer, die AFD seien die letzten "echten Konservativen" und der Rest "alles irgendwie links". Ich interpretiere das so, dass die "Hardcore-Konservativen" einfach kein Land gewinnen können. Was ich persönlich natürlich sehr begrüße, CDU ist schon konservativ genug :D

Irgendwie hat diese Aussagen keinen Bezug zu meiner. Dass die AfD nahezu statisch bleibt, obwohl die Wähler angeblich wild hin- und herwechseln, ist nicht plausibel.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 21:50:05 Uhr:

Verstehe ich auch nicht. "Medial im Trend" liegen doch angeblich immer die Grünen, und die bauen ab. SPD findet medial kaum statt und gewinnen dazu. Und so arg daneben wie Du es darstellst lagen die Umfragen in der Vergangenheit nicht. 3-4 Prozentpunkte, mehr nicht.

Du nimmst offenbar nicht an der medialen Welt teil, die SPD und Scholz sind seit Wochen praktisch Dauerbrenner. Passend dazu scheinen die Umfragen das zu bestätigen.

Tue Sep 07 23:21:02 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 7. September 2021 um 22:37:17 Uhr:

Dafür bimmelt heute dann das Teams, egal ob man gelb, grün, rot sonstwas ist (Außer Beschäftigt). Oder eben das Handy. Nervbolzen hat man weiter an der Backe, nur in anderer Form. OK, man kann sie leichter ignorieren, stimmt.

Das Generve hat deutlich(!) nachgelassen, die Leute sind viel selbstständiger geworden. Und wenn man auf "nicht stören" stellt, ist auch Ruhe. Und Handy? Was ist das? :p

Bei einigermaßen moderner Kommunikationsinfrastruktur läuft eigentlich seit einem reichlichen Jahr kaum noch etwas über das normale Telefon außerhalb von Teams oder ähnlichen Lösungen. Innerhalb der Firma sowieso und selbst extern. Das letzte Mal dienstlich telefoniert habe ich vielleicht vor einem dreiviertel Jahr.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 7. September 2021 um 22:37:17 Uhr:

Dennoch, manches ist einfach viel schneller über den Vierertisch geklärt. Und mit nur etwas Empathie merkt man ob der andere gerade an etwas grübelt oder "einfaches" macht. Ich brauch nicht immer die förmliche Runde mit vielen schweigenden Teilnehmern ("Beiwerk"), manches ist viel schneller so abgestimmt.

Bei Meetings fehlt mir nichts. Auch hier sehe ich eher Vorteile: Den geteilten Bildschirm sieht man nun deutlich besser als das schwammige Beamer-Bild, der Wechsel beim Präsentieren geht viel, viel schneller und man kann nebenher noch andere Dinge machen, wenn man gerade keinen Anteil hat. Und kein Gehampel mehr bei der Suche von Besprechungszimmern. Man ist weiter erreichbar für parallele Anfragen oder Kommunikation. Alles viel effizienter.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 7. September 2021 um 22:37:17 Uhr:

Aber hier kommt das Beste der Menschen wieder ins Spiel, das liebe Geld.

Was sonst? Arbeitest Du für einen feuchten Händedruck?

Also ich habe ein ganz deutliches Interesse für die Zahlen meines Arbeitgebers - das macht sich nämlich in meiner Geldbörse direkt bemerkbar. Insofern bin ich großer Fan von effizienten Lösungen, Gegner von Büros als Sozialtreffpunkten und Gegner von sinnfreien Regelungen, um irgendeine vermeintliche "Gerechtigkeit" zu wahren.

Tue Sep 07 23:25:56 CEST 2021    |    pibaer

Zitat:

@rpalmer schrieb am 7. September 2021 um 23:02:12 Uhr:

Für mich "Beobachter" kommt das Fragezeichen, wenn du Demo-Teilnehmern da alles mögliche unterstellst, aber selbst mit deinem Zeitinvest während der typischen Arbeitszeiten auffällst. Und die ganzen Formatierungen, Zitate, Links usw. sind auf dem "mobilen Endgerät" nebenbei nicht so erledigt...

Das stimmt, hier passt seine Aussage nicht wirklich. Mit mobilen Endgeräten (insbesondere mit Touchscreens) sind solche Foren nur sehr umständlich zu bearbeiten.

 

Zitat:

@rpalmer schrieb am 7. September 2021 um 23:02:12 Uhr:

Ich habe im Verwandten- und Bekanntenkreis mittlerweile zwei Personen mit Nebenwirkungen. Vom Betroffenen mit dem erheblichen Sehkaftverlust hatte ich bereits berichtet, der zweite hässliche Fall mit partiellen Lähmungen und ständiger Schwäche ist auch nicht "witzig".

Noch weniger witzig wären wahrscheinlich die Folgen einer echten Corona-Erkrankung. Die Impfung ist eine mehr oder weniger deutliche Risikominimierung, kein Allheilmittel.

Wed Sep 08 08:12:07 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 7. September 2021 um 23:02:12 Uhr:

 

Die Welt des Impfens bzw. "Der Weg aus Corona" ist mitnichten so "binär" oder Schwaz/Weiss wie du + die beschissen schlechte PR-Kampagane es gerne schildern . Die Betroffenen und nahen Angehörigen der Fälle haben ganz andere Sogen und Meinungen. Ja, es ist selten. Selten, richtig. Nicht "unmöglich". Und es nützt dir nichts, zu wissen, dass 99 andere es nicht haben, wenn du eben der 100. bist.

Der letzte Satz... Erinnert der dich an etwas?

 

Genau so denken diejenigen, die sagen "zu 99% überlebe ich das." Da hilft es auch nichts wenn man der 100. ist.

 

Pibaer hat es richtig gesagt: wir können das Risiko insgesamt nur minimieren bzw. verschieben.

 

Ungeimpft bleiben ist definitiv ein Risiko. Eine Impfung reduziert dieses Risiko erheblich, bringt dadurch aber selbst Risiken mit sich.

Wed Sep 08 08:20:18 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:25:56 Uhr:

 

Noch weniger witzig wären wahrscheinlich die Folgen einer echten Corona-Erkrankung. Die Impfung ist eine mehr oder weniger deutliche Risikominimierung, kein Allheilmittel.

Richtig. Und man muss sich über eins im klaren sein:

 

Impfen ist freiwillig. Aber es wird über kurz oder lang eine "Zwangsimmunisierung" geben. Da gibt es keine Wahl.

Wed Sep 08 08:37:31 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. September 2021 um 08:20:18 Uhr:

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:25:56 Uhr:

 

Noch weniger witzig wären wahrscheinlich die Folgen einer echten Corona-Erkrankung. Die Impfung ist eine mehr oder weniger deutliche Risikominimierung, kein Allheilmittel.

Richtig. Und man muss sich über eins im klaren sein:

 

Impfen ist freiwillig. Aber es wird über kurz oder lang eine "Zwangsimmunisierung" geben. Da gibt es keine Wahl.

Woher wollt ihr wissen, was passiert wäre, wenn es zu einer Erkrankung gekommen wäre? Und auch ob? Da gibts von "Fast nichts bemerkt" bis hin zu "Verstorben" die volle Bandbreite.Ob das auch mit erheblichen Sehkraftverlust versehen wäre? Alles Spekulation, alles Konjunktiv. Was gibt hier die Gewissheit, das man hier so Töne tönt von "Öh, wäre so auch nicht besser". Und ob ihr es auch so entspannt sehen würdet, wenn die eigene Impfung in die (Seltene, aber eben nicht unmögliche) Nebenwirkung gelaufen wäre? Als selbst Betroffener ist eben vieles anders.

 

Es lenkt auch von der ursprünglichen Aussage ab. Die Impfung ist alles andere als rein "schwarz-weiss" und wenn die Menschen sowas mitkriegen, dann ist es für mich verständlich, dass es bei dem einen und der anderen auf Ablehnung/Skepsis stößt. Ein natürliches Verhalten.

Wed Sep 08 08:47:20 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:21:02 Uhr:

Das Generve hat deutlich(!) nachgelassen, die Leute sind viel selbstständiger geworden. Und wenn man auf "nicht stören" stellt, ist auch Ruhe. Und Handy? Was ist das? :p

Bei einigermaßen moderner Kommunikationsinfrastruktur läuft eigentlich seit einem reichlichen Jahr kaum noch etwas über das normale Telefon außerhalb von Teams oder ähnlichen Lösungen. Innerhalb der Firma sowieso und selbst extern. Das letzte Mal dienstlich telefoniert habe ich vielleicht vor einem dreiviertel Jahr.

Kann ich eben nicht bestätigen, nicht jeder hat das DIN-pibaer Umfeld, welches von jedem umgesetzt wird. Alle Furz lang ist unten rechts das Pop-Up, dass wieder irgendeiner anruft. Daher arbeite ich immer häufiger mit "Beschäftigt" und dem Filter der "wichtigen Kontakte".

 

Externe haben auch keinen Zugriff darauf (Es sei denn es wird eingeladen) sodass weiterhin auch das Handy seinen Nutzen hat. Im Auto kann ich auch schlecht MS Teams in das Radio/Kommunikationssystem einbinden.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:21:02 Uhr:

Man ist weiter erreichbar für parallele Anfragen oder Kommunikation. Alles viel effizienter.

Damals wie heute bleibe ich Sitzungen, die mich zu 80-90 % nicht wirklich berühren fern. Ist für mich einfach effizienter nur das Protokoll zu lesen und sich nur einzuwählen bzw. anno damals zu erscheinen, wenn es "mehr Berührungspunkte" gibt.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:21:02 Uhr:

Was sonst? Arbeitest Du für einen feuchten Händedruck?

Also ich habe ein ganz deutliches Interesse für die Zahlen meines Arbeitgebers - das macht sich nämlich in meiner Geldbörse direkt bemerkbar.

Ist doch genau das was ich gesagt habe. Es ist der so besorgten Firma schlichtweg zu teuer um auch andere vor möglichen Ansteckungen zu schützen. Da wo es nichts kostet gerne, um auch plakativ ein "Wir tun was" zu zeigen, woanders ungern, sonst verliert man ein paar Groschen und die Suppenküche ruft.

Wed Sep 08 09:00:47 CEST 2021    |    rpalmer

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 15:01:06 Uhr:

Die CDU erstmals unter 19%, das ist mehr als ne Backpfeife, das ist ein Tritt in die Eier.

 

Die gute Nachricht für alle, die von Laschet geträumt haben: Der Alptraum, dass es Baerbock wird, wird vermutlich auch nicht Realität ;)

 

Ich bin absolut kein Fan von Scholz, aber von den Dreien ist er wahrscheinlich wirklich das kleinste Übel. Wenn auch nur knapp.

Die CDU hat mit dem, was die die letzten 16 Jahre abgezogen hat ruhig das Verschwinden unter der 5 % Hürde verdient. Eien absolut rückgratlose, machtbesessene Opportunistenpartei. Ebenfalls die SPD und das grüne Gebilde sowieso, habe ich nie ernst genommen. Keiner der Dreie ist irgendein geringeres Übel, sie sind allesamt das Übel.

 

Die Politik in Deutschland hat sich seit Jahren vom Bürger entfernt. Was war denn diese überhebliche Scheiße, welche das "geringere Übel" von sich gegeben hat? "Gehe selbst nicht tanken".

Wed Sep 08 09:26:37 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@rpalmer schrieb am 8. September 2021 um 09:00:47 Uhr:

 

Die CDU hat mit dem, was die die letzten 16 Jahre abgezogen hat ruhig das Verschwinden unter der 5 % Hürde verdient. Eien absolut rückgratlose, machtbesessene Opportunistenpartei. Ebenfalls die SPD und das grüne Gebilde sowieso, habe ich nie ernst genommen. Keiner der Dreie ist irgendein geringeres Übel, sie sind allesamt das Übel.

Ich habe gestern lange über das Thema nachgedacht. Was man eigentlich braucht ist eine echte Revolution, eine völlige Neugestaltung des politischen Systems.

 

Im Prinzip haben wir doch immer noch eine Monarchie, nur dass die Könige nicht durch Erbfolge bestimmt werden. Es ist zu viel Macht in zu wenigen Händen, eine wirksame Kontrolle durch das Volk ist nicht möglich.

 

Das fängt an bei einer Regierung die das Selbstverständnis besitzt, dem Volk zu dienen. Nicht umgekehrt.

 

Wir brauchen keinen Staat, der Bürger überwacht. Wir brauchen einen Staat, der absolut transparent ist und der sich durch das Volk überwachen lässt.

 

Ein erster Schritt wäre vielleicht dieser:

 

Heute muss der Bundespräsident jedes Gesetz unterschreiben damit es Gültigkeit erlangt, was aber mehr oder weniger eine Formalität ist. Warum überlässt man diese Kontrolle nicht einfach dem Volk?

 

Im Prinzip wie bei einer Volksabstimmung, aber als Veto. Sprich, der Gesetzgebungsprozess wie bisher, aber das Volk kann durch Veto verhindern, dass das Gesetz Gültigkeit erlangt. Und damit das nicht ewig dauert, das ganze online.

 

Ja ich weiß, da gibt es viele Fragen die offen bleiben. Manipulation, was ist mit älteren Menschen usw. Aber zumindest wäre bei diesem Ansatz das Volk das ultimative Korrektiv. Kein Gesetz könnte mehr gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung passieren. Und zwar unabhängig davon, wer gerade regiert.

Wed Sep 08 10:48:57 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:10:20 Uhr:

Damit wären wieder auf "Wir suchen uns einen Schwiegersohn"-Niveau.

Nein, im Gegenteil: Die Leute fangen endlich an zu verstehen, dass sie nicht den "lieben Onkel von nebenan" wählen, sondern einen Politiker, der so deutlich wie kein anderer die wirtschaftlichen Interessen vor die Interessen der Bürger stellt.

 

"Ich will Deutschland so regieren wie NRW." Das zu sagen war wohl sein größter Fehler.

 

Zitat:

Gewählt werden mit der SPD neben Scholz vor allem Esken und Kühnert und noch mehr solcher Figuren.

Und wenn Du "Laschet wählst", wählst Du Merz und die Witzfiguren Spahn und Scheuer mit. Das nimmt sich nicht viel.

 

 

Zitat:

Wie schon gesagt, die Wechsel zwischen den Lagern vollziehen sich normalerweise sehr viel langsamer als in diesen Umfragen. Unplausibel.

Hast Du mir nicht selbst mal gesagt ich müsse von diesem Rechts-Links-Lagerdenken weg? ;)

 

Die Zufriedenheit mit der CDU war ganz offensichtlich für lange Zeit nichts anderes als die Zufriedenheit mit Merkel. Dieser "Effekt" fällt jetzt weg. Schau Dir doch die Umfragen im Zeitverlauf an, der deutliche Abwärtstrend begann mit der Nominierung Laschets.

 

Und Du hast mir doch selbst erklärt, die CDU sei mittlerweile "links" bzw. sehr nahe an der SPD. Jemand der sich jetzt "umentscheidet", wechselt nicht das Lager. Er bleibt im gleichen Lager, er verrückt nur sein Bettchen ein Stück, um es bildlich auszudrücken ;)

 

Zitat:

Irgendwie hat diese Aussagen keinen Bezug zu meiner. Dass die AfD nahezu statisch bleibt, obwohl die Wähler angeblich wild hin- und herwechseln, ist nicht plausibel.

Ich bin echt verwundert, Du hast mir im Verlauf dieses Threads so viele wichtige Erkenntnisse geliefert, und jetzt wendest Du sie selbst nicht an ;)

 

Siehe nochmal eins obendrüber. Die Wähler wechseln nicht "wild" hin und her. Sie bleiben im "mittleren" Lager und verrücken nur ihr Bettchen ein wenig. Einen "echten" Lagerwechsel zu den Erzkonservativen (oder auch den "ganz linken") zieht offensichtlich keiner in Betracht.

 

Zitat:

@pibaer schrieb am 7. September 2021 um 23:10:20 Uhr:

Du nimmst offenbar nicht an der medialen Welt teil, die SPD und Scholz sind seit Wochen praktisch Dauerbrenner.

Also erstens nehme ich das komplett anders wahr. Schauen wir mal zurück: Der Niedergang der CDU korreliert zeitlich mit der Laschet-Nominierung. Zu dieser Zeit lag die mediale Aufmerksamkeit auf der Wahl des CDU-Kandidaten und dem Tauziehen, das Söder bis zum Schluss veranstaltet hat. Die SPD zu diesem Zeitpunkt: um die 15%.

 

Im April haben die Grünen Baerbock nominiert. In genau diesem Moment startete die CDU ihre mediale Schlammschlacht. "Sie hat im Kindergarten der Sandra das Förmchen im Sandkasten geklaut!" Dieses Niveau halt. Zu dieser Zeit zwar auch medialer Fokus auf den Grünen, aber hauptsächlich wieder auf CDU/Laschet, da von dort am meisten mit Sand geworfen wurde.

Bis hierhin mal Fazit: "SPD" oder "Scholz" war damals als Thema faktisch nichtexistent. Die SPD zu diesem Zeitpunkt: Unter 15%. Ein kurzer Höhenflug der Grünen begann. Die CDU noch weiter runter.

 

Dann kam die Flutkatastrophe im Juli. Fokus wieder voll auf Laschet. Der Höhenflug der Grünen wieder beendet. Die SPD zu diesem Zeitpunkt: wieder um die 15%.

 

Bis hierhin sieht es zumindest so aus, als wurde nur zwischen Grünen und CDU "hin- und hergetauscht". Es ist faszinierend wie sich vor allem 2021 die Kurven Grüne/CDU genau gegenteilig entwickeln, was der eine gewinnt, gibt der andere ab. Die SPD profitierte bis hierher davon nicht.

 

Als nächstes kam Afghanistan. Erst damit begann der Aufstieg der SPD. Wofür ich übrigens keine Erklärung habe, denn die SPD tat ja nach wie das, was sie die ganze Zeit tat: Nichts. Laschet steckt nach wie vor Prügel ein für seine Flutpolitik. Inhaltliches über Scholz oder SPD? Nicht wahrnehmbar.

 

Zitat:

Passend dazu scheinen die Umfragen das zu bestätigen.

Die spannende Frage ist: Was ist Ursache, was ist Wirkung? Man kann jetzt natürlich sagen, die Medien verstärken den "Auftriebseffekt" der SPD. Aber schau Dir mal die Schlagzeilen dazu genau an: Die Punchline lautet nicht "SPD/Scholz gewinnt hinzu." Die Punchline lautet "CDU/Laschet stürzt in Umfragen ab." Der Fokus ist immer noch voll auf Laschet.

 

Und noch abschließend:

 

Du sagtest einmal sinngemäß "Manche Menschen nimmt man am besten dadurch aus dem Spiel, indem man sie ausreden lässt."

 

Scholz setzt diese Strategie meisterhaft um. Er hat der Schlammschlacht gegen die Grünen genüßlich zugesehen, er hat zugesehen wie sich Laschet in der Flut verstolperte, und er schaut genüsslich zu wie Laschet in letzter Verzweiflung sein "Expertenteam" präsentiert. Allein Merz beim Thema Finanzen. Ja, da kennt er sich aus. Wie man dem Pöbel das Geld aus den Taschen zieht. Und Laschet: jede seiner Äußerungen unterstreicht seine Inkompetenz. Scholz muss ihn nur reden lassen, mehr nicht.

 

Nein, lieber pibaer, du bist auf dem Holzweg. Die Wähler sind nicht so dumm, wie Du glaubst. Sie wissen, dass sie eben nicht (nur) den Schwiegersohn auswählen. Sie wissen, dass sie mit Laschet die ganze gruselige Familie dazu bekommen. Sie wollen Laschet nicht, und Gestalten wie Merz und Liminski schon dreimal nicht. Und das ist völlig nachvollziehbar.

Wed Sep 08 12:24:49 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 20:17:51 Uhr:

...

Inwiefern entstünde dann bei uns ein Impfzwang, wenn 2G zum Beispiel für Restaurants realisiert wird? Wo würde gegen deinen ausdrücklichen Willen notfalls mit Gewalt geimpft?

 

Selbst bei einer Impfpflicht wie sie gegen Masern besteht kann keine Impfung gegen deinen Willen stattfinden.

So langsam verstehe ich dich besser. Zwang ist es wohl nur, wenn körperliche Gewalt angewendet, oder zumindest angedroht wird?

 

Lies dir doch die feuchten Träume der Impfübertreiber mal durch, und überlege, was das bedeutet.

 

Analog dazu: Es gibt bis heute keine explizite Pflicht, sein Kind gegen Masern zu impfen, wie du sagen würdest, keinen Zwang.

 

Doch! es gibt ihn: In die Kita und Schuld darf das Kind nur mit Impfnachweis, ansonsten wird es an der Tür abgewiesen.

Was in der Kita noch nur "maximal lästig" ist, führt dann in der Schule zum Problem:

Schließlich besteht Schulpflicht, und sobald das Kind länger als 2 Tage nicht in der Schule ist (weil es ja nicht reingelassen wird), kommen Behörden auf die Eltern zu. Zunächst noch ganz "freundlich", und "erinnern" die Eltern daran, dass sie verantwortlich dafür sind, dass das Kind die Schule besucht. (was letztlich bedeuten würde, sie MÜSSEN das Kind impfen lassen, damit es ins Schulgebäude gelassen wird)

Aber es geht weiter, Es folgen dann sehr schnell Zwangsgelder und die Drohung, das Erziehungsrecht zumindest teilweise zu entziehen ... spätestens JETZT ist es Zwang.

 

Und bei Corinna? Klar, nicht ins Restaurant zu gehen, kann man überleben .. so gut schmeckts da meist eh nicht, aber es werde immer mehr Stimmen laut, auch den Zugang zum Lebensmittelhandel zu verbieten.

Und dann hast du deinen Zwang, ganz ohne Gewalt: "Verhungern, oder spritzen lassen"

 

Nicht nur Knüppel sind Zwang.

Wed Sep 08 12:52:48 CEST 2021    |    touranfaq

@BaldAuchPrius

 

Mir geht es primär nur darum, nicht zu inflationär mit Begriffen zu hantieren, die eigentlich eine andere Bedeutung haben.

 

Klar kann man sagen "2G ist wie eine Impfpflicht durch die Hintertür."

 

Aber es ist eben keine Impfpflicht. Schüler dürfen nach wie vor in die Schule, Du darfst ungeimpft in den Supermarkt. "Pflicht" ist tatsächlich die Maske, ohne darfst Du quasi nirgends hin.

 

Und zum Thema "freie Entscheidung":

 

Beim genauen Hinsehen ist fast keine Entscheidung "frei" im Sinne von "ist ohne negative Konsequenzen".

 

Schon beim Autokauf bin ich nicht "frei". Wenn ich "frei" entscheiden könnte, hätte ich einen Ferrari vor der Tür. Aber dafür müsste ich mich verschulden und mein restliches Leben einschränken. Schon bei so einer banalen Entscheidung, die auf den ersten Blick "frei" erscheint.

 

Oder die Entscheidung, Kinder zu bekommen. Ich kann keine Kinder haben und gleichzeitig ein "wildes Leben" führen. Wenn ich mich für Kinder entscheide, muss ich mich anderswo einschränken.

 

Und apropos Kinder: es gibt "adult only" Hotels. Heißt das jetzt, ich werde "durch die Hintertür" gezwungen, kinderlos zu bleiben? Nein, ich kann diese Hotels meiden. Ebenso wie 2G-Restaurants als Ungeimpfter.

 

Was ich damit sagen will: Die Entscheidung für/gegen impfen ist wie alle Entscheidungen mit Konsequenzen verbunden. Und die muss ich in ihrer Gesamtheit abwägen. Wie alle Entscheidungen im Leben.

 

Die Entscheidung ist aber insofern "frei", dass es keine stattlichen Sanktionen gibt, wenn ich mich dagegen entscheide. Ich muss keine Strafe zahlen, es kommt keine Polizei. Aber die Entscheidung hat negative Konsequenzen, zweifellos. Damit unterscheidet sie sich aber nicht von anderen Entscheidungen, die ich im Leben treffen muss.

Wed Sep 08 13:01:23 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 21:30:56 Uhr:

...

 

Ja. Durch Delta. Diese Variante dreht dummerweise gleich an mehreren Variablen.

 

R0 ist schon einmal größer. Nimm zum Beispiel diese Studie: Wildtyp 2.79, Delta 5.08. Sprich die Variante verbreitet sich effektiver. Andere Quellen bestätigen dies und sprechen von "zweimal ansteckender".

Und? Das bedeutet unterm Strich im direkten Vergleich nur, dass die "Welle" in weniger als der Hälfte der Zeit der ursprünglichen durchläuft, sprich, sich auch schneller totläuft. Je höher R0 ist, desto schneller zwar der erste Anstieg, aber desto schneller wird auch der Zustand erreicht, wo der Erreger nicht mehr auf genügend empfängliche Menschen trifft, um sein Ro überhaupt zu erreichen.

 

Zitat:

Aus verschiedenen Quellen (z.B. der gerade heute verlinkte Focus-Artikel weiß man mittlerweile auch, dass die Variante pathogener ist. Sie führt zu mehr Hospitalisierungen und schweren Verläufen.

Aha ... komisch, die Zahlen in diesem Artikel geben das aber nicht wieder. Drum hast du sie gleich mal nicht herausgearbeitet.

 

Zitat:

Geimpfte sind zwar auch nicht völlig immun gegen Delta (vor allem wenn man nur die erste Dosis bekommen hat), aber die beiden Faktoren "schwere Verläufe" und "ansteckender" werden durch die Impfung stark reduziert.

Diejenigen, die zuerst gespritzt wurden, wurden das nun schon fast vor 9 Monaten, bekanntlich fällt die viel gepriesene Wirksamkeit bereits nach 6 Monaten auf rund 50%, wie das wohl nach 9 Monaten ausschaut.

Das ist eine Scheinsicherheit, in der du dich suhlst.

 

Zitat:

Bei Ungeimpften aber schlagen beide Faktoren voll durch. Und um das zu belegen, braucht man sich nur die Zahlen anzusehen. Die Todeszahlen gehen zwar zurück (gute Durchimpfung der älteren Generation), aber die Krankenhausbelegung steigt schon wieder spürbar, obwohl die Inzidenz insgesamt noch relativ niedrig ist. Und warum ist das so?

Nachdem nun endlich auch der Bundestag erkannt hat, dass die Inzidenz kein geeigneter Maßstab ist, könntest du vielleicht auch einmal damit aufhören.

Das wissen, bei wie vielen von 100.000 ein positiver Nachweis vorliegt, bringt nichts, denn da werden auch alle die mitgezählt, die symptomlos sind, oder deren Erregerlast zu gering ist, um überhaupt ansteckend zu sein.

Aber das wird dir nun schon seit Monaten immer wieder gesagt, nur einmal durchdenken willst du das anscheinend nicht.

 

Zitat:

Denn die Inzidenz wird künftig im täglichen Corona-Bericht des Ministeriums nach Impfstatus aufgeschlüsselt. Dabei offenbarte sich am Montag ein deutlicher Unterschied: Unter Ungeimpften lag die Inzidenz bei 270,2, unter den Geimpften dagegen bei 9,7.

 

Klar doch. Der Ungespritzte muss aller Furz nen Schnelltest machen, und sobald der anschlägt, muss er zum PCR. Wie war das mit den Abgespritzten ... ach ja, richtig, die müssen keine Schnelltests machen und auch keinen PCR vorweisen können, der Spritzenschein reicht.

Warum wundern mich dann die Zahlen nicht? Sie belegen genau das, was z.B. die Querdenker schon lange sagen: Hört man mit der anlasslosen Massentesterei auf, ist die Seuche sofort vorbei.

Ich würde 100 € verwetten, dass die Zahlen bei einem Vergleich gar nicht so unterschiedlich wären: 10.000 gespritzte anlasslos testen und 10.000 ungespritzte.

 

Zitat:

Du siehst, meine Folgerung ist völlig korrekt. Während früher die höchsten Inzidenzen bei den Älteren zu verzeichnen waren, sind es heute die (vorwiegend jungen) Ungeimpften.

Ich sehe nur, dass du dich weiter an einen ungeeigneten Indikator klammerst, von dem selbst deine Vorprediger inzwischen abgerückt sind.

 

Zitat:

Zeigt übrigens auch ein Blick in die Heatmap, man kann deutlich den Unterschied im Verlauf zwischen der 2. und 3. Welle (die in nur wenigen Wochen alle Altersgruppen erfasste) und der jetzt beginnenden 4. Welle sehen. Die Welle prallt förmlich vor den älteren Generationen ab während sie vor allem bei den Kindern schon volle Fahrt aufgenommen hat.

Erstens, schon wieder Inzidenzen.

Zweitens: Die Senioren werden nicht mehr ständig getestet, sie sind ja gespritzt, die Kids als die neuen Unheilsbringer haben aller Furz ein Stäbchen im Rachen.

 

Drittens:

Es gibt etwa 10 bis 12 Mio Kinder und Jungendliche im Land, aber knapp 25 Mio über 60 jährige. Folglich führt jeder Einzelfall bei den Kids zu einer knapp doppelt so hohen Steigerung der Inzidenz, wie bei den Senioren. Hier wäre es aufrichtiger, mal die absoluten Zahlen zu nennen.

Ich mach es für dich näherungsweise

Aus der Map:

Inzidenz der Kids: Arithmetisches Mittel: 103,25 (die jüngsten 4 Gruppen, wobei das RKI die 4. Gruppe bis 19 Jahre zählt ... also definitv keine Kinder)

Inzidenz über 60 jährige: Arithmetisches Mittel: 18,5

Das wären bundesweit zwischen 10.325 und 12.390 Fälle bei den Kindern (wie viele davon wirklich "krank" sind, und wie viele nur testpositiv, lässt sich leider nicht ermitteln),

Und 4625 Fälle bei den Senioren. (Obwohl die als "durchgeimpft" gelten, und weil dem so ist, Tests wohl nur bei Auftreten von Symptomen gemacht werden)

Wed Sep 08 13:25:36 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 21:40:29 Uhr:

...

Psssst, und genau an dieser Stelle liegst Du (und viele andere) völlig falsch, und damit auch die persönliche Risikobewertung, die auf den falschen Annahmen basiert. Die oft geäußerte Überlegung "Ich bin jung und gesund, eine Infektion wird mir nicht viel anhaben" ist im Grundsatz schlicht und ergreifend falsch.

Weil du das behauptest?

 

Zitat:

Schau mal hier:

 

Bis zu 15 Prozent aller Covid-19-Erkrankten sind laut einer Mitte Juli veröffentlichten Diagnose-Leitlinie vom Post-Covid-Syndrom betroffen. Das heißt, sie haben mehr als drei Monate anhaltende Beschwerden unterschiedlichster Art, etwa Kurzatmigkeit, Schwindel oder Konzentrationsstörungen.

 

(...)

Oh, dann muss ich wohl ein Genesener sein ... ich bin auch kurzatmig (liegt aber wohl eher an Unsportlichkeit und Rauchen, aber würde man mich befragen, dann nur, ob ich kurzatmig bin), ab und an ist mir auch schwindelig (meist, wenn ich meine Blutdrucktabletten nicht genommen habe, aber das würde ja nicht erfragt, und ich müsste Schwindel bejaen), Konzentrationsstörungen, oh ja, die habe ich häufiger als mir lieb ist (was aber eher an den über 300 Arbeitsstunden plus Fahrzeiten liegt, aber auch das würde ja nicht erfragt werden)

 

Alle dies Beschwerden sind so unspezifisch wie allgemein weit verbreitet, dass auch durchaus 15% der nicht betroffenen Bevölkerung mindestens eines dieser Symptome jederzeit angeben würde.

 

 

Zitat:

"Wir haben hier fitte Menschen ohne Vorerkrankungen, teilweise auch Sportler", berichtet Rudolph. Noch sei überhaupt nicht klar, warum gerade diese Gruppe relativ junger Menschen so stark von Post- und Long Covid betroffen sei und wie lange die Patientinnen und Patienten noch mit Beschwerden rechnen müssten.

Dass es auch Fitte und Sportler betreffen kann, wurde nie in Abrede gestellt.

Übrigens nett, dass nebulös gesagt wird "Wir haben fitte Menschen, auch Sportler", aber sicherheitshalber nicht dazu sagt, wieviele, und wieviele nicht Fit oder nicht Sportler sind.

 

Zitat:

Einige hätten einen sehr milden Erkrankungsverlauf gehabt und höchstens über etwas Fieber und Geschmacksverlust geklagt, erläutert Neumeister. Sechs bis acht Wochen nach der Covid-19-Erkrankung hätten sie jedoch massive Probleme.

Komisch, im vorhergehenden Absatz war die Rede von mehr als 3 Monate, jetzt 6 bis 8 Wochen ... ja, was denn nun? Und was heißt "massive Probleme"?

 

Zitat:

Hier wird immer nur an "Tod" und "Überleben" gedacht, aber das greift viel zu kurz. Die Symptome von Long Covid können bis hin zu einer temporären oder gar permanenten Berufsunfähigkeit führen. Auch bei jungen Menschen ohne Vorerkrankungen. Da geht es am Ende um die persönliche Existenz. Und dazu musst Du nicht mal im KH gelegen haben, das kann auch nach den so gerne erwähnten "milden Verläufen" passieren.

Du bist der, der immer mit der Intensivstation kommt.

Und jetzt kommst mit der nächsten schwammigen Bedrohung ... Wieviele Betroffene sind denn tatsächlich permanent erwerbsunfähig geworden, und waren die wirklich vorher kerngesund?

Die Fakten bleibst mal wieder schuldig. Ganz im Stile eines Lauterbach

 

Zitat:

Eine Risikobewertung, die nur "lebensbedrohend" betrachtet, greift zumindest für mich persönlich zu kurz, wenn sie nicht auch "existenzbedrohend" mit umfasst.

 

Übrigens: Diese oben skizzierten Fälle sind in der RKI-Statistik unter "genesen" zu finden :rolleyes:

Und, wieviele waren es? Das wäre schon wichtig für die Risikoabwägung.

 

Für die Entscheidung, ob ich Auto fahre ist es auch erheblich, ob das Unfallrisiko bei "aller 1 Mio km" liegt, oder bei "jede zweite Fahrt", und es ist erheblich, ob unter Unfallrisiko auch die Blechschäden mitgezählt werden, oder nur die mit Verletzungen.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. September 2021 um 21:40:29 Uhr:

Zitat:

Nein. Wir experimentieren nicht mit irgendwem. Das würde bedeuten, dass wir sie absichtlich und gezielt mit dem Erreger infizieren würden.

Dann ersetze "vorsätzlich" durch "fahrlässig". Macht es nicht wirklich besser.

Nein, ich streiche das Wort experimentieren. Experimentieren ist ein bewusster Vorgang mit dem Ziel, etwas herauszufinden. Und das kann man nur schwerlich fahrlässig tun.

Wed Sep 08 13:26:30 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 8. September 2021 um 13:01:23 Uhr:

Und? Das bedeutet unterm Strich im direkten Vergleich nur, dass die "Welle" in weniger als der Hälfte der Zeit der ursprünglichen durchläuft, sprich, sich auch schneller totläuft. Je höher R0 ist, desto schneller zwar der erste Anstieg, aber desto schneller wird auch der Zustand erreicht, wo der Erreger nicht mehr auf genügend empfängliche Menschen trifft, um sein Ro überhaupt zu erreichen.

Richtig gedacht, aber nicht zu Ende. Die "empfänglichen Menschen" sind nämlich hauptsächlich welche? Ungeimpfte. Und durch das größere R0 gleicht er den Vorteil der Impfungen wieder aus. Er kann insgesamt einfach mehr Menschen infizieren, dadurch trifft er natürlich auch mehr Geimpfte, aber eben auch mehr Ungeimpfte.

 

Zitat:

Diejenigen, die zuerst gespritzt wurden, wurden das nun schon fast vor 9 Monaten, bekanntlich fällt die viel gepriesene Wirksamkeit bereits nach 6 Monaten auf rund 50%, wie das wohl nach 9 Monaten ausschaut.

Richtig, daher kann man in der Heatmap sehen, dass bei den ältesten die Inzidenzen auch wieder leicht hochgehen. Aber eben nicht in dem Maße wie bei früheren Wellen.

 

Zitat:

Das ist eine Scheinsicherheit, in der du dich suhlst.

Du begehst immer noch den Fehler, "Sicherheit" absolut zu betrachten. Es steht außer Frage, es besteht auch für Geimpfte immer ein Restrisiko. Aber es ist eben weitaus geringer.

 

Zitat:

Nachdem nun endlich auch der Bundestag erkannt hat, dass die Inzidenz kein geeigneter Maßstab ist, könntest du vielleicht auch einmal damit aufhören.

Auch der neue Maßstab "Hospitalisierungen" zeigt tendenziell das gleiche Bild. Je nachdem wen man fragt Verhältnis um die 75:25.

 

Zitat:

Das wissen, bei wie vielen von 100.000 ein positiver Nachweis vorliegt, bringt nichts, denn da werden auch alle die mitgezählt, die symptomlos sind, oder deren Erregerlast zu gering ist, um überhaupt ansteckend zu sein.

Aber das wird dir nun schon seit Monaten immer wieder gesagt, nur einmal durchdenken willst du das anscheinend nicht.

Es ist doch am Ende egal was ich betrachte. Der einzige Unterschied zwischen Inzidenz und Hospitalisierung ist, dass letztere eine gewisse Zeit nacheilt. Steigen die Inzidenzen, steigen die Hospitlisierungen verzögert und umgekehrt.

 

Die Hospitalisierungen zu betrachten nimmt aber glücklicherweise den Wind aus dem Segel derjenigen, die die Pandemie für "herbeigetestet" halten. Im KH liegt man nunmal erst dann, wenn man auch krank ist.

 

Zitat:

Klar doch. Der Ungespritzte muss aller Furz nen Schnelltest machen, und sobald der anschlägt, muss er zum PCR. Wie war das mit den Abgespritzten ... ach ja, richtig, die müssen keine Schnelltests machen und auch keinen PCR vorweisen können, der Spritzenschein reicht.

Den Zahn hatte ich Dir doch schon gezogen, ich habe nachgewiesen dass die Schnelltests keinen signifikanten Einfluss auf die Höhe der PCR-bestätigten Fälle haben.

 

Zitat:

Warum wundern mich dann die Zahlen nicht? Sie belegen genau das, was z.B. die Querdenker schon lange sagen: Hört man mit der anlasslosen Massentesterei auf, ist die Seuche sofort vorbei.

Siehe oben, zu den Hospitalisierungen.

 

Zitat:

Ich würde 100 € verwetten, dass die Zahlen bei einem Vergleich gar nicht so unterschiedlich wären: 10.000 gespritzte anlasslos testen und 10.000 ungespritzte.

Wette verloren. Meine Bankverbindung schicke ich Dir gleich als PM. Genau das wurde bei den Zulassungsstudien zu den Impfstoffen gemacht. Da waren es sogar jeweils 20.000 pro Gruppe. Die wurden natürlich ständig getestet im Verlauf der Studie.

 

 

Zitat:

Ich sehe nur, dass du dich weiter an einen ungeeigneten Indikator klammerst, von dem selbst deine Vorprediger inzwischen abgerückt sind.

Siehe oben, zu den Hospitalisierungen.

 

Zitat:

Erstens, schon wieder Inzidenzen.

Zweitens: Die Senioren werden nicht mehr ständig getestet, sie sind ja gespritzt, die Kids als die neuen Unheilsbringer haben aller Furz ein Stäbchen im Rachen.

 

Drittens:

Es gibt etwa 10 bis 12 Mio Kinder und Jungendliche im Land, aber knapp 25 Mio über 60 jährige. Folglich führt jeder Einzelfall bei den Kids zu einer knapp doppelt so hohen Steigerung der Inzidenz, wie bei den Senioren. Hier wäre es aufrichtiger, mal die absoluten Zahlen zu nennen.

Ich mach es für dich näherungsweise

Aus der Map:

Inzidenz der Kids: Arithmetisches Mittel: 103,25 (die jüngsten 4 Gruppen, wobei das RKI die 4. Gruppe bis 19 Jahre zählt ... also definitv keine Kinder)

Inzidenz über 60 jährige: Arithmetisches Mittel: 18,5

Das wären bundesweit zwischen 10.325 und 12.390 Fälle bei den Kindern (wie viele davon wirklich "krank" sind, und wie viele nur testpositiv, lässt sich leider nicht ermitteln),

Und 4625 Fälle bei den Senioren. (Obwohl die als "durchgeimpft" gelten, und weil dem so ist, Tests wohl nur bei Auftreten von Symptomen gemacht werden)

Drittens ist ein valider Einwand. Zweitens mit Einschränkungen, siehe den gezogenen Zahn. Bei den Kindern sehe ich aber in der Tat ein, dass man per Schnelltest ein paar Fälle mehr "rausfischt" als bei Erwachsenen wegen der oft symptomlosen Verläufe.

Wed Sep 08 14:08:21 CEST 2021    |    Steam24

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. September 2021 um 09:26:37 Uhr:

 

Ich habe gestern lange über das Thema nachgedacht. Was man eigentlich braucht ist eine echte Revolution, eine völlige Neugestaltung des politischen Systems. Im Prinzip haben wir doch immer noch eine Monarchie, nur dass die Könige nicht durch Erbfolge bestimmt werden. Es ist zu viel Macht in zu wenigen Händen, eine wirksame Kontrolle durch das Volk ist nicht möglich. Das fängt an bei einer Regierung die das Selbstverständnis besitzt, dem Volk zu dienen. Nicht umgekehrt. Wir brauchen keinen Staat, der Bürger überwacht. Wir brauchen einen Staat, der absolut transparent ist und der sich durch das Volk überwachen lässt.

 

Ein erster Schritt wäre vielleicht dieser: Heute muss der Bundespräsident jedes Gesetz unterschreiben damit es Gültigkeit erlangt, was aber mehr oder weniger eine Formalität ist. Warum überlässt man diese Kontrolle nicht einfach dem Volk? Im Prinzip wie bei einer Volksabstimmung, aber als Veto. Sprich, der Gesetzgebungsprozess wie bisher, aber das Volk kann durch Veto verhindern, dass das Gesetz Gültigkeit erlangt. Und damit das nicht ewig dauert, das ganze online.

 

Ja ich weiß, da gibt es viele Fragen die offen bleiben. Manipulation, was ist mit älteren Menschen usw. Aber zumindest wäre bei diesem Ansatz das Volk das ultimative Korrektiv. Kein Gesetz könnte mehr gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung passieren. Und zwar unabhängig davon, wer gerade regiert.

Würde mir wünschen, dass wir uns da an das Schweizer Modell anlehnen, in dem Volksentscheide eine wichtige Rolle spielen. Ratet mal, welche Partei sich das auf die Fahnen geschrieben hat. ;)

Wed Sep 08 14:09:32 CEST 2021    |    touranfaq

@pibaer

 

Noch eine Ergänzung zu meiner Mail heute morgen:

 

https://web.de/.../olaf-scholz-gefaehrden-wahlsieg-36155182

 

Man sieht schön wie die wachsende mediale Präsenz schnell zum Problem werden kann. Auch auf Twitter kann ich das schön beobachten, Scholz' Leichen im Keller werden jetzt alle ausgegraben. CumEx, Brechmittel, G20... Du kennst die Themen.

 

Auch der Rest der Analyse ist interessanter als die Quelle zunächst vermuten lässt.

 

Es ist und bleibt spannend ;)

Wed Sep 08 14:13:51 CEST 2021    |    Steam24

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. September 2021 um 10:48:57 Uhr:

(...) Du sagtest einmal sinngemäß "Manche Menschen nimmt man am besten dadurch aus dem Spiel, indem man sie ausreden lässt."

 

Scholz setzt diese Strategie meisterhaft um. Er hat der Schlammschlacht gegen die Grünen genüßlich zugesehen, er hat zugesehen wie sich Laschet in der Flut verstolperte, und er schaut genüsslich zu wie Laschet in letzter Verzweiflung sein "Expertenteam" präsentiert. Allein Merz beim Thema Finanzen. Ja, da kennt er sich aus. Wie man dem Pöbel das Geld aus den Taschen zieht. Und Laschet: jede seiner Äußerungen unterstreicht seine Inkompetenz. Scholz muss ihn nur reden lassen, mehr nicht.

 

(...)

Da bin ich bei dir. ;)

 

Baerbock*in und Lachnet zerlegen sich selbst und wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Wed Sep 08 14:29:23 CEST 2021    |    touranfaq

Zitat:

@Steam24 schrieb am 8. September 2021 um 14:13:51 Uhr:

Da bin ich bei dir. ;)

 

Baerbock*in und Lachnet zerlegen sich selbst und wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Ich finde das sehr interessant. Früher war ja das Credo "Besser schlechte Nachrichten als keine Nachrichten", aber das scheint nicht mehr uneingeschränkt zu stimmen ;)

 

Und das "aussitzen" ist jetzt für Scholz auch vorbei, jetzt wird bei ihm genau nachgesehen.

 

Aber insgesamt war die SPD die ganze Zeit über ein Phänomen, sie waren stets in der Koalition, aber achtet man auf die Fettnäpfchen standen da immer Leute wie Spahn (Corona), Scheuer (Maut), Laschet (Flut), AKK ("verlorene" Kriegswaffen), Altmaier (EE kaputtgespart, Strompreise) usw. im Vordergrund. Gut, zuletzt Maas mit Afghanistan, aber ich habe nie zum Beispiel eine Kritik an Scholz' Arbeit wahrgenommen. Die ganze SPD flog förmlich unter dem Radar, schon die ganze Zeit.

Wed Sep 08 15:00:28 CEST 2021    |    PS-Schnecke52374

Oh man, du hättest im "Neuen Deutschland" oder der "Freiheit" oder der "Jungen Welt" vor 1990 publizieren können, hättest nicht einmal nen Crashkurs gebraucht.

 

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. September 2021 um 12:52:48 Uhr:

@BaldAuchPrius

 

Mir geht es primär nur darum, nicht zu inflationär mit Begriffen zu hantieren, die eigentlich eine andere Bedeutung haben.

 

Klar kann man sagen "2G ist wie eine Impfpflicht durch die Hintertür."

Was willst du eigentlich sagen? Man kann nicht nur sagen, es wäre so, es ist letztlich so.

Aber es ist eben keine Impfpflicht. Schüler dürfen nach wie vor in die Schule, Du darfst ungeimpft in den Supermarkt. "Pflicht" ist tatsächlich die Maske, ohne darfst Du quasi nirgends hin.

Um mal Baerbock zu zitieren "Stand Heute, aber das kann sich ändern!"

 

Noch hat es genug Alternativen, Noch ist 2G nur eine Empfehlung, aber lass den Herbst kommen, Hamburg und Berlin machen es bereits vor. Und dann nimmt das Ganze eben doch langsam Züge von Zwang an. Und wie wie die letzten Monate erleben konnten, die Politniks kennen kein Maß, die werden es immer weiter treiben.

 

Zitat:

Und zum Thema "freie Entscheidung":

 

Beim genauen Hinsehen ist fast keine Entscheidung "frei" im Sinne von "ist ohne negative Konsequenzen".

 

Schon beim Autokauf bin ich nicht "frei". Wenn ich "frei" entscheiden könnte, hätte ich einen Ferrari vor der Tür. Aber dafür müsste ich mich verschulden und mein restliches Leben einschränken. Schon bei so einer banalen Entscheidung, die auf den ersten Blick "frei" erscheint.

Was für ein argumentativer Blödsinn.

Deine freie Entscheidung besteht darin, dass zu nicht nur zwischen zig Marken auswählen kannst, sondern innerhalb der einzelnen Marke noch aus unterschiedlichen Modellen. Und deine freie Wahl wird nur von deinen Anforderungen bestimmt (muss das können, darf dies nicht tun, muss im von mir gesteckten Budget liegen)

Eine unfreie Entscheidung war der Autokauf z.B. in der DDR:

Wirklich auswählen konntest du nicht, im bezahlbaren Rahmen gab es nur Trabi, Wartburg und Exoten wie Dacia oder Sapporoshez.

Wartburg hast kaum bekommen, das fast die ganze Produktion in den Export oder in den staatseigenen Bedarf ging. Trabi hast du zwar bestellt, aber wenn er viele Jahre später kam, dann eben in der Ausstattung, wie er da steht (nicht, wie du bestellt hast), in der Farbe, die gerade geliefert wurde (nicht wie du bestellt hast).

Und die anderen hatte so viele Nachteile, die wolltest du gar nicht haben.

 

Zitat:

Oder die Entscheidung, Kinder zu bekommen. Ich kann keine Kinder haben und gleichzeitig ein "wildes Leben" führen. Wenn ich mich für Kinder entscheide, muss ich mich anderswo einschränken.

Du mißinterpretierst "freie Entscheidung" mit "Ich kann alles haben, außer den Nachteilen"

Natürlich bist du frei in deiner Entscheidung, Kinder zu bekommen.

 

Oh man, man kann auch nicht gleichzeitig schlafen und Bergsteigen, das hat doch nichts mit Unfreiheit der Entscheidung zu tun.

 

Zitat:

Und apropos Kinder: es gibt "adult only" Hotels. Heißt das jetzt, ich werde "durch die Hintertür" gezwungen, kinderlos zu bleiben? Nein, ich kann diese Hotels meiden. Ebenso wie 2G-Restaurants als Ungeimpfter.

Und jetzt stell dir vor, die bisher erlaubten "ao" Hotels vermehren sich nicht nur, sondern es wird verordnet, dass es nur noch "ao" gibt. Dann ist es auch vorbei mit "Die kann ich meiden"

 

Zitat:

Was ich damit sagen will: Die Entscheidung für/gegen impfen ist wie alle Entscheidungen mit Konsequenzen verbunden. Und die muss ich in ihrer Gesamtheit abwägen. Wie alle Entscheidungen im Leben.

Ja. Und was sind Konsequenzen, und was sind Scikanen?

Konsequenzen sind auf der einen Seite die möglichen Nebenwirkungen, und auf der anderen Seite das höhere Erkrankungsrisiko.

Alles andere ist angesichts der Tatsache, dass es ja für alle, die wollen "Schutz" gibt, reine Schikane, denn alle Schutzbedürftigen (tatsächliche und gefühlte) können auch ohne diese "Schutzmaßnahmen" geschützt werden.

 

Zitat:

Die Entscheidung ist aber insofern "frei", dass es keine stattlichen Sanktionen gibt, wenn ich mich dagegen entscheide. Ich muss keine Strafe zahlen, es kommt keine Polizei. Aber die Entscheidung hat negative Konsequenzen, zweifellos. Damit unterscheidet sie sich aber nicht von anderen Entscheidungen, die ich im Leben treffen muss.

Echt jetzt? Wenn du dir nen BMW kaufst, musst du damit rechnen, nicht in Stuttgart fahren zu dürfen (oder umgekehrt nen Daimler und nicht in München)?

Wenn du dich für Kinder entscheidest, dann wird dir der Zugang zu normalen Örtlichkeiten des täglichen Lebens verwehrt (oder wenn du keine hast)?

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